[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koeln-chorweiler-rhein-energie-will-in-esch-mit-photovoltaik-wasserwerk-betreiben\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koeln-chorweiler-rhein-energie-will-in-esch-mit-photovoltaik-wasserwerk-betreiben\/","headline":"K\u00f6ln-Chorweiler: Rhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreiben","name":"K\u00f6ln-Chorweiler: Rhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreiben","description":"K\u00f6ln-ChorweilerRhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreiben Von Christopher Dr\u00f6ge 15.02.2025, 10:03 Uhr Lesezeit 3 Minuten Auf diesem umz\u00e4umten Gel\u00e4nde in Esch will die Rhein-Energie eine gro\u00dffl\u00e4chige Photovoltaik-Anlage errichten. Copyright: Christopher Dr\u00f6ge ANZEIGE Die Rhein-Energie m\u00f6chte in Esch eine Photovoltaik-Anlage errichten. 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Diese soll vor allem dem Betrieb des nahen Wasserwerks dienen.  Dank seiner vergleichsweise d\u00fcnnen Besiedlung und weitl\u00e4ufiger Freifl\u00e4chen k\u00f6nnte dem K\u00f6lner Norden zuk\u00fcnftig eine hervorgehobene Rolle bei der Energie-Erzeugung auf dem Stadtgebiet zufallen: Nachdem die Rhein-Energie bereits vor zwei Jahren im Bezirk Chorweiler zwei Fl\u00e4chen im Bereich der Rheind\u00f6rfer und an der Stadtgrenze zu Dormagen identifiziert hatte, die sich potenziell f\u00fcr den Bau von bis zu 13 Windenergie-Anlagen eignen \u2013 ob und wie viele Anlagen dort tats\u00e4chlich gebaut werden, wird zurzeit noch gepr\u00fcft \u2013  soll nun n\u00f6rdlich von Esch auch eine gro\u00dffl\u00e4chige Photovoltaik-Anlage entstehen. Die Anlage soll zwar gut 10.670 Quadratmeter Fl\u00e4che einnehmen, viel zu sehen wird davon jedoch trotzdem nicht sein, denn als Standort sind zwei von insgesamt sechs Versickerungsbecken vorgesehen, die sich bereits im Besitz der Rhein-Energie befinden und der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Weiler dienen. Vier der in den 1950er Jahren installierten Becken befinden sich an der Thenhover Stra\u00dfe in direkter Nachbarschaft zur A57, das eingez\u00e4unte Areal ist der \u00d6ffentlichkeit nicht zug\u00e4nglich und von hohem Baumbestand umgeben, somit nicht von au\u00dfen einsehbar.Photovoltaik-Module entstehen auf einer Fl\u00e4che von 1260 QuadratmeternIn den Becken wird Rheinuferfiltrat zur Versickerung gebracht, um es durch die Sedimente darunter erneut zu filtern &#8211; dies funktioniert bis heute so gut, dass zumeist nur eines der Becken im Betrieb ist.  Die Rhein-Energie sieht daher hier genug Spielraum, dass zwei der Becken mit Photovoltaik-Modulen \u00fcberbaut werden k\u00f6nnten.  Ein entsprechender Bauantrag wurde bereits bei der K\u00f6lner Bauaufsicht eingereicht.  Die versetzt angeordneten Photovoltaik-Module sollen in den beiden \u00f6stlichen Becken installiert werden, daf\u00fcr sind Betonfundamente mit einer Fl\u00e4che von 1260 Quadratmetern notwendig. Mit der k\u00fcnftig dort erzeugten Energie soll in erster Linie das gut 1,5 Kilometer entfernte Wasserwerk betrieben werden. Die Rhein-Energie rechnet mit einer Jahresleistung der Anlage von etwa 1,4 Gigawattstunden.Alles zum Thema RheinenergieZwar liegt das Areal im Bereich eines Landschaftsschutzgebietes, mit dem Beschluss des Naturschutzbeirats ist es jedoch von dem Bebauungsverbot des Landschaftsplans befreit. Einen Wermutstropfen gibt es aus \u00f6kologischer Sicht, denn in der eher monotonen Agrarlandschaft der Umgebung dienen der umz\u00e4unte Bereich und sein Bewuchs als R\u00fcckzugsort f\u00fcr Tier- und Pflanzenarten \u2013 eine Artenschutzpr\u00fcfung etwa hatte ergeben, dass der Bluth\u00e4nfling, eine Vogelart, hier sowohl gute Brutbedingungen als auch auf den Trockenwiesen der Beckensohle ein artspezifisch gutes Nahrungsangebot vorfindet.  Durch die Bebauung geht dieser Lebensraum teilweise verloren, weshalb zur Kompensation in der N\u00e4he ein Habitat mit dem bevorzugten Nahrungsangebot des Bluth\u00e4nflings angelegt werden soll.Bei der Politik im Bezirk Chorweiler trifft das Projekt auf allgemeine Zustimmung. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen, dass die Rhein-Energie hier einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten will\u201c, sagte etwa Marc Kersten, Sprecher des Ortsverbands K\u00f6ln-Chorweiler der Gr\u00fcnen \u2013  sein Parteifreund Wolfgang Kleinjans, Vorsitzender der Gr\u00fcnen-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, h\u00e4lt die Lage f\u00fcr \u201eoptimal, weil sehr gesch\u00fctzt\u201c.  Auch Daniel Kastenholz, Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, h\u00e4lt den blickgesch\u00fctzten Standort f\u00fcr besonders geeignet. \u201eWenn der erzeugte Strom dann auch noch dem Wasserwerk zugutekommt, ist das doch eine runde Sache\u201c, findet er.  Inan G\u00f6kpinar, Vorsitzender der SPD-Fraktion der BV, bewertet das Vorhaben ebenfalls positiv, der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sei ein zentraler Beitrag zur Energiewende. Er mahnt jedoch an, die Anwohner nicht au\u00dfen vorzulassen. \u201eWir m\u00fcssen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, sowie die B\u00fcrgervereine, aktiv in den Entscheidungsprozess einbinden\u201c, sagt er."},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"K\u00f6ln-Chorweiler: Rhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreiben","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koeln-chorweiler-rhein-energie-will-in-esch-mit-photovoltaik-wasserwerk-betreiben\/#breadcrumbitem"}]}]