[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/brief-mit-drohungen-an-trump-stammt-nicht-von-mexikos-praesidentin-sheinbaum\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/brief-mit-drohungen-an-trump-stammt-nicht-von-mexikos-praesidentin-sheinbaum\/","headline":"Brief mit Drohungen an Trump stammt nicht von Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum","name":"Brief mit Drohungen an Trump stammt nicht von Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Faktencheck Brief mit Drohungen an Trump stammt nicht von Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum In Sozialen Netzwerken verbreitet sich ein Brief, in dem die mexikanische Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum Donald Trump angeblich f\u00fcr den Bau einer Mauer kritisiert und damit droht, dass Menschen weltweit&#8230;","datePublished":"2025-03-07","dateModified":"2025-03-07","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Correctiv.org","url":"#","identifier":15,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51a6c0962ec4a7a9fff8508f3b6a21069f40fbb9a1ee7294cca7a040ced87b6c?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51a6c0962ec4a7a9fff8508f3b6a21069f40fbb9a1ee7294cca7a040ced87b6c?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/correctiv.org\/wp-content\/themes\/correctiv-theme\/img\/rating\/false.svg","url":"https:\/\/correctiv.org\/wp-content\/themes\/correctiv-theme\/img\/rating\/false.svg","height":"","width":""},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/brief-mit-drohungen-an-trump-stammt-nicht-von-mexikos-praesidentin-sheinbaum\/","about":["Politik"],"wordCount":832,"keywords":["brief","drohungen","mexikos","nicht","prasidentin","stammt","trump"],"articleBody":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechselnFaktencheckBrief mit Drohungen an Trump stammt nicht von Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum        In Sozialen Netzwerken verbreitet sich ein Brief, in dem die mexikanische Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum Donald Trump angeblich f\u00fcr den Bau einer Mauer kritisiert und damit droht, dass Menschen weltweit auf US-Produkte verzichten k\u00f6nnten. Doch der Brief stammt nicht von Sheinbaum.                     von                                Paulina Thom07. M\u00e4rz 2025                                Online wird der mexikanischen Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum ein Brief zugeschrieben, in dem sie Trump angeblich mit einem Verzicht auf US-amerikanische Produkte droht. Doch der Brief stammt nicht von ihr. (Foto: Eyepix \/ NurPhoto \/ Picture Alliance)                                        Behauptung                    Die mexikanische Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum habe in einem Brief Donald Trump wegen des Baus einer Mauer mit dem Verzicht auf US-amerikanische Produkte gedroht.                        Aufgestellt von:     Beitr\u00e4gen in Sozialen Netzwerken                            Datum:                09.02.2025            Quelle            Bewertung        Falsch\u00dcber diese Bewertung                            Falsch. Der Brief stammt laut dem Kommunikationsteam der Pr\u00e4sidentin nicht von Sheinbaum. Es finden sich auch sonst keinerlei Belege, dass Sheinbaum den Brief verfasste. Er kursiert zudem seit mindestens 2017 ohne Bezug zur mexikanischen Pr\u00e4sidentin im Netz.    \u201eSie wollen eine Mauer, Sie bekommen eine Mauer\u201c \u2013 so soll ein Brief enden, den Mexikos Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum an Donald Trump richtete. Darin kritisiere sie nicht nur den Bau einer Mauer, sondern drohe zugleich damit, dass \u201esieben Milliarden Menschen\u201c auf Produkte US-amerikanischer Firmen, wie Nike, Levi\u2019s, Ford oder auch Hollywood-Filme verzichten k\u00f6nnten. So w\u00fcrde die US-Wirtschaft zusammenbrechen, hei\u00dft es in dem Brief, der seit Mitte Februar auf X, Facebook und Whatsapp kursiert und Hunderttausende Aufrufe erzielte. Auch per E-Mail fragten uns Leserinnen und Leser danach.\u00a0Doch ist der angebliche Brief von Sheinbaum echt?Diesen Brief soll Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum laut Beitr\u00e4gen in Sozialen Netzwerken an Trump geschickt haben, doch das stimmt nicht (Quelle: Facebook; Screenshot und Schw\u00e4rzung: CORRECTIV.Faktencheck)Brief an Trump stammt nicht von SheinbaumDer Zeitpunkt des Briefes scheint zun\u00e4chst plausibel: Bereits im November 2024 k\u00fcndigten die USA unter der neuen Trump-Regierung Strafz\u00f6lle auf Waren aus Mexiko an. Trump begr\u00fcndete dies unter anderem damit, dass Mexiko die Grenze im Hinblick auf den Drogenhandel und die illegale Migration nicht ausreichend sch\u00fctze. Seitdem setzte Trump angek\u00fcndigte oder bereits in Kraft getretene Z\u00f6lle gegen Mexiko mehrfach aus, etwa im Februar und zuletzt erneut am 6. M\u00e4rz. Und in Kanada, das sich ebenfalls im Zoll-Streit mit den USA befindet, gibt es mittlerweile mit \u201eBuy Canadian\u201c tats\u00e4chlich eine Bewegung, die US-Produkte und USA-Reisen boykottiert.\u00a0Doch f\u00fcr den Brief von Sheinbaum gibt es keine Belege: Weder auf der Webseite der mexikanischen Regierung noch auf den offiziellen Profilen in Sozialen Netzwerken der Pr\u00e4sidentin (X, Facebook und Instagram) findet sich ein solcher Brief an Trump. Die , dass das Kommunikationsteam der mexikanischen Pr\u00e4sidentin eine derartige \u00c4u\u00dferung dementierte. Auf unsere Anfrage an die mexikanische Regierung erhielten wir bis zur Ver\u00f6ffentlichung keine R\u00fcckmeldung.\u00a0Zwar reagierte Sheinbaum laut einer Pressemitteilung mit einem Brief auf Trumps Ank\u00fcndigung von Strafz\u00f6llen im November 2024. Dieser ist im Wortlaut und Tenor jedoch ganz anders: Sheinbaum schrieb darin: \u201ePr\u00e4sident Trump, die Probleme der Migration und des Drogenkonsums in den Vereinigten Staaten k\u00f6nnen nicht mittels Drohungen oder Verh\u00e4ngung von Z\u00f6llen gel\u00f6st werden. Was wir brauchen, ist Zusammenarbeit und gegenseitiges Verst\u00e4ndnis, um diese gro\u00dfen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen.\u201c Von den Drohungen eines Verzichts auf US-Produkte ist in dem Brief nichts zu lesen. Stattdessen schrieb Sheinbaum, dass gegenseitige Z\u00f6lle die Lage beider Seiten gef\u00e4hrden w\u00fcrden.\u00a0Angeblicher Brief kursiert seit Jahren \u2013 auch schon vor Sheinbaums Pr\u00e4sidentschaftEiniges an dem Brief in Sozialen Netzwerken spricht zudem daf\u00fcr, dass er nicht aktuell ist, beispielsweise die mehrfache Erw\u00e4hnung der Mauer: Die Mauer zu Mexiko war eines der gr\u00f6\u00dften Wahlversprechen Trumps f\u00fcr seine erste Amtszeit ab 2016. Trump hat zwar vor, die Grenzmauer in seiner aktuellen Amtszeit fertigzustellen, der Streit zwischen den beiden L\u00e4ndern, insbesondere um die Finanzierung, und der Beginn des Mauerbaus sind jedoch Jahre alt.\u00a0Ebenfalls alt ist im Brief die Angabe von \u201esieben Milliarden Menschen\u201c, die auf US-Produkte verzichten k\u00f6nnten. Damit ist offenbar die Weltbev\u00f6lkerung abz\u00fcglich der US-Bev\u00f6lkerung (340 Millionen Menschen) gemeint. Aktuell leben auf der Welt aber 8,2 Milliarden Menschen, 2017 dagegen waren es noch 7,5 Milliarden \u2013 damals kam die Zahl im Brief also ungef\u00e4hr hin.Die  fand Beitr\u00e4ge auf Spanisch und Englisch mit dem Brief von 2017 \u2013 ohne Bezug zu Sheinbaum und lange vor ihrer Amtszeit als Pr\u00e4sidentin, die im Oktober 2024 begann. In dem englischen Beitrag hei\u00dft es, der Brief sei in spanischen Sozialen Netzwerken viral gegangen \u2013 verfasst anonym, vom \u201eRest der Welt.\u201cZu dieser Behauptung haben Teilnehmende der Community des CORRECTIV.Faktenforums recherchiert. Die Ergebnisse dienten als Grundlage f\u00fcr diesen Faktencheck.Im CORRECTIV.Faktenforum kann sich jeder gegen Falschbehauptungen im Netz engagieren. Mehr zum Projekt, den Veranstaltungen und den Beteiligungsm\u00f6glichkeiten unter www.faktenforum.org.Redigatur: Steffen Kutzner, Uschi JonasZur Quelle wechselnAuthor: Paulina Thom"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Brief mit Drohungen an Trump stammt nicht von Mexikos Pr\u00e4sidentin Sheinbaum","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/brief-mit-drohungen-an-trump-stammt-nicht-von-mexikos-praesidentin-sheinbaum\/#breadcrumbitem"}]}]