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Grüne, CDU, FDP und Volt lassen Reker im Regen stehen

„Stadt und Bund wollen 1000 neue Wohnungen schaffen“ und „Kampf der Wohnungsnot!“ hieß es im Oktober 2019 in einer Kölner Tageszeitung. Hintergrund: Oberbürgermeisterin Reker und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hatten eine Vereinbarung getroffen, nach dem vor allem in Porz-Lind innerhalb kurzer Zeit eine hohe Zahl günstiger Wohnungen gebaut werden sollte. Jetzt stellt sich heraus: Die Unterstützer der OB wollen davon nichts wissen.

Michael Frenzel, stadtenwicklungspolitischer Sprecher: „Grüne, CDU, FDP und Volt wollen die Rolle rückwärts – und lassen damit ihre eigene Oberbürgermeisterin im Januar-Regen stehen. Ich bin empört, in welch beispielloser Art und Weise die Kölner Grünen die Wahlversprechen ihrer Oberbürgermeisterin wieder einkassieren.“

Im heutigen Stadtentwicklungsausschuss hat das „Noch-immer-nicht-Bündnis“ einen Änderungsantrag zur so genannten Linder Höhe gestellt, der zur Folge hätte, dass dort – wenn überhaupt – nur noch ein Bruchteil der 800 Wohnungen gebaut und sich das Projekt deutlich verzögern würde. Frenzel: „Statt Wohnungsbau wie in Wien gibt es dann weniger oder sogar keine Wohnungen. Wenn das die neue Ausrichtung des Bündnisses wird, können sich die Kölner*innen warm anziehen. So wird es nämlich nichts mit dem vermeintlichen Kampf gegen die Wohnungsnot.“

Die SPD-Fraktion wird die Pläne der Oberbürgermeisterin heute unterstützen und gegen den Änderungsantrag stimmen. Denn für uns gilt weiter als eins der wichtigsten Ziele für ein sozial gerechtes Köln: Wohnen. Bezahlbar. Machen.

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