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title: "Kindernöte e.V. beim Volt Meet & Greet: Prävention braucht verlässliche Unterstützung"
url: https://www.bachhausen.de/kindernoete-e-v-beim-volt-meet-greet-praevention-braucht-verlaessliche-unterstuetzung/
date: 2026-07-31
modified: 2026-07-31
author: "Dirk Bachhausen"
description: "Beim Volt Meet & Greet am 30. Juli 2026 stand die Kinder- und Jugendhilfe im Kölner Norden im Mittelpunkt. Auf Einladung von Dirk Bachhausen berichtete Ingrid Hack, Geschäftsführerin von Kindernöte..."
categories:
  - "Meinung"
  - "Stadtbezirk Chorweiler"
  - "Volt Köln"
tags:
  - "braucht"
  - "greet"
  - "kindernote"
  - "pravention"
  - "unterstutzung"
  - "verlassliche"
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# Kindernöte e.V. beim Volt Meet & Greet: Prävention braucht verlässliche Unterstützung

Beim Volt Meet & Greet am 30. Juli 2026 stand die Kinder- und Jugendhilfe im Kölner Norden im Mittelpunkt. Auf Einladung von Dirk Bachhausen berichtete Ingrid Hack, Geschäftsführerin von Kindernöte e.V., über die vielfältige Arbeit des Vereins im Stadtbezirk Chorweiler und darüber, welche Unterstützung soziale Träger von der Politik benötigen.

Kindernöte e.V. engagiert sich seit 1996 für Kinder und Familien in Chorweiler. Der Verein begleitet Kinder von der Geburt bis zum Alter von 14 Jahren und bietet zahlreiche inklusive und niedrigschwellige Hilfen an. Dazu gehören unter anderem eine Familienhebamme, die Hebammen-Ambulanz, das Kleine-Schritte-Netzwerk, KinderWillkommen, die ABC-Kids, das Straßen-Kinder-Projekt, die Spaß-Schule, Angebote für sogenannte Lückenkinder sowie ein Inklusionsdolmetscher.

Ingrid Hack machte deutlich, wie breit das Aufgabenspektrum des Vereins ist. Die Angebote setzen früh an, unterstützen Eltern im Alltag, stärken Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung und schaffen verlässliche Anlaufstellen im direkten Wohnumfeld. Dabei geht es nicht allein um Hilfe in akuten Notlagen, sondern vor allem darum, Schwierigkeiten möglichst früh zu erkennen und ihnen präventiv zu begegnen.

Ein zentrales Thema des Abends war die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit. Erfolgreiche Präventionsangebote benötigen langfristige Perspektiven und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Kurzfristige Projektförderungen und die Abhängigkeit von privaten Spenden erschweren die Planung und binden viel Kraft, die eigentlich für die Arbeit mit Kindern und Familien gebraucht wird.

Wie schwierig die Situation sein kann, zeigt das Kleine-Schritte-Netzwerk. Das Angebot unterstützt werdende Eltern sowie Familien mit Babys und Kleinkindern. Seit dem Auslaufen einer öffentlichen Förderung Ende 2022 muss der Verein die Finanzierung jedoch aus verschiedenen privaten Mitteln zusammensetzen. Dadurch fehlt die für eine kontinuierliche soziale Arbeit notwendige Planungssicherheit.

Dirk Bachhausen betonte nach dem Austausch:

> „Kinder- und Jugendarbeit ist extrem wichtig. Jeder Euro, den wir in Prävention investieren, zahlt sich im späteren Leben vielfach für die Gesellschaft aus. Hier müssen und werden wir helfen und unterstützen.“
Für Bachhausen ist klar, dass Politik den Erfahrungen der Menschen zuhören muss, die täglich vor Ort arbeiten. Vereine wie Kindernöte e.V. kennen die Bedürfnisse der Familien, erreichen Menschen unmittelbar in ihren Veedeln und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu Chancengerechtigkeit, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Der Abend zeigte, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen sozialen Trägern, Politik und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ist. Aus Gesprächen müssen nun konkrete Schritte entstehen: Präventive Kinder- und Jugendhilfe braucht Anerkennung, dauerhafte Finanzierung und verlässliche politische Unterstützung.