[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/angebliche-krypto-werbung-gefaelschter-bild-artikel-ueber-sahra-wagenknecht-kursiert-auf-mehreren-plattformen\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/angebliche-krypto-werbung-gefaelschter-bild-artikel-ueber-sahra-wagenknecht-kursiert-auf-mehreren-plattformen\/","headline":"Angebliche Krypto-Werbung: Gef\u00e4lschter Bild-Artikel \u00fcber Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen","name":"Angebliche Krypto-Werbung: Gef\u00e4lschter Bild-Artikel \u00fcber Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Faktencheck Angebliche Krypto-Werbung: Gef\u00e4lschter Bild-Artikel \u00fcber Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen Ein gef\u00e4lschter Bild-Artikel erreicht in Sozialen Netzwerken Tausende. 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Es geht darin um Sahra Wagenknecht, die angeblich Bitcoins bewirbt. Dahinter steckt ein Betrugsversuch, auf den Meta nicht zu reagieren scheint.                    von                                Gabriele Scherndl27. November 2024                                Laut einem angeblichen Bild-Artikel warb Sahra Wagenknecht in einer Talkshow f\u00fcr Krypto-Investments. Doch der Artikel ist gef\u00e4lscht. (Quelle: Michael Kappeler \/ DPA \/ Picture Alliance)                                        Behauptung                    Bild habe berichtet, dass die Deutsche Bundesbank Sahra Wagenknecht verklagt hat.                        Aufgestellt von:     Beitr\u00e4gen in Sozialen Netzwerken                            Datum:                13.09.2024            Quelle            Bewertung        Manipuliert\u00dcber diese Bewertung                            Manipuliert. Der angebliche Bild-Artikel ist eine F\u00e4lschung, dahinter steckt ein Betrugsversuch.    Auch wenn CORRECTIV.Faktencheck und andere Medien, der Verbraucherschutz und Ministerien teils seit Jahren \u00fcber die Masche berichten, wird sie immer noch angewandt.\u00a0Das Vorgehen: Erst wird ein Artikel gef\u00e4lscht, der aussehen soll, als k\u00e4me er von einem etablierten Medium. Darin geht es um eine prominente Person, die angeblich f\u00fcr ein Krypto-Investment geworben hat und anschlie\u00dfend daf\u00fcr verklagt wurde. Dieser Fake-Artikel wird dann, wie auch in einem aktuellen Fall, in Sozialen Netzwerken geteilt \u2013 teils als Werbeanzeige, also gegen Geld.Dieses Mal geht es um Sahra Wagenknecht. Sie soll, so hei\u00dft es in dem Text, in einer Sendung von Markus Lanz dar\u00fcber gesprochen haben, wie sie dank einer Bitcoin-App reich geworden sein.\u00a0Dieser angebliche Bild-Artikel ist eine F\u00e4lschung. Der Link dazu wird aktuell auf Facebook als Werbeanzeige geteilt. (Quelle: followclose.com)Bild-Artikel ist nie erschienen, Fotos stammen aus alter Lanz-SendungDoch schon der Klick auf das Bild-Logo der Webseite macht klar, dass da etwas nicht stimmt: Man landet nicht wie sonst auf der Bild-Startseite, sondern auf einer angeblichen Krypto-Investment-Seite. Auf der echten Webseite der Bild ist der Artikel nie erschienen, wie eine gezielte Google-Suche zeigt.Die Bilder, die in dem Fake-Artikel verwendet werden, stammen aus einer Markus-Lanz-Sendung vom September 2023. In der Sendung sprach Wagenknecht \u00fcber die Gr\u00fcndung ihrer neuen Partei, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Ampel-Koalition. Um Kryptow\u00e4hrungen ging es darin nicht.\u00a0Links zum gef\u00e4lschten Bild-Artikel kursierten auf mehreren PlattformenLinks zu diesem gef\u00e4lschten Artikel werden momentan als Anzeigen in verschiedenen Sozialen Netzwerken geteilt. Laut Bild-Redakteur Julian R\u00f6pcke kursierte der gef\u00e4lschte Artikel auch auf X. Der Beitrag, den er zeigt, wurde mittlerweile offenbar gel\u00f6scht.\u00a0Weiterhin aktiv ist aber eine Anzeige, die unter anderem auf Facebook und Instagram ausgespielt wird. Das ist in der Werbeanzeigen-Bibliothek von Meta, Mutterkonzern der beiden Plattformen, nachvollziehbar. Jemand zahlt also daf\u00fcr, dass der Link zum Fake-Artikel gezielt Menschen in Deutschland \u00fcber 30 Jahren angezeigt wird. Tausende sollen damit erreicht worden sein. Meta antwortete nicht auf die Nachfrage, warum die Werbeanzeigen weiterhin online sind, obwohl sie zu einem Betrugsversuch f\u00fchren.Ursprung der Werbeanzeige ist eine dubiose Facebook-SeiteGeschaltet werden die Anzeigen bei Meta von einer Facebook-Seite namens Five News. Die Seite ist jedoch keine Nachrichtenseite, sondern gibt sich als Aids-Beratungszentrum aus \u2013 ein Widerspruch. Sie existiert erst seit wenigen Wochen und hat ansonsten kaum Beitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht. All das sind Warnhinweise, dass eine Facebook-Seite nicht seri\u00f6s ist, wie wir etwa hier berichteten.\u00a0Auf Nachfrage an die auf der Seite angegebene E-Mail erhielten wir keine R\u00fcckmeldung.\u00a0Die Facebook-Seite Five News ist keine echte Nachrichtenseite, wie der Blick auf die Details zeigt (Quellen: Facebook, Screenshot, Collage und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)Verbraucherzentrale warnt vor Anbietern, die keine Zulassung\u00a0 in Deutschland habenDie Betrugsmasche existiert seit Jahren und betraf bereits verschiedene Prominente und Medien. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schreibt dazu: \u201eDie Schilderungen der Prominenten sind nicht echt und die Geschichten vom schnellen, m\u00fchelosen Reichtum sind ein reines Lockmittel. Das investierte Geld ist in der Regel weg.\u201cDie Zentrale r\u00e4t: Bevor man in Kryptow\u00e4hrungen investiert, sollte man pr\u00fcfen, ob der Anbieter eine Zulassung in Deutschland hat. Das l\u00e4sst sich in der Datenbank der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht nachvollziehen. Fitana, der Anbieter, zu dem die Links im Wagenknecht-Text f\u00fchren, ist dort nicht gelistet.Die schwedische Nichtregierungsorganisation Qurium ver\u00f6ffentlichte im M\u00e4rz 2024 eine Recherche zu einem Fake-Artikel von CNN, der nach \u00e4hnlichem Muster ablief, wie der gef\u00e4lschte Bild-Artikel \u00fcber Wagenknecht. Laut Qurium f\u00fchrt die Spur in dem Fall zu einem russischen Netzwerk, das auch in andere Betrugsmachenschaften involviert sei.Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bek\u00e4mpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.Redigatur: Sophie Timmermann, Paulina ThomZur Quelle wechselnAuthor: Gabriele Scherndl"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Angebliche Krypto-Werbung: Gef\u00e4lschter Bild-Artikel \u00fcber Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/angebliche-krypto-werbung-gefaelschter-bild-artikel-ueber-sahra-wagenknecht-kursiert-auf-mehreren-plattformen\/#breadcrumbitem"}]}]