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Inferno vor 40 Jahren: Brand am Fühlinger See war der größte der Kölner Nachkriegszeit

Mitten im „Deutschen“ Herbst 1977 dachten viele an einen Anschlag der RAF. Doch ausnahmsweise sorgten keine Links-Terroristen für Schlagzeilen: Das Feuer, das als bisher größte Brandkatastrophe Kölns nach dem Zweiten Weltkrieg gilt, war „nur“ auf fahrlässige Brandstiftung zurückzuführen. „Beispielsweise durch Rauchen oder offenes Feuer“, wie es in einem Bericht der Kölner Berufs-Feuerwehr hieß. Kein Terrorakt also, sondern Unachtsamkeit.

Sorge um Kollegen

Als am 20. Oktober 1977 das „Zentrale Ersatzteilelager“ der Kölner Ford-Werke an der Edsel-Ford-Straße in Merkenich in Flammen aufging, stand Erwin Klein in etwa 200 Metern Entfernung am Fühlinger See auf einem Hügel und hatte beim Anblick der riesigen schwarzen Rauchsäulen und explodierender Teile ein „beklemmendes Gefühl“.

Was ist mit den Kollegen, die in der 109 000 Quadratmeter großen Halle arbeiteten? Was wird aus ihren Arbeitsplätzen? „Keiner wusste, wie es weitergeht“, sagt Klein. Bernd Tuchen fuhr gerade über die Autobahn 61 in Richtung Köln und sah den Rauch schon von Weitem über der Stadt aufsteigen. Er erfuhr aus dem Radio, dass sein Arbeitsplatz gerade in akuter Gefahr war. Weiter lesen...

Brand in Roggendorf: Feuer zerstört Einfamilienhaus – Bewohner erleiden Rauchvergiftung

Einsatz in Köln-Roggendorf: In der Berrischstraße stand am Donnerstagnachmittag ein Einfamilienhaus in Flammen. Das Haus ist komplett ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und 50 Feuerwehrmännern vor Ort, so ein Sprecher.

Bewohner erleiden Rauchvergiftung

Die Bewohner des Reihenhauses, ein älteres Ehepaar, beide circa 70 Jahre alt, konnten sich selbstständig ins Freie retten, erlitten jedoch eine Rauchgasvergiftung.

Auch drei weitere Häuser sind von dem Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. In den Gebäuden habe sich der Brand im Bereich der Dächer ausgebreitet, sagte der Feuerwehrsprecher.

Die Feuerwehr war bis in die Abendstunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Da das Haus des Ehepaars nicht mehr bewohnbar ist, stellt die Stadt Köln eine Notunterkunft bereit. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. (red)…

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