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Ich bin jetzt im Fediverse…

Welche Vorteile ein Umzug in das Fediverse mit sich bringt und wieso ich jetzt dort zu finden bin

Social Media ist wichtig, noch wichtiger sind Selbstbestimmung und Privatsphäre. Plattformen wie Facebook & Co. erzielen mit unseren Daten hohe Gewinne, dasselbe gilt für andere Social Media Plattformen. Doch wenn man eine Plattform verlässt, verlässt man meist auch seinen Freundes- und Bekanntenkreis – die Bubble platzt. Wie man sich im Internet nach wie vor frei bewegen kann, ohne auf seine Rechte zu verzichten und gleichzeitig mit möglichst vielen zu interagieren, siehst Du hier. Daher auch das  „Fediverse“.

Das Fediwas?

Das Fediverse (Federated Universe) ist eine von kommerziellen Anbietern unabhängige Plattform im Internet. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss vieler Instanzen. Verbildlicht: Twitter, Facebook, Instagram & Co. sind jeweils eine eigene Instanz. Das Fediverse bildet das „Dach“ darüber. Man kann sich also, obwohl beheimatet in einer Instanz, in alle anderen Instanzen bewegen und benötigt dafür nur einen Account. Dieser dezentrale Zusammenschluss sorgt dafür, dass man selbst auch sämtlichen Content aus einer anderen Instanz empfangen kann, ohne sich in der jeweiligen Instanz einloggen zu müssen. Ziemlich praktisch also.

Nie mehr Tool-Diskussionen

Diese offenen Schnittstellen der einzelnen Instanzen ermöglichen den Austausch untereinander. Facebook, Twitter und andere Anbieter, spielen da allerdings nicht mit. Sie lassen ihre Schnittstellen zu. Offene Schnittstellen sind übrigens seit langer Zeit eine Forderung an die Politik. Konkret für den Bereich der Messenger-Dienste wird sich dies seitens der Internetcommunity stark gewünscht. Die Politik verhält sich dazu eher kaum, auch in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen spielen offene Schnittstellen keinerlei Rolle.

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Der Lock-In-Effekt – wie komme ich daraus?

Diese nicht-vorhandenen Schnittstellen führen zu einem sogenannten „Lock-In-Effekt“: man geht dahin (beziehungsweise bleibt dort), wo die meisten bereits sind. Viele von uns sind wider Willen auf Social Media Plattformen, die wir zu Recht kritisieren und wo wir eigentlich nicht sein möchten. Eine Löschung des Accounts würde häufig dazu führen, dass wir den Kontakt zu gewissen Menschen komplett verlieren würden, weil wir sie „nur da“ haben. Große Unternehmen profitieren davon und haben so eine „Bindung“ erzeugt, die dazu führt, dass wir gewissermaßen „eingeschlossen“ bleiben.

Auf der Suche nach dem richtigen Server

Für Kölner ist das eindeutig  https://social.cologne/
Und mich finden Sie unter https://social.cologne/@Adama
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