[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/abendmarkt-am-rudolfplatz-moeglichmachen-statt-kaputtregulieren\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/abendmarkt-am-rudolfplatz-moeglichmachen-statt-kaputtregulieren\/","headline":"Abendmarkt am Rudolfplatz: M\u00f6glichmachen statt kaputtregulieren","name":"Abendmarkt am Rudolfplatz: M\u00f6glichmachen statt kaputtregulieren","description":"6 min gesch\u00e4tzte Lesedauer Der Streit um den Abendmarkt auf dem Rudolfplatz zeigt ein grunds\u00e4tzliches Problem der K\u00f6lner Verwaltung: Einschr\u00e4nken und Untersagen geht mitunter erstaunlich schnell. 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Wenn es jedoch darum geht, politische Beschl\u00fcsse umzusetzen und tragf\u00e4hige L\u00f6sungen zu entwickeln, vergehen Jahre. Volt-Landtagskandidat Dirk Bachhausen fordert deshalb einen grundlegenden Kurswechsel: Die Verwaltung muss endlich M\u00f6glichmacherin werden.K\u00f6ln, 12. August 2026 \u2013 Der abendliche Wochenmarkt auf dem Rudolfplatz k\u00e4mpft erneut mit b\u00fcrokratischen und rechtlichen Hindernissen. Die Deutsche Marktgilde hat gegen eine Anordnung der Stadt geklagt, nach der mindestens 50 Prozent des Angebots aus unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen m\u00fcssen. Gerade am Abend ist die Nachfrage nach klassischen Wochenmarktprodukten jedoch gering. Entsprechend schwierig ist es f\u00fcr den Veranstalter, ausreichend H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler f\u00fcr dieses Sortiment zu gewinnen.Erf\u00fcllt das Angebot die Anforderungen an einen klassischen Wochenmarkt nicht, wird die Veranstaltung rechtlich als Spezialmarkt eingeordnet. Nach dem derzeitigen Vergabekonzept der Stadt d\u00fcrfen auf dem Rudolfplatz allerdings lediglich sechs Spezialm\u00e4rkte pro Jahr stattfinden. Ein regelm\u00e4\u00dfig stattfindender Abend- und Genussmarkt ist damit praktisch ausgeschlossen. Schon der Vorg\u00e4ngermarkt \u201eMeet &amp; Eat\u201c war an vergleichbaren Problemen gescheitert \u2013 obwohl sich Gr\u00fcne, CDU, SPD, Linke, FDP und Volt bereits 2025 f\u00fcr seinen Erhalt eingesetzt hatten.Volt bringt das Problem auf den PunktJennifer Glashagen, Vorsitzende der Volt-Fraktion im K\u00f6lner Stadtrat, kritisierte, dass bei der Genehmigung offenbar kein anderer Weg als eine gerichtliche Auseinandersetzung gefunden werden konnte. Ihr entscheidender Satz lautet: \u201eKommunalpolitik sollte vor allem eines sein: M\u00f6glichmacherin.\u201cDirk Bachhausen, Volt-Direktkandidat f\u00fcr die Landtagswahl 2027 im Wahlkreis Chorweiler, unterst\u00fctzt diese Forderung ausdr\u00fccklich. Bachhausen war im Juli 2026 einstimmig als Direktkandidat nominiert worden.\u201eDieser Satz trifft den Kern des Problems. Eine moderne Verwaltung darf sich nicht darauf beschr\u00e4nken, Vorschriften zu kontrollieren und Gr\u00fcnde aufzulisten, warum etwas angeblich nicht m\u00f6glich ist. Sie muss aktiv nach rechtssicheren L\u00f6sungen suchen. Wer mit viel Engagement einen gepflegten Abendmarkt organisiert, Menschen zusammenbringt und einen zentralen Platz belebt, verdient Unterst\u00fctzung statt eines b\u00fcrokratischen Hindernislaufs\u201c, erkl\u00e4rt Bachhausen. .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .postImageUrl , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:hover , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:visited , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:active { border:0!important; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:active , .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8 .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .u41ad6d2b07384d8898c2ccb1d1cd07e8:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Nach 25 Jahren Planung endlich Bewegung am Milit\u00e4rring \u2013 aber so langsam darf Infrastrukturpolitik nicht bleibenNiemand verlange von der Stadt, geltendes Recht zu ignorieren. Rechtssicherheit sei unverzichtbar. Das bedeute jedoch nicht, dass Verwaltungsvorschriften und st\u00e4dtische Konzepte unver\u00e4nderbar seien. Wenn die bestehenden Regelungen nicht mehr zu einem zeitgem\u00e4\u00dfen Abendmarkt passen, m\u00fcsse die Stadt entweder ein geeigneteres Veranstaltungsformat erm\u00f6glichen oder ihr eigenes Vergabekonzept anpassen.\u201eGesetze sind einzuhalten. Aber die Verwaltung ist nicht dazu da, sich hinter Paragrafen und selbst beschlossenen Konzepten zu verstecken. Sie muss zeigen, welcher rechtssichere Weg m\u00f6glich ist. Der Rechtsweg darf nicht die einzige Antwort sein, die eine Millionenstadt einem engagierten Veranstalter anbieten kann.\u201cBeim Verhindern schnell, beim Umsetzen jahrelang in AbstimmungBesonders problematisch ist nach Ansicht Bachhausens die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der die Stadt arbeitet. W\u00e4hrend ein Abendmarkt durch starre Vorgaben innerhalb kurzer Zeit in seiner Existenz gef\u00e4hrdet werden kann, wartet K\u00f6ln bei zentralen politischen Vorhaben jahrelang auf konkrete Ergebnisse.Fast f\u00fcnf Jahre nach dem Beschluss des \u201eMasterplans Parken\u201c befinden sich wesentliche Ma\u00dfnahmen weiterhin in Arbeitsgruppen, Pr\u00fcfverfahren und verwaltungsinternen Abstimmungen. Unter anderem fehlen weiterhin ein tragf\u00e4higes Konzept f\u00fcr Quartiersgaragen, ein digitales Parkraum-Dashboard und verbindliche Entscheidungen zu weiteren zentralen Bausteinen.Bachhausen kritisiert:\u201eEinen funktionierenden Abendmarkt kann man offenbar binnen k\u00fcrzester Zeit kaputtregulieren. F\u00fcr die Umsetzung eines Parkkonzepts ben\u00f6tigt die Verwaltung dagegen fast f\u00fcnf Jahre Abstimmungszeit. So kann es nicht weitergehen. Verwaltung muss Probleme l\u00f6sen und Beschl\u00fcsse umsetzen, statt Zust\u00e4ndigkeiten, Pr\u00fcfauftr\u00e4ge und immer neuen Abstimmungsbedarf zu verwalten.\u201cSorgfalt, rechtliche Pr\u00fcfungen und die Beteiligung verschiedener Fachbereiche seien notwendig. Sie d\u00fcrften aber nicht zu einem System werden, in dem am Ende niemand mehr Verantwortung f\u00fcr eine Entscheidung \u00fcbernehme.\u201eWer jahrelang abstimmt, ohne zu einem sichtbaren Ergebnis zu kommen, hat kein Kommunikationsproblem mehr. Dann haben wir ein F\u00fchrungs- und Organisationsproblem. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, wer f\u00fcr ein Vorhaben verantwortlich ist, wann eine Entscheidung f\u00e4llt und bis wann ein Beschluss umgesetzt wird.\u201c .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .postImageUrl , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:hover , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:visited , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:active { border:0!important; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:active , .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50 .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .u9e2ad218145ef2fc93da1016a79c0d50:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Kindern\u00f6te e.V. beim Volt Meet &amp; Greet: Pr\u00e4vention braucht verl\u00e4ssliche Unterst\u00fctzungWie will K\u00f6ln unter diesen Bedingungen Olympia organisieren?Die Debatte ber\u00fchrt aus Sicht Bachhausens auch die Frage, ob K\u00f6ln organisatorisch auf gro\u00dfe Zukunftsprojekte vorbereitet ist. Eine Stadt, die bereits bei einem Abendmarkt und einem Parkkonzept in jahrelangen Abstimmungsschleifen feststecke, m\u00fcsse erkl\u00e4ren, wie sie deutlich komplexere Vorhaben bew\u00e4ltigen wolle.\u201eK\u00f6ln spricht \u00fcber Olympia. Da muss die zugespitzte Frage erlaubt sein: Will man sich f\u00fcr Olympische Spiele erst 50 Jahre lang abstimmen, bevor sich auch nur der erste Sportler bewegen darf? Wer internationale Gro\u00dfveranstaltungen ausrichten m\u00f6chte, muss zun\u00e4chst beweisen, dass er im kommunalen Alltag Entscheidungen treffen, Zust\u00e4ndigkeiten kl\u00e4ren und Projekte fristgerecht umsetzen kann.\u201cDie Stadt m\u00fcsse deshalb gemeinsam mit dem Veranstalter kurzfristig eine rechtssichere Perspektive f\u00fcr den Abendmarkt entwickeln. Dazu geh\u00f6re eine ergebnisoffene Pr\u00fcfung des passenden Veranstaltungsformats, eine Anpassung des Platzvergabekonzepts und eine feste Ansprechperson, die die erforderlichen Entscheidungen zwischen den beteiligten \u00c4mtern koordiniert.Eine lebendige Stadt braucht eine l\u00f6sungsorientierte VerwaltungDer Rudolfplatz ist ein zentraler Ort in K\u00f6ln. M\u00e4rkte, gastronomische Angebote und Begegnungsformate k\u00f6nnen dazu beitragen, diesen \u00f6ffentlichen Raum lebendig und attraktiv zu gestalten. Solche Initiativen d\u00fcrfen nicht immer wieder an Regelungen scheitern, die offensichtlich nicht zum tats\u00e4chlichen Nutzungsverhalten am Abend passen.Bachhausen abschlie\u00dfend:\u201eK\u00f6ln braucht klare Regeln, aber ebenso eine Verwaltung, die Gestaltungsspielr\u00e4ume erkennt und nutzt. Sie darf ihre Leistungsf\u00e4higkeit nicht daran messen, wie schnell sie Einschr\u00e4nkungen formuliert. Entscheidend ist, wie schnell sie tragf\u00e4hige L\u00f6sungen erm\u00f6glicht. Eine gute Verwaltung ist keine Verhinderungsverwaltung. Sie ist Dienstleisterin f\u00fcr die Menschen und M\u00f6glichmacherin f\u00fcr eine lebendige Stadt.\u201cteilen&nbsp;&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;E-Mail&nbsp;\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge:Tankrabatt ad\u00e9 \u2013 aber wann investieren wir endlich in die Zukunft?B\u00fcrokratieabbau ja. Demokratieabbau nein.Wohneigentum darf kein Privileg f\u00fcr Kapitalanleger sein"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Abendmarkt am Rudolfplatz: M\u00f6glichmachen statt kaputtregulieren","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/abendmarkt-am-rudolfplatz-moeglichmachen-statt-kaputtregulieren\/#breadcrumbitem"}]}]