[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/171-kilometer-rund-um-koeln-die-vierte-etappe-des-koelnpfad-hat-den-rhein-als-staendigen-begleiter\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/171-kilometer-rund-um-koeln-die-vierte-etappe-des-koelnpfad-hat-den-rhein-als-staendigen-begleiter\/","headline":"171 Kilometer rund um K\u00f6ln: Die vierte Etappe des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c hat den Rhein als st\u00e4ndigen Begleiter","name":"171 Kilometer rund um K\u00f6ln: Die vierte Etappe des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c hat den Rhein als st\u00e4ndigen Begleiter","description":"171 Kilometer rund um K\u00f6lnDie vierte Etappe des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c hat den Rhein als st\u00e4ndigen Begleiter Von Christopher Dr\u00f6ge 13.07.2024, 12:03 Uhr Lesezeit 6 Minuten Die Rheinaue Langel-Merkenich steht bei Hochwasser mit als erstes unter Wasser. 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Die vierte Etappe f\u00fchrt vom \u00e4u\u00dfersten Norden K\u00f6lns bis Merkenich.Die vierte Etappe des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c, die in Roggendorf\/Thenhoven startet, f\u00fchrt auf ihrer Route Wandernde wieder dorthin, wo der Weg im S\u00fcden der Stadt begann: Ans Rheinufer, dessen Verlauf der Pfad den gr\u00f6\u00dften Teil des elf Kilometer langen Abschnitts wieder in Richtung des Stadtzentrums folgt. Gepr\u00e4gt ist der Weg vor allem von weitl\u00e4ufigen Naturschutzgebieten und kleinen Ortschaften, die sich ihren d\u00f6rflichen Charakter bewahrt haben.Die erste Attraktion der Etappe f\u00e4llt einem bereits w\u00e4hrend der Einfahrt in den Bahnhof Worringen ins Auge, wenn man auf der rechten Seite aus dem Fenster der S-Bahn schaut: Der mit Efeu bewachsene, mit Erkern versehene Intze-Turm, der anmutet, als w\u00fcrde er sich gut als Kulisse in einer \u201eHarry Potter\u201c-Verfilmung machen.Nach dem Aussteigen verlassen wir den Bahnhof in Richtung Worringen. Auf der Bruchstra\u00dfe wenden wir uns nach rechts und gehen entgegen der Fahrtrichtung der S-Bahn, dabei l\u00e4sst sich der Turm noch einmal eingehender betrachten.Alles zum Thema Hochwasser, \u00dcberschwemmung und FlutKaum eine Landschaft in K\u00f6ln ist so wandelbar wie das Worringer BruchHinter der Unterf\u00fchrung des Walter-Dodde-Wegs taucht bald auf der linken Seite die Einm\u00fcndung in den Senfweg auf, der den in einer Senke gelegenen Worringer Bruch durchquert, ein fr\u00fcher H\u00f6hepunkt der vierten Etappe: Entstanden aus einem verlandeten Altarm des Rheins, bietet das kaum zug\u00e4ngliche Feuchtgebiet heute vielen Tierarten Zuflucht, vor allem Amphibien wie der Erdkr\u00f6te oder dem Kammmolch.Am tiefsten Punkt des Weges bietet sich der beste Blick: Angesichts der mit Wasserlinsen bedeckten Wasserfl\u00e4chen, aus der B\u00e4ume und abgestorbene Geh\u00f6lzer ragen, f\u00fchlt man sich in vorzeitliche S\u00fcmpfe versetzt. Kaum eine andere Landschaft in K\u00f6ln ist au\u00dferdem so wandelbar, denn der Wasserspiegel h\u00e4ngt vom Grundwasserstand ab: In den Jahren der D\u00fcrre ab 2018 lag der Bruch trocken, gr\u00fcner Bewuchs breitete sich auf dem Seeboden aus. Nach den letzten regenreichen Monaten steht das Wasser nun so hoch wie lange nicht mehr.Der Worringer Bruch entstand vor gut 8000 Jahren aus einer Schleife des Rheins.Copyright: Christopher Dr\u00f6geSchnell ist der schmale Bruch allerdings auch durchquert: Der Senfweg f\u00fchrt in Felder hinein, die vom hufeisenf\u00f6rmigen Bruchwald eingerahmt werden. Anstatt dem Senfweg zu folgen, biegen wir rechts auf den Feldweg ein, der dem weiten Bogen des Bruchs folgt. Unter der Galerie hoher alter Erlen, Eschen und Schwarzpappeln l\u00e4sst man den Blick gern schweifen, allerdings sollte man dar\u00fcber nicht vergessen aufzupassen, wo man hintritt: Der Feldweg besteht teilweise aus kaum mehr als aus mit Gras \u00fcberwachsenen Reifenspuren, unter denen sich L\u00f6cher verbergen k\u00f6nnen.Rheinaue Worringen-Langel bietet Auenw\u00e4lder, Wiesen und HainenAm Ende des Bruchs folgen wir dem dort gelegenen Durchstich zur Neusser Landstra\u00dfe, \u00fcberqueren die Fahrbahn und gehen ein St\u00fcck in Richtung Worringen, bevor wir an der Einm\u00fcndung der Alte R\u00f6merstra\u00dfe wieder rechts in die Felder abbiegen. Wir kreuzen den Langeler Weg und gehen an der Einm\u00fcndung in den Deichweg rechts, bis dieser uns auf den Langeler Damm f\u00fchrt.Hier ist der Blick frei auf das n\u00e4chste Naturschutzgebiet, die Rheinaue Worringen-Langel: eine Landschaft aus Auenw\u00e4ldern, ausgedehnten Wiesen und Hainen j\u00fcngerer Laubb\u00e4ume. Auch dieser naturnahe Raum ist ein R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr viele Tierarten, vor allem V\u00f6gel, die das Rheinufer als Rastplatz, Brutgebiet oder zum \u00dcberwintern nutzen.Die Rheinaue Worringen-Lange bietet vielen Tierarten Lebensraum.Copyright: Christopher Dr\u00f6geWer hochschaut, kann hier etwa den Schwarzmilan am Himmel kreisen sehen oder den Pirol mit seinem auff\u00e4llig gelben Gefieder. Deutlich besser getarnt ist der braun gefiederte Wiesenpieper, der als stark gef\u00e4hrdet gilt, hier aber als Leit-Art des Lebensraums aufgef\u00fchrt wird.Den schmalen Deichweg wandern wir entlang in Richtung S\u00fcden, die Aue auf der linken, eine Agrarlandschaft auf der rechten Seite. Irgendwann beginnt auf der Auenseite auch der Rhein zwischen den B\u00e4umen hindurch zu schimmern, bis der Strom schlie\u00dflich endg\u00fcltig ins Blickfeld r\u00fcckt.K\u00f6lnpfad Etappe 4: Pause an der Langeler Rheinf\u00e4hreNach fast vier Kilometern Deichweg erreichen wir mit der Anlegestelle der Langeler Rheinf\u00e4hre wieder einen Au\u00dfenposten der Zivilisation. Zurzeit ist diese zwar verwaist, bald schon jedoch soll wieder eine F\u00e4hre den Merkenicher Ortsteil mit dem anderen Flussufer verbinden. Dann wird das Langeler Rheinufer gerade an Sonn- und Feiertagen wieder zum beliebten Ziel von Ausfl\u00fcgler beiderseits des Ufers werden.Mit dem Restaurant \u201eZur F\u00e4hre\u201c findet sich hier auch eine Gelegenheit Rast zu machen: Die Karte bietet vor allem Pizza und Pasta, aber auch Klassiker wie Schnitzel mit Pommes, au\u00dferdem S\u00fc\u00dfspeisen wie Cr\u00eapes oder Waffeln. Das gro\u00dfz\u00fcgige Panoramafenster bietet dabei freie Aussicht auf den Fluss und die Anlegestelle.Zur\u00fcck auf dem Langeler Damm, umrunden wir das Restaurant und folgen wieder dem Verlauf des Deichs. Auf der linken Seite schlie\u00dft sich die Rheinaue Langel-Merkenich an, ebenfalls ein Naturschutzgebiet, das bei Hochwasser regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberflutet wird. Auf der rechten Seite reihen sich akkurat gepflegte G\u00e4rten aneinander.Kasselberg in K\u00f6ln wird bei Hochwasser zur InselWir lassen Langel hinter uns und erreichen bald das benachbarte Rheinkassel. Der Deichweg f\u00fchrt auf der Auenseite an Streuobstwiesen vorbei, auf der rechten Seite taucht der Turm der sp\u00e4tromanischen Kirche St. Amandus auf, dahinter das Geh\u00f6ft von Fuchs und Sohn, in dessen Hofladen eine breite Palette frischer Erzeugnisse angeboten werden.Dahinter macht der Weg einen Schlenker direkt ans Rheinufer, wo wir das kleine, aus wenigen H\u00e4usern bestehende Kasselberg passieren. Neben dem Campingplatz direkt am Ufer ist der Ort vor allem daf\u00fcr bekannt, bei Hochwasser ab einem gewissen Pegelstand zeitweise zur Insel zu werden.Die Kirche St. Amandus entstand bereits um das Jahr 1200 herum.Copyright: Christopher Dr\u00f6geHinter Kasselberg kommen die markanten Tr\u00e4ger der Leverkusener Br\u00fccke in den Blick, die Auenlandschaft wird allm\u00e4hlich durch eine Gemengelage kleiner Pferdeweiden abgel\u00f6st. Unter der Br\u00fccke hindurch ist auch das industrielle Gewirr von R\u00f6hren und Maschinerien des Bayer-Werksgel\u00e4ndes zu erahnen.Kurz vor der Br\u00fccke biegen wir rechts ab in die Schlettstadter Stra\u00dfe und folgen dieser entlang der Br\u00fccke \u00fcber die Kreuzung mit der Alte R\u00f6merstra\u00dfe. Rechts biegen wir schlie\u00dflich auf die Stra\u00dfe Sp\u00f6rkelhof ein, die in einer dankenswerterweise absch\u00fcssigen Kurve zur Endstation Merkenich der Stadtbahnlinie 12 f\u00fchrt.Tipps zum Einkehren auf Etappe 4Zur F\u00e4hre &#8211; Restaurant. Bistro. Bar\u00d6ffnungszeiten: Montag bis Freitag 11.30 bis 22 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertags 10 bis 22 Uhr\u00a0|\u00a0www.zurfaehre.comEtappe 411 KilometerStart: S-Bahnhof K\u00f6ln-Worringen, S6 und S11Ziel: Endstation Merkenich, KVB-Linie 12GPS TrackEtappe 1 des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c lesen Sie hier.Etappe 2 des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c lesen Sie hier.Etappe 3 des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c lesen Sie hier.K\u00f6lnpfad \u2013 Die SerieIn einer kleinen Serie stellen wir die elf Etappen des Rundwanderwegs um K\u00f6ln vor. 171 Kilometer sind das \u2013 entlang des Rheins, vorbei am Gei\u00dfbockheim und verschiedensten Seen, durch den D\u00fcnnwalder Wald, den K\u00f6nigsforst und die Wahner Heide. 2014 wurde die Strecke entlang der Stadtgrenze vom \u201eWandermagazin\u201c zum drittsch\u00f6nsten Wanderweg Deutschlands gek\u00fcrt. F\u00fcr Einkehrm\u00f6glichkeiten auf dem Weg geben wir Tipps. Start und Ziel ist immer an einer Haltestelle der KVB.\u00a0"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"171 Kilometer rund um K\u00f6ln: Die vierte Etappe des \u201eK\u00f6lnpfad\u201c hat den Rhein als st\u00e4ndigen Begleiter","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/171-kilometer-rund-um-koeln-die-vierte-etappe-des-koelnpfad-hat-den-rhein-als-staendigen-begleiter\/#breadcrumbitem"}]}]