[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/die-stadt-darf-bei-e-scootern-nicht-laenger-halbherzig-bleiben\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/die-stadt-darf-bei-e-scootern-nicht-laenger-halbherzig-bleiben\/","headline":"Die Stadt darf bei E-Scootern nicht l\u00e4nger halbherzig bleiben","name":"Die Stadt darf bei E-Scootern nicht l\u00e4nger halbherzig bleiben","description":"3 min gesch\u00e4tzte LesedauerK\u00f6ln hat lange genug zugesehen. 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Seit Jahren pr\u00e4gen frei herumstehende E-Scooter das Stadtbild, blockieren Gehwege, gef\u00e4hrden Menschen mit Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen und sorgen f\u00fcr \u00c4rger bei Anwohnern, Fu\u00dfg\u00e4ngern und Verkehrsteilnehmern. Was einmal als flexible Erg\u00e4nzung zum \u00f6ffentlichen Nahverkehr gedacht war, ist in vielen Teilen der Stadt zu einem dauerhaften Problem geworden.Der geplante zweite Anlauf der Stadt, die Zahl der E-Scooter deutlich zu reduzieren, ist deshalb richtig. Aber er greift zu kurz. Es reicht nicht, die Zahl der Anbieter oder Fahrzeuge nur zu halbieren. K\u00f6ln sollte konsequent sein und das freie Abstellen von Leihrollern im \u00f6ffentlichen Raum beenden. Frei flottende E-Scooter geh\u00f6ren nicht l\u00e4nger unkontrolliert auf Gehwege, Pl\u00e4tze und Stra\u00dfenecken.Besonders \u00e4ltere Menschen und Menschen mit Behinderung leiden unter der aktuellen Situation. Wer auf Rollator, Rollstuhl, Blindenstock oder sichere Gehwege angewiesen ist, erlebt falsch abgestellte Roller nicht als kleine Unannehmlichkeit, sondern als echtes Hindernis. Es geht hier nicht um Bequemlichkeit, sondern um Teilhabe, Barrierefreiheit und Sicherheit im \u00f6ffentlichen Raum. Deshalb ist es nachvollziehbar, wenn Seniorenbeirat, Behindertenbeirat und auch Krankenkassen ein Ende dieses Zustands fordern.Hinzu kommt: Die frei herumstehenden Roller verschandeln vielerorts das Stadtbild. Sie liegen auf Gehwegen, stehen vor Hauseing\u00e4ngen, blockieren Haltestellen oder sammeln sich an ohnehin \u00fcberf\u00fcllten Orten. Die Stadt muss kontrollieren, regulieren, Fl\u00e4chen ausweisen, Beschwerden bearbeiten und Probleme beseitigen. Am Ende zahlen nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch die Allgemeinheit f\u00fcr ein System, das zu oft auf Kosten des \u00f6ffentlichen Raums funktioniert.Mobilit\u00e4t der Zukunft kann nicht bedeuten, dass private Anbieter ihre Fahrzeuge gro\u00dffl\u00e4chig in der Stadt verteilen und die Folgen der Allgemeinheit \u00fcberlassen. Wer E-Scooter nutzen will, soll das weiterhin tun k\u00f6nnen. Aber dann unter klaren Bedingungen: feste Abstellfl\u00e4chen, verbindliche Kontrollen, harte Sanktionen bei Verst\u00f6\u00dfen und keine frei flottenden Fahrzeuge mehr auf Gehwegen. .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .postImageUrl , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:hover , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:visited , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:active { border:0!important; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:active , .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344 .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .uee6ccb4a62b3d8e268182bb3a0434344:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Warum ich den SPD-Antrag zum Satellitenplatz-Modell f\u00fcr nicht zustimmungsf\u00e4hig halteGleichzeitig sollte K\u00f6ln eine bessere Alternative schaffen. Statt den Wildwuchs der Leihroller weiter zu verwalten, k\u00f6nnte die Stadt ein F\u00f6rderpaket auflegen, mit dem junge Menschen beim Kauf eines eigenen E-Scooters unterst\u00fctzt werden. Wer statt eines Autos einen Roller nutzt, entlastet Stra\u00dfen, Parkpl\u00e4tze und Umwelt. Ein solcher Zuschuss w\u00e4re zielgerichteter als das dauerhafte Dulden eines chaotischen Leihsystems.Ein eigener E-Scooter schafft Verantwortung. Wer sein Fahrzeug selbst besitzt, stellt es in der Regel nicht achtlos mitten auf dem Gehweg ab. Au\u00dferdem w\u00e4re ein F\u00f6rdermodell sozial gerechter, wenn es gezielt jungen Menschen, Auszubildenden, Studierenden oder Menschen mit geringem Einkommen hilft, flexibel und bezahlbar mobil zu sein.Die Stadt muss nun zeigen, dass sie den \u00f6ffentlichen Raum nicht l\u00e4nger den Gesch\u00e4ftsmodellen weniger Anbieter \u00fcberl\u00e4sst. Die Reduzierung der Roller kann nur der erste Schritt sein. Das Ziel muss klarer sein: Schluss mit frei flottenden Leihrollern, mehr Ordnung im Stadtbild und ein F\u00f6rderangebot f\u00fcr private, verantwortungsvolle Mikromobilit\u00e4t.K\u00f6ln braucht keine weitere halbherzige Regulierung. K\u00f6ln braucht eine Entscheidung. Und diese Entscheidung sollte lauten: weniger Chaos, mehr Sicherheit, mehr Verantwortung.\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge:Tankrabatt ad\u00e9 \u2013 aber wann investieren wir endlich in die Zukunft?Wem geh\u00f6rt K\u00f6ln? Warum die Stadt ihren Boden nicht dem Markt \u00fcberlassen darfK\u00f6ln fehlen bis 2029 fast 250 Millionen Euro \u2013 f\u00fcr Lindweiler und Chorweiler ist das ein Alarmsignal"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Die Stadt darf bei E-Scootern nicht l\u00e4nger halbherzig bleiben","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/die-stadt-darf-bei-e-scootern-nicht-laenger-halbherzig-bleiben\/#breadcrumbitem"}]}]