[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/ki-in-deutschland-so-steht-es-um-unsere-rechte-und-daten\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/ki-in-deutschland-so-steht-es-um-unsere-rechte-und-daten\/","headline":"KI in Deutschland: So steht es um unsere Rechte und Daten","name":"KI in Deutschland: So steht es um unsere Rechte und Daten","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Datenschutz KI in Deutschland: So steht es um unsere Rechte und Daten KI wird zunehmend kommerzialisiert \u2013 mit Folgen f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher: Wer Zugang zu den besten Funktionen will, muss zahlen. 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CORRECTIV hat bei Beh\u00f6rden und Verbrauchersch\u00fctzern nachgefragt, wer Menschen in Deutschland vor hohen Kosten, fehlender Transparenz und digitaler Ausgrenzung sch\u00fctzt. Die Antworten zeigen: Der Aufbau einer wirksamen staatlichen Aufsicht steckt noch in den Anf\u00e4ngen.                    von                                Samira Frauwallner15. Mai 2025                                Von 4. April bis August 2025 hat die Bundesregierung Zeit, im Zuge des \u201eAI Acts\u201c eine zentrale KI-Aufsichtsstruktur einzurichten. Foto: Evgeny Ozerov\/Unsplash.                             Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) im Alltag \u2013 sei es beim Schreiben, Recherchieren oder Organisieren. Besonders beliebt: ChatGPT. Wer die leistungsstarken Funktionen des Programms nutzen will, zahlt: F\u00fcr die \u201ePlus\u201c-Variante beispielsweise rund 20 US-Dollar (22 Euro) im Monat, um etwa schnellere Antwortzeiten und PDF- und Dateiverarbeitung zu bekommen sowie die Funktion, mit der KI wie mit einem echten Menschen sprechen zu k\u00f6nnen.Aus der frei zug\u00e4nglichen Technologie wird so zunehmend ein milliardenschweres Gesch\u00e4ftsmodell, von dem OpenAI und Microsoft profitieren. Die beiden US-Unternehmen, bislang enge Partner, stellen ihre Zusammenarbeit gerade neu auf. Das Ziel: Aus der KI von OpenAI noch st\u00e4rker Profit schlagen. Auch ein m\u00f6glicher B\u00f6rsengang steht im Raum.Der Tech-Konzern Microsoft hat bis Ende 2024 rund 14 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert \u2013 und die KI-Technologien tief in eigene Produkte eingebaut. Das zentrale Produkt hierf\u00fcr ist \u201eMicrosoft 365 Copilot\u201c, es unterst\u00fctzt in Programmen wie Word, Excel, Powerpoint, Outlook und Teams.\u00a0Dabei nicht zu vergessen: Die Grundlage f\u00fcr diese Systeme liefern letztlich die Nutzenden selbst. Ihre Daten, Eingaben und Interaktionen flie\u00dfen in das Training der Modelle ein. Ohne sie g\u00e4be es die Technologien in ihrer heutigen Form nicht.Deshalb haben wir bei CORRECTIV genauer hingeschaut: Was hei\u00dft die Kommerzialisierung f\u00fcr Verbraucher in Deutschland? Wer sch\u00fctzt sie hierzulande eigentlich vor steigenden Kosten, fehlender Transparenz oder einer m\u00f6glichen digitalen Ausgrenzung? Und wie steht es um den Datenschutz? Wir haben bei der Bundesnetzagentur, dem Verbraucherzentrale-Bundesverband und direkt bei OpenAI nachgefragt.K\u00f6nnte KI zur Klassenfrage werden?Wenn KI-Dienste zunehmend kommerzialisiert werden, k\u00f6nnten leistungsf\u00e4hige Versionen f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen schwerer zug\u00e4nglich werden \u2013 etwa f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Rentnerinnen oder Besch\u00e4ftigte mit niedrigem Lohn. OpenAI teilt CORRECTIV auf Anfrage mit \u2013 durch eine \u201eautomatisiert unterst\u00fctzte, aber von Menschen gepr\u00fcfte\u201c Antwort \u2013, dass man auch k\u00fcnftig eine kostenlose Version von ChatGPT anbieten wolle.Auf die konkrete Frage, ob sozial schwache Gruppen k\u00fcnftig vom Zugang ausgeschlossen sein k\u00f6nnten, antwortet das Unternehmen vage, OpenAI setze sich daf\u00fcr ein, KI-Tools \u201em\u00f6glichst vielen Menschen\u201c zug\u00e4nglich zu machen.Noch viele offene Baustellen in Deutschland\u201eM\u00f6glichst viele Menschen\u201c nutzen generative KI auch in Deutschland: Laut einer Statista-Umfrage von November 2024 verwenden rund 60 Prozent der Deutschen generative KI mindestens ein- bis mehrmals im Monat, sechs Prozent sogar t\u00e4glich. Dies umfasst Tools wie ChatGPT oder Google Gemini.Doch fehlen hierzulande bisher zentrale Aufsichtsstrukturen f\u00fcr den Umgang mit KI. Daf\u00fcr wurde im August 2024 die europ\u00e4ische KI-Verordnung ins Leben gerufen, \u201eAI Act\u201c genannt. Im Zuge dessen muss Deutschland bis sp\u00e4testens August 2025 eine zentrale KI-Aufsichtsstruktur einrichten.Die Bundesnetzagentur bereite sich daf\u00fcr schon auf neue Rollen vor, berichtet eine Sprecherin. Am 4. April 2025 habe die Agentur den entsprechenden Organisationserlass vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz erhalten, best\u00e4tigt die Sprecherin der Beh\u00f6rde gegen\u00fcber CORRECTIV.Wer jetzt nachrechnet, sieht, dass der Bundesregierung hierf\u00fcr aber nur rund vier Monate bleiben. Innerhalb dieser Zeit sollen zentrale Aufgaben umgesetzt werden: wie der Aufbau eines \u201eReallabors\u201c, die Einrichtung einer Beschwerdestelle und die \u00dcberwachung der KI-Vorschriften. Das ist \u2013 wie auch eine Sprecherin vom Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV) folgert \u2013 \u201ezeitlich knapp\u201c.Die Rechtslage rund um KI ist in Deutschland noch nicht gekl\u00e4rtAuf Nachfrage beim VZBV wird auch klar, dass beispielsweise das \u201eRecht auf Erl\u00e4uterung\u201c noch nicht final gekl\u00e4rt ist. Eine Sprecherin ordnet ein: Laut KI-Verordnung sollen Menschen k\u00fcnftig das Recht haben, nachvollziehbar erkl\u00e4rt zu bekommen, wie und warum eine wichtige Entscheidung \u2013 etwa bei einer Kreditvergabe oder Bewerbung \u2013 durch eine KI getroffen wurde. Damit dieses Recht nicht nur auf dem Papier steht, braucht es laut Verbrauchersch\u00fctzer zus\u00e4tzlich klare Hilfestellung durch eine zentrale Aufsichtsbeh\u00f6rde \u2013 doch deren Aufbau ist noch in Arbeit.Die Formulierungen im Gesetz seien jedenfalls \u201eschwammig\u201c, sagt uns eine Verbandssprecherin. Somit sei unklar, ob Verbraucher wirklich Informationen bekommen, die sie ben\u00f6tigen, um sich gegen Diskriminierung und andere ungerechtfertigte Behandlungen zu wehren und zu ihrem Recht zu kommen, etwa vor Gericht.CORRECTIV wird die Entwicklungen rund um KI-Kommerzialisierung, Verbraucherrechte und staatliche Aufsicht weiter kritisch begleiten \u2013 und pr\u00fcfen, ob der Schutz der Nutzerinnen und Nutzer mit dem Tempo der Technologie Schritt h\u00e4lt.Zur Quelle wechselnAuthor: Samira Frauwallner"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"KI in Deutschland: So steht es um unsere Rechte und Daten","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/ki-in-deutschland-so-steht-es-um-unsere-rechte-und-daten\/#breadcrumbitem"}]}]