[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buergergeld-spuelt-geld-in-unsere-kassen-so-wirst-du-belogen\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buergergeld-spuelt-geld-in-unsere-kassen-so-wirst-du-belogen\/","headline":"B\u00fcrgergeld sp\u00fclt Geld in unsere Kassen\u00a0\u2013 so wirst du belogen!","name":"B\u00fcrgergeld sp\u00fclt Geld in unsere Kassen\u00a0\u2013 so wirst du belogen!","description":"Die Debatte um das B\u00fcrgergeld ist voller L\u00fcgen und Mythen. Hier die Fakten, die du nicht erfahren sollst: Jeder f\u00fcr die soziale Sicherung ausgegebene Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet. 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Hier die Fakten, die du nicht erfahren sollst: Jeder f\u00fcr die soziale Sicherung ausgegebene Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet. Die Ausgaben f\u00fcr das B\u00fcrgergeld betragen nur 5 % der Sozialausgaben \u2013 und prozentual zum BIP sind unsere Ausgaben von 2010 sogar gesunken. 99,1 % der Bezieher wollen arbeiten oder tun dies bereits. Und am wichtigsten: Kein Arbeitnehmer verdient auch nur einen Cent mehr Lohn, nur weil man Arbeitslosen die Leistungen k\u00fcrzt. Im Gegenteil: Eine Absenkung des B\u00fcrgergelds w\u00fcrde die Verhandlungsmacht aller Besch\u00e4ftigten schw\u00e4chen und den Druck erh\u00f6hen, auch niedrigere L\u00f6hne zu akzeptieren. Schon jetzt verzichtet jeder dritte B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger aus Kostengr\u00fcnden auf Essen, mehr als die H\u00e4lfte der Eltern unter den B\u00fcrgergeldempf\u00e4ngern, damit ihre Kinder essen k\u00f6nnen. Armut macht uns alle \u00e4rmer. So wirst du mit Hetze gegen B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger hinters Licht gef\u00fchrt.Sozialhilfe ENTLASTET den StaatZuerst ein kleiner Disclaimer: W\u00e4hrend der Recherche an diesem Text hat die Bundesregierung unter anderem beschlossen, das B\u00fcrgergeld in \u201eGrundsicherung\u201c umzubenennen. In diesem Text wird dennoch erst mal von \u201eB\u00fcrgergeld\u201c gesprochen, auch weil sich die Zahlen und Statistiken darauf beziehen und die meisten Menschen auch damit wissen, worum es geht.Die Diskussion um das B\u00fcrgergeld (vormals Hartz\u00a0IV\u00a0\u2013 und bald Grundsicherung) wird von einigen politischen Akteuren als Kulturkampf gef\u00fchrt: Sozialleistungsbezieher werden pauschal als \u201eSchmarotzer\u201c diffamiert, die angeblich auf Kosten der Allgemeinheit leben und dem Arbeitsmarkt absichtlich fernbleiben. Forderungen nach drastischen K\u00fcrzungen \u2013 bis hin zur Abschaffung des B\u00fcrgergelds \u2013 werden mit dem Argument begr\u00fcndet, nur so lie\u00dfe sich Deutschlands Wohlstand sichern. Dieses Narrativ vom \u201eaufgebl\u00e4hten\u201c Sozialstaat h\u00e4lt einer faktischen \u00dcberpr\u00fcfung jedoch nicht stand. Experten und Studien zeigen vielmehr, dass Sozialhilfe den Staat entlasten kann, anstatt ihn nur zu belasten.B\u00fcrgergeld ohnehin nur 5 % der SozialausgabenTats\u00e4chlich macht das B\u00fcrgergeld nur einen kleinen Teil des Sozialbudgets aus. Im Jahr 2023 entfielen weniger als 5\u202f% der gesamten Sozialausgaben auf Leistungen f\u00fcr Arbeitslose (B\u00fcrgergeld\/Hartz IV), w\u00e4hrend fast zwei Drittel f\u00fcr Rente, Gesundheit und Pflege aufgewendet wurden. Der Anteil der Grundsicherung f\u00fcr Arbeitsuchende am Bruttoinlandsprodukt ist seit 2010 von 1,8\u202f% auf nur noch rund 1,3\u202f% gesunken. Das entspricht 2023 knapp 54 Milliarden Euro \u2013 von einer Kostenexplosion kann keine Rede sein. Der Anstieg der Sozialausgaben insgesamt resultiert prim\u00e4r aus der alternden Bev\u00f6lkerung und h\u00f6heren Ausgaben f\u00fcr Senioren und Gesundheit, nicht aus vermeintlicher \u201eFaulheit\u201c Erwerbsloser. Sozialausgaben sind gemessen an der Wirtschaftsleistung nicht teurer als 2015.Deutschland gibt im Verh\u00e4ltnis zur Wirtschaftsleistung nicht \u00fcberdurchschnittlich viel f\u00fcr Sozialleistungen aus. Nach Berechnungen des Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) machen die staatlichen Sozialausgaben rund 27 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus \u2013 ein Wert, der Deutschland im Vergleich zu 18 wohlhabenden OECD-Staaten ins Mittelfeld einordnet.Das B\u00fcrgergeld ist kein \u00fcberbordender Geldfresser, sondern ein relativ kleiner und stabiler, sogar tendenziell schrumpfender Posten im Sozialbudget.\u00a0Im Gegenteil: Die Zahl der B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger ist in den letzten zehn Jahren sogar um deutlich mehr als eine Million zur\u00fcckgegangen. Nach aktuellen Daten beziehen nur noch circa 5,5 Millionen Menschen in Deutschland B\u00fcrgergeld, was gut 8 % der Gesamtbev\u00f6lkerung entspricht. Die Zahl der Leistungsempf\u00e4nger war bis 2022 r\u00fcckl\u00e4ufig; die Trendumkehr seither l\u00e4sst sich ausschlie\u00dflich auf Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine zur\u00fcckf\u00fchren.\u00a0Quelle Screenshot lbbw.deWeniger als ein Drittel ist \u00fcberhaupt prinzipiell arbeitsf\u00e4higEin Gro\u00dfteil der Neubeziehenden sind Frauen und Kinder, die vor Putins Invasion der Ukraine Schutz gesucht haben. Von den 5,5 Millionen Menschen sind viele einfach Kinder oder Personen, die aus gesundheitlichen oder famili\u00e4ren Gr\u00fcnden arbeitsunf\u00e4hig sind. Nur ein kleiner Teil aller Leistungsempf\u00e4nger k\u00f6nnte auch tats\u00e4chlich arbeiten. Insgesamt sind nur rund 1,7 Millionen Leistungsberechtigte tats\u00e4chlich arbeitslos \u2013 deutlich weniger als noch vor 15 Jahren.\u00a0Noch einmal zur Deutlichkeit: Das B\u00fcrgergeld soll explizit auch diejenigen abfangen, die aus dem einen oder anderen Grund \u2013 zum Beispiel, weil sie Kinder (!) sind \u2013 einfach nicht arbeiten k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich trifft das sogar auf die Mehrheit der Empf\u00e4nger zu. Weniger als ein Drittel ist \u00fcberhaupt prinzipiell arbeitsf\u00e4hig. Der Mythos des \u201efaulen Arbeitslosen\u201c ist aber nicht nur deshalb die extreme Ausnahme.99,1 % wollen arbeiten und sich weiterbildenEin zentrales Argument der B\u00fcrgergeld-Gegner lautet, die Leistung sei so \u00fcppig, dass sie Menschen vom Arbeiten abhalte (\u201esoziale H\u00e4ngematte\u201c). Doch auch das widerspricht den Fakten. Studien des WSI zeigen, dass ein Haushalt mit einem Vollzeit-Mindestlohnjob in jeder Konstellation deutlich mehr Nettoeinkommen erzielt als derselbe Haushalt mit B\u00fcrgergeld-Bezug. Regional unterscheidet sich der Umfang des Einkommensvorteils bei Besch\u00e4ftigung.Wie viel Prozent mehr Einkommen man abh\u00e4ngig von der Haushaltskonstellation hat, siehst du in dieser Grafik:Quelle Screenshot lbbw.de\u201eWer arbeitet, hat immer mehr\u201c \u2013 das gilt selbst f\u00fcr Geringverdiener. Trotz Einf\u00fchrung des B\u00fcrgergelds Anfang 2023 ist die Zahl der \u00dcberg\u00e4nge in den Leistungsbezug nicht gestiegen. Diese Statistiken widerlegen auch den Mythos, dass Menschen mit niedrigen Geh\u00e4ltern einfach aufh\u00f6ren w\u00fcrden, zu arbeiten. Gleichzeitig hat die Anhebung des Mindestlohns (2022 auf 12 \u20ac) die Attraktivit\u00e4t von Arbeit weiter erh\u00f6ht, da Erwerbst\u00e4tige dadurch deutlich besser gestellt sind als B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger.Nur eine winzige Minderheit von 0,9 % der Leistungsberechtigten verweigerte sich laut Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (Stichwort \u201eTotale Arbeitsverweigerer\u201c) im Jahr 2023 komplett Angeboten wie Arbeit oder Weiterbildung. Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Betroffenen m\u00f6chte arbeiten oder tut es bereits \u2013 etwa als sogenannte \u201eAufstocker\u201c, deren L\u00f6hne zum Leben nicht reichen und die deshalb erg\u00e4nzend B\u00fcrgergeld erhalten. Und noch mal zur Erinnerung: Ein gro\u00dfer Teil der B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger sind Kinder. Fast 2 Millionen Kinder \u2013 12,6 % aller Kinder \u2013 beziehen es.Quelle Screenshot lbbw.deViele beantragen B\u00fcrgergeld nicht, obwohl es ihnen zust\u00fcndeEs gibt sogar Hinweise, dass viele Anspruchsberechtigte staatliche Hilfen nicht in Anspruch nehmen, obwohl sie ihnen zust\u00fcnden. Sch\u00e4tzungen des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge beantragt mehr als ein Drittel der potenziellen Hartz IV\/B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger keinerlei Unterst\u00fctzung. Bei der Grundsicherung im Alter verzichten sogar rund 60 % der Berechtigten aus Scham oder Unwissenheit auf die ihnen zustehende Hilfe.Dieses Ph\u00e4nomen der \u201eNicht-Inanspruchnahme\u201c bedeutet einerseits, dass der Staat jedes Jahr Milliardensummen einspart, weil viele Bed\u00fcrftige kein Geld aus den Kassen abrufen. Andererseits offenbart es das eigentliche Problem: Nicht Sozialleistungen sind zu attraktiv, sondern Armut wird oftmals aus Angst vor Stigmatisierung still ertragen.Wie kann es sein, dass so viele Menschen glauben, das B\u00fcrgergeld sei \u201ezu attraktiv\u201c, wenn fast jeder zweite Empf\u00e4nger sich daf\u00fcr sch\u00e4mt? Und Millionen einfach nicht einmal welches beantragen aus Scham? Die Realit\u00e4t sieht ganz anders aus als die Stammtischparolen.Kurzsichtige K\u00fcrzungen machen arm \u2013 und kosten sp\u00e4ter mehrDie vermeintlichen Einsparungen f\u00fcr den Staat, wenn Leistungen gek\u00fcrzt oder nicht genutzt werden, sparen uns nicht Geld. Es verursacht menschliches Leid und Hunger \u2013 und alle m\u00f6glichen Folgekosten. \u00d6konom Marcel Fratzscher warnt, dass kurzfristige Spareffekte durch einen ausgeh\u00f6hlten Sozialstaat langfristig deutlich h\u00f6here Ausgaben nach sich ziehen. Ein Blick ins Ausland untermauert das: In D\u00e4nemark wurden Sozialleistungen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete stark gek\u00fcrzt, um angeblich Anreize zur Einwanderung zu senken. Das Ergebnis war kontraproduktiv: Die Migration ging kaum zur\u00fcck, daf\u00fcr wuchsen Armutskriminalit\u00e4t und Integrationsprobleme \u2013 und mit ihnen die zuk\u00fcnftigen Kosten f\u00fcr den Staat.\u00a0\u00c4hnlich ist es in Deutschland: Wer etwa bei der Kindergrundsicherung spart, erzeugt Folgesch\u00e4den. Kinder, die in Armut aufwachsen, haben schlechtere Bildungschancen und erh\u00f6hte Gesundheitsrisiken und ben\u00f6tigen als Erwachsene h\u00e4ufiger staatliche Unterst\u00fctzung. Eine Studie des DIW beziffert die j\u00e4hrlichen Folgekosten von Kinderarmut in Deutschland auf etwa 110 bis 120 Milliarden Euro. Dem st\u00fcnden nur wenige Milliarden Euro gegen\u00fcber, die n\u00f6tig w\u00e4ren, um die schlimmste Armut von Kindern durch h\u00f6heres B\u00fcrgergeld zu vermeiden. Es rechnet sich also f\u00fcr alle, in soziale Sicherheit zu investieren: Jeder Euro f\u00fcr bed\u00fcrftige Familien kann enorme Summen an sp\u00e4teren Aufwendungen einsparen. Oder \u00fcberspitzt gesagt: Wer heute am Existenzminimum der \u00c4rmsten spart, zahlt morgen drauf \u2013 mit Zinsen.Abgesehen davon, dass es auch unsere soziale Pflicht ist, Menschen ein Leben in W\u00fcrde zu erm\u00f6glichen, selbst wenn wir deshalb nicht auch noch draufzahlen w\u00fcrden.Jeder in die soziale Sicherung investierte Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet.Sozialausgaben werden h\u00e4ufig als verlorenes Geld betrachtet. Das ist eine enorm unsolidarische Argumentation, die sogar dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes widerspricht \u2013 die W\u00fcrde und den Lebensunterhalt der Menschen in diesem Land zu sichern, ist ein Selbstzweck, der sich NICHT wirtschaftlich rentieren muss.Aber auch unabh\u00e4ngig davon, ist sie so nicht wahr: Sozialausgaben flie\u00dfen zum gro\u00dfen Teil unmittelbar zur\u00fcck in den Wirtschaftskreislauf. Geringverdiener und Arbeitslose verwenden Transferleistungen sofort f\u00fcr den Konsum von G\u00fctern und Dienstleistungen des t\u00e4glichen Bedarfs. Dies kurbelt die lokale Wirtschaft an und generiert Steuereinnahmen. Das Institut IMK hat berechnet, dass zus\u00e4tzliche Sozialausgaben einen deutlich h\u00f6heren Multiplikator haben als Entlastungen f\u00fcr Besserverdienende:\u00a0Ein Euro mehr an \u00f6ffentlichen Sozialleistungen erh\u00f6ht das Bruttoinlandsprodukt um rund 1,10 \u20ac, w\u00e4hrend eine Senkung der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge (bzw. vergleichbare Steuersenkungen) um einen Euro nur etwa 40 Cent zus\u00e4tzliche Wirtschaftsleistung erzeugt. Anders ausgedr\u00fcckt: Jeder in die soziale Sicherung investierte Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet.Ist auch nicht verwunderlich: Wenn derzeit jeder dritte B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger auf Essen verzichten muss, kaufen diese Menschen wohl \u00fcberwiegend Essen ein, wenn sie mehr Geld erhalten sollten. Dass es gut f\u00fcr die Wirtschaft ist, wenn sich Menschen ihre Lebensmittel leisten k\u00f6nnen, sollte nicht der wichtigste Faktor sein, da Essen bitte sch\u00f6n zu den Grundbed\u00fcrfnissen geh\u00f6rt, aber er ist real.Der Staat profitiert davonDiese stimulierende Wirkung kommt indirekt auch dem Staat zugute \u2013 etwa durch zus\u00e4tzliche Umsatzsteuereinnahmen. In vergangenen Krisen zeigte sich zudem, dass ein starker Sozialstaat \u00f6konomisch stabilisierend wirkt. Sozialtransfers federn Nachfrageschocks ab und mindern Rezessionen, weil sie die Kaufkraft breiter Bev\u00f6lkerungsschichten st\u00fctzen. Wohlfahrt und Wohlstand schlie\u00dfen einander nicht aus \u2013 sie bedingen einander.Wer dagegen \u201emehr Wohlstand\u201c verspricht, indem er den \u00c4rmsten etwas wegnimmt, betreibt eine gef\u00e4hrliche Milchm\u00e4dchenrechnung. Kein Arbeitnehmer verdient auch nur einen Cent mehr Lohn, nur weil man Arbeitslosen die Leistungen k\u00fcrzt. Im Gegenteil: Eine Absenkung des B\u00fcrgergelds w\u00fcrde die Verhandlungsmacht aller Besch\u00e4ftigten schw\u00e4chen und den Druck erh\u00f6hen, auch niedrigere L\u00f6hne zu akzeptieren. Vor allem aber w\u00fcrde weniger Geld in den Konsum flie\u00dfen \u2013 und damit die heimische Wirtschaft schw\u00e4chen. Letztlich werden wir alle \u00e4rmer, wenn wir Armut wachsen lassen.Unabh\u00e4ngig davon, dass das Leben und die Gesundheit von Millionen Menschen massiv beeinflusst werden, wenn man ausgerechnet denen noch mehr wegnimmt, die ohnehin nicht genug haben.Die Fakten aus Deutschland und anderen L\u00e4ndern zeigen klar: Das B\u00fcrgergeld belastet weder die \u00f6ffentlichen Haushalte unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, noch l\u00e4hmt es den Arbeitsmarkt. Vielmehr bewahrt es Hunderttausende vor bitterer Not und stabilisiert die Wirtschaft, w\u00e4hrend harte Einschnitte bei den wirtschaftlich Schw\u00e4chsten langfristig teuer und gesellschaftlich zerst\u00f6rerisch w\u00e4ren. Es ist an der Zeit, die populistische Neiddebatte zu beenden und anzuerkennen, dass ein solidarischer Sozialstaat allen n\u00fctzt \u2013 finanziell und menschlich.Teile des Artikels wurden mit maschineller Hilfe erstellt. Wie Volksverpetzer KI verwendet. Artikelbild: MDart10Zur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"B\u00fcrgergeld sp\u00fclt Geld in unsere Kassen\u00a0\u2013 so wirst du belogen!","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/buergergeld-spuelt-geld-in-unsere-kassen-so-wirst-du-belogen\/#breadcrumbitem"}]}]