[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koelns-alt-ob-schramma-mischt-sich-in-debatte-um-cdu-ob-kandidat-ein\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koelns-alt-ob-schramma-mischt-sich-in-debatte-um-cdu-ob-kandidat-ein\/","headline":"K\u00f6lns Alt-OB Schramma mischt sich in Debatte um CDU-OB-Kandidat ein","name":"K\u00f6lns Alt-OB Schramma mischt sich in Debatte um CDU-OB-Kandidat ein","description":"Report-K K\u00f6lns Alt-Oberb\u00fcrgermeister Fritz Schramma am 8. Juli 2021. | Foto: report-K K\u00f6ln | Die K\u00f6lner CDU hat heute Morgen, 28. November 2024, der Redaktion von report-K den offenen Brief von K\u00f6lns Alt-Oberb\u00fcrgermeister Fritz Schramma zur Debatte um den CDU OB-Kandidat f\u00fcr die OB-Wahl 2025 zugeleitet. 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Juli 2021. | Foto: report-KK\u00f6ln | Die K\u00f6lner CDU hat heute Morgen, 28. November 2024, der Redaktion von report-K den offenen Brief von K\u00f6lns Alt-Oberb\u00fcrgermeister Fritz Schramma zur Debatte um den CDU OB-Kandidat f\u00fcr die OB-Wahl 2025 zugeleitet. Um es vorweg zu nehmen: Schramma macht sich f\u00fcr Karl Alexander Mandl stark und spricht sich gegen eine Verschiebung der Nominierung aus. Eine politische Analyse von Andi Goral auf der Basis des offenen Briefes von Fritz Schramma.Am Samstag, 30. November 2024, sollen die Mitglieder der K\u00f6lner CDU dar\u00fcber entscheiden wer K\u00f6lns n\u00e4chster Oberb\u00fcrgermeister werden solle. Es gibt zwei Kandidaten bisher: Einmal der Parteivorsitzende der K\u00f6lner CDU Karl Alexander Mandl und CDU-Mitglied Hendrik Biergans. Mandl wurde vom Parteivorstand vorgeschlagen. Das ist die Ausgangslage.Das Verh\u00e4ltnis zu den K\u00f6lner Gr\u00fcnenMandl hatte sich Ende vergangener Woche noch einmal exponiert positioniert und festgestellt, dass Gr\u00fcn-Schwarz-Lila im Rat der Stadt K\u00f6ln die gemeinsamen Punkte abgearbeitet habe und die Gemeinsamkeiten nun aufgebraucht seien. Das f\u00fchrte zu einem Sturm der Entr\u00fcstung bei den B\u00fcndnispartnern, der massiv war. Schramma h\u00e4lt dagegen und zitiert aus den K\u00f6lner Medien, dass die Gr\u00fcnen \u00fcberlegten, gemeinsam mit der SPD, eine oder einen OB-Kandidat:in aufzustellen. Schramma: \u201eEs muss mir also niemand mit politischer Etikette oder dem Wunsch nach R\u00fccksicht auf die Gr\u00fcnen kommen.\u201cSchramma spricht Klartext gegen\u00fcber dem Parteivorstand in seinem offenen Brief zum Verh\u00e4ltnis zwischen Gr\u00fcnen und CDU: \u201eEs sollte auch die Fraktion bitte nicht so tun, als w\u00fcrde Arm in Arm im Rathaus mit den Gr\u00fcnen \u00fcber die Flure getanzt. Bitte auch dort ehrlich machen und zugeben, dass dieses B\u00fcndnis zwar im Sinne der Verantwortung f\u00fcr K\u00f6ln einst eingegangen wurde, heute aber K\u00f6ln nicht mehr weiterbringt.\u201c Von der Partei erwartet Schramma, dass sie einen robusten Wahlkampf f\u00fchre und den politischen Gegner nicht schont. Es gehe um einen klaren und erkennbaren CDU-Kurs. Schramma: \u201eDas geht nicht mit einem Kuschelkurs, bei dem ich den Rivalen mit Watteb\u00e4uschchen bewerfe. Ich m\u00f6chte, wie auch Karl Alexander Mandl, CDU pur. Nur so k\u00f6nnen wir die K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner von uns \u00fcberzeugen, den Oberb\u00fcrgermeister stellen und die st\u00e4rkste Fraktion im Rat werden.\u201cWas w\u00e4re wenn SPD und Gr\u00fcne\u2026Schramma zeigt damit Sorge und Mahnung zugleich, wer die Worte des Alt-OB w\u00e4gt und analysiert. Es wurde im September nicht nur medial kolportiert, dass die Gr\u00fcnen gemeinsam mit der SPD \u00fcber die aktuelle Stadtk\u00e4mmerin D\u00f6rte Diemert als m\u00f6gliche OB-Kandidatin sprachen. Das war dem Vernehmen nach auf den Rathausfluren zu h\u00f6ren. Zu h\u00f6ren war auch, dass die Gr\u00fcnen aus R\u00fccksichtnahme auf ihren Partner im Gestaltungsb\u00fcndnis die K\u00f6lner CDU sich nicht trauten, diese Idee umzusetzen und aus dem Vorstand des SPD-Unterbezirks f\u00fcr diesen Vorschlag kein Wohlwollen bestand. Daher wollten die Gr\u00fcnen in dieser Konstellation kein Bittsteller sein.Aktuell ist die Lage unver\u00e4ndert. Die K\u00f6lner SPD-Spitze nominierte Torsten Burmester. Bei den Gr\u00fcnen soll es auf Berivan Aymaz hinauslaufen, allerdings gibt es von den Gr\u00fcnen daf\u00fcr keine offizielle Best\u00e4tigung. Also dort ist noch alles offen. Die Vorstellung des SPD-Kandidaten Burmester l\u00e4uft und lief suboptimal. Dieser geht durch den DOSB besch\u00e4digt und belastet ins Rennen und muss noch von den SPD-Mitgliedern bei einem Unterbezirksparteitag nominiert werden. Aymaz war zwar einmal Ratsmitglied aber verf\u00fcgt ebenso wie Burmester \u00fcber wenig kommunalpolitische Erfahrung. Beide w\u00e4ren zudem Chefs einer mehr als 20.000 k\u00f6pfigen Stadtverwaltung und sind bei den meisten K\u00f6lner:innen so gut wie unbekannt.Dazu kommt die massive Haushaltskrise der Stadt K\u00f6ln, wo manch einer in der Stadtgesellschaft und der politisch interessierten \u00d6ffentlichkeit die Frage stellt, welche Kernkompetenz denn in den kommenden Jahren f\u00fcr eine oder einen OB besonders wichtig seien? Da dr\u00e4ngt sich die K\u00e4mmerin, die zwar schon abgewunken hat, auf. Die Finanzen und die finanzielle Lage der Stadt K\u00f6ln werden eine Herausforderung f\u00fcr den kommenden Rat und die Stadtverwaltung. Es droht die \u00dcberschuldung und es braucht fiskalische Disziplin in Rat und Verwaltung und jemand, der dies im Blick beh\u00e4lt und einem Rat mit vielen Gruppen, Fraktionen und Einzelmandatstr\u00e4gern verst\u00e4ndlich vermitteln kann.Diemert hat bewiesen, dass sie durch ihre klare und kluge Art Dinge diplomatisch auf den Punkt zu bringen wei\u00df. Mit ihrem Team l\u00f6st sie die \u00e4u\u00dferst schwierigen und komplexen Haushaltsfragen und zeigt, dass die Finanzverwaltung der Kommune K\u00f6ln auf der H\u00f6he der Zeit ist. Und sie scheut \u2013 siehe Grundsteuer \u2013 nicht den Konflikt. Bei K\u00f6lner:innen, die sich mit der Lokalpolitik eingehender besch\u00e4ftigen, l\u00e4sst dies die Frage aufkommen: W\u00e4re diese Frau nicht die ideale Kandidatin f\u00fcr das Amt der OB, wenn sie dies wollte? Diemert verf\u00fcgt \u00fcber Verwaltungserfahrung in K\u00f6ln und kennt diese gigantische Verwaltungsmaschine. Sie kennt den Rat der Stadt K\u00f6ln. Sie kennt den Haushalt und die Herausforderungen in und auswendig. Manch einer aus der interessierten \u00d6ffentlichkeit fragte zudem, was w\u00e4re Diemert zuzutrauen, wenn Sie an der Spitze st\u00fcnde und dort entscheiden k\u00f6nnte. Was w\u00e4re, wenn SPD und Gr\u00fcne sie einmal gemeinsam fragten?Zudem gibt es noch ein Argument f\u00fcr jemand an der Spitze K\u00f6lns mit Erfahrung: Der Rat hat sich ver\u00e4ndert. Viele der Ratspolitiker:innen fordern heute mehr von der Verwaltung und vertrauen mehr auf diese, anstatt diese, wie es die Gemeindeordnung vorsieht, zu kontrollieren. Damit steigt die Erwartung an die Rolle der oder des OB und seiner F\u00fchrung und Kenntnis. Henriette Reker, als OB, brachte dies sichtbar in den Ratssitzungen ein. Hier halfen ihr, ihre langen Jahre der Verwaltungserfahrung und, dass sie dazu noch Verwaltungsjuristin ist. Und Diemert h\u00e4tte den Vorteil gehabt, dass sie einen h\u00f6heren Bekanntheitsgrad gehabt h\u00e4tte. Gegen ein OB-B\u00fcndnis von Gr\u00fcnen und SPD, also der st\u00e4rksten und der zweitst\u00e4rksten Kraft bei der vergangenen Kommunalwahl h\u00e4tte ein CDU-Kandidat wenig Chancen gehabt. Schramma wei\u00df das und sieht jetzt bessere Chancen f\u00fcr den CDU-Kandidaten.Denn eines hat Mandl, und Schramma tut dies auch in seinem offenen Brief, jetzt ausger\u00e4umt. Die Zeiten der R\u00fccksichtnahme sind vor der Kommunalwahl vorbei. Schramma schreibt: \u201e. Ich erwarte, dass wir den Menschen die Unterschiede zur Konkurrenz aufzeigen und warum man daher die Union w\u00e4hlen muss. Das geht nicht mit einem Kuschelkurs, bei dem ich den Rivalen mit Watteb\u00e4uschchen bewerfe.\u201c Auf der anderen Seite soll es vor allem in der K\u00f6lner Gr\u00fcnenspitze viele Bef\u00fcrworter geben, die f\u00fcr die Fortsetzung eines schwarz-gr\u00fcnen Ratsb\u00fcndnisses pl\u00e4dieren. Hoffen und setzen einige der K\u00f6lner Spitzengr\u00fcnen auch auf Schwarz-Gr\u00fcn im Bund? Aber wie sieht das die gr\u00fcne Basis? Schramma sieht CDU im VorteilSchrammas politische Analyse in seinem Brief an den Parteivorstand gibt einen weiteren Hinweis: \u201eJene, die sich denn gerade hierbei in den Weg stellen, erwecken einen verheerenden Eindruck. Da oben wollen Leute \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg entscheiden. Eine abgehobene Partei-Elite, die aus taktischem Kalk\u00fcl Sand ins Getriebe streut. Ich ma\u00dfe mir diese Beschreibung an, weil ich mit unseren Mitgliedern fortdauernd spreche und ihnen vor allem zuh\u00f6re. Es ist die sogenannte Basis, die vielen engagierten Mitglieder in den Ortsverb\u00e4nden, die vielen Menschen, die teilweise seit Jahrzehnten Mitglied in der CDU sind. An diese Mitglieder im Kreisvorstand gerichtet frage ich: Liebe Leute, redet Ihr nicht mit den Menschen oder h\u00f6rt Ihr bewusst weg? Ich m\u00f6chte mit diesem Brief ein Chaos vermeiden. Denn das wird kommen, wenn wir Samstag nicht entscheiden. Und das nutzt nur den politischen Mitbewerbern, die sich bereits jetzt ins F\u00e4ustchen lachen. Wir w\u00fcrden unseren Vorteil zerschie\u00dfen. Bisher waren wir vorneweg, um uns fr\u00fch f\u00fcr den Kommunalwahlkampf zu r\u00fcsten. Sollen wir wirklich auf die Bremse treten, w\u00e4hrend die anderen schon ihre Runden drehen? Entscheiden wir am Samstag nicht, geben wir ein zerstrittenes Bild ab. Das schadet unmittelbar unseren Kandidaten im Bundestagswahlkampf.\u201cAuf was zielt Schramma hier ab? Wenn die CDU am 30. November 2024 ihren Kandidaten nominiert, dann hat sie einen entscheidenden Vorteil: Ihr Kandidat geht als Kandidat in die f\u00fcr die CDU so wichtige Karnevalssession und zwar als kommender m\u00f6glicher OB. Kommt der Kandidat dort gut an, kann er in der CDU-Stammw\u00e4hlerschaft f\u00fcr eine hohe Mobilisierung sorgen und sich positiv in Szene setzen. Und es wird eine lange Session. Ein Move, den keine andere Partei in K\u00f6ln so nutzen kann, wie die schwarzen Konservativen. Schramma wei\u00df das und kennt das.Schramma macht sich f\u00fcr Mandl starkSchramma positionierte sich nach der vergangenen Kommunalwahl fr\u00fchzeitig f\u00fcr einen Neustart bei der CDU. Ohne Schramma und Thomas Breuer w\u00e4re die CDU aktuell nicht so aufgestellt wie sie es ist. Also mit Karl Alexander Mandl an der Spitze des Kreisverbandes. Schramma und Breuer, die als CDU-Rebellen betitelt wurden, wollten und wollen die CDU wieder an die Spitze der Stadt f\u00fchren. Der Streit in der Partei und die Verwerfungen waren fr\u00fchzeitig ausgel\u00f6st worden und die Weichen neu gestellt. Die CDU K\u00f6lns war positioniert. Der Kreisverband mit CDU pur, wie Schramma es nennt und die Fraktion im B\u00fcndnis mit Gr\u00fcnen und Volt liberaler positioniert. Damit wollte die CDU ihre Basis bei den W\u00e4hler:innen breit halten und verbreitern. Schramma schreibt dazu: \u201eKarl Alexander Mandl hat mit seiner ausgleichenden Art in den letzten anderthalb Jahren wieder Ruhe in die CDU gebracht. Von Lagerdenken hat man bis zuletzt nichts mehr gemerkt. Jetzt wollen einige die alten Gr\u00e4ben wieder ausheben. Das ist Gift f\u00fcr die Partei, die unter Mandl auf einem guten Weg ist. Ich sage das auch aus \u00fcber 40-j\u00e4hriger Erfahrung mit K\u00f6lner Kommunalpolitik und den schlechten Ergebnissen in Zeiten der Lagerbildung. Nur als wir zusammenstanden und k\u00e4mpften \u2013 wie 1999\/2000 \u2013 waren wir erfolgreich! Die Mehrheit der Mitglieder will kein Chaos. Und auf sie kommt es am Samstag an. Daher bitte ich Sie: Entscheiden wir am Samstag \u00fcber unseren Kandidaten f\u00fcr das Amt des Oberb\u00fcrgermeisters f\u00fcr unsere Heimatstadt K\u00f6ln!\u201cSchramma spricht sich gegen eine Verschiebung der Nominierung um vier Monate aus, da dies die Mitglieder und die Partei verunsichern w\u00fcrde. Schramma: \u201eBef\u00fcrworter eines Hinausschiebens sagen, dass es derzeit keine Geschlossenheit gebe. Sie behaupten, dass es durch eine Verschiebung besser wird. Auch hier w\u00fcrden wir das Gegenteil erleben: eine \u00fcber Monate sich immer weiter spaltende CDU. Au\u00dferdem sind sie es, die die Geschlossenheit durch eine Scheindebatte um die Gr\u00fcnen blockieren.\u00a0 Ihnen geht es m. E.\u00a0 nicht um die Sache. Zu den inhaltlichen Aspekten im Verh\u00e4ltnis zu den Gr\u00fcnen gab es von ihnen bisher kein Wort. Kein Wunder. Denn ihnen ist wie Karl Alexander Mandl klar, dass das B\u00fcndnis ausgedient hat. Karl Alexander Mandl hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er das B\u00fcndnis lieber fr\u00fcher als sp\u00e4ter beendet haben m\u00f6chte. Als Vorsitzender und OB-Kandidat hat er das Recht und ich glaube auch die Pflicht, offen zu sagen, wof\u00fcr er eintritt. Das hat er gemacht. Nun verkn\u00fcpfen einige diese Sachfrage mit der Entscheidung f\u00fcr einen OB-Kandidaten. Beides hat nichts miteinander nichts zu tun.\u00a0 Die \u00fcberwiegende, schweigende Mehrheit begr\u00fc\u00dft eine klare Kante gegen die Gr\u00fcnen und dr\u00e4ngt auf eine zeitnahe Entscheidung in der Kandidatenfrage. Statt Karl Alexander Mandl zu blockieren, sollte der Vorstand ihm \u00f6ffentlich den R\u00fccken st\u00e4rken. Wenn einige nicht so mit sich selbst und ihren R\u00e4nkespielchen besch\u00e4ftigt w\u00e4ren, w\u00fcrden sie die Basis mitnehmen und wahrnehmen. Das Stimmungsbild in der K\u00f6lner CDU ist eindeutig: Es reicht jetzt mit den Gr\u00fcnen.\u201cWas k\u00f6nnte dies f\u00fcr die K\u00f6lner Kommunalpolitik bedeuten?Schramma analysiert messerscharf und richtig, dass die Ausgangslage aktuell f\u00fcr die CDU gut ist. Mit Mandl hat die CDU jemanden, der in der K\u00f6lner \u00d6ffentlichkeit bereits bekannt und konservativ positioniert ist. Das ist unabh\u00e4ngig davon, ob die W\u00e4hler:innen hinter ihm stehen oder nicht. Die SPD schickt einen Unbekannten ins Rennen, der bereits am Tag seiner Kandidatur besch\u00e4digt wurde. Er muss erst einmal bekannt gemacht werden. Wie schwierig dies ist, konnte bei der vergangenen OB-Wahl in der Person Kossiski nachvollzogen werden. Die Gr\u00fcnen haben noch gar keine Kandidatin oder Kandidaten. Wird es Aymaz ist auch sie nahezu au\u00dferhalb der Bubble der Gr\u00fcnen eher unbekannt. Zudem wird ihre Personalie polarisieren. Mandl h\u00e4tte demzufolge die bessere Startposition und er k\u00f6nnte den fr\u00fchen Move f\u00fcr ihn vor allem in der Stammw\u00e4hlerschaft optimal nutzen.Dabei stecken in dieser Kommunal- und OB-Wahl noch viele Unbekannten, die durch den vorgezogenen Bundestagswahlkampf nicht geringer wurden.Mit einer Analyse hat Schramma \u00fcbrigens Recht: Das Gestaltungsb\u00fcndnis im Rat d\u00fcrfte nach der Verabschiedung des Haushaltes als gemeinsamer Tat, die unter dem Titel Verantwortung f\u00fcr die Stadt laufen k\u00f6nnte, nur noch wenig auf den Weg bringen auf den dann verbleibenden Monaten bis zur Ratssommerpause. Und dann ist die hei\u00dfe Phase des Wahlkampfes. Und bis zur Verabschiedung des Haushaltes im M\u00e4rz 2025 ist ja auch noch Bundestagswahlkampf.Schramma richtet den Kompass der CDU mit seinem offenen Brief auf das Ziel Mandl als OB und die CDU als st\u00e4rkste Kraft aus und sieht vor dem jetzt gerade aktuell g\u00fcltigen Momentum gute Chancen f\u00fcr die Konservativen. Einigen sich SPD und Gr\u00fcne nicht doch noch auf einen gemeinsamen Kandidaten wonach es im Moment nicht aussieht, k\u00f6nnte die Zeit f\u00fcr die Konservativen sprechen. Der einzige Fakt, der jetzt schon bekannt ist bis zur OB-Wahl im September 2025: Es flie\u00dft viel Wasser im Rhein an K\u00f6ln vorbei. Zur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"K\u00f6lns Alt-OB Schramma mischt sich in Debatte um CDU-OB-Kandidat ein","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/koelns-alt-ob-schramma-mischt-sich-in-debatte-um-cdu-ob-kandidat-ein\/#breadcrumbitem"}]}]