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title: "Kölner WG-Zimmer zählen zu den teuersten Deutschlands"
url: https://www.bachhausen.de/koelner-wg-zimmer-zaehlen-zu-den-teuersten-deutschlands/
date: 2026-09-20
modified: 2026-09-19
lang: de
author: "Dirk Bachhausen"
description: "Dirk Bachhausen fordert mehr Tempo beim Wohnungsbau und höchste Priorität für Kreuzfeld Studierende müssen in Köln durchschnittlich 640 Euro für ein WG-Zimmer bezahlen. Damit gehört die Stadt zu den teuersten..."
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  - "Meinung"
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# Kölner WG-Zimmer zählen zu den teuersten Deutschlands

## Dirk Bachhausen fordert mehr Tempo beim Wohnungsbau und höchste Priorität für Kreuzfeld

Studierende müssen in Köln durchschnittlich 640 Euro für ein WG-Zimmer bezahlen. Damit gehört die Stadt zu den teuersten Hochschulstandorten Deutschlands. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 510 Euro. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Moses Mendelssohn Instituts und der Plattform WG-Gesucht.de zum Wintersemester 2026/27 hervor.

Nur in München sowie in Berlin und Hamburg sind WG-Zimmer noch teurer. Gleichzeitig zeigt der Vergleich mit dem Wintersemester 2016/17, wie stark die Belastung gestiegen ist: Damals kostete ein WG-Zimmer in Deutschland durchschnittlich rund 349 Euro.

> **Für Dirk Bachhausen sind die Zahlen ein weiteres Warnsignal: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine der wichtigsten sozialen Fragen in Köln. Wenn Studierende, Auszubildende, Familien und Menschen mit normalen Einkommen kaum noch eine Wohnung finden, muss die Stadt ihre Prioritäten neu ordnen.“**
Bachhausen fordert deshalb, den Wohnungsbau deutlich zu beschleunigen. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssten schneller werden, ohne dabei auf eine gute städtebauliche Qualität, ausreichende Infrastruktur und dauerhaft bezahlbare Wohnungen zu verzichten.

Besondere Priorität müsse die Entwicklung von Kreuzfeld erhalten. Dort könne ein neuer Stadtteil entstehen, der dringend benötigten Wohnraum mit Schulen, Kitas, öffentlichem Nahverkehr, Grünflächen und sozialen Angeboten verbindet.

> **„Kreuzfeld darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Köln braucht keine weiteren Ankündigungen, sondern einen verlässlichen Zeitplan und entschlossenes Handeln“, erklärt Bachhausen.**
Auch mit Blick auf die Olympiabewerbung fordert er eine klare politische Schwerpunktsetzung. Sobald die aus seiner Sicht unsinnige Bewerbung in den kommenden Tagen vom Tisch sei, müssten die politischen und planerischen Kräfte auf die tatsächlichen Herausforderungen der Stadt konzentriert werden.

> **„Köln braucht Wohnungen statt olympischer Luftschlösser. Das Geld, die Aufmerksamkeit und die Arbeitskraft der Verwaltung müssen in Projekte fließen, die den Menschen konkret helfen. Kreuzfeld muss dabei ganz oben auf die Tagesordnung“, so Bachhausen.**
Die aktuellen Mietpreise zeigten, dass weiteres Zögern die soziale Spaltung verschärfe. Bezahlbares Wohnen entscheide zunehmend darüber, wer in Köln studieren, arbeiten und dauerhaft leben könne. Deshalb müsse die Stadt jetzt schneller Baurecht schaffen und den Bau neuer Wohnungen konsequent vorantreiben.

*Quelle der Mietdaten: Moses Mendelssohn Institut und WG-Gesucht.de, Auswertung zum Wintersemester 2026/27.*