[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/knapp-700-hektar-geplante-ueberflutungsflaeche-in-koeln-soll-bei-hochwasser-schuetzen\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/knapp-700-hektar-geplante-ueberflutungsflaeche-in-koeln-soll-bei-hochwasser-schuetzen\/","headline":"Knapp 700 Hektar: Geplante \u00dcberflutungsfl\u00e4che in K\u00f6ln soll bei Hochwasser sch\u00fctzen","name":"Knapp 700 Hektar: Geplante \u00dcberflutungsfl\u00e4che in K\u00f6ln soll bei Hochwasser sch\u00fctzen","description":"Knapp 700 HektarGeplante \u00dcberflutungsfl\u00e4che in K\u00f6ln soll bei Hochwasser sch\u00fctzen Von Ingo Hinz 15.03.2025, 10:38 Uhr Lesezeit 4 Minuten Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker, NRW-Umweltminister Oliver Krischer sowie Thomas Wilk, Regierungspr\u00e4sident der Bezirksregierung K\u00f6ln und die Steb-Vorsitzende Ulrike Franzke (von rechts) stellen die Planungen vor. 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Die knapp 700 Hektar umfassende Fl\u00e4che, ein weiter Teil des gesamten Bruch-Gebiets, stellt als sogenannter Retentionsraum jetzt ein riesiges Notbecken dar, das bei extremen Hochwasserereignissen bis zu 30 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann.Zur feierlichen \u00dcbergabe des Genehmigungsbescheides durch die Landesregierung f\u00fcr die Ma\u00dfnahme zum Schutz mehrerer Zehntausend Menschen bei Hochwasser im K\u00f6lner Norden und in der gesamten Region, ist am Freitag Oliver Krischer, Minister f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Verkehr, in den K\u00f6lner Norden gekommen.Der Gr\u00fcnen-Politiker \u00fcberreichte auf dem das Gebiet umfassenden Rhein-Deich das offizielle Dokument f\u00fcr den Abschluss der Planfeststellung f\u00fcr das Projekt aus dem Jahr 2016 an Ulrike Franzke, Vorst\u00e4ndin der f\u00fcr Planung, Bau und Betrieb der k\u00fcnstlich geschaffenen \u00dcberschwemmungsfl\u00e4che zust\u00e4ndigen Stadtentw\u00e4sserungs-Betriebe K\u00f6ln (Steb).Alles zum Thema Henriette RekerAuch K\u00f6lns Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sowie Thomas Wilk, Regierungspr\u00e4sident der Bezirksregierung K\u00f6ln, waren vor Ort und bekundeten die laut Reker \u201eenorme Bedeutung des Vorhabens f\u00fcr die Menschen\u201c und die Gew\u00e4hrleistung ihrer Sicherheit vor der \u201eimmensen und mitunter zerst\u00f6rerischen Kraft des Wassers\u201c, wie Wilk mit Bezug auf die Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal 2021 erg\u00e4nzte.Das Hochwasser-Entlastungsgebiet kann \u00dcberflutungswellen um 17 Zentimeter senkenDie Einrichtung des neuen Retentionsraums soll es bei Rhein-Hochwasser erm\u00f6glichen, die Spitzen von seltenen \u2013 aber wie bei den extremen Hochw\u00e4ssern 1993 und 1995 durchaus m\u00f6glichen \u2013 \u00dcberflutungswellen am Rhein um bis zu 17 Zentimeter zu kappen. Daf\u00fcr werden umgrenzende Bauwerke wie Deiche, D\u00e4mme und Pumpwerke geschaffen, die ein kontrolliertes Fluten und sp\u00e4ter wieder Ablassen des Wassers auf einer Fl\u00e4che von insgesamt exakt 670 Hektar erm\u00f6glichen.\u201eWir k\u00f6nnen dieses Becken wie eine Badewanne steuern \u2013 mit einem Riesen-Schutzeffekt f\u00fcr die Menschen. Das hilft nicht nur K\u00f6ln, sondern auch allen Rheinunterliegern \u2013 bis in die Niederlande\u201c, sagte Krischer. Durch Begradigung und Verbau h\u00e4tten viele Fl\u00fcsse in den vergangenen Jahrhunderten ihre nat\u00fcrlichen \u00dcberschwemmungsbereiche verloren, so der Minister weiter. F\u00fcr einen besseren Hochwasserschutz sei es darum essenziell, \u201eden Fl\u00fcssen durch Ma\u00dfnahmen wie diese sowie Renaturierungen wieder Raum zu geben\u201c, f\u00fchrte Krischer aus.Der Retentionsraum Worringen ist der letzte gro\u00dfe Schritt des \u201eAktionsplans Hochwasser\u201cWenn die Wasserstandsvorhersage im Stadtgebiet unter dem Titel \u201eK\u00f6lner Pegel\u201c k\u00fcnftig eine H\u00f6he von mindestens 11,70 Meter erreicht und eine Hochwasserwelle von mehr als 11,90 Metern prognostiziert wird, dann soll der Retentionsraum in Worringen gezielt geflutet werden. Mit 22 Stunden F\u00fclldauer des Gebiets schafft das im Ernstfall sowohl f\u00fcr die Menschen, als auch f\u00fcr die vor Ort ans\u00e4ssigen gro\u00dfen Unternehmen zus\u00e4tzliche Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen, weitere Ma\u00dfnahmen wie Bergungs- und Rettungsaktionen zu initiieren.\u201eDie Stadtentw\u00e4sserungsbetriebe haben die Schutzma\u00dfnahmen kontinuierlich erh\u00f6ht, die gesamte Hochwasserschutzlinie entlang des Rheins wurde verst\u00e4rkt und der Retentionsraum in Langel ist bereits in Betrieb\u201c, betonte Henriette Reker. Mit dem Retentionsraum Worringen folge jetzt der letzte gro\u00dfe Schritt des \u201eAktionsplans Hochwasser\u201c, der im Rahmen der Klimafolgeanpassung der Stadt K\u00f6ln umso dringlicher geworden sei, so die Oberb\u00fcrgermeisterin weiter.Die Planungen sto\u00dfen nicht nur auf BegeisterungNach dem Ratsbeschluss von 2006 und dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens liegt damit nun die Genehmigung durch die Bezirksregierung K\u00f6ln vor. Der Regierungspr\u00e4sident begr\u00fcndete am Freitag die lange Projektdauer mit dessen hohen Komplexit\u00e4t: \u201eBei einem Vorhaben dieser Gr\u00f6\u00dfe sind vielf\u00e4ltige Belange zu beachten, etwa Fragen des Wassermanagements und der Bauausf\u00fchrung, Auswirkungen auf Nutzungen und das Naturerleben und Naturschutzaspekte\u201c, f\u00fchrte Wilk auf.Indes st\u00f6\u00dft der neue Retentionsraum nicht nur auf Begeisterung: Zahlreiche Mitglieder des B\u00fcrgervereins (BV) Worringen und einer daraus entstandenen B\u00fcrgerinitiative gegen das Vorhaben hatten sich vor Ort versammelt, hielten Plakate hoch und kritisierten, dass sie \u201edie Leidtragenden des Projekts\u201c seien, wie Anwohnerin und BV-Mitglied Andrea Ro\u00dfmar dieser Zeitung sagten.Die Stadtentw\u00e4sserungsbetriebe \u00fcbernehmen Planung, Bau und sp\u00e4teren Betrieb der AnlageDie Steb K\u00f6ln haben f\u00fcr die Anliegen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein B\u00fcro in Worringen er\u00f6ffnet, und h\u00e4tten mit Infoabenden und Austausch gezielt Anlaufstellen f\u00fcr Sorgen und Kritik geschaffen, hie\u00df es seitens der Projektverantwortlichen. Auch w\u00e4hrend der nun beginnenden detaillierten Ausf\u00fchrungsplanung und der Vergabe der Bauleistungen, die ab 2027 bis 2034 stattfinden sollen, w\u00fcrde weiterer Austausch erm\u00f6glicht und Transparenz geschaffen.Die Dimension und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Anlage des Retentionsraumes erl\u00e4uterte Vorst\u00e4ndin Ulrike Franzke: \u201eZur Realisierung sind unter anderem Deiche, Hochwasserschutzw\u00e4nde sowie Ein- und Auslassbauwerke zur gezielten Steuerung des Hochwassers erforderlich. Mit 30 Jahren Erfahrung im Hochwasserschutz \u00fcbernehmen die Steb K\u00f6ln die Planung, den Bau und den sp\u00e4teren Betrieb des Retentionsraums Worringen.\u201c Das Land NRW leistet neben dem Bund einen erheblichen Anteil an der Finanzierung des Projekts mit geplanten Kosten in H\u00f6he von 226 Millionen Euro, sowohl zur Ert\u00fcchtigung des Rheindeichs zwischen Worringen und Chorweiler als auch f\u00fcr den Bau des dahinter liegenden Retentionsraums.Weitere Informationen zum Hochwasserschutz in K\u00f6ln und der Arbeit der Steb im Internet. https:\/\/steb-koeln.de"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Knapp 700 Hektar: Geplante \u00dcberflutungsfl\u00e4che in K\u00f6ln soll bei Hochwasser sch\u00fctzen","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/knapp-700-hektar-geplante-ueberflutungsflaeche-in-koeln-soll-bei-hochwasser-schuetzen\/#breadcrumbitem"}]}]