[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/der-gefoerderte-wohnungsbau-in-koeln-bestand-schmilzt-so-foerderte-die-stadt\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/der-gefoerderte-wohnungsbau-in-koeln-bestand-schmilzt-so-foerderte-die-stadt\/","headline":"Der gef\u00f6rderte Wohnungsbau in K\u00f6ln: Bestand schmilzt \u2013 so f\u00f6rderte die Stadt","name":"Der gef\u00f6rderte Wohnungsbau in K\u00f6ln: Bestand schmilzt \u2013 so f\u00f6rderte die Stadt","description":"Report-K K\u00f6ln | Deutschland ist das Mieterland Nr. 1 titelt das Statistische Bundesamt (Destatis) in der EU. 52,4 Prozent der Deutschen wohnt zur Miete. Die SPD-nahe Hans-B\u00f6ckler-Stiftung ging im Dezember 2023 davon aus, dass in den deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten rund 1,9 Millionen g\u00fcnstige Wohnungen fehlten. Die gr\u00f6\u00dfte L\u00fccke sei in Berlin,&#8230;","datePublished":"2024-11-18","dateModified":"2024-11-18","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Report K","url":"#","identifier":20,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/wohnungsbau_18_11-2024.png","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/wohnungsbau_18_11-2024.png","height":768,"width":1064},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/der-gefoerderte-wohnungsbau-in-koeln-bestand-schmilzt-so-foerderte-die-stadt\/","about":["K\u00f6ln"],"wordCount":887,"keywords":["bestand","forderte","geforderte","schmilzt","stadt","wohnungsbau"],"articleBody":"Report-KK\u00f6ln | Deutschland ist das Mieterland Nr. 1 titelt das Statistische Bundesamt (Destatis) in der EU. 52,4 Prozent der Deutschen wohnt zur Miete. Die SPD-nahe Hans-B\u00f6ckler-Stiftung ging im Dezember 2023 davon aus, dass in den deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten rund 1,9 Millionen g\u00fcnstige Wohnungen fehlten. Die gr\u00f6\u00dfte L\u00fccke sei in Berlin, Hamburg und K\u00f6ln. Sozialwohnungen w\u00e4ren eine M\u00f6glichkeit das Problem zu l\u00f6sen, wie sieht es damit in K\u00f6ln aus. Eine Bestandsaufnahme von report-K anhand der statistischen Daten.Die Hans-B\u00f6ckler-Stiftung stellt fest, dass in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten alleine rund 1,4 Millionen kleine Wohnungen oder Appartements unter 45 Quadratmeter Wohnfl\u00e4che f\u00fcr Einpersonenhaushalte fehlten. Und ja, die aktuellen Zahlen der Stadt K\u00f6ln belegen, dass die Mietbelastung vor allem kleine Haushalte, Alleinerziehende und Senioren mit geringen Einkommen belaste. Report-K berichtete:Mietbelastung in frei finanzierten K\u00f6lner Wohnungen geringer als in \u00f6ffentlich gef\u00f6rdertenDie Hans-B\u00f6ckler-Stiftung erkennt, dass die soziale Problemlage nicht erst seit kurzem bestehe, aber wenig passiert sei. Durch die steigenden Zinsen und Baukosten wurde die Lage nicht besser. Dabei stieg in K\u00f6ln die mittlere Mietbelastung nicht massiv an. Die Hans-B\u00f6ckler-Stiftung zitiert aus dem Bericht \u201eSozialer Wohnungsbedarf\u201c von Lebuhn, Holm und Junker, die sich auf den Mikrozensus 2014 bezieht. So lag die durchschnittliche Mietbelastung der Nettokaltmiete zum verf\u00fcgbaren Einkommen in K\u00f6ln 2014 bei 29,3 Prozent. F\u00fcr das Jahr 2023 gibt die Stadt K\u00f6ln 32,5 Prozent an. Das ist in knapp 10 Jahren eine Steigerung von 3,2 Prozent. Und eine weitere Zahl der Stiftung gibt zu denken: Die Zahl der Sozialwohnungen sank in Deutschland von 2,09 Millionen in 2006 auf 1,17 Millionen in 2018.Die Lage in K\u00f6lnAuch in K\u00f6ln sank der Bestand der gef\u00f6rderten Wohnungen. Hier liegen aus den Statistischen Nachrichten Zahlen aus den Jahren 2010 bis 2022 vor. Im F\u00f6rderweg Typ A\/1 gab es 2010 in K\u00f6ln 42.360 Wohnungen. Dieser Bestand schmolz bis 2022 auf 37.088 Wohnungen ab und stieg in 2023 auf 37.905 Wohneinheiten. Dabei ist in den 20er Jahren eine deutlich dynamisierte Abnahme zu sehen. Nach dem F\u00f6rderweg Typ B\/2 gab es in K\u00f6ln 2010 insgesamt 10.325 gef\u00f6rderte Wohnungen. 2022 waren es 7.323 Wohnungen. Hier verlangsamte sich die Abnahme in den zwei Jahren der 20 Jahre. Bis 2045 soll der Bestand insgesamt um 23.565 Wohnungen, so die Prognose weiter abschmelzen.Wer f\u00f6rderte den sozialen Wohnungsbau in K\u00f6lnDer aktuelle Bericht der Stadt K\u00f6ln \u201eWohnen in K\u00f6ln \u2013 Fakten, Zahlen und Ergebnisse 2023\u201c zeigt in einer Tabelle auf, welche Mittel in den vergangenen Jahren 2006 bis 2023 in die Wohnraumf\u00f6rderung flossen. Es wurden mit F\u00f6rdermitteln insgesamt 14.259 Wohnungen errichtet. Das Land NRW f\u00f6rderte diesen mit \u00fcber 1,7 Milliarden Euro. Die Stadt K\u00f6ln investierte 3,6 Millionen Euro. In vielen Jahren lag die H\u00f6he der st\u00e4dtischen Mittel bei 0.F\u00f6rdermittel der Stadt K\u00f6ln im Mietwohnungsbau (gerundet):2006 bis 2013: 0 Euro (in allen Jahren und beiden F\u00f6rderwegen)2014: 1,85 Millonen Euro (Nur Typ A)2015: 784.401 Euro (Nur Typ A)2016: 1,04 Millionen Euro (nur Typ A)2017 bis 2023: 0 Euro (in allen Jahren und beiden F\u00f6rderwegen)In drei Jahren investierte die Stadt K\u00f6ln eigene Mittel. Diese so der Bericht seien f\u00fcr den Erwerb von nichtst\u00e4dtischen Grundst\u00fccken zum Erwerb von gef\u00f6rdertem Wohnungsbau nach einem Beschluss des Rates vom 15. Mai 2012 eingesetzt worden. Zudem gab es ein Sonderprogramm zur Errichtung von \u00f6ffentlich gef\u00f6rdertem Wohnungsbau mit deutlich unterdurchschnittlichem Angebot an preiswertem Wohnungsbau, mittels Ratsbeschluss vom 17. Dezember 2023. Die Stadt weist in ihrem Bericht darauf hin, dass das Amt f\u00fcr Wohnungswesen selbst Neubauten f\u00fcr K\u00f6lner:innen mit Wohnberechtigungsschein errichte.Der Bestand an gef\u00f6rderten Wohnungen aus den aktuellen Planungen der StadtDie Stadt K\u00f6ln plant jedes Jahr zwischen 2023 und 2032 immer 1.000 neue Wohnungen bezugsfertig im gef\u00f6rderten Sektor zur Verf\u00fcgung zu stellen. Das w\u00e4ren insgesamt im Betrachtungszeitraum 10.000 Wohnungen. Es fallen aber 20.499 \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Wohnungen aus der Bindung. So sind die Planungen der Stadt, dass am 31.12.2032 noch 31.494 \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Wohnungen zur Verf\u00fcgung stehen.So viele Wohnungen fallen bis 2032 j\u00e4hrlich aus der Bindung in K\u00f6ln:(zum Stichtag 31.12.)2023: -1.2102024: -4.5482025: -1.6922026: -2.0392027: -1.6792028: -1.0632029: -2.4562030: -3.8352031: -1.4012032: -576Bindungswegfall bedeutet: Wenn die Bindung f\u00fcr eine mit \u00f6ffentlichen Mitteln gef\u00f6rderte Wohnung ausl\u00e4uft gilt sie nicht mehr als Sozialwohnungen, sondern steht dann in einer Reihe mit den frei finanzierten Wohnungen und orientiert sich an deren Preisgef\u00fcge. Wichtig bei der Entwicklung zu verstehen ist, dass werden die 10.000 neuen \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Wohnungen nicht gebaut, schmilzt die Gesamtzahl der zur Verf\u00fcgung stehenden Sozialwohnungen noch schneller und deutlicher ab. Das Worst-Case-Szenario w\u00e4re, dass keine einzige \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Wohnung neu gebaut w\u00fcrde, wovon nicht auszugehen ist, aber dann st\u00fcnden statt wie am 31.12.2023 insgesamt 42.417 am 31.12.2032 nur noch 21.918 g\u00fcnstige gef\u00f6rderte Wohnungen zur Verf\u00fcgung. Davon ist zwar nicht auszugehen, aber es droht ein Szenario, dass es vor dem Hintergrund der steigenden Zinsen und Baukosten eben nicht gelingt die 1.000 Einheiten pro Jahr fertigzustellen. Zudem stellt sich die Frage warum die Stadt K\u00f6ln zwar immer eine Wohnungsbauf\u00f6rderung in den St\u00e4dtischen Haushalt einstellt, aber dann keine Mittel auszahlt. Eine Begr\u00fcndung die in Ratsdebatten immer vorgetragen wird ist, dass die st\u00e4dtischen Mittel erst dann abgerufen w\u00fcrden, wenn die Landesmittel ersch\u00f6pft seien und dies aber selten der Fall sei. Da stellt sich die Frage an die Kommunalpolitik und Stadtverwaltung welche Optionen es gibt auch die st\u00e4dtischen Mittel zu verausgaben. Zur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Der gef\u00f6rderte Wohnungsbau in K\u00f6ln: Bestand schmilzt \u2013 so f\u00f6rderte die Stadt","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/der-gefoerderte-wohnungsbau-in-koeln-bestand-schmilzt-so-foerderte-die-stadt\/#breadcrumbitem"}]}]