[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/chorweiler-veedelsbeirat-lindweiler-zieht-durchwachsenes-fazit\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/chorweiler-veedelsbeirat-lindweiler-zieht-durchwachsenes-fazit\/","headline":"Chorweiler: Veedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes Fazit","name":"Chorweiler: Veedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes Fazit","description":"ChorweilerVeedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes Fazit Von Christopher Dr\u00f6ge 13.12.2024, 12:00 Uhr Lesezeit 3 Minuten Vor der Sitzung traf sich der Veedelsbeirat Lindweiler an dem neuen Baum im Erbacher Weg, der an seine Arbeit erinnern soll. Copyright: Christopher Dr\u00f6ge Nach einem Jahrzehnt endet das Integrierte Handlungskonzept Lindweiler sowie der Veedelsbeirat. 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Einige Vorhaben blieben unerf\u00fcllt.Seit kurzem steht im Erbacher Weg ein japanischer Schnurbaum, eine Art, von der man sich hohe Toleranz gegen\u00fcber den zu erwartenden Klimaver\u00e4nderungen verspricht. Gepflanzt wurde er dort \u201eum die Lindweiler B\u00fcrger daran zu erinnern, dass es den Veedelsbeirat einmal gegeben hat\u201c, so Bezirksb\u00fcrgermeister Reinhard Z\u00f6llner \u2013 denn mit dem Integrierten Handlungskonzepts (IHK) Lindweiler l\u00e4uft auch die Arbeit des Veedelsbeirats Lindweiler zum Jahresende aus.Zum ersten Mal war der Beirat 2015 zusammengetreten, um die Umsetzung des IHK Lindweiler zu begleiten, das erstellt worden war, um den zahlreichen Problemen des isoliert liegenden, von mangelhafter Infrastruktur, Arbeitslosigkeit und \u00dcberalterung betroffenen Stadtteils zu begegnen.Bilanz der Stadtentwicklungsma\u00dfnahmen in LindweilerBei der letzten, der insgesamt 41. Sitzung, zogen Kerstin Rees-Witte und Birgit Gunia-Henneken als Vertreterinnen des Amts f\u00fcr Stadtentwicklungen nun eine Bilanz. Insgesamt acht Ma\u00dfnahmen waren realisiert worden, darunter vier Bauprojekte: die Neugestaltungen der Kinderspielpl\u00e4tze am Pingenweg und Hartenfelsweg, die Aufwertung des Marienberger Hofs als Lindweilers Ortsmitte, sowie die Sanierung der Unterf\u00fchrung des Pingenwegs.Daneben hatte es ein soziales Quartiersmanagement gegeben, eine Praxiswerkstatt, sowie den Stadtteil-Verf\u00fcgungsfonds, der von den Lindweiler B\u00fcrgern gut angenommen worden war. Insgesamt waren im vergangenen Jahrzehnt 4,3 Millionen Euro in den Stadtteil geflossen, darunter zwei Millionen aus F\u00f6rdermitteln von Bund und Land.Den gr\u00f6\u00dften R\u00fcckschlag verschwieg Gunia-Henneken nicht: Die Umsetzung des Neubaus eines Mehrgenerationenhauses anstelle des \u00fcberalterten Flachbaus des Lino-Clubs, war gescheitert \u2013 trotz eines vorliegenden Baubeschlusses und einer bereits erhaltenen F\u00f6rdersumme des Landes NRW \u00fcber acht Millionen Euro.Neubau des B\u00fcrgerhauses im K\u00f6lner Norden geplatztAufgrund der Teuerung infolge von Pandemie, dem Krieg in der Ukraine, sowie der langwierigen Abl\u00e4ufe in der Verwaltung, war es nicht gelungen, die F\u00f6rdersumme vor Ablauf des Bewilligungszeitraums zu investieren. \u201eDas macht uns alle sehr traurig\u201c, r\u00e4umte Gunia-Henneken ein, hatte ansonsten jedoch wenig Trost zu bieten, denn eine konkrete L\u00f6sung f\u00fcr eine Alternative ohne F\u00f6rdermittel, gebe es immer noch nicht.Dabei hatte Hans-Josef Saxler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Lino-Clubs, bereits im Januar dieses Jahres ein reduziertes Konzept f\u00fcr einen ohne F\u00f6rdermittel realisierbaren Bau vorgestellt, doch \u201etrotz Zusagen ist es elf Monate sp\u00e4ter immer noch nicht umgesetzt\u201c, so Saxler.Das war nicht sein einziger Grund, in der Wunde zu bohren, denn die Statistiken f\u00fcr Lindweiler seien weiterhin besorgniserregend: 19,3 Prozent der erwachsenen Einwohner seien \u00fcberschuldet, die Quote an Alleinerziehenden liege bei 31 Prozent, die Arbeitslosenquote sei mit 14 Prozent im Stadtvergleich stark \u00fcberdurchschnittlich.Kritik an Stadtverwaltung\u201eNach zehn Jahren des IHK sind diese Zahlen nicht nur traurig, sondern dramatisch\u201c, sagte Saxler. Auch Lukas, ein Mitglied des Jugendforums des Lino-Clubs, hielt mit seiner Entt\u00e4uschung nicht hinter dem Berg: \u201eich glaube, man hat das Projekt des B\u00fcrgerhauses nie richtig ernst genommen. Ich f\u00fchle mich nicht ernst genommen.\u201cDie grundlegende Ma\u00dfnahme des IHK fehle, meinte auch Z\u00f6llner: \u201eDer Punkt \u00fcber dem i ist da, aber es fehlt der Strich darunter\u201c. Er kritisierte auch ein wahrgenommenes Desinteresse bei den Verantwortlichen der Stadtverwaltung: \u201eTrotz wiederholter Einladungen haben sich weder Dezernenten noch die Oberb\u00fcrgermeisterin hier blicken lassen, um Rede und Antwort zu stehen\u201c.Gunia-Henneken und Rees-Witte dankte er dennoch f\u00fcr ihre Arbeit, ebenso den Mitgliedern des Beirats, von denen einige seit der ersten Sitzung dabei gewesen waren \u2013 darunter Wolfgang Kleinjans, der auch lobende Worte fand. \u201eMit der Sanierung des Pingenweg-Tunnels ist es uns gelungen, einen Angstraum zu beseitigen\u201c, sagte er. \u201eNun ist er ein wirklich sch\u00f6ner Ortseingang f\u00fcr den Stadtteil.\u201c"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Chorweiler: Veedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes Fazit","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/chorweiler-veedelsbeirat-lindweiler-zieht-durchwachsenes-fazit\/#breadcrumbitem"}]}]