[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fast-zehn-jahre-zu-spaet-fast-viermal-so-teuer-koeln-ist-nicht-olympiareif\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fast-zehn-jahre-zu-spaet-fast-viermal-so-teuer-koeln-ist-nicht-olympiareif\/","headline":"Fast zehn Jahre zu sp\u00e4t, fast viermal so teuer: K\u00f6ln ist nicht olympiareif","name":"Fast zehn Jahre zu sp\u00e4t, fast viermal so teuer: K\u00f6ln ist nicht olympiareif","description":"7 min gesch\u00e4tzte LesedauerDas MiQua sollte urspr\u00fcnglich Anfang 2019 \u00fcbergeben werden. Nun wird mit einer Fertigstellung Ende 2028 und Gesamtkosten von 230 Millionen Euro gerechnet. Gleichzeitig k\u00f6nnten bis zu 33,7&#8230;","datePublished":"2026-08-09","dateModified":"2026-08-09","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Dirk Bachhausen","url":"#","identifier":22,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/93ae70f78458966061adb399322453e29dbd2355588a233ff1df8b839ed01f72?s=96&d=initials&r=g&initials=db","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/93ae70f78458966061adb399322453e29dbd2355588a233ff1df8b839ed01f72?s=96&d=initials&r=g&initials=db","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/b570f1a3-1942-45da-b24a-0344e2c57cda.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/b570f1a3-1942-45da-b24a-0344e2c57cda.jpg","height":683,"width":1023},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fast-zehn-jahre-zu-spaet-fast-viermal-so-teuer-koeln-ist-nicht-olympiareif\/","about":["K\u00f6ln","Meinung"],"wordCount":1260,"keywords":["jahre","nicht","olympiareif","teuer","viermal"],"articleBody":"7 min gesch\u00e4tzte LesedauerDas MiQua sollte urspr\u00fcnglich Anfang 2019 \u00fcbergeben werden. Nun wird mit einer Fertigstellung Ende 2028 und Gesamtkosten von 230 Millionen Euro gerechnet. Gleichzeitig k\u00f6nnten bis zu 33,7 Millionen Euro F\u00f6rdermittel gef\u00e4hrdet sein. Wer Gro\u00dfprojekte derart aus dem Ruder laufen l\u00e4sst, sollte nicht von Olympischen Spielen tr\u00e4umen.K\u00f6ln hat bei seinen Gro\u00dfprojekten l\u00e4ngst kein Erkenntnisproblem mehr. K\u00f6ln hat ein Umsetzungsproblem.Das Museum im Arch\u00e4ologischen Quartier, kurz MiQua, sollte urspr\u00fcnglich zum 1. Januar 2019 an den Landschaftsverband Rheinland \u00fcbergeben werden. Gebaut wird seit 2015. Nach der aktuellen Planung soll das Museum nun voraussichtlich erst im Dezember 2028 fertiggestellt werden. Damit l\u00e4ge die \u00dcbergabe fast zehn Jahre hinter dem urspr\u00fcnglichen Zeitplan.Auch finanziell hat das Projekt mit der urspr\u00fcnglichen Planung kaum noch etwas zu tun. Im Jahr 2015 wurde mit Gesamtkosten von 61,6 Millionen Euro gerechnet. Inzwischen best\u00e4tigt die Stadt eine Kostensteigerung auf 230 Millionen Euro. Das Projekt ist damit fast viermal so teuer wie damals veranschlagt.Das ist keine normale Abweichung mehr. Das ist das Scheitern einer belastbaren Projektplanung.Ein wichtiges Museum verdient eine professionelle UmsetzungDas MiQua ist kulturell und historisch von gro\u00dfer Bedeutung. K\u00f6lns r\u00f6mische Vergangenheit, das mittelalterliche j\u00fcdische Viertel und die Geschichte des Goldschmiedeviertels sollen dort an einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ort sichtbar gemacht werden.Gerade ein solches Projekt h\u00e4tte eine professionelle, transparente und verl\u00e4ssliche Umsetzung verdient.Die Kritik am Projektmanagement darf deshalb nicht als Kritik an j\u00fcdischer Erinnerungskultur missverstanden werden. Das Gegenteil ist richtig: Wer die Bedeutung dieses Museums ernst nimmt, muss auch verlangen, dass mit ihm verantwortungsvoll umgegangen wird.Historische Bedeutung ersetzt keine Kostenkontrolle. Erinnerungskultur hebt die Pflicht zu einer seri\u00f6sen Planung nicht auf. Und ein kulturell wertvolles Projekt darf nicht zu einem finanziellen Fass ohne Boden werden.Kein Zeitpuffer und m\u00f6glicherweise MillionenverlusteBesonders alarmierend ist, dass der neue Fertigstellungstermin offenbar unmittelbar an eine F\u00f6rderfrist gekoppelt ist. Sollte das MiQua nicht bis Ende 2028 fertiggestellt werden, k\u00f6nnte das Land F\u00f6rdermittel teilweise zur\u00fcckfordern. Im Raum stehen bis zu 33,7 Millionen Euro.Ob das Land diese Summe tats\u00e4chlich zur\u00fcckverlangen w\u00fcrde, ist bislang nicht entschieden. Sicher ist aber: Einen belastbaren Zeitpuffer gibt es nicht mehr. Weitere arch\u00e4ologische Funde, technische Probleme, Insolvenzen oder Schwierigkeiten bei Ausschreibungen k\u00f6nnten den Termin erneut gef\u00e4hrden.Gleichzeitig sind die bisher bewilligten 190 Millionen Euro bereits ausgesch\u00f6pft. Ohne zus\u00e4tzliche Finanzmittel droht nach Angaben aus der Verwaltungsvorlage sogar ein zeitnaher Baustopp. .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .postImageUrl , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:hover , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:visited , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:active { border:0!important; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:active , .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .u1a1250c8590c46269a2e2513622782de:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Wohnungsnot in K\u00f6ln: Kreuzfeld muss endlich gebaut werdenDamit befindet sich die Politik erneut in der bekannten K\u00f6lner Zwangslage: Entweder sie bewilligt weitere Millionen oder sie riskiert, dass ein weit fortgeschrittenes Projekt stillsteht und noch mehr Geld verloren geht.Eine echte politische Entscheidungsfreiheit ist das nicht mehr. Wenn der Rat erst informiert wird, nachdem das vorhandene Budget verbraucht ist, kommt demokratische Kontrolle zu sp\u00e4t.Risiken sind keine \u00dcberraschung, sondern Teil der PlanungNat\u00fcrlich gibt es nachvollziehbare Gr\u00fcnde f\u00fcr einzelne Verz\u00f6gerungen und Mehrkosten. Die K\u00fcndigung eines Stahlbauunternehmens hat den Bauablauf erheblich beeintr\u00e4chtigt. Materialpreise sind gestiegen. Neue arch\u00e4ologische Funde machten Anpassungen notwendig. Auch technische und rechtliche Anforderungen haben sich ver\u00e4ndert. Die Stadt hatte bereits 2024 darauf verwiesen, dass zahlreiche Folgegewerke wegen der Verz\u00f6gerungen sp\u00e4ter beginnen konnten und dadurch zus\u00e4tzliche Kosten entstanden.Doch genau darin besteht die Aufgabe eines professionellen Risikomanagements.Wer mitten in der K\u00f6lner Altstadt \u00fcber einer arch\u00e4ologischen Fundst\u00e4tte baut, muss mit neuen Funden rechnen. Wer ein komplexes \u00f6ffentliches Gro\u00dfprojekt plant, muss Ausf\u00e4lle von Unternehmen, Preissteigerungen, Nachtr\u00e4ge und zeitliche Verz\u00f6gerungen einkalkulieren.Risiken werden nicht dadurch zu unvorhersehbaren Ereignissen, dass man sie in der urspr\u00fcnglichen Kalkulation zu niedrig ansetzt.Wenn Kosten und Termine \u00fcber viele Jahre immer wieder korrigiert werden m\u00fcssen, reicht es nicht, jedes Mal auf neue Schwierigkeiten zu verweisen. Dann muss grunds\u00e4tzlich gefragt werden, ob Planung, Projektsteuerung, Vergabe und politische Aufsicht funktionieren.Seit Jahren dasselbe K\u00f6lner MusterSeit fast zwei Jahrzehnten wiederholt sich bei prominenten K\u00f6lner Gro\u00dfprojekten dasselbe Muster: Ein Projekt wird mit ehrgeizigen Versprechen und scheinbar beherrschbaren Kosten beschlossen. Sp\u00e4ter folgen Verz\u00f6gerungen, Nachtr\u00e4ge, neue Prognosen und zus\u00e4tzliche Finanzierungsbeschl\u00fcsse.Am Ende wird erkl\u00e4rt, ein Abbruch sei nun noch teurer und deshalb m\u00fcsse weiteres Geld bereitgestellt werden.Ob Opernsanierung, Verkehrsinfrastruktur oder Museumsbau: Zu viele Projekte werden sp\u00e4ter fertig und erheblich teurer als angek\u00fcndigt. Das besch\u00e4digt nicht nur den st\u00e4dtischen Haushalt. Es zerst\u00f6rt das Vertrauen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in die Handlungsf\u00e4higkeit von Verwaltung und Politik.Dabei geht es nicht um die unrealistische Forderung, jedes Bauprojekt m\u00fcsse auf den Euro genau kalkulierbar sein. Komplexe Projekte enthalten immer Unsicherheiten. Entscheidend ist aber, ob diese Unsicherheiten ehrlich benannt, finanziell ber\u00fccksichtigt und fortlaufend kontrolliert werden.In K\u00f6ln entsteht stattdessen immer wieder der Eindruck, dass zun\u00e4chst politisch attraktive Einstiegspreise genannt werden und die vollst\u00e4ndige Rechnung erst Jahre sp\u00e4ter sichtbar wird.Olympia verzeiht keinen K\u00f6lner ZeitplanVor diesem Hintergrund wirkt die K\u00f6lner Olympia-Bewerbung immer realit\u00e4tsferner. .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .postImageUrl , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:hover , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:visited , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:active { border:0!important; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:active , .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202 .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .ud0c966d93f47a67e29992d4e8106a202:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Meet &amp; Greet mit Volt!K\u00f6ln beteiligt sich als zentraler Standort an der Bewerbung der Region K\u00f6lnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Beim Ratsb\u00fcrgerentscheid stimmten 57,39 Prozent der Teilnehmenden f\u00fcr diese Beteiligung. Der Deutsche Olympische Sportbund will am 26. September 2026 entscheiden, mit welchem deutschen Konzept er in das internationale Bewerbungsverfahren geht.Dieses Votum ist zu respektieren. Es ist aber kein Blankoscheck f\u00fcr unkalkulierbare Risiken.Olympische Spiele bedeuten weit mehr als sch\u00f6ne Bilder vor dem Dom, internationale G\u00e4ste und emotionale Er\u00f6ffnungsfeiern. Sie bedeuten verbindliche Termine, funktionierende Verkehrswege, geeignete Sportst\u00e4tten, Unterk\u00fcnfte, Sicherheitskonzepte, Barrierefreiheit und eine Verwaltung, die unter internationaler Beobachtung zuverl\u00e4ssig arbeitet.Der Beginn der Olympischen Spiele l\u00e4sst sich nicht um ein halbes Jahr verschieben, weil ein Auftragnehmer ausf\u00e4llt. Das Internationale Olympische Komitee akzeptiert keine K\u00f6lner Nachtragsvorlage. Die Welt wartet nicht, bis eine weitere Ausschreibung abgeschlossen ist.Wer nicht gew\u00e4hrleisten kann, dass ein einzelnes Museumsprojekt innerhalb eines belastbaren Zeit- und Kostenrahmens fertiggestellt wird, kann nicht glaubw\u00fcrdig versprechen, ein weltweites Gro\u00dfereignis zuverl\u00e4ssig zu organisieren.Erst liefern, dann von Olympia tr\u00e4umenK\u00f6ln braucht keine weiteren Hochglanzvisionen. K\u00f6ln braucht Projekte, die tats\u00e4chlich fertig werden.Die Stadt muss ihre Steuerung von Gro\u00dfprojekten grundlegend reformieren. Dazu geh\u00f6ren realistische Kostenannahmen, \u00f6ffentlich nachvollziehbare Risikoreserven, regelm\u00e4\u00dfige Berichte \u00fcber Termin- und Kostenabweichungen sowie klare Verantwortlichkeiten. Bei erheblichen Kostensteigerungen muss die Politik erneut entscheiden k\u00f6nnen, bevor das Geld vollst\u00e4ndig ausgegeben ist \u2013 nicht erst danach.Vor allem aber muss K\u00f6ln \u00fcber mehrere Jahre beweisen, dass es aus seinen Fehlern gelernt hat.Solange selbst laufende Gro\u00dfprojekte immer wieder teurer werden und sich um Jahre verz\u00f6gern, ist die Behauptung, K\u00f6ln sei bereit f\u00fcr Olympia, nicht \u00fcberzeugend.Das MiQua kann eines Tages ein beeindruckendes Museum und ein wichtiger Ort der Erinnerung werden. Schon heute ist seine Baugeschichte jedoch ein Mahnmal f\u00fcr den Umgang der Stadt mit Zeitpl\u00e4nen, Risiken und Steuergeld.Wer seit Jahren seine eigenen Gro\u00dfprojekte nicht verl\u00e4sslich abschlie\u00dfen kann, sollte nicht dar\u00fcber nachdenken, die gr\u00f6\u00dfte Sportveranstaltung der Welt auszurichten.teilen&nbsp;&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;E-Mail&nbsp;\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge:Tankrabatt ad\u00e9 \u2013 aber wann investieren wir endlich in die Zukunft?B\u00fcrokratieabbau ja. Demokratieabbau nein.Wem geh\u00f6rt K\u00f6ln? Warum die Stadt ihren Boden nicht dem Markt \u00fcberlassen darf"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Fast zehn Jahre zu sp\u00e4t, fast viermal so teuer: K\u00f6ln ist nicht olympiareif","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/fast-zehn-jahre-zu-spaet-fast-viermal-so-teuer-koeln-ist-nicht-olympiareif\/#breadcrumbitem"}]}]