Schlagwort: Chorweiler

Bürgerhaushalt: Neuer Radweg auf Platz 1 – Vorschläge für Chorweiler neu gewichtet

Der Radweg auf der Oranjehofstraße soll erneuert werden. Er steht auf Rang eins des aktuellen Bürgerhaushalts 2016. Die Asphaltdecke ist brüchig und damit potenziell gefährlich für die Nutzer – und soll daher schnellstmöglich saniert werden.

Eigentlich lag der Weg in der Prioritätenliste auf Platz drei – doch die Chorweiler Bezirksvertreter entschieden anders und schoben den Punkt ganz nach vorne. Auch sonst änderte das Stadtteilparlament vieles an der ursprünglichen Liste mit den 25 bestbewerteten Vorschlägen für den Stadtbezirk Chorweiler.

Stellungnahmen der Verwaltung

Dafür hatten sich die Parteispitzen zuvor in einem interfraktionellen Gespräch getroffen und die Vorschläge entsprechend sortiert. Wie auch die anderen acht Kölner Bezirksvertretungen mussten die Politiker jetzt aus den Top-Wünschen der Bürger in ihrem Gebiet eine eigene Liste erstellen und über die jeweiligen Stellungnahmen der Stadtverwaltung diskutieren.

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„Lebenswertes Chorweiler“: Politiker sind unzufrieden über beschlossenes Konzept

Zufrieden wirkten die Chorweiler Bezirksvertreter nicht. Dabei hatten sie allen Grund dazu. Schließlich lag eine Beschlussvorlage vor ihnen, die die Neugestaltung und damit verbundene Aufwertung von Pariser Platz, Liverpooler Platz und Lyoner Passage enthielt. „Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel“, heißt das großangelegte Projekt, das rund 8,4 Millionen Euro kostet.

Monatelang wurde in diversen Bürgerbeteiligungen an den Plänen gefeilt. Doch am Ende stimmten die Kommunalpolitiker der Vorlage nur mehrheitlich und „mit Zähneknirschen“ zu, wie Eike Danke von der SPD sagte. Klaus Roth von den Linken und die parteilose Lilo Heinrichs votierten ganz gegen das Vorhaben.

„Die Zeitfrist war eine Zumutung“

Heinrich hatte sich vorher in einem zweiseitigen Schreiben über das Projekt beschwert, beispielsweise darüber, dass die Bezirksvertretung in die Planung wenig eingebunden wurde – eine Auffassung, die auch andere Bezirksvertreter teilten. Weitere Kommunalpolitiker kritisierten, dass sie die Vorlagen erst viel zu spät bekommen hätten. „Es hat fast zwei Monate gedauert, um die Vorlage an uns weiter zu geben“, ärgerte sich Roth. „Das ist eine Unverschämtheit.“ Auch Grünen-Fraktionschef Wolfgang Kleinjans monierte: „Die Zeitfrist war eine Zumutung.“

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Bezirksvertretung Chorweiler: Politiker vergeben 13 000 Euro an Vereine und Projekte

Insgesamt 13188,14 Euro vergaben die Chorweiler Bezirksvertreter auf ihrer Sitzung an zehn Vereine und Institutionen im Bezirk. Das Geld stammt aus einem Etat, über den das Stadtteilparlament eigenständig verfügen kann.

Während die parteilose Lilo Heinrich und SPD-Fraktionschef Inan Gökpinar verkündeten, aus persönlichen Gründen nicht an der Abstimmung teilzunehmen, forderte der parteilose Rolf Hubrich eine Einzelabstimmung über jeden Zuschuss. Marc Urmetzer von FDP begrüßte Hubrichs Forderung. Jedoch lehnten die Bezirksvertreter mehrheitlich eine Einzelabstimmung ab. Urmetzer und Hubrich enthielten sich.

Geld für Lüftungsanlage

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Schwerer Unfall in Chorweiler: Rollerfahrer fährt zu schnell und verliert Kontrolle

In Lindweiler ist ein 30-jähriger Rollerfahrer von der Straße abgekommen und gegen einen Verkehrsmast sowie ein Auto geprallt. Nach Angabe der Polizei verletzte sich der Mann schwer; der 17-jährige Mitfahrer auf dem hinteren Teil des Rollers erlitt leichte Verletzungen.

Am Mittwochabend fuhren die beiden auf dem Roller über den Marienberger Weg in Richtung Unnauer Weg, als der Fahrer vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der Kurve die Kontrolle verlor. 

17-Jähriger trug keinen Helm

Während der Unfallaufnahme nannte der 30-Jährige den Beamten seine vermeintlichen Personalien, jedoch sprach ihn sein Begleiter durchgehend mit einem anderen Vornamen an. Die Beamten stutzten und ermittelten die korrekten Daten.

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Landwirtschaft im Kölner Norden: Chorweiler sorgen sich um Nitrat im Grundwasser

Zu Beginn der Wachstumsperiode düngen Bauern ihre Felder. So auch im Kölner Norden, beispielsweise in Esch, Auweiler oder Blumenberg.

Die SPD-Fraktion bangt dabei ums heimische Grundwasser. Sie fragte bei der jüngsten Sitzung der Chorweiler Bezirksvertreter nach, ob das Ausbringen von Gülle im Wasserschutzgebiet überhaupt erlaubt sei und wer dies kontrolliere. „Aus Gülle entsteht Nitrat, das gesundheitsschädigend sein kann“, steht in der schriftlichen Anfrage. „Wenn von diesen Salpetersalzen zu viel ausgebracht wird, landen sie im Boden und im Grundwasser“, heißt es weiter.

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