[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/geheimplan-recherche-eine-entgegnung-auf-die-kritik-von-uebermedien\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/geheimplan-recherche-eine-entgegnung-auf-die-kritik-von-uebermedien\/","headline":"Geheimplan-Recherche: Eine Entgegnung auf die Kritik von \u201e\u00dcbermedien\u201c","name":"Geheimplan-Recherche: Eine Entgegnung auf die Kritik von \u201e\u00dcbermedien\u201c","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln In eigener Sache Geheimplan-Recherche: Eine Entgegnung auf die Kritik von \u201e\u00dcbermedien\u201c K\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte der Medienblog \u201e\u00dcbermedien\u201c einen Artikel \u00fcber unsere Geheimplan-Recherche. Die Kritik wiederholte \u201e\u00dcbermedien\u201c-Gr\u00fcnder Stefan Niggemeier in ver\u00e4nderter Form im \u201eSpiegel\u201c. 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Die Kritik wiederholte \u201e\u00dcbermedien\u201c-Gr\u00fcnder Stefan Niggemeier in ver\u00e4nderter Form im \u201eSpiegel\u201c. In dem Beitrag wird uns vorgeworfen, \u201esystematische Unsicherheit\u201c verbreitet zu haben. Hierzu m\u00f6chten wir einige Dinge klarstellen.    02. August 2024Das Wichtigste vorweg: Der Kern unserer Recherche bleibt unangetastet. Es gab juristische Angriffe, die sich aber immer nur gegen Details richteten, die meisten davon haben wir erfolgreich abgewehrt. Die Kritik der drei Autoren von \u00dcbermedien, die unseren Text als unzureichend empfinden, beruht \u00fcberwiegend auf stilistischen Anmerkungen und der Wahrnehmung anderer Medienberichte \u00fcber unsere Recherche.\u00a0Um es klar zu sagen: Stilkritik ist immer willkommen. Sie sollte aber als solche erkennbar sein und nicht Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Textes s\u00e4en.Es gab, wie es gerade im investigativen Journalismus durchaus vorkommt, Korrekturen. Sie stehen alle unter dem Text annotiert. In einem Fall geschah dies versp\u00e4tet, wurde aber nachgeholt. Wir machen das immer transparent. Die wenigen \u00c4nderungen betrafen Randaspekte: etwa die Korrektur der Bezeichnung Alexander von Bismarcks als Nachfahre von Otto von Bismarck. Und die Streichung einer \u00c4u\u00dferung von Ulrich Vosgerau zur Erfolgswahrscheinlichkeit von Musterschreiben bei einer Wahlpr\u00fcfungsbeschwerde. Dies zeigt sich im Vergleich der ersten Version zur letzten Version.Dokumentierte Aussagen eingeordnetWir haben die relevanten Aussagen des Rechtsradikalen Martin Sellner dokumentiert und eingeordnet. Sellner hat mehrfach \u00f6ffentlich seine Thesen zur \u201eRemigration\u201c und der Vertreibung von \u201enicht-assimilierten Staatsb\u00fcrgern\u201c ge\u00e4u\u00dfert. Wir haben diese rechtsv\u00f6lkischen Tarnbegriffe und ihre ideologischen Hintergr\u00fcnde gr\u00fcndlich analysiert. Unsere Belege und Zitate machen deutlich, dass es um die Vertreibung von Millionen Menschen, darunter auch deutscher Staatsb\u00fcrger, ging.Auch die Diskussionen zur Umsetzung dieser Pl\u00e4ne haben wir aufgegriffen, ebenso die weiteren Reden anderer Referenten, soweit wir sie als relevant eingeordnet haben. Da war der Fraktionsvorsitzende aus Sachsen-Anhalt, der \u00fcber die Finanzierung f\u00fcr Wahlk\u00e4mpfe sprach und anbot, das im direkten Gespr\u00e4ch zu kl\u00e4ren. Da gab es die Idee einer rechten Influenceragentur des Sohnes von Gernot M\u00f6rig. Die Tagesschau fand sp\u00e4ter heraus, dass der Sohn schon einen Vertrag mit der AfD hatte. Auch \u00fcber den Rechtsextremen Mario M\u00fcller und seine Pl\u00e4ne, die Antifa zu bek\u00e4mpfen, berichteten wir oder \u00fcber den Vortrag des AfD-Anwalts Ulrich Vosgerau. All dies fand statt. Das ist unbestritten.\u00a0Ein weiterer Vorwurf von \u00dcbermedien lautet, wir h\u00e4tten nicht ausreichend belegt, dass Sellner rassistische Positionen vertreten hat. Wir haben jedoch dokumentiert, wie Sellner \u00fcber die \u201eethnische Wahl\u201c sprach. Und wer \u201enicht assimiliert\u201c sei, das wollen Sellner und Co. festlegen. Sp\u00e4testens durch den Begriff der \u201eEthnie\u201c wird deutlich, dass wir es mit v\u00f6lkischem Gedankengut zu tun haben. \u00dcbermedien schreibt: Wer Sellner \u201enur anhand der wenigen Zitatstummel des Correctiv-Textes bewertete, f\u00e4nde zu wenig Anst\u00f6\u00dfiges\u201c. Diese Einsch\u00e4tzung finden wir \u00fcberraschend.\u00a0Ohnehin gibt es keinerlei Zweifel daran, dass der f\u00fchrende Rechtsextremist Sellner seine Konzepte auf eine rassistische Grundhaltung st\u00fctzt. Sellner verbreitet sein rassistisches und v\u00f6lkisches Gedankengut seit vielen Jahren \u00f6ffentlich. Wir haben auf seine Schriften auch gesondert hingewiesen.Wie andere Medien berichtetenEs wird behauptet, dass unsere Formulierungen von anderen Medien missverst\u00e4ndlich aufgegriffen wurden, was zu \u00fcbertriebenen Darstellungen f\u00fchrte. Hierzu m\u00f6chten wir klarstellen: Unsere Berichterstattung hat die Ereignisse und Aussagen klar beschrieben und eingeordnet. Die mediale Resonanz, die folgte, zeigt die Brisanz des Themas. Einige Interpretationen m\u00f6gen \u00fcber das Ziel hinausgeschossen sein. Das hat allerdings auch mit der unklaren rechten Kampffloskel \u201eRemigration\u201c zu tun: Diese besagt nur, dass Menschen, die nach rechtsv\u00f6lkischem Konzept nicht deutsch genug sind, raus aus Deutschland sollen \u2013 mit welchen Mitteln und auf welche Art, bleibt zun\u00e4chst einmal dahingestellt. Wir als Journalisten m\u00fcssen den programmatischen und ungenauen Begriff in eine klare Sprache \u00fcbersetzen.\u00a0\u00a0Die Grundaussage unserer Recherche steht weiterhin fest. Der \u00dcbermedien-Artikel suggeriert jedoch, dass das Treffen harmloser war als von uns beschrieben: Es hei\u00dft dort \u201e\u200b\u200bEr unterstellt, statt zu belegen, er raunt, statt zu erkl\u00e4ren, er interpretiert, statt zu dokumentieren\u201c. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Wir haben mit den Zitaten klar differenziert, was gesagt wurde, mit den Fotos gezeigt, wer anwesend war und eingeordnet, welche Brisanz die Aussagen hatten. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil journalistischer Arbeit.Einige Beispiele:Der Rechtsextremist Sellner sprach vor seinem Publikum \u00fcber \u201eRemigration\u201c. Er pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die \u201eAnsiedlung von Ausl\u00e4ndern r\u00fcckabzuwickeln\u201c, und das auch in Bezug auf \u201enicht assimilierte Staatsb\u00fcrger\u201c, etwa \u00fcber \u201ehohen Anpassungsdruck\u201c und \u201ema\u00dfgeschneiderte Gesetze.\u201cF\u00fcr den Gastgeber Gernot M\u00f6rig ging es sogar um die \u201eFrage, ob wir als Volk im Abendland noch \u00fcberleben oder nicht\u201c.Der sachsen-anhaltinische AfD-Politiker Ulrich Sigmund m\u00f6chte, dass sich das Stra\u00dfenbild \u00e4ndert und regt an, dass es f\u00fcr \u201edieses Klientel m\u00f6glichst unattraktiv\u201c sein soll, in Sachsen- Anhalt zu leben.\u00a0Die AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy br\u00fcstete sich damit, schon vor sieben Jahren ein \u201eRemigrationskonzept\u201c in ihre Partei eingebracht zu haben und setzt auf die doppelte Staatsb\u00fcrgerschaft: \u201eDenn dann kann man die deutsche wieder wegnehmen, sie haben immer noch eine.\u201cAll das steht in unserem Text und wurde von keinem der Teilnehmer angegriffen. Es wird weiter kritisiert, wir h\u00e4tten bei der Erkl\u00e4rung von \u201eRemigration\u201c geschludert. Es hei\u00dft: \u201eSelten besa\u00df eine investigative Recherche einen so hingehuschten Kern.\u201c Das vermeintlich \u201eHingehuschte\u201c bleibt bei einer blo\u00dfen Behauptung. Wer unseren Text liest, wird sehen, dass wir klar und deutlich beschreiben, worum es bei dem Treffen in Potsdam ging: Redner und Teilnehmer sprachen von Remigration. Im Rahmen eines \u201eMasterplans\u201c. Deutlich wird aus den belastbaren Zitaten: Es ging ihnen darum, Millionen von Menschen \u2013 darunter ausdr\u00fccklich auch solche mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit \u2013 zu vertreiben. Das suggerieren wir nicht, sondern schreiben es klar, wie hier \u00fcber die Ausf\u00fchrungen Sellners: \u201eEs gebe drei Zielgruppen der Migration, die Deutschland verlassen sollten. Oder, wie er sagt, \u201eum die Ansiedlung von Ausl\u00e4ndern r\u00fcckabzuwickeln\u201c. Er z\u00e4hlt auf, wen er meint: Asylbewerber, Ausl\u00e4nder mit Bleiberecht \u2013 und \u201enicht assimilierte Staatsb\u00fcrger\u201c. Letztere seien aus seiner Sicht das gr\u00f6\u00dfte \u201eProblem\u201c.Wir haben ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt, was Sellner und andere Teilnehmer unter dem Begriff \u201eRemigration\u201c verstehen, auch in dem Infokasten \u201eDas rechtsradikale Konzept der Remigration\u201c. Was \u00dcbermedien gerne sonst noch erfahren h\u00e4tte, bleibt unklar. Die Autoren bem\u00e4ngeln, dass wir nur wenige S\u00e4tze von Sellner zitieren. Dazu bleibt festzuhalten: Wir wollen rechtsextremen Ideologen keine Plattform geben. Was als Beleg der verfassungsfeindlichen Planungen notwendig war, haben wir zitiert \u2013 nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das \u201eMasterplan\u201c-Framing hat sich im \u00dcbrigen nicht CORRECTIV ausgedacht. Es tauchte bereits in den Einladungsschreiben der Veranstalter auf.Unsere Klarstellungen in den juristischen AuseinandersetzungenDie Autoren behaupten auch, wir h\u00e4tten gegen\u00fcber LTO und \u00dcbermedien einger\u00e4umt, dass Sellner nicht direkt \u00fcber rassistische Kriterien gesprochen habe. Das ist falsch. In einer Mail stellte LTO (nicht \u00dcbermedien) am 20. Februar viele Fragen zu Tatsachen und Meinungs\u00e4u\u00dferungen. Vermutlich wurde dann dieser Text draus, der auch bei \u00dcbermedien erschien.\u00a0Der Autor Zimmermann fragte, ob bei Sellners Konzept \u201evon \u2018Hautfarbe\u2019 die Rede war oder jedenfalls Hautfarbe umschrieben wurde und zwar in Abgrenzung zu Herkunft\u201c. Wir verneinten das. Wir haben stattdessen klargestellt: \u201eDies bezieht sich auf den Vortrag Sellners, der ge\u00fcbt darin ist, (gerichtsfest) rassistische Begriffe unter wohlklingenden und elaborierten Worten zu verdecken. Zentrale, von ihm wiederholt verwendete Begriffe sind etwa der \u201eBev\u00f6lkerungsaustausch\u201c, die \u201eethnokulturelle Identit\u00e4t\u201c oder die \u201eethnische Wahl\u201c. Zur Einordnung dieser Begriffe ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts K\u00f6ln zu empfehlen.Es entspricht der journalistischen Praxis, Inhalte so wiederzugeben, dass sie verst\u00e4ndlich sind. Sellner muss gar nicht sagen, um welche Personengruppen es ihm geht. Jedem Teilnehmer auf dem Treffen d\u00fcrfte bewusst sein, welche Personengruppen Ziel seiner Remigrationspl\u00e4ne sind. Nun zu behaupten, wir w\u00fcrden selbst einr\u00e4umen, dass Sellner nicht direkt \u00fcber rassistische Kriterien gesprochen habe, ist daher schlicht irref\u00fchrend.\u00dcbermedien behauptet, es gebe keine Belege, dass Rechtsradikale einen entsprechenden Angriff gegen die Verfassung der Bundesrepublik planten. Die Autoren werfen uns vor, wir w\u00fcrden die Inhalte zuspitzen oder \u00fcbertreiben. Hierbei ist wohl die Kernfrage, wie gravierend man die Inhalte findet. Ein Problem ist es aus unserer Sicht auch, die Aussagen zu verharmlosen oder nicht klar zu benennen. Wer Rechtsextremes zustimmend bespricht, zusammen mit Rechtsextremen, sollte als solches eingeordnet werden. Wenn pauschal Millionen Menschen aus Deutschland vertrieben werden sollen, darunter auch Staatsb\u00fcrger, ist das durchaus als Angriff auf die Verfassung zu sehen.Schwere Vorw\u00fcrfe ohne BelegeRecherche-Ver\u00f6ffentlichungen von dieser Tragweite sollten durchaus kritisch beleuchtet werden. Medienkritik ist wichtig, sie legitimiert oder verbessert unsere Arbeit. Uns wird jedoch weitgehend ohne konkrete Beispiele vorgeworfen, eine \u201esystematische Unsicherheit\u201c verbreitet zu haben. Es wird a priori behauptet, es sei \u201el\u00e4ngst offenkundig\u201c, wie problematisch unsere Berichterstattung und ihre Rezeption seien. Die Autoren f\u00fchren dazu keine Belege an.Dabei sind es schwerwiegende Vorw\u00fcrfe, die auf unsere Glaubw\u00fcrdigkeit zielen. Weder wir noch unser Anwalt wurden hierzu um Stellungnahmen vor Ver\u00f6ffentlichung gebeten. Das ist in der Regel journalistischer Standard.\u00dcbermedien behauptet, wir w\u00fcrden nicht \u201ehinreichende Belege anf\u00fchren\u201c. Das ist nicht richtig. Richtig ist: Wir verf\u00fcgen \u00fcber eine solide Quellenlage, die \u00fcber das im Artikel dargestellte hinausging. Vieles ist direkt und nachvollziehbar belegt, etwa mit Fotos, mit Einladungsschreiben, mit den Zitaten.\u00a0Was im Raum besprochen wurde und wir zitieren, haben wir belastbar \u00fcberpr\u00fcft. Gleichzeitig hat der Schutz unserer Quellen f\u00fcr uns h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Auch das geh\u00f6rt zu den Grunds\u00e4tzen sauberen Journalismus.\u00a0All das passiert in einem Kontext des Framings rechter Medien. Ein Nius-Autor frohlockt, der rechte Spinn sei von \u00dcbermedien \u00fcbernommen worden: \u201eAll das, was jetzt bei \u2018\u00dcbermedien\u2019 zu lesen ist, wurde anfangs von \u2018NIUS\u2019, \u2018Junge Freiheit\u2019, dem \u2018Cicero\u2019 und \u2018Tichys Einblick\u2019 zusammenrecherchiert.\u201cDas trifft in einigen Punkten zu. Hier nur ein Beispiel f\u00fcr parallele Argumentationen aus dem Text: \u201eWer allerdings Aussagen von Correctiv f\u00fcr bare M\u00fcnze nimmt und als Tatsachen ausgibt, riskiert juristische Niederlagen. Wie die \u2018Tagesschau\u2019, die unter Berufung auf Correctiv behauptet hatte, in Potsdam sei auch \u00fcber die Ausweisung von deutschen Staatsb\u00fcrgern diskutiert worden.\u201cNius schrieb: \u201eOberlandesgericht urteilt: Tagesschau \u00fcbernahm Falschbehauptung von Correctiv\u201c.Tichys Einblick: \u201eGef\u00e4hrliche Quelle \u2013 Oberlandesgericht untersagt der \u201aTagesschau\u2018 Falschbehauptung von \u201aCorrectiv\u2018 \u2026 Besonders peinlich f\u00fcr die ARD: Sie kolportierte die Darstellung von \u201aCorrectiv\u2018. Langsam wird es teuer f\u00fcr Medien, Correctiv nachzuplappern.\u201cWas diese Medien schreiben, ist falsch. Wir erkl\u00e4ren in diesem Text, wie die Rechten mit juristischen Scharm\u00fctzeln die Tagesschau angreifen und dann die Welt glauben lassen wollen, CORRECTIV h\u00e4tte Fehler gemacht, die von der Tagesschau \u00fcbernommen worden seien. Tats\u00e4chlich ging es in dem Verfahren um etwas anderes.\u00a0Offen f\u00fcr konstruktive KritikH\u00e4tten wir etwas besser machen k\u00f6nnen? Ja, in der Kommunikation zu den juristischen Angriffen wurde in einigen F\u00e4llen \u00fcberzogen formuliert. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Unternehmenskommunikation und journalistischer Arbeit. Die Kern-Recherche w\u00fcrden wir unver\u00e4ndert wiederholen. Wir sind der Meinung, dass es unsere Pflicht ist, solche Informationen der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen.Fragen, die seit der Ver\u00f6ffentlichung unserer Recherche aufkamen, haben wir ausf\u00fchrlich beantwortet. Unsere FAQ-Seite bietet umfassende Informationen und kl\u00e4rt viele der Missverst\u00e4ndnisse auf.\u00a0Wir sind offen f\u00fcr konstruktive Kritik und begr\u00fc\u00dfen einen transparenten Dialog \u00fcber unsere Arbeit. Wir laden die \u00dcbermedien-Autoren und alle Interessierten herzlich ein, mit uns \u00fcber die Inhalte und Methodik unserer Recherchen zu diskutieren.Unser Ziel bleibt es, durch gr\u00fcndliche und transparente Recherchen zur Aufkl\u00e4rung beizutragen und die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber relevante Entwicklungen zu informieren.Wir sind offen f\u00fcr den Dialog, kritische Fragen und konstruktive Kritik. Das organisieren wir sogar aktiv. Seit der Ver\u00f6ffentlichung sind wir auf vielen B\u00fchnen und debattieren mit dem Publikum. Auch die Autoren des Textes bei \u00dcbermedien haben wir bereits herzlich eingeladen, unser B\u00fcro zu besuchen und mit uns vor Publikum zu debattieren.Zur Quelle wechselnAuthor: Gabriela Keller"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Geheimplan-Recherche: Eine Entgegnung auf die Kritik von \u201e\u00dcbermedien\u201c","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/geheimplan-recherche-eine-entgegnung-auf-die-kritik-von-uebermedien\/#breadcrumbitem"}]}]