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Kliniken gehören in städtische Hand

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln setzt sich dafür ein, die Kliniken der Stadt Köln in städtischer Hand zu belassen. Derzeit versuchen Oberbürgermeisterin Reker und die Ratsmehrheit aus CDU und Grünen, die Krankenhäuser an die Uniklinik zu verscherbeln. Michael Paetzold, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Wir lehnen den Ausverkauf der Kliniken strikt ab. Die Gesundheitsversorgung der Kölnerinnen und Kölner gehört in städtische Hand. Wir fordern die Oberbürgermeisterin auf, die Verhandlungen mit dem Land NRW und den Unikliniken sofort zu stoppen“.

Statt die Kliniken zu verscherbeln, schlägt die SPD vor, bestehende Kooperationen mit Krankenhäusern in der Region zu stärken und neue Kooperationen zu prüfen. „Eine Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern in den Bereichen der Medizin, der Organisation oder des Einkaufs bieten viele Vorteile“, so Paetzold weiter.

Christian Joisten, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion, stellt klar: „Städtische Kliniken mit den bestehenden Standorten sind ein Grundpfeiler einer sozial gerechten medizinischen Versorgung aller Kölnerinnen und Kölner. Zudem ist es nicht akzeptabel, dass die Diskussion im Rat am Donnerstag hinter verschlossenen Türen stattfinden soll, wenn Presse und Öffentlichkeit nicht mehr dabei sind. Die Diskussion über die Zukunft der Kliniken muss öffentlich geführt werden.“

Michael Paetzold

Christian Joisten

Städtische Kliniken: Kooperieren statt Verhökern

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