[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buerger-statt-bosse-so-stoppst-du-den-angriff-auf-die-selbstbestimmte-energiewende\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buerger-statt-bosse-so-stoppst-du-den-angriff-auf-die-selbstbestimmte-energiewende\/","headline":"B\u00fcrger statt Bosse: So stoppst du den Angriff auf die selbstbestimmte Energiewende","name":"B\u00fcrger statt Bosse: So stoppst du den Angriff auf die selbstbestimmte Energiewende","description":"0 B\u00fcrger statt Bosse: So stoppst du den Angriff auf die selbstbestimmte Energiewende von Gastbeitrag | Apr. 9, 2025 | Aktuelles Gastbeitrag von Christian Ofenheusle, Sebastian M\u00fcller Du hast es vielleicht nicht einmal mitbekommen, aber im Hintergrund passiert eine Entwicklung, die dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass die wichtige Energiewende die Macht&#8230;","datePublished":"2025-04-09","dateModified":"2025-04-09","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Volksverpetzer","url":"#","identifier":14,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/797844b3c4803d413cf313d5c88dd88c484df206c17fbfcc4b10980ace3866a7?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/797844b3c4803d413cf313d5c88dd88c484df206c17fbfcc4b10980ace3866a7?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Strom.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Strom.jpg","height":627,"width":1200},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buerger-statt-bosse-so-stoppst-du-den-angriff-auf-die-selbstbestimmte-energiewende\/","video":{"@context":"http:\/\/schema.org\/","@type":"VideoObject","@id":"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f2oTbdwwp8Y#VideoObject","contentUrl":"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f2oTbdwwp8Y","name":"Komplett neues Balkonkraftwerk-Konzept \u2013 OHNE Module! Absolut GEIL!","description":"Die Bundestags-Petition findet ihr unter: http:\/\/petition.akkudoktor.net\n**Werbung Spare als Neukunde bis zu 120 \u20ac Rabatt auf die ersten Boxen + 1 Jahr lang ein Gratis-Dessert in jeder Box  https:\/\/hier.gg\/HelloAndreasx120\n Code: HELLOANDREASX120\nRabattbedingungen beachten! Weiter unten in der Beschreibung.  **\n\nDiskutiert in unserem Forum \u25ba http:\/\/forum.akkudoktor.net\n\nUnterst\u00fctzt uns gerne finanziell  \u25ba http:\/\/www.paypal.me\/akkudoktor\nKonto: Akkudoktor\nIBAN: DE74 1101 0101 5030 5261 52\nSolaris Bank\n\n~\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac Support \/ Affiliate Links\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac~\nWenn ihr diese Links verwendet, bekomme ich ein paar % vom Einkauf ab (kostet euch nicht mehr). 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Daher stimmen wir aktuell ab, ob ein Korrekturvideo sinnvoll\/notwendig ist:\nhttps:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCaWbn671XbI1GLTgndyI7gQ\/community?lb=Ugkxt67H46Yqb-2vnpFKlQ0iYo3xmiGbywuJ\n\n~\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac Haftungsausschluss und Impressum \u25ac\u25ac\u25ac\u25ac\u25ac~\nhttps:\/\/www.akkudoktor.net\/impressum\/\n\nRabattbedingungen: Das Angebot ist f\u00fcr neue & ehemalige Kund:innen, die vor mehr als 12 Monaten gek\u00fcndigt haben, g\u00fcltig und variiert je nach Boxgr\u00f6\u00dfe. Der Maximalrabatt in H\u00f6he von 120\u20ac ist f\u00fcr Kunden aus DE g\u00fcltig, bezieht sich auf die Box-Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr 5 Gerichte pro Woche f\u00fcr vier Personen und ist innerhalb eines Zeitraums von 3 Monaten ab dem Einl\u00f6sungsdatum der ersten Box g\u00fcltig. Der Maximalrabatt f\u00fcr AT kann variieren. 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Bis zum 10. April kannst du jetzt noch eine Petition unterschreiben, um das zu stoppen.Bis zum 10. April unterschreibenDie B\u00fcrger-Energiewende, also die von B\u00fcrgern getragene Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie, hat in den letzten Jahren massiv an Fahrt aufgenommen. Fast jeder von uns kann mittlerweile selbst Strom produzieren, dadurch selbst Geld sparen, damit das Netz entlasten und damit die Kosten des Stromnetzes f\u00fcr alle reduzieren und zugleich das Klima schonen. Aktuell wittern aber die fossilen und ehemals nuklearen Energieversorger um E.ON und RWE wieder Morgenluft. Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU wurden auch Dinge neu bewertet, die bisher als unumst\u00f6\u00dflich galten, wie etwa die Beteiligung auch einzelner B\u00fcrger bei der Energiewende. In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Energieriesen k\u00fcrzlich klar dargelegt, dass sie statt dieser lieber wieder ein zentralisiertes Energiesystem mit mehr Gaskraftwerken und einer Streichung der Verg\u00fctung f\u00fcr eingespeisten Strom aus Solaranlagen h\u00e4tten. Dies wird als g\u00fcnstigste L\u00f6sung f\u00fcr eine stabile Stromversorgung verkauft.Aber es regt sich auch Gegenwind:Eine Gruppe von Energiewende-Experten um den YouTuber \u201eAkkuDoktor\u201c hat etwa eine Petition gestartet, die noch bis 10. April \u2013 also morgen \u2013 unterzeichnet werden kann. Die Petition hat bereits die 30.000er-Marke geknackt, daher werden die Petenten auf jeden Fall vom Petitionsausschuss des Bundestages eingeladen und angeh\u00f6rt. Je mehr Unterschriften sie aber mitbringen, desto wahrscheinlicher ist, dass sie mit ihren Forderungen auch Geh\u00f6r finden. Und diese Forderungen sind so ziemlich das Gegenteil der mutlosen Entw\u00fcrfe, die aktuell aus Koalitionsverhandlungen nach au\u00dfen dringen.Statt einer R\u00fcckkehr zu Gro\u00dfkraftwerken und einer irgendwie mit Wasserstoff gesch\u00f6nten Erdgas-Renaissance setzt die Petition auf die Einbindung bereits bestehender, dezentraler L\u00f6sungen zur Stabilisierung des Stromnetzes. Batterien, die bereits zu hunderttausenden in den Wohnungen stehen, sollen so genutzt werden k\u00f6nnen, dass sie auch dem Stromnetz dienen und es stabilisieren. Der einfachste Weg hierzu ist, die Aufladung der Akkus vom Morgen in die Mittagszeit zu verschieben, wenn der meiste PV-Strom im Netz ist. Finanzielle Anreize wie variable Netzentgelte sollen das so attraktiv machen, dass es sich ganz von allein lohnt, ohne zus\u00e4tzliche F\u00f6rderung und ohne Zwang.Scheinargumente auf dem VormarschDass diese Idee nicht jedem schmeckt, versteht sich von selbst. Die Argumente, die dagegen vorgebracht werden, sind auch nicht alle von der Hand zu weisen. So weist das Positionspapier der Konzerne etwa zurecht darauf hin, dass das Energierecht ein echter Paragrafendschungel geworden ist, der an vielen Stellen pragmatische L\u00f6sungen verhindert. W\u00e4hrend das Original des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) aus dem Jahr 2000 mit gerade einmal 12 Paragrafen auskam, sind es in der heutigen Fassung \u00fcber hundert. Was dabei aber \u00fcbersehen wird, ist, dass im Jahr 2000 viele Herausforderungen und ihre technischen L\u00f6sungen noch gar nicht existierten, welche inzwischen mit aufgenommen wurden.Das Ergebnis dieser Nachbesserungen spricht aber f\u00fcr sich: Bereits rund 69 % des Stroms stammt aus Anlagen, die erst durch das EEG m\u00f6glich wurden. Der Zubau von Fotovoltaik war 2023 und 2024 so hoch wie in noch keinem Jahr zuvor. Gerade wurde die 5-Millionste Solaranlage in Betrieb genommen.Gerade dieser Erfolg wird aber von Energiewende-Kritikern als Problem dargestellt. Zu viel Strom aus Sonne und Wind w\u00fcrde f\u00fcr gro\u00dfe Schwankungen in der Erzeugung sorgen und damit die Stabilit\u00e4t des Stromnetzes gef\u00e4hrden.Strom aus Wind und Sonne: Das M\u00e4rchen von den BlackoutsTats\u00e4chlich wurde in Deutschland in den letzten Monaten an einigen Tagen mit wenig Wind und Sonne weniger Strom erzeugt, als verbraucht wurde. Das Angstwort \u201eDunkelflaute\u201c geisterte durchs Netz. Dennoch f\u00e4llt auf, dass der Strom nicht ausgefallen ist. Das liegt daran, dass Deutschland Teil des europ\u00e4ischen Stromnetzes ist, in dem sich die L\u00e4nder gemeinsam versorgen.\u00a0Na, wo war jetzt der versprochene \u201aStrom-Kollaps\u2018, Reichelt?Dabei flie\u00dft der Strom immer von der Regelzone mit dem gerade g\u00fcnstigsten Preis zu der Zone mit dem h\u00f6chsten Preis, das ist normal in einer Marktwirtschaft. Wird in einem Land ein \u00dcberschuss erzeugt, gibt es diesen an die Nachbarl\u00e4nder ab. Herrscht hingegen Unterversorgung, erh\u00e4lt man eben den \u00dcberschuss von nebenan.\u00a0Dennoch ist jedes Land angehalten, die Erzeugung im eigenen Netz m\u00f6glichst stabil zu halten. Das ist auch wesentlich g\u00fcnstiger f\u00fcr die Verbraucher, denn wenn man etwa Engp\u00e4sse mit Strom aus teuren Gaskraftwerken ausgleichen muss, ist das wegen des hohen Gaspreises extrem kostspielig. Es wird zwar eine ganze Reihe an \u201cReservekraftwerken\u201d vorgehalten, aber die werden aus diesem Grund erst im Notfall eingesetzt.Kurz gesagt: Deutschland k\u00f6nnte sich also jederzeit komplett selbst mit Strom versorgen, aber das w\u00e4re teuer, denn so m\u00fcssten etwa anstelle von g\u00fcnstigem d\u00e4nischem Windstrom oder Strom aus \u00f6sterreichischen Pumpkraftwerken zur Abdeckung von Spitzenlasten teure Gaskraftwerke laufen. Und Erdgas ist im \u00dcbrigen bekanntlich auch keine heimische Energiequelle.Aber welche M\u00f6glichkeiten gibt es denn dann, L\u00fccken in der Erzeugung zu f\u00fcllen und Spitzen zu gl\u00e4tten? Nicht nur wer eine Powerbank f\u00fcrs Handy hat, kennt die naheliegendste Antwort: Batterien schaffen genau den Puffer, den man braucht, wenn aktuell keine Stromquellen zur Verf\u00fcgung stehen.\u00a0auch beim Strom!Batteriespeicher z\u00e4hlen heute bereits zur Standardausstattung bei der Anschaffung von Solaranlagen. Selbst bei Balkonkraftwerken wird aktuell bereits jedes zweite Ger\u00e4t mit einem kleinen Speicher ausgeliefert, wie wir aus Gespr\u00e4chen mit f\u00fchrenden Unternehmen erfahren haben. Die Anzahl an kleinen Speichern, die in Haushalten betrieben werden, \u00fcbersteigt die von Gewerbe- und Gro\u00dfspeichern um den Faktor 140 (1,8 Mio. zu rund 13.000). Trotz jeweils geringerer Kapazit\u00e4t sorgt das daf\u00fcr, dass sie mit insgesamt bereits knapp 20 Gigawattstunden das mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Potenzial zum Abfangen von Erzeugungsspitzen und zur \u00dcberbr\u00fcckung von Engp\u00e4ssen in sich tragen. Der starke Preisverfall bei den Speichern sorgt zudem daf\u00fcr, dass ihre Anzahl auch weiterhin ansteigen wird, denn sie rechnen sich einfach immer schneller.Grafik: Anteile Speicherart (Heim-\/Gro\u00df-Gewerbespeicher), QuelleAlso alles gut? Leider nein!Dieses Potenzial kann aktuell nicht genutzt werden, da die Speicher haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Optimierung des Eigenverbrauchs genutzt werden. Das bedeutet, alle \u00dcbersch\u00fcsse in den Morgenstunden laufen in den Speicher, bis der voll ist, und dann am Mittag, wenn der Strom aus den Millionen von Solaranlagen Abnehmer br\u00e4uchte, k\u00f6nnen sie nichts mehr aufnehmen. Die Mittagsspitze geht also weiterhin voll ins Netz.\u00a0Fachleute fordern deshalb schon lange \u201cPeak Shaving\u201d und \u201cValley Filling\u201d. Speicher sollen dazu genutzt werden, die Lastspitzen zu kappen, die es meist rund um die Mittagszeit gibt. Gleichzeitig sollen die Speicher dann auch die \u201eT\u00e4ler\u201c mit weniger Erzeugung durch Einspeisung in diesen Zeiten \u201ezusch\u00fctten\u201c.\u00a0\u00a0Grunds\u00e4tzlich w\u00e4re auch genug freie Kapazit\u00e4t in den Speichern vorhanden, um sie auf diese Weise sinnvoll einzusetzen. Sch\u00e4tzungen gehen im aktuellen Normalbetrieb von etwa 70 % ungenutzter Speicherkapazit\u00e4t aus. Die Bedingung, um diese sinnvoll einzusetzen, ist aber eine intelligente Steuerung.\u00a0Das \u201cSolarspitzengesetz\u201d aus dem letzten Jahr h\u00e4tte die M\u00f6glichkeit geboten, entsprechende Anreize f\u00fcr selbige zu schaffen. Leider wurde dort im Gegenteil festgelegt, dass Solaranlagen nun abgeregelt werden, wenn die \u00dcbersch\u00fcsse zu gro\u00df werden, und dass Einspeisung in Zeiten negativer B\u00f6rsenstrompreise (die treten insbesondere dann auf, wenn viel Sonnenstrom im Netz ist) nicht mehr verg\u00fctet wird \u2013 Regelungen, die also in erster Linie die Erzeugung treffen, statt die intelligente Speicherung anzuregen. Die M\u00f6glichkeit, Netzentgelte \u2013 die immerhin einen Anteil von rund einem Viertel am Strompreis haben \u2013 variabel zu machen und so zum Laden der Speicher in g\u00fcnstigen und Entladen in teuren Zeiten anzuregen, wurde lediglich f\u00fcr gro\u00dfe Verbraucher wie W\u00e4rmepumpen und Wallboxen f\u00fcrs E-Auto eingef\u00fchrt. Kleinere Haushalte gehen hier bislang leer aus. Die eingangs erw\u00e4hnte Petition m\u00f6chte auch das \u00e4ndern.Aber reicht das denn \u00fcberhaupt?Der Gesamtverbrauch in Deutschland schwankt im Tagesverlauf zwischen 40 und 70 Terawattstunden. Das ist eine ganze Menge. Die Differenz zwischen Erzeugung und Netzlast ist allerdings wesentlich \u00fcberschaubarer. Mit knapp 20 GWh Kapazit\u00e4t w\u00e4ren die bestehenden Kleinspeicher bereits heute in der Lage, viele Mittagsspitzen im Jahresverlauf aufzunehmen. An einzelnen Tagen mit sehr viel Wind- und Sonnenstrom w\u00fcrde weiterhin Strom in die Nachbarl\u00e4nder exportiert werden.Was dir BILD &amp; Co \u00fcber die Energiewende verschweigenInvestoren haben hier ein Gesch\u00e4ftsmodell erkannt. Daher liegen f\u00fcr diese F\u00e4lle bereits etliche Antr\u00e4ge auf den Bau von Gro\u00dfspeicheranlagen bei den Genehmigungsbeh\u00f6rden. Alternativ k\u00f6nnten es aber auch einfach noch viel mehr Kleinspeicher sein. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Tage mit \u201eDunkelflaute\u201c. Wenn Wind und Sonne weniger erzeugen, als im Netz gebraucht wird, k\u00f6nnen die Kleinspeicher bereits heute einen wichtigen Beitrag leisten. Um diese T\u00e4ler vollst\u00e4ndig auszugleichen, m\u00fcsste es aber ebenfalls noch eine ganze Menge mehr davon geben.Um einen entsprechenden Zuwachs an Speichern wird man sich aber nicht wirklich Gedanken machen m\u00fcssen. Aktuelle Berechnungen belegen, dass sich Kleinspeicher durch den netzdienlichen Einsatz sogar dann lohnen k\u00f6nnen, wenn man sie ganz ohne Photovoltaik betreibt. Das erh\u00f6ht die Anzahl der Haushalte, f\u00fcr die sich die Anschaffung lohnen kann, auf ALLE, also rund 40 Millionen. Berechnungen des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Solare Energiesysteme gehen von einem Speicherbedarf von 180 GWh bis 2045 aus. Selbst wenn sich also 90 % aller Haushalte dazu entscheiden w\u00fcrden, einen der g\u00e4ngigen 2,5-kWh-Speicher anzuschaffen, w\u00e4re das immer noch nur die H\u00e4lfte der erforderlichen Kapazit\u00e4t. Ganz ohne Gro\u00dfspeicher wird es also nicht gehen. Aber bei einer potenziellen Nutzung von mehreren Millionen Ger\u00e4ten treten auch noch andere Faktoren in den Vordergrund.Was kostet der Spa\u00df?Bis vor wenigen Jahren waren Speicher tats\u00e4chlich noch sehr teuer. Auch dank der Elektromobilit\u00e4t hat sich hier aber einiges getan. Ein Beispiel: Lithium-Batterien sind um satte 97 % g\u00fcnstiger als noch 1991:Das f\u00fchrt dazu, dass sich jetzt nicht mehr nur Gro\u00dfspeicher wirklich lohnen. Auch kleine Speicher mit PV-Anlage haben fossile und nukleare Energiequellen bereits beim Preis hinter sich gelassen:Besonders spannend: Selbst gro\u00dfe Solaranlagen mit Batterie sind deutlich billiger als jede Form der konventionellen Erzeugung. QuelleGenauer liegen diese je nach Ausstattung aktuell bei 200-800 Euro pro kWh-Kapazit\u00e4t. Rechnet man da nun noch die m\u00f6glichen Ersparnisse durch netzdienlichen Einsatz dazu, dann macht sich die Anschaffung eines Speichers auch f\u00fcr kleine Haushalte noch schneller bezahlt. Zudem bieten moderne Kleinspeicher mit 6.000 Ladezyklen eine ausreichend lange Lebenszeit, um die Anschaffungskosten sogar mehrfach wieder einzuspielen.Und die Umwelt?Desinformationen rund um die Umweltkosten von Batterien sind allgegenw\u00e4rtig. Selbst in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien finden sich Grafiken wie diese, die die Umweltkosten von E-Autos aufgrund der Batterien als doppelt so hoch einstufen wie die von Verbrennern:Solche Berichte f\u00fchren meist nicht nur Scheinargumente ins Feld, sondern unterschlagen oft auch zentrale Punkte wie die weitere Nutzung der Speicher. Ebenso wie ein E-Auto erst beim Laden im entsprechenden Strommix seine klimafreundliche Wirkung entfaltet, ist es beim Heimspeicher die Menge an fossiler Energie, die er verdr\u00e4ngen kann, welche \u00fcber seinen CO\u2082-Fu\u00dfabdruck entscheidet. Je netzdienlicher er eingesetzt wird, desto kleiner ist derselbe.\u00a0Zentral ist an dieser Stelle, dass die Berechnung der \u00f6kologischen Sinnhaftigkeit des netzdienlichen Einsatzes der knapp 20 GWh Speicherkapazit\u00e4t bereits bestehender Kleinspeicher mit null Emissionen starten muss, denn sie sind ja bereits gebaut und angeschlossen. Diese nun dazu zu bef\u00e4higen, noch weiteren CO\u2082-lastigen Strom aus dem Netz zu verbannen, ist auch vom Umweltaspekt her ein No-Brainer.B\u00fcrger-EnergiewendeEin Energiesystem, bei dem viele mitmachen k\u00f6nnen, ist daher nicht nur f\u00fcr den Einzelnen, sondern auch f\u00fcr alle gemeinsam eine gute Idee. Von dieser sollte man sich nicht durch Scheinargumente abbringen lassen \u2013 insbesondere nicht von denen, die damit ein Eigeninteresse verfolgen. Stattdessen hei\u00dft es Mitmachen! Die Petition zur Einbindung von Kleinspeichern l\u00e4uft nur noch bis morgen, also am besten jetzt gleich unterzeichnen.Artikelbild: Bernd Wei\u00dfbrod\/dpaZur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"B\u00fcrger statt Bosse: So stoppst du den Angriff auf die selbstbestimmte Energiewende","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buerger-statt-bosse-so-stoppst-du-den-angriff-auf-die-selbstbestimmte-energiewende\/#breadcrumbitem"}]}]