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Kommunalpolitik ohne Kommunikation: Der letzte macht das Licht aus

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Kommunalpolitik kommt ihrem Ende immer näher. Nicht, weil sie nichts mehr zu entscheiden hat, sondern weil niemand etwas von ihr mitbekommen kann. Der Grund dafür ist das Zeitungssterben. Immer weniger Menschen abonnieren eine lokale Tageszeitung. Lokalredaktionen werden geschlossen, ganze Gebiete in Deutschland haben niemanden mehr, der noch berichtet.

Wenn es keine Quellen mehr gibt

Es ist eine bezeichnende Szene, die ich bei Freunden miterlebe. Der Vater, ein Politiker, fragt seinen Teenager-Sohn, „wie bekommst Du eigentlich was von Politik mit“ und der antwortet „Freunde & Fahrgastfernsehen“. Dieser junge Mann gehört zu den sehr gut informierten. Natürlich bekommt er in seinem Elternhaus viel über Politik mit, versteht Zusammenhänge und weiß wahrscheinlich besser über seine Stadt bescheid, als der allergrößte Teil der sonstigen Einwohnerinnen und Einwohner. Allerdings ist seine Quellenlage diffus. Keine Zeitung, keine bestimmte Nachrichtensendung, sondern schlicht eine Informationsquelle, die an der Decke eines U-Bahn-Wagens hängt und sich in einem Moment der Langeweile als willkommene Abwechslung präsentiert, weil sich auf ihrem Bildschirm etwas bewegt und Informationen in kleinen Häppchen präsentiert werden.

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