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title: "Stadt Köln darf Inklusion nicht kaputtsparen"
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date: 2026-09-20
modified: 2026-09-20
lang: de
author: "Dirk Bachhausen"
description: "Dirk Bachhausen sichert der Gesamtschule Holweide seine volle Unterstützung zu Köln, 20. September 2026. Dirk Bachhausen, Landtagskandidat von Volt, erklärt sich solidarisch mit der Schulgemeinschaft der Gesamtschule Holweide. Die angekündigten..."
categories:
  - "Köln"
tags:
  - "pressemitteilung"
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# Stadt Köln darf Inklusion nicht kaputtsparen

## Dirk Bachhausen sichert der Gesamtschule Holweide seine volle Unterstützung zu

**Köln, 20. September 2026.** Dirk Bachhausen, Landtagskandidat von Volt, erklärt sich solidarisch mit der Schulgemeinschaft der Gesamtschule Holweide. Die angekündigten Kürzungen und die seit Jahren fehlende Nachbesetzung wichtiger Stellen gefährden aus seiner Sicht die erfolgreiche inklusive Arbeit der Schule.

An der Gesamtschule Holweide lernen und arbeiten täglich mehr als 2.000 Menschen. Seit Jahrzehnten setzt sich die Schule dafür ein, Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Diese Arbeit wird jedoch zunehmend erschwert.

Seit mehr als zwei Jahren wartet die Schule auf die Nachbesetzung ihrer Stellen für Ergotherapie und Motopädie. Zum 1. Januar 2027 sollen zudem fünf Stellen im Bundesfreiwilligendienst beziehungsweise im Freiwilligen Sozialen Jahr ersatzlos gestrichen werden. Dadurch drohen wichtige Unterstützungsangebote im Unterricht, Rückzugsmöglichkeiten, Randzeitenbetreuung und Hilfen beim Einüben des Schulwegs wegzufallen.

„Schulische Therapieangebote und zusätzliche Betreuungskräfte sind kein Luxus. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung gleichberechtigt am Schulalltag teilnehmen können“, erklärt Bachhausen. „Wer Inklusion verspricht, muss auch die dafür notwendigen personellen und finanziellen Mittel bereitstellen. Die Stadt Köln darf Inklusion nicht kaputtsparen.“

Besonders kritisch bewertet Bachhausen, dass jungen Menschen, die ihren Freiwilligendienst an der Gesamtschule Holweide leisten wollten, stattdessen Stellen an städtischen Förderschulen angeboten worden sein sollen.

„Benötigte Unterstützung aus einer inklusiven Schule abzuziehen und an Förderschulen zu verlagern, steht für mich im offenen Widerspruch zum Ziel des gemeinsamen Lernens. So wird Inklusion nicht gestärkt, sondern systematisch geschwächt“, betont der Volt-Landtagskandidat.

Auch die Zukunft der Schüler*innenbibliothek ist gefährdet, weil die dortige Stelle nach Angaben der Schulgemeinschaft in das Sekretariat einer anderen Schule verlagert werden soll. Damit droht ein wichtiger Lern- und Rückzugsort verloren zu gehen.

Weiterhin ungelöst ist die Beförderung von Kindern und Jugendlichen mit hohem Unterstützungsbedarf. Während Fahrten zu Förderschulen häufig organisiert werden, müssen Eltern ihre Kinder zum gemeinsamen Lernen an der Gesamtschule teilweise selbst bringen.

„Die Entscheidung für eine inklusive Schule darf nicht davon abhängen, ob Eltern ihre Kinder jeden Tag selbst fahren können. Das ist keine echte Wahlfreiheit und keine gleichberechtigte Teilhabe“, so Bachhausen.

Dirk Bachhausen unterstützt deshalb die Forderungen der Schulgemeinschaft nach:

- einer unverzüglichen Nachbesetzung der Stellen für Ergotherapie und Motopädie,
- dem Erhalt der Stellen im Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligen Sozialen Jahr,
- einer dauerhaften Sicherung der Schüler*innenbibliothek,
- einer verlässlichen Beförderung aller Schüler*innen mit entsprechendem Unterstützungsbedarf,
- dem Schutz inklusiver Angebote vor weiteren Kürzungen.

Als Schulträger steht zunächst die Stadt Köln in der Verantwortung. Gleichzeitig müsse das Land Nordrhein-Westfalen dafür sorgen, dass die Kommunen finanziell und organisatorisch in die Lage versetzt werden, inklusive Bildung verlässlich umzusetzen.

**„Die Gesamtschule Holweide leistet seit Jahrzehnten wertvolle und beispielhafte Arbeit. Dieses Engagement verdient Unterstützung und Planungssicherheit statt Stellenabbau und Kürzungen“, erklärt Bachhausen abschließend. „Ich sichere der gesamten Schulgemeinschaft meine volle politische Unterstützung zu. Inklusion ist ein Menschenrecht und darf nicht unter Haushaltsvorbehalt gestellt werden.“**