[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fahrkarten-fuer-235-euro-in-aachen-warum-diese-facebook-anzeige-nicht-serioes-ist\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fahrkarten-fuer-235-euro-in-aachen-warum-diese-facebook-anzeige-nicht-serioes-ist\/","headline":"Fahrkarten f\u00fcr 2,35 Euro in Aachen? Warum diese Facebook-Anzeige nicht seri\u00f6s ist","name":"Fahrkarten f\u00fcr 2,35 Euro in Aachen? Warum diese Facebook-Anzeige nicht seri\u00f6s ist","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Faktencheck Fahrkarten f\u00fcr 2,35 Euro in Aachen? Warum diese Facebook-Anzeige nicht seri\u00f6s ist Ein Facebook-Beitrag wirbt f\u00fcr eine Fahrkarte f\u00fcr nur 2,35 Euro, die sechs Monate in Aachen und Umgebung gelten soll. 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Warum diese Facebook-Anzeige nicht seri\u00f6s ist        Ein Facebook-Beitrag wirbt f\u00fcr eine Fahrkarte f\u00fcr nur 2,35 Euro, die sechs Monate in Aachen und Umgebung gelten soll. Das Angebot ist ein Trick, dahinter steckt eine internationale Betrugsmasche.                    von                                Sarah Thust24. Juli 2025                                Die billige Monatskarte gibt es nicht, die Werbeanzeige zielt auf Datenklau ab (Quelle: Facebook; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)                                        Behauptung                    Zum 25. Jubil\u00e4um der ASEAG in Aachen w\u00fcrden 500 Karten f\u00fcr nur je 2,35 Euro verkauft, mit denen man sechs Monate den \u00f6ffentlichen Nahverkehr nutzen k\u00f6nne.                        Aufgestellt von:     Beitr\u00e4gen auf Facebook                            Datum:                02.06.2025            Quelle            Bewertung        Falsch\u00dcber diese Bewertung                            Falsch. Das angebliche Angebot der ASEAG ist erfunden, eine Fahrkarte f\u00fcr 2,35 Euro f\u00fcr sechs Monate gibt es nicht. Hinter den Beitr\u00e4gen steckt eine internationale Betrugsmasche, durch die Kontodaten erbeutet werden sollen.    Diese Facebook-Anzeigen sollen Nutzerinnen und Nutzer in eine Falle locken: Angeblich feiert die Aachener Stra\u00dfenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) ein Jubil\u00e4um, indem sie eine Nahverkehrs-Fahrkarte f\u00fcr sechs Monate f\u00fcr nur 2,35 Euro anbietet. Eine Nutzerin kommentiert: \u201eDer Service funktioniert wirklich! Ich habe online bestellt und das Ticket schon am n\u00e4chsten Tag erhalten.\u201c Doch stimmt das wirklich?Die ASEAG hat laut ihrer Webseite aktuell kein Facebook-Profil. Die Facebook-Seite mit dem Namen \u201e\u00d6PNV Aachen\u201c, die hinter den Werbeanzeigen steckt, wirkt unseri\u00f6s: Sie hat nur 13 Follower und wurde erst am 15. Mai 2025 erstellt, zun\u00e4chst unter dem Namen \u201eShop Online 29\u201c. Wenige Wochen sp\u00e4ter wurde sie umbenannt und ver\u00f6ffentlichte daraufhin nur die dubiosen Werbeanzeigen. Bei Anruf unter der auf Facebook angegebenen Nummer kommt die Durchsage: \u201eDie gew\u00e4hlte Rufnummer ist uns nicht bekannt.\u201c\u00a0CORRECTIV.Faktencheck hat bereits \u00fcber \u00e4hnliche Anzeigen berichtet, etwa aus Chemnitz, Berlin oder D\u00fcsseldorf. Sie alle bewerben Webseiten, die zwar Verkehrsbetriebe imitieren, aber nichts damit zu tun haben. Klickt man zum Beispiel im Fall Aachen auf die Fake-Seite, steht die Adresse \u201ebuildzeniply\u201c in der Adresszeile (URL).Fake-Verkehrsseiten schicken ZahlungsaufforderungenFake-Webseiten wie diese fordern dazu auf, pers\u00f6nliche Daten wie die Kreditkartennummer anzugeben. Nutzerinnen und Nutzer sollten in diese Falle auf keinen Fall tappen. Die \u201eSafe Browsing Advisory\u201c von Google warnt Nutzerinnen und Nutzer vor der Website, wenn sie auf den Link auf Facebook klicken:\u00a0Einige Browser warnen vor Internetseiten, die Nutzerinnen und Nutzern schaden k\u00f6nnen \u2013 im Fall Aachen erscheint in Chrome diese Warnung (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Hinter den gef\u00e4lschten Profilen steckt ein internationales Betrugsnetzwerk, \u00fcber das die  berichtete. Die Fakes passen alle in ein Muster: Maldita enttarnte mehr als 1.000 Facebook-Seiten, die \u00f6rtliche Verkehrsdienstleister in mehr als 60 L\u00e4ndern weltweit imitierten. Sie alle gehen nach demselben Prinzip vor und verwenden nahezu identische Beitragstexte. Ziel ist es, Kontodaten zu erbeuten.Betroffene berichteten Maldita von weiteren Zahlungsaufforderungen, die sie nach Angabe ihrer Daten auf solchen Fake-Seiten erhalten h\u00e4tten. Ein Ticket erhielten sie nicht.\u00a0Auf Nachfrage von CORRECTIV.Faktencheck bei der ASEAG in Aachen, ob es ein Ticket zu so einem Preis \u00fcberhaupt gibt, antwortete ein Sprecher: \u201eEin solches Ticket hat es auch nicht gegeben. Uns war der Beitrag Anfang Juni aufgefallen. Wir haben Facebook darauf hingewiesen.\u201c Die Adresse der verlinkten Fake-Webseite sei anonym registriert und verwende Designelemente der ASEAG, \u201eum einen seri\u00f6sen Eindruck zu erwecken\u201c.\u00a0An diesen Merkmalen erkennen Sie gef\u00e4lschte Gewinnspiele auf FacebookFalls Sie bei Verlosungen auf Facebook unsicher sind, schauen Sie direkt auf der Webseite des Unternehmens nach, ob es das Gewinnspiel dort gibt. Oder Sie suchen im Internet nach dem betreffenden Unternehmen, verbunden mit den Begriffen \u201eGewinnspiel\u201c oder \u201eVerlosung\u201c.\u00a0Die Verbraucherzentrale listet auf ihrer Webseite typische Merkmale gef\u00e4lschter Gewinnspiele auf Facebook.\u00a0Sie existieren erst seit kurzer Zeit.Sie haben wenige Beitr\u00e4ge.Sie rufen zum Liken und Teilen auf.\u00a0Sie nutzen Logos und Namen bekannter Firmen, aber es gibt kein richtiges Impressum.Es gibt keine Teilnahmebedingungen.M\u00f6glichkeiten zur Kontaktaufnahme fehlen.Weitere Tipps, um zu erkennen, ob eine Webseite seri\u00f6s ist, haben wir hier zusammengestellt.Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bek\u00e4mpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.Redigatur: Steffen Kutzner, Johannes GilleDie wichtigsten, \u00f6ffentlichen Quellen f\u00fcr diesen Faktencheck:Recherche zum weltweiten Netzwerk aus Betrugsseiten, Maldita, 16. Juli 2025: Link (Englisch)Zur Quelle wechselnAuthor: Sarah Thust"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Fahrkarten f\u00fcr 2,35 Euro in Aachen? Warum diese Facebook-Anzeige nicht seri\u00f6s ist","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fahrkarten-fuer-235-euro-in-aachen-warum-diese-facebook-anzeige-nicht-serioes-ist\/#breadcrumbitem"}]}]