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Treffpunkt in Chorweiler: Ort der Begegnung für Anwohner in Roggendorf und Thenhoven

Die Räume sind provisorisch eingerichtet mit Bierbänken, Tischen und mehreren Lichterketten, die sich in den weißen Bodenfliesen spiegeln. Plätzchen liegen auf Tellern bereit, im Hintergrund läuft Weihnachtsmusik. Mit einer Adventsfeier wurde nun ein neuer Treffpunkt für Anwohner in Roggendorf/Thenhoven vorgestellt. Er liegt in der ehemaligen Schlecker-Filiale am Walter-Dodde-Weg, in der Siedlung Im Mönchsfeld.

Die zukünftigen Betreiber, der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) und der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF), planen einen Ort der Begegnung mit diversen Angeboten, beispielsweise für Kinder, Senioren und Familien.

Offizieller Start im Jahr 2018

2018 soll der Treffpunkt offiziell starten - wenn die Stadt die Finanzierung zusagt. Ein entsprechender Antrag wurde bereits eingereicht. „Wir sind aber zuversichtlich, dass es klappt“, sagt Margret Hees vom SKM.

Die Ideen der neuen Begegnungsstätte reichen von einem Elterncafé über einen Seniorentreff bis zur Schuldnerberatung, sollen sich aber aus den Bedürfnissen der Anwohner heraus entwickelt. „Über die Zeit wird sich herauskristallisieren, was benötigt wird. Das Angebot soll wachsen. Wir möchten etwas Schönes auf die Beine stellen“, sagt Hees. „In Roggendorf/Thenhoven gibt es ja nichts in der Nähe.“ Zumal im Herbst kommenden Jahres rund 240 Flüchtlinge in eine neue Unterkunft in der Nähe am Straberger Weg ziehen. Die Immobiliengesellschaft Vonovia, seit rund zwei Jahren Besitzerin der Siedlung Im Mönchsfeld, stellt die Räume kostenlos zur Verfügung. Damals gehörten die Häuser der Gesellschaft Gagfah, die jedoch von der Deutschen Annington geschluckt wurde und fortan unter dem Namen Vonvia firmiert.

Seit Jahren hatten viele soziale Akteure vor Ort für ein Angebot in der Siedlung gekämpft. Tatsächlich mangelt es in dem Dorf an Treffpunkten. Für Kinder und Jugendliche steht der Offene Treff Bauwagen des SKM, die Treppe II des SKF und Angebote des Vereins Kindernöte offen. Ein Platz für alle Generationen fehlt - gerade mit Hinblick auf den sozialen Brennpunkt Im Mönchsfeld ein wachsendes Problem. „Wir wollen den Anwohner zeigen, dass sich in ihrer Siedlung etwas tut“, sagt Vanessa Peil von der stellvertretenden Regionalleitung Vonovia Köln und Leverkusen. „Aber es soll ein Konzept für alle Menschen in Roggendorf/Thenhoven sein und das Dorf zusammenbringen.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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