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Friedensglocke, Bauprojekte und Veedelsbeirat – Rückblick 2015

Source: Friedensglocke, Bauprojekte und Veedelsbeirat – Rückblick 2015

Chorweiler (hub). Aufgrund der Sanierung des
Bezirksrathauses stand der große Saal für die Sitzungen
nicht zur Verfügung. Diese fanden deshalb im Handwerkerhof
oder im Gymnasium Pesch statt.

Die Bemühungen der Bezirksvertreter den Verkehr (insbesondere den Nahverkehr) zu verbessern hielte auch 2015 an. So wurde unter anderem eine Mobilitätsberatungsstelle beantragt, bei der sich die Bürger über die unterschiedlichen Angebote informieren können. Auch einen Fernbushaltepunkt stand auf der Wunschliste. In einer aktuellen Stunde ging es um die Ablehnung des Ankaufs der in Zwangsvollstreckung stehenden Hochhäuser in Chorweiler durch die GAG AG. Der Aufsichtsrat entschied sich dann aber doch in einer Sondersitzung im Juni für einen Kauf. Bis Ende des Jahres war die Übernahme aber noch nicht gesichert.

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Blumenberg mit Nachbarorten verbinden – Studenten setzten alte Idee eines neuen Stadtteils in Modelle um

Blumenberg (hh). Die Baupläne und Modelle der
Architekturstudenten der Kölner Fachhochschule zogen im
Gemeindesaal der Kirche St. Katharina von Siena viele interessierte
Blicke auf sich.

Gerne nahmen sich die 16 angehenden Architekten Zeit, um interessierten Bürgern ihre gedanklichen Überlegungen zum möglichen neuen Stadtteil „Kreuzfeld“ darzulegen oder mit Vertretern der Interessengemeinschaft (IG) Blumenberg über städtebauliche Umstrukturierungen im Kölner Norden zu debattieren. „Blumenberg hat den Charakter eines schlafenden Stadtteils. Unser Plan wäre, Chorweiler mit Blumenberg zu verbinden und in der Mitte de facto zu öffnen“, erläuterte die 24-jährige Alexandra Schlösser die Gedankenspiele ihrer Kleingruppe. „Wir könnten dadurch eine Art Kulturplatz, einen Treffpunkt für alle Bürger, schaffen, um den attraktive Wohnhäuser mit einer verbesserten Infrastruktur gebaut werden könnten.“ Ob diese neue Wohngegend dann tatsächlich „Kreuzfeld“ genannt würde, sei zunächst unerheblich. „Uns war wichtig, eine Aufwertung des Kölner Nordens zu erreichen. Hier soll nicht nur sozialer Wohnungsbau entstehen, sondern auch Besserverdienende angelockt werden“, fügte die Studentin der strategischen Entwicklung an. Seit Ende der 70er Jahre existieren Pläne zur Schaffung eines neuen Vororts „Kreuzfeld“ unmittelbar neben dem Stadtteil Blumenberg. Kreuzfeld sollte nach den Bauplänen von Professor Dr. Michael Werling eine Spiegelung von Blumenberg werden, das selbst in den 80er Jahren realisiert wurde. „Die Pläne, den Stadtteil Kreuzfeld zu erbauen, sind offiziell nie eingestellt worden, jedoch bei der Bezirksvertretung sehr umstritten“,  sagte Stefan Yeh, Schatzmeister der IG Blumenberg. „Es wurde und wird eher angeregt, bestehende Stadtteile zu vergrößern und respektive zusammenzuführen, als einen weiteren Stadtteil hochzuziehen.“ Professor Andreas Denk griff nun die alte Idee seines Kollegen Werling auf und bat seine Studenten im Rahmen einer Semesterarbeit zum Thema „Schaffung von neuem Wohnraum in Köln“ um eigene Ideen. Hierfür befragten die angehenden Architekten nicht nur IG-Mitglieder, sondern auch Blumenberger Bürger. „Es wurde schnell klar, dass sich bei einer möglichen Realisierung Kreuzfelds die architektonischen Fehler, die beim Bau Blumenbergs begangen wurden, nicht wiederholen dürften“, führte Yeh aus. „Blumenberg ist zum Beispiel nur vom Norden oder Süden erreichbar. Es existiert jedoch praktisch keine Verbindung innerhalb des Stadtteils. Hier wurden damals zunächst die Häuser gebaut und erst dann die notwendige Infrastruktur geschaffen. Eine Bausünde sondergleichen.“ Aufmerksam lauschten daher die Aktiven der IG den studentischen Ausführungen. „Das Thema hat eine gewisse Aktualität. Die Anregungen und Ideen der Studenten sind für uns zweifellos reizvoll“, fügte Yeh an.

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