# Dirk Bachhausen > Sagen, was ist. – Tun, was man sagt. – Und sein, was man tut. > Contact: dirk@bachhausen.de ### Beiträge #### “Von wegen nachhaltige Spiele in Paris… Rhein-Ruhr sollte sich nicht um Olympia bewerben” “Von wegen nachhaltige Spiele in Paris… Rhein-Ruhr sollte sich nicht um Olympia bewerben” Die Landesregierung NRW bewirbt die mögliche Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für 2036, 2040 oder 2044 als „nachhaltiges Zukunftsprojekt“. Um eine Anforderung der Bewerbung zu erfüllen, sollen am 19.04.2026 in allen Ausrichterstädten Ratsbürgerentscheide dazu stattfinden. Angesichts der offenen sozialen, finanziellen und ökologischen Fragen ist klar: Die Linke NRW lehnt die Olympia-Bewerbung ab und will vor den Ratsbürgerentscheiden am 19.04.2026 eine kritische öffentliche Debatte. Genau dafür schaffen wir Raum und laden zu unserer Veranstaltung ein. Kommt vorbei und diskutiert mit, für soziale Gerechtigkeit, klimagerechte Stadtentwicklung und gegen milliardenschwere Prestigeprojekte! Gesprächspartner*innen: Paul Alauzy – Sprecher des Pariser Aktionsbündnisses „Le revers de la médaille“ Christoph Harting – Olympiasieger im Diskuswerfen 2016, Rio de Janeiro Simone von Kampen – Geschäftsführerin Politik und Kommunikation BUND NRW e. V. (27.03.2026) Jörg Detjen bzw. Roland Schüler – Sprecher des Bündnisses NOlympia-Colonia Duisburg: 26.03.2026, 18:30 – 20:30 Uhr Café Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 64 Essen: 27.03.2026, 18:00 – 20:00 Uhr Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35 Anmeldung: dielinke@rvr.ruhr / 0201-2069325 Dortmund: 28.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr Rathaus Saal Westfalia, Friedensplatz 1 Anmeldung: info@flut-do.deGelsenkirchen: 29.03.2026, 14:00 – 16:00 Uhr Werner Goldschmidt Salon, Wildenbruchstraße 15–17 Anmeldung: linksfraktion@gelsenkirchen.de Eintritt frei! Zum Flyer. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### „Älter als unsere Eltern“: Schule in Köln-Seeberg wird 50 Gerade das zurückliegende Jahrzehnt war für die Schule von Veränderungen geprägt gewesen. In den Jahren 2013 und 2014 etwa musste sie viele Schulen in den vergangenen Jahren in eine Reihe von Containern umziehen, da das Schulgebäude in dieser Zeit aufwändig saniert werden musste. 2015 konnten sie in den renovierten Bau wieder einziehen, der nun auch über ausreichend Räumlichkeiten für den OGTS-Bereich verfügte. Seit 2017 hat die Schule außerdem einen Schulgarten, in dem die Kinder im Rahmen der sachkundlichen Fächer Natur erleben können. #### „Autos fliegen zu tief“: Politiker fordern „Seitenlinienradar“ in Köln-Fühlingen Immer öfter soll es in Fühlingen zu Verstößen gegen das Tempolimit kommen. Die Bezirksvertretung will jetzt dem Problem nun auf den Grund gehen. #### „Crème de la Crème“ der TV-Branche: Prominente Jury trifft sich für Emmy-Nominierungen in Köln Zur Vernetzung eignete sich die abendliche Party natürlich bestens. Die malerische Atmosphäre des Schlosses genossen unter anderem Schauspieler Moritz Führmann, Moderatorin Laura Karassek und Leichtathletik-Legende Edwin Moses, über den Leopold Hoesch die Dokumentation „13 Steps“ drehte (ARD-Mediathek). #### „Danke für Europa, Helmut!“ – Volt begleitet Umbenennung der Berliner Hofjägerallee in Helmut-Kohl-Allee mit pro-europäischer Aktion > Volt Berlin unterstützt die Ehrung von Altkanzler Helmut Kohl für seine Verdienste um Europa ausdrücklich > Aktion am Europatag: „Wer Kohl ehren will, muss Europa weiterbauen“ > Annegret-Kramp-Karrenbauer dankt Volt für das Engagement > Volt fordert konkrete Reformen für eine handlungsfähige Europäische Union, darunter auch die Abschaffung nationaler Vetorechte 9. Mai 2026 Berlin, 9. Mai 2026 – Zur Umbenennung der Hofjägerallee in Berlin-Mitte in Helmut-Kohl-Allee am heutigen Europatag begleitet Volt Berlin die Veranstaltung mit einer eigenen pro-europäischen Aktion.Mit großen lilafarbenen Transparenten und der Aufschrift „Danke für Europa, Helmut!“ setzt die paneuropäische Partei ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für die europapolitischen Verdienste des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers und Ehrenbürger Europas Helmut Kohl. Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung bedankte sich bei den Volt-Teilnehmern für ihr Engagement und lud sie anschließend zu Sekt und Häppchen ein.Der Termin fällt bewusst auf den Europatag, den Jahrestag der Schuman-Erklärung von 1950, die als Geburtsmoment der Europäischen Union gilt. Bereits seit letzter Woche stellt Volt zu diesem Anlass die Europapolitik ins Zentrum seiner Aktivitäten. In verschiedenen Berliner Bezirken wurden auf Initiative von Volt-Gründer und Mitglied des Europäischen Parlaments Damian Boeselager auffällige Großplakate installiert, die mit Bezugnahme auf das bekannte Motiv des Bruderkusses markant auf die Notwendigkeit der “United States of Europe” hinweisen. Helmut Kohl war einer der entscheidenden Architekten des modernen Europas, erklärt Paul Loeper, Volt-Spitzenkandidierender für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September. Maastricht, der Euro und die europäische Einigung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs waren keine historischen Zufälle, sondern politische Entscheidungen mit Mut und Weitblick.Volt versteht die Aktion ausdrücklich nicht als Protest, sondern als Unterstützung der Ehrung. Gleichzeitig will die Partei deutlich machen, dass die europäische Einigung kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte sei.Wer Kohl heute würdigt, darf Europa nicht nur verwalten oder symbolisch feiern. Europa muss endlich politisch handlungsfähig werden,erklärt Luca Loreen Kraft, Bundesvorsitzende von Volt Deutschland.Unsere Sicherheit, unsere Demokratie und unsere wirtschaftliche Souveränität stehen zunehmend unter Druck durch autoritäre Staaten, geopolitische Machtverschiebungen und nationale Blockaden innerhalb der EU.Die Partei fordert deshalb tiefgreifende institutionelle Reformen der Europäischen Union, insbesondere die Abschaffung nationaler Vetorechte in zentralen Politikfeldern wie Außen- und Sicherheitspolitik. Ein Europa, das mit 27 Einzelinteressen permanent blockiert werden kann, wird den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gerecht,so Kraft weiter. Helmut Kohl dachte Europa immer politisch, nicht nur wirtschaftlich oder symbolisch. Genau diesen Geist braucht es heute erneut. Die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn war dabei ein wichtiger Meilenstein, so Kraft. Über Volt:Volt ist die pan-europäische politische Bewegung, die sich für ein vereintes, zukunftsfähiges Europa einsetzt. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden. Pressekontakt:Jörn ErdmannPressesprecher Volt Deutschland[email protected] #### „Der Jackpot“: Jüdische Liberale Gemeinde in Köln begrüßt neuen Rabbiner Daniel Katz Aufgewachsen ist Katz in New York, seit 25 Jahren lebt er in Deutschland. Schon in seiner Jugend kam er mit ganz verschiedenen Strömungen des Judentums in Berührung, ging in einen orthodoxen Kindergarten und eine konservative Religionsschule, während seine Mutter sich in einer Gemeinde des Reformjudentums engagierte.Auch als Rabbiner bewegt er sich heute zwischen diesen Traditionen. Die Beziehungen zwischen den Strömungen seien nicht immer einfach, doch interessiere ihn weniger das Trennende als das, was sie verbinde, so Katz. An Köln schätze er die Lebendigkeit, bisher kenne er jedoch nur den Innenstadtbereich. „Merkenich ist ganz neu für mich, aber ich freue mich darauf, diesen und andere Stadtteile kennenzulernen“, sagte er. #### „Ein Treffpunkt für das Dorf“: In Esch wurde in neuer Bouleplatz eröffnet „Ein Treffpunkt für das Dorf“In Esch wurde in neuer Bouleplatz eröffnetVon Christopher Dröge29.10.2024, 15:02 UhrLesezeit 2 MinutenDer neue Bouleplatz wird von den Eschern bereits rege genutzt.Copyright: Christopher DrögeEin „Ort der Kommunikation“ soll der neue Bouleplatz sein, so die Dorfgemeinschaft Esch. Die Umsetzung hatte sich über drei Jahre hingezogen.Boule, in Frankreich Volkssport, erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit – und wer in Esch und Umgebung wohnt, muss seit kurzem keine langen Wege mehr einplanen, um sich auf entspannte Art die Zeit vertreiben zu können: Auf der kleinen Grünfläche in der Straße Auf dem Driesch steht seit kurzem ein großzügiger Bouleplatz zur Verfügung, auf dem dank versetzt angelegter Bahnen sogar zwei Partien gleichzeitig gespielt werden können.Bereits seit ein paar Wochen konnte der Platz ausgiebig getestet werden, nun feierte die Dorfgemeinschaft „Greesberger“ Esch, auf deren Bestreben hin der Platz eingerichtet wurde, auch offiziell Einweihung.Idee für Boule-Platz während Corona-Zeit entstandenDie Idee war vor drei Jahren während des Höhepunkts der Corona-Pandemie aufgekommen, wie die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Ursula Rändel schilderte. „Es ging uns darum, einen Treffpunkt für das Dorf zu schaffen und unser langjähriges Mitglied Frank Poremba hielt einen Bouleplatz für ein geeignetes Mittel“, sagt sie.Im April 2021 gründete sich schließlich eine Arbeitsgemeinschaft. „Ursprünglich wollten wir den Bau sogar selbst in die Hand nehmen“, so Rändel, „das war auf der städtischen Fläche allerdings nicht möglich.“ Stattdessen nahm die Dorfgemeinschaft daher Gespräche mit dem zuständigen Amt für Landschaftspflege und Grünflächen auf.Bezirksvertretung Chorweiler stellt Geld zur VerfügungVerschiedene Faktoren zögerten die Umsetzung immer wieder hinaus. „Mal waren die Vogelschutzzeiten einzuhalten, dann zeigte sich, dass uns die Wurzeln der Bäume des Platzes im Weg waren“, erinnert sich Rändel. „Wir hatten zwischendurch Momente, in denen wir dachten, es geht nicht mehr weiter.“ Letztlich aber lobt sie die Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt. „Ohne dessen Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen.“Der Bau erfolgte schließlich im Frühjahr dieses Jahres, die Kosten beliefen sich auf etwa 20.000 Euro, die maßgeblich von der Bezirksvertretung Chorweiler aus Stadtverschönerungsmitteln zur Verfügung gestellt wurden. „Der Platz gehört nicht der Dorfgemeinschaft, jeder, der möchte, kann hier Boule spielen“, betont Dorothea Everz (CDU), Mitglied der BV Chorweiler.Wer sich mit anderen für eine Partie verabreden möchte, kann einer vom Dorfgemeinschafts-Mitglied Fritz Ossendorf moderierten Whatsapp-Gruppe beitreten. „Gestern zum Beispiel hatten wir im Handumdrehen drei Leute zusammen – ein vierter kam mit dem Fahrrad vorbei und hat sich spontan angeschlossen“, berichtete Rändel. „Man trifft hier Leute, die man noch nie im Dorf gesehen hat – genau soll es sein“, sagt Everz. #### „Eine objektscharfe Kostendarstellung … ist derzeit nicht möglich“ Antwort auf zwei Anfragen von der Ratsfraktion Die Linke im Kölner Rat „Eine objektscharfe Kostendarstellung … ist derzeit nicht möglich“ Antwort auf zwei Anfragen von der Ratsfraktion Die Linke im Kölner Rat Foto: Willfried Wende /Pixabay Bis zum 4. Juni müssen alle Städte, die sich für die Olympischen Spiele bewerben, den Fragenkatalog des DOSB beantworten. Im Kapitel 6 der Fragenkataloges geht es auch um die Finanzierungskosten. Die Stadt München hatte bereits Ende letzten Jahres ein Gutachten vorgelegt. Sie gehen von 18 bis 21 Mrd. Euro aus. Kosten für die Durchführung und die Investitionen. NRW-Ministerpräsident Wüst geht von 4,8 Mrd. Euro Durchführungskosten aus, ohne das im Detail transparent darzustellen. Über die Investitionskosten schweigt er. Der DOSB stellt in seinem Fragenkatalog klar: „Die Plausibilisierung der finanziellen Machbarkeit und Umsetzbarkeit der Konzepte stellt einen wichtigen Baustein für die Gesamtevaluierung der Konzepte dar“. Im Kapitel 6.5 Leitfragen wird vom DOSB ausgeführt: „Die Fragen sind in der zugehörigen Excel-Tabelle 6.5 Leitfragen Kosten und Finanzierung zu beantworten, welche den Gebietskörperschaften auf der digitalen Plattform (SharePoint) zum Download zur Verfügung steht. Die Spalten zu den jeweiligen Fragen sind mithilfe der Legende innerhalb der Excel-Liste nachvollziehbar.“ Man sieht, die Anforderungen des DOSB sind beträchtlich und auch konkret. Auf die zwei Anfragen der Kölner Ratsfraktion Die Linke zu den Investitionen in Köln antwortet die Stadtverwaltung ausweichend und nichtssagend: „Die laufenden Instandhaltungskosten der städtischen bzw. von Betreibern verantworteten Sportstätten fallen grundsätzlich unabhängig von Olympischen und Paralympischen Spielen an und richten sich nach den jeweiligen Betreiber- und Eigentümermodellen sowie den vorhandenen Instandhaltungsprogrammen“ und „Eine objektscharfe Kostendarstellung unter heutigem Finanzrahmen ist derzeit nicht möglich, da die genauen Anforderungen der Sportarten im jeweiligen Austragungsjahr in dieser Phase noch nicht vorliegen.“ Ds 750/2026 und in der Drucksache 753/2026 „Stadt-weite Maßnahmen, die ausschließlich und spezifisch für Olympische und Paralympische Spiele vorgesehen wären, sieht das Konzept derzeit nicht vor; vielmehr wird auf die reguläre Weiterentwicklung des ÖPNV und des Radverkehrs bis zu einem möglichen Austragungsjahr (z. B. 2044) abgestellt.“ (Ds 753/2026) Das Ganze ist nicht nur ein Trauerspiel, sondern macht die Intransparenz des Bürgerentscheides deutlich. Das Rechnungsprüfungsamt hatte festgestellt: „Der Rat hat mit dem Beschluss vom 3.4.2025 gefordert, dass vor einer Entscheidung transparent darzustellen ist, welche Chancen und Kosten auf die Stadt zukommen könnten.“ (Anlage zu Vorlage 3303/2025) Das heißt, dass die Verwaltung den Ratsbeschluss nicht umsetzt und sich verweigert. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### „Einen Bösendorfer wirft man nicht weg“: Pescher Schul-Flügel erfolgreich restauriert Über Jahre hinweg war Geld für die Restaurierung des Schul-Flügels gesammelt worden, nun ist das wertvolle Instrument des Pescher Gymnasiums gerettet. #### „Olympische Spiele können die Immobilienpreise und Mieten in Gastgeberstädten erhöhen“ Der Bundestag hat auch einen wissenschaftlichen Dienst. - Foto: h kama auf Pixabay Die Bundestagsfraktion Die Linke hat den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags um ein Gutachten zum Zusammenhang zwischen Olympischen Spielen und Mietsteigerungen gebeten. Dieses Gutachten wurde kürzlich veröffentlicht und fasst Fakten der Olympischen Spiele zusammen.  Es trägt das Aktenzeichen: WD 5 – 3000 – 036/26 mit dem Titel „Auswirkungen der Olympischen Spiele auf den Wohnungs- und Immobilienmarkt in den Austragungsorten seit 1972“. Das Gutachten kann hier heruntergeladen werden. Hier ist die Zusammenfassung des Gutachtens durch den Wissenschaftlichen Dienst: „Olympische Spiele können die Immobilienpreise und Mieten in Gastgeberstädten erhöhen, insbesondere wenn Investitionen in Infrastruktur und Stadtentwicklung die Attraktivität einzelner Viertel steigern. Diese Effekte sind jedoch nicht einheitlich, sondern variieren stark zwischen Städten und sogar innerhalb einzelner Stadtteile, wie z.B. in London. Entscheidend ist aber, dass es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen Olympischen Spielen und steigenden Immobilien- oder Mietpreisen gibt. Beispiele wie Atlanta oder Los Angeles zeigen, dass Preise auch stabil bleiben oder sogar günstiger werden können. Die tatsächlichen Auswirkungen hängen insbesondere von Faktoren wie Stadtplanung, Nachnutzung der Anlagen, allgemeinen Markttrends sowie politischen Steuerungsmaßnahmen (z. B. sozialer Wohnungsbau) ab. Grundsätzlich wirken Olympische Spiele häufig als Katalysator für Stadtentwicklung, indem sie bestehende Projekte beschleunigen und zusätzliche Investitionen anstoßen. Ohne geeignete Maßnahmen besteht jedoch ein erhöhtes Risiko von Gentrifizierung und Verdrängung einkommensschwächerer Haushalte. Auch die langfristigen Effekte fallen unterschiedlich aus. Die Nachnutzung olympischer Infrastruktur, insbesondere von Wohnanlagen, kann den Wohnungsmarkt entlasten, was allerdings oft erst verzögert eintritt. Kurz- bis mittelfristig kann der Bau olympischer Anlagen jedoch auch Flächen binden und bestehende Wohnungsengpässe somit verschärfen. Somit hängen die Auswirkungen der Olympischen Spiele stark von lokalen Rahmenbedingungen, politischen Entscheidungen und der konkreten Umsetzung ab.“ Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### „Pesch digital“: Kölner Gymnasiasten helfen Senioren bei Smartphone und Laptop Mehrmals im Jahr gibt es am Gymnasium Pesch eine Beratungsstunde für Senioren, die Hilfe zu Laptop, Smartphone oder Tablet benötigen. #### „Reingelegt und abgezockt“: Stück zu Trickdiebstahl startet in Chorweiler VonOliver Auster„Wir müssen die Betrugsmaschen der Täter in die Köpfe der Menschen bringen und dafür sorgen, dass auch im gesellschaftlichen Kontext darüber gesprochen wird“, betonte Mitschke. Es sei wichtig, das Thema bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzusprechen. Im Anschluss an die jeweiligen Theateraufführungen stehen Experten der Polizei Köln für Fragen zur Verfügung und geben Tipps und Verhaltensempfehlungen. Eine telefonische Anmeldung beim jeweiligen Bürgerzentrum wird empfohlen.Die kostenfreien Aufführungen, jeweils um 14 Uhr, sind am:Mittwoch, 9. April, Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Passage 1, Telefon: 0221-221-96168. Freitag, 25. April, Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43, Telefon: 0221-221-91451. Mittwoch, 14. Mai, Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58, Telefon: 0221-9876020. Dienstag, 20. Mai, Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, Telefon: 0221-99110814. #### „Schadensereignis“ im Chempark Dormagen: Warnung für Menschen im Kölner Norden – NINA-Warnapp ausgelöst „Schadensereignis“ im Chempark DormagenWarnung für Menschen im Kölner Norden – NINA-Warnapp ausgelöst12.07.2025, 07:11 Uhr 1 minDer Chempark Dormagen. Hier kam es am Samstagmorgen (12. Juli) zu einem Brand in einem Trafo.Copyright: IMAGO/Pond5 ImagesANZEIGEANZEIGEAm Samstagmorgen löste die NINA-Warnapp in Köln aus. Grund dafür ist ein Feuer im Chempark Dormagen.Ein Feuer im Chempark Dormagen hat am frühen Samstagmorgen zur Auslösung der NINA-Warnapp im Kölner Norden geführt. In der Warnmeldung und in einer Mitteilung der Kölner Feuerwehr heißt es, dass es durch ein Schadensereignis im Bereich Chempark Dormagen im Kölner Norden und angrenzenden Bereichen zu einer Geruchsbelästigung komme.Gesundheitsgefahr bestehe keine, hieß es weiter. Dennoch sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. Auch sollten Lüftungs- und Klimaanlagen abgeschaltet werden.Gegenüber EXPRESS.de erklärte eine Sprecherin des Chempark Dormagen, dass es in einem Trafo zu einem Brand gekommen sei. Die Feuerwehr war um kurz vor sieben Uhr noch dabei, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Sprecherin weiter: „Durch den Brand kam es zu einem Stromausfall in den angeschlossenen Betrieben, diese gehen in einen sicheren Zustand.“ Verletzt wurde niemand.Auf dem Gelände des Chemparks war auch der Luftmesswagen im Einsatz, um Proben zu nehmen. Bislang habe es dabei keine auffälligen Feststellungen gegeben, so die Sprecherin. (sku/red) #### „Schließt eine große Lücke im System“: Feuerwehr stellt neue Rettungswache in Köln-Worringen vor Die Rettungswache ist bis auf die Fahrzeughalle im Passivhausstandard wärmegedämmt. Das Heizsystem besteht aus Wärmepumpe und Gastherme, auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage. Eine weitere Rettungswache wird laut Stadtverwaltung derzeit am Sürther Feld in Rodenkirchen gebaut, die zusammen mit dem Gerätehaus der Löschgruppe Rodenkirchen entsteht. #### „Strandbar vor dem Aus“: Monkey’s Island am Escher See abgebrannt – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung In dem Strandhaus haben laut Förste alle Möbel, darunter 150 Liegen, die Technik, Bartheken, Sofas und Sonnenschirme gebrannt. Erst im Sommer 2024 habe er in neues Equipment investiert. Dann war es zum Streit mit der Stadt gekommen, weil Förste die Bar ohne Baugenehmigung erweitert haben soll. Förste hatte das Strandbad trotzdem geöffnet und ein Zwangsgeld in Kauf genommen. Auch wegen dieser für ihn teuren Auseinandersetzung vergangenen Sommer wisse er nicht, ob er den Club finanziell fortführen könne. „Ich habe mich fünf Jahre lang aufgeopfert“, sagte Förste.Es ist nicht das erste Mal, dass die Strandbar am Escher See brennt. Schon im Dezember 2012 und Dezember 2018 hatten zunächst Unbekannte die damaligen Häuschen am See mutwillig angezündet. #### „Tee tut weh“: Kölner Feuerwehr und Kinderklinik warnen vor Gefahren durch heiße Flüssigkeiten „Tee tut weh“Kölner Feuerwehr und Kinderklinik warnen vor Gefahren durch heiße FlüssigkeitenVon Svenja Dudek05.12.2024, 16:44 UhrLesezeit 2 MinutenDie Kölner Feuerwehr zeigt Kindern, wie schnell Kleidungsstücke Feuer fangen können.Copyright: Alexander SchwaigerGerade in der Adventszeit lauern viele Gefahrenquellen im Haushalt: Wasserkocher, Ofen, Kerzen. Zum Tag des brandverletzten Kindes sensibilisiert die Kölner Feuerwehr Eltern und Kinder.„Tee tut weh“ – das ist in diesem Jahr das Motto des Tags des brandverletzten Kindes, der jährlich am 7. Dezember stattfindet. Der Verein Paulinchen macht damit schon seit 2010 auf die Gefahren von Verbrennungen und Verbrühungen aufmerksam. Das diesjährige Motto legt den Fokus auf die Gefahren von heißen Flüssigkeiten.Gefahren in der Adventszeit: Wasserkocher, Ofen, KerzenIm Vorfeld des Aktionstags hat die Feuerwehr Köln mit dem Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße auf die Feuerwache in Chorweiler eingeladen. Dort erklärte Feuerwehrmann Frank Hubert einer Gruppe von Vorschulkindern, wo sie sich überall im Alltag verletzen können. Gerade in der Vorweihnachtszeit gebe es viele Gefahrenquellen: der Wasserkocher, der heiße Ofen und vor allem Kerzen.Sowohl Kerzen als auch heiße Flüssigkeiten sind eine große Gefahr für Kinder.Copyright: Alexander Schwaiger„Für uns sind Einsätze, bei denen sich Kinder Verbrennungen zuziehen, besonders belastend“, sagt Ulrich Laschet, Pressesprecher der Feuerwehr Köln. „Oft sind den Eltern die alltäglichen Gefahren gar nicht bewusst.“ Bei Haushaltsunfällen würden vor allem Kinder verletzt werden. Eltern kippten aus Versehen heißes Teewasser über sie, oder die Kinder fassten an den heißen Herd. „Wir wollen die Kinder hier aufklären, damit sie ihre Eltern auf die Gefahren zu Hause aufmerksam machen“, so Laschet.Alles zum Thema Feuerwehr Köln50 Grad reichen für Verbrühungen bei KindernDr. Rebecca Pohle leitet das Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße, eines der größten in Deutschland. „Je nach Alter des Kindes reichen Wassertemperaturen von 50 bis 60 Grad, um gefährliche Verbrühungen zu verursachen“, warnt die Kinderchirurgin.Rund 250 Kinder im Jahr behandele man hier stationär, und regelmäßig müssten sie und ihr Team Hauttransplantationen durchführen. Doch generell seien die Aussichten auf eine Heilung ohne schwere Komplikationen gut. Viele Kinder könnten nach einigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. „In schweren Fällen müssen die Kinder aber bis zu sechs Monate in der Klinik bleiben.“Falls zum Beispiel die Kleidung der Kinder Feuer gefangen habe, sei laut Pohle lauwarmes Wasser besser zum Löschen geeignet als kaltes. Bei Verbrennungen und Verbrühungen solle man auf keinen Fall vermeintlich kühlende Substanzen auf die Wunde streichen. „Von Joghurt bis Zahnpasta haben wir leider schon alles gesehen.“ Diese würden laut Pohle aber zu mehr Schmerzen führen. Stattdessen solle man auf die Notärzte warten und ihnen die Behandlung überlassen.Der Verein Paulinchen ist eine Elternselbsthilfegruppe und stellt online Informationen und Materialien zum Thema Verbrennungen und Verbrühungen bereit. #### „Tolle, feierfreudige Truppe“: Worringer Funkenkorps feiert 75-jähriges Bestehen „Tolle, feierfreudige Truppe“Worringer Funkenkorps feiert 75-jähriges BestehenVon Roland Meurer27.02.2025, 10:58 UhrLesezeit 3 MinutenWorringer Funkenkorps der Großen Karnevalsgesellschaft mit „fliegendem“ Mariechen Sabrina Gaugle bei der Prinzenvorstellung 2024Copyright: Roland MeurerANZEIGEIn der Geschichte der Worringer Funken passierten kuriose Dinge: Das Funkenmariechen wurde einst vor einem Auftritt einfach „vergessen“.„Funke, op jepass! Die Knabüs erop…“ Nein! Stopp! Kommando zurück. Knabüs sagen die Roten Funken im Kölner Karneval. Bei den Worringer Funken heißt die hölzerne Knallbüchse „Jedöns“, und das schon seit 75 Jahren. Gegründet wurde das Worringer Funkenkorps 1950 zunächst als gemischte Tanzgruppe mit vier Damen und vier Herren.Mitglieder des ersten Tanzkorps (v.l.n.r.): Heinz Axler, Anni Meurer, Otto Trösser, aria Jansen, Franz Michel, Margret Klasen (v.l.n.r.). Es fehlen Margarete Esser und Toni Leufgen.Copyright: Repro Roland MeurerErster Auftritt war zur Proklamation des Worringer Karnevalsprinz Andreas I. (Andreas Schwindt) von der Großen Karnevalsgesellschaft „Rut-Wieß“ (GKG). Zwei Jahre später tanzten dann nur noch die Herren im Korps. Als einzige Dame blieb „et Mariechen“ übrig. So ist es bis heute.Tanzmariechen vor Auftritt vergessenNatürlich gebe es Parallelen zu den kölschen rut-wießen Funken, erzählt Paul-Heinz Wirtz, 19 Jahre lang Kommandant des Worringer Korps. Doch schon in den Gründungsjahren wollte man sich von den Kölnern abgrenzen – auch wenn sich hüben wie drüben die Funken zum „Stippeföttche“ oder zum Funkentanz parat machen. Musik und Form sind allerdings unterschiedlich.Wie in Köln, sei auch in Worringen das Tanzmariechen etwas ganz Besonderes, sagt Wirtz. Es werde von den Funken auf Händen getragen, dürfe bei keinem Auftritt fehlen. Eigentlich. Denn erzählt wird die Geschichte von einem Auftritt bei der Steinmetz- und Bildhauerinnung 1999 im Gürzenich, zu dem die Funken ihr Mariechen in der Worringer Prinzenhochburg „vergessen“ hatten. Der Bus war ohne sie losgefahren. Niemand hatte bemerkt, dass sie noch einen kurzen Abstecher zur Toilette gemacht hatte.Tanzpaar des Funkenkorps: Sabrina Gaugler und Stephan Nosbüsch beim Stippeföttche.Copyright: Roland MeurerSeit Jahrzehnten ist Worringens bisher einziges Männertanzkorps in seinen rot-weißen Traditionsuniformen in und um Köln gefragt. In Zons tanzten sie mal bei einem Auftritt so heftig, dass der Putz von der Decke eines unter der Bühne liegenden Raumes aufs Buffet fiel, erinnert sich Paul-Heinz Wirtz. 14 verschiedene Kommandanten, 15 Mariechen, 16 Tanzoffiziere und zehn Köche sind im 75-jährigen Funkenarchiv registriert. Darunter findet sich auch Worringens amtierender Bürgervereinsvorsitzender Kaspar Dick.Zwei Jahre lang war er Tanzoffizier des Korps. Er erinnere sich an schöne Zeiten und an „alle möglichen Eigenwilligkeiten und Undiszipliniertheiten innerhalb der Mannschaft“. Doch auch in der scheinbaren Unordnung der Funkengarde gelten geordnete Regeln. Lässt beispielsweise ein Funk während des Tanzes sein „Jedöns“ fallen, freuen sich die anderen auf Freibier. Bei sonstigen Verfehlungen wird das entsprechende Mitglied zur „Wildsau“ ernannt und trägt als äußeres Zeichen seiner Schande eine schwarze Schnur mit einer daran befestigten Blechsau.Wie viele andere Worringer Karnevalsprinzen, stammt auch der aktuell regierende, 100. Worringer Prinz Peter V. aus den Reihen des rut-wießen Funkenkorps. „Das ist eine tolle, trink- und feierfreudige Truppe, die sich mit Leib und Seele dem Worringer Karnevalsbrauchtum verpflichtet hat“, sagt Funkenreservist Schmidt. Im kommenden Jahr feiert die GKG ihr 100-jähriges Bestehen. Dann wird auch im Funkenlager wieder kräftig „jefeiert un jewibbelt“. #### „Verschärfte Lagersituation“: Stadt Köln plant neue Pandemieschutz-Zentrale in Chorweiler Das neue zentrale Pandemie- und Katastrophenschutzlager der Stadt Köln soll bis Ende des nächsten Jahres neben der Feuerwache 6 in Chorweiler entstehen. Die Kosten schätzt die Verwaltung auf 3,96 Millionen Euro. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung am 14. November über den 72 Meter langen und 25 Meter breiten Bau am Volkhovener Weg entscheiden.Vor drei Jahren hatte das Gremium den Grundsatzbeschluss gefällt und die Planung auf den Weg gebracht. Nun soll der Baubeschluss folgen. Die Stadt begründet den Bau unter anderem mit der Corona-Pandemie.Auf mehrere Standorte verteiltBislang lagert die Stadt Köln beispielsweise Sanitätsmaterial oder Schutzausrüstung vor chemischen, biologischen oder nuklearen Gefahren über mehrere Standorte, dazu kommen Treibstoff, Netzersatzanlagen oder Pumpen.Alles zum Thema Stadtrat KölnDoch laut der Verwaltung sind die Lager größtenteils „nicht in einem zweckdienlichen und zum überwiegenden Teil in einem sanierungsbedürftigen Zustand“. Und zwei der strategisch wichtigen Lagerhallen haben die jeweiligen Vermieter gekündigt, „hierdurch hat sich die Verteil- und Lagersituation nochmals verschärft“.Änderungen an Feuerwache 6 nötigDie Verwaltung schreibt: „Die linksrheinische Lagerhaltung für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz der Stadt Köln muss schnellstmöglich realisiert werden, um die Versorgung der Bevölkerung sowohl bei Eintritt von Katastrophen oder Großeinsatzlagen als auch im Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung zu gewährleisten.“ Zusätzlich zu den Lagerräumen soll auch ein Bürobereich entstehen.Durch den geplanten Bau muss allerdings laut Verwaltung der Sport- und Regenerationsbereich weichen. Dazu zählen unter anderem ein Fußball- und Volleyballfeld. Auch die Autoparkplätze müssen weichen und vor die neue Lagerhalle verlegt werden. Die Außensportanlage wird in den östlichen Grundstücksteil umziehen.„Da die Baumaßnahme auf dem Gelände einer Feuer- und Rettungswache stattfindet, muss die Bauzeit so kurz wie möglich gehalten werden, um die kaum zu vermeidenden Störungen durch den Bauablauf so gering wie möglich zu halten“, schreibt die Stadt. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage entstehen. #### „wir helfen“-Helden: Linoluckynelli-Kids sammeln für Kinder in Not VonCaroline KronBleibt die Frage, warum das Projekt, das selbst auf Förderungen angewiesen ist, Geld für „wir helfen“ statt für sich selbst sammelt. „Über den Tellerrand zu schauen und nicht nur an sich selbst zu denken, sind Werte, die wir den jungen Menschen jeden Tag vermitteln. So ist es selbstverständlich, dass wir seit 30 Jahren im Rahmen unserer Zirkusaufführungen Geld für andere junge Menschen in Köln und der Region sammeln“, sagt Linoclub-Geschäftsführer Hans-Josef Saxler. Und „wir helfen“ sagt: Danke von Herzen dafür! #### „Wir vermitteln zwischen Menschen“: Warum Kölner Übersetzer keine Angst vor der KI haben „Wir vermitteln zwischen Menschen“Warum Kölner Übersetzer keine Angst vor der KI habenVon Charlotte Groß-Hohnacker27.12.2024, 13:57 UhrLesezeit 4 MinutenPeter Klöss, Übersetzer für Italienisch und Englisch, findet die Übersetzungen von KI eintönig. Copyright: Charlotte Groß-HohnackerJeder kann heute mit seinem Handy übersetzen. Der Beruf des Übersetzers scheint durch KI ersetzbar. Zwei Kölner Übersetzer halten dagegen.Einen Übersetzer hat heute jeder in der Hosentasche – sei es DeepL, ChatGPT oder den Google-Translator. Ein Foto genügt und die Speisekarte im Urlaub wird in Sekunden vom Handy übersetzt. Hat der Beruf des Übersetzers also bald ausgedient? Schon 2018 prophezeite der damalige SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil das Ende des Berufs durch Künstliche Intelligenz (KI). Der „Klingbeil-Knick“ ließ die Studienzahlen im Bereich Übersetzung tatsächlich dramatisch sinken.Ralph Krüger, Professor für Sprach- und Übersetzungstechnologie an der Technischen Hochschule Köln, kennt das Thema gut: „Die Leistungsfähigkeit aktueller KI-Technologien verleitet zu der Annahme, Übersetzen sei ein gelöstes Problem. Es entsteht der Eindruck: ChatGPT und Co. übernehmen das jetzt.“Beruf des Übersetzers: Unsichtbare Arbeit im sozialen KontextÜbersetzerinnen und Übersetzer kämpfen schon lange damit, dass ihre Arbeit nicht sichtbar ist. Für Außenstehende mag es so wirken, als könne man ihre Tätigkeit problemlos durch Maschinen ersetzen.Doch laut Krüger ist Übersetzen weit mehr als ein simples Übertragen von Wörtern: „Übersetzer sind auch Kulturvermittler. Texte existieren nicht im Vakuum. Während KI lediglich Sprachzeichen verarbeitet, verstehen wir Menschen Inhalte im sozialen Kontext – das kann eine Maschine nicht.“In Japan etwa werden Geschäftseinladungen ganz anders formuliert als in Deutschland. Solche kulturellen Nuancen kann KI kaum erfassen.Ralph Krüger betrachtet die Arbeit mit KI nicht als einen Wettstreit zwischen Mensch und Maschine, sondern als eine Chance zur unterstützenden Zusammenarbeit. Copyright: Charlotte Groß-HohnackerBeispiel aus der Praxis:Ausgangstext: The software can download several files simultaneously and resume unfinished files.Maschinelle Übersetzung (DeepL): Die Software kann mehrere Dateien gleichzeitig herunterladen und nicht abgeschlossene Dateien wieder aufnehmen.Professionelle menschliche Übersetzung: Die Software kann mehrere Dateien gleichzeitig herunterladen und den Download von noch nicht vollständig heruntergeladenen Dateien wieder aufnehmen.Bessere ZeitenPeter Klöss, Übersetzer aus Köln, hat in den 1990er-Jahren angefangen, italienische Bücher zu übersetzen – eine Zeit, in der sich Übersetzer gut über Wasser halten konnten und der Buchmarkt nach neuen, jungen italienischen Autoren geradezu hungrig war.Neben Italienisch übersetzt er mittlerweile auch aus dem Englischen und hat an Bestsellerprojekten wie der „Tribute von Panem“-Reihe mitgearbeitet.Während es in den 1990er-Jahren noch gut lief, stehen viele Übersetzer heute unter Druck – Verlage zögern aufgrund der hohen Übersetzungskosten oft, in fremdsprachige Literatur zu investieren. „Wenn ein Buch nur tausendmal verkauft wird, wird es für den Verlag schnell teuer. Da müssen sie genau abwägen“, sagt Peter Klöss.KI besitzt nicht das nötige FeingefühlAylin Andaç-Can, Inhaberin eines Kölner Übersetzungsbüros, übersetzt und dolmetscht zwischen Türkisch und Deutsch. Sie arbeitet hauptsächlich für Gerichte und Behörden. Dabei zählen für sie Genauigkeit und das kulturelle Verständnis: „Eine KI hat nicht das Feingefühl für moralische und ethische Nuancen. Sie übersetzt Worte, aber wir vermitteln zwischen Menschen“, erklärt auch sie.Aylin Andaç-Can dolmetscht auch bei Gericht. Dort muss alles zu 100 Prozent verstanden werden.Copyright: Charlotte Groß-HohnackerGerade in emotionalen oder konfliktreichen Situationen sei Fingerspitzengefühl gefragt: „Wenn Person A etwas schroffer ausdrückt, versuche ich, es im Ton zu mildern, damit die Kommunikation erhalten bleibt. Das kann KI nicht.“KI und händisches Übersetzen muss sich aber nicht gegenseitig ausschließen, so nutzt Andaç-Can KI bei der Recherche nach einzelnen Wörtern – das sei zeitsparend.Ralph Krüger ist überzeugt, dass KI in Zukunft eine sinnvolle Ergänzung sein könnte: „Wir haben auch in unserem Bereich einen Arbeitskräftemangel und im Idealfall kann durch KI-Unterstützung die Übersetzungsproduktivität gesteigert werden.“Nachbearbeitung – ein mühsamer ProzessIm beruflichen Alltag hat KI jedoch auch ihre Tücken. Einen kompletten Text von einer KI übersetzen zu lassen und dann nachträglich zu bearbeiten, empfinden viele Übersetzer als mühsamer, als direkt vom Originaltext aus zu arbeiten.Das liegt auch am sogenannten Priming-Effekt: Wer einen maschinellen Text liest, wird oft unbewusst davon beeinflusst und hat es schwerer, den Text kreativ oder frei nach eigenen Vorstellungen umzuformulieren.Die KI sei sagenhaft schnell, sagt Peter Klööss. Ein Buch mit 500 Seiten übersetze DeepL in nicht einmal zehn Minuten. Damit sei man im literarischen Bereich aber längst nicht am Ziel: „Die maschinengenerierten Texte klingen beim ersten Lesen oft ganz okay, aber bei näherer Betrachtung treffen sie meist haarscharf daneben oder auch gar nicht. Oft führen sie den Übersetzer mit ihrer Vorgabe stilistisch auf Abwege, was bei einer selbst angefertigten Roh-Übersetzung weniger leicht passiert.“Der Übersetzer hat die Technologie für sich getestet und kommt zum Schluss: „Am Ende muss man Satz für Satz und Wort für Wort darauf durcharbeiten, ob es auch der stimmige Satz, das stimmige Wort ist. Bei 500 Seiten ist das extrem ermüdend und macht im Grunde nur mehr Arbeit.“Auch Andaç-Can sieht das so: „Menschen sprechen nicht in perfekten Sätzen; oft bleibt ein Satz einfach stehen. In solchen Momenten greift KI zu kurz.“ Die Arbeit bleibt ein Balanceakt zwischen traditionellem Handwerk und digitalen Hilfsmitteln. #### (11 Freunde) Borja Iglesias Kampf gegen Rassismus und Homophobie: Einer mit Haltung Borja Iglesias ist nicht nur einer der besten Stürmer der spanischen Liga. Nebenher kämpft er gegen Homophobie und Rassismus. Das kommt nicht bei allen gut an. Direktlink #### (112.ua) Gericht erkennt Geschlechtsänderung an: Folgen für Mobilisierung in der Ukraine Ein Gericht in Charkiw erkannte eine Person nach Geschlechtsänderung als Frau an und gab ihrer Klage gegen die Wehrersatzbehörde statt. FallDetails und mögliche Auswirkungen auf die Mobilisierung. Direktlink #### (20 Minuten) "2-3 Jahre Dagestan": Hinter dem Kommentar versteckt sich Hass Der deutsche Influencer Sami Slimani klärt über einen gefährlichen Onlinekommentar auf, den besonders männliche User erhalten und der vom Algorithmus nicht als Hass klassifiziert wird. S.a.: "2 bis 3 Jahre Dagestan" als Strafe für queere Menschen (12.07.2025) Direktlink #### (20 Minuten) "Gaybrücke" statt "Quaibrücke": Ex-Bankdirektor Joe mag die Idee Die Zürcher Quaibrücke wurde anlässlich der Pride in "Gaybrücke" umbenannt. Einige Zürcherinnen und Zürcher finden es cool, andere rümpfen die Nase. Direktlink #### (20 Minuten) "LGBTQ psychisch krank": Berner geht nach Hasspost in den Knast - Rechte feiern ihn dafür B. wurde wegen eines diskriminierenden Facebook-Posts verurteilt. Statt die Busse zu bezahlen, geht er ins Gefängnis. In der Anti-Woke-Bubble wird er dafür gefeirt, selbst Elon Musk kommentiert - doch die Fakten sehen anders aus. Direktlink #### (20 Minuten) "Verletzend": Anna wird an Frauentag Zutritt in Café verweigert Ein Basler Café soll einer trans Frau den Eintritt verweigert haben, da mittwochs bei ihnen designierter Frauentag ist. Die Mitarbeitenden des Cafés widersprechen dem Vorwurf. Direktlink #### (20 Minuten) "War früher homophob": Heute rappt Baran über Sex mit Männern Der 25-jährige Kurde sorgt mit expliziten Songtexten für Aufsehen. Rapperin Ikkimel feiert Baran Kok. Direktlink #### (20 Minuten) Adam (43) infizierte "so viele Männer wie möglich" mit HIV Ein heute 43-jähriger Brite infizierte gezielt junge Männer mit HIV und vergewaltigte mehrere. Nun wurde er in England zu lebenslanger Haft verurteilt. Direktlink #### (20 Minuten) Bald sollst du deinen Schatz "pacsen" können Nebst Ehe und Konkubinat soll es bald eine dritte Beziehungsform geben: den "Pacte civil de solidarité" - kurz Pacs. Wir sagen dir, was du wissen musst. Direktlink #### (20 Minuten) Dieses Hallenbad hat eine Stunde nur für trans Menschen offen Das Hallenbad Altweg im Kreis 9 steht dienstags ab 20 Uhr nur trans, inter- und nicht-binären Personen offen. Jetzt gibt es Kritik von rechts. Direktlink #### (20 Minuten) Eheringe für alle: "Schwule Männer wünschen sich häufiger Diamanten" Heute sind 70 Prozent von Sahak Demircis Ehering-Kundschaft gleichgeschlechtliche Paare - der Wandel kam leise, aber stetig. Im Interview erklärt er, warum es in der Schweiz mehr Toleranz braucht. Direktlink #### (20 Minuten) Feminine Männer: "Seit der Pubertät höre ich immer wieder, ich sei schwul" Emotional und gepflegt: Männer, die feminine Züge zeigen, müssen ihre Sexualität oft rechtfertigen. Vier Leser berichten von ihren Erfahrungen damit. Ein Experte erklärt, warum das so ist. Direktlink #### (20 Minuten) Influencerin Raffa Zollo: "Bei uns in der Schweiz bist du nur sicher, wenn du Geld hast" Nach einer Anzeige wegen Hassrede soll Raffaela Zollo 800 Franken für den Beginn der Ermittlungen zahlen. Die Influencerin stellt das Schweizer System infrage. Direktlink #### (20 Minuten) Influencerin Raffa: "Dating als trans Frau ist der blanke Horror" Raffaela Zollo spricht offen über Dating-Erfahrungen, TV-Träume und den Druck, sich für Reichweite zu verstellen. Direktlink #### (20 Minuten) Schlagseite bei trans und Trump: Schwere Vorwürfe gegen BBC 💩 Ein geleakter Bericht eines BBC-Beraters schüttelt den öffentlichen Sender durch: Er wirft der Institution vor, bei gewissen Themen Selbstzensur zu betreiben. Dies zeige sich exemplarisch an der Berichterstattung über trans Menschen, Trump oder Gaza. Direktlink #### (20 Minuten) SVP "rassistisch"? Kreuzworträtsel-Verfasser vor Gericht Zwei Verantwortliche des "Le Nouvelliste" müssen wegen angeblicher Verleumdung vor Gericht erscheinen. In einer Kreuzworträtsel-Frage war die SVP unter anderem als rassistisch und homophob bezeichnet worden. Direktlink #### (20 Minuten) Transmodel - "Fühle mich wie Alien": Alex polarisiert mit bizarren Auftritten Alex Consani modelt für die luxuriösesten Marken. Abseits des Laufstegs gewinnt sie Fans mit ihrem Humor und ihrer verrückten Art für sich. Direktlink #### (20 Minuten) Zurich Pride Festival für 2026 abgesagt Paukenschlag bei der Zurich Pride: Das Festival ist für 2026 abgesagt - die Mitglieder stimmten mit klarer Mehrheit dafür. Demo und Partys finden allerdings statt. Direktlink #### (5min.at) Das war der Tuntenball Drag Race Vorentscheid 2026 Am gestrigen Samstag, dem 29. November 2025, hieß es: Bühne frei für Glamour, Talent und jede Menge Attitude. Sieben Drag-Artists kämpften im Vorentscheid des Tuntenball Drag Race im Theater am Lend um den Einzug ins Finale. Direktlink #### (5min.at) Künstlerin lässt sich queer-feministische Texte live tätowieren Mit der performativen Abschlussarbeit "Haut-Manifest" endet am 30. April 2026 die Residenz "Queer-feministische Zeilen" in den schau.Räumen Villach. Künstlerin Simone Dueller lässt sich dabei ausgewählte Texte live tätowieren. Direktlink #### (5min.at) Neue "Affenpocken"-Variante: 9 Fälle in Österreich bestätigt In Österreich wurden heuer bereits zehn Fälle von Mpox (früher Affenpocken) bestätigt. Bei fast allen Fällen handelt es sich um die neue, ansteckendere Variante "Klade Ib". Direktlink #### (5min.at) Regenbogen que(e)r durch Graz: Neue Schutzwege vor Uni, PH und Kunsthaus Mit neuen Regenbogen-Schutzwegen stärkt Graz die Sichtbarkeit von LGBTQIA-Themen im öffentlichen Raum. Vor der Uni Graz, der Pädagogischen Hochschule und dem Kunsthaus entstehen zentrale Zeichen für Offenheit. Direktlink #### (5min.at) Wien spart: Vienna Pride 2026 nur noch in abgespeckter Form Wegen fast 50 Prozent gekürzter Fördermittel wird die Vienna Pride 2026 kleiner ausfallen. Die Regenbogenparade am 13. Juni bleibt aber fix im Programm. Direktlink #### (Aachener Zeitung) Galaabend: So wird die Burg Wassenberg zur Bühne der ersten "Winter Pride" Der Verein Vielfalt mit Herz veranstaltet am 5. Dezember die erste "Winter Pride" auf Burg Wassenberg. Das erwartet die Gäste des queeren Galaabends. Direktlink #### (Aachener Zeitung) Jurgen Stein als Freddie Mercury: Queen-Musical im Theaterzelt mit Drehbühne Der Niederländer Jurgen Stein ist derzeit in der Musical-Produktion "Show must go in - Tribute to Freddie Mercury" in der Rolle des Queen-Frontmanns zu erleben. Auf der Drehbühne spielt, tanzt und singt der 53-Jährige - und entdeckt die Tiefen dieser Persönlichkeit ganz neu. Direktlink #### (Aargauer Zeitung) Deutscher fälscht Familienausweis - er macht aus seinem Partner eine Partnerin Ein 55-Jähriger hat seinem Arbeitgeber ein gefälschtes Dokument eingereicht. Gewisse Angaben waren ihm offenbar zu persönlich. Direktlink #### (Aargauer Zeitung) Pride Aarau: Pro-Palästina-Demonstrierende zünden Rauchpetarden - und werden bestraft Bei der Pride Aarau schloss sich ein Pro-Palästina-Block dem Umzug an. Zwei junge Teilnehmende wurden wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und gegen das Vermummungsverbot gebüsst. Direktlink #### (Abendzeitung) 'Waren immer die größten Bremser': Münchner Pionier der Schwulen-Bewegung über Herausforderungen (Bezahltes Probeabo nötig) Im Gespräch mit Thomas Niederbühl, einem Pionier der schwulen Bewegung in München, reflektiert er über 30 Jahre Engagement, politische Erfolge und die Herausforderungen, die die Community geprägt haben. Direktlink #### (Abendzeitung) 'Zu meiner Schulzeit war 'schwul' ein Schimpfwort' - Dominik Krause auf dem AZ-Sofa Münchens junger OB-Kandidat Dominik Krause (Die Grünen) erzählt auf dem AZ-Sofa von seinen politischen Plänen. Auch im Privatleben steht ein großer Schritt führ ihn an. Direktlink #### (Abendzeitung) "Tut mir leid, aber das ist wirklich dekadent": So sieht ein Münchner Autor die Stadt jetzt Der Münchner Schriftsteller Hans Pleschinski über die wilden 80er im Gärtnerplatzviertel, Münchens queere Szene und den Glanz des 18. Jahrhunderts. S.a.: Erinnerungen eines Davongekommenen (23.05.2026) Direktlink #### (Abendzeitung) 30 Jahre LeTRa: Vom Hinterhof ins Glockenbachviertel Aus einer kleinen Telefonberatung wurde eine queere Institution: Die Lesbenberatung LeTRa feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Direktlink #### (Abendzeitung) Hella von Sinnen: "Die Community fühlt sich von den Faschisten bedroht" Juni ist Pride Month und deutschlandweit wird (Regenbogen-)Flagge gezeigt. In der AZ spricht Hella von Sinnen über aktuelle Sorgen in der queeren Community - und teilt auch ihre Gedanken zu Political Correctness und dem Gendersternchen. Direktlink #### (AFP-Faktencheck) Gefälschte "Bild"-Überschrift: Spahn sprach von Vaterland, nicht "Personenland" Sowohl der neue Wehrdienst als auch das Gendern sind kontroverse Themen in Deutschland. Ein online kursierendes Sharepic mit einer angeblichen Überschrift der "Bild"-Zeitung bringt beide Themen zusammen. Demnach hätte der CDU-Politiker Jens Spahn im Zusammenhang mit dem neuen Wehrdienst an junge Männer gerichtet gesagt: "Euer Personenland braucht Euch!" Die Überschrift in dem angeblichen Screenshot ist jedoch manipuliert. Tatsächlich zitierte die "Bild" Spahn mit "Vaterland". Direktlink #### (alchknd) Offener Brief an Alice Schwarzer Liebe Alice Schwarzer, ich glaube nicht, dass viele Menschen verstehen, wie sich trans* Leben anfühlt. Wie es ist, morgens aufzuwachen und noch bevor man überhaupt Kaffee getrunken hat, zu überlegen, ob man heute stark genug ist, um das Haus zu verlassen, ob man den Blicken standhält, dem Gelächter, den vielen dummen Kommentaren, und der Möglichkeit, dass irgendein fremder Mensch wieder plötzlich entscheidet, dass man keine Person, sondern ein Problem ist. Direktlink #### (Amadeu Antonio Stiftung) Hassgewalt, eine Berliner Realität - Betroffene berichten Jeden Tag werden in Berlin Personen aus abwertungsideologischen Motiven wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus etc. angegriffen oder bedroht. Wer nach einem solchen Gewaltvorfall finanzielle Unterstützung braucht, kann beim Berliner Soforthilfefonds der Amadeu Antonio Stiftung einen Antrag stellen. Esra erzählt, welche Hassgewalt Esra erlebt hat und wie der Fonds half. Direktlink #### (Amnesty International Österreich) In der Familie, im Fußball und in der Weltmeisterschaft sollte Platz für alle sein: Überlegungen eines trans Aktivisten in Beirut Y* ist ein libanesischer trans Mann der in Beirut lebt. In diesem Text erzählt er von seiner Reise als trans Mann, von seiner Liebe zum Fußball und vom Krieg in Israel und Libanon. Direktlink #### (Amnesty International) Ghana: Protestrecht, Gewalt gegen Frauen und LGBTI+ Amnesty Ghana setzt sich für das Recht auf friedlichen Protest und gegen Gewalt an Frauen und LGBTI+ ein, erklären die Jugenddelegierten Favour Nunoo und Edmund Adu. Direktlink #### (Amnesty-Magazin) Ukraine: LGBTI* in russisch besetzten Gebieten: Gedemütigt und verfolgt Die LGBTI*-Community wird in Russland staatlich verfolgt. In den besetzten Gebieten der Ukraine inhaftieren russische Soldaten queere Menschen und traktieren sie mit Folter und sexualisierter Gewalt. Direktlink #### (ANF News) Fotoausstellung mit Reisebericht aus Nordkurdistan in Freiburg Eine Delegation der Partei Die Linke reiste im September nach Nordkurdistan, um sich ein Bild von der Lage 1,5 Jahre nach der Kommunalwahl zu machen. Der Bericht schildert Repression, feministische und queere Kämpfe und den Alltag unter Zwangsverwaltung. Direktlink #### (annabelle) Angela (34): "Ich fühle mich reingezwängt ins Frausein, das stimmt für mich nicht" In unserer Rubrik "Bodybuilding" spricht über das Verhältnis zu ihrem Körper. Diesmal spricht Angela (34) über Schwangerschaft und Gender. Direktlink #### (arte) Re: Queer und verfolgt in der Türkei Queere Menschen werden in der Türkei verfolgt. Seit 2015 werden Pride-Veranstaltungen verboten, Demonstrationen mit Polizeigewalt aufgelöst. Efsan und Gök erleben hautnah, wie in der Türkei junge queere Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Trotzdem geben sie nicht auf ... Direktlink #### (arte) Saša aus der Slowakei: Wie lebt es sich als trans* Person? Die 25-jährige Saša ist trans*. Bei ihrer Geburt wurde "Geschlecht: männlich" angekreuzt, doch schon als kleines Kind konnte sie sich damit nicht identifizieren. Heute sie ist sozial, rechtlich und körperlich eine Frau und fühlt sich deutlich wohler in ihrer Haut. Nun will sie ein Vorbild für andere trans* Menschen sein - keine einfache Aufgabe in der Slowakei ... Direktlink #### (Ärzte-Zeitung) Behandlung queerer Patienten: Diese Praxen sind besonders sensibilisiert (Registrierung erforderlich) Das Portal Queermed empfiehlt Praxen, die für die Bedürfnisse queerer Patienten sensibilisiert sind. Ein guter Tipp für Patienten, wenn es etwa um die fachärztliche Mitversorgung geht Direktlink #### (Augsburger Allgemeine) Schauspielerin Brigitte Hobmeier: "Mir ist egal, wer wen liebt" Wenn Brigitte Hobmeier spielt, wird es intensiv. In der Komödie "So haben wir Dich nicht erzogen" ist sie als lesbische Mutter zu sehen, deren Tochter ihre eigenen Wege geht. Direktlink #### (Augsburger Allgemeine) Von der Nonne zur Gemeindeassistentin: Warum sie für Gleichberechtigung in der Kirche kämpft Im Sommer verlässt Tina Piterek ihren Franziskanerinnen-Orden. Heute ist sie Gemeindeassistentin in Dillingen und sagt offen: Die katholische Kirche braucht Gleichberechtigung. Direktlink #### (B.Z.) Aus Angst vor Homophobie - Unternehmerpaar verlässt Berlin Aus Angst vor Homophobie, Gewalt und zunehmender Kriminalität verlässt das Unternehmerpaar Beni Durrer und René Durrer-Lehmann Berlin. Direktlink #### (B.Z.) Berlins erstes Lesbenwohnprojekt zieht ein: Vielfalt erleben Entdecken Sie Berlins einzigartiges Wohnprojekt für lesbische Frauen, mit inklusivem Ansatz und erschwinglichen Mieten. Direktlink #### (B.Z.) Ist schwul-lesbisches Stadtfest in Schöneberg in Gefahr? Baustellen im Schöneberger Regenbogen-Kiez könnten Berlins schwul-lesbisches Stadtfest gefährden. Der Queer-Beauftragte des Senats schlägt Alarm. Direktlink #### (B.Z.) Kolumne "Der Schwarze Peter": Wir brauchen keine woke Kirche Deutschland diskutiert über eine Kreuzberger Pfarrerin. Für die Evangelische Kirche sind vor allem die Medien schuld. Direktlink #### (B.Z.) Nicht-binäre Person klagt: 17.500 Euro, weil Nikolas "Herr" genannt wurde Wenn am Arbeitsgericht Berlin eine Güteverhandlung ansteht, haben sich die Parteien meist nach 15 Minuten geeinigt. Doch dieses Verfahren ist anders. Nikolas T. hat das Deutsche Vergabenetzwerk verklagt. Die Firma suchte einen Referenten/eine Referentin für Vergaberecht. T. bewarb sich auf die Stellenanzeige, bekam eine Absage: gesuchte Qualifikationen nicht erfüllt. Die E-Mail der Absage begann mit den Worten: "Sehr geehrter Herr T. …". Wegen dieser Anrede treffen sich die Beteiligten nun vor Gericht. Direktlink #### (B.Z.) Ständig andere Flaggen: Treibt es das Lichtenberger Rathaus zu bunt? Sollte vor dem Rathaus von Berlin-Lichtenberg dauerhaft die deutsche Flagge wehen? Das fordert die BSW-Fraktion im Bezirksparlament. Die Partei stört sich an den vielen anderen Fahnen am Sitz des Bürgermeisters. Direktlink #### (Badische Neueste Nachrichten) Queere Community wirbt auf der Winterzeit für Vielfalt und Toleranz Party war bei "Pride on Ice" auf der Winterzeit angesagt. Queere Organisationen warben für Toleranz und stellten sich neben der Eisbahn vor. Direktlink #### (Badische Neueste Nachrichten) Queerer Weihnachtsabend in Karlsruhe bietet Zuflucht an Heiligabend Queere Menschen feiern am 24. Dezember im QueerKAstle Karlsruhe ein ruhiges Weihnachtsfest - fernab von familiärer Ablehnung. Direktlink #### (Badische Zeitung) Homosexualität: "Was bin ich, wenn ich das nicht bin?" Queerness im Spiegel der Generationen - ein Gespräch über Unsichtbarkeit und den Mut, sichtbar zu werden. Direktlink #### (Basketball World) Keine homosexuellen Sportler? Barkley kritisiert fehlenden Fortschritt Der Tod des langjährigen NBA-Spielers Jason Collins hat die NBA erschüttert. Verloren geht dem Basketball damit nicht nur ein verdienter Sportler, sondern auch ein Vorreiter im Kampf um die Akzeptanz von Homosexualität im Sport. Unterstützung kommt von TV-Experte Charles Barkley. Direktlink #### (Basler Zeitung) Transpersonen in Basel: Mehrheit wechselt zum männlichen Geschlecht Seit 2022 ist die Änderung des Geschlechtseintrags in der Schweiz unbürokratischer möglich. Neue Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen nun: In den beiden Basel machten im vergangenen Jahr 38 Personen von diesem Recht Gebrauch. Direktlink #### (Bayern 2) MAGA übernimmt TikTok und Meta löscht queere Accounts Auf Metas Plattformen wie Facebook und Instagram wird immer wieder zensiert - so der Vorwurf von Bündnissen wie zB "my voice my choice" die sich für sichere Abtreibung einsetzen. Und auch immer mehr Kollektive, Veranstalter und Musiker:innen berichten, dass ihre Instagram Profile gelöscht werden, weil sie queere Veranstaltungen ankündigen - und dann ihre Reichweite plötzlich rapide sinke. Kollektive wie "Gegen" aus Berlin erklären sich das mit dem Meta-Algorithmus. Eigentlich, so betont Meta Chef Mark Zuckerberg immer wieder, soll ja Meinungsfreiheit auf seinen Plattformen gelten. Wie passt das zusammen? Sandra Limoncini hat recherchiert: Direktlink #### (Belltower News) "Viele unterschätzen, wie emotional herausfordernd ein Ausstieg ist" Fundamental frei ist ein Verein, der Menschen mit negativen Erfahrungen in fundamentalistisch-evangelikalen Gemeinschaften oder Freikirchen miteinander vernetzt und Aussteiger*innen unterstützt. Belltower News hat mit zwei Betroffenen gesprochen. Direktlink #### (Berliner Kurier) Lehrer landet nach Gender-Zoff mit Schüler erneut im Knast Der Lehrer weigerte sich, die neuen Pronomen eines Transgender-Schülers zu verwenden und missachtete ein Gerichtsurteil. Direktlink #### (Berliner Kurier) Zu schwul? Pixar streicht rosa Fahrrad aus Kinderfilm Aus dem Film "Elio" entfernte Pixar letztes Jahr mehrere Hinweise darauf, dass der Protagonist schwul ist. Sogar ein Fahrrad musste dran glauben. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Aufmärsche im Osten, Queere als Feinde: Die Demo-Strategie der extremen Rechten Die Zahl der rechtsextremen Kundgebungen sinkt. Doch eine Entwarnung ist das nicht. Denn Gruppen konzentrieren sich auf den Osten. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Berliner Öffis: Wie sicher fühlen sich Frauen und queere Menschen? Sexualdelikte und Nötigungen nehmen in Berliner Öffis weiter zu. Wir haben nachts mit jungen Menschen gesprochen. Wie sicher fühlen sie sich? Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Berlins Queer-Beauftragter kämpft mit Erkrankung - "schlimmer werdende Folter" Der Berliner Queer-Beauftragte wird derzeit in der Charité behandelt. Nun berichtet Pantisano von der schweren gesundheitlichen Krise. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Der Film, der die deutsche Schwulenbewegung auslöste Zu Ehren Rosa von Praunheims wird im Zoo Palast noch einmal sein Klassiker gezeigt: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt". Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Lady Gaga haucht nur einen Satz - und schlägt 17.000 in den Bann Die Pop-Ikone lud zum "Mayhem Ball" in die Uber Arena. Wer ein Ticket ergattern konnte, bekommt eine extravagante Show - die sich selbst im Weg steht. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Mönch in High Heels revolutioniert Japan: "Versuche, ich selbst zu sein" Kodo Nishimura ist der erste Mönch Japans, der seine Homosexualität offen auslebt. Und ist damit in seiner Heimat zum Star geworden. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Nach 30 Jahren: Ihre Majestät dankt ab - ein letzter "Königinnentag" im "Hafen" (Bezahltes Probeabo nötig) Der "Hafen" ist eine Institution in der queeren Szene und der "Königinnentag" ein Symbol für Sichtbarkeit. Nun ist Schluss. Über eine besondere letzte Nacht. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Queerbeauftragte Koch: "Angst vor rechten Gegenkampagnen darf uns nicht treiben" (Bezahltes Probeabo nötig) Queere Menschen gehören zu Deutschland. Sind sie ausreichend geschützt? Nein, sagt die Queerbeauftragte. Sie möchte dafür das Grundgesetz ändern. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Queere Waffenbesitzer: "Es wird schlimm, wenn die Pazifisten zu den Waffen greifen" (Bezahltes Probeabo nötig) Queere Menschen in den USA erleben Hass und Gewalt. Heute mehr denn je. Manche greifen deshalb zur Waffe. Ein Besuch in Pennsylvania. Direktlink #### (Berliner Morgenpost) Wowereits spektakuläres Coming-out vor 25 Jahren: Alles begann mit einer SMS Am 10. Juni 2001 outete sich der ehemalige Regierende Bürgermeister als homosexuell. Damals ein wahrer Paukenschlag. Eine Chronologie. S.a.: 25 Jahre "Das ist auch gut so": Wie Wowereits Satz nachwirkt (04.06.2026) Direktlink #### (Berliner Zeitung) Berliner Rapper Baran Kok: "Ich bin kein Opfer - ich mache mich lieber über homophobe Leute lustig" Baran Kok ist Deutschlands erster großer offen schwuler Rapper. Wieso sagt er Sachen lieber "auf die Fresse" statt durch die Blume? Ein Treffen in Kreuzberg. Direktlink #### (Berliner Zeitung) Berliner TikTok-Star: "Warum krampfhaft aus einer Box aussteigen, in die dich Leute stecken?" "Die Huepsche" wirbelt die deutsche Social-Media-Landschaft auf. Ein Porträt über TikTok-Erfolg, queere Realität und das konfrontative Gespräch mit toxischen Männern. Direktlink #### (Berliner Zeitung) Erster CSD in Schwedt: "Wir werden nicht unsichtbar" Schwedt ist bekannt für Öl und Industrie - an diesem Samstag kommt eine andere Energie in die Stadt: Regenbogenfahnen, junge Stimmen - die Mut sichtbar zu sein. Direktlink #### (Bild) Kommentar zum Olivia-Jones-Film von Bild-Reporter Nico Nölken: Die Zeiten haben sich geändert, das Problem nicht Seine Schminke macht ihn zum Prügelopfer, seine eigene Mutter nennt ihn "Abschaum". Der ZDF-Film "Olivia" über Deutschlands bekannteste Dragqueen begann am Mittwochabend (3,6 Mio. Zuschauer, jetzt in der Mediathek) mit einer Rückblende in die späten 80er-Jahre. Dann wurde klar: Die Zeiten haben sich geändert - das Problem nicht. Direktlink #### (Bild) Ranking der Großstädte: So viele Deutsche wechselten schon ihr Geschlecht Seit 2024 erleichtert das Selbstbestimmungsgesetz den Wechsel des Geschlechts. Das BILD-Ranking zeigt, in welchen Städten das Angebot besonders oft wahrgenommen wird. Direktlink #### (Bistum Eichstätt) Katholisch und queer: Echte Teilhabe ist mehr als Toleranz Zwischen Glauben und Identität Brücken bauen: Das macht für Pastoralreferent Andreas Ihm queersensible Seelsorge aus. Dabei geht es um Begleitung, Spannungen und die Frage, wie Kirche mehr sein kann als nur tolerant: ein echter Ort der Zugehörigkeit für queere Menschen. Direktlink #### (Blick) "Die Tenniswelt ist parat für schwule Spieler" Tennistalent Mika Brunold betritt beim kapitalen Duell mit Tunesien erstmals die Davis-Cup-Bühne - und spricht offen über die Reaktionen auf sein kürzliches Outing. S.a.: Schweizer Tennisprofi Mika Brunold outet sich als schwul (01.12.2025) Direktlink #### (Blick) "Heimweh"-Auswanderer haben die Nase voll von Berlin In der SRF-Serie "Heimweh" träumte das Paar von einem Neuanfang in der Schweiz. Die beiden haben genug von der steigenden Kriminalität in Berlin. Doch bis heute ist noch kein neues Zuhause in Sicht. Direktlink #### (Blick) "Sie sieht nicht lesbisch aus": Naomi Lareine zeigt ihre neue Freundin Vergangenes Jahr trennte sich die Zürcherin von ihrer Partnerin. Seit einigen Monaten ist Lareine frisch verliebt, wie sie in einem Podcast erzählt. Direktlink #### (Blick) DJ Tatana präsentiert die offizielle Zurich-Pride-Hymne Am 2. Mai feiert Zürich ein queeres Daydance-Festival am See. Das Event soll der queeren Community einen Ort bieten, um auch ohne das abgesagte Pride Festival das Leben zu feiern. DJ Tatana wird dabei die offizielle Pride-Hymne präsentieren. Direktlink #### (Blick) Eklat nach homophoben Drohungen: Co-Präsidentin der Jungen EVP wechselt die Partei Nach queerfeindlichen Anfeindungen tritt die lesbische Politikerin Lea Blattner per sofort aus der EVP aus. Sie fühlt sich von der Partei im Stich gelassen. Direktlink #### (Blick) Es geht um Misswirtschaft, Grössenwahn und leere Versprechungen: Zurich Pride steckt in tiefer Krise Finanzielle Engpässe und interne Streitigkeiten setzen der Zurich Pride zu. Nach Sponsorenausstiegen und Vorstandswechseln steht die Demo unter dem Motto "Protect queer youth - Zugang schafft Zukunft" im Fokus, das Festival fällt aus. Direktlink #### (Blick) Freikirchler wollten Jungpolitikerin Dämonen austreiben Lea Blattner gibt ihr Amt als Co-Präsidentin der Jungen EVP ab. Grund dafür: Anfeindungen und Drohungen, weil sie lesbisch ist. Freikirchler versuchten, ihr einen Dämon auszutreiben und sie von ihrer Homosexualität zu "heilen". Direktlink #### (Blick) Gender-Wahn wegen "Lehrperson"? Es ist komplizierter! "Lehrperson" gilt vielen als Paradebeispiel für Gender-Wahn und ideologischen Sprachumbau. Doch der umstrittene Begriff ist viel älter, als heute behauptet wird - und wurde ursprünglich anders verwendet. Blick begibt sich auf Spurensuche. Direktlink #### (Blick) Impfstoff gegen Mpox: Planungsfehler kostet Bund Millionen Was zahlte die Schweiz für den Impfstoff gegen Mpox, ehemals "Affenpocken"? Das Pharmaunternehmen versuchte die Kosten geheim zu halten. Jetzt unterlag es vor Gericht. Direktlink #### (Blick) Kanton Zürich verbietet Konversionstherapien Der Zürcher Regierungsrat hat ein Verbot sogenannter Konversionstherapien beschlossen. Diese sollen angeblich die sexuelle Orientierung von lesbischen, schwulen oder bisexuellen Menschen ändern können. Direktlink #### (Blick) Noch nie so viele queere Parlamentarier in Bern Queere Menschen sind in Bundesbern anteilsmässig untervertreten. Nun sind zwei Politikerinnen aufs Mal ins Parlament nachgerutscht, die offen queer leben. «Sichtbarkeit darf keine individuelle Mutfrage sein», sagt SP-Nationalrätin Tamara Funiciello. Direktlink #### (Blick) Radikaler Neuanfang: Nadia Brönimann nennt sich wieder Chris Operationen will sie jedoch keine machen, sagt sie: "Es würde sich wieder wie ein Fake anfühlen". Als bekannteste Transfrau der Schweiz sorgte sie für Schlagzeilen über die Landesgrenze hinaus. Direktlink #### (Blick) Ticketpflicht an Pride 2026: "Sichtbarkeit sollte nichts sein, wofür man zahlen muss" Das Zurich Pride Festival soll verkleinert werden und neu Eintritt kosten. Kritikerinnen und Kritiker fordern mehr Unterstützung von der Stadt Zürich. Direktlink #### (Blick) Yannik Zamboni zeigt erstmals seinen neuen Freund Yannik Zamboni ist verliebt! Der Basler Modemacher und das portugiesische Model Sérgio Simões sind seit vier Monaten ein Paar. Die beiden lernten sich im September 2025 über die Gay-Dating-App Grindr in Zürich kennen. Direktlink #### (Blog der Republik) Gefährdet das Selbstbestimmungsgesetz die Sicherheit im Vollzug? Ein Artikel vom 24. Oktober auf welt.de lässt aufhorchen: "Sorge um Sicherheit im Strafvollzug - Länder fordern Prüfung von Geschlechtswechseln". Hintergrund ist eine gemeinsame Warnung der Justizministerinnen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor "Risiken für Gefangene, wenn biologische Männer aus missbräuchlichen Motiven ihr Geschlecht ändern". Die CDU-Ministerinnen fordern deshalb eine Überarbeitung des 2024 neu eingeführten Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG). Direktlink #### (bluewin.ch) Bericht zu Nichtbinären wie Nemo: Schweiz soll Mann/Frau-Unterscheidung behalten, aber ... Menschen, die weder Mann noch Frau sind, stossen im Alltag auf Probleme und Widerstand. Jetzt prüft der Bund pragmatische Lösungen, ohne das bestehende System anzutasten. Direktlink #### (Börsenblatt) Queere Buchmesse in Magdeburg Erstmals fand in Magdeburg die queere Buchmesse "Magdequeer" statt. Wie die Resonanz ausfiel, wieso ein Sicherheitsdienst nötig war und ob es eine Neuauflage geben soll, berichtet die Magdeburger Volksstimme. Direktlink #### (Bote der Urschweiz) Drag Queen führt an Tag gegen Queer-Feindlichkeit durch Luzern 80 Prozent der queeren Menschen in der Schweiz müssen sich Beleidigungen anhören, werden belästigt oder sogar körperlich bedroht. Das zeigen Zahlen einer entsprechenden Helpline. Am Sonntag, am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, macht auch die Stadt Luzern auf die Vielfalt aufmerksam. Direktlink #### (bpb.de) Queere Sichtbarkeit in Streaming-Formaten Streaming-Formate haben die Sichtbarkeit queerer Figuren verändert und auch erweitert - doch diese Entwicklungen verlaufen nicht linear und sind vielgestaltig. Direktlink #### (BR-Klassik) Samuel Marino: "Sie sagten, es gäbe keine Karriere als männlicher Sopran" Er tritt in spektakulären Kleidern und High Heels auf, ist offen schwul - und singt Sopran. Samuel Mariño stellt die Opernwelt auf den Kopf. Sein größter Wunsch: ein neues Publikum für die Oper und Barockmusik zu gewinnen. Direktlink #### (BR.de) Eine beneidenswerte Partnerschaft: Sie ist lesbisch, er ist schwul - und gemeinsam haben sie zwei Kinder Wir haben ein wunderbares Paar in München getroffen. Ihre Beziehung ist harmonisch, liebevoll und auf Augenhöhe. Eine Partnerschaft, die wirklich beneidenswert ist ... Direktlink #### (BR.de) Eltern ohne Filter: Wie Schauspieler Brix als trans Mann und Vater seinen Weg geht In dieser Folge trifft unser Host Tim Winterscheid den Schauspieler Brix Schaumburg. Brix ist 36, trans Mann und Vater einer fünfjährigen Tochter. Tim hat er von seiner Kindheit und seinem Weg zur Vaterschaft erzählt und darüber, was es bedeutet, als trans Mann Papa zu sein. Direktlink #### (BR.de) Ezra Furman über Kreativität und Widerstand: "Mich ermüdet diese ganze Reichen-Kunst" Die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin spricht über die Herausforderung, in einer kapitalistischen und xenophoben Welt frei Musik zu machen - als politischer Mensch, als gläubige Jüdin und als trans Frau. Direktlink #### (BR.de) House-Szene: Wie sich DJ Hovr gegen Queerfeindlichkeit wehrt Der queere, fränkische Artist DJ Hovr erlebt derzeit viele queerfeindliche Kommentare, teils aus der eigenen Musikszene. Das Label "Stil vor Talent" zog bereits Konsequenzen und trennte sich von einem Künstler - Anfeindungen kommen sogar aus Russland. Direktlink #### (BR.de) Schwestern im Patriarchat: Was Linda Perry von Christina Aguilera über Vorurteile lernte Linda Perry (4 Non Blondes) ist wieder da. Auch wenn sie eigentlich nie weg war. Sie verhalf sie diversen Pop-Diven als Producerin zu Weltruhm. Aber erst jetzt traut sie sich, ihren Song "Beautiful" selbst zu singen. Direktlink #### (BR24) Bayerns hippe Missionare: "Gedanken ändern, Triebe umleiten" Sie betreiben Jüngerschaftsschulen, versprechen Heilung und Strategien gegen das Böse: Christliche Erneuerungsbewegungen breiten sich aus. Nun schildern Insider und Aussteiger eine dunkle Seite der Mission. Eine Spurensuche in Augsburg und Passau. Direktlink #### (BR24) Ein Jahr Selbstbestimmungsgesetz - Wie es Leben verändern kann Seit einem Jahr gilt das Selbstbestimmungsgesetz. Menschen können auf dem Standesamt ihre Vornamen von einem weiblichen zu einem männlichen Vornamen ändern und andersherum. Warum das für Menschen eine Erleichterung ist und welche Ängste bestehen. Direktlink #### (BR24) Ein musikalisches Highlight: Rufus Wainwright singt Kurt Weill Rufus Wainwright hat einen Lauf. "Wainwright Does Weill" ist bereits das dritte Album, das das kanadische Multitalent in diesem Jahr veröffentlicht. Frivol, provokant, queer - selten hat man interessantere Interpretationen der Weill-Klassiker gehört. Direktlink #### (BR24) Hasskampagne gegen queere Stadtratskandidat*in in Dinkelsbühl Vergangene Woche wurde Yasmin Hübel für Die Linke im Dinkelsbühler Stadtrat vorgestellt: mit Regenbogenshirt und dem Hinweis, queer zu sein. Sofort begann eine Serie von Hass-Postings mit KI-generierten Videos im Netz, offensichtlich auch von rechts. Direktlink #### (BR24) Individuelle Ampelmännchen: Was sie kosten - und bringen Langsam werden sie zum Trend: regional unterschiedliche Ampelmännchen an Fußgängerampeln. Nürnberg hat sie, München auch schon seit Jahren. Doch was kosten sie und was bringen sie? Darüber wird auch im Netz diskutiert. Direktlink #### (BR24) König Ludwig II. - eine Ikone der Schwulenbewegung? Zum 140. Todestag von Ludwig II. hat München dem "Märchenkönig" ein neues Denkmal gewidmet, prominent platziert auf der Corneliusbrücke. Ein Standort nahe dem queeren Glockenbachviertel. Kann man Ludwig II. auch als Schwulenikone sehen? S.a.: Neues Denkmal für den queeren "Märchenkönig" (14.06.2026) Direktlink #### (BR24) Regenbogenflagge abgehängt: Fahrradhändler wird zur Zielscheibe Zwei vermummte Personen ersetzen nachts im Landkreis Forchheim die Regenbogenflagge eines Fahrradgeschäfts durch eine Deutschlandflagge. Der Ladeninhaber sieht darin einen Versuch der Ausgrenzung. Er erstattet Anzeige. Doch damit ist es nicht getan. Direktlink #### (BR24) Was machen katholische Seelsorger beim Christopher Street Day? Zum "Pride Month" gehören Regenbogenflaggen und Paraden. Und die katholische Kirche? Die auch, finden die Mitarbeitenden der Regenbogenpastoral. So wollen sie die katholische Kirche zu einem Ort machen, an dem sich queere Menschen willkommen fühlen. Direktlink #### (BR24) Wenn sich der Hetero schämt: Coming Out geht auch umgekehrt Der schwule Bernd verliebt sich in eine Frau, obwohl er seit sieben Jahren mit einem Mann verheiratet ist. Autor René Heinersdorff wagt ein heikles Experiment über flexible Leidenschaften und Orientierungen - und bedient dabei keine Klischees. Direktlink #### (Braunschweiger Zeitung) Queeres Netzwerk Gifhorn fordert solide finanzielle Unterstützung Das Queere Netzwerk Gifhorn lehnt die von der Politik beschlossenen Kürzungen ab und sieht Gefahren für die Fortführung seiner Arbeit. Direktlink #### (BRF Nachrichten) Löwen: Jugendliche attackieren zwei Männer aus Schwulenhass In Löwen sind vier Jugendliche wegen eines homophoben Angriffs auf zwei Männer festgenommen worden. Direktlink #### (BRF) Assisenprozess im Mordfall David Polfliet gestartet In Gent hat am Freitag der Assisenprozess im Mordfall David Polfliet begonnen. Drei junge Männer im Alter von 20 und 21 sitzen auf der Anklagebank. Sie sollen ihr Opfer über eine Dating-App für schwule Männer in einen Park in Beveren gelockt und dort geschlagen, misshandelt und mit einem Messer auf Direktlink #### (Brigitte) Drag Queen erklärt: "Zu laut und zu schrill"? Das steckt wirklich hinter den Klischees Drag Queen Felicia Diamond spricht im Video über Vorurteile, Schubladendenken und warum Drag weit mehr ist als Glitzer, Glamour und große Auftritte. Direktlink #### (Brigitte) Drei starke Bücher für mehr queere Perspektiven Drei Bücher, drei Perspektiven, unzählige queere Geschichten: Die BRIGITTE-Redaktion verrät, welche Titel im Mai besonders berühren, inspirieren und den Blick erweitern. Direktlink #### (Brigitte) Gott in High Heels: Die neuen queeren Ikonen der Kirche Ausgerechnet die Gen Z entdeckt Glauben neu - auf queeren Kirchenpartys, in TikTok-Andachten und Songs der katholischen Popikone Rosalía. Aber wer profitiert wirklich von der Sehnsucht nach Schutz von "ganz oben"? Direktlink #### (Brigitte) Mutter eines transgender Sohnes: "Bitte sag jetzt nicht, dass du im falschen Körper steckst!" Das dachte Dilan Sev, 49, als sich ihr Kind als trans outete. Der Weg von Tochter zu Sohn war auch für sie als Mutter wie eine zweite Geburt - schmerzvoll, aber mit gutem Ende. Direktlink #### (Brigitte) Was ich von Olivia Jones über meine queere Tochter gelernt habe (Registrierung erforderlich) LGBTQ+-Jugendliche brauchen Eltern, die bedingungslos hinter ihnen stehen. Warum das Biopic über die Travestie-Ikone Olivia Jones Müttern und Vätern helfen kann, solche Kinder besser zu verstehen - und selbst daran zu wachsen Direktlink #### (Bundesstiftung Magnus Hirschfeld) Juliane Rosin: Erschöpfter Widerstand Über Burnout, Care-Arbeit und die Zukunft queerer Bewegungen. Ein Gastbeitrag von Juliane Rosin vom Lesben*Ring e.V. zur neuen Reihe "Perspektiven. Für die BMH der Zukunft". Direktlink #### (Bundesstiftung Magnus Hirschfeld) Pierre Thielbörger: Erinnern allein reicht nicht Um Queere Rechte zu verteidigen, braucht es unter anderem mehr juristische Forschung, mehr öffentliche Sichtbarkeit und einen Fokus auf Regenbogenfamilien - meint Pierre Thielbörger. Direktlink #### (Bundesstiftung Magnus Hirschfeld) Sophie Koch: Mehr Fördern wagen Wie können queere Strukturen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Angriffe auf Queers gesichert werden? Anstatt Förderungen in Frage zu stellen, fordert Sophie Koch das genaue Gegenteil: eine deutliche Ausweitung der Bundesförderung für queere Projekte. Die Queerbeauftragte der Bundesregierung liefert dazu konkrete Umsetzungsvorschläge - auch wie die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld dabei eine wichtigere Rolle spielen kann. Direktlink #### (Bunte) Darum hält Jorge González seine Liebe aus der Öffentlichkeit raus Jorge González steht bei "Let's Dance" seit Jahren für Glamour, Witz und auffällige Auftritte. Über sein Liebesleben spricht der TV-Star nur selten. Direktlink #### (Bunte) GNTM-Kandidat und trans Mann Jill Deimel liebte RTL-Moderatorin Jill Deimel sticht aus den Kandidaten von "Germany's Next Topmodel" heraus. Mehrere Jahre lang war der trans Mann mit einer bekannten RTL-Moderatorin liiert. Direktlink #### (Bunte) Olivia Jones - Kaum wiedererkannt: So sieht die Drag-Queen ohne Make-Up aus Ungeschminkt und echt: Olivia Jones gewährt Einblicke in ihr Leben als Oliver abseits des Ruhms. Direktlink #### (Business Insider) Ich bin nach Kanada ausgewandert: Meine Gründe dafür - und meine Ratschläge für alle, die darüber nachdenken Ein Trans-Paar zog mit ihrem Sohn nach Kanada. Der Grafikdesigner erzählt, welche Schritte beim Umzug halfen - und was er heute anders machen würde. Direktlink #### (buten un binnen) Angriff auf Transpersonen in Bremen Aresh und Laila sind aus Afghanistan nach Deutschland geflohen, weil sie ihre Sexualität frei ausleben wollen. Nun wurden sie hier angegriffen. Direktlink #### (buten un binnen) Bremen: Demo zum Internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit abgesagt Zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit war eine Demonstration durch die Bremer City geplant. Laut Polizei wurde diese aber kurzfristig abgesagt. Direktlink #### (buten un binnen) Bremer Verfassungsschutz warnt vor neuer Islamistengruppe Die Gruppe "Licht des Wissens" hat ihren Ursprung in Bremen und verbreitet laut der Behörde eine frauenverachtende, homophobe und antisemitische Ideologie. Direktlink #### (buten un binnen) Weniger Einnahmen, hohe Kosten: Fällt der Bremer CSD dieses Jahr aus? Seit 2017 wurde in Bremen der Christopher Street Day jedes Jahr gefeiert. 2026 könnte die Veranstaltung allerdings ausfallen - weil das Geld fehlt. Direktlink #### (buten un binnen) Wie diese 2 queeren Afghaninnen eine Gewalt-Attacke in Bremen erlebten Vor den Taliban geflohen, in Bremen angegriffen: Zwei afghanische Transfrauen berichten von Schlägen und latenter Angst -- und dem Gefühl, nirgendwo sicher zu sein. Direktlink #### (Campact Blog) "Ich will mein Kind schützen" - wie Queerfeindlichkeit als Fürsorge getarnt wird Eine Kinderlesung mit Dragqueen und Hubert Aiwanger spricht vom Jugendamt. Auch für die AfD ist "Frühsexualisierung" ein beliebter Kampfbegriff. Queerfeindlichkeit kann einen überall treffen. Was du dann tun kannst. Direktlink #### (Celle heute) Celler JuLis schießen gegen Pride-Farben und ernten Shitstorm Mit einem Instagram-Post haben die Jungen Liberalen Celle den Unmut des eigenen Landesverbandes auf sich gezogen. Direktlink #### (chrismon) Die digitalen Prediger der neuen Rechten In den sozialen Medien bezeugen immer mehr junge Menschen offensiv ihren christlichen Glauben. Dahinter verbirgt sich bisweilen politisches Christentum mit Rechtsdrall und Nähe zur AfD Direktlink #### (chrismon) Sepp, der Schwuhplattler Sepp Stückl und sein bayerischer Trachtenverein zeigen, dass Heimatverbundenheit und queere Identität kein Widerspruch sein müssen. Eine Begegnung mit einem Mann, der Brauchtum anders lebt Direktlink #### (Cicero ) Kolumne von Wolfgang Kubicki: Die Queer-Theorie ist nicht liberal 💩 Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Diese liberale Haltung wurde in den zurückliegenden Jahren immer mehr als Einfallstor für dezidiert illiberale Ideologien genutzt. Zum Beispiel die Queer-Ideologie, die damit besonders erfolgreich war. Direktlink #### (CITA News) Der grösste Cruising-Club Europas? Polizei stoppt Casa-Antonio-Bau Die Stadtverwaltung San Bartolomé de Tirajana hat am 10. Mai 2026 die Casa Antonio in San Fernando offiziell versiegelt. Die als "gay adventure" vermarktete Anlage wird wegen wiederholter Lizenz- und Lärmbeschwerden geschlossen. Die Familie kündigt rechtliche Schritte an. Direktlink #### (come-on.de) CSD in Lüdenscheid: Geschichte und Gegenwart im Fokus Ein Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Rosa Winkel" in den Museen beleuchtet die Ursprünge des Christopher Street Days. Direktlink #### (come-on.de) CSD-Organisatorin erlebte "viel Gegenwind": Warum sie Lüdenscheid trotzdem liebt Carina Büdenbender ist Mitorganisatorin des Christopher Street Days. Sie hat eine ambivalente Beziehung zur Stadt. Dennoch möchte sie nirgendwo anders wirken. Direktlink #### (come-on.de) Nazis verfolgten Homosexuelle: Willi Heckmann überlebte acht Jahre Lagerhaft Regisseur Klaus Stanjek recherchierte zehn Jahre über die Verfolgung Homosexueller unter dem Paragrafen 175 und deren Folgen für Familien Direktlink #### (CORRECTIV) Nirgendwo existieren: Queere und trans Afghanen auf der Flucht Eine Flucht soll Menschen aus der Gefahr in Sicherheit bringen. Für queere und trans afghanische Menschen tut sie das nicht sondern führt sie vom Gesetz der Taliban, zu familiärer Kontrolle, zu regionalen Abschieberegimen, zu bürokratischer Gleichgültigkeit. Eine Kette ohne Moment der Ankunft. Direktlink #### (Cosmopolitan) "Emily in Paris""Interview: Lily Collins & Ashley Park über Sisterhood & Mindys Pride-Performance Die "Emily in Paris"-Stars Lily Collins und Ashley Park verrieten im Interview, wie es in Staffel 5 mit ihren Rollen Emily und Mindy weitergeht und wie ihre Freundschaft sie im echten Leben pusht. Direktlink #### (Da Hog'n) Ende eines Doppellebens: Mia Stieglers mutiger Neuanfang Mia Stiegler fand nach ihrem Doppelleben den Mut zur Transition. Heute lebt sie als Frau in Zwiesel - gestützt von Partnerin, Kindern und wahrer Identität. Direktlink #### (Dartsnews.de) "Indem ich ich selbst bin, indem ich meine Arbeit gut mache, zeige ich, dass jeder willkommen ist" - Huw Ware über seine Erfahrungen als homosexueller Mann in der Dartswelt Huw Ware schrieb 2025 Geschichte, als er als erster offen homosexueller Mann ein WM-Finale im Darts leitete. Der Engländer stand im Rampenlicht während der Partie zwischen Luke Littler und Michael van Gerwen und nutzte seine Sichtbarkeit, um eine wichtige Botschaft zu senden: Darts ist für alle. Direktlink #### (Dartsnews) "Es tut noch immer weh" - Noa-Lynn van Leuven meldet sich nach Ausschluss von der Women's Series zu Wort Noa-Lynn van Leuven äußert sich erstmals nach ihrem Ausschluss aus der PDC Women's Series - und spricht offen über Folgen, Zukunftspläne und den Abschied von Cosmo Darts. Direktlink #### (Dartsnews) "Habe ich darüber nachgedacht aufzuhören? Ja, ein paar Mal" - Huw Ware zweifelte an seiner Akzeptanz als homosexueller Schiedsrichter im Darts Huw Ware hat zugegeben, dass er mehrfach kurz davorstand, mit Darts aufzuhören, bevor er auf der größten Bühne des Sports, dem Alexandra Palace, Geschichte schrieb. Direktlink #### (Dartsnews) "Ich habe mich in der Dartswelt oft ein wenig allein gefühlt" - WDF-Schiedsrichter Lee Rodger über Inklusion, Sichtbarkeit und die Rainbow-Laces-Kampagne Lee Rodger spricht über seine Erfahrungen als offen homosexueller WDF-Schiedsrichter und erklärt, warum Sichtbarkeit und Rainbow Laces im Dartsport so wichtig sind. Direktlink #### (Das Parlament) Etat für Bildung und Familie: Zwischen Kulturkampf und Bandenbildung Die Koalition freut sich über mehr Geld für Kinder und Jugendliche, die Linke vermisst Politik für Frauen und die AfD mag die Queer-Beauftragte nicht. Direktlink #### (Ddorf-aktuell) Düsseldorf: "Drag Star NRW 2026" - opulente Show mit politischer Botschaft Der große Saal im Schauspielhaus war am Donnerstagabend (14.5.) bis auf den letzten Platz gefüllt. Aber nicht, weil das Theaterensemble einen der Klassiker oder ein modernes Stücke aufführte, sondern weil Effi Biest den Drag Star NRW 2026 suchte. Effie Biest, alias Dramaturg und Theaterpädagoge Lasse Scheiba, initiierte vor vier jahren den landesweiten Wettbewerb. Seitdem ist das Düsseldorfer Schauspielhaus die Heimat der darstellenden Kunstform, bei der typische Geschlechterrollen überzeichnet dargestellt werden. Oft humorvoll, parodistisch oder glamourös und die binäre Vorstellungen bewusst aufbrechend. Direktlink #### (Ddorf-Aktuell) Eine Reise durch den queeren Aktivismus in Düsseldorf Der Verein "Queere Geschichten Düsseldorf" organisiert regelmäßig Gesprächsreihen und Diskussionsrunden im Schaufenster der Zentralbibliothek im KAP1. Direktlink #### (Delmenhorster Kreisblatt) Wie wir als Journalisten gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können: Ein Beispiel aus Delmenhorst. Jakob Rüter arbeitet für das Delmenhorster Kreisblatt. Einer seiner Berichte hat dafür gesorgt, dass Tausende Menschen auf die Straße gingen. Direktlink #### (Der Farang) Akzeptanz für LGBTQ+ wächst Eine aktuelle Umfrage des Suan Dusit Poll zeigt eine wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten in Thailand. Gleichzeitig erwartet eine Mehrheit der Bevölkerung, dass die Regierung ihre Bemühungen zur Förderung von Gleichberechtigung und Inklusion fortsetzt. Direktlink #### (Der Farang) Bangkok feiert Pride Parade trotz Regen Trotz starker Regenfälle haben Tausende Menschen am Samstag (31. Mai 2026) an der "Bangkok Pride Parade 2026" teilgenommen Direktlink #### (Der Farang) Debatte über Anreden für Transgender Regierung prüft Anpassungen in offiziellen Dokumenten Direktlink #### (Der Farang) Über 26.000 LGBTQ+-Ehen registriert Mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des thailändischen Gesetzes zur Ehegleichstellung haben landesweit über 26.000 gleichgeschlechtliche Paare ihre Ehe offiziell registriert. Das entspricht rund zehn Prozent aller Eheschließungen und gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu rechtlicher Gleichstellung. Direktlink #### (der Freitag) Verdankt Piet Mondrian seinen Erfolg der queeren Künstlerin Marlow Moss? (Kostenloses Probeabo nötig) Piet Mondrian kennt jeder, seine rasterförmigen Gemälde erzielen bei Auktionen Spitzenpreise. Einige seiner Ideen sind von einer weit weniger bekannten Künstlerin inspiriert: der Britin Marlow Moss. Ihr Werk kann man jetzt entdecken Direktlink #### (Der Nordschleswiger) 40 Tage Freiheitsstrafe auf Bewährung nach Drohungen gegen Pride-Veranstaltung in Sonderburg Das Gericht in Sonderburg hat zwei Männer zu 60 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt, weil sie online damit drohten, Teilnehmende der Pride-Parade zu überfahren. LGBTQ+ Sonderburg hofft, dass das Urteil andere dazu bringt, über ihr Verhalten in Kommentarspalten nachzudenken. Direktlink #### (Der Patriot) Dragqueen aus Erfurt mit Wurzeln in Klieve: "Nastja Areshky" im Podcast "Dicke Lippe" Glitzer, Glamour, Geschlechteridentität - diese drei Themen eint Tim Friesen aus Klieve mit seiner Dragpersona Nastja Areshky. Er steht mittlerweile seit vier Jahren als Dragqueen Nastja auf den Bühnen Deutschlands und performt sogar in seiner eigenen Dragshow. Direktlink #### (Der Spiegel) Dieser Pfarrer holt Dragqueens in die Kirche Mit Partys und Insta-Clips will Tim Lahr eine progressive Kirche gestalten. Dafür holt er auch Dragqueens ins Gotteshaus. Online erfährt er dafür Hass, mancher droht ihm in sozialen Medien mit dem Tod. Direktlink #### (Der Westen) AfD-Fraktionschef ätzt gegen Aktion des FC Bayern: "Ist das peinlich" Der FC Bayern München hat sich mit einer Aktion klar gegen Homophobie und Ausgrenzung positioniert. Ein AfD-Politiker kann dies nicht verstehen. Direktlink #### (Der Westen) Essen hält an Regenbogen-Straße fest - auffällige Markierung wird erneuert Die Stadt Essen setzt erneut ein wichtiges Zeichen: Es wird wieder bunt! Eine Straßenmarkierung wird in Regenbogenfarben erneuert. Direktlink #### (Der Westen) Harald Glööckler lässt tief blicken - "Bis heute verfolgt mich das" Harald Glööckler spricht im Sat.1-"Frühstücksfernsehen" über seine Kindheit. Die Reaktionen folgen prompt. Direktlink #### (Der Westen) Martin Angelo privat: Plötzlich verlor er seinen besten Freund Alle Infos zu Realitystar Martin Angelo privat - seinen Weg vor die Kameras, Beziehungsstatus und den Verlust seines besten Freunds Dominic Smith. Direktlink #### (Der Westen) Nach massiven queerfeindlichen Angriffen: DAS fordert ein Queer-Berater jetzt Queerfeindliche Gewalt nimmt in Hamburg und Deutschland weiter zu. Ein Queer-Berater wird gegenüber unserer Redaktion deutlich. Direktlink #### (Der Westen) Sat.1-Star Martin Angelo: "Erstaunlich, wie schwul Gran Canaria doch ist" Sat.1-Star Martin Angelo ist auf Gran Canaria unterwegs. Und erfährt nun, wie sich Frauen oftmals fühlen, wenn sie unterwegs sind. Direktlink #### (Der Westen) Tränen vorm Bürgeramt: "Hartz und herzlich"-Protagonist kann es kaum fassen - es passiert nach 27 Jahren Tränen bei "Hartz und herzlich" in Rostock. Transmann Damian wagt einen Schritt, der für ihn alles verändert - und das nach 27 Jahren. Direktlink #### (derStandard.at) "Alessandro Nell'Indie": Tausend und eine Spitzennote Im Theater an der Wien erweckt ein glitzerndes Männer-Ensemble die Barockoper zum Leben: Lustig, queer - aber auch lang Direktlink #### (derStandard.at) "Haben nicht begleitet": LGBTIQ-Beratung widerspricht Walter alias Waltraud P. Walter alias Waltraud P. hatte das Geschlecht für Vorteile ändern lassen. Die Beratungsstelle Courage kritisiert, dass seine Behauptungen ungeprüft veröffentlicht wurden Direktlink #### (derStandard.at) "Männlicher Kiefer", "breiter Hals": Wie prominente Frauen verleumdet werden Rechte Influencer behaupten, bekannte Frauen seien in Wahrheit keine - zunehmend auch auf reichweitenstarken Plattformen. Eine Betroffene, Brigitte Macron, wehrt sich mit aller Kraft dagegen Direktlink #### (derStandard.at) 20 queere Serien für die entsetzliche "Heated Rivalry"-Lücke Das Warten auf den Puck: Bingewatching-Klassiker als Gegengift zur quälenden HBO-Häppchen-Taktik Direktlink #### (derStandard.at) Der ewige Kampf um die Meinungsfreiheit Keine Frage: Sie muss verteidigt werden. Die Klage, dass sie vor allem von Linken bedroht wird, verkennt Verschiedenes, meint unser Autor Jens Kastner Direktlink #### (derStandard.at) Die Wilde Wanda: Wiens einzige Zuhälterin Sie galt als Legende der Wiener Unterwelt und wird popkulturell verklärt: Im Interview räumt Autor Clemens Marschall mit der Romantisierung der "Wilden Wanda" auf Direktlink #### (derStandard.at) Familienbeihilfe für lesbische Mütter überforderte Finanzamtscomputer Nach der Geburt eines Babys wird den Eltern die Familienbeihilfe antragslos überwiesen. Bei lesbischen Paaren fragte das System nach dem Vater und streikte. Erst ein Machtwort aus dem Ministerium half Direktlink #### (derStandard.at) Für mehr Freude am Kinderkriegen fehlen die Rahmenbedingungen Sich aufs "G'spür" zu verlassen, wie Ministerin Bauer meint, reicht nicht. Vielmehr herrscht Aufholbedarf beim Umgang mit queeren Lebensformen - und die traditionelle Familie steht unter Druck Direktlink #### (derStandard.at) Grindiger gehts nimmer - blauschwarze Kampagne um Waltraud alias Walter P. Der Ex-Rotlichtboss zielte durch seinen Geschlechtswechsel auf Vorteile ab, FPÖ und Wiener ÖVP ergehen sich im Bashing einer NGO: ein politischer Tiefpunkt Direktlink #### (derStandard.at) Haben Transfrauen einen Vorteil im Sport? Einer neuen Metaanalyse zufolge ist die körperliche Fitness von Transgenderfrauen vergleichbar bei Frauen, die mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen zur Welt kamen. Doch die Datenlage ist schwierig Direktlink #### (derStandard.at) Initiative fordert queere Tage in Wiens öffentlichen Saunen Während eine Awarenessaktion Frauen ungestörte Stunden in Wiens gemischten öffentlichen Saunen garantieren soll, melden sich nun auch queere Personen zu Wort Direktlink #### (derStandard.at) Kickl lobt Orbáns "historische Verdienste" im "Kampf gegen LGBTIQ-Kult" Ungarns Premier war ein Vorbild der Rechten. In der FPÖ leckt man Wunden - an der Parteispitze und an der Basis. Bei den US-Midterms könnte die nächste bittere Schlappe blühen Direktlink #### (derStandard.at) Meloni greift Linke an nach Drohungen gegen Komiker mit Rechtsdrall Andrea Pucci sagte für das Musikfestival San Remo ab Direktlink #### (derStandard.at) Mit der richtigen Identität leben: Wie man in Österreich sein Geschlecht ändert Der Fall Walter/Waltraud P. hat die Transgenderfrage auf negative Weise aufs Tapet gebracht. Tatsächlich ermöglicht eine Geschlechtsangleichung aber ein stimmigeres Leben Direktlink #### (derStandard.at) Personenstandsänderung: "Plötzlich so sein dürfen, wie man ist" Wer in Österreich seinen Geschlechtseintrag ändern möchte, benötigt dafür ein Gutachten. Wie aber entscheiden Psychiater:innen und Therapeut:innen, ob jemand diesen Schritt gehen darf? Direktlink #### (derStandard.at) Pride-Monat: Das Patriarchat macht vor der queeren Community nicht halt Der nahende Pride-Monat Juni macht queeres Leben sichtbar - doch Räume nur für Lesben und queere Frauen fehlen Direktlink #### (derStandard.at) Pronomen im Studium selbst wählen: "Das hat für mich einen enormen Unterschied gemacht" Manche Fachhochschulen ermöglichen Studierenden, ihren Vornamen zu ändern. Was das für Betroffene bedeutet Direktlink #### (derStandard.at) Queere Menschen bleiben im privaten Bereich oft ohne Schutz vor Diskriminierung (Registrierung erforderlich) Elf Prozent der LGBTIQ+-Personen meiden Arztbesuche aus Angst. Organisationen kritisieren die Untätigkeit der Regierung Direktlink #### (derStandard.at) Russische Soldaten durchsuchen Handys, um queere ukrainische Menschen zu identifizieren In vielen Fällen wurden die Betroffenen inhaftiert und teilweise gefoltert Direktlink #### (derStandard.at) Selbsternannte "Pedo-Hunter" in Eisenstadt verurteilt Die drei Angeklagten hatten unter dem Vorwand, Pädophile zu jagen, einen Mann mit Fake-Accounts gelockt, um ihn dann zu verprügeln Direktlink #### (derStandard.at) Tatverdächtige nach Attacke auf homosexuelles Paar in Wien ausgeforscht Das Paar wurde vor einem Jahr von Jugendlichen homophob beleidigt und umzingelt. Ein 16-Jähriger soll einen der Männer durch einen Tritt gegen den Kopf schwer verletzt haben Direktlink #### (derStandard.at) Und alle gingen zum Regenbogen: Viktor Orbán ist schon länger angezählt DER STANDARD war im vergangenen Juni auf der verbotenen Pride in Budapest und sah Menschen, die sich die Freiheit nahmen und auf die Straße gingen Direktlink #### (derStandard.at) Warum der ESC für die queere Community so wichtig ist Wie aus dem TV-Spektakel ein globaler Safe Space wurde und welche Bedeutung Nicole und Thomas Forstner für Queerness haben, weiß "Medianet"-Chefredakteur Dinko Feijzuli Direktlink #### (derStandard.at) Warum Ergänzungen der Pride-Flag und des LGBT-Alphabets kontraproduktiv sind Mit ihren Versuchen der Inklusion schließt die queere Community paradoxerweise automatisch gewisse Gruppen aus. Direktlink #### (derStandard.at) Wiens erste WG für queere Senior*innen? Transmann Arthur ist angekommen Die Volkshilfe hat in Mariahilf eine Wohngemeinschaft eröffnet, in der Vielfalt bewusst gelebt wird. Ein Besuch beim ersten Bewohner und der ersten Bewohnerin Direktlink #### (derStandard.de) "Copenhagen Gay Choir": Wie eine dänische Kirche zum Schutzraum für dutzende schwule Männer wurde Der Chor probt wöchentlich vor dem Altar und will zum einen musikalisch erfolgreich, zum anderen aber auch ein sicherer Ort für Homosexuelle sein Direktlink #### (derStandard.de) Christliche Kulturkrieger am Balkan im Kampf gegen Pluralismus und Säkularismus Religiöse Nationalisten in Ost- und Südosteuropa versuchen, unterstützt von US-Organisationen, eine autoritäre Gesellschaft aufzubauen. In immer mehr Ländern gewinnen sie an Einfluss Direktlink #### (derStandard.de) Einblick in die Hate-Crime-Szene: "Das ist doch Wahnsinn" Ein junger Steirer hat den Telegram-Kanal "Pedohunters Austria" gegründet, unter deren Namen brutal Jagd auf schwule Männer gemacht wurde. Nun will er das wiedergutmachen Direktlink #### (derStandard.de) Ex-Grüne El-Nagashi will mit Thinktank gegen EU-"Gender-Lobby" kämpfen Die einstige Abgeordnete beklagt, dass eine angebliche Translobby "an der Demokratie vorbei" die Politik beeinflusse. Sie will Homosexuellenrechte und Transrechte voneinander abkoppeln Direktlink #### (derStandard.de) Frauen, die auf Männer stehen, die auf Männer stehen Der Sex und die Liebesgeschichte der männlichen Protagonisten in "Heated Rivalry" sind vor allem bei weiblichem Publikum beliebt. Was das über Frauen - und Männer - aussagt Direktlink #### (derStandard.de) Freispruch in Verhetzungsprozess um "Schwuchtel"-Posting Ein unbescholtener 63-Jähriger hat in einer Diskussion einen Mitposter beschimpft. Verhetzung sei das aber keine gewesen, urteilt der Richter Direktlink #### (derStandard.de) Medikamentenmangel und Stigmatisierung: HIV-Infektionen in Russland nehmen zu Obwohl laut Studien vier Fünftel aller Infektionen durch heterosexuelle Kontakte entstehen, werden Infizierte unter Generalverdacht gestellt. Probleme gibt es auch an der Ukraine-Front Direktlink #### (derStandard.de) Russisches Gericht verbietet Erfolgsroman, der Homosexualität thematisiert "Sommer mit Pionierhalstuch" schildert die erste Liebe zweier Teenager. Die Autorinnen Katerina Silwanowa und Elena Malisowa haben das Land aus Sorge vor Übergriffen verlassen Direktlink #### (derStandard.de) Schauspieler Luka Dimic: "Jeder soll alles spielen dürfen" Der österreichische Spielfilm "Eismayer" wurde in Venedig prämiert. Einer der Hauptdarsteller der schwulen Liebesgeschichte im Bundesheer ist Luka Dimic. Wer ist er? 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Direktlink #### (Deutsche Welle) Die Eulenburg-Affäre: Kaiser Wilhelms II. queere Freunde Ein Kaiser, den man "Liebchen" nannte, ein General, der in einem rosa Tutu einen Herzinfarkt erlitt: Der homoerotische Freundeskreis um den Diplomaten Eulenburg erschütterte das Deutsche Reich bis ins Mark. Direktlink #### (Deutsche Welle) Homophobie in Nigeria: ein Opfer berichtet Über Dating-Apps in Fallen gelockt, misshandelt und erpresst: In Nigeria sind sogenannte "Kito"-Angriffe auf queere Menschen keine Seltenheit. Betroffene berichten von Gewalt, Angst und fehlendem Schutz. Direktlink #### (Deutsche Welle) Kenia: Geldnöte bei Angeboten für LGBTQ-Personen Die drastischen Kürzungen bei USAID und anderen internationalen Partnern bringen auch die queere Szene in Kenia in Bedrängnis: Organisationen mussten Personal entlassen und Programme streichen. Doch sie wollen kämpfen. Direktlink #### (Deutsche Welle) Polen: EuGH-Urteil zur "Homo-Ehe" setzt Tusk unter Druck Der Europäische Gerichtshof fordert Polen auf, im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anzuerkennen. Für Premier Donald Tusk wächst der Druck, LGBTQ+-Rechte endlich umzusetzen. Direktlink #### (Deutsche Welle) Wie eine queere Familie aus Russland um ihren Sohn kämpft Wird der Adoptivsohn eines russischen Flüchtlings aus Deutschland abgeschoben? Die Behörden gewähren ihm kein Asyl, seinen Vormündern hingegen ja. Die DW erzählt die Geschichte von Artur, Rudolf und Viktor. S.a.: Bamf will schwerbehindertes Adoptivkind aus Regenbogenfamilie abschieben (21.01.2026) Direktlink #### (Deutsches Ärzteblatt) Diskriminierung geht mit schlechterer Gesundheit einher Die Entwicklung einer umfassenden Handlungsstrategie zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit und zur Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit sollte dringend auf der politischen Agenda stehen. Dafür plädierte heute Jens Hoebel, Leiter des Fachgebiets Soziale Determinanten der Gesundheit im Robert Koch-Institut (RKI), beim Kongress Armut und Gesundheit in Berlin. Direktlink #### (Deutsches Ärzteblatt) HIV-Prävention: PrEP-Nutzung seit der Kostenübernahme deutlich angestiegen Seit die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) 2019 von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet wird, stieg die Zahl der Nutzenden in Deutschland deutlich an. Dies geht aus der aktuellen PrEP-Surv-Studie hervor. Direktlink #### (Deutsches Ärzteblatt) HIV: Tägliche Pille aus Bictegravir und Lenacapavir vereinfacht Therapie bei Älteren (Registrierung erforderlich) Die Kombination aus dem Integrase-Hemmer Bictegravir und dem Kapsid-Inhibitor Lenacapavir ermöglicht Menschen mit HIV, die unter einer langjährigen Therapie Resistenzen gegen ältere antiretrovirale Wirkstoffe entwickelt haben oder diese nicht vertragen, erstmals eine einmal tägliche orale Therapie. Direktlink #### (Deutsches Ärzteblatt) Psychotherapie und Diversität: Therapie als "Safe Space" Mit einer Fachtagung zur "queersensiblen Psychotherapie" setzt die Bundespsychotherapeutenkammer ihre Antidiskriminierungskampagne fort. Eine Studie zeigte unter anderem, dass queere Menschen auch in Therapie Diskriminierung erleben - meist aus Unwissenheit. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) "Heated Rivalry": Ein kleiner Verlag in Thüringen profitiert vom Serienhype Vom Hype um die Serie "Heated Rivalry" profitiert auch der kleine Verlag "Second Chances": Jeanette Bauroth hat den Roman für den deutschen Markt entdeckt. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Eltern zu dritt - acht Jahre Lebensrealität Kathleen, Maryna und Axel sind eine Regenbogenfamilie. Sie haben das Co-Parenting genau geplant - wie ist die Realität? Unsere Reporterin hat sie begleitet. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Hass im Netz - Rechte Angriffe auf Transmenschen nehmen zu Queere und Transmenschen werden online von rechts attackiert. Aktuell diskutierte Anpassungen am Selbstbestimmungsgesetz könnten das noch verstärken. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Juristin und Imamin Seyran Ates: Mutige Reformerin des Islam Seyran Ates engagiert sich für Frauenrechte, Migrantinnen und einen progressiven Islam. Mit ihrer liberalen Moschee machte die Juristin und Imamin Schlagzeilen. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Kulturkampf: Warum der Streit um Werte eskaliert Ob Sprache, Symbole oder Lebensweisen: Immer häufiger eskalieren öffentliche Debatten zu Grundsatzfragen. Der Begriff Kulturkampf ist dabei allgegenwärtig. Was treibt diese Konflikte an - und warum verlaufen sie heute anders als früher? Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Rosa von Praunheim: Queerer Filmemacher ohne Kompromisse Rosa von Praunheim provozierte seit den 1970er-Jahren bewusst mit Film und Sprache, prägte das queere Kino nachhaltig. Ein Gespräch mit ihm vom 17.2.2025. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Schwester Hannelore: Ein Herz für Ausgegrenzte Seit mehr als 30 Jahren arbeitet die Ordensschwester Hannelore mit Aids-Patienten. Im Franziskanerorden fühlt sie sich damit gut aufgehoben.   Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Türkischer Sänger Mabel Matiz freigesprochen Eigentlich hatte der beliebte türkische Sänger Mabel Matiz mit seinem Song "Perperişan" nur eine Liebesgeschichte "inspiriert von Volkstraditionen" erzählen wollen. Doch der Refrain zog eine Klage des türkischen Innenministeriums wegen "Obszönität" gegen den offen schwulen Künstler nach sich. Direktlink #### (Deutschlandfunk Kultur) Vater und Transfrau - Was wurde aus Elna? Jana Münkel / 04. Januar 2026 / 11:07 Uhr Direktlink #### (Deutschlandfunk Nova) ...wenn du liebst. Und liebst. Und liebst. Die Liebe zwischen Clara und Nina im Roman "Pizza Orlando" von Clara Umbach ist eine unfassbar große Liebe. Und doch eine Liebe, die nicht funktioniert. Direktlink #### (Deutschlandfunk Nova) FLINTA-Party: Besserer Vibe ohne Männer? Wie feiern Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen, wenn sie komplett unter sich sind? Eine Veranstalterin berichtet. Direktlink #### (Deutschlandfunk Nova) Geschlechterrollen-Experiment: Wenn Männer zu Möbeln werden Was passiert, wenn Männer nur als Möbel anwesend sind? Und Frauen den ganzen Raum haben, sich frei zu bewegen, zu unterhalten, sich zu entfalten? Ein Experiment, bei dem Männer und Frauen neu über Geschlechterrollen und Machtverhältnisse nachdenken. Direktlink #### (Deutschlandfunk Nova) Gesetzentwurf könnte Rechte von Queeren in der Ukraine einschränken Von medizinischen Entscheidungen bis hin zum Erbrecht: Ein neuer Gesetzesentwurf könnte Rechte gleichgeschlechtlicher Paare in der Ukraine massiv einschränken. Besonders für queere Soldaten und Soldatinnen im Krieg wäre das dramatisch. Direktlink #### (Deutschlandfunk Nova) Pride Month in Polen: Zwischen Fortschritt und Frust Mehr Sichtbarkeit, mehr Akzeptanz - aber noch keine Gleichberechtigung: Warum viele queere Menschen in Polen heute hoffnungsvoller sind als noch vor einigen Jahren und trotzdem auf politische Veränderungen warten Direktlink #### (Deutschlandfunk) Gottes Segen für queere Paare? Umstrittenes Thema in der katholischen Kirche Tag für Tag - das Religionsmagazin im Deutschlandfunk (Deutschlandradio) Direktlink #### (Deutschlandfunk) Islamunterricht an staatlichen Schulen: Ein Mittel gegen Islamismus und Extremismus? Islamischer Religionsunterrichts an staatlichen Schulen kann Schüler resilienter machen gegen Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit oder Homophobie. Eine aktuelle Studie stützt diese These, Kritiker zeigen aber auch Probleme auf. Direktlink #### (Deutschlandfunk) Mönch in High-Heels: Homosexueller Mönch in Japan kämpft gegen Diskriminierung Tag für Tag - das Religionsmagazin im Deutschlandfunk Direktlink #### (Deutschlandfunk) Proteste bei Pride Parade gegen Argentiniens Präsidenten Milei In Argentinien haben zehntausende Menschen an der diesjährigen Pride-Parade teilgenommen. Direktlink #### (Deutschlandfunk) Queeres Leben: Autorin Lilly Axster schafft Raum für Vielfalt Lilly Axster ist Autorin, Theatermacherin und Aktivistin. Ihre Bilderbücher und Jugendromane handeln von Sexualität, Diversität, Identität und Verlust. Mit ihren Werken verleiht sie Kindern eine Stimme und engagiert sich gegen Ungleichheit. Direktlink #### (Die Deutsche Bühne) "Jedes Mal, wenn ich verurteilen will, muss ich eher eine Frage stellen" Von der Erfolgs-Serie "Schwarze Früchte" in der ARD bis hin zur aktuellen Inszenierung "Die Zwillinge" am Maxim Gorki Theater in Berlin bricht Lamin Leroy Gibba mit eindimensionalen Zuschreibungen. Jenseits von Klischees zeigt der Autor, Regisseur und Schauspieler seine Perspektive auf die deutsche Kulturlandschaft. Direktlink #### (Die Eule) Queere Katholik:innen als "Verhandlungsmasse" Foto: William Fonteneau (Unsplash). Der Streit über Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare offenbart, was in der katholischen Kirche schief läuft. Kommt auch deshalb vor dem Katholikentag in Würzburg keine Feierstimmung auf? Direktlink #### (Die Glocke) Auch Gütersloh soll Christopher-Street-Day bekommen In Gütersloh befindet sich derzeit ein Verein in Gründung, der in der Region einen Christopher-Street-Day veranstalten will. Direktlink #### (Die Presse) Keiner spricht so viel über "woke" und "trans" wie die FPÖ 85 Prozent aller Nennungen kommen in Anfragen und Anträgen der Freiheitlichen vor, zeigt eine Auswerung des Parlamentsdienstes. Für den SPÖ-Abgeordneten Mario Lindner "grenzt das an Besessenheit". Direktlink #### (Die Presse) Queerer Marxismus: Russische Science-Fiction aus dem Jahr 1908 (Bezahltes Probeabo nötig) Im Jahr 1908 wurde erstmals ein zwar über den fernen Planeten gespiegeltes, aber anschauliches Zukunftsbild einer entwickelten sozialistischen Gesellschaft gezeichnet. Kleine Erinnerung an den Roman "Der rote Planet" und an Alexander Bogdanows queeren Marxismus. Direktlink #### (Die Presse) Trans-Madonnen? In Zukunft malt Anouk Lamm Anouk lieber wieder Tiere (Bezahltes Probeabo nötig) Die Wiener Künstlerin Anouk Lamm Anouk ist für ihre sanften Bilder in Beige und Weiß bekannt. Doch jetzt erregte sie mit ihrem Bild "Quaint Sunday/Mary's Penis" im Künstlerhaus den Zorn fundamentalistischer Katholiken. Ein klärender Atelierbesuch. Direktlink #### (Die Rheinpfalz) Am 17. Mai: Stadt hisst Flagge als Symbol für Vielfalt und Toleranz Die Stadt Bad Dürkheim hisst jährlich am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie (Idahobit), die sogenannte Progress-Pride-Flagge am Rathaus. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Regenbogen-Flagge, die Toleranz symbolisiert. Der Stadtrat stimmte einem entsprechenden Antrag der Grünen einstimmig zu. Direktlink #### (Die Rheinpfalz) Regenbogenbank auf dem Friedhof: Symbol für Vielfalt und Hoffnung Der Hauptfriedhof ist seit Kurzem um einen besonderen Ort der Ruhe und Begegnung reicher: Auf dem jüdischen Grabfeld wurde eine Bank in Regenbogenfarben aufgestellt. Direktlink #### (Die Rheinpfalz) Zwei Herren von Real Madrid: Schwule Fußballer am Pfalztheater Im Herrenfußball herrscht noch immer Homophobie. Kaum ein Profikicker wagt es, sich als schwul zu outen. Leo Meiers absurde Komödie reagiert darauf - mit feiner Ironie. Direktlink #### (Die Weltwoche) Schwule wählen Marine le Pen: Warum Homosexuelle in Frankreich mit den Grünen und Linken brechen 💩 Nach der Auflösung des Parlaments im Sommer der woken Olympischen Spiele bastelten sich die zerstrittenen Linksparteien eine «Neue Volksfront» zurecht. Dank des «republikanischen Reflexes» gegen den Faschismus - der Brandmauer - erhielten sie im Parlament eine relative Mehrheit. Als Nachfolgerin des homosexuellen Premierministers Gabriel Attal wollten sie die parteilose Lesbe Lucie Castets einsetzen, eine Spitzenbeamtin im Pariser Rathaus. Direktlink #### (Die Zeit) Alfonso Pantisano: Wie einsam der Mensch wird - wenn der Körper schwer erkrankt (Bezahltes Probeabo nötig) Alfonso Pantisano war immer auf Draht, Queerbeauftragter, bestens vernetzt. Als er erkrankte, war er plötzlich allein. Bis er in üblen Nächten begann, das zu ändern. Direktlink #### (Die Zeit) Berliner Club SchwuZ: "Geschmacklos, aber mit Herz" Das SchwuZ in Berlin war der wohl wichtigste Queer-Club Deutschlands - jetzt muss er schließen. Eine allerletzte Party Direktlink #### (Die Zeit) Boiler Berlin: Was passiert in Berlins bekanntester Männersauna? Der Sexpodcast war im Boiler - wo es um mehr geht als Cruising und nackte Haut. Zwischen Spa und Glory Holes entsteht ein Safe Space. Und nebenan sind alle willkommen. Direktlink #### (Die Zeit) Conchita Wurst: Wer fürchtet sich vor diesem Bart? (Bezahltes Probeabo nötig) Vor zwölf Jahren gewann Conchita Wurst den ESC. Die russische Propaganda nutzt ihr Gesicht bis heute als Feindbild. Direktlink #### (Die Zeit) Diversity in Unternehmen: Unsere queere Vielfalt wird gebraucht Seit Donald Trump LGBTQ+-Rechte attackiert, werfen viele US-Unternehmen ihre Diversity-Programme über Bord. In Europa passiert das Gegenteil - aus gutem Grund. Direktlink #### (Die Zeit) Feuilletonpodcast: Wo breitbeinige Heteros und trans Männer sich weinend umarmen Heidi Klum sucht seit 20 Jahren "Germany's Next Topmodel". Früher zählte Disziplin und Dünnsein. Heute zählt Energie. Ist das eine Erleichterung oder eine neue Zumutung? Direktlink #### (Die Zeit) Gesetze gegen Homosexualität: Küssen sich zwei Männer in Dakar (Bezahltes Probeabo nötig) Es ist eine unheimliche Allianz: Netzwerke in den USA und Afrika mobilisieren für drakonische Gesetze gegen Homosexualität. Queere Aktivisten aber halten dagegen. Direktlink #### (Die Zeit) Jane Ward: "Die meisten queeren Menschen sind dankbar, nicht hetero zu sein" (Bezahltes Probeabo nötig) Viele Frauen sind enttäuscht von Männern. Die Professorin Jane Ward denkt deshalb, dass bei Heterosexuellen einiges falsch läuft. Sie hat einen Rat, nicht nur für Männer. Direktlink #### (Die Zeit) Jurassica Parka: Durch den Drag gezogen (Kostenloses Probeabo nötig) Die Berliner Dragqueen Jurassica Parka ist wegen der Verbreitung von Kinderpornografie vorbestraft, dennoch trat sie weiter auf. Was bedeutet der Fall für die Szene? Direktlink #### (Die Zeit) Lesbos in Griechenland: Insel der Frauen (Bezahltes Probeabo nötig) Das griechische Lesbos ist tatsächlich ein Lieblingsziel für lesbische Touristinnen. Hier suchen sie Gemeinschaft, Strände ohne männliche Blicke - und die Magie der Urmutter. Direktlink #### (Die Zeit) Madame Macron: Der Rufmord aus dem Netz Eine Verschwörung über Brigitte Macron wird millionenfach geteilt - bis daraus ein Prozess wird. Wer verdient daran, wer glaubt daran, und wer zahlt den Preis? Direktlink #### (Die Zeit) Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern (Bezahltes Probeabo nötig) Vieles spricht dafür, dass Neonazi Marla-Svenja Liebich das Selbstbestimmungsgesetz missbraucht. Ein Landkreis geht jetzt dagegen vor. Es ist der erste derartige Fall. Direktlink #### (Die Zeit) Polyamorie: "Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen kann" Ist Polyamorie komplizierter als Monogamie? Wichtiger sei es, Widersprüche auszuhalten, sagt Therapeut Agostino Mazziotta. Beziehung zu öffnen, kann auch stabilisieren. Direktlink #### (Die Zeit) Riccardo Simonetti: "Ich wollte dahin, wo es Applaus gibt, dass ich bin, wie ich bin" Riccardo Simonetti spricht im Podcast darüber, wie es ist, schon als Kind ständig das Gefühl zu haben, anders zu sein. Und verrät, was er von Lana Del Rey gelernt hat. Direktlink #### (Die Zeit) Stimmt es, dass das Selbstbestimmungsgesetz zum Missbrauch einlädt? Seit einem Jahr gilt das Selbstbestimmungsgesetz, doch die Union will es wieder ändern. Es enthalte keine klaren Regeln für den Wechsel des Geschlechtseintrags. Wirklich? Direktlink #### (Die Zeit) Wie "Heated Rivalry" einen Verlag in Thüringen auf den Kopf stellt (Bezahltes Probeabo nötig) Jeannette Bauroth verlegt Bücher, die niemand sonst verlegen will. Dank einer TV-Serie hat sie plötzlich eins, das alle wollen. Eine reale Underdog-Story. Mit Happy End? Direktlink #### (diesseits) Ist "queer" eine moderne Erfindung? Geschlechtergrenzen werden nicht erst seit heute überschritten. Die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel zeigt, wie eng Geschlecht, Freiheit und soziale Herkunft miteinander verbunden sind. Direktlink #### (DIFFUS) Baran Kok im DIFFUS Print-Magazin: "Darf eine Schw****** Spaß haben?" Für unser neues Print-Magazin haben wir Baran-Kok zum Interview und Foto-Shoot getroffen. Direktlink #### (Diffus) Felix Jaehn trifft LUNA: Überraschungserfolge, Mental Health und Coming-Out in der BRAVO In unserer neuen Titelstory trifft DJ Felix Jaehn auf Singer-Songwriterin LUNA zu einem Gespräch über Queerness und Mental Health. Direktlink #### (DJ Mag) Nach queerfeindlichen Kommentaren: Stil vor Talent wirft Artist raus Das Label Stil vor Talent hat einen Künstler mit sofortiger Wirkung aus dem Label entfernt. Auslöser war ein queerfeindlicher Vorfall im Umfeld von DJ HOVR. Mit seinem Statement zieht das Berliner Label nicht nur eine klare Grenze, sondern erinnert auch daran, wo House historisch herkommt. Direktlink #### (Domradio) Gerät die kirchliche Lehre zur Homosexualität ins Wanken? Ändert die Kirche ihre Morallehre, dann geschieht das oft im Verborgenen. So auch im "Zwischenbericht der Studiengruppe 9" der Weltsynode. Darin wurde das Thema homosexuelle Paare positiv beleuchtet. Seither wird darüber debattiert. Direktlink #### (dpa factchecking) Diskussion falsch dargestellt - Missbrauch von Kindern bleibt strafbar Queere Menschen erfahren unter dem Deckmantel des Kinderschutzes immer wieder Diskriminierungen und Anfeindungen. So wird in einem Facebook-Beitrag behauptet, die Grünen wollten die "sexuelle Identität" mit ins Grundgesetz aufnehmen. Dadurch würde Pädophilie legalisiert. Stimmt das? Direktlink #### (dpa-factchecking) Äußerungen zu Homosexualität - Urteil aus Finnland falsch wiedergegeben Das Oberste Gericht Finnlands hat eine christdemokratische Politikerin wegen Äußerungen über Homosexualität zu einer Geldstrafe und zur Zurückziehung einer Veröffentlichung verurteilt. Der Fall von Päivi Räsänen wird auch in konservativen und christlichen Medien in Deutschland besprochen. Auf einer Facebook-Seite wird ein Sharepic verbreitet, das den Eindruck erweckt, als sei Räsänen für die Wiedergabe eines Bibelzitats verurteilt worden. ""Als Mann und Frau schuf er sie" strafbar!" steht darauf. Begleitend heißt es, dass Räsänen eine Broschüre mit diesem Zitat als Titel veröffentlicht habe: "Darin zitiert sie die Heilige Schrift zu Ehe und Geschlechtlichkeit. Keine Aufrufe zur Gewalt. Keine Beschimpfungen. Klassische christliche Lehre." Dennoch sei sie verurteilt worden. Direktlink #### (dpa-factchecking) Empfehlung statt Gesetz - Neue EU-Strategie soll LGBTIQ+-Rechte stärken Kinder werden immer wieder instrumentalisiert, um queere Menschen zu diskriminieren und Fortschritte bei LGBTIQ+-Rechten zu verhindern.Aktuell kursiert in sozialen Netzwerken und auf rechten Blogs die Behauptung, Kinder könnten sich in der Europäischen Union künftig unabhängig von ihrem Alter ihr Geschlecht frei aussuchen. Ärzte oder Eltern müssten dabei nicht einbezogen werden. Außerdem drohten EU-Mitgliedstaaten Sanktionen, wenn sie diese Regelung nicht umsetzen. Stimmt das? Direktlink #### (dpa-factchecking) Frauen bei Miss Universe - Transgender-Kandidatin aus Vietnam verfehlte die Top 12 Beim jüngsten Schönheitswettbewerb zur "Miss Universe" haben es einem Video in sozialen Netzwerken zufolge "keine Frauen" unter die zwölf Finalistinnen geschafft. "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der hässlichste, künstliche Mann von allen?", fragt ein Nutzer. Doch seine Behauptung, hier stünden nur Männer auf der Bühne, ist ein Märchen ohne reale Grundlage. Direktlink #### (dpa-factchecking) Kommunalwahlen in Bayern - Hass-Welle gegen Linken-Kandidatin: KI-Fake kursiert In den sozialen Netzwerken wird eine Kommunalpolitikerin der Linken aus Dinkelsbühl in Mittelfranken mit Beleidigungen und Hass überzogen. Neben Beiträgen mit einem Foto der Frau kursiert auch ein Video, auf dem sie knapp bekleidet zu tanzen scheint. Es wirkt, als handele es sich um eine Bildschirmaufnahme und als sei das Video ursprünglich auf dem örtlichen Facebook-Profil ihrer Partei veröffentlicht worden. Die Deutsche Presse-Agentur verzichtet darauf, das Video zu verlinken. Direktlink #### (dpa-factchecking) Nicht lebenslang - Enoch Burke in Haft wegen Missachtung gerichtlicher Anordnungen Der Fall des irischen Lehrers Enoch Burke beschäftigt Gerichte seit 2022. Online kursieren dazu immer wieder Behauptungen. Nun sei Burke "zu lebenslanger Haft verurteilt" worden, "weil er sich im Jahr 2022 geweigert hatte, die Pronomen" eines Schulkindes zu verwenden. Direktlink #### (dpa-factchecking) Nicht wegen Transgenderdebatte - Irischer Lehrer wegen Missachtung des Gerichts inhaftiert Mehr als 560 Tage hat der irische Ex-Lehrer Enoch Burke wegen der Missachtung von Gerichtsentscheidungen in Haft verbracht. Einige wie etwa die Kabarettistin Monika Gruber behaupten, sein einziges Verbrechen sei seine Weigerung gewesen, Schüler mit den von ihnen selbst gewählten Pronomen anzusprechen. Doch dem widerspricht das Gericht deutlich. Direktlink #### (dpa-factchecking) Rechte von Transpersonen: Peru änderte umstrittene Regelung nach Protesten Fragen zur rechtlichen und medizinischen Einordnung von Geschlechtsidentität werden international unterschiedlich gehandhabt. Aktuell verbreitet sich in sozialen Netzwerken die Behauptung, dass in Peru "Transgender-Personen nun als psychisch krank" eingestuft werden würden. Direktlink #### (Dresdner Neueste Nachrichten) Christopher Street Day in Dresden: Politischer geht es nicht Die Weisung der Landesdirektion Sachsen, das politische CSD-Straßenfest als Veranstaltung einzustufen, ist instinktlos, kommentiert DNN-Chefreporter Thomas Baumann-Hartwig. Direktlink #### (Du bist Halle) Keine weiteren Regenbogenbänke für Halle: Stadt findet keine Sponsoren Vor 4 Jahren klang alles nach einer vielversprechenden, bunten Initiative. Auf Antrag der Fraktion "Hauptsache Halle" hat der der hallesche Stadtrat am 27. April 2022 beschlossen, im Stadtgebiet zusätzliche Sitzbänke aufzustellen und diese in den Farben der Regenbogenflagge zu gestalten. Direktlink #### (Echo) Erhebung sollte nicht zum Papiertiger mutieren Aus der Bedarfsanalyse zur Angebotslandschaft für queere Personen im Kreis Groß-Gerau müssen auch Handlungsvorschläge umgesetzt werden, fordert Harald Sapper. Direktlink #### (Echo) Queere Jugendliche leiden unter Ausgrenzung und Intoleranz Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse dokumentiert die Lebensrealität für queere Menschen im Kreis Groß-Gerau und gibt 91 Handlungsempfehlungen. Welche Defizite vorhanden sind. Direktlink #### (Echte Mamas) Kind mit bester Freundin: "Wir können uns immerhin nicht scheiden lassen." Pat und Nina sind beste Freunde - und erwarten jetzt gemeinsam ein Baby. Warum sie sich bewusst für Co-Parenting entschieden haben. Direktlink #### (Edition F) "Am Ende reicht Internetaktivismus allein nicht aus." - Ole Liebl über Antifeminismus und wirksame Gegenstrategien Wir haben mit Ole Liebl darüber gesprochen, warum Antifeminismus wieder an Boden gewinnt und wie wir gemeinsam antifeministischen Tendenzen entgegentreten können. Direktlink #### (Edition F) Keine Gewaltdarstellung, keine transfeindlichen Beleidigungen: Der Film "Crossing" erzählt queere Geschichten anders Der Kinofilm "Crossing: Auf der Suche nach Tekla" von Regisseur Levan Akin macht die Herausforderungen und die große Solidarität innerhalb der trans Community spürbar und bricht mit den Erwartungen der Zuschauer*innen. Unsere Autorin Mona Siegers traf sich mit Levan Akin zum Gespräch. S.a.: Verzweifelte Suche nach der trans Nichte (15.07.2024) Direktlink #### (Edition F) Mut, zu dir selbst zu stehen: Queere Existenz ist politisch Für queere Personen ist Mut oft eine Daueraufgabe. Doch wie viel Mut steckt hinter queerer Bildungsarbeit, politischen Veränderungen und alternativen Lebensentwürfen? Wie viel Mut braucht es, zu sich selbst zu stehen - in einer Zeit, in der Queerfeindlichkeit wieder salonfähig wird und für viele offen queere Menschen zum Alltag gehört? Diese Fragen standen auf dem FFF DAY 2025 im Panel "Mut, zu dir selbst zu stehen: Queere Existenz ist politisch" im Mittelpunkt. Was dabei herauskam, erfährst du hier. Direktlink #### (Edition F) Queere Trauer: Zwischen Verlust und fehlender Anerkennung In Folge 69 unseres Podcasts "Echt & Unzensiert" ist Caro Zündorf zu Gast. Als freie Rednerin und Trauerbegleiterin unterstützt sie Menschen dabei, Abschied zu nehmen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu finden. Direktlink #### (Edition F) Sexshopkollektiv Fuck Yeah: "Offen fuer alle mit einem großen Herz fuer queere FLINTA" Das Sexshopkollektiv "Fuck Yeah" im Hamburger Gängeviertel will die Sextoy-Industrie neu denken und dabei einen Safer Space für queere FLINTA schaffen. Im Interview sprechen wir mit Mitbegründer*in Zarah über die Entstigmatisierung der Sexualität, feministisches Sextoydesign und darüber, was sie von anderen Sexshops unterscheidet. Direktlink #### (Eimsbütteler Nachrichten) Reaktion auf Hasskommentare im Netz: "Ich habe das Recht zu berichten und frei zu leben" Auf TikTok veröffentlichte unsere Redakteurin Alexis Milne zwei Videos zum Eimsbütteler Wohnungsmarkt. Wenig später überfluteten Hassnachrichten die Kommentarspalte. Wie sie damit umgeht und was sie anderen Betroffenen rät. Direktlink #### (Eltern) Keine Angst vor "Frühsexualisierung": Warum Aufklärung über Vielfalt unseren Kindern nicht schadet Schadet es Kindern, über sexuelle Vielfalt aufgeklärt zu werden? Nein, sagt die Wissenschaft - denn die Warnung vor der sogenannten "Frühsexualisierung" ist vor allem eins: eine politische Instrumentalisierung. Direktlink #### (epd Film) Interview. Nia DaCosta über "Hedda" Mit "Hedda" verlegt Nia DaCosta Henrik Ibsens klassisches Drama in das England der 1950er Jahre - eine Welt aus Understatement, gesellschaftlicher Etikette und unterdrücktem Begehren. Inmitten dieser kontrollierten Oberflächen explodiert die Titelheldin, gespielt von Tessa Thompson, als komplexe, queere Frau, gefangen zwischen sozialer Erwartung und innerem Aufruhr. DaCosta, bekannt für ihre präzise Psychologie und ihr Gespür für Atmosphäre, erzählt im Interview beim Filmfest Zürich von ihrer Faszination für Ibsens Frauenfiguren, warum sie die Liebesbeziehung umgeschrieben hat und weshalb ihr Film wie ein eskalierendes Wochenende funktioniert. Direktlink #### (Esquire) Gay AF: Schwule Serien wie "Heated Rivalry" Gay, hot & spicy: Das sind die besten schwulen Serien mit heißen Sexszenen und Tiefgang, die Sie nach "Heated Rivalry" wegsuchten können. Direktlink #### (Esquire) Ist Pedro Pascal schwul? Weshalb uns das so dermaßen egal sein kann Immer wieder gibt es Gerüchte über seine Sexualität. Ob Pedro Pascal schwul ist oder nicht, sollte uns allen egal sein. Wir erklären, weshalb. Direktlink #### (Eßlinger Zeitung) Vom Gay Day 1991 zum Rosa Detlef: eine schwäbische Freundschaft Bei der Verleihung eines queeren Preises werden Erinnerungen wach: Was Richard Arnold, OB von Schwäbisch Gmünd, mit Frl. Wommy Wonder beim "Gay Day" mit Marianne Rosenberg erlebte. Direktlink #### (Euractiv) Der Slowakei drohen Millionenverluste wegen Diskriminierung von LGBTI+-Personen Der Streit findet vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Brüssel und Bratislava in Bezug auf LGBTI+-Rechte statt. Die Regierung von Ministerpräsident Robert Fico vertritt eine zunehmend konservative Haltung in sozialen Fragen. Direktlink #### (European Newsroom) Einschränkungen für gleichgeschlechtliche Paare in der Slowakei - Sorge um LGBTIQ+-Rechte in der EU Zwar sind LGBTIQ+-Gemeinschaften in den vergangenen fünf Jahren in der gesamten EU mehr und mehr akzeptiert worden. Dennoch gibt es Sorgen um die Rechte sexueller Minderheiten in der EU. Die jüngste Entscheidung der Slowakei, die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare einzuschränken, steht im Widerspruch zur Strategie der Europäischen Union, die Möglichkeiten für und die Sicherheit von LGBTIQ+-Menschen zu fördern. Direktlink #### (evangelisch.de) "Du sollst dir ein Bild machen" Eine im Wiener Künstlerhaus laufende Schau über modern interpretierte christliche Bildtraditionen und künstlerische Ikonografien, darunter auch queere Motive, erregt derzeit in Österreich die Gemüter konservativer Christ:innen. S.a.: Empörung über "blasphemische Kunstwerke" in Wien (28.11.2025) Direktlink #### (evangelisch.de) Alles rosa? Minderheiten, ihre Rechte und die Politik Gleichgeschlechtlich l(i)ebende Menschen finden sich unter dem Spitzenpersonal aller Parteien. Politik, welche die Freiheit von Minderheiten garantiert, machen sie dennoch nicht alle, meint Wolfgang Schürger. Direktlink #### (evangelisch.de) Anglikaner in Wales beschließen Homo-Segnung Fünf Jahre lang hat die anglikanische Kirche in Wales beraten. Nun wurde - anders als in der englischen Mutterkirche - ein Vorschlag zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare angenommen. Direktlink #### (evangelisch.de) Brauchen wir das Wort "Pfarrperson" wirklich? Das neue Wort "Pfarrperson" sorgt für Diskussionen: Ist es notwendig, zeitgemäß oder einfach sperrig? Erfahren Sie, warum es trotz Kritik wichtig sein könnte - und was Luther dazu gesagt hätte. Direktlink #### (evangelisch.de) Die Kirche hat viel Schuld auf sich geladen Der Buß- und Bettag am 19. November ist ein guter Anlass, um sich der Schuld der Kirche gegenüber queeren Menschen zu widmen, findet Christian Höller. Direktlink #### (evangelisch.de) Kein people pleasing?! Nach einem Jahr queersensibler Bildungsarbeit in der Nordkirche muss ich mich selbst korrigieren. Ich bin einem Reflex verfallen, der weder mir noch dem Thema gut tut. Davon möchte ich hier berichten. Direktlink #### (evangelisch.de) Kirchenpredigten in den USA oft politisch In vielen US-Kirchen wird von der Kanzel über Reizthemen gesprochen: Eine neue Studie zeigt, dass Pastoren häufig zu Abtreibung, Israel, Homosexualität und Einwanderung Stellung beziehen - meist mit klarer Haltung. Direktlink #### (evangelisch.de) Kreuzweg: Queere Menschen auf der Flucht Über 250 Teilnehmende kamen in die Wiener Votivkirche, um den diesjährigen Queeren Kreuzweg "Fluchtweg" mitzuerleben. Weitere Aufführungen in verschiedenen österreichischen Städten folgen. Direktlink #### (evangelisch.de) Neuer Lesestoff zu queeren Themen Im Juni wird der Pride Month gefeiert. Das Evangelische Literaturportal hat dazu spannende Neuerscheinungen zum Thema für Jung und Alt zusammengestellt.  Direktlink #### (evangelisch.de) Queer, feministisch, widerständig - Maike Schöfer sagt Nein Ein queer-feministischer Text über Widerständigkeit und Neinsagen. Direktlink #### (evangelisch.de) Queere Rechte sind Menschenrechte: Was macht Diskriminierung mit der Psyche? In einigen Landeskirchen werden queere Menschen diskriminiert. Solche Ausgrenzungen können schlimme Folgen auf die psychische Gesundheit der Betroffenen haben, wie Psychotherapeut Christian Höller am Beispiel des Schriftstellers Thomas Mann zeigt. Direktlink #### (evangelisch.de) Queerer Aschermittwoch Aschermittwoch kann für queere Personen ein Anfang sein, bewusst über Verluste zu trauern und darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Direktlink #### (evangelisch.de) Queerfeindlichkeit: Wie umgehen mit hasserfüllten Christ:innen? Manche Christ:innen reagieren voller Hass, wenn sie mit queeren Themen konfrontiert sind. evangelisch.de-Blogger und Psychotherapeut Christian Höller zeigt, was wir dagegen tun können. Direktlink #### (evangelisch.de) Queering kirchliche Zeitgeschichte Queere Perspektiven in kirchliche Zeitgeschichte einzutragen, ist kein "nice to have", sondern ein unabdingbarer Bestandteil einer queer- und diversitäts-sensiblen Geschichtsforschung. Direktlink #### (evangelisch.de) Schöpfung ohne Ende... Die Zeit vom 13. bis 19. November ist die sogenannte "Trans Awareness Week". In dieser Woche geht es darum, über die Lebenswirklichkeit von trans-Personen aufzuklären und diese sichtbar zu machen. Direktlink #### (evangelisch.de) Segnung für alle?! Pfarrerin Lena Müller segnete im Sommer vier Männer, die als Polykül zusammen leben. Sie bekommt seitdem Hass und Hetze ab. Vertreter:innen der Kirche reagieren unterschiedlich. Blogger:innen Sonja Thomaier und Katharina Payk analysieren und kommentieren miteinander im Gespräch das Geschehene. Direktlink #### (evangelisch.de) Warum braucht Gottes Bodenpersonal so lange? Das Jahr neigt sich dem Ende zu. In der Evangelische Kirche ist für queere Christ:innen nicht alles gut gelaufen. Allerdings gab es auch Fortschritte, wie evangelisch.de-Blogger Christian Höller schreibt. Direktlink #### (evangelisch.de) Was die Sexualitätsstudie übers Christsein aussagt Die Sexualitätsstudie der CVJM-Hochschule zeigt, wie Christ:innen heute leben, lieben und glauben - jenseits von Klischees. Im Gespräch erläutert Forschungsleiter Tobias Künkler überraschende Befunde und was sie für die Kirche bedeuten. Direktlink #### (evangelisch.de) Wenn Weihnachten nicht froh macht: Blue Christmas "Weihnachten, das Fest der Liebe? Nicht für alle. Für queere Menschen wird es oft zum Balanceakt zwischen Verstellung und Sehnsucht: Lächeln, obwohl die Familie das Outing ignoriert. Schweigen, um den Frieden nicht zu sprengen. Oder ganz allein feiern. Doch was, wenn wir die Traurigkeit einfach zulassen? Direktlink #### (evangelisch.de) Wie geht es queeren Menschen im Iran? Am 21. März werde ich mit Freund:innen das persische Neujahrsfest Nouruz feiern. Doch in diesem Jahr ist die Feststimmung wegen des Iran-Krieges angespannt, schreibt evangelisch.de-Blogger Christian Höller. Direktlink #### (evangelisch.de) Wie harte Männer sanft werden Die queere Liebesgeschichte "Heated Rivalry" über zwei Eishockey-Spieler sorgt für einen Hype. In der TV-Serie geht es um wichtige Themen, doch einiges sieht Psychotherapeut Christian Höller kritisch. Direktlink #### (evangelisch.de) Wie umgehen mit gefährlichen Christfluencer:innen? Die Ev. Akademie Frankfurt veranstaltete einen Fachtag zu "Christfluencer:innen - gefährliche Nachfolge". evangelisch.de hat zwei Expert:innen gefragt, wie man damit umgeht, wenn Meinungsmacher:innen anderen absprechen, Christ:in zu sein. Direktlink #### (evangelisch.de) Wir müssen über Suizide von queeren Menschen sprechen! Das Sprechen über Suizide kann Leben retten. Mit einem verantwortungsvollen Umgang können wir Betroffenen helfen, einen Ausweg zu finden, schreibt evangelisch.de-Blogger und Psychotherapeut Christian Höller Direktlink #### (evangelisch.de) Zwischen "future" und "avenir" Vom Unterschied zwischen "future" und "avenir" und was das aus queerer Perspektive bedeuten kann. Direktlink #### (Evangelische Zeitung) 10 Jahre "Trauung für alle": Wie offen ist Kirche heute? 10 Jahre "Trauung für alle" in der EKBO: Wie haben Paare den Beschluss erlebt? Und wie ist die Lage heute - echte Akzeptanz oder weiterhin Vorurteile in Gemeinden? Direktlink #### (Evangelische Zeitung) Die Bibel "queer" gelesen - Katholisches Bibelwerk veröffentlicht neues Heft "Die Bibel queer lesen" - dieses Thema sei "brisant" und "polarisierend", räumt das Katholische Bibelwerk ein. Doch die Bibel-Experten raten dazu, die Heilige Schrift unvoreingenommen zu lesen. Direktlink #### (Evangelische Zeitung) Ein Beschluss verändert die Kirche Von Ausgrenzung zur Anerkennung: Zehn Jahre Trauung für alle in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Wie ein Beschluss die Kirche verändert hat. Direktlink #### (Evangelische Zeitung) Trans versus Schöpfung?! Geschlechtliche Identität ist zwischen den Ohren verortet, schreibt Tash Hilterscheid in der neuen Kolumne, und ist sicher, dass Transgeschlechtlichkeit Bestandteil der Schöpfung ist. Direktlink #### (Express) "30 Kilo abgenommen": Früher Daniel - jetzt als Frau in Köln Aufgewachsen ist Daniela Duton als Junge. Inzwischen lebt die 32-Jährige als Frau in Köln. Direktlink #### (Express) Beliebte Bar muss schließen - es gibt einen Plan Schock für die queere Szene in Köln: Die Boize Bar in der Friesenstraße schließt macht dicht. Direktlink #### (Express) Kölnerin sorgt für Furore: Bekannte Gastronomin baut um und eröffnet neue Bar Bekannte Kölner Gastronomin Payman Neziri belebt die queere Szene mit der Neueröffnung des "Le Spot" und der Modernisierung ihrer Kult-Bar "Boize Bar". Alle Infos! Direktlink #### (Express) Queerer Weihnachtsmarkt in Köln: Teuerstes Getränk kostet knapp 3000 Euro Nach einer dreijährigen Unterbrechung ist der queere Weihnachtsmarkt "Heavenue" zurück und hat sein neues Quartier am Friesenplatz aufgeschlagen. Es gibt nicht nur Glühwein ... Direktlink #### (extra 3) Warum hasst Fußball schwule Männer? Mit Lena Cassel Endlich wieder WM! 1.248 Fußballer kämpfen in Nordamerika um den Pokal... keiner davon lebt offen schwul. Wie kann das sein? In dieser Folge extra 3 Takeover erklärt Sportmoderatorin Lena Cassel, warum ein Coming-Out für schwule Fußballer auch 2026 noch schwierig ist. (Obwohl sich selbst der FIFA-Präsident ab und zu gay fühlt.) Wir zeigen, warum trotz Pride-Flaggen im Stadion oft ein toxisches Umfeld mit Dusch-Angst herrscht. Wie eine laute Minderheit den Ton auf den Tribünen setzt. Und warum bei den Frauen mal wieder vieles besser ist. Das ist extra 3 Takeover: Ein wichtiges Thema und ein passender Host mit den besten Witzen dazu. Direktlink #### (extra 3) Wie schwul ist Fußball? (mit Riccardo Simonetti) Fussball gilt als letzte Bastion harter Männlichkeit. Gleichzeitig wird nirgendwo so viel umarmt, geküsst, gesungen und gelitten wie im Stadion. Direktlink #### (Falter) "Konversionstherapie": Schützt die Regenbogen-Community vor Wunderheilern und religiösen Fundis Der Pride-Monat Juni wäre der perfekte Zeitpunkt, um endlich sogenannte "Konversionstherapien", die homo- oder transsexuelle Menschen "heilen" sollen, zu verbieten Direktlink #### (Falter) "Unsere Lebkuchenherzen haben die FPÖ total nervös gemacht" Wieso sich das Büro des steirischen FPÖ-Landeshauptmanns Mario Kunasek vor Gleitgel, Hundemasken und Lebkuchen mit dem Schriftzug "Mei Welt ist bunt mit Dir" fürchtete Direktlink #### (Falter) Großbritannien: Wie eine Transfrau den Londoner Frauenteich inklusiver machte Die Schwimmerinnen am Ladies Pond stellen sich gegen einen Entscheid des Obersten Gerichts zur Frage des biologischen Geschlechts - ein Votum für Inklusivität Direktlink #### (Falter) Regenbogenparade: Jeden Tag sollte Pride sein Ein Wochenende lang war Wien so bunt wie nie. Warum ist es nicht immer so? Direktlink #### (FastForward Magazine) Jasmine.4.t.: "Ich liebe es, dass meine Konzerte ein Ort sind, an dem sich queere junge Menschen aller Identitäten sicher fühlen" "Ich kann es immer noch nicht fassen", sagt Jasmine.4.t. lachend. Seit der Veröffentlichung ihres von der Kritik gefeierten Debütalbums "You Are the Morning" im Januar war es ein turbulentes Jahr für sie, mit kaum Zeit zum Durchatmen. Es fühlt sich surreal an, wieder in Berlin zu sein und ihre eigenen Konzerte zu spielen, nachdem sie 2018 als Support für Lucy Dacus hier war. Direktlink #### (FAZ) Dragqueen Kelly Heelton: Eine Dame von Welt Wer ist Kelly Heelton, die Dragqueen aus der Operette "Alles Liebe!" im Staatstheater Wiesbaden? Der brasilianische Schauspieler Fausto Israel gibt Einblick in seine aufwendige Verwandlung. Direktlink #### (FAZ) Gesetz gegen LGBT: Putins Hassexport nach Kasachstan (Bezahltes Probeabo nötig) Die Herrscher in Astana wollen nach russischem Vorbild "LGBT-Propaganda" verbieten. Aktivisten hoffen nun auf Hilfe durch die EU. Direktlink #### (FAZ) Nur noch Unisex-Toiletten in neuen Schulen in Luxemburg Keine Trennung mehr nach Geschlechtern: Schultoiletten und Umkleiden sollen in Luxemburg für jedes Geschlecht nutzbar sein. So plant es das Bildungsministerium. Das führt nun zu einer Regierungskrise. Direktlink #### (FAZ) Transgender: Die späten Fünfzehnjährigen Transgenderfrauen feiern verspätete Quinceañeras und verwandeln das traditionelle Ritual des Erwachsenwerdens in eine Feier ihrer eigenen Frauwerdung. Direktlink #### (FAZEmag) "Erniedrigend": Deutsche DJ beklagt Diskriminierung am Hamburger Flughafen BASHKKA wirft dem Hamburg Airport Diskriminierung von trans und nichtbinären Reisenden vor. DJ spricht von systematischen Problemen bei Sicherheitskontrollen. Direktlink #### (FAZEmag) Drogen & Alkohol: Berliner DJ spricht über Absturz beim CSD Caroline Harant über Alk & Drogen, warum sie für sie lange Teil des Szenealltags waren & warum sie nur noch nüchtern auflegt. Direktlink #### (FAZEmag) Neuer Berliner Club: Techno-, Sex- & Queer-Partys für 1000 Gäste Die Eröffnung soll voraussichtlich Anfang März erfolgen. Der Club befindet sich unter einem Spätkauf in den S-Bahn-Bögen. Direktlink #### (FAZEmag) Pacha-Residentin regt sich auf über das Wort DJane - darf man das noch sagen? Eine Debatte, die in der Szene immer wieder geführt wird. Pacha-Residentin regt sich auf über das Wort DJane - darf man das noch sagen? Direktlink #### (FAZEmag) Stella Bossi gründet Booking-Agentur für FLINTA-DJs Mit All Excess Agency geht Stella Bossi einen neuen Weg. Die Agentur soll die Szene aktiv mitgestalten und eine Plattform für FLINTA*-DJs Direktlink #### (feinschwarz) "Gott, wie würden sie reagieren, wenn sie herausfänden, dass ich schwul bin?" Die Thematik rund um LGBTIQ+ zählt zu den besonders intensiv diskutierten Fragestellungen moderner Gesellschaften. Dies stellt die Frage, inwiefern sich eine religiöse, katholische Identität mit einer sexuellen oder geschlechtlichen Identität als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer vereinbaren lässt. Ist eine gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und zur LGBTIQ+-Gemeinschaft möglich? Wie verhalten sich LGBTIQ+ und katholische Identitätß? Direktlink #### (feinschwarz) Die theologische Kraft von Verkörperung. Das Beispiel eines queeren Kreuzwegs Was geschieht, wenn Körper Erfahrungen ausdrücken? Welche theologische Kraft liegt in dieser Form von Verkörperung? Diesen Fragen geht Projektbegleiter Anson Samuel im Gespräch mit den Luftakrobat*innen Stefanie Rausch, Alina Scharbl, Arson Bauer sowie dem Choreografen Ariel Uziga nach. Direktlink #### (feinschwarz) Glaube und Diversität: (K)ein argentinisches Thema? Lucas Leal, ehemaliger Ordensmann, Theologe und LGBTIQ*-Aktivist, setzt sich in seiner jüngsten Veröffentlichung Creyentes y diverses mit der Diskriminierung und dem Glauben queerer Katholik:innen in Argentinien auseinander und schreibt damit ein Stück argentinischer Kirchengeschichte. Eine Rezension von Robert Renner. Direktlink #### (feinschwarz) LGBTIQ+ und katholische Identität. Eine empirische Studie Was bedeutet es, zugleich gläubig, katholisch sowie schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer zu sein? Wie gestalten Menschen diese beiden Identitäten? Tanja Grabovac hat es untersucht und das an einem besonderen Ort: Bosnien-Herzegowina. Direktlink #### (feinschwarz) Unmöglich?! Zur Kritik von Bischof Oster am SDB-Dokument "Geschaffen, erlöst und geliebt" Gerhard Marschütz (Wien), der sich seit langem theologisch mit Genderfragen beschäftigt, kritisiert die Stellungnahme von Bischof Oster am Dokument der Schulkommission der Deutschen Bischöfe und zeigt Fehlinterpretationen auf. Direktlink #### (fluter.de) Ich dachte, es sei Liebe. Heute weiß ich, es war Manipulation Cybergrooming beginnt meist mit Komplimenten, Nachfragen, Aufmerksamkeit. Dabei manipulieren Täter ihre Opfer, um sie später sexuell zu missbrauchen. Jonathan war zwölf, als ihn ein Täter anschrieb Direktlink #### (fluter) "Homophob zu sein, ist einfach nicht mehr im Trend" Baran Kok ist offen schwul, rappt und hat damit Erfolg. Seine Texte handeln von Sex, Einsamkeit und Crushs, die AMG fahren, zur Thug-Life-Jacke trägt er Lederstiefel. Wie passt das zusammen? Direktlink #### (fluter) "Ich hätte nie gedacht, dass es in lesbischen Beziehungen zu Gewalt kommen kann" Gewalt in queeren Beziehungen bleibt oft unsichtbar - aus Scham, weil sonst niemand darüber redet in der Community, oder aus Angst, Vorurteile zu bedienen. Hier erzählen drei Menschen davon - und wie sie es geschafft haben, sich zu trennen Direktlink #### (fluter) All the Things He Said In "Heated Rivalry" steht die Liebe zweier ungeouteter Eishockeyspieler im Mittelpunkt. Warum begeistern sich Menschen weltweit so sehr für die Serie? Unser Autor hat nachgeschaut und sich Gedanken gemacht Direktlink #### (Focus) "Bitter für Menschen, die wirklich im 'falschen' Körper geboren wurden" Leser diskutieren hitzig über den Fall Liebich, das Selbstbestimmungsgesetz und die gesellschaftlichen Folgen. Direktlink #### (Focus) "Homosexualität und fundamentalistischer Islam sind nicht kompatibel" Das Pride-Spiel bei der Fußball-WM spaltet die Community: Iran blockt, Fans streiten über Toleranz und Sport-Politik. Diskutieren Sie mit. Direktlink #### (Focus) Dragqueen Maxi Shield stirbt mit 51 Jahren an Krebs Die australische Drag-Künstlerin Maxi Shield ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Die Nachricht löst große Betroffenheit unter ihren Fans aus. Direktlink #### (Focus) ESC-Gewinnerin Conchita Wurst kündigt Auftritt auf Kreuzfahrtschiff an Tom Neuwirth, bekannt als Conchita Wurst, teilte seinen Rückzug vom Eurovision Song Contest mit. Jetzt verrät er, woran er als nächstes arbeiten wird. Direktlink #### (Focus) Expertin erzählt: "Mein Sohn war zwei, als meine Tante fragte, ob er schwul sei" Junge blau, Mädchen rosa? Jungs sind wild, Mädchen brav? Expertin erklärt: Was die Klischees über uns Erwachsene verrät, warum der Mythos "Jungs sind wilder wegen Testosteron" zu kurz greift und wie wir es besser machen. Direktlink #### (Focus) Leser zum Selbstbestimmungsgesetz: "Eine Absurdität zieht die andere nach sich" 💩 Der Fall um den Geschlechterwechsel einer Polizistin und Vorteile bei der Beförderung sorgt für Debatten über Gesetz und Gesellschaft. Direktlink #### (Focus) Olivia Jones stellt Jörg Dahlmann zur Rede: "Hast du etwas gegen Schwule?" Ein umstrittener Satz kostete ihn seine Karriere bei Sky, dann fiel er im Dschungelcamp mit kontroversen Aussagen auf. Nun sollte Kommentatoren-Legende Jörg Dahlmann beim "Großen Promi-Büßen" zur Rechenschaft gezogen werden. Direktlink #### (Focus) Uni droht Professor mit Entlassung, wenn er Platon-Lektüre nicht vom Lehrplan streicht Eine Uni in den USA verlangt von einem Professor, dass er Texte des griechischen Philosophen aus seinem Lehrplan streicht. Es geht um Passagen zur Liebe und biologischen Geschlechtern. Direktlink #### (Focus) Wenn die Familie fehlt: Daniel begleitet Menschen als "Ersatzvater" zu Hochzeiten Daniel Blevins gründete "Stand in Pride", um queere Menschen zu unterstützen, deren Familie sie im Stich lässt. Die Plattform vermittelt Ersatzeltern für Hochzeiten und andere Anlässe. Direktlink #### (Franken Fernsehen) Die gute Nachricht des Tages: Marcel Schneider bekommt Bundesverdienstkreuz Promi-Friseur Marcel Schneider wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet! Anfang April hat er in einem Brief erfahren, dass Ministerpräsident Markus Söder ihn für die Auszeichnung vorgeschlagen hat. Direktlink #### (Frankfurter Allgemeine) Gay Romance & Co.: Warum schwule Literatur zunehmend verflacht (Bezahltes Probeabo nötig) Die Schilderung einer anderen Lebensrealität weicht der Bedürfnisbefriedigung eines Hypes: Heute lesen vor allem junge Frauen schwule Bücher. Vom Verblassen der Homosexuellenliteratur. Direktlink #### (Frankfurter Allgemeine) Selbstbestimmungesetz: Egoismus und Beliebigkeit 💩 Die Ampel hat mit dem Selbstbestimmungsgesetz Hürden abgebaut. Grundrechte werden eher gefährdet als gestärkt. Das ist kein Einzelfall und wirkt fort. Direktlink #### (Frankfurter Allgemeine) So wurden die Sexszenen in Heated Rivalry gedreht (Bezahltes Probeabo nötig) Zwei schwule Eishockey-Spieler beginnen eine heimliche Affäre: Am Freitag läuft die letzte Folge der Serie "Heated Rivalry". Wie dreht man solche Sexszenen, und wer entscheidet, wie viel nackte Haut zu sehen ist? Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) "Wunder von Manhattan"-Mara Wilson: Der Grund für ihr Karriere-Aus Mara Wilson war in den neunziger Jahren ein gefeierter Kinderstar. Doch es kam zum plötzlichen Karriere-Aus. Das ist der Grund dahinter. Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) 800 Hasskommentare unter Facebook-Post zur TaunusPride in Hofheim Bürgermeister Wilhelm Schultze hisst am 17. Mai die Regenbogenflagge vor dem Rathaus - und löst damit eine Welle aus Hass aus. Unter dem Facebook-Beitrag sammeln sich binnen Stunden 800 Kommentare mit homophoben Beleidigungen und Morddrohungen. Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) Besuch beim Frankfurter Drag-Make-up-Workshop - "Gib mir diesen cuten Smile" In einem Studio im Frankfurter Ostend lernen Teilnehmer die Kunst des Drag-Make-ups. Die Verwandlung ist aufwendig und dauert bis spät in die Nacht. Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) Ex-Kandidat möchte Inka Bause bei "Bauer sucht Frau" vertreten - RTL-Moderatorin reagiert begeistert Dieser ehemalige Show-Teilnehmer bewirbt sich als "Vertretung" für Inka Bause, falls diese mal bei "Bauer sucht Frau" ausfällt - Kostüm inklusive. Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) Großer Durchbruch in der HIV-Behandlung: Bis zu zwei Jahre ohne Medikamenteneinnahme möglich Durchbruch bei HIV? Ein neuer Antikörper-Cocktail hält das Virus bis zu zwei Jahre ohne tägliche Tabletten unter Kontrolle. Direktlink #### (Frankfurter Neue Presse) Tovja Heymann erhält Preis für die beste Predigt Tovja Heymann ist nonbinär und Pfarrer:in in der evangelischen Kirchengemeinde Gronau. Sie wird mit dem ökumenischen Predigtpreis für die beste Predigt ausgezeichnet. In ihr geht es um die Geburt Jesu, um Selbstbestimmung und um Heilsbringer. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Es muss Schutzräume auch für queere Menschen geben" Constance Ohms von der Beratungsstelle "Gewaltfreileben" spricht im Interview mit Anna Hüntelmann über Hilfe und Diskriminierung. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Heated Rivalry"-Showrunner Jacob Tierney: "Ohne Sex hätte ich diese Geschichte nicht erzählen können und wollen" Showrunner Jacob Tierney über den überraschenden Erfolg der queeren Hockey-Serie "Heated Rivalry" Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Hessen gegen Hetze" soll schließen FDP und AfD fordern wegen einer fragwürdigen Ermittlung die Einstellung des hessischen Meldeportals Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Ich habe oft darüber nachgedacht, mir das Leben zu nehmen" Der Eschborner Autor wurde als Schüler gemobbt und dachte an Suizid. Jetzt kämpft er mit einer Petition für klare Leitlinien an Schulen. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Menschen werden sterben": Musk übt scharfe Kritik - Mamdani reagiert Der neue Bürgermeister Zohran Mamdani macht Lillian Bonsignore zur Chefin der New Yorker Berufsfeuerwehr. Elon Musk wettert gegen die Entscheidung. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Namibia zeigt, was möglich ist" - trotz Rückschritten in vielen Ländern Angela Langenkamp von UN Women Deutschland warnt vor fragilen Frauenrechten. Während Namibia beeindruckt, drohen anderswo autoritäre Gegenbewegungen. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Nicht Hand in Hand über die Zeil" - Gewalt gegen queere Menschen bleibt großes Thema Zum Gedenktag Idahobita* warnt die queere Szene in Frankfurt vor einer wachsender Bedrohung. Gleichzeitig gibt es Appelle, mutig zu bleiben. Gesellschaftliche Sichtbarkeit müsse erkämpft werden. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Unerwartet und beispiellos" - Kleine Studie zeigt vielversprechenden Weg zur Heilung von HIV Zehn HIV-Patienten setzten ihre täglichen Medikamente ab. Was dann geschah, gibt Forschern neue Hoffnung auf einen Weg zur Heilung von HIV. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) "Wer meint, es gehe nur um queere Rechte, wird eines Tages merken, dass es um uns alle geht" Vom Stonewall-Aufstand bis zur Ehe für alle machte die LGBTQIA+-Bewegung in den USA enorme Fortschritte. Nun schränkt Donald Trump ihre Rechte wieder ein. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) AfD und Kirche: Die instrumentalisierte Glaubensbotschaft der Rechten Die neue Rechte greift gezielt auf christliche Begriffe zurück, um ihre Positionen anschlussfähig zu machen. Der Theologe Johannes Sabel erklärt im Interview, wie daraus politische Nähe entsteht - und warum die Reaktionen der Kirchen auffallend still bleiben. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Angeklagter von Vergewaltigungs-Vorwurf freigesprochen Das Landgericht Darmstadt hegte Zweifel am Vorwurf der Vergewaltigung im Darmstädter Herrngarten vor drei Jahren und sprach den Angeklagten frei. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Auf Geld aus Europa verzichten: Neue Unabhängigkeit in Westafrika schadet queeren Menschen Noch wartet Ghanas Präsident Mahama mit der Unterzeichnung eines Anti-LGBTIQ-Gesetzes. Andere afrikanische Länder haben ihre Gesetze schon verschärft. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Bekenntnis zum CSD in Darmstadt Die Darmstädter Stadtverordneten wollen den Verein Vielbunt, der den Christopher Street Day veranstaltet, unterstützen. Der Verein hat auch einen Spendenaufruf gestartet. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Der ESC war schon immer eine Bühne für Proteste und Skandale Eine Wiener Ausstellung zeigt die politische Geschichte des ESC. Von Bühnenprotesten bis zu Boykotten reichen die Anekdoten. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Dr. Dr. med. Wolfgang Funk enthüllt: Das ist bei Transgender-Operationen medizinisch am komplexesten Im eigenen Körper anzukommen, ist für viele Menschen ein tiefgreifender Prozess. Moderne Transgender-Operationen eröffnen heute neue Möglichkeiten der körperlichen Angleichung. Der Münchner Chirurg Dr. Wolfgang Funk gibt Einblicke in einen sensiblen Bereich der Medizin. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Eine Regenbogen-Fahne alleine reicht nicht Wer sich mit einem LGBTIQ+-Symbol schmückt, sollte es ernst meinen Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Frankfurt: Der beliebten Lesbenbar "La Gata" droht nach fast 55 Jahren das Aus Erika Wild droht die Zwangsräumung ihrer legendären Lesbenbar. Die queere Community kämpft nun für den Erhalt des La Gata. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Genderverbot in Hessen spaltet Frankfurter Stadtparlament Die Debatte um die Verwendung von Sonderzeichen beim Gendern sorgt für Kritik an der Landesregierung und stellt die Sichtbarkeit von Vielfalt in Frage. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Geschwärzte Stellen im Reich der Vampire Russlands Behörden verbieten immer mehr Bücher. Es trifft vor allem Titel, deren Inhalt mit den neuen repressiven Gesetzen kollidiert. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Guatemala: Wie Alex Castillo einen sicheren Ort für trans Menschen schafft In Guatemala wurden 2025 bereits 30 queere Menschen ermordet. Der trans Aktivist Alex Castillo lässt sich davon nicht abschrecken. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Haft für Homosexualität - doch Ghana gilt für Deutschland weiter als sicher Das ghanaische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das queere Menschen mit bis zu drei Jahren Haft bedroht. Trotzdem gilt Ghana in Deutschland weiter als sicheres Herkunftsland - Grüne und LSVD+ fordern nun Konsequenzen. S.a.: Ghana: Fünf Jahre Haft für Queerfreundlichkeit (30.05.2026) Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Hunderte demonstrieren für den Erhalt der Lesbenbar "La Gata" Die älteste Lesbenbar der Welt soll Ende März schließen. Die queere Community kämpft parteiübergreifend für die traditionsreiche Bar. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Maurice Conrad: "Deutschrap hat es verdient, von queeren Menschen gefeiert zu werden" Der nonbinäre Rapper aus Mainz provoziert mit queeren Texten. Dafür erhält Maurice Conrad massive Gewaltdrohungen in den sozialen Medien. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Politiker kämpfen für das La Gata in Sachsenhausen Der Lesben-Bar La Gata wurde zum 31. März gekündigt. Der Diversitätsausschuss fordert nun schnelles Handeln der Stadt. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Queerer Aktivist Miranda aus Mosambik: "Mein Körper gehört mir" Choreograf Yuck Miranda über LGBT-Aktivismus in Mosambik, in ganz Afrika und seine Hoffnung auf Veränderungen. Ein Interview von Fabian Scheuermann Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Sapphic Pearls: "Ich sehe in Zukunft Frankfurt als neues Flinta*Paradies" Die queere Szene in Frankfurt ist männerdominiert. Das Kollektiv Sapphic Pearls kämpft nun für mehr Flinta-Orte in der Stadt. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Streit um Ghanas Anti-LGBTQ-Gesetz verschärft politischen Konflikt In Ghana eskaliert der Streit um das Anti-LGBTQ-Gesetz. Hinter der Debatte stehen Konflikte über politische Macht und gesellschaftliche Werte. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Trans Aktivistin in Benin: "Tagsüber zeigen sie mit dem Finger auf uns, nachts kommen sie zu uns" Aktivistin Adisa Adamou über gesellschaftliche Doppelmoral in Westafrika, Gewalt und ein Leben ohne rechtlichen Schutz. Ein Interview. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Trotz Segnungsverbot: Bistum Limburg kämpft für queere Katholiken Uwe Michler ist LSBTIQ-Beauftragter im Bistum Limburg. Er fordert liturgische Segnungen für queere Paare - gegen römischen Widerstand. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Trotz Trump-Offensive: Warum Diversity für Unternehmen unverzichtbar ist Viele Unternehmen streichen ihre DEI-Programme. Doch der demografische Wandel macht Diversity unverzichtbar für den Arbeitsmarkt. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Viele Ängste auf dem CSD: Gewalt und Attacken bei Pride-Paraden Rund 250 Christopher-Street-Days stehen 2026 an - so viele wie nie zuvor. Doch die Angst vor Angriffen wächst. Warum queere Verbände trotzdem zur Teilnahme aufrufen. Direktlink #### (Frankfurter Rundschau) Wie Demokratie funktioniert Beim Markt der Möglichkeiten in Frankfurt wird deutliche Kritik geäußert. Experten bemängeln fehlende Kompetenzen der Schüler in Demokratiefragen. Direktlink #### (Fränkischer Tag) "Geschlechtliche Vielfalt ist im Profifußball ein Reizthema" (Bezahltes Probeabo nötig) Christoph Hertzsch ist Beauftragter für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt des Bayerischen Fußballverbands. Im exklusiven Interview erklärt er, wie nachhaltig Akzeptanz für das Thema im Fußball geschaffen werden kann, warum Diskriminierung schon in der Statistik beginnt und was er sich von der Fifa wünscht. Direktlink #### (freiheit.org) Warum es bei der gleichgeschlechtlichen Miteigentümerschaft um mehr als nur Eigentum geht Der Oberste Gerichtshof hat kürzlich entschieden, dass gleichgeschlechtliche Paare in den Philippinen laut Gesetz gemeinsam Eigentum besitzen dürfen. Hier erfahren Sie, warum die Eigentumsrechte von LGBT+-Personen auch andere Grundrechte stärken. Direktlink #### (Frontstage Magazine) MKSM im Interview: Pride-Tour 2026 zwischen Protest, Community und Musik Mit der bislang größten Pride-Tour seiner Karriere geht MKSM 2026 auf die CSD-Bühnen in ganz Deutschland. Zwischen großen Städten und kleineren Orten spricht der Künstler über die Bedeutung von Sichtbarkeit, den Wandel der Szene in Zeiten von wachsendem gesellschaftlichem Druck und darüber, warum CSDs heute mehr denn je Orte von Protest, Zusammenhalt und Empowerment sind. Im Gespräch mit Frontstage Magazine gibt MKSM persönliche Einblicke in seine Entwicklung, seine Musik und die Verantwortung, die mit jeder Pride-Bühne einhergeht. Direktlink #### (FundiWatch) Offener Brief zur geplanten Anerkennung des ICF Karlsruhe als Träger der freien Jugendhilfe In einem heute veröffentlichten Offenen Brief fordert FundiWatch die Anerkennung der ICF Karlsruhe als Träger der freien Jugendhilfe zurückzustellen. Wesentliche Fragen zu den gesetzlichen Anerkennungsvoraussetzungen, zur weltanschaulichen Ausrichtung der ICF Karlsurhe sowie zum Schutz der Rechte junger Menschen scheinen bislang nicht hinreichend berücksichtigt. Direktlink #### (funk) SO bedroht sind queere Menschen jetzt Angriffe auf CSDs, Beleidigungen im Alltag: Viele queere Menschen sagen, wie sicher sie sich fühlen, hätte sich bundesweit in den letzten Jahren verändert. Wir schauen auf Zahlen vom Bundeskriminalamt und allen 16 Landeskriminalämtern, sprechen mit Betroffenen darüber, was die Gewalt an ihrem Verhalten ändert und fragen die Verantwortlichen in der Politik: Was tun sie, um queere Menschen zu schützen? Direktlink #### (Gala) Dotan: Offene Worte über sein Coming-out und seinen Freund 2025 veröffentlichte Dotan seine Single "Last Goodbyes". Darin verarbeitet der Sänger den Tod seiner besten Freundin, die vor 19 Jahren verstarb. Mit GALA hat Dotan jetzt über Abschiede, Neuanfänge und die Liebe seines Lebens gesprochen. Direktlink #### (Gala) Heidi Klum jubelt! Drag Queen ist zum ersten Mal Vater geworden Candy Crash, die an Heidi Klums und Conchita Wursts Castingshow "Queen of Drags" teilgenommen hat, ist erstmals Vater geworden. Das hat die Drag Queen auf Instagram verkündet. Direktlink #### (Gala) Nach Serienerfolg! Schwule Sportler melden sich bei ihm Aktuell übernimmt "Heated Rivalry" die Welt! Die Serie über zwei queere Eishockeyspieler zieht die Menschen in ihren Bann und nimmt schon jetzt einen positiven Einfluss - wie Serienstar Hudson Williams nun in einem Interview offenbart. Direktlink #### (Gala) Queere Thronfolger: Wie tolerant wären die europäischen Königshäuser? In Sachen LGBT-Rechte haben die niederländischen Royals die Nase vorn. Wie tolerant die anderen Königshäuser im Bezug auf queere Thronfolger wären, verraten wir Ihnen im Video. Direktlink #### (Gelnhäuser Neue Zeitung) Hakenkreuze und Queerfeindlichkeit im MKK: Der Hass darf nicht zum Alltag werden Hakenkreuze, Angriffe auf Minderheiten und wachsende gesellschaftliche Verrohung sind keine Randphänomene mehr. Sechs Tage vor dem Holocaust-Gedenktag ermittelt erneut der Staatsschutz im Main-Kinzig-Kreis. Das darf man nicht achselzuckend hinnehmen. Direktlink #### (General-Anzeiger) Auszeichnung für queere Sichtbarkeit: Rosa von Praunheim erhält posthum den Beethovenpreis Rosa von Praunheim ist posthum mit dem 11. Internationalen Beethovenpreis ausgezeichnet worden - als erster Nicht-Musiker. Beim Gedenkkonzert im Kammermusiksaal des Beethovenhauses wurde sein Einsatz als Wegbereiter der queeren Szene gewürdigt. Direktlink #### (Gießener Anzeiger) Aktivisten warnen bei Gießener CSD vor Angriffen auf LGBTQ+-Rechte Beim Christopher-Street-Day in Gießen haben Organisatoren vor zunehmenden Anfeindungen gewarnt. In anderen hessischen Städten habe es im vergangenen Jahr viele Attacken gegeben. Direktlink #### (Gießener Anzeiger) CSD Gießen: Aktivisten setzen auf kämpferisches Zeichen statt Kommerz Am Samstag findet zum zweiten Mal der selbstorganisierte Christopher-Street-Day in Gießen statt. Anders als bei großen Pride-Paraden sollen keine Lkw von Konzernen mitfahren. Direktlink #### (Gießener Anzeiger) Die Regenbogenfahne reist als Zeichen für Vielfalt durch den Kreis Eine große Regenbogenfahne tourt durch Gemeinden im Landkreis Gießen. Marco Wagenbach bringt sie am Freitag zurück nach Berlin. Direktlink #### (Gießener Anzeiger) Ein Queer-feministisches Zentrum öffnet mitten im Einkaufszentrum Das Zentrum im neustädter steht Frauen und queeren Personen offen. Die Finanzierung ist vorerst nur bis Ende Februar gesichert. Direktlink #### (Gießener Anzeiger) Erster Queer-Gottesdienst vereint 60 Gläubige in der Johanneskirche Am Vortag des Christopher Street Days fand in Gießen der erste Queer-Gottesdienst statt. Statt eines gemeinsamen Segens konnten sich die Besucher individuell segnen lassen - mit Duftwasser, Glitzerring oder aufgelegter Hand. Direktlink #### (Glamour) "Bridgerton", Staffel 4, Teil 2: Wieso Benedict auch in einer Beziehung mit einer Frau nicht weniger queer ist "Bridgerton", Staffel 4, Teil 2 ist endlich da und zeigt das Happy End von Benedict und Sophie. Doch trotz heterosexuellerer Erscheinung ist ihre Beziehung nicht weniger queer Direktlink #### (Glamour) Kim Petras im Cover-Interview: "Trans* zu sein, ist keine Entscheidung" Grammy-Gewinnerin Kim Petras über Pride als Haltung, Kontrolle als Selbstermächtigung - und ihr neues Album "Detour", das sich wie ein Befreiungsschlag anfühlt Direktlink #### (Glamour) Trans*-Aktivistin Julia Monro im Interview: "Du weißt am besten, wer du selbst bist. Niemand kann dir das wegnehmen." Das Selbstbestimmungsgesetz ist jetzt seit mehr als einem Jahr in Kraft. Aktivistin Julia Monro spricht mit GLAMOUR über Fortschritt, Wut und Hoffnung Direktlink #### (Glamour) Transfrauen zwischen Ablehnung, Angst und Aktivismus: Die Realität im Jahr 2026 Wie steht es um die Rechte von Transfrauen im Jahr 2026? Weniger gut. Doch Aufgeben ist keine Möglichkeit - es geht um Überleben Direktlink #### (GMX News) "Es ist nur eine Frage der Zeit", bis "Heated Rivalry" Realität wird In der Serie "Heated Rivalry" spielt Harrison Browne einen Hockeyspieler, im Interview spricht er über den Hype, Repräsentation und trans Rechte im Sport. Direktlink #### (GMX) Forderung von Fußballerin entzündet Trans-Debatte Eine Verteidigerin des Angel City FC sorgt mit einem kontroversen Meinungsartikel für Aufruhr in der US-amerikanischen Frauenfußball-Liga NWSL. Elizabeth Eddy fordert Geschlechtertests für alle Spielerinnen - ausgerechnet bei dem Verein, der als Vorreiter für Inklusion gilt. Direktlink #### (Goethe-Institut) Queeres Kino: Verboten, verwegen, visionär Queeres Kino in Deutschland ist eng mit gesellschaftlichen Kämpfen um Sichtbarkeit verbunden. Die neue Generation queerer Filmschaffender führt Fort, was Ikonen wie Rosa von Praunheim oder Ulrike Ottinger vor ihnen aufgebaut haben. Direktlink #### (GQ ) Pride Month 2026: Schauspieler Jeremy Pope verrät, was er selbst für mehr Sichtbarkeit tut Der Schauspieler, Sänger und Produzent hat gelernt, nicht auf andere zu warten, sondern selbst in Erscheinung zu treten. Im Interview erklärt er sein Vorgehen Direktlink #### (Grenzecho) Verlernen wir die Toleranz? Offenheit und Respekt sind nicht selbstverständlich Vielleicht ist es nur ein Gefühl. Ein diffuses Gefühl, das sich schwer belegen lässt. Denn wer über die Jugend von heute urteilt, sollte vorsichtig sein. Schon unsere Eltern und Großeltern waren überzeugt, dass mit der nächsten Generation etwas nicht stimmt. Direktlink #### (Groove) "Club Commons": Buch zum queeren Nachtleben angekündigt Anhand der Geschichte des queeren Nachtlebens in Großbritannien zeigt die Autorin Strategien für eine resiliente Clubkultur auf. Direktlink #### (Groove) Elninodiablo über seine Partyreihe Lunchbox Candy: "Ein Schlag ins Gesicht, der sich wie eine liebevolle Umarmung anfühlt" Lunchbox Candy ist Geschichte. Kürzlich gab Mitgründer Stephanos Pantelas alias Elninodiablo bekannt, dass ihn seine Energie in eine andere Richtung treibt. Wir veröffentlichen ein Porträt des Mitgründers einer Veranstaltung, die sich mit ihrer Extravaganz und Farbigkeit deutlich vom typischen Bild der Berliner Technoszene abhob. Wer hier einheitlich schwarze Techno-Uniformen suchte, wurde enttäuscht. Der Dresscode, der keiner war, lebte von Kreativität und Einfallsreichtum. Direktlink #### (haGalil.com) Fritz oder Frida? Trans egal! Vor einhundert Jahren erschien in einer queeren Zeitschrift eine trans Geschichte, die sich aufgrund einer Referenz auf die jüdische Bibelauslegung in die Geschichte queer-jüdischen Lebens einbetten lässt. Direktlink #### (hagalil) Anne Frank als Rollenvorbild für queere Jugendliche Anne Frank, deren Todestag sich im diesjährigen Februar/März (das genaue Datum ist unbekannt) zum 81. Male jährt, könnte mit ihrer leider zu wenig bekannten, sich in der ursprünglichen Fassung ihres Tagebuches manifestierenden Queerness heutigen queeren Jugendlichen als Rollenvorbild auf ihrem oftmals steinigen Weg zum Coming-out dienen. Direktlink #### (Hamburger Abendblatt) LGBTQ+-Kreuzfahrten: Weltweite Routen für Schwule und Lesben Kreuzfahrten für Schwule und Lesben werben mit ihrem queerfreundlichen Reiseverlauf. Alleinreisende erhalten oft ein besonderes Angebot. Direktlink #### (Hamburger Abendblatt) Schwuler Aktivist: "Wir sehen mal wieder die homophobe Fratze in Polen" Polens "LGBT-freie Zonen" prangerte der bekannte Aktivist Bart Staszewski an. Er beklagt: Auch unter Tusk gehe es queeren Menschen schlecht. Direktlink #### (Hanauer Anzeiger) Pfarrer*in Tovja Heymann erhält ökumenischen Predigtpreis Für ihre politische Weihnachts-Predigt erhält Tovja Heymann den ökumenischen Predigtpreis - und spricht offen über Nonbinarität. Direktlink #### (Hasepost) GiroLive Panthers Osnabrück übernehmen Schirmherrschaft des diesjährigen CSD Auch in diesem Jahr wird in Osnabrück der Christopher Street Day gefeiert. Am 30. Mai will man so für die Rechte und gegen Ausgrenzung der queeren Gemeinschaft gemeinsam einstehen. Die Schirmherrschaft für den diesjährigen CSD übernimmt die Basketball-Frauenmannschaft der GiroLive Panthers Osnabrück. Damit übernehmen sie das Amt von Heidi Reichinnek. Direktlink #### (Hasepost) Zerwürfnis beim Queeren Netzwerk Bramsche: Kann ein sicherer Ort für die Community erhalten bleiben? In diesem Juni fand der erste CSD in Bramsche statt. Aus dem Orga-Team rund um Initiator Tobias Joshua Thiele entstand daraufhin der Verein Queeres Netzwerk Direktlink #### (heise online) Queeres Projekt will Top-Level-Domain .meow registrieren lassen Die gemeinnützige Organisation dotMeow will eine eigene gTLD bei der ICANN beantragen. Zur Finanzierung hat die Stiftung eine Crowdsourcing-Kampagne gestartet. Direktlink #### (hessenschau) "Alles Liebe!": eine queere Land-Operette am Staatstheater Wiesbaden Die Operette gilt als verstaubt. Doch Philipp Amelungsen und dem Team des Staatstheaters Wiesbaden gelingt es, mit "Alles Liebe! Eine queere Landoperette" ein politisches Statement für Vielfalt zu setzen und gleichzeitig wunderbar zu unterhalten. Ein Probenbesuch. Direktlink #### (hessenschau) Ein Jahr Selbstbestimmungsgesetz: "Endlich wird man gesehen!" Mit dem neuen Selbstbestimmungsgesetz ist es seit einem Jahr einfacher, den eigenen Namen und Geschlechtseintrag offiziell zu ändern. Beispiele aus Hessen zeigen, dass es noch Hindernisse gibt. Direktlink #### (hessenschau) Queere Senioren und Seniorinnen im Pflegeheim Das Julie Roger Haus in Frankfurt ist für seinen offenen Umgang mit queeren Senioren und Seniorinnen zertifiziert. Das Programm ist vielfältig: Dragqueen Shows, Fastnacht, CSD Besuche und sogar ein Striptease Event. Direktlink #### (Heute.at) "Angst, abgestoßen zu werden" - ÖFB-Star über Outing Manuela Zinsberger spricht im Mindgames Podcast offen über ihr Coming-out, ihre Fußball-Erfolge und die berührende Reaktion ihrer Mutter. Direktlink #### (Heute.at) "Bin geschockt" - Transmann wird in Heimat abgeschoben Abschiebung Transmann Österreich: Ein 22-jähriger Kolumbianer wird trotz laufender Transformation am Ostersonntag nach Bogotá ausgeflogen. Direktlink #### (Heute.at) "Drag-Nikoläusinnen": FPÖ tobt über queeren Punschstand Queerer Punschstand in Wiener Neustadt sorgt für Aufregung: Drag-Nikoläusinnen treffen auf Kritik der FPÖ und setzen Zeichen für Vielfalt. Direktlink #### (Heute.at) "Ging nicht mehr!" - Trans-Frau lebte 20 Jahre als Mann Transidentität: Valerie Lenk gründet in Wien eine Selbsthilfegruppe für trans, nicht-binäre und queere Menschen - Empowerment und Austausch. Direktlink #### (Heute.at) "Schwulau" - Wiener Öffi-Stationen sind plötzlich queer Am Samstag findet in Wien die Regenbogenparade statt. Pünktlich vor der "Pride" sorgen die Wiener Linien mit einem Posting auf Instagram für Lacher. Direktlink #### (Heute.at) 2026 fördert Wien LGBTIQ-Projekte mit 23.000 Euro LGBTIQ-Fördertopf Wien 2026: Stadt unterstützt queere Projekte und Regenbogenmonat mit 23.000 Euro - Anträge bis 31. Jänner möglich. Direktlink #### (Heute.at) 6 Geschlechter zu wählen: Eltern-Kind-Pass sorgt für Gender-Streit im Parlament Eltern-Kind-Pass wird digital: Ab 2026 ersetzt die Online-Version das Papierheft. Im Parlament sorgt die Umstellung für heftige Debatten. Direktlink #### (Heute.at) 9 Jahre mit Frau zusammen - dann gesteht Fabian alles 9 Jahre Doppelleben, Identitätssuche und Akzeptanz - Fabian erzählt seine bewegende Geschichte in der ZDF-Doku "37 Grad". Direktlink #### (Heute.at) Brisantes Urteil stoppt "Blitz-Geschlechtsänderungen" Geschlechtsänderung: Strengere Regeln laut VwGH-Urteil in Wien. Künftig ist ein Gerichtsgutachten Pflicht, einfache Atteste reichen nicht mehr. Direktlink #### (Heute.at) Eloy de Jong: "Schwul sein war ein No-Go" Eloy de Jong spricht in der Bravo-Doku offen über seine Homosexualität und die Ängste als Boyband-Star in den 90er-Jahren. Aktuell auf RTL. Direktlink #### (Heute.at) FPÖ-Kritik an WIENXTRA: "Queer- und Transgender-Propaganda für Dreijährige" Die Wiener FPÖ übt scharfe Kritik an Pride-Schwerpunkten der städtisch finanzierten WIENXTRA-Kinderinfo und kündigt eine Anfrage an. Direktlink #### (Heute.at) Gender-Hammer: Amt macht Waltraud wieder zu Walter Geschlechtseintrag: Österreichs Behörden entscheiden im Fall Waltraud/Walter. Aktueller Bescheid sorgt für Debatte um Identität und Recht. Direktlink #### (Heute.at) Gender-Verbot fix: Steiermark ändert Gesetze Gender-Verbot Steiermark: Ab 4. November werden Gesetze und Verordnungen ohne Gendern formuliert. Neuer Fahrplan und klare Regeln fixiert. Direktlink #### (Heute.at) Gender-Wirbel! Schul-Formular lässt Wogen hochgehen In der Volksschule Absdorf sorgt ein Anmeldeformular für heftige Diskussionen: Gleich sechs Geschlechtsoptionen stehen zur Auswahl. Direktlink #### (Heute.at) Haider auf Straße verprügelt: "Weil ich schwul war" So offen hat man TV-Star Alfons Haider wohl selten erlebt. Im Podcast "Mindgames" spricht der Entertainer über die dunkelsten Momente seines Lebens. Direktlink #### (Heute.at) Homophobe Attacke: Hass-Opfer landet auf Anklagebank Homophobe Attacke Praterstern: Opfer nach Angriff selbst vor Gericht. Wiener Urteil zu Widerstand gegen Polizei sorgt für Diskussion. Direktlink #### (Heute.at) Lehrer homosexuell: Islamischer Vater fordert Kündigung Islamisierung an Schulen: Direktor Christian Klar schildert aktuelle Konflikte um Religion und Integration im Klassenzimmer. Direktlink #### (Heute.at) Nach Gender-Aussage: Drag Queen schießt gegen Haider Mit Aussagen über Gender-Begriffe polarisiert Alfons Haider jetzt im Netz - neben viel Zuspruch hagelt es auch scharfe Kritik aus der Drag-Community. Direktlink #### (Heute.at) Regenbogen unter Wasser: Tamara Mascara lädt zur besonderen Tier-Tour Zwischen Seepferdchen-Papas und Geschlechterwechsel: So vielfältig ist die Tierwelt wirklich. Eine ganz besondere Tour lockt im Pride-Month. Direktlink #### (Heute.at) Schülerin wollte Bub werden - "Sie wurde dafür gemobbt" Transgender-Streit in Wien: Schülerin will als Junge leben und wird an Schule gemobbt. Mitschüler fordern mehr Akzeptanz und Unterstützung. Direktlink #### (Heute.at) Todesfall in Gay-Bar - drei Männer stehen vor Gericht In einer Wiener Bar starb ein Gast, drei Männer sollen ihm nicht geholfen haben. Dem Barkeeper wurde sogar Missbrauch vorgeworfen - Prozess! Direktlink #### (Heute.at) Transgender-Text an Volksschule lässt Wogen hochgehen Transgender-Text in Volksschule Niederösterreich sorgt für Empörung. FPÖ kritisiert Schulbuch-Inhalt, Eltern zeigen sich irritiert. Direktlink #### (Hiphop.de) Baran Kok über queeren Deutschrap, Fler, "Fag Life" & Homophobie Baran Kok gehört zu den spannendsten neuen Stimmen im Deutschrap. Im Hiphop.de Talks spricht er offen über seinen Weg als offen queerer Rapper, seine EP "Fag Life" und warum er trotz allem sagt: "Ich liebe Hiphop". Direktlink #### (Hiphop.de) Vizzion macht Geschlechtsangleichung öffentlich Rap-Artist Vizzion hat sich vor wenigen Tagen bei Instagram als trans geoutet. In einem Post mit einer längeren Caption teilt sie einige Infos zu ihrer Geschlechtsangleichung und lässt wissen, dass sie bei Social Media künftig unter anderem Namen zu finden sein werde. Ausblicke auf ihre Rap-Karriere liefert sie dabei nicht. Direktlink #### (HNA) "The Voice"-Star Malou Lovis Kreyelkamp will Vorbild sein "The Voice"-Star Malou Kreyelkamp kämpft gegen queere Unsichtbarkeit. Sie hofft, mit ihrem Coming-out jungen Menschen ein Vorbild zu sein. Direktlink #### (HNA) Bei CSD in Kassel: Transmann bekommt Morddrohungen - und spürt Hass auf der Straße Etwa 2000 Menschen demonstrierten beim CSD in Kassel für queere Rechte. Ein 27-jähriger Transmann berichtet von Morddrohungen im Internet und feindseligen Blicken, wenn er mit seinem Partner zärtlich ist. Direktlink #### (HNA) Christoph Maria Herbst über Sprachgerechtigkeit: "Gendern ist für mich selbstverständlich" Die Debatte ums Gendern spaltet Deutschland - und auch die Prominenz. Während Christoph Maria Herbst eine klare Haltung vertritt, sieht ein Comedy-Kollege das völlig anders. Direktlink #### (HNA) Dragqueen spielt Dragqueen in Harvey Fiersteins "Torch Song" Der English Drama Workshop des Göttinger ThOP bringt queere Geschichte auf die Bühne. Renelopé Fauxwell übernimmt die Hauptrolle des Arnold Beckoff. Direktlink #### (HNA) Eine Regenbogen-Bank sorgt für Ärger und AfD-Schmiererei im Dorf Die Kulturinitiative in Gertenbach bemalte eine Bank in Regenbogenfarben. Unbekannte schmierten "AFD" darauf. Das führt zu Diskussionen über Spaltung im Dorf. Direktlink #### (HNA) Hausbewohner bekommt Droh-Zettel von "Feigling"-Nachbar anonym zugesteckt: "Schwulen-Flagge entfernen" Ein handgeschriebener Zettel mit einer klaren Drohung. Ein Hausbewohner wird vom Nachbarn aufgrund der Regenbogenflagge angefeindet. Direktlink #### (HNA) Mut zu mehr Sichtbarkeit In Wolfhagen fand das vierte queere Winterfest statt. Es bot einen sicheren Raum für Sichtbarkeit. Mutige Menschen zeigen, dass sie existieren. Direktlink #### (HNA) TV-Star enthüllt Kindheitstrauma: "Dachte, ich ertrinke" Jochen Schropp hatte 2018 sein Coming-out. Lange behielt der Schauspieler seine Sexualität für sich - auch wegen traumatischer Erfahrungen in der Jugend. Direktlink #### (HNA) Wenige Anträge: Das Selbstbestimmungsgesetz läuft reibungslos im Landkreis Seit November 2024 gilt das neue Gesetz zur Geschlechtsänderung. Im Werra-Meißner-Kreis nutzen es bisher nur wenige Menschen. Direktlink #### (Hörspiel und Feature) Die Geschichte des ersten und letzten queeren Kinofilms der DDR - Coming Out Wie "Coming Out" als erster schwuler Film trotz Widerstand am Tag des Mauerfalls Premiere feierte Direktlink #### (inforadio) 25 Jahre nach Coming Out: "Wowereits Satz war ein Meilenstein" Vor genau 25 Jahren sagte Klaus Wowereit: "Ich bin schwul - und das ist auch gut so!" Florian Winkler-Schwarz vom Verband Queere Vielfalt erklärt, warum ihn das zum Vorbild macht. Direktlink #### (inforadio) LGBTIQ+ in China: Wie queer darf man sein? Wie lebt es sich als queerer Mensch in China? Homosexualität ist dort seit 1997 zwar nicht mehr strafbar - gesellschaftliche Ausgrenzung, staatliche Kontrolle und Zensur prägen den Alltag vieler LGBTIQ+-Menschen jedoch weiterhin. In dieser Folge von "Welt.Macht.China" spricht Host Joyce Lee mit Eva Lamby-Schmitt aus dem ARD-Studio Shanghai darüber, welche Freiheiten queere Menschen heute haben, wo die Grenzen des Staates verlaufen - und warum Sichtbarkeit oft riskant bleibt. Direktlink #### (inFranken.de) "Bauer sucht Frau"-Kandidatin liebt Frau - und entgegnet Netz-Vorwürfen Katja Lüdemann, bekannt aus "Bauer sucht Frau", ist nach ihrer Teilnahme mit einer Frau liiert. Im Netz reagiert sie auf Kritik an ihrer neuen Liebe. Direktlink #### (Inside CSD Leipzig) Special mit Hape Kerkeling - Botschafter CSD Leipzig 2026 In diesem Podcast-Special ist unser diesjähriger Botschafter Hape Kerkeling zu Gast. Er sagt: " Wer für queere Rechte eintritt, der tritt für die Rechte von allen Menschen ein!" Wir sind super stolz und glücklich, dass sich der Entertainer, Schauspieler und Autor Zeit nimmt und mit Host Jasmin über seine Rolle als Botschafter für den CSD Leipzig 2026 spricht. Ihr erfahrt, warum es ihm so wichtig ist, sich öffentlich für die queere Community stark zu machen. Außerdem geht es um Politik. Hape hat eine ganz klare Haltung zur aktuellen Lage in Deutschland. Wir haben natürlich auch über die Petition "Hape for Bundespräsident!" gesprochen. Wir wissen ja nicht was ihr davon haltet, aber für uns ist ganz klar: Ja, Hape kann Bundespräsident :-) Die Podcastfolge wurde online aufgezeichnet. An einigen Stellen macht sich das in der Tonqualität bemerkbar - wir hoffen, ihr seht uns das nach. Denn die Gedanken, Geschichten und Botschaften unseres Gastes sind jede Minute wert! Direktlink #### (InStyle) Drag Queens und ihre Bedeutung: Fierce Diven mit klarer Ansage Glamouröse Outfits, dramatisches Make-up, dazu eine In-Your-Face-Attitüde und scharfzüngige Spitzen gegen das Establishment: Drag Queens sind längst über die Grenzen der LGBTQIA+-Community hinaus bekannt und fester Bestandteil der Popkultur. Aber was genau ist eigentlich eine Drag Queen? Hat Drag etwas mit Geschlechtsidentität zu tun? Und kann man auch als Frau eine Drag Queen sein? Wir erklären die Bedeutung von Drag Queens heute. Direktlink #### (InStyle) Jannik Schümann über LGBTQIA+-Sichtbarkeit: "Wenn ich einer Person Mut machen konnte, hat es sich gelohnt" Anlässlich des Pride Month 2026 blicken wir auf ein Interview mit Jannik Schümann zurück. Der Schauspieler war 2021 Teil der #ActOut-Kampagne, die ein starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit in der LGBTQ+-Community setzte. Im Gespräch mit InStyle sprach er über Diversität in Film und Mode, seinen Wunsch nach mehr Offenheit in der Gesellschaft und warum er auf das Coming-out eines aktiven Fußballers in Deutschland hofft. Direktlink #### (InStyle) Justus Riesner über Maxton Hall und queere Serienrollen - im InStyle GenZ Video-Podcast Als Alistair in "Maxton Hall" wurde Justus Riesner weltweit bekannt. Warum es ihm wichtig ist, queere Rollen zu spielen Direktlink #### (InStyle) Pride ist durch? Nein! Wieso der Pride Month 2026 immer noch wichtig ist Regenbogen-Logos überall, dazu queere Serien und sichtbare Vielfalt: Alles gut also? Leider nein. Warum Pride 2026 immer noch politisch ist. Direktlink #### (Jenaer Nachrichten) Queere Kultur in Jena: Spacement kämpft ums Überleben Queere Adventsshow im Spacement: Kulturraum in Jena kämpft ums Überleben. Direktlink #### (Journal Frankfurt) AIDS-Hilfe Frankfurt unterstützt queere Senioren Ein solidarisches Besuchs- und Begleitprojekt möchte die Lebensbedingungen älterer queerer Menschen verbessern. Neben der direkten Hilfe soll das Projekt auch ein gesellschaftliches Signal aussenden. Direktlink #### (journalist) "Die Branche ist durchlässiger geworden, aber meilenweit davon entfernt, divers zu sein" Lena Cassel ist weiblich, lesbisch und laut - und damit eine Ausnahme im deutschen Sportjournalismus. Im journalist-Interview spricht sie über ihre Extrovertiertheit als Schutzpanzer in einer Männerdomäne und darüber, wie sie als ehemalige Spielerin die Balance hält zwischen Vertrautheit und kritischen Fragen. Direktlink #### (joyn) "Viel zu gay": GNTM-Gewinner Jermaine Kokoú Kothé rechnet mit deutschen Model-Agenturen ab Von GNTM ins internationale Rampenlicht. Jermaine Kokoú Kothé hat den Sprung ins Model-Business geschafft. Doch hinter den Kulissen der Modelwelt erlebt er eine andere Realität: direkte, harte und teils verletzende Kommentare aus Agenturen. Seine Einblicke zeigen, wie gnadenlos die Branche noch immer sein kann. Direktlink #### (joyn) Autokratie Ungarn: Thilo Mischke zeigt, wie radikal Orbán gegen queere Menschen vorgeht Pride-Verbot, Zensur von queeren Inhalten und keine Aufklärung: Unter Viktor Orbán verschärft Ungarn immer mehr die Anti-LGBTQIA+-Gesetze. Mit ihren Protesten geht die queere Community große Risiken ein. Thilo Mischke begleitet zwei Aktivisten. Direktlink #### (JPGAMES.DE) "Kingdom Come"-Schöpfer feiert Gayming-Award, findet "woken Unsinn" aber überflüssig 2015 sprach sich Daniel Vávra - seines Zeichens Creative Director von Kingdom Come: Deliverance - öffentlich für "GamerGate" aus und positionierte die Marke als Bollwerk gegen die "Woke-Brigade". Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Am richtigen Ort Arie Oshri ist Koch, Dragqueen und lebt in seiner Wahlheimat Berlin Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Antisemitismus auch in der queeren Szene benennen Viele Jüdinnen und Juden fühlen sich teils unsicher, wenn in der queeren Szene über Israel gesprochen wird. Der Verein Keschet will das ändern Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Bennett entdeckt LGBTQ-Community für den Wahlkampf Der frühere Gegner gleichgeschlechtlicher Partnerschaften fordert heute volle rechtliche Gleichstellung - und erzählt, warum persönliche Erfahrungen seine Sicht verändert haben Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Daniel-Ryan Spaulding: Pro-israelischer Comedian aus Kanada in Deutschland "Wenn wir Freiheit, Demokratie und säkulare Werte verteidigen wollen, dann sollten wir alle an der Seite Israels stehen", sagt der Künstler, der auch zum Aktivisten wurde Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Ethel Lindsey: Queer und funky Die Französin mit israelischen Wurzeln bringt mit ihrem Debütalbum "Pretty Close" die 70er-Jahre zurück Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Pride in Rom schließt jüdische LGBTQ-Organisationen aus Die Organisatoren der Rome Pride Parade verbannen jüdische LGBTQ-Gruppen, die sich nicht von einem angeblichen Völkermord in Gaza distanzieren Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Pride Month: "Es bleibt noch viel zu tun" Hana Yael Tebelmann im Gespräch über den "Pride Month", die Pläne von "Keshet Deutschland" und Antisemitismus in der LGBTIQ-Community Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Pride Parade nimmt Auflagen für jüdische Teilnehmer zurück Eine Gruppe war mitgeteilt worden, ihre Mitglieder dürften weder Davidsterne noch das Wort "jüdisch" auf Bannern oder Symbolen zeigen Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Pride: "Wir verstecken uns nicht mehr" In Tel Aviv erlebt die LGBTQ+-Szene Akzeptanz und Freiheit. Doch bis dahin war es ein langer Weg Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Sauna der Toleranz - aber nur ohne Davidstern Zwei Frauen werden in Barcelona wegen eines jüdischen Symbols verhört, als "Zionistinnen" aussortiert und schließlich hinausgeworfen - im Namen einer Offenheit, die sich selbst ad absurdum führt Direktlink #### (Jüdische Allgemeine) Seiner Zeit voraus: Vor 100 Jahren wurde John Schlesinger geboren Regisseur John Schlesinger lebte seine Homosexualität offen und rührte mit seinen Filmen früh an gesellschaftliche Tabus, etwa mit dem Oscar-prämierten "Asphalt Cowboy". An die atmosphärische Dichte seiner Werke knüpfen Filmemacher noch heute an: Direktlink #### (junge Welt) "Queertactics" in Österreich: Warum braucht Wien ein queeres Filmfestival? Mainstreamfestivals schmücken sich mit einschlägigen Filmen, hatten aber nie den Anspruch, sich mit queeren Filmen zu beschäftigen, finden Katja Wiederspahn und Dagmar Fink vom "Queertactics"-Filmfestival. Direktlink #### (junge Welt) Bildreportage: Durch den Blick der anderen Das internationale Kollektiv "The Journal" will der Perspektive von weiblichen und nichtbinären Fotografen Geltung verschaffen Direktlink #### (junge Welt) Handball: "Sexismus, Rassismus und Homophobie sind weit verbreitet" Über diskriminierende Strukturen im Handball und die Chancen des deutschen Teams bei der EM. Ein Gespräch mit Marius Noack Direktlink #### (junge Welt) Homosexualität: Geschichte wird gemacht Thomas Sparrs Buch "Come out!" über den Aufstand in der Christopher Street und seine Nachwirkungen. S.a.: Warum das neue Buch "Come out!" eine vertane Chance ist (20.03.2026) Direktlink #### (junge Welt) LGBTQ: Der Traum, der mir gehört In Selbstporträts inszeniert sich Maria Bolz als trans und nichtbinäre Person in unterschiedlichen Rollen, Landschaften und gesellschaftlichen Kontexten. Direktlink #### (JuWissBlog) Queer Blindness statt materieller Gleichheit: Nachholbedarf im Humanitären Völkerrecht Queere Menschen sind im bewaffneten Konflikt eine besonders vulnerable Gruppe, deren Schutz auch aus der Perspektive des Humanitären Völkerrechts diskutiert werden muss. Die Genfer Konventionen und das Völkergewohnheitsrecht schreiben eine Gleichbehandlung aller Menschen bei der Anwendung Humanitären Völkerrechts vor. Die im letzten Jahr erschienene aktualisierte Kommentierung der IV. Genfer Konvention erwähnt erstmals explizit sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als potenzielle Diskriminierungsfaktoren. Solange es allerdings bei der Forderung nach formeller Gleichheit bleibt, werden die Diskriminierungsverbote wirkungslos bleiben. Stattdessen bedarf es positiver Garantien, die auf die besonderen Bedürfnisse queerer Menschen im bewaffneten Konflikt eingehen. Direktlink #### (JuWissBlog) Zwischen Sparpolitik und Rechtsstaat: Die Zukunft der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung Im Koalitionsvertrag 2025 zwischen CDU, CSU und SPD wurde bereits angekündigt, die Asylverfahrensberatung "ergebnisoffen" zu evaluieren. Nun zeichnen sich jedoch konkretere und deutlich einschneidendere Schritte ab. Nach aktuellen Überlegungen des Bundesinnenministeriums unter Alexander Dobrindt (CSU) soll wohl ab dem Jahr 2027 die staatliche Förderung für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung entfallen. Ebenfalls betroffen sind spezialisierte Rechtsberatungsangebote, insbesondere für queere und weitere vulnerable Antragstellende. Die geplanten Maßnahmen gehen in ihrer Wirkung weit über einen Finanzierungsabbau hinaus. Sie wirken sich erheblich auf die Fairness der Asylverfahren und deren effiziente Durchführung aus. Direktlink #### (ka-news.de) "Wähl Liebe": 700 Karlsruher demonstrieren vor der Landtagswahl für die Rechte queerer Menschen Bessere queere Bildungspolitik, ein Antidiskriminierungsgesetz auf Landesebene und das AfD-Verbot: Dafür gingen am 28. Februar 700 Menschen in Karlsruhe auf die Straße. Die Demonstration stand im Zeichen der anstehenden Landtagswahl. Direktlink #### (ka-news) Mahnwache in Karlsruhe: stiller Marsch gegen Gewalt an Transpersonen In Karlsruhe fand am 20. November eine Mahnwache im Gedenken an die Opfer transfeindlicher Diskriminierung und Gewalt statt. Dazu luden der CSD Karlsruhe, queerKAstle und LA ViE ein. Direktlink #### (Kanarenmarkt) Alajeró stärkt LGBTIQ+-Rechte auf La Gomera Der Stadtrat von Alajeró hat am Freitag, 5. Dezember, mehrere wichtige Beschlüsse gefasst. Direktlink #### (Katapult MV) "Warum hasst mich die halbe Welt dafür, dass ich der Mensch bin, der ich sein will?" Zahlen der Opferberatung Lobbi belegen einen Anstieg rechter Angriffe auf queere Menschen. Doch viele Taten und alltägliche Diskriminierungen bleiben unsichtbar. Ein Blick ins Land. Direktlink #### (katholisch.de) "Bunte" zählt Kardinal Marx zu den "Aufsteigern der Woche" Was haben eine Basketball-Legende und ein Hollywood-Star mit Kardinal Reinhard Marx gemeinsam? Alle drei gehören laut "Bunte-Barometer" zu den "Aufsteigern in dieser Woche". Was beim Münchner Erzbischof dazu führte. Direktlink #### (katholisch.de) "OutInChurch"-Initiator: Erkämpfte Sichtbarkeit muss verteidigt werden Vier Jahre nach dem Start der Initiative #OutInChurch in der katholischen Kirche zieht Mitinitiator Rainer Teuber eine gemischte Bilanz: Einzelne Fortschritte habe es zwar gegeben, aber ein Kulturwandel in der Kirche sei ausgeblieben. Direktlink #### (katholisch.de) ACK-Chef sieht Ökumene-Konflikt über Umgang mit queeren Menschen Gender und Sexualität sind Streitpunkte zwischen Kirchen, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Zugleich bleibe der Wille groß, im Gespräch zu bleiben und gemeinsame Positionen zu vertreten. Direktlink #### (katholisch.de) Diese Pastoralreferentin segnet alle, die sie darum bitten Wer von ihr gesegnet werden möchte, den weise sie nicht ab, erklärt Pastoralreferentin Angelika Böhm aus Ravensburg. Die 65-jährige Theologin gestaltet Segensfeiern für Menschen, die geschieden sind, in homosexuellen Partnerschaften leben oder von der Kirche enttäuscht sind. Direktlink #### (katholisch.de) Erzbischof: Keine vorschnellen Urteile über queere Katholiken Mehr Verständnis für queere Katholiken und ein sensiblerer Umgang mit komplexen Lebenswirklichkeiten: Das fordert US-Erzbischof John Wester. Zugleich warnt er die Kirche vor einfachen Antwortversuchen. Direktlink #### (katholisch.de) Jesuit Martin: Papst Leo XIV. hält an Segnung homosexueller Paare fest Hat Papst Leo XIV. die deutschen Bischöfe in der Debatte um Segnungen homosexueller Paare zurückgepfiffen? Der bekannte Jesuit und Queer-Aktivist James Martin ordnet ein. Direktlink #### (katholisch.de) Konservative Anglikaner suchen Gegenkandidaten zu Sarah Mullally Die Gruppe der konservativen Anglikaner möchte einen eigenen Vorsitzenden für die anglikanische Kirche wählen. Damit stellt sie sich auch offiziell gegen Bischöfin Sarah Mullally - und schlägt eine neue Richtung in der Kirche ein. Direktlink #### (katholisch.de) Kurienkardinal: Kein Affront gegen Trans-Personen beim Papstessen Wie sein Vorgänger hat auch Papst Leo XIV. Bedürftige zum Mittagessen in den Vatikan eingeladen - darunter auch Trans-Personen. Doch anders als unter Franziskus saßen sie diesmal nicht am Papsttisch. Jetzt erklärt ein Kurienkardinal, warum. Direktlink #### (katholisch.de) Mara Klein: Sehr viel Rückenwind für synodales Gremium in Deutschland Das Treffen der Synodalteams in Rom hat Mara Klein "nachhaltig beeindruckt". Das Mitglied im Präsidium des Synodalen Ausschusses spricht im katholisch.de-Interview über die Form der Synodalität in Deutschland und die Antwort von Papst Leo XIV. auf die Frauen-Frage. Direktlink #### (katholisch.de) Polens Bischöfe fördern Widerstand gegen gleichgeschlechtliche Ehen Polen muss im EU-Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anerkennen: So hat es der Europäische Gerichtshof entschieden. Die Polnische Bischofskonferenz unterstützt Standesbeamte, die das nicht umsetzen wollen. Direktlink #### (katholisch.de) Radcliffe: Frauenpriestertum von weltkirchlichem Konsens weit entfernt Einander zuhören und interkulturell handeln - das empfiehlt Kardinal Timothy Radcliffe bei zentralen Fragen innerhalb der Kirche. Diese sei weltweit kulturell sehr unterschiedlich geprägt - das zeige nicht zuletzt die Debatte ums Frauenpriestertum. Direktlink #### (katholisch.de) Sautermeister: Bischöfe bei Segnung Homosexueller auf Linie mit Rom Der Bonner Moraltheologe Jochen Sautermeister sieht die Handreichung der deutscher Bischöfe und Laien zum Segen für homosexuelle Paare im Einklang mit den Vorgaben des Vatikans. Es gehe um "Qualitätssicherung". Direktlink #### (katholisch.de) Schule als Schutzraum: Leitlinien zum Umgang mit sexueller Vielfalt Das traditionelle katholische Menschen- und Familienbild tut sich schwer mit sexueller Vielfalt und neuen anthropologischen Erkenntnissen. Dennoch müssen auch Schulen und Religionslehrkräfte damit umgehen. Leitlinien der Bischöfe sollen dabei helfen. Direktlink #### (katholisch.de) Schweizer Theologen: Bischofspapier zum Arbeitsrecht "Machtmissbrauch" Die Schweizer Bischöfe wollen weiter Anforderungen an die privaten Lebensverhältnisse ihrer Seelsorger stellen. Fünf Theologinnen und Theologen werfen ihnen deshalb Machtmissbrauch vor. Sie haben klare Forderungen, wie es besser gehen könnte. Direktlink #### (katholisch.de) Seelsorger: Queere Menschen sind keine "Sondergruppe" Wenn die Kirche ihrem eigenen Menschenbild treu bleiben will, kann sie gar nicht anders, als queeren Menschen wertschätzend zu begegnen, sagt Seelsorger Andreas Ihm. Er sieht die Institution auf einem guten Weg. Direktlink #### (katholisch.de) Sexuelle Vielfalt an Schulen: Debatte um DBK-Papier - Bormann kritisiert Sautermeister Die Diskussion über das DBK-Papier zu sexueller Vielfalt an Schulen geht weiter: Der Moraltheologe Bormann widerspricht seinem Fachkollegen Sautermeister scharf - und sieht "Transaktivismus auf katholisch". Direktlink #### (katholisch.de) Standpunkt: Unredliche Zahlenspiele mit dem christlichen Eheverständnis Lehnen drei Viertel der Deutschen wirklich gleichgeschlechtliche Ehen ab? Eine von einem evangelikalen Medium präsentierte Umfrage scheint das zu zeigen - doch Andreas Püttmann warnt: Hier wird mit schlechter Demoskopie im Trüben gefischt. Direktlink #### (katholisch.de) Theologe zu Queer-Index: Synodaler Prozess führt zu mehr Akzeptanz Der neue "Rainbow Index of Churches in Europe" untersucht, wie es um die Queerfreundlichkeit der Kirchen in Europa bestellt ist. Der Theologe Michael Brinkschröder ordnet ein - und erkennt manch Revolutionäres Direktlink #### (katholisch.de) Trans-Mann heiratet Trans-Frau - kann das gültig sein? Der Fall einer katholischen Trauung in Argentinien sorgt weltweit für Schlagzeilen: Ein Transmann hat eine Transfrau geheiratet. Geht das? Der zuständige Bischof sagt nein - und erklärte die Ehe für nichtig. War das korrekt? S.a.: Erzbischof annulliert Ehe zwischen trans Frau und trans Mann (18.02.2026) Direktlink #### (katholisch.de) Über alte Ordnungen hinauswachsen: Das Senfkorngleichnis queer gelesen Queere Bibelauslegung hat den Fokus auf mehr als Geschlecht und Sex. Sie eröffnet auch in anderen Bereichen neue Erkenntnisse zu den Texten. Das Senfkorngleichnis ist ein eindrückliches Beispiel, schreibt Burkhard Hose. Direktlink #### (katholisch.de) US-Bischöfe wollen bei LGBTQ-Themen dazulernen Mehr Verständnis für queere Katholikinnen und Katholiken: 17 US-Bischöfe nahmen jetzt an Fortbildungen zum Thema teil. Sie berichten nach den Treffen von wichtigen Lernprozessen und offenen Fragen. Direktlink #### (katholisch.de) US-Bischöfe: Neue Regeln für Kliniken zum Umgang mit Transpersonen Katholische Krankenhäuser in den USA sollen noch stärker als bisher katholische Moralvorstellungen umsetzen. Die US-Bischofskonferenz hat in ihren Richtlinien für Gesundheitseinrichtungen nun erstmals explizite Vorgaben zum Umgang mit Transpersonen. Direktlink #### (katholisch.de) Vatikan sucht bei Segnungen Verständigung mit deutschen Bischöfen Der innerkirchliche Meinungsstreit um die feierliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare geht weiter. Nach dem Papst und dem Glaubenspräfekten hat sich nun auch die Nummer zwei im Vatikan dazu geäußert. Direktlink #### (katholisch.de) Voderholzer teilt Osters Kritik am DBK-Papier zu sexueller Vielfalt Die Schulkommission der Deutschen Bischofskonferenz fordert in einem Papier mehr Anerkennung der Vielfalt sexueller Orientierungen in Schulen. Der Passauer Bischof Oster kritisierte dies - und findet Unterstützung bei Bischof Voderholzer. Direktlink #### (katholisch.de) Warteschlange vor Queer-Gottesdienst beim Katholikentag Beim Katholikentag hat ein Queer-Gottesdienst zahlreiche Besucher angezogen. Die Veranstalter werten dies als Zeichen für eine größere Sichtbarkeit nicht-heterosexueller Christen in der katholischen Kirche. Direktlink #### (katholisch.de) Weltsynoden-Gruppe fordert Paradigmenwechsel bei kontroversen Themen Wie können Gläubige mit Konfliktthemen umgehen? Eine Arbeitsgruppe der Weltsynode hat dazu nun einen Vorschlag gemacht. Es gehe nicht in erster Linie darum, andere zu korrigieren. Direktlink #### (katholisch.de) Wie der Papst die deutschen Bischöfe bremst - ohne sie zu stoppen Zu Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland äußerte sich jüngst auch der Papst. Leo XIV. bleibt seiner Linie treu - und der seines Vorgängers. Wie es dennoch für die Kirche in Deutschland weitergeht. Direktlink #### (katholisch.de) Wird die Kirche an Moralfragen zerbrechen? Zuletzt zeigte die anglikanische Gemeinschaft: Eine Kirche kann an Moral- und Genderfragen zerbrechen. Gilt das auch für die katholische Kirche? Ein Blick in verschiedene Erdteile fördert deutliche Unterschiede zutage. Direktlink #### (katholisch.de) Zwischen Lehre und Leben: Papst Leo XIV. und LGBTQ-Katholiken Beim Papstbesuch ein "Wordle"-Scherz und ein warmes Willkommen - zugleich eine Kirche im Spannungsfeld zwischen Nähe und kirchlicher Lehre. Papst Leo XIV. zeigt Offenheit gegenüber LGBTQ-Katholiken, doch ohne die Tradition aufzugeben. Direktlink #### (kirche-koeln.de) "Wann kann ich endlich ich sein?" - Late-Night-Gottesdienst der Queeren Kirche Köln bei der c/o-pop Als die "wunderbare Ludi" - wie Pfarrer Tim Lahr sie nennt - zu singen beginnt, füllt sich der Saal vor der Bühne im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Sie ist in rotes Licht getaucht. Ludi trägt ein schulterfreies Glitzerkleid und einen gestutzten Bart. Mit dem queeren Chor im Rücken singt sie die kämpferische Hymne "Survivor", bekannt geworden durch das Cover der Band Destiny's Child. Die Besucherinnen und Besucher wippen oder singen sofort mit. Viele kennen den Text: "I'm a survivor, I'm gonna make it..." - übersetzt: "Ich bin eine Überlebende, ich werde es schaffen." Sie sind bei dem Late-Night-Format der Queeren Kirche Köln mit dem Titel "It's Queer Church" zu Gast, das am späten Abend im Rahmen der c/o-pop stattfindet. Direktlink #### (Kirche+Leben) Bischof zu queeren Menschen in Münster: Bleibt ungeduldig hoffend! Weihbischof Ludger Schepers, Queer-Beauftragter der Bischöfe, predigte im Gottesdienst der Queergemeinde Münster - und rief zu Ungeduld und Hoffnung auf. Direktlink #### (Kirche+Leben) Leo XIV. und die Segnungen - nicht jede Äußerung ist sofort ein Skandal Papst Leos Äußerungen zur Segnung homosexueller Paare schlugen hohe Wellen. Echt übertrieben, sagt Journalist Philipp Gessler. Direktlink #### (Kirche+Leben) Segnungen: Mitverfasser verteidigt Handreichung gegen Angriffe Der ehemalige Ordenspriester Stefan Diefenbach war am Dokument "Segen gibt der Liebe Kraft" beteiligt. Was er den Kritikern entgegnet. Direktlink #### (Kirche+Leben) Theologe warnt vor "Bibel-Missbrauch" in Diskussionen In innerkirchlichen wie ethischen Debatten berufen sich manche immer wieder auf Bibelzitate. Warum das sogar falsch sein kann. Direktlink #### (KircheLeben) Präfekt Fernández sieht Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch Eigentlich wollte der Argentinier nur ein Papier zur Monogamie vorstellen. Was er am Rande sagte. Direktlink #### (Klein Report) Wann entfällt die Anhörung bei schweren Vorwürfen? "Der Skandal sind nicht die trans Kinder" Das Online-Magazin "Republik" hat sich mit dem Verein AMQG/AUFG (Verein für einen angemessenen Umgang mit Fragen zum Geschlecht bei jungen Menschen) angelegt. Direktlink #### (Kleine Zeitung) Mann wurde der Penis abgetrennt: Kärntner drohen bis zu 15 Jahre Haft Ein Mann muss am Mittwoch vor Gericht, weil er dabei war, als einem anderen Mann in Deutschland der Penis abgetrennt wurde. Direktlink #### (Kleine Zeitung) Ryan Murphy: Bei ihm steht halb Hollywood Schlange Serienschöpfer Ryan Murphy gilt als Vorreiter von Inklusion, muss sich aber auch mit Vorwürfen von Gewalt-Ästhetisierung und Ausbeutung auseinandersetzen. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) 14. Deutscher Diversity-Tag: Rhein-Energie-Stadion leuchtet in Regenbogenfarben Zahlreiche Kölner Unternehmen und Institutionen beteiligen sich am 19. Mai am Deutschen Diversity-Tag und setzen damit ein Zeichen für Vielfalt am Arbeitsplatz. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) Beginn des "Pride Months": "Wir werden zur Zielscheibe" - Kritik aus Köln an Kanzler Merz Die Grünen nutzen den Beginn des "Pride Month" für deutliche Worte. Auch aus Köln kommt Kritik an Bundeskanzler Merz. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) Bisexueller Schiedsrichter: Polizei von Politikern und Internet-Usern vorschnell verunglimpft? Der Polizei wurde Versagen und Desinteresse beim Schutz des Amateur-Schiedsrichters vorgeworfen. Jetzt aber stellt sich der Fall anders dar. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) Christopher Street Day: Doppelt so viele Teilnehmer an Parade in Euskirchen wie im Vorjahr Durch rund 800 Teilnehmer sieht sich der Veranstalter, Queer Euskirchen, in seiner Arbeit bestätigt. Auch die Polizei zog ein positives Fazit. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) Stolpersteine für schwules Paar in Köln-Holweide verlegt In Köln-Holweide wurden Stolpersteine für Josef Schlauss und Max Kahn verlegt. Sie wurden aufgrund ihrer Sexualität im Zweiten Weltkrieg verfolgt. Direktlink #### (Kölner Stadt-Anzeiger) Strafprozess in Köln: Angriff auf lesbische Frauen vor CSD? Gericht hat eine andere Meinung Der Fall drehte sich um ein Geschehen in der Schaafenstraße, kurz vor dem CSD im Jahr 2022. Direktlink #### (Kölnische Rundschau) Poseidon, lesbische Nixe, schwules Dreigestirn: Röschen-Sitzung verwandelt sich in bunte Unterwasserwelt Das Programm in dieser Session steht unter dem Motto "Land unter - Jetzt auch mit Tiefgang". Direktlink #### (Kölnische Rundschau) Queer Euskirchen: Verein lud zum offenen Austausch über Gewalt und Möglichkeiten, sie zu verhindern Die beiden Polizeibeamten zeigten viel Einfühlungsvermögen und gaben Tipps, wie man sich besser schützen kann. Direktlink #### (Kölnische Rundschau) Theaterprojekt in Köln: "Zeitlose Talente" erzählt vom Leben queerer Menschen jenseits der 60 Zehn Menschen über 60 erzählen im Box Theater ihre wahren Geschichten von Homosexualität und Queerness. Das Stück zeigt, was sich in den letzten Jahrzehnten verändert hat - und was noch immer schwierig ist. Direktlink #### (Kölnische Rundschau) Verein Queer Euskirchen zeigt, wie Hass und Hetze die Solidarität beflügelt "Worte des Hasses, Antwort der Vernunft" ist der Titel der Ausstellung im Begegnungs- und Kulturort Simons Glück. Direktlink #### (KONTEXT:Wochenzeitung) Geschlechtsbezogene Gewalt: Getriggert von Glitzer und Barbies Seit Julia Gerner in ihrem Laden in Heidelberg anlässlich des CSD ihr Schaufenster mit queeren Barbies dekoriert hat, wird sie von Rechtsextremen bedroht. Direktlink #### (KONTEXT:Wochenzeitung) Russisch-ukrainische Frauengruppe: Ein Kampf für queeres Leben Im Stuttgarter Frauenkulturzentrum Sarah treffen sich geflüchtete Frauen aus Russland und der Ukraine, beraten LGBTQ-Personen und finden Gleichgesinnte. Direktlink #### (Krautreporter) Protokoll: Trans und seit acht Jahren wohnungslos - so fiel Red durchs System (Kostenloses Probeabo nötig) Menschen wie er werden normalerweise nicht gehört. Dabei hat der 26-jährige Red Heriot Yamankocgil eine Geschichte zu erzählen. Direktlink #### (Kreisbote) Neues Musical der "Randerscheinungen" Landsberg: Auf zu Siegfreak! Siegfreak in Brezelona: Der Verein Randerscheinungen aus Landsberg scheut nicht vor Klassikern zurück. Jetzt sind die Nibelungen dran. Direktlink #### (Kreiszeitung Böblinger Bote) Frühlingsfest in Stuttgart: Hier feiert die queere Community auf dem Wasen - wo es noch Tickets gibt Das Frühlingsfest steht in den Startlöchern - und damit auch die Events der queeren Community in Stuttgart. Wo auf dem Wasen die Vielfalt gefeiert wird und es noch Tickets gibt. Direktlink #### (kreiszeitung.de) "Ein Raum, der bisher fehlte": Im Sie(h)da entsteht eine neue Austauschgruppe für queere Mädchen und Frauen Im Treffpunkt Sie(h)da startet eine neue Austauschgruppe für queere Mädchen, Frauen und weiblich gelesene Personen ab 16 Jahren. Direktlink #### (Kreuzer) Queer im Visier Die extreme Rechte agitiert weiterhin gegen CSDs. Der Bautzen-Moment fiel aus. Ein erstes Resümee über die Lage im Osten Direktlink #### (Kronen Zeitung) Alle Farben des Regenbogens beim ESC In diesem Jahr darf die Regenbogenfahne, dieses Symbol der LGBTQ-Community für Akzeptanz, Vielfalt und Solidarität, wieder wehen - im Publikum und auf der Bühne, wo sie 2025 verboten war. Direktlink #### (Kronen Zeitung) Peter Fellner: "Queere" Mode aus "Omas Deckchen" Schauplatz Linz: Das Francisco Carolinum - das Haus für Fotografie - führt mit einem Megabild an den Badestrand; im Offenen Kulturhaus sprengt der junge Designer Peter Fellner mit "Glumpert" alle Regeln der Mode: Er verfolgt Zero Waste in einer Branche, die sonst sehr schmutzig ist. Und er will eine "fluide" Geschlechterpolitik. Direktlink #### (Kronen Zeitung) Remote Bondage: "Punkig, politisch und direkt" Queer, laut und kompromisslos: Remote Bondage mischen mit ihrem Debüt "Good Girls" die Szene auf. Die Berliner Band spricht offen über Rollenbilder, Druck und Tabus. Am 9. Mai bringen sie ihre energiegeladene Show ins Wiener Chelsea. Im Zoom-Talk erzählen Hanna und Sima, warum sie lieber anecken als sich anpassen. Direktlink #### (Kronenzeitung) Conchita Wurst wird beim Song Contest dabei sein Sänger und Schauspieler Tom Neuwirth hat angekündigt, beim kommenden Song Contest in Wien dabei zu sein. "Was genau ich mache, weiß ich auch noch nicht", sagte er in einem Interview. Der ESC habe jedenfalls "alles verändert", sagte Neuwirth weiter, der 2014 als Conchita Wurst gewonnen hatte. Direktlink #### (Kronenzeitung) Der Heavy Metal leuchtet jetzt regenbogenfarben Am 21. und 22. November geht im Wiener Flucc das erste "Loud & Proud"-Festival über die Bühne. Auf und abseits der Bühne richtet es sich vorwiegende an die queere Bubble, die sich in der Szene unterrepräsentiert führt - aber nicht nur. Willkommen sind natürlich alle, wie Mitveranstalterin Corinna vom Verein "Heavy Lezzers" der "Krone" im Gespräch verrät. Sie gibt uns nähere Einblicke zu den Bands, der Philosophie und den Zielen hinter dem neuen Festival. Direktlink #### (Kronenzeitung) FPÖ: "Es gibt nur Männer und Frauen - Punkt!" Die Freiheitlichen haben mit ihren Initiativen im Nationalrat für eine heftige Diskussion über biologische Geschlechter gesorgt. Sie hatten gefordert, Mann und Frau als einzige Geschlechter im Staatsgrundgesetz festzuschreiben. Die SPÖ ortet einen Kulturkampf und wirft der FPÖ vor, Menschen gegeneinander auszuspielen. Direktlink #### (Kronenzeitung) Hickhack um geplante Dragqueen-Lesung für Kinder Die einen befürworten solche Aktionen als Zeichen der Vielfalt und Toleranz, andere sehen die Entwicklung ihrer Kinder bedroht. Im Tiroler Kufstein sorgt eine Kinderbuchlesung bereits im Vorfeld für Aufregung - zumindest in den Reihen der FPÖ. Direktlink #### (Kronenzeitung) Jubel für "Mr. Charming" beim Neujahrskonzert Der 50-jährige Kanadier Yannick Nézet-Séguin ist nach seinem Neujahrskonzert-Debüt der neue "Darling" der Wiener Philharmoniker und des internationalen Publikums. Ein Entertainer, der das Publikum begeistert, zu Jubel, Bravorufen und stehenden Ovationen hinreißt! Sein Nachfolger - der Russe Tugan Sokhiev - wird es nicht leicht haben .... Direktlink #### (Kronenzeitung) Uzi Freyja: "Queere Leute haben Kultur geschaffen" Kompromisslos, ehrlich und laut: Rapperin Uzi Freyja mischt die Rap-Szene auf. Kurz vor ihrem ersten Wien-Auftritt vor wenigen Wochen, sprach die in Kamerun geborene Künstlerin Kelly Rose mit uns über ihre Wurzeln, ihre queere Identität und ihr Debütalbum "Bhelize Don't Cry" - Außerdem darüber, warum sie sich nie wieder anpassen will. Direktlink #### (kulturfeder.de) Mehr als ein Coming-out: Rose Vandreys Weg auf die Musicalbühne In einer Hotellobby in Hamburg sitzt eine junge Frau, die schon jetzt wirkt, als hätte sie mehrere Leben gelebt. Rose Vandrey ist 23, Musicaldarstellerin, frischgebackene Absolventin der Stage School Hamburg. Auf der Bühne des First Stage Theaters stand sie bereits in Produktionen wie "Rent", "Kein Pardon" und "Fame". Wer ihr zuhört, merkt schnell: Ihre Geschichte ist keine von lauten Brüchen. Es ist eine Geschichte von Mut - und von einem erstaunlichen Maß an Selbstreflexion. Direktlink #### (Kurier) 11 Stars, die ihre Homosexualität lange Zeit geheim hielten Aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre Karriere leben viele Künstler jahrelang im Verborgenen und verschweigen ihre wahre Sexualität. Direktlink #### (Kurier) Ein Leben mit HIV: "Das Virus hat mich nicht verändert" Michael Hofbauer lebt seit 2019 mit HIV. Der 26-Jährige erzählt von seinem Alltag mit der Erkrankung und von Vorurteilen. Direktlink #### (Kurier) ESC-Spaziergang in Wien: Wenn die Stadt zur großen Bühne wird Von Staatsoper bis Rathausplatz zeigt eine Tour, wie ESC und queere Geschichte mit Wien verbunden sind. Direktlink #### (Kurier) Familienplanung im Regenbogenzentrum: Zwei Frauen, ein Wunschkind Das Kinderwunschzentrum an der Wien begleitet lesbische Paare beim Kinderwunsch. Der Weg kann lang und hart sein. Direktlink #### (Kurier) Kendall Jenner bricht Schweigen zu langjährigem Gerücht, lesbisch zu sein Das Model hat sich in einem Podcast zu ihrem Privatleben geäußert. Direktlink #### (Kurier) Out and proud: Die 5 bekanntesten queeren Paare Hollywoods Hollywood gilt seit Jahrzehnten als Traumfabrik der großen Liebesgeschichten - und längst schreiben nicht mehr nur heterosexuelle Paare die romantischsten Kapitel der Branche. Direktlink #### (Kurier) Russlandexperte Gerhard Mangott über Hass, Outing und seinen Partner Der Politologe zeigt im ORF-Talk "Hinter den Schlagzeilen" mit Patrick Budgen erstmals seinen Lebenspartner. Direktlink #### (L'essentiel.) Ohne Geld von Papa Elon - Vivian Wilson erobert die Modewelt Elon Musks Tochter Vivian Jenna Wilson spricht über ihr Coming-out, die Abkehr vom Vater und ihren Weg in die Öffentlichkeit. Direktlink #### (L'essentiel) "Keine Linken, keine Schwulen" - Koch wegen Jobanzeige verurteilt Der italienische Starchef Paolo Cappuccio stellte extreme Anforderungen an seine Bewerber. Ein Gericht sah nun darin Diskriminierung und verhängte eine Strafe. Direktlink #### (L'essentiel) "Manche sehen Regenbogenfarben und fühlen sich provoziert" Nach den heftigen Reaktionen auf einen Regenbogen-Radweg kritisiert Content-Creator Yannick Schumacher vor allem den Umgang mit der Kommentarspalte. Direktlink #### (L'essentiel) "Nur weil ich schwul bin, muss ich nicht mit einem Mann tanzen" Mit einem Mann bei "Danse avec les stars" teilnehmen? Für den französisch-luxemburgischen Moderator Stéphane Bern unvorstellbar. Direktlink #### (L'essentiel) "Obama hat uns in einem Brief zur Hochzeit gratuliert" Xavier Bettel und sein Ehemann Gauthier Destenay feiern an diesem Freitag ihren elften Hochzeitstag. Der Vizepremierminister hat mit L'essentiel darüber gesprochen. Direktlink #### (L'essentiel) "Schwul zu sein, kann akzeptierter sein als lesbisch" Der am Mittwoch vorgestellte Bericht des LGBTIQ+-Panels beleuchtet die sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten von queeren Menschen in Luxemburg. Direktlink #### (L'essentiel) Bettel verurteilt schärfere Strafen für Homosexualität im Senegal Ein geplanter Gesetzesentwurf im Senegal sorgt für internationale Kritik. Auch Luxemburgs Außenminister Xavier Bettel meldet sich deutlich zu Wort. Direktlink #### (L'essentiel) Ehen zwischen Heteros und Schwulen boomen auf TikTok Immer mehr Paare zeigen auf TikTok, wie platonische Ehen zwischen Heteros und Schwulen gelingen. Was steckt hinter dem Trend? Direktlink #### (L'essentiel) Eishockeyspieler outet sich wegen HBO-Serie "Heated Rivalry" Die Serie "Heated Rivalry" macht gerade weltweit die Runde. Dank ihr hat sich jetzt ein ehemaliger Hockeyspieler als schwul geoutet. Direktlink #### (L'essentiel) Kollektiv weist Homophobie-Vorwurf nach Bettel-Karikatur zurück Eine Karikatur von Xavier Bettel sorgt für hitzige Debatten über Aktivismus und Meinungsfreiheit. Direktlink #### (L'essentiel) Luxemburg will HIV-Vorsorge für Hausärzte öffnen Die HIV-Vorsorge PrEP könnte in Luxemburg künftig auch außerhalb von Kliniken verfügbar werden. Geschulte Hausärzte sollen den Zugang erleichtern. Direktlink #### (L'essentiel) Niederanven verteidigt Regenbogen-Radweg Ein bunt gestrichener Radweg sorgt online für heftige Reaktionen. Bürgermeister Fréd Ternes zeigt sich schockiert über die Kommentare. Direktlink #### (L'essentiel) Trump verspottet Macron, Maduro und trans Sportlerinnen US-Präsident Donald Trump hat bei einer Rede im Kennedy Center in Washington mehrere Spitzen verteilt. Er machte sich über Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron lustig und äußerte sich zu Transgender-Themen. Auch Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde in der Rede erwähnt. Direktlink #### (L'essentiel) Unisex-Toiletten in Schulen spalten die Politik Die Aussicht auf gemeinsame Toiletten für Jungen und Mädchen in Schulen spaltet sogar die Reihen der Regierungskoalition. Direktlink #### (Landesspiegel) Geschichte der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexuellen in Liechtenstein Das Liechtenstein-Institut hat erstmals umfassende Zahlen zur strafrechtlichen Verfolgung von Homosexuellen in Liechtenstein vorgelegt. Zwischen 1860 und 2001 wurden insgesamt 59 Personen wegen gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen strafrechtlich verurteilt. Direktlink #### (Landeszeitung) Nur ein Stück Stoff? Wie sich Männer fühlen, wenn sie in der Öffentlichkeit Röcke tragen Ungewöhnliches Bild in Lüneburg: Beim "Rethink Masculinity Day" erscheinen Männer im Rock auf dem Marktplatz - und regen zum Nachdenken über Rollenbilder an. Manche tragen schon jahrelang Rock, andere zum ersten Mal. Wie sie sich damit fühlen, und welche Gedanken sie sich machen. Direktlink #### (Landeszeitung) Schwere Körperverletzung: Drei Jugendliche nach mutmaßlich homophoben Angriffen vor Gericht Nach einem Angriff mit schweren Verletzungen beginnt in Lüneburg ein Jugendprozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Beschuldigten sollen ihre Opfer über eine Dating-App kontaktiert und die Tat gefilmt haben. Auch ein mögliches homophobes Motiv steht im Raum. Direktlink #### (latina press) In Brasilien befindet sich der "schwulste Strand der Welt" Der Strand von Ipanema im Süden von Rio de Janeiro ist mit dem Projekt "The Tryst Ipanema" wieder ins Zentrum des internationalen LGBTQIA+-Tourismus gerückt. Das Luxushotel soll an der Stelle des ehemaligen Ipanema Plaza an der Ecke Rua Farme de Amoedo und Rua Prudente de Morais entstehen. Direktlink #### (latinapress) Ballroom-Beats: Queeres Überleben in Bogotá " Unter Neonlicht und pulsierenden Beats ist Bogotás Ballroom-Szene zu einem Zufluchtsort geworden, an dem queere und transsexuelle Kolumbianer Tanz zu Protest, Make-up zu Rüstung und ihre Wahlfamilien zu einem Schutzraum vor einer Stadt machen, die noch immer von Machismo und tödlichem Hass gezeichnet. Direktlink #### (latinapress) Mindestens 80 Transgender- und Transvestiten in Brasilien ermordet Ein Dossier, das am Montag (26.) von der Nationalen Vereinigung der Transvestiten und Transsexuellen (Antra) veröffentlicht wurde, zeigt, dass mindestens 80 Transsexuelle und Transvestiten im Jahr 2025 in Brasilien ermordet wurden. Direktlink #### (Legal Tribune Online) Sächsisches OVG zu CSD Dresden: Wann Feiern auch Demon­s­trieren ist Das Sächsische OVG stellt neben der Demo auch das mehrtägige Fest unter den Schutz der Versammlungsfreiheit - anders als zuvor das VG Dresden. S.a.: CSD Dresden kann 2026 wie geplant stattfinden (02.06.2026) Direktlink #### (Legal Tribune Online) Ungarn-Urteil: Der Lüth-Moment des EuGH Der EuGH hat im Fall des ungarischen LGBTQ-Gesetzes einen Verstoß gegen die EU-Grundwerte festgestellt. Kritiker sehen darin eine Selbstermächtigung. Zu Recht? Direktlink #### (Leipziger Volkszeitung) Am Donnerstag beginnt das 3. Queer Music Festival Leipzig Live-Musik, DJ- und Tanzkurse, Kino, Quiz und einen Clubabend bietet die dritte Ausgabe des Queer Music Festivals in Leipzig. Am 23. April geht es los. Direktlink #### (Leipziger Volkszeitung) CSDs in Sachsen: Viele Teilnehmende misstrauen bei Gefahr der Polizei Auf CSDs in Sachsen kommt es immer wieder zu Angriffen auf queere Menschen. Wie eine neue Studie zeigt, haben jedoch viele CSD-Teilnehmende nicht das Gefühl, sich in Gefahrensituationen auf die Polizei verlassen zu können. Direktlink #### (Leipziger Zeitung) Lesbische Selbstbehauptung in der DDR: Die ganz besondere Geschichte der Karin Daubenheimer · 1990 verpasste die alte Bundesrepublik die einmalige Chance, etliche längst überholte Gesetze zu entsorgen und auch die Verfassung zu modernisieren. Doch die Granden der westdeutschen Politik wollten nur den schnellen Beitritt der fünf ostdeutschen Länder, aber ganz bestimmt keine Diskussion über ein modernes Staatsverständnis. Auch das gehört zu den Dingen, die in den heutigen Unmutsdebatten mitschwingen. Denn worüber ein Volk nicht diskutieren darf, das bleibt fremd. Und die Friedliche Revolution wird erinnert wie ein abgebrochenes Gespräch. Direktlink #### (Lesben und Alter e.V.) Offener Brief: Die Demokratie braucht eine lebendige Zivilgesellschaft An die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien Direktlink #### (logo! ZDF-Kindernachrichten) "Sie haben mir Sachen hinterhergerufen" Weil er auf Jungs steht, wurde Dominik schon beschimpft und bedroht. Er erzählt von seinen Erfahrungen und wie er mit Homophobie umgeht. Direktlink #### (LokalDirekt) Dieses unglaubliche Totschweigen, dieses bewusste Vergessen und nicht wahrhaben wollen Gerne wird der queeren Szene vorgeworfen, sie sei äußerlich und grell, sei zu aufmerksamkeitsheischend. Die gegenwärtig laufende Ausstellung zum "Rosa Winkel", die die Verfolgung Homosexueller im Dritten Reich zum Thema hat, ausgerichtet von den Vereinen Gedenkzellen und CSD Lüdenscheid, überzeugt indes durch Tiefe und Gründlichkeit. Wir berichten über zwei außergewöhnliche Kinoabende im Verlauf der Ausstellungswochen.   Direktlink #### (Luxemburger Wort) Abstammungsrecht: Wie homosexuelle Eltern rechtlich benachteiligt werden Die luxemburgische Regierung arbeitet an einer Reform des Abstammungsrechts, um homosexuelle Eltern rechtlich gleichzustellen. Direktlink #### (Luxemburger Wort) Eine vegane Drag-Kuh wirbelt das Naturmusée auf In High Heels nimmt Soya the Cow ihr Publikum mit in die Welt der "queeren Tiere" - und das im Rahmen der temporären Ausstellung "animalECH" rund um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier Direktlink #### (Luxemburger Wort) Es geht um Respekt, nicht um Umfang Die zentrale Frage im schulischen Umgang mit LGBT-Themen ist nicht die nach dem Umfang, sondern die nach der Qualität der Wertevermittlung, meint Gastautorin Barbara Agostino. Direktlink #### (Luxemburger Wort) LGBTIQ: Ministerin wünscht sich mehr Gemeinden, die Haltung zeigen Zwischen Symbolpolitik und Angriffen: Auch in Luxemburg wächst die Polarisierung rund um LGBTIQ-Themen. Yuriko Backes will, dass die Kommunen handeln. Direktlink #### (Luxemburger Wort) Queere Menschen lieben Eurovision, aber warum? Für die LGBTQ-Community ist das Event ein Ort der Sichtbarkeit und Zugehörigkeit. Doch wie kam es dazu und welche Rolle spielte Luxemburg dabei? Direktlink #### (Luxemburger Wort) Regenbogen löst Welle an Hasskommentaren aus Ein Radweg in Niederanven und die "Pride" in der Hauptstadt führen zu heftigen Reaktionen im Netz. Gemeindeverantwortliche und Rosa Lëtzebuerg halten dagegen. Direktlink #### (Luxemburger Wort) Regenbogen-Radweg in Niederanven ist schon beschmutzt Unbekannte haben das bunte Stück Asphalt mit Reifenspuren und einer obszönen Zeichnung verunstaltet. Der Bürgermeister geht von einer Dummheit unter Jugendlichen aus. Direktlink #### (Luxemburger Wort) Transfrauen im Radsport: "Die Menschen bekommen erst dann Probleme damit, wenn diese Fahrerinnen uns besiegen" Bei einem medizinischen Fachvortrag in Mondorf über Transfrauen im Radsport entsteht eine ethische Diskussion. Das Thema beschäftigt sogar Gerichte. Direktlink #### (Luxemburger Wort) Warum schwule und heterosexuelle Sportler "Heated Rivalry" entgegenfiebern Zwei Männer, die mehr als nur das Eishockey-Spielfeld teilen: Eine neue Serie rund um schwule Athleten sorgt derzeit für Schlagzeilen. Hat der Hype auch Luxemburg erreicht? Direktlink #### (Mainpost) Transfeindlichkeit, Drohungen und Hass: Sandra Grätsch über ihre Realität im Bürgermeisterwahlkampf (Kostenloses Probeabo nötig) Die Schweinfurterin Sandra Grätsch kennt das Leben im öffentlichen Raum. Doch die wachsende transfeindliche Hetze im Netz fordere sie heraus. Wie sie damit umgeht. Direktlink #### (Mallorca Magazin) "Inakzeptabel": Kontroverse auf Mallorca um riesige Gemälde an Schulwand Die vier Jahre alten Werke zeigen sich küssende gleichgeschlechtliche Paare. Einem Insel-Politiker und einer Gruppe von spanischen Rechtsanwälten gehen die Darstellungen zu weit Direktlink #### (Mallorca Magazin) Angriff auf deutsche Strand-Urlauber auf Mallorca: Schwulenhasser vor Gericht Nach Angaben der Ermittler handelte der Mann einzig und allein aus "Feindseligkeit und Ablehnung gegenüber der sexuellen Orientierung" der Opfer Direktlink #### (Männerschwarm) Zum Tod von Fredric Kroll Fredric Kroll war seinem Selbstverständnis nach in erster Linie Komponist. Aus Interesse an Pjotr Tschaikowsky hat der 1945 in New York Geborene als Fünfzehnjähriger Klaus Manns Roman "Symphonie Pathetique" gelesen. 1973 hat er dann - aus Angst davor, für den Vietnam-Krieg eingezogen zu werden, kommt er 1969 nach Deutschland - über Klaus Mann promoviert. Direktlink #### (Märkische Allgemeine) Braucht Potsdam einen Jugendclub für Queers? Es fehlt an Angeboten für queere Jugendliche - darin sind sich Mitglieder des Jugendhilfeausschusses weitestgehend einig. Ob es ein eigenes Jugendzentrum braucht, wird heiß diskutiert. Direktlink #### (Märkische Allgemeine) Christopher Street Day in Potsdam: Die schönsten Bilder vom bunten Protest Es geht um Protest - und um die Party. Am Samstag fand der Christopher Street Day in Potsdam statt, am Sonntag folgt der traditionelle Queensday. Hier sind die Fotos von der Demonstration am Sonnabend. Direktlink #### (Märkische Allgemeine) Eichwalde: Demos um Regenbogenflagge bleiben friedlich In Eichwalde versammelten sich 100 Menschen, um gegen die Proteste der AfD gegen die Regenbogenflagge zu demonstrieren. Die AfD sieht die Flagge als Symbol politischer Ideologie. Welche Reaktionen dies auslöste und wie die Kundgebung verlief. Direktlink #### (mdr) "Ich bin ein queerer Mensch": Wie Lutz van der Horst den Mut fand, zu sich zu stehen Lutz van der Horst hat auf der Leipziger Buchmesse 2026 seinen ersten Roman vorgestellt. Darin verarbeitet der Comedian sein eigenes Coming Out - und er ermutigt auch andere queere Menschen, zu sich zu stehen. Direktlink #### (mdr) Aus der Bücherkiste: "Ab morgen bin ich Anne-Marie" Am Dienstag war Tag der Trans-Sichtbarkeit. Den langen und schwierigen Weg, den sogenannte nicht normsexuelle Menschen mitunter gehen müssen, beschreibt Anne Marie Pätzold in ihrem neuen Buch. Direktlink #### (mdr) Gleichgeschlechtliche Ehen: Gibt es bald einen Heiratstourismus von Polen nach Deutschland? Polen muss gleichgeschlechtliche Ehen aus anderen EU-Ländern anerkennen, so der EuGH. Werden polnische LGBTQ-Paare bald massenhafft in Deutschland heiraten? Direktlink #### (mdr) Streit um Segnungen homosexueller Paare spaltet katholische Kirche Die katholische Kirche ringt weiter um den Umgang mit Segnungen homosexueller Paare. Während in Deutschland vielerorts eine offenere Praxis entsteht, hält der Vatikan an klaren Grenzen fest. Der Konflikt zeigt zugleich die anhaltenden Spannungen zwischen Reformbestrebungen und kirchlicher Lehre. Direktlink #### (medianet) Sind Sie schon divers ... ... oder spülen Sie noch? Beatrix Czipetits, Sparringpartnerin für CEOs, über Diversity Management als Erfolgsfaktor jenseits von Symbolpolitik. Direktlink #### (Medical Tribune) HIV-Infizierte unbedingt auf Analkarzinome screenen Warum empfiehlt die Leitlinie HIV-Infizierten ein regelmäßiges Screening auf Analkarzinome und welche Methoden gelten als Standard? Direktlink #### (MeinBezirk.at) "Queeze": Innsbruck bekommt erstes queeres Jugendzentrum Ab 5. Dezember öffnet in Innsbruck das erste queere Jugendzentrum Tirols. "Queeze" will jungen Menschen, die sich mit Geschlecht und sexueller Orientierung auseinandersetzen, Raum für Begegnung, Unterstützung und Selbstfindung geben. Direktlink #### (MeinBezirk.at) Afro Rainbow Austria: Mit Engagement für LGBTQI+ Migrantinnen zu Wiens Heldin Henrie Dennis, Gründerin von ARA - Afro Rainbow Austria, ist unsere Wiener Heldin aus Favoriten. Die gebürtige Nigerianerin lebt seit vielen Jahren in Wien und engagiert sich für LGBTQI+ Migrantinnen aus afrikanischen Ländern in Österreich. Direktlink #### (MeinBezirk.at) Podcast: Sam, Daniel und Yuki teilen ihre Erfahrungen im Pinzgau Sam, Daniel und Yuki sprechen in ihrem selbst produzierten Podcast offen über Outing, Geschlechtsanpassung sowie Ablehnung und Solidarität am Land. Direktlink #### (MeinBezirk.at) Wiener Neustadt: Erfolgreiche Premiere für ersten queeren Punschstand Niederösterreichs Der erste queere Punschstand Niederösterreichs verwandelte sich die Wiener Straße in ein kleines, liebevoll gestaltetes queeres Winter-Wonderland. Direktlink #### (MeinBezirk.at) Wohnprojekt in Wien: Erste WG für queere Senioren in Mariahilf eröffnet In Mariahilf wurde am Montag, 17. November, die erste Wohngemeinschaft für queere Seniorinnen und Senioren eröffnet - und zwar im neuen Gemeindebau, der nach Ex-SPÖ-Politiker Rudolf Hundstorfer benannt wurde. Direktlink #### (mena-watch) Frankreich: Diskussion über islamisches Buch, das zum Mord an Homosexuellen aufruft Ein mittelalterliches islamisches Werk, das bis vor kurzem in den Regalen der französischen Handelskette Fnac stand und auch bei Amazon verkauft wurde, hat in Frankreich Empörung ausgelöst. Direktlink #### (mena-watch) Pride und Potenzial in Tel Aviv: Warum Israel die LGBTQ-Karte spielen sollte Die israelische Gesellschaft bietet queeren Menschen die umfassendsten Freiheiten im Nahen Osten. Das selbstbewusst zu kommunizieren ist legitim - sofern Pride auch an jene Ziele erinnert, die noch ausstehen. Direktlink #### (Merkur) "Politik hofiert islamistische Verbände": Liberale Imamin kämpft gegen Islamismus in Deutschland In der Moschee von Seyran Ates beten Frauen, Männer und queere Menschen gemeinsam. Dafür erhält die Juristin und Imamin Morddrohungen. Und doch sagt sie: Die Radikalen werden niemals siegen. Direktlink #### (Merkur) "Rassistischer Feminismus"?: Boris Palmer fordert differenzierte Auseinandersetzung mit Alice Schwarzer Das Queere Zentrum wirft Alice Schwarzer "rassistischen Feminismus" vor. Boris Palmer fordert eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Autorin. Direktlink #### (Merkur) "Wir segnen Autos, Tiere, aber wollen es homosexuellen Paaren verwehren?": Wirbel um Haltung des Papstes Der Münchner Erzbischof verteidigt die Segnung homosexueller Paare. Auch Staatskanzleichef Herrmann unterstützt die umstrittene Entscheidung. Direktlink #### (Merkur) Abgesagter Vortrag an Münchner Hochschule: Wo hört Wissenschaftsfreiheit auf? An der Hochschule für Philosophie in München wird ein Vortrag des katholischen Autors Sebastian Ostritsch abgesagt - nach Protesten der Studierenden. Ihr Widerstand löst nun eine Debatte über Wissenschaftsfreiheit, Verantwortung und Deplatforming aus. Direktlink #### (Merkur) Freisinger brach am Flughafen zusammen - nun macht sein Buch Mut "Es hat sich angefühlt wie ein Herzinfarkt": Christian Behr erlitt nach Überlastung einen Zusammenbruch und hat seine Krise in einem Buch verarbeitet. Direktlink #### (Merkur) Freisings erster Christopher Street Day kommt zur richtigen Zeit Am 11. Juli findet der erste Christopher Street Day in Freising statt. In Zeiten wachsender Intoleranz ist die Veranstaltung wichtiger denn je. Direktlink #### (Merkur) Hakenkreuz-Schmierereien und homophobe Hetze: Rathauschef ruft Bürger zur Wachsamkeit auf Am Volkstrauertag erinnerte Bürgermeister Klaus Heilinglechner an die Hakenkreuz-Schmierereien in der Altstadt: "In Wolfratshausen ist kein Platz für Extremismus und Intoleranz." Direktlink #### (Merkur) Israel-Boykott beim ESC? Die Künstler und ihr Lifestyle-Antisemitismus Israels Teilnahme stürzt den ESC in schwere Turbulenzen. Die EU macht es mit ihrem Siedler-Boykott besser. Ein Kommentar von Georg Anastasiadis. Direktlink #### (Merkur) Kommentar: Wichtig, dass Kardinal und Staatsminister klare Kante für homosexuelle Katholiken zeigen Christentum heißt Mitmenschlichkeit. Daher ist es gut, dass Kardinal Marx seine Haltung zur Trauung homosexueller Paare vor dem Papst verteidigt, findet FT-Leiter Manuel Eser. Direktlink #### (Merkurist) Mainzer Gautor erneut in Gaytor umbenannt Das Mainzer Gautor hat bei Google Maps erneut einen neuen Namen bekommen. Es ist nicht das erste Mal. Direktlink #### (Merkurist) Wie der Mainzer CSD jetzt Teil der offiziellen Stadtgeschichte wird Der Verein Schwuguntia hat dem Stadthistorischen Museum Mainz Objekte aus über 30 Jahren CSD übergeben. Sie sollen Teil einer künftigen Ausstellung über queeres Leben in der Stadt werden. Direktlink #### (Metal Hammer) Rechtsoffen, homophob? Elli Berlin wehren sich, Polizei ermittelt Elli Berlin äußern sich ausführlich zu Vorwürfen, sich nicht von rechtsoffenen und homophoben Künstlern abzugrenzen. Die Polizei ermittelt. Direktlink #### (Metal Hammer) Roddy Bottum (Faith No More) über Sexualität In den Neunzigern hatte Roddy Bottum stark mit seiner sexuellen Identität zu kämpfen. Nun schreibt er darüber in seiner Autobiografie. Direktlink #### (Mittelbayerische) Pride Month: Wichtiges Zeichen oder längst überholt? Der Pride Month steht für die Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community und den Einsatz für Gleichberechtigung und Akzeptanz. Gleichzeitig gibt es immer wieder Diskussionen darüber, welche Rolle ein eigener Aktionsmonat heute noch spielt. Wir haben in der Region nachgefragt: Ist der Pride Month 2026 noch notwendig? Braucht es weiterhin Aufmerksamkeit für das Thema - oder ist Vielfalt in der Gesellschaft längst selbstverständlich geworden? Direktlink #### (Mittelbayerische) Wenn "Queer-Tanz" auf Klosterleben trifft: Theatergruppe Pilsach begeistert Besser hätte es für die Laienschauspielgruppe in Pilsach kaum laufen können: Sämtliche Aufführungen der Komödie "Ach du lieber Gott" waren bereits kurz nach Vorverkaufsstart ausverkauft, auch an den Abendkassen gab es keine Karten mehr. Die Theatergruppe und ihre rasante Komödie sorgten für zahlreiche Lacher und viel Lob. Direktlink #### (moin.de) "Frühstücksfernsehen"-Star: Emotionaler Rückblick auf Coming-out - "Hör nicht auf die" Der Moderator Philipp Isterewicz spricht in einer aktuellen "Frühstücksfernsehen"-Ausgabe über seine Homosexualität. Direktlink #### (Moment.at) Ungarn: Ins Gefängnis für die Pride? Zum ersten Mal in der Geschichte der EU wird ein Mensch strafrechtlich verfolgt, weil er eine Pride organisiert hat: Géza Buzás-Hábel ist Pädagoge aus Südungarn, ein Rom, offen queer und seit Jahren als Menschrechtsaktivist aktiv. Für die Planung der Pécs-Pride am 4. Oktober droht ihm nun bis zu einem Jahr Haft. Im Interview erzählt er, was das über die Lage queerer Menschen in Ungarn verrät - und was jetzt auf ihn zukommt. Direktlink #### (monopol) Ausstellung "Liaisons" in Berlin: Was tut die Kunst, wenn der Faschismus kommt? Die Schau "Liaisons" im Georg Kolbe Museum Berlin bringt das Werk des modernen Bildhauers mit queeren Interventionen zusammen. Es geht um opake Freundeskreise, homoerotischen Antikenkult - und Angst und Opportunismus im Faschismus. Direktlink #### (MOPO.de) Tod am Strand: Als zwei Lesben sterben, wird Hamburgs erste Kommissarin gefeuert (M+) (Bezahltes Probeabo nötig) 1927 gründet Josephine Erkens die Weibliche Kriminalpolizei. Als zwei Polizistinnen Suizid begehen, wird Hamburgs erste Kommissarin gefeuert Direktlink #### (MOPOP) Die queer-feministische Künstlerin Peaches: "Es kommen auch wieder andere Zeiten" Auf "No Lube So Rude" mischt Peaches Electro, Punk, Pop, einige zarte Balladen sowie ihre geballte Sexpositivität zu einem einzigartigen Erlebnis. Direktlink #### (MOZ.de) Dating-Apps in Brandenburg: Warum schwule Männer jetzt besonders gefährdet sind (Kostenloses Probeabo nötig) In Brandenburg locken Täter homosexuelle Männer per Dating-App in Sexfallen. Die Polizei ermittelt in zahlreichen Fällen, teils unter Verdacht rechtsextremer Motive. Direktlink #### (MOZ.de) Queeres Leben in KW: Ist es schwer für Schwule, die große Liebe zu finden? Hand aufs Herz: Die Mitglieder des Gay-Stammtischs von Königs Wusterhausen stellen sich intimen Fragen über ihr Liebesleben, Familienplanung und das Älterwerden. Direktlink #### (MOZ.de) Schwul im Schloss: Homosexualität am Hof in Brandenburg - damals und heute Brandenburg hat viele Schlösser und bei manchen gehörte Homosexualität zum Hof-Leben. Ob in Potsdam-Sanssouci, im Schloss Liebenberg oder an anderen Orten. Ein Quiz durch die Geschichte. Direktlink #### (MT-Portal) PrEP-Forschung: Testparadoxon erklärt Anstieg sexuell übertragbarer Infektionen Die Prävention von HIV durch Präexpositionsprophylaxe (PrEP) geht mit erhöhten Infektionsraten anderer sexuell übertragbarer Krankheiten einher. Ein neues epidemiologisches Modell zeigt ein paradoxes Ergebnis: Solch erhöhte Infektionsraten können auf vermehrte Tests zurückzuführen sein, während die tatsächliche Prävalenz zurückgeht. Diese Erkenntnisse können für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention, Überwachung und Eindämmung von Krankheiten nützlich sein. Direktlink #### (Musikexpress) Elliot Page eröffnet Shakespeare-Stück mit trans Besetzung Elliot Page eröffnet im Juli in London "As You Like It" - Shakespeares Klassiker wird exklusiv mit trans und nonbinären Schauspieler:innen besetzt. Tickets und Livestream verfügbar. Direktlink #### (musikexpress) JNNRHNDRXX im Porträt: Weltherrschaft aus Spandau Die Berliner Rapperin will die internationale Karriere, oder ach, am besten gleich Machtübernahme! Zeitgeistthemen hat sie im Programm: Queerness, Blackness und den Kampf gegen das System. Direktlink #### (musikexpress) Reneé Rapp in Berlin: "Bite Me"-Tour begeistert Girls and Gays 4.500 Fans, Kiss-it-Cam und emotionale Balladen: Reneé Rapps Berliner Konzertabend war ein queeres Spektakel mit Gänsehaut-Momenten. Alle Highlights im Bericht. Direktlink #### (musikexpress) Rosalía und Cara Delevingne: Queere Beziehungstipps auf der Bühne Auf ihrer LUX-Tournee in London lud Rosalía Cara Delevingne in ihren Bühnen-Beichtstuhl. Die Schauspielerin sprach über queere Beziehungsmuster - Rosalía antwortete mit klaren Tipps. Direktlink #### (Musikexpress) Shade, Tea, Clocken: Die queere Geschichte hinter unserem Internetslang Woher kommen Shade, Tea und Clocken wirklich? Die Antwort liegt in der Schwarzen, queeren Ballroom-Kultur - und kaum jemand weiß es. Direktlink #### (n-tv) "Entmenschlicht": LGBTQ+-Fans durchleben Ängste bei Trumps WM Diese WM können nicht alle genießen: LGBTQ+-Fans müssen in den USA aufgrund von Donald Trumps gefährlich diskriminierender Politik zittern. Die FIFA bietet keinen Schutz, viele bleiben Zuhause. Ein Katarer erlebt einen "schlechten Film". Direktlink #### (n-tv) Liebe für alle! Diese LGBTQI+-Bücher gehören ins Bücherregal Von der knisternden Sommerromanze bis zur schmerzhaften Selbstfindung: Diese queeren Buch-Tipps sind ehrlich, aufregend, tiefgründig, bewegend. Und sie zeigen, wie bunt das Leben (und Lesen) wirklich ist. Direktlink #### (nachtkritik.de) "Schwuler Lehrer" am Theater Neumarkt Zürich: Schulhof des Grauens Es gibt "wertkonservative" Eltern, für die ein aufgeklärter Sexualkundeunterricht offenbar immer noch zuviel des Guten ist. Einem solchen - realen - Schweizer Fall geht Regisseur Piet Baumgartner in seiner recherchebasierten Inszenierung nach. Selbst die Heckengewächse der Spießer-Vorgärten kommen hier in Fahrt. Direktlink #### (Nau.ch) Homophobie unter Teenagern nimmt zu! "Religiösen Fanatismus und politischen Extremismus können wir alle bekämpfen", schreibt Kolumnistin Verena Brunschweiger. Direktlink #### (Nau) Basler Grosser Rat will Bewerbung des Kantons für LGBTI-Label Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine Motion von Michela Seggiani (SP) zur weiteren Behandlung angenommen. Direktlink #### (Nau) Bericht macht Schwierigkeiten für nicht binäre Menschen sichtbar Der Bundesrat stellt in einem Bericht fest, dass nonbinäre Menschen im Alltag mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert sind, und will ihre Situation verbessern. Direktlink #### (Nau) Erleichterte Adoption: Ein wichtiger Schritt für Regenbogenfamilien Die LGBTIQ+-Dachorganisationen begrüssen die Entscheidung der RK-N, auf die Revision des Zivilgesetzbuches zur erleichterten Stiefkindadoption einzutreten. Direktlink #### (Nau) Freispruch in Walliser Kreuzworträtsel-Affäre Das Bezirksgericht Sitten spricht den Autor und den Verantwortlichen eines umstrittenen Kreuzworträtsels frei. Direktlink #### (Nau) Kanton Wallis will Inklusion von LGBTIQ-Personen stärken Das Wallis will seinen Kampf gegen Diskriminierungen von LGBTIQ-Personen verstärken. Nachdem 2022 ein erster Aktionsplan verabschiedet worden war, umfasst die kantonale Strategie 2035 nun 50 konkrete Massnahmen, die in den nächsten zehn Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen. Direktlink #### (Nau) Keine Gratis-Tests: Initiative "Sex? Aber safe!" scheitert Stadtrat und Parlament St.Gallen lehnen die Initiative für kostenlose STI-Tests ab. Bestehende Angebote reichen, die jährlichen Kosten wären zu hoch. Direktlink #### (Nau) Kirche behält Kriterium der sexuellen Orientierung bei Schweizer Bischöfe halten an Sexualmoral fest: Sexuelle Orientierung bleibt bei Anstellungen in der Kirche entscheidend. Direktlink #### (Nau) LGBTI-Label für Basel bleibt unverbindlicher Vorschlag Die Basler Regierung erhält nicht den Auftrag, sich um das LGBTI-Label zu bewerben. Der Grosse Rat hat am Mittwoch die einstige Motion als unverbindlicher Anzug im Sinne von Prüfen und Berichten überwiesen. Direktlink #### (Nau) Nicki Minaj: Zürcher Schwulen-Clubs canceln sie nach Lob für Trump Die politische Nähe von Nicki Minaj zu Donald Trump sorgt für einen Bruch mit der queeren Community - auch in der Schweiz ziehen Clubs nun klare Konsequenzen. Direktlink #### (Nau) Obergericht Aargau bestätigt Urteil wegen sexueller Diskriminierung Eine Servicemitarbeiterin einer Bar in Baden AG hat sich wegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung schuldig gemacht. Das Aargauer Obergericht verurteilte die Frau, weil sie 2023 zwei lesbische Frauen wegen eines Kusses aus dem Lokal verwies. Direktlink #### (Nau) Out und vorbei - warum überhaupt noch heiraten? "Zusammenziehen, Hochzeit und dann auch gleich noch ein erstes Kind. Ist das überhaupt noch zeitgemäss?", fragt sich unsere Kolumnistin Verena Brunschweiger. Direktlink #### (Nau) Panik und Angst-Attacken: Das löst "Hate Speech" bei den Opfern aus! Hassmails können bei den Betroffenen viel Negatives auslösen. Das zeigt das Beispiel von DJane Barbara Butch. Eine Kolumne von Verena Brunschweiger. Direktlink #### (Nau) Schweizer Tennis-Talent Mika Brunold (21) outet sich als schwul Mit 21 Jahren sagt das Schweizer Tennis-Talent Mika Brunold: "Es ist Zeit!" Der Baslelbieter outet sich via Instagram als schwul. Direktlink #### (Nau) Schweizer Werbung wird diverser Der Verein Protocole Gisler hat die Schweizer Videowerbung für das Jahr 2025 analysiert. Direktlink #### (Nau) Seit vereinfachtem Verfahren rund 3000 Geschlechtseinträge geändert 574 Menschen haben im letzten Jahr ihren Geschlechtseintrag im Personenstandsregister ändern lassen. Möglich ist das seit 2022. Der Bund erhob diese Daten im vergangenen Jahr folglich zum vierten Mal. Die provisorischen Ergebnisse wurden am Donnerstag veröffentlicht . Direktlink #### (Nau) Sexistische Sprüche kommen in Zürich an den Pranger Kussgeräusche, «Catcalling» und unerwünschte Berührungen: Auf der Stadtzürcher Meldeplattform «Zürich schaut hin» werden pro Tag im Schnitt 1,5 Vorfälle gemeldet. Die Stadt führt das Projekt gegen Belästigungen deshalb weiter. Direktlink #### (Nau) Stadt Bern: Mit "queeren Farben" auf Asphalt gegen Hitze-Zonen Die Stadt Bern soll prüfen, wie sich UV-reflektierende Strassenbemalungen gegen Hitze und als Zeichen für Vielfalt umsetzen lassen. Direktlink #### (Nau) Stadt Luzern setzt Zeichen gegen Queerfeindlichkeit Die Stadt Luzern hat zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit eine Plakatkampagne und eine queere Stadtführung angekündigt. Direktlink #### (Nau) Uni Basel schliesst Männer von Verteidigungskurs aus Ein Selbstverteidigungskurs der Universität Basel sorgt für Diskussionen: Das Angebot richtet sich explizit an alle ausser cis Männer. Direktlink #### (Nau) Zürcher Kinder gestalten Bänkli - Unbekannte versprayen es Drittklässler in Stäfa ZH haben ein "Friedens"-Bänkli gestaltet. Nun wurde es mit schwarzen Sprayereien verunstaltet. Direktlink #### (nd) "Man ist nie nur Mutter, Frau, lesbisch oder Autorin" In "Love Me Tender" porträtiert Anna Cazenave Cambet eine Frau, die ihr Begehren gegenüber Frauen lebt und dafür von ihrem Ex-Partner bestraft wird. S.a.: Ein belastender Sorgerechtsstreit - nach dem Coming-out als lesbisch (03.04.2026) Direktlink #### (nd) Asya Senyüz: Stimme der Jugend Die 21-jährige Asya Şenyüz tritt bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl für Die Linke an Direktlink #### (nd) Berlin ist kein queeres Paradies für Flüchtlinge In Berlin haben viele queere Flüchtlinge Zuflucht gefunden. Doch auch hier sind sie vor Diskriminierung und Gewalt nicht sicher. Direktlink #### (nd) Berlin: Jugendgruppe greift queere Cruising-Area an Mehrfach wurde die Cruising-Area im Volkspark Friedrichshain im vergangenen Jahr angegriffen. Jetzt schlugen Täter wieder zu. Direktlink #### (nd) Das schlechte Geschlecht Die Menschen in zwei Geschlechter aufzuteilen, ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Um sexistische Gewalt wirksam zu bekämpfen, müssen wir uns endlich dieser Logik entziehen. Direktlink #### (nd) Dem Hass zum Trotz: Die Pride Saison 2025 Draußen wird es kalt und grau - die Zeit der Regenbogen-Events geht zu Ende. 2024 wurde die Pride Saison von Störungen rechtsextremer Jugendgruppen überschattet. Wie verliefen die CSDs in diesem Jahr? Eine Bilanz. Direktlink #### (nd) Demokratieförderung: AfD pflegt Feindbild NGO Partei skandalisiert Urteile gegen Medienfirma Correctiv und "Porno-Skandal" an Schule. Offenkundiges Ziel: Kappung von Fördergeldern für Initiativen Direktlink #### (nd) Döbeln: "Dort braucht es mich wirklich" Josie F. kommt aus Döbeln und organisiert dort den Christopher Street Day mit. Im Interview erklärt sie, warum ihr queerfeministische Politik sehr wichtig ist und wie wie mit Bedrohungen aus der rechten Szene umgeht. Direktlink #### (nd) Fußball-WM: Fahnenschwenkende Männerhorden mit Homophobie-Problem Public-Viewing-Events zur Fußball-WM stoßen unseren Kolumnisten aus mehreren Gründen ab. Auch deswegen findet er ausnahmsweise lobende Worte für den Berliner Senat. Direktlink #### (nd) Grenzen des Empowerments Gewalt in queeren Beziehungen galt bislang als wenig erforscht. Ein Berliner Institut veröffentlicht nun eine Studie dazu und benennt Hilfesysteme. Direktlink #### (nd) Identitätspolitik: Lasst euch nicht spalten! (Bezahltes Abo erforderlich) Wie sollen Linke mit der Kritik an "Woke­ness" umgehen? Über queere Identi­täts- und linke Klassenpolitik Direktlink #### (nd) LGBTQ in Malaysia: "Auch Aktivisten können Spaß haben" Gavin Chow über die LGBTQ-Community in Malaysia, Lobbyarbeit und einen schwulen Schönheitswettbewerb Direktlink #### (nd) Linke und "Wokeness": Lasst euch nicht spalten! Linke Kritik an "Wokeness" hat nur eine Konsequenz: die Spaltung der Bewegung. Queere Emanzipation und linker Universalismus gehören einfach zusammen, sonst wird's schwer gegen Patriarchat und Kapitalismus. Direktlink #### (nd) Organe sind nichtbinär Bei Mäusen wie auch bei Menschen sind fast alle Körperteile nicht geschlechtsspezifisch. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Biologie stellt binäre Körpermodelle infrage. Direktlink #### (nd) Prozess gegen Maja T.: Freispruch wohl ausgeschlossen Seit einem Jahr läuft der Prozess in Budapest wegen angeblicher Beteiligung an Angriffen auf Neonazis. Die Urteilsverkündung war zunächst für Oktober vorgesehen, dann für den 22. Januar. Jetzt verzögert sie sich erneut. Direktlink #### (nd) Queere DDR-Literatur: Selbstverständlicher Teil von Wirklichkeit Es gab in der DDR auch einen Ort jenseits der als sozialistisches Ideal propagierten heterosexuellen Familie. Queere Lebensentwürfe waren ebenso in der Literatur zu finden. Sie sind Teil einer Emanzipationsgeschichte. Direktlink #### (nd) Queere Menschenrechtsorganisation: Im Visier des Terrors Transgeschlechtliche Personen sind in Guatemala extrem gefährdet. Deshalb organisiert Carlos Valdes verschiedene Angebote für die LGBTIQ-Community. Dabei stößt er in der konservativen Gesellschaft auf einige Hürden. Direktlink #### (nd) Queere Wohnungslosenhilfe aus Berlin gefährdet Queerhome* ist die erste Wohnungslosenhilfe für queere Menschen in Deutschland. Trotz steigender Nachfrage drohen dem Berliner Projekt ab 2026 Kürzungen von 24 000 Euro. Das gefährdet die Arbeit. Direktlink #### (nd) Rosa von Praunheim: Die alte, bunte Unke Er war Frosch, Furie und Filmmaschine. Regisseur, Produzent und Professor Rosa von Praunheim ist tot. Wir erinnern an Nippes, Provokationen und einen Mann, der Deutschland das Schwulsein erklärte. Direktlink #### (nd) Stress bei der Arbeit macht schwul? Der malaysische Religionsminister sorgt für Spott und Entsetzen Direktlink #### (nd) Toto, lass uns Kansas verlassen In Kansas sind seit Freitag die Führerscheine von trans Personen ungültig. Es ist ein weiterer Schritt der autoritären Rechten, um trans-Feindlichkeit zu systematisieren und die Freiheit von Minderheiten einzuschränken. Direktlink #### (nd) Ukraine: "Für queere Menschen eine Frage von Leben und Tod" Für den EU-Beitritt muss die Ukraine die Rechte queerer Menschen stärken. Doch während die gesellschaftliche Akzeptanz wächst, geraten zentrale Reformen im Parlament ins Stocken. Direktlink #### (NDR) "Pizza Orlando": Wenn eine queere Chat-Liebe zur Literatur wird In Clara Umbachs autobiografisch angehauchtem Roman "Pizza Orlando" tauschen sich die Protagonnistinnen Nina und Clara aus über Liebe, Sex, das Sterben und was der Alltag sonst noch bietet. Direktlink #### (NDR) Aidshilfe bietet Tests - direkt aus dem Beratungsbus Er kommt dorthin, wo er gebraucht wird und bietet ein niedrigschwelliges Angebot: Der Beratungsbus der Aidshilfe Schleswig-Holstein und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes - bundesweit einmalig. Direktlink #### (NDR) Als Dragqueen in der Provinz Der 33-Jährige Sebastian setzt sich als "Misses Ginie" in Parchim für die Rechte von Schwulen, Lesben und queeren Menschen ein. Direktlink #### (NDR) Die Helfer fehlen: CSD könnte in mehreren Städten ausfallen In mehreren Städten im Nordwesten Niedersachsens droht die Absage der Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD). Grund dafür sind sinkende Zahlen freiwilliger Helfer. Direktlink #### (NDR) Ein Chor will wachsen: Vorsingen beim "Born2Sing" 2024 gegründet, umfasst der Chor eine Vielzahl an BIPOC- und LGBT-Künstlerinnen und Künstlern. Auch Hümeyra Yilmaz möchte hier mitsingen. Direktlink #### (NDR) Finanzierungslücke: Erster Aidshilfe in SH droht das Aus Seit 1991 bietet die Aidshilfe in Neumünster eine Anlaufstelle für Tests und Beratungen. Doch ob sie weiterhin gefördert wird, ist unklar. Die Stadt Neumünster zahlt bisher keine Zuschüsse. Direktlink #### (NDR) Hamburger Künstler*innen-Kollektiv beschwört Geister per App Mehr über die Schicksale hinter den Grabsteinen erfahren? Mit der App "Enter Ghost" verwandelt das Hamburger Künstler*innenkollektiv Swoosh Lieu den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg in einen Ort digitaler Geisterbeschwörung. Direktlink #### (NDR) Hass im Netz gegen queere Community nimmt zu Auf Social-Media-Posts einer Regenbogen-Markise oder der Solaranlage des FC St. Pauli in Regenbogenfarben folgen Hasskommentare. Direktlink #### (NDR) Hasskriminalität: Wie geht der Staat damit um? Die Zahl der Ermittlungsverfahren bei Fällen mutmaßlicher Hasskriminalität ist stark angestiegen - doch die meisten werden eingestellt. Einige Statistiken dazu veröffentlichte ein Bundesamt erst nach Recherchen des NDR. Direktlink #### (NDR) Kontrolle bis unter die Bettdecke: Wie die Taliban Afghanistan umbauen Die Taliban haben in Afghanistan ein neues Strafgesetzbuch eingeführt, das tief blicken lässt, wie sie sich die afghanische Gesellschaft vorstellen. Während Gewalt gegen Frauen kaum noch unter Strafe steht, droht bei Homosexualität der Tod. Der langjährige Afghanistan-Korrespondent Peter Hornung hat sich die neuen Paragraphen angeschaut und erzählt in dieser 11KM-Folge, welche drastischen Folgen sie haben - und warum vom Rest der Welt so wenig Kritik kommt. Direktlink #### (NDR) Melissa Etheridge: "Rise" ist kraftvolles Comeback mit Country-Rock Fünf Jahre nach ihrem letzten Werk meldet sich Melissa Etheridge mit ihrem 17. Studioalbum eindrucksvoll zurück. Die Country-Rock-Platte "Rise" vereint elf Songs über Hoffnung und Resilienz. Direktlink #### (NDR) Mensch.Hamburg: Wenn das Kind transgender ist Dilans Sohn Nathan hat sich ihr mit zwölf Jahren anvertraut. Sie hat ihn auf seinem Weg der Geschlechtsangleichung begleitet. Direktlink #### (NDR) Mord an Transperson vor 43 Jahren: Offenbar Pannen bei der Polizei Im Cold-Case-Prozess um den Mord an einer Transperson vor 43 Jahren ist am Mittwoch vor dem Hamburger Landgericht deutlich geworden: Die Polizei hätte schon direkt nach dem Mord 1983 auf den jetzt Angeklagten stoßen können. Er war damals am Tag nach dem Mord mit einer Pistole festgenommen worden. Direktlink #### (NDR) Queer-Slam in Hannover: Mutige Texte gegen Hass und für Sichtbarkeit Ende September findet in Hannover die deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaft SLAM 2026 statt. Bereits jetzt startet ein dreimonatiges Vorprogramm. Auftakt macht der erste Queer-Slam Hannovers. Direktlink #### (NDR) Queer, politisch, persönlich: Sängerin Wilhelmine zeigt Stärke Nach einem Jahr Pause hat Wilhelmine ein neues Album veröffentlicht. In "Nur Mut" verarbeitet die Musikerin unter anderem den Tod ihrer Mutter, singt aber auch wieder über gesellschaftliche und politische Themen. Am heutigen "Diversity Day" spielt sie in Hamburg. Direktlink #### (NDR) Queere Filme im Wandel: Regisseurin Monika Treut blickt auf 40 Jahre Teddy Award zurück Die Berlinale feiert in diesem Jahr 40 Jahre Teddy Award, den Preis für queere Filme. Die Hamburger Filmemacherin Monika Treut bekam ihn 2017; sie ist eine Pionierin in dem Genre. Direktlink #### (NDR) Queere Liebesgeschichten und neue Welten: Die faszinierende Vielfalt der Fanfiktion in der Popkultur Für viele ist der Begriff Fanfiktion schon so selbstverständlich wie für andere Belletristik, Sachbuch oder Graphic Novel. Fanfiktion ist ein Phänomen der Popkultur und erreicht ein Riesenpublikum - und das nicht nur unter jungen Leserinnen und Lesern. Direktlink #### (NDR) Queerness gab es schon bei Shakespeare, Mann und Woolf Queere Figuren, queere Plots, Queerness - all das ist nicht neu in der Literatur - aber es wird kaum thematisiert. Das neue Buch "Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm" von Marlon Brand, Bianca-Maria Braunshofer und Tobi Schiller beleuchtet die queere Literaturgeschichte. Direktlink #### (NDR) Rote Flagge gegen Homophobie: Arlo Parks' Album "Ambiguous Desire" Mit ihrem neuen Album präsentiert sich die britische Sängerin von einer komplett neuen Seite: Tanzbarer, elektronischer Pop und offene Texte. Direktlink #### (NDR) Sicherer Ort: Jennys Bar für queere Menschen in SH Travestie-Künstlerin Jenny betreibt in Neumünster eine Bar, die Treffpunkt für queere Menschen und alle ist, die Gemeinschaft, Sicherheit und ein herzliches Miteinander suchen. Direktlink #### (NDR) Tag des Lokaljournalismus: Redaktion reagiert auf Transfeindlichkeit Die "Eimsbütteler Nachrichten" bekamen jüngst für ihren TikTok-Auftritt eine Flut an Hasskommentaren. Der Grund: Die Journalistin ist eine Transfrau. Die Hamburger Redaktion hat darauf eine Antwort. Direktlink #### (NDR) Tash Hilterscheid: "Queerness beschreibt eine Haltung" Homo, bi, trans, inter oder binär. Was steht hinter den Begriffen? Seit einem Jahr ist Tash Hilterscheid Pfarrperson für queersensible Bildungsarbeit in der Nordkirche - und macht sich stark gegen Ausgrenzung. Direktlink #### (NDR) Tausende Menschen beim CSD in Flensburg auf der Straße Laut Veranstalter sind in Flensburg etwa 2.000 Demonstrierende zum Christopher Street Day zusammengekommen. Die Polizei spricht von 1.000 Teilnehmenden. Direktlink #### (NDR) Ungarn: Wie queere Menschen auf die Wahl blicken Die LGBTQI-Communitiy hofft auf einen Sieg von Orbans Herausforderer Magyar. Der hält sich mit Aussagen zu queeren Themen zurück. Mancher glaubt, dass sei die richtige Strategie. Direktlink #### (NDR) Wie queere Menschen im Gesundheitssystem durchs Raster fallen Trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen geraten im deutschen Gesundheitssystem immer wieder an Hürden. Ein Forschungsteam an der Universität zu Lübeck arbeitet an Lösungsvorschlägen. Direktlink #### (neo1) Antonia Beutler erzählt ihre Geschichte als Transfrau Viele erinnern sich gerne an ihre Kindheit zurück. Doch nicht jede Kindheit fühlt sich unbeschwert an. Manche merken schon früh, dass etwas anders ist. Die 26-jährige Antonia Beutler aus Langnau spricht diese Woche im neo1-Porträt offen über ihr Leben als Transfrau. Bei ihrer Geburt wurde ihr das männliche Geschlecht zugewiesen. Später merkte sie aber, dass das nicht zu ihr passt. Direktlink #### (netzpolitik.org) Russische Besatzer durchsuchen Handys: Wenn das Leben von Chats und Apps abhängt In der besetzten Ukraine inhaftieren, foltern und misshandeln russische Soldaten LGBTI-Personen. Es kann schon reichen, eine queere App auf dem Smartphone zu haben, um im Folterkeller zu landen. Um der systematischen Verfolgung zu entgehen, müssen sich Betroffene etwas einfallen lassen. Direktlink #### (netzpolitik.org) Selbstbestimmungsgesetz in Baden-Württemberg: "Die automatische Datenweitergabe ist ein Skandal" Eigentlich sollte das Selbstbestimmungsgesetz Menschen zur geschlechtlichen Selbstbestimmung verhelfen. Doch in Baden-Württemberg sollen ihre Daten nun an die Polizei übermittelt werden. Die Begründung dafür ist nicht neu. Direktlink #### (Neu-Ulmer Zeitung) Größte Regenbogenflagge Deutschlands: Bei der diesjährigen CSD-Parade werden Rekorde gebrochen Der Christopher Street Day in Ulm und Neu-Ulm entwickelt sich zu einer der wichtigsten queeren Veranstaltungen Süddeutschlands. Zum 15. Jubiläum werden 10.000 Besucher erwartet. Direktlink #### (Neue Westfälische) Gegen Vorurteile und für Vielfalt auf Bielefelder Altstadtplatz Auf dem neuen Klosterplatz soll an die Geschichte der queeren Bewegung in Bielefeld erinnert werden. In der Bezirksvertretung gibt es dafür breite Zustimmung. Direktlink #### (Neue Westfälische) Pionier der Schwulenbewegung aus Bielefeld: Filmplakat prangt jetzt im Bonner Museum (Bezahltes Probeabo nötig) Der Bielefelder Detlef Stoffel drehte vor 50 Jahren mit Mitstreitern eine kämpferische Doku. Das Haus der Geschichte würdigt jetzt die frühe queere Bewegung. Direktlink #### (Neue Zürcher Zeitung) Chengdu: Chinas heimliche Hauptstadt der LGBTQ-Szene - was macht den Ort so anders? (Bezahltes Probeabo nötig) China tut sich schwer mit Homosexualität - doch in Chengdu blühen versteckte Freiräume. Was macht die Stadt so besonders? Direktlink #### (Neuß-Grevenbroicher Zeitung) Spiritueller Zwischenruf aus Grevenbroich: Erste Pride in Kapellen - Ansehen der Verschiedenheit In seiner Kolumne greift Prior Bruno aus dem Kloster Langwaden die Geschehnisse von Samstag in Kapellen auf: Er findet es richtig, dass die queere Community sichtbar wird - und nennt dafür mehrere Gründe. Direktlink #### (Neuß-Grevenbroicher Zeitung) Veranstalter äußern sich - "Wollten die Idee des CSD zu uns holen" Nachdem der Präsident des Schützenvereins in Kapellen Gerüchte über eine geplante Gegendemo ausräumte, sprechen jetzt auch die Veranstalter der Pride-Parade. Was steckt hinter der Aktion am 6. Juni? Direktlink #### (Niederrhein Nachrichten) Xantener sagt nach homophober Gewalttat: "Jeder soll doch so sein dürfen, wie er ist" Ein Xantener berichtet, dass er homophoben Äußerungen ausgesetzt ist - jetzt kam es sogar zu Gewalt Direktlink #### (nordbayern) "Mein Leben war gut, bis jemand herausfand, dass ich schwul bin" - Geflüchtetem droht Abschiebung Berk ist schwul und deshalb vor zwei Jahren aus der Türkei nach Deutschland geflohen. In seiner Heimat fürchtet er Gewalt - auch seitens seiner Familie. Jetzt soll er abgeschoben werden. Überraschend, nicht nur für ihn. Direktlink #### (Nordisch.info) Politiker meldet sich als Standesbeamter - lehnt Trauung homosexueller Paare ab In der westdänischen Gemeinde Ringkøbing-Skjern reißt die Diskussion um die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare nicht ab. Der christdemokratische Kommunalpolitiker Kristian Andersen hat sich als Standesbeamter zur Verfügung gestellt, schließt jedoch aus, homosexuelle Paare zu trauen. Direktlink #### (Nordkurier) CSD Parchim: Queere Gemeinschaft auch außerhalb der Großstädte sichtbar machen Schwule, Lesben und transidentitäre Menschen, haben gemeinsam mit Aktiven, die sich für eine offene und tolerante Gesellschaft engagieren, in Parchim einen CSD gefeiert. Direktlink #### (Nordkurier) HIV-Patienten: Wenig Angebote in Brandenburg In dem Flächenland gibt es nur zwei Schwerpunktpraxen für Prä- und Postexpositionsprophylaxe - beide im Berliner Umland. Direktlink #### (Nordkurier) Neuer Pastor zieht mit seinem Ehemann ins Pfarrhaus - und öffnet Türen für Vielfalt Der neue evangelische Pastor in Warnemünde lebt mit seinem Ehemann. Vorbehalte in der Gemeinde spürt er nicht. Nach dem Umzug laufen nun die Vorbereitungen auf das Osterfest. Direktlink #### (Nordkurier) NS-Fähnchen kontra Queer-Fähnchen - illegale Verwendung von Nazi-Symbolen oder erlaubte Kritik? Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das haben die Facebook-Betreiber erkannt - und eine problematische Bildmontage angezeigt. Im Berufungsprozess gab es dazu eine Verurteilung. Direktlink #### (Nordkurier) Sarina (13) hat große Angst, in die Schule zu gehen: "Ich kann ja nichts dafür, dass ich so bin" Geboren als Junge, fühlt sich Sarina seit ihrer Kindheit als Mädchen - im Alltag oft ein Spießrutenlauf. Ihre Mutter sucht Unterstützung, doch die Schule zeigt sich wenig kooperativ. Direktlink #### (Nordkurier) Wegen Snapchat-Post aufgeflogen: Mehr als 1.000 Kinderpornodateien auf Handy von Transfrau Eine 26-jährige Frau hat auf dem Weg zur eigenen Geschlechtsidentität einige Irrungen absolviert. Deshalb kam sie vor Gericht - und ging mit drei Jahren Bewährung. Direktlink #### (Nordstadtblogger.de) Viele queere Jugendliche erleben die Schule oft als unsicheren Ort voller Diskriminierungen Schule sollte ein sicherer Ort für alle sein, doch für viele queere Jugendliche ist das Gegenteil der Fall. Diskriminierung, Ausgrenzung sowie verbale und körperliche Angriffe prägen den Alltag an manchen Schulen. Schnell stellt sich die Frage, aus welchen Gruppen homophobe und queerfeindliche Einstellungen stammen und welche Faktoren sie begünstigen. Direktlink #### (Nordstadtblogger) Von Verfolgung bis Vielfalt: die queeren Geschichten Dortmunds entdecken Dortmund bekommt ein neues Angebot. Passend zum Pride Month, bietet sanfte-touren.de ab Juni die neue Führung "Dortmunds queere Geschichte" an. Die rund zweistündige, historische Stadttour soll die queere Seite Dortmund beleuchten. Direktlink #### (Northeim jetzt) Bunte Premiere: Northeim feiert seinen ersten CSD Mit Regenbogenfahnen, selbstgemalten Plakaten und bunten Regenschirmen zog am Samstag zum ersten mal eine Art Christopher-Street-Day durch Northeim. Rund 200 Menschen setzten dabei ein Zeichen für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt. Direktlink #### (NOZ) "Queere Bücherkisten für Kitas": AfD-Abgeordnete Behrendt will jedes Buch prüfen Hannoveraner Kitas bekommen "queere" Bücherkisten. "Kein Kind im Vorschulalter braucht so etwas!", findet AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Direktlink #### (NOZ) Coming-Out von Jan Bitter: Im Interview mit dem "Love is Blind"-Kandidaten Jan Bitter aus Osnabrück spricht nach "Love is Blind: Germany" über sein Outing, neue Offenheit und warum Liebe für ihn kein Geschlecht kennt. Direktlink #### (NOZ) FLINTA-Stammtisch in Lingen: Geschützter Raum für queeren Austausch im Emsland Neuer FLINTA-Stammtisch in Lingen: Wie war das erste Treffen und was passiert am 13. März in Nordhorn? Direktlink #### (NOZ) Hardliner-Vater, liberaler Sohn - CDU-Kandidat Thomas Spieker greift nach der Macht im Kreis Osnabrück CDU-Kandidat Thomas Spieker distanziert sich vom konservativen Kurs seines Vaters, bekennt sich zur Mitte und will Osnabrücker Landrat werden. Direktlink #### (NRZ) Düsseldorf: Regenbogenbank im Rheinpark beschmiert - Stadt hat sofort reagiert Unbekannte hatten in der Nacht auf Sonntag die Bank in Heerdt mit den Farben der Deutschland-Fahne überstrichen. Die Stadt hat nun schnell gehandelt. Direktlink #### (NRZ) Wegen Sparkurs - "Queer im Alter" gibt auf: "Es ist für alle eine Katastrophe!" Die Kürzungen im Düsseldorfer Haushalt 2026 bedeuten für die Anlaufstelle für die queere ältere Community nun das Aus. Das sagen die Betroffenen. Direktlink #### (ntv) 50-jährige Transfrauen holen Quinceañera nach Als Transperson zu leben, birgt in Lateinamerika viele Risiken. Eine traditionelle Quinceañera zu feiern, die den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter symbolisiert, ist undenkbar. Sechs Latinas holen die Zeremonie Jahrzehnte später in Texas nach. Direktlink #### (ntv) Erika Kirk wird Ziel von "Transvestigations" Immer wieder behaupten vor allem rechte Kreise, erfolgreiche Frauen des öffentlichen Lebens seien Transpersonen. Nun trifft der ebenso frauen- wie transfeindliche Verschwörungsmythos eine Ikone der MAGA-Bewegung: Erika Kirk. Direktlink #### (Nürnberger Nachrichten) "Que(e)r durch die Innenstadt" - Alle Infos zum Winter-CSD in Ansbach 2025 Ansbach - Ansbach wird bunt: Der Jugendrat und zahlreiche Unterstützer wollen mit einem Winter-CSD auch in der kalten Jahreszeit ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung setzen. Das steckt hinter dem Plan und das ist der Termin. Direktlink #### (Nürnberger Nachrichten) Ex-Freund von Daniel Küblböck im Podcast: Robin Gasser spricht von "bedingungsloser Liebe" Daniel Küblböck war seine große Liebe: Robin Gasser spricht über die Beziehung mit dem Ex-DSDS-Star, dessen Wandel zur Frau und weshalb der Niederbayer auch nach seinem Tod eine Vorbildfunktion hat - nicht nur für die queere Community in Deutschland. Direktlink #### (Nürnberger Nachrichten) Hauptbahnhof oder Aufseßplatz: Nürnbergs Grüne wollen gleichgeschlechtliche Ampelpärchen Nachdem Nürnbergs SPD gefordert hatte, eine Ampel mit einem Dürer-Hasen aufzustellen, legen die Grünen nach: Ihre Stadtratsfraktion will ebenfalls ein besonderes Ampelmännchen. Beziehungsweise Ampelpärchen. Direktlink #### (Nürnberger Nachrichten) Nach Flucht vor Transphobie: Kolumbianerin erlebte Hass in Nürnberg - und muss nun zurück (Bezahltes Probeabo nötig) Sol Ramirez bat als kolumbianische Transfrau in Nürnberg um Asyl - und erlebte bitterböse Anfeindungen, sogar vom eigenen Anwalt. Sind wir doch nicht so tolerant wie gedacht? Über ein Missverständnis, an dessen Ende eine Abschiebung droht. Direktlink #### (Nürnberger Nachrichten) Warum wir über Attacken auf Regenbogenflaggen berichten: Weil wir alle davon bedroht sind (Bezahltes Probeabo nötig) Es gibt keine Alternative zur Demokratie, sagt Vize-Ressortleiter Patrick Schroll. In seinem Kommentar erklärt er, warum eine abgehängte Regenbogenflagge eben nicht der berühmte Sack Reis ist. Und warum wir alle bedroht sind. Direktlink #### (NWZ Online) Warum Vielfalt unsere Gesellschaft ehrlicher macht Vielfalt fordert heraus und verunsichert. Doch statt Bedrohung steckt darin eine Chance, meint Maike Schwinum. Warum Offenheit und Zuhören unsere Gesellschaft stärker machen als Angst und Abwehr. Direktlink #### (NWZ) Homophobe Farb-Attacke in Ganderkesee bleibt ungesühnt - Spuren werden beseitigt Eine queerfeindliche Farb-Attacke bleibt in Ganderkesee ohne Folgen für die Täterschaft. Mit einer in Regenbogenfarben beklebten Treppe wollte die Gemeinde eigentlich den Handel fördern - das ging schief. Direktlink #### (NZZ) Queer, feministisch und sogar etwas Nacktheit - die Art Basel erprobt am Persischen Golf die Kunstfreiheit (Bezahltes Probeabo nötig) Diese Woche findet in Doha die erste Ausgabe der Art Basel Qatar statt. Mit der neuen Kunstmesse setzt das Emirat auf Soft Power. Direktlink #### (Oberhessische Presse) Harry Potters Coming Out? Marburger Forscherin über"queere Möglichkeitsräume" in der Saga "Queere Möglichkeitsräume" in der Harry Potter-Saga: Darum ging es im Vortrag der Marburger Medienwissenschaftlerin Dr. Vera Cuntz-Leng. Sie sprach im Rahmen der Ringvorlesung "Imaginäre Räume" an der Uni Marburg. Direktlink #### (Oberhessische Zeitung) Pfarrer Peter Weigle erhält offizielle Entschuldigung Die Landeskirche hatte ihn wegen seiner Erkrankung abgelehnt. Nun wurde Pfarrer Peter Weigle mit bewegenden Worten in den Ruhestand verabschiedet. Direktlink #### (Oberpfalz TV ) Hauptsache Sport: schwule Fußballer Ein schwuler Fußballer - Wir haben mit einem homosexuellen Spieler darüber gesprochen, welche Herausforderungen das im männerdominierten Profisport mit sich bringt. Direktlink #### (oe24) "Habe mich verloren gefühlt!" JJ startet den Song Contest Countdown JJ 12 Points! Am Freitag liefert unser Song Contest-Winner den neuen Hit "Shapeshifter". Gut möglich, dass er damit beim ESC in Wien auftritt.   Direktlink #### (Offenbach-Post) Die Stadt finanziert das Queer-Projekt für weitere zwölf Monate Das Queer-Projekt von pro familia wird fortgesetzt. Die Stadt stellt 35.000 Euro bereit. Erschreckende Zahlen zur mentalen Gesundheit junger Queerer. Direktlink #### (OK! Magazin) Edda Pilz: Heimlicher Outing-Versuch? Micha Klotz findet das "lächerlich" Bei Edda Pilz und Micha Klotz wütet die Schlammschlacht weiter. Nun deutet die "Sommerhaus der Stars"-Gewinnerin an, dass ihr Ex insgeheim auf Männer stehen würde. Direktlink #### (OK! Magazin) GNTM 2026: Kim ist "schockiert" von Hass-Nachrichten & Transfeindlichkeit GNTM-Kandidatin Kim polarisierte die Fans wie kaum eine andere - doch die Reaktionen im Netz gingen weit über Kritik hinaus. Nach ihrem Exit bricht die Berlinerin ihr Schweigen über die schockierende Welle an Transfeindlichkeit, die sie während der Show traf. Direktlink #### (OK! Magazin) GNTM: Kandidatin Kim spricht nach Exit über Transfeindlichkeit im Netz - "war geschockt" GNTM-Kandidatin Kim polarisierte die Fans wie kaum eine andere - doch die Reaktionen im Netz gingen weit über Kritik hinaus. Nach ihrem Exit bricht die Berlinerin ihr Schweigen über die schockierende Welle an Transfeindlichkeit, die sie während der Show traf. Direktlink #### (op-online.de) Bei Elternschaft in Offenbach sind gleichgeschlechtliche Paare benachteiligt In Offenbach sind 419 gleichgeschlechtliche Partnerschaften registriert, doch beim Abstammungsrecht bleibt die Benachteiligung bestehen. Direktlink #### (op-online.de) Dietzenbacher AfD-Kandidat hetzte gegen Queere - Ortssprecherin will ihn nicht kennen In einer Dietzenbacher Facebook-Gruppe hetzt ein Mann gegen Queere. Später wirbt er für seine eigene AfD-Kandidatur. Folgen hat der Vorfall offenbar keine. Direktlink #### (op-online.de) Nach Anfeindungen im Netz: Queer-Beauftragte der Polizei im Interview Die LSBT*IQ-Ansprechpersonen der Polizei Südosthessen beraten Betroffene und Kollegen. Doch in sozialen Netzwerken werden sie angefeindet. Direktlink #### (op-online.de) Queerbeauftragte der Polizei werden mit 4500 Hasskommentaren überschüttet Ein Facebook-Post über zwei Queerbeauftragte der Polizei Südosthessen löst eine Welle aus. Viele Kommentare überschreiten die Grenze zur Strafbarkeit. S.a.: Philipp Werner ist neue LSBT*IQ-Ansprechperson im Polizeipräsidium Südosthessen (10.01.2026) Direktlink #### (ORF) "Pride Maus": Conchita und die geoutete "Fledermaus" Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht: Die "Pride-Edition" der "Fledermaus" mit Tom Neuwirth als Frosch und einem überraschenden Conchita-Auftritt beim Prinzen Orlofsky zeigte, wie mit dem Drehen an wenigen Schrauben ein Unterhaltungsklassiker zum Aufdecker-Stück wird. Der Bubenstreich als Kern dieser beliebten Silvesteroperette könnte ja einen anderen Hintergrund haben: die heimliche Liebe zweier Männer, die zum Schein in gesellschaftlichen Konventionen leben. Das Verstellungsspiel erhält dann rasch eine neue Dynamik. Und die Aufdeckung obendrein. Direktlink #### (ORF) "Queer Frames" bringt Vielfalt ins Kino Von Liebesgeschichten bis Ballroom-Kultur: Heute wird das queere Filmfestival "Queer Frames" im Filmcasino und im Filmhaus am Spittelberg eröffnet. Acht internationale Arbeiten begleiten hier den Pride-Monat auf der großen Leinwand. Direktlink #### (ORF) Charles Eismayer: "Schicksalsschläge hat jeder Mensch" Nicht nur im Pride-Monat Juni sind Akzeptanz und Toleranz gegenüber der LGBTQIA+-Community wichtige Themen, die im Alltag nicht immer für Zustimmung sorgen. Das haben auch Charles und Mario Falak-Eismayer erfahren. Bei Mariella Gittler erzählten die beiden, wie sie sich beim Bundesheer kennengelernt haben, wie offen das Heer tatsächlich mit Homosexualität umgeht und wie es ihr Leben auf die Kinoleinwand geschafft hat. Direktlink #### (ORF) Erste Pride-Parade in Wels Rund 1.000 Menschen haben laut Veranstaltern am Samstag bei der ersten Pride-Parade in Wels für queere Rechte und Sichtbarkeit demonstriert. Trotz Regenwetters zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Innenstadt. Direktlink #### (ORF) Gendern allein ändert Verhalten nicht Verwenden wir andere Worte, dann verändert sich auch unser Verhalten: Das ist die Hoffnung des Genderns. Dass eine gendergerechte Sprache zumindest kurzfristig nichts an der Praxis ändert, zeigen neue Experimente. Als Teil eines "Werkzeugkastens" für mehr Gerechtigkeit sei sie dennoch wertvoll, meint eine Expertin. Direktlink #### (ORF) Heuer keine Pride-Parade in Südtirol Nach der ersten Pride-Parade im Vorjahr wird es heuer in Südtirol keine Regenbogenparade geben. Das Organisationsteam nennt fehlende personelle und finanzielle Mittel. Im Juni sind stattdessen mehrere kleinere Veranstaltungen geplant. Für 2027 ist wieder eine Pride-Parade vorgesehen. Direktlink #### (ORF) Homosexuelle Frauen als NS-Opfer 15 Laufkilometer Akten befinden sich im Kärntner Landesarchiv. Nur fünf Akten beschäftigen sich mit vergessenen NS-Opfern. Diese Frauen wurden wegen homosexueller Beziehungen verfolgt. Natascha Bobrowsky ist die erste Historikerin, die sich mit diesen Akten beschäftigte. Sie hielt kürzlich im Kärntner Landesarchiv einen Vortrag darüber. Direktlink #### (ORF) Klinik: Ansturm auf Transgender Center Das Transgender Center in Innsbruck sieht sich einer enormen Nachfrage gegenüber. Behandelt werden derzeit etwa 900 Patienten, ein Drittel davon unter 18 Jahren. Die Anzahl der Erstgespräche hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdreifacht. Soziale Medien steigern die Sichtbarkeit des Themas, heißt es. Direktlink #### (ORF) Offene Kirchentüren für Queere Vertreter der Plattform Regenbogenpastoral aus ganz Österreich haben in Kärnten diese Woche ihre Erfahrungen ausgetauscht. Ziel der Initiative ist es, Verständnis für verschiedene Geschlechtsidentitäten zu entwickeln. Aber noch nicht alle katholischen Pfarren sind demgegenüber offen. Es gibt daher ein eigenes Gütesiegel. Direktlink #### (ORF) Outing von Fußballern wäre "sehr wichtig" Derzeit bekommt das Thema Fußball wegen der laufenden Weltmeisterschaft viel Aufmerksamkeit. Gerade im Männerfußball wäre ein "Outing von Fußballern ein sehr, sehr wichtiges Signal", sagt Clar Gallistl von der Initiative Fußballfans gegen Homophobie. Direktlink #### (ORF) Pride Month: "Toleranz allein reicht nicht aus" Queere Christinnen und Christen wünschen sich mehr als bloße Duldung: "Toleranz allein reicht nicht aus", sagte die Obfrau des Vereins Queer Glauben Wien, Claudia Marleen Schröder, im Kathpress-Interview anlässlich des ökumenischen "Pride Prayer" am 10. Juni in Wien. Direktlink #### (ORF) Pride-Monat: Grüne legen zum Auftakt Fünfpunkteplan vor Die Grünen läuten mit der Präsentation eines Fünfpunkteplans zur Verbesserung von Rechten und Schutz der LGBTQ-Community den Pride-Monat Juni ein. Direktlink #### (ORF) Verhetzung: Ex-Gemeinderat verurteilt Ein Ex-FPÖ-Gemeinderat aus dem Bezirk Neunkirchen ist für Verhetzung nicht rechtskräftig zu neun Monaten Haft bedingt verurteilt worden. Er soll in Facebook-Beiträgen u. a. Juden und Homosexuelle beschimpft haben. Er wurde aus der FPÖ ausgeschlossen. Direktlink #### (ORF) Warum Peaches der einzige Popstar ist, den die Welt wirklich braucht Peaches' sexpositive Zurückweisung von Ageismus, Sexismus, Objektivierung und Fremdbestimmung von Lust ist essenziell und macht Spaß, auch auf ihrem neuen Album "No Lube So Rude". S.a.: Peaches: Mit Gleitgel gegen das Böse (21.02.2026) Direktlink #### (ORF) Wie wir uns einen Namen machen Namen sind Ausdruck von Individualität, geben aber auch Hinweis auf sozialen Hintergrund. Zumeist bestimmen Eltern den Vornamen ihrer Kinder, die Nachnamen werden vererbt. Doch manche Menschen bestimmen selbst, wie sie heißen - und "machen sich so einen Namen", wie es vor Kurzem bei einem Vortrag in Wien hieß. Direktlink #### (ORF) Wunsch-Vorname für Studierende möglich Studierende der Universität Klagenfurt können seit kurzem selbst gewählte Vornamen für das interne System beantragen. Das Angebot richtet sich unter anderem an Transpersonen, also Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Direktlink #### (Ostdeutsche Allgemeine) Parchim: 100 Polizisten verhindern Aufeinandertreffen von CSD und Neonazi-Demo Etwa 220 Menschen haben in der Kreisstadt Parchim in Mecklenburg-Vorpommern für Gleichberechtigung und größere Akzeptanz demonstriert. Eine rechtsextreme Gegendemo war ebenfalls angemeldet. Direktlink #### (Osthessen-News) Warum eine Regenbogenflagge Bad Hersfeld spaltet und vereint Ein vermeintlicher Formfehler löst eine Welle des Protests aus. Am Freitag zeigten Bad Hersfelder Bürgerinnen und Bürger lautstark Flagge gegen Bürokratie und für Vielfalt. Doch hinter den Kulissen schwelt ein tieferer Konflikt. Direktlink #### (Ostsee-Zeitung) Neubrandenburger bei "Germany's Next Topmodel": Tony Eberhardt will Heidi Klum überzeugen Heute startet die 21. Staffel von "Germany's Next Topmodel" mit Heidi Klum auf ProSieben. Mit dabei: Tony Eberhardt aus Neubrandenburg. Er sticht nicht nur mit seinem Können auf dem Laufsteg heraus. Denn das 31-jährige Male-Model ist beidseitig schwerhörig. Direktlink #### (Ostsee-Zeitung) Transgender-Bariton Lucia Lucas aus den USA findet neue Heimat am Volkstheater Rostock (Kostenloses Probeabo nötig) Zur Spielzeit 2025/26 kam Lucia Lucas als Bariton ins Volkstheater Rostock. Sie stammt aus dem kalifonischen Sacramento und ist seit 2009 in Deutschland. Die Sängerin fühlt sich wohl in Rostock. Direktlink #### (PAGE) Pro-Bono-Projekt: Neue Identity für Queerer Leuchtturm St. Pauli Wie Sherpa fur den queeren Leuchtturm St. Pauli pro bono eine Identity entwickelte, die mit dem visionären Wohnprojekt wachsen kann. Direktlink #### (Passauer Neue Presse) "Sicherer Raum": Erstes offenes Treffen von "Queer im Woid" im Jugendcafé Zwiesel Im Landkreis Regen startet ein neues, offenes Treffen für queere Menschen und ihre Verbündeten: "Queer im Woid" lädt zum ersten Mal am Sonntag, 29. März, ab 19 Uhr ins Jugendcafé Zwiesel ein. Direktlink #### (Passauer Neue Presse) LGBTQ-Serie "Queeres Leben in Passau": Rechtsanwalt Reidel fordert mehr Toleranz Der Passauer Christian Reidel lebt offen mit einem 39 Jahre jüngeren Transmann zusammen. Früher war er mit einer Frau verheiratet und hat zwei Kinder. Heute identifiziert sich der 60-Jährige als gay, das ist der englische Begriff für homosexuell. Von Schubladendenken hält der Rechtsanwalt aber eigentlich nichts. Was er sich wünscht? "Mehr Toleranz." Direktlink #### (Perspektive) Lettland tritt aus Frauenschutzabkommen aus Das Lettische Parlament hat für den Austritt aus der Istanbul-Konvention, zum Schutz von Frauen vor allen Arten der Gewalt gestimmt. Dahinter verbergen sich Transfeindlichkeit und ein Europaweiter Rechtsruck. Direktlink #### (Perspektive) Trans Day Of Remembrance - Der Tag gegen transfeindliche Gewalt Transfeindliche Gewalt ist global auf dem Vormarsch. Besonders Faschist:innen nehmen trans Personen als zentrales Feindbild. Auch staatlich gibt es immer größere Angriffe auf die Rechte von trans Personen. Gegen diese Entwicklungen gilt es zu kämpfen, am TDoR und jeden anderen Tag! - Ein Kommentar von Thomas Mercy. Direktlink #### (Perspektive) Türkischer Staat gegen LGBTI: Verbote, Verfolgung und Verurteilung von Aktivist:innen Im Dezember wurde in der Türkei die Organisation Genç-LGBTI verboten und Mitglieder vor Gericht gestellt. Die Lage um grundlegende Freiheiten für LGBTI+ Jugendliche spitzt sich weiter zu, die Repressionen gegen Aktivist:innen steigt weiter an. - Ein Kommentar von Dalia Ali. Direktlink #### (Perspektive) USA bis Europa - Transfeindlichkeit mehr als ein Trend Überall auf der Welt gibt es immer mehr transfeindliche Gesetzgebung. Die USA zeigen sich als ein Vorreiter in diesem Bereich, doch auch hier in Europa verschlechtert sich die Lage stetig. Direktlink #### (Pforzheimer Zeitung) Offener Brief an Oberbürgermeister Peter Boch: Teil des Jugendgemeinderats fordert Regenbogenflagge am Rathaus Teile des Jugendgemeinderats (JGR) richten sich anlässlich des Christopher Street Days in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Peter Boch. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen bitte man Boch, seine Entscheidung, keine Regenbogenflagge vor dem Rathaus zu hissen, noch einmal zu überdenken, heißt es in dem Schreiben. Obwohl der JGR jüngst selbst gegen die Beflaggung gestimmt hat. Direktlink #### (Pharmazeutische Zeitung) Gender und Forschung: Ge­äch­tet, ge­forscht, Ge­schich­te ge­schrie­ben Die Medizin, wie wir sie heute kennen, gäbe es nicht ohne Erfindungen von Frauen und diversen Menschen. Zum Teil wurde die Tragweite und Bedeutung derer Innovationen herabgewürdigt, die jeweilige Erfindung gar nicht anerkannt, oder gestohlen und Männern zugeschrieben. Dies nennt man den "Matilda-Effekt". Direktlink #### (Pharmazeutische Zeitung) Tecovirimat nicht mehr bei Mpox zugelassen Tecovirimat ist nicht mehr bei Mpox zugelassen. Damit gibt es aktuell keinen Wirkstoff, der in dieser Indikation zugelassen ist. Direktlink #### (PLAY3.DE) BioWare: Mass-Effect-Darsteller nennen Studio "bahnbrechend" für LGBTQIA+ Schauspieler aus "Mass Effect" loben BioWare für die Inklusivität. Das Studio habe mit seiner Darstellung von LGBTQIA+ Maßstäbe gesetzt. Direktlink #### (Polskie Radio) Präsident gegen eingetragene Partnerschaften In Polen zeichnet sich ein Konflikt um die geplante Einführung eingetragener Partnerschaften ab. Der Chef des Präsidialamtes, Paweł Szefernaker, erklärte, Präsident Karol Nawrocki werde einer Legalisierung solcher Partnerschaften nicht zustimmen. Direktlink #### (Portal.hr) Verwaltungsgericht Zagreb: Adoptionsverfahren in gleichgeschlechtlichen Familien dürfen nicht gestoppt werden Das Verwaltungsgericht Zagreb hat in einem endgültigen Urteil bestätigt, dass Adoptionsverfahren in gleichgeschlechtlichen Familien nicht abgebrochen, sondern im besten Interesse des Kindes zu Ende geführt werden müssen, berichtete der Verein Rainbow Families. Direktlink #### (PRO - Das christliche Medienmagazin) Rechtsextremistin zeigt PRO-Autorin an - wegen Selbstbestimmungsgesetz Die Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich änderte ihren einst männlichen Geschlechtseintrag mithilfe des Selbstbestimmungsgesetzes. PRO berichtete - und wurde von der Neonazi angezeigt. Ein persönlicher Rückblick auf einen kuriosen Fall. Direktlink #### (profil) Queere Popband popsch: "Wenn es uns schon Propaganda vorgeworfen wird, dann machen wir es aber richtig" Das Wiener Band popsch über queere Sichtbarkeit, politische Rückschritte, Streitkultur - und ihr neues Album "Gay Propaganda". Direktlink #### (Progressive Linke) Die Karfreitagskolumne: Queere Rechte, Kolonialismus und die Internationale der Reaktion Für queere Menschen hat sich hier in den zurückliegenden Jahrzehnten viel zum Besseren gewendet. Was vor nicht gar zu langer Zeit noch als abnorm und abstoßend galt, auch rechtlicher Repression unterlag, ist mittlerweile Teil der von vielen Menschen akzeptierten Bandbreite sexuellen Begehrens und geschlechtlicher Vielfalt. Die Streichung des § 175 StGB, Eheöffnung, die Anerkennung des diversen Geschlechtseintrags, das Selbstbestimmungsgesetz - all das hat unsere Lebensrealität positiv verändert. Direktlink #### (Promiflash) 49. Geburtstag: Orlando Bloom tanzt mit der LGBTQ-Elite Orlando Bloom feierte seinen 49. Geburtstag auf besondere Weise. In Aspen tanzte sich der Brite mit den "Power Gays" die Seele aus dem Leib. Direktlink #### (Promiflash) Diese Interviewfragen brachten Stephen Fry ins Schwitzen Turbulente Runde bei "The Assembly": Der Schauspieler Stephen Fry wurde jetzt über seine privaten Leidenschaften ausgefragt. Direktlink #### (Promiflash) Jessica Delion schildert transfeindliche Dating-Erfahrung Blumen, Horrorfilm und dann das! Jessica Delion enthüllt auf Instagram, wie ein Date durch eine intime Frage kippte. Direktlink #### (Puls 24) Deutsches Selbstbestimmungsgesetz wird evaluiert Die deutsche Queer-Beauftragte Sophie Koch hat sich offen gegenüber der Evaluierung beim umstrittenen Selbstbestimmungsgesetz gezeigt, das eine unbürokratische Änderung des Geschlechtsstatus ermöglicht. "Die Evaluierung haben wir vereinbart, und die werde ich auch abwarten", sagte Koch im APA-Interview in Wien. Fälle offenkundig missbräuchlicher Verwendung wie durch die Rechtsextremistin Maria-Svenja Liebich seien "ganz gezielte Einzelfälle, die für Kampagnen genutzt werden". Direktlink #### (Qantara.de) Gender-Forscherin Amel Grami: "Die islamische Kultur kannte auch nicht-normative Identitäten" Wie wird über Gender im Arabischen gesprochen? Die tunesische Akademikerin Amel Grami über gendersensible Sprache, den Einfluss des Kolonialismus auf Geschlechtervorstellungen und neue Ansätze aus der arabischsprachigen Wissenschaft. Direktlink #### (radio 3) Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet - ein jüdisch-queeres Rachemusical Queer, jüdisch, Nazi-Jägerin: Dolores erobert die Bühnen Berlins und der Welt - als Tänzerin und als Transperson - bis die Nazis ihre Schwester Ida deportieren. Dolores schwört Vergeltung. Hörspiel von Tucké Royale. Direktlink #### (Radio 3) Mit Victor Schefé vom Bahnhof Zoo bis nach Berlin Schöneberg Der international erfolgreiche Schauspieler Victor Schefé erzählt in seinem ersten Roman seine eigene Lebensgeschichte. Sein Buch ist eine Reise in ein untergegangenes Land, ein queerer Coming-Of-Age-Roman, ein Stück deutsch-deutsche Geschichte, die Story einer schmerzhaften Mutter-Sohn- Beziehung, und die rotzige, energiegeladene Erzählung eines Popmusikfans und schwulen Aktivisten. Direktlink #### (Radio Bamberg) Regenbogenflagge am Feuerwehrgerätehaus sorgt für Aufsehen In Bamberg hat das Gerätehaus der Jugendfeuerwehr Wunderburg offenbar einen neuen "inoffiziellen Flaggenbeauftragten" bekommen: Am Gebäude war kurzfristig eine Regenbogenflagge angebracht worden Direktlink #### (Radio Corax) "Anger and Threads" - Wie Handarbeit queer-feministische Räume schaffen kann Radio Corax sprach mit Daphne Croissier vom Projekt "anger and threads". Sie studiert Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein in Halle. Für sie persönlich spielt Handarbeit eine wichtige Rolle. Vor einigen Semestern hat sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Wut und Handarbeit zusammenhängen. Außerdem hat sie sich gefragt, welche Räume Handarbeit aus einer queer-feministischen Perspektive schafft. Ihre Publikation zu diesem Thema heißt "Anger and Threads", auf Deutsch "Wut und Fäden". Daphne ist eine Designstudentin von der Burg Giebichenstein, welche sich in ihrem Semesterprojekt für mehr Austauschprojekte zum RAGEN gegen das Patriarchat und gleichzeitig zu Handarbeiten eingesetzt hat Direktlink #### (Radio Dreyeckland) Ricarda Budke spricht über den jüngsten Angriff der Rechten in Cottbus! In Cottbus kommt es, wie in der ganzen brandenburgischen Region, seit langem zu Brandanschlägen und Angriffen auf queere und linke Räume wie das Regenbogenkombinat oder jetzt ganz aktuell, in der vergangenen Woche, auf den selbstverwalteten, alternativen Jugendclubs "Chekov". In der Nacht von Freitag auf Samstag, sprühten Rechte ihre Parolen an die Fassade. Die von Jugendlichen selbst gestalteten Wandbilder wurden dadurch zerstört. Neben queer- und frauenfeindlichen Beschimpfungen wurde in großen Lettern "Cottbus bleibt deutsch", ein bei rechtsextremen Hooligans des FC Energie Cottbus seit Jahren beliebter Slogan, an die Wand geschrieben. Direktlink #### (radio FM4) Mit "Trans-Ei" gewinnt Tara Meister den dritten Platz bei Wortlaut Eine Person spendet ihre Eizellen, um sich eine Geschlechtsangleichung zu finanzieren. Das ist die spannende Idee hinter Tara Meisters Text "Trans-Ei", der bei Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb, den dritten Platz gewonnen hat. Direktlink #### (Rádio Slovakia International) Slowakische Politiker zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen Der Gerichtshof der Europäischen Union hat am vergangenen Dienstag entschieden, dass die Mitgliedstaaten gleichgeschlechtliche Ehen, die in einem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig geschlossen wurden, anerkennen müssen. Die Meinungen der slowakischen Politiker zu diesem Urteil und seiner Auslegung gehen weit auseinander. Direktlink #### (Radio Taiwan International) Taiwanische Frauenrechtsgruppen begrüßen Gesetzesentwurf zu künstlicher Befruchtung Das taiwanische Kabinett hat am heutigen Donnerstag einen Entwurf für eine Änderung des Gesetz zur künstlichen Befruchtung gebilligt. Frauenrechtsgruppen haben ihre Unterstützung für den Entwurf ausgedrückt, während LGBT-Gruppen den Entwurf als ersten Schritt positiv bewerten. Direktlink #### (Radio Taiwan International) Unterstützung für gleichgeschlechtliche Ehe auf 54,3 Prozent gestiegen Die Unterstützung für die gleichgeschlechtliche Ehe in Taiwan ist auf 54,3 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der gemeinnützigen Organisation "Taiwan Equality Campaign (TEC)" hervor. Damit hat sich die Unterstützung im Vergleich zu vor sieben Jahren um 12 Prozentpunkte erhöht. Direktlink #### (radio3) Drag Story Hour für Kinder und Familien im Humboldt Forum Ein Gespräch mit Sophie Plagemann, Künstlerische Direktorin am Stadtmuseum Berlin Direktlink #### (radio3) Ist das Selbstbestimmungsgesetz ein Erfolg? Ein Kommentargespräch mit Mohamed Amjahid Direktlink #### (radioeins) Wieland Speck blickt auf 40 Jahre Teddy Award Der Teddy Award ist legendär! Als erster weltweit offizieller LGBTIQ-Filmpreis auf einem A-Festival ist hat er Geschichte geschrieben. Hervorgegangen ist er aus der Panorama Sektion, 1987 von Wieland Speck und Manfred Salzgeber gegründet und seit 1992 offiziell als unabhängiger Preis der Berlinale anerkannt. Direktlink #### (Radsport aktuell) Bradley Wiggins erhebt schockierende Vorwürfe: Rassismus, Sexismus und Homophobie im britischen Radsport-System Sir Bradley Wiggins hat schwere Vorwürfe gegen den britischen Radsportverband erhoben. In seiner neuen Autobiografie The Chain beschreibt der Tour-de-France-Sieger von 2012 eine "zutiefst beunruhigende Kultur" innerhalb des nationalen Programms, die von Sexismus, Rassismus und Homophobie geprägt gewesen sei. Direktlink #### (RaiNews.it) Alphabetische Wahlregister: Italiens Wahlsystem wird inklusiver Trennung von Männern und Frauen gehören der Vergangenheit an. In Italien wird ab sofort nach Nachname gewählt - und auch der Ehename entfällt. Direktlink #### (RaiNews) "Pride Month bringt Sichtbarkeit, aber es braucht mehr" Zum Pride Month Juni nimmt die Sichtbarkeit queerer Menschen zu. Gleichzeitig steigt die Queer-Feindlichkeit. Dazu nimmt Psychotherapeut Michael Peintner im "Morgengespräch" Stellung. Direktlink #### (Raptastisch) "Ich war ganz normal" - Rapper Baran Kok erzählt wie er bemerkt hat schwul zu sein Im Stream von Marli sprach Rapper und Influencer Baran Kok offen über den Moment, in dem er merkte, dass er schwul ist. Er erinnert sich an seine Pubertät und den inneren Konflikt, der damals in ihm brodelte. Direktlink #### (rbb) 25 Jahre Wowereit-Coming Out in Berlin Auf den Tag genau vor einem Vierteljahrhundert hat sich der Politiker Klaus Wowereit auf dem Landesparteitag der Berliner SPD öffentlich geoutet. Der Satz "Ich bin schwul - und das ist auch gut so" ist inzwischen legendär geworden. Wowereit wird wenig später Regierender Bürgermeister von Berlin. Wie hat sich queere Lebensrealität, insbesondere in der Arbeitswelt, seitdem entwickelt? Zu Gast: Klaus Wowereit, ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin. Direktlink #### (rbb) Ehrenamtliche bei der Berliner AIDS-Hilfe Ohne Ehrenamt würden viele Projekte in Berlin nicht funktionieren. Denn Menschen, die Arbeiten übernehmen, damit für andere das Leben etwas leichter wird, werden immer wichtiger, wenn finanzielle Unterstützung für soziale Projekte wegfällt. Im Café Ulrichs der Berliner Aids-Hilfe in der Nähe des Nollendorfplatzes halten Ehrenamtliche das Café am Laufen. Direktlink #### (rbb) Fest des Friedens - Queer und katholisch Homosexualität lehnt die Katholische Kirche nach wie vor ab, obwohl sich oft zitierte Bibeltexte eher auf heidnische Gottesverehrung und Lebensführung beziehen dürften. Viele Bibelwissenschaftler verstehen diese Texte als zeitgebundene Kulturkritik, die bis heute unterschiedlich bewertet wird - zum Leidwesen vieler. Doch auch in Berlin gibt es Katholiken, die offen schwul und lesbisch leben. Im Gespräch: Lissy Eichert, St. Christophorus-Gemeinde Direktlink #### (rbb) Zu Gast: Pierre Sanoussi-Bliss - Schauspieler Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss stellt sich gern vor mit den Worten: "Ich bin ein alter, schwarzer, schwuler Ossi". Er wuchs in Hennigsdorf auf als Sohn eines guineischen Studenten und späteren Diplomaten und einer Lehrerin. Nach der Koch-Lehre bewarb er sich eher zufällig, doch erfolgreich an der Schauspielschule "Ernst Busch", ging anschließend zum Theater. Direktlink #### (rbb24) "Transfeindliche Gewalt spielt sich leider in jedem Lebensbereich ab" Transfeindliche Übergriffe gehören für viele Betroffene in Berlin und Brandenburg zum Alltag - und sie werden häufiger. Im Interview beschreibt Berater Leo Yannick Wild, warum selbst kleinste Alltagssituationen zur Gefahr werden können. Direktlink #### (rbb24) Erstes queeres Team: "Frost Ibex" will zeigen, was Eishockey alles sein kann Das erste queere Eishockey-Team Deutschlands kommt aus Berlin. Das Ziel von "Frost Ibex Berlin": Ein offener Safe Space zu sein und den Sport für alle zugänglich zu machen. Auch die Eisbären Berlin unterstützen. Direktlink #### (rbb24) Kreuz und queer: Ein Katholik in Berlin lebt den Widerspruch Katholisch. Verheiratet. Schwul. Für Stefan Rolle kein Gegensatz - für die Kirche offiziell schon. Warum er seiner Kirche treu bleibt, obwohl sie seine Liebe als Sünde sieht. Direktlink #### (rbb24) Neue Hilfsangebote für Betroffene von digitaler Gewalt Das Herstellen und Verbreiten gefälschter Nacktbilder soll in Zukunft strafbar sein. Wann das neue Gesetz beschlossen werden könnte, ist aber noch unklar. In Berlin entsteht derweil ein neues Hilfsangebot für queere Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind. Direktlink #### (rbb24) Queer in der Arbeitswelt: Wenn der Job zum Versteckspiel wird "Ich bin schwul, und das ist auch gut so", sagte Klaus Wowereit vor 25 Jahren. Offen queer zu sein, ist trotzdem immer noch nicht selbstverständlich - vor allem im Job. Direktlink #### (rbb24) Schwere Raubtaten gegen Schwule: Verurteilte legen Revision ein Das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) gegen fünf Jugendliche wegen besonders schwerer Raubstraftaten gegen homosexuelle Männer wird vorerst nicht rechtskräftig. Nach Angaben des Gerichts haben zwei Jugendliche Revision eingelegt. S.a.: Schwule zusammengeschlagen: Junge Täter bekommen Haft- und Bewährungsstrafen (28.04.2026) Direktlink #### (rbb24) Video: Wie ein Chor trans Menschen in Berlin stärkt Die eigene Stimme finden, sich sicher fühlen, gemeinsam singen. Ein geschützter Raum für trans Personen - das ist der Trans* Chor Plänterwald. Chorleiterin Rika hilft dabei, das Verhältnis zur eigenen Stimme zu stärken. S.a.: Zu Besuch bei Berlins erstem trans Chor (30.08.2025) Direktlink #### (rbb24) Zwischen Vielfalt und Gewalt: So queerfeindlich kann Berlin sein Joël, der als Drag-Queen "Konfetti" auftritt, und sein Freund Marius berichten von queerfeindlicher Ausgrenzung, Anfeindungen und Angriffen im Alltag, auch im öffentlichen Raum. Direktlink #### (Recklinghäuser Zeitung) "Halten Sie Ihre schwule Klappe": Markus Gutfleisch hat viele Widerstände erlebt (Bezahltes Probeabo nötig) Markus Gutfleisch ist homosexuell und in der katholischen Kirche verwurzelt - obwohl der Recklinghäuser dort seit Jahrzehnten mit Hindernissen zu kämpfen hat. Direktlink #### (ref.ch) Drohungen gegen Lea Blattner: EVP Zürich verurteilt Hass und widerspricht Mutterpartei Nach Hassnachrichten und Morddrohungen gegen die lesbische Co-Präsidentin der Jungen EVP bezieht die EVP des Kantons Zürich deutlich Stellung. Menschenwürde gelte unabhängig von der sexuellen Orientierung und sei "unverhandelbar". Damit setzt die Sektion einen Kontrapunkt zur Kommunikation der EVP Schweiz. Direktlink #### (ref.ch) Homophobie: Wie queere Christen in der Regenbogenkirche Platz finden Im Fall der EVP-Politikerin Lea Blattner hat sich gezeigt, dass in gewissen christlichen Gemeinschaften queere Menschen nicht erwünscht sind. Manche von ihnen wenden sich an die Seelsorge der methodistischen Regenbogenkirche in Zürich. Direktlink #### (ref.ch) Menschenwürde muss für alle gelten Wer hoffte, dass die Causa Blattner in der EVP zu einem grundlegenden Wandel führt, bleibt bislang enttäuscht. Der Partei gelingt es nicht, sich glaubwürdig von Homophobie abzugrenzen. Direktlink #### (Regio TV) "Transgender - Die echte Seele im falschen Körper" Als Nichtbetroffener kann man sich gar nicht vorstellen, im falschen Körper geboren worden zu sein. "Im falschen Körper geboren" ist wohl die gängigste Formulierung, die man in Verbindung mit Transgender hört, denn es beschreibt den Zustand am besten. Die Seele bleibt auch nach der Transition dieselbe. Direktlink #### (regionalHeute.de) Kann ein geänderter Geschlechtseintrag Steuern senken? Ausgangspunkt der Diskussion ist ein Beitrag eines Immobilienbewertungsunternehmens bei LinkedIn. Direktlink #### (regionalHeute.de) Weniger Geld für das Queere-Netzwerk Gifhorn Sowohl Stadt, als auch Landkreis werden voraussichtlich nur einen Bruchteil der beantragten Fördersummen zahlen. Das Netzwerk reagiert mit einem Offenen Brief. Direktlink #### (Rems-Zeitung) Richard Arnold erhält Rosa-Detlef-Preis: "Raus aus der Unsichtbarkeit" Richard Arnold erhält den "Rosa Detlef" für sein Engagement in der queeren Gemeinschaft. Die Auszeichnung ehrt auch die Gruppe "RussQueer" für ihre Arbeit mit geflüchteten queeren Menschen. Welche Projekte stehen hinter den Preisträgern? Direktlink #### (Rems-Zeitung) Richard Arnold für Rosa Detlef nominiert Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold ist nominiert für den Rosa Detlef. Die Auszeichnung ehrt Zivilcourage rund um LGBTQIA+-Themen und wird am 18. Januar im Theater Rampe in Stuttgart verliehen. Direktlink #### (Republik) Es lebe die Unordnung der Geschlechter! Trans Personen leben in Angst, denn ihre Existenz wird politisch instrumentalisiert. Wer nun schlussfolgert, dass trans sein lediglich eine Mode­erscheinung war, irrt gewaltig. Direktlink #### (Reversed Magazine) Gekommen, um zu bleiben - Queere Spaces in Sachsen-Anhalt Queere Spaces, also sichere Räume für queere Menschen, schwinden. Auch und insbesondere in Ländern wie Sachsen-Anhalt. Über Widerstand. Direktlink #### (Rhein-Neckar-Zeitung) Mannheim: Gedenkmarsch für getötete Transmenschen 350 Transpersonen wurden in den vergangenen zwölf Monaten weltweit umgebracht. Darum gingen am Samstag etwa 60 Menschen auf Mannheims Straßen. Direktlink #### (Rhein-Zeitung) Austausch in Idar-Oberstein: Julia Klöckner trifft schwules Paar mit zwei Söhnen (Bezahltes Probeabo nötig) Ein schwules Paar, das zwei Söhne hat: Die "Papas vom Dorf" sorgen bundesweit für Schlagzeilen. Und dafür interessiert sich auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die sich mit Jan und Jonas Bender in Idar-Oberstein getroffen hat.  Direktlink #### (Rheinische Post) "Eine perfekte Hochzeit" in Oberhausen: Das Glück auf den Trümmern des Urknalls Matthew López' "Eine perfekte Hochzeit" erlebte eine spannende Premiere am Theater Oberhausen - hinter dem Witz lauert ein Gesellschaftspanorama. Direktlink #### (Rheinische Post) "Pride Week" im Oberbergischen Kreis: Zum ersten Mal findet ein "CSD" in der Region statt Unter dem Motto "Queer. Proud. Bergisch. Laut" endet die kommende "Pride Week" im Oberbergischen Kreis mit einem ersten bunten Umzug. Veranstalter ist das oberbergische Netzwerk gegen Rechts. Direktlink #### (Rheinische Post) AfD in Hilden scheitert mit Kipp-Antrag: Der Regenbogen-Streifen vor dem Bahnhof kommt Auf der Mittelinsel des Bahnhofsvorplatzes wird demnächst bunte Farbe aufgetragen werden - als Zeichen der Solidarität mit der LGBTQIA+-Community. Für die AfD passen die 3000 Euro Kosten dafür nicht zur angespannten Haushaltslage. Wer im Ausschuss dagegenhielt und wie abgestimmt wurde. Direktlink #### (Rheinische Post) Bunt, laut, feministisch - Düsseldorf feiert queere Kunst Vier Tage lang wird das Düsseldorfer Schauspielhaus zur queeren Bühne, mit Musicals, Premieren und vielen Events. Das Programm enthält viele Highlights - darunter die Kürung des Drag Star NRW 2026. Was Interessierte wissen müssen. Direktlink #### (Rheinische Post) CSD im Kreis Heinsberg: Kreisstadt wird erstmals Gastgeberin des CSD Zum fünften CSD im Kreis Heinsberg gibt es eine Premiere: Erstmals zieht ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Rund 300 Teilnehmende haben sich bereits angemeldet. Direktlink #### (Rheinische Post) CSD-Verein gründet sich in Neuss Zum Christopher-Street-Day gibt es in vielen Städten Umzüge und Kundgebungen. Für Neuss möchte ein neuer Verein nun überlegen, welche Aktionen dort möglich sind. Direktlink #### (Rheinische Post) Denkanstoß: Nicht Lifestyle und nicht modische Entgleisung Unsere Autorin macht sich Gedanken zu einem Presbyteriumsbeschluss aus dem Jahr 1995. Die Entscheidung von damals wirkt noch heute nach. Direktlink #### (Rheinische Post) Düsseldorfer René Moraldo zeigt erstmals seine Kunst Vom Ballettschüler über den Schaufenster-Dekorateur bis hin zum Künstler und queeren Aktivisten: Das Leben und die Karriere von René Moraldo sind außergewöhnlich. Nun zeigt der 80-Jährige seine Werke erstmals öffentlich. Direktlink #### (Rheinische Post) Eintrag im Personenstandsregister: 42 Beamte wechselten in NRW den Geschlechtseintrag Ein Bericht des NRW-Innenministers zeigt, wie oft Landesbeamte vom Selbstbestimmungsgesetz Gebrauch gemacht haben. Der Opposition reichen die Angaben nicht aus. Direktlink #### (Rheinische Post) Erinnerungsort in Düsseldorf: Siegfried Strukmeier ist nicht umsonst gestorben Im Hofgarten wird nun an den Designer erinnert, der vor 30 Jahren dort ermordet wurde, nur weil er schwul war. Die Täter zeigten nach der Festnahme keinerlei Reue. Direktlink #### (Rheinische Post) Für die Deutsche Aids-Stiftung: Gänsehaut-Momente bei glanzvoller Operngala in Düsseldorf Die 16. Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung begeisterte im ausverkauften Opernhaus. Eine Gedenkminute gab es für Rita Süssmuth, die im vergangenen Jahr in der ersten Reihe gesessen hatte. Direktlink #### (Rheinische Post) Für die queere Community in Düsseldorf: Liebesorakel und Herzblatt - das ist die Dating-Nacht im Central Im Central über der Worringer Straße organisiert das Düsseldorfer Schauspielhaus ein Event für die queere Community. Dabei werden zwei Teilnehmer einer TV-Show zu Herzblatt-Moderatoren. Direktlink #### (Rheinische Post) Gedenken in Düsseldorf: Erinnerung an den Tod von Sigi Strukmeier Vor 30 Jahren wurde der Innenarchitekt aus homofeindlichen Motiven brutal ermordet. Am 2. November wird in der Nähe des Tatortes ein Baum gepflanzt und eine Gedenkplatte verlegt. Direktlink #### (Rheinische Post) Ideen sammeln für den ersten CSD in Tönisvorst Die Initiative "Tönisvorst ist bunt" möchte sich aktiv am Christopher Street Day in Tönisvorst beteiligen. Sie lädt zu einem Workshop ein, in dem Vorbereitungen getroffen werden. Direktlink #### (Rheinische Post) In Neuss ist queeres Leben fast unsichtbar Homosexuelle Seniorinnen und Senioren erleben Einsamkeit, Diskriminierung oder fühlen sich in bestehenden Angeboten nicht repräsentiert. Bei der Veranstaltung "Älterwerden unterm Regenbogen" wurden Bedürfnisse offen kommuniziert. Wie ist die Lage in Neuss? Direktlink #### (Rheinische Post) Karneval in Wassenberg: Queere Sitzung feiert Vielfalt und Humor Die Burg Wassenberg wird erneut zur Bühne für die queere Karnevalssitzung "I laaf you": Travestiekünstlerinnen, Comedy und heimische Tanzgruppen schaffen ein vierstündiges Programm voller Glamour, Humor und klarer Haltung. Direktlink #### (Rheinische Post) Karnevalisten verabschieden Karin Houck: Ein tränenreicher Abschied im Düsseldorfer Nähkörbchen Nach mehr als 50 Jahren hinter der Theke in der Altstadt ist nun Schluss: Karin Houck wurde am Sonntag verabschiedet, denn "ihr" Nähkörbchen schließt. Die KG Regenbogen war mit der Kneipe eng verbunden und organisierte einen gebührenden Abschied. Direktlink #### (Rheinische Post) Kunst-Weltstar Wolfgang Tillmans: "Die Pet Shop Boys haben mich zum Musikmachen ermutigt" Wie kam es zum legendären Plattencover für Frank Ocean? Der weltberühmte Fotokünstler erzählt von seiner Arbeit mit Musikern und verrät, wie ihm Popsongs in der Jugend halfen. Am Samstag präsentiert er eigene Songs in Wuppertal. Direktlink #### (Rheinische Post) LGBTQ-Verfolgung Uganda: "Sie machen uns zum Sündenbock" Seit 2023 droht in Uganda bei "schwerer Homosexualität" die Todesstrafe. Hans Senfuma lebt offen schwul in Kampala - und kämpft täglich ums Überleben. Direktlink #### (Rheinische Post) Neue Formate im FFT: Ihr habt uns lange genug unterschätzt und übersehen Mit gleich zwei neuen kreativen Formaten richtet sich das Forum Freies Theater an Jugendliche. Zielgruppe von "PoC" und "Loud and Proud" sind nicht-weiße und queere junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren. Direktlink #### (Rheinische Post) Neues Format in Wassenberg: Winterpride feiert gelungene Premiere Die Winterpride des Vielfalt-Vereins überzeugte mit Künstlern wie Drag Queen Cassy Carrington und Comedian Tobias Born. Neben Unterhaltung setzte die Veranstaltung ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Direktlink #### (Rheinische Post) Neues queeres Theaterfestival in Düsseldorf Drag-Shows, Gastspiele, Performance: In Köln gehörte "Britney X" seit Jahren fest zu Kulturszene, im Mai kommt das queer-feministische Theaterfestival nun als "Queer Art meets Britney X" im Rahmen einer Kooperation ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Direktlink #### (Rheinische Post) Überfallen, ausgegrenzt, deportiert - eine Ausstellung über Queerness Er wurde auf offener Straße angegriffen, sie wurde nach Auschwitz deportiert: Mikolaj Sobczaks Ausstellung verbindet seine eigene Geschichte mit dem Schicksal queerer Menschen durch die Jahrhunderte. Direktlink #### (Rheinische Post) Verein "Kreis Queersen" organisiert Veranstaltung: Der CSD ist diesmal in St. Tönis Der Verein "Kreis Queersen" setzt sich für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und queeren Menschen ein - und organisiert den CSD. Nach Viersen und Nettetal ist jetzt Tönisvorst an der Reihe. Was geplant ist. Direktlink #### (RheinSelz Highlights) Farbe drüber, Vielfalt weg: Vandalismus an der Niersteiner "Babbelbank" Ein trauriger Anblick in Nierstein: In der Nacht zum 7. März 2026 wurde die bunt gestaltete "Babbelbank" komplett besprüht. Von dem Symbol für Vielfalt und Austausch ist nichts mehr zu erkennen - die Stadt erstattet nun Anzeige. Direktlink #### (RND) Coming-out von St. Paulis U19-Trainer: "Ich habe mich sehr gefreut" Almuth Schult und Roman Gerth sprechen in Folge 83 des RND-Podcasts "Almuths Pausen-T" über den Hamburger Jugendtrainer Christian Dobrick. Schult hofft auf einen Ruck durch den Profifußball. Direktlink #### (RND) Drama zum "Queer Eye"-Finale: Fab-Five-Mitglied fehlt bei Presseterminen Netflix veröffentlicht die zehnte und letzte Staffel von "Queer Eye". Statt Nostalgie prägt jedoch die Abwesenheit eines Cast-Mitglieds bei wichtigen TV-Auftritten die Schlagzeilen. Der Mental-Health-Experte Karamo Brown spricht von emotionaler Belastung und rückt alte Konflikte im Cast erneut in den Fokus. Direktlink #### (RND) Segnung homosexueller Paare: Am Rande des Erlaubten Der Streit um die Segnung homosexueller Paare spaltet die katholische Kirche. Papst Leo XIV. hält an der vorsichtigen Linie seines Vorgängers fest - und scheint die deutsche Praxis zumindest zu tolerieren. Das ist ein Balanceakt für den Pontifex. Direktlink #### (RND) Was die "Lange Bank" in Würzburg über die Gleichberechtigung in der Kirche sagt Der Umgang der Kirche mit queeren Menschen sorgt erneut für Diskussionen. Papst Leo XIV. betrachtet Sexualität als nebensächlich, doch in Würzburg protestieren queere Katholiken für Gleichberechtigung. Welche Botschaft sendet die "Lange Bank"? Direktlink #### (Robert Bosch Stiftung) Queerfeindlichkeit nimmt zu - jetzt zählt politisches Handeln Mehr Angriffe, weniger Akzeptanz: Die Lage für queere Menschen in Deutschland verschärft sich. Was hinter den Zahlen steckt - und warum Politik und Gesellschaft jetzt Verantwortung übernehmen müssen: ein Beitrag von Chantal Müller von unserer Partnerorganisation LSVD⁺ und Ferdinand Mirbach aus unserem Team Demokratie. Direktlink #### (Rolling Stone) Allen Ginsberg: Der queere Dichter, der Amerika veränderte Zum 100. Geburtstag von Allen Ginsberg - eine Würdigung seines prophetischen Werks, seines revolutionären Geistes und seiner tiefen Liebe zur Musik. Direktlink #### (Rolling Stone) Die 25 besten LGBTQ+-Songs Von Sylvester über Perfume Genius bis hin zu allen dazwischen - die bewegendsten und transformativsten LGBTQ+-Songs Direktlink #### (Rolling Stone) Exklusiv: The Kinks kontern Mobys "Lola"-Kritik: "Wer zum Teufel ist Moby?" "Ich kritisiere eigentlich niemanden gern", sagt Dave Davies zu ROLLING STONE. "Aber seine Musik hat mir nicht besonders gefallen. Und ich mag ihn nicht, weil er diesen ganzen Mist über etwas verbreitet, das ihn nichts angeht." Direktlink #### (Rolling Stone) Notorischer MAGA-Homophober schiebt homophoben Post auf Mitarbeiter Rep. Andy Ogles behauptet, ein Mitarbeiter habe von seinem offiziellen X-Account gepostet, Homosexualität habe "keinen Platz in Amerika". Direktlink #### (RTL) Dragqueen zeigt uns ihr ganzes Glück! Candy Crash ist nach Leihmutterschaft endlich Papa Seit einem Monat dreht sich die Welt für Candy Crash komplett anders. Eigentlich kennen wir Candy als Youtuber, Influencer und vor allem aus der Show "Queen of Drags". Sein Partner und er sind dank einer Leihmutter jetzt aber endlich Eltern geworden. Sie haben ein kleines Mädchen bekommen. Doch das gefällt nicht jedem. Auf Instagram zeigt Candy sein größtes Glück und erntet dafür reichlich Hasskommentare. Direktlink #### (RTL) Fahrlehrer-Weisheit: Von Eierlikör wird man schwul? Neue Erkenntnisse Video-Beitrag Direktlink #### (RTL) Mit Drillingen ausgewandert! Kult-Eltern haben Geldsorgen Marcel und Maikel Manco aus Solingen in Nordrhein-Westfalen leben ihren Traum: Gemeinsam mit ihren Drillingen Mimi, Maya und Mira wollen sie auf Aruba sesshaft werden. Doch das ist viel schwerer als gedacht. Direktlink #### (RTL) Zwei Herzen in einer Brust: Diego ist MMA-Fighter - und Drag-Queen! Während Diego Garijo tagsüber als MMA-Kämpfer seinen Lebensunterhalt erboxt, wird er nachts zur Drag-Queen. Dann tauscht der gebürtige Mexikaner Bart und Tattoos gegen roten Lippenstift und künstliche Nägel und tanzt als Lola durch die Nacht. Direktlink #### (Ruhr24) NRW-Spaßbad sorgt mit Dusch-Regelung für Empörung Auf Social-Media laufen die Leute wegen einer Dusch-Neuerung in einem NRW-Schwimmbad Sturm. Manch einer liefert konstruktive Gegenvorschläge. Direktlink #### (Saarbrücker Zeitung) AfD-Fraktionschef kritisiert CSD-Parade in Saarbrücken Der AfD-Fraktionsvorsitzende Josef Dörr hat die Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD) am Wochenende kritisiert und sieht darin problematische "Propaganda" einer Minderheit. Direktlink #### (Saarbrücker Zeitung) Politisches Klima hat sich verändert - gemeinsam einstehen für queere Rechte ist wichtiger denn je Beim CSD Saar-Lor-Lux feiern dieses Wochenende Zehntausende für die Rechte von queeren Menschen. Das politische und gesellschaftliche Klima ist in den vergangenen Jahren rauer geworden. Und die Parade hat deswegen neue Relevanz. Direktlink #### (Sachsen Fernsehen) Transfrau Vanessa in der Männerwelt - Queer auf dem Bau: Wie gut geht das? Der Bau gilt bis heute als klassische Männerwelt: körperlich schwere Arbeit, direkte Kommunikation und ein Umfeld, das lange klar männlich geprägt war. Doch die Branche verändert sich. Immer mehr Frauen arbeiten in Berufen, die früher als reine Männerdomäne galten. Eine von ihnen ist Vanessa Mannteufel - und ihre Geschichte ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Direktlink #### (Sächsische Zeitung) "Wir sind nicht dazu verdammt, trans zu sein" (Bezahltes Probeabo nötig) An Dresdens Societaetstheater zeigen Artistin Diana Salles und Regisseurin Firenza Guidi, wie ein Mann zur Frau wird. "Delusional - I killed a man" heißt ihre bewegende Show. Direktlink #### (Salto) "Pride: nicht nur ein einzelner Tag" Anlässlich des Welttages gegen Homo-, Bi- und Transphobie am 17. Mai wurde in Bozen zur Sensibilisierung aufgerufen und die aktuellen LGBTQAI+-Initiativen vorgestellt. Direktlink #### (Salto) Regenbogenfahne: "Kindische Aktion" Die Regenbogenfahne am Bozner Naturmuseum ist verschwunden. Angebracht war sie an einem Gerüst neben dem Eingang des Museums. Das Museum will eine neue aufhängen lassen. Direktlink #### (Salzburger Nachrichten) Queere Community "Heublumen" feiert: "Wir sind 100!" Gemeinsam mit Partnervereinen jubelte der Verein Heublumen in Zell am See über sein 100. Mitglied. Direktlink #### (Salzburger Nachrichten) Ungarn mobilisiert gegen Minderheiten Eine junge Frau mit blond gefärbtem Haar, schwarzem Hut und Hornbrille blickt direkt in die Kamera. Sie fragt: "Glaubt ihr, dass die Akzeptanz der Pride etwas bringt?" Im schnellen Schnitt des Social-Media-Videos folgen Aufnahmen einer Pride-Parade: Menschen tanzen in der Sonne, sie wirken ausgelassen. Die ungarische Influencerin und Nachrichtensprecherin Stefi Déri behauptet weiter, dass die Mehrheit der ungarischen Bevölkerung die Pride ablehne. Direktlink #### (Sat.1 Regional) Hass im Netz: Trans-Journalistin aus Hamburg wehrt sich gegen Anfeindungen Hass und Mobbing im Internet sind keine Seltenheit. Gerade bei Minderheiten wie zum Beispiel transgender oder queeren Personen, die sich vor der Kamera präsentieren, nehmen Hass-Kommentare zu. Es sind vor allem Kommentare von anonymen Nutzer:innen, die ihre Abwertung gegenüber den Menschen vor der Kamera ausdrücken. Das erfährt aktuell auch transgender Journalistin Alexis Milne hautnah. Während sie über Hamburger Themen berichtet, ist die Kommentarspalte voll von Anfeindungen. Direktlink #### (Schlager.de) "Feiern Weihnachten nicht mehr mit ihnen" - Patrick Lindner spricht über seine Kinder Patrick Lindner erzählt, warum er Weihnachten heute anders verbringt und wie sich sein Familienleben verändert hat. Direktlink #### (Schlager.de) Eloy de Jong schickt Familiengruß: So groß ist Tochter Indy schon Eloy de Jong zeigt seine glückliche Familie. Dabei fällt vor allem auf, wie groß Tochter Indy mittlerweile ist. Direktlink #### (Schlager.de) Erinnert ihr euch? Diese LGBT*-Hochzeit bei "Sturm der Liebe" schlug Wellen Die erste LGBT*-Hochzeit bei "Sturm der Liebe" bewegte viele Zuschauer. Der Moment um "Boris" und "Tobias" bleibt bis heute besonders. Direktlink #### (Schlager.de) Schlagersänger spricht über Queere Fans: "Früher schwieriger gewesen" Ein queerer Schlagersänger erklärt, warum es für Patrick Lindner früher schwieriger gewesen wäre, offen schwul im Schlager zu sein. Direktlink #### (Schwäbische) "Immer wieder grün und blau am ganzen Körper": Transfrau erzählt von Gewalt in der Familie Samantha Louise Williams spricht über ihren Weg als Transfrau, über Schmerz, Mut und Intoleranz im Alltag. Sie erlebe Abneigung, besonders von Frauen. Direktlink #### (Schwäbische) "Queer Hotspot" löst sich auf Seit dem 6. Oktober hat der "Queer Hotspot" in Weingarten geschlossen. Das sind die Gründe. Direktlink #### (Schwäbische) "Unsere Drag-Queen wurde am Hauptbahnhof lautstark angepöbelt" Der Ulmer CSD feiert ein Jubiläum und wächst zur Großveranstaltung heran. Höhepunkt ist die Parade am 20. Juni. Direktlink #### (Schwäbische) "Wer so denkt, geht fehl": Trotz Kritik zeigt Stadt Ausstellung mit queeren Perspektiven "Wichtig und richtig": Oberbürgermeister würdigt die erste Ausstellung im Kreis, die sich mit queerer Kunst der Gegenwart befasst. Direktlink #### (Schwäbische) In Ulm soll die größte Regenbogenfahne des Landes stehen - dank Spenden Im Juni soll am Christopher Street Day in Ulm die größte Regenbogenflagge des Landes geschwungen werden. Spenden sollen das Projekt realisieren. Diese können bis zum 15. März abgegeben werden. Direktlink #### (Schwäbische) Performance "Homo+" beleuchtet queere Liebe und gesellschaftlichen Druck Ist es die Liebe oder das Geschlecht, das einen Menschen zum Menschen macht, hinterfragt die Performance "Homo+". Drei Protagonisten stellen sich ihren Identitäten. Direktlink #### (Schwäbische) ZF entfernt heimlich Flaggen: "Keine Neubewertung oder Abkehr von unseren Werten" Beim CSD an diesem Samstag sind Menschen in Friedrichshafen für Gleichstellung auf die Straße gegangen. Zugleich fällt auf, dass die Regenbogenflagge an einer Stelle plötzlich fehlt. Direktlink #### (Schweizer Illustrierte) Corine Mauch tritt nach 17 Jahren zurück Ende Mai geht eine Ära zu Ende. Nach 17 Jahren tritt Corine Mauch als Stadtpräsidentin von Zürich zurück. Wie die SP-Politikerin ihr Image als "graue Mauch" loswurde und worauf sie sich nun am meisten freut. Direktlink #### (Schweizer Illustrierte) Was ist eigentlich eine gemischt orientierte Beziehung? Jacob ist schwul, aber verheiratet mit Samantha. Und zwar nicht nur pro forma, sondern aus Liebe. Und ja, sie haben auch Sex. Und leben nach eigenen Aussagen monogam. Sexologin Melina Dobroka über sogenannte gemischtorientierte Beziehungen. Direktlink #### (Schweizer Illustrierte) Zuhause bei Tamy Glauser: So lebt das ehemalige Berner Topmodel in Zürich Zum ersten Mal lässt das umtriebige Model in sein Zuhause blicken. Tamy Glauser zeigt dabei zwischen Fashion Week und TV-Shows, warum Ruhe und Bewegung für sie zur wichtigsten Ressource geworden sind. Direktlink #### (serien.de) Ohne Kanada hätte es Schitt's Creek nie gegeben, sagt Dan Levy Dan Levy vergleicht den Erfolg von Schitt's Creek und Heated Rivalry und fordert mehr Geld für queere Stimmen in der Branche. Kanada war Vorreiter. Direktlink #### (serien.de) Transparent-Produzentin Yona Speidel: Jetzt trägt sie einen neuen Namen und eine neue Religion Transparent-Autorin Yona Speidel, früher Our Lady J, erklärt: Die Konversion zum Judentum war schwerer als ihr Coming-out als Transfrau im Jahr 2004. Direktlink #### (shz) Für Soldat Oliver Scheck war seine Homosexualität lange ein "dunkles Geheimnis" Kapitänleutnant Scheck aus Neumünster berät queere Menschen bei der Bundeswehr - warum er seine Homosexualität jahrelang verschwieg, erzählt er hier. Direktlink #### (shz) Homosexualität im Fußball: Ein Trainer aus Hamburg zieht zwölf Jahre nach seinem Outing Bilanz (Registrierung erforderlich) Amateurtrainer Kevin Reichmann, der sich vor zwölf Jahren outete, spricht über Homosexualität im Fußball und die Veränderungen in den letzten Jahren. Direktlink #### (shz) Nach Streit um Bi-Flagge: So oft soll eine Regenbogenfahne künftig am Flensburger Rathaus wehen Flensburg ersetzt die Regenbogenflagge am Rathaus durch die Progressive-Pride-Flagge.. Die Bi-Pride-Flagge kommt nicht zurück. Direktlink #### (Siegener Zeitung) Homophobie ist wieder Schulhofsprache Was SZ-Volontärin Marlene Runkel auf einem Schulhof hört, hätte sie nicht erwartet: alte Beleidigungen, neue Selbstverständlichkeit. Sie findet, dass Wegschauen keine Option mehr ist. Direktlink #### (Siegener Zeitung) Mehr kulturelle Räume für queere Menschen in Siegen Studierende der Universität Siegen haben mit "Queere Seiten" ein Literaturprojekt gestartet, das gezielt queere Schreibinteressierte anspricht. Die Initiative schafft einen Raum für Austausch, gemeinsames Schreiben und öffentliche Lesungen. Direktlink #### (Siegessäule) Der Fall Jurassica Parka als Instrument queerfeindlicher Hetze Am 22. Oktober wurde medial bekannt, dass gegen die Berliner Dragqueen Jurassica Parka wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie ermittelt wird. Einen Tag später erfuhr und berichtete SIEGESSÄULE, dass Parka bereits 2023 wegen ähnlicher Vergehen verurteilt wurde. Darüber empörte sich nicht nur die Community. Das gefundene Fressen für Queerfeinde und Nazis wird gnadenlos und verlogen ausgeschlachtet. Der Wirbel von rechts übersteigt alles, was wir an Hetze gegen LGBTIQ* kannten. Erwartbar und ekelhaft ist dabei vor allem die Instrumentalisierung von Kindern zur Propaganda. SIEGESSÄULE-Autor Jeff Mannes kommentiert Direktlink #### (Siegessäule) Der Fall Jurassica Parka: Wie reagiert die LGBTIQ*-Community? Die Aufregung ist groß, seit bekannt wurde, dass gegen Mario O. alias Jurassica Parka wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie ermittelt wird. Die Berliner Community ist damit sichtlich überfordert und verliert sich in Gerüchten und Abwehrmechanismen. Warum das nicht ungewöhnlich ist und wie ein besserer Umgang aussehen kann, beleuchtet SIEGESSÄULE-Autor Philip Eicker Direktlink #### (Siegessäule) Hurra, unsere Genossenschaft ist gegründet! Ein Raum voller Geschichte, ein bewegender Moment und das Gefühl, dass etwas Neues beginnt: Mit der Gründung der SIEGESSÄULE Queere Medien Genossenschaft ist ein lang vorbereiteter Schritt Wirklichkeit geworden. Jetzt startet die nächste Phase - und zwar gemeinsam mit euch Direktlink #### (Siegessäule) Start der Genossenschaft: Ihr könnt eintreten! Es geht los: Jetzt könnt ihr in die neu gegründete SIEGESSÄULE Queere Medien Genossenschaft i. G. eintreten und Mitglied werden. Die ersten 100 sind schon dabei! Direktlink #### (Soester Anzeiger) "Auf die Vielfalt": René Hense und Swen Klotzsche neues Prinzenpaar in Warstein Die beiden sind das erste gleichgeschlechtliche Prinzenpaar im Warsteiner Karneval und waren umjubelter Höhepunkt der Proklamation am Samstagabend. Direktlink #### (Soester Anzeiger) CSD: SPD, Grüne und Linke wollen Regenbogen-Zebrastreifen am Dasselwall SPD, Grüne und Linke wollen einen Fußgängerüberweg in Soest dauerhaft mit Regenbogenelementen gestalten lassen. Der Stadtentwicklungsausschuss soll entscheiden. Direktlink #### (Soester Anzeiger) Vorbereitet für queere Vielfalt 23 ehrenamtliche Jugendleiter aus dem Kreis Soest haben sich am Samstag im Kinder- und Jugendzentrum Treffpunkt Süd mit dem Thema sexuelle Vielfalt auseinandergesetzt. Die ganztägige Fortbildung dient zugleich als Aufbauschulung für die Jugendleitercard (Juleica), die regelmäßig durch Weiterbildungen verlängert werden muss. Direktlink #### (Sonntagsblatt) 7 queere Weihnachtsfilme, die das Fest bunter machen Weihnachten gilt oft als Fest der heteronormativen Familie - für viele queere Menschen eine schwierige Zeit. Doch es gibt Filme, die andere Liebesgeschichten erzählen. Sieben Empfehlungen für queere WeihnachtsromComs auf Netflix, RTL+ und Co. Direktlink #### (Sonntagsblatt) Musik für queere Hochzeiten: Songs und Künstler:innen, die wirklich passen Viele klassische Hochzeitslieder spiegeln heterosexuelle Beziehungen wider - in Pronomen, Rollenbildern, Perspektiven. Queere Paare müssen das nicht einfach hinnehmen. Eine Auswahl an Songs, die sich anfühlen können wie die eigene Geschichte. Direktlink #### (Sonntagsblatt) Pride Month in der Kirche: Wo queere Paare willkommen sind - und wo nicht Während evangelische Kirchen queere Paare zunehmend selbstverständlich einbeziehen, ringt die katholische Kirche weiter mit ihrer Lehre. Der Pride Month macht sichtbar, wie tief der Konflikt zwischen Tradition, Glauben und Lebensrealität heute reicht. Direktlink #### (Sonntagsblatt) Queere Sichtbarkeit in Gefahr: Warum Liebe immer noch Gewalt provoziert Bill Kaulitz, virale Serien, queere Weihnachtsfilme - scheint 2026 alles akzeptiert? Die Angriffe auf Schiedsrichter Pascal Kaiser zeigen: Sichtbarkeit schützt nicht vor Hass. Unser Artikel beleuchtet das Paradox: Sichtbar sein, aber sicher leben können - geht das? Direktlink #### (Sonntagsblatt) Queersensible Seelsorge in Coburg: Ein Raum ohne Rechtfertigung Queere Menschen erleben Kirche oft zugleich als Hoffnung und Verletzung. Vikar Ferdinand Brenner möchte das ändern: mit einer queersensiblen Seelsorge in Coburg, die auf Zuhören statt Rechtfertigung setzt. Direktlink #### (Spektrum der Wissenschaft) Männerfreundschaften: Bloß keine falschen Signale senden In Männerfreundschaften sind typische Pärchenaktivitäten tabu. Warum befreundete Männer ungern vom gleichen Teller essen oder gemeinsam Liebesfilme gucken. Direktlink #### (Spiegel) Antiqueere Gewalt: Er wartet auf sein schwules Date, doch dann kommen Schläger (Bezahltes Probeabo nötig) Über eine App verabredet sich ein junger Berliner mit einem Mann, am Treffpunkt wird er verprügelt. Weil er schwul ist, sagt Quang Paasch. Die Zahl solcher Fälle steigt, der Hass auf queere Menschen auch. Was steckt dahinter? Direktlink #### (Spiegel) Billie Eilish wirft US-Regierung vor, Bürgerrechte zu beschneiden Das King-Center zeichnet Popstar Billie Eilish mit einem Preis für ihren Einsatz für Klimagerechtigkeit aus. Freuen kann sich die Sängerin aber offenbar nicht. In ihrer Dankesrede teilt sie gegen die Regierung aus. Direktlink #### (Spiegel) Comedianne Megan Stalter: "Ich glaube an Jesus und an Gott und ich bin Gay" "Comedy bringt mich Gott näher": Megan Stalter, Star der Netflix-Serie "Too Much", findet nicht, dass sich Queerness und christlicher Glaube ausschließen. Direktlink #### (Spiegel) Der Fragensteller Warum ist Homosexualität für viele Muslime ein Problem? Das fragt sich auch Influencer Ali Darwich. Beim Fastenbrechen wirbt er für Toleranz. Direktlink #### (Spiegel) Der Kanzler findet keine Zeit für die Queerbeauftragte seiner Regierung (Bezahltes Probeabo nötig) Unter Schwarz-Rot ist Queerpolitik zur Nebensache geworden. Wichtige Gesetzesvorhaben bleiben liegen. Dabei nimmt die Gewalt gegen die LGBTQ+-Community zu. Direktlink #### (Spiegel) Ende des ältesten deutschen Schwulenklubs: "Eine neue Welt voller Glamour, Drags, Musik und Licht" (Bezahltes Probeabo nötig) Er arbeitete fast 25 Jahre für den ältesten Schwulenklub Deutschlands. Vor Kurzem musste das SchwuZ wegen Insolvenz schließen. Marcel Weber sagt Adieu und verrät, was er hier fürs Leben gelernt hat. Direktlink #### (Spiegel) ESC 2026: Rumäniens Eurovision-Beitrag wegen "Verherrlichung sexueller Würgepraktiken" kritisiert Aktivisten fordern ein Verbot von Alexandra Capitanescus Song "Choke Me": Die Texte seien "gefährlich" und "leichtsinnig". Auch im Netz wächst der Protest. Direktlink #### (Spiegel) Eurovision Song Contest in Wien: Kann der ESC unpolitisch sein? Der Eurovision Song Contest in Wien sorgt schon vorab für Kontroversen. Mehrere Länder boykottieren das Event - wegen Israel. Direktlink #### (Spiegel) Frauen zu schlagen, ist in Afghanistan gestattet, solange es keine offenen Wunden gibt Ein von den Taliban in Afghanistan verabschiedetes Gesetz erlaubt "korrigierende" Strafen - auch durch Ehemänner. Wer offen homosexuell lebt, dem droht die Todesstrafe. Direktlink #### (Spiegel) Kontroverse um mittelalterlichen englischen König: War König Edward II. schwul? (Bezahltes Probeabo nötig) Lange Zeit seines Lebens hatte König Edward II. einen "Favoriten" an seiner Seite. Zeitgenossen verdächtigten ihn der "Sodomie", 1327 wurde er umgebracht. Bis heute rätseln Historiker, ob der Monarch tatsächlich Männer liebte. Direktlink #### (Spiegel) Laverne Cox verliert 90 Prozent des Einkommens. Ist Trumps Antidiversitätskurs schuld? Durch »Orange is the New Black« wurde Laverne Cox berühmt und zur prominenten LGBTQ-Aktivistin. Nun wurden viele ihrer Engagements gekündigt. Sie selbst macht das Klima unter Trump dafür verantwortlich. Direktlink #### (Spiegel) Lesbische Beziehung im 18. Jahrhundert: Das Frauenpaar, von dem die High Society schwärmte (Bezahltes Probeabo nötig) Ende des 18. Jahrhunderts entflohen zwei junge adlige Irinnen ihrer Bestimmung. In Wales erschufen sie in einem Haus auf einem Hügel ein romantisches Idyll - und wurden berühmt: für ihre große, einzigartige Liebe. Direktlink #### (Spiegel) Matt Damon beklagt Cancel-Culture Vor einigen Jahren stand er selbst wegen Äußerungen über ein homophobes Schimpfwort in der Kritik. Jetzt wettert Matt Damon in einem Podcast gegen den öffentlichen Pranger: Manche Schauspieler würden gar eine Haftstrafe vorziehen. Direktlink #### (Spiegel) Nicki Minaj mischt bei MAGA mit Einst verteidigte sie LGBTQ-Rechte, nun kritisiert sie die US-Demokraten wegen deren Unterstützung für trans Kinder: Die US-Rapperin Nicki Minaj fühlt sich inzwischen im MAGA-Lager wohl. Woran das liegt, ist unklar. Direktlink #### (Spiegel) Rivalisierende Teams sagten, sie sei keine Frau. Jetzt wurde Nayara Ferreira gesperrt Obwohl sie wohl keine Beweise hatten, behaupteten albanische Klubs, dass bei einem Team der Frauenliga möglicherweise ein Mann mitspielt. Nun reagiert der Verband, allerdings nicht zum Schutz der betroffenen Brasilianerin. Direktlink #### (Spiegel) Schauspieler Ian McKellen hält Shakespeare-Monolog gegen Trump Sir Ian McKellen ist für eindrucksvolle Filmrollen bekannt. Nun hat er in Stephen Colberts "Late Show" gezeigt, was er von der aktuellen US-Politik hält - mithilfe eines 400 Jahre alten Theatermonologs. Direktlink #### (Spiegel) Studie zu Cancel-Culture an deutschen Unis provoziert Kritik Studierende sind laut einer Befragung eher bereit, konservative Positionen auf dem Campus zu unterdrücken als progressive. Doch was ist konservativ - und was ist schon rechts außen? Direktlink #### (Spiegel) Trans in Trumps USA: Sie sollte Amerikas Rechte anführen, heute lebt sie als trans Frau (Bezahltes Probeabo nötig) Adrianne Black wurde als "Kronprinz" der amerikanischen Rechtsextremen erzogen und sollte die Bewegung einmal führen. Dann brach sie mit der Ideologie - und offenbarte ein Geheimnis, über das sie im SPIEGEL erstmals ausführlich spricht. Direktlink #### (Sportschau) Geschlechtertests für Sportlerinnen: Kein Schritt nach vorne, dafür drei Schritte zurück Das IOC führt Gentests für Frauen ein und schließt transgender Athletinnen aus. Es ist ein Schritt zurück in die Vergangenheit, der auch politisch motiviert ist, kommentiert Raphael Späth. Direktlink #### (SR.de) Das schwule Saarbrücken Für die neuste Ausgabe der Saarbrücker Hefte betrachtet Marcel Wainstock in einem Text das Schwule Saarbrücken von 1961 bis 2021. Der Geschäftsführer der Synagogengemeinde Saar hat in den vergangenen Jahren immer wieder Stadtrundgänge zum Thema jüdisches, aber auch homosexuelles Saarbrücken gemacht. Direktlink #### (SR) "Ja, ich will - ins Grundgesetz! Artikel 3+ jetzt!" Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Das ist in der saarländischen Verfassung festgeschrieben -- im Grundgesetz noch nicht. Die Grundgesetzänderung war deshalb das zentrale Motto beim CSD 2026 in Saarbrücken Direktlink #### (SR) Gewalt gegen queere Menschen nimmt auch im Saarland zu - wo gibt es Hilfe? Im Saarland gibt es immer mehr Übergriffe auf queere Menschen. Das macht vielen Angst. Der LSVD+ Saar rät, auch verbale Attacken anzuzeigen. Direktlink #### (SRF) Bundesgericht heisst Beschwerde von homosexueller Tunesierin gut Das Waadtländer Kantonsgericht meinte, sie könne Homosexualität "verbergen" - das Bundesgericht ist anderer Meinung. Direktlink #### (SRF) Fussball-Podcast Sykora Gisler: "Agenten raten Spielern immer noch davon ab, sich zu outen" Mit 12 endet die Kindheit von Max abrupt, als sein Idol Zinédine Zidane im WM-Final 2006 mit einem Kopfstoss die grosse Bühne verlässt. Als Fussballer schafft er es nie zu YB, dafür als schwuler U21-Spieler im Film. Max Hubacher, Filmstar, Fussballfan und bester Uli Hoeness der Filmgeschichte. Direktlink #### (SRF) Genfer Pionierpaar: "Unser Kuss war ein Schrei des Herzens" Vor 25 Jahren gab sich in Genf das erste homosexuelle Paar das Ja-Wort - ein Meilenstein für die Gleichberechtigung. Direktlink #### (SRF) Indien kippt Selbstbestimmung von Transmenschen In Indien sorgt ein neues Gesetz für Proteste. Dort hat das Parlament ein neues Transgender-Gesetz verabschiedet. Die bisherige Selbstbestimmung der geschlechtlichen Identität wird abgeschafft. Ersetzt wird diese durch eine zweistufige Prüfung durch ein Ärzte-Gremium und einen Regierungsvertreter. Was das für die Transmenschen in Indien bedeutet, erläutert SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters. Direktlink #### (SRF) Katholische Kirche: Sexuelle Neigung bleibt Einstellungskriterium Die Schweizer Bischöfe bestehen darauf: Sexuelle Orientierung und Beziehungsstatus bleiben relevant für eine Anstellung. Direktlink #### (SRF) Mutterpartei verurteilt homophobe Angriffe auf Lea Blattner Die EVP kündigt nach dem Rücktritt einer Jungpolitikerin wegen homophober Attacken eine interne Untersuchung an. Direktlink #### (SRF) Queer in der Freikirche - Bleiben oder gehen? In konservativen Freikirchen gelten queere Identitäten häufig als unmoralisch. Menschen, die sich outen, erleben innerhalb der Glaubensgemeinschaft oft Ablehnung. Gibt es Hoffnung auf Veränderung?Reporter Simon Reinker, der selbst 25 Jahre lang Teil freikirchlicher Gemeinschaften war, thematisiert ein Tabuthema: queere Christen in der Freikirche. Dabei geht es um Diskriminierung und Ausgrenzung, aber auch um Hoffnung und Selbstfindung.Lange setzte sich Eve als bibeltreue Hardlinerin gegen queere Menschen ein - bis sie erkannte, dass sie lesbisch ist. Conny entdeckte mit 42 Jahren ihre Bisexualität. Doch kann sie sich in ihrer konservativen Freikirche outen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen?Die Reportage beleuchtet persönliche Schicksale, theologische Spannungen und den Umgang evangelikaler Freikirchen mit queeren Gläubigen. Direktlink #### (SRF) Schweizer Bericht enthüllt: Diese Gruppen werden gesundheitlich benachteiligt Von Armut betroffen zu sein, eine tiefe Bildung zu haben, trans oder homosexuell zu sein - Menschen dieser Bevölkerungsgruppen sind gesundheitlich stark benachteiligt. Doch auch andere Gruppen erleben gesundheitliche Nachteile. Das zeigt der neue Bericht von Obsan im Auftrag des BAG. Direktlink #### (SRF) Schwuler im Senegal: "Ich will nur weit weg von hier" Schwule im Senegal werden neu härter bestraft. Viele fliehen, andere verstecken sich. Begegnung mit einem Betroffenen. Direktlink #### (SRF) Sektenexperten warnen - Christliche Influencer missionieren auf Social Media Sie zitieren Bibelverse auf Tiktok und beten auf Instagram. In den USA sind radikale Christinnen und Christen schon länger auf Social Media unterwegs. Nun verbreiten sich christliche Influencer auch in der Schweiz. Die «Rundschau» hat zwei von ihnen besucht. Direktlink #### (SRF) Stiefkindadoption im Parlament: "Es war nie eine Frage, ob ich das richtige Mami bin" Die Stiefkindadoption in Regenbogenfamilien soll künftig leichter werden. Eine Familie erzählt über ihren mühsamen Weg. Direktlink #### (SRF) SVP verliert im Wallis Rechtsstreit um Kreuzworträtsel Die Verantwortlichen für das umstrittene Kreuzworträtsel in der Zeitung «Le Nouvelliste» sind freigesprochen worden. Direktlink #### (SRG Deutschschweiz) Queere Wallfahrt: "Tagesschau" berichtet korrekt Ein Beanstander kritisiert die "Tagesschau" als unsachgemäss. Denn: In einem Beitrag über die erste Pilgerreise der LGBTQ+-Community werde suggeriert, dass der Vatikan für queere Menschen spezielle Kleidervorschriften erlassen habe. Die Ombudsstelle unterstützt diesen Einwand aber nicht. Direktlink #### (St. Galler Tagblatt) Carla Maurer: Kirche und Queerness -Zwischen Unsicherheit und Zugehörigkeit Tagblatt-Kolumnistin Carla Maurer fragt sich in ihrem Gedankenstrich, woran queere Menschen erkennen, ob sie in einer Kirche wirklich willkommen sind - und sagt, warum ein kleines Regenbogenzeichen dabei den Unterschied machen kann. Direktlink #### (St. Galler Tagblatt) Mehr Gäste als bei der Premiere: Lichtensteig feiert farbenfrohe Pride Zum zweiten Mal organisierte der Verein Queer Toggenburg die Mini-Pride in Lichtensteig. Rund 1000 Gäste feierten am Samstag mit - und damit deutlich mehr als im Vorjahr. Bei strahlendem Wetter und ausgelassener Stimmung zog die Parade durchs Städtli. Direktlink #### (St. Galler Tagblatt) Rorschach bekommt einen queeren Stammtisch Stephan Zeller und Adriano Carrera wohnen seit zehn Jahren in Rorschach. Was das Paar vermisst? Ein Angebot für die LGBTQ+-Szene. Deshalb startet das Paar gemeinsam mit einem Nachbarn nun den queeren Stammtisch "SeeLaVie". Am Dienstag geht's los. Direktlink #### (St. Wendeler Land Nachrichten) Jugendbüro Namborn gründet Anlaufstelle für junge queere Menschen In Namborn entsteht eine neue Anlaufstelle für queere Jugendliche und junge Erwachsene. Direktlink #### (Steirerin) Sebastian Humi: Arabisch - Katholisch - Schwul Comedian Sebastian Humi thematisiert humorvoll seine Identität, Integration und familiäre Prägung in Österreich. Am 11. Juni ist er im Grazer Theatercafé mit seinem Programm "Arabisch - Katholisch - Schwul: Das zerrissene Kind" zu sehen. Direktlink #### (stern) Homosexuelle Politiker: Stationen einer mühevollen Emanzipation Homosexuelle Politiker gelten heute als Normalfall. Aktivisten und Aktivistinnen mussten dafür Kämpfe ausfechten, die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Direktlink #### (stern) Ist die Welt reif für einen schwulen "Sexiest Man Alive"? Offenbar nicht Als erster offen homosexueller Mann wurde Jonathan Bailey zum Sexiest Man Alive ernannt. Eine Sache kann selbst er sich wohl nicht erlauben: radikale Offenheit. Direktlink #### (stern) Madonna nutzt schwule Dating-App Grindr als Werbe-Plattform Zwischen Sixpack-Fotos taucht plötzlich Madonna auf: Die Pop-Ikone bewirbt auf der schwulen Dating-App Grindr ihr Album. Viele Fans sind begeistert. Direktlink #### (stern) Prien ne va plus! Die Bundesbildungsministerin will Demokratiefreunden das Geld streichen. Unsere Kolumnistin fragt: Was ist in Sie gefahren, Karin Prien? Direktlink #### (stern) Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne im Interview: "Wir zeigen fast alles" Im Juli 2024 machte Ralf Schumacher seine Beziehung zu Partner Étienne Bousquet-Cassagne öffentlich - und feierte damit zeitgleich sein Coming-out. Nun will sich das Paar das Ja-Wort geben und spricht vorab im Interview über Schumachers Coming-out, Direktlink #### (stern) Schwule Tiere: Warum gleichgeschlechtliche Liebe weitverbreitet ist Homosexualität gibt es bei etwa 1500 Tierarten, vor allem unter Primaten. Eine neue Studie aus London zeigt, warum das der Evolution nicht widerspricht. Direktlink #### (Stoppt die Rechten) Freispruch für transfeindlichen Kommentar Ein transfeindlicher Facebook-Kommentar bleibt straffrei, weil der Angeklagte mit der lateinischen Bedeutung des Wortes "pervers" durchkommt. Und der Richter findet, dass man heutzutage fast nichts mehr straffrei posten kann. Direktlink #### (Stuttgarter Nachrichten) HIV-Outing eines Stuttgarters: "Ich dachte, ich würde nicht alt" - wie Gerd Breitfeld seit 1993 mit HIV lebt Als Gerd Breitfeld 1993 seine HIV-Diagnose erhält, gilt sie als Todesurteil. Seine Geschichte erzählt von Angst, Schweigen, Hoffnung - und einem langen Weg aus dem Stigma. Direktlink #### (Stuttgarter Nachrichten) Regenbogen-Bank eingeweiht - was wird sonst gegen queerfeindliche Gewalt getan? Eine neue Regenbogen-Bank ziert seit Montag Stuttgarts Innenstadt. Doch welche Maßnahmen gegen Queerfeindlichkeit ergreifen Stadt, Polizei und andere Akteure abseits dieser Symbolik? Direktlink #### (Stuttgarter Nachrichten) Vier Transmenschen erzählen: Der lange Weg zum Frieden mit dem Körper Immer mehr Betroffene in Deutschland wechseln das Geschlecht, manche per Operation. Vier Transmenschen erzählen, wie es ihnen mit ihrem alten und neuen Geschlecht ergeht. Direktlink #### (Stuttgarter Zeitung) Ein Fassanstich, der bleibt - queere Community feiert in der Regenbogenalm Eine Gaudi mit erinnerungswürdigem Fassanstich gab's am Sonntag in der Almhütte Royal auf dem Cannstatter Wasen. In der Herzlbar feierte die queere Community die Vielfalt. Direktlink #### (Stuttgarter Zeitung) Stuttgart zeigt die rote Schleife: Aus Schmerz wird Stärke Über Jahrzehnte kämpfte die Aids-Hilfe gegen Vorurteile und Ausgrenzung. Bei der Feier zum 40. Geburtstag wird mitten in der Stadt klar: Solidarität ist stärker als Angst und Stigma. Direktlink #### (Stuttgarter Zeitung) Transmenschen in Deutschland: "Wachsende Akzeptanz" - dreißig Mal mehr Trans-OPs als 2005 Seit 2005 ist die Zahl geschlechtsangleichender Operationen an Genitalien in Deutschland um 3.000 Prozent gestiegen. Was steckt dahinter? Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) "Ein Hetero im Homopelz" In der Weihnachtskomödie "... und das ist gut so!" spielt Autor und Regisseur René Heinersdorff vergnüglich mit scheinbaren erotischen Gewissheiten. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) "Früher gab's die richtigen Männer - und die schwulen" (Bezahltes Probeabo nötig) Wie der Psychologe Christopher Knoll vom Münchner Sub versucht, die Dichotomie im Männlichkeitsbild aufzulösen und stattdessen die Gemeinsamkeiten herauszukehren. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Augsburger trans Influencer: "Ich wollte extra männlich sein, weil mich viele nicht als Mann gesehen haben" (Bezahltes Probeabo nötig) Robin Scheerbaum aus Augsburg teilt seine Erfahrungen als Trans-Mann auf Instagram. Mit Humor und Offenheit zeigt er sein Leben, vom Brotbacken bis zur Aufklärung über Trans-Themen. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Coming-out: "In diesem Dorf war kein Platz, anders zu sein" (Bezahltes Probeabo nötig) Michel ist schwul, Victoria trans. Wie war es für sie, auf dem Land aufzuwachsen? Sie und drei andere queere Menschen erzählen, wie es ist, sich erst zu verstecken und dann zu offenbaren. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Der Moment, in dem sich etwas beißt Roby Haak, 22, macht Kunst aus Widersprüchen: zwischen Spiel und Ernst, Anziehung und Abstoßung, Persönlichem und Politischem. Ein Besuch im Atelier. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Die Mutter der Schwulen (Bezahltes Probeabo nötig) Laura Halding-Hoppenheit ist mit 84 Jahren noch Stadträtin in Stuttgart. Vor allem aber betreibt sie dort den "Kings Club", einen der ältesten Schwulenclubs Deutschlands. Über eine Frau, die sich von nichts aufhalten lässt. Erst recht nicht von einem Backlash. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Die transgender US-Songwriterin Ezra Furman: Freiheit leben, trotz Trumps Amerika Mit ihrem zehnten Album "Goodbye Small Head" kehrt die famose transgender US-Songwriterin Ezra Furman zur Griffigkeit ihrer Indierock-Ursprünge zurück. Nun stellt sie das Album im Technikum vor. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Erster CSD in Freising: "Mehr als eine Demo" Am 11. Juli findet in Freising der Christopher Street Day statt - zum allerersten Mal. Das Organisationsteam will ein Zeichen setzen für die Rechte und Sichtbarkeit der queeren Community im Landkreis. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Jerusalem: Pride-Parade mit politischem Fokus vor Wahlen Das Motto lautete: "Demanding Change". Und der Marsch führte, anders als in den Vorjahren, dieses Mal in Richtung Knesset, dem israelischen Parlament. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Kae Tempest über Transition: "Schmerz ist eine entscheidende Energiequelle" Kae Tempest hat mit "Ein Leben lang gesucht" einen Roman übers Trans-Sein geschrieben, der universell und trostreich über die Liebe erzählt. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Kampf gegen HIV: Tausende Lücken in der Statistik Die HIV-Situation in der Ukraine bleibt kritisch, es gibt mittlerweile große Lücken in der Erfassung der Infektionen. Hilfsorganisationen setzen auf flexible Lösungen, um Betroffenen zu helfen. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) LGBTQ-Filme in München: Queere Begierde In "Plainclothes" soll ein Polizist schwule Männer überführen. Der US-Independentfilm läuft nur kurz im Kino. Wo in München sonst noch Filme mit LGBTQ-Thematik laufen. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Münchner Verein Konnektiva: Ein geschützter Raum zum Ausprobieren Bei Konnektiva kommen Frauen sowie trans und non-binäre Personen, also Flinta*s, zusammen. Sie fördern Vielfalt in Kunst, Kultur und Bildung. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Queere Kollektive tanzen für die Hoffnung Die Veranstalter-Teams Tuntopia und Impuls laden ihre Gäste ein zu Techno und Schlager gegen die Ohnmacht der Gegenwart. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Spät queer: Wenn Frauen in ihren 20ern merken, dass sie auf Frauen stehen (Bezahltes Probeabo nötig) Tia, Toni und Ronia sind Mitte zwanzig - und entdecken erst jetzt, dass sie auf Frauen stehen. Warum erkennen so viele Frauen ihre queere Identität erst spät? Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Triumph einer verkannten Malerin: Früher mit Elektroschocks gequält, heute im Museum geehrt Karoline Wittmann malt Momentaufnahmen von Münchens Straßen, lesbische Paare beim Liebesspiel und andere No-Gos ihrer Zeit. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Was man auf gar keinen Fall in der Kabine erzählt (Bezahltes Probeabo nötig) Offen queere Profiathleten sind bis heute eine große Ausnahme. Jetzt geht die Serie "Heated Rivalry" über eine Liebesbeziehung zweier Eishockeyprofis viral. Warum ist Homosexualität im Männersport und da vor allem im Fußball noch immer so ein Tabu? Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Wenn man sich für Männer interessiert, bekommt man gleich zwei (Bezahltes Probeabo nötig) Das Manga-Genre Boys Love erzählt Liebesgeschichten schöner Jünglinge. Über den Erfolg von Storys, in denen Frauen nicht vorkommen. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Wenn queere Stimmen sichtbar werden Adriana Zinner verwandelt Themen wie Queerness, ADHS und Feminismus in Kunst. Zwischen Selbstfindung und Mut zur Sichtbarkeit zeigt sie, wie Kreativität politisch wirken kann. Direktlink #### (Süddeutsche Zeitung) Wer hat heute noch Sex im Darkroom? (Bezahltes Probeabo nötig) Für schwule Männer waren es Zufluchtsorte vor der "bösen Heterowelt". Eine neue Generation braucht die Dunkelheit kaum noch - und Darkrooms verschwinden oder öffnen sich für ein neues Publikum. Direktlink #### (Südkurier) Ein buntes Zeichen für Vielfalt und Ehre für zwei Macher: So war das Jahr 2025 in Wutöschingen Im August fand in Wutöschingen der erste CSD statt. Stefan Ruppaner und Georg Eble werden mit der Staufermedaille ausgezeichnet. Direktlink #### (Südkurier) Fehlende Räume und sinkende Toleranz: Queere Szene hat noch viele Wünsche Beim Filmfestifval Queergestreift kommt die queere Gemeinschaft von Konstanz zusammen. Sie lobt die neue Beratungsstelle, aber es werden auch Sorgen laut. Direktlink #### (Südtirol News) "Regenbogenfahne ist Zeichen von Respekt, nicht Provokation" Mit Empörung und völligem Unverständnis reagiert die Soziale Mitte der SVP auf die Aussagen von Vizelandeshauptmann Marco Galateo, wonach er die Pressekonferenz verlassen werde, sobald im Landhaus die Regenbogenfahne aufgehängt wird. Direktlink #### (Sumikai) Auch nach 10 Jahren anerkannter Partnerschaften in Japan keine Aussicht auf LGBT-Ehen Am 5. November waren es 10 Jahre, seitdem die Tokyoter Stadtteile Shibuya und Setagaya gleichgeschlechtliche Partnerschaften zum ersten Mal anerkannt haben, doch trotzdem bleiben rechtliche Fortschritte wie die Anerkennung von LGBT-Ehen weit entfernt. Direktlink #### (Sumikai) Immer mehr japanische Frauenuniversitäten öffnen sich für trans Frauen Eine Befragung unter 60 Frauenuniversitäten in Japan zeigt, dass sechs Einrichtungen trans Frauen als zulassungsberechtigt anerkennen. Eine weitere plant die Öffnung. 16 Universitäten prüfen entsprechende Schritte. Insgesamt antworteten 40 Einrichtungen. Direktlink #### (Sumikai) Japanisches Gericht stärkt Rechte von trans Personen bei Änderung des Geschlechtseintrags Ein japanisches Gericht hat entschieden, dass die Pflicht zur operativen Genitalanpassung bei einer rechtlichen Änderung des Geschlechtseintrags gegen die Verfassung verstößt. Direktlink #### (Sumikai) Japans Oberstes Gericht prüft die Verfassungsmäßigkeit von gleichgeschlechtlicher Ehe Der Oberste Gerichtshof in Japan hat entschieden, mehrere Verfahren zur gleichgeschlechtlichen Ehe an die Große Kammer mit allen 15 Richterinnen und Richtern zu übergeben. Mit diesem Schritt wird zum ersten Mal eine einheitliche verfassungsrechtliche Bewertung vorgenommen, nachdem unterschiedliche Urteile zur Verfassungsmäßigkeit der bestehenden Regelungen vorliegen. Direktlink #### (Sumikai) Japans XG-Mitglied Cocona macht ihre non-binäre Identität öffentlich Japans Cocona aus der international aktiven Gruppe XG hat an ihrem 20. Geburtstag öffentlich gemacht, dass sie sich als non-binär identifiziert und in diesem Jahr eine Brustentfernung durchführen ließ. Mit ihrem Statement reiht sie sich in eine wachsende Zahl japanischer Künstler ein, die persönliche Aspekte ihrer Identität selbstbestimmt öffentlich machen. Direktlink #### (Sumikai) Oberster Gerichtshof Japans soll Entscheidung zum Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen aufheben Gleichgeschlechtliche Paare und weitere Kläger haben am Donnerstag vor dem japanischen Obersten Gerichtshof Berufung gegen ein Urteil eines höheren Gerichts Direktlink #### (Sur Deutsche) Torremolinos setzt eine Kommission gegen Hassverbrechen ein Die Maßnahme ist eine der Vereinbarungen, die aufgrund der jüngsten homophoben Übergriffe getroffen wurden Direktlink #### (SWI swissinfo.ch) Die queere Community in der Schweiz fürchtet einen Backlash Die Kampagne gegen die LGBTIQ+-Community in den USA bleibt in der Schweiz nicht folgenlos, wie ein neuer Bericht zeigt. Direktlink #### (SWR) "Miss Sara Jevo" am Nationaltheater Mannheim - Als Drag-Queen mit dem Bus auf den Balkan Für die Bühnenproduktion "Miss Sara Jevo" am Nationaltheater Mannheim ist der Schauspieler Sandro Šutalo in seine alte Heimatstadt Sarajevo gefahren, die er als kleines Kind wegen des Bosnien-Kriegs verlassen musste. Direktlink #### (SWR) Aids-Leugner - Wie gefährlich ist der Irrglaube? Ärzte, Heilpraktiker und Patienten: Wie Aids-Leugner in Deutschland Leben gefährden - und was passiert, wenn ihre Theorien auf die Realität treffen. Direktlink #### (SWR) Attacke auf schwules Paar in Worms: Ex-Freundin vor Gericht Nach einer mutmaßlich queerfeindlichen Attacke am Wormser Hauptbahnhof stehen eine Frau und drei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht. Sie sollen ein schwules Paar angegriffen haben, das sie kannten. Direktlink #### (SWR) Aus den USA nach Freiburg: Die Flucht einer bisexuellen Wissenschaftlerin vor Trumps Politik Vor einem Jahr wurde Trump erneut zum Präsidenten der USA gewählt und hat seitdem viel verändert. Angst, Unsicherheit und Hass gehören für Minderheiten inzwischen zum Alltag. Direktlink #### (SWR) Baran Kok: Wie ein kurdischer, schwuler Rapper den Deutschrap aufmischt Zwischen Hype und Hass: Baran Kok rappt am liebsten über Schwänze - und bricht damit alle Tabus im Deutschrap. Seine EP "Fag Life" und die ausverkaufte Tour beweisen, dass die Zeit für schwulen Rap gekommen ist. Direktlink #### (SWR) Bundesbeauftragte Koch fordert mehr Rechtsschutz und echte Gleichstellung Zum Internationalen Tag gegen Queer-Feindlichkeit fordert die Bundesbeauftragte Sophie Koch mehr rechtlichen Schutz und echte Gleichstellung. Ihren umstrittenen Instagram-Post verteidigt sie. Direktlink #### (SWR) Ein bisschen Hollywood in Ulm: Gedenkstein für "Aquarium"-Club eingeweiht In der Kohlgasse erinnert jetzt ein Gedenkstein an den Club "Aquarium - jahrzehntelang ein wichtiger Treffpunkt der queeren Szene und bis heute Symbol für Freiheit und Sichtbarkeit. Direktlink #### (SWR) Ein Roman wie eine Collage - Miku Sophie Kühmel im Gespräch über ihren Roman "Hannah" Eine queere Liebe in den 1920er Jahren: Miku Sophie Kühmel setzt der Künstlerin Hannah Höch und ihrer Liebe zu der Autorin Til Brugman mit "Hannah" ein literarisches Denkmal. Direktlink #### (SWR) Erstes Prinzessinnenpaar für Karnevalsverein in Klingenmünster Prinzenpaare gehören zur Fastnacht dazu. Beim Karnevalverein Rot/Weiß Klingenmünster sitzt nun erstmalig ein Prinzessinnenpaar auf dem Thron: Bernadette Flory-Johner und Kathrin Flory. Ihre drei Söhne bilden das Dreigestirn. Direktlink #### (SWR) Finale Staffel "Queer Eye": Hoffnung ist ohne Ende Seit der ersten Trump-Regierung versuchte die Makeover-Show, die Gräben der USA zu überbrücken. Ausgerechnet jetzt endet sie - und stattet dafür Washington D.C. einen Besuch ab. Direktlink #### (SWR) Gedenken in Freiburg: Wie lesbische Frauen in der Nazi-Zeit schikaniert wurden Was homosexuelle Männer in der NS-Zeit ertragen mussten, dazu wurde viel geschrieben. Aber wie erging es lesbischen Frauen? Historikerinnen machen sie jetzt in Freiburg zum Thema. Direktlink #### (SWR) Gleb hat als schwuler Mann keinen Platz in Russland Vor drei Jahren musste Gleb seine Heimat verlassen. Er war politisch aktiv und die Polizei hatte ihn im Visier. Jetzt lebt er in Bad Wildbad, aber die Angst ist noch immer da. Direktlink #### (SWR) Mit christlichen Werten gegen Minderheiten? Die religiöse Rechte in Deutschland Sie verurteilen Schwangerschaftsabbruch, machen Stimmung gegen queere Menschen und wollen die traditionelle Familie zurück: Die religiöse Rechte in Deutschland. Direktlink #### (SWR) Polizei soll Daten über trans Personen bekommen - die Community wehrt sich dagegen Die Polizei soll automatisch sensible Informationen über trans und non-binäre Personen bekommen. Betroffene fürchten negative Folgen - und hoffen auf einen Wandel. Direktlink #### (SWR) Pride Month: Diese Filme und Serien empfehlen wir Vom Schwärmen in der Schule über die epische Liebe bis zu Sex ohne Stigma: Zum Pride Month empfehlen wir wichtige, wenig bekannte oder schlichtweg schöne Werke der queeren Film- und Seriengeschichte. Direktlink #### (SWR) Queer und stolz - wie ein Podcast-Duo seine Community stärken will Rica und Yvonne teilen ihre Erfahrungen als queere Menschen in Mainz. Mit ihrem Podcast schaffen sie Raum für Austausch, Humor und Sichtbarkeit. Direktlink #### (SWR) Queere Bar in Kaiserslautern: Zwischen Sichtbarkeit und Sorge In Kaiserslautern gibt es mit dem "IYKYK" eine queere Bar, die bewusst offen für alle sein will. Für viele aus der Community ist sie trotzdem ein besonderer Ort. Direktlink #### (SWR) Queeres Sportevent "Wild Wild South" in Stuttgart Das queere Sportevent "Wild Wild South" soll für vorurteilsfreie Begegnungen sorgen. Die Teilnehmenden können bei unterschiedlichen Wettbewerben dabei sein oder auch Workshops besuchen. Direktlink #### (SWR) Queeres Zentrum "Bar jeder Sicht" in Mainz vorerst vor Pleite gerettet Kurz vor knapp konnte eine Pleite der "Bar jeder Sicht" doch noch verhindert werden. Wie es langfristig mit dem queeren Zentrum weitergeht, ist aber noch unklar. Direktlink #### (SWR) Rock Hudson: All American Boy mit großem Geheimnis Als Hollywoods größter Filmstar wurde Rock Hudson zum Posterboy für hemdsärmeligen Charme und sensible Männlichkeit. Seine AIDS-Erkrankung gab der Pandemie ein Gesicht und zwang die US-Regierung zum Handeln. Direktlink #### (SWR) Schauspieler Carl Grübel: "Man kann noch so lustige Lieder singen, es bleibt ein echtes Problem" Der Schauspieler vom Mainzer Staatstheater wurde Opfer eines homophoben Angriffs. Sein Trauma verarbeitet er in einem szenischen Liederabend - indem er den Angreifer zu seinem fiktiven Angetrauten macht. Direktlink #### (SWR) Tanja traut sich erst nach dem Tod ihres Vaters als Frau zu leben Tanja aus Stuttgart beschließt nach dem Tod ihres Vaters als Frau zu leben, mit 38 Jahren. Aus Sorge vor seiner Ablehnung hat sie die Entscheidung jahrzehntelang aufgeschoben. Direktlink #### (SWR) Zum Tod von Rosa von Praunheim: Der schwule Stachel im Fleisch der BRD Er war ein kompromissloser Streiter für die Sichtbarkeit schwuler Lebensrealität. Rosa von Praunheims Filme provozierten einen gesellschaftlichen Wandel, der queeres Leben in Deutschland normalisierte. Direktlink #### (t-online) "Absolut inakzeptabel": Braunschweiger Polizei bestraft Beleidigungen zum Diversity-Tag Die Polizei zeigt Flagge - und kassiert zu einem entsprechenden Social-Media-Beitrag beleidigende Kommentare. Die Beamten reagieren empört. Direktlink #### (t-online) "Keine gute Idee, mich zu outen" - Ex-Profi spricht über seine Homosexualität Er ist kein Mann der großen Worte, dennoch geht Ex-Norwich-Spieler Tony Powell nun an die Öffentlichkeit, um seine emotionale Geschichte zu teilen. Direktlink #### (t-online) "Streng genommen bin ich der Erfinder der kölschen Rock-Musik" Er hat Leberkrebs überlebt, sich im TV geoutet und Wolfgang Petry zum Freund. Jetzt verrät Jürgen Zeltinger, was er an seiner Karriere wirklich bereut. Direktlink #### (t-online) Alice Schwarzer über Alice Weidel: Was für ein gestriger Feminismus Eine Bundeskanzlerin Alice Weidel wäre "ermutigend" für die Sache der Frauen. Das sagt Deutschlands bekannteste Feministin. 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Inzwischen kann das Model einen Erfolg feiern, wie er TAG24 verriet. Direktlink #### (TAG24) Heute vor 131 Jahren: Oscar Wildes harte Strafe wegen Liebe und Identität Heute vor 131 Jahren, am 25. Mai 1895, wurde ein gefeierter Schriftsteller zu einem verurteilten Strafgefangenen. Der Prozess gegen Oscar Wilde erschütterte die britische Öffentlichkeit. Ausgelöst durch einen persönlichen Konflikt und getragen von den strengen Moralvorstellungen der Zeit, entwickelte sich der Fall zu einem der bekanntesten Justizskandale des viktorianischen Englands. Direktlink #### (TAG24) Heute vor 54 Jahren: So anders sah Pride, CSD und Co. damals aus Die erste Demo von Schwulen und Lesben am 29.4.1972 war ein wichtiger Anfang, der gesellschaftliche Veränderungen anstieß. Direktlink #### (TAG24) Influencerin Jessica Delion mahnt: "Dann solltet Ihr keine Kinder in diese Welt setzen!" Influencerin Jessica Delion formuliert in ihrem jüngsten Instagram-Reel einen Appell an alle Menschen, die mit dem Gedanken spielen, eine Familie zu gründen. Direktlink #### (TAG24) Jolina Mennen nach Unfall in Bremen aufgelöst: "Einer der krassesten Tage meines Lebens" Riesenschock für Jolina Mennen (33): Die Transgender-Influencerin war am Samstag in ihrer Heimatstadt Bremen in einen Autounfall verwickelt. Aufgelöst meldete sie sich anschließend bei ihrer Community auf Instagram. Direktlink #### (TAG24) Kein neutrales Angebot: Non-Binäre Person verklagt Friseursalon Eine non-binäre Person erhielt eine Entschädigung, weil sie sich durch einen Friseursalon diskriminiert fühlte, der nur Herren- und Damenhaarschnitte anbot. Direktlink #### (TAG24) Kinder unter Drogen gesetzt und missbraucht: Dresdens "biggest Loser" vor Gericht Einst galt der Dresdner Pierre K. (37) als Trash-Sternchen, speckte 70 Kilo ab und galt in der Sat1-Kuppelshow "Schwer verliebt" als Womanizer. Direktlink #### (TAG24) Kinderporno-Skandal um Berliner Dragqueen: Jurassica Parkas Manager äußert sich erstmals Die Berliner Dragqueen Jurassica Parka wurde 2023 wegen Verbreitung kinderpornografischen Materials rechtskräftig verurteilt. Nun spricht ihr Manager. Direktlink #### (TAG24) Konkurrentin ins Bett gespuckt: "Jessica hat keinen Freifahrtschein, nur weil sie trans ist!" Die Realitystar Academy (Joyn): Lukas Küchen (25) erklärt TAG24 ausführlich, warum er Transfrau Jessica Zemer (25) für den Exit nominiert hat. Direktlink #### (TAG24) Model Lucy Hellenbrecht über "härtesten Tag" in ihrem Leben "Ihr wollte wissen, was der härteste Tag in meinem Leben war? Das kann ich euch gerne sagen": Mit diesen Worten beginnt das jüngste Instagram-Reel von Model und Influencerin Lucy Hellenbrecht (27, "Germany's Next Topmodel"). Direktlink #### (TAG24) Queerer Weihnachtsmarkt am Nolli eröffnet - Marianne Rosenberg feiert mit Berlins buntester Weihnachtsmarkt ist zurück! Am 24. November startet am Nollendorfplatz zum sechsten Mal die Christmas Avenue. Direktlink #### (TAG24) Regenbogenfahne in Dresden zerstört: Mann soll Geldstrafe blechen Weil er eine Regenbogenfahne auf dem Balkon der Hochschule für Bildende Künste in Dresden zerstört haben soll, droht einem Mann nun eine Geldstrafe. Direktlink #### (TAG24) Riccardo Simonetti erklärt: Darum ist der Pride Month immer noch wichtig Riccardo Simonetti hat sich kurz vor Beginn des diesjährigen Pride Month mit einer klaren Botschaft zu Wort gemeldet. Direktlink #### (TAG24) Tochter von "Goodbye Deutschland"-Star ist jetzt ein Mann: "Bin nicht mehr das kleine Mädchen" Ende Dezember zeigte VOX in einer Wiederholungsfolge die bewegende Auswanderung von Parani Hüning und deren kleinen Tochter Noemi in das Land des Lächelns. Seit der erstmaligen Ausstrahlung im Oktober 2012 sind viele Jahre vergangen - nun teilte "Goodbye Deutschland" spannende Neuigkeiten über die Auswanderer auf Instagram. Direktlink #### (TAG24) Transfrau Svenya mit Pfefferspray bewaffnet: "Wurde tagsüber auf offener Straße attackiert" Armes Deutschland (RTLZWEI): Svenya träumt davon, bald endlich in Lohn und Brot zu stehen, sich mehr leisten zu können und endlich vom Jobcenter wegzukommen. Direktlink #### (TAG24) Was Kevin Kühnert zu Rassismus-Vorwurf sagt, macht Markus Lanz fassungslos: "Das ist irre!" Ex-Politiker Kevin Kühnert stellte sich am Donnerstagabend den Fragen von Markus Lanz. Ein Rassismus-Vorwurf stand dabei im Fokus. Direktlink #### (Tagblatt) Regenbogen für Farbenblinde Die Stadt Seattle richtet an der WM 2026 einen "Pride Match" aus, als liesse sich Toleranz exportieren - auch dorthin, wo man sie nicht empfangen will. Direktlink #### (Tageblatt) Inhalte an Schule: Das hat die Politik im Jahr nach den LGBTIQ+-Petitionen unternommen Luxemburg stärkt 2025 LGBTIQ+ Sichtbarkeit in Schulen mit neuen Lehrplänen, genderneutralen Toiletten und Workshops gegen Hassrede - für mehr Gleichheit und Diversität im Bildungswesen. Direktlink #### (Tageblatt) Regenbogenflagge sorgt in Contern für Hasskommentare Contern zeigt im Pride Month Solidarität mit LGBTQIA+ und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung durch die jährliche Hissung der Regenbogenflagge am Rathaus. Direktlink #### (Tageblatt) Wie sich Viktor Orbáns Regime auf queere Menschen auswirkt und worauf sie jetzt hoffen Pride-Verbot, Aberkennung von Regenbogenfamilien und trans Personen: Unter dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán (Fidesz) verschärften sich die Gesetze gegen die queeren Communities in Ungarn. Die NGO Háttér Society spricht vor den Wahlen am Sonntag über die Folgen. Die luxemburgisch-ungarische Beáta Fülöp blickt aus der Ferne auf ihr Geburtsland - und äußert einen Wunsch. Direktlink #### (Tageblatt) Yuriko Backes liefert neue Einblicke zur Causa Centre LGBTIQ Cigale Schlechtes Arbeitsklima, mögliche Interessenskonflikte und Verstrickungen: Das Centre LGBTIQ Cigale sorgte im Februar für Aufsehen. Die Gleichstellungskommission am Montag liefert jetzt neue Einblicke. Direktlink #### (Tageblatt) Zeichen für Vielfalt: Esch plant einen Regenbogenweg Esch will Vielfalt sichtbar machen: Als Zeichen der Solidarität mit Niederanven soll auch in der Minettemetropole ein Regenbogenweg entstehen. Eine entsprechende Resolution gegen Hassrede gegenüber LGBTIQ+-Menschen wurde im Gemeinderat mit breiter Mehrheit angenommen. Direktlink #### (Tages-Anzeiger) "Puffer gegen die Einsamkeit": Queere Weihnachtsparty im Zürcher Kreis 5 Nicht alle feiern Weihnachten im Kreis ihrer Familie. Für queere Menschen ist das Fest oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Eine Party in Zürich bot eine Alternative zum klassischen "Familienschlauch". Direktlink #### (Tages-Anzeiger) Asylbetrug in Grossbritannien: "Hier ist keiner schwul" Eine Undercover-Recherche der BBC deckt auf: Juristen und Beraterinnen helfen Migranten, Asyl zu bekommen, indem sie Homosexualität vortäuschen. Direktlink #### (Tages-Anzeiger) Homosexualität in Freikirchen: Was erleben Betroffene von Konversionsmassnahmen? EVP-Politikerin Lea Blattner erlebte in ihrer Freikirche Konversionsmassnahmen - sogar Dämonenaustreibungen wurden an ihr vorgenommen. Warum gibt es diese Praktiken heute noch? Direktlink #### (Tages-Anzeiger) Nach Absage des Pride-Festivals soll Stadt Zürich Gebühren erlassen Damit auch ohne Festival viele queere Partys stattfinden können, soll die Stadt Zürich den Gastrobetrieben und Veranstaltern entgegenkommen. Direktlink #### (Tages-Anzeiger) Richter zu verurteiltem Vergewaltiger: "Lernen Sie, zu Ihrer Homosexualität zu stehen" Gleich mehrmals soll sich ein 50-Jähriger an männlichen Jugendlichen vergriffen haben. Dass ein Mann wegen Vergewaltigung von anderen Männern verurteilt werden kann, ist neu. Direktlink #### (tagesschau.de) 40 Jahre Schwules Museum in BerlinFür die Vielfalt queerer Lebensentwürfe Weltweit einzigartig: Vor 40 Jahren wurde in Berlin das Schwule Museum gegründet. Es richtet sich an alle, die etwas über Sexualität und Identität lernen wollen. Eine Ausstellung widmet sich nun den Anfängen. Direktlink #### (tagesschau.de) Hype um "Heated Rivalry": Wie queere Serien im Streaming boomen Schwule Liebesgeschichten werden bei Streaminganbietern immer beliebter. Aktuell liegt die queere Sportserie "Heated Rivalry" aus Kanada im Trend, die vor allem ein weibliches Publikum erreicht. Direktlink #### (tagesschau.de) Kommentar: EuGH-Urteil schiebt Polens Eherecht ins 21. Jahrhundert Der EuGH hat ein kluges Urteil gefällt, meint Philip Raillon. In Polen schiebt es das Eherecht ins 21. Jahrhundert. Und für andere EU-Staaten wie Ungarn oder Rumänien, in denen queere Menschen benachteiligt werden, setzt es ein Zeichen. Direktlink #### (tagesschau.de) Palm Springs: Queerste Stadt der USA Beitrag von Gudrun Engel, ARD Washington Direktlink #### (tagesschau.de) Umbau und Unruhe: Projekte von "Demokratie leben" auf dem Prüfstand Familienministerin Prien will das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufstellen und zahlreichen Projekten die Mittel streichen. Worum geht es und warum entzündet sich daran eine Debatte? Direktlink #### (Tagesspiegel Background) HIV-Versorgung: Medizinischer Fortschritt braucht politische Weitsicht Die Behandlung von HIV gilt als eine der größten medizinischen Erfolgsgeschichten - doch genau dieses Modell stößt zunehmend an strukturelle Grenzen. Moderne Therapien leisten weit mehr, als klassische Bewertungsverfahren erfassen können. Warum Deutschland seine Bewertungs- und Regulierungsmechanismen modernisieren muss, um medizinischen Fortschritt nicht auszubremsen, schreibt Christian Wißkirchen im Standpunkt. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Das bunte Neukölln sichtbar machen": Queeres Straßenfest gibt die Antwort auf ständige Attacken gegen ein Lokal DJs, Drag-Shows, Comedy und mehr: Am 6. und 7. Juni wird an der Pflügerstraße Ecke Nansenstraße bei einem queeren Straßenfest gefeiert. Was geplant ist. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Das war Rape": Er wurde von einem Mann missbraucht - aber brauchte lange, das zu begreifen (Bezahltes Probeabo nötig) Matthias Bock wurde sexuell und psychisch missbraucht - von einem Mann. Nun macht er seine Geschichte öffentlich. Auch, um anderen Mut zu machen und eine Debatte in der schwulen Community anzustoßen. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Im Treppenhaus sagte er, dass er Schwule hasst": 20-Jähriger soll sieben Männer in Berlin zu Dates gelockt und sie dann ausgeraubt haben Daniel F. steht nach sieben Überfällen vor dem Berliner Landgericht. Betroffene sprechen als Zeugen von Hass gegen Schwule. Der Angeklagte selbst sagt, er habe seinen Drogenkonsum finanzieren wollen. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt": Karena Niehoff 1971 im Tagesspiegel über Rosa von Praunheims Film bei der Berlinale Zum Tod des Regisseurs dokumentieren wir hier die Tagesspiegel-Rezension vom 6. Juli 1971 zur Uraufführung bei den Berliner Filmfestspielen. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Plötzlich war es okay, ich selbst zu sein": Wie Curling dem Schotten Bruce Mouat beim Coming-out half Seinen Weltmeistertitel feierte Bruce Mouat vor laufenden Kameras mit seinem Partner - und wurde damit nicht nur sportlich zur Ikone in Großbritannien. Nun will er bei Olympia den nächsten Erfolg feiern. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Schluss mit Selbstgerechtigkeit und moralischen Überlegenheitsposen": Wir brauchen ein neues queeres Engagement (Bezahltes Probeabo nötig) Ein von jedem Selbstzweifel befreiter Aktivismus besorgt nur das Geschäft derer, die queere Menschen hassen. Diese müssen mehr Ambivalenzen aushalten - und den Blick für das Mögliche schärfen. Direktlink #### (Tagesspiegel) "Wenn Homosexualität eine Entscheidung wäre, dann wären viel mehr Frauen lesbisch": Über Macht und Ungleichheit in Beziehungen (Registrierung erforderlich) Eine Paartherapeutin gibt dem Satz eines Kriminalbeamten recht: Frauen sollten statistisch keine Beziehung mit Männern eingehen. Die Tagesspiegel-Community reagiert - mit Selbstkritik, Erfahrungsberichten und Widerspruch. Direktlink #### (Tagesspiegel) 25 Jahre Coming-out-Statement: Wowereits Satz war ein Schlüsselmoment gesellschaftlicher Veränderung "Ich bin schwul, und das ist auch gut so" - Klaus Wowereit formulierte den Anspruch auf Zugehörigkeit. Und definierte damit eine neue Selbstverständlichkeit. Diese Errungenschaft gilt es zu verteidigen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Bewerbung um den World Pride: Eine große Chance für die Regenbogenhauptstadt Berlin Aus den Reihen der Union kommt der Vorschlag, dass sich Berlin als Austragungsort für den World Pride bewerben soll. Das wäre wünschenswert - und sollte auch von anderen Parteien unterstützt werden. Direktlink #### (Tagesspiegel) Brutaler Angriff nach fingiertem Date: Queerer Sänger Leopold in Berliner Wohnung überfallen Über die Dating-Plattform Grindr vereinbart der queere Sänger Leopold ein Treffen in seiner Wohnung, wenig später wird er von drei Männern brutal überfallen. In einem Video berichtet er davon. Direktlink #### (Tagesspiegel) Dobricks Coming-out als Auftrag an Vereine und Verbände: Schwule Fußballer sollten sich nicht mehr wie Außerirdische fühlen müssen Christian Dobrick hat als erster Trainer eines Bundesligisten öffentlich gemacht, schwul zu sein. Dass er diesen Schritt bei St. Pauli geht, ist kein Zufall. Doch es darf nicht bei einzelnen Inseln der Offenheit bleiben. Direktlink #### (Tagesspiegel) Ein Jahr Queerbeauftragte Sophie Koch: Das Scharnier klemmt Queerpolitische Themen werden in der Großen Koalition kleingeschrieben. Das macht den Job der Queerbeauftragten besonders wichtig - und schwierig. Direktlink #### (Tagesspiegel) Ein Schimpfwort im Stadion spaltet die Nation: Mexikos Fankultur und der Kampf gegen Homophobie Kurz vor dem WM-Auftakt in Mexiko flammt eine alte Debatte wieder auf. Der umstrittene "puto"-Ruf bringt dem Verband Strafen ein - und ist aus den Stadien kaum wegzubekommen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Empörung durchbuchstabiert: Wie "Nius" Ressentiments als Buch verkauft Ein Sachbuch von Nius hat es an die Spitze der Bestseller-Liste geschafft. Es ist eine gute Geschäftsidee - und arg traurig zu lesen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Gleiche Gene, andere sexuelle Orientierung: Klärt uns die Zwillingsforschung über Homosexualität auf? Irgendeine biologische Grundlage muss es haben, dass Menschen unterschiedliche sexuelle Vorlieben haben - sogar eineiige Zwillinge. Spielen die Gene also keine Rolle, oder doch? Direktlink #### (Tagesspiegel) HIV-Prophylaxe Lenacapavir: 28.000 Dollar für zwei Spritzen Das Medikament kann sowohl für die Behandlung von HIV-Infektionen als auch zur Prophylaxe eingesetzt werden. Doch der hohe Preis von Lenacapavir verhindert, dass es global effizient eingesetzt werden kann. Direktlink #### (Tagesspiegel) KI-Panne auf Plakat: Rechte FPÖ wirbt mit Person mit Bart im Dirndl für Parteifest Die queerfeindliche FPÖ wirbt für ihr Parteifest mit einer bärtigen Person im Dirndl. Das sorgt im österreichischen Nationalrat für Spott. Direktlink #### (Tagesspiegel) Letzte Party im Schwuz: Berlins queerer Schutzraum wurde selbst zu schlecht geschützt Berlins größter queerer Club muss schließen. Das ist bitter, aber auch ein Signal an die LGBTIQ-Community, sich stärker für ihre Räume zu engagieren. Direktlink #### (Tagesspiegel) Nach Angriffen in Berlin-Lichtenberg: Grüne fordern, geplantes Flinta*-Frauenhaus endlich zu realisieren Lichtenberg soll seit März ein Zentrum für von Gewalt betroffene Frauen bekommen. Nach mehreren Angriffen im Bezirk fordern die Grünen nun mit Nachdruck, das Vorhaben umzusetzen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Nach Kündigung: Linke will queeres Wohnprojekt in Potsdam retten Einem Wohnprojekt in der Benkertstraße droht das Aus - der Eigentümer will die Immobilie verkaufen, in der sich auch die Kneipe "La Leander" befand. Die Linke fordert einen Ersatzstandort. Direktlink #### (Tagesspiegel) Nationalspielerin Laura Freigang im Interview: "Aktuell würde ich persönlich nicht in die USA reisen" (Bezahltes Probeabo nötig) Die Fußballerin spielte selbst in den USA - heute hat sich ihr Blick auf das Land verändert. Ein Gespräch über die Boykott-Frage, ihre Leidenschaft für Fotografie und ihr Coming-out, das eigentlich keins war. Direktlink #### (Tagesspiegel) Neue Utopien für Science Fiction: "Bei Aliens und Robotern schwingt oft Queerness mit" Aiki Mira schreibt queere Science Fiction. Wie diese das Gefühl von Krise und Dystopie überwinden kann, erklärt Mira im Interview - und ob die eigenen Romane eher Hauskatzen oder Raubtiere sind. Direktlink #### (Tagesspiegel) Neue Vorständin des Berliner CSD im Gespräch: "Mir ist wichtig, durch das Regierungsviertel zu ziehen" Der Berliner CSD will ein Mitmachverein werden und sich zur Abgeordnetenhauswahl 2026 engagieren. Und könnte auch die Route geändert werden? Ein Gespräch mit einer der neuen Vorständinnen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Protest gegen Pride-Spiel bei der Fußball-WM: "Die Fifa geht immer den Weg des geringsten Widerstands" Iran und Ägypten protestieren gegen ein Spiel im Zeichen des Regenbogens. Der schwule Aktivist Nas Mohamad hat Sorge, dass der Weltverband nun einknickt - und die Sicherheit queerer Fans bedroht ist. Direktlink #### (Tagesspiegel) Queere Exil-Autorin: "Selbst wenn der Iran morgen frei ist, gibt es dort keine Zukunft für Menschen wie mich" Die queere Autorin Sayan Kouhzad ist im Iran aufgewachsen. Welche Einsamkeit und Gefahr das bedeutet, beschreibt sie im Essay-Band "Wenn ich nicht im Iran geboren worden wäre". Wir veröffentlichen vorab einen Auszug. Direktlink #### (Tagesspiegel) Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss : "Ich weigere mich, ein Opfer zu sein" Pierre Sanoussi-Bliss sagt von sich selbst, er ist ein "alter, schwarzer, schwuler Ossi". Der Schauspieler und Dschungelcampteilnehmer hat jetzt seine Autobiografie "Den Rest hab ich verdrängt" veröffentlicht. Ein Videobericht. Direktlink #### (Tagesspiegel) Schwuler Katarer vor dem WM-Spiel seines Heimatlandes: "Ich werde den ganzen Tag von Sicherheitspersonal begleitet" Nas Mohamed floh aus Katar, weil er schwul ist, und lebt heute in San Francisco. Nun spielt sein Heimatland dort bei der WM. Im Stadion will er daher ein Zeichen setzen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Verschleppt, gefoltert - und auch im Konflikt mit den eigenen Leuten: Wie queere Menschen in der Ukraine unter dem Krieg leiden (Bezahltes Probeabo nötig) Einige werden von den Russen verfolgt, andere stehen in der ukrainischen Armee Rechtsextremen gegenüber: Zeugnisse von queeren Menschen aus Kriegsgebieten sind selten, doch in der Ukraine gibt es sie. Direktlink #### (Tagesspiegel) Von Cafés bis Clubs, von Praxen bis Shops: Neue App gibt queeren Menschen Orientierung in Berlin Seit Anfang März gibt es eine App, die die queere Vielfalt Berlins auf einer digitalen Karte zeigt. "Q*ompass" will so auch die Community unterstützen. Direktlink #### (Tagesspiegel) Warum werden es mehr?: Viermal so viele Jugendliche wie noch 2010 wollen ihr Geschlecht wechseln (Registrierung erforderlich) Diskussionen sind schon in vollem Gange, aber erst jetzt kommen belastbare Daten hinzu: Immer mehr Menschen in Deutschland suchen Hilfe, weil sie sich mit dem ihnen zugewiesenen Geschlecht nicht wohlfühlen. Direktlink #### (takt-magazin) "Ein katastrophales Signal" - Thüringer CSDs schlagen Alarm Rückzug der staatlichen Unterstützung? Die Entwicklung rund um den CSD in Dresden sorgt in Thüringen, Erfurt und Jena für besorgte Stimmen. Direktlink #### (taz) ­Streik-Gespräch in der taz: "Es gibt auch in der taz immer noch eine Bro-Culture" Generalstreik gegen das Patriarchat! Auch in der taz wollen Flinta* die Arbeit niederlegen. Zwei taz-Redakteurinnen über Sinn, Soli und Schreiben. Direktlink #### (taz) "1000 Airplanes on the Roof" in Berlin: Wenn niemand dir glaubt An der Neuköllner Oper wird aus Philip Glass' Science-Fiction-Oper mit Flinta*-Ensemble eine große Erzählarie über die Erfahrungen von trans* Menschen. Direktlink #### (taz) "Antihomosexualitätsgesetz" in Uganda: Ein kleiner Sieg für die LGBTQI-Community Die erste Anklage nach dem international kritisierten Gesetz führt nicht zur Todesstrafe, sondern zu einem Freispruch aufgrund eines Gutachtens. Direktlink #### (taz) "Dorian Gray" am Berliner Ensemble: Ein Zauber, der viele erfasst Heiki Riipinen inszeniert Oscar Wildes ewigen Bestseller am Berliner Ensemble als Feier queeren Lebens. Die dürfte gerne länger dauern. Direktlink #### (taz) "Lecken 3000" am Wiener Burgtheater: Kein Gossip der Community In schnellen Szenen und mit hohem Sprechtempo verhandelt "Lecken 3000" von Au­to­r*in lynn t musiol im Wiener Burgtheater Gewalt in queeren Beziehungen. Direktlink #### (taz) 25 Jahre "und das ist auch gut so!": Offenheit lohnt sich Wowereits legendäres Coming-out am 10. Juni 2001 hat Homosexualität in der Politik entdramatisiert. Warum passiert das nicht auch im Männer-Profifußball? Direktlink #### (taz) 50 Jahre "Rocky Horror Picture Show": Ein Schritt nach links und zwei nach rechts Das legendäre Musical feiert queere Selbstbefreiung. Heute, wo autoritäre Politik Körper normieren will, ist es wieder so bedeutend wie vor 50 Jahren. Direktlink #### (taz) Aids-Erinnerungskultur in Berlin: Gedenken ist politisch "AIDS Candlelight Memorial" am 17. Mai: Aktivisten in Berlin kämpfen dafür, dass die erste HIV-Generation nicht in Vergessenheit gerät. Direktlink #### (taz) Aktivist über Queerfeindlichkeit: "Die homophobe Fratze des politischen Establishments" Bart Staszewski fotografierte "LGBT-freie Zonen" in Polen und sorgte so für ihre Abschaffung. Nun setzt er sich für die Ehe für alle ein. Direktlink #### (taz) Änderung des Geschlechtseintrags: Standesämter sollen Missbrauch stoppen Drei Bundesländer wollen gegen offensichtlich missbräuchliche Geschlechtsänderungen vorgehen. Das Selbstbestimmungsgesetz erlaubt das aber schon heute. Direktlink #### (taz) Angriff auf lesbisches Paar: Geschlagen und getreten nach einem Kuss Ein Angriff auf zwei junge Lesben trifft in Bremen eine verunsicherte queere Community. Beratungen zu LGBTIQ-feindlichen Vorfällen nehmen rasant zu. S.a.: Zwei Frauen nach Kuss in Straßenbahn verprügelt (06.12.2025) Direktlink #### (taz) Anti-AfD-Petition in Niedersachsen: Verbote können Leben retten Über 10.000 Bür­ge­r*in­nen fordern Niedersachsens Regierung auf, sich für ein AfD-Verbot einzusetzen. Ein Angriff in Gifhorn zeigt: Das täte not. Direktlink #### (taz) Arbeit des Sonntags-Club gesichert: "Das Kämpfen hat sich gelohnt" Erst hieß es, der queere Sonntags-Club müsse erhebliche Kürzungen hinnehmen. Nach Protesten aber wurden Fördermittel umgeschichtet, sagt Nicole Otte. Direktlink #### (taz) Autorin über Feminismus und Freiheit: "Mit High Heels hat man keine Standfestigkeit" Feministin Antje Schrupp hat ein neues Buch geschrieben. Ein Gespräch über Tradwives, weibliches Begehren und was es für Veränderung bräuchte. Direktlink #### (taz) BDSM-Master: "Ich sage stolz, dass ich Nutte bin" Neal Brüwer ist ein ungewöhnlicher Sexarbeiter: 25 Jahre war er als Manager in der Techbranche tätig. Heute arbeitet er im BDSM-Studio in Berlin. Direktlink #### (taz) Beleidigungsprozess in Hamburg: "Bazille" und "Schande" kosten 150 Tagessätze Das Hamburger Amtsgericht verurteilt einen Mann wegen homophober Beleidigung. Er stand nicht zum ersten Mal vor Gericht. Direktlink #### (taz) Buch über russischen Kolonialismus: Das Ende des russischen Imperiums Maksym Eristavi erforschte die lange Tradition des russischen Kolonialismus. Queer und ukrainisch zu sein gilt in Russland gleichermaßen als kriminell. Direktlink #### (taz) Bücherverbote in den USA: Unerwünscht im MAGA-Land Bücher über Rassismus, Queerness und Diskriminierung werden derzeit in den USA massiv von den Lehrplänen gestrichen. Die Verbote haben System. Direktlink #### (taz) Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: Wen sie zur Ordnung ruft Sie will zum CSD keine Regenbogenflagge hissen und vergleicht die taz mit Nius - aber warnt vor Polarisierung. Ist das Widerspruch oder Strategie? Direktlink #### (taz) CDU-Justizministerin zu SBGG-Missbrauch: "Die Justizvollzugsanstalt ist ein Intimbereich" Sachsens Justizministerin Geiert geht das Selbstbestimmungsgesetz zu weit. Es gefährde auch trans Personen. Und bei Catcalling? Da helfe kein Strafrecht. Direktlink #### (taz) Chinesische Dating-Show: Verliebt in die Producerin "LeLaLes" ist die erste chinesische queere Realityshow, die es so gar nicht geben dürfte. Aber am Ende ist die Liebe doch das Stärkste, was es gibt. Direktlink #### (taz) Christliche Fundamentalisten in Bremen: Eine Allianz gegen den säkularen Staat Als Opfer von Christenverfolgung inszeniert sich die Trump-nahe "Alliance Defending Freedom" bei Olaf Latzel. Die Kirche missioniert dennoch mit ihm. Direktlink #### (taz) Clubkultur in Berlin: Neue Türen öffnen, alte schließen Wegen hoher Kosten bangt auch der Club Jonny Knüppel um seine Existenz. Das insolvente Schwuz hofft derweil, in Außenbezirken öffnen gar neue Clubs. Direktlink #### (taz) Daniel Günther ist CSD-Schirmherr: Signal vom mittelalten, weißen Hetero-Mann Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther setzt sich gern von seiner CDU ab. Nun ist er als erster Landesvater Schirmherr aller CSDs im Land. S.a.: Schleswig-Holstein: Ministerpräsident wird Schirmherr aller CSDs im Land (11.05.2026) Direktlink #### (taz) Den­ke­r*in­nen zur Krise der Demokratie: Ist die liberale Demokratie noch zu retten? Zehn kluge Menschen aus Philosophie, Soziologie, Politik-, Geschichts-, Literatur-, Gender- und Integrationsforschung antworten: ja, nein, vielleicht. Direktlink #### (taz) Der Fall Olaf Latzel: Wie zwei Autoren einen homophoben Pastor reinwaschen wollen Ein Buch über Olaf Latzel, der einst von teuflischer "Homo-Lobby" sprach, behauptet, die Justiz wolle "konservativen Christen" den Mund verbieten. Direktlink #### (taz) Der Hausbesuch: Drag und Travestie sind sein Leben Timo Neumann hat sich als Kind schon gern verkleidet, heute steht er als Dragqueen auf der Bühne. Er schneidet Kostüme - und Szenearchivar ist er auch noch. Direktlink #### (taz) Dirk Ahrens über schwule Heidekönige: "Wir machen Werbung für queere Menschen" Demnächst wird wieder ein schwuler Heidekönig inthronisiert. Er soll für die Akzeptanz queeren Lebens auf dem Land eintreten. Direktlink #### (taz) Eine Familie, zwei Männerbilder: Die ungleichen Brüder Elias Zarrad meldet den CSD in Wittenberg an, sein Bruder Jonas die Gegendemonstration der Neonazis. Ein Familienbesuch. Direktlink #### (taz) Eklat um Theaterprojekt in Sachsen: Pornografische Bilder im Bastelmaterial Ein abgebrochenes Schulprojekt in Sachsen hat ein Nachspiel im Bundestag. Die AfD wettert gegen "Gender-Projekte" und politische Bildung. S.a.: Rechte Empörung über "Schwulen-Porno-Skandal" an Schule (17.04.2026) Direktlink #### (taz) Feminismus in Senegal: Der Tag der Ernte wird kommen Nach queeren Menschen könnten Frauengruppen ins Visier der Regierung Senegals geraten, fürchtet die Aktivistin Awa Fall-Diop. Doch sie kämpft weiter. Direktlink #### (taz) Feministische Brennpunkte: Fe­mi­nis­t*in­nen aller Länder, hier braucht es euch Argentinien, USA, Russland - nahezu überall auf der Welt werden Frauen und Queers entrechtet. Wo Solidarität jetzt besonders notwendig ist. Direktlink #### (taz) Fotograf über queere Söhne und Väter: "Sollen wir uns umarmen?" Der Berliner Fotograf Rainer Christian Kurzeder porträtiert queere Söhne und ihre Väter. Ein Gespräch über Intimität unter Männern und diese Stille. Direktlink #### (taz) Fotografien über queere Fluchterfahrung: Brutale Zärtlichkeit Ashkan Shabanis ist ein queerer Fotograf aus dem Iran. In seiner Arbeit clasht Verletzlichkeit mit Gewalt, politischen Bildern, einer wütenden Dynamik. Direktlink #### (taz) Foucault und die Macht des Geständniszwangs Foucaults Arbeiten zur Sexualität hinterfragten die Euphorie der sexuellen Revolution. Unbequem bleiben seine Thesen für Gender- oder Queer-Studies. Direktlink #### (taz) Freikirche in Leipzig: Unbezahlter Dienst an Gott Die Zeal Church inszeniert sich als Kirche für Junge. Doch hinter der modernen Fassade erleben Mitglieder teils Ausbeutung und Queerfeindlichkeit. Direktlink #### (taz) Fußball, Männlichkeit und Begehren: Fortuna Klar, soccer has no gender. Aber zwei schwule Fußballer in einem Team - geht das? Hannah Beckmanns Story erhielt den Publikumspreis beim Open Mike '25. Direktlink #### (taz) Galerie im ehemaligen Knast: Aufgesperrte Zellen der Kunst Im ehemaligen Frauengefängnis in Berlin-Lichterfelde ist zu spüren, wie eng es da im Knast zuging. Heute gibt es in den Zellen queere Kunst zu sehen. Direktlink #### (taz) Geflüchtete aus Senegal in Deutschland: "Sicher" trotz Anti-Homosexuellen-Gesetz Senegal bestraft Homosexuelle mit bis zu 10 Jahren Haft. Die Bundesregierung sieht keinen Grund, die Einstufung als "sicheren Herkunftsstaaten" zu ändern. Direktlink #### (taz) Geschichte der Queerfeindlichkeit: Alter Hass im neuen Gewand Queer- und transfeindliche Rhetorik ist heute allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, denn auch früher flammte sie stets in Krisenzeiten auf. Direktlink #### (taz) Geschichte des Feminismus: Als Lesben zu Lavendel-Bomben griffen Lange distanzierten sich Feministinnen von Lesben. Doch mit kreativen Aktionen erkämpften sie sich ihren Platz in der Bewegung. Direktlink #### (taz) Geschlechtstests im Boxen: Hochoffiziell zur Frau erklärt Olympiasiegerin Lin Yu-ting wurde bei den Spielen 2024 vorgeworfen, keine Frau zu sein. Nach elend langen Untersuchungen darf sie nun wieder boxen. Direktlink #### (taz) Gewalt in lesbischen Beziehungen: "Das Archiv der Träume" wird entstaubt Ein Theaterstück im Berliner Ensemble bringt Gewalt in lesbischen Beziehungen auf die Bühne - und zeigt, wie sehr das Thema tabuisiert wird. Direktlink #### (taz) Globale Knebelregel: Wie die USA Frau­en*­rech­te weltweit beschneiden Heute tritt die "Global Gag Rule" in Kraft. Sie verbietet Förderung von Organisationen, die sich für Diversität, Queere- und Frauenrechte einsetzen. Direktlink #### (taz) Hass auf Frauen und Queers: In Berlin vernetzen sich die An­ti­fe­mi­nis­t*in­nen Der Soziologe Andreas Kemper erforscht antifeministische Netzwerke. Berlin sieht er als zentralen Knotenpunkt dieser demokratieschädigenden Bewegung. Direktlink #### (taz) Hasskommentare im Internet: Anonym verurteilt Auf Instagram beleidigt "profdrcn" seit Jahren Frauen und queere Menschen. Steckt dahinter ein hochrangiger Richter, der auch an einer Uni lehrt? Direktlink #### (taz) Hetero-Trend Alert: Der Mann außerhalb des Bildmittelpunkts Auf Social Media zeigen heterosexuelle Frauen immer seltener ihre Partner. Liegt das etwa daran, dass es jetzt peinlich ist, einen Boyfriend zu haben? Direktlink #### (taz) Homophobie in Russland: Sogar Familien zeigen queere Verwandte an Anfangs war Online-Dating für queere Menschen in Russland vergleichsweise sicher. Neue Gesetze befeuern jedoch Hetze und Denunziation, bis hin zu offener Gewalt. Direktlink #### (taz) Homosexuelle im Profifußball: Bis' wohl schwul, Alda? Die Bedingungen für homosexuelle Fußballer haben sich nicht wirklich geändert. Warum zur Weltmeisterschaft mit keinem Promi-Outing zu rechnen ist. Direktlink #### (taz) Homosexueller Geflüchteter zu Asylsystem: "Ich liebe immer noch genauso" Maher Karim ist aus dem Irak geflüchtet, weil er wegen seiner sexuellen Orientierung verfolgt wird. Das deutsche Asylsystem erlebt er als kalt und abweisend. Direktlink #### (taz) Hype um "Heated Rivalry": Powerplay auf dünnem Eis Die queere Eishockey-Serie Heated Rivalry ist ein großes Thema auf Social Media - und trifft besonders Frauen zwischen Lust, Sehnsucht und Repräsentation. Direktlink #### (taz) Israel darf an ESC teilnehmen: Showbühne der Doppelmoral Auch die Causa ESC zeigt: Israels Regierung kann ohne Konsequenzen massive Verbrechen verüben, weil Deutschland und die USA hinter ihr stehen. Direktlink #### (taz) Journalistin über LQBTQI*-Rechte: "Queerfeindlichkeit ist ein politisches Machtmittel" Im sogenannten postsowjetischen Raum ist Queerfeindlichkeit noch immer weit verbreitet. Norma Schneider kennt die Hintergründe. Direktlink #### (taz) Kampagne gegen Nius und Frauenhass: Reichelt in die Falle gelockt Das Edelweiß-Netzwerk entlarvt mit einer Aktion die Doppelmoral rechter Medienmacher und -kosumenten. Es ist der Start einer Kampagne gegen rechte Medienplattformen. Direktlink #### (taz) Karin Prien über Angriffe von rechts: "Wir dürfen uns nicht treiben lassen" Die Bundesministerin für Bildung, Familie und Frauen, Karin Prien, will keinen Kulturkampf, hat in ihrem Haus aber das Gendern verboten. Ein Gespräch. Direktlink #### (taz) KI in Medien, Queerfeinlichkeit, WM: Zwei Schritt vorwärts, einer zurück Deutschland kommt nicht so recht voran mit den Rechten für Queers. Ein WM-Vorrunden-Aus wäre ein Statement. Und dieser Text wurde nicht von einer KI geschrieben. Direktlink #### (taz) Kim de l'Horizons "Blutbuch" im Theater: Laub abwerfen, ausharren, an neuem Laub arbeiten Für den Debütroman "Blutbuch" über Identitätssuche bekam Kim de l'Horizon den Deutschen Buchpreis. In Berlin kommt der Roman nun auch ins Theater. Direktlink #### (taz) Langjährige Partnerschaft und Polyamorie: Du und ich und das Dazwischen Seit 38 Jahren ist unsere Autorin in einer Beziehung, obwohl Monogamie ihr nicht entspricht. Mit Mitte 60 stellt sie ihrem Mann ein letztes Mal diese eine große Frage. Direktlink #### (taz) LGBTQ+-Community in Polen: Streit über eingetragene Ehe für alle Nach einem Urteil des EuGH muss Warschau gleichgeschlechtliche Ehen, die im Ausland geschlossen wurden, anerkennen. Der Justizminister windet sich. Direktlink #### (taz) Linksliberalismus-Kritik in der "Welt": Das falsche Feindbild Der Journalist Marc Felix Serrao behauptet in der "Welt", der Linksliberalismus würde den Westen destabilisieren. Trump sei nur eine Abwehrreaktion dagegen. Direktlink #### (taz) Maja T. meldet sich aus dem Knast: "Die Hölle in der Hölle" Die taz dokumentiert einen Gastbeitrag von Maja T., verfasst im ungarischen Gefängnis, versendet an den Vater und gekürzt von der taz. Direktlink #### (taz) Metas Zensurpolitik: Instagram cancelt Berliner Kitkat-Club Profile der Berliner Clubs Kitkat und Insomnia wurden ohne Vorwarnung gelöscht. Seit Monaten geht Meta gegen queere Inhalte vor. Direktlink #### (taz) Nachruf auf Yanar Mohammed: Feministische Ikone im Irak ermordet Sie kämpfte für die Rechte irakischer Frauen, queerer und benachteiligter Personen. Jetzt wurde Yanar Mohammed am helllichten Tag in Bagdad erschossen. Direktlink #### (taz) Nachtleben in der Berliner Musikszene: Gerümpel im Flügel Queeres Kino im E-Werk, ornithologische Rundgänge mit 30-Jährigen in Brandenburg und Nordengland-Folklore im Gretchen sorgen für positives Altern. Direktlink #### (taz) Neue Staffel "RuPauls Drag Race": Performen und protestieren "RuPauls Drag Race" geht in die 18. Staffel. Eine Kampfansage gegen die Dunkelheit in Trumps Amerika. Direktlink #### (taz) Neues Album von Zoh Amba: Ein Fluss, ein Gebet und viel Schmerzmittel Roh, wild, zärtlich: Zoh Amba, non-binäre Sa­xo­fo­nis­t:in aus den USA, kommt auf dem beflügelnden Folkalbum "Eyes Full" näher zu sich selbst und der Gitarre. Direktlink #### (taz) Niederlage für Viktor Orbán: Endlich wieder queere Hoffnung? Meine innere Karte der Orte, an denen ich als nichtbinäre Person halbwegs sicher bin, wurde immer kleiner. Vielleicht ändert sich das jetzt wieder. Direktlink #### (taz) Organisatorin über Liebe via Powerpoint: "Wir schaffen nicht nur einen Ort zum Daten" Bessere Quote als Bumble: Flinta* stellen Single-Friends mit einem Pitch vor. Wieso es dabei auch um Safe Spaces für Lesben geht, erklärt Nina Weßling. Direktlink #### (taz) Parlamentswahl in Ungarn: Hauptsache, nicht Orbán Vor der Wahl stehen nicht nur LGBTIQA+Community vor einem Dilemma. Die Opposition bietet kaum Vertrauen - bleibt aber die einzige Chance auf Veränderung. Direktlink #### (taz) Peaches: "Sie benötigen eimerweise Gleitmittel" Die 59-jährige kanadische Wahlberlinerin Peaches im Gespräch über hängende Brüste, reaktionäre Politik, Jüdisch-Sein und sexy Texte auf ihrem neuen Album. Direktlink #### (taz) Performance über reale trans Künstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte "Tänze fast vergessener Geister" ist eine Hommage an die 1943 ermordete trans Künstlerin Liddy Bacroff - und die Einladung, sich einzulassen. Direktlink #### (taz) Präsidentschaftswahl in Chile: Chile vor der Richtungswahl Der Rechtsextreme Kast zieht als Favorit in die Stichwahl gegen die linke Kandidatin Jara. Unterschiedlicher könnten ihre Wahlprogramme kaum sein. Direktlink #### (taz) Preis für lesbische* Sichtbarkeit: Das Sternchen wird immer größer gedruckt Zum fünften Mal wurde der Preis für lesbische* Sichtbarkeit verliehen. Doch gerade in Außenbezirken bleibt der Alltag ein politischer Kraftakt. S.a.: Butch*Walk erhält Berliner Preis für lesbische* Sichtbarkeit (30.04.2026) Direktlink #### (taz) Pride Parade in Berlin-Marzahn: "Sichtbarkeit ist Widerstand" Letztes Jahr hatten Rechtsextreme gegen sie mobilisiert: Die Marzahn-Pride findet nun zum siebten Mal statt, bislang ohne angekündigten Gegenprotest. Direktlink #### (taz) Queer verliebt in der frühen Neuzeit Was in jeden Feed gehört: die Geschichten auf yesterqueers der Historikerin Amanda Timpson. Denn sie erzählen davon, was immer schon normal war Direktlink #### (taz) Queer-feindliche Angriffe in Bremen: Wie man Hass zählt Übergriffe auf queere Menschen verunsichern die Szene in Bremen. Belastbare Zahlen für einen Vergleich zwischen den Regionen gibt es allerdings nicht. Direktlink #### (taz) Queere Debatten: Nicht hetero zu sein, ist noch nicht poltisch Queersein alleine ist nicht automatisch emanzipatorisch. Denn politisches Potenzial entsteht nur dort, wo es um mehr geht, als private Lebensführung. Direktlink #### (taz) Queere Menschen vor Honduras-Wahl: Sie wollen mehr Sicherheit und weniger Korruption Bei den Wahlen in Honduras tritt die amtierende Präsidentin Xiomara Castro nicht an. Sie brachte die Demokratie zurück. Ihre Bilanz ist durchwachsen. Direktlink #### (taz) Queere Sichtbarkeit im Pride Month: Jeder CSD ist auch eine Demonstration In Deutschland gibt es immer mehr Christopher Street Days. Das ist bemerkenswert. Denn niemand organisiert einen CSD, weil es besonders bequem wäre. Direktlink #### (taz) Queerer Club in Berlin macht dicht: Ein letzter Tanz Am 1. November feierte der legendäre queere Berliner Club SchwuZ seine letzte Party. Nach 48 Jahren meldete der Club Insolvenz an. Direktlink #### (taz) Queerer Club SchwuZ in Berlin-Neukölln: Ein letzter Tanz Der Queer-Club SchwuZ in Berlin-Neukölln ist insolvent und schließt. Doch bei aller Melancholie: Eine Clubnacht ist keine Trauerfeier. Direktlink #### (taz) Queerer Film: Rein in die Kinos, raus aus der Trance Politische Einflussnahme, mangelnde Vielfalt: "Cinema of Disobedience" sieht die Filmindustrie am Kipppunkt - und will das Publikum aus der Trance holen. S.a.: Warum braucht queeres Kino mehr Ungehorsamkeit? (13.02.2026) Direktlink #### (taz) Queerer Kinderwunsch: "Das ist ja keine normale Schwangerschaft" Unsere Autorin erwartet ein Kind. Warum der Weg dorthin für queere Personen oft weit ist - und auch selten einfach. Ein Erfahrungsbericht. Direktlink #### (taz) Queerer Sonntags-Clubs in Berlin: "So etwas gibt es sonst nirgends in Berlin" Helene Morgenstern Lu arbeitet hinter dem Tresen des queeren Sonntags-Clubs in Berlin. Nun will die Stadt dem Club das Geld streichen. Direktlink #### (taz) Queeres Leben abseits der Szene: "Allein die Präsenz schafft Sicherheit" Constanze Körner organisiert die Tage für lesbische* Sichtbarkeit in Marzahn. Denn Queers haben dort zunehmend Angst vor rechter Gewalt. Direktlink #### (taz) Queeres Leben im geteilten Berlin: Feste und Festnahmen Andrea Rottmann stellt ihr Buch "Bedrohtes Begehren: Queeres Leben im geteilten Berlin, 1945-1970" in der Landeszentrale für politische Bildung vor. Direktlink #### (taz) Queeres Leben in Berlin: Viel Regenbogen, wenig queerer Kiez Der U-Bahnhof Nollendorfplatz soll nun den Zusatz "Regenbogenkiez" bekommen. Doch das Viertel wirkt eher wie eine vergangene Legende. Direktlink #### (taz) Queeres Metalfestival in Wien: Bangen bis der Arzt kommt Für Elfen gibt es Spieltische. Am Wochenende fand das queere Metalfestival "Loud and Proud" erstmals im Wiener Club Flucc statt. Mit vollem Erfolg. Direktlink #### (taz) Queeres Tierreich: Der gefiederte Gegenbeweis Ein Möwinnenpaar auf einer Pazifikinsel bringt ein Argument ins Wanken, das jahrhundertelang als Waffe gegen queere Menschen diente. Direktlink #### (taz) Queerfeindliche Gewalt in Deutschland: "Das sind auch meine Kieze" Eigentlich war Quang Paasch für ein Date verabredet, doch dann griff ihn eine Männergruppe an. Paasch wehrt sich und macht den Fall öffentlich. S.a.: Beim schwulen Online-Dating: Influencer brutal zusammengeschlagen (09.01.2026) Direktlink #### (taz) Queerfeindliche Gewalt: Pfefferspray und Schläge Der Überfall auf Quaang Paasch in Neukölln war brutal. Doch die selbsternannten Alphas kriegen uns nicht klein. Direktlink #### (taz) Queerfeindliche Ministerin Karin Prien: Zur fanatischen Kulturkämpferin mutiert Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit ausgehebelt, Queerreferat umbenannt, Queerprojekte eingedampft. Bildungsministerin Karin Prien führt einen homphoben Kulturkampf. Direktlink #### (taz) Queerfeindlichkeit in Polen: Wo bleibt die Ehe für alle? LGBTIQ-Aktivisten protestieren vor dem polnischen Regierungsitz und fordern Antworten von Premier Donald Tusk. Hat er seine Wahlversprechen gebrochen? Direktlink #### (taz) Queersensible Medizin: Wenn Pa­ti­en­t*in­nen erst mal selbst aufklären müssen Beim Ärz­t*in­nen­be­such erleben queere Menschen regelmäßig Diskriminierung. Die Plattform Queermed soll dabei helfen, die richtige Praxis zu finden. Direktlink #### (taz) Rap, Reggaeton, Kehlkopfgesang: "Mehr Matriarchate wären gut" Drei Künstler*innen, drei Regionen Amerikas. Während in vielen Teilen des Kontinents rechte Kräfte erstarken, wird ihre Musik zum Gegenentwurf. Direktlink #### (taz) Rechtsruck in der Kultur: Schmerzhafte Kulturkampfwunden Die Rechte versucht zunehmend, die Kultur unter ihre Kontrolle zu bringen - mit Erfolg. Doch wir müssen das nicht einfach hinnehmen. Direktlink #### (taz) Reise nach New York: Die queeren USA nicht vergessen Menschen wie un­se­re*r Autor*in, die weder männlich noch weiblich sind, dürfen nicht in die USA reisen. Elya Maurice Conrad war trotzdem dort und wurde überrascht. Direktlink #### (taz) Schutz vor rechter Gewalt: Niemand soll alleine sein Wo rechte Gewalt zunimmt, braucht es Zufluchtsorte. Die wollen zwei Cafés in Mecklenburg-Vorpommern queeren, linken und geflüchteten Menschen bieten. Direktlink #### (taz) Schwule Bewegung in Ost und West: HIV, Repression und der Kampf um Sichtbarkeit Wie lebte es sich als schwuler Mann in der Nachkriegszeit? Rainer Herrn und Detlef Mücke über schwule Geschichte im Schatten der Mauer. Direktlink #### (taz) Schwuler Heidekönig in Lüneburg: "Ich bin ein außergewöhnlicher König" Eric Böttcher ist amtierender Heidekönig, stets repräsentierte er sein Königsleben elegant. Am Valentinstag gibt der 21. schwule Regent die Krone weiter. Direktlink #### (taz) Schwuler Rapper Baran Kok: "Wenn einer rappen darf, dann ich!" Der Berliner Rapper stellt die minderheitenfeindliche Deutschrapszene auf den Kopf - und wird dafür gefeiert, aber auch mit Hass konfrontiert. Direktlink #### (taz) Sorgerechtsentzug bei lesbischen Müttern: Eine Verletzung, die bleibt Bis in die 80er verloren lesbische Mütter das Sorgerecht an ihren Kindern. Berlin bemüht sich um Aufarbeitung, doch es gibt eine rechtliche Lücke. Direktlink #### (taz) Tag gegen Transfeindlichkeit: Trost in der Gemeinschaft Die Kiezkapelle Neukölln schafft zum Trans Day of Remembrance einen Ort für gemeinsames Trauern. Berlinweit nehmen queerfeindliche Übergriffe zu. Direktlink #### (taz) Theater Freiburg mit urbanem Spirit: Der Krüge queerster ist entzwei Regisseurin Yana Eva Thönnes feiert in Freiburg eine düstere Pyjamaparty mit Scherben von Kleist. Ihre Zerbrochene-Krug-Fassung hat Signalcharakter. Direktlink #### (taz) Theater in Georgien: Die Kunst des Widerstandes Die prorussische Regierung Georgiens will das Theater auf Linie bringen. Schon wer einen nackten Po zeigt, wird der LGBTQ-Propaganda beschuldigt. Eine kleine Bühne wehrt sich. Direktlink #### (taz) Tobias Haberl und Ole Liebl haben Bücher über fragile Männlichkeit geschrieben - hier diskutieren sie darüber Tobias Haberl und Ole Liebl haben beide Bücher über fragile Männlichkeit geschrieben - mit unterschiedlichen Thesen. Ein Gespräch. Direktlink #### (taz) Trans Rechte in Indien: Kontrolle statt Selbstbestimmung Indien galt als Vorreiter bei den Rechten von trans Personen. Nun hat die Regierung von Narendra Modi diesen Kurs trotz Protesten umgedreht. S.a.: Rückschritt statt Schutz: Indiens neue trans Gesetzgebung sorgt für Empörung (27.03.2026) Direktlink #### (taz) Transfeindlichkeit im Amateurfußball: Zum Zuschauen verdammt Ein Trainer drängt einen trans* Spieler aus der Berlin-Frauenliga. Das Urteil des Verbandsgerichts sorgt für breiten Widerstand am Spielfeld. Direktlink #### (taz) Ungarn gegen An­ti­fa­schist­:in: Staatsanwaltschaft will harte Strafe für Maja T. Seit einem Jahr steht die nichtbinäre An­ti­fa­schis­t:in Maja T. vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine harte Strafe. T.s Anwalt spricht von einer "Farce". Direktlink #### (taz) Unrecht gegenüber lesbischen Müttern: "Es war wie Russisch Roulette" Mütter, die eine Frau liebten, riskierten bis in die 90er Jahre, das Sorgerecht für die Kinder zu verlieren. Historikerin Kirsten Plötz forscht dazu. Direktlink #### (taz) Unser Fenster nach Russland: Wie Telegram-Propaganda die Menschen lenken soll Novaya Gazeta Europe hat Millionen Beiträge russischer Pro-Kreml-Kanäle ausgewertet. Sie zeigt, wie Stimmung unter anderem gegen Migranten gemacht wird. Direktlink #### (taz) Unsolidarische Mogelpackung: Sorry, aber FLINTA ist gescheitert Wir müssen die Frage nach sicheren Räumen neu beantworten. Es gibt Alternativen. Lasst es uns gemeinsam ausprobieren und wieder scheitern! Direktlink #### (taz) Urteil im Fall Maja T. in Ungarn: Unrecht im Recht Der Fall Maja T. wirft die Frage auf, wie wir uns als Gesellschaft gegen Autoritarismus und Rechtsextreme an der Macht wehren können. Direktlink #### (taz) Urteil zu LGBTIQ+-Rechten in Ungarn: Die Menschenwürde gilt Der Europäische Gerichtshof verurteilt Ungarn, weil das Land sexuelle Minderheiten diskriminiere. Dem neuen Regierungschef Magyar dürfte das gelegen kommen. Direktlink #### (taz) US-Punkgitarrist Kid Congo Powers: "Schlechte Zeiten sind gut für Punk" Der queere US-Gitarrist Kid Congo Powers über Außenseiter im Barrio, Protestsongs und die Abgründe von Donald Trumps MAGA-Welt. Direktlink #### (taz) Verwaltungsrichter unter Troll-Verdacht: Rücktritt nach taz-Recherche Der Osnabrücker Richter Gert Armin Neuhäuser steht im Verdacht, Hasskommentare im Internet verfasst zu haben. Er zieht nun erste Konsequenzen. Direktlink #### (taz) Volksabstimmung über Größe der Schweiz: Hass auf die Stadt Das antiurbane Ressentiment ist ein ewiges Zentralmotiv rechter Gefühlsbewirtschaftung. Dahinter steckt nichts anderes als Hass auf die Freiheit. Direktlink #### (taz) Warum man "Germany's Next Topmodel" auch als Feministin lieben kann Die Show bietet vor allem Frauen, trans Menschen und Gays eine Chance, der Durchschnittsmann spielt nur eine Nebenrolle. Gut so, sagt unsere Autorin. Direktlink #### (taz) Wie Putin die Russen indoktriniert: Perfide Narrative Irgendwann begann Putin den Menschen weiszumachen, im Westen würde es vor queeren Russen-Hassern nur so wimmeln. Leider ist seine Propaganda wirkungsvoll. Direktlink #### (taz) Wissenschaftlerin über DDR-Literatur: "Niemand wusste besser, zwischen den Zeilen zu schreiben" Trotz oder gerade wegen des staatlichen Sozialismus hat die Literatur der DDR queeres Potenzial, sagt die Literaturwissenschaftlerin Franziska Haug. Direktlink #### (taz) Zu Besuch bei Jane Austen in Chawton: Pride und Pepperoni Pizza Ein Besuch in Chawton, wo Jane Austen lebte. In Großbritannien sind ihre Romane Schullektüre. Dies Jahr ist um sie ein regelrechtes Fieber entbrannt. Direktlink #### (taz) Zu viel Böses ist männlich: Der Tod, ein bitteres Lebenselixier All die scheinbar großen Männer - am Ende werden auch sie nur abkratzen, weiß unser Kolumnist. Was also haben wir zu verlieren? Direktlink #### (TeleZüri) Michael Pereira: Von Mobbing und Homophobie zum Mister Gay Europe 2025 Diese Woche steht bei GenZüri Michael Pereira im Fokus. Heute arbeitet er als Kinderarzt am Kispi Zürich und wurde 2025 zum Mr. Gay Europe gewählt. Doch sein Weg dahin war alles andere als einfach. Direktlink #### (The Body Optimist) Diese Dragqueen definiert die Codes der Ästhetik neu. Die Kunst des Drag wird nicht in ihrem wahren Wert gewürdigt. Dabei verfügen Dragqueens über grenzenlose Fantasie und reiche Kreativität. Direktlink #### (The Circle) Von Nirvana bis Taylor Swift: Sechs Musikmomente, die RuPaul zur Legende machten RuPauls Mitwirken an der Sichtbarkeit der queeren Community ist für die moderne Popkultur unermesslich. Das sind sechs seiner ikonischsten Musikmomente. Direktlink #### (The Gap) "Man liest, um entwerfen zu können, wer man sein möchte" - Ein queer-feministischer Blick auf den Literaturkanon Dass heute nicht mehr gelesen werde, ist eine viel beschworene Behauptung. Was aber bedeutet diese These und was hält man ihr entgegen? Direktlink #### (The Gap) Gender Gap: Queer oder doch nur gay? Toni Patzak hakt dort nach, wo es wehtut. Diesmal geht es um Queerness als Lifestyle und Gays, die vielleicht doch nicht queer sind. Direktlink #### (Thurgauer Zeitung) Coming-out braucht Mut - Diskussion zu queerer Szene im Thurgau in Frauenfeld Es geht um Akzeptanz und Zugehörigkeit. Auf dem Podium im Frauenfelder Kaff sprechen sechs Gäste über ihre Erfahrungen als schwule und lesbische Menschen in der Öffentlichkeit. Direktlink #### (Thüringer Allgemeine) "Katastrophales Signal" - CSDs in Thüringen schlagen Alarm Rechte Akteure greifen queere Sichtbarkeit an, während staatliche Unterstützung wackelt. Der Streit um den CSD Dresden verstärkt auch in Thüringen Sorgen. Direktlink #### (Thüringer Allgemeine) Grundrechte in Gefahr: Sind Beschlüsse in Weimar und Dresden Vorboten für den "Kulturkampf"? Rückzug der staatlichen Unterstützung? Die Entwicklung rund um die CSDs sorgt in Thüringen für besorgte Stimmen.  Direktlink #### (Thüringer Allgemeine) Lebkuchen und Vielfalt: Der queere Advent in Thüringen begeistert Der Queere Dezemberkalender zeigt Thüringen von seiner bunten Seite: Events, Workshops und Lesungen. Doch hinter der Vielfalt gibt es Kämpfe um Förderung und Sichtbarkeit. Direktlink #### (Thüringer Allgemeine) Rassismus, lesbische Liebe und ein rätselhafter Mord im Krimi der Woche In einer düsteren Waldhütte entdecken zwei Jugendliche eine Leiche. Sie kommen einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur - doch wem können sie trauen? Direktlink #### (Tips.at) Premiere für Pride Parade in Wels: "Wir wollen die gleichen Rechte" In Linz, Steyr, Bad Ischl und auch Ried gab es bereits Pride Paraden. Am Samstag, 16. Mai, ist jetzt auch die Stadt Wels an der Reihe. Eine Gruppe von 20 engagierten Menschen aus der queeren Szene organisiert die Veranstaltung. Nach der Parade mit Start im Volksgarten geht es durch das Zentrum zum Alten Schlachthof, wo ein Fest mit Infoständen, Bühnenprogramm und Public Viewing des ESC-Finales wartet. Direktlink #### (Tips) Renate Heitz aus Ansfelden erhält Local Heroes Award für Engagement in der LGBTIQ+ Community Für ihren Einsatz für die LGBTIQ+ Community erhält die Landtagsabgeordnete Renate Heitz (SPÖ) den Local Heroes Award. Homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle, intergeschlechtliche und queere Menschen werden weltweit diskriminiert, angegriffen und getötet. Direktlink #### (Tiroler Tageszeitung) Feuer gelegt und Regenbogenflagge zerstört: Gezielter Angriff auf HOSI Tirol In der Nacht auf Mittwoch wurde eine Regenbogenflagge vor den Vereinsräumen in Innsbruck heruntergerissen und zerrissen. HOSI-Tirol Obperson Jayjay Kaiser ortet eine "gezielte Handlung". Direktlink #### (Tsüri) "Lesbisch zu sein, war und ist mehr als eine sexuelle Orientierung" Die queere Community streitet sich immer wieder darüber, ob sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität wählbar sind. Jess Sigerist hat dazu eine klare Meinung: Lesbisch zu sein, kann durchaus eine aktive Entscheidung sein. Direktlink #### (Tsüri) Neuer Verein "Keschet" will Safe Space für jüdische Queers schaffen Trotz Sicherheitsbedenken wird der Verein "Keschet" an der diesjährigen Pride in Zürich teilnehmen. Ihr Ziel: Jüdisch-queere Menschen vernetzen und Vorurteile gegenüber der jüdischen Kultur abbauen. Direktlink #### (Tsüri) Queerer Treffpunk: Daniel H. zum Ende seiner Bar - "Das gibt sicher noch ein paar Tränen" Die Daniel H. Bar war fast drei Jahrzehnte ein Treffpunkt für die queere Community. Ihr Ende steht auch für den Wandel der Szene in Zürich. Direktlink #### (Tsüro) Transfeindlicher Event in Zürich: Community reagiert mit unbewilligter Kundgebung Unter dem Deckmantel der Redefreiheit hetzt ein libertäres Bündnis in Zürich gegen trans Menschen und verkauft es als "offene Diskussionsrunde". Schon im Vorfeld verbreitete die Gruppe Falschinformationen - und erntete Kritik aus der queeren Community. Direktlink #### (TV Main Franken) "The First Lady" in Würzburg - LGBTQ-Aktivistin Efrat Tilma kämpft für Sichtbarkeit und Respekt In einer Zeit, in der weltweit die Rechte queerer Menschen wieder eingeschränkt werden, bekommt Efrat Tilmas Geschichte besondere Bedeutung. Als trans Frau wurde sie in Israel verfolgt und verstoßen - heute kämpft sie dort für Akzeptanz und gleiche Rechte. In Würzburg stellte sie gemeinsam mit den Regisseuren ihren Film "The First Lady" vor - - ein Abend, der berührt und daran erinnert, dass der Kampf um Akzeptanz und gleiche Rechte noch lange nicht vorbei ist. Direktlink #### (tz) 83 Jahre im falschen Körper: Wie Gerd zu Gisela wurde Der Fernmeldetechniker Gerd Nesselbosch führt ein bürgerliches Leben. Er heiratet, zeugt drei Kinder und arbeitet vier Jahrzehnte bei Siemens. Mit 83 Jahren lässt er sich zur Frau umoperieren. Direktlink #### (tz) Das macht Ex-"Fernsehgarten"-Moderatorin Ramona Leiß heute Ramona Leiß, bekannt als ehemalige "Fernsehgarten"-Moderatorin, hat sich nach ihrer TV-Karriere der Kunst zugewandt. Nach ihrem Outing präsentiert ihre Kunstwerke auf Ausstellungen. Direktlink #### (tz) Melissa Etheridge wird 65: Ihr Lied gegen die Dunkelheit Vor wenigen Tagen feierte Melissa Etheridge ihren 65. Geburtstag. Es ist das Alter, in dem viele kürzertreten. Sie aber steht wieder auf der Bühne, lauter und freier als je zuvor. Dabei hat das Leben ihr zweimal genommen, was kaum zu ertragen ist. Direktlink #### (tz) Nach 83 Jahren im "falschen" Körper: Wie Gerd zu Gisela wurde Der Fernmeldetechniker Gerd Nesselbosch führt ein bürgerliches Leben. Er heiratet, zeugt drei Kinder und arbeitet vier Jahrzehnte bei Siemens. Mit 83 Jahren lässt er sich zur Frau umoperieren. Direktlink #### (tz) Ricky Martin: Schwule Serienrolle war für ihn "wie eine Therapie" In der Apple-Serie "Palm Royale" spielt Ricky Martin einen ungeouteten schwulen Mann in den 60er-Jahren. Im Interview sprach der Schauspieler und Sänger nun darüber, weshalb die Rolle für ihn einer Therapie glich. Direktlink #### (tz) Schwule WG in München: Priester Rothe sucht Mitbewohner In einem Pfarrhaus wird ein Zimmer frei. Priester Wolfgang Rothe sucht nach einem schwulen Mitbewohner. Er setzt sich für queere Rechte ein. Direktlink #### (tz) So geht es Marc nach "Hochzeit auf den ersten Blick"-Finale Marc und Marco entschieden sich bei "Hochzeit auf den ersten Blick" für die Scheidung. Nun spricht der 40-Jährige über seine Gefühlslage. S.a.: "Hochzeit auf den ersten Blick" matcht erstmals zwei Männer (14.10.2025) Direktlink #### (Untersee Nachrichten) Ein See - viele Farben Nach dem Erfolg des Summer Pride Boat 2025 geht die Schweizerische Bodensee Schifffahrt mit Queer Thurgau in die nächste Runde. Am 26. Juni ist die zweite Auflage des Pride Boats geplant. Doch bis jetzt sind die Anmeldungen eher zurückhaltend. Direktlink #### (Verfassungsblog) Avantgarde der Geschlechtervielfalt Der österreichische Verfassungsgerichtshof zur individuellen Geschlechtsidentität Direktlink #### (Verfassungsblog) Queer, aber unpolitisch  Der Streit um die Versammlungseigenschaft des Dresdner CSD als fatales Signal Direktlink #### (Verfassungsblog) Selbstbestimmung hinter Gittern - Kein diskriminierendes Sonderrecht für trans* Personen im Strafvollzug Vor gut einem Jahr haben wir in ganz Deutschland aufgeregt über das Selbstbestimmungsgesetz diskutiert: Frauensaunen, Umkleidekabinen und - dank mittlerweile abgetauchter Neonazis - auch Frauengefängnisse und deren rechtliche Zugangsbeschränkungen waren in aller Munde. Direktlink #### (vietnam.vn) Abgeordnete weisen auf "rechtliche Schlupflöcher" bei der gleichgeschlechtlichen Ehe hin. Eines der Themen, das von den Abgeordneten der Nationalversammlung im Zusammenhang mit dem Entwurf des Gesetzes über die Personenstandsregistrierung (geändert) Beachtung und Anregungen erhielt, ist die Gesetzeslücke in Bezug auf die gleichgeschlechtliche Ehe. Direktlink #### (vietnam.vn) Vorschlag zur vollständigen Anerkennung beider Elternteile in LGBT-Familien auf der Geburtsurkunde eines Kindes. Was die Registrierung von Geburten von Kindern in LGBT-Familien betrifft, so erkennt das geltende Recht laut Abgeordnetem Duong Minh Anh (Delegation der Nationalversammlung von Hanoi), Vizepräsidentin des Frauenverbands von Hanoi, nur eine Person auf der Geburtsurkunde an, was zu einer Situation führt, in der "Kinder zwar in der Realität eine Familie haben, aber keine vollständige rechtliche Familie". Direktlink #### (Viply) Rob Reiner und Ehefrau Michele für LGBTQ+ Einsatz geehrt Rob Reiner und seine Frau Michele sind für ihren Einsatz zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe geehrt worden. Der Hollywood-Regisseur und seine Partnerin - die am 14. Dezember in ihrem Zuhause in Brentwood, Kalifornien, tot aufgefunden wurden - wurden bei einem Gala-Dinner der Human Rights Campaign am Samstagabend (28. März) in Los Angeles für ihre Aktivistenarbeit gewürdigt. Direktlink #### (Volksfreund) Als schwul cool wurde (Bezahltes Probeabo nötig) Ein amüsanter Einblick in die Jugend der 80er: Schwule Mitschüler entdecken, Popstars verehren und die Freiheit der "anderen Seite" bewundern - erzählt aus der Sicht eines ungeküssten Teenagers: Frank Jöricke. Direktlink #### (Volksfreund) Diskriminiert, verfolgt, verurteilt: Das Leben eines Trierer Zwillingspaars unter dem Nazi-Terror Sie waren Juden, Zwillinge und homosexuell - und damit ein "gefundenes Fressen" für die Nazis. Die Trierer Ernst und Leo Salomon erlitten im NS-Regime unvorstellbares Leid. Direktlink #### (Volksfreund) Früherer TV-Star: Ramona Leiß zwischen Fernsehgarten, Volksmusik und Coming-out Ramona Leiß kennen viele vom ZDF-Fernsehgarten und aus Volksmusik-Sendungen. Aus dem Fernsehen ist sie am Ende nicht freiwillig verschwunden. Das ist ihre Geschichte. Direktlink #### (Volksfreund) HIV-positiv - und jetzt? So hilft die Aids-Hilfe in Trier Die Aids-Hilfe Trier klärt seit 30 Jahren über HIV auf, hilft Betroffenen und zeigt, dass der Kampf gegen das Virus viel mehr bedeutet als nur dessen Eindämmung. Direktlink #### (Volksstimme) Schon ein Fall Liebich ist zu viel (Kommentar) Das Selbstbestimmungsgesetz hat geholfen. Doch es braucht Sicherungen gegen Missbrauch. Direktlink #### (Vorarlbergerin) "Heated Rivalry" & Co.: Warum gerade Frauen schwule Romanzen lieben Warum gerade Frauen schwule Romanzen wie "Heated Rivarly" lieben und was das über unsere Gesellschaft verrät. Direktlink #### (vorwärts) Vor 25 Jahren: Wie das Lebenspartnerschaftsgesetz das Land verändert hat Am 10. November 2000 verabschiedet der Bundestag das Lebenspartnerschaftsgesetz - ein Meilenstein für die Rechte homosexueller Paare. Was als umstrittene Reform beginnt, wird zum Symbol gesellschaftlichen Fortschritts und ebnet den Weg zur Ehe für alle. Direktlink #### (VRT NWS) "Das Foto von Flandern": Jeder dritte junge Flame möchte keine Transperson als Freund oder Freundin - Junge Männer vertreten traditionellere Ansichten Jeder dritte junge Mensch kann sich nicht vorstellen, mit einer trans Person befreundet zu sein. Dies geht aus der von VRT in Auftrag gegebenen Sozialstudie "Das Foto von Flandern" hervor. Der Widerstand gegen Geschlechtervielfalt ist unter jungen Männern deutlich größer. Sie vertreten auch traditionellere Ansichten zur Gleichstellung von Mann und Frau als ältere Generationen. Direktlink #### (vrt nws) Trump-Wahlkampfspender und homosexuell: Bill White ist der neue US-Botschafter in Belgien Die US-Botschaft in Belgien hat Bill White, den neuen amerikanischen Botschafter in Brüssel vorgestellt. Er überreichte König Philippe bereits sein Beglaubigungsschreiben. White ist Gründer einer Beratungsfirma und spendete für Donald Trumps Wahlkampagne, unterstützte aber zuvor auch Barack Obama und Hillary Clinton. Er ist offen homosexuell und verheiratet. Gleichzeitig ist der Militärattaché der belgischen Botschaft in Washington zurückgetreten. Er stolperte über einen Trump-kritischen Beitrag in der Belgischen Militärzeitschrift. Direktlink #### (W24) Queere "Fledermaus": Ein Amüsement mit Längen Zum Pridemonat wirft die Volksoper einen neuen Blick auf den Strauss-Klassiker - Tom Neuwirth alias Conchita mit an Bord. Direktlink #### (watson) "Bridgerton" Staffel 4: Stars sprechen über lesbische Beziehung im Netflix-Hit Auf Netflix führt derzeit kein Weg an der beliebten Regency-Serie "Bridgerton" vorbei. Direktlink #### (watson) "GNTM"-Kandidatin Juna verliebte sich während des Drehs in andere Teilnehmerin Juna ist eine der aktuellen Kandidatinnen von "GNTM". Jetzt verrät sie, was sich abseits des Sets abspielte. Direktlink #### (watson) "Haben Ausmass nicht richtig erkannt" - so äussert sich die EVP nach Homophobie-Vorwürfen Drohbriefe, Hasskommentare und Ablehnung - die Co-Präsidentin der Jungen EVP zieht die Reissleine und tritt zurück. Die EVP Schweiz verspricht Aufarbeitung. Direktlink #### (watson) "Stop Homophobie" erstattet Anzeige gegen Elon Musk Musk hatte auf X die gegen ihn ermittelnden französischen Staatsanwälte beleidigt, unter anderem mit homophoben Äusserungen. Direktlink #### (watson) "The Witcher"-Star Freya Allan verteidigt queere Beziehung in Staffel 4 In der vierten Staffel der Fantasy-Erfolgsserie sorgt nicht nur der neue Hauptdarsteller für viel Gesprächsstoff. Auch die für viele Fans "umstrittene", romantische Verbindung zweier anderer Figuren gerät erneut in den Mittelpunkt. Direktlink #### (watson) "Wegen der drohenden Hölle sah ich nicht einmal mehr den Suizid als Ausweg" Nach ihrem Coming-out erhielt die ehemalige Co-Präsidentin der Jungen EVP Drohungen und ging durch die Hölle. Direktlink #### (watson) "Zwei aus der Partei trauen sich nicht, sich zu outen" - Lea Blattner zu ihrem Rücktritt Nach ihrem Coming-Out erlebte die Politikerin viel Hass. Nun möchte sie sich für die Rechte von queeren Personen einsetzen. Direktlink #### (watson) Christopher Street Day: Die Geschichte vom Protest zur Bewegung Die Geschichte des Christopher Street Day: Von den Stonewall-Unruhen 1969 über die ersten CSD in Deutschland bis heute. Direktlink #### (watson) Das Pride Festival in Zürich kostet neu Eintritt Das Pride Festival in Zürich soll dieses Jahr verkleinert werden und neu Eintritt kosten. Dadurch soll die Finanzierung gesichert werden. Direktlink #### (watson) Deshalb lieben Frauen Filme und Serien mit Schwulen - und was Fanfiction damit zu tun hat "Heated Rivalry" ist eines der grössten queeren Medienphänome. Die Serie über zwei schwule Eishockeyspieler hat grösstenteils ein weibliches Publikum. Direktlink #### (watson) Er setzt sich für queere Menschen ein: Ivo Bieri (SP) ist neu der "höchste" Stadtzürcher Das Zürcher Stadtparlament hat einen neuen Präsidenten: Ivo Bieri (SP) ist am Mittwoch mit 104 von 115 Stimmen gewählt worden. Direktlink #### (watson) Frauen-Fitnessstudio lehnt trans* Frau ab: "Ich bettele nicht um Erlaubnis" Zwei Wochen lang trainiert Avelo ungestört im Frauen-Fitnessstudio, bis sie offenlegt, dass sie trans* ist. Direktlink #### (watson) Für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit: Das bedeutet der Pride Month Was ist der Pride Month? Wir erklären Bedeutung, Geschichte von Stonewall bis heute und warum Sichtbarkeit für LGBTQIA+ weiterhin so wichtig ist. Direktlink #### (watson) Lebt man in der Schweiz als schwules Paar tatsächlich besser als früher? Zwei Make-up-Artisten kehren in die Schweiz zurück - weil in Berlin das Geschäft nicht mehr läuft und sie wegen ihrer Homosexualität heute stärker angepöbelt werden. Doch wie offen ist die Schweiz tatsächlich? Direktlink #### (watson) Non-binäre Community feiert großen Erfolg in China - Xi Jinping dürfte das gar nicht gefallen Queere Personen haben es in China zuletzt schwer. In Taiwan ist die Lage besser. Non-binäre Menschen beider Länder feiern nun einen gemeinsamen Erfolg. Direktlink #### (watson) Queer, jung, Nationalrätin: "Ich bin für viele Männer ein wandelnder Trigger" Interview mit den SP-Nationalrätinnen Tamara Funiciello und Anna Rosenwasser über ihren Podcast "*innenpolitik". Podcast für Linke, Queere und Frauen. Direktlink #### (watson) Warum kaum etwas über Chemsex bekannt ist - und wieso er so gefährlich werden kann Sex unter Drogeneinfluss ist bei Weitem kein neues Phänomen. Chemsex im Speziellen gewinnt aber aktuell angeblich auch in Deutschland an Popularität. Direktlink #### (watson) Wegen Homophobie aus der eigenen Partei: Co-Präsidentin der Jungen EVP tritt zurück Die Co-Präsidentin der Jungen EVP tritt zurück - wegen Queerfeindlichkeit aus der eigenen Partei. Direktlink #### (watson) Wer hat die Pride-Fahne in der Schaffhauser Rhybadi geklaut? Für den Pride Month hat die Rhybadi in Schaffhausen eine Regenbogenfahne gehisst. Eine Person klaute die Flagge in der Nacht auf den Pfingstsonntag. Der Pächter erzählt, dass er bereits zuvor "White Power"- und Nazi-Aufkleber entdeckt hatte. Direktlink #### (watson) Woran erkenne ich, dass ich bisexuell bin - und nicht nur etwas neugierig? Der März ist "Bisexual+ Health Awareness Month" und damit eine wichtige Aufklärungszeit für ebenjene Community. Aber wer zählt eigentlich dazu? Für die "Frage der Liebe" sprachen wir mit einer Sexologin über Definitionen und Herausforderungen bisexueller Liebe und Lust. Direktlink #### (WAZ) 90-jährige DJ-Oma und queerer Kirchenchor: Dieses Festival geht neue Wege Bei der "c/o pop" treffen Nachwuchstalente verschiedener Musikrichtungen auf ausgesuchte Etablierte. Kreative Programmideen kommen nicht zu kurz. Direktlink #### (WAZ) Angriffe auf CSDs in Deutschland: Minderheitenschutz ist kein Luxus Zahlreiche CSDs sehen sich Angriffen und Gefährdungen ausgesetzt. Das hat System, denn queeres Leben widerlegt rechtsextreme Weltbilder. Direktlink #### (WAZ) Kritik an J.K. Rowling: Schauspieler bekommen Gegenwind für Harry Potter-Rollen Harry Potter-Autorin J.K. Rowling wird seit Jahren für transphobe Aussagen kritisiert. Nun sehen sich Darsteller der Serie mit ihren Aussagen konfrontiert. Direktlink #### (WAZ) Oberhausen eröffnet erstes Regenbogencafé für queere Paare In diesem Café für queere Menschen ist Platz für Fragen, Gespräche, Unterstützung und Freundschaften - offen, respektvoll und familienfreundlich. Direktlink #### (WAZ) Oberhausen eröffnet Regenbogencafé als neuen Treffpunkt für queere Menschen In Oberhausen eröffnet ein Café als Treffpunkt für queere Menschen - ein Ort voller Vielfalt, Offenheit und neuen Verbindungen. Direktlink #### (WAZ) Queere Partyszene in Mülheim: "Slay!" bietet sicheren Raum für Jugendliche Im Together hat sich mit "Slay!" ein Party-Event für queere Jugendliche etabliert. Im Februar steht die fünfte Auflage an. So gelingt das Konzept. Direktlink #### (WAZ) Vor 45 Jahren: Mutige Bochumer gründen Schwulen-Beratungsstelle "Rosa Strippe" (Bezahltes Probeabo nötig) Als in den 80er Jahren Schwule als "jugendgefährdend" galten, halfen zwei Bochumer verzweifelten Männern. Gestartet sind sie mit ihrem Privattelefon. Direktlink #### (WDR) "Heated Rivalry": Kann eine Serie um queere Eishockeyspieler Vorurteile auflösen? Sie sind attraktiv, Eishockey-Stars - und queer. Die Serie "Heated Rivalry" zeigt eine schöne Fiktion. Aber wie ist die Wirklichkeit? Direktlink #### (WDR) Autorin im Gespräch: Nina Schedlmayer im Gespräch Sie liebte Frauen, lebte in der Bohème und verehrte Hitler. Die österreichische Malerin Stephanie Hollenstein war so widersprüchlich wie ihre Zeit. Nina Schedlmayer macht diese verstörende Biografie mit ihrem Buch "Hitlers queere Künstlerin" greifbar. Direktlink #### (WDR) Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus am Limit Die Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus zeigen sich über die aktuellen Entwicklungen besorgt - und fordern mehr Geld für ihre Arbeit. Direktlink #### (WDR) Christian Behr über das Leben als Regenbogenfamilie Mit Sohn, Tochter und Hund leben Christian und Bjoern Behr im bayrischen Freising. Auf Social Media, wo sie von ihrem Leben als Regenbogenfamilie berichten, sei eine der meistgestellten Fragen "Wer ist denn nun die Mama?", sagt Christian auf WDR 2. Für viele Menschen sei es immer noch schwer zu verstehen, "dass ein Kind Liebe braucht und nicht unbedingt beide Geschlechter", meint er. Mit Steffi Neu spricht er über den Weg zur Familie, die Bedeutung mentaler Gesundheit und die Bühnenshow mit seinem Mann. Direktlink #### (WDR) Emily Dickinson: Frühe queere Ikone und visionäre Dichterin Sie schreibt fast 1800 Gedichte, doch Ruhm will sie nicht - zumindest nicht zu Lebzeiten. Heute zählt Dickinson (geb. am 10.12.1830) zu den größten Lyrikerinnen der USA. Direktlink #### (WDR) Feminist Law Clinic - Leonie Baum Die "Feminist Law Clinic" berät Frauen und queere Menschen kostenlos in Rechtsfragen. Leonie Baum ist Jurastudentin, 20 Jahre alt, selbst in der "Feminist Law Clinic" aktiv, und erzählt, warum dieses Angebot so wichtig ist. Direktlink #### (WDR) Gewerbsmäßiger Betrug? Anwalt zeigt Transperson aus Dortmund an Ein Beitrag der WDR-Lokalzeit aus Dortmund Direktlink #### (WDR) Gibt es bald das erste transfreundliche Schutzhaus in Köln? Frauenhäuser sollen Schutzräume sein. Doch für Transmenschen bleibt die Tür oft verschlossen. Das will ein Kölner Verein ändern. Direktlink #### (WDR) Homosexuelles Vogel-Paar stiehlt Ei im Wuppertaler Zoo Zwei Pinguin-Männchen klauen ein Ei. Das homosexuelle Pärchen brütet es nun aus. Die Beiden sind bereits Wiederholungstäter. Direktlink #### (WDR) Magnus Osterkamp und sein Coming-out auf dem Land Mit 13 Jahren hatte er sein Coming-out. Mitten auf dem Land, in einer erzkatholischen Schule. Heute will er anderen Mut machen. Direktlink #### (WDR) Neheimer Regenbogentreppe wiederholt mit Deutschlandfarben übermalt Die Regenbogentreppe am Neheimer Busbahnhof war vor einiger Zeit von Schülerinnen und Schülern des Arnsberger Gymnasiums Laurentianum gestaltet worden - im Rahmen eines Projektes für Offenheit, Vielfalt und Toleranz. Am Wochenende hatten Unbekannte die bunte Treppe in schwarz-rot-gold übermalt. Direktlink #### (WDR) Queere Stimme: Wie Omed aus Bonn die Rap-Szene verändern will Omed rappt über sein Aufwachsen in Tannenbusch, als queerer Sohn migrantischer Eltern. Direktlink #### (WDR) Queeres Zentrum Düsseldorf: Treffpunkt für LGBTQI-Community eröffnet Ein sicherer Ort für die queere Community: Warum der Weg bis zur Eröffnung lang war und wieso es diesen "Safe Space" braucht. Direktlink #### (WDR) Sabrina Carpenter - Keine Pop-Musik ohne die queere Community US-Pop-Musikerin Sabrina Carpenter steht heute Nacht als Headlinerin auf der Bühne beim berühmten Coachella Festival in Kalifornien. Ihr Auftritt und sie wurde auch schon vorher ordentlich in Szene gesetzt. Aktuell ist die Musikerin Coverstar mit einem großen Interview im britischen Fashion-Magazin "Perfect". Direktlink #### (WDR) Schwules Paar nach Weinfest in Telgte verprügelt Es sollte ein entspannter Abend auf dem Weinfest werden, doch für zwei Männer endete dieser mit einem Besuch im Krankenhaus. Direktlink #### (WDR) Warum das Coming-out von Trainer Dobrick immer noch etwas besonderes ist St. Paulis U-19-Trainer Christian Dobrick hat seine Homosexualität öffentlich gemacht und den Männerfußball zugleich scharf kritisiert. Eigentlich sollte so ein Coming-out im Jahr 2026 keine große Sache mehr sein. Ist es aber doch. Das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ist im organisierten Sport auch in NRW längst angekommen - zumindest in Projekten, Netzwerken und Kampagnen. Auf dem Platz und in den Köpfen scheint die Normalität aber noch nicht überall da zu sein. Direktlink #### (WDR) Wie selbstverständlich ist queeres Leben? " Ich bin schwul, und das ist auch gut so ", sagte Klaus Wowereit 2001. Das bis dato erste Coming Out in der Spitzenpolitik. Wie selbstverständlich ist sexuelle Vielfalt heute? Diskutieren Sie mit Sven Lehmann, MdB Grüne, ehemaliger Queer-Beauftragter und Tobi Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch! Direktlink #### (web.de) "Der Tod wäre besser": Türkei will LGBTQ+-Aktivist in den Irak abschieben Jederzeit könnte die Türkei den irakischen LGBTQ+-Aktivisten Aws Jubair abschieben, obwohl ihm in seiner Heimat eine brutale Haftstrafe droht. Amnesty International schlägt Alarm: Die Türkei sei für Geflüchtete wie Aws kein sicherer Ort. Direktlink #### (web.de) Ein Ort ohne Vorurteile Queere Jugendliche in Bayern haben es besonders schwer. Nirgendwo in Deutschland werden sie so häufig angefeindet. In einem Hinterhof einer Kleinstadt treffen sie sich deshalb regelmäßig - zwei Stunden, in denen sie einfach sie selbst sein können. Direktlink #### (web.de) Er war Mr. Gay Germany: So sah GNTM-Tony früher aus Er erobert derzeit die Herzen der GNTM-Fans: Tony Eberhardt überzeugt nicht nur mit seiner Persönlichkeit, sondern kann auch auf eine beeindruckende Vergangenheit zurückblicken. Bereits vor Jahren trug der 31-Jährige prestigeträchtige Titel - und sah dabei auch noch ein bisschen anders aus. Direktlink #### (web.de) Experte über Dobrick: "Einzelnes Coming-out ist kein Befreiungsschlag" St. Paulis U19-Trainer Christian Dobrick hat seine Homosexualität öffentlich gemacht. Das sorgte für viele Schlagzeilen. Doch sorgt es auch für Veränderungen? Direktlink #### (web.de) Josimelonie: "Frau- oder Mannsein wird nicht von einem Geschlechtsteil ausgemacht" Josimelonie glaubt an vieles - aber nicht an Gott. Trotzdem besucht sie fünf religiöse Freundinnen und Freunde, die sie im Rahmen der ZDF-Reihe "Against All Gods" kennengelernt hat, um ihren Glauben noch besser kennenzulernen. Warum sie dabei mitunter fast vom sprichwörtlichen Glauben abgefallen ist, erzählt sie im Interview. Direktlink #### (web.de) Queer im Fußball: Keine Versteckspiele Im Stadion des 1. FC Köln hat Amateur-Schiedsrichter Pascal Kaiser seinem Freund einen Antrag gemacht. Dort gab es viel Applaus, danach wurden beide in den sozialen Medien auch übel bedroht. Nun soll es zwei Angriffe gegeben haben. Direktlink #### (web.de) Warum Coming-outs im Männerfußball selten bleiben Der moderne Fußball präsentiert sich gerne als offen, vielfältig und tolerant. Doch der Streit um ein geplantes "Pride Match" rund um das WM-Spiel zwischen Iran und Ägypten am 27. Juni in Seattle zeigt, dass diese Selbstverständlichkeit längst nicht überall geteilt wird. Direktlink #### (web.de) Warum werden CSDs zunehmend von Rechtsextremen attackiert? In Deutschland fanden in diesem Jahr so viele CSDs statt wie noch nie. Die extreme Rechte mobilisiert immer stärker dagegen. Direktlink #### (web.de) Wenn Frauen mit Frauen tanzen: Britischer Verband bricht mit Tradition Der britische Eislaufverband vollzieht eine historische Wende: Ab der Saison 2026/27 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in allen nationalen Eistanz-Wettbewerben antreten - einschließlich der Meisterschaften. Damit setzt Großbritannien ein Zeichen für mehr Inklusion im Eissport. Direktlink #### (weekend.at) Alex Mariah Peter: 40-Kilo-Ziel - so stark hat sie sich verändert Alex Mariah Peter hat 26 Kilo abgenommen und verfolgt ihr 40-Kilo-Ziel weiter. Die GNTM-Siegerin zeigt ihre Veränderung auf Instagram. Direktlink #### (weekend.at) Andi Knoll: Das Geheimnis um seine Beziehung Andi Knoll steht als ORF-Moderator regelmäßig im Rampenlicht und moderiert heuer wieder den Opernball. Über seine Beziehung spricht er hingegen nur selten. Direktlink #### (weekend.at) Michi Skopek über homophoben Angriff: "Das tut schon weh" Michi Skopek berichtet über einen homophoben Vorfall beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Das Ereignis hat Spuren bei ihm hinterlassen. Direktlink #### (weekend.at) Nach Mörbisch: Alfons Haider startet als Dragqueen durch Alfons Haider wird zur Dragqueen und übernimmt im Musical "Alle reden nur noch von Jamie" eine bewegende Mentor-Rolle. Haider zeigt eine neue Seite. Direktlink #### (Weißer Ring Magazin) Kampf gegen Hass auf der Straße und im Netz Die Angriffe gegen queere Menschen nehmen weiter zu - und kommen aus mehreren Richtungen. Direktlink #### (Welt) "Dafür hasse ich den Suff" - Hella von Sinnen begann schon mit 12 mit dem Trinken Andere bringt sie zum Lachen, doch es gab auch schwierige Zeiten im Leben von Hella von Sinnen. Die Komikerin berichtet nun, dass sie schon früh anfing, Alkohol zu konsumieren. Direktlink #### (Welt) "Das Schweigen der Lämmer": 35 Jahre später bedauert Ted Levine seine Rolle als transsexueller Killer Im Film "Das Schweigen der Lämmer" tötet ein Mann Frauen und näht sich aus ihrer Haut ein Kleid, um selbst zur Frau zu werden. Der Darsteller des Mörders findet das heute "fucking" falsch. Warum dieses Denken der letzte und größte Sieg des Patriarchats ist. Direktlink #### (Welt) "In Frankfurt feiert die Kirche einen Drag-Gottesdienst - das muss nicht sein" 💩 Discokugel im Taufbecken und Regenbogen-Stola. Ein Drag-Gottesdienst in Frankfurt sorgt für hitzige Diskussionen. Muss sich die Kirche dem Zeitgeist anpassen, wenn sie bestehen will? WELT-Autor Dennis Sand hält das für einen Fehler. Direktlink #### (Welt) Am Ende kann man nur noch lesbische Frauen mit Behinderung und Migrationshintergrund befördern 💩 Als Telekom-Vorstand führte Thomas Sattelberger die erste Frauenquote in einem Dax-Konzern ein. Heute kritisiert der WELT-Gastautor eine "irregeleitete Diversity-Politik" - und warnt vor dem "Unheil einer quotierten Gesellschaft". Direktlink #### (Welt) CSD für alle? Nicht, wenn man jüdisch und sichtbar ist Eine jüdische LGBT-Gruppe wird von der Pride-Parade in Rom ausgeschlossen, weil sie Israels Krieg in Gaza nicht als "Genozid" bezeichnet. Der Fall steht beispielhaft dafür, wie schnell "Diversität" endet, wenn Juden von der vorgegebenen Linie abweichen. S.a.: Kritik nach Ausschluss jüdischer Gruppen von Pride-Demo in Rom (29.05.2026) Direktlink #### (Welt) Geschichte & Schule: Unser queeres, schwarzes, muslimisches Erbe? 💩 Schulen sollten im Unterricht stärker schwarze, queere und muslimische Einflüsse auf die deutsche Geschichte beleuchten - fordern Grüne in Ländern wie NRW. Aber welche Einflüsse könnten das sein? Direktlink #### (Welt) Jusos wollen Ehe abschaffen: "Das ist einfach hirnverbranntes Zeug" Die Jusos fordern die Ehe als staatliche Institution abzuschaffen. Angeblich sei sie ein Unterdrückungsinstrument. "Eine Partei, die sich anschickt zu regieren, muss die Kraft haben, solchen Unsinn unmittelbar in den Papierkorb zu stecken", sagt DIG-Präsident Volker Beck. Direktlink #### (Welt) Münchens schwuler OB: Die Kehrseite der neuen Normalität 💩 München hat erstmals einen schwulen Oberbürgermeister. Das macht kaum noch Schlagzeilen wie einst bei Klaus Wowereit oder Ole von Beust. Aber diese Normalität ist von einer neuen Intoleranz bedroht. Direktlink #### (Welt) Rosa von Praunheim: Er war der König der Schwulen Er fing als Holger Mischwitzky an und wurde Filmemacher, Aktivist, Zauberer und ein begnadeter Provokateur. Ein Nachruf auf den großen Unruhestifter Rosa von Praunheim, der allen erklärte: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt." Direktlink #### (Welt) Stonewall Riots: Der Tag, an dem die dritte Bürgerrechtsbewegung begann Ein Aufruhr in New York wurde zur Geburtsstunde der Homosexuellen-Bewegung. Thomas Sparr erzählt die Geschichte des Christopher Street Days neu - und stellt gängige Gewissheiten infrage. S.a.: Warum das neue Buch "Come out!" eine vertane Chance ist (20.03.2026) Direktlink #### (Welt) Tel Aviv Gay Pride: Trotz Boykott und Raketenangst - wie Tel Aviv ein Zeichen setzte Zum ersten Mal seit dem 7. Oktober 2023 fand in Tel Aviv wieder der Gay Pride als Fest der Lebensfreude statt. Der Schriftsteller Marko Martin war dabei - und verrät, was Feiern in einer von Hass und Hader zerfressenen Region bedeutet. Direktlink #### (Welt) Tennisprofi outet sich - das auffällige Schweigen der Männer-Elite "Es ist nun Zeit, offen zu sein": Tennisprofi Mika Brunold sagt "Ich bin schwul", doch Reaktionen aus der ersten Reihe männlicher Topspieler bleiben durchweg aus. Dort ist Homosexualität offensichtlich noch ein Tabuthema. S.a.: Schweizer Tennisprofi Mika Brunold outet sich als schwul (01.12.2025) Direktlink #### (Welt) Transfrau van Leuven: "Ich konnte nicht mehr aus dem Bett aufstehen" Noa-Lynn van Leuven kehrt bei der Darts-WM auf die große Bühne zurück. Hinter der polarisierenden Transfrau liegt ein schwieriges Jahr. Sie hatte mit Depressionen und alten Wunden zu kämpfen. Sie sei am Tiefpunkt gewesen, sagt die Niederländerin im Interview. Direktlink #### (Welt) Von Bundeswehr bis Bundesliga - Das Schwulenparadox in Männerbünden (Bezahltes Probeabo nötig) "Woker Müll" ist für den amerikanischen Kriegsminister eine Serie über homosexuelle Marines. Schwächen Schwule die Wehrkraft? Woher kommt die Irritation über den Reiz, den Bruderschaften auf Männer ausüben, die Männer mögen? Direktlink #### (Weser-Kurier) CSD Bremen kann stattfinden: Finanzierung vorerst gesichert Im März sah es für den diesjährigen CSD nicht gut aus - er drohte auszufallen. Steigende Kosten und sinkende Förderungen nannte der Vorstand als Gründe. Jetzt ist die Parade doch gerettet, teilt der Verein mit. Direktlink #### (Weser-Kurier) CSD Delmenhorst sind nächste Helden im Fenster Delmenhorsts Wirtschaftsförderung stellt den CSD als "Helden im Fenster" vor. Die zweite Ausgabe des Christopher Street Day ist für den 19. September geplant - mit rund 1500 Teilnehmern. Direktlink #### (Weser-Kurier) Delmenhorster Wasserturm leuchtet in Regenbogenfarben: der Hintergrund Delmenhorst steht für Offenheit, Respekt und ein vielfältiges Zusammenleben. Deshalb setzt die Stadt anlässlich des Pride Month zwei Zeichen. Direktlink #### (Weser-Kurier) Was wurde aus den queeren Ampelmännchen für Bremen? (Bezahltes Probeabo nötig) Während sich die Bremer Grünen für ihren "Queere-Ampeln"-Vorstoß mächtig schelten lassen mussten und wenig Zuspruch fanden, setzen andere Städte längst auf Vielfalt im Spektrum rot-grüner Lichtsignaltechnik. Direktlink #### (Westdeutsche Zeitung) OB Miriam Scherff lud zum Pride-Month-Empfang ins Rathaus Am 1. Juni beginnt der Pride Month mit dem Hissen der Regenbogenfahne - so auch vor dem Wuppertaler Rathaus. Direktlink #### (Westdeutsche Zeitung) Wuppertaler Stadtteilbibliotheken zeigen Ausstellung der Aidshilfe Eine Zusammenarbeit zwischen den Bibliotheken und der Aidshilfe gibt es schon länger. Direktlink #### (Westfalenpost) Erster Christopher-Street-Day: Verein rechnet mit möglichen Hatern In Arnsberg wird 2026 erstmals ein Christopher Street Day geplant. Was das für die queere Community bedeutet - und wie sie auf Gegenwind vorbereitet ist. Direktlink #### (Westfälische Nachrichten) "Queer Story Telling": Persönliche Lebensgeschichten schaffen Verständnis und Nähe Eine neue Veranstaltungsreihe will queeren Menschen Raum geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Willkommen sind alle, unabhängig von Geschlecht und persönlicher Orientierung. Direktlink #### (Westfälische Nachrichten) Vielfalt der Familien feiern: Drag-Queen liest Kindern in Münsters Stadtbücherei vor Drag-Queen Saroxa hat in Münster Kindern vorgelesen - und ihnen dabei queere Lebensrealitäten und vielfältige Familienformen spielerisch nähergebracht. Zwei Kinderbücher standen dabei im Vordergrund. Direktlink #### (Westfälischer Anzeiger) "The Realest You": Drag-Doku aus Hamm soll auf große Festivals Das Hammer Filmteam hat 18 Monate an der Drag-Doku gearbeitet. Jetzt hoffen sie auf die Zusage vom Sheffield DocFest im Juni. Direktlink #### (Westfälischer Anzeiger) Stadt droht CSD-Aus - und nicht nur das In Aachen werden die finanziellen Daumenschrauben angelegt. Das hat auch Folgen für die queere Community. Direktlink #### (Wie) kann die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen wieder gestärkt werden? Deutschlands Kommunen geraten in eine strukturelle Finanzkrise, die weit über kurzfristige Defizite hinausgeht und zentrale Zukunftsaufgaben bedroht. Nötig ist eine gesamtstaatliche Krisenstrategie aus finanziellen Reformen, Bürokratieabbau und klarer politischer Verantwortung. Ein Beitrag von Martin Junkernheinrich. Hier weiter lesen... #### (Wiener Zeitung) "Heated Rivalry": Der Hetero-Hype um die Gay-Serie Warum Hetero-Frauen in "Heated Rivalry" eine willkommene Abwechslung von der Hetero-Tristesse sehen. Direktlink #### (Wiener Zeitung) Bonuspunkte - Der Hörspaziergang zum ESC Warum der Eurovision Song Contest für viele queere Menschen weit mehr ist als eine Show. Direktlink #### (Wiener Zeitung) Warum lieben Girls und Gays den ESC so? "What the Song Contest?" erklärt die Bedeutung des Eurovision Song Contests für die queere und LGBTQIA+-Community Direktlink #### (Wochenblitz) Bangkok Hotspot: Mpox breitet sich weiter aus Die Zahl der Affenpocken-Infektionen in Thailand nähert sich der 1.000er-Marke. Seit dem ersten Fall 2022 in Phuket hat sich das Virus vor allem in Touristengebieten ausgebreitet. Die Regierung gibt jetzt eine offizielle Warnung heraus. Direktlink #### (Wochenblitz) Mpox-Alarm in Thailand: Krankheitsfälle nach Songkran steigen an Nach dem Songkran-Fest droht Thailand ein Mpox-Ausbruch! Die Fallzahlen steigen auf 48 Infizierte, während die gefährliche Clade-Ib-Variante Behörden alarmiert. Jetzt tickt die Zeitbombe der Inkubationszeit für Reisende. Direktlink #### (Wochenblitz) Skurriles "Ladyboy-Formular" schockiert das Netz Ein Foto reicht - und plötzlich kocht Social Media. Ein Dokument sorgt für Empörung, Spott und hitzige Debatten über Tourismus, Nachtleben und Respekt. Offizielle Stellen schweigen bislang. Ist dieses Papier echt oder nur Provokation? Direktlink #### (Wochenblitz) Thailands Weg zur geschlechtlichen Vielfalt Thailands Gesellschaft definiert Geschlechterrollen seit jeher auf ihre eigene Weise, doch wie hat sich die rechtliche und soziale Lage bis zum Jahr 2026 entwickelt? Direktlink #### (Wolfsburger Allgemeine Zeitung / Aller Zeitung) Queeres Netzwerk Gifhorn fühlt sich im Stich gelassen und sammelt Spenden Hilferuf aus dem "Spektrum": Das Queere Netzwerk Gifhorn ist angesichts von Mittelkürzungen durch die Stadt Gifhorn verzweifelt. Nun will das Team mit einer Spendenaktion den Betrieb in gewohntem Umfang aufrechterhalten. Direktlink #### (Wormser Zeitung) "Vielfalt leben": Worms setzt Zeichen gegen Diskriminierung In Worms macht in einer vielseitigen Veranstaltungsreihe queere Themen sichtbar: Eine Vernissage, Workshops und Diskussionsformate informieren über Geschichte und Gegenwart. Direktlink #### (WOZ) Queer in Exjugoslawien: Beklemmende Lektüre und Zeugnisse von Widerstand Der Historiker Franko Dota beschäftigt sich seit Jahren mit der politischen Geschichte der männlichen Homosexualität im sozialistischen Jugoslawien. Nun hat er ein Buch dazu publiziert. Direktlink #### (WOZ) Widerstand gegen das Mullah-Regime: "Eines Tages will ich zurückkehren" Als Jugendliche verteilte sie Flugblätter gegen das iranische Regime - heute kämpft die LGBTIQ-Aktivistin Shadi Amin aus dem Exil in Deutschland weiter. Direktlink #### (wundo.ch) Zwischen Verbot und Wandel: Homosexualität in der Armee im Fokus der Forschung Wissenschaftler gaben Einblick in das Forschungsprojekt "Armee und Homosexualität" Direktlink #### (Würzburg erleben) Dragqueen aus Würzburg: Die Menschen sind verwirrt oder fasziniert Paul Brandin aus Würzburg schminkt sich seit drei Jahren regelmäßig zur Dragqueen. Was er über die queere Szene in Würzburg denkt Direktlink #### (yeet-Podcast) Trans sein ist Trend, Mode, hip? Von wegen - mit Julia Monro Eine der stärksten Stimmen Deutschlands in der Trans-Community ist Julia Monro. Auf der Konferenz der "Unruhigen Hoffnung" hat sie mit Lilith darüber gesprochen, was ihre Unabhängigkeit sie selbst zu sein, sie in den vergangenen Jahren gekostet hat. Gleichzeitig hat die Unabhängigkeit Julia das Selbstbewusstsein gegeben, ihren eigenen Weg zu gehen und ein Vorbild für andere Transmenschen zu sein. Direktlink #### (zdf) Eine kleine Geschichte der Queerness Was all diese unterschiedlichen Gruppen unter dem Dach "queer" vereint, ist das Nichtkonforme, das Abweichen von der Norm der Mehrheitsgesellschaft. Direktlink #### (ZDF) Mann oder Frau - jeder, wie er will? Jan Fleischhauer meint: Das Selbstbestimmungsgesetz ist schlecht gemacht und lädt zu Missbrauch ein. Grünen-Politikerin Nyke Slawik hält dagegen: Es schützt Würde und Freiheit von trans Menschen. Direktlink #### (ZDF) Queer, Transfrau und gläubig - Das neue Leben als Berfin Identität, Glaube und Mut, den eigenen Weg zu gehen: Berfin bewegt sich zwischen Religion, Tradition und dem Wunsch, ganz sie selbst zu sein. Direktlink #### (ZDF) Trans* Frauen im Sport: Kann es fair für alle sein? Männer vs. Männer, Frauen vs. Frauen - Sport trennt oft nach Geschlecht. Doch wie integriert man Menschen mit anderer Geschlechtsidentität fair? Direktlink #### (ZDFheute) Buch-Trend: Jeanette Bauroth verlegt queere Bücher Jeanette Bauroth verlegt Bücher, die sonst niemand mehr verlegen will und gibt Geschichten damit eine zweite Chance. Sie setzt vor allem queere Geschichten - und trifft damit offenbar einen Nerv. Direktlink #### (ZDFheute) Jannik Schümann zu Liebe als Verbrechen: "Verfolgung Homosexueller hörte mit NS-Zeit nicht auf" Auch nach der NS-Zeit war Homosexualität strafbar. Schauspieler Jannik Schümann beklagt das fehlende Wissen über die NS-Verfolgung Homosexueller. Direktlink #### (ZDFheute) Offenheit und Toleranz in queerem Pflegeheim Ein Pflegeheim für alle Bewohner, gleich welcher sexuellen Orientierung: Das will das queere "Juli-Roger-Haus" in Frankfurt sein. Direktlink #### (ZDFheute) Polen plant neues Gesetz: Kulturkampf um queere Partnerschaften Pläne der Regierung könnten das Leben queerer Paare in Polen erleichtern. Scheitert der Minimal-Kompromiss der Koalition am Veto des rechtskonservativen Staatpräsidenten? Direktlink #### (ZDFheute) Wie Promis mit Hass im Netz umgehen Opfer von Hate Speech berichten von Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen. Was Social Media damit zu tun hat und wie die Gesetzeslage ist. Direktlink #### (Zeit Online) Lustlosigkeit: "Kein Bock auf Sex? Ich dachte, ich muss kaputt sein" Lustlosigkeit heißt Krise. Gerade in Beziehungen. Warum? Die Autorin Maria Popov spricht über Performancedruck, Asexualität und wieso wir alle zum Kein-Bock-Club gehören. Direktlink #### (zeitgeschichte) "Gralswächter der unkorrumpierten Männlichkeit" Männerbünde und Homosexualität in der neurechten Zeitschrift Sezession. Direktlink #### (Zeitschrift Luxemburg) Gezeitenwechsel am Ende des Homonationalismus? Trans* Politik zwischen autoritärem Etatismus und spätem Neoliberalismus Direktlink #### (zentralplus) Luzern wirkt tolerant - bis man auffällt Viele fühlen sich in Luzern sicher, solange sie nicht zu stark auffallen. Menschen aus der Luzerner LGBTQIA-Szene erzählen von Hoffnungen. Direktlink #### (zentralplus) Luzerner dirigiert den ersten schwulen Jodlerklub der Schweiz Der Entlebucher Franz-Markus Stadelmann dirigiert den ersten Jodlerklub für schwule Männer in der Schweiz. Ein Gespräch über Motivation, verbotene Träume Direktlink #### (zentralplus) Verbot für Pubertätsblocker bei Teenies? Regierung winkt ab Jugendliche, die sich im falschen Körper fühlen, greifen zu Medikamenten. Die SVP will diese Behandlungen für Minderjährige verbieten. Direktlink #### (Zofinger Tagblatt) Über 40 Männer ausgenutzt: Berner unterhielt jahrelang Schwulenbordell Er vermittelte seinen Opfern die Freier und nahm ihnen die Hälfte ihrer Einnahmen ab. Die Polizei hat einen Berner verhaftet, der Männer illegal in die Schweiz schleuste und sie ausnutzte. Direktlink #### (zürich24) Kultbar Daniel H. schliesst für immer Die Bar Daniel H. im Kreis 4 war Treffpunkt, zweites Zuhause und Queer-Kultur-Hotspot. Im April 2026 endet diese Ära endgültig - nach rund 28 Jahren. Direktlink #### 100 Jahre Karneval in Worringen: „Die Grosse“ feiert ihren runden Geburtstag Neben dem Funkenkorps etablierte sich 1977 das Tambourkorps „Frisch Auf“, das heute unter dem Namen „Bundestambourcorps Frisch Auf Köln-Worringen“, weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt ist. 1980 folgte das Mädchentanzkorps „Dilldöppcher“, das im Gegensatz zu den Funken, auf moderne Showtänze setzte. Und 1985 das Kindertanzkorps und 1993 die Majorettengarde als weitere weibliche Tanzgruppen. Apropos weibliche Mitglieder. Erst ab 1987 konnten Frauen in der GKG offiziell Mitglied werde. Heute bestehe der Verein aus rund 200 Mitgliedern, berichtet Wolfgang Jansen, der als Interpret, Literat, Senatspräsident und als Prinz Wuschel I. die Grosse Karnevalsgesellschaft seit 40 Jahren kennt. Er stamme aus einer Worringer Karnevalsdynastie, sagt er. Nun führe seine Tochter Anne Nosbüsch das Familienerbe als erste Vizepräsidentin der Gesellschaft fort. Ein Novum in einhundert Jahren Vereinsgeschichte, wie er sagt. Eine weitere Besonderheit sei die gemeinsame Jubiläumsausstellung mit der KG Änze Kääls in der Worringer Filiale der Kreissparkasse Köln, die noch bis zum 10. Februar zu sehen ist. Auch die „Änze Kääls“ feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Für Oktober planen beide Gesellschaften jeweils eine Jubiläumsveranstaltung im Worringer Vereinshaus. #### 100 Jahre: Änze Kääls aus Köln-Worringen feiern ihr Jubiläumsjahr Unter dem Vereinsmotto „Änz et Levve, Freud dernevve“ waren und sind die Änze Kääls immer für eine Überraschung gut. In seinem Prinzenjahr 1996 informierte Prinz Eddy I. (Edgar Müsch) seine Gesellschaft darüber, dass er an Weiberfastnacht seine „Prinzessin“ Vicki im Kölner Rathaus heiraten werde – natürlich im Prinzenornat. Gemeinsam mit der Worringer Feuerwehr, bei der Müsch aktives Mitglied war, begleitete die Gesellschaft ihren Eddy ins Rathaus. Von 2002 bis 2022 führte er als Präsident die Gesellschaft an. Im letzten Jahr musste der Verein die Spitze neu besetzen. Müsch war als Interimslösung im Gespräch. Sein Änze-Ruhestand währte nur kurz. An einem Wochenende im Oktober feiert der Verein gemeinsam mit der Grossen Karnevalsgesellschaft, die auch in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, eine große Jubiläumsparty im Vereinshaus. #### 250.000 Euro der Kölner Wirtschaft für ein Ja-Olympia 250.000 Euro der Kölner Wirtschaft für ein Ja-Olympia Vor einigen Wochen hatten wir darüber berichtet, dass sich Oberbürgermeister Burmester um Spendengelder aus der Wirtschaft bemühte. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhren wir, dass er 40 Zusagen à 10.000 Euro erhalten haben soll. Er wusste nur nicht, wie er das über städtische Konten verbuchen sollte. Also wurde eine Initiative gegründet. Wie WDR 2 am 10. April meldete, kamen jedoch nur 250.000 Euro zusammen. Fern der Realität schreibt die Verwaltung: „Die „Wirtschaftsinitiative KölnRheinRuhr“ mit Geschäftsstelle bei der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH setzte in ein vielfältiges Spektrum an eigenen, aus Mitteln der Wirtschaft finanzierten Kommunikations- und Informationsmaßnahmen um und steht seit dem mit der Wirtschaft fest hinter der Olympiabewerbung.“ Wer ist da wohl aus der Wirtschaft abgesprungen? Das Ganze hat aber auch noch ein Geschmäckle, oder? Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### 258.000 Euro teure Erneuerung: Kunstrasenplatz des FC Pesch soll saniert werden Der gut 14 Jahre alte Kunstrasenplatz des FC Pesch ist der älteste im Kölner Norden und inzwischen recht mitgenommen – nun wird er erneuert. #### 30 Sekunden! Zeige deinen Support! Es ist ColognePride! Und die Oberbürgermeisterin von Köln will einen queeren Verein auf die Straße setzen! Schenke dem Verein 30 Sekunden deiner Zeit – zeichne die Petition! Das Schützenhaus in Köln-Poll, Heimat der queeren St. Sebastianus und Afra Schützenbruderschaft – Deutschlands einzigem queeren Schützenverein – steht vor dem unbegründeten Abriss. Damit droht nicht nur der Verlust eines historischen Ortes im Herzen von Köln-Poll, sondern auch die Zerschlagung eines einmaligen Vereins, der seit mehr als zwölf Jahren Geschichte schreibt, Inklusion lebt und queere Sichtbarkeit im traditionsreichen Schützenwesen ermöglicht. Der geplante Abriss beruht auf der verleumderischen Verwaltungspraxis eines ehemaligen, mittlerweile pensionierten Mitarbeiters. Dies wurde auch vom Gericht so festgestellt. Statt diese diskriminierenden Strukturen aufzuarbeiten, wird nun ein Symbol für queeres Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt zerschlagen. Für die Stadt Köln würden dabei nicht nur Abriss- und Entsorgungskosten von über 500.000 Euro anfallen – es würde auch eine Sozialwohnung vernichtet, ein fast 100jähriger Wald gerodet und ein gemeinnütziger Verein in die Obdachlosigkeit und Insolvenz getrieben. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie dieser Ort dem Profit oder der Gleichgültigkeit geopfert wird. Jede Stimme zählt – und deine ganz besonders. Mit deiner Unterschrift können wir zeigen: Wir stehen hinter jedem queeren Verein.  Bitte unterschreibe die Petition und teile sie mit Freunden, Familie und Nachbarn. Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen – für den Erhalt eines queeren Vereins und für eine Stadt, die ihre Geschichte nicht vergisst. 30 Sekunden! Gehe auf https://www.sebastianus-und-afra-koeln.de/petition  und gib deinen Namen und deine E-Mail-Adresse ein. Und das wars! Jetzt ist die Zeit zu handeln. Morgen könnte es zu spät sein. #### 5. LILA LADIES NIGHT – Vorverkauf jetzt eröffnet! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Freundinnen und Freunde, es ist wieder soweit – die 5. LILA LADIES NIGHT – Spring Edition steht vor der Tür und verspricht einen unvergesslichen Abend voller guter Musik, strahlender Vibes und bester Gesellschaft! ✨ Datum: Samstag, 25.04.2026 Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr Ort: Im Libützje Lindweiler, Köln Music by: DJ MAGGY Wichtige News: Der Kartenvorverkauf ist ab sofort eröffnet! Quelle #### 50-jähriges Jubiläum: Wie die Jugendfeuerwehr Worringen die Zukunft der Löschgruppe sichert 50-jähriges JubiläumWie die Jugendfeuerwehr Worringen die Zukunft der Löschgruppe sichertVon Roland Meurer12.06.2025, 14:00 UhrLesezeit 3 MinutenDie Worringer Jugendfeuerwehr bei einer Übung am Rheinufer.Copyright: Roland MeurerANZEIGEANZEIGE50 Jahre Jugendfeuerwehr Worringen: Mehr als 90 Prozent der Einsatzkräfte der Worringer Feuerwehr stammen aus der eigenen Jugendfeuerwehr.Neugierig blicken die Glanrinder auf den Wiesen am Worringer Rheinufer den vorbeifahrenden Löschfahrzeugen hinterher. Der Weg bis zum Wasser ist holprig, das Wetter an diesem Mittwochnachmittag unbeständig. Alle zwei Wochen üben die Jungs von der Worringer Jugendfeuerwehr in ihren blau-orangenen Übejacken, blauen Einsatzhosen mit reflektierenden Streifen, Feuerwehrstiefeln und orangefarbenen Helmen. „Nicht immer am Rhein“, sagt Jugendwart Marcel Schreiber, „auch schon mal am Fühlinger See oder im Gerätehaus an der Hackenbroicher Straße“.Auf dem Übeplan steht diesmal der Umgang mit Schläuchen, Verteilern und Strahlrohren. „Wir pumpen heute kein Wasser aus dem Rhein“, sagt Schreiber bei der Lagebesprechung, „sondern entnehmen das Wasser aus dem Tank des HLF“. „Das sind rund 1600 Liter.“  HLF stehe für Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, erklärt Steffi Hackmann, Oberbrandmeisterin und stellvertretende Gruppenleiterin der Worringer Nachwuchskräfte, die selbst schon seit 30 Jahren als Feuerwehrfrau aktiv ist.Löschgruppenführer Matthias Sturm (l.) und Jugendgruppenleiter Andreas Dick im neuen Löschgruppenfahrzeug Logistik (LF-L) der Freiwilligen Feuerwehr Worringen.Copyright: Roland Meurer50 Jahre Jugendfeuerwehr Worringen„Solche Übungen werden die Kinder und Jugendlichen auch beim Jubiläumsfest am 14. Juni, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Worringer Jugendfeuerwehr, vorführen“, erzählt sie. NRW-Innenminister Herbert Reul habe die Schirmherrschaft für das Fest übernommen. „Das wird ein Riesending mit viel Feuerwehr und vielen Attraktionen für Kinder“, sagt Oberbrandmeister Marcel Schreiber. Die kölschen Bands Räuber und Miljö haben Live-Auftritte zugesagt.Offiziell gegründet worden sei die Jugendfeuerwehr der Stadt Köln im April 1975 in Köln-Esch, erzählt Jugendgruppenleiter Andreas Dick (42). Damals noch gemeinsam mit den Ortschaften Esch, Porz und Wesseling, die gerade nach Köln eingemeindet worden waren. Mittlerweile gibt es in Köln 27 verschiedene Jugendfeuerwehren.Um den Fortbestand der Freiwilligen Wehr zu garantieren, hatte die Worringer Löschgruppe bereits zwei Jahre vorher eine eigene Jugendgruppe aufgestellt. „Das war vor allem der Verdienst des Kameraden Matthias Sauer“, sagt Dick. Als erster Worringer Jugendleiter hatte Sauer viele Jahre lang den nachfolgenden Gruppenleitern beratend zur Seite gestanden.Die Worringer Jugendfeuerwehr bei einer Übung am Rheinufer.Copyright: Roland MeurerPionierarbeit sichert NachwuchsWie wichtig die Jugendfeuerwehr für die Entwicklung der aktiven Löschgruppe auch heute noch ist, macht Brandinspektor Matthias Sturm (34), Löschgruppenführer der Worringer Wehr deutlich. „Seit Jahrzehnten kommen bei uns mehr als 90 Prozent der Einsatzkräfte aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr“, sagt er. Ein klarer Hinweis darauf, wie wichtig die Nachwuchsförderung ist. Dabei geht Sturm mit gutem Beispiel voran. Bereits in dritter Generation ist seine Familie Teil der Freiwilligen Feuerwehr Worringen. Schon sein Vater und Großvater haben die Brandwehr im Kölner Norden über Jahre geführt.Am Rhein sind derweil die Druckschläuche ausgerollt, Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp stehen parat, der Verteiler ist angeschlossen. „1. Rohr, Wasser Marsch!“, meldet der Schlauchtruppführer. Ein gewaltiger Wasserstrahl schießt aus dem C-Strahlrohr, das Fynn Wexel (14) in Richtung Rhein hält. Er und sein Freund Niklas Reifenrath (15) sind die ältesten Jugendfeuerwehrmänner an diesem Tag. Die beiden sind seit vier Jahren dabei, wollen mit 16 die zweijährige Grundausbildung mit Unterricht in Theorie und Praxis absolvieren, um anschließend als aktive Einsatzkräfte und Feuerwehrmänner in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr einzutreten.Sie schätzen das kameradschaftliche Verhältnis in der Mannschaft, die tollen Ausflüge, Grillpartys und Zeltlager. Die Worringer Jugendfeuerwehr sei eine homogene Gruppe von Jungen und Mädchen mit derzeit 18 Mitgliedern, ergänzt Brandmeister Dick, dessen Karriere, genau wie die von Worringens Feuerwehrchef Matthias Sturm, bei der Jugendfeuerwehr begann. Aktuell seien allerdings nur Jungs dabei, keine Mädchen, sagt er. „Die sind natürlich bei uns, wie alle anderen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, jederzeit herzlich willkommen.“Jubiläumsfest, 50 Jahre Jugendfeuerwehr Worringen am Samstag, 14. Juni 2025, 13 bis 22 Uhr, St.-Tönnis-Platz 37 (neben der Katholischen Kirche). Der Eintritt ist frei. www.feuerwehr-worringen.de #### Abfindungen für neue Jobs In der deutschen Erneuerungskrise sind Fachkräfte trotz steigender Arbeitslosigkeit knapp. Ein steuerlicher Neustart bei Abfindungen könnte die dringend benötigte Bewegung in den Arbeitsmarkt bringen. Ein Beitrag von Enzo Weber. Hier weiter lesen... #### Abgehängt in Köln – Wenn die Postleitzahl entscheidet: Geht in diesen Hochhäusern die Demokratie kaputt? Warum Vladimir Titov sein Vertrauen in den Staat verloren hat, lässt sich wohl am besten an den Wänden seiner Wohnung ablesen. Dicke Tropfen hängen an der Decke des Badezimmers. In gleichmäßigem Rhythmus fallen sie in einen Eimer auf dem Boden. Ein modrig-fauler Geruch liegt in der Wohnung. Gestützt auf eine Krücke humpelt Titov durch die Zimmer, bleibt immer wieder stehen, flucht in einer Mischung aus Russisch und Deutsch, fuchtelt mit der Gehhilfe und zeigt auf dunkle, feuchte Stellen an Wänden und Decken seiner Zwei-Zimmer-Wohnung im 15. Stock eines Hochhauses an der Osloer Straße, Köln-Chorweiler. „Fotografieren Sie das alles!“, ruft er der Fotografin zu. „Alles sollen Sie sehen!“ „Hier auch!“, ruft Titov und humpelt in Richtung Kochnische. „Funktioniert nicht mehr gut“, sagt Titov und zeigt auf die von schwarzem Schimmel überzogene Spüle. Dann lacht er bitter. Es wird das letzte Mal sein, dass man ihn an diesem Tag lachen hört. Hochhäuser auf der Osloer Straße seit Jahren berüchtigt Unter den Menschen in Chorweiler sind die drei Hochhäuser an der Osloer Straße 2-6 berüchtigt. Mehr als 900 Menschen leben dort in etwa 400 Haushalten. Seit Jahren berichten Mieterinnen und Mieter von Schimmel, der nicht beseitigt wird, von Kakerlaken, von Aufzügen, die ausfallen und nicht repariert werden. Eingezäunt ragen die drei Häuser direkt am Stadtteilzentrum in den Himmel. Wie lange das Gerüst ihnen schon die Sicht in den Kölner Norden nimmt, können viele Bewohner nicht mehr sagen. Vladimir Titov lebt seit Jahren mit Schimmel in seiner Wohnung. Copyright: Martina Goyert Alles zum Thema Ordnungsamt Köln Thema:Stadtrat Köln Diese Redaktion hat mehrfach über die Häuser berichtet. Immer wieder waren die Probleme Thema in der Bezirksvertretung, in Ausschüssen, sogar im Landtag. Für die Mieterinnen und Mieter verbessert hat sich kaum etwas. Was macht es mit Menschen wie Vladimir Titov, wenn sie seit Jahren unter solchen Bedingungen leben — teils in Wohnungen, die krank machen können? Wie gehen sie damit um, dass sich scheinbar niemand dauerhaft zuständig fühlt? Und was bedeutet das für ihren Blick auf die Demokratie, auf die vielbeschworene Handlungsfähigkeit des Staates? Abgehängt in Köln. Wenn die Postleitzahl entscheidet. Eine Recherche über eine geteilte Stadt – und die großen Fragen an den Sozialstaat Copyright: Grafik: Florian Summerer In keinem Kölner Stadtteil war die Wahlbeteiligung bei der vergangenen Kommunalwahl so niedrig wie in Chorweiler: 24,5 Prozent. Nirgendwo sonst bekam die AfD so viele Stimmen (27,4 Prozent). Chorweiler war das einzige Veedel Kölns, in dem die AfD stärkste Partei wurde. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Schimmel in Vladimir Titovs Wohnung und der Zustimmung zum Rechtspopulismus? Nirgendwo sonst stadtweit bekam die AfD so viele Stimmen (27,4 Prozent) bei der Kommunalwahl wie in Chorweiler. Copyright: Grafik Summerer Fest steht jedenfalls: Armut nährt Misstrauen. Umso mehr, wenn das Grundrecht Wohnen zur Ware wird und niemand hilft, wenn Investoren ihre Wohnungen verwahrlosen lassen. Für Köln bestätigt eine aktuelle Untersuchung des Politikwissenschaftlers Sebastian Kurtenbach diese Tendenz. Er befragte Menschen in Chorweiler, Kalk, Sülz und Weiden unter anderem dazu, wie groß ihr Zutrauen in die staatlichen Institutionen ist. In Chorweiler sagte jeder Dritte, er habe in den Staat überhaupt kein Zutrauen. In Kalk sagte das nur jeder Siebte. In der Wohnung von Vladimir Titov wuchtert überall der Schimmel. Copyright: Martina Goyert Wer mit Julia Ecker und Marion Küppers vorbei am Liverpooler Platz, hinein in die Seitenstraßen, entlang der Hochhausschluchten läuft, gewinnt einen anderen Eindruck von Chorweiler. Ecker arbeitet im Büro für Gemeinwesenarbeit der katholischen Kirchengemeinde, Küppers in der dazugehörigen Mieterkontaktstelle; beide kennen die Probleme des Stadtteils. Und trotzdem sagen sie: Chorweiler ist nicht das Zerrbild, das viele im Kopf haben. „Dieses Klischee vom armen, gefährlichen Hochhausviertel greift viel zu kurz“, sagt Küppers. „Die meisten Menschen, denen ich begegne, leben gerne hier.“ Ecker sagt: „In den vergangenen Jahren hat sich wirklich etwas bewegt.“ Vor rund zehn Jahren kaufte die GAG in Chorweiler etwa 1200 Wohnungen im Zentrum von Chorweiler, sanierte sie und wertete die Bestände auf. Rund um die Hochhäuser an der Osloer Straße, der Florenzer Straße und der Stockholmer Straße entstanden Spielplätze und kleine grüne Oasen, durch die Küppers und Ecker laufen. Der Kauf der Wohnblocks beförderte Kölns Image als soziale Stadt, zumal er gegen den erbitterten Widerstand von Kleinaktionären durchgefochten wurde, die ihre Rendite in Gefahr sahen. Marion Küppers (l.) und Julia Ecker arbeiten als Sozialarbeiter in Chorweiler. Copyright: Uwe Weiser Schule gemacht hat das Leuchtturmprojekt nicht. „Wohnen ist und bleibt das große Reizthema hier“, sagt Ecker. Die GAG habe mit ihren Sanierungen viel für das Veedel getan. „Aber einige Hochhäuser gehören weiter privaten Immobilienfirmen, die sich in den vergangenen Jahren kaum oder gar nicht gekümmert haben.“ Besonders groß ist der Frust in der Osloer Straße 2-6. Seit Jahren begleiten Ecker und Küppers Mieterinnen und Mieter, deren Wohnungen verfallen — während sie teils ähnlich hohe oder sogar höhere Mieten zahlen als Nachbarn im nächsten Hochhaus, die in einem sanierten GAG-Bestand leben. „Da ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft entstanden“, sagt Ecker. „Und die Menschen sehen diesen Unterschied jeden Tag, wenn sie aus dem Fenster schauen.“ Anwohner blicken skeptisch auf neuen Eigentümer Jetzt gibt es Hoffnung: Ende 2025 verkaufte die Zentral Boden Immobiliengruppe die Hochhäuser an die I-Wohnen, es gibt einen neuen Hausverwalter, der umfangreiche Sanierungsarbeiten angekündigt hat. Erste Arbeiten haben im Mai tatsächlich begonnen. Doch dass sich mit dem neuen Eigentümer wirklich etwas ändert, glauben viele Bewohner nicht. Läuft man durch die Flure der drei Hochhäuser, schlägt einem Skepsis und Groll entgegen. Eine Bewohnerin sagt, dass es für die Zeit der Arbeiten für sie keine Ersatzwohnung gebe. Stattdessen solle sie während der Sanierung Sanitäranlagen in Containern im Erdgeschoss nutzen. „Eine Zumutung“, sagt sie. Andere berichten von massiven Mietsteigerungen. i Über die Serie In keiner anderen deutschen Millionenstadt ist die Kluft zwischen armen und reichen Stadtteilen so groß wie in Köln – und sie wächst weiter. In unserer mehrteiligen Serie zeigen wir, was das für den Alltag der Menschen bedeutet: von der Schlange vor der Essensausgabe am Kölnberg bis zu Schrottimmobilien in Chorweiler, von Drogenkriminalität in Kalk bis zu überforderten Kitas in Mülheim und einer geschlossenen Kinderarztpraxis in Meschenich. Wir fragen: Welche Klischees über „Brennpunkte“ stimmen – und welche nicht? Werden Arme wirklich ärmer? Bröckelt der Sozialstaat oder ist er so aufgebläht, dass Hilfe viele nicht mehr erreicht? Und was passiert mit dem Vertrauen in Demokratie und Staat, wenn die Postleitzahl über Lebenschancen entscheidet? Und wir wollen auch Ihre Perspektive hören. Leben oder arbeiten Sie in einem Stadtteil, der den Anschluss verliert? Sind Sie dort aufgewachsen? Schildern Sie uns Ihre Erfahrung und auch Ihre Ideen für Lösungen an ksta-koeln@kstamedien.de Hans Jörg Depel vom Kölner Mieterverein nennt die Häuser an der Osloer Straße „Schrottimmobilien“: „Ich gehe mit diesem Begriff nicht leichtfertig um, aber hier trifft er zu.“ Dass es mit dem neuen Eigentümer besser werde, bezweifelt er. Auch die Stadt sieht er in der Pflicht. Sie hätte früher und entschiedener eingreifen können. „Man hätte früher prüfen müssen, inwieweit ordnungsrechtlich eingeschritten werden kann.“ Sowohl der frühere als auch der neue Eigentümer der Hochhäuser antworten nicht auf Fragen zu den Problemen in den Häusern. Die Stadt Köln teilt mit, die Mängel an der Osloer Straße seien ihr „seit mehreren Jahren“ bekannt. Die Wohnungsaufsicht führe dort zahlreiche Verfahren, unter anderem wegen Feuchtigkeit und Schimmel, Heizungs- und Warmwasserausfällen sowie defekter Aufzüge. Man stehe in engem Austausch mit der neuen Hausverwaltung; der vorgelegte Sanierungsplan sei aus Sicht der Stadt „schlüssig“. Den Vorwurf, nicht entschieden genug eingegriffen zu haben, weist die Stadt zurück: Man mache von Ordnungsverfügungen, Zwangsmitteln und Bußgeldverfahren „regen Gebrauch“. Eingezäunt ragen die drei Häuser an der Osloer Straße in den Himmel. Wie lange das Gerüst ihnen schon die Sicht in den Kölner Norden nimmt, können viele Bewohner nicht mehr sagen. Copyright: Martina Goyert Die Frage ist, wie energisch die Stadt gegen Eigentümer vorgeht, die ihre Immobilien vernachlässigen. Auch in der Glashüttenstraße in Porz, in Finkenberg und Meschenich gibt es immer wieder Beschwerden über Aufzüge, die monatelang nicht saniert werden, Brandschäden, die nicht behoben werden, Wohnungen, in den 13 statt drei Menschen wohnen, Unrat und Ungeziefer in Fluren und Vorgärten, Mieter, die sich alleingelassen fühlen. Wäre das in Sülz, Klettenberg, Dellbrück oder Lindenthal denkbar? Während der Sanierung in der Osloer Straße in Chorweiler sollen Sanitärcontainer und Wasserkanister bereitstehen, für ältere, kranke oder mobilitätseingeschränkte Mieterinnen und Mieter seien Ausweichwohnungen sowie Trocken- und Biotoiletten vorgesehen. Derzeit gebe es „keinen Anhaltspunkt, an der Ernsthaftigkeit der Planungen und Realisierungsabsicht zu zweifeln“, teilt die Stadt mit. Lea Brudna bleibt skeptisch. Sie wohnt ein paar Stockwerke unter Vladimir Titov. Brudna wurde als jüdischer Kontingentflüchtling in Deutschland aufgenommen, wie so viele Menschen hier im Viertel. Drei Rohrbrüche hat die 85-Jährige in den vergangenen Jahren erlebt, erzählt sie. Zweimal verlor sie dabei ihre Möbel. Ein Jahr lang konnte sie nicht in ihrer eigenen Wohnung schlafen und lebte bei ihrer Tochter Mariana. Erst als ein weiterer Rohrbruch ihre Wohnung überflutete, habe der Vermieter eingelenkt und ihr Ersatz zwei Häuser weiter angeboten. Lea Brudna bleibt wie viele hier skeptisch, ob sich wirklich etwas mit dem neuen Eigentümer ändert. Copyright: Martina Goyert Ihre Tochter Mariana, 56 Jahre alt, wird wütend, wenn sie daran denkt. „Nicht nur meine Mutter — in den Häusern wohnen überall alte Leute. Die hatten Angst und Panik. Und nicht jeder von ihnen hat Kinder, die sich kümmern können.“ Fühlt sie sich alleingelassen? Brudna sagt: „Alle, mit denen ich gesprochen habe, lächelten und waren nett zu mir. Aber passiert ist nichts.“ Briefe, Anträge, persönliche Vorsprachen bei Ämtern und Vermietern habe es zur Genüge gegeben. „Alles. Aber es hat nichts funktioniert.“ Den Glauben an die Politik habe ich schon lange verloren. Mariana Brudna Von Politik wollen Mutter und Tochter nichts wissen. Dass die AfD in Chorweiler so erfolgreich ist, verwundert sie nicht. Grund sei nicht die Zustimmung zur Ideologie der Partei, glaubt Mariana Brudna, sondern die Erschöpfung von Menschen, die das Gefühl haben, dass sich niemand zuständig fühlt. „Das ist Frust“, sagt sie. „Wenn ständig etwas in der Wohnung ist und du immer wieder fragst, aber nur vertröstet wirst und niemand Verantwortung übernimmt, dann hast du irgendwann genug. Den Glauben an die Politik habe ich schon lange verloren“, sagt sie. Es könnte noch einen weiteren Grund für die Stärke der AfD in Chorweiler geben. Immer wieder wird Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, insbesondere sogenannten Russlanddeutschen, eine Nähe zu den extrem Rechten nachgesagt — teils wegen konservativer Einstellungen, teils, weil die AfD demonstrativ Nähe zu Russland zeigt. Und der Anteil der Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion ist in Chorweiler sehr hoch. Rund 12.000 Menschen mit Wurzeln aus dem postsowjetischen Raum leben im Stadtbezirk, darunter sogenannte Russlanddeutsche, Spätaussiedler und jüdische Kontingentflüchtlinge. In den vergangenen Jahren kamen viele Menschen aus Syrien, Afghanistan und vor allem aus der Ukraine hinzu. Ein wichtiger Ankerpunkt für die Menschen aus Osteuropa ist das Begegnungszentrum der Synagogen-Gemeinde, kaum hundert Meter von der Osloer Straße entfernt. Hinter der blauen Fassade des Flachbaus verdichten sich nicht nur die Konflikte des Viertels, sondern auch globale Krisen: der Krieg im Nahen Osten, der Krieg in der Ukraine. Wie brisant die Frage nach der Stärke der AfD ist, zeigt sich daran, dass zum Gespräch mit dem Leiter des Zentrums, Ilya Rivin, kurzfristig auch Abraham Lehrer kommt,  Vorsitzender der Kölner Synagogen-Gemeinde und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ilya Rivin in der Bibliothek seines Begnungszentrums in Chorweiler Copyright: Alexander Schwaiger Als 2022 der Krieg in der Ukraine begann, war die Synagogen-Gemeinde in Chorweiler eine der ersten Anlaufstellen für Geflüchtete, erklärt Rivin. „Wir können Russisch und Ukrainisch, wir sind ausgebildete Sozialarbeiter“, sagt er. „Und wir haben Erfahrung mit traumatisierten Menschen, weil wir seit Jahren mit Holocaust-Überlebenden arbeiten.“ Doch im Viertel leben auch viele Menschen, die sich als Russen verstehen – und nun in der Synagogen-Gemeinde auf Menschen treffen, die vor russischen Bomben geflohen sind. Der Krieg, der Tausende Kilometer entfernt tobt, sitzt in Chorweiler mit am Küchentisch, im Treppenhaus, auf dem Marktplatz. Rivin gibt sich alle Mühe, dass er nicht auch in den Räumen der Gemeinde tobt. „Wir sagten, dass wir auf keinen Fall Unterstützung anbieten für Menschen, die andere Menschen selektieren.“ Wer in das Begegnungszentrum kommt, lässt den Krieg vor der Tür. Nähe von russischsprachigen Einwanderern zur AfD? Dass russischsprachigen Einwanderern pauschal eine Nähe zur AfD unterstellt wird, hält Abraham Lehrer für zu einfach. Ja, es gebe Menschen, auch in der Gemeinde, die an der alten Heimat hingen und über russisches Fernsehen und Internet beeinflusst würden. „Aber dass das durchgängig für unsere Gemeindemitglieder gilt, glaube ich nicht.“ Den Grund für die AfD-Stärke in Chorweiler sieht er etwa in den vernachlässigten Hochhäusern. „Die Menschen, die hier wohnen, mit Eigentümern, mit Verwaltungsgesellschaften, die sich überhaupt nicht gekümmert haben — diese Frustration, ich würde nicht ausschließen, dass deswegen jemand AfD wählt.“ Dann wird Lehrer grundsätzlicher: „Wenn der soziale Aufstieg gelingt, wird Chorweiler schnell verlassen. Es sind meistens Menschen, die kaum eine Alternative haben. Und die suchen dann wahrscheinlich bei der AfD eine Lösung. Was in meinen Augen totaler Quatsch ist. Aber Extreme fangen schnell Leute ein, die unzufrieden sind.“ Abraham Lehrer im Begegnungszentrum Chorweiler Copyright: Alexander Schwaiger Den schlechten Ruf von Chorweiler hält Rivin inzwischen für unbegründet: „Als ich 2016 angefangen habe, habe ich viel öfter mit der Polizei kommuniziert. Aber seit der Corona-Zeit ist es hier ruhiger.“ Lehrer sieht es nüchterner: „Was stimmt, ist die prekäre Situation hier. Die meisten Menschen, die in diesen Hochhäusern wohnen, sind auf öffentliche Hilfe angewiesen.“ Von den vielen Menschen, mit denen diese Redaktion in Chorweiler gesprochen hat, sagte niemand, dass er das Viertel verlassen wolle. Nicht einmal Vladimir Titov, der in seiner schimmelbefallenen Wohnung im 15. Stock der Osloer Straße lebt. Natürlich, sagt er, möchte er endlich raus aus dieser Wohnung. Aber am liebsten in eine Seniorenwohnung in der Nähe. „Das Haus hier sollte am besten abgerissen werden. Das ist alles eine Katastrophe, da lässt sich nichts mehr machen.“ Früher, sagt Titov, sei Chorweiler ein schönes Viertel gewesen, bevor er ein Klischee verwendet, das Populisten auch gern nutzen: Seit Jahren gehe es bergab. Nicht nur hier, sondern im ganzen Land. „Die ganzen Menschen, die hierhin gekommen sind, aus der Ukraine oder aus Afrika, die können sich nicht benehmen“, schimpft Titov. Deswegen wähle er die AfD. „Damit endlich wieder Ordnung herrscht in diesem Land und sich jemand um die Probleme kümmert.“ Mit den Problemen, so scheint es, meint Titov vor allem auch seine eigenen vier Wände. #### AfD wollte jedes Mal geheime Abstimmung: Sitzung der Bezirksvertretung Köln-Chorweiler abgebrochen VonDavid SchmitzBüschges bestätigt, dass es bisher nicht zu einem persönlichen Gespräch gekommen sei. Es bestünde jedoch die Absicht, dieses nachzuholen. „Wir möchten aber darauf verzichten, dass Herr Gökpinar an diesem Gespräch teilnimmt“, sagte Büschges. #### Afrikas Rolle in Europas neuer Rohstoffpolitik Die jüngsten geopolitischen Ereignisse haben Afrika strategisch näher an Europa gerückt. Die EU steht vor der Herausforderung, normative Ansprüche mit pragmatischen Interessen zu verbinden. Ein Beitrag von Fabian Fritzsche. Hier weiter lesen... #### After-Work Party im Veedel – Ein unvergesslicher Abend erwartet euch! Bürgerverein Lindweiler e.V. Der Bürgerverein Lindweiler lädt herzlich zu einer unvergesslichen After-Work Party ein, die am Freitag, den 13. März 2026, im Veedel stattfindet. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr. Es erwarten euch mitreißende Beats aus den 80er, 90er Jahren, RnB und technoiden Klängen – ein musikalisches Spektakel für alle Tanzbegeisterten! Kommen, tanzen und feiern – Jeder ist… Quelle #### Aktuelle Zahlen: So hat der Kölner Stadtbezirk Chorweiler bei der Bundestagswahl 2025 gewählt UpdateAktuelle ZahlenSo hat der Kölner Stadtbezirk Chorweiler bei der Bundestagswahl 2025 gewähltVon Anica Tischler und Sara Pichireddu24.02.2025, 00:54 UhrLesezeit 4 MinutenAm 23. Februar 2025 findet auch in Köln die Bundestagswahl statt. Alle Infos zum Stadtbezirk Chorweiler. (Symbolbild)Copyright: Julian Stratenschulte/dpaANZEIGEAm 23. Februar hat Deutschland den neuen Bundestag gewählt. Hier finden Sie alle Informationen zur Wahl im Stadtbezirk Chorweiler.Am 23. Februar 2025 fand die Bundestagswahl in ganz Deutschland statt – und somit auch in Köln. Gewählt wurden mit zwei Stimmen die Abgeordneten des Bundestags, die dann ihrerseits den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin wählen.Bundestagswahl 2025: So hat der Stadtbezirk Chorweiler gewähltEine Übersicht zu Köln und der Region finden Sie hier.Der Stadtbezirk Chorweiler gehört zum Wahlkreis 94 Köln III. Hier finden Sie die Wahlergebnisse für den Wahlkreis 94 Köln III.Alles zum Thema Deutscher BundestagThema:Olaf ScholzDiese Übersichtsseite wird regelmäßig aktualisiert.In welchen Veedeln wird im Stadtbezirk Chorweiler gewählt und zu welchem Wahlkreis gehört der Bezirk?Der Stadtbezirk Chorweiler gehört zum Wahlkreis 94 Köln III. In den folgenden Veedeln wird gewählt: Bundestagswahl 2025: Wie kann ich im Stadtbezirk Chorweiler wählen?Wählen darf bei den Bundestagswahlen, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, Deutsche oder Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist und mindestens seit drei Monaten vor der Wahl in Deutschland wohnt. Seit 2019 dürfen auch alle behinderten Menschen wählen.Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten Sie in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Wahl per Post. Dafür müssen Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sein. Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie dann über das Wahllokal, in dem Sie wählen können und ob es barrierefrei erreichbar ist.Als wahlberechtigte und im Wählerverzeichnis eingetragene Person können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihre Stimmen persönlich oder per Briefwahl abgeben. Bundestagswahl 2025: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten – was kann ich tun?Erfüllen Sie die Voraussetzungen und sind wahlberechtigt, können Sie auch ohne Wahlunterlagen an der Bundestagswahl teilnehmen. Dafür legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass in Ihrem Briefwahlbüro beziehungsweise Wahllokal vor – sofern Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind, können Sie dort ihre Stimmen abgeben.Sie haben keine Wahlbenachrichtigung erhalten, haben jedoch eine erwartet? In diesem Fall wenden Sie sich an Ihr zuständiges Wahlbüro.Briefwahl in Köln – Wie wähle ich per Post?In Ihrer Wahlbenachrichtigung finden Sie einen Vordruck, den Sie per Post zurücksenden können. Anschließend werden Ihnen die Briefwahlunterlagen zugeschickt. Alternativ können Sie Ihre Briefwahlunterlagen im Wahlbüro persönlich, schriftlich oder online beantragen und abholen.In diesem Jahr gibt es für Kölnerinnen und Kölner nur vier Direktwahlbüros in der Stadt. Entsprechend ihrem Wohnort und der Zuordnung in den Wahlkreis sind die Wahlbüros folgendermaßen aufgeteilt:Wahlkreis 92 Köln I: Kundenzentrum Port, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 KölnWahlkreis 93 Köln II: Kundenzentrum Rodenkirchen, Mannesmannstraße 10, 50996 KölnWahlkreis 94 Köln III: Kundenzentrum Nippes, Neusser Straße 450, 50733 KölnWahlkreis 100 Leverkusen - Köln IV: Kundenzentrum Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 KölnSchicken Sie den Wahlbrief postalisch, sollten Sie ihn in der Regel spätestens am dritten Werktag vor der Wahl absenden – also am 19. Februar 2025.Direkte Briefwahl für die Bundestagswahl in Köln – Wie wähle ich vorab?Die Briefwahl direkt im Wahlbüro ist eine Sonderform der Briefwahl. Im Wahlbüro kann in den Wochen vor der Wahl die Beantragung der Briefwahl und/oder die Abgabe der Briefwahlstimme in Person erfolgen.Wer es also etwa nicht schafft, den Wahlbrief rechtzeitig vor der Wahl zur Post zu bringen, kann den Umschlag direkt und spätestens bis zum Wahltag bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgeben.Bundestagswahl 2025: Darf ich mit Vollmacht für Dritte wählen?Die Stimmabgabe durch eine bevollmächtigte Person ist bei der Bundestagswahl 2025 nicht möglich. Wer am Wahltag selbst verhindert ist, kann aber per Briefwahl teilnehmen – die Unterlagen können aber mit einer schriftlichen Vollmacht für jemand anderen beantragt werden. In diesem Fall geht das dann nur persönlich oder schriftlich, nicht elektronisch.Bundestagswahl 2025: Wie viele Stimmen habe ich und wie zählen sie?Alle Wählerinnen und Wähler haben bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat oder eine Direktkandidatin gewählt, die von den Parteien für jeden Wahlkreis nominiert werden. Wer den Wahlkreis – es gibt 299 in Deutschland – gewinnt, kann in den Bundestag einziehen.Die Wahlkreise sind so aufgeteilt, dass in jedem ungefähr gleich viele Wahlberechtigte leben. Dementsprechend ist die Dichte in NRW besonders hoch. Mit der Zweitstimme entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wieviele Sitze eine Partei im Bundestag bekommt. Diese Sitze werden über die Landeslisten gefüllt, die Politiker und Politikerinnen ziehen der Reihenfolge entsprechend ins Kabinett. Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war. Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein.Detaillierte Informationen zu Wahlen veröffentlicht die Stadt Köln hier. #### Aktuelle Zahlen: So wählen Köln-Roggendorf und -Thenhoven bei der Bundestagswahl 2025 Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Aktuelle Zahlen: So wählt der Kölner Stadtbezirk Chorweiler bei der Bundestagswahl 2025 UpdateAktuelle ZahlenSo wählt der Kölner Stadtbezirk Chorweiler bei der Bundestagswahl 2025Von Anica Tischler und Sara Pichireddu23.02.2025, 17:49 UhrLesezeit 4 MinutenAm 23. Februar 2025 findet auch in Köln die Bundestagswahl statt. Alle Infos zum Stadtbezirk Chorweiler. (Symbolbild)Copyright: Julian Stratenschulte/dpaANZEIGEAm 23. Februar wählt Deutschland den neuen Bundestag. Hier finden Sie alle Informationen zur Wahl im Stadtbezirk Chorweiler.Am 23. Februar 2025 findet die Bundestagswahl in ganz Deutschland statt – und somit auch in Köln. Gewählt werden mit zwei Stimmen die Abgeordneten des Bundestags, die dann ihrerseits den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin wählen.Wir geben einen Überblick darüber, in welchen Bezirken Sie wählen können und wie die Bundestagswahl 2025 in Köln funktioniert.Bundestagswahl 2025: So wählt der Stadtbezirk ChorweilerHier finden Sie den aktuellen Stand der Auszählungen für Ihren Stadtbezirk. Die Grafik wird ab 18 Uhr am Wahltag fortlaufend aktualisiert und stellt noch kein Endergebnis dar. Eine Übersicht zu Köln und der Region finden Sie hier.Alles zum Thema Deutscher BundestagDer Stadtbezirk Chorweiler gehört zum Wahlkreis 94 Köln III. Hier finden Sie die Wahlergebnisse für den Wahlkreis 94 Köln III.Diese Übersichtsseite wird regelmäßig aktualisiert.In welchen Veedeln wird im Stadtbezirk Chorweiler gewählt und zu welchem Wahlkreis gehört der Bezirk?Der Stadtbezirk Chorweiler gehört zum Wahlkreis 94 Köln III. In den folgenden Veedeln wird gewählt: Bundestagswahl 2025: Wie kann ich im Stadtbezirk Chorweiler wählen?Wählen darf bei den Bundestagswahlen, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, Deutsche oder Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist und mindestens seit drei Monaten vor der Wahl in Deutschland wohnt. Seit 2019 dürfen auch alle behinderten Menschen wählen.Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten Sie in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Wahl per Post. Dafür müssen Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sein. Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie dann über das Wahllokal, in dem Sie wählen können und ob es barrierefrei erreichbar ist.Als wahlberechtigte und im Wählerverzeichnis eingetragene Person können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihre Stimmen persönlich oder per Briefwahl abgeben. Bundestagswahl 2025: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten – was kann ich tun?Erfüllen Sie die Voraussetzungen und sind wahlberechtigt, können Sie auch ohne Wahlunterlagen an der Bundestagswahl teilnehmen. Dafür legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass in Ihrem Briefwahlbüro beziehungsweise Wahllokal vor – sofern Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind, können Sie dort ihre Stimmen abgeben.Sie haben keine Wahlbenachrichtigung erhalten, haben jedoch eine erwartet? In diesem Fall wenden Sie sich an Ihr zuständiges Wahlbüro.Briefwahl in Köln – Wie wähle ich per Post?In Ihrer Wahlbenachrichtigung finden Sie einen Vordruck, den Sie per Post zurücksenden können. Anschließend werden Ihnen die Briefwahlunterlagen zugeschickt. Alternativ können Sie Ihre Briefwahlunterlagen im Wahlbüro persönlich, schriftlich oder online beantragen und abholen.In diesem Jahr gibt es für Kölnerinnen und Kölner nur vier Direktwahlbüros in der Stadt. Entsprechend ihrem Wohnort und der Zuordnung in den Wahlkreis sind die Wahlbüros folgendermaßen aufgeteilt:Wahlkreis 92 Köln I: Kundenzentrum Port, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 KölnWahlkreis 93 Köln II: Kundenzentrum Rodenkirchen, Mannesmannstraße 10, 50996 KölnWahlkreis 94 Köln III: Kundenzentrum Nippes, Neusser Straße 450, 50733 KölnWahlkreis 100 Leverkusen - Köln IV: Kundenzentrum Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 KölnSchicken Sie den Wahlbrief postalisch, sollten Sie ihn in der Regel spätestens am dritten Werktag vor der Wahl absenden – also am 19. Februar 2025.Direkte Briefwahl für die Bundestagswahl in Köln – Wie wähle ich vorab?Die Briefwahl direkt im Wahlbüro ist eine Sonderform der Briefwahl. Im Wahlbüro kann in den Wochen vor der Wahl die Beantragung der Briefwahl und/oder die Abgabe der Briefwahlstimme in Person erfolgen.Wer es also etwa nicht schafft, den Wahlbrief rechtzeitig vor der Wahl zur Post zu bringen, kann den Umschlag direkt und spätestens bis zum Wahltag bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgeben.Bundestagswahl 2025: Darf ich mit Vollmacht für Dritte wählen?Die Stimmabgabe durch eine bevollmächtigte Person ist bei der Bundestagswahl 2025 nicht möglich. Wer am Wahltag selbst verhindert ist, kann aber per Briefwahl teilnehmen – die Unterlagen können aber mit einer schriftlichen Vollmacht für jemand anderen beantragt werden. In diesem Fall geht das dann nur persönlich oder schriftlich, nicht elektronisch.Bundestagswahl 2025: Wie viele Stimmen habe ich und wie zählen sie?Alle Wählerinnen und Wähler haben bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat oder eine Direktkandidatin gewählt, die von den Parteien für jeden Wahlkreis nominiert werden. Wer den Wahlkreis – es gibt 299 in Deutschland – gewinnt, kann in den Bundestag einziehen.Die Wahlkreise sind so aufgeteilt, dass in jedem ungefähr gleich viele Wahlberechtigte leben. Dementsprechend ist die Dichte in NRW besonders hoch. Mit der Zweitstimme entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wieviele Sitze eine Partei im Bundestag bekommt. Diese Sitze werden über die Landeslisten gefüllt, die Politiker und Politikerinnen ziehen der Reihenfolge entsprechend ins Kabinett. Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war. Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein.Detaillierte Informationen zu Wahlen veröffentlicht die Stadt Köln hier. #### Aktuelle Zahlen: So wählt Köln-Blumenberg bei der Bundestagswahl 2025 Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Aktuelle Zahlen: So wählt Köln-Worringen bei der Bundestagswahl 2025 Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Als Reaktion auf AfD-Verhalten: Kölner Stadtrat plant wichtige Änderung der Geschäftsordnung Aber laut des OVG-Urteils und Dietlein geht es weniger um den Schutz der Minderheiten. „Denn letztlich soll der Öffentlichkeitsgrundsatz eben auch transparent machen, wer welche Entscheidungen zu verantworten hat. Geheime Abstimmungen sind also immer auch als Ausnahme von dem – im Demokratieprinzip wurzelnden – Grundsatz der (Sitzungs-)Öffentlichkeit zu verstehen.“ #### Amateurfußball: Bitteres Aus für Kölner Oberliga-Verein Bitter für den FC Pesch: Die Kölner Nummer fünf in der laufenden Saison zieht sich vorzeitig aus der Mittelrheinliga zurück. #### Angriff in Chorweiler: Unbekannter schlägt und tritt Tankstellen-Kunden – Polizei fahndet mit Fotos Ein Unbekannter hat in einer Tankstelle in Chorweiler zwei Kunden angegriffen und beleidigt. Die Polizei sucht nun mit Überwachungsbildern nach dem Täter. #### Angriff in Köln-Seeberg: Vierköpfige Gruppe attackiert Fußgänger mit Tritten und Schlägen Das Kriminalkommissariat 54 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red) #### Anmeldung zum Garagenflohmarkt 21.9. Bürgerverein Lindweiler e.V. Parallel zur Anmeldung sende ich den Kostenbeitrag von 10,- Euro auf das Konto IBAN DE83370502990000702654, BIC COKSDE33XXX bei der KSK Köln oder per Paypal an info@bv-lindweiler.de. BITTE UNBEDINGT IM VERWENDUNGSZWECK NACHNAME UND STRASSE ANGEBEN! Herzlichen Dank! Nicht vorab bezahlte Stände werden am Tag des Flohmarktes persönlich am jeweiligen Stand kassiert. … Quelle #### Ärger um Klärschlamm: 20 Laster sollen täglich die geplante Anlage in Köln-Merkenich ansteuern Nach einem Beschluss, soll mehr Klärschlamm per Lkw statt per Schiff zur geplanten Verbrennungsanlage im Kölner Norden geliefert werden. #### Auf dem Weg in die Postwachstumsstadt Boden ist endlich, aber seine Nutzung entscheidet über Wohnraum, Klimaresilienz und soziale Gerechtigkeit. Urban Commons und Commons-Public-Partnerships könnten die Bodenpolitik demokratisieren und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung gegen Finanzialisierung und Verdrängung stärken. Hier weiter lesen... #### Auf der Suche nach neuen Allianzen Im Zuge der Transformation sind Bündnisse zwischen Umwelt-, Sozialverbänden und Gewerkschaften entstanden – die jedoch aufgrund von Polykrisen und gesellschaftlichem Backlash ins Wanken geraten. Für deren Wiederbelebung ist entscheidend, Klimaschutz stärker mit sozialer Sicherheit und öffentlicher Daseinsvorsorge zu verbinden. Hier weiter lesen... #### Auf Parkplatz: Bau des Aqualand-Hotels in Chorweiler könnte 2026 beginnen Auf ParkplatzBau des Aqualand-Hotels in Chorweiler könnte 2026 beginnenVon Christopher Dröge26.01.2025, 10:01 UhrLesezeit 2 MinutenDer Parkplatz des Aqualands wird einem Hotel und einem Parkhaus weichen. (Archivbild)Copyright: Christopher DrögeLängere Zeit war es still um die Pläne der Aqualand-Betreiber, ein eigenes Hotel zu errichten. Doch der Prozess zur läuft nach wie vor.Es ist etwas mehr als zwei Jahre her, seit der Entwurf des Hotelneubaus, den das Aqualand auf seinem Parkplatz errichten möchte, der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde. Doch das Verfahren zu dessen Realisierung schreitet nach wie vor voran: Als jüngstes Lebenszeichen wurden im Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung Chorweiler nun Mitteilungen mit den notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans des Geländes vorgestellt.Das Hotel, das dem Entwurf nach künftig den Namen „Aqu'otel“ tragen soll, wird demnach etwa 150 Zimmer umfassen. Als Ersatz für den Parkplatz umfassen die Pläne auch den Bau eines Parkhauses mit 250 Stellplätzen, das nordwestlich des Hotels gebaut werden soll. Als Ausgleich für die Versiegelungen soll der am Rande des Geländes gelegene Schotterplatz, der bislang an Tagen mit hohem Besucheraufkommen zur Erweiterung der Parkplatzfläche genutzt wurde, teilweise entsiegelt werden.Ein Modell des künftigen Hotels konnte 2022 bei der Offenlegung der Pläne besichtigt werden.Copyright: Christopher Dröge Köln-Chorweiler: Neugestaltung des Aqualand-Eingangs und zukünftige PläneDurch die Neuaufteilung des Geländes wird auch der Eingangsbereich des Aqualands sein Gesicht verändern: Die Gartenanlage mit ihren Teichen und der markanten Holzbrücke darüber werden verschwinden, stattdessen soll eine konventionellere Rampen- und Treppenanlage errichtet werden.Insgesamt allerdings soll sich der Grünanteil des Umfelds sogar erhöhen, so die Mitteilung, denn sowohl die Flachdächer als auch die Fassade des Baus sollen begrünt werden. Gäste des Hotels werden sich allerdings nicht den Elementen aussetzen müssen: Ein unterirdischer „Bademantelgang“ soll eine direkte Verbindung zwischen beiden Gebäuden herstellen.Die Mitteilungen zeigen auch, dass die Betreibergesellschaft des Aqualands trotz der Verlängerung der Geflüchtetenunterkunft auf dem gegenüberliegenden Parkplatz 5 des Fühlinger Sees an ihren Plänen festhält. Bei einer Bürgersprechstunde im Herbst 2023 hatte ein Sprecher des Unternehmens erklärt, man trage die Unterkunft für die ursprünglich geplante Dauer mit, werde danach jedoch kein Alternativstandort gefunden, müsse man den Hotelplan überdenken.Davon ist nun keine Rede mehr. „Das Hotel wird kommen, wir haben bereits einfach bereits zu viel in das Projekt investiert“, stellte der Geschäftsführer des Aqualands, Marcus Steinhart klar. Über die Verlängerung der Unterkunft sei man natürlich nicht erfreut, räumte er unumwunden ein. „Mit Blick auf die Entwicklungen in Syrien rechnen wir allerdings auch damit, dass sich die allgemeine Situation entspannen wird“, sagt er. Insgesamt sei die internationale Lage zwar noch sehr unwägbar, „aber wir rechnen erstmal nicht damit, dass sich die Zahl der Geflüchteten wesentlich erhöhen wird.“Zurzeit stehe man kurz davor, den Antrag auf Baugenehmigung einzureichen, so Steinhart. Läuft das Genehmigungsverfahren reibungslos, könnte der Bau Mitte des nächsten Jahres beginnen. #### Auffälliges Inserat: Beamte fassen mutmaßlichen Autohehler beim Verkaufsversuch eines gestohlenen Audi Auffälliges InseratBeamte fassen mutmaßlichen Autohehler beim Verkaufsversuch eines gestohlenen Audi16.01.2025, 18:25 UhrLesezeit 1 MinuteDie Polizei konnte einen mutmaßlichen Autohehler festnehmen. (Symbolbild)Copyright: Uwe WeiserEin auffälliges Inserat auf einer Online-Verkaufsplattform führte die Polizei auf die Spur des Verdächtigen.Zivilbeamte der Polizei Köln haben am Mittwochabend einen mutmaßlichen Autohehler auf der Montessoristraße in Pesch festgenommen. Der Mann soll versucht haben, dort einen gestohlenen Audi Q5 Sportback zu verkaufen. Zuvor waren die Beamten auf ein auffälliges Inserat auf einer Online-Verkaufsplattform gestoßen.Polizei: Zusätzlicher Haftbefehl wegen Verstöße gegen das BetäubungsmittelgesetzDie Polizisten beobachteten den 26-Jährigen dabei, wie er sein Fahrzeug abstellte. Wie sich herausstellte, waren sowohl die Kennzeichen als auch die im Fahrzeug gefundenen Papiere gefälscht. Zudem sei das hochwertige Fahrzeug als gestohlen gemeldet gewesen. Die Beamten stellten es sicher.Gegen den Mann lag bereits ein Haftbefehl vom Amtsgericht Augsburg vor wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. (red) #### Aus gutem Grund? Zentrale Lagen sind nicht wegen der Gebäude, sondern wegen der Infrastruktur so teuer, die in Bodenwerten sichtbar wird. Genau darin liegt die ökonomische Logik des Äquivalenzprinzips zur Rechtfertigung der Grundsteuer. Hier weiter lesen... #### Aus Protest gegen Kürzungen: Kölner Jugendring gibt Ehrenamtspreis zurück – Massive Kritik an der Stadt Der Kölner Jugendring gibt seinen Kölner Ehrenamtspreis 2024 zurück. Die Rückgabe des Preises, die in der nächsten Stadtratssitzung erfolgen soll, sei ein symbolischer Akt, um gegen die Sparpläne im städtischen Doppelhaushalt für 2025 und 2026 zu protestieren, sagte Konrad Schmitz, Vorsitzender des Kölner Jugendrings, am Dienstagmittag vor Beginn des Jugendhilfeausschusses auf dem Theo-Burauen-Platz. „Eine Stadt, die sich kinder- und jugendfreundliche Kommune nennt, darf ihre Jugendverbände nicht im Stich lassen.“300.000 Euro weniger will die Stadt ab dem Jahr 2026 für die Jugendverbandsarbeit zur Verfügung stellen. Die Förderung des Ferienhilfswerks soll um 700.000 Euro reduziert werden. „Ferienfreizeiten und Stadtranderholung können sich dann nur noch reiche Familien leisten“, sagte Schmitz. „Es fühlt sich nicht richtig an, den Preis zu behalten, wenn wir sehen, dass Arbeit wie unsere in Köln gleichzeitig massiv unter Druck gerät. Köln lebt doch vom Ehrenamt. Das kann man nicht so kaputtsparen.“Wenn der Haushalt für die Jahre 2025 und 2026 wie geplant verabschiedet würde, „dann spart sie an der Demokratie“, sagt Christoph Horstkotte, Sprecher der kulturpädagogischen Einrichtungen in Köln. „Der Plan, dass zehn Stellen bei uns wegfallen sollen, Geld für Hausaufgabenhilfe, Ferienaktionen, Strukturförderfonds und andere Integrationsmittel, macht mich fassungslos.“Alles zum Thema Stadtrat Köln Kritik am HaushaltsentwurfMehrere Millionen Euro weniger Geld für pädagogische Projekte und Jugendhilfe sieht der Entwurf für den städtischen Doppelhaushalt insgesamt vor. Zahlreiche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind bedroht. Stark betroffen sind die elf kulturpädagogischen Einrichtungen, die von der Stadt Köln im laufenden Jahr noch mit 1,415 Millionen Euro gefördert werden. Fielen wie vorgesehen zehn Stellen weg, entspräche das einer Kürzung von 28 Prozent.Die durch den Wegfall der kulturpädagogischen Projekte entstehenden Lücken werden von antidemokratischen Kräften sofort gefülltChristoph Horstkotte, Sprecher der kulturpädagogischen Einrichtungen in KölnDie elf Einrichtungen erreichen nach eigenen Angaben jedes Jahr bis zu 47.000 Kinder und Jugendliche, vor allem in benachteiligten Vierteln. „Es ist kein Zufall, dass gerade in diesen Stadtteilen eine steigende Radikalisierung unter den Jugendlichen zu beobachten ist“, sagt Horstkotte. „Die durch den Wegfall der kulturpädagogischen Projekte entstehenden Lücken werden von antidemokratischen Kräften sofort gefüllt.“ In Zeiten stark steigender Umfragewerte der extrem rechten AfD unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen „müssen wir dringend präventiv Respekt und Toleranz bei Kindern und Jugendlichen fördern“.Köln: Jugendeinrichtungen werben Millionen für Sozialprojekte einBesonders bitter seien die geplanten Sparmaßnahmen auch, weil die Stadt dadurch viel Geld verliere. Die zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Stellen wegfallen sollen, werben jährlich bis zu 1,5 Millionen Euro an Drittmitteln ein, sagt Horstkotte. „Allein im Jahr 2023 haben unsere Einrichtungen knapp 3,9 Millionen Euro zusätzliche Mittel für die Stadt Köln eingeworben. Geld, das direkt in die Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Köln fließt.“ Rund 200 Projekte könnten durch die geplanten Sparmaßnahmen wegfallen.Betroffen sind das JFC Medienzentrum, die Jugendkunstschule Rodenkirchen, der Kölner Spielecircus, die Kölner Spielwerkstatt, die Werkstatt für Musik, Kunst, Tanz, Theater, die Offene-Jazz-Haus-Schule, Roots & Routes Cologne, das Theater Impuls sowie das Theater- & Zirkuspädagogische Zentrum LATIBUL.Die kulturpädagogischen Einrichtungen haben sich an alle demokratischen Fraktionen im Stadtrat gewendet, um die geplanten Einsparungen zu verhindern. #### Ausbau E-Mobilität in Chorweiler: Neue Ladesäulen im Kölner Norden geplant Ausbau E-Mobilität in ChorweilerNeue Ladesäulen im Kölner Norden geplantVon Christopher Dröge14.05.2025, 18:09 UhrLesezeit 2 MinutenDie Zahl der Ladesäulen im Kölner Norden soll weiter wachsen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGE ANZEIGE Die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge im Kölner Norden soll wachsen – doch die Verwaltung bleibt hinter einem Antrag von 2022 zurück.Auch im Bezirk Chorweiler wächst das Netz der Ladesäulen für Elektrofahrzeuge: In ihrer jüngsten Sitzung hatte die Bezirksvertretung Chorweiler eine Liste von 13 neuen Standorten genehmigt, die die Verwaltung zuvor auf ihre Eignung hin geprüft und für gestattungsfähig befunden hatte. Jeweils zwei neue Ladesäulen sollen in Chorweiler und Seeberg hinzukommen, in Worringen drei. Jeweils eine neue Ladesäule sollen Heimersdorf, Blumenberg, Volkhoven und Roggendorf/Thenhoven erhalten. Zurzeit sind bereits 13 Säulen im Bereich des Bezirks in Betrieb.Insgesamt sollen im Rahmen der zweiten Ausbaustufe der Ladeinfrastruktur, durch die 500 neue Lade-Standorte im Kölner Stadtgebiet hinzu kommen sollen, 38 zusätzliche Ladesäulen im Kölner Norden installiert werden, also noch 25 weitere. Im Vergleich mit den übrigen Bezirken erhält Chorweiler damit die geringste Zahl zusätzlicher Lademöglichkeiten, denn die Verteilung orientiert sich unter anderem an der Einwohnerzahl: Für Mülheim etwa, das um die 150.000 Einwohner zählt, sind 69 Säulen vorgesehen. In Chorweiler leben gut 80.000 Menschen.Modellbezirk für E-Mobilität: Ausbau bleibt hinter Erwartungen zurückDabei hatte sich die Bezirksvertretung eigentlich eine höhere Gewichtung ihres Bezirks gewünscht: 2022 hatte das Gremium einen Antrag der Grünen beschlossen, in dem diese vorgeschlagen hatten, Chorweiler zum „Modellbezirk“ für Elektromobilität zu machen – darunter stellten sie sich nicht nur einen deutlich intensiveren Ausbau der Ladeinfrastruktur vor, sondern etwa auch die Einrichtung von Leihstationen für E-Lastenräder und den Einsatz von E-Bussen.Aufgrund der großen Flächenausbreitung des eher ländlich geprägten Bezirks sei der eigene Pkw für die Mehrheit der Menschen im Kölner Norden als Verkehrsmittel immer noch erste Wahl, hatte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Wolfgang Kleinjans, damals argumentiert, wegen der geringen Dichte der Lademöglichkeiten kämen für Umsteigewillige jedoch höchstens Hybridmotoren in Frage.Das Konzept des „Modellbezirks“ hatte die Verwaltung in ihren Planungen nicht aufgegriffen. Seit Beginn des vergangenen Jahres können sich stattdessen auch private Unternehmen am Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligen. Das sollte dem Prozess eigentlich einen Schub geben, doch die hohe Zahl der Anträge, die daraufhin bei der Verwaltung eingingen, wirkte sich stattdessen bremsend aus, da private Anträge und von der Stadt in Auftrag gegebene Standorte gleichberechtigt geprüft werden müssen. #### Auswirkungen auf Schulen: Wiedereröffnung des Chorweilerbads verzögert sich erneut Auswirkungen auf SchulenWiedereröffnung des Chorweilerbads verzögert sich erneutVon Christopher Dröge24.01.2025, 11:57 UhrLesezeit 2 MinutenDas Schwimmbad ist seit Wochen geschlossen. Die Wiedereröffnung verzögert sich erneut.Copyright: Alexander SchwaigerSeit Ende November ist das Chorweilerbad wegen eines technischen Schadens geschlossen. Eine Wiedereröffnung wird wohl erst Ende Februar möglich sein. Schon seit mehreren Jahren kommt es immer wieder mal vor, dass das Chorweilerbad über längere Perioden geschlossen bleibt – etwa aufgrund von fehlendem Personal, der jährlich notwendigen Grundreinigung oder aufgrund von Wasserschäden. Die aktuelle Schließung hält nun jedoch schon seit Ende November an, und bis heute sind von außen weder die Gründe noch ein Ende ersichtlich.Regelmäßige Nutzer des Bads sind frustriert, Schulen und Vereine sehen in die Röhre. In der Sitzung der Bezirksvertretung vor dem Jahresende hatte Daniel Kastenholz, Mitglied der CDU-Fraktion, mündlich nach den Ursachen der Schließung gefragt und dabei wieder einmal darauf hingewiesen, dass das Chorweilerbad das einzige Schwimmbad des Bezirks sei und von entsprechend hoher Bedeutung für den Breiten- und Schulsport im Kölner Norden sei.Schwimmunterricht im Chorweilerbad gefährdetDer Schwimmunterricht für Schüler sei aufgrund von Personalmängeln ohnehin schon eingeschränkt, wochenlange Ausfälle könnten dazu führen, dass manche Schülergenerationen gar nicht schwimmen lernten.Tatsächlich scheint der vorliegende Schaden ein größeres Problem zu sein als ursprünglich angenommen – noch im Dezember hatte die Kölnbäder GmbH eine Wiedereröffnung Mitte Januar in Aussicht gestellt, musste diese Ankündigung jedoch im neuen Jahr wieder kassieren.Das Problem bestehe in einem Defekt der elektrischen Anlage der Badewassertechnik, so eine Sprecherin des städtischen Unternehmens. Eine Fachfirma sei mit der Reparatur beauftragt, für diese würden jedoch Ersatzteile benötigt, die nicht standardmäßig erhältlich seien. Sie müssten daher eigens angefertigt werden, dieser Produktionsprozess ziehe sich jedoch länger hin, als ursprünglich angenommen. Man strebe die Wiedereröffnung nun für Ende Februar an, so die Sprecherin.Dabei werde man auf eine technisch optimierte Lösung achten, die modernen Standards entspreche und den Betrieb zukünftig sicherer und stabiler machen solle, um ähnliche Ausfälle künftig zu vermeiden, versicherte sie. Über die Homepage der Kölnbäder würden Nutzer kontinuierlich über den Stand der Arbeiten informiert.Das Chorweilerbad wurde 1981 in Betrieb genommen und ist damit inzwischen schon in die Jahre gekommen, immer wieder sorgt die sanierungsbedürftige Technik für Probleme. Bereits 2021 blieb das Schwimmbad über Monate hinweg geschlossen, nachdem es bei der Starkregen-Katastrophe im Juli des Jahres überflutet worden war. #### Bahn tauscht „Idiotenbrücke“ aus: Innere Kanalstraße im August an zwei Wochenenden gesperrt Das sorgt auch für Kritik. „Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit werden KVB und S-Bahn zeitgleich eingestellt. Zuletzt bei der S-Bahn von Köln-Mülheim nach Köln-Deutz während der Brückensperrung der Mülheimer Brücke für die KVB und nun Chorweiler“, sagt Roland Schüler, Verkehrsexperte der Grünen und Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal. „Ein dicht besiedelter Stadtteil mit 13.000 Einwohnenden wird von der Schiene abgeschnitten. Hinzu kommen noch 6000 Menschen aus Heimersdorf. KVB und DB Regio NRW arbeiten aber nicht zusammen. Und was macht eigentlich go.Rheinland, um solche Abbindungen ganzer Stadtteile vom Schienenverkehr zu vermeiden?“Hinweis: Die Deutsche Bahn hatte in einer Pressemitteilung angegeben, die Vollsperrung der Innere Kanalstraße erfolge durchgehend von Freitag, 8. August, bis Montag, 18. August 2025. Dies ist falsch und wurde im Artikel am Donnerstag (10. Juli) korrigiert. #### Bahn tauscht „Idiotenbrücke“ aus: Innere Kanalstraße im August zehn Tage gesperrt Das sorgt auch für Kritik. „Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit werden KVB und S-Bahn zeitgleich eingestellt. Zuletzt bei der S-Bahn von Köln-Mülheim nach Köln-Deutz während der Brückensperrung der Mülheimer Brücke für die KVB und nun Chorweiler“, sagt Roland Schüler, Verkehrsexperte der Grünen und Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal. „Ein dicht besiedelter Stadtteil mit 13.000 Einwohnenden wird von der Schiene abgeschnitten. Hinzu kommen noch 6000 Menschen aus Heimersdorf. KVB und DB Regio NRW arbeiten aber nicht zusammen. Und was macht eigentlich go.Rheinland, um solche Abbindungen ganzer Stadtteile vom Schienenverkehr zu vermeiden?“ #### Beide schwer verletzt: Rollerfahrer flüchtet nach Unfall mit Fußgänger – Drogentest positiv Beide schwer verletztRollerfahrer flüchtet nach Unfall mit Fußgänger – Drogentest positiv23.05.2025, 16:55 UhrLesezeit 1 MinuteDie Polizei stellte den flüchtigen Rollerfahrer in einer Wohnung.Copyright: Stefan Puchner/dpaANZEIGE ANZEIGE Nach einem Unfall in Chorweiler hofft die Polizei auf Zeugen. Zwei Männer wurden schwer verletzt.Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (22. Mai) in Köln-Chorweiler hat die Polizei einen 19 Jahre alten Rollerfahrer gestellt. Wie die Polizei am Freitag weiter mitteilte, soll er auf der Mercatorstraße einen Fußgänger angefahren und dadurch schwer verletzt haben.Ersten Ermittlungen zufolge war der 19-Jährige gegen 22.45 Uhr mit einem Piaggio-Roller auf dem Gehweg der Mercatorstraße in Richtung Merianstraße unterwegs, als er kurz vor der Abfahrt Chorweiler mit dem 22 Jahre alten Fußgänger zusammenstieß. Dabei kamen beide Männer zum Sturz. Während der Fußgänger schwer verletzt liegenblieb, flüchtete der Rollerfahrer zunächst vom Unfallort.Ein Passant sah den Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Laut Polizei ergaben sich noch während der Unfallaufnahme Hinweise auf den Aufenthaltsort des Rollerfahrers. Als Beamte dann die gemeldete Wohnung aufsuchten, trafen sie dort auch auf den ebenfalls schwerverletzten 19-Jährigen. Da ein Drogenvortest positiv ausfiel, ordneten die Einsatzkräfte eine Blutprobe bei einem Arzt an.Der Beschuldigte soll keine gültige Fahrerlaubnis besitzen, so die Polizei weiter. Da unklar ist, ob der 19-Jährige allein oder mit einem Sozius unterwegs war, bitten die Ermittler um Hinweise unter der Rufnummer 0221 22 90 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (red) #### Berlin bleibt im Rennen – doch die Kritik wächst auf allen Seiten Berlin bleibt im Rennen – doch die Kritik wächst auf allen Seiten OB Burmester bei einem Interview am 1. Mai 2026 - Foto: Berthold Bronisz / lokalfoto.com Berlin gibt sich entschlossen. Die Hauptstadt arbeitet weiter an ihrer Bewerbung für Olympische Spiele und macht deutlich, dass sie im nationalen Auswahlverfahren keineswegs abgeschlagen ist. Während andere Regionen ihre Konzepte präsentieren, hält Berlin Kurs – und bleibt damit ein ernstzunehmender Kandidat im Wettbewerb um die deutsche Bewerbung. Der Prozess ist offen, die Entscheidung noch nicht gefallen. Neben Berlin bewerben sich auch Hamburg, München sowie die Rhein-Ruhr-Region. Gerade diese Konkurrenz sorgt für Dynamik – und verschärft zugleich die Debatte darüber, wie realistisch, nachhaltig und politisch tragfähig die jeweiligen Konzepte sind. In Berlin setzt man auf Beteiligung und städtische Inszenierung. Die Spiele sollen nicht als abgeschottetes Großereignis daherkommen, sondern als urbanes Projekt, das sich in bestehende Strukturen einfügt. Bestehende Sportstätten, kurze Wege und die internationale Ausstrahlung der Stadt sind zentrale Argumente der Bewerbung. Gleichzeitig wird versucht, die Bevölkerung frühzeitig einzubinden, um Widerstand zu vermeiden, der frühere Olympia-Anläufe scheitern ließ. Doch auch in Berlin bleibt die Skepsis präsent. Kritiker verweisen auf steigende Kosten, ungelöste Infrastrukturprobleme und die Gefahr, dass soziale Fragen hinter einem Prestigeprojekt zurücktreten könnten. Die Erfahrung anderer Städte zeigt, wie schnell sich Zustimmung in Ablehnung verwandeln kann – besonders dann, wenn finanzielle Risiken unklar bleiben. Noch deutlicher treten die Konflikte allerdings in der Rhein-Ruhr-Region zutage, insbesondere rund um die Kölner Rolle innerhalb der Bewerbung. Dort wird nicht nur das Konzept selbst infrage gestellt, sondern auch die politische Kommunikation. Kritiker bemängeln, dass die Bewerbung zu wenig Rückhalt in der Bevölkerung habe und Entscheidungen zu stark von oben gesteuert wirkten. Im Zentrum der Kritik steht dabei auch Torsten Burmester, der als zentrale Figur im Bewerbungsprozess gilt. Ihm wird vorgeworfen, die Verfahren nicht transparent genug zu gestalten und die unterschiedlichen Interessen der Städte unzureichend auszugleichen. Gerade im Kontext der Rhein-Ruhr-Bewerbung wird kritisiert, dass lokale Besonderheiten – etwa die Rolle Kölns – nicht klar genug definiert seien und politische Abstimmungen hinter verschlossenen Türen stattfänden. Auch strukturell gibt es Zweifel: Die Idee einer dezentralen Olympia-Ausrichtung über mehrere Städte hinweg gilt zwar als innovativ, wirft aber Fragen zur Organisation, Finanzierung und internationalen Vermarktbarkeit auf. Während Befürworter darin ein modernes Gegenmodell zu klassischen Mega-Events sehen, warnen Kritiker vor einem schwer steuerbaren Großprojekt mit unklaren Verantwortlichkeiten. Für Berlin ergibt sich daraus eine paradoxe Situation. Einerseits steht die Stadt selbst in der Kritik, andererseits profitieren ihre Chancen indirekt von den Schwächen der Konkurrenz. Je stärker die Zweifel an anderen Bewerbungen werden, desto offener erscheint das Rennen. Am Ende geht es nicht nur um Sportstätten und Konzepte, sondern um Glaubwürdigkeit. Welche Stadt kann überzeugend darlegen, dass Olympische Spiele heute noch vermittelbar sind – finanziell, sozial und ökologisch? Berlin setzt darauf, diese Frage besser beantworten zu können als die Konkurrenz. Fest steht: Die Entscheidung ist offen. Und Berlin ist weiterhin mittendrin. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Beruf der Erzieher in der Krise: Mehr Kita-Plätze in Köln, aber keine Entspannung Anlässlich des Kölner Kita-Reports, den der der Deutsche Gewerkschaftsbund mit Partnern herausgegeben hat, sagte Judith Gövert, die Geschäftsführerin des DGB Köln-Bonn zuletzt: „Es muss schnell gegengesteuert werden, um eine wirtschafts-, sozial- und gleichstellungspolitische Katastrophe zu verhindern.“ Denn ein „dysfunktionales Kita-System“ sei verheerend sowohl für den Fachkräftemarkt (wer seine Kinder nicht gut betreut weiß, kann nicht arbeiten) und die Gleichstellung der Geschlechter (oft sind es dann die Frauen, die nicht oder in Teilzeit arbeiten).Doch der Beruf Erzieherin/Erzieher wird immer unattraktiver und damit verschärft sich die Krise. Sonja de Günter macht das traurig: „Unsere Kinder haben es so verdient, dass man ihnen Weltwissen beibringt.“ #### Bessere Anbindung an den Fühlinger See: Neue Bushaltestelle im Gespräch Gerade in den Sommermonaten zieht es viele Menschen an den Fühlinger See – ob zum Entspannen, Spazieren oder für sportliche Aktivitäten auf der Regattastrecke. Diese Strecke ist nicht nur für Köln, sondern bundesweit eine Besonderheit: Ruderer und Kanuten finden hier hervorragende Trainingsbedingungen. Allerdings ist die Anreise ohne Auto bislang wenig komfortabel. Langer Fußweg für Busreisende Wer mit dem Bus anreist, muss aktuell mit einem Fußmarsch von 15 bis 20 Minuten rechnen – die nächstgelegenen Haltestellen „Oranjehofstraße“ und „Seeberg“ sind entsprechend weit entfernt. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, wie etwa Rollatornutzer oder Sehbehinderte, stellt dies eine erhebliche Hürde dar. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler brachte dieses Problem nun auf die Tagesordnung und schlug vor, die Einrichtung einer Bushaltestelle näher an der Regattastrecke – idealerweise in unmittelbarer Nähe des großen Parkplatzes P1 – zu prüfen. Sollte dieser Standort nicht umsetzbar sein, solle die Stadtverwaltung alternative Lösungen erarbeiten, um die Erreichbarkeit des Areals insgesamt zu verbessern. Antrag stößt auf breite Zustimmung – aber nicht überall In der Sitzung wurde der Antrag grundsätzlich positiv aufgenommen. Lediglich die parteilose Bezirksvertreterin Lilo Heinrich, die gemeinsam mit dem Linken-Vertreter Klaus Hebert-Okon eine Fraktion bildet, äußerte Bedenken. Ihrer Ansicht nach sei eine zusätzliche Haltestelle nur bei größeren Veranstaltungen sinnvoll – im Alltag sei die Nachfrage vermutlich zu gering. Norbert Schott, Fraktionsvorsitzender der CDU, betonte hingegen, dass es zunächst lediglich um eine Prüfung der Machbarkeit gehe. Auch Ayfer Sevim von der SPD wies darauf hin, dass der Antrag offen lasse, wie genau eine bessere Anbindung erfolgen könne – eine engere Taktung der vorhandenen Buslinien sei ebenso denkbar. Der Antrag wurde letztlich ohne Änderungen beschlossen. Keine weiteren Informationen von der SPD Fraktion Chorweiler Wie so oft bleibt jedoch festzuhalten: Eine öffentliche Kommunikation oder weiterführende Informationen seitens der SPD-Fraktion zu diesem Thema sucht man bislang vergeblich. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine verpasste Chance auf Transparenz. #### Bezirksvertretung Chorweiler: CDU und SPD vereinbaren enge Zusammenarbeit Lange hatten die stärksten Fraktionen SPD und CDU um den Bezirksbürgermeisterposten gerungen. Erst auf der Zielgeraden zeichnete sich die Lösung ab. #### Bezirksvertretung Chorweiler: Runder Tisch soll Mobilität in den Fokus rücken Von einem Ort zum anderen zu kommen, ist im Kölner Norden gar nicht so leicht. Politiker wollen Beteiligte an einen Runden Tisch bringen. #### Bildergalerie: 1300 Teilnehmer beim Rosenmontagszug in Worringen – Das sind die schönsten Fotos Herrlich auch die Gruppe „Ärm Söck“ in ihren riesigen Buchstaben, die sie unterwegs zu ganzen Wörtern zusammensetzte. Krönender Abschluss des Worringer Zochs war der gewaltige rut-wieße Prunkwagen, von dem aus Prinz Peter V. in rauen Mengen Kamelle und Strüßjer unters Volk brachte. #### BMW vollständig ausgebrannt: Polizei sucht zwei Unbekannte nach Brandstiftung in Köln-Roggendorf BMW vollständig ausgebranntPolizei sucht zwei Unbekannte nach Brandstiftung in Köln-Roggendorf04.08.2025, 18:38 Uhr 1 minDie Gesuchten sollen beide dunkel gekleidet und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß gewesen sein. (Symbolbild)Copyright: Uwe WeiserANZEIGEANZEIGEAnwohner alarmierten die Polizei, nachdem sie verdächtige Geräusche und das brennende Auto bemerkt hatten. Die Polizei bittet um Hinweise.In Köln-Roggendorf ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein BMW vollständig ausgebrannt, die Polizei geht von Brandstiftung aus. Wie sie mitteilt, stehen zwei bislang unbekannte Männer im Verdacht, das Auto auf dem Park-and-Ride-Parkplatz in der Berrischstraße angezündet zu haben. Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.Köln-Roggendorf: BMW auf Parkplatz ausgebranntNachdem Anwohner zunächst verdächtige Geräusche und daraufhin den brennenden BMW bemerkt hatten, alarmierten sie gegen 1 Uhr die Polizei. Laut Zeugen sollen zwei Männer aus der Richtung des Autos weggelaufen und vom S-Bahnhof Worringen in Richtung Sinnersdorfer Straße geflüchtet sein.Einer der Männer soll eine dunkle Trainingsjacke, eine dunkle Trainingshose mit weißen Streifen, eine Kappe sowie eine Bauchtasche getragen haben. Der andere Mann soll ebenfalls dunkel gekleidet gewesen sein und eine Kapuzenjacke getragen haben. Beide wurden als etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben.Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Die Polizei nimmt Hinweise telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red) #### Breite Mehrheit stimmt für Vorhaben gegen Catcalling Breite Mehrheit stimmt für Vorhaben gegen Catcalling 13. Mai 2026 Köln, den 13.05.2026 – Mit einem Änderungsantrag (AN/0808/2026) hat die Volt-Fraktion gemeinsam mit den Fraktionen die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, und FDP/KSG-Fraktion im Ausschuss für Gleichstellung die Stadtverwaltung beauftragt, die Aufnahme von Catcalling in die Kölner Stadtordnung zu prüfen und eine Beschlussvorlage zu erarbeiten. Nachdem die Volt Fraktion gemeinsam mit der Fraktion die Linke im vergangenen Ausschuss für Gleichstellung einen Antrag (AN/0390/2026) eingebracht hatte, konnte nun mit einer großen Mehrheit eine Einigung gefunden werden. Unser Antrag “Schluss mit Catcalling” wurde angenommen. Das ist ein wichtiges Signal an alle Betroffenen: Ihr seid in Köln nicht allein. Wir freuen uns, dass sich auf unsere Initiative hin eine breite Mehrheit der Fraktionen angeschlossen hat. Wenn die Prüfung positiv ausfällt, kann Köln als Pionierstadt vorangehen. Wir bleiben dran. Jasna Ibrić , Ratsmitglied und Vorsitzende des Gleichstellungsauschusses #### Briefwahl, Fristen, Unterlagen: Alle Infos für die Bundestagswahl 2025 in Köln-Heimersdorf Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Briefwahl, Fristen, Unterlagen: Alle Infos für die Bundestagswahl 2025 in Köln-Lindweiler Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Bundestagswahl 2025: Chorweiler, Lindweiler und Blumenberg – ein Blick auf Kölns AfD-Hochburgen Auch die Linke verlor in keinem Veedel Stimmanteile im Vergleich zu 2021, aber die Stimmen müssen ja irgendwo herkommen: Sowohl SPD, FDP als auch Grüne machten ausschließlich Verluste. Die CDU ist die einzige der großen Parteien, die in einigen Veedeln Wählende dazu gewinnen konnte (etwa in Langel mit 34 Prozent, fast 8 Prozent mehr als 2021), als auch verlor (wie in Chorweiler, minus 4,1 Prozent auf 15,9 Prozent der Zweitstimmen). #### Bundestagswahl 2025: So läuft die Wahl im Kölner Stadtbezirk Chorweiler Bundestagswahl 2025So läuft die Wahl im Kölner Stadtbezirk ChorweilerVon Anica Tischler und Sara Pichireddu05.02.2025, 01:01 UhrLesezeit 4 MinutenAm 23. Februar 2025 findet auch in Köln die Bundestagswahl statt. Alle Infos zum Stadtbezirk Chorweiler. (Symbolbild)Copyright: Julian Stratenschulte/dpaANZEIGEAm 23. Februar wählt Deutschland den neuen Bundestag. Hier finden Sie alle Informationen zur Wahl im Stadtbezirk Chorweiler.Am 23. Februar 2025 findet die Bundestagswahl in ganz Deutschland statt – und somit auch in Köln. Gewählt werden mit zwei Stimmen die Abgeordneten des Bundestags, die dann ihrerseits den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin wählen.Wir geben einen Überblick darüber, in welchen Bezirken Sie wählen können und wie die Bundestagswahl 2025 in Köln funktioniert.Diese Übersichtsseite wird regelmäßig aktualisiert.Alles zum Thema Deutscher BundestagThema:Annalena BaerbockIn welchen Veedeln wird im Stadtbezirk Chorweiler gewählt und zu welchem Wahlkreis gehört der Bezirk?Der Stadtbezirk Chorweiler gehört zum Wahlkreis 94 Köln III. In den folgenden Veedeln wird gewählt: MerkenichFühlingenSeebergHeimersdorfLindweilerPeschEsch/AuweilerVolkhoven/WeilerChorweiler (Veedel)BlumenbergRoggendorf/ThenhovenWorringenBundestagswahl 2025: Wie kann ich im Stadtbezirk Chorweiler wählen?Wählen darf bei den Bundestagswahlen, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, Deutsche oder Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist und mindestens seit drei Monaten vor der Wahl in Deutschland wohnt. Seit 2019 dürfen auch alle behinderten Menschen wählen.Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten Sie in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Wahl per Post. Dafür müssen Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sein. Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie dann über das Wahllokal, in dem Sie wählen können und ob es barrierefrei erreichbar ist.Als wahlberechtigte und im Wählerverzeichnis eingetragene Person können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihre Stimmen persönlich oder per Briefwahl abgeben. Bundestagswahl 2025: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten – was kann ich tun?Erfüllen Sie die Voraussetzungen und sind wahlberechtigt, können Sie auch ohne Wahlunterlagen an der Bundestagswahl teilnehmen. Dafür legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass in Ihrem Briefwahlbüro beziehungsweise Wahllokal vor – sofern Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind, können Sie dort ihre Stimmen abgeben.Sie haben keine Wahlbenachrichtigung erhalten, haben jedoch eine erwartet? In diesem Fall wenden Sie sich an Ihr zuständiges Wahlbüro.Briefwahl in Köln – Wie wähle ich per Post?In Ihrer Wahlbenachrichtigung finden Sie einen Vordruck, den Sie per Post zurücksenden können. Anschließend werden Ihnen die Briefwahlunterlagen zugeschickt. Alternativ können Sie Ihre Briefwahlunterlagen im Wahlbüro persönlich, schriftlich oder online beantragen und abholen.Schicken Sie den Wahlbrief postalisch, sollten Sie ihn in der Regel spätestens am dritten Werktag vor der Wahl absenden – also am 19. Februar 2025.Direkte Briefwahl für die Bundestagswahl in Köln – Wie wähle ich vorab?Die Briefwahl direkt im Wahlbüro ist eine Sonderform der Briefwahl. Im Wahlbüro kann in den Wochen vor der Wahl die Beantragung der Briefwahl und/oder die Abgabe der Briefwahlstimme in Person erfolgen.Wer es also etwa nicht schafft, den Wahlbrief rechtzeitig vor der Wahl zur Post zu bringen, kann den Umschlag direkt und spätestens bis zum Wahltag bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgeben.Bundestagswahl 2025: Darf ich mit Vollmacht für Dritte wählen?Die Stimmabgabe durch eine bevollmächtigte Person ist bei der Bundestagswahl 2025 nicht möglich. Wer am Wahltag selbst verhindert ist, kann aber per Briefwahl teilnehmen – die Unterlagen können aber mit einer schriftlichen Vollmacht für jemand anderen beantragt werden. In diesem Fall geht das dann nur persönlich oder schriftlich, nicht elektronisch.Bundestagswahl 2025: Wie viele Stimmen habe ich und wie zählen sie?Alle Wählerinnen und Wähler haben bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat oder eine Direktkandidatin gewählt, die von den Parteien für jeden Wahlkreis nominiert werden. Wer den Wahlkreis – es gibt 299 in Deutschland – gewinnt, kann in den Bundestag einziehen.Die Wahlkreise sind so aufgeteilt, dass in jedem ungefähr gleich viele Wahlberechtigte leben. Dementsprechend ist die Dichte in NRW besonders hoch. Mit der Zweitstimme entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wieviele Sitze eine Partei im Bundestag bekommt. Diese Sitze werden über die Landeslisten gefüllt, die Politiker und Politikerinnen ziehen der Reihenfolge entsprechend ins Kabinett. Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war. Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein.Detaillierte Informationen zu Wahlen veröffentlicht die Stadt Köln hier. #### Buntes Treiben: Fest der Kulturen in Chorweiler feiert internationale Vielfalt Buntes TreibenFest der Kulturen in Chorweiler feiert internationale VielfaltVon Christopher Dröge13.06.2025, 16:11 UhrLesezeit 2 MinutenAuf der Bühne werden Musik und Tänze aus aller Welt aufgeführt. (Archivbild)Copyright: Christopher Dröge ANZEIGEANZEIGEBeim Fest der Kulturen auf dem Pariser Platz zeigt sich der Bezirk Chorweiler von seiner weltoffenen und multikulturellen Seite. Das Fest der Kulturen, das Stadtbezirksfest von Chorweiler, ist seit Langem fester Bestandteil des Sommers im Kölner Norden. Am kommenden Sonntag, 15. Juni, ist es wieder soweit, dann wird der Pariser Platz wieder zur Bühne, auf dem sich das multikulturelle Chorweiler feiern kann. Gut 30 verschiedene Vereine, Institutionen und Einrichtungen werden mit Ständen vertreten sein, ihre Arbeit vorstellen, Spiele und andere Aktivitäten zum Mitmachen sowie landestypische Spezialitäten der verschiedenen Herkunftsländer der Chorweiler Bürger anbieten.Bei einem Anwohner-Flohmarkt lassen sich außerdem Schnäppchen und seltene Schätze aus Kellern und Dachböden erstehen. Auch das City-Center beteiligt sich in diesem Jahr und schickt einen Stelzenläufer auf den Pariser Platz, der sicher die Blicke auf sich ziehen wird.Vielfältiges Bühnenprogramm – Musikreise beim Jubiläumsfest in ChorweilerEröffnet wird das Fest um 11 Uhr durch den Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner, der an das 50-jährige Jubiläum der Bezirksvertretung Chorweiler erinnern wird. Sodann wird er dem Fanfarenzug der Merkenicher Musketiere Platz machen, der das Bühnenprogramm einleitet. Ausgehend von den kölschen Klängen der Merkenicher entfaltet sich auch auf der Bühne eine musikalische Weltreise: Ungarische Volkstänze stehen ebenso auf dem Programm wie eine indische Tanzgruppe, deren Tänze das Publikum direkt nach Bollywood versetzen werden. Rap- und Hip Hop-Künstler bringen urbane Atmosphäre auf die Bühne, bevor mit dem Auftritt von Marie Enganemben noch ein echtes Highlight zu sehen sein wird.Alles zum Thema PaveierDie Wurzeln der Gospelsängerin liegen in Kamerun, doch beherrscht sie sowohl die kölsche Tonart als auch Sprache, und stand bereits mit hiesigen Größen wie den Paveiern, Björn Heuser und den Bläck Föös auf der Bühne. Beendet wird das Fest schließlich mit dem Chorweiler Abendfrieden, den dieses Mal die Neuapostolische Gemeinde anleiten wird.Als weitere Besonderheit findet dieses Mal im Rahmen des Festes die Wahl zum Beirat des Bürgerzentrums Chorweiler statt – insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. Der Beirat ist ein beratendes Gremium, der das Bürgerzentrum etwa bei der Programmgestaltung und -durchführung berät, und für den Interessensausgleich zwischen den verschiedenen Nutzer- und Besuchergruppen des Zentrums sorgt. Die Kandidaten für den Beirat stellen sich für drei Jahre zur Wahl – wahlberechtigt ist jeder Einwohner des Bezirks ab 16 Jahren. Am Stand des Bürgerzentrums können Interessierte ihre Stimme abgeben. #### Bürgerverein Merkenich: Erweiterung des Radweges an Leverkusener Brücke gefordert Bürgerverein MerkenichErweiterung des Radweges an Leverkusener Brücke gefordertVon Christopher Dröge21.02.2025, 10:56 UhrLesezeit 3 MinutenDer Trampelpfad entlang der Autobahnböschung könnte durch eine Verlängerung der Rampe ersetzt werden.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEine Verlängerung des Radwegs der Brückenrampe bis zum Spoerkelhof würde Radpendler aus dem Wohngebiet heraushalten, argumentiert der Bürgerverein.Die Leverkusener Brücke stellt eine wichtige Verbindung für Pendler dar – nicht nur für die auf vier, sondern auch für die auf zwei Rädern: Nicht wenige nutzen Fahrrad oder Motorroller, um über die Brücke zu ihrem Arbeitsplatz in Leverkusen oder Köln zu gelangen.Da sich die Rampe zum Fuß- und Radweg auf der südlichen Seite der Brücke am Ende der Kolmarer Straße befindet, führt die Route der Zweirad-Pendler mitten durch verkehrsberuhigte Wohnstraßen, vor allem über die Jungbluthstraße und die Straße Spoerkelhof.Der Radpendelverkehr passiert den Eingangsbereich der GGS Spoerkelhof, wo erhöhte Unfallgefahr besteht.Copyright: Christopher DrögeGefahr durch hohes VerkehrsaufkommenLaut Bruno Klais, dem Vorsitzenden des Merkenicher Bürgervereins, ist das Verkehrsaufkommen nicht zu unterschätzen. „Das sind einige, die hier morgens und abends entlangfahren“, sagt er. „Nicht wenige heizen dabei mit 40 Km/h, weil sie es natürlich eilig haben“.Alles zum Thema Rheinbrücke LeverkusenSorgen macht ihm dies vor allem wegen der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Spoerkelhof, die auf dem Weg liegt. „Viele Rad- und Mopedfahrer biegen direkt gegenüber dem Schultor in die Kolmarer Straße ein, in einen Abschnitt, der eben nicht verkehrsberuhigt ist. Mit einer verbesserten Radwegeführung würde das Unfallrisiko erheblich reduziert.“Dafür setzt sich Klais mit dem Bürgerverein schon seit längerem ein: Auf die Anregung des Vereins hin beschloss die Bezirksvertretung Chorweiler 2008 den Bau des Radwegs, der von der Emdener Straße entlang der Gleistrasse der KVB heute bis zur Endstation Merkenich am Spoerkelhof führt.Neue Ideen zur Erweiterung des RadwegsBeim Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Leverkusener Brücke brachte er gemeinsam mit seinem Sohn Michael Klais 2017 dann eine neue Idee ins Gespräch: Eine Erweiterung des Radwegs entlang der Autobahnböschung von der südlichen Auffahrtsrampe bis zum Spoerkelhof. „Das würde für Zweiradpendler eine kürzere und schnellere Route ohne die Schleifen und Umwege durch das Wohngebiet ermöglichen und den Schulweg für die Schüler der GGS Spoerkelhof sicherer machen“, so Klais.Auf der Route der möglichen Erweiterung zwischen der Böschung und den angrenzenden Gärten verläuft zurzeit ein Trampelpfad, den viele Anwohner als Abkürzung zur Endstation der Linie 12 nutzen. Das Büro des Kölner Fahrradbeauftragten zeigte sich damals bereits offen für die Idee, hatte jedoch weder personelle noch finanzielle Kapazitäten, um die Planung zu übernehmen. Im ursprünglichen Planfeststellungsverfahren wurde die Idee letztlich nicht berücksichtigt.Inzwischen jedoch hat sich ein neues Zeitfenster geöffnet, denn die für den Brückenbau zuständige Autobahn GmbH plant ohnehin den barrierefreien Ausbau der bestehenden Rampe, von der Radfahrer künftig über einen bogenförmigen Weg in die Kolmarer Straße einbiegen können sollen. Auch durch den Einsatz des ADFC Köln, sowie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Mattis Dieterich, hatte es im Nachgang des Planfeststellungsverfahrens neue Gespräche zwischen der Stadt Köln und der Autobahn GmbH gegeben, in denen die Vorteile für den interkommunalen Radverkehr deutlich wurden.Die Autobahn GmbH hatte sich daraufhin bereit erklärt, die Vorplanung der Erweiterung in ihr eigenes Planungsverfahren mit einzubeziehen. Nach dieser Vorplanung soll der Verbindungsweg zum Spoerkelhof 3,5 Meter breit sein, mit Beleuchtung ausgestattet und als reiner Radweg geplant werden. Planung und Umsetzung liegen in der Hand der Autobahn GmbH, die Kosten von gut 1 Million Euro trägt die Stadt.Durch eine Beschlussvorlage, die demnächst im Verkehrsausschuss auf der Tagesordnung steht, soll das Vorhaben nun in trockene Tücher gebracht werden. „Wir freuen uns, dass unser Einsatz Wirkung zeigt und nun eine Entscheidung über die Umsetzung bevorsteht“, so Mattis Dieterich. Bruno Klais hingegen kann eine gewisse Nervosität nicht verhehlen. „Die Autobahn GmbH ist dazu nur bereit, solange sie ihre eigenen Planungen durchführt“, sagt er. „Sollte die Stadt Köln den Beschluss verschlafen und die Finanzierung nicht sicherstellen, schließt sich das Zeitfenster wieder.“ #### Bürgerzentrum Chorweiler: Demos gegen neue AfD-Versammlung in Köln angemeldet Die Stadt Köln hatte durch Widmung entschieden, Schulräume sowie Räume in Bürgerhäusern und Bürgerzentren für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, die parteipolitischen Zwecken dienen. „Sofern öffentliche Räume für die Nutzung durch Parteien gewidmet sind, haben alle Parteien einen Anspruch auf Gleichbehandlung.“ Die Stadt Köln sei verpflichtet, alle Parteien gleichzubehandeln, solange sie nicht verboten sind. #### Carsten Born wechselt zu Volt Überraschung im Moerser Politikbetrieb: Carsten Born, seit 2020. Mitglied des Rates der Stadt Moers und bislang eines der bekanntesten Gesichter der PARTEI vor Ort, wechselt zu Volt. Mit diesem Schritt setzt er ein klares Zeichen für eine Politik, die lösungsorientiert, pragmatisch und wissenschaftsbasiert arbeitet. 25. Mär 2026 „In der PARTEI gibt es bis heute Menschen, die sagen, dass die PARTEI keine Politik macht – im Gegensatz zur politischen Arbeit vieler guter Menschen gerade auf kommunaler Ebene, und dieses Gegeneinander wurde sehr, sehr nervig“, sagt Carsten Born. „Dazu kommen zunehmend peinliche Statements des Aushängeschilds Martin Sonneborn, die auch auf die lokal aktiven Menschen zurückfallen. Mehr möchte ich zur Vergangenheit nicht sagen, schmutzige Wäsche waschen überlasse ich gerne anderen.“Für Born ist der Wechsel zu Volt eine bewusste politische Entscheidung. Volt steht für eine paneuropäische, liberale und progressive Politik, die konkrete Lösungen in den Mittelpunkt stellt und sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Genau darin sieht er die richtige Antwort auf die Herausforderungen kommunaler Politik. „Ich will Politik machen, die nicht vom Status quo ausgeht und in ihrer eigenen Suppe kocht, sondern Mut zu ernst gemeinten Veränderungen hat. Da sehe ich bei Volt die beste politische Heimat“, so Born.Auch im Moerser Stadtrat soll die bisherige Zusammenarbeit fortgesetzt werden: Die bestehende Ratsgruppe bleibt erhalten, künftig als Zusammenarbeit von PARTEI-Ratsfrau Manuela Zaitz und Volt.„Überhaupt kein Problem“, sagt Born. „Die Zusammenarbeit mit Manuela ist super und sie gehört zum PARTEI-Realo-Flügel. Inhaltlich gibt es 90 Prozent Übereinstimmung und damit erheblich mehr als bei der aktuellen MoGroKo aus SPD und CDU.“Mit dem Wechsel von Carsten Born gewinnt Volt in Moers einen kommunalpolitisch erfahrenen Mandatsträger, der für klare Haltung, kommunale Verankerung und den Anspruch steht, Politik nicht als Pose, sondern als konkreten Gestaltungsauftrag zu verstehen.Für Volt ist dieser Schritt zugleich ein starkes Signal: Immer mehr politisch engagierte Menschen suchen nach einer neuen Heimat jenseits von Stillstand, parteipolitischen Ritualen und kalkulierter Empörung. Volt bietet genau diesen Raum für alle, die Politik konstruktiv, mutig und zukunftsgerichtet gestalten wollen.Sie finden uns auch auf Social Media #### CDU Chorweiler bringt Kölner Norden stärker in die Ausschüsse der Stadt Köln ein Der Stadtbezirksverband Chorweiler der CDU ist künftig mit sieben Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohnern in Ausschüssen der Stadt Köln vertreten. Die entsprechenden Besetzungen wurden vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 12. Mai beschlossen. Die neuen Vertreterinnen und Vertreter werden unter anderem in den Bereichen Gleichstellung, Klima und Umwelt, Stadtentwicklung, Schule, Mobilität, Rechnungsprüfung und Sport mitarbeiten. Grundlage ist eine Pressemitteilung der CDU Stadtbezirk Chorweiler. Damit erhält der Kölner Norden zusätzliche Stimmen in wichtigen Fachausschüssen der Stadt. Gerade für Stadtteile wie Lindweiler, Chorweiler, Heimersdorf, Seeberg, Pesch, Esch, Auweiler, Merkenich, Fühlingen, Blumenberg, Volkhoven/Weiler, Roggendorf/Thenhoven und Worringen ist es wichtig, dass Themen aus dem Bezirk nicht nur in der Bezirksvertretung, sondern auch in den städtischen Ausschüssen eingebracht werden. Der Vorsitzende des CDU-Stadtbezirks Chorweiler, Rainer Stuhlweißenburg, sieht in der Besetzung eine gute Möglichkeit, kommunalpolitische Anliegen aus dem Stadtbezirk Chorweiler stärker in die Ausschussarbeit der Stadt Köln einzubringen. Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf die politische Kommunikation im Kölner Norden. Während die CDU öffentlich über ihre personelle Vertretung in den Kölner Ausschüssen informiert, hört man von der SPD im Kölner Norden zu vergleichbaren Fragen derzeit auffallend wenig. Wer sich auf der öffentlich erreichbaren Internetseite der SPD im Kölner Norden darüber informieren möchte, wer aktuell in Rat, Bezirksvertretung oder Ausschüssen Verantwortung trägt, findet dort nur schwer klare und aktuelle Angaben. Die Unterseite „Rat / Land / Bund“ nennt beispielsweise noch „Ratsmitglied Jürgen Kircher“ und ist mit dem Datum 8. Mai 2020 versehen. Auch die Rubrik „Bezirksfraktion“ wirkt nicht auf dem aktuellen Stand: Als jüngster dort aufgeführter Beitrag erscheint „Chorweiler Abendfrieden“ vom 4. Februar 2025; weitere sichtbare Beiträge stammen aus Januar 2025 und dem Jahr 2024. Gerade nach der Kommunalwahl 2025 wäre mehr Transparenz darüber wünschenswert, wer den Kölner Norden heute konkret in welchen Gremien vertritt. Auch das Tanja Sapora mit Listenplatz zwei schon nach wenigen Wochen ihr Mandat in der BV wieder niederlegte und sich aus der Parteiarbeit zurückzog oder die Fraktion den Fraktionsvorsitzenden Juso Julian Mayer nach nicht einmal 6 Monaten wieder abgesetzt hat, sucht man dort vergebenes. Die CDU Chorweiler setzt mit der Benennung ihrer Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner ein klares Signal: Kommunalpolitik lebt davon, dass Menschen aus dem Stadtbezirk ihre Erfahrung, ihre Ortskenntnis und ihre Anliegen in die politischen Beratungen einbringen. Für Lindweiler und den gesamten Kölner Norden ist das eine Chance, wichtige Themen wie Mobilität, Schule, Stadtentwicklung, Sport, Umwelt und Finanzen noch deutlicher in die Kölner Ausschüsse zu tragen. Quelle: Pressemitteilung der CDU Stadtbezirk Chorweiler; ergänzende Recherche auf den öffentlich zugänglichen Internetseiten der Stadt Köln und der SPD im Kölner Norden. #### CDU macht Druck für Carsharing im Kölner Norden – SPD Fraktion schweigt Der Kölner Norden soll beim Ausbau von Carsharing-Angeboten nicht weiter außen vor bleiben. Nachdem bekannt wurde, dass von den zunächst geplanten neuen Cambio-Stationen keine einzige im Bezirk Chorweiler vorgesehen ist, hat die CDU in der Bezirksvertretung Chorweiler deutliche Nachbesserungen eingefordert. Besonders kritisch sehen die CDU-Vertreter, dass der Bezirk Chorweiler in den aktuellen Planungen praktisch nicht vorkommt. Can Kurda machte deutlich, wie bezeichnend es sei, dass der Stadtbezirk auf der vorgestellten Standortkarte nicht einmal abgebildet werde. Auch Cäcilia Nesseler verwies auf den großen Bedarf an alternativen Mobilitätsangeboten im Kölner Norden – gerade angesichts der bekannten Schwächen im S-Bahn- und ÖPNV-Angebot. Gemeinsam mit der FDP brachte die CDU deshalb einen Antrag ein, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, auch im Bezirk Chorweiler geeignete Standorte für Carsharing-Stationen zu prüfen. Dabei sollen insbesondere Bahnhaltestellen, Ortskerne sowie mögliche Mobilstationen auf privaten Parkflächen in den Blick genommen werden. Ziel ist es, Carsharing nicht nur in innenstadtnahen Vierteln auszubauen, sondern endlich auch in Stadtteilen wie Lindweiler, Heimersdorf, Chorweiler, Pesch, Esch, Auweiler, Seeberg, Merkenich, Fühlingen, Roggendorf/Thenhoven und Blumenberg mitzudenken. Der Antrag wurde in der Bezirksvertretung einstimmig beschlossen. Auffällig bleibt jedoch: Während CDU und FDP hier konkret aktiv wurden und einen eigenen Antrag formulierten, ist von der SPD in dieser Frage kein eigener Vorstoß erkennbar. Gerade bei einem Thema, das für die Mobilität im Kölner Norden von großer Bedeutung ist, wäre mehr Engagement auch von der SPD zu erwarten gewesen. Für Lindweiler und die umliegenden Stadtteile ist die Initiative wichtig. Wer weniger Autoverkehr will, muss den Menschen vor Ort auch echte Alternativen anbieten. Carsharing darf nicht nur dort entstehen, wo ohnehin schon ein dichtes Netz aus Bus, Bahn und Mobilitätsangeboten vorhanden ist. Der Kölner Norden braucht faire Chancen beim Ausbau moderner Mobilität — und genau darauf hat die CDU in der Bezirksvertretung Chorweiler nun den Finger gelegt. #### ChatGPT: Ist die weltweite Verwirrung um GPT-5 strategisch geplant? von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! 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Zum Autor Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Autor und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und digitale Technologien. Gemeinsam mit Jule Lobo beschäftigt er sich im Podcast »Feel the News – Was Deutschland bewegt«  mit aktuellen Debattenthemen. Künstliche Intelligenz ist ein überraschend altes Konzept. Der britische Mathematiker Alan Turing hatte schon 1950 die Idee denkender Maschinen aufgebracht und sah als Königsdisziplin das maschinelle Verständnis von menschlicher Sprache. Deshalb entwickelte er den Turing-Test: Ein Computer besteht einen Turing-Test, wenn er von durchschnittlich intelligenten Personen in einem Chat für einen Menschen gehalten wird. Der Begriff allerdings stammt in seiner englischen Form (Artificial Intelligence) von einer Konferenz am 13. Juli 1956 mit dem Namen »Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence«. In der Beschreibung des Projekts erklärten die Wissenschaftler: »Die Studie soll von der Vermutung ausgehen, dass prinzipiell jeder Aspekt des Lernens – oder jede andere Eigenschaft der Intelligenz – so genau beschrieben werden kann, dass eine Maschine ihn simulieren kann.« Die Wahrnehmung von Computern sind DatenDarauf aufbauend analysierte die Handvoll Fachleute, die sich damit beschäftigten, zunächst das menschliche Denken und Lernen – aus Sicht von Computern, also mit dem Fokus auf Daten. Das war damals viel weniger naheliegend, als es heute scheinen mag. Die etwas vereinfachte, zentrale Erkenntnis: Denken besteht beim Menschen aus Wahrnehmung, Verarbeitung und Interpretation der Wahrnehmungsdaten und Mustererkennung. Daraus kann (manchmal) eine Erkenntnis gewonnen werden – und dann geht es von vorn los.Übertragen auf Computer: Die Wahrnehmung sind die Daten, mit denen man den Computer füttert. Die Verarbeitung ist die Speicherung, Sortierung und Kategorisierung der Daten. Die Mustererkennung sucht nach Mustern in den Daten, deren Bedeutung bekannt ist. Manchmal folgt darauf eine maschinelle Schlussfolgerung oder eine festgelegte Aktion, zum Beispiel nach dem schlichten Algorithmus »wenn, dann«. Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz ist eine Art lernende Mustererkennung auf Speed. Dabei geht es vor allem um Wahrscheinlichkeiten: Mit welcher Wahrscheinlichkeit liegt welches Muster vor? Wie kann man die Wahrscheinlichkeit überprüfen oder erhöhen? Und wie kann man mit dieser Erkenntnis das Ergebnis verbessern?In allen technischen Bereichen sind Computer in den vergangenen Jahrzehnten immer besser geworden: Sie können viel mehr Daten viel schneller auf viel mehr Arten verarbeiten, und sie finden deshalb immer schneller immer komplexere Muster.Deshalb ist Nvidia übrigens eine so wichtige Firma für künstliche Intelligenz: Sie ist groß geworden mit Grafikchips, für die vergleichsweise viele Daten gleichzeitig verarbeitet werden müssen, damit man eine möglichst flüssige, farbenfrohe, lebensechte Bewegung auf dem Screen sieht. Genau das ist aber auch die Voraussetzung für künstliche Intelligenz. Unter bestimmten Umständen ist künstliche Intelligenz immer besserSeit Anfang der Sechzigerjahre setzt sich in der KI-Forschung langsam das Prinzip Machine Learning durch: Maschinen können aus Daten lernen, ohne dass man ihnen jeden einzelnen Schritt vorgibt – mit einem eigenen Lernkonzept. Zum Beispiel, indem man eine berechnete, mögliche Lösung für ein Problem versucht zu überprüfen. Wie gut ist diese mathematische Lösung, etwa ein Verfahren, wie man den schnellsten Weg von A nach B findet? Dann wird eine andere mögliche Lösung berechnet und der Computer prüft, ob sie besser oder schlechter ist. Im Machine Learning wird das so oft vollzogen, bis die Software ein Muster der Verbesserung erkennt. Deshalb wird unter bestimmten Umständen künstliche Intelligenz immer besser. Für einen großen Durchbruch wie bei ChatGPT reichte das allerdings lange trotzdem nicht, der große Sieg der KI wurde zwar immer mahnend beschworen, der SPIEGEL schrieb 1989 warnend »Die Macht geht auf blöde Apparate über«. Aber kaum eine Technologiehoffnung wurde so oft und so nachhaltig enttäuscht wie der Glaube an eine tatsächlich halbwegs intelligente KI. Im Guten wie im Schlechten.Anfang der Nullerjahre verändert sich genau das auf interessante Weise. Schon länger gab es eine Schule der KI, die überzeugt war, dass denkende Maschinen etwa so aufgebaut sein müssten wie Gehirne, also als neuronale Netze. Die dazugehörige Variante der Mustererkennung heißt Deep Learning. Dabei werden viele Prozessoren untereinander vernetzt und bilden eine sogenannte Schicht. Darauf wird eine weitere Schicht mit noch mehr vernetzten Prozessoren gelegt, etwa nach dem Muster, wie die Neuronen im Gehirn miteinander verschaltet sind. Darüber wieder eine Schicht und noch eine und noch eine. Das Sprachmodell, mit dem ChatGPT gestartet ist, GPT-3.5, hat bis zu 96 Schichten. Leider waren die Ergebnisse von neuronalen Netzen trotz des Gehirnkonzepts »normalen« Computern lange unterlegen. Aber mit den immer stärkeren Prozessoren geschah 2012 etwas Überraschendes: Bei einer der wichtigsten Disziplinen, der Bilderkennung, waren neuronale Netze den klassischen Computern plötzlich deutlich überlegen.Bilderkennung ist eine der klassischen Disziplinen der künstlichen Intelligenz. Sie wird zum Beispiel gebraucht, damit Computer ihre Umwelt besser erkennen können. Und gleichzeitig ist die Bilderkennung der erste Schritt zur Bildherstellung. Wenn ich eine Katze auf einem Foto erkenne, dann beruht das auf meinem Wissen, welche visuellen Merkmale oder eben Muster auf eine Katze hindeuten und welche nicht: Spitze Ohren, Reißzähne, Fell – ja. Sonnenbrille, Daumen, Hosenanzug – tendenziell nein. Mit diesem Wissen kann man dann auch einfacher ein Katzenbild erschaffen. Deshalb ist die Entdeckung der Fähigkeiten von neuronalen Netzen ein Sprung für die generative künstliche Intelligenz. Dafür hat der KI-Forscher Geoffrey Hinton 2024 den Nobelpreis bekommen.Das hat bis 2017 immerhin dazu geführt, dass KI Bilddaten so gut erkennen konnte, dass man damit zum Beispiel autonomes Fahren auf den Weg bringen konnte. Mit menschlicher Sprache aber waren neuronale Netze lange zu schnell überfordert. Bis 2017 ein wissenschaftliches Papier den Grundstein für den heutigen Erfolg von künstlicher Intelligenz wie ChatGPT legte: Die »Google Eight«, acht damals bei Google angestellte Wissenschaftler, verfassten ein Papier namens »Attention is all you need«  . Frühere KI-Modelle analysierten Texte streng sequenziell, Wort für Wort, und stießen damit rasch an die Grenzen des Textverständnisses. Mehr zum Thema Im Papier stellten die acht das Prinzip »Transformer« vor (das »T« von ChatGPT kommt daher). Dabei schaut die KI nach den Mustern und Zusammenhängen zwischen den mutmaßlich wichtigsten Worten und kleineren Wortteilen (die nennt man Token) eines Textes. Dann richtet der Computer die Aufmerksamkeit auf diese wichtigen Passagen und deren Zusammenhänge – daher der Titel des Papiers.Man kann sich das ungefähr vorstellen wie eine Person, die die wichtigsten Begriffe in einem Text unterstreicht. Dann lässt sich auf den ersten Blick viel besser sehen, wovon der Text überhaupt handelt. Und auf diese Weise kann man das wichtigste Verständnismuster für Texte, die Beziehung der Worte untereinander, leichter erkennen. Mit »Attention is all you need« war der Grundstein von ChatGPT gelegtOb direkt nach einem Wort wie »kalt« ein Wort wie »ein«, »die« oder »und« kommt, ist nicht besonders entscheidend. Ob zwei Sätze später aber »Wetter« steht oder »Persönlichkeit« zu lesen ist, prägt die Bedeutung des Textes maßgeblich. Mit »Attention is all you need« und dem Prinzip Transformer war der Grundstein von ChatGPT gelegt. Bis heute steckt der technologische Ansatz der Transformer hinter den bekannten großen Sprachmodellen, also der Software, die zum Beispiel hinter ChatGPT, Claude oder DeepSeek steckt, gewissermaßen der Motor dieser künstlichen Intelligenzen. Trotzdem war die Entdeckung des Transformers noch immer nicht ausreichend, um eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die zum Beispiel so mühelos den Turing-Test besteht, wie man es heute gewohnt ist. Bis OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, durch langwierige und teure Versuche zu einer Entdeckung kommt und 2020 dazu ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht: »Scaling Laws for Neural Language Models«  heißt es.Die einfache, aber revolutionäre Erkenntnis dahinter: Viel hilft viel. Sehr viel hilft sehr viel. Mehr Rechenleistung – und auch mehr deshalb verarbeitbare Daten – verbessert die Qualität von künstlicher Intelligenz deutlich. Allerdings sind die Effekte erst dann wirklich spürbar, wenn nicht nur ein paar Hunderte, sondern Tausende oder sogar Zehntausende Prozessoren gleichzeitig arbeiten. Erst dann werden die vielen Schichten neuronaler Netze so gut in der Mustererkennung, dass es für menschliche Sprache ausreicht. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von großen Sprachmodellen, dem gegenwärtig besten Ansatz für menschenähnliche künstliche Intelligenz, so unfassbar teuer. Die erste, im November 2022 veröffentlichte Version von ChatGPT, wurde mit 10.000 Prozessoren des Modells A100 trainiert, der Stückpreis lag damals bei mehr als 30.000 US-Dollar.Wie KI die Basics lerntDie Art des Trainings für große Sprachmodelle, maßgeblich von OpenAI entwickelt, ist ein weiterer Grund für die Qualität heutiger, generativer künstlicher Intelligenz. ChatGPT hat vor allem zwei Arten des Machine Learnings kombiniert: einerseits das »Self-Supervised Learning«, also das selbstüberwachte Lernen. Dabei werden riesige Datenmengen, zum Beispiel Texte aus dem Internet, nach wiederkehrenden Mustern und Wahrscheinlichkeiten durchforstet. Dann werden die erkannten Muster überprüft, etwa, in dem die Maschine sich selbst fragt, wie ein Satz mit welcher Wahrscheinlichkeit zu beenden ist: »Die Katze sitzt auf der« … die größte Wahrscheinlichkeit hätte dann vielleicht »Fensterbank«, danach vielleicht »Mauer« und dann »Bettdecke«. So lernt die KI die Basics. Anzeige Sascha Lobo Die große Vertrauenskrise Verlag: Kiepenheuer & Witsch Seitenanzahl: 336 Für 25,00 € kaufen Preisabfragezeitpunkt 10.07.2025 11.59 Uhr Keine Gewähr Bei Amazon bestellen Bei Thalia bestellen Bei Genialokal bestellen Bei Hugendubel bestellen Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier Danach kommt die zweite, wichtige Art des Lernens, das »Reinforcement Learning«, also das bestärkende Lernen. Dabei wird oft menschliches Feedback eingebaut, also Leute, die die verschiedenen Lösungsvorschläge der Maschine bewerten – und dann die guten Lösungen belohnen und die schlechten bestrafen (reinforcement). Mit der richtigen Kombination dieser beiden Lernansätze schließlich kommt man so weit, dass es für die Veröffentlichung von ChatGPT am 30. November 2022 gereicht hat, also dem Produkt, das den heutigen Hype wie Siegeszug von KI angestoßen hat.Bis heute hört man oft, dass generative KI einfach nur die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der auf ein Wort ein anderes folgt, wenn der Kontext dazu geliefert wird. Als »Stochastische Wahrheit« wird generative KI auch von Fachleuten oft verspottet, ein bekanntes Zitat der Linguistin und KI-Kritikerin Emily Bender lautet: »Large language models are stochastic parrots.« (Große Sprachmodelle sind stochastische Papageien). In vielen Abwertungen der KI steckt eine Spur HybrisDas soll an den Grundfesten des Prinzips künstliche Intelligenz rütteln, weil es unterstellt: Da ist nichts intelligent, der Sinn wird gar nicht ernsthaft maschinell verstanden, das Verständnis nur nachgeahmt. Das ist technisch betrachtet zwar wahrscheinlich weitgehend korrekt, obwohl man argumentieren könnte, dass der Mensch künstliche Intelligenz gar nicht so tiefgreifend versteht, um das wirklich beurteilen zu können.Aber eine andere Entgegnung erscheint mir zielführender, erst recht kurz vor einem mutmaßlichen Durchbruch mit GPT-5. Denn dass die Maschine auch im Jahr 2025 Verständnis und Intelligenz nur sehr geschickt nachahmt, mag sein. Aber das Denken des Menschen funktioniert verdammt ähnlich. Und so steckt in vielen allzu heftigen Abwertungen der künstlichen Intelligenz zumindest eine Spur der Hybris, dass der Mensch noch stets überlegen sei. Was mir angesichts der gegenwärtigen Entwicklung doch arg mutig erscheint. Übermutig beinahe. Hier weiter lesen... #### Chorweiler bekommt eine Jugendvertretung: Eine Stimme für die nächste Generation Die Bezirksvertretung Chorweiler will Jugendliche künftig stärker an politischen Entscheidungen beteiligen. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Innenstadt soll nun auch im Kölner Norden eine Jugendvertretung eingerichtet werden. Chorweiler macht ernst mit Jugendbeteiligung: Die Bezirksvertretung hat beschlossen, künftig zwei Jugendvertreterinnen oder Jugendvertreter regelmäßig an ihren Sitzungen zu beteiligen. Sie sollen beratend mitwirken, Rederecht erhalten und damit die Interessen junger Menschen im Bezirk direkt in die politische Arbeit einbringen. Das Modell orientiert sich an der Bezirksvertretung Innenstadt, wo bereits ein entsprechendes Pilotprojekt erprobt wurde. Die Stadt Köln hatte dieses Projekt Anfang des Jahres positiv bewertet. Für Chorweiler war das offenbar der entscheidende Impuls, nun ebenfalls eine solche Jugendvertretung auf den Weg zu bringen. Der Antrag kam von der CDU-Fraktion gemeinsam mit Lucas Hahn von der FDP. Vorgesehen ist, dass die Jugendvertretung einmal jährlich von der Bezirksschülerinnenvertretung Köln entsendet wird. Die Vertreterinnen und Vertreter sollen zwischen 16 und 27 Jahre alt sein und im Stadtbezirk Chorweiler wohnen. Ein Stimmrecht ist nicht vorgesehen, wohl aber ein Rederecht – analog zur Seniorenvertretung. Begleitet werden sollen die jungen Menschen während der Sitzungen durch eine pädagogische Fachkraft. Damit knüpft Chorweiler auch an frühere Erfahrungen an. Schon unter der früheren Bezirksbürgermeisterin Cornelia Wittsack-Junge gab es mit der sogenannten Jugendsitzung ein Format, das jungen Menschen politische Abläufe näherbringen sollte. Durch die Corona-Pandemie war diese Tradition allerdings abgebrochen. Nun soll die Beteiligung verbindlicher werden. Jugendliche sollen nicht nur zuschauen, sondern ihre Perspektive in die Beratungen einbringen können. Gerade in einem Stadtbezirk wie Chorweiler, in dem viele junge Menschen leben und Themen wie Bildung, Mobilität, Freizeitflächen, Sicherheit und soziale Infrastruktur unmittelbar ihren Alltag betreffen, ist das ein überfälliger Schritt. Bemerkenswert ist dabei auch, wer hier die Initiative ergriffen hat: Es sind CDU und FDP, die in Chorweiler eine Lanze für die Jugend brechen. Die SPD-Fraktion, sonst nicht selten mit dem Anspruch unterwegs, soziale Fragen besonders fest im Blick zu haben, blieb in dieser Angelegenheit eher im pädagogisch wertvollen Schweigekreis: kein eigener Antrag, kein sichtbarer Impuls, kein erkennbarer Beitrag. Manchmal kommt Jugendpolitik eben nicht von dort, wo sie am lautesten plakatiert wird. In der Bezirksvertretung fand der Antrag breite Zustimmung. Auch die Grünen unterstützten das Vorhaben. Die AfD enthielt sich, der Antrag wurde ansonsten einstimmig angenommen. Für Chorweiler ist das ein gutes Signal. Demokratie lebt davon, dass Menschen früh erfahren, dass ihre Stimme zählt. Wenn Jugendliche lernen, wie kommunale Politik funktioniert, welche Entscheidungen vor Ort getroffen werden und wie man eigene Anliegen einbringt, stärkt das nicht nur die politische Bildung, sondern auch den Stadtbezirk selbst. Chorweiler bekommt damit hoffentlich mehr als nur ein neues Gremium. Es bekommt die Chance, junge Perspektiven ernsthaft in politische Entscheidungen einzubeziehen. Genau das ist dringend nötig. #### Chorweiler klebt zusammen: Große Fußball-Sammelbilder-Tauschbörse am 12. Juli im Libützje Bürgerverein Lindweiler e.V. Tauschen statt doppelt kaufen! Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet im Libützje in Köln-Lindweiler von 13:00 bis 18:00 Uhr Chorweilers größte Fußball-Sammelbilder-Tauschbörse statt. Unter dem Motto „Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen!“ sind alle Kinder, Jugendlichen, Familien, Fußballfans und Sammelbegeisterten herzlich eingeladen. Wer doppelte Fußball-Sammelbilder hat, bringt sie einfach zusammen mit dem eigenen Album mit. Vor Ort kann fair getauscht werden: 1 Sticker gegen 1 Sticker. Der Eintritt ist frei, Kinder sind ausdrücklich willkommen. Ein Verkauf findet nicht statt. Damit alle leichter ihre fehlenden Bilder finden, gibt es beim Tauschtag eine Suchwand. Dort können gesuchte Sammelbilder-Nummern notiert werden. Außerdem wird eine Starter-Spendenbox eingerichtet. Wer doppelte Sticker übrig hat, kann diese dort abgeben, damit auch Kinder mit wenigen Sammelbildern mitmachen und ihre Sammlung starten oder ergänzen können. Veranstaltungsdaten Was: Chorweilers größte Fußball-Sammelbilder-Tauschbörse Wann: Sonntag, 12. Juli 2026, 13:00 bis 18:00 Uhr Wo: Libützje, Marienberger Weg 19, 50767 Köln-Lindweiler Motto: „Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen!“ Eintritt: frei Regel: Fair tauschen – 1 Sticker gegen 1 Sticker Hinweis: Kein Verkauf, Kinder willkommen ÖPNV: Buslinie 121, Haltestelle Lindweiler Feld Flyer herunterladen, ausdrucken und weiterverteilen Damit möglichst viele Kinder, Familien und Sammelbegeisterte von der Tauschbörse erfahren, freuen wir uns sehr über Unterstützung aus der Nachbarschaft. Bürgerinnen und Bürger können den Flyer gerne herunterladen, ausdrucken und weiterverteilen. Wer helfen möchte, kann den Flyer zum Beispiel im Supermarkt, im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein, im Jugendtreff, in der Kirchengemeinde, im Hausflur oder an anderen gut sichtbaren Orten aushängen — natürlich dort, wo ein Aushang erlaubt ist. Den Flyer gibt es hier als PDF zum Download: Flyer „Chorweiler klebt zusammen“ herunterladen Jede Weitergabe hilft, die Aktion im Stadtbezirk bekannt zu machen. Also: Flyer ausdrucken, weitersagen, doppelte Sticker einpacken und am 12. Juli ins Libützje kommen. Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen! #### Chorweiler: Anwohner beklagen Gebäudeschäden durch Kanalarbeiten in Esch ChorweilerAnwohner beklagen Gebäudeschäden durch Kanalarbeiten in EschVon Christopher Dröge01.04.2025, 17:08 UhrLesezeit 3 MinutenVor allem die eingesetzten Bagger sollen die Erschütterungen auslösen, die die Anwohner für die Schäden an ihren Häusern verantwortlich machen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEHauseigentümer in Esch führen Schäden an ihren Häusern auf Erschütterungen durch Bauarbeiten für den neuen Stauraumkanal zurück.Die Arbeiten zur Verlegung des neuen Stauraumkanals zwischen Esch und Pesch schreiten stetig voran. Zu sehen ist dies zurzeit vor allem zwischen Auweiler Straße und Pescher Straße, dort werden die Elemente der Stahlbetonrohre, die einen beeindruckenden Innendurchmesser von 3,40 Meter aufweisen, in offener Bauweise in einer Tiefe von acht Metern im Boden verlegt. Um die Baugrube abzusichern, kommen sogenannte Verbauboxen zum Einsatz, die die Grubenwände abstützen und mithilfe eines Baggers eingesetzt werden. Zuletzt informierten die Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) die Escher Bürger über den Bau des Ableitungssystems, der in der nächsten Phase des Bauprojekts ansteht.Doch unter den Anwohnern im Umkreis der bisherigen Bauarbeiten bricht sich Unmut Bahn. Vor allem unter den Bewohnern der parallel verlaufenden Straße Am Entenpfuhl „in zweiter Reihe“, deren Grundstücke nicht direkt an die Baustelle angrenzen, sondern sich auf der anderen Seite der Straße befinden. Eine ganze Reihe von Ihnen berichtet von Schäden an ihren Eigenheimen, die sie auf die Arbeiten hinter ihren Grundstücken zurückführen, denn dank dieser würden ihre Häuser wackeln und beben.Der Graben der Bauarbeiten für den Stauraumkanal zieht sich entlang des westlichen Ortsrandes von Esch.Copyright: Christopher DrögeAnwohner beklagen Schäden und mangelnde Kommunikation„Wir haben Risse im Haus, überall“, sagt etwa Chris Heininger, weitere seiner Nachbarn berichten von ähnlichen Schäden. Schuld daran seien die Erschütterungen durch die schweren Bagger, die Bodenvibrationen auslösen würden, denn die Baggerführer würden „unsachgemäß“ arbeiten. „Die Bauteile werden nicht in den Boden gedrückt, sondern gerammt“, so Heiningers Beobachtung. Auf Ansprache reagierten die Baggerführer aggressiv, die ausführende Baufirma hingegen gebe sich unerreichbar und reagiere nicht auf die Kontaktversuche der Anwohner.Auch durch die Steb fühlen sich die Betroffenen vernachlässigt. „Die Anwohner der direkt an die Baustelle angrenzenden Häuser wurden schriftlich informiert, die Häuser fotodokumentiert, zum Teil wurden dort auch Seismografen aufgestellt“, so eine weitere betroffene Person. „Wir in der zweiten Reihe hingegen haben im Vorfeld keinerlei Information erhalten.“ Erst auf massives Drängen hin habe das städtische Unternehmen Bausachverständige zu den Bewohnern der „zweiten Reihe“ geschickt. Schäden an den Häusern habe der Gutachter teilweise auf eine „mangelhafte Verarbeitung“ beim Bau der Häuser geschoben.Die Steb betont in einer Stellungnahme, dass sie die Beschwerden der Anwohner ernst nehme. Mit der Baufirma finde ein intensiver Austausch über das Problem statt. „Die Baufirma ist verpflichtet sicherzustellen, dass die zulässigen Grenzwerte für Erschütterungen eingehalten werden“, so eine Sprecherin des Unternehmens.Heininger hingegen sieht auch die Steb in der Verantwortung. „Nicht nur die Firma ist in der Haftung, auch der Auftraggeber“, sagt er. Er kündigt die Absicht der Betroffenen an, ein eigenes unabhängiges Gutachten in Auftrag geben zu wollen: „Wir trauen der ganzen Sache nicht mehr.“ #### Chorweiler: Bäume auf Schulhof in Roggendorf/Thenhoven gefällt – Eltern in Sorge ChorweilerBäume auf Schulhof in Roggendorf/Thenhoven gefällt – Eltern in SorgeVon Christopher Dröge16.04.2025, 11:30 UhrLesezeit 2 MinutenOhne die gewohnte Baumgruppe wirkt der Schulhof der KGS Gutnickstraße ausnehmend kahl.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEOhne den Schatten der Bäume auf dem Schulhof der KGS Gutnickstraße fehlt den Schülern im Sommer Schutz vor der Sonne, so die Befürchtung. Seit Jahren wartet die katholische Grundschule (KGS) Gutnickstraße darauf, dass endlich die dringend notwendige Erweiterung des Schulgebäudes in Angriff genommen wird. Grund für die lange Zeit des Stillstandes war der benachbarte Kindergarten. Dieser hätte aufgrund von Baufälligkeit schon lange abgerissen werden sollen, aber aufgrund des Pfuschs an der im Schulgebäude an der Berrischstraße eingerichteten neuen Kita wohl oder übel weitergenutzt werden musste.Nun jedoch ist der Kindergarten Geschichte, der Abriss ist erfolgt. Die Grundschule erhält jetzt zunächst Modulbauten, um alle Schüler unterbringen zu können, bevor der Erweiterungsbau in Angriff genommen wird.Rodung von Schulhofbäumen stößt auf UnverständnisDer nun in Gang gebrachte Prozess bringe jedoch auch unerwartete Nebenwirkungen mit sich. Für Tobias Hasenäcker etwa, Vorsitzender des Bürgervereins Roggendorf/Thenhoven, erschloss sich nicht, warum zeitgleich mit der Entfernung der Bepflanzung auf dem Grundstück des Kindergartens auch die Bäume auf dem Schulhof der KGS gerodet wurden, eine Gruppe von neun Robinien.„Die hatten keinerlei Berührungspunkt mit dem Grundstück des Kindergartens, warum sollten sie im Weg sein?“, sagt er. Der Schulhof sei nun kahl und vollständig unbeschattet, sagt Hasenäcker. „Wie soll das im Sommer werden, wenn die Sonne auf den Asphalt knallt und die Kinder keinen Schutz vor der Einstrahlung haben?“Laut der Kölner Verwaltung hatte die Rodung der Schulhofbäume jedoch nichts mit dem Abriss des Kindergartens zu tun – die Robinien seien nicht mehr erhaltungsfähig gewesen, so ein Statement. Durch die Beanspruchung durch spielende Kinder sei der Boden um die neun Pflanzen so verdichtet gewesen, dass dies eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Sauerstoff verhindert habe.Im Zuge der geplanten Baumaßnahmen soll der Schulhof außerdem mit einem unterirdischen Versickerungsbecken ausgestattet werden, um in Zukunft bei Starkregenereignissen das Kanalnetz entlasten zu können. Dadurch wäre die Wasserversorgung der Bäume so nachhaltig gestört gewesen, dass sie es nicht überstanden hätten.Ohnehin solle der Schulhof vollständig neu gestaltet werden, so die Stadt Köln, dabei werde auch an die Neupflanzung von robusteren, klimaangepassten Bäumen und die Verschattung des Geländes gedacht. In der anstehenden Bauphase werde der Schulhof als Baustellenfläche gebraucht, die Schüler sollen ihre Pausen in dieser Zeit auf dem benachbarten Spielplatz verbringen. Der liegt inmitten einer Baumgruppe und bietet reichlich Schatten. #### Chorweiler: Bürgerplattform fördert gemeinschaftliches Handeln und Teilhabe im Kölner Norden Im Bürgerzentrum Chorweiler zeigte die Bürgerplattform „Stark im Kölner Norden“ ein Beispiel für ihr Teilhabe‑ und Partizipationsprojekt. #### Chorweiler: Förderung für Lino-Club in Lindweiler erneut gescheitert ChorweilerFörderung für Lino-Club in Lindweiler erneut gescheitertVon Christopher Dröge28.01.2025, 17:30 UhrLesezeit 2 MinutenBis auf weiteres muss das alte Gebäude des Lino-Clubs weiter genutzt werden.Copyright: Christopher DrögeMehrere Ratsfraktionen wollten dem Projekt des Bürgerhauses kurz vor Jahresende 3 Millionen Euro sichern. Doch die Initiative kam zu kurzfristig.Das Scheitern der Finanzierung des Bürgerhauses, das den maroden Flachbau des Lino-Clubs im Unnauer Weg hätte ersetzen sollen, bleibt eine empfindliche Niederlage für die Bemühungen, die Lebensbedingungen in dem mit zahlreichen Problemen kämpfenden Stadtteil Lindweiler zu verbessern – diese Einschätzung herrscht durchaus auch in der Kölner Politik vor.Fraktionsübergreifende Initiative zur Finanzierung des Lino-ClubsKurz vor dem Jahreswechsel schien sich aus dieser Einigkeit ein Lichtblick zu entwickeln, denn in der letzten Ratssitzung des Jahres hatte sich eine fraktionsübergreifende Initiative zusammengefunden, um dem Projekt doch noch kurzfristig Gelder zur Verfügung zu stellen: In einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag hatten SPD, CDU, Grüne und Volt den ursprünglichen Ratsbeschluss zum Ausbau des Sozialen Zentrums des Lino-Clubs bekräftigt und die Verwaltung beauftragt, drei Millionen Euro für das Projekt bereitzustellen, die sich in Restmitteln des Haushalts des vergangenen Jahres gefunden hatten.Auch dieser Betrag hätte nicht ausgereicht, um den Finanzierungsbedarf des ursprünglichen Bauprojekts zu decken, der aufgrund der Kostensteigerungen zuletzt auf etwa 15 bis 16 Millionen Euro angewachsen war. Doch zumindest für eine kleine Lösung hätte das Geld Spielraum geboten.Aber schon in den ersten Tagen des neuen Jahres kristallisierte sich heraus, dass der Antrag nicht umgesetzt werden kann. „Eine Auszahlung von Fördermitteln erfordert einen rechtssicheren Zuwendungsbescheid oder einen Fördervertrag als rechnungsbegründende Unterlage“, schreibt die Verwaltung in einer Stellungnahme. Dieser müsste auf einem Baurealisierungskonzept des Vorhabenträgers beruhen, das konkrete Aussagen zur Finanzierung und anschließenden Nutzung des Vorhabens trifft.Da die Mittel jedoch ausschließlich im Jahr 2024 zur Verfügung gestanden hätten, hatte die kurze Zeit zwischen Ratssitzung und Jahresende nicht ausgereicht, um das notwendige Konzept zu erstellen. Die Verwaltung stehe jedoch weiterhin mit dem Träger im Kontakt, um weitere Möglichkeiten der Unterstützung zu erörtern.Lena Teschlade, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und eine der Initiatorinnen des Antrags, bedauerte die Entwicklung und warf der Verwaltung in der Angelegenheit „Versagen“ vor: „Es gab die Förderung vom Land, das Projekt war eigentlich schon in trockenen Tüchern. Gescheitert ist es allein daran, dass die Baugenehmigung nicht rechtzeitig da war“. #### Chorweiler: Geflüchtetenunterkunft am Fühlinger See soll verlängert werden Die städtische Geflüchtetenunterkunft auf dem Parkplatz P5 am Fühlinger See, die Ende des Jahres 2023 eingerichtet wurde, wird mindestens ein Jahr länger bestehen bleiben als ursprünglich geplant, das geht aus einer Mitteilung der Verwaltung an die Bezirksvertretung Chorweiler hervor. Sie beruft sich bei dieser Entscheidung auf Prognosen, nach denen der Bedarf in den kommenden zwei Jahren so hoch bleiben wird, dass auf die Unterkunft nicht verzichtet werden kann.Die Unterkunft am Fühlinger kann maximal um die 400 Personen aufnehmen, in den vergangenen Monaten waren mit 220 Bewohnern etwas mehr als die Hälfte der Plätze belegt. Zu einer signifikanten Zahl an Beschwerden sei es seit der Inbetriebnahme der Unterkunft nicht gekommen, so die Verwaltung. Die Anmietung des Areals soll zunächst um 12 Monate bis Ende April 2026 verlängert werden.Steigende Geflüchtetenzahlen im Winter Insgesamt bringt die Stadt Köln in gesamten Stadtgebiet zurzeit gut 9240 Geflüchtete unter. Damit erfüllt sie die vom Land NRW festgelegte Quote nicht vollständig, bis zu 1578 weitere Geflüchtete könnten ihr zur Unterbringung zugewiesen werden.Alles zum Thema Fühlinger SeeAngesichts der Entwicklung des Krieges in der Ukraine, in der in diesem Winter erneut vor allem die Infrastruktur Ziel der russischen Angriffe ist, rechnet die Verwaltung mit einem erneuten Anstieg von Geflüchteten aus dem kriegsgebeutelten Land. Auch aus den Ländern des Nahen Ostens könnten wieder verstärkt Geflüchtete in Köln ankommen, so die Verwaltung.Aufgrund der Haushaltslage argumentiert die Verwaltung auch mit der Wirtschaftlichkeit – eine längere Nutzungsdauer des Wohncontainer-Dorfes bedeute eine bessere Amortisation der Kosten, durch die Suche nach einem anderen Standort und dem Bau einer neuen Unterkunft entstünden stattdessen wieder neue Kosten. Übernachtungsmöglichkeit für GästeDie Bezirksvertreter hatten die Mitteilung bislang nicht kommentiert, doch die Verlängerung könnte vor Ort auf Unmut stoßen. Der Fühlinger Bürgerverein hatte bereits vor der Einrichtung der Unterkunft 2023 die Informationspolitik der Verwaltung als nicht transparent genug kritisiert – Berichten zufolge hatte die Stadt den Verein auch über die Verlängerung nicht vorab informiert.Die Geschäftsführung des benachbarten Aqualands hatte die Einrichtung der Unterkunft unter der Maßgabe akzeptiert, dass diese nicht länger als 18 Monate bestehen bleibe. Ansonsten müsse man den Bau eines eigentlich geplanten Hotels „überdenken“, so damals ein Sprecher des Unternehmens. #### Chorweiler: Längere Wege für Jobcenter-Kunden im Kölner Norden Das Jobcenter am Athener Ring soll schließen. Künftig wird es stadtweit nur noch zwei Anlaufstellen geben. Das sorgt für deutlich längere Anfahrten. #### Chorweiler: Neubaugebiet am Heinrichhofsweg in Fühlingen ist beschlossene Sache Pläne für ein Neubaugebiet in Fühlingen mit bis zu 250 Haushalten sorgten für Unmut – am Ende setzt sich die dichte Bebauung dennoch durch. #### Chorweiler: Neuzugang im Merkenicher Karneval – Bömmelbande zum ersten Mal beim Veedelszug ChorweilerNeuzugang im Merkenicher Karneval – Bömmelbande zum ersten Mal beim VeedelszugVon Christopher Dröge01.02.2025, 13:01 UhrLesezeit 2 MinutenSeit ihrer Gründung im Frühjahr 2024 ist die Bömmelbande bereits kräftig gewachsen.Copyright: Jonas KuschewskiANZEIGEEs gibt eine neue Karnevalsgesellschaft im Kölner Norden: Die Bömmelbande, gegründet im letzten Jahr, tritt mit ehrgeizigen Zielen auf.Die Bömmelbande weiß, wie man karnevalistisches Brauchtum angemessen in Szene setzt: Mit der musikalischen Unterstützung eines Spielmannszuges zogen die Mitglieder durch den Ort, um ihren selbstgebauten Nubbel an seinen Bestimmungsort zu bringen, das beliebte Gasthaus Zum Treppchen. Dort angekommen, stimmten sich die Teilnehmer des Fackelzuges und weitere Gäste mit einem Mitsing-Konzert auf die bevorstehende heiße Phase des Straßenkarnevals ein und feierten anschließend noch bis in die Nacht weiter. Für die Musik sorgte dabei Ingo „DJ Bingo“ Vollhaber, einer der Gründer der Bömmelbande.Ingo Vollhaber, einer der Gründer der Bömmelbande, sorgt als „DJ Bingo“ für die Musik.Copyright: Michael SchäferBömmelbande Merkenich nimmt erstmals am Veedelszug teilDie ist nämlich der neueste Zuwachs im Merkenicher Karneval: Erst im vergangenen Jahr hatte Vollhaber die Gruppe gemeinsam mit einem Freund und ihren beiden Partnerinnen gegründet. „Mit der Idee hatten wir schon jahrelang gespielt und im April des vergangenen Jahres hatten wir uns entschlossen, jetzt machen wir es einfach“, sagt er.Aus vier Mitgliedern wurden schnell sechs, dann 20, „und inzwischen sind wir schon über 50 Personen“, sagt Vollhaber. Mit so viel Unterstützung konnte die Bömmelbande bereits ein paar Monate später am Elften im Elften eine eigene Sessionseröffnung feiern und so ihren Einstand in der Karnevalsszene des Kölner Nordens geben.In diesem Jahr werden sie daher auch zum ersten Mal am Merkenicher Veedelszug teilnehmen – ansonsten stehen für dieses Jahr noch die Nubbelverbrennung und ein Sechswochenamt für den strohköpfigen Sündenbock auf dem Kalender, im Sommer außerdem ein Bobbycar-Rennen. Derweil richten Vollhaber und seine Mitstreiter bereits den Blick auf die kommende Session, für die sie ehrgeizige Pläne haben. „Zwei Sitzungen wollen wir organisieren“, sagt er, „eine für die Senioren im Ort und einen Kostümball für alle zwischen 30 und 60.“In der Zwischenzeit will Vollhaber die förmliche Vereinsgründung angehen, denn bislang ist die Bömmelbande eher ein großer Stammtisch. Vollhaber selbst hat bereits Erfahrung mit dem Vereinsleben. „Und das wollen wir vor allem auch der Jugend wieder vorleben, die Vereinskultur schläft sonst irgendwann komplett ein“, sagt er. „Tatsächlich haben wir gerade von jungen Leuten viel Zulauf.“Der Arbeitsaufwand der Vereinsgründung und der Organisation schrecken ihn nicht. „Darum haben wir uns bisher gar keinen großen Kopf gemacht“, sagt er, „wir lassen das alles einfach mal auf uns zukommen. Wir wollen was bewegen in Merkenich!“ #### Chorweiler: Parkplatzangebot in Roggendorf/Thenhoven wird nach Bürgereingabe erweitert ChorweilerParkplatzangebot in Roggendorf/Thenhoven wird nach Bürgereingabe erweitertVon Christopher Dröge14.03.2025, 14:18 UhrLesezeit 2 MinutenNur auf wenigen Flächen in der Elvira-Tuszik-Straße ist das Parken bislang offiziell zulässig.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEin Bürger hatte der Bezirksvertretung Chorweiler in einer Eingabe von der angespannten Parksituation in der Elvira-Tuszik-Straße berichtet.Das immer noch recht neue Wohngebiet um die Elvira-Tuszik-Straße am Ortsrand von Roggendorf/Thenhoven ist eine klassische Einfamilienhaussiedlung, die komfortables, ruhiges Wohnen bietet. Ein Wermutstropfen für die Bewohner ist jedoch die Parksituation, denn das Angebot an ausgewiesenen öffentlichen Stellplätzen ist sehr übersichtlich, vor allem in den verkehrsberuhigten Bereichen der Siedlung.Das Leiden der Anwohner soll demnächst jedoch eine gewisse Linderung erfahren, denn nach einer Prüfung durch die Verwaltung sollen dort insgesamt 15 neue Parkstände eingerichtet werden.Parkprobleme und Kontrollen in ChorweilerZu verdanken ist dies einem Anwohner, der sich im Sommer des vergangenen Jahres mit einer Bürgereingabe an die Bezirksvertretung Chorweiler gewandt hatte. „Vor allem nachmittags ab 15.30 Uhr ist die Straße so zugeparkt, dass die Leute die Ordnungswidrigkeit in Kauf nehmen und auf nicht-ausgewiesenen Flächen parken, weil sie sonst schlicht keine Möglichkeit haben“, hatte der Petent die Situation beschrieben.Seiner Beobachtung nach werde in der Straße sehr intensiv auf Parkvergehen kontrolliert. „Wir wohnen seit einem Jahr dort, in diesen 12 Monaten haben meine Verlobte und ich gemeinsam zehn Ordnungswidrigkeitsbescheide mit Bußgeldern von je zehn Euro erhalten“, sagte er.Die Kontrollen würden dabei oft am frühen Morgen erfolgen, bevor der Großteil der Bewohner zur Arbeit aufgebrochen sei. Besonders angespannt sei die Situation auch zu den Bring- und Abholzeiten der Kindertagesstätte „Matschpiraten“ im nicht-verkehrsberuhigten Teil der Straße, sowie an beliebten Home Office-Tagen, wie etwa Montag oder Freitag. Dabei werde „viel Potenzial verschwendet, den Anwohnern das Parken zu erleichtern“, so der Petent.Bereits in der Eingabe hatte er konkrete Vorschläge gemacht, in welchen Bereichen er Potenzial für zusätzliche Stellplätze sah – dies waren vor allem Flächen, die bereits als irreguläre Parkplätze genutzt würden. Die Bezirksvertretung folgte seiner Eingabe und beauftragte die Verwaltung mit der Prüfung einer Umsetzung seiner Vorschläge.Die fiel nun weitgehend positiv aus: In den verkehrsberuhigten Bereichen sollen 12 neue Parkstände hinzukommen, vor allem in der Stichstraße nördlich des angrenzenden Spielplatzes. Drei weitere zusätzliche Stellplätze sollen im nicht-verkehrsberuhigten Bereich auf Höhe der Kindertagesstätte hinzukommen. Die bereits bestehenden Parkstände sollen außerdem besser gekennzeichnet werden. #### Chorweiler: Pläne für neues Quartier in Fühlingen erregen Unmut ChorweilerPläne für neues Quartier in Fühlingen erregen UnmutVon Christopher Dröge28.03.2025, 11:03 UhrLesezeit 3 MinutenBislang wird das Areal von einer weitläufigen Wiese eingenommen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEin Neubaugebiet soll Fühlingen endlich einen Supermarkt und eine Kita bringen – doch die geplante Ansiedlung von mehrstöckigen Mietshäusern stößt vor Ort auf wenig Gegenliebe. Mit gut 2000 Einwohnern gehört Fühlingen zu den Kölner Stadtteilen mit den geringsten Einwohnerzahlen. Künftig jedoch könnte das Viertel deutlich wachsen. Auf den Wiesen am Heinrichshofweg am nordöstlichen Ortsrand soll ein neues Quartier entstehen – das geht aus einer Beschlussvorlage über die Aufstellung eines Bebauungsplanes hervor, die die Bezirksvertretung Chorweiler in ihrer jüngsten Sitzung beraten hatte.Geplant sind etwa 200 bis 250 Wohneinheiten, vor allem in Form von drei- bis vierstöckigen Mehrfamilienhäusern. Daneben sollen dort auch eine Pflegeeinrichtung, eine Kindertagesstätte, sowie ein Einzelhandelsgeschäft zur Nahversorgung angesiedelt werden.Supermarkt heiß begehrt, Mietbau umstrittenDiese infrastrukturellen Einrichtungen sind im Stadtteil heißbegehrt – seit Jahrzehnten etwa bemühen sich Einwohner und Bezirkspolitik darum, einen Investor zum Bau eines Supermarkts im Stadtteil zu bewegen. Der übrige Plan stößt jedoch auf wenig Begeisterung, weiß Michael Frenger: Der Landwirt wohnt neben dem Areal am Heinrichshofweg und bewirtschaftet die Fläche zurzeit.Dass er diese verlieren wird, ist für ihn jedoch nicht das Problem: „Wir wissen, dass Wohnraum geschaffen werden muss“, sagt er, „aber es muss an Fühlingen angepasst sein – das ist reiner Mietwohnungsbau nicht.“ Bislang ist Fühlingen vor allem durch Einfamilienhäuser geprägt. „Der Stadtteil zeichnet sich eben dadurch aus, dass hier Eigentümer und Mieter nebeneinander wohnen“, so Frenger.Auch in der Bezirksvertretung stieß die Vorlage auf deutliche Vorbehalte, vor allem in der Fraktion der CDU. „Wir müssen hier den Unmut der Bevölkerung zur Kenntnis nehmen“, sagte etwa Rainer Stuhlweißenburg, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Die geplanten 200 bis 250 Wohneinheiten werden für den Ort eine extreme Verdichtung bedeuten. Wir finden, dass man mit mehr Fingerspitzengefühl vorgehen sollte.“Kontroverse um Bebauungspläne und WohnkonzepteDie CDU-Fraktion hatte daher einen Änderungsantrag eingebracht, indem sie sich dafür aussprach, einen separaten, von der Wohnbebauung unabhängigen B-Plan für einen Vollversorger aufzustellen. Zudem forderte sie, das angestrebte Volumen an Wohneinheiten neu zu prüfen und im Gebiet westlich des Heinrichshofwegs Planungsrecht für den Bau weiterer Ein- und Zweifamilienhäuser zu schaffen.Niklas Kienitz (CDU) vom Stadtentwicklungsausschuss stellte sich den Fragen der interessierten Bürger.Copyright: Christopher DrögeAuch die SPD-Fraktion, die sich ebenfalls seit Jahren für den Bau eines Supermarkts stark macht, sprach sich für eine „maßvolle und ortsangepasste Bebauung“ aus und hatte einen eigenen Änderungsantrag eingebracht, in dem sie ebenfalls vorschlug, „die Möglichkeit einer Mischbebauung mit Einfamilienhäusern“ zu berücksichtigen.Joshua Schlimgen, der bis vor kurzem die FDP in der Bezirksvertretung vertreten hatte, im Zuge der bundespolitischen Entwicklungen jedoch aus der Partei ausgetreten war, sprach sich hingegen vorbehaltlos für die vorliegende Planung aus: „Es geht um eine erhebliche Flächenversiegelung, da müssen wir den vorhandenen Platz optimal nutzen. Drei bis vier Geschosse halte ich daher für angemessen.“Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der Grünen, gab zu bedenken: „Ein Vollversorger braucht eine gewisse Bevölkerungsdichte. Ohne die Entwicklung des Areals würde ein Supermarkt nicht lange überleben“. Marie Kötterheinrich, Vertreterin des Stadtplanungsamtes, bezweifelte weiterhin, dass „ein B-Plan nur für den Einzelhandel die nötige Priorität bekäme.“Die CDU zeigte sich davon unbeeindruckt: mit Thomas Welter und Martin Erkelenz sprachen sich auch Mitglieder des Rates für Änderungen an der Vorlage aus. Niklas Kienitz (CDU), Sprecher des Stadtentwicklungsausschusses, sicherte den Anwohnern bei einem Ortstermin zu, dass „das, was wir hier entwickeln, für Fühlingen eine positive Entwicklung sein soll, die auch den eingesessenen Fühlingern Vorteile bringen soll.“ In der Bezirksvertretung wurde der Änderungsantrag der CDU weitgehend beschlossen, die Forderung nach einem eigenen B-Plan für einen Vollversorger wurde allerdings abgelehnt, ebenso wie der Änderungsantrag der SPD. #### Chorweiler: Poller vor Bushaltestelle in Fühlingen versperren Ein- und Ausstieg ChorweilerPoller vor Bushaltestelle in Fühlingen versperren Ein- und AusstiegVon Christopher Dröge12.01.2025, 15:00 UhrLesezeit 2 MinutenDie Reihe von Pollern soll verhindern, dass die versetzte Haltestelle von Falschparkern blockiert wird.Copyright: Christopher DrögeDamit die versetzte Bushaltestelle Arenzhof nicht zugeparkt wird, ist der Straßenrand mit Pollern abgesperrt – für manche Fahrgäste ist das ein Problem.Die Bushaltestelle Arenzhof befindet sich noch nicht lange an ihrem jetzigen Standort südlich der Kreuzung von Arenzhofstraße und Neusser Landstraße – erkennbar ist das an der Reihe rot-weißer Poller, die den Straßenrand hier von der Fahrbahn abtrennen. Früher wurde dieser nämlich von handelsüblichen Parktaschen eingenommen, daher ist die Absperrung notwendig, um unerlaubtes Parken auf den immer noch erkennbaren Stellplätzen und damit ein Blockieren der Haltestelle zu verhindern.Doch manche der Nutzer des Busses stellt genau das vor neue Probleme – etwa, wenn sie einen Rollator nutzen. Eine anonyme Fühlingerin mit diesem Problem hatte sich mit einer Bürgereingabe an die KVB und die Stadt Köln gewandt: Gerade beim Aussteigen stellen die Poller nach ihrer Erfahrung ein großes Hindernis da, vor allem wegen des Höhenunterschieds zwischen Bus-Innenraum und Straßenniveau.Barrierefreie Bushaltestellen in Köln: Noch Verbesserungsbedarf„Ich muss mit dem Rollator springen, weil der Ausstieg so hoch und der Halteplatz so tief liegt“, schrieb die Betroffene, „mit Angst und Bange springe ich dann heraus und hoffe nicht zu stürzen“. Oft genug halte der Bus auch so, dass die Ein- und Ausgänge durch Poller blockiert seien. Um sicher ein- und aussteigen zu können, müsse der Asphalt der früheren Parktaschen wie bei anderen Bushaltestellen erhöht werden, schlug sie vor.Ein Vertreter des Amts für nachhaltige Mobilitätsentwicklung bedauerte in seinem Antwortschreiben, „dass aktuell leider noch nicht alle Bushaltestellen im Kölner Stadtgebiet für eine barrierefreie Nutzung ausgebaut sind“.Er verwies auf die Neigetechnik der eingesetzten Busmodelle, die den Abstand zwischen Businnenraum und Bordsteinkante verringern soll, außerdem verfügten alle Busse über eine Klapprampe, um Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität den Einstieg zu erleichtern. Um diese nutzen zu können, müsse sie sich an den Fahrer wenden.Doch die Neigetechnik nutzt der Betroffenen wenig, wie sie in einem zweiten Schreiben erwidert: „Der Bus kann ja nicht bis an den Bordstein heranfahren“. Auch die Klapprampe habe sie bereits ausprobiert, diese sei jedoch für die Nutzung durch Rollstuhlfahrer ausgelegt, „nicht für einen Rollator“.Einen zeitnahen Ausbau der Haltestelle konnte der Vertreter der Fühlingerin nicht zusichern, jedoch solle eine Markierung auf der Fahrbahn angebracht werden, um den Busfahrern den Haltepunkt anzuzeigen, an dem die Ein- und Ausstiege nicht durch die Poller blockiert seien. Der Briefwechsel wurde weiterhin der Bezirksvertretung Chorweiler vorgelegt – sehe diese Bedarf, könne sie einen politischen Beschluss fassen. #### Chorweiler: Radler im Kölner Norden sollen schneller von einem Stadtteil zum anderen kommen ChorweilerRadler im Kölner Norden sollen schneller von einem Stadtteil zum anderen kommenVon Christopher Dröge16.08.2025, 16:06 Uhr 2 minDie Fuß- und Radwegverbindung entlang der Trasse der Stadtbahnlinie 12 zeigt, welches Potenzial im Bezirk Chorweiler für den Radverkehr vorhanden ist.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEAuch im nördlichsten Bezirk soll der Fahrradverkehr verbessert werden. Die Verwaltung liefert einen Überblick über die geplanten Maßnahmen. Das Fahrrad als Verkehrsmittel zu nutzen, bleibt im Bezirk Chorweiler eine Herausforderung - nicht zuletzt wegen der langen Distanzen zwischen den einzelnen Orten, vor allem aber auch, weil sich das Radwegenetz zwischen den Stadtteilen nach wie vor in einem eher ausbaufähigen Zustand befindet. Doch im Lauf der zu Ende gehenden Wahlperiode wurden im Amt für Straßen und Radwegebau eine Reihe von Weichen gestellt, die in den kommenden Jahren Früchte tragen könnten. Das lässt zumindest eine Mitteilung der Verwaltung an die Bezirksvertretung Chorweiler hoffen, die dieser in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause vorgelegt worden war.Als Grundlage sollen zwei zentrale Konzepte dienen, an denen das Amt in den vergangenen Jahren gefeilt hatte: Das bezirkliche Radverkehrskonzept und das Fahrradstraßenkonzept Chorweiler. Deren Ziel ist ein zusammenhängendes und durchgehend befahrbares Netz von Radwegen und -routen, das die Stadtteile des Bezirks untereinander und mit den benachbarten Stadtteilen verbindet. Günstig wirkt sich dabei aus, dass ein besonders großer Teil der vorgesehenen Wegeverbindungen unabhängig vom Straßennetz durch die weitläufigen Grünbereiche des Bezirks geführt werden kann. Aber auch in Chorweiler sollen Fahrradstraßen eine wichtige Säule der Fahrrad-Infrastruktur bilden – Planungen für die ersten der vorgesehenen Routen sollen innerhalb dieses Jahres beginnen. Mit der Radpendlerroute 8, die die Innenstädte von Köln und Dormagen miteinander verbinden soll, soll auch eine überregionale Radverbindung durch die linksrheinischen Kölner Bezirke Chorweiler und Nippes führen.Diese soll zum Teil auch über die Neusser Landstraße führen, weshalb dem Radverkehr bei der vor kurzem begonnenen Sanierung und Neugestaltung der viel befahrenen Straße auf ihrem Worringer Abschnitt deutlich mehr Raum als zuvor zugestanden werden soll. Daneben soll eine Reihe von Einzelmaßnahmen umgesetzt werden, so etwa die Ausweitung von Abstellmöglichkeiten, etwa im Bereich der Langeler Fähre, die als Station des Rheinradweges auch ein Ziel für Rad-Touristen darstellt. Beschlossene Sache ist auch eine neue Verbindung der Straße Spoerkelhof in Merkenich mit der Rampe zur neuen Leverkusener Brücke, die Rad-Pendlern den Weg durch die Ortsmitte ersparen wird. Im Zuge des Baus des Stauraumkanals zwischen Esch und Pesch ergibt sich auch die Möglichkeit einer neuen Geh- und Radwegsverbindung, die potenziell von Pesch über Esch und Auweiler bis nach Pulheim führen könnte. #### Chorweiler: S-Bahn-Umfahrungen des Kölner Nordens weiter auf hohem Niveau ChorweilerS-Bahn-Umfahrungen des Kölner Nordens weiter auf hohem NiveauVon Christopher Dröge24.04.2025, 12:06 UhrLesezeit 2 MinutenMenschen warten auf dem Bahnsteig der Haltestelle Köln-Longerich.Copyright: RahmannANZEIGEANZEIGENoch liegen die Daten für das vergangene Jahr nicht vollständig vor – doch schon in den ersten drei Quartalen hatten Ausfälle und Umfahrungen die Zahlen des Vorjahrs fast erreicht. Ausfälle sind bei den S-Bahnlinien im VRS-Gebiet seit geraumer Zeit an der Tagesordnung. Für die Nutzer der S-Bahn-Stationen im Bezirk Chorweiler, also Volkhovener Weg, Chorweiler, Chorweiler-Nord, Blumenberg und Worringen, führt eine Besonderheit allerdings zu einem zusätzlichen Ärgernis. Um Verspätungen auszugleichen, weichen die S-Bahnen immer wieder auf ein Gleis aus, das um die gesamte „Chorweiler Schleife“ herumführt. Fahrgäste auf dem Weg in den Kölner Norden müssen dann am Bahnhof Longerich aussteigen und auf die nächste Bahn warten, Wartende auf den nördlicheren Bahnhöfen sehen in die Röhre.Seit 2020 nimmt die Zahl dieser Umfahrungen immer weiter zu und die Antwort des zuständigen ÖPNV-Zweckverbands go.Rheinland GmbH auf die fast schon traditionelle Anfrage der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler nach den Zahlen des Vorjahres lässt vermuten, dass sich dieser Trend auch im Jahr 2024 fortgesetzt hat.Mehr Umfahrungen und steigende Ausfälle im S-Bahn-NetzDenn die Zahl der 2024 gemeldeten Umfahrungen lag mit 1038 zwar nur geringfügig über der von 2023, als 1030 Umfahrungen gemeldet wurden – der Zweckverband hatte dieses Mal aber nur die Zahlen von Januar bis September des vergangenen Jahres gemeldet, da die DB mit der Datenlieferung in Verzug sei und die Daten des letzten Quartals noch nicht vorlägen.Alles zum Thema VRSSchon in den ersten neun Monaten hatten sich also schon mehr Umfahrungen angesammelt, als im gesamten Vorjahr. Der Bezirksvertreter Axel Zimmermann (CDU) bat denn auch darum, dass die Zahlen der Monate Oktober bis Dezember möglichst bald nachgereicht würden.Auch die gemeldeten Zahlen der Ausfälle lassen nicht vermuten, dass diese 2024 zurückgegangen sind: An der Station Köln-Chorweiler waren 3024 Ausfälle der Linie S11 gezählt worden sowie 4538 Ausfälle der Linie S6, insgesamt also 7562. Für das Jahr 2023 waren für die S11 im ganzen Jahr 5582 Ausfälle gezählt worden, während die S6 in diesem Jahr noch über drei Monate komplett eingestellt worden war und anschließend mehrere Monate lang nur in einem 60-Minuten-Takt fuhr.Personalprobleme als HauptursacheUm diesem anhaltend hohen Niveau an Ausfällen und Umfahrungen entgegenzuwirken, sollen „mittelfristig“ an den Endstationen der Linien längere Wendezeiten eingeplant werden, kündigte der Zweckverband an. So könnten Verspätungen besser abgefedert werden, der Betrieb störungsresilienter werden.Noch immer seien vor allem Personalprobleme Hauptauslöser der Fahrplanunregelmäßigkeiten, doch mittlerweile würden die verstärkten Maßnahmen zur Anwerbung und Ausbildung neuen Personals Wirkung zeigen, sodass es nicht mehr zu längeren personalbedingten Ausfällen komme, stellte go.Rheinland in Aussicht.Zimmermann hakte dennoch erneut nach, was „mittelfristig“ bedeute. Auch erbat er sich genauere Auskunft darüber, in welchem Ausmaß Ausfälle und Umfahrungen durch diese Maßnahmen verhindert werden könnten. #### Chorweiler: Stadt Köln sieht Worringen ausreichend mit Wahlorten versorgt Wahllokale sollten außerdem nach Möglichkeit in kommunalen Gebäuden untergebracht sein, barrierefrei zugänglich und ausreichend Platz bieten, diese Kriterien würde nur das Worringer Grundschulgebäude erfüllen. Privat genutzte Gebäude wie das Worringer Vereinshaus sollten nur in Ausnahmefällen genutzt werden, da hier etwa Mietkosten anfielen und diese unter Umständen nur eingeschränkt nutzbar sein könnten. Auch weil ihr keine Beschwerden von Wahlberechtigen vorliegen, sieht die Verwaltung es daher als gewährleistet an, dass den Worringern eine wohnortnahe Wahlmöglichkeit zur Verfügung steht.Zöllner zeigte sich von Einschätzung der Verwaltung enttäuscht und widersprach dieser in entscheidenden Punkten. „Die vergangene Bundestagswahl mit ihrer hohen Quote von Briefwählern fiel in die Corona-Pandemie mit ihren Kontakt-Beschränkungen, ich halte es für fraglich, daraus einen Trend abzuleiten“, sagte er. Außerdem sei das Vereinshaus ebenfalls ein städtisches Gebäude. „Nicht umsonst fördern wir es regelmäßig mit Zuschüssen aus Bezirksmitteln“, so Zöllner. #### Chorweiler: Straßenbeleuchtung im Kölner Norden wird modernisiert ChorweilerStraßenbeleuchtung im Kölner Norden wird modernisiertVon Christopher Dröge12.05.2025, 11:31 UhrLesezeit 2 MinutenAb 2026 sollen die Straßenlaternen im Bezirk Chorweiler durch LED-Leuchten ausgetauscht werden.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie Umstellung der veralteten Beleuchtung auf moderne LED-Technik startet nächstes Jahr in Chorweiler. Einige Stadtteile müssen länger warten.Straßenbeleuchtung ist ein Thema, über das sich in der Regel nur wenige Menschen Gedanken machen: Als Element der öffentlichen Infrastruktur wird sie im Allgemeinen als Selbstverständlichkeit hingenommen – umso mehr fällt es auf, wenn sie mit einem Mal fehlt.Im Bezirk Chorweiler etwa waren in den vergangenen Jahren an mehreren Orten Leuchtmasten aus verschiedenen Gründen zumindest zeitweise zurückgebaut worden, so etwa in der Kriegerhofstraße in Fühlingen und im Pingenweg in Heimersdorf. Beide Verkehrswege führen über Feld und durch Grünanlagen, weswegen sie im völligen Dunkeln lagen, sehr zum Missfallen der jeweiligen Anwohner.Moderne LED-Beleuchtung soll ab 2026 für mehr Sicherheit sorgenGanz allgemein entspricht die Straßenbeleuchtung des Bezirks nicht mehr dem modernen Standard, viele der Leuchtmasten im Kölner Norden sind bis zu 50 Jahre alt. In der Bezirksvertretung Chorweiler war das Thema zuletzt beim Besuch der Oberbürgermeisterin Henriette Reker zur Sprache gekommen. Gerade in Grünanlagen, Natur- und Landschaftsschutzgebieten würde Licht für Sicherheit, Freizeit und Erholung gebraucht, machte etwa die SPD-Fraktion geltend.In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten werde Beleuchtung aus Umweltschutzgründen grundsätzlich vermieden, teilte die Verwaltung daraufhin mit. In vor allem der Erholung dienenden Grünanlagen und im übrigen öffentlichen Raum aber wird es ab dem kommenden Jahr spürbare Verbesserungen geben, denn ab 2026 soll die Beleuchtung im Bezirk sukzessive auf LED-Leuchten mit hoher Energie-Effizienz und natürlicher Lichtfarbe umgestellt werden. Diese sollen vernetzt und über ein Lichtmanagementsystem betrieben werden.Im kommenden Jahr soll die Umstellung in den an den Nachbarbezirk Nippes angrenzenden Stadtteilen Lindweiler, Heimersdorf und Seeberg vorgenommen werden – die übrigen Stadtteile hingegen müssen sich erheblich länger gedulden: Hier soll die Umstellung laut Rhein-Energie im Jahr 2034 erfolgen.Bis dahin möchte die Rhein-Energie die Dekarbonisierung der öffentlichen Beleuchtung im gesamten Stadtgebiet nahezu abgeschlossen haben: 2035 soll diese ausschließlich durch mit Ökostrom betriebene LED-Technik erfolgen. Rund 4500 bis 5500 Leuchten würden jährlich ausgetauscht – insgesamt beläuft sich die Zahl der Kölner Straßenlaternen auf gut 86.000. Bis zum Ende des vergangenen Jahres hatte die Rhein-Energie laut eigenen Angaben 38 Prozent der Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchten ausgetauscht. #### Chorweiler: Suche nach Lösung für verstopften „Turbokreisel“ in Köln-Merkenich Am Kreisverkehr Emdener Straße kommt es im Berufsverkehr häufig zu Rückstaus. Dies war nun auch Thema in der Bezirksvertretung Chorweiler. #### Chorweiler: Unlimited Voice Company aus Worringen feiert 30 Jahre auf großen und kleinen Bühnen Ursprünglich inspiriert von einem 90er-Jahre-Trend, steht der Gospel-Chor der Hoffnungsgemeinde seit 30 Jahren erfolgreich auf der Bühne. #### Chorweiler: Veedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes Fazit ChorweilerVeedelsbeirat Lindweiler zieht durchwachsenes FazitVon Christopher Dröge13.12.2024, 12:00 UhrLesezeit 3 MinutenVor der Sitzung traf sich der Veedelsbeirat Lindweiler an dem neuen Baum im Erbacher Weg, der an seine Arbeit erinnern soll.Copyright: Christopher DrögeNach einem Jahrzehnt endet das Integrierte Handlungskonzept Lindweiler sowie der Veedelsbeirat. Einige Vorhaben blieben unerfüllt.Seit kurzem steht im Erbacher Weg ein japanischer Schnurbaum, eine Art, von der man sich hohe Toleranz gegenüber den zu erwartenden Klimaveränderungen verspricht. Gepflanzt wurde er dort „um die Lindweiler Bürger daran zu erinnern, dass es den Veedelsbeirat einmal gegeben hat“, so Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner – denn mit dem Integrierten Handlungskonzepts (IHK) Lindweiler läuft auch die Arbeit des Veedelsbeirats Lindweiler zum Jahresende aus.Zum ersten Mal war der Beirat 2015 zusammengetreten, um die Umsetzung des IHK Lindweiler zu begleiten, das erstellt worden war, um den zahlreichen Problemen des isoliert liegenden, von mangelhafter Infrastruktur, Arbeitslosigkeit und Überalterung betroffenen Stadtteils zu begegnen.Bilanz der Stadtentwicklungsmaßnahmen in LindweilerBei der letzten, der insgesamt 41. Sitzung, zogen Kerstin Rees-Witte und Birgit Gunia-Henneken als Vertreterinnen des Amts für Stadtentwicklungen nun eine Bilanz. Insgesamt acht Maßnahmen waren realisiert worden, darunter vier Bauprojekte: die Neugestaltungen der Kinderspielplätze am Pingenweg und Hartenfelsweg, die Aufwertung des Marienberger Hofs als Lindweilers Ortsmitte, sowie die Sanierung der Unterführung des Pingenwegs.Daneben hatte es ein soziales Quartiersmanagement gegeben, eine Praxiswerkstatt, sowie den Stadtteil-Verfügungsfonds, der von den Lindweiler Bürgern gut angenommen worden war. Insgesamt waren im vergangenen Jahrzehnt 4,3 Millionen Euro in den Stadtteil geflossen, darunter zwei Millionen aus Fördermitteln von Bund und Land.Den größten Rückschlag verschwieg Gunia-Henneken nicht: Die Umsetzung des Neubaus eines Mehrgenerationenhauses anstelle des überalterten Flachbaus des Lino-Clubs, war gescheitert – trotz eines vorliegenden Baubeschlusses und einer bereits erhaltenen Fördersumme des Landes NRW über acht Millionen Euro.Neubau des Bürgerhauses im Kölner Norden geplatztAufgrund der Teuerung infolge von Pandemie, dem Krieg in der Ukraine, sowie der langwierigen Abläufe in der Verwaltung, war es nicht gelungen, die Fördersumme vor Ablauf des Bewilligungszeitraums zu investieren. „Das macht uns alle sehr traurig“, räumte Gunia-Henneken ein, hatte ansonsten jedoch wenig Trost zu bieten, denn eine konkrete Lösung für eine Alternative ohne Fördermittel, gebe es immer noch nicht.Dabei hatte Hans-Josef Saxler, Geschäftsführer des Lino-Clubs, bereits im Januar dieses Jahres ein reduziertes Konzept für einen ohne Fördermittel realisierbaren Bau vorgestellt, doch „trotz Zusagen ist es elf Monate später immer noch nicht umgesetzt“, so Saxler.Das war nicht sein einziger Grund, in der Wunde zu bohren, denn die Statistiken für Lindweiler seien weiterhin besorgniserregend: 19,3 Prozent der erwachsenen Einwohner seien überschuldet, die Quote an Alleinerziehenden liege bei 31 Prozent, die Arbeitslosenquote sei mit 14 Prozent im Stadtvergleich stark überdurchschnittlich.Kritik an Stadtverwaltung„Nach zehn Jahren des IHK sind diese Zahlen nicht nur traurig, sondern dramatisch“, sagte Saxler. Auch Lukas, ein Mitglied des Jugendforums des Lino-Clubs, hielt mit seiner Enttäuschung nicht hinter dem Berg: „ich glaube, man hat das Projekt des Bürgerhauses nie richtig ernst genommen. Ich fühle mich nicht ernst genommen.“Die grundlegende Maßnahme des IHK fehle, meinte auch Zöllner: „Der Punkt über dem i ist da, aber es fehlt der Strich darunter“. Er kritisierte auch ein wahrgenommenes Desinteresse bei den Verantwortlichen der Stadtverwaltung: „Trotz wiederholter Einladungen haben sich weder Dezernenten noch die Oberbürgermeisterin hier blicken lassen, um Rede und Antwort zu stehen“.Gunia-Henneken und Rees-Witte dankte er dennoch für ihre Arbeit, ebenso den Mitgliedern des Beirats, von denen einige seit der ersten Sitzung dabei gewesen waren – darunter Wolfgang Kleinjans, der auch lobende Worte fand. „Mit der Sanierung des Pingenweg-Tunnels ist es uns gelungen, einen Angstraum zu beseitigen“, sagte er. „Nun ist er ein wirklich schöner Ortseingang für den Stadtteil.“ #### Chorweiler: Verwaltung soll Möglichkeiten gegen Raser in Heimersdorf ausloten Berichte über Gefahren durch zu hohe Geschwindigkeiten in der Nettesheimer Straße beschäftigten nun auch die Bezirksvertretung. #### Chorweiler: Waldweg in Heimersdorf seit zwei Jahren ohne Beleuchtung – Bezirksvertretung hakt nach ChorweilerWaldweg in Heimersdorf seit zwei Jahren ohne Beleuchtung – Bezirksvertretung hakt nachVon Christopher Dröge24.02.2025, 16:08 UhrLesezeit 2 MinutenDer Giershausener Weg ist seit zwei Jahren ohne Beleuchtung.Copyright: Christopher DrögeANZEIGE2023 wurde die Beleuchtung der Wege im Waldstück zwischen A1 und Heimersdorf abgebaut – die Bezirksvertretung beschloss die Wiederinstallation. Seit zwei Jahren bleiben der Pingenweg und der Giershausener Weg nach Sonnenuntergang dunkel: Anfang 2023 waren die Beleuchtungsmasten der beiden Waldwege abgebaut worden – zum einen, weil sich die Beleuchtungsmasten als nicht mehr standsicher erwiesen hätten, machte die Verwaltung damals geltend, zum anderen als Sparmaßnahme im Zuge der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise.Schon damals hatte der Bürgerverein Heimersdorf Protest eingelegt, ebenso der Ortsverband der SPD im Kölner Norden: Senioren, Kinder und Radfahrende könnten den Weg nun nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr nutzen.SPD fordert Klarheit über Straßenbeleuchtung in ChorweilerWährend der Bürgerverein mit einer Unterschriftenliste Rückhalt für seinen Protest sammelte, hatte die SDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler (BV) einen Dringlichkeitsantrag gestellt, der die Verwaltung aufgefordert hatte, die Beleuchtung des Waldweges wiederherzustellen, dieser war einstimmig beschlossen worden.Knapp eineinhalb Jahre hat sich noch nichts an der Situation getan – die SPD fordert daher Klarheit über den Stand der Umsetzung des Beschlusses. Dass dies noch nicht erfolgt sei, sei nicht nachvollziehbar, so Inan Gökpinar, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Besonders in Heimersdorf, wo rund 36 Prozent der Bevölkerung ältere Menschen sind, ist eine sichere Beleuchtung essenziell“, sagte er.In der jüngsten Sitzung der BV hatte seine Fraktion daher eine Anfrage gestellt, in der sie sich allgemein über Bestand und Zustand der Straßenbeleuchtung im Bezirk Chorweiler erkundigte – konkreter, wie viele ältere Leuchtmasten noch in den Grünbereichen des Bezirks zu finden seien und ob es Planungen gebe, diese durch moderne Anlagen zu ersetzen.Gökpinar hatte das Glück, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker der Sitzung beiwohnte, der er die Angelegenheit so direkt schildern konnte. Reker versprach, nicht nur für eine zeitnahe Beantwortung der Anfrage zu sorgen, sondern sich auch für die Wiederinstallation der Beleuchtung einzusetzen. „Es kann allerdings sein, das inzwischen Naturschutzgründe dagegen stehen“, schränkte sie ihre Zusage sein.Tatsächlich hatte sich die Verwaltung bereits vor eineinhalb Jahren dahingehend geäußert: Nach heutigen Standards im Klima- und Tierschutz würde entlang Wegen wie dem Pingenweg keine Beleuchtung mehr installiert, so die damalige Erklärung. Passanten hätten eine beleuchtete Alternative im parallel verlaufenden Forstweg. #### Chorweiler: Wohnbauprojekt an Volkhovener Straße in Esch nimmt Form an ChorweilerWohnbauprojekt an Volkhovener Straße in Esch nimmt Form anVon Christopher Dröge14.01.2025, 16:30 UhrLesezeit 2 MinutenDas Feld zwischen Weilerstraße und Volkhovener Straße soll einem neuen Wohngebiet weichen.Copyright: Christopher DrögeZwischen Volkhovener Straße und Weilerstraße in Chorweiler sollen 57 Wohneinheiten entstehen. Ein Problem ist der Lärm der nahen Autobahn. Während in Roggendorf/Thenhoven der Bau des neuen Quartiers an der südlichen Baptiststraße beginnt, kündigt sich auch im benachbarten Stadtteil Esch eine Erweiterung des Ortes an, wenn auch in deutlich kleineren Dimensionen: Hier soll am nordöstlichen Rand des Viertels auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen Volkhovener Straße und Weilerstraße ein neues Wohngebiet entstehen. Ein Entwurf des Bebauungsplans wurde nun veröffentlicht und der Bezirksvertretung Chorweiler zur Kenntnisnahme vorgelegt.Laut dem Entwurf nimmt das Plangebiet gut 1,6 Hektar ein. 57 Wohneinheiten sollen auf der Fläche entstehen, vor allem in Form von Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern, um sich in das dörflich-suburban geprägte Umfeld des Ortes einzufügen.Neue Verkehrsverbindung und Wohnbebauung: Pläne für das BaugebietEine Planstraße soll sich als Hauptverkehrsverbindung durch die Bebauung ziehen und eine Verbindung zwischen Weilerstraße und Volkhovener Straße herstellen, das Plangebiet wird dadurch in eine östliche und eine westliche Hälfte geteilt.Vor allem im westlichen Teilgebiet soll die Bebauung aus einer Mischung aus Doppel- und Reihenhäuser bestehen, vorgesehen ist außerdem ein 500 Quadratmeter großer öffentlicher Spielplatz. Die östliche Hälfte hingegen soll vorrangig durch Reihenhäuser geprägt sein, hier soll außerdem auch ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus mit Flachdach und 16 Wohneinheiten angesiedelt werden.Gärten und Wohnbereiche sollen vor allem nach Westen ausgerichtet werden – das ist vor allem der Nähe der A57 geschuldet, denn die Planer gehen von einer deutlichen Lärmbelastung des Gebiets durch die vielbefahrene Autobahn aus: am Tag könnte diese 70 Dezibel, in der Nacht immer noch 60 Dezibel erreichen.In der östlichen Hälfte sollen die Reihenhäuser daher in ostwestlicher Richtung in Riegelbauweise errichtet werden, um einen Lärmschutzwall für das Gebiet zu bilden. Die dazugehörigen Hausgärten, sowie Schlafzimmer und Aufenthaltsräume sollen auf der lärmabgewandten Seite der Gebäude angesiedelt werden. Während die Gebäude der westlichen Hälfte direkt durch die Planstraße erschlossen werden, sollen die Hauseingänge der Gebäude im östlichen Teil über ein Fußwegenetz erreichbar sein.Ursprünglich sahen die Planungen vor, das Neubaugebiet vor allem über die Volkhovener Straße an das Verkehrsnetz anzubinden, dies wurde nach einer Öffentlichkeitsbeteiligung nach diversen Stellungnahmen durch Anwohner geändert: Nun soll der motorisierte Verkehr ausschließlich über die Weilerstraße Zugang zum Gebiet bekommen, einen Durchstich zur Volkhovener Straße soll es nicht geben.Der Gehweg auf der Weilerstraße hingegen soll bis zur Einmündung in die Planstraße verlängert werden. Die Einmündung von der Weilerstraße ins Baugebiet ist laut den Fachämtern der Verwaltung ohne eine Ampel realisierbar. #### Chorweiler: Wohnblock in Köln-Seeberg soll durch Neubauten ersetzt werden 70er-Jahre-Mietshäuser in der Karl-Marx-Allee sollen abgerissen werden. Die geplanten Neubauten sollen fast doppelt so viele Wohnungen umfassen. #### Das Flammenwerfer-Attentat von Volkhoven: Das Herz der Stadt stand still , um alle Folgen von „True Crime Köln“ zu hören.Die Stadt stand monatelang unter Schock: Ein Mann aus der Nachbarschaft hatte seine eigene Volksschule überfallen. Er zerstörte nicht nur Menschenleben, sondern auch die scheinbar heile Welt eines neuen Vororts Köln, der für Familien gebaut worden war. Der Fall gilt als der erste „Amoklauf“ in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein Satz des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Theo Burauen beschreibt gut die Stimmung und das Entsetzen in Köln: „Das Herz der Stadt stand still.“Erinnerung im Kölnischen Stadtmuseum: Neben der Tatwaffe - einer zum Flammenwerfer umgebauten Unkrautspritze - liegen die Sandalen der getöteten Lehrerin Ursula KuhrCopyright: Helmut Frangenberg„True Crime Köln“ hat sich mit zwei Überlebenden des Anschlags getroffen, die erstmals öffentlich über das sprechen, was sie als Kinder erlebt haben und bis heute ihr Leben stark beeinflusst. Ruth Pisa und Ursula Smiatek-Höffken können sich noch genau an den Moment erinnern, als sie der Attentäter in ihrem Klassenraum angriff. Zuvor hatte der Mann bereits eine Klasse, die Sportunterricht hatte, überfallen. Weil sie davon nichts mitbekommen hatten, seien sie völlig überrascht gewesen, als plötzlich die Fensterscheibe des Klassenzimmers zu Bruch ging und Flammen in den Raum schlugen. „Das Feuer ging direkt über mich hinweg. Ich hatte riesiges Glück, weil ich danach nicht in Richtung Tür gerannt bin“, erinnert sich Ruth Pisa. Wer zur Tür des Klassenraums floh, wurde vom Feuer erwischt. Ihre Lehrerin habe sie aus einem Fenster gehoben.Die ehemaligen Schülerinnen Ruth Pisa (r.) und Ursula Smiatek-Höffken vor dem ehemaligen Schulgebäude in Volkhoven, dem Ort des Attentats im Jahr 1964Copyright: Arton KrasniqiUrsula Smiatek-Höffken versteckte sich auf der Schultoilette. Verletzte Kinder hätten sich dort in die großen Waschbecken geworfen, um Verbrennungen zu kühlen. Noch dramatischer wurde die Flucht für Ruth Pisa. Sie hielt den Mann mit dem Flammenwerfer für einen Retter und rannte geradewegs auf ihn zu. „Es sah so aus, als hätte er einen Feuerlöscher in der Hand.“ Sie erinnert sich an den Schock, als sie bemerkte, dass sie sich täuschte.Über das furchtbare Attentat wurde damals weltweit berichtet. Nicht selten nannte man den Täter den „zweiten Hitler von Köln“, ein Zitat, das man fälschlicherweise dem Attentäter zuschrieb. Weil der Fall für die Kölner Stadtgeschichte so bedeutsam ist, widmet ihm „True Crime Köln“ zwei Folgen. Die zweite Episode erscheint am Samstag, 13. September.True CrimeCopyright: kstaDie neue Folge von „True Crime Köln“ kann man überall streamen, wo es Podcasts gibt. Außerdem ist sie bei Youtube und über die Seiten des „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Internet zu hören.www.ksta.de/true-crime-koeln #### Das letzte Trinkgeld Wir behandeln die größte freiwillig beeinflussbare Vermögensbewegung des Landes immer noch wie ein Randthema des Fundraisings. Dabei ließe sich daraus eine gesellschaftlich lesbare Norm machen. Ein Beitrag von Stefan Mannes. Hier weiter lesen... #### Das Paradigma der unsichtbaren Hand – und warum es danebengreift In der Ökonomie kann es erstaunlich lange dauern, bis ein widerlegtes, aber tief verwurzeltes Paradigma überwunden wird. Ein Beitrag von Arnis Vilks. Hier weiter lesen... #### Das Zeitalter der Zwietracht Zwischen den „Eliten“ und den Präferenzen „normaler“ Wähler klafft eine tiefe Lücke – und beide Seiten reden zunehmend aneinander vorbei. Ein Beitrag von Branko Milanovic. Hier weiter lesen... #### Debatte in Fühlingen: Geplante Bebauung stößt auf wenig Gegenliebe Inan Gökpinar, Vorsitzender der SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler, kündigte denn auch an, dass die SPD im StEA Beratungsbedarf anmelden werde – „weil der bauliche Bereich höchstwahrscheinlich der GAG zufallen wird, die niemals nur zweistöckige Wohnhäuser bauen wird, das ist für sie wirtschaftlich nicht machbar“, so Gökpinar. Mark Kersten, Sprecher der Grünen im Bezirk Chorweiler und Kandidat für den Rat, erinnerte außerdem daran, dass Supermarktketten bestimmte Anforderungen an die Bevölkerungsdichte hätten und dass Fühlingen diese verfehlen könne. Frenger und Welter machten jedoch geltend, dieses Argument habe keine Relevanz – begünstigt durch die Nähe zu seinem Zentrallager habe Rewe bereits Interesse bekundet.Sollte der Beschluss verschoben werden, falle die Entscheidung wohl erst „Anfang 2026, nach der Konstituierung der Gremien“, wie Klehr schätzte. Frenger warb daher dafür, SPD-Vertreter zu kontaktieren und ihnen den Willen der Fühlinger zu vermitteln, sagte aber auch: „Wir warten hier jetzt seit 25 Jahren auf eine Bebauung, es sollte schon die richtige sein.“ #### Debatte in Köln-Worringen: Gezerre um neue Schule an altem Standort Dem Beschlusstext nach plant die Verwaltung dort den Bau einer zweizügigen Grundschule, die auf drei Züge erweiterbar sein soll, außerdem eine Kindertageseinrichtung mit sechs Gruppen. Dieses Arrangement könne als „kleine Bildungslandschaft“ sowohl dem Bedarf an Grundschul- als auch Kinderbetreuungsplätzen dienen. Alternativ wäre auch eine  vierzügige  Gesamtschule an dem Standort möglich, doch wegen des baurechtlichen Verfallsdatums der Schulcontainer an der Bolligstraße empfahl die Verwaltung dringend ihren eigenen Vorschlag. Als Zugeständnis umfasste der Beschlusstext den Auftrag an die Verwaltung, im Bezirk einen Standort für eine vierzügige Gesamtschule zu suchen.Schulausschuss votierte für Gesamtschule in Köln-WorringenDie BV folgte dem Beschlussvorlag jedoch nicht. Das bereitete den Mitgliedern keine große Mühe, denn zuvor hatte sich bereits der Ausschuss für Schule und Bildung auf ihre Seite geschlagen: In seiner vorangegangenen Sitzung hatte dieser einen Änderungsantrag der Fraktionen der Ratsmehrheit beschlossen, in dem dieser seinen eigenen Beschluss für den Bau einer Gesamtschule mit vier Zügen in der Sekundarstufe 1 und zwei Zügen in der Sekundarstufe 2 am Holzheimer Weg bekräftigte. Einen Alternativstandort solle die Verwaltung vielmehr für die neue Grundschule suchen, möglichst im Stadtteil Worringen.Diesen Beschlusstext des Ausschusses übernahm die BV schlicht für ihren eigenen Änderungsantrag, der mehrheitlich beschlossen wurde. Lediglich der parteilose Vertreter Joshua Schlimgen  und Eike Danke (Grüne) enthielten sich – Danke hält das Gelände am Holzheimer Weg für zu klein für eine Gesamtschule. #### Debatte um Jugendpflege: Zwei Stellen im Kölner Norden bleiben unbesetzt Aufgrund von Sparmaßnahmen sollen die Jugendpflege-Stellen im Kölner Norden ein Jahr lang unbesetzt bleiben. Das wollen die Politiker nicht hinnehmen. #### Defekter Aufzug: Mieter in Köln-Seeberg warten weiter auf Reparatur Defekter AufzugMieter in Köln-Seeberg warten weiter auf ReparaturVon Christopher Dröge25.08.2025, 15:02 Uhr 3 minDie Sanierung des großen Aufzugs, hier hinter einer Metalltür verborgen, dauert laut Bewohnern des Hauses bereits seit einem Jahr an.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEWährend an den Häusern der Osloer Straße gearbeitet wird, müssen die Mieter anderer Häuser in Verwaltung der ZBVV weiter mit Mängeln leben.Im vergangenen Jahr war es Mietern und ihren Unterstützen endlich gelungen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die unhaltbaren Zuständein den von dem Unternehmen Zentral Boden Vermietung und Verwaltung (ZBVV) GmbH verwalteten Gebäuden in Chorweiler und Seeberg zu lenken: eindringende Feuchtigkeit, massiver Schimmelbefall, immer wieder über Monate defekte Heizungen und Aufzüge und eine für die Mieter nicht ansprechbare Hausverwaltung hatten  sich für die Bewohner zu unwürdigen Lebensverhältnissen addiert.Überregionale Medien wie der WDR hatten berichtet, auch Politiker wie etwa die Landtagsabgeordnete Lena Teschlade (SPD) hatten sich des Themas angenommen und begonnen, Druck auf das Unternehmen auszuüben. An den Häusern in der Osloer Straße in Chorweiler, die im Zentrum der Berichterstattung standen, tut sich denn inzwischen auch was: Die markanten Wohntürme sind komplett von Gerüsten eingehaust, eine Fassadensanierung soll den Anfang machen, dem hoffentlich auch Verbesserungen im Inneren folgen werden.Doch nicht weit entfernt, in der Ludwig-Gies-Straße in Seeberg, stehen die Menschen vor denselben Problemen wie eh und je. So etwa Anna Krol, die eine Wohnung im elften Stock der Ludwig-Gies-Straße 18 bewohnt: vor kurzem erst sah sie sich wieder 48 Stunden lang in ihrer Wohnung eingesperrt – denn beide Aufzüge des Hauses waren defekt. „Meine Mutter ist 79 und die Treppe bis in den elften Stock hochzusteigen, ist ihr einfach nicht mehr möglich“, sagt ihr Sohn Mikhail Panchenko. „Wenn die Aufzüge nicht funktionieren, kann sie weder einkaufen, noch zur Apotheke gehen, sie ist von allem abgeschnitten“. Während des Ausfalls des Aufzuges hatte er sie daher in seiner eigenen Wohnung in Ehrenfeld aufgenommen.Aufzug in Köln-Seeberg hängt oft festDas Haus verfügt über zwei Aufzüge. An dem kleineren der beiden werden zurzeit Modernisierungsarbeiten durchgeführt, laut Panchenko dauern diese allerdings bereits über ein Jahr an – solange ist er auch schon bereits außer Betrieb. Der große Aufzug funktioniert inzwischen zwar wieder, doch der „war von jeher unzuverlässig. Häufig fällt er aus, oder die Bewohner müssen über eine Stunde auf ihn warten“, so Panchenko. Denn oft komme es vor, dass die Tür nicht richtig geschlossen werde, dann hänge der Aufzug auf der entsprechenden Etage fest.Mit elf Stockwerken ist das Haus Nr 18 das höchste Gebäude in der Ludwig-Gies-Straße.Copyright: Christopher DrögeLaut Panchenko, der die Wohnung in den 1990ern noch gemeinsam mit seiner Mutter bewohnt hatte, wurden die Aufzüge in den vergangenen 25 Jahren nie nachhaltig instandgesetzt. „Es werden immer nur die gerade dringendsten Schäden behoben, bis das nächste Mal etwas anderes kaputtgeht“, sagt er. Die ZBVV sei nur das jüngste Unternehmen, das das Haus und seine Bewohner vernachlässige. „Das Gebäude wird ständig von einem Eigentümer zum nächsten weitergereicht und niemand fühlt sich je verantwortlich, trotz der Hilferufe der Mieterschaft“, meint er. Die ZBVV ließ eine Anfrage dieser Zeitung bislang unbeantwortet. #### Der (noch) stille Crash der Zeitenwende Momentan herrscht noch überraschend viel makroökonomische Ruhe im geopolitischen Sturm. Dies wird aber nicht so bleiben. Ein Beitrag von Henning Vöpel. Hier weiter lesen... #### Der Frühling ist da! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Mitglieder des Bürgervereins Lindweiler, der Frühling ist da – die Tage werden länger, die Sonne zeigt sich wieder häufiger und überall beginnt es zu blühen. Genau diese besondere Zeit möchten wir gemeinsam mit euch feiern! Am 1. Mai ist es wieder so weit: Unser traditionelles Maifest steht vor der Tür. Ein Tag voller Begegnungen, guter Gespräche, fröhlicher Stimmung und gemeinsamer… Quelle #### Der Iran-Krieg wirf den Nahen Osten um Jahrzehnte zurück Die ernüchternde Realität des Irankrieges ist eine Mahnung daran, dass niemand gewinnt, wenn mächtige Staaten das Verbot zwischenstaatlicher Aggression verletzen. Die sozioökonomischen Folgen werden die Golf-Region noch lange Zeit prägen. Hier weiter lesen... #### Der Lindweiler Garagenflohmarkt ist zurück! Bürgerverein Lindweiler e.V. Sonntag, 21. September 2025 | 10–16 Uhr Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn, liebe Trödelfans, merkt euch den Termin: Am Sonntag, den 21.09.2025 findet wieder der beliebte Lindweiler Garagenflohmarkt statt! Wie jedes Jahr öffnen im ganzen Veedel die Menschen ihre Höfe, Garagen und Einfahrten, um gut erhaltene Schätze, Trödel, Kleidung, Spielsachen und vieles mehr anzubieten. Egal ob ihr auf… Quelle #### Der Markt widerspricht der alarmistischen Betrachtung impliziter Staatsverschuldung Die deutsche Staatsverschuldung wird oft als eine einseitige Belastung der jungen Generation gewertet. Dem ist aus zwei Gründen zu widersprechen. Ein Beitrag von Adalbert Winkler. Hier weiter lesen... #### Der Staat der Zukunft ist nicht schlanker, sondern fähiger Die sozial-ökologische Transformation macht deutlich, wie zentral robuste staatliche Fähigkeiten für politischen Erfolg sind. Eine Staatsreform sollte daher auf den strategischen Umgang mit Disruption und Extrema zielen. Ein Beitrag von Michael Soder. Hier weiter lesen... #### Deregulierung allein wird den europäischen Tech-Märkte nicht helfen Die EU will ihre KI-Regulierung lockern, um gegenüber den USA aufzuholen – doch der Nutzen ist fraglich. Vertrauen und Nachfrage könnten leiden, während strukturelle Probleme wie Energiepreise und Investitionslücken ungelöst bleiben. Hier weiter lesen... #### Deutschland beendet den freien Fall und startet bald in den Aufschwung Die Unternehmen stehen kurz davor, ihre Investitionen zu beschleunigen – und zwar so, dass es für einen Aufschwung ausreicht. Eine State of Swing-Blog von André Kühnlenz. Hier weiter lesen... #### Die absurde Rentendebatte der Jungen Union dreht sich um 0,2% des BIP Die Junge Union droht wegen der Rentenpolitik die Koalition aufzukündigen. Aber betrachtet man die Zahlen im Verhältnis zur künftigen Wirtschaftsleistung, schrumpft der vermeintliche „Rentenschock“ zu einem politischen Phantom. Ein Beitrag von André Kühnlenz. Hier weiter lesen... #### Die blinden Flecken der Rentendebatte Die Rentendebatte als Generationenkonflikt darzustellen, greift zu kurz und verschleiert die eigentliche Gerechtigkeitsfrage. Statt Jung gegen Alt auszuspielen, sollte die Rente als soziales Recht verstanden werden, das nur mit Investitionen in Menschen, Wohnen, Pflege und soziale Infrastruktur tragfähig ist. Ein Beitrag von Vienne Chan. Hier weiter lesen... #### Die Briefwahlunterlagen sind jetzt unterwegs! Die Briefwahlunterlagen sind jetzt unterwegs! So sieht ein Muster-Stimmzettel zur Entscheidung über eine Olympia-Bewerbung in NRW aus. Stimme mit „Nein“! Viele Menschen wissen nichts vom Bürgerentscheid in 16 NRW-Städten. Das konnten wir erneut an den Infoständen am 7. und 14. März feststellen. Trotzdem gibt es Interessen und Diskussionen. Die Zeit bis zum 19. April ist knapp, und dazwischen liegt auch noch Ostern! Also aufgepasst! Aktiv werden! Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Die Energiewende im Globalen Süden Von Delhi bis Casablanca hat der Hochlauf erneuerbarer Energien in vielen Schwellenländern eine beeindruckende Dynamik entwickelt. In ihrer Rolle als Oppositionspartei müssen die Grünen lernen, diesen globalen Megatrend für sich zu reklamieren und in gewinnender Art und Weise zu erzählen. Auf klimaneutrale Schönfärberei sollten sie dabei jedoch verzichten. Hier weiter lesen... #### Die Erneuerungskrise Fast täglich gibt es Meldungen zu Entlassungen in deutschen Großkonzernen. Das Hauptproblem liegt aber woanders. Ein Beitrag von Enzo Weber. Hier weiter lesen... #### Die EU ist eine industrielle Großmacht Die europäische Industrie befindet sich zweifellos in einer strukturellen Krise. Der allgegenwärtige Abgesang ist dennoch maßlos übertrieben, wie ein nüchterner Blick auf die Zahlen zeigt. Ein Beitrag von Nikolaus Kowall. Hier weiter lesen... #### Die EU sollte ihren Schutzplan für die Stahlindustrie abschwächen Die EU-Kommission will Stahlimporte künftig stärker beschränken – und riskiert, ihr Ansehen als zuverlässiger Handelspartner zu beschädigen. Ein Beitrag von Ignacio García Bercero. Hier weiter lesen... #### Die finanzpolitischen Bruchlinien des europäischen Energieschocks Europas Regierungen haben bislang mehr als elf Milliarden Euro an fiskalischen Maßnahmen zugesagt, um Haushalte und Unternehmen zu entlasten. Dabei lassen sie jedoch die Lehren der Vergangenheit und langfristige Ziele außer Acht. Hier weiter lesen... #### Die Geoökonomie der Dekarbonisierung im deutschen Exportmodell Deutschlands hastiger LNG-Schwenk droht in eine neue Abhängigkeit zu führen – diesmal von den USA. Dies zeigt: In einer geoökonomischen Welt ist Dekarbonisierung kein Ballast, sondern unabdingbar für strategische Autonomie. Hier weiter lesen... #### Die Habgier der Habenden Überreiche begnügen sich nicht mit exzessiver Vermögensanhäufung, sondern wollen die Zukunft der Gesellschaft gestalten. Daher muss den Unsterblichkeitsprojekten der Überreichen ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Ein Beitrag von Martin Schürz. Hier weiter lesen... #### Die ideologischen Implikationen von Chinas ökonomischem Erfolg Chinas ist binnen weniger als 50 Jahren zu einer High-Income-Volkswirtschaft aufgestiegen. Welche Folgen hat dieser Erfolg für das globale Denken über Wirtschaft und Gesellschaft? Ein Essay von Branko Milanovic. Hier weiter lesen... #### Die Innovationsdynamik der deutschen Unternehmen hat weiter nachgelassen Eine neue Studie zeigt: Die Zahl der Firmen mit innovativen Spitzenleistungen ist erneut geschrumpft, während es mehr innovationsschwache Unternehmen gibt. Angesichts dessen braucht es eine klare Neuausrichtung der Innovationspolitik. Hier weiter lesen... #### Die Koalition zur Wiederbelebung des Welthandelssystems nimmt Formen an Zwei der größten Handelsblöcke der Welt signalisieren Bereitschaft zur Reform der internationalen Handelsordnung. Ob das gelingt, hängt davon ab, dass alle Beteiligten ihre eigenen Verpflichtungen einhalten. Ein Beitrag von Ignacio García Bercero. Hier weiter lesen... #### Die Produktivitätsillusion der KI-Revolution Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz gar kein reales Wachstum erzeugt – sondern lediglich eine Umverteilung? Ein Gedankenexperiment über den wahren ökonomischen Wert der KI-Revolution von Moritz Wölfl. Hier weiter lesen... #### Die Umwertung aller Werte und eine weitere Warnung für Europa Die US-Intervention in Venezuela markiert die Rückkehr einer rohen Machtlogik. Wenn die EU nicht entschlossen handelt, wird Russland das Vakuum in Osteuropa und auf dem Balkan füllen, während die beiden Supermächte ihre Einflussbereiche konsolidieren. Ein Beitrag von Alicia García-Herrero. Hier weiter lesen... #### Die wahren Konfliktlinien der Rentenpolitik Die Rentenfrage verführt dazu, Debatten mit der Linse „Jung und Alt“ zu deuten. Dabei liegen die zentralen Konflikte woanders. Ein Beitrag von Camille Logeay und Florian Blank. Hier weiter lesen... #### Die Weltbank wirft die Leiter weg In einem neuen Bericht hat die Weltbank ausgeführt, was aus ihrer Sicht zentral für wirtschaftliche Entwicklung ist. Dabei ignoriert sie historische Erfolgsmodelle und spricht Entwicklungsländern genau jene Strategien ab, von denen heutige Industrienationen einst profitierten. Ein Beitrag von Robert Kappel. Hier weiter lesen... #### Die Zielkonflikte der Bodenpolitik Flächensparen ist keine Verhinderungspolitik, sondern eine Voraussetzung kommunaler Handlungsfähigkeit. Daher müssen Wohnen, Klimaschutz, Mobilität, Infrastruktur und ökologische Tragfähigkeit zusammengedacht werden. 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Die Polizei bittet um Hinweise zu zwei dunkel gekleideten Männern, die nach der Tat flüchteten. #### Ein Acker, viele Ansprüche: Wie passt ein Olympia-Stadion in den geplanten Stadtteil Kreuzfeld? VonSusanne RohlfingWas sagt ein Wirtschaftsexperte dazu?Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte Oliver Holtemöller, Professor am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): „Wenn man der Auffassung ist, dass man mehr Wohnungen braucht, dann muss man halt mehr bauen, dafür muss man nicht Olympische Spiele durchführen.“ Holtemöller untersucht unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Sport-Großveranstaltungen und ist überzeugt: „Olympia ist kein Instrument der Wirtschaftsförderung. Da gibt es 1000 Instrumente, die besser sind.“ Die Fragen seien eher: Bringt uns das in sportlicher Hinsicht weiter, hat das positive Effekte auf Jugendliche, die dann bestimmte Sportarten mehr ausüben, nützt das den Sportvereinen vor Ort, was tut es mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt?“ #### Ein Angriff auf Europas Demokratie und Wohlstand Unter Trump haben die USA einen radikalen Bruch mit transatlantischen Grundannahmen vollzogen und setzen offen auf ökonomischen Nationalismus. Ohne entschlossenes De-Risking und strategische Geschlossenheit steht nicht weniger als die wirtschaftliche und demokratische Zukunft Europas auf dem Spiel. Ein Beitrag von Gerhard Stahl. Hier weiter lesen... #### Ein Bärendienst für sozialen Klimaschutz Mit der Verschiebung des Emissionshandels für Gebäude und Verkehr schwächt die EU-Kommission den sozialen Ausgleich – und schafft einen gefährlichen Präzedenzfall für zukünftige Blockaden europäischer Klimapolitik. Ein Beitrag von André Wolf. Hier weiter lesen... #### Ein Schritt nach vorn: Wahlalter 16 stärkt NRW Der Landesverband von Volt in NRW bewertet die beschlossene Wahlrechtsreform insgesamt positiv. Die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre stärke die politische Teilhabe und passe zu dem, was junge Menschen zuletzt bereits an der Wahlurne gezeigt haben. Gleichzeitig warnt Volt davor, dass vorgezogene Fristen und mehr notwendige Unterstützungsunterschriften vor allem kleinere Parteien zusätzlich belasten. 3. Feb 2026 Düsseldorf, 3. Februar 2026 – „Die Absenkung des Wahlalters auf 16 war überfällig. Wer mit 16 Verantwortung übernimmt, soll auch über die Zukunft unseres Landes mitentscheiden dürfen. Das stärkt Demokratie und entspricht unseren langjährigen Forderungen. Der Bund muss nun nachziehen und das Wahlalter auch für Bundestagswahlen senken“, sagt Markus Blümke, Landesvorsitzender von Volt. Volt verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Ergebnisse der Europawahl: Unter den 16- bis 24-Jährigen erhielt Volt bundesweit 8 Prozent der Stimmen. Zudem schnitt Volt vor allem in Städten überdurchschnittlich gut ab – ein Profil, das laut Partei zu Nordrhein-Westfalen passe und zeige, welches Potenzial Volt bei der anstehenden Landtagswahl habe. Die Senkung des Wahlalters verstärke diesen Effekt.Neben diesen Fortschritten enthält die Reform aber auch Verschärfungen: Die Einreichungsfristen werden vorgezogen und die Zahl der notwendigen Unterstützungsunterschriften steigt deutlich, insbesondere in den Wahlkreisen. ,,Mehr notwendige Unterstützungsunterschriften und kürzere Fristen sind eine zusätzliche Barriere, die vor allem kleine Parteien trifft. Demokratie darf nicht von unnötig hohen formalen Hürden abhängen“ , sagt Nancy Meyer, Landesvorsitzende von Volt.Positiv bewertet Volt die neue 1-Prozent-Regel: Parteien, die bei der letzten Landtagswahl über 1 Prozent erreicht haben, sind künftig von der Pflicht zur Sammlung von Unterstützungsunterschriften befreit. Volt hält diese Regelung für sachgerecht und fair. Sie komme Parteien entgegen, die bereits ausreichend Rückhalt aus der Bevölkerung nachgewiesen haben. Zudem sei eine Anpassung ein kleiner Beitrag zum Bürokratieabbau.Sie finden uns auch auf Social MediaWebseite | Instagram | Facebook | Threads | YouTube #### Ein Sprungbrett für Klimaklubs Mit dem „Industrial Accelerator Act“ will die EU grüne Leitmärkte schaffen. Dabei beinhaltet der Vorschlag der Kommission einige interessante Nuancen. Eine Analyse von André Wolf. Hier weiter lesen... #### Ein Täter noch flüchtig: Polizei nimmt im Kölner Norden Autoknacker nach Verfolgungsjagd fest Ein Täter noch flüchtigPolizei nimmt im Kölner Norden Autoknacker nach Verfolgungsjagd fest11.07.2025, 06:27 Uhr 1 minIn der Nacht auf Freitag konnte die Polizei Köln zwei Männer auf frischer Tat ertappen. (Symbolbild)Copyright: Matthias HeinekampANZEIGEANZEIGEIn Köln-Seeberg haben in der Nacht zwei Männer einen Transporter aufgebrochen und Gegenstände entwendet. Die Polizei war schnell zur Stelle. Die Polizei Köln hat in der Nacht auf Freitag (11.7.) im Kölner Norden einen Mann festgenommen, nachdem dieser gemeinsam mit einem Komplizen Gegenstände aus einem Handwerker-Transporter entwenden wollte. Ein weiterer Täter ist noch flüchtig. Gegen 3.50 Uhr meldeten sich Zeugen bei der Polizei, die mitbekommen hatten, dass vor ihrer Türe im Kölner Stadtteil Seeberg ein Transporter aufgebrochen worden war, aus dem zwei Personen Werkzeug entwendeten. Als die Polizeibeamten kurze Zeit später am Tatort eintrafen, flüchteten die beiden Männer mit ihrem Pkw. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd gelang es der Polizei, das Täterfahrzeug zu stoppen und einen der beiden Männer festzunehmen. Der zweite mutmaßliche Täter konnte zu Fuß flüchten und zunächst entkommen. Nach ihm wird nun weiter gesucht, wie die Polizei Köln am Morgen auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilt. (pst)  #### Eine Hybrid-Lösung für Deutschlands Nachfrage-Problem Deutschland steckt seit Jahren in einer Nachfrageschwäche – und ein neuer Öl- und Preisschock könnte die Rezession weiter verschärfen. Mit einem innovativ konzipierten Krisenausgleich könnte die Kaufkraft der Arbeitnehmer geschützt und die Binnennachfrage stabilisiert werden. Ein Beitrag von Christian Delere. Hier weiter lesen... #### Eine Stadt für alle: Wie Köln inklusiver wird – Chorweiler als Vorbild Eine Stadt für alleWie Köln inklusiver wird – Chorweiler als VorbildVon Charlotte Groß-Hohnacker12.12.2024, 12:08 UhrLesezeit 4 MinutenDas Wasserspiel auf dem Pariser Platz bietet Gelegenheit für schnelle Abkühlung. Copyright: Christopher DrögeKann Köln eine Stadt für alle sein? Das ist schwer und gelingt noch nicht immer. Ein Projekt in Chorweiler zeigt, dass es möglich ist.Elisabeth Klein steht auf der Venloer Straße nahe dem Grüngürtel und blickt kritisch auf die große Grünfläche in Richtung Subbelrather Straße. „Der Grüngürtel könnte ein Vorzeigeprojekt sein, ist es aber nicht. Mit wenigen Veränderungen könnte man hier viel verbessern.“Die 30-Jährige ist Co-Vorsitzende der Jusos in Köln. Durch ihr Jurastudium ist sie in einer Baurechtskanzlei gelandet und so mit dem Thema Stadtentwicklung in Berührung gekommen. Seit Anfang des Jahres sitzt sie im Verkehrsausschuss der Stadt Köln.In Köln sieht Elisabeth Klein noch viel Nachholbedarf bei einer gerechteren Stadtplanung.Copyright: Dirk BormAm Tag laden die Grünflächen dazu ein, Zeit mit Freunden zu verbringen. Doch sobald es dunkel wird, ändert sich das Bild. „Straßenlaternen sind hier Fehlanzeige zwischen Venloer und Subbelrather Straße“, erklärt Klein. Nachts sei es stockdunkel, der Weg werde gemieden – besonders von Frauen. Der Grüngürtel wird so zu einem Angstraum.Architektin: Individuelle Bedürfnisse spielten bei Stadtplanung keine RolleAngsträume wie dieser sind in großen Städten keine Seltenheit: dunkle Unterführungen, verwinkelte Gänge, hohe Hecken. Es sind Orte, an denen Menschen sich unwohl fühlen, oft Frauen. Solche Angsträume zeigen, wie wichtig eine Stadtplanung ist, die alle Perspektiven mitdenkt.„Wir haben eine sehr homogene Planungsperspektive, die dazu führt, dass viele Lebensrealitäten nicht berücksichtigt werden“, sagt die Bonner Architektin Karin Hartmann. Besonders die Bedürfnisse von Frauen, Kindern, älteren Menschen und Personen mit Migrationsgeschichte würden oft ignoriert.Der Ostaufgang zum Bahnhof Ehrenfeld ist zwar hell und bunt gestaltet. Barrierefrei ist er aber nicht. Copyright: Dirk BormIndividuelle Bedürfnisse spielten in Städten aber lange keine Rolle. Doch so wie Menschen unterschiedliche Anforderungen an ihre Kleidung haben, haben sie auch unterschiedliche Anforderungen an ihr Lebensumfeld.Dabei ist das Konzept des sogenannten „Gender Planning“ längst bekannt: Es berücksichtigt Geschlecht, Alter, Mobilität, soziale Hintergründe und Rollenbilder bei der Gestaltung von Straßen, Plätzen und Parks. Wien gilt hier als Vorreiter. Seit 30 Jahren setzt die österreichische Hauptstadt auf eine Stadtplanung, die alle mitdenkt – und zählt heute zu den lebenswertesten Städten der Welt.Kleine VeränderungenDabei sind oft schon kleine Veränderungen ein Schritt in die richtige Richtung: breitere Gehwege, um Platz für Rollstühle und Kinderwagen zu schaffen, längere Grünphasen an Ampeln für Senioren oder mehr Beleuchtung und Sitzgelegenheiten an öffentlichen Plätzen. Auch Toiletten sind ein entscheidender Faktor – nicht nur am Grüngürtel, wo sie aktuell fehlen.„Es müssen nicht immer große Bauprojekte sein“, betont Juso-Vorsitzende Elisabeth Klein. „Einfach umsetzbare Lösungen, wie es sie bereits in Mülheim gibt, könnten schnell Abhilfe schaffen. Dort stehen mobile Toiletten in Holzverschlägen.“ Das kommt zum Beispiel älteren Menschen oder Familien mit kleinen Kindern entgegen.Chorweiler als VorbildEin Beispiel für eine gelungene Transformation zeigt das Projekt „Lebenswertes Chorweiler“. Zwischen 2016 und 2019 wurden der Pariser Platz, der Liverpooler Platz und die Lyoner Passage neugestaltet – in einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit den Menschen vor Ort. Anne Luise Müller, bis 2019 Leiterin des Kölner Stadtplanungsamts, erklärt: „Die Bewohnerinnen und Bewohner wollten Orte, an denen sie sich aufhalten können, ohne etwas konsumieren zu müssen.“Dass es reichlich Sitzgelegenheiten gibt, darauf hat Anne Luise Müller bei der Neuplanung in Chorweiler geachtet. Copyright: Alexander SchwaigerDie Umsetzung ist vielfältig: Sitzmöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse, ein Basketball- und ein Fußballplatz, ein Brunnen, der im Sommer Kinder anzieht, und eine Boulderwand. Der Pariser Platz wurde zur „guten Stube“, während der Liverpooler Platz als Nutzfläche mit Marktplatz-Option dient. Alles ist gut ausgeleuchtet. Das Erdgeschoss der Lyoner Passage steht inzwischen nicht mehr leer und gegenüber gibt es einen durch Wohnungsbaugesellschaft GAG und Initiativen organisierten Gartenclub.Auf der Pariser Platz können Jugendliche im Freien klettern. Copyright: Alexander SchwaigerDoch auch hier zeigte sich, wie wichtig es ist, alle Perspektiven zu berücksichtigen. Während sich die Neugestaltung stark auf Kinder und Jugendliche konzentrierte, sind junge Frauen im Verlauf des Planungsprozesses verloren gegangen. „Sie hätten geschützte Rückzugsorte gebraucht, um sich wohler zu fühlen“, räumt Müller einEine Stadt für alle19 Jahre leitete Anne Luise Müller die Stadtplanung in Köln. Bereits in den 90ern entwickelte sie in der Fachkommission des Deutschen Städtetags „Frauen in der Stadt“ Leitlinien zu Mobilität und Wohnen, die unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigt.Im Rahmen eines Kooperationsvertrags von Polizeipräsidium und Stadt Köln wurden ab Mitte der Nuller Jahre Gefahrenorte identifiziert, um sie auch durch bauliche Verbesserungen sicherer zu machen.Die Nachfolgerin von Müller, Eva Herr, sieht die Stadt auf einem guten Weg. „Stadtplanung muss heute die Bedürfnisse aller einbeziehen“, sagt sie. Ein geplantes Symposium soll die Chancengleichheit in der Raumentwicklung weiter vorantreiben.„Alle Perspektiven mitzudenken, sollte kein Luxus sein, sondern die Grundlage moderner Stadtplanung“, so Müller. Inklusive Stadtgestaltung bedeute nicht nur, Angsträume zu beseitigen oder Grünflächen zu schaffen, sondern Räume zu entwickeln, in denen sich jede und jeder wohlfühlt – ein Köln für alle. #### Einkaufen in Chorweiler: Discounter investieren in Kölner Norden Die Vorhaben zweier Supermarkt-Ketten zeigen: Wachsende Einwohnerzahlen sind ein überzeugendes Argument für die Unternehmen. #### Einladung zum Meet & Greet Liebe Freundinnen und Freunde,liebe Interessierte, wir laden euch herzlich zu einem entspannten Meet & Greet ein. In lockerer und angenehmer Atmosphäre möchten wir zusammenkommen, miteinander über Politik ins Gespräch kommen und einen schönen Abend verbringen. Es geht um Austausch, Begegnung und darum, nette Menschen kennenzulernen — ganz ungezwungen und offen für alle, die Lust auf gute Gespräche und ein sympathisches Beisammensein haben. Ob ihr schon länger dabei seid, einfach neugierig seid oder nur mal vorbeischauen möchtet: Ihr seid herzlich willkommen! Wann: Donnerstag, 18. Juni 2026, 18:30 bis 21:00 UhrWo: Liebefeld zu Ehren, Stammstraße 2a, 50823 Köln Kommt gerne vorbei — wir freuen uns auf euch, auf tolle Gespräche und einen schönen Abend in netter Runde. #### Einladung zum Veedelsstammtisch Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Lindweilerinnen und Lindweiler, wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Veedelsstammtisch ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, den 25.03., um 18:30 Uhr im Restaurant Shiva (Ransbacher Weg 13).​ Es erwartet euch ein schöner Abend in gemütlicher Runde, um sich auszutauschen, neue Ideen zu sammeln und gemeinsam über Themen rund um unser Veedel zu sprechen. Wenn ihr bestimmte Punkte oder… Quelle #### Einsatz in Köln-Worringen: Feuer in Reihenhaus – Frau kommt in Flammen ums Leben, Ehemann schwer verletzt Die Hintergründe zum Ausbruch des Feuers sind derweil völlig unklar. Die Polizei übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache. Der Brand sei schließlich gegen 17:50 Uhr als gelöscht gemeldet worden, der Einsatz war gegen 18.30 Uhr beendet. Rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 18 Fahrzeugen im Einsatz. (oke) #### Einsatz in Köln-Worringen: Feuer in Reihenhaus – Person kommt in Flammen ums Leben Die Hintergründe zum Ausbruch des Feuers sind derweil völlig unklar. Die Polizei übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache. Der Brand sei schließlich gegen 17:50 Uhr als gelöscht gemeldet worden, der Einsatz war gegen 18.30 Uhr beendet. Rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 18 Fahrzeugen im Einsatz. (oke) #### Eiserne Hochzeit: Kölner Paar ist seit 65 Jahren verheiratet Seit 65 Jahren sind Renate und Friedhelm Hofius verheiratet. Gemeinsam haben sie einen großen Teil der Welt bereist. Ihr Fest feierten sie in Ägypten. #### Eklat um Friedensinitiative: Synagogen-Gemeinde Köln verlässt Runden Tisch und beklagt grassierenden Antisemitismus Eklat um FriedensinitiativeSynagogen-Gemeinde Köln verlässt Runden Tisch und beklagt grassierenden AntisemitismusVon Uli Kreikebaum02.09.2025, 18:30 Uhr 3 minBeim Abendfrieden in Chorweiler wird regelmäßig eine Friedensglocke geläutet. Das interreligiöse Ritual gibt es seit zehn Jahren. Copyright: WaldschmidtANZEIGEANZEIGEDer „Runde Tisch Frieden“ in Chorweiler galt als vorbildliche Initiative für interreligiösen Dialog. Seine Zukunft ist nun offen. Der „Runde Tisch Frieden“ gilt als eine der wichtigen interreligiösen Initiativen in Köln. Protestanten, Katholiken, Aleviten, Juden und Muslime kommen seit zehn Jahren in Chorweiler zusammen, um Zeichen für Frieden und Verständigung zu setzen.„Das Miteinander war in den vergangenen Jahren immer von Respekt geprägt und ein wichtiger Beitrag zum Dialog der Religionen und Kulturen in Köln“, erinnert sich Bettina Levy, Vorständin der Synagogen-Gemeinde Köln. Damit ist es vorerst vorbei: Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag im Begegnungszentrum Chorweiler haben die Vorstände Abraham Lehrer und Bettina Levy den Austritt der Synagogen-Gemeinde aus dem Zusammenschluss erklärt.Eine Kaperung der Friedensglocke Chorweiler durch pro-palästinensische Positionen können und werden wir aber nicht akzeptieren. Damit hat sich die Initiative von ihrem ursprünglichen überparteilichen und interreligiösen Charakter entferntSynagogen-Gemeinde KölnBesonders schwerwiegend sei der Umgang der Initiative mit dem geplanten Besuch von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) gewesen, der kurzfristig abgesagt worden war. Vordergründig hieß es, dass sich ein Besuch Wüsts beim „Abendfrieden“ auch als Wahlkampfauftritt deuten lasse. „Dieser Argumentation hätte ich sogar noch folgen können, auch wenn ich sie für abwegig halte“, sagte Abraham Lehrer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Intern soll es auch heftigen Widerstand gegen den Besuch Wüsts gegeben haben, weil der „einseitig auf der Seite Israels“ stehe.Alles zum Thema Hendrik WüstMail mit Verunglimpfungen gegen Ministerpräsident WüstDie Synagogen-Gemeinde zitierte in ihrer Stellungnahme eine Mail ans Bürgerzentrum Chorweiler, das Mitglied des „Runden Tisch Frieden“ ist, die mutmaßlich von einem anderen Mitglied des Runden Tischs stammt. Darin heißt es, die Einladung Wüsts sei „ein Skandal“, der NRW-Ministerpräsident stehe „für eine bedingungslose Unterstützung Israels, eines Staates, der im Gazastreifen Völkermord und Apartheid begeht“. Wüst solidarisiere sich uneingeschränkt mit Israel, „egal, wie viele Palästinenser:innen sterben“. Es ist ein Schreiben, das auch strafrechtlich relevant sein könnte. Mehrere solcher Mails seien beim Bürgerzentrum eingegangen, sagt Abraham Lehrer. „In einer wurde gedroht, dass eine Gegendemonstration mit mindestens 50 Leuten organisiert wird, sofern der Ministerpräsident nicht ausgeladen wird.“Bettina Levy von der Synagogen-Gemeinde KölnCopyright: Synagogen-Gemeinde KölnDie Mail sei „über die Köpfe unserer Gemeinde hinweg verschickt worden“, sagte Bettina Levy. „In die leider völlig eskalierte Diskussion über eine Ausladung von Ministerpräsident Wüst, dessen Kommen zum zehnjährigen Bestehen der Friedensglocke und am Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs fest geplant war, wurden wir nicht eingebunden.“Der Vorfall bestätigt den Trend, dass die Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft stark bröckeltAbraham LehrerStatt mit Menschen aller Religionen für den Frieden zu beten, besuchten Hendrik Wüst und CDU-OB-Kandidat Markus Greitemann am Montagabend das Begegnungszentrum der Synagogen-Gemeinde in Chorweiler.„Der Vorfall bestätigt den Trend, dass die Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft stark bröckelt“, sagt Abraham Lehrer. Jüdische Kinder und Jugendliche, die nicht in jüdische Schulen gehen, berichteten von einem „enormen Anstieg von Mobbing, Diffamierung und Antisemitismus“. Viele Mitglieder der Gemeinde wüssten nicht, „wie und ob es in Deutschland für sie weitergehen kann“. Im Falle der Eskalation bei der Friedensglocke fühle sich die jüdische Gemeinde „auch von den Kirchen und Verbänden wie der Ditib im Stich gelassen“.Initiative soll Miteinanderpreis für Demokratie und Vielfalt bekommenDass „nicht mehr miteinander, sondern oft zuerst übereinander gesprochen“ werde, sei „leider eine neue Realität“, so Levy. „Wird die jüdische Gemeinschaft Köln künftig ausgeladen, wenn es um die Politik des Staates Israel geht?“Am 7. September sollte der „Runde Tisch Frieden“ beim städtischen Ehrenamtstag den Miteinanderpreis für Demokratie und Vielfalt bekommen. Ob das so bleibt, ist wie die Zukunft der gesamten Initiative offen. Die Stadt Köln antwortete am Dienstag auf Fragen aktuell nicht. #### Elf Jahre Einsatz: Chorweilers Bezirksbürgermeister Zöllner verabschiedet sich Elf Jahre EinsatzChorweilers Bezirksbürgermeister Zöllner verabschiedet sichVon Christopher Dröge12.09.2025, 12:35 Uhr 4 minDer Politik wird Reinhard Zöllner – fürs Erste – den Rücken kehren.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEReinhard Zöllner, seit elf Jahren Bezirksbürgermeister von Chorweiler, tritt mit dem Ende der Legislaturperiode ab. Elf Jahre lang übte Reinhard Zöllner das Amt des Bezirksbürgermeisters in Kölns nördlichstem Bezirk Chorweiler aus – das reicht, findet er selbst. Im Herbst vergangenen Jahres hatte er daher die Entscheidung getroffen, bei den Kommunalwahlen nicht wieder anzutreten. Mit seinen zwei Legislaturperioden reicht er zwar nicht an Langzeit-Bezirksbürgermeister wie Norbert Fuchs in Mülheim oder Andreas Hupke in der Innenstadt heran, doch „in Chorweiler bin ich damit der am längsten amtierende Bezirksbürgermeister“, sagt er nicht ohne Stolz.Zöllner ist tief im Kölner Norden verwurzelt: In Worringen aufgewachsen, ist er dem Ort an der Stadtgrenze bis heute treu geblieben. „Ich glaube, ich bin in meinem Leben in einem Umkreis von nur 200 Metern umgezogen“, sagt er heute. Zur Politik führte den Diplom-Informatiker ein ganz konkretes Thema, das in Worringen zurzeit dank der begonnenen Sanierung die Gemüter bewegt: Die Bundesstraße 9, zu deren direkten Anwohnern Zöllner zählt. „Die Raserei, den Lärm, die Parkprobleme, das gab es alles schon vor 20 Jahren. Eines Abends Anfang der 2000er hatte ich mich so darüber geärgert, dass ich spontan entschloss, in eine Partei einzutreten“, sagt er, „und da ich in einem CDU-Haushalt großgeworden bin, war das eben die CDU.“Neue Perspektiven auf die Vielfalt des BezirksIn die Bezirksvertretung (BV) gewählt wurde er 2009, als die CDU-Fraktion erstmals eine Kooperation mit den Grünen einging und er das Amt des Stellvertreters der damaligen Bezirksbürgermeisterin Cornelia Wittsack-Junge (Grüne) übernahm. Nachdem diese 2014 nicht wieder angetreten war, erhob die CDU Anspruch auf das Amt, das damit Zöllner zufiel. „Ich weiß noch, wie ich 2014 im Bürgermeisterbüro saß, mich eingearbeitet habe und dabei im Radio die Fußball-WM verfolgt habe“, erinnert er sich an seine ersten Tage.Alles zum Thema Deutsche BahnIn guter Erinnerung behält er auch die Radtouren durch den Bezirk, zu denen er die Bürger jedes Jahr im Frühjahr eingeladen hatte. „Dabei konnten wir in Bereiche hineinschnuppern, die man sonst nie gesehen hätte“, sagt er. Auch er selbst habe den Bezirk durch das Amt noch einmal neu kennengelernt. „Diese Vielfalt, das großstädtische Ambiente und die dörflichen Strukturen der Orte drumherum, das ist das Spannende hier“, meint er.Frust über begrenzte Einflussmöglichkeiten vor OrtWeniger gern erinnert er sich an die übersteigerte Erwartungshaltung, die mancher Besucher seiner Bürgersprechstunde an den Tag gelegt habe. „Einzelne glauben, man müsse ihre eigenen Interessen ganz direkt vertreten, nach dem Motto: Sie wollen doch wiedergewählt werden, dann ändern sie mal die Richtung der und der Einbahnstraße – so funktioniert das aber nicht“, so Zöllner.„Denn die meisten Entscheidungen werden im Rat getroffen, nicht von uns. Manch einer ärgert sich über die Entscheidung, entdeckt die BV und drischt auf sie ein – wir dienen als Puffer für den Rat, der ganz weit weg ist. Diese ‚Arbeitsaufteilung‘ zwischen BV und Rat ist nicht ganz fair“, findet Zöllner. Eine Stärkung der Bezirksvertretungen, wie diese sie schon längere Zeit anstreben, habe während seiner Amtszeit nicht stattgefunden, konstatiert er.Menschen warten auf dem Bahnsteig der Haltestelle Köln-Longerich.Copyright: RahmannFrustriert ist er auch über den Stillstand, der in verschiedenen Problemlagen des Bezirks festzustellen ist. „Die Verspätungen und Ausfälle der S-Bahn waren vor meiner Zeit Thema, sie waren es während meiner ganzen Amtszeit und sie werden es auch in Zukunft bleiben“, stellt er desillusioniert fest. Den ÖPNV macht er als ein „Riesenproblem“ im Bezirk aus, denn auch das Angebot der KVB im Norden sei unzureichend. „Solange sich das nicht ändert, werden die Leute nicht nur ihr Auto nicht stehen lassen – es wird auch niemand neu in den Bezirk ziehen“, so seine Einschätzung, auch mit Blick auf den geplanten neuen Stadtteil Kreuzfeld.Eine neue politische Tätigkeit kommt für ihn erst einmal nicht in Frage. Als Bezirksbürgermeister habe er durchaus versucht, etwas zu bewegen – ist ihm das gelungen? Er winkt ab. „Das sollen andere entscheiden“, sagt er. #### Eltern fordern Lösungen: Mitarbeiter krank – Pescher Kita seit November im Notbetrieb Aufgrund von Personalausfällen können in der Kita Kapellenweg nicht mehr alle Kinder gleichzeitig betreut werden. #### Elterninitiative setzt sich durch: Zebrastreifen für Worringer Schulkinder wird realisiert Elterninitiative setzt sich durchZebrastreifen für Worringer Schulkinder wird realisiertVon Christopher Dröge22.03.2025, 11:01 UhrLesezeit 3 MinutenDer Zebrastreifen entsteht am südlichen Ende des Schulgeländes.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEine Elterninitiative hatte beharrlich auf die Umsetzung eines Beschlusses der Bezirksvertretung gedrängt.Die Baustelle vor dem Komplex der beiden Worringer Grundschulen in der Straße An den Kaulen ist zwar eher übersichtlich, da sie im Grunde nur aus ein paar Absperrungen besteht, dennoch zeigt sie an, dass sich etwas tut: Hier an der südlichen Seite des Schulgrundstücks wird der lange geforderte Zebrastreifen nun tatsächlich realisiert. Die gut 400 Schüler der beiden Schulen werden damit erstmals eine geregelte Möglichkeit bekommen, die Fahrbahn zu überqueren.Dabei ist der Zebrastreifen schon lange beschlossene Sache: Bereits 2021 hatte die Bezirksvertretung Chorweiler den Beschluss gefasst, die Straße in Höhe der Grundschule mit einem Zebrastreifen auszustatten – sowohl um den Schülern mehr Sicherheit beim Überqueren der Straße zu bieten, als auch um den Kfz-Verkehr abzubremsen, denn dank der langen, geraden Strecke kommt es hier regelmäßig zu Übertretungen der Geschwindigkeitsbegrenzung.Elterninitiative leitet Zebrastreifen in die WegeZwar hatte die Bezirksvertretung damals schon eine „zeitnahe“ Umsetzung gefordert, dass es nun tatsächlich dazu gekommen ist, dürfte aber auch zu einem großen Teil der Lobbyarbeit der Initiative „Sichere Schulwege für Worringen“ und ihrem Initiator David Jungk geschuldet sein. Die in der Initiative organisierten Eltern hatten bei der Verwaltung immer wieder nachgehakt, wie weit die Pläne für den Zebrastreifen gediehen seien.Jungk hatte die Initiative vor allem wegen der Szenen gegründet, die sich morgens vor Schulbeginn und teilweise in den Nachmittagsstunden beim Abholen der Kinder abspielen, denn auch hier führt der Andrang der sogenannten „Eltern-Taxis“  zu brenzligen Situationen, wie man sie inzwischen vor vielen städtischen Grundschulen beobachten kann.„Die Eltern halten auf dem Gehweg oder in zweiter Reihe, um ihre Kinder rauszulassen, gleichzeitig laufen andere Schüler zwischen den haltenden Fahrzeugen hindurch. Bei der Hektik, die morgens herrscht, können sie leicht übersehen werden, das ist einfach brandgefährlich“. Neben seinen Bemühungen, die Kölner Verwaltung auf das Problem aufmerksam zu machen, versuchte er daher auch bei der übrigen Elternschaft ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Nicht ohne Erfolg, wie am diesjährigen Worringer Rosenmontagszug zu sehen gewesen war, denn dort waren die „Eltern-Taxis“ ein wiederkehrendes Thema gewesen.Die Umsetzung des Zebrastreifens ist nun ein handfester Etappensieg für die Initiative, wobei Jungk betont, dass sie diese nur „verwandelt“ habe: „Der Beschluss der Bezirksvertretung lag ja bereits vor, und war deshalb die konkreteste Möglichkeit, schnell für Verbesserung zu sorgen. Das war wie ein Elfmeter, den man nur noch versenken muss“, sagt er.Tatsächlich gehen seine Ambitionen aber deutlich über den Zebrastreifen hinaus: Ziel ist letztlich die Einrichtung einer sogenannten Schulstraße, in der zeitweise Sperrungen für den Kfz-Verkehr, außerhalb gelegene sichere Bring- und Abholzonen und alternative Fußwege für mehr Sicherheit sorgen sollen – ein Konzept, das die Stadt Köln zurzeit stadtweit auf Umsetzung prüft.Das Containergebäude in der Bolligstraße kann nun endlich genutzt werden.Copyright: Christopher DrögeZunächst aber gehe es nun vor allem darum, den Weg vom Schulgebäude zu den ausgelagerten Schulcontainern in der Bolligstraße zu sichern, die die Platznot der Katholischen Grundschule und der Gemeinschaftsgrundschule lindern sollen. Die Container stehen dort zwar schon seit einigen Monaten, weitere notwendige Arbeiten hatten die Nutzung jedoch bislang verhindert – nun erfolgt am 24. März die Inbetriebnahme.Auf dem gut 400 Meter langen Weg dorthin müssen die Schüler auch die Straße Lievergesberg überqueren. „Da gibt es keinen Übergang und auch noch keine Kennzeichnung für die Verkehrsteilnehmer, dass sie sich im Bereich einer Schule befinden“, sagt Jungk. Mattis Dieterich, der Vorsitzende des SPD-Ortsverbands im Kölner Norden, hat daher bereits einen weiteren Zebrastreifen an der Kreuzung von Bolligstraße und Lievergesberg angeregt. #### Enge Fahrbahn: Lokalpolitiker planen Neuverteilung der Parkplätze in Chorweiler Wohngebiet Enge FahrbahnLokalpolitiker planen Neuverteilung der Parkplätze in Chorweiler WohngebietVon Christopher Dröge02.05.2025, 16:01 UhrLesezeit 2 MinutenWegen der schmalen Fahrbahn kommt es im Volkhovener Weg im Bereich geparkter Autos oft zu Engstellen für die übrigen Verkehrsteilnehmer.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEMehr parkende Autos im Volkhovener Weg verringern den Spielraum der übrigen Verkehrsteilnehmer – eine neue Parkplatzaufteilung soll Abhilfe schaffen.Über den größten Teil seiner Strecke durch Heimersdorf und Volkhoven/Weiler ist der Volkhovener Weg eine viel befahrene Hauptverkehrsstraße, in seiner Abzweigung hinter der Einmündung zur Toni-Welter-Straße jedoch nimmt die Straße den Charakter eines ruhigen, idyllischen Wohngebietes an.Die Idylle ist zuletzt jedoch etwas eingetrübt, denn die Konkurrenz um den zur Verfügung stehenden Parkraum wächst. Im angrenzenden Damiansweg wurden zuletzt mehrere Neubauten fertiggestellt und von neuen Bewohnern bezogen, was den Parkdruck im Quartier erhöht hat. Laut Einschätzung der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler wird dieser weiter steigen, sobald die Baumaßnahmen beendet sind und das Parken in der Baustraße nicht mehr erlaubt ist. In der jüngsten Sitzung des Gremiums regte sie daher per Prüfantrag an, die Stellflächen wechselseitig anzuordnen, um den vorhandenen Straßenraum besser auszunutzen.Parkdruck und Verkehrssicherheit im Quartier unter DruckDer ist in dem laut NRW-Flurkarten teilweise weniger als fünf Meter breiten Straßenabschnitt ohnehin überschaubar. Bislang hatten die Bewohner aus Gewohnheit stets auf der Straßenseite der ungeraden Hausnummern geparkt, schreibt die CDU-Fraktion in ihrem Antrag, wodurch die ohnehin schmale Fahrbahn weiter verengt werde und es kaum Ausweichmöglichkeiten gebe.Oft sei die Straße auch so verschmutzt, dass Autofahrer beim Parken Abstand zum Fahrbahnrand hielten, um nicht im Schlamm stehen zu müssen. Dieser Bereich ist eine von nur zwei Zufahrten zum angrenzenden Wohngebiet und daher stark befahren. Besonders Rad- und Scooterfahrer, darunter viele Schüler der nahegelegenen Schulen, weichen bei Gegenverkehr häufig auf den Gehweg aus und riskieren dabei Zusammenstöße mit Fußgängern.Auch die Lieferfahrzeuge eines in der Straße ansässigen Pizzabäckers würden das Verkehrsaufkommen erhöhen. Riskant würden Begegnungen auf der Fahrbahn auch durch die teilweise überhöhte Geschwindigkeit der Kfz-Fahrer, die durch die vermeintlich freie Sichtachse zu höherem Tempo verleitet würden.Die CDU-Fraktion schlug daher vor, die Stellflächen wechselseitig auf beiden Straßenseiten anzuordnen, um im Bereich von Einfahrten von Tiefgaragen und Einmündungen genügend Spielraum bieten zu können, und bat die Verwaltung, eine entsprechende Regelung per Beschilderung oder Fahrbahnmarkierungen zu prüfen. Der Antrag wurde letztlich ohne Änderungen beschlossen. #### Ergebnis: So haben Köln-Roggendorf und -Thenhoven bei der Bundestagswahl 2025 gewählt – CDU gewinnt Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Ergebnis: So hat Köln-Lindweiler bei der Bundestagswahl 2025 gewählt – AfD bei Zweitstimmen stärkste Kraft Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Ergebnis: So hat Köln-Merkenich bei der Bundestagswahl 2025 gewählt – CDU vor SPD Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Ergebnis: So hat Köln-Seeberg bei der Bundestagswahl 2025 gewählt – Mützenich vorn Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Ergebnis: So hat Köln-Worringen bei der Bundestagswahl 2025 gewählt – CDU gewinnt bei Erststimmen Die Anzahl der Sitze im Bundestag wird mit der Zweitstimme festgelegt: diese werden dann zuerst mit den Direktkandidatinnen und -Kandidaten gefüllt, die ihre Wahlkreise gewonnen haben. Dann mit den Landeslisten. Hat eine Partei mehr Direktmandate gewonnen als Sitze im Bundestag, bekommen die Direktkandidierenden keinen Sitz, deren Ergebnis am wenigsten deutlich war.Bei der Bundestagswahl gilt außerdem die Fünf-Prozent-Hürde für die Parteien. Kommt eine Partei nicht auf mindestens fünf Prozent der Stimmen, zieht sie nicht in den Bundestag ein. #### Erinnerung: Verein Kindernöte nennt neue Räume in Chorweiler nach Kölner Kinderarzt ErinnerungVerein Kindernöte nennt neue Räume in Chorweiler nach Kölner KinderarztVon Christopher Dröge23.04.2025, 10:00 UhrLesezeit 3 MinutenDie Familie von Detlev Geiß freut sich über die Wertschätzung für ihren verstorbenen Vater, Großvater und Ehemann.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDetlev Geiß war jahrzehntelang der Kinderarzt in Chorweiler und hatte den Verein Kindernöte im Jahr 1996 mitgegründet. Jetzt benannte dieser seine neuen Räume nach ihm. Ein gutes Jahr lang hatte der Verein Kindernöte, der sich mit Beratungs- und Betreuungsangeboten für Kinder und Familien in Chorweiler einsetzt, mit einem Provisorium zurechtkommen und seine Aktivitäten auf zwei verschiedene Standorte verteilen müssen. Ende Januar aber konnte endlich das neue Domizil bezogen werden: Nun ist der Verein in der Florenzer Straße 82 zu finden, wo zuvor das Quartierszentrum der GAG untergebracht war. „Hier haben wir jetzt alles an einem Ort: Gruppen- und Beratungsräume, unsere Büros und sogar eine gut nutzbare Küche, die hatten wir bisher nicht“, sagt Ingrid Hack, Geschäftsführerin des Vereins.Jetzt erwies der Verein einem seiner Mitgründer eine besondere Ehre: In Gedenken an Detlev Geiß, der im vergangenen Jahr unerwartet verstorben war, wurde die neue Unterkunft offiziell auf den Namen „Detlev-Geiß-Haus“ getauft. Enthüllt wurde das Namensschild an seinem Geburtstag – Geiß wäre 77 Jahre alt geworden.Detlev Geiß war als Kinderarzt jahrzehntelang die gute Seele Chorweilers.Copyright: Christopher DrögeBei der Feier im Kreis von Geiß' Familie, Mitarbeitern und Unterstützern des Vereins, würdigte Hack das langjährige Engagement des Kinderarztes, der 35 Jahre lang ein paar Häuser weiter eine Praxis betrieben hatte, als „unermüdlichen Kümmerer für Kinder und Familien“ des Stadtteils. Mit Freundlichkeit, Offenheit und hingebungsvoller Einsatzbereitschaft hatte er sich das Vertrauen der Menschen im Viertel erworben und viele von ihnen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter begleitet.  „Diese Räume werden nicht nur Detlevs Namen tragen, sondern auch seine Haltung, sein Kümmern und sein großes Herz für die Menschen des Stadtteils widerspiegeln“, so Hack.Kindernöte e.V. übernimmt ehemalige Räume der GAGJochen Geiß, Sohn von Detlev Geiß, war „ergriffen und bewegt“ von der Wertschätzung seinem Vater gegenüber. „Zu seinen Lebzeiten hätte er das sicher nicht zugelassen, dafür war er zu bescheiden“, sagte er, „aber er wäre doch sicher trotzdem stolz auf diese Auszeichnung gewesen“. Als Kind habe er seinen Vater durchaus manchmal vermisst, räumt Geiß offen ein. „Es war eben ein sehr zeitraubender Job, manchmal war er nur mittags kurz zuhause und dann wieder bis spät in der Praxis“, erinnert er sich. Nichtsdestotrotz sei er ein sehr guter Vater gewesen. „Er hat viel mit uns unternehmen können“, sagt er. Sein Beruf habe ihn mit „Herz und Seele“ erfüllt und oft habe er Arbeit mit nach Hause genommen, wenn ein Patient Hilfe benötigte. „Wenn etwa die Krankenkasse ein notwendiges Medikament nicht zahlen wollte, hat er sie so lange mit Briefen genervt, bis sie nachgegeben haben“, so Geiß.Für Kindernöte geht mit der neuen Unterkunft eine lange Zeit der Ungewissheit und der Notlösungen zu Ende. „Jahrelang mussten wir mit zwei Adressen jonglieren, weil wir für die Gruppentreffen eine ebenerdige Lokalität brauchten. Man kann auch nicht jede Beratung im Büro machen, wenn die Kollegen daneben sitzen und zuhören“, sagt sie. Sieben Jahre lang waren die Gruppenräume daher im Nachbarhaus Florenzer Straße 84 untergebracht, während die Büroräume in der Florenzer Straße 20 zu finden waren. Als sich abzeichnete, dass das GAG-Quartierszentrum in einen Neubau in der Osloer Straße ziehen würde, hatte diese die Zusage gegeben, dass der Verein die Räumlichkeiten übernehmen könne. „Dann brach aber der Krieg in der Ukraine aus, es kam zu Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen – der Neubau wurde nicht fertig, wir mussten aber aus unseren Arbeitsräumen raus“. Hack und eine Mitarbeiterin fanden schließlich Zuflucht in einem Büro des SKF in Chorweiler-Nord. Der Termin für den Einzug wurde vom September auf den November vergangenen Jahres verlegt, doch erst im Januar klappte es endgültig.Nun kann sich der Verein über Platzmangel nicht mehr beschweren: Neben einer Küche, zwei Besprechungs- und zwei Gruppenräumen, verfügen die Mitarbeiter über sechs Büroräume.  „Und der Eingangsbereich wird künftig unser Kinderwagenparkplatz sein“, so Hack. #### Erleben wir das Ende des Fortschritts im Kampf gegen extreme Armut? In den letzten drei Jahrzehnten ist die extreme Armut auf der Welt so schnell zurückgegangen wie noch nie zuvor. Aber wenn die ärmsten Volkswirtschaften nicht anfangen zu wachsen, ist es damit vorbei. Ein Beitrag von Max Roser. Hier weiter lesen... #### Erste Acts bekannt: Dicke Überraschung – Band feiert sieben Jahre nach Auflösung Comeback auf Summerjam Vom 4. bis 6. Juli 2025 findet die 38. Ausgabe des Summerjam-Festivals unter dem Motto „Full of Energy“ am Fühlinger See in Köln statt. Nun sind die ersten Bands bekannt gegeben worden. Eine Band feiert überraschenderweise nach sieben Jahren ihr Comeback.Irie Révoltés, über Jahre eine echte Größe in der Reggae- und Dancehall-Szene und mehrfacher Act auf dem Summerjam, gab 2017 eigentlich schon ihre Auflösung bekannt. Nun kehrt die neunköpfige Gruppe nach sieben Jahren Pause zurück auf die Bühne am Fühlinger See. Vor zwei Wochen gab die Band auf ihren Social-Media-Kanälen bereits bekannt, im Dezember 2025 für ein Reunion-Konzert nach Mannheim zu kommen. Fünf Monate vorher erfolgt dann also schon der Auftritt in Köln.Und auch weitere Festival-Acts wurden bereits bekannt gegeben. Als nationale Künstlerinnen und Künstler sind unter anderem K.I.Z, Paula Hartmann, Max Herre & Joy Denalane und GReeeN dabei. Dazu kommen internationale Stars wie Shenseea, Beenie Man oder Inner Circle.Alles zum Thema Fühlinger SeeAußerdem ist noch ein „Very Special Guest“ angekündigt worden, auf den sich die Festivalbesucher und -besucherinnen laut Summerjam-Veranstalter Marius Brozi freuen dürfen. „Wir arbeiten an etwas wirklich Großem und sind sicher, dass die Fans mehr als nur begeistert sein werden. Mehr wird aber erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben“, heißt es. Erster Headliner bekanntIm Vorfeld des Festivals 2024 hatte Marius Brozi im Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ auch über die Herausforderung der Veranstaltung angesichts gestiegener Kosten gesprochen. 2025 werden Festival-Tickets für das gesamte Festivalwochenende erstmals ohne Camping verkauft, dafür gibt es separate Tickets. Zuletzt kostete das Ticket für drei Festivaltage inklusive Camping 145 Euro im Vorverkauf, jetzt gibt es das Ticket ohne Camping für den gleichen Preis. (ft) #### Es ist Zeit für eine unabhängige europäische Digitalbehörde Die EU hat der Kommission starke digitale Durchsetzungsrechte gegeben. Nun braucht es aber einen neuen institutionellen Rahmen – denn die Kommission kann nicht politisches Gremium und glaubwürdige Regulierungsbehörde zugleich sein. Ein Beitrag von Mario Mariniello. Hier weiter lesen... #### Esch/Auweiler: Bezirksvertretung mahnt Lärmschutz am Sportplatz an Im Zuge der Bauarbeiten am Kanal wurde ein Lärmschutz zwischen der Anlage des SV Auweiler-Esch und dem Wohngebiet entfernt. Lokalpolitiker wollen diesen wieder herstellen. #### Escher See in Köln: Gericht lehnt Klagen von Strandbar Monkey's Island gegen Zwangsgeld ab Escher See in KölnGericht lehnt Klagen von Strandbar Monkey's Island gegen Zwangsgeld abVon Julia Hahn-Klose04.09.2025, 12:21 Uhr 2 minDas Monkey's Island am Escher See öffnete 2024 wiederholt ohne Genehmigung, der Betreiber muss Zwangsgeld an die Stadt zahlen. (Archivbild)Copyright: Alexander SchwaigerANZEIGEANZEIGEDas Verwaltungsgericht Köln weist Klagen gegen 30.000 Euro Zwangsgeld der Stadt ab: Der Betreiber des Beachclubs muss sie also zahlen.Der Betreiber des Beachclubs am Escher See muss nach wie vor insgesamt 30.000 Euro Zwangsgeld an die Stadt Köln zahlen. Das Verwaltungsgericht Köln hat Klagen des Pächters dagegen abgelehnt, wie es am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Strandclub Monkey's Island hatte im vorigen Jahr zehn Tage geöffnet, obwohl ihm die Genehmigung dafür fehlte. Gegen die Zwangsgeldbescheide hatte der Pächter 2024 zwei Klagen erhoben und im Juli 2025 Anträge auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes gestellt. Erfolglos, wie das Gericht nun entschieden hat. Hat die Bar zu, dürfen Besucher am Escher See nicht schwimmen gehen. Denn das ist nur an dem beaufsichtigten Strand der Bar erlaubt, deswegen hat die Auseinandersetzung um das Strandbad auch Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.Streit um Baugenehmigungen endete in NutzungssperreMarc Förste hatte das Strandbad mit Gastronomie 2019 übernommen. Im Sommer 2023 war die Anlage bereits wegen erster Verstöße geschlossen. Förste hatte die Bar ausgebaut, laut der Stadt aber ohne Baugenehmigung. Nach weiteren Auseinandersetzungen hatte Förste laut der Stadt die Option, die Bar wieder auf den 2010 dem Vorpächter genehmigten Stand zurückzubauen, um 2024 öffnen zu können.Offensichtlich hat sich Förste dagegen entschieden. Mitarbeitende der Stadt besichtigten im Frühjahr 2024 den Strand am Escher See. Dabei stellten sie fest, dass Förste im Vergleich zum Vorjahr noch mehr erweitert habe. Die Stadt untersagte den kompletten Betrieb im März 2024. Für jeden Fall eines Verstoßes drohte sie ein Zwangsgeld von 3000 Euro an. Förste öffnete trotzdem und die Stadt verhängte wie angekündigt das Zwangsgeld.Verwaltungsgericht bestätigt Vorgehen der Stadt Köln„Nachdem die Pächterin gegen diese Nutzungsuntersagung gerichtlich nicht vorgegangen ist, ist sie bestandskräftig geworden“, teilte das Gericht nun mit, sie sei eine „taugliche Grundlage für die Zwangsgeldbescheide“. Weiter heißt es: „Insbesondere bestehen weiterhin Zweifel, ob die seit der Untersagung teilweise zurückgebauten, bestehenden baulichen Anlagen wieder gänzlich dem 2010 genehmigten Zustand entsprechen; diese Zweifel vermochte die Antragstellerin im Eilverfahren nicht auszuräumen.“ Antragstellerin ist die Betreiberfirma, sie kann Beschwerde gegen die Beschlüsse einlegen.Mittlerweile steht Förste vor einem weiteren Problem: Im Februar 2025 kam es zu einem Brand auf dem Gelände, den Schaden hatte Förste auf mehrere Hunderttausend Euro beziffert. Die Polizei vermutete Brandstiftung, Förste hatte dieser Zeitung gesagt, er sei nicht versichert gewesen.Auf Anfrage äußerte sich der Pächter Donnerstagmorgen zunächst nicht zur Entscheidung des Gerichts. Er gab an, sich vorher mit seinem Anwalt beraten zu wollen. Die Stadtverwaltung teilte mit, sie prüfe derzeit die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts und stimme das weitere Vorgehen verwaltungsintern ab. #### Europa muss den Internationalen Strafgerichtshof gegen US‑Sanktionen verteidigen Die von den Vereinigten Staaten gegen Richterinnen und Richter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) verhängten Sanktionen stellen einen schwerwiegenden Angriff auf die Unabhängigkeit der internationalen Justiz und die regelbasierte multilaterale Ordnung dar. 27. Mai 2026 Spanien hat sich inzwischen Slowenien angeschlossen und die Europäische Kommission aufgefordert, europäische Schutzmaßnahmen gegen diese extraterritorialen Sanktionen zu ergreifen. Dieser Aufruf wurde auch von einer ehemaligen Anklägerin des IStGH bekräftigt, welche die EU dazu aufforderte, eine Verordnung zur Blockierung von US‑Sanktionen gegen Mitglieder des IStGH zu verabschieden.Volt Europa unterstützt diese notwendige und angemessene Initiative ausdrücklich.Der Internationale Strafgerichtshof ist ein zentrales Instrument zur Durchsetzung des Völkerrechts, zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und zum Schutz universeller Menschenrechte. Wenn Richter*innen sowie Mitarbeitende internationaler Gerichte durch wirtschaftlichen oder politischen Druck eingeschüchtert werden, wird nicht nur eine Institution angegriffen, sondern das grundlegende Prinzip, dass Völkerrecht unabhängig von geopolitischen Interessen gelten muss.Besorgniserregend ist, dass Sanktionen gegen Vertreterinnen und Vertreter des IStGH in der Praxis den Zugang zu Bankkonten, Zahlungsdiensten und internationaler Zusammenarbeit beeinträchtigen können – auch innerhalb der Europäischen Union. Dies schafft einen gefährlichen Präzedenzfall für die politische Instrumentalisierung wirtschaftlicher Macht gegen die internationale Justiz.Die politische Bereitschaft, Strafsanktionen einzusetzen, geht über den IStGH hinaus: Die Vereinigten Staaten verhängten auch Sanktionen gegen eine UN‑Sonderberichterstatterin. Diese Maßnahmen wurden später von einem Bundesgericht ausgesetzt und anschließend aufgehoben.Volt Europa fordert daher eine koordinierte und entschlossene europäische Reaktion. Die Europäische Kommission sollte unverzüglich prüfen, die EU‑Blocking‑Verordnung (Blocking Statute) auf Sanktionen gegen Vertreterinnen und Vertreter des IStGH auszuweiten und nach einer entsprechenden Erweiterung ihre konsequente Anwendung sicherzustellen. Europäische Banken, Zahlungsdienstleister und Unternehmen benötigen klare rechtliche Absicherung und Planungssicherheit, damit sie weiterhin ohne Angst vor sekundären US‑Sanktionen mit dem IStGH zusammenarbeiten können. Die Mitgliedstaaten der EU sollten ihre politische und finanzielle Unterstützung für den Internationalen Strafgerichtshof stärken und dessen institutionelle Unabhängigkeit aktiv verteidigen. Langfristig benötigt Europa zudem eine größere strategische Souveränität in seinen Finanz- und Zahlungssystemen, damit europäische Außen- und Justizpolitik nicht durch einseitige Maßnahmen anderer Staaten eingeschränkt werden kann. Die Europäische Union sollte international geschlossen auftreten und deutlich machen, dass Angriffe auf internationale Gerichte Angriffe auf die multilaterale Ordnung insgesamt sind.Volt Europa steht für ein Europa, das Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Völkerrecht nicht nur rhetorisch verteidigt, sondern institutionell absichert. Die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union hängt davon ab, ob sie bereit ist, unabhängige internationale Institutionen auch dann zu schützen, wenn dies politischen Druck von außen mit sich bringt.Wer eine regelbasierte internationale Ordnung bewahren will, darf nicht zulassen, dass Richterinnen und Richter internationaler Gerichte durch Sanktionen eingeschüchtert oder isoliert werden. Europa muss jetzt handeln: Gemeinsam, entschlossen und im Einklang mit seinen eigenen Werten. #### Europa sitzt in den Startlöchern fest Ein Jahr nach Veröffentlichung des Draghi-Berichts steckt Europa noch tiefer in der Krise als vorher: Nur wenige Empfehlungen wurden umgesetzt, die Kommission ist passiv, die Mitgliedstaaten blockieren – außer beim Wettrüsten. Ein Beitrag von Francesco Saraceno. Hier weiter lesen... #### Europas Dilemma im Umgang mit China Wo einst die EU am längeren Hebel saß, hält heute in vielen Fällen China die Trümpfe in der Hand. Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob Europa mit China kooperieren sollte, sondern ob es noch genug zu bieten hat, um das Reich der Mitte an den Verhandlungstisch zu bringen. Hier weiter lesen... #### Europe Must Defend the ICC Against US Sanctions The sanctions imposed by the United States against judges of the International Criminal Court (ICC) constitute a serious attack on the independence of international justice and the rules-based multilateral order. May 27, 2026 Spain has now joined Slovenia in urging the European Commission to take European protective measures against these extraterritorial sanctions. This call has also been reinforced by a former ICC prosecutor, who urged the EU to adopt a statute specifically blocking US sanctions against ICC members. Volt Europa expressly supports this initiative, which is both necessary and appropriate. The International Criminal Court is a central instrument for the enforcement of international law, the prosecution of war crimes, and the protection of universal human rights. When judges and staff members of international courts are intimidated through economic or political pressure, it is not merely an institution that is being attacked, but the fundamental principle that international law must apply independently of geopolitical interests. It is troubling that sanctions against representatives of the ICC can, in practice, disrupt access to bank accounts, payment services, and international cooperation, including within the European Union itself. This creates a dangerous precedent for the political instrumentalization of economic power against international justice. The political willingness to deploy punitive sanctions reaches beyond the ICC: the United States also imposed sanctions on a UN Special Rapporteur, but those measures were later suspended by a federal court and then lifted. Volt Europa therefore calls for a coordinated and determined European response. The European Commission should immediately examine extending the EU Blocking Statute to cover sanctions against representatives of the ICC and, once extended, ensure its consistent enforcement. European banks, payment service providers, and companies require clear legal protection and certainty so they can continue cooperating with the ICC without fear of US secondary sanctions. EU member states should strengthen their political and financial support for the International Criminal Court and actively defend its institutional independence. In the long term, Europe needs greater strategic sovereignty in its financial and payment systems so that European foreign and justice policy cannot be constrained by unilateral measures imposed by other states. The European Union should present a united front internationally and make clear that attacks on international courts are attacks on the multilateral order as a whole. Volt Europa stands for a Europe that does not merely defend the rule of law, human rights, and international law rhetorically, but safeguards them institutionally. The credibility of the European Union depends on whether it is prepared to protect independent international institutions even when this entails political pressure from abroad. Anyone who wishes to preserve a rules-based international order must not allow judges of international courts to be intimidated or isolated through sanctions. Europe must act now, collectively, decisively, and in accordance with its own values. ______________ You and us share the same dream of a united, thriving Europe. It really means a lot to us when you make a donation, and if you would like to help us plan ahead with confidence, we thank you for your monthly contribution 💜  #### Europe must run for a Defence Union: national leaders are stumbling at the start Luckily, Europe does not need a plan B to a US-dominated NATO. We can return to plan A: the European Defence Union, with joint decision-making, integrated command structures,  strategic capabilities, and a rapid reaction force. Such a Defence Union would not duplicate NATO but strengthen it with a robust European pillar at its centre capable of acting independently if necessary; separable, not separate. Two-thirds of Europeans want Europe to be able to defend itself independently.* We are Members of the European Parliament who share that goal. If we act, the European Union can safeguard the freedom of its 450 million citizens and uphold its founding promise of creating peace. Yet progress remains slow. The words of national governments are not backed up by actions. Buying time but wasting it In recent years, EU-US ‘’diplomacy’’ meant buying time through appeasement. But after a year of US pressure on Ukraine, unilateral tariffs, interference in our elections, and threats to annex Greenland, it is clear that this strategy failed. The trade-off was that at the same time, Europe would scale up its defence industry, strengthen military capabilities and become more resilient against hybrid attacks and foreign interference. Even though national leaders have repeatedly voiced the political wish to do this, real political will is lacking. The rapid increase in European artillery shell production shows what is possible when there is political will. Unfortunately, similar acceleration has not taken place in other areas. That puts Europeans at risk. Stumbling over the first steps The upcoming laws in the so-called ‘’defence omnibus’’ contain the first steps: cutting time and paperwork for defence production, integrate our defence market and enable joint procurement. However, short-sighted self-interest and old habits benefiting big legacy industries continue to block real progress. On defence procurement, these attitudes hinder prioritising equipment produced within the EU. Attempts to weaken automatic approval for permits after deadlines risk delaying critical defence manufacturing sites for years. Intra-EU transfer licences and the treatment of components remain blocked, preventing the dismantling of national barriers to defence trade. Buying equipment together could save up to 100 billion euro per year. Member States remain stuck in their national trenches. These laws should have been finalised last year. In the period since then, Putin has equipped six new divisions. We need to run a record-breaking race, but Member States are stumbling over the first steps. Winning the race This must change. Europe needs to act as one united power. It is only together that we can build our strategic autonomy in defence, energy, and industry. The timelines are tight. The US set a deadline for Europeans to take on greater responsibility within NATO by 2027. After Iran, this shift may accelerate. This can only be done by working closely with key partners such as the United Kingdom, Norway, Canada, and in particular Ukraine. Three steps are critical: Urgently adopt the defence omnibus; Create a true  single market for defence, reducing dependencies through a principle of European preference, increasing interoperability and achieving economies of scale; Build a European Defence Union that strengthens NATO but can operate independently of the United States. The European Commission and the European Parliament are ready. Now we need a push from national governments. So our call to all Member States on this day, Europe day, is simple: build a European Defence Union, and do it now. As Paul-Henri Spaak warned in another era: “Il n'est pas encore trop tard, mais il est temps.” * https://bebartlet.com/european-pulse-forum-2026/#defense Signatories: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Chair of the Security and Defence Committee (Renew), Germany Rasa Juknevičienė (EPP), Lithuania Wouter Beke (EPP), Belgium Matej Tonin (EPP), Slovenia Michael Gahler (EPP), Germany Sven Simon (EPP), Chair of the Constitutional Affairs Committee (EPP), Germany Sven Mikser (S&D), Estonia, SEDE coordinator Thijs Reuten (S&D), Netherlands Tobias Cremer (S&D), Germany Thomas Pellerin Carlin (S&D), France Nathalie Loiseau (Renew), France, SEDE coordinator Helmut Brandstätter (Renew), Austria Lucia Yar (Renew), Slovakia Hilde Vautmans (Renew), Belgium Lukas Sieper (Renew), Germany Bart Groothuis (Renew), Netherlands Gerben-Jan Gerbrandy (Renew), Netherlands Sandro Gozi (Renew), France Bernard Guetta (Renew), France Martins Stakis (Greens/EFA), Latvia, SEDE coordinator Nicolae Ștefănuță (Greens/EFA), Romania, Vice President of the European Parliament Hannah Neumann (Greens/EFA), Germany Daniel Freund (Greens/EFA), Germany Sergey Lagodinsky (Greens/EFA), Germany Ville Niisto (Greens/EFA), Germany Reinier van Lanschot (Volt), Netherlands Kai Tegethoff (Volt), Germany Anna Strolenberg (Volt), Netherlands Damian Boeselager (Volt), Germany Nela Riehl (Volt), Germany Read in your language: ______________ You and us share the same dream of a united, thriving Europe. It really means a lot to us when you make a donation, and if you would like to help us plan ahead with confidence, we thank you for your monthly contribution 💜 . #### Fahndung eingeleitet: Mann verletzt zwei Personen an Kölner Tankstelle mit Messer und flüchtet Fahndung eingeleitetMann verletzt zwei Personen an Kölner Tankstelle mit Messer und flüchtet06.04.2025, 08:04 UhrLesezeit 1 MinuteErmittler suchen nach zwei Messerattacken nach einem Unbekannten. (Symbolbild)Copyright: Bernd Weißbrod/dpaANZEIGEIn Köln suchen Ermittler nach einem Unbekannten, der auf zwei Männer eingestochen haben soll. Tatort war eine Tankstelle.Ein Unbekannter soll in der Nacht zu Freitag zwei Männer an einer Tankstelle am Athener Ring in Köln-Chorweiler mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wird mit Bildern aus der Videoüberwachung der Tankstelle nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet. Der Gesuchte sei in weiblicher Begleitung gewesen und zu Fuß vom Tatort in Richtung Turkuplatz geflüchtet.Der Gesuchte sei in weiblicher Begleitung gewesen und zu Fuß vom Tatort in Richtung Turkuplatz geflüchtet.Copyright: Polizei KölnNach bisherigem Ermittlungsstand soll es bei dem Vorfall zu einem Streit gekommen, der Beschuldigte habe provoziert und gerempelt. Als die beiden 25 Jahre alten späteren Opfer die Tankstelle verlassen wollten, habe der Angreifer auf einen der Männer zwei oder drei Mal von hinten in den Rücken eingestochen. Sein Begleiter kam ihm zu Hilfe, woraufhin der Unbekannten ihn den Angaben zufolge mit einem Messerstich am Bauch verletzte.Hinweise zu dem Gesuchten nimmt das Kriminalkommissariat 54 unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red) #### Fahndung zurückgenommen: Messerangriff an Tankstelle - Verdächtiger stellt sich Laut früheren Angaben hatte der Tatverdächtige vor der Tat provoziert und gerempelt. Als die beiden späteren Opfer die Tankstelle verlassen wollten, soll der Angreifer zwei oder drei Mal auf einen der Männer von hinten in den Rücken eingestochen haben. Sein Begleiter kam ihm zu Hilfe, woraufhin der 22-Jährige ihn den Angaben zufolge mit einem Messerstich am Bauch verletzte. Anschließend flüchtete Tatverdächtige mit einer weiblichen Begleitung zu Fuß vom Tatort. (dpa) #### Fahrgastinformation im Fokus: Besserer Empfang für S-Bahn-Stationen in Chorweiler gefordert In den unterirdischen S-Bahn-Stationen Chorweilers ist der Mobilfunkempfang bislang schlecht bis nicht vorhanden. Bezirkspolitiker fordern Verbesserungen. #### Fahrradverkehr: Radpendlerroute soll durch Nippes und Chorweiler führen In diesem Abschnitt wird die Route künftig auch den geplanten neuen Stadtteil Kreuzfeld anbinden, die exakte Ausgestaltung des Abschnitts soll daher im Rahmen dessen Planung festgelegt werden. Anschließend führt die Route zum Worringer Abschnitt der Neusser Landstraße, die zurzeit saniert und umgebaut wird – der Radverkehr soll dabei entsprechend berücksichtigt werden.Die Bezirksvertretung Chorweiler verabschiedete die Vorlage ohne Änderungen. Die Bezirksvertretung Nippes hingegen ergänzte einen Änderungsantrag der Grünen, der die Berücksichtigung von drei möglichen Varianten über die Kempener Straße, Merheimer Straße und Geldernstraße für den ersten Routenabschnitt fordert. #### Falscher Autoverkauf: Mann in Köln-Worringen mit Schusswaffen ausgeraubt Ein Mann aus Spanien wurde in einen Hinterhalt gelockt und um eine fünfstellige Bargeldsumme gebracht. #### Falschparker: Köln-Seeberg – Verwaltung sieht keine Verkehrsgefährdung in der Herstattallee Verkehrsspiegel, wie sie in früheren Jahren durchaus alltäglich waren, sind nach Ansicht der Verwaltung nicht mehr zeitgemäß, und werden generell nicht mehr installiert. Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten gezeigt, dass das Verkehrsgeschehen durch die Verzerrung des Spiegelbildes von vielen Verkehrsteilnehmenden falsch interpretiert würde – vor allem die Geschwindigkeit sich nähernder Verkehrsteilnehmer würde oft deutlich unterschätzt.Keinen Handlungsbedarf sieht die Verwaltung im Bereich der Bushaltestelle Herstattallee, wo die SPD-Fraktion gerne einen Fußgängerweg sehen würde. Dies setze jedoch eine Gefahrenlage voraus, die die Verwaltung weder durch den Verlauf der Strecke, noch deren Ausbauzustand gegeben sieht. Inan Gökpinar, Fraktionsvorsitzender der SPD, widersprach dieser Einschätzung. „Für mich klingt das, als hätte man sich die Situation nur auf dem Straßenplan angesehen, nicht vor Ort“, sagte er. #### Fälschung bei Autokauf: Gestohlener Renault aus Frankreich in Köln verkauft Zeugen, die Hinweise zur Identität des gesuchten Mannes geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 74 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu wenden. #### Familienfreundlich: Ticketverkauf für Osterprogramm am Blackfoot Beach FamilienfreundlichTicketverkauf für Osterprogramm am Blackfoot Beach28.03.2025, 15:26 UhrLesezeit 1 MinuteFür die Bewohner Chorweilers liegt der Fühlinger See direkt um die Ecke. (Archivbild)Copyright: Christopher Dröge ANZEIGEAuch der Hochseilgarten am Blackfoot Beach hat geöffnet.Am Fühlinger See wird zu Ostern ein spezielles Programm für Familien angeboten. Das geht aus einer Mitteilung der FS-Cologne-Beach GmbH hervor. Demnach wird Kindern am Samstag, 20. April, von 11 bis 18 Uhr, am Blackfoot Beach eine kostenlose Schatzsuche geboten. Es werden Strandtaler versteckt, die an Strandbar gegen einen Snack eingetauscht werden können.Zudem können die Besucherinnen und Besucher Kanus ausleihen und 20 Minuten kostenlos über den See paddeln. Wer klettern möchte, kann den Hochseilgarten nutzen. Dafür ist der Kauf eines separaten Tickets notwendig. Tickets für den Hochseilgarten kosten für Einzelpersonen 21, für Gruppen ab zehn Personen 19 und für Familien 44 Euro. Nach Auskunft der Betreiber ist der Klettergarten sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet.Tickets online verfügbarAm Blackfoot Beach gibt es auch Speisen und Getränke. Außer Kaffee und Waffeln gibt es auch Würstchen vom Grill.Tickets kosten ab 4,20 Euro, zu kaufen unter www.blackfoot.de (red) #### Feierliche Wiedereinweihung: Stadtkirche Chorweiler nach umfassender Sanierung wiedereröffnet Nach zweijähriger Sanierung und Modernisierung wird die Kirche der evangelischen Hoffnungsgemeinde am Sonntag, 21. Juni, feierlich wieder eingeweiht. #### Feiern die Deutschen wirklich so oft krank? Bundeskanzler Merz kritisiert den hohen Krankenstand in Deutschland – zielt damit aber an der Faktenlage und am Kern des Problems vorbei. Entscheidend für mehr Arbeitsleistung wäre etwas anderes. Ein Beitrag von Daniel Gembris. Hier weiter lesen... #### Ferienprogramm für Kinder: Zweiter „Talent-Campus“ in Chorweiler „Am wichtigsten ist aber, wie sehr die Kinder und Jugendlichen diese Zeit genießen – unabhängig von ihrer Herkunft probieren sie Neues aus, überwinden Ängste und erleben eine starke Gemeinschaft“, sagt Moritz Berg. Er, Marie Batzel und viele andere hoffen, dass es noch viele weitere Ausgaben des „Talent-Campus“ in Köln geben wird.Weitere Informationen gibt es unter: www.volkshochschule.de/verbandswelt/projekte/talentcampus #### Fest im Lino-Club: Kölner Kids feiern sich und die Band Planschemalöör Fest im Lino-ClubKölner Kids feiern sich und die Band PlanschemalöörVon Christopher Dröge01.07.2025, 18:39 UhrLesezeit 2 MinutenAlle Hände hoch: Planschemalöör bringen das junge Publikum in Bewegung.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEAuf dem Gelände des Lino-Clubs trafen sich sechs Kitas, um gemeinsam zu feiern und zu spielen. Auf der Bühne begeisterte Planschemalöör.Das großzügige Gelände des Lino-Clubs am Unnauer Weg eignet sich gut für Feiern unter freiem Himmel, dieses Mal aber war das Hallo besonders groß: Sechs Kindertagesstätten des Kita-Verbunds des Lino-Clubs, des katholischen Pfarrverbands Longerich Lindweiler und der Caritas-Tochter CariKids feierten hier ein gemeinsames Familienfest. Die Kitas Marienberger Weg, Hartenfelsweg und Longericher Straße aus Lindweiler sowie die Kitas St. Dionysius, St. Bernhard und Heilig Geist aus Longerich boten an ihren Ständen Getränke, Kuchen, oder auch Spiele an, wie etwa ein Memory-Spiel mit den Nationalflaggen der Herkunftsländer der Kinder.Unterstützt wurde das Fest außerdem von den Nachwuchs-Artisten des Kinder- und Jugendzirkus Linoluckynelli, bei denen man in einer Mitmach-Manege einfache Kunststücke lernen konnte. Hinzu kam ein Bühnenprogramm, das zu einem großen Teil selbst gestaltet war, aber auch musikalische Gäste beinhaltete, darunter ein Name, der aufhorchen ließ: Planschemalöör,  Durchstarter der jungen Generation der kölschen Musik-Szene, hatten den Weg nach Lindweiler gefunden, um Kinder und Eltern zum gemeinsamen Springen zu animieren. Sänger Juri Rother und seine Musiker demonstrierten lässig, dass ihre Musik nicht nur in Konzertsäle und Festzelte passt, sondern auch sehr Kinder-kompatibel ist –   kein Problem bei Liedern wie „Der Boden ist Lava“, denn das gleichnamige Spiel kannte das junge Publikum nur zu gut.„Man kennt sich schon etwas länger“, erklärte Ralf Krep, Bereichsleiter der Kinder- und Jugendarbeit des Lino-Clubs, die Verbindung zu den Musikern. So seien Planschemalöör in ihrer Anfangszeit etwa im Rahmen von Caritas-Veranstaltungen aufgetreten, was durchaus zu ihrem Bekanntwerden beigetragen habe. „Vor allem wollten wir damit aber auch ein Stück Kultur in einen Stadtteil wie Lindweiler bringen, in dem so bekannte Namen eher selten zu sehen sind“.Der Verbund der sechs Kitas sei nicht nur deswegen ins Leben gerufen worden, um sich logistisch zu unterstützen, sagt Krep gemeinsam mit seinem Kollegen Guido Geiss, Leiter des Leistungsbereichs der CariKids. „Die Idee war auch, den Blick über den Kita-Rand in den Sozialraum hinaus zu werfen und die Stadtteile Longerich und Lindweiler auch sozial zusammenzubringen“, so Geiss. Diese trenne nämlich nicht nur die Geographie. „Longerich ist sehr bürgerlich geprägt, in Lindweiler hingegen gibt es viele, die sich abgehängt fühlen“, sagt Krep. „Da wollen wir dazu beitragen, die verschiedenen Gruppen in Kontakt und ins Gespräch zu bringen“. Dass der Pfarrverband bereits eine Brücke über den Militärring bilde, helfe dabei sehr. „Und Kinder haben sowieso nie Berührungsängste untereinander“, weiß Geiss. Beim gemeinsamen Chor-Auftritt standen denn auch Kinder aus allen sechs Kitas gemeinsam auf der Bühne.  #### Fiona „Für die Welt warst du nur ein Hund – für mich warst du die Welt.“ Heute ist mein Herz ein Stück leiser geworden. Meine treue Begleiterin, meine Seelentrösterin, meine beste Freundin auf vier Pfoten – Fiona – ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Seit 2012 warst du an meiner Seite. Du hast mich durch gute und schwere Zeiten getragen, mit deiner stillen Präsenz, deiner Wärme und dieser bedingungslosen Liebe, die nur ein Hund schenken kann. Deine sanften Augen, dein leises Schnauben beim Einschlafen, dein immerwährendes Bedürfnis nach Nähe – all das fehlt mir schon jetzt mit einer Wucht, die kaum zu ertragen ist. Fiona, du warst mehr als nur ein Haustier. Du warst Familie. Du warst Zuhause. Die Leere, die du hinterlässt, ist nicht in Worte zu fassen. Kein Tag wird vergehen, an dem ich dich nicht vermissen werde – dein Schwanzwedeln, dein Kopf auf meinem Schoß, deine Art, mich ohne Worte zu verstehen. Du hast mein Leben reicher gemacht. Ich danke dir für jede gemeinsame Stunde, für jeden Moment voller Treue, Wärme und Liebe. Mögest du jetzt frei sein von Schmerzen, über Wiesen rennen, die Sonne im Gesicht spüren – und wissen, dass du in meinem Herzen ewig weiterlebst. Lebe wohl, meine Fiona. Ich vermisse dich unendlich. Fotogalerie https://photos.app.goo.gl/VtdRJzQwR1XnUff96   #### Fluchtversuch mit nicht zugelassenem Motorrad: 20-Jähriger nach Verfolgungsfahrt in Köln gestellt Fluchtversuch mit nicht zugelassenem Motorrad20-Jähriger nach Verfolgungsfahrt in Köln gestellt24.06.2025, 12:22 UhrLesezeit 2 MinutenDer 20-jährige Motorradfahrer wurde nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Köln-Worringen gestellt. (Symbolbild)Copyright: dpaANZEIGEANZEIGEDer junge Mann raste mit bis zu 200 km/h über die Autobahn. Sein Motorrad war nicht zugelassen und die Kennzeichen gefälscht.Am Montagabend (23. Juni) hat sich ein 20 Jahre alter Motorradfahrer in Köln-Volkhoven-Weiler einer Verkehrskontrolle entzogen und sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Wie sich herausstellte, war das Motorrad nicht zugelassen und die angebrachten Kennzeichen waren weder vergeben noch mit den nötigen Siegeln versehen.Mit 200 km/h über die AutobahnDer 20-Jährige hatte gegen 20.00 Uhr auf dem Chorweiler Zubringer die Anhaltezeichen eines Motorradpolizisten missachtet und Gas gegeben. Er flüchtete mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und fuhr schließlich über die Bundesautobahn 57 auf die BAB 1 in Fahrtrichtung Dortmund.Aufgrund der massiven Eigengefährdung für den Flüchtenden sowie den verfolgenden Polizisten, brach dieser die Verfolgung an der Anschlussstelle Niehl ab.Zeuge meldet versteckten MotorradfahrerGegen 21.00 Uhr meldete sich ein Zeuge über Notruf. Er gab an, im Bereich Köln-Fühlingen eine männliche Person mit einem Motorrad zu sehen, die versuchen würde, sich zu verstecken - die Beschreibung passte auf den zuvor geflüchteten Kradfahrer.Streifenteams trafen den Motorradfahrer in Fühlingen fahrend an. Er ignorierte die Anhaltesignale weiterhin und ergriff erneut die Flucht.Sturz bei erneutem FluchtversuchAls er an der Anschlussstelle Köln-Worringen wieder versuchte auf die A 57 in Richtung Köln aufzufahren, verlor er die Kontrolle, kam auf den Grünstreifen und stürzte. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen ihn daraufhin fest.Der 20-Jährige blieb unverletzt. Die Beamtinnen und Beamten stellten das Motorrad sicher und fertigten Strafanzeigen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Verdachts der Urkundenfälschung. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Einsatzkräfte. (red)Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier. #### Fracking als Mittel gegen hohe Energiepreise? Der Einsatz von Fracking wird derzeit als Lösung gegen hohe Gaspreise diskutiert – ist in Deutschland aber ökonomisch kaum sinnvoll. Die langfristig günstigere und strategisch bessere Alternative wäre der Ausbau erneuerbarer Energien. Ein Beitrag von Thieß Petersen. Hier weiter lesen... #### Friedensbündnis: Stadt Köln setzt Verleihung von Ehrenamtspreis nach Austritt der Synagogen-Gemeinde aus FriedensbündnisStadt Köln setzt Verleihung von Ehrenamtspreis nach Austritt der Synagogen-Gemeinde ausVon Uli Kreikebaum10.09.2025, 15:15 Uhr 2 minDie Friedensglocke aus Chorweiler soll weiter läuten – auch nach dem Austritt der Synagogen-Gemeinde aus der Initiative. Copyright: Uwe SchäferANZEIGEANZEIGERunder Tisch Frieden und jüdische Gemeinschaft beklagen jeweils, nicht miteinander gesprochen zu haben.Nach dem Austritt der Synagogen-Gemeinde Köln aus dem „Runden Tisch Frieden Chorweiler“ hat die Stadt Köln die geplante Verleihung des „Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt“ an die Initiative ausgesetzt. Die Synagogen-Gemeinde hatte das Friedensbündnis mit der Begründung verlassen, die Gruppe habe sich „Gruppierungen gebeugt, die durch eine deutlich pro-palästinensische Richtung geprägt“ seien. Damit habe sie sich von ihrem „ursprünglich überparteilichen und interreligiösen Charakter entfernt“.Nach der angekündigten Teilnahme von Ministerpräsident Hendrik Wüst am sogenannten Abendfrieden in Chorweiler waren bei der Initiative Mails eingegangen, die Wüsts Kommen harsch kritisierten und dem Ministerpräsidenten vorwarfen, einseitig an der Seite Israels zu stehen. Die Initiative hatte die Mails, deren Inhalte womöglich auch strafrechtlich relevant sind, laut eigener Aussage sofort an die Polizei weitergeleitet. Die Synagogen-Gemeinde hatte aus einer der Mails zitiert und öffentlich gemutmaßt, einige der Inhalte seien von Mitgliedern der Friedensinitiative geschrieben worden. „Das ist nicht so. Es waren uns Unbekannte, die schrieben, dass sie auch schon am Friedensgebet teilgenommen hätten“, sagte ein Mitglied des Runden Tischs dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.Die Tür für die Synagogen-Gemeinde bleibt immer offenMitglied des Runden Tischs FriedenDie Initiative stand in den vergangenen elf Jahren für einen vorbildlichen interreligiösen Dialog. Jetzt äußerten sich die Organisatoren „traurig darüber, dass wir aus der Presse erfahren haben, dass der Vorstand der jüdischen Synagogen-Gemeinde Köln den Austritt aus dem Runden Tisch Frieden erklärt hat“. Die Synagogen-Gemeinde fühlte sich ihrerseits „von der Debatte um den Auftritt des Ministerpräsidenten und die diffamierenden Mails ausgeschlossen“, wie es hieß. Es sei bedauerlich, wenn „übereinander und nicht miteinander gesprochen werde“. Das werfen beide Seiten sich vor. Der Vertreter des Runden Tischs sagte, „die Tür für die Synagogen-Gemeinde bleibt immer offen“. Auf den anderen zugegangen ist bislang keine der Parteien.Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat den Runden Tisch Frieden gebeten, sie „über den Fortgang der Auseinandersetzung sowie über Vereinbarungen innerhalb er Gemeinschaft und mit der Synagogen-Gemeinde zu informieren“. Der Runde Tisch hat angekündigt, weitermachen zu wollen und für den 28. September ein Friedensfest am Tag der Religionen auf dem Pariser Platz in Chorweiler angekündigt. #### Fühlingen: Anwohner beobachten wildes Campen auf Parkplatz am See Der abgelegene Parkplatz P6 zieht immer mehr Camper an, die für Vermüllung sorgen, zum Ärger der Anwohner. #### Fühlinger See: Wohncontainer für Geflüchtete werden abgebaut Die Geflüchteten-Unterkunft auf dem Parkplatz P5wird nicht mehr benötigt. Die letzten Bewohner werden bis Ende Februar ausziehen. #### Ganz Lindweiler trödelt – Mach mit! Bürgerverein Lindweiler e.V. Hallo liebe Nachbarinnen und Nachbarn, der Sommer steht vor der Tür – und dieses Jahr machen wir ihn in Lindweiler zu etwas ganz Besonderem! ☀️ Am 13. Juni 2026 verwandelt sich unser Veedel in eine riesige Schatzkammer und Partymeile. Der Lino-Club und der Bürgerverein Lindweiler machen gemeinsame Sache, um zu zeigen, wie viel Leben in unserem Stadtviertel steckt. Haben sich im Keller oder… Quelle #### Gaza Marine zwischen Völkerrecht und Geopolitik Das Erdgasfeld „Gaza Marine“ könnte eine wichtige ökonomische Rolle für einen Palästinenserstaat spielen. Gleichzeitig verfolgt Israel mit einer Politik der Lähmung und Obstruktion jedoch andere Ziele. Eine Analyse von Sebastian Kirchner. Hier weiter lesen... #### Gebäudeschäden nach Kanalbau: Anwohner in Esch fühlen sich über den Tisch gezogen Gebäudeschäden nach KanalbauAnwohner in Esch fühlen sich über den Tisch gezogenVon Christopher Dröge07.02.2026, 10:25 Uhr 3 minVielen Bewohner der Straße Am Entenpfuhl waren nach den Bauarbeiten Risse und andere Schäden an ihren Häusern aufgefallen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEigentlich hatte man sich schon auf eine Schadensbehebung geeinigt, doch die beauftragte Baufirma agiere nicht seriös, meinen betroffene Nachbarn. Anwohner der Straße Am Entenpfuhl, die direkt an die Baustelle für den Stauraumkanal in Esch angrenzt, hatten im vergangenen Jahr schwere Vorwürfe gegen die ausführende Baufirma Uhrig erhoben: Erschütterungen, die durch unzulässige Baumethoden entstanden seien, hätten Risse und andere Schäden an ihren Häusern verursacht. Zwar kam ein Gutachter zu dem Ergebnis, dass die Bauarbeiten zwar „ursächlich“ für die Schäden seien, der Grund aber letztlich in Mängeln an der Bauweise der Häuser zu suchen sei – dennoch hatte sich die Baufirma bereit erklärt, aus Kulanz die Reparatur einiger Schäden zu übernehmen. Eine „pragmatische Lösung“, hatte ein Vertreter der als Bauherr fungierenden Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) damals befunden.Doch immer mehr Betroffene zeigen sich unzufrieden mit dem Angebot. Stein des Anstoßes ist ein Passus des Vertrags, nach dem die Unterzeichnenden nach den Reparaturen ihren Verzicht auf weitere Ansprüche gegen Uhrig oder die Steb erklären. Manche interpretierten dies so, dass sie auf den Kosten etwaiger Spätschäden sitzen bleiben würden, und lehnten gleich ab. Ein Betroffener, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, war hingegen ursprünglich bereit, das Angebot anzunehmen. „Ich wollte keinen Rechtsstreit, ich wollte eine gütliche Regelung“, sagt er. Die besagte Klausel bereitete zwar auch ihm Bauchschmerzen, doch sei er bereit gewesen, diese in Kauf zu nehmen. „Durch das weitere Gebaren der Firma Uhrig fühlte ich mich aber, ehrlich gesagt, über den Tisch gezogen“, sagt er.Gebrochene Fliesen im Flur, Risse in einer KellerwandEr und seine Frau hatten mit als Erste Schäden an ihrem 30 Jahre alten Einfamilienhaus festgestellt. „Wir haben Risse in einer Fensterbank, Risse in den Tapeten und dem Putz. Im Flur sind Fliesen gebrochen. Der hauptsächliche Schaden aber ist im Keller.“ Hier zeigt sich an einer Wand, die zwei Gebäudeteile verbindet, auf ganzer Breite ein horizontal verlaufender Riss. An diesem ist deutlich eine überstehende Kante im Millimeterbereich zu ertasten. „Das ist ein Versatz. Die Hausteile haben sich gegeneinander bewegt“, ist er überzeugt.Die Reparatur der Fensterbank war mündlich zugesichert worden – in der Auflistung fehlte sie aber.Copyright: Christopher DrögeLaut dem Ablaufplan des Kulanzvertrags sollten bei einem Ortstermin mit einem Handwerker gemeinsam die Schäden festgelegt werden, deren Reparatur übernommen werden könne. Sollte die Kulanzregelung aber „doch nicht final“ angenommen werden, dürfe die Firma Uhrig die Hälfte der durch Organisationsaufwand und -zeit entstandenen Kosten in Rechnung stellen. „Wenn mir ein Handwerker einen Kostenvoranschlag macht, ist der in der Regel umsonst“, sagt er.  „Aber zu sagen: Wenn du das Angebot nicht annimmst, stell ich dir den in Rechnung – das kann man schon als ein leichtes Druckmittel bezeichnen.“Auch diese Bedingung war er noch bereit zu akzeptieren. Doch die Begutachtung erschien ihm ebenfalls als nicht sehr seriös. „Der Firmenvertreter kam mit einem Maler, die haben sich ein paar der Schäden angesehen, aber nicht den Riss im Keller“, sagt der Hausbesitzer. „Das sei zu aufwendig“, sagte er. Und: „Man könne ja nicht wissen, was darunter zum Vorschein kommt.“Die Liste an Schäden, die Uhrig bereit war zu reparieren, sei daher „ohnehin schon sehr reduziert gewesen“, sagt er. Nach der vertraglich zugesicherten schriftlichen Zusammenfassung habe er anschließend mehrmals fragen müssen. Als er sie schließlich erhielt, war diese unvollständig. „Die gebrochene Fensterbank, deren Reparatur mir mündlich zugesagt worden war, war kommentarlos von der Liste verschwunden“, sagt er. Nach dieser Erfahrung schlug er das Angebot letztlich doch aus. „Ich habe stets eine friedliche Lösung gesucht“, sagt er, „aber ich brauche keinen Maler, der mir ein paar Schönheitsfehler zukleistert, das kann ich selbst.“Auf eine Anfrage zu dem Vorgang hatte die Firma Uhrig nicht reagiert. Laut einer Vertreterin der Steb prüft deren zuständige Fachabteilung die angesprochenen Vorkommnisse „in Abstimmung mit dem Auftragnehmer“, aus ihrer Sicht handelt es sich aber um „individuelle Einzelfälle im Rahmen des vertraglich geregelten Kulanzverfahrens“. #### Gegen das Neutralitätsgebot verstoßen! 25 Euro Nachtzuschlag ein Hohn! Gegen das Neutralitätsgebot verstoßen! 25 Euro Nachtzuschlag ein Hohn! Viele Kölnerinnen und Kölner hatten sich über die massive Werbung von Stadt, Land NRW und privaten Unternehmen im Wahlkampf um die Olympia-Bewerbung geärgert. Ein Zuhörer vom „Stadtgespräch“ beim wdr 5 hatte das massiv kritisiert. Das hat ein Geschmäckle! Die Stadt war sogar so dreist und selbstherrlich, dass die übrig gebliebenen Wahlkampf-Gummibärchen an die Wahlhelferinnen und -helfer vor der Wahlauszählung verteilt wurden (siehe Foto). Etliche Wahlhelfer haben die Vertreter des Wahlamtes aufgefordert, das zu unterlassen. Damit hat die Verwaltung gegen ihren eigenen „Leitfaden Ratsbürgerentscheid Olympia“ verstoßen: Nachdem Sie sich mit den anderen Mitgliedern des Abstimmungsvorstandes am Tisch eingefunden haben, beginnt der*die Abstimmungsvorsteher*in damit, die Mitglieder des Abstimmungsvorstands auf Ihre Verpflichtung zur unparteiischen Wahrnehmung ihres Amtes und zur Verschwiegenheit, über die ihnen bei ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten mit folgendem Wortlaut hinweisen: „Ich verpflichte Sie gemäß §7 Absatz 6 der Kommunalwahlordnung von Nordrhein-Westfalen zur unparteiischen Wahrnehmung Ihres Amtes und zur Verschwiegenheit über die Ihnen bei Ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen Tatsachen, insbesondere über alle dem Abstimmungsgeheimnis unterliegenden Angelegenheiten.“ leitfaden_abstimmungshelfer_innen.pdf Oberbürgermeister Burmester ist genervt, und verhält sich wie der Elefant im Porzellan-Laden. An die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer schreibt er: „Ich bin mir bewusst, dass das für Ihren Einsatz ursprünglich ausgelobte Erfrischungsgeld diesen besonderen Anforderungen rückblickend nicht gerecht wird. Daher habe ich entschieden, dieses – unabhängig von Ihrer wahrgenommenen Funktion und Ihrem Einsatz – um 25 Euro zu erhöhen und die Auszahlung zeitnah zu veranlassen.“ Für fünf zusätzliche Stunden, keine Pausen und Nachtarbeit 25 Euro? Ein zweites „Erfrischungsgeld“ und 25 % Nachtzuschlag wäre doch das Mindeste. Das Unvermögen der Stadtverwaltung bringt den Wahlhelferinnen und -helfern totalen Stress statt Nachtruhe: „Wir waren am Ende körperlich und psychisch erschöpft, schlecht gelaunt und fehleranfällig.“ Ein Desaster und die erste Pleite von Oberbürgermeister Burmester. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Gegen rechte Hetze: „Omas gegen rechts“ aus dem Kölner Süden demonstrieren gegen AfD Teuber sagt: „Wir ärgern die AfD wahrscheinlich mehr als sie zugibt, denn im letzten Jahr gab es plötzlich eine Neugründung innerhalb der Partei, die ‚Omas für Demokratie‘. Ich habe recherchiert und festgestellt, dass die AfD-Omas mit KI generiert wurden und das Ganze ein Fake ist, aber darin ist die AfD ganz groß.“Die AfD hat bei den Frauen über 60 das geringste Wählerpotential, deshalb sieht Teuber eine große Chance, diese Altersgruppe zu aktivieren. „Das Allerwichtigste ist, gegen das Klima der Angst anzutreten. Unser Grundgesetz ist keine verstaubte Verfassung, das ist das Beste, was wir in der deutschen Geschichte hatten, das ist ein Schatz. Solange die AfD offiziell nicht verboten ist, solange werden wir die Parteitage stören, deshalb werden auch Omas aus dem ganzen Bundesgebiet dieses Wochenende beim Bundesparteitag in Riesa vor Ort sein und Flagge zeigen.“Omasgegenrechts-koelsued@web.de, www.Omasgegenrechts-deutschland.org #### Gemeinsam fürs Sommerfest: Helfertreffen am 1. Juni im Libützje Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Mitglieder des Bürgervereins Lindweiler, unser erstes Sommerfest am Samstag, 13. Juni, rückt näher – und wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit euch einen schönen, lebendigen und fröhlichen Tag in Lindweiler zu gestalten. Damit unser Fest wieder ein voller Erfolg wird, brauchen wir viele helfende Hände: beim Aufbau, beim Abbau, an den Ständen, bei der Organisation und überall… Quelle #### Gemeinsam fürs Sommerfest: Helfertreffen am 1. Juni im Libützje Bürgerverein Lindweiler e.V. Gemeinsam fürs Sommerfest: Helfertreffen am 1. Juni im Libützje Liebe Mitglieder des Bürgervereins Lindweiler,unser erstes Sommerfest am Samstag, 13. Juni, rückt näher – und wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit euch einen schönen, lebendigen und fröhlichen Tag in Lindweiler zu gestalten.Damit unser Fest wieder ein voller Erfolg wird, brauchen wir viele helfende Hände: beim Aufbau, beim Abbau, an den Ständen, bei der Organisation und überall dort, wo angepackt werden muss. Jede Unterstützung zählt – ob für eine Stunde oder für mehrere Aufgaben.Deshalb laden wir euch herzlich ein zu unseremHelfertreffen am Montag, 1. Juni, um 18.30 Uhr im Libützje.Bei diesem Treffen besprechen wir, was noch zu tun ist, wer wobei helfen kann und wie wir die Aufgaben gut verteilen. Alle, die Lust haben mitzumachen und unser Sommerfest zu unterstützen, sind herzlich willkommen.Unser Bürgerverein lebt davon, dass Menschen sich einbringen, miteinander etwas auf die Beine stellen und Lindweiler ein Stück lebendiger machen. Genau das macht unser Sommerfest aus: Gemeinschaft, Engagement und Freude am Miteinander.Kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf euch und auf einen motivierten gemeinsamen Endspurt!Herzliche Grüße Bürgerverein Lindweiler Beitragsnavigation #### Gemeinsam kochen, genießen und den Winter feiern: Kochclub Lindweiler lädt zum winterlichen Kochevent ein Bürgerverein Lindweiler e.V. Wenn es draußen kalt ist, wird es in der Küche umso wärmer: Der Kochclub Lindweiler lädt am Sonntag, den 25. Januar, ab 16 Uhr zu einem ganz besonderen kulinarischen Erlebnis ein. Unter dem Motto „Winterküche – saisonal, regional, gemeinsam“ verwandelt sich der Kochclub in einen Ort des Austauschs, der Kreativität und des Genusses. Einmal im Quartal bringt der Kochclub kochbegeisterte… Quelle #### Gemeinschaftsprojekt im Stadtteil: Garten der Generationen öffnet in Köln-Chorweiler Der Garten der Florenzer Straße 32 soll im Rahmen eines intergenerationellen Projektes allen Nachbarn von jung bis alt offenstehen. #### Gesamtschule am Holzheimer Weg: Worringen bekommt eine weiterführende Schule! Der Schulausschuss der Stadt Köln hat am 17. März erneut bekräftigt, dass am Holzheimer Weg in Worringen eine Gesamtschule entstehen soll. Eine Entscheidung, auf die viele Familien im Kölner Norden seit Jahren gewartet haben. Birgitta Nesseler-Komp (CDU), die sich seit der Schließung der Hauptschule Worringen im Jahr 2012 konsequent für eine neue weiterführende Schule im Stadtteil einsetzt, zeigt sich erleichtert: „Ich freue mich sehr, dass der Ausschuss seinen Beschluss vom 05.11.2018 bekräftigt hat. Am Holzheimer Weg soll endlich wieder eine weiterführende Schule entstehen.“ Warum Worringen eine Gesamtschule braucht Worringer und andere Kinder aus dem Kölner Norden werden seit Jahren immer wieder von weiterführenden Schulen in Chorweiler abgelehnt. Die Ausweichmöglichkeit Dormagen entfällt inzwischen, da dort eigene Schüler:innen bevorzugt aufgenommen werden. Der Standort Holzheimer Weg ist daher nicht nur naheliegend, sondern auch alternativlos. Die Stadt Köln hat den Schulneubau bereits auf ihrer Prioritätenliste für Schulbaumaßnahmen aufgenommen. Viele Eltern wünschen sich eine Gesamtschule im Stadtteil. Jetzt kommt es auf Tempo an "Wir werden jetzt mit Nachdruck den weiteren Prozess vorantreiben", betont Nesseler-Komp. Ein offizieller Planungsbeschluss steht jedoch noch aus – erst danach kann die konkrete Bauplanung beginnen. Von diesem Zeitpunkt an wird mit etwa fünf Jahren Bauzeit gerechnet. Der Abriss des alten Hauptschulgebäudes ist bereits für 2025/2026 vorgesehen und wird mit rund 2 Millionen Euro veranschlagt. Der Neubau der Gesamtschule mit 648 Plätzen dürfte ein Vielfaches kosten. Auch Grundschule und Kita geplant Neben dem dringend benötigten weiterführenden Schulangebot wird auch über neue Grundschulplätze gesprochen. Die Stadtverwaltung wurde vom Ausschuss beauftragt, nach einem geeigneten Grundstück für eine neue Grundschule in Worringen zu suchen. Dort soll langfristig die KGS An den Kaulen mit zwei bis drei Zügen unterkommen – auch eine neue Kita mit sechs Gruppen ist angedacht. Die Dringlichkeit ist hoch, denn der provisorische Standort an der Bolligstraße ist auf nur fünf Jahre ausgelegt. Ob und wann neue Grundschulplätze in Roggendorf/Thenhoven oder im Stadtteil Kreuzfeld entstehen, ist derzeit ungewiss. Kommentar der Redaktion: Trotz der Tragweite der Entscheidung und der Bedeutung für den gesamten Kölner Norden bleibt es leider dabei: Von der SPD vor Ort ist – wie so oft – keinerlei Information oder Stellungnahme im Netz zu finden. Während engagierte Einzelpersonen wie Birgitta Nesseler-Komp kontinuierlich informieren und Druck machen, bleibt die öffentliche Kommunikation der SPD im digitalen Raum auffällig still. #### Großeinsatz im Kölner Norden: Feuer an Kölner Hochhaus – Brandursache unklar In einem Hochhaus im Kölner Stadtteil Seeberg ist in der Nacht zu Freitag ein Feuer ausgebrochen. Gegen 6 Uhr war das Feuer gelöscht. #### Grundstück im Kölner Norden: Mehr als eine halbe Million Euro für verwilderte Wiese Ein verwildertes Grundstück in Köln-Seeberg wird zwangsversteigert. Der Wert liegt bei über 570.000 Euro, da es als erschlossenes Bauland gilt. Alle Infos zum Versteigerungstermin. #### Grüne Jugend Köln super aktiv gegen die Olympia-Bewerbung Die Grüne Jugend Köln hat sich aktiv in die Kampagne von NOlympia Köln eingebracht und mehrere Infostände organisiert. Erst kürzlich fand einer davon vor dem Bahnhof Köln-Ehrenfeld statt. Auf ihrer Internetseite: Es gibt neun Punkte, warum die Grüne Jugend Köln eine Olympia-Bewerbung von Köln ablehnt. Der Text ist nicht nur in Bezug auf den Umweltschutz, sondern auch in Bezug auf soziale Themen lesenswert. Zusammengefasst schreiben sie: „Wir wollen zuverlässigen Nahverkehr, gute Infrastruktur, Klimaschutz und nachhaltige Investitionen in Jugend und Breitensport. Olympia allerdings ist nicht das Mittel dazu, denn Olympia ist kein Instrument der Wirtschaftsförderung oder des Klimaschutzes, sondern eine Sportgroßveranstaltung des IOC. Wir brauchen Olympia nicht als Grund, um dringende Probleme zu lösen, die wir schon heute effektiver, schneller und kostengünstiger umsetzen könnten.“ Zusätzlich gibt es auch einen Flyer der Grünen Jugend Köln: „Dein NEIN zu Olympia in Köln“. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Hamburgs Nein zu Olympia: Ein Sieg für die Kritiker der Mega-Events Hamburgs Nein zu Olympia: Ein Sieg für die Kritiker der Mega-Events Hamburg hat erneut gegen Olympia gestimmt. Wie schon 2015 lehnten die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt in einem Referendum eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele ab. Das Ergebnis ist mehr als eine kommunalpolitische Entscheidung – es ist ein Signal weit über Hamburg hinaus und ein Erfolg für jene Bewegungen, die internationale Sportgroßveranstaltungen zunehmend kritisch hinterfragen. Bereits beim Referendum über die Bewerbung für die Sommerspiele 2024 hatten sich die Hamburger mit 51,6 Prozent gegen Olympia ausgesprochen. Die Niederlage der Befürworter galt damals als Schock für Politik, Wirtschaft und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Zehn Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Trotz breiter Unterstützung durch den rot-grünen Senat, Wirtschaftsverbände und große Teile des organisierten Sports verweigerten die Wähler erneut ihre Zustimmung. In einer Pressemitteilung äußert sich Heike Sudmann, Co-Fraktionsvorsitzende der Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Was für eine gute Entscheidung für die ganze Stadt! Die Hamburger*innen haben sich vom Senat und seiner kolossalen Olympia-Materialschlacht nicht blenden lassen. SPD, Grüne, CDU und Wirtschaft haben zig Millionen verpulvert und haben Kritiker*innen des Olympia- Konzepts als ‚schlecht gelaunt‘ und kleingeistig diffamiert.“ Die Gründe für die Ablehnung ähneln jenen von 2015. Viele Kritiker verweisen auf unkalkulierbare Kosten, steigende Mieten, Belastungen für die städtische Infrastruktur und die Gefahr, dass öffentliche Gelder in Prestigeprojekte statt in dringend benötigte soziale und ökologische Vorhaben fließen. Hinzu kommt ein grundlegendes Misstrauen gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dessen Vergabepraxis und wirtschaftliche Strukturen seit Jahren Gegenstand öffentlicher Kritik sind. Besonders bemerkenswert ist dabei die Beharrlichkeit der Olympiagegner. Die Initiative „NOlympia“ und verschiedene Umweltverbände argumentieren seit Jahren, dass die Versprechen von Wachstum, Modernisierung und internationaler Aufmerksamkeit die tatsächlichen Risiken nicht aufwiegen. Sie sehen sich durch das Abstimmungsergebnis bestätigt. Aus ihrer Sicht haben die Hamburgerinnen und Hamburger erneut deutlich gemacht, dass demokratische Mitbestimmung schwerer wiegt als die Aussicht auf ein globales Sportereignis. „Heute Abend steht die Linke als einzige demokratische Partei an der Seite der Mehrheit der Hamburger*innen. Jetzt erst recht: Wir wollen, dass Hamburg ganz groß rauskommt – beim Sozialen, bei den Schulen, vor allem auch bei der Inklusion – die ist doch keine Nebenwirkung Olympischer Spiele, die ist ein Menschenrecht!“, so Martin Wolter, sportpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Debatte hat sich seit 2015 verändert. Damals standen vor allem finanzielle Risiken im Vordergrund. Heute spielen auch ökologische und soziale Fragen eine größere Rolle. Angesichts der Klimakrise erscheint vielen Bürgern die Ausrichtung eines Milliarden-Events mit hohem Ressourcenverbrauch zunehmend aus der Zeit gefallen. Selbst moderne Konzepte, die auf bestehende Sportstätten und nachhaltige Infrastruktur setzen, konnten diese Skepsis offenbar nicht ausräumen. Auch in sozialen Medien und Online-Diskussionen zeigt sich ein wiederkehrendes Muster. Gegner verweisen auf Erfahrungen früherer Gastgeberstädte, deren Kosten die ursprünglichen Planungen oft deutlich überstiegen. Kritisiert wird zudem, dass Gewinne und Vermarktungsrechte in erheblichem Umfang beim IOC verbleiben, während finanzielle Risiken überwiegend von den Austragungsorten getragen werden. Viele Bürger sehen darin ein unausgewogenes Verhältnis zwischen öffentlichem Risiko und privatem Nutzen. Für die Olympiagegner ist das Hamburger Votum deshalb mehr als ein lokaler Erfolg. Es bestätigt einen internationalen Trend: Immer häufiger geraten olympische Bewerbungen unter Legitimationsdruck. Zahlreiche Städte haben sich in den vergangenen Jahren nach Bürgerentscheiden oder massiven Protesten aus Bewerbungsverfahren zurückgezogen. Die Bereitschaft, milliardenschwere Großprojekte allein mit dem Versprechen von Prestige und wirtschaftlichen Impulsen zu rechtfertigen, scheint abzunehmen. Politisch stellt das Ergebnis zugleich eine Niederlage für die Befürworter dar. Schon 2015 mussten Bürgermeister Olaf Scholz und der DOSB das Scheitern der Bewerbung eingestehen. Nun trifft die Ablehnung erneut eine breite Allianz aus Politik, Wirtschaft und Sportverbänden. Für die Gegner ist dies der Beleg, dass öffentliche Zustimmung nicht durch Werbekampagnen ersetzt werden kann. Das Hamburger Nein ist damit nicht nur eine Entscheidung gegen eine Olympiabewerbung. Es ist eine Entscheidung für ein anderes Verständnis von Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung und öffentlicher Prioritätensetzung. Die Botschaft der Abstimmung lautet: Große Visionen benötigen gesellschaftliche Akzeptanz. Fehlt diese, bleibt selbst das größte Sportereignis der Welt außen vor. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Hatte die Federal Reserve Schuld an der großen Finanzkrise? Derzeit ist es in Mode, die Zentralbanken für die globale Finanzkrise verantwortlich zu machen. Die Kritik verkennt zwar die historischen Umstände – aber einige problematische Entscheidungsmuster sollten uns bis heute zu denken geben. Ein Beitrag von Frances Coppola. Hier weiter lesen... #### Heinrich-Mann-Gymnasium: Protestaktion gegen Umgang der Stadt Köln mit Asbest an der Schule Ebenfalls bereits beschlossen ist der Bau eines neuen Gebäudetrakts, in dem moderne, den aktuellen Standards entsprechende Naturwissenschaftsräume eingerichtet werden sollen – seit dem Beschluss im vergangenen Jahr hat die Schulgemeinschaft nichts Neues mehr gehört. „In unseren jetzigen NaWi-Räumen funktionieren weder Gas-, Wasser- noch Stromanschluss. Dann wird gesagt, das sei nicht so schlimm, wir bauen bald neue Räume, aber das sagen sie seit 17 Jahren“, stellt die Oberstufenschülerin Barbara fest. „Ich kenne Mitschüler, die überlegen, die Schule zu wechseln, weil sie später mal was mit Chemie oder Biologie machen wollen, aber hier nicht die nötigen Grundlagen lernen können.“ Alle geplanten Maßnahmen würden stufenweise umgesetzt, betonte Ritter im Schulausschuss. Die Container seien bestellt, und der Modulbau beauftragt. #### Herbstliches Kochevent im Bürgerverein Lindweiler Bürgerverein Lindweiler e.V. Der Kochclub des Bürgervereins lädt alle kochbegeisterten Bürgerinnen und Bürger zu einem besonderen herbstlichen Kochevent ein. Gemeinsam werden saisonale und regionale Zutaten verarbeitet und im geselligen Rahmen genossen. Das Event findet am Sonntag, den 2. November, ab 16 Uhr statt. In gemütlicher Atmosphäre entstehen kreative Herbstgerichte, die anschließend gemeinsam verspeist werden. Quelle #### Herzliche Einladung ins Veedel: Das VEEDELSSCAFÉ öffnet seine Türen! Bürgerverein Lindweiler e.V. Am Sonntag, den 15. Juni ab 14:30 Uhr heißt es im Libützje Lindweiler wieder: Hereinspaziert zum VEEDELSSCAFÉ – dem Treffpunkt für alle, die Gemütlichkeit, gute Gespräche und ein starkes Miteinander schätzen. Ob Jung oder Alt, neu im Viertel oder schon lange hier zu Hause – im VEEDELSSCAFÉ ist jede*r willkommen! Bei einer duftenden Tasse Kaffee, frischen Waffeln mit Eis und einer entspannten… Quelle #### Hotspot im Kölner Norden: Natur, Rheinblick und Fährromantik in Langel erleben Hotspot im Kölner NordenNatur, Rheinblick und Fährromantik in Langel erlebenVon Lisanne Krill15.05.2025, 10:57 UhrLesezeit 3 MinutenLangel Fähre im Kölner NordenCopyright: Lisanne KrillANZEIGE ANZEIGE Ob Fähre fahren, Eis essen, Sport treiben oder die Ruhe am Rhein genießen – warum sich ein Besuch im Merkenicher Ort Langel besonders lohnt.Wer von der Kölner Innenstadt aus nach Norden fährt, stößt irgendwann auf einen Ort des Kölner Stadtteils Merkenich, der vielen nur durch die gleichnamige Rheinfähre bekannt ist: Köln-Langel. Dabei lohnt ein zweiter Blick auf das Viertel, das im Stadtbezirk Chorweiler liegt und seinen eigenen Charakter bewahrt hat.Langel liegt direkt am Rheinufer, gegenüber dem Leverkusener Ortsteil Hitdorf. Seinen dörflichen Ursprung kann der Ort bis heute nicht verleugnen: Fachwerkhäuser, enge Gassen und eine zurückhaltende Bebauung prägen das Bild.Rheinaue an der Langeler Fähre in Köln.Copyright: Lisanne KrillKöln-Langel: Die Fähre als Herzstück des AlltagsIm Mittelpunkt des Langeler Lebens steht unbestritten die Fähre, die seit Jahrzehnten Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge über den Rhein schifft. Für viele Pendler und Ausflügler ist sie eine zeitsparende und charmante Alternative zur langen Strecke über die Mülheimer oder Leverkusener Brücke.Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 6:00 bis 19:20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr.Preise St. Michael-Fähre (Stand 2025): Kinder (6–14 Jahre): 0,50 €Personen ab 15 Jahre: 2,00 €Fahrrad/E-Scooter (Kinder, inkl. Fahrer): 1,50 €Fahrrad/E-Scooter (Erwachsene, inkl. Fahrer): 3,00 €Motorrad (inkl. Fahrer): 3,50 €Pkw bis 2,8 t (inkl. Fahrer): 4,00 €Klein-Lkw bis 3,5 t (inkl. Fahrer): 7,00 €Restaurant mit Aussicht auf den RheinDirekt an der Anlegestelle befindet sich ein Restaurant mit großer Terrasse – ein beliebter Treffpunkt für Radfahrer, Spaziergänger, Motorradfahrer und Familien. Der Blick auf den Rhein, kombiniert mit gutem Essen oder einem Eis vom nahen Crepe- oder Eiswagen, macht Langel zu einem beliebten Ziel für eine entspannte Auszeit.„Zur Fähre“ Restaurant in Langel (Köln).Copyright: Lisanne KrillZudem ist die Umgebung besonders reizvoll: Die Rheinaue zwischen Merkenich und Worringen zählt zu den letzten naturnahen Uferbereichen Kölns.Restaurant „Zur Fähre“ in Langel (Köln).Copyright: Lisanne KrillWeite Wiesen, Grünflächen, ein gepflegter Rheindamm und zahlreiche Naturschutzgebiete machen den Ort zu einem Paradies für Naturfreunde. Hier kann man stundenlang spazieren, joggen oder radeln – mit freiem Blick auf den Fluss und in die Landschaft.Aber nicht nur das Restaurant„ Zur Fähre,“ sondern auch die Gaststätte „Op d'r Eck“ mit eigenem Biergarten, bietet eine Möglichkeit für einen Zwischenstopp mit  Kölschem Brauhaus-Essen.Gaststätte „Op d'r Eck “in Köln-Langel.Copyright: Lisanne KrillKöln: Langel bietet großen Spielplatz und SportanlageNeben der ruhigen Lage bietet Langel auch sportliche Möglichkeiten: Eine kleine Sportanlage in der Nähe lädt zu vielfältigen Übungen ein. Für Familien ist der große Spielplatz unweit der Fähre ein Highlight – ein Ort zum Toben und Treffen für Kinder und Eltern gleichermaßen.Sportanlage und Spielplatz in Köln-Langel.Copyright: Lisanne KrillLangel war einst stark vom Schiffbau und der Rheinindustrie geprägt – Spuren davon sind noch heute sichtbar. Gleichzeitig bewahren viele alte Gebäude und die besondere Siedlungsstruktur den dörflichen Charakter des Stadtteils.Ein besonders markanter Bau ist die sogenannte „Villa“, ein exklusives Gebäude direkt am Rhein, das von den Langelerinnen und Langeler liebevoll so genannt wird.„Villa“ mit Aussicht auf den Rhein in Langel (Köln).Copyright: Lisanne KrillFür viele Bewohnerinnen und Bewohner ist Langel gerade wegen seiner ruhigen Lage attraktiv.Die Nähe zum Rhein, der weite Blick ins Grüne und der kleine, gewachsene Ortskern schaffen eine Abwechslung – abseits des Trubels der Großstadt.  #### Im Gedenken an Ägyptens gescheiterte Revolution Vor 15 Jahre begann die ägyptische Revolution. Heute muss man festhalten: Sie ist politisch, wirtschaftlich und moralisch gescheitert. Ein Beitrag von Amirah El-Haddad. Hier weiter lesen... #### Im Rhythmus der Jahreszeiten: Eltern können Waldorfkindergarten in Köln-Esch kennenlernen Ein Mal im Jahr veranstaltet der Kindergarten außerdem einen Secondhand-Basar, so auch am kommenden Samstag.  „Für die Eltern ist es eine Gelegenheit hochwertiges Spielzeug und Kleidung zu verkaufen, aber gleichzeitig soll es neuen Eltern und andere Interessierten die Möglichkeit bieten, mal reinzuschnuppern und die Einrichtung ganz unverbindlich kennenzulernen“, so Schumacher.Secondhand Basar, Samstag, 5. April, 10 bis 14 Uhr, Waldorfkindergarten Köln-Esch, Weilerstraße 6 #### Impressionen vom Lindweiler politischen Frühstück Bürgerverein Lindweiler e.V. Quelle #### Impressionen vom pol. Frühstück am 25.5.2025 Bürgerverein Lindweiler e.V. Quelle #### In zwei Kölner Briefwahlbezirken wurden über 50 % Nein-Stimmen abgegeben. In zwei Kölner Briefwahlbezirken wurden über 50 % Nein-Stimmen abgegeben. In den letzten zwei Wochen haben uns viele Leute auf das spannende Kölner Ergebnis beim Bürgerentscheid Olympia angesprochen und sich für unser Engagement bedankt. Diesen Dank geben wir gerne zurück und bedanken uns für die breite Unterstützung vieler Kölnerinnen und Kölner! Die gute Wahlbeteiligung – jenseits des Ergebnisses – ist uns sehr wichtig und ein Zeichen dafür, dass die Zivilgesellschaft sich einbringen kann und es auch tut. Mit 39,68 % hat Köln ein deutlich besseres Ergebnis als Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 32,74 %. In Großstädten wie Düsseldorf und Essen lag die Beteiligung nur bei 34 %.Bei den Kölner Stadtbezirken sind die Ergebnisse, anders als bei der Parlamentswahl, gar nicht so weit auseinander. Der Stadtbezirk Kalk fällt mit einer Wahlbeteiligung von 29,8 % etwas aus dem Rahmen. Die Wahlbeteiligung in Chorweiler mit 33,33 % liegt über dem Landesdurchschnitt. In zwei der 132 Briefwahlbezirke ist es uns gelungen, über 50 % Nein-Stimmen zu erhalten. Leider ist es nicht möglich, die beiden Briefwahlbezirke räumlich genauer zu beschreiben, da die Stadt drei bis vier bisherige Auswahlbezirke in einen Briefwahlbezirk zusammengefasst hat, die räumlich nicht zusammenliegen. Ein Beispiel hierfür ist der Wahlbezirk 205 mit den Auswahlbezirken 20572, 20573 und 20577. Hier wurde nicht nur eine Auszähl-Panne, sondern auch eine Auswahl-Panne planmäßig vorbereitet. BriefwahlbezirkWahlbeteiligungZahl Nein% Nein 205 Rodenkirchen40,38 %127054,18 904 Mülheim33,60 %116850,68 401 Ehrenfeld40,72 %104948,01 Abstimmung Köln Endergebnis. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Initiative für mehr Sicherheit: Mennweg in Fühlingen soll Tempo-30-Zone werden Köln-Fühlingen/Chorweiler. Am Mennweg in Fühlingen soll künftig Tempo 30 gelten. Die Bezirksvertretung Chorweiler hat in ihrer jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag beschlossen. Ziel ist es, den Verkehr im Bereich zwischen dem Kreisverkehr an der Industriestraße und dem Beginn des Hitdorfer Fährwegs zu beruhigen und insbesondere Kinder, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende besser zu schützen. Die Initiative für die Verkehrsberuhigung ging maßgeblich aus den Reihen der Grünen hervor. Offiziell eingebracht wurde der Antrag gemeinsam von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie dem FDP-Vertreter Lucas Hahn und der SPD-Fraktion. Der Vorstoß fand in der Bezirksvertretung breite Unterstützung. Der betroffene Abschnitt des Mennwegs ist verkehrlich sensibel. Während große Teile der Straße eher wie ein befestigter Feldweg wirken und nur wenig befahren werden, nimmt das Verkehrsaufkommen im südöstlichen Bereich deutlich zu. Dort trifft der Mennweg auf den Hitdorfer Fährweg, der zur Fähre zwischen Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf führt. Hinzu kommt der Verkehr von der Industriestraße aus Richtung Niehl. Gerade an der Einfahrt vom Kreisverkehr aus wird die Situation von Bezirkspolitikern als problematisch eingeschätzt. Die Ausfahrt ist eng, der Straßenverlauf kurvig, die Sicht eingeschränkt. Mehrere Grundstücksausfahrten und die nahe Wohnbebauung verschärfen die Lage zusätzlich. In dem Bereich leben auch schulpflichtige Kinder, für die der Mennweg Teil des täglichen Schulwegs ist. Julian Meyer von der SPD begründete den Antrag in der Sitzung mit wiederkehrenden gefährlichen Situationen. Besonders Kinder seien im Straßenverkehr schutzbedürftig, weil sie Gefahren oft anders einschätzen und unvorhersehbar reagieren. Eine Tempo-30-Zone könne das Unfallrisiko deutlich senken. Auch die Grünen machten deutlich, dass es ihnen nicht nur um eine formale Geschwindigkeitsreduzierung geht, sondern um spürbar mehr Sicherheit im Alltag. Eike Danke von den Grünen wies zudem darauf hin, dass der Mennweg auch auf der Route eines Schulbusses liegt. Nach ihrer Einschätzung sollte geprüft werden, ob zusätzlich auf den Schulbusverkehr hingewiesen werden kann. Ein entsprechendes Hinweisschild war allerdings noch nicht Bestandteil des nun beschlossenen Antrags. Beschlossen wurde der Antrag mehrheitlich mit den Stimmen von SPD, Grünen, CDU sowie den Einzelvertretern von FDP, Linke und BSW. Damit ist die Verwaltung nun aufgefordert, die Einrichtung der Tempo-30-Zone auf dem genannten Abschnitt des Mennwegs zu prüfen beziehungsweise umzusetzen. Politisch bemerkenswert ist der Auftritt Julian Meyers auch aus einem anderen Grund. Meyer war erst vor wenigen Tagen als Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler abgelöst worden. Nach rund sechs Monaten an der Spitze der Fraktion übernahm Inan Gökpinar wieder den Fraktionsvorsitz. Über die internen Gründe des Führungswechsels wird in politischen Kreisen weiterhin spekuliert. Hierbei fällt oft das Wort "Arbeitsverweigerung". Öffentlich bestätigt ist dazu jedoch nichts. Gerade deshalb wäre eine transparente Erklärung der SPD-Fraktion im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wünschenswert. Die Homepage der SPD im Kölner Norden ist dazu seit Monaten disfunktional und wird nicht gepflegt.  Für die Menschen am Mennweg dürfte jedoch vor allem entscheidend sein, ob der Beschluss nun schnell Wirkung zeigt. Wenn Tempo 30 kommt, wäre das ein konkreter Schritt zu mehr Sicherheit in einem Bereich, der bislang offenbar zu wenig auf die Bedürfnisse von Kindern, Schulwegen und Anwohnerinnen und Anwohnern ausgerichtet ist.   #### Innovation auf Zuruf? Die EU-Kommission will Europas Abhängigkeit von Hochleistungs-Chips verringern. Doch ihr Ansatz überschätzt die Steuerungskraft vertikaler Industriepolitik. Ein Beitrag von André Wolf. Hier weiter lesen... #### Integrationsprojekt: In Köln-Chorweiler kommen sich Russen und Ukrainer durch KI näher VonFlorian Holler und Uli KreikebaumZum Ende des Nachmittags fasst Eyzenshtat noch einmal zusammen, was KI für seine Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer leisten kann: „In einem fremden Land, mit einer fremden Sprache, kann KI vieles sein: eine geduldige Ratgeberin, ein Handwerker auf Abruf, ein Nachbar, der beim Ausfüllen von Formularen hilft oder weiß, an wen man sich wenden muss“, sagt er. Viele, die den Kurs besuchen, finden hier aber mehr als einen digitalen Helfer. #### Ist dabei sein alles? Ist dabei sein alles? Infostand in Chorweiler Für NOlympia ist es ein Arbeitsergebnis, für den Ministerpräsidenten hingegen ein „beeindruckendes Ergebnis“. Die Leute in den meisten Städten wurden durch die emotionale Kampagne nicht erreicht, insbesondere, wenn man bedenkt, wie viel Geld die Städte, das Land und private Unternehmen dafür ausgegeben haben. Die Mobilisierung in den Städten des Ruhrgebiets war gering. Das hängt mit den Sorgen der Menschen zusammen. Dort war oft das Argument „Wir haben andere Sorgen“ zu hören. Deshalb sind wohl viele nicht wählen gegangen, dadurch sind die Zustimmungswerte der Befürworter so hoch. Die Stimme von NOlympia war wichtig. Wir haben sachliche Kritikpunkte an der Bewerbung entwickelt und die Kosten immer wieder hinterfragt. Wir sind weiterhin der Meinung, dass die von Ministerpräsident Wüst prognostizierten Durchführungskosten von 4,8 Mrd. Euro bei weitem nicht ausreichen werden. Viele Ökonomen und Fachleute weisen darauf hin, dass sich die Kosten verdreifachen können. Wir können nicht erkennen, dass die vom Landessportbund einforderten, 3,6 Milliarden Euro für die Infrastruktur von Sportstätten jetzt investiert werden. In Köln müssen 48 Sportstätten saniert und der Sanierungsstopp aufgehoben werden. Bis zum 4. Juni haben das Land NRW und die 17 Kommunen die Aufgabe den  Bewerbungs-Fragenkatalog des DOSB zu beantworten und einzureichen. Da helfen dann keine Emotionen, sondern Fakten und Zahlen, die der Ministerpräsident längst auf den Tisch hätten legen können. Köln ist Leading-City in der Wahlbeteiligung, beim Stimmenauszählen und bei den Menschen, die sich nicht für die Olympischen Spielen aussprechen. Aus der Bestrahlung der Hohenzollernbrücke wurde dann nichts. Die Party im LVR-Turm konnte trotzdem steigen. Ist das der erste Olympia-Event? Die Kölner Zahlen schauen wir uns am Montag an.Jörg Detjen, Roland Schüler Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Ist eine Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge möglich? Die Gesundheitsreform von Union und SPD markiert eine deutliche Kehrtwende in der GKV-Politik. Sind die Pläne geeignet, um die Kostenexplosion im Gesundheitssystem einzudämmen? Eine Analyse von Susanne Erbe. Hier weiter lesen... #### Ist mehr Freihandel eine wirksame Antwort auf Trump? Oft wird gefordert, dass die EU ihre Freihandelspolitik in Reaktion auf Trumps Zölle und Anfeindungen vorantreiben sollte. Eine neue Studie hat untersucht, ob und welche makroökonomischen Effekte dies haben könnte. Ein Beitrag von Thieß Petersen. Hier weiter lesen... #### Italienisches Restaurant: „Laternchen“ in Auweiler bietet mehr als 100 Weine an Italienisches Restaurant„Laternchen“ in Auweiler bietet mehr als 100 Weine anVon Bernd Schöneck04.11.2024, 13:02 UhrLesezeit 2 MinutenBlick auf die Theke im „Laternchen“ in AuweilerCopyright: Torsten KaerschDas mediterrane Restaurant an der Pescher Straße 1 hat sich drei Jahre nach seiner Wiedereröffnung etabliert. Über eine Sache schmunzelt Inhaber Luigi Raspa nach mehr als drei Jahren Betrieb im „Laternchen“ immer noch: „Es ist nicht alltäglich, dass die Leute in einem italienisch geführten Restaurant so viel Fleisch essen. Aber bei uns ist das so.“ Neben den Klassikern der italienischen Küche, wie diversen Antipasti, neapolitanischer Pizza mit dem speziellen „Fior di Latte“-Mozzarella, Pasta & Co. ist die Fleischauswahl ein fester, beliebter Bestandteil des 2021 wiedereröffneten Restaurants an der Pescher Straße 1, in der Ortsmitte von Auweiler.„Wir setzen bei unserem Rindfleisch konsequent auf Black-Angus-Fleisch mit mindestens 100-tägiger Fütterung“, verrät er. Immer beliebter würden auch saisonale Gerichte, wie Spargel, Pfifferlinge oder aktuell Steinpilze. Name „Laternchen“ übernommenVor etwas mehr als drei Jahren, im August 2021, hatte Raspa mit seinem Team den altehrwürdigen Gasthof im weiß gestrichenen Backsteinbau übernommen. Nachdem in den 1990er-Jahren unter dem Namen „Da Franco“, nicht verwandt mit der gleichnamigen Pizzeria im Nippeser Westen, dort schon einmal ein italienisches Lokal war, hieß der Laden kurze Zeit später schon einmal „Laternchen“. Damals beschloss Raspa, den Namen beizubehalten.Luigi Raspa vom „Laternchen“ vor seinem Weinregal.Copyright: Bernd SchöneckInzwischen ist der Laden fest etabliert. Das Team besteht mittlerweile aus 16 Beschäftigten und seit einem Jahr verstärkt ein neuer Koch die Mannschaft. „Wir haben Kundschaft von weit über Esch und Auweiler hinaus, beispielsweise aus Pulheim oder den innenstadtnäheren Veedeln“, sagt Raspa.Große Weinkarte im „Laternchen“ in AuweilerIn den vergangenen Jahren hat er die verwinkelten Räume behutsam weiterentwickelt und neu designt. Der sukzessive Umbau sei eine große Herausforderung gewesen. Gleich mehrere Gasträume, mit unterschiedlichen Stimmungen und Wirkungen, gibt es hier, sowie ebenfalls drei Terrassen – auf dem Plätzchen vor dem Haus, neben dem Gebäude und im geschützten Innenhof, wo es eine eigene Theke gibt. Besonders stolz ist Raspa, der vor seiner Tätigkeit im „Laternchen“ in einem Weinhaus gearbeitet hatte, auf seine sehr große Weinkarte: Mehr als 100 Sorten aus allen möglichen Ländern und Regionen sind mittlerweile vorrätig. Neben dem regulären Betrieb finden regelmäßige Weinverkostungs-Abende statt. Zudem rüstet sich das Team aktuell für die Advents- und Weihnachtszeit. In den kommenden Wochen werden die Räumlichkeiten saisonal geschmückt. Sowohl an den beiden Weihnachtstagen, 25. und 26. Dezember, als auch an Silvester, lädt das „Laternchen“ zu Menü-Abenden ein. An Weihnachten gibt es ein dreigängiges Menü mit Komponenten nach Wahl (44 Euro mit Suppe, 52 Euro mit Vorspeise). An Silvester beginnt der Menü-Abend um 18 Uhr. Die sechs Gänge kosten 115 Euro, inklusive eines gemeinsamen Feuerwerks zu Mitternacht. Genaue Informationen auf der Webseite des „Laternchen“.www.laternchen-restauranthotel.de #### Jenseits des Durchschnitts Wer soziale und ökologische Ziele zusammenbringen will, braucht Daten und Methoden, die deren Wechselwirkungen sichtbar machen und sich ändernde Situationen differenziert abbilden. Ein Beitrag von Franziska Dorn und Simone Maxand. Hier weiter lesen... #### Jobcenter-Schließung trifft Chorweiler: Wer Hilfe braucht, bekommt längere Wege Für viele Menschen aus dem Stadtbezirk wird der Gang zum Jobcenter künftig deutlich komplizierter. Die bisherige Zweigstelle des Jobcenters am Athener Ring in Chorweiler soll im Zuge einer stadtweiten Neuordnung geschlossen werden. Statt bislang neun Standorten soll es in Köln künftig nur noch zwei zentrale Anlaufstellen geben: eine in Deutz für die rechte Rheinseite und eine in der Vitalisstraße in Braunsfeld für das linksrheinische Stadtgebiet. Das bedeutet ganz praktisch: längere Wege, mehr Umstiege und mehr Aufwand — ausgerechnet für Menschen, die besonders auf gut erreichbare Behörden angewiesen sind. Bislang liegt die Chorweiler Zweigstelle am Athener Ring noch vergleichsweise nah am Kölner Norden. Künftig müssten Kundinnen und Kunden aus dem Stadtbezirk erst aus dem Viertel heraus zur passenden Bus- oder Bahnverbindung kommen, dann weiter in Richtung Technologiepark Müngersdorf fahren und anschließend noch den Weg zum neuen Standort zurücklegen. Aus einem ortsnahen Behördengang wird damit eine umständliche Fahrt quer durch den linksrheinischen Kölner Westen. Wer kein Auto hat, ist auf Busverbindungen und Umstiege angewiesen. Für Termine beim Jobcenter kann das künftig bedeuten: früher losfahren, Verspätungen einkalkulieren, mehr Zeit verlieren — und das womöglich mit Kindern, Unterlagen, gesundheitlichen Einschränkungen oder finanziellen Sorgen im Gepäck. Das Jobcenter begründet die Zusammenlegung mit effizienteren Abläufen, gebündelten Ressourcen und einem verbesserten Dienstleistungsangebot. Auch Einsparungen bei Miet- und Energiekosten spielen eine Rolle. Für die Menschen im Kölner Norden bleibt jedoch die naheliegende Frage: Werden hier Verwaltungskosten gespart, während die Betroffenen den zusätzlichen Aufwand tragen? Besonders bitter ist: Fahrtkosten können zwar grundsätzlich erstattet werden, müssen aber eigens beantragt werden. Auch das ist wieder ein zusätzlicher Antrag, eine weitere Hürde, ein weiterer Behördenschritt — für Menschen, die ohnehin schon mit Formularen, Fristen und Nachweisen belastet sind. In der Bezirksvertretung Chorweiler wurde die geplante Schließung deshalb kritisiert. Die Grünen forderten in einem Antrag, die Aufgabe des Standorts am Athener Ring noch einmal ergebnisoffen zu überprüfen oder zumindest eine ortsnähere Lösung zu suchen. Außerdem sollen Betroffene rechtzeitig und mehrsprachig informiert werden. Telefonische und digitale Beratungsangebote müssten ausgebaut werden, damit nicht jeder Vorgang eine lange Anreise erforderlich macht. Auch aus der CDU kamen deutliche Fragen zur Standortwahl. Can Kurda stellte insbesondere infrage, warum ausgerechnet Braunsfeld gewählt wurde — und nicht etwa Nippes, wo es an der Neusser Straße bereits einen Standort gibt, der für viele Menschen aus dem Kölner Norden deutlich besser erreichbar wäre. Und die SPD? Ausgerechnet die Partei, die sich traditionell als Stimme der kleinen Leute, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der sozial Schwächeren versteht, fällt in Chorweiler bei diesem Thema vor allem durch eines auf: kaum wahrnehmbaren öffentlichen Widerspruch. Ja, der Antrag wurde in der Bezirksvertretung mehrheitlich getragen. Aber wo ist der erkennbare eigene Druck der SPD-Fraktion? Wo ist die laute, sichtbare Verteidigung eines wohnortnahen Jobcenters für Chorweiler, Seeberg, Heimersdorf, Blumenberg, Chorweiler-Nord — und eben auch Lindweiler? Gerade hier müsste die SPD eigentlich vorangehen. Wenn eine Behörde, die für viele Menschen mit niedrigem Einkommen existenziell wichtig ist, aus dem Kölner Norden abgezogen wird, dann ist das kein Randthema. Dann geht es um soziale Infrastruktur. Um Erreichbarkeit. Um Würde im Alltag. Um die Frage, ob Menschen in Stadtteilen wie Lindweiler mitgedacht werden — oder ob man ihnen einfach längere Wege zumutet. Stattdessen wirkt die SPD im Stadtbezirk nach außen seltsam abgetaucht. Die digitale Präsenz der SPD Köln-Nord ist zwar erreichbar, macht aber keinen besonders lebendigen Eindruck: Auf der Seite werden keine Veranstaltungen angezeigt, und im Nachrichtenbereich findet sich sogar eine Fehlermeldung. Auch öffentlich auffindbare Social-Media-Spuren zur SPD im Bezirk Chorweiler wirken eher spärlich aktualisiert; einzelne auffindbare Beiträge liegen Monate zurück. Da darf man schon fragen: Lebt die SPD in Chorweiler politisch noch — oder verwaltet sie nur noch ihren Namen? Die Schließung der Jobcenter-Zweigstelle am Athener Ring wäre keine bloße Verwaltungsentscheidung. Sie hätte konkrete Folgen für den Alltag vieler Menschen im Veedel. Wer auf das Jobcenter angewiesen ist, braucht kurze Wege, verlässliche Erreichbarkeit und möglichst wenig zusätzliche Hürden. Ein zentraler Standort in Braunsfeld mag aus Sicht der Verwaltung effizient erscheinen. Für viele wird er vor allem eines sein: weit weg. Und gerade bei einem solchen Thema sollte man von einer sozialdemokratischen Partei mehr erwarten als Schweigen im Hintergrund. #### Jobsuche: Deshalb finden Ukrainerinnen in Deutschland keinen Job – Kolumne von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! Premium-Abo Exklusiv für Sie! € 5,99 pro Woche Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar. Starter-Abonnent:innen sparen bis zur nächsten Abrechnung. Alle Artikel auf SPIEGEL.de und App lesen Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter Jetzt upgraden Hier weiter lesen... #### Jobsuche: Lösungen von gestern für Probleme von heute – Kolumne von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! Premium-Abo Exklusiv für Sie! € 5,99 pro Woche Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar. 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Zwar ist 27 eine recht krumme Zahl an Jahren, die den Ausfällen während der Corona-Pandemie geschuldet ist, dennoch kann die Reihe mit ihrer neuen Ausgabe an diesem Freitag ein rundes Jubiläum feiern, denn es wird das 50. Mal sein.Im Jahr 2021 feierten Angela Maas und weitere Moderatorinnen die Wiederaufnahme des Formats nach zweijähriger Corona-Pause.Copyright: Karine WaldschmidtDass der Titel „Talk unterm Turm“ (TuT) auf die in den 1990er Jahren populäre Talkshow „Talk im Turm“ anspielt, kommt nicht von ungefähr, denn begründet wurde die Veranstaltung von der TV-Journalistin Angela Maas, die lange Jahre das Magazin „Lokalzeit“ im WDR moderierte und in den 1990er Jahren mit ihrem damaligen Ehemann, dem zuletzt vor allem als Hart-aber-fair-Moderator bekannten Frank Plasberg, in Esch wohnte. „Sie hatte uns damals angesprochen, weil sie eine ähnliche Veranstaltungsreihe aus ihrer Heimat in Aachen kannte, und sich das auch gut für Esch vorstellen konnte“, sagt Gertrud Meinert, die „Talk unterm Turm“ seit Beginn mit organisiert und auch moderiert. Nach einem Besuch des Aachener Originals begannen die Vorbereitungen und am Nikolaustag im Dezember 1997 erfolgte die erste Veranstaltung, die Angela Maas damals selbst moderierte.Drei Gäste und ein Musiker, der die Gesprächsrunden auflockertSeitdem ist das Prinzip immer gleich, wie Gertrud Meinert erklärt: drei Gesprächsrunden zwischen einem Moderator und jeweils einem Gast, die von einem musikalischen Gast mit Live-Musik aufgelockert werden. Oft genug kennen die Zuschauer die Gäste aus ihrer Nachbarschaft, aber nicht zwingend. „Die Grundidee ist, dass unsere Gäste etwas mit Esch zu tun haben sollen, das ist aber sehr weitläufig gemeint“, erläutert Meinert, „Oft sind es ganz normale Leute von nebenan, die aber etwa einen interessanten Beruf oder ein interessantes Hobby haben“.So erinnert sie sich etwa an einen Gast, der ehrenamtlich Häftlinge im Gefängnis besuchte oder an die Haushälterin gleich mehrerer Escher Pastoren. „Wir hatten Sportler mit ausgefallenen Sportarten zu Gast, einen Zauberer, oder auch den Vorsitzenden der Escher Mai-Gesellschaft“, sagt Meinert. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr das Gespräch mit einer jungen Frau, die von ihrer Essstörung berichtete – eine andere sprach über ihren Alkoholismus. „So offen vor Menschen zu sprechen, die oftmals Nachbarn sind, erfordert noch mehr Mut, als vor einer Kamera“, meint Meinert.Normalerweise haben die Veranstaltungen also kein gemeinsames Thema – dieses Mal aber schon, denn auch die Gäste haben jeweils ein Jubiläum zu feiern. „Wir haben jemanden vom Kumede-Theater des Heimatvereins Köln auf der Bühne, das sein 77-jähriges Jubiläum feiert, und von der Bahnhofsmission, die 125 Jahre alt wird“, so Meinert. In der dritten Gesprächsrunde wird das TuT-Team selbst im Rampenlicht stehen und sich den Fragen des Publikums stellen.„Talk unterm Turm“ mit Gertrud Meinert und Gästen, Freitag, 8. November, 20 Uhr im Martinushaus, Martinusstraße in Esch #### Kaffee, Kuchen & gute Laune: Einladung zum VEEDELSSCAFÉ am 19. April! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn, liebe Freunde des Libützje, es ist wieder so weit! Wir laden euch herzlich ein zu einem Nachmittag voller Gemütlichkeit und Gemeinschaft. Wann? Sonntag, 19.04.2026 | 14:00 – 18:00 Uhr Wo? Im Libützje Hierinspaziert zum VEEDELSSCAFÉ – dem Treffpunkt für alle, die Gemütlichkeit, gute Gespräche und ein starkes Miteinander schätzen. Ob Jung oder Alt… Quelle #### Kakaopreise explodieren, wenige Konzerte profitieren Schokolade steht für Genuss und ist gerade in der Weihnachtszeit kaum wegzudenken. Ein Blick auf die Kakao-Wertschöpfungskette zeigt jedoch, dass sie leider auch sinnbildlich für Inflation, Marktmacht und Ungleichheit ist. Ein Beitrag von Bernhard Tröster. Hier weiter lesen... #### Karneval 2025: Veedelszoch in Esch – Das erwartet Sie in diesem Jahr Veedelszug Köln-Esch: Packliste5 Dinge, die Sie auf jeden Fall dabei haben sollten:Tragebeutel für Kamelle (am besten zum Umhängen, dann hat man die Hände frei)Kleiner Regenschirm, Regenponcho o. ä. Alkoholfreie Getränke und kleine Snacks für plötzlichen HeißhungerTaschentücherStatt Portemonnaie besser einen speziellen kleinen Geldbeutel und nur die nötigsten Papiere einpacken. #### Karneval 2025: Veedelszoch in Köln-Langel und Rheinkassel – Das erwartet Sie Veedelszug in Langel und Rheinkassel: Packliste5 Dinge, die Sie auf jeden Fall dabei haben sollten:Tragebeutel für Kamelle (am besten zum Umhängen, dann hat man die Hände frei)Kleiner Regenschirm, Regenponcho o. ä. Alkoholfreie Getränke und kleine Snacks für plötzlichen HeißhungerTaschentücherStatt Portemonnaie besser einen speziellen kleinen Geldbeutel und nur die nötigsten Papiere einpacken. #### Karneval 2025: Veedelszoch Köln-Pesch – Das wartet in der kommenden Session auf Sie Veedelszoch Pesch: PacklisteTragebeutel für Kamelle (am besten zum Umhängen, dann hat man die Hände frei)Kleiner Regenschirm, Regenponcho o. ä. Alkoholfreie Getränke und kleine Snacks für plötzlichen HeißhungerTaschentücherStatt Portemonnaie besser einen speziellen kleinen Geldbeutel und nur die nötigsten Papiere einpacken. #### Karneval 2026: Kinderzug in Köln-Worringen – Das erwartet Sie Der Veedelszug Worringen hat viel für Kinder zu bieten. Wir haben alle Infos zum Kölner Karnevalsumzug für Sie. #### Karneval 2026: Kinderzug in Köln-Worringen – Das erwartet Sie 2025 Der Veedelszug Worringen hat viel für Kinder zu bieten. Wir haben alle Infos zum Kölner Karnevalsumzug für Sie. #### Karneval 2026: Veedelszoch in Esch – Das erwartet Sie in diesem Jahr Zeiten, Aufstellung: Wir haben für Sie alles Wissenswerte rund um den Veedelszug in Esch zusammengestellt. #### Karneval 2026: Veedelszoch in Köln-Langel und Rheinkassel – Das erwartet Sie Der Veedelszug Langel und Rheinkassel ist richtig familiär. Wir haben alle Infos zum Kölner Karnevalsumzug für Sie. #### Karneval im Kölner Norden: 900 Jecke ziehen von Weiler nach Heimersdorf Drei Veedel durchquerten 900 Jecke im Kölner Norden, die in diesem Jahr eine Stunde früher aufbrachen als sonst. Einige von ihnen zum ersten Mal. #### Karneval in Köln: 800 Jecke feiern mit Domstürmern in Pesch Das Festkomitee Pescher Karneval startete mit einer fulminanten Sitzung in die Session. Dabei waren auch die Domstürmer und Volker Weininger. #### Katherina Reiche muss zurücktreten Wer Klimaneutralität verspricht, aber fossile Abhängigkeiten verlängert, ist im Wirtschaftsministerium falsch. Katherina Reiche betreibt keine pragmatische Energiepolitik – sie organisiert den Rückwärtsgang. Es reicht. Deutschland hat sich gesetzlich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dieses Ziel ist kein grünes Wunschkonzert, keine freiwillige Selbstverpflichtung und kein dekorativer Satz für Sonntagsreden. Es ist geltendes Recht. Genau deshalb ist der Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche politisch nicht länger tragbar. Denn Reiche sagt zwar, was in Regierungsämtern eben gesagt wird: Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Technologieoffenheit. Doch ihre konkreten Entscheidungen weisen in eine andere Richtung. Sie verlängern fossile Geschäftsmodelle, bremsen den Umstieg auf erneuerbare Energien aus und senden an Bürgerinnen, Unternehmen und Kommunen das fatale Signal: Wartet ab, Gas und Öl werden schon irgendwie weitergehen. Das ist nicht Realismus. Das ist klimapolitische Verantwortungslosigkeit. Besonders deutlich wird das beim geplanten LNG-Geschäft mit Kanada. Die bundeseigene SEFE hat mit Ksi Lisims LNG eine Absichtserklärung über jährlich eine Million Tonnen Flüssigerdgas geschlossen; die Lieferungen sollen Anfang der 2030er Jahre beginnen und bis zu 20 Jahre laufen. Damit reicht der fossile Horizont dieser Vereinbarung gefährlich nah an das Jahr 2050 heran – obwohl Deutschland bis 2045 klimaneutral sein soll. Gleichzeitig will Reiche das sogenannte Heizungsgesetz entkernen. Ihr Ministerium wirbt offen damit, die 65-Prozent-Quote für erneuerbare Energien, Beratungszwänge sowie Heizungs- und Betriebsverbote zu streichen. Auch Gas- und Ölheizungen sollen wieder zulässig bleiben. Das mag als „freie Heizungswahl“ verkauft werden. Tatsächlich aber bedeutet es: Millionen Menschen werden in Technologien gelockt, deren Betrieb in den kommenden Jahren immer teurer, unsicherer und klimaschädlicher wird. Wer heute neue Gas- und Ölheizungen politisch wieder attraktiver macht, produziert die Kostenkrise von morgen. Er schafft keine Freiheit, sondern Abhängigkeit: von fossilen Lieferketten, steigenden CO₂-Preisen, teuren Netzen und politischen Ausreden. Auch im Strombereich zeigt sich Reiches Grundmuster. Neue Gaskraftwerke sollen als Absicherung für Dunkelflauten dienen. Versorgungssicherheit ist wichtig, keine Frage. Aber sie darf nicht als Generalschlüssel benutzt werden, um fossile Infrastruktur aufzubauen, während Speicher, Flexibilität, Netze, Effizienz und erneuerbare Kapazitäten politisch ausgebremst oder kleingeredet werden. Die Bundesregierung hat den Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg gebracht; nach Darstellung des ZDF sollen in mehreren Runden neue steuerbare Kraftwerke mit insgesamt zwölf Gigawatt ausgeschrieben werden. Das Problem ist nicht, dass Deutschland Reservekapazitäten braucht. Das Problem ist, dass Reiche aus der Reservepolitik eine fossile Richtungsentscheidung macht. Dabei ist die Lage längst ernst genug. Das Bundes-Klimaschutzgesetz schreibt Klimaneutralität bis 2045 sowie verbindliche Zwischenziele für 2030 und 2040 fest. Der Expertenrat für Klimafragen hat bereits gewarnt, dass das Klimaschutzprogramm 2026 die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt und die Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen, um die Klimaziele sicher zu erreichen. In dieser Situation müsste eine Wirtschaftsministerin alles daransetzen, Investitionssicherheit für klimaneutrale Technologien zu schaffen. Sie müsste Wärmepumpen, Solarenergie, Windkraft, Speicher, Netze, Energieeffizienz und grünen Wasserstoff dort stärken, wo sie wirklich gebraucht werden. Sie müsste Bürgerinnen und Bürgern ehrlich sagen: Der fossile Ausstieg ist nicht bequem, aber notwendig – und je länger wir ihn verschleppen, desto teurer wird er. Reiche tut das Gegenteil. Sie macht aus „Technologieoffenheit“ ein politisches Schlupfloch für fossile Verzögerung. Sie redet von Freiheit, wo es in Wahrheit um die Verlängerung alter Abhängigkeiten geht. Sie spricht von Pragmatismus, während sie die Klimaziele faktisch untergräbt. Hinzu kommt: Reiche bringt eine Biografie mit, die besondere Sensibilität verlangt. Sie war von 2020 bis 2025 Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG und ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für Wirtschaft und Energie. Das ist nicht automatisch ein Vorwurf. Aber gerade wer aus der Energiewirtschaft kommt, muss im Amt jeden Eindruck vermeiden, Politik werde näher an den Interessen fossiler Strukturen als am öffentlichen Zukunftsinteresse ausgerichtet. Genau dieser Eindruck entsteht nun. Deutschland braucht keine Wirtschaftsministerin, die Klimaschutz als Störung der Industriepolitik behandelt. Deutschland braucht eine Wirtschaftsministerin, die versteht, dass Klimaschutz selbst Standortpolitik ist. Wer erneuerbare Energien schwächt, Wärmewende verlangsamt und neue fossile Pfade öffnet, riskiert nicht nur Emissionen. Er riskiert Wettbewerbsfähigkeit, Planungssicherheit und Vertrauen in staatliche Zusagen. Der Amtseid verpflichtet Regierungsmitglieder, Schaden vom Land abzuwenden. Klimapolitik ist längst Teil dieser Pflicht. Die Hitzesommer, Fluten, Ernteausfälle, Gesundheitskosten und Infrastrukturfolgen der Klimakrise sind keine abstrakten Szenarien mehr. Sie sind Realität. Wer heute fossile Lock-ins schafft, verschiebt die Rechnung auf Kinder, Kommunen, Mieterinnen, Steuerzahler und künftige Regierungen. Deshalb muss die Frage jetzt klar gestellt werden: Kann Katherina Reiche glaubwürdig ein Ministerium führen, das Deutschland auf den Pfad zur Klimaneutralität bringen soll? Die Antwort lautet: nein. Katherina Reiche hat politisch das Vertrauen verspielt, dass sie das gesetzliche Klimaziel ernsthaft verfolgt. Sie mag sich als Anwältin der Versorgungssicherheit präsentieren. Tatsächlich aber wird sie zur Ministerin der fossilen Verlängerung. Wer im Jahr 2026 noch immer neue Öl- und Gasabhängigkeiten als Freiheit verkauft, hat die Aufgabe dieses Jahrzehnts nicht verstanden. Katherina Reiche muss zurücktreten – nicht aus parteipolitischer Symbolik, sondern weil ihr Kurs dem Auftrag ihres Amtes widerspricht. Deutschland braucht im Wirtschaftsministerium endlich wieder Zukunftspolitik statt Rückwärtsgang. #### KG Närrische Grielächer: KKK-Damensitzung begeistert mit buntem Programm Kaffee-Kuchen-Korn: Bei der KKK-Damensitzung in Worringen hatten 400 Jeckinnen Spaß an brillanten Auftritten, darunter auch Prinz Michael II. #### KI-Branche: Wer ist 1,25 Milliarden US-Dollar wert? von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! Premium-Abo Exklusiv für Sie! € 5,99 pro Woche Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar. Starter-Abonnent:innen sparen bis zur nächsten Abrechnung. Alle Artikel auf SPIEGEL.de und App lesen Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter Jetzt upgraden Hier weiter lesen... #### KI: Wie funktioniert eigentlich ChatGPT wirklich? - Kolumne Angeblich soll es nicht mehr lange dauern, dann kommt GPT-5. Hört sich unspektakulär an, könnte aber explosiv wirken, denn GPT ist die Software hinter ChatGPT und die fünfte Version könnte den lang ersehnten Qualitätssprung mit sich bringen, der gegenwärtige KI-Schwächen zumindest lindert. In der Zwischenzeit möchte ich eine Erklärung anbringen, weil im großen KI-Taumel der letzten zweieinhalb Jahre oft eine zentrale Frage zu kurz kam: Wie funktioniert die heutige, generative KI eigentlich wirklich und wo kommt sie her? Zum Autor Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Autor und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und digitale Technologien. Gemeinsam mit Jule Lobo beschäftigt er sich im Podcast »Feel the News – Was Deutschland bewegt«  mit aktuellen Debattenthemen. Künstliche Intelligenz ist ein überraschend altes Konzept. Der britische Mathematiker Alan Turing hatte schon 1950 die Idee denkender Maschinen aufgebracht und sah als Königsdisziplin das maschinelle Verständnis von menschlicher Sprache. Deshalb entwickelte er den Turing-Test: Ein Computer besteht einen Turing-Test, wenn er von durchschnittlich intelligenten Personen in einem Chat für einen Menschen gehalten wird. Der Begriff allerdings stammt in seiner englischen Form (Artificial Intelligence) von einer Konferenz am 13. Juli 1956 mit dem Namen »Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence«. In der Beschreibung des Projekts erklärten die Wissenschaftler: »Die Studie soll von der Vermutung ausgehen, dass prinzipiell jeder Aspekt des Lernens – oder jede andere Eigenschaft der Intelligenz – so genau beschrieben werden kann, dass eine Maschine ihn simulieren kann.« Die Wahrnehmung von Computern sind DatenDarauf aufbauend analysierte die Handvoll Fachleute, die sich damit beschäftigten, zunächst das menschliche Denken und Lernen – aus Sicht von Computern, also mit dem Fokus auf Daten. Das war damals viel weniger nahe liegend, als es heute scheinen mag. Die etwas, vereinfachte, zentrale Erkenntnis: Denken besteht beim Menschen aus Wahrnehmung, Verarbeitung und Interpretation der Wahrnehmungsdaten und Mustererkennung. Daraus kann (manchmal) eine Erkenntnis gewonnen werden – und dann geht es von vorn los.Übertragen auf Computer: Die Wahrnehmung sind die Daten, mit denen man den Computer füttert. Die Verarbeitung ist die Speicherung, Sortierung und Kategorisierung der Daten. Die Mustererkennung sucht nach Mustern in den Daten, deren Bedeutung bekannt ist. Manchmal folgt darauf eine maschinelle Schlussfolgerung oder eine festgelegte Aktion, zum Beispiel nach dem schlichten Algorithmus »wenn, dann«. Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz ist eine Art lernende Mustererkennung auf Speed. Dabei geht es vor allem um Wahrscheinlichkeiten: Mit welcher Wahrscheinlichkeit liegt welches Muster vor? Wie kann man die Wahrscheinlichkeit überprüfen oder erhöhen? Und wie kann man mit dieser Erkenntnis das Ergebnis verbessern?In allen technischen Bereichen sind Computer in den vergangenen Jahrzehnten immer besser geworden: Sie können viel mehr Daten viel schneller auf viel mehr Arten verarbeiten, und sie finden deshalb immer schneller immer komplexere Muster.Deshalb ist Nvidia übrigens eine so wichtige Firma für künstliche Intelligenz: Sie ist groß geworden mit Grafikchips, für die vergleichsweise viele Daten gleichzeitig verarbeitet werden müssen, damit man eine möglichst flüssige, farbenfrohe, lebensechte Bewegung auf dem Screen sieht. Genau das ist aber auch die Voraussetzung für künstliche Intelligenz. Unter bestimmten Umständen ist künstliche Intelligenz immer besserSeit Anfang der Sechzigerjahre setzt sich in der KI-Forschung langsam das Prinzip Machine Learning durch: Maschinen können aus Daten lernen, ohne dass man ihnen jeden einzelnen Schritt vorgibt – mit einem eigenen Lernkonzept. Zum Beispiel, indem man eine berechnete, mögliche Lösung für ein Problem versucht zu überprüfen. Wie gut ist diese mathematische Lösung, etwa ein Verfahren, wie man den schnellsten Weg von A nach B findet? Dann wird eine andere mögliche Lösung berechnet und der Computer prüft, ob sie besser oder schlechter ist. Im Machine Learning wird das so oft vollzogen, bis die Software ein Muster der Verbesserung erkennt. Deshalb wird unter bestimmten Umständen künstliche Intelligenz immer besser. Für einen großen Durchbruch wie bei ChatGPT reichte das allerdings lange trotzdem nicht, der große Sieg der KI wurde zwar immer mahnend beschworen, der SPIEGEL schrieb 1989 warnend »Die Macht geht auf blöde Apparate über«. Aber kaum eine Technologiehoffnung wurde so oft und so nachhaltig enttäuscht wie der Glaube an eine tatsächlich halbwegs intelligente KI. Im Guten wie im Schlechten.Anfang der Nullerjahre verändert sich genau das auf interessante Weise. Schon länger gab es eine Schule der KI, die überzeugt war, dass denkende Maschinen etwa so aufgebaut sein müssten wie Gehirne, also als neuronale Netze. Die dazugehörige Variante der Mustererkennung heißt Deep Learning. Dabei werden viele Prozessoren untereinander vernetzt und bilden eine sogenannte Schicht. Darauf wird eine weitere Schicht mit noch mehr vernetzten Prozessoren gelegt, etwa nach dem Muster, wie die Neuronen im Gehirn miteinander verschaltet sind. Darüber wieder eine Schicht und noch eine und noch eine. Das Sprachmodell, mit dem ChatGPT gestartet ist, GPT-3.5, hat bis zu 96 Schichten. Leider waren die Ergebnisse von neuronalen Netzen trotz des Gehirnkonzepts »normalen« Computern lange unterlegen. Aber mit den immer stärkeren Prozessoren geschah 2012 etwas Überraschendes: Bei einer der wichtigsten Disziplinen, der Bilderkennung, waren neuronale Netze den klassischen Computern plötzlich deutlich überlegen.Bilderkennung ist eine der klassischen Disziplinen der künstlichen Intelligenz. Sie wird zum Beispiel gebraucht, damit Computer ihre Umwelt besser erkennen können. Und gleichzeitig ist die Bilderkennung der erste Schritt zur Bildherstellung. Wenn ich eine Katze auf einem Foto erkenne, dann beruht das auf meinem Wissen, welche visuellen Merkmale oder eben Muster auf eine Katze hindeuten und welche nicht: Spitze Ohren, Reißzähne, Fell – ja. Sonnenbrille, Daumen, Hosenanzug – tendenziell nein. Mit diesem Wissen kann man dann auch einfacher ein Katzenbild erschaffen. Deshalb ist die Entdeckung der Fähigkeiten von neuronalen Netzen ein Sprung für die generative künstliche Intelligenz. Dafür hat der KI-Forscher Geoffrey Hinton 2024 den Nobelpreis bekommen.Das hat bis 2017 immerhin dazu geführt, dass KI Bilddaten so gut erkennen konnte, dass man damit zum Beispiel autonomes Fahren auf den Weg bringen konnte. Mit menschlicher Sprache aber waren neuronale Netze lange zu schnell überfordert. Bis 2017 ein wissenschaftliches Papier den Grundstein für den heutigen Erfolg von künstlicher Intelligenz wie ChatGPT legte: Die »Google Eight«, acht damals bei Google angestellte Wissenschaftler verfassten ein Papier namens »Attention is all you need«  . Frühere KI-Modelle analysierten Texte streng sequenziell, Wort für Wort, und stießen damit rasch an die Grenzen des Textverständnisses. Mehr zum Thema Im Papier stellten die acht das Prinzip »Transformer« vor (das »T« von ChatGPT kommt daher). Dabei schaut die KI nach den Mustern und Zusammenhängen zwischen den mutmaßlich wichtigsten Worten und kleineren Wortteilen (die nennt man Token) eines Textes. Dann richtet der Computer die Aufmerksamkeit auf diese wichtigen Passagen und deren Zusammenhänge – daher der Titel des Papiers.Man kann sich das ungefähr vorstellen wie eine Person, die die wichtigsten Begriffe in einem Text unterstreicht. Dann lässt sich auf den ersten Blick viel besser sehen, wovon der Text überhaupt handelt. Und auf diese Weise kann man das wichtigste Verständnismuster für Texte, die Beziehung der Worte untereinander, leichter erkennen. Mit »Attention is all you need« war der Grundstein von ChatGPT gelegtOb direkt nach einem Wort wie »kalt« ein Wort wie »ein«, »die« oder »und« kommt, ist nicht besonders entscheidend. Ob zwei Sätze später aber »Wetter« steht oder »Persönlichkeit« zu lesen ist, prägt die Bedeutung des Textes maßgeblich. Mit »Attention is all you need« und dem Prinzip Transformer war der Grundstein von ChatGPT gelegt. Bis heute steckt der technologische Ansatz der Transformer hinter den bekannten großen Sprachmodellen, also der Software, die zum Beispiel hinter ChatGPT, Claude oder DeepSeek steckt, gewissermaßen der Motor dieser künstlichen Intelligenzen. Trotzdem war die Entdeckung des Transformers noch immer nicht ausreichend, um eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, die zum Beispiel so mühelos den Turing-Test besteht, wie man es heute gewohnt ist. Bis OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, durch langwierige und teure Versuche zu einer Entdeckung kommt und 2020 dazu ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht: »Scaling Laws for Neural Language Models«  heißt es.Die einfache, aber revolutionäre Erkenntnis dahinter: Viel hilft viel. Sehr viel hilft sehr viel. Mehr Rechenleistung – und auch mehr deshalb verarbeitbare Daten – verbessert die Qualität von künstlicher Intelligenz deutlich. Allerdings sind die Effekte erst dann wirklich spürbar, wenn nicht nur ein paar Hunderte, sondern Tausende oder sogar Zehntausende Prozessoren gleichzeitig arbeiten. Erst dann werden die vielen Schichten neuronaler Netze so gut in der Mustererkennung, dass es für menschliche Sprache ausreicht. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von großen Sprachmodellen, dem gegenwärtig besten Ansatz für menschenähnliche künstliche Intelligenz, so unfassbar teuer. Die erste, im November 2022 veröffentlichte Version von ChatGPT, wurde mit 10.000 Prozessoren des Modells A100 trainiert, der Stückpreis lag damals bei mehr als 30.000 US-Dollar.Wie KI die Basics lerntDie Art des Trainings für große Sprachmodelle, maßgeblich von OpenAI entwickelt, ist ein weiterer Grund für die Qualität heutiger, generativer künstlicher Intelligenz. ChatGPT hat vor allem zwei Arten des Machine Learnings kombiniert: einerseits das »Self-Supervised Learning«, also das selbstüberwachte Lernen. Dabei werden riesige Datenmengen, zum Beispiel Texte aus dem Internet, nach wiederkehrenden Mustern und Wahrscheinlichkeiten durchforstet. Dann werden die erkannten Muster überprüft, etwa, in dem die Maschine sich selbst fragt, wie ein Satz mit welcher Wahrscheinlichkeit zu beenden ist: »Die Katze sitzt auf der« … die größte Wahrscheinlichkeit hätte dann vielleicht »Fensterbank«, danach vielleicht »Mauer« und dann »Bettdecke«. So lernt die KI die Basics. Anzeige Sascha Lobo Die große Vertrauenskrise Verlag: Kiepenheuer & Witsch Seitenanzahl: 336 Für 25,00 € kaufen Preisabfragezeitpunkt 09.07.2025 23.56 Uhr Keine Gewähr Bei Amazon bestellen Bei Thalia bestellen Bei Genialokal bestellen Bei Hugendubel bestellen Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier Danach kommt die zweite, wichtige Art des Lernens, das »Reinforcement Learning«, also das bestärkende Lernen. Dabei wird oft menschliches Feedback eingebaut, also Leute, die die verschiedenen Lösungsvorschläge der Maschine bewerten – und dann die guten Lösungen belohnen und die schlechten bestrafen (reinforcement). Mit der richtigen Kombination dieser beiden Lernansätze schließlich kommt man so weit, dass es für die Veröffentlichung von ChatGPT am 30. November 2022 gereicht hat, also dem Produkt, das den heutigen Hype wie Siegeszug von KI angestoßen hat.Bis heute hört man oft, dass generative KI einfach nur die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der auf ein Wort ein anderes folgt, wenn der Kontext dazu geliefert wird. Als »Stochastische Wahrheit« wird generative KI auch von Fachleuten oft verspottet, ein bekanntes Zitat der Linguistin und KI-Kritikerin Emily Bender lautet: »Large language models are stochastic parrots.« (Große Sprachmodelle sind stochastische Papageien). In vielen Abwertungen der KI steckt eine Spur HybrisDas soll an den Grundfesten des Prinzips künstliche Intelligenz rütteln, weil es unterstellt: Da ist nichts intelligent, der Sinn wird gar nicht ernsthaft maschinell verstanden, das Verständnis nur nachgeahmt. Das ist technisch betrachtet zwar wahrscheinlich weitgehend korrekt, obwohl man argumentieren könnte, dass der Mensch künstliche Intelligenz gar nicht so tiefgreifend versteht, um das wirklich beurteilen zu können.Aber eine andere Entgegnung erscheint mir zielführender, erst recht kurz vor einem mutmaßlichen Durchbruch mit GPT-5. Denn dass die Maschine auch im Jahr 2025 Verständnis und Intelligenz nur sehr geschickt nachahmt, mag sein. Aber das Denken des Menschen funktioniert verdammt ähnlich. Und so steckt in vielen allzu heftigen Abwertungen der künstlichen Intelligenz zumindest eine Spur der Hybris, dass der Mensch noch stets überlegen sei. Was mir angesichts der gegenwärtigen Entwicklung doch arg mutig erscheint. Übermutig beinahe. Hier weiter lesen... #### Klartext in Chorweiler: OB Reker stellt sich den Problemen im Kölner Norden Verantwortung übernahm sie hingegen für das Desaster des Opernbaus, das auch in Chorweiler wieder als Negativbeispiel für ein Milliardengrab herhalten musste. „Ich habe es nicht geschafft, den Bau zu beenden, das bleibt ein Stachel in meinem Fleisch. Ich habe den falschen Leuten geglaubt“, sagte sie. Weiterhin würdigte sie das Engagement des Bezirks für die dort untergebrachten Geflüchteten. „Der Kölner Norden gehört zu den Bezirken, die wirklich für die Geflüchteten mitgearbeitet haben, dafür vielen Dank“, sagte sie. #### Klima gekippt? Der Widerstand gegen die grüne Transformation wird oft darauf zurückgeführt, dass die Folgen für sozial Schwächere nicht ausreichend berücksichtigt würden. Entscheidend für die momentane politische Trendwende ist aber die Besitzstandswahrung der Wohlstandsmitte. Ein Beitrag von Dennis Eversberg und Matthias Schmelzer. Hier weiter lesen... #### Klimasozialpolitik als Leitstern der Transformation Klimaschutzpolitik muss so gestaltet werden, dass sie nicht privilegiert, sondern ermöglicht – und besonders jene stärkt, die heute am meisten unter Armut, Energiekosten und fehlenden Alternativen leiden. Ein Beitrag von Astrid Schaffert. Hier weiter lesen... #### Knapp 700 Hektar: Geplante Überflutungsfläche in Köln soll bei Hochwasser schützen Knapp 700 HektarGeplante Überflutungsfläche in Köln soll bei Hochwasser schützenVon Ingo Hinz15.03.2025, 10:38 UhrLesezeit 4 MinutenOberbürgermeisterin Henriette Reker, NRW-Umweltminister Oliver Krischer sowie Thomas Wilk, Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln und die Steb-Vorsitzende Ulrike Franzke (von rechts) stellen die Planungen vor.Copyright: Ingo HinzANZEIGEAls letzter großer Schritt des „Aktionsplans Hochwasser“ soll in Worringen die größte künstliche Überschwemmungsfläche in NRW entstehen.Das Naturschutz- und Naherholungsgebiet Worringer Bruch im Kölner Norden ist nun auch offiziell das größte Hochwasser-Entlastungsgebiet entlang des Rheins in ganz Nordrhein-Westfalen. Die knapp 700 Hektar umfassende Fläche, ein weiter Teil des gesamten Bruch-Gebiets, stellt als sogenannter Retentionsraum jetzt ein riesiges Notbecken dar, das bei extremen Hochwasserereignissen bis zu 30 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen kann.Zur feierlichen Übergabe des Genehmigungsbescheides durch die Landesregierung für die Maßnahme zum Schutz mehrerer Zehntausend Menschen bei Hochwasser im Kölner Norden und in der gesamten Region, ist am Freitag Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, in den Kölner Norden gekommen.Der Grünen-Politiker überreichte auf dem das Gebiet umfassenden Rhein-Deich das offizielle Dokument für den Abschluss der Planfeststellung für das Projekt aus dem Jahr 2016 an Ulrike Franzke, Vorständin der für Planung, Bau und Betrieb der künstlich geschaffenen Überschwemmungsfläche zuständigen Stadtentwässerungs-Betriebe Köln (Steb).Alles zum Thema Henriette RekerAuch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sowie Thomas Wilk, Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln, waren vor Ort und bekundeten die laut Reker „enorme Bedeutung des Vorhabens für die Menschen“ und die Gewährleistung ihrer Sicherheit vor der „immensen und mitunter zerstörerischen Kraft des Wassers“, wie Wilk mit Bezug auf die Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal 2021 ergänzte.Das Hochwasser-Entlastungsgebiet kann Überflutungswellen um 17 Zentimeter senkenDie Einrichtung des neuen Retentionsraums soll es bei Rhein-Hochwasser ermöglichen, die Spitzen von seltenen – aber wie bei den extremen Hochwässern 1993 und 1995 durchaus möglichen – Überflutungswellen am Rhein um bis zu 17 Zentimeter zu kappen. Dafür werden umgrenzende Bauwerke wie Deiche, Dämme und Pumpwerke geschaffen, die ein kontrolliertes Fluten und später wieder Ablassen des Wassers auf einer Fläche von insgesamt exakt 670 Hektar ermöglichen.„Wir können dieses Becken wie eine Badewanne steuern – mit einem Riesen-Schutzeffekt für die Menschen. Das hilft nicht nur Köln, sondern auch allen Rheinunterliegern – bis in die Niederlande“, sagte Krischer. Durch Begradigung und Verbau hätten viele Flüsse in den vergangenen Jahrhunderten ihre natürlichen Überschwemmungsbereiche verloren, so der Minister weiter. Für einen besseren Hochwasserschutz sei es darum essenziell, „den Flüssen durch Maßnahmen wie diese sowie Renaturierungen wieder Raum zu geben“, führte Krischer aus.Der Retentionsraum Worringen ist der letzte große Schritt des „Aktionsplans Hochwasser“Wenn die Wasserstandsvorhersage im Stadtgebiet unter dem Titel „Kölner Pegel“ künftig eine Höhe von mindestens 11,70 Meter erreicht und eine Hochwasserwelle von mehr als 11,90 Metern prognostiziert wird, dann soll der Retentionsraum in Worringen gezielt geflutet werden. Mit 22 Stunden Fülldauer des Gebiets schafft das im Ernstfall sowohl für die Menschen, als auch für die vor Ort ansässigen großen Unternehmen zusätzliche Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen, weitere Maßnahmen wie Bergungs- und Rettungsaktionen zu initiieren.„Die Stadtentwässerungsbetriebe haben die Schutzmaßnahmen kontinuierlich erhöht, die gesamte Hochwasserschutzlinie entlang des Rheins wurde verstärkt und der Retentionsraum in Langel ist bereits in Betrieb“, betonte Henriette Reker. Mit dem Retentionsraum Worringen folge jetzt der letzte große Schritt des „Aktionsplans Hochwasser“, der im Rahmen der Klimafolgeanpassung der Stadt Köln umso dringlicher geworden sei, so die Oberbürgermeisterin weiter.Die Planungen stoßen nicht nur auf BegeisterungNach dem Ratsbeschluss von 2006 und dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens liegt damit nun die Genehmigung durch die Bezirksregierung Köln vor. Der Regierungspräsident begründete am Freitag die lange Projektdauer mit dessen hohen Komplexität: „Bei einem Vorhaben dieser Größe sind vielfältige Belange zu beachten, etwa Fragen des Wassermanagements und der Bauausführung, Auswirkungen auf Nutzungen und das Naturerleben und Naturschutzaspekte“, führte Wilk auf.Indes stößt der neue Retentionsraum nicht nur auf Begeisterung: Zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins (BV) Worringen und einer daraus entstandenen Bürgerinitiative gegen das Vorhaben hatten sich vor Ort versammelt, hielten Plakate hoch und kritisierten, dass sie „die Leidtragenden des Projekts“ seien, wie Anwohnerin und BV-Mitglied Andrea Roßmar dieser Zeitung sagten.Die Stadtentwässerungsbetriebe übernehmen Planung, Bau und späteren Betrieb der AnlageDie Steb Köln haben für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ein Büro in Worringen eröffnet, und hätten mit Infoabenden und Austausch gezielt Anlaufstellen für Sorgen und Kritik geschaffen, hieß es seitens der Projektverantwortlichen. Auch während der nun beginnenden detaillierten Ausführungsplanung und der Vergabe der Bauleistungen, die ab 2027 bis 2034 stattfinden sollen, würde weiterer Austausch ermöglicht und Transparenz geschaffen.Die Dimension und Maßnahmen für die Anlage des Retentionsraumes erläuterte Vorständin Ulrike Franzke: „Zur Realisierung sind unter anderem Deiche, Hochwasserschutzwände sowie Ein- und Auslassbauwerke zur gezielten Steuerung des Hochwassers erforderlich. Mit 30 Jahren Erfahrung im Hochwasserschutz übernehmen die Steb Köln die Planung, den Bau und den späteren Betrieb des Retentionsraums Worringen.“ Das Land NRW leistet neben dem Bund einen erheblichen Anteil an der Finanzierung des Projekts mit geplanten Kosten in Höhe von 226 Millionen Euro, sowohl zur Ertüchtigung des Rheindeichs zwischen Worringen und Chorweiler als auch für den Bau des dahinter liegenden Retentionsraums.Weitere Informationen zum Hochwasserschutz in Köln und der Arbeit der Steb im Internet. https://steb-koeln.de #### Köln fehlen bis 2029 fast 250 Millionen Euro – für Lindweiler und Chorweiler ist das ein Alarmsignal Die neue Steuerschätzung verschärft die Finanzlage der Stadt Köln deutlich. Bis 2029 muss die Stadt nach aktueller Einschätzung mit fast 250 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als bisher geplant. Für Lindweiler und den gesamten Stadtbezirk Chorweiler könnte das besonders harte Folgen haben. Köln steht finanziell noch stärker unter Druck als bisher angenommen. Nach den im Finanzausschuss vorgelegten Zahlen muss die Stadt in den Jahren 2026 bis 2029 mit insgesamt 247,7 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als bislang im Haushalt eingeplant. Das bedeutet nicht, dass Köln „nur“ ein neues Loch von 247,7 Millionen Euro hat. Es bedeutet vielmehr: Zu den ohnehin schon geplanten Defiziten kommt voraussichtlich noch einmal fast eine Viertelmilliarde Euro hinzu. Die Grundlage dafür ist die neue Steuerschätzung vom Mai 2026. Das Bundesfinanzministerium hat die Ergebnisse der 170. Steuerschätzung am 7. Mai 2026 veröffentlicht; bundesweit wird gegenüber der vorherigen Schätzung mit einer schwächeren Entwicklung der Steuereinnahmen gerechnet. Als Gründe werden unter anderem schwächere Wachstumserwartungen, höhere Energiepreise und große wirtschaftliche Unsicherheiten genannt. Für 2026 erwartet die Bundesregierung nur noch ein reales Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. (Bundesministerium der Finanzen) Köln war schon vorher tief im Minus Die neue Schätzung trifft eine Stadt, deren Haushalt bereits vorher angespannt war. Im beschlossenen Haushaltsplan 2025/2026 stehen für 2025 Erträge von rund 6,06 Milliarden Euro Aufwendungen von rund 6,46 Milliarden Euro gegenüber. Für 2026 plant Köln mit Erträgen von rund 6,21 Milliarden Euro und Aufwendungen von rund 6,70 Milliarden Euro; nach Abzug eines globalen Minderaufwands von 45 Millionen Euro bleiben immer noch rund 6,66 Milliarden Euro an Aufwendungen. Vereinfacht gesagt: Die Stadt hat bereits eingeplant, mehr Geld auszugeben, als sie einnimmt. Nun fällt die Einnahmeseite noch schlechter aus als gedacht. Nach den vorgelegten Zahlen verschlechtert sich die Planung gegenüber dem bisherigen Haushalt voraussichtlich um: 2026: minus 59,6 Millionen Euro 2027: minus 52,0 Millionen Euro 2028: minus 63,0 Millionen Euro 2029: minus 73,1 Millionen Euro Zusammen ergibt das die genannten 247,7 Millionen Euro weniger als bislang erwartet. Besonders problematisch: die Gewerbesteuer Der größte Unsicherheitsfaktor ist die Gewerbesteuer. Sie gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Unternehmen zahlen sie an die Kommune, in der sie wirtschaftlich tätig sind. Wenn Gewinne sinken oder die Konjunktur schwächelt, spüren Städte das oft direkt. Für 2026 hatte Köln bei der Gewerbesteuer mit rund 1,803 Milliarden Euro gerechnet. Nach der neuen Schätzung werden nur noch rund 1,685 Milliarden Euro erwartet. Allein für 2026 ergibt sich damit ein Minus von 118,2 Millionen Euro. Bis 2029 summiert sich die Lücke bei der Gewerbesteuer nach den vorgelegten Zahlen sogar auf 556,3 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung. Dass das Gesamtminus am Ende bei 247,7 Millionen Euro liegt, hängt damit zusammen, dass andere Steuerarten teilweise besser ausfallen. So werden beim städtischen Anteil an der Umsatzsteuer höhere Einnahmen erwartet. Diese können die Verluste bei der Gewerbesteuer aber nicht ausgleichen. Was heißt das für Lindweiler und Chorweiler? Für Lindweiler und den gesamten Stadtbezirk Chorweiler ist diese Entwicklung besonders gefährlich. Denn hier geht es nicht nur um abstrakte Haushaltszahlen. Hier geht es um Schulgebäude, Kitas, Jugendangebote, soziale Einrichtungen, Verkehr, Grünflächen, Sicherheit, Sauberkeit und die Frage, ob ein ohnehin benachteiligter Stadtbezirk weiter abgehängt wird. Chorweiler gehört zu den Stadtbezirken, in denen soziale Belastungen besonders deutlich sichtbar sind. Die Stadt Köln weist für den Stadtbezirk Chorweiler im Dezember 2025 eine Arbeitslosenquote von 10,3 Prozent aus. Im Stadtteil Lindweiler lag sie bei 13,9 Prozent, im Stadtteil Chorweiler sogar bei 16,8 Prozent. (Stadt Köln) Auch bei der sozialen Grundsicherung zeigt sich die besondere Lage: Im Stadtbezirk Chorweiler bezogen im Dezember 2024 17,4 Prozent der Bevölkerung Regelleistungen der sozialen Grundsicherung. In Lindweiler lag die Quote bei 22,3 Prozent, im Stadtteil Chorweiler bei 35,3 Prozent. (Stadt Köln) Gerade Lindweiler ist seit Jahren auf gezielte Unterstützung angewiesen. Die Stadt Köln beschreibt den Stadtteil selbst als deutlich isoliert, weil er durch Autobahnen und Eisenbahnlinien begrenzt wird. Außerdem seien überdurchschnittlich viele Menschen in Lindweiler auf Leistungen des Jobcenters angewiesen; besonders betroffen seien Alleinerziehende und ihre Kinder. (Stadt Köln) Warum Kürzungen hier härter treffen als anderswo Wenn Köln sparen muss, trifft das nicht alle Stadtteile gleich. In wohlhabenderen Vierteln können manche Lücken eher privat aufgefangen werden: durch starke Fördervereine, Spenden, stabile Vereinsstrukturen oder Familien, die Nachhilfe, Freizeitangebote oder Mobilität selbst bezahlen können. In Lindweiler, Chorweiler, Seeberg, Blumenberg oder Volkhoven/Weiler ist das deutlich schwieriger. Hier sind viele Menschen stärker auf funktionierende öffentliche Infrastruktur angewiesen. Wenn Jugendangebote wegfallen, wenn Sanierungen verschoben werden, wenn soziale Projekte nicht verlängert werden oder wenn die Stadt bei Stadtteilentwicklung, Bildung und Beratung kürzt, entstehen hier weitaus größere Probleme als in ohnehin gut versorgten Stadtvierteln. Deshalb könnte die neue Steuerschätzung für den Stadtbezirk Chorweiler katastrophale Auswirkungen haben, wenn die Stadt nicht klar priorisiert. Gerade Stadtteile mit hohen sozialen Belastungen dürfen bei Einsparungen nicht nach dem Rasenmäherprinzip behandelt werden. Chorweiler braucht Schutz vor dem Sparkurs Die Stadt Köln steht vor schwierigen Entscheidungen. Das ist unbestritten. Doch aus Sicht von Lindweiler muss klar sein: Wer bei den Schwächsten spart, verschärft die Probleme von morgen. Der Stadtbezirk Chorweiler braucht Investitionen in Bildung, Betreuung, Jugendarbeit, soziale Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Aufenthaltsqualität und bezahlbares Wohnen. Fehlende Finanzmittel werden hier nicht einfach nur „spürbar“. Sie können dazu führen, dass sich bestehende Benachteiligungen weiter verfestigen. Die neue Steuerschätzung ist deshalb mehr als eine schlechte Nachricht für den Kölner Haushalt. Sie ist ein Warnsignal für den Kölner Norden. Wenn Köln jetzt sparen muss, dann darf das nicht zulasten der Stadtteile gehen, die ohnehin schon zu lange warten. #### Köln wächst — Kreuzfeld muss Wohnquartier werden, nicht Olympia-Kulisse Köln wächst weiter. Das ist erst einmal eine gute Nachricht: Unsere Stadt bleibt attraktiv, besonders für junge Menschen. Ende 2025 lebten 1.100.076 Menschen in Köln, 2.557 mehr als im Vorjahr. Entscheidend ist aber, woher dieses Wachstum kommt: Die Stadt wächst nicht aus sich selbst heraus, sondern durch Zuzug. 2025 standen 9.059 Geburten 10.123 Sterbefällen gegenüber; ohne neue Kölnerinnen und Kölner von außen würde die Stadt schrumpfen. Besonders die 18- bis unter 30-Jährigen sorgen mit einem Wanderungsplus von 9.449 Personen für Wachstum. Genau deshalb ist die Debatte um Kreuzfeld so wichtig. Wer die aktuellen Zahlen ernst nimmt, kann Wohnungsbau nicht weiter behandeln wie ein Projekt, das man beliebig verschieben, überformen oder an andere politische Prestigeziele koppeln darf. Köln braucht Wohnungen. Nicht irgendwann. Nicht als „Legacy“ nach einem Großereignis. Sondern planbar, bezahlbar und so schnell wie möglich. Die Stadt selbst beschreibt die Lage deutlich! Köln benötige dringend Wohnraum, der auch für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar ist; die Mieten auf dem freien Markt seien für viele Haushalte längst nicht mehr finanzierbar. Gleichzeitig stiegen die mittleren Angebotsmieten 2025 weiter, von 14,00 auf 14,70 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Das ist der reale Hintergrund dieser Debatte: junge Menschen, Familien, Beschäftigte, Auszubildende, Studierende und Normalverdiener konkurrieren um knappen Wohnraum in einer Stadt, die weiter Menschen anzieht. Kreuzfeld ist dafür eines der wichtigsten Projekte. Im Kölner Norden sollen auf rund 80 Hektar mindestens 3.500 Wohnungen sowie neue Arbeitsplätze entstehen. Genau solche Projekte braucht Köln: nicht nur einzelne Nachverdichtungen, sondern neue Quartiere mit Infrastruktur, Schulen, Kitas, sozialer Mischung, ÖPNV-Anbindung und bezahlbaren Wohnungen. Wer Kreuzfeld verzögert oder funktional auf ein anderes Ziel umsteuert, verzögert nicht irgendeinen Plan auf Papier, sondern konkrete Entlastung für den Kölner Wohnungsmarkt. Nun soll ausgerechnet Kreuzfeld Teil der Olympia-Bewerbung KölnRheinRuhr werden. Die Stadt schreibt, dort seien ein Olympisches und Paralympisches Dorf sowie ein temporäres Leichtathletikstadion vorgesehen. In der offiziellen Darstellung klingt das attraktiv: Olympia solle als Katalysator wirken, das Dorf später Wohnraum für rund 10.000 Menschen bieten, Infrastruktur beschleunigen und das Stadion in ein nachhaltiges Stadtquartier überführt werden. Aber genau hier liegt das Problem. Wohnungsbau darf nicht zur Nachnutzung eines Sportereignisses degradiert werden. Die zentrale Frage muss lauten: Was braucht Köln dauerhaft? Die Antwort ist klar: Wohnungen, bezahlbare Mieten, soziale Infrastruktur und eine verlässliche Entwicklung des Kölner Nordens. Ein temporäres Stadion für ein zeitlich begrenztes, international vermarktetes Großereignis darf dabei nicht Vorrang vor dauerhaftem Wohnraum bekommen. Olympia finanziert sich laut Stadt unter anderem über Sponsoring, Ticketverkäufe und Vermarktungsrechte; es ist also nicht nur Sportromantik, sondern ein hochkommerzielles Großprojekt mit öffentlichen Risiken und privaten Interessen. Auch das Wort „nachhaltig“ darf nicht alles überdecken. Ein Stadion wird nicht automatisch nachhaltig, nur weil es später anders genutzt werden soll. Nachhaltig ist vor allem das, was den Menschen in Köln dauerhaft hilft: bezahlbare Wohnungen, gute Verkehrsanbindung, funktionierende Schulen, Grünflächen, kurze Wege und soziale Infrastruktur. Wenn ein Olympia-Konzept zusätzliche Planungsanforderungen, neue Abhängigkeiten, Kostenrisiken oder Zeitdruck erzeugt, dann ist es kein Beschleuniger, sondern eine Bremse. Die Stadt selbst nennt für Kreuzfeld nach erfolgreicher Planrechtsschaffung einen voraussichtlichen Erschließungs- und Aufsiedlungszeitraum zwischen 2032 und 2040. KölnRheinRuhr bewirbt sich aber für 2036, 2040 oder 2044. Spätestens bei einem möglichen Austragungsjahr 2040 oder 2044 stellt sich daher die unbequeme Frage: Soll Köln wirklich dringend benötigten Wohnraum an den Zeitplan eines unsicheren Olympia-Projekts koppeln? Der DOSB entscheidet erst am 26. September 2026, welcher deutsche Standort international ins Rennen gehen soll. Danach wäre noch immer nicht sicher, ob Deutschland und dann KölnRheinRuhr den Zuschlag erhalten. Der Kölner Ratsbürgerentscheid hat eine Mehrheit für die Bewerbung ergeben, 57,39 Prozent stimmten mit Ja. Aber dieses Votum ist kein Blankoscheck dafür, Wohnungsbauziele in Kreuzfeld zu verwässern oder zu verschieben. Eine Zustimmung zur Bewerbung bedeutet nicht, dass jedes Detail der späteren Planung automatisch richtig ist. Gerade weil Köln als „Leading City“ besonders betroffen wäre, muss die Stadt jetzt glasklare Bedingungen formulieren: keine Verzögerung des Wohnungsbaus, keine Verringerung bezahlbarer Wohnungen, volle Kostentransparenz, verbindliche Zeitpläne und ein belastbarer Plan B für den Fall, dass Olympia nicht kommt. Köln wächst. Das ist keine theoretische Prognose, sondern gelebte Realität. Junge Menschen kommen in diese Stadt, weil sie hier studieren, arbeiten, leben und bleiben wollen. Wer ihnen eine Zukunft in Köln verspricht, muss auch den Wohnraum schaffen, der diese Zukunft möglich macht. Kreuzfeld darf deshalb nicht zur Kulisse eines temporären Sportereignisses werden. Kreuzfeld muss ein Stadtteil für Kölnerinnen und Kölner werden. Wohnungen sind keine Olympia-Nachnutzung. Wohnungen sind kommunale Pflicht. #### Köln-Blumenberg: Streit eskaliert – Mann in Mehrfamilienhaus niedergestochen Bei einer Auseinandersetzung soll ein 30-jähriger Mann einen 39-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt haben. #### Köln-Chorweiler: Angebote und Zielgruppen – Lindweiler Treff wird zum Diakoniepunkt Die Bezeichnung als Diakoniepunkt unterstreicht die Verbindung zum sozialen Netzwerk der evangelischen Kirche. #### Köln-Chorweiler: Bezirksvertretung macht Druck für Kita-Bau in Merkenich Köln-ChorweilerBezirksvertretung macht Druck für Kita-Bau in MerkenichVon Christopher Dröge01.08.2025, 13:59 Uhr 2 minIn Merkenich gibt es aktuell ein Kita-Problem. Die BV Chorweiler fordert mehr Initiative. (Symbolbild)Copyright: Friso Gentsch/dpaANZEIGEANZEIGEDie bisherigen Bemühungen der Verwaltung reichen nicht aus, so die Überzeugung der Bezirksvertreter: sie fordern schnellere Lösungen.Das Merkenich ein Kita-Problem hat, ist weder neu noch ein Geheimnis. Der Fröbel-Kindergarten Sternschnuppe in der Hildengasse ist seit geraumer Zeit die einzige Betreuungseinrichtung des Stadtteils und sein Platzangebot deckt den Bedarf bei weitem nicht – für Merkenicher Eltern ist es der Normalfall, auf Kindergärten in anderen Stadtteilen ausweichen zu müssen.Bürger und politische Vertreter des Kölner Nordens beklagen den eklatanten Mangel an ortsnahen Kinderbetreuungsplätzen seit Jahren, bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Ein Lichtblick zeigte sich im vergangenen Frühjahr bei der Bekanntgabe des Neubau-Projekts am Höfenweg: In dem geplanten neuen Quartier, dem die bisherigen Mehrfamilienhäuser weichen müssen, soll auch eine neue Kita angesiedelt werden. Bis diese jedoch den Merkenichern zur Verfügung steht, werden mehrere Jahre vergehen.Suche nach Kita-FlächenDie CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler gibt sich mit dieser Perspektive nicht zufrieden. In der Sitzung des Gremiums im vergangenen Mai hatte sie daher den Antrag gestellt, schnellstmöglich eine weitere Kita im Stadtteil Merkenich zu errichten. Die Stadt Köln dürfe sich auf den Plänen für den Höfenweg nicht ausruhen, sondern müsse selbst in Planung und Bau einer Kindertagesstätte einsteigen – um dies möglichst kurzfristig zu realisieren, verwies die Fraktion in ihrem Antrag ausdrücklich auf die Möglichkeit von provisorischen Containerlösungen.Als mögliche Standorte schlug sie das ehemalige Übergangsheim in der Causemannstraße oder das Areal entlang der KVB-Bahntrasse vor, wo zurzeit neue Wohngebäude entstehen. Auch Standorte in den weiteren Merkenicher Ortsteilen Rheinkassel oder Feldkassel könnten Abhilfe schaffen und sollten in Betracht gezogen werden, so die Fraktion. Ihr Antrag wurde letztlich ohne Änderungen beschlossen.In einer Stellungnahme in der folgenden Sitzung versicherte die Verwaltung, dass sie die Einschätzung bezüglich der Dringlichkeit weiterer Kita-Plätze für den Stadtteil teile und die Möglichkeit von Übergangslösungen durch Containergebäude prüfe. Auch die vorgeschlagenen Grundstücke würden geprüft, auf dem Grundstück des früheren Übergangsheims in der Causemannstraße sei jedoch bereits eine Filiale eines Nahversorgers geplant – dessen Planungsverfahren sei bereits zu weit fortgeschritten, als dass das Vorhaben noch um eine Kita erweitert werden könne.Dafür komme jedoch ein anderes städtisches Grundstück in der Causemannstraße infrage, da die dort befindlichen Mehrfamilienhäuser marode seien und die Fläche mittelfristig für eine Neubebauung infrage komme. Für das Areal der Bahntrasse prüfe die Verwaltung die Möglichkeit einer Kita-Ansiedlung entlang eines geplanten Radwegs, doch befänden sich die benötigten Flächen nicht in städtischem Besitz, was eine kurzfristige Umsetzung erschwere. Das erschwere auch die Suche nach Flächen in den übrigen Ortsteilen. #### Köln-Chorweiler: Bürger kündigen Klage gegen geplante Klärschlammverbrennung in Merkenich an Die Bezirksregierung Köln hat den Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage teilweise genehmigt – ein Merkenicher Verein will juristisch dagegen vorgehen. #### Köln-Chorweiler: Das Chorweilerbad soll einen Beirat bekommen Auf „Basis der Erfahrungen aus bisherigen Bäderbeiräten“ empfahl die Kölnbäder GmbH jedoch, vor allem Bewerberinnen und Bewerber aus der Bürgerschaft auszuwählen, da die Interessen der Vereine bereits durch gesonderte Vertretende abgedeckt seien. Zwölf Personen hatten sich bis zum Ende der Bewerbungsfrist beworben, eine ausreichende Anzahl laut der Geschäftsordnung. Die Auswahl der drei Mitglieder aus dem Bewerberpool obliegt der Bezirksvertretung.Aufgabe der Bäderbeiräte ist es, die Geschäftsführung der Kölnbäder GmbH in Fragen sportlicher, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte des Schwimmbads zu beraten, für das sie jeweils zuständig sind. Zu den Angelegenheiten, in denen der Beirat Empfehlungen aussprechen kann, gehören etwa der Zugang verschiedener Nutzergruppen, Öffnungszeiten, die Abstimmung der Zeiten für Schulsport, Vereinen und der Öffentlichkeit.  Die Geschäftsführung ist daher verpflichtet, die Mitglieder der Beiräte auf Nachfrage in geeigneter Weise zu informieren. #### Köln-Chorweiler: Elterninitiative fordert Nachbesserung der Bus-Umleitung in Worringen Köln-ChorweilerElterninitiative fordert Nachbesserung der Bus-Umleitung in WorringenVon Christopher Dröge16.05.2025, 11:58 UhrLesezeit 3 MinutenGrundschüler, die den Überweg über Lievergesberg regelmäßig nutzen, haben die Fahrbahn auf eigene Faust mit einem Zebrastreifen versehen - ausreichend ist dies natürlich nicht.Copyright: David JungkANZEIGE ANZEIGE Seit Beginn der B9-Sanierung wird auch die Buslinie 120 umgeleitet – eine Elterninitiative warnt vor verschärfter Verkehrslage an den Grundschulen in An den Kaulen.Vor kurzem haben die Bauarbeiten für die angekündigte Sanierung der Neusser Landstraße auf ihrem Worringer Abschnitt begonnen: Seit Montag, 12. Mai, ist die Straße, die hier der Bundesstraße 9 entspricht, auf dem ersten Bauabschnitt zwischen Dornstraße und Kurzer Damm für den motorisierten Verkehr voll gesperrt. Der Pkw-Verkehr soll während der siebeneinhalb Monate der ersten Bauphase über umfangreiche Umleitungsstrecken abfließen, Lkw gleich auf der A57 bleiben, um Durchfahrten durch benachbarte Stadtteile wie Roggendorf/Thenhoven möglichst zu vermeiden. Umgeleitet wird auch die KVB-Buslinie 120 – anstatt über die Neusser Landstraße folgt diese nun einer Route durch den Ortskern.David Jungk, Vorsitzender der Elterninitiative „Sichere Schulwege für Worringen“, sieht diese Regelung kritisch: Denn die Umleitung führt auch durch die Straße An den Kaulen, in der sich die beiden Worringer Grundschulen befinden. „Bislang fuhr der 120er nur in einer Richtung durch die Straße, nun verkehrt er dort auch in entgegengesetzter Richtung. Das heißt, dass sich dort künftig mehrmals täglich Gelenkbusse begegnen und aneinander vorbei manövrieren müssen.“Mehr Verkehr, mehr Gefahren – Initiative fordert SchutzmaßnahmenEinmal in der Stunde passiere auch die Buslinie 885 der Dormagener Verkehrsbetriebe An den Kaulen, damit verkehrten dort künftig drei Buslinien. „Dafür ist die Straße nicht ausgelegt“, sagt Jungk, „Dazu kommen noch die Elterntaxis, der Verkehr der Anwohner und der Fahrzeuge der AWB. Und gleichzeitig wird die Straße von 500 Schulkindern frequentiert, von denen nicht wenige mit dem Fahrrad oder Roller kommen“. Sein Initiative fordert daher von der Stadt Köln sofortige Maßnahmen, um die Straße zum Schutz der Kinder zu sichern, etwa durch einen Verzicht auf Gelenkbusse, oder auch eine alternative Routenführung.Probleme der Routenführung der Umleitungen hätten sich auch in der Straße Lievergesberg gezeigt, die die Grundschüler queren müssen, um zu den Containergebäuden des ausgelagerten Teilstandorts der Schulen in der Bolligstraße zu gelangen. Karl Heinz Neunzig aus dem Vorstand des Worringer Bürgervereins, habe hier am ersten Tag der Vollsperrung ein dreimal höheres Verkehrsaufkommen als gewöhnlich registriert. „Wir vermuten, dass die Fahrer, von der B9 kommend, ein Umleitungsschild falsch interpretieren, denn der Lievergesberg soll nur Radfahrern als Umleitung dienen“, sagt Jungk, „sie sehen ein gelbes Schild und biegen kurzerhand ab.“Die Kreuzung mit dem Fußweg, über den die Kinder zur Bolligstraße gelangen, ist durch die bis an die Fahrbahn reichenden Häuser schwer einsehbar – Jungk hatte daher schon vor dem Beginn der Sanierung angemahnt, dass der Übergang mit Warnungen vor kreuzenden Schulkindern beschildert werde.Zumindest in dieser Frage fand er bereits Gehör: Ein Vertreter des Amts für Verkehrsmanagement kündigte die zeitnahe Installation entsprechender Verkehrszeichen an den Zufahrten zum Lievergesberg an. #### Köln-Chorweiler: Freifallrutsche und Sandtheke für Spielplatz beschlossen Bei der Neugestaltung des kleinen Spielplatzes am Spreeweg in Chorweiler wurden Ideen und Anregungen von Kindern berücksichtigt. #### Köln-Chorweiler: Früherer 1.FC Köln-Trainer macht sich für KSV Heimersdorf stark Markus Anfangs lange Karriere im deutschen Fußballbetrieb nahm beim KSV Heimersdorf ihren Anfang – heute sorgt er sich um den Fortbestand des Vereins. #### Köln-Chorweiler: Haselnusshof in Heimersdorf wird 60 Jahre alt Köln-ChorweilerHaselnusshof in Heimersdorf wird 60 Jahre altVon Christopher Dröge10.07.2025, 18:02 Uhr 3 minSupermärkte, Apotheken und Restaurants wie der „Fürstenhof“: Der Haselnusshof ist immer noch Treffpunkt für die Heimersdorfer.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie Händler des Heimersdorfer Einkaufszentrums hatten es sich nicht nehmen lassen, den runden Geburtstag zu feiern. 60 Jahre ist es her, dass das Einkaufszentrum des Haselnusshofs im Zentrum von Heimersdorf eröffnet wurde – ein Anlass, den die Interessensgemeinschaft der ansässigen Ladenbetreiber mit einem Fest für Kunden und Nachbarn beging. Unter den Vordächern der Ladenzeilen hatten die Geschäftsleute ihre Stände aufgebaut, an denen sie Sonderangebote, kostenlose Proben oder auch kleine Spiele anboten – manche hatten ihren Platz aber auch Privatleuten überlassen, die die Gelegenheit nutzten, um Trödel zu verkaufen.Auch die in Heimersdorf ansässigen Vereine waren vor Ort, so etwa die Katholische Frauengemeinschaft, oder auch die 1. Kölner Mongolenhorde. „Heimersdorf hat ein sehr lebendiges Vereinswesen“, weiß Bernhard Weis aus dem Vorstand der IG Einkaufszentrum Heimersdorf, Leiter der Rewe-Filiale am Haselnusshof. „Damit sticht das Viertel aus den umliegenden Stadtteilen heraus.“Verändertes Kaufverhalten – Ortskern verliert an KundschaftWeis selbst ist „zugezogen“, wie er es ausdrückt, und noch nicht allzu lange am Heimersdorfer Standort tätig – seine Vorstandskollegin Hildegard Dick hingegen ist Alteingesessene: Bis im vergangenen Jahr betrieb sie die Metzgerei Dick, die 35 Jahre lang am Haselnusshof zu finden war. Zwar hatte sie das Geschäft bereits im vergangenen Jahr geschlossen, dennoch engagiert sie sich weiter ehrenamtlich für die IG.„Es hat sich viel verändert, daran besteht kein Zweifel“, sagt sie, wenn sie an die zurückliegenden Jahrzehnte denkt, „ganz wenige der Ladenbetreiber von früher sind noch dabei.“ Die Veränderungen des Einkaufsverhaltens der Kundschaft sind auch am Haselnusshof spürbar. „Die jungen Leute, die jetzt wieder verstärkt nach Heimersdorf ziehen, fahren größere Märkte außerhalb des Ortes an – da besorgen sie sich alles in einem Rutsch und kommen nicht extra wegen einer Metzgerei hierher.“Der IG gehe es deswegen darum, den Haselnusshof als lebendigen öffentlichen Ort zu gestalten. „Wir wollen nicht nur als Nahversorgungszentrum wahrgenommen werden, sondern auch Verweilqualität schaffen“, sagt Weis. Dass der Haselnusshof die Funktion eines traditionellen Marktplatzes erfüllt, zeigt sich auch an den Schaukästen, in denen Läden und Vereine ihre Termine ankündigen. „Im Moment haben wir die Idee, das zu modernisieren und eine digitale Stele zu installieren, auf der dann die Angebote der Händler und die Termine des Stadtteils in dem jeweiligen Monat angezeigt würden“, so Weis.Im Vergleich zu anderen Nahversorgungszentren leidet der Haselnusshof denn auch unter noch vergleichsweise geringem Leerstand. Dem beim Bau verwendeten Waschbeton, typisch für die 1960er und 70er Jahre, sieht man sein Alter inzwischen jedoch durchaus an. „Eine Modernisierung ist immer wieder mal im Gespräch, aber die Mühlen mahlen sehr langsam“, sagt Dick. „Bis dahin greifen wir zur Selbsthilfe und bessern kleine Schäden selbst aus.“ #### Köln-Chorweiler: Häuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werden Köln-ChorweilerHäuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werdenVon Christopher Dröge17.04.2025, 10:54 UhrLesezeit 3 MinutenDie Mietshäuser am Höfenweg sollen einem modernen Wohnquartier weichen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie fast ein Jahrhundert alten Mietshäuser sollen weichen. Dafür soll in dem neuen Merkenicher Wohnquartier auch eine Kita entstehen. Wie viele andere Stadtteile im Bezirk Chorweiler soll auch Merkenich ein neues Wohnquartier erhalten – allerdings nicht auf einer bisherigen Brachfläche am Ortsrand, sondern im zentral gelegenen Höfenweg.Nach einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan, den die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG beantragt hat, soll die bestehende Wohnbebauung des Abschnittes zwischen den Hausnummern 46 bis 76 erneuert und verdichtet werden – die bestehenden Gebäude müssen den Plänen weichen. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor, die diese in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen hatte.Neues Wohnquartier mit Kita geplantDie vier Mehrfamilienhäuser auf den betreffenden Grundstücken umfassen 34 Wohneinheiten und stammen aus den 1930er Jahren. Das hohe Alter ist den Häusern anzumerken – vor allem in Bezug auf die Wohnungsgrundrisse, den Schall- und Wärmeschutz, sowie der Barrierefreiheit entsprechen sie nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Eine Sanierung ist nach Einschätzung der Kölner Verwaltung nicht in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen durchführbar, das städtebauliche Konzept sieht daher den Abriss und Neubau der Gebäudezeile vor.Ersetzt werden sollen sie durch neue Wohngebäude mit jeweils drei Stockwerken und einem Staffelgeschoss. Neu hinzukommen sollen zwei weitere, kleinere Wohnhäuser hinter der bestehenden Häuserzeile – insgesamt soll das neue Gebäude-Ensemble so 72 Wohneinheiten umfassen. Der weitläufige, asphaltierte Garagenhof soll einem begrünten Innenhof weichen, der Spielmöglichkeiten für Kinder und weitere Begegnungsflächen bieten soll.Eine gute Nachricht für Merkenich aber ist vor allem das Vorhaben, im nordöstlichen Bereich des Areals eine neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen anzusiedeln – damit soll der eklatante Mangel an Kinderbetreuungsplätzen verbessert werden, unter dem der Stadtteil schon geraume Zeit leidet. Ein Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung ist ebenfalls vorgesehen.Mieterschutz und Ersatzwohnungen nach Abriss geplantFür die 34 Mietparteien, die die Häuser zurzeit noch bewohnen, ist dies möglicherweise nur ein geringer Trost, sie werden bis 2028 ausziehen müssen. „Manche der Mieter wohnen seit 50 oder 60 Jahren dort, das sollte nicht vergessen werden“, sagte Rainer Stuhlweißenburg, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung.Laut Stuhlweißenburg hatte es im Vorfeld unter den Bewohnern Unmut gegeben, da es versäumt worden sei, sie frühzeitig zu informieren. Die CDU habe daraufhin mit der Wohnungsbaugesellschaft Gespräche geführt, „weil wir wissen wollten, wie mit den Mietern umgegangen werden wird“, so Stuhlweißenburg.In den Gesprächen habe die Wohnungsgenossenschaft jedoch glaubhaft versichert, dass das Versäumnis bedauert werde und dass man die Mieter inzwischen über die Pläne in Kenntnis gesetzt habe. Jede Mietpartei werde einen eigenen Ansprechpartner bekommen, auch soll diesen in den neuen Gebäuden eine Ersatzwohnung angeboten werden, sodass sie wieder an ihren alten Wohnort zurückziehen können, sofern sie das wünschen.Stuhlweißenburg begrüßte diese Bemühungen, die sozialen Nachteile für die angestammten Mieter abzufedern, „daher kann die CDU nach diesen Gesprächen dem Projekt auch zustimmen“, sagte er. Gerade die Pläne für eine Kita seien ein großer Pluspunkt, doch gab Stuhlweißenburg, zu bedenken, dass diese keine schnelle Linderung versprächen, denn bis diese in Betrieb gehe, würden fünf bis zehn Jahre ins Land gehen. „Wir brauchen früher eine neue Kita in Merkenich, das muss möglich sein. Die Stadt muss hier auch selbst aktiv werden“, sagte er.Die Verwaltung hingegen sieht das Planungsverfahren am Höfenweg als schnellsten Weg, eine Kita in Merkenich anzusiedeln, so Marie Kötterheinrich, eine Vertreterin des Stadtplanungsamtes. „Für das Vollverfahren rechnen wir mit drei Jahren“, sagte sie. „Ein Satzungsbeschluss ist bis 2028 machbar, anschließend kann der Bauantrag gestellt werden“. Mit dessen Bearbeitung und der eigentlichen Bauphase werden weitere Jahre vergehen. #### Köln-Chorweiler: Kabarett-Duo macht Musik aus Koffern im Bürgerzentrum Chorweiler Köln-ChorweilerKabarett-Duo macht Musik aus Koffern im Bürgerzentrum ChorweilerVon Christopher Dröge09.07.2025, 18:07 Uhr 2 minSprachlich gewitzt, musikalisch virtuos: Lucie Mackert und Peter Fischer sind als „Mackefisch“ auf den Bühnen der Republik unterwegs.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEMit Wortwitz und kreativem Instrumenteneinsatz zogen „Mackefisch“ im Bürgerzentrum Chorweiler Alltag und Gesellschaft durch den Kakao. Mackefisch reisen mit schwerem Gepäck: 80 Kilogramm bringt das Instrumentarium des Duos insgesamt auf die Waage. Das Gewicht spielt durchaus eine Rolle, denn auf ihrer Tour zu ihrem Programm „Komplizirkus“ reisen Lucie Mackert und Peter Fischer mit dem Zug durch die Lande.„Wenn man auf der Bühne sagt, dass man mit der Deutschen Bahn reist, erwarten alle, dass jetzt eine Pointe kommt, das kommt immer gut an“, meint Fischer, „also, im Gegensatz zur Deutschen Bahn“. Bei den Zuschauern im großen Saal des Bürgerzentrums Chorweiler erntet er dafür in der Tat Gelächter – angesichts der Unzuverlässigkeit der S-Bahnlinien an den Bahnhöfen des Bezirks weiß das Publikum, wovon er spricht.Kabarett mit KoffertrommelMackefisch machen Musik-Kabarett und untermalen ihre wortverspielten Texte über gesellschaftliche und alltägliche Themen mit einer beeindruckend vielfältigen Auswahl an Instrumenten, von E-Piano und Gitarre über Banjos und umfunktionierte Gameboys bis hin zu aus alten Koffern zusammengebastelten Trommeln – letztere machen den musikalischen Fuhrpark allerdings sehr „packbar“, wie Mackert sagt. „Die lässt sich nämlich nach wie vor als Koffer verwenden, also kommen die anderen Instrumente einfach in die Trommel, dann geht das mit dem Gewicht“, beruhigt sie diejenigen im Publikum, die um die Rückengesundheit der Beiden besorgt sind.Um Nachhaltigkeit sind sie nicht nur im Tour-Alltag bemüht, sie zieht sich auch als Motiv durch ihre Texte – allerdings eher mit Augenzwinkern, als erhobenem Zeigefinger. So in ihrem Lied über den Thunfisch, in dem Mackert ihre widerstreitenden Emotionen beschreibt, mit dem sie angesichts der durch massive Überfischung bedrohten Art vor ihrem Teller sitzt: „Bei jedem Bissen plagt mich das Gewissen“, dichtet sie, „hab auf dir rumgekaut, doch hab mit gemischten Gefühlen verdaut“.Beide beteuern, dass sie gleichberechtigt arbeiten, auch beim Songwriting. Das Lied „darüber, wie es ist, mit einer talentierten Frau zusammenzuarbeiten“, stammt denn auch von Fischer: „Ich hab’ deine Idee mal dem Chef präsentiert, der fand sie das Beste seit langem – ich auch, war ja auch von mir. Was guckst du denn jetzt so?“.Wenn sie direkt auf die Klimakrise zu sprechen kommen, wird der Humor dann doch etwas galliger. „Wir fahren auf eine Betonwand zu und denken: Ist da denn wirklich eine Wand? Kann man ja gar nicht zweifelsfrei erkennen, bei dem ganzen Smog“. Insgesamt jedoch lassen sich weder Band noch Publikum den Abend vermiesen. #### Köln-Chorweiler: Kreuzung im Gewerbegebiet Pesch wird umgestaltet Köln-ChorweilerKreuzung im Gewerbegebiet Pesch wird umgestaltetVon Christopher Dröge17.03.2025, 18:30 UhrLesezeit 2 MinutenBei der Umgestaltung soll die Rechtsabbiegerspur zurückgebaut werden, eine Ampel soll künftig den Verkehr regeln.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEEigentlich sollten die Arbeiten bereits im vergangenen Jahr beginnen – doch ein Privatgrundstück kam den Planern in die Quere.Das Pescher Gewerbegebiet dürfte zu den Orten im Bezirk Chorweiler mit dem höchsten Verkehrsaufkommen gehören – nicht nur aufgrund des Lieferverkehrs der dort ansässigen Betriebe: auch ein Baumarkt, mehrere Supermärkte und weitere Kundengeschäfte sind dank der direkten Anbindung an den Chorweiler Zubringer und die Autobahn bequem mit dem Auto zu erreichen und ziehen Kundschaft auch von außerhalb des Bezirks an.Für diesen Andrang sind die Straßenverhältnisse nicht ausgerichtet, vor allem an der Kreuzung von Donatusstraße und Im Gewerbegebiet kommt es oft zu Rückstaus. Bereits 2022 war daher beschlossen worden, den Knotenpunkt umzugestalten: Die frei laufende Rechtsabbiegerspur soll verschwinden, eine Ampelanlage soll künftig den Verkehrsfluss der Kreuzung regeln. Auch der Bus- und Radverkehr soll neu organisiert werden.Grundstücksankauf als HindernisLaut des ursprünglichen Zeitplans sollten die Arbeiten im vergangenen Jahr zumindest schon begonnen worden sein, doch 2024 kam und ging, ohne dass Bauarbeiten an der Kreuzung zu verzeichnen gewesen wären. Die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler hatte daher nachgefragt, welche Gründe es für die Verzögerung gebe. Außerdem erkundigte sie sich, ob der vorgesehene Kostenrahmen gehalten werden könne – 2022 hatte die Verwaltung gut 1,7 Millionen Euro für die Umgestaltung einkalkuliert.In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung erfolgte die Antwort der Verwaltung: Dieser zufolge sind die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen, so etwa die Ausführungsplanung, der Markierungs- und Beschilderungsplan, sowie dessen straßenverkehrsrechtliche Anordnung. Um die Maßnahme umsetzen zu können, muss allerdings ein Grundstück angekauft werden, das sich noch in Privatbesitz befindet – die entsprechenden Verhandlungen und die Vertragsabwicklungen würden aktuell durchgeführt, so die Verwaltung.Sollten sich aus diesen Verhandlungen keine weiteren Verzögerungen ergeben, sei der Baubeginn nun für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Da mit einem Jahr Bauzeit zu rechnen ist, wird die Umgestaltung voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.Bislang geht die Verwaltung dabei nicht von wesentlichen Kostensteigerungen aus, allerdings könnten Kostenschätzungen aufgrund der Entwicklung der Preise und der aktuellen geopolitischen Lage nur „mit Unschärfe“ erstellt werden. Den Anwohnern soll während der Bauzeit ein Ansprechpartner des Amts für Straßen und Radwegebau zur Verfügung stehen. #### Köln-Chorweiler: Mehr Licht für Sportangebote in Parks in Lindweiler und Blumenberg Grünanlagen bleiben in Köln aus Naturschutzgründen grundsätzlich unbeleuchtet. Sportanlagen rechtfertigen jedoch Ausnahmen, argumentiert die BV Chorweiler. #### Köln-Chorweiler: Raserei in Heimersdorf – Anwohner beklagen Missachtung der Tempo 30-Zone Köln-ChorweilerRaserei in Heimersdorf – Anwohner beklagen Missachtung der Tempo 30-ZoneVon Christopher Dröge14.05.2025, 12:00 UhrLesezeit 3 MinutenFahrer, die vom Chorweiler Zubringer kommen, ignorieren oft die Tempo 30-Regelung.Copyright: Christopher DrögeANZEIGE ANZEIGE Eigentlich ist die Nettesheimer Straße in Heimersdorf eine Tempo 30-Zone - doch kaum ein Kfz-Fahrer hält sich daran, berichten Anwohner.Die Nettesheimer Straß ist eine ruhige Gegend, wie sie für Heimersdorf typisch ist: In ihrem südlichen Teil finden sich Gärten, Einfamilienhäuser und die Außengelände mehrerer Vereine. Im nördlichen Bereich führt sie an einem dicht bebautem Wohngebiet vorbei, wo in den vergangenen Jahren viele junge Familien heimisch geworden sind. Die gesamte Straße ist eine Tempo 30-Zone, dennoch kocht unter den Anwohnern in jüngerer Zeit das Thema Verkehr verstärkt hoch: In den sozialen Medien häufen sich Berichte über Raser, Beinahe-Zusammenstöße und anderen brenzlige Situationen.Tempo 30 ignoriert: Anwohner besorgt wegen RasereiLaut Anwohnerin Salvina Tuzzea sind diese in der Nettesheimer Straße an der Tagesordnung. „Die fahren wie die Bekloppten hier“, sagt sie, „wenn sie von der Ausfahrt des Mercatorwegs her kommen, bremsen die wenigsten wirklich ab. Dabei wohnen hier wirklich viele kleine Kinder, das war früher nicht so“. Eine weitere Passantin wohnt zwar nicht selbst an der Nettesheimer Straße, ist jedoch dennoch regelmäßig vor Ort. „Ich bringe häufiger meine Tochter zu ihrer besten Freundin, die hier wohnt. Ich begleite sie dabei jedes Mal bis zur Haustür – Kinder kannst du hier nicht alleine lassen. Tempo 30 kennen die Fahrer hier nicht“, sagt sie.Stimmen wie diese hatten auch Inan Gökpinar, den Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, auf das Problem aufmerksam gemacht. Seiner Einschätzung nach liegt das Problem mit an den straßenbaulichen Gegebenheiten. „Die Straße wird eben nicht nur von Anwohnern befahren, es gibt hier einen Durchgangsverkehr“, so seine Beobachtung. Denn die Nettesheimer Straße ist sowohl an den Chorweiler Zubringer angeschlossen, als auch an die Mercatorstraße. „Viele nutzen die Verbindung als Abkürzung. Ich habe hier in ein paar Minuten schon zehn ortsfremde Nummernschilder gezählt“, sagt er. Das Schild, das die Tempo-30-Zone ausweist, werde von den vom Zubringer kommenden Fahrern oft übersehen.Auch der Zuschnitt der Fahrbahnfläche führe zu gefährlichen Verhalten: Im Bereich der Anbindung an die Mercatorstraße, etwa in der Mitte der Straße, ist der Straßenraum sehr großzügig bemessen, die Fahrbahnen sind breit – zu den beiden Enden hin werden sie jedoch schmaler. „Die Pkw vom Mercatorweg fahren um die Kurve und dann ohne wirklich abzubremsen weiter in Richtung des Wohngebiets. Da wird die Fahrbahn eng, und hier kommen ihnen dann die Fahrzeuge vom Zubringer entgegen.“Anwohner fordern Maßnahmen zur Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung – Gökpinar meint, am erfolgversprechendsten seien moderne Bremsschwellen. Zwar ist ihm bewusst, dass „Bremshügel“ seit einem Beschluss des Kölner Stadtrats nicht mehr verbaut werden, dennoch plant er, in der Bezirksvertretung einen entsprechenden Antrag einzubringen. „Es ist schließlich eine Angelegenheit des Bezirks.“ #### Köln-Chorweiler: Rhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreiben Köln-ChorweilerRhein-Energie will in Esch mit Photovoltaik Wasserwerk betreibenVon Christopher Dröge15.02.2025, 10:03 UhrLesezeit 3 MinutenAuf diesem umzäumten Gelände in Esch will die Rhein-Energie eine großflächige Photovoltaik-Anlage errichten.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEDie Rhein-Energie möchte in Esch eine Photovoltaik-Anlage errichten. Diese soll vor allem dem Betrieb des nahen Wasserwerks dienen. Dank seiner vergleichsweise dünnen Besiedlung und weitläufiger Freiflächen könnte dem Kölner Norden zukünftig eine hervorgehobene Rolle bei der Energie-Erzeugung auf dem Stadtgebiet zufallen: Nachdem die Rhein-Energie bereits vor zwei Jahren im Bezirk Chorweiler zwei Flächen im Bereich der Rheindörfer und an der Stadtgrenze zu Dormagen identifiziert hatte, die sich potenziell für den Bau von bis zu 13 Windenergie-Anlagen eignen – ob und wie viele Anlagen dort tatsächlich gebaut werden, wird zurzeit noch geprüft – soll nun nördlich von Esch auch eine großflächige Photovoltaik-Anlage entstehen. Die Anlage soll zwar gut 10.670 Quadratmeter Fläche einnehmen, viel zu sehen wird davon jedoch trotzdem nicht sein, denn als Standort sind zwei von insgesamt sechs Versickerungsbecken vorgesehen, die sich bereits im Besitz der Rhein-Energie befinden und der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Weiler dienen. Vier der in den 1950er Jahren installierten Becken befinden sich an der Thenhover Straße in direkter Nachbarschaft zur A57, das eingezäunte Areal ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich und von hohem Baumbestand umgeben, somit nicht von außen einsehbar.Photovoltaik-Module entstehen auf einer Fläche von 1260 QuadratmeternIn den Becken wird Rheinuferfiltrat zur Versickerung gebracht, um es durch die Sedimente darunter erneut zu filtern - dies funktioniert bis heute so gut, dass zumeist nur eines der Becken im Betrieb ist. Die Rhein-Energie sieht daher hier genug Spielraum, dass zwei der Becken mit Photovoltaik-Modulen überbaut werden könnten. Ein entsprechender Bauantrag wurde bereits bei der Kölner Bauaufsicht eingereicht. Die versetzt angeordneten Photovoltaik-Module sollen in den beiden östlichen Becken installiert werden, dafür sind Betonfundamente mit einer Fläche von 1260 Quadratmetern notwendig. Mit der künftig dort erzeugten Energie soll in erster Linie das gut 1,5 Kilometer entfernte Wasserwerk betrieben werden. Die Rhein-Energie rechnet mit einer Jahresleistung der Anlage von etwa 1,4 Gigawattstunden.Alles zum Thema RheinenergieZwar liegt das Areal im Bereich eines Landschaftsschutzgebietes, mit dem Beschluss des Naturschutzbeirats ist es jedoch von dem Bebauungsverbot des Landschaftsplans befreit. Einen Wermutstropfen gibt es aus ökologischer Sicht, denn in der eher monotonen Agrarlandschaft der Umgebung dienen der umzäunte Bereich und sein Bewuchs als Rückzugsort für Tier- und Pflanzenarten – eine Artenschutzprüfung etwa hatte ergeben, dass der Bluthänfling, eine Vogelart, hier sowohl gute Brutbedingungen als auch auf den Trockenwiesen der Beckensohle ein artspezifisch gutes Nahrungsangebot vorfindet. Durch die Bebauung geht dieser Lebensraum teilweise verloren, weshalb zur Kompensation in der Nähe ein Habitat mit dem bevorzugten Nahrungsangebot des Bluthänflings angelegt werden soll.Bei der Politik im Bezirk Chorweiler trifft das Projekt auf allgemeine Zustimmung. „Wir begrüßen, dass die Rhein-Energie hier einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten will“, sagte etwa Marc Kersten, Sprecher des Ortsverbands Köln-Chorweiler der Grünen – sein Parteifreund Wolfgang Kleinjans, Vorsitzender der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, hält die Lage für „optimal, weil sehr geschützt“. Auch Daniel Kastenholz, Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, hält den blickgeschützten Standort für besonders geeignet. „Wenn der erzeugte Strom dann auch noch dem Wasserwerk zugutekommt, ist das doch eine runde Sache“, findet er. Inan Gökpinar, Vorsitzender der SPD-Fraktion der BV, bewertet das Vorhaben ebenfalls positiv, der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen sei ein zentraler Beitrag zur Energiewende. Er mahnt jedoch an, die Anwohner nicht außen vorzulassen. „Wir müssen Bürgerinnen und Bürger, sowie die Bürgervereine, aktiv in den Entscheidungsprozess einbinden“, sagt er. #### Köln-Chorweiler: Spielplatz in Seeberg wird runderneuert Köln-ChorweilerSpielplatz in Seeberg wird runderneuertVon Christopher Dröge06.04.2025, 16:13 UhrLesezeit 2 MinutenZurzeit herrscht auf dem Spielplatz Magnolienweg gähnende Leere – das soll sich wieder ändern.Copyright: Christopher DrögeANZEIGESeit geraumer Zeit ist der Spielplatz am Magnolienweg nicht mehr als solcher erkennbar. Das soll sich künftig wieder ändern.Zurzeit bietet der frühere Spielplatz am Magnolienweg in Seeberg einen eher traurigen Anblick: Sämtliche Spielgeräte mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit abgebaut werden, mit der leeren Sandfläche lässt sich außer Buddeln wenig anfangen. Das soll sich nun aber wieder ändern, denn die Kinder- und Jugendverwaltung plant eine grundlegende Neugestaltung des Spielplatzes.Dabei will sie sich an den Wünschen der Zielgruppe orientieren und hatte daher zuvor Kinder, Eltern und weitere Interessierte per Aushang eingeladen, sich an den Planungen zur Gestaltung zu beteiligen. Bei einem Termin vor Ort waren Wünsche und Ideen gesammelt worden – dabei hatte sich gezeigt, dass die Kinder selbst vor allem verschiedene Klettermöglichkeiten bevorzugten und daher eine große Spielanlage wünschten, wie sie inzwischen auf vielen Spielplätzen zu finden ist. Die Eltern dagegen hatten ihre jüngeren Geschwister im Blick und pochten daher darauf, dass auch Spielmöglichkeiten für Kleinkinder geschaffen werden sollten.Spielplatzplanung: Wünsche von Kindern und Eltern im FokusDen Wünschen entsprechend wurde nun eine Planung erstellt, die der Bezirksvertretung Chorweiler in einer Vorlage vorgestellt worden war. Zentrales Element des Spielplatzes wird künftig eine großzügige Kletteranlage aus Robinienholz sein, die jüngeren und älteren Kindern gleichermaßen Spielmöglichkeiten bieten soll.Neben einer Rutsche soll die Anlage über zwei unterschiedlich hohe Rautentürme verfügen, die durch eine Brücke miteinander verbunden sein sollen. Beide Türme sollen mit Dreieckspodesten in unterschiedlicher Höhe ausgerüstet werden. Am kleineren der beiden Türme sind weiterhin verschiedene Sandspiele vorgesehen: Sandsiebe, eine drehbare Siebtrommel, ein Sandaufzug mit Sandrad und einer Ablaufrinne.Über die Brücke wird der höhere der beiden Türme erreichbar sein, der neben einer Rutschstange auch mit einer 2,45 Meter hohen Freifallrutsche ausgestattet sein soll. Über eine Kletterwand und eine Strickleiter kann der Turm auch von außen bestiegen werden. Zusätzlich zu dieser zentralen Kletteranlage sollen auch eine Doppelschaukel, ein Sitzkarussell und eine kleine Kugelbahn installiert werden. An die Eltern ist in Form einer Sitzbank gedacht.Leuchtende Farben wie Karminrot, Rapsgelb, und Hellrot-Orange sollen dafür sorgen, dass die Anlage schon von weitem zu sehen sein wird. Wann das sein wird, ist allerdings nicht klar – einen Zeitplan umfasst die Vorlage der Verwaltung nicht.  #### Köln-Chorweiler: Weg von der Konsole – Jugendliche angeln am Fühlinger See Köln-ChorweilerWeg von der Konsole – Jugendliche angeln am Fühlinger SeeVon Christopher Dröge25.06.2025, 18:37 UhrLesezeit 3 MinutenJugendbetreuer Roman Schacht (blaues T-Shirt) erklärte die einzelnen Bestandtteile der Angel und ihre Funktionsweise.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie Jugendgruppe des Angelsportgruppe Ford e.V. ist eine der größten in ganz NRW – und die Warteliste ist lang. Angeln steht im Ruf, ein sehr entspannendes Hobby zu sein: Man sitzt am Ufer, behält seine Leine im Auge, verhält sich ansonsten möglichst ruhig und wartet geduldig. Für Kinder und Jugendliche mit Bewegungsdrang klingt das nicht so interessant, möchte man meinen, doch weit gefehlt: Die Jugendgruppe der Angelsportgruppe (ASG) Ford etwa zählt 75 Mitglieder und ist damit eine der größten in Nordrhein-Westfalen. „Es gibt sogar eine Warteliste“, sagt Jugendleiter Torsten Thomas, „weil wir als ehrenamtliche Betreuer leider nur zu zweit sind, noch mehr Kids könnten wir gar nicht versorgen.“Im Rahmen des landesweiten Aktionswochenendes „NRW angelt“, an dem sich Neugierige ohne Fischereischein im Angeln ausprobieren können, hatte die ASG ihr Lager am See 7 des Fühlinger Sees aufgeschlagen. 35 Mitglieder der Jugendabteilung waren vor Ort, um mit ihren Betreuern Thomas und Roman Schacht Kindern und Jugendlichen die Grundlagen des Fischens nahe zu bringen.Und beim Ausholen immer darauf achten, dass niemand hinter euch stehtThomas Schacht, Betreuer in der Angelsportgruppe (ASG) von FordSchon allein die Angelleine mit der Rute auszuwerfen ist gar nicht so leicht, wie es aussieht, stellten viele fest. „Wenn ihr die Rute auswerft, müsst ihr mit den Zeigefingern loslassen, damit sich die Spule abrollen kann“, erklärte Thomas Schacht. „Und beim Ausholen immer darauf achten, dass niemand hinter euch steht.“  Alles zum Thema Fühlinger SeeDas möglichst zielgenaue Auswerfen des Angelköders ist tatsächlich ein eigener Angelsport, das sogenannte „Casting“, das auf dem Trockenen praktiziert wird. Bei einem Zielwerfen auf der Wiese oberhalb des Seeufers konnten sich die Teilnehmenden auch daran ausprobieren – eine Rangfolge gab es dabei nicht, dafür aber kleine Preise zu gewinnen, die von verschiedenen Angelvereinen gespendet worden waren.Am See 7 sind die Angler der ASG und ihr Nachwuchs regelmäßig zu finden. Hier fangen sie Hechte, Schleien, Karpfen, Welse und Zander – bei Anglern beliebte Großfische, die alle verschiedene Fangstrategien erfordern. „Hechte und Barsche beißen bei Spinnfischern an, die den Köder durchs Wasser ziehen. Karpfen und Schleien gehen den Ansitz-Anglern an den Haken“, sagt Thomas. Auch Grundeln und Sonnenbarsche ziehen sie aus dem Fühlinger See, diese werfen sie allerdings nicht wieder hinein. „Das sind eingeschleppte Arten, die die Brut der heimischen Fische schädigen“, erklärt Thomas.Auch für die jugendlichen Angler besteht der Reiz des Sports vor allem darin, „einen möglichst großen Fisch zu fangen“, sagt Thomas. Regelmäßig wird gemeinsam am Wochenende gezeltet, dann wird auch nachts geangelt.  „Nachts beißen die Fische besonders gern. Wenn dann einer einen am Haken hat, stehen alle drumherum und sind neugierig, was er herausziehen wird.“ Das Gemeinschaftserlebnis in der Natur ist für die Kinder eine wertvolle Erfahrung, findet Thomas. „Mir ist es vor allem wichtig, die Kinder von der Spielkonsole wegzubekommen“, sagt er. #### Köln-Heimersdorf: Haselnusshof soll besser erreichbar sein Köln-HeimersdorfHaselnusshof soll besser erreichbar seinVon Christopher Dröge26.06.2025, 16:04 UhrLesezeit 2 MinutenEin Zebrastreifen könnte den Haselnusshof mit der Bushaltestelle verbinden.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEWeil viele ältere Mitbürger mit dem Bus zum Einkaufen fahren, lässt die Bezirksvertretung jetzt die Möglichkeit eines zweiten Zebrastreifens prüfen. Der Haselnusshof ist das Nahversorgungszentrum von Heimersdorf – in der den Waschbeton-Charme der 1970er-Jahre ausstrahlenden Einkaufspassage findet man alles für den täglichen Bedarf. Gerade auch ältere Mitbürger, von denen überdurchschnittlich viele in Heimersdorf wohnen, kaufen dort ein. Nicht alle kommen jedoch zu Fuß, viele, die weiter abseits an den Rändern des Viertels wohnen, nutzen die Buslinie 125, die auf ihrer Route stadteinwärts direkt an der Haltestelle der Stadtbahn hält, von dort aus ist die Passage bequem zu erreichen. Möchten die Nutzer jedoch wieder zurück, müssen sie auf dem Weg zur Haltestelle der Gegenfahrrichtung einen umständlichen Umweg in Kauf nehmen – der bisher einzige Zebrastreifen dort führt nämlich auf die andere Seite der Zypressenstraße, so dass die Nutzer zunächst ein ganzes Stück die Straße entlang laufen müssen, bevor sie diese queren können, um dann wiederum zur Bushaltestelle Haselnusshof laufen zu können.SPD möchte zweiten ZebrastreifenDas ist eine erhebliche Erschwernis, vor allem für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, so die Einschätzung der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler. In der jüngsten Sitzung des Gremiums hatte sie daher per Antrag einen weiteren Zebrastreifen angeregt: So solle die Verwaltung prüfen, ob eine zusätzliche Fahrbahnquerung in Höhe des Durchgangs zum Innenbereich des Haselnusshofs neben dem Drogeriemarkt eingerichtet werden könne, die dem betroffenen Personenkreis den barrierefreien Zugang zur Bushaltestelle ermöglichen würde. „Die Einrichtung eines direkten Fußgängerüberwegs würde zu einer verbesserten Wegeführung beitragen und die Verkehrssicherheit nachhaltig erhöhen“, so der SPD-Antrag. Sollte die Prüfung der Verwaltung jedoch zu einem negativen Ergebnis kommen, werde sie gebeten, alternative Maßnahmen vorzuschlagen, die ebenso geeignet seien, die Bushaltestelle besser erreichbar zu machen.Eine solche brachte die parteilose Bezirksvertreterin Lilo Heinrich in die Diskussion ein: Sie fühlte sich durch den Vorschlag der SPD an die Kreuzung der Neusser Straße mit der Wilhelmstraße in Nippes erinnert. Eine spezielle Ampelschaltung, die den Fußverkehr von dem KFZ- und Radverkehr trennt, erlaubt den Fußgängern dort, die Kreuzung auch quer zu überqueren. „Eine solche Lösung fände ich auch für den Haselnusshof sinnvoll“, sagte Heinrich. Letztlich wurde der Antrag ohne Änderungen beschlossen.  #### Köln-Heimersdorf: KSV Heimersdorf wartet sehnsüchtig auf Platzsanierung Auf der Prioritätenliste steht der KSV Heimersdorf auf Platz 11, weiß Gökpinar. „Das klingt nicht schlecht, aber es gibt kein Signal, wann mit der Umsetzung zu rechnen ist“, sagt er. Eine Perspektive aber wäre bereits enorm hilfreich, meint Kowarowski. „Wenn wir den Eltern sagen könnten, in drei, vier oder fünf Jahren haben wir einen neuen Platz, wären wir zumindest nicht mehr so im Ungewissen.“ In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung hatte die SPD nun eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, welcher Zeitrahmen für Verbesserungen an den Platzverhältnissen zu erwarten sei.Denn die Nachfrage wird eher größer werden, meint Kowarowski: „In Heimersdorf findet gerade ein Generationswechsel statt, es gibt wieder viele junge Familien“, so Kowarowski. Auch würden die Grundschule Lebensbaumweg und die benachbarte Ursula-Kuhr-Schule den Platz gerne als Außensportgelände nutzen würden. „Die Lage ist unschlagbar und das Areal ist eigentlich viel zu groß, um es nur für Fußball zu nutzen“, sagt er, „man könnte wirklich eine tolle Anlage hieraus machen.“ #### Köln-Merkenich: Bezirksvertreter fordern Verbesserungen für Linie 12 Zahlreiche Ausfälle, lange Wartezeiten: Lokalpolitiker fordern eine bessere Taktung und Schienenersatzverkehr für die Linie 12. #### Köln-Merkenich: Mehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener Brücke Köln-MerkenichMehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener BrückeVon Christopher Dröge17.07.2025, 11:53 Uhr 2 minDie Dehnungsfugen wurden mit Blechen abgedeckt, die Überfahrt mit dem Rad ist nun deutlich ungefährlicher.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie tiefen Dehnungsfugen der neuen Leverkusener Brücke waren für Radfahrer nicht nur ein Ärgernis, sondern stellten auch ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Abdeck-Bleche schaffen nun Abhilfe.Seit Beginn des vergangenen Jahres steht die neu errichtete Leverkusener Rheinbrücke den Verkehrsteilnehmern wieder zur Verfügung – nicht nur dem motorisierten Fernverkehr der A1, sondern auch dem Fuß- und Radverkehr zwischen den beiden Rheinufern. Die kurze Verbindung zwischen Leverkusen und dem Kölner Bezirk Chorweiler wird von Anwohnern beider Seiten rege genutzt, etwa von Berufspendlern zwischen beiden Städten, die dadurch auf ihr Auto verzichten können oder von Merkenichern, die die Einkaufsmöglichkeiten auf der anderen Rheinseite nutzen.Doch auch wenn die neue Wegeverbindung deutlich breiter ist als die der alten Brücke, waren Radfahrende dennoch alles andere als glücklich. Grund für Frust lieferten die Dehnungsfugen der Brücke, die sich quer über den Weg zogen – denn diese bildeten so tiefe Rinnen, dass Radfahrer vor den Fugen abbremsen mussten, wollten sie unangenehme Schläge, Schäden oder gar Verletzungen vermeiden. Die Schwellen auf dem Brückenweg stellten so eine unverhältnismäßig große Gefahr dar.Sicherer radeln auf Leverkusener Brücke – Bleche entschärfen StolperfallenAuch Mattis Dieterich, Co-Vorsitzender des SPD-Bezirksverbands in Chorweiler und Vorsitzender des Ortsvereins Worringen, nutzt die Brücke regelmäßig als Radfahrer und kann daher aus eigener Erfahrung berichten. „Viele Menschen haben sich über die gefährlichen Dehnungsfugen geärgert, völlig zurecht. Da bekommen wir einen neu gebauten Radweg und direkt wieder ein Sicherheitsproblem“, sagt er. „Das kann nicht der Maßstab sein, wenn wir Menschen aufs Rad bringen wollen. Radverkehr braucht Sicherheit, Planbarkeit und gute Qualität“.Alles zum Thema Rheinbrücke LeverkusenGemeinsam mit dem Bürgerverein Merkenich, dem ADFC Köln, sowie den Parteifreunden der SPD Leverkusen hatte Dieterich mit der zuständigen Autobahn GmbH Kontakt aufgenommen und sich für eine Verbesserung der Bedingungen eingesetzt. Ende Juni waren ihre Bemühungen schließlich von Erfolg gekrönt: In die Vertiefungen wurden schützende Bleche und Matten eingesetzt, die eine Fahrt ohne gefährliche Erschütterungen ermöglichen. Diese sollen als Übergangskonstruktion dienen, bis eine dauerhaftere Lösung gefunden ist.Die Autobahn GmbH habe sich in der Sache sehr entgegenkommend gezeigt, sagt Dieterich anerkennend. Dennoch: Der ganze Vorgang zeige eine Lücke im Regelwerk für den Bau von Autobahnbrückenbauwerken auf, meint Dieterich. „Radwege und Dehnungsfugen, das ist ein Konflikt, der dort schlicht nicht bedacht ist“, sagt er. #### Köln-Merkenich: Mohlenweg in Langel – Einrichtung der Einbahnstraße lässt auf sich warten Seit 2022 bemüht sich die BV Chorweiler um die Einrichtung einer Einbahnstraße im Mohlenweg. Die Verwaltung möchte allerdings erst den Verkehr zählen. #### Köln-Merkenich: Startsignal für den Bau der Klärschlammverbrennungsanlage Erster Spatenstich am Ivenhofsweg: Die neue Anlage soll die Klärschlammentsorgung mehrerer Kommunen sichern. #### Köln-Worringen: Der „Mann mit dem Kölschglas“ feiert 70. Geburtstag Mit seiner humorvollen Art zeigte sich Bertoldt Jungk viele Jahre lang als Aushängeschild des Kölnmarathons. #### Kölner Jugendarbeit: Chorweiler Jugendliche stellen Graffiti im NRW-Landtag in Düsseldorf aus Kölner JugendarbeitChorweiler Jugendliche stellen Graffiti im NRW-Landtag in Düsseldorf ausVon Christopher Dröge29.11.2024, 14:30 UhrLesezeit 2 MinutenDie Ausstellung von Outline bringt ein Stück Chorweiler in den Düsseldorfer Landtag.Copyright: Puya BagheriDer Verein Outline bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. Ihre Werkschau ist nun im Düsseldorfer Landtag zu sehen.Seit gut neun Jahren ist der Verein Outline, in einem Ladenlokal in der Lyoner Passage ansässig und leistet mit Graffiti-Workshops und Hip-Hop-Kultur Jugendarbeit abseits üblicher Strukturen. Puya Bagheri, dem Gründer und Vorsitzenden des Vereins, ist es dabei ein besonderes Anliegen, Jugendliche auch an politische Vorgänge heranzuführen.„Wir versuchen sie dahin zu bringen, sich für Politik zu interessieren, damit sie merken, dass Politik ein Faktor in ihrem alltäglichen Leben ist“, sagt Bagheri. Nicht zuletzt dank dieses Aspekts erhielt die Arbeit des Vereins nun eine besondere Würdigung: Noch bis zum 12. Dezember ist eine Ausstellung von Werken Chorweiler Jugendlicher im Foyer der SPD-Fraktion im NRW-Landtag in Düsseldorf zu sehen.Jugendliche aus Chorweiler stellen im NRW-Landtag ausLena Teschlade (SPD), Landtagsabgeordnete des Wahlkreises, hatte Bagheri und die Jugendlichen des Vereins eingeladen, ihre Bilder in den Räumlichkeiten ihrer Fraktion zu präsentieren. „Im Zug der vergangenen Landtagswahlen hatten wir im Rahmen unserer Aktion „Meine Stimme zählt“ die Kandidaten mehrerer Parteien bei uns zu Gast. Lena ist dann letztlich gewählt worden und wir haben seitdem Kontakt gehalten“, erzählt Bagheri. „Die Idee für die Ausstellung kam letztlich von ihr.“Die Ausstellung zeige im Grunde ein Werkschau des Vereins aus den vergangenen neun Jahren, so Bagheri. „Mir war es wichtig, nicht nur Bilder von Jugendlichen zu zeigen, die jetzt gerade dabei sind, sondern auch die derjenigen, von vor ein paar Jahren, oder aus der Anfangszeit, die dem Jugendalter inzwischen entwachsen sind“, sagt er. „Wir zeigen hier sozusagen die Geschichte von Outline.“Durch die Auswahl aus dem gesamten Fundus der vergangenen Jahre demonstriert die Ausstellung auch, wie schnell sich Jugendkultur verändert. „Es gibt die klassischen Graffiti-Styles, aber auch von Comic-Stilen inspirierte Bilder, vor allem von japanischen Mangas und Animes“, sagt Bagheri. „Alle drei bis vier Jahre kommt eine neue Generation von Jugendlichen zu uns, die der Graffiti-Kultur ihren eigenen Stempel aufdrückt.“Viele der jugendlichen Teilnehmer waren mit Bagheri nach Düsseldorf gereist, um bei der Eröffnung der Ausstellung in der ungewohnten Umgebung des Landtags dabei zu sein. „Man hat ihnen angemerkt, wie stolz sie waren“, sagt Bagheri, „gar nicht mal so sehr darauf, dass ihre eigenen Bilder dort hängen, sondern weil sie so ihre Heimat Chorweiler repräsentieren können.“ #### Kölner Karneval: Mehr als 800 Jecke feierten bei den ausverkauften FIB-Sitzungen in Pesch Kölner KarnevalMehr als 800 Jecke feierten bei den ausverkauften FIB-Sitzungen in PeschVon Roland Meurer13.01.2025, 12:30 UhrLesezeit 3 MinutenGekonnt führte Sitzungspräsidentin Gertrud Meinert durch das mehrstündige Sitzungsprogramm in der Aula des Pescher Gymnasiums.Copyright: Roland MeurerDas Festkomitee Pescher Karneval begann die Saison mit zwei ausverkauften Sitzungen, unterstützt von 90 ehrenamtlichen Helfern.Pesch wie es singt und lacht. Mit zwei ausverkauften Sitzungen ist das Festkomitee Pescher Karneval (FIB) in die neue Karnevalssession gestartet. Mehr als 800 kostümierte Jecke waren zur 42. Auflage der beliebten FIB-Sitzungen in den „Pescher Gürzenich“ gekommen, wie Schatzmeister Heinz Hermann Eschen die Schulaula des Pescher Gymnasiums bei seiner Begrüßung nannte.Die Karten zu den beliebten Sitzungen seien bereits im November vergriffen gewesen, berichtete FIB-Präsident Alberto Correa Langer. „Viele Stammgäste besuchen uns jedes Jahr.“ Rund 80 Prozent kämen aus dem Kölner Norden. Ein Grund für den Erfolg der Sitzungsreihe, die traditionell immer am ersten Freitag und Samstag nach dem Dreikönigstag stattfindet, sei nicht zuletzt das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder des FIB, sagte Langer.Auftritt der KG Bedburger Ritter ‚Em Ulk‘ bei der Sitzung des Festkomitees Pescher Karneval in der Aula des Gymnasiums Pesch.Copyright: Roland MeurerAls Pendant zum Kölner Sessionsmotto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“ hatte das Pescher Komitee, ein Zusammenschluss der Vereine FC Pesch, IG Pescher Dienstagszug und des Bürgervereins, ihre Veranstaltungen mit „Mer losse Pesch blöhe“, überschrieben. Auch in diesem Jahr konnte Literatin Dagmar Sacha wieder zahlreiche bekannte Redner, kölsche Bands und Tanzgruppen für die beiden Sitzungen verpflichten.Zum Auftakt des rund vierstündigen Programms kündigte Sitzungspräsidentin Gertrud Meinert die Karnevalsgesellschaft Bedburger Ritter „Em Ulk“, an. Mit viel Tamtam zogen die rund 70 Ehrengardisten der Schloßstadt Bedburg inklusive Tanzcorps und Musikzug zu ihrem Pescher Debüt in den Saal ein. Die Folge: Knubbel-Engpass auf der Bühne. Kommentar der Sitzungspräsidentin: „Su vill Lück hatte mir he noch nie op d’r Bühn.“ Applaus, Tusch des Sitzungsorchesters Markus Quodt.Auftritt des Redner-Duos Willi und Ernst (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, r.) bei der Sitzung des Festkomitees Pescher Karneval in der Aula des Gymnasiums Pesch.Copyright: Roland MeurerDer musikalisch-tänzerische Start in den Abend war gelungen. Zwischen Bockwoosch, Mettbrütche, Kölsch vom Fass und Piccolöchen feierten die Gäste im liebevoll geschmückten Saal Redner wie den lallenden „Sitzungspräsident“ Volker Weininger – „Liebenärrnnenunnnarrn...“ oder die Koblenzer Kult-Rentner Willi und Ernst (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum), die eine Pointe nach der anderen aus der künstlichen Hüfte schossen und nach eigenen Angaben „noch zu haben sind“. Ob er auch mal nachdenke, bevor er spricht, wollte Willi von Ernst wissen. „Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage“, war die klare Antwort.Kölsche Bands bringen Saal zum Kochen„Es wird niemals besser als jetzt“, sang die Musikband Rabaue (auf deutsch: die Raufbolde) und brachte mit ihrem Insellied – „Ich möcht so gern mit dir allein auf einer kleinen Insel sein“, sommerliches Urlaubsflair in den winterlichen Sitzungssaal. Das Publikum stimmte ein, klatschte mit, fühlte sich wie auf Malle. Anders als bei den Songs der Räuber, Höhner und Bläck Fööss, die mit ihren kölschen Hits und Hymnen die Aula zum Kochen brachten.Für viel Bewegung auf der Bühne sorgte das Rheinische Tanzcorps „Echte Fründe“, das mit flotten Tänzen zu Sessions-Hits begeisterte. Krönender Abschluss der diesjährigen Karnevalssitzungen war der Auftritt der Stattgarde-Colonia-Ahoj-Crew in ihren maritimen Uniformen, die mit viel Getöse vom Sonnendeck ihres Stammbootes in die Schulaula wechselte.Fleißige Helfer im HintergrundFür einen reibungslosen Ablauf der beiden Sitzungen sorgten rund 90 ehrenamtliche Helfer aus den Reihen der Veranstalter. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums halfen bei der Vorbereitung und beim Aufbau des Sitzungswochenendes. „Ohne die fleißigen Helfer im Hintergrund und die seit vielen Jahren gute Kooperation mit der Schule, könnten wir die Sitzungen in dieser Form nicht veranstalten“, sagte FIB-Präsident Langer am Rand der Veranstaltung. #### Kölner Karneval: Prinz Peter V. regiert in Worringen Kölner KarnevalPrinz Peter V. regiert in WorringenVon Roland Meurer06.01.2025, 15:00 UhrLesezeit 3 MinutenPeter V. (Peter Schmidt) bei der Prinzenproklamation des Festkomitees Worringer Karneval im Worringer Vereinshaus mit Festkomitee-Präsident Holger Miebach (l.).Copyright: Roland MeurerIm Worringer Vereinshaus fand die glanzvolle Proklamation von Prinz Peter V. statt. Das närrische Oberhaupt gehört zur Grossen Karnevalsgesellschaft.Es gibt sie, die Bilder von Peter Schmidt im „halben Prinzenornat“, vor Jahren aufgenommen, anlässlich seines 50. Geburtstages. Im kleinen, privaten Rahmen inszenierte sein Verwandten- und Freundeskreis damals eine Prinzenproklamation für ihn, aus Spaß, als Geschenk zum 50. Oder, wie Worringens Festkomitee-Präsident Holger Miebach es formulierte, um ihm „das Ganze vorab schon mal ein bisschen schmackhaft zu machen“.Am Samstagabend wurde es dann ernst für den Deutsch-, Religions- und Sportlehrer vom Pescher Gymnasium. „Willkommen zur zweiten Proklamation“, begrüßte Miebach den designierten Prinzen Peter Schmidt (55) auf der Worringer Vereinshausbühne zur offiziellen Proklamation. Vor zwei Jahren hatten ihn die Mitglieder der Grossen Karnevalsgesellschaft Worringen (GKG) zum Narrenoberhaupt Worringens für die Session 2024/2025 gewählt. Schmidt, diesmal im vollen, rot-weißen Ornat, strahlt, genießt den Jubel seiner kostümierten Fans im Saal. Er sei „leider“ der einzige „Rut-Wieße“ in seiner Familie, beichtete Peter Schmidt seinem Volk. Der Rest seiner Family sei in der „konkurrierenden“ grün-weißen Worringer KG Immerfroh aktiv.Vortrag der elf närrischen Gebote durch Ehrenzugleiter und Ehrenrat des Festkomitees Worringer Karneval, Paul-Heinz Wirtz (r.)Copyright: Roland MeurerFahnenabordnungen der Worringer Karnevalsvereine, des Männer-Gesang-Vereins und des Ausschusses für den Kinderkarnevalszug begrüßten ihren neuen Chef mit Musik und Tamtam. Miebach würdigte die ehrenamtlichen Tätigkeiten Schmidts. Im Funkenkorps der GKG sei er groß geworden, habe sich später als Archivar, Pressesprecher und Vizepräsident besondere Verdienste erarbeitet. Schmidt, der für Sauerbraten, Buttercreme-Torte und schnelle Autos schwärmt, bedankte sich für die „tolle Begrüßung“, die „ewig in seinem Herzen bleiben werde“. Bei seiner Prinzenvorstellung im November hatte er seine Situation mit der Einschulung eines i-Dötzchen verglichen. Man sei nervös und gespannt auf das, was einen erwartet, sagte Schmidt damals. Jetzt verglich er die Situation mit der eines Schülers, der seine erste Klassenarbeit schreibt. Man sei trotz guter Vorbereitung immer noch nervös, „vielleicht noch viel nervöser als bei der Einschulung“. Der Saal fühlt mit, applaudiert heftig.Peter V. ist der 100. Prinz in der Worringer KarnevalsgeschichteZur offiziellen Proklamation überreichte Holger Miebach die Prinzenkette, Vorjahresprinz Markus Drescher von der KG Immerfroh übergab ein neu angefertigtes Prinzenzepter sowie die Prinzenstandarte. Worringens Bürgervereinsvorsitzender Kaspar Dick lieferte schließlich den symbolischen Ortsschlüssel. Peter V. ist proklamiert, führt nachweislich als 100. Worringer Prinz die Fastelovendsjecke bis Aschermittwoch durch die närrische Session. Begleitet wird er von einem zwölfköpfigen Hofstaat, darunter Standartenträger, Fotografen, Schatzmeister, Schlagersängerin, Hofnarr, Ehefrau und den beiden Töchtern des Prinzen, zwei Hofdamen und diesmal auch zwei Hofherren. Das sei ein Novum im Worringer Karneval, sagte Komitee-Präsident Holger Miebach zum Geschlechterausgleich im Hofstaat.Im Anschluss verkündete Paul-Heinz Wirtz, Ehrenzugleiter und Ehrenrat des Festkomitees Worringer Karneval (FK), die elf närrischen Paragrafen des Prinzen und erinnerte noch einmal an das Motto seiner Tollität: „Dat kann mer en der Schull nit liere, wie mir he Fastelovend fiere“. Wirtz erhielt später für seine jahrzehntelange Arbeit im Worringer Festkomitee von FK-Präsident Miebach den Verdienstorden des Festkomitees in Gold mit Steinen. Außerdem wurde Ingo Schauff, ehemaliger Brudermeister der Schützenbruderschaft „St. Johann-Baptist“, Köln-Roggendorf/Thenhoven, für sein langjähriges Engagement mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber ausgezeichnet.Der Prinzenschlager, individuell für jeden Worringer Prinzen neu komponiert, gehört im Worringer Karneval wie das Salz zum Ei. Marietta Wirtz (r.) trägt das musikalische Fastelovend-ABC für Prinz Peter V. vor.Copyright: Roland MeurerDer obligatorische Prinzenschlager, getextet und vorgetragen von Marietta Wirtz, begleitet von der Kapelle „Confetti“ und ihrem Leiter Peter Clemens, lud zum Mitsingen ein. Mit einem schmissigen Tanz eröffnete das Funkenkorps der GKG die „Festspiele am Hofe seiner Tollität“, wie Miebach das anschließende, mehrstündige Sitzungsprogramm, mit Sängern, Rednern, Tanzgruppen aller fünf Worringer Karnevalsgesellschaften und dem Männer-Gesang-Verein nannte. #### Kölner Norden abgehängt: Bezirksvertretung Chorweiler fordert Nachbesserung an Carsharing-Konzept Politiker aus Chorweiler sehen den Kölner Norden beim Carsharing-Ausbau im Hintertreffen und fordern, weitere Standorte im Bezirk zu prüfen. #### Kölner Norden: ÖPNV in Chorweiler – Ein Runder Tisch soll’s richten Kölner NordenÖPNV in Chorweiler – Ein Runder Tisch soll’s richtenVon Christopher Dröge08.12.2024, 14:00 UhrLesezeit 4 MinutenAm runden Tisch zum ÖPNV Chorweiler nahmen Vertreter aller antragstellenden Parteien – CDU, SPD, Grüne und Linke – teil.Copyright: Christopher DrögeIm Kölner Norden hakt es im ÖPNV an vielen Stellen. Bezirksvertreter beantragten daher einen Runden Tisch. Im Interview sprechen sie über die Gründe. Den Antrag auf einen Runden Tisch haben ihre Fraktionen gemeinsam gestellt – warum?Daniel Kastenholz (CDU): Wir haben eben das gleiche Interesse bei diesem Thema, das brennt allen unter den Nägeln.Inan Gökpinar (SPD): Die Idee kam tatsächlich aus der Seniorenvertretung. Wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken, haben wir schon oft gemeinsam Anträge gestellt, wenn es um den gesamten Bezirk ging.Alles zum Thema Kölner Verkehrs-BetriebeWolfgang Kleinjans (Grüne): Beim Thema ÖPNV versuchen wir am gleichen Strang zu ziehen, weil die Probleme ja nicht kleiner werden. Nicht nur die S-Bahn, auch immer mehr Busse fallen aus, das war früher nicht so.Runder Tisch zur Verbesserung des ÖPNV in ChorweilerWer soll beteiligt sein und welcher Zielsetzung soll der Runde Tisch dienen?Kastenholz: Wir wollen nicht nur die Verwaltung und die KVB an den Tisch bringen, sondern auch die DB Regio und die go.Rheinland. Die S-Bahnlinien sind für den Bezirk sehr wichtig und eben da haben wir diese extremen Ausfallquoten. Es geht nicht darum, Schuldige zu finden, sondern wir wollen vorwärtskommen. Natürlich wissen wir: Mehr zu fordern ist schwierig, gerade zurzeit, aber wenn wir die vorhandenen Strukturen besser organisieren könnten, wäre das ein großer Schritt. Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit, das wäre das Ziel.Gökpinar: Der Mobilitätsdezernent Ascan Egerer spielt ebenfalls eine zentrale Rolle, da er auch im Aufsichtsrat der KVB sitzt. Wir müssen unsere jeweiligen Fraktionen im Rat unter Druck setzen.Unter Verspätungen und Ausfällen im ÖPNV leidet ja das ganze Stadtgebiet. Worin bestehen die spezifischen Probleme in Chorweiler?Kleinjans: Unsere Situation ist nicht vergleichbar mit der in der Innenstadt. Dort geht man zu Fuß, wenn eine Linie ausfällt, oder fährt mit dem Fahrrad – das ist hier aber nicht möglich, die Wege sind wesentlich weiter. Von Chorweiler bis Worringen, das zieht sich. Es fehlen auch die Querverbindungen zwischen den Stadtteilen, die Buslinien laufen alle am zentralen Bahnhof Chorweiler zusammen.Lilo Heinrich (parteilos): Die Rheindörfer etwa sind noch weiter abgeschnitten, wenn man kein Fahrzeug hat, kommt man dort gar nicht weg. Das kann es nicht sein, es ist ein Stück Lebensqualität, das da verloren geht.ÖPNV-Probleme: Auswirkungen auf den Kölner NordenWie wirkt sich das konkret auf die Menschen im Norden aus?Gökpinar: Ich weiß von drei Escher Familien, die ihre Kinder während des Köln-Marathons anfeuern wollten. Von Esch bis in die Innenstadt haben sie geschlagene zwei Stunden und zehn Minuten gebraucht. In der Zeit bin ich mit dem Auto locker in Mainz.Kleinjans: Kindern sagt man, wenn der Bus nicht fährt, fährst du eben mit dem Fahrrad zur Schule. Wenn ich aber in Esch wohne und zum Gymnasium in Pesch will, fahre ich über unbeleuchtete Strecken. Das gibt es in der Innenstadt nicht.Klaus Hebert-Okon (Linke): Viele Berufstätige richten sich schon auf die Unzuverlässigkeit ein und fahren ein, zwei Bahnen früher los, denn sie könnten ja zu spät kommen. Auf der Arbeitgeberseite gibt es kein Verständnis dafür, die reagieren dann mit Abmahnungen. Das ist natürlich gerade für Familien eine schwere Situation, die Kinder in die Kita bringen müssen. Wenn Bus und Bahn so unzuverlässig sind, haut das nicht hin.Kleinjans: Wir haben im Bezirk kein Krankenhaus, ebenfalls kein Geheimnis ist der Mangel an Fachärzten in unserem Bezirk. Medizinische Einrichtungen sind für die meisten nur mit Bus und Bahn zu erreichen.Kastenholz: Im Endeffekt sitzt der ÖPNV an der Wurzel aller Probleme. Wir haben gerade über das Straßenbaumkonzept gesprochen, durch das viel Parkraum wegfallen würde – warum ist das ein Problem? Weil die Leute ihre Pkw nicht abschaffen können. Mittelfristig brauchen wir aufgrund von Kreuzfeld und den übrigen Neubaugebieten dringend einen dichter ausgebauten ÖPNV, sonst wird es nichts mit der Klimaneutralität.Auf welches Echo stoßen Sie mit ihren Bemühungen um den ÖPNV?Kastenholz: 2021 haben wir aus eigener Initiative einen Entwurf geliefert, wie man die Buslinien im Bezirk neu organisieren könnte. Da wurde uns schlicht gesagt, die Nutzerzahlen seien zu niedrig – aber wenn die Leute sich nicht auf den Bus verlassen können, nutzen sie ihn eben auch nicht.Gökpinar: Unsere Beschlüsse werden ignoriert, sowohl vom Aufsichtsrat der KVB, als auch vom Stadtrat. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Verwaltungsvertreter unseren Stadtbezirk und seine Stadtteile nicht kennen und sich nie damit auseinandergesetzt haben.Kleinjans: Beim Bürgerhaushalt haben wir Geld in die Hand genommen und gesagt: Bitte analysiert mal, wie man die Linie 12 verlängern kann. Davon haben wir nie wieder etwas gehört. Aber wir müssen dranbleiben, wir müssen die Entscheider zu uns in den Bezirk holen, damit sie selbst einmal die Erfahrung machen, drei Stunden Verspätung zu haben.Gökpinar: Darum suchen wir den Schulterschluss, auch mit anderen Institutionen, wie der Seniorenvertretung. Ich würde es auch begrüßen, wenn die Bürger ein Zeichen setzen würden, wie im vergangenen Jahr, als es um den Zustand der Schulen ging.Heinrich: Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir das gemeinsam tun, als Einzelkämpfer richtet man nichts aus. #### Kölner Oldtimer: Was den Mercedes-Kombi von Wilfried Giesen so besonders macht Kölner OldtimerWas den Mercedes-Kombi von Wilfried Giesen so besonders machtVon Tobias Christ28.06.2025, 09:44 UhrLesezeit 5 MinutenDer Job und schöne Kindheitserinnerungen führten Wilfried Giesen zum sogenannten T-Modell von Mercedes, dem ersten Serienkombi des Stuttgarter Herstellers.Copyright: ChristANZEIGEANZEIGE„Alte Liebe rostet nicht“: Der Kölner Wilfried Giesen stellt seinen Mercedes-Benz der Baureihe W 123 für unsere Serie über Oldtimer vor.Der erste Serien-Kombi von Mercedes ist eigentlich ein grundsolides Fahrzeug. Doch als Wilfried Giesen seinen Benz der Baureihe W 123 kaufte, hatten die Jahre deutliche Spuren hinterlassen. Die erste Fahrt von Köln nach Stuttgart überstand der Nobel-Transporter noch problemlos, dann ließen sich Rost und technische Probleme nicht länger verdrängen. Der Weg zum guten Zustand stand unter keinem guten Stern. Um es mit den Worten von Wilfried Giesen auszudrücken: „Es war ein Drama.“Typ: Mercedes-Benz W 123 280 TEBaujahr: 1984PS: 185Hubraum: 2746 ccmZylinder: 6Km/h max: 190Verbrauch: 12,5 LiterGebaute Exemplare: 199 500Neupreis: 63 976,80 D-MarkDeshalb habe ich ihn:Das hat berufliche und nostalgische Gründe. Mein Vater hat immer Mercedes gefahren und er hatte früher auch einen Mercedes W 123 in Olivgrün. Als Kind holte ich mir oft den Schlüssel, um mich auf den Fahrersitz zu setzen, Autofahren zu spielen und Radio zu hören. Das hat mich geprägt. Das ist der letzte Mercedes mit viel Chrom, der hat mir schon damals gut gefallen. Dass ich diesen Wagen kaufte, hatte aber mit meinem damaligen Job zu tun. 2007 arbeitete ich mit meiner IT-Firma für den Daimler-Chrysler-Konzern, der durch die Fusion von Mercedes-Benz und Chrysler entstanden war.Es dauerte Jahre, bis der Mercedes in dem Zustand war, der ihn heute glänzen lässt.Copyright: ChristAls sich die Möglichkeit ergab, auch für den Classic-Bereich von Mercedes tätig zu werden, wollte ich bei einem Treffen in Stuttgart mit den Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen. Um meine Verbundenheit mit dem Unternehmen zu demonstrieren, wollte ich aber unbedingt mit einem alten Benz vorfahren. Zufällig fand ich auch einen, der sich als Türöffner eignete.Der W 123 stand vor einer Werkstatt in Ossendorf, an der ich vorbeifuhr. Beim Anblick des Autos habe ich spontan eine Vollbremsung hingelegt. Das ist er, dachte ich mir. Mit dem Besitzer kam ich schnell ins Geschäft: Für 5000 Euro kaufte ich ihm nicht nur den Kombi ab, sondern auch einen Mercedes 190 und eine alte Mercedes-S-Klasse. Das mit dem Job hat auch noch geklappt.Das kann er:Die erste Fahrt von Köln nach Stuttgart war schon etwas Besonderes. Das ist ein rollendes Wohnzimmer, der Wagen ist wie eine Sänfte, der schwingt so vor sich hin. Lange Strecken sind überhaupt kein Thema. Der Mercedes-Vorstand hat sich lange gegen einen Kombi gewehrt, sowas war denen wohl zu profan. Aber dann ist ein echtes Prestigemodell daraus geworden. Die gute Verarbeitung merkt man allen Stellen. Dazu kommen in meinem Fall diverse Sonderausstattungen.„Das ist ein rollendes Wohnzimmer“, sagt Wilfried Giesen über seinen Edel-Kombi.Copyright: ChristAls Vorführwagen für eine Mercedes-Niederlassung in Köln hatte der Wagen fast alles an Bord, was man zusätzlich bestellen konnte. Allein die Extras haben etwa 20 000 D-Mark Aufpreis gekostet. Elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Alufelgen – alles dabei. Der Clou ist eine zweite Sitzbank für Kinder im Kofferraum. Das Auto bietet damit Platz für sieben Personen. Und wenn man die Sitze umklappt, entsteht eine zwei Meter lange, ebene Fläche. Da kann man sich ohne Probleme hineinlegen.Das kann er nicht:Trotz des großen Motors ist das Auto kein Sprinter. Man sollte ohnehin nicht zu sportlich in die Kurve gehen, denn die Sitze bieten kaum Seitenhalt. Dann kann man sich eigentlich nur noch am Lenkrad festhalten. Eine Schwäche ist auch seine Größe. Mit Anhängerkupplung ist der Benz fast fünf Meter lang. Damit ist es nicht leicht, einen Parkplatz zu finden.Das habe ich für ihn getan:Ich bin heute nur noch der Kümmerer des W 123. Nachdem der Job für Mercedes unter Dach und Fach war, ist meine Partnerin die offizielle Besitzerin geworden. Ihr ist es zu verdanken, dass der W123 nun mit Note 2 dasteht. Sie hat viel investiert. Es musste viel gemacht werden, dafür hatte ich weder die Zeit noch die Lust. Der Vorbesitzer hatte zum Beispiel Löcher in die Kotflügel gebohrt, um die Radläufe mit Chrom zu verzieren. Da er nicht an Rostschutz gedacht hatte, sind die regelrecht vergammelt. Also musste viel geschweißt werden. Außerdem fing der Motor an zu rasseln.Der Mercedes ist gut motorisiert, ein Sprinter ist er trotzdem nicht.Copyright: ChristDer Meister der Werkstatt, die den Ersatzmotor einbauen sollte, kannte sich sehr gut mit dem Mercedes aus, doch leider ist er im Restaurationsprojekt gestorben. Sein Nachfolger kannte sich weniger gut aus. Wäre ich nicht zufällig in die Werkstatt gekommen, hätte er ein Stück vom Schlossträger heraus geflext, um den Motor einsetzen zu können. Anschließend lief der Wagen wie ein Sack Muscheln, denn zu allem Überdruss waren auch diverse Unterdruckschläuche falsch angeschlossen worden.Wir haben den Wagen dann erstmal halbfertig ins Parkhaus gestellt, weil wir niemanden gefunden haben, der das Projekt beenden konnte. Erst nach drei, vier Jahren stießen wir auf die Rheinlandgarage, die in wenigen Wochen alles in Ordnung brachte. Seit 2018 ist der Wagen nun fertig.Das haben wir erlebt:Nach der Restaurierung waren wir beim Oldtimerfestival Rheinbach Classics. Da ist uns ständig einer hinterhergelaufen, der das Auto sofort kaufen wollte. Nach kurzer Beratschlagung haben wir das aber abgelehnt. Der Wagen war ja gerade erst fertig geworden, nach fast zehn Jahren Hin und Her. Jedes Mal, wenn wir mit dem Auto fahren, denken wir uns: Verkaufen? Nein, danke. Bei mir schwingt da auch immer noch die Nostalgie mit.Als Vorführwagen für eine Kölner Mercedes-Niederlassung hat der Benz viele Extras, darunter eine zweite Sitzbank für Kinder im Kofferraum.Copyright: ChristDas haben wir vor:Wir wollen einmal mit dem Benz nach Italien in die Toskana und die Schweizer und italienischen Seen besuchen. Das soll nächstes Jahr passieren. Das wäre die erste größere Urlaubstour mit dem Mercedes.Aufgezeichnet von Tobias Christ #### Kölner Schwimmbad freigegeben: Chorweilerbad öffnet wieder für Besucher Kölner Schwimmbad freigegebenChorweilerbad öffnet wieder für Besucher26.03.2025, 16:14 UhrLesezeit 1 MinuteDas Chorweilerbad ist nach mehreren Monaten wieder für Besucher geöffnet.Copyright: Alexander SchwaigerANZEIGEDas Bad war aufgrund technischer Mängel für vier Monate geschlossen. Die Wiedereröffnung verzögerte sich immer wieder.Nach mehrmonatiger Sanierung nimmt das Chorweilerbad an der Liller Straße am Donnerstag, 27. März, wieder den regulären Badebetrieb auf. Das Bad musste Ende November 2024 aufgrund technischer Mängel an der elektrischen Anlage der Badewassertechnik geschlossen werden. Die Reparaturen gestalteten sich aufwendig, da spezielle Ersatzteile eigens angefertigt werden mussten. Die Wiedereröffnung verzögerte sich dadurch immer wieder.Nach dem erfolgreichen Einbau war eine abschließende Tüv-Prüfung erforderlich, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Mit der nun erfolgten Freigabe durch das Bauaufsichtsamt wird der Betrieb wieder aufgenommen.Zuerst dürfen die Schul- und Vereinsschwimmer wieder ins Becken, donnerstags ist es zu diesem Zweck reserviert. Ab Freitag, 28. März, steht das Bad dann auch der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung. Das Schwimmbad hat freitags von 6.30 bis 8 Uhr für Frühschwimmer geöffnet. Samstags und sonntags ist das Bad von 9 bis 17.30 Uhr für alle Schwimmer geöffnet, montags von 6.30 bis 8 Uhr sowie von 16 bis 21.30 Uhr. Dienstags und mittwochs macht das Bad um 6.30 Uhr auf und schließt um 21 Uhr. (dip) #### Kölner Sparzwänge: Humboldt-Gymnasium wehrt sich erfolgreich gegen Modulbau-Stopp Der Schulausschuss und auch das Schuldezernat reagierten nun umgehend auf die Unruhe und setzten ein deutliches Stoppzeichen im Hinblick auf Sparmaßnahmen bei der so dringenden Sicherung von Schulplätzen. Kurzfristig zum Sitzungstag war eine Tischvorlage erstellt worden. Darin enthalten: der formale Dringlichkeitsbeschluss zur Planungsaufnahme zur Errichtung der Modulbauten für Unterrichtsräume sowie eine Turnhalle in Modulbauweise, außerdem der Baubeschluss. Mit Planung und Errichtung soll laut dem Beschluss ein Totalunternehmer durch die Gebäudewirtschaft beauftragt werden. „Da der notwendige Fertigstellungstermin bereits jetzt nur noch mit einem sehr engen Zeitplan überhaupt realisierbar ist, ist jede weitere Verzögerung zu vermeiden“, heißt es in der Begründung der kurzfristig vorgelegten Beschlussvorlage.Es braucht ein Signal aus der Politik, damit die Kämmerin nicht weiter auf der Bremse stehtStefanie Ruffen, schulpolitische Sprecherin der FDPSchuldezernent Robert Voigtsberger warb angesichts der drängenden Zeit um ein Votum des Schulausschusses. Nur so sei ein Ratsbeschluss noch in diesem Jahr möglich. „Es braucht ein Signal aus der Politik, dass wir das auf den Weg bringen wollen, damit die Kämmerin nicht weiter auf der Bremse steht“, betonte auch Stefanie Ruffen. Am Ende gab es nach kurzer Beratungszeit genau dieses: Der Ausschuss stimmte dem Beschluss einstimmig zu. Nun ist am 14. November der Rat am Zug, diesen Beschluss zu bestätigen.Schulleiter Wittka-Jelen zeigte sich erleichtert. „Das war sehr wichtig“. Er sei nun vorsichtig optimistisch, dass es mit dem Zeitplan doch noch klappen und die Schule weiter mit der Sechszügigkeit planen könne. #### Kölner SPD in der Krise: Intransparenz, Vertrauensverlust und interne Fluktuation Die Kölner SPD steht zunehmend in der Kritik – und das nicht nur von politischen Gegnern, sondern auch aus den eigenen Reihen und der Öffentlichkeit. Auslöser ist unter anderem der wenig transparente Umgang der Partei mit ihren Mitgliederzahlen. Auf eine einfache Anfrage reagierte die SPD nur unvollständig und ausweichend. Wichtige Vergleichswerte wurden nicht geliefert, teils nicht einmal zum angefragten Stichtag. Ein Vorgehen, das Fragen aufwirft – und Vertrauen kostet. Dabei geht es um mehr als nur Zahlen. Die zögerliche Kommunikation vermittelt den Eindruck, als habe die Partei etwas zu verbergen. Beobachter vermuten, dass die SPD möglicherweise ihre Position als mitgliederstärkste Kraft in Köln verloren haben könnte oder zumindest unter Druck steht, diesen Status zu halten. Sollte das zutreffen, wäre Schweigen jedoch die denkbar schlechteste Strategie – es wirkt unprofessionell und verstärkt den Eindruck politischer Unsicherheit. Hinzu kommt eine insgesamt angespannte Lage: Schlechte Umfragewerte auf Landesebene, ein wenig bekannter Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl und sinkende Mandatszahlen im Kölner Stadtrat zeichnen ein klares Bild. Zwar konnte die SPD mit dem Gewinn des Oberbürgermeisterpostens zuletzt einen wichtigen Erfolg verbuchen, doch dieser kaschiert nur oberflächlich die tieferliegenden Probleme. Fakt ist: Der Partei laufen in Köln zunehmend die Wählerinnen und Wähler davon. Doch nicht nur an der Wahlurne verliert die SPD an Boden – auch innerhalb der eigenen Strukturen zeigen sich deutliche Auflösungserscheinungen. Die Mitgliederzahlen scheinen nicht nur zu stagnieren, sondern real zu schrumpfen. Austritte übersteigen offenbar die Eintritte. Besonders sichtbar wird das auf lokaler Ebene: In der Bezirksvertretung Chorweiler ist die personelle Fluktuation bereits wenige Monate nach der Wahl auffällig hoch. Für eine frisch gewählte Vertretung ist das ein alarmierendes Signal und spricht nicht für stabile interne Verhältnisse. Gerade in einer Zeit, in der politische Lösungen für große gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen gefragt sind, braucht es Verlässlichkeit, Klarheit und Ehrlichkeit. Die Kölner SPD steht hier vor einer entscheidenden Weggabelung: Setzt sie weiter auf Abschottung und vage Kommunikation – oder gelingt es ihr, verloren gegangenes Vertrauen durch Offenheit und klare Positionen zurückzugewinnen? Eines ist klar: Ohne eine ehrliche Bestandsaufnahme und strukturelle Erneuerung wird es für die SPD in Köln schwer, langfristig wieder an Stärke zu gewinnen. #### Kölns geheimer Urwald: Hier leben kleine „Drachen“ – und kaum jemand weiß davon Kölns geheimer UrwaldHier leben kleine „Drachen“ – und kaum jemand weiß davonVon Susanne Rohlfing05.04.2026, 09:06 Uhr 5 minEine Wasserstelle im Worringer Bruch.Copyright: Alexander SchwaigerDer Schwanzlurch mit seinem gezackten Rückenkamm ist die größte Besonderheit in dem Naturschutzgebiet im Kölner Norden.ANZEIGEIm Worringer Bruch gibt es nur wenige Wege für menschliche Füße. Das ist gewollt. Hier liegt Kölns größter Urwald. Der Mensch soll lediglich vom Rand aus einen Blick hineinwerfen in das natürliche Chaos. Bäume und Sträucher wachsen, wie sie wollen. Massenhaft Totholz in verschiedenen Verfallsstadien bietet Lebensraum für eine große Variation an Arten. Und das aufgrund der Nähe zum Rhein stark schwankende Grundwasser lässt von Zeit zu Zeit Wasserflächen entstehen, die Lebensgrundlage für unter anderem den seltenen Kammmolch sind.  Urwald ist ein großes Wort. Gedanklich sind wir schnell am Amazonas oder in der sibirischen Taiga. Vielleicht auch in den Karpaten oder in unwegsamen Teilen Skandinaviens. Echter Urwald wächst seit eh und je ohne Einfluss des Menschen. Da kann der Worringer Bruch im Norden Kölns, zwischen Blumenberg und Worringen gelegen, nicht mithalten. In Deutschland gibt es keine großen, gänzlich unberührten Urwaldflächen mehr, Wälder werden hierzulande seit Jahrhunderten vom Menschen genutzt und gestutzt.Kölns Oberförster Michael Hundt (l.) und Stadtförster Daniel Zocher, der für den linksrheinischen städtischen Wald verantwortlich ist.Copyright: Alexander SchwaigerDeshalb setzt die Stadt Köln das Wort „Urwald“ auch in Anführungszeichen, wenn sie damit die Wildnis in Worringen beschreibt. Am Freitag waren Bürgerinnen und Bürger anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am Samstag (21. März) eingeladen, den Worringer Bruch mit Michael Hundt, dem Leiter des städtischen Forstbetriebs, zu erkunden. Wir sind ein paar Tage vorher mit ihm und seinem Kollegen Daniel Zocker, Stadtförster für den linksrheinischen Kölner Wald, durch Kölns größten Urwald spaziert und haben viel gelernt.  Alles zum Thema Gut LeidenhausenDer Worringer Bruch war ein Mäanderbogen des Rheins, bis sich der Fluss vor rund 8000 Jahren einen kürzeren Weg suchteDer Worringer Bruch war einst ein Mäanderbogen des Rheins, der vor rund 8000 Jahren einer natürlichen Begradigung zum Opfer fiel. Bei einem Hochwasser nahm der Fluss den schnelleren Weg und grub sich  ein neues Bett. Heute strömt der Rhein rund drei Kilometer östlich in Richtung Niederlande und der Worringer Bruch ist ein nahezu komplett verlandetes Feuchtgebiet, eine Aue.Am südöstlichen Rand des Worringer Bruchs gibt es eine 18,6 Hektar große Naturwaldzelle, die seit 1980 sich selbst überlassen wird. Das gesamte, etwa 164 Hektar umfassende Gebiet, wurde 1991 unter Naturschutz gestellt. „Aber bis um die Jahrtausendwende ist der Wald hier noch relativ normal bewirtschaftet worden, trotz des Naturschutzes“, sagt Kölns Oberförster Michael Hundt: „Wir haben vor allem die großen Pappelwälder langsam umgebaut.“Viel Totholz ermöglicht im Worringer Bruch eine große Biodiversität.Copyright: Alexander SchwaigerDiese stammten aus den 1950er Jahren. Damals habe man Bäume gesucht, die möglichst schnell verwertbares Holz liefern, erklärt Hundt: „Am Niederrhein auf den feuchten, nährstoffreichen Böden waren die Pappeln besser als Fichten.“ Heute stehen im Worringer Bruch wieder mehr Eschen, Eichen und Traubenkirschen. Dort, wo es besonders feucht ist, prägen Weiden und ihre aus umgefallenen Baumstämmen wachsenden Sprösslinge das Bild.    Seit 2001 ist der städtische Forstbetrieb Köln FSC-zertifiziert – große Jubiläums-Party im April am Gut Leidenhausen2001 ließ sich der städtische Forstbetrieb vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifizieren. Die internationale, unabhängige Organisation setzt Standards für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Dafür habe man sogenannte Referenzflächen ausweisen müssen, sagt Kölns Oberförster Michael Hundt: „Dort verzichtet man auf die Bewirtschaftung, um einen Anhaltspunkt zu haben, wie sich die Waldflächen natürlich entwickeln.“ Am 21. April wird dieses Jubiläum am Gut Leidenhausen groß gefeiert. Damals wuchs auch die nicht bewirtschaftete Fläche im Worringer Bruch. Und 2018 beschloss der Rat der Stadt Köln ein weiteres Naturwald-Projekt. „Wir haben 16 Prozent aller städtischen Waldflächen aus der Bewirtschaftung genommen und als sogenannte Naturwaldentwicklungsflächen ausgewiesen“, sagt Hundt: „Deswegen haben wir jetzt hier im Worringer Bruch Kölns größten zusammenhängenden nicht bewirtschafteten Wald.“ Kölns größten Urwald also. In der Naturwaldzelle gebe es Käfer, für die kein deutscher Name existiert, so selten seien diese hierzulande, sagt Hundt.  Die Kammmolch-Population im Worringer Bruch ist eine der größten in DeutschlandDie größte Besonderheit im Worringer Bruch ist die vom Grundwasserstand abhängige temporäre Wasserfläche. „Sie fällt immer wieder trocken, deshalb gibt es hier dauerhaft keine Fische“, erklärt Kölns Oberförster. Das ist gut für den streng geschützten Kammmolch, dessen Population im Worringer Bruch eine der größten in Deutschland darstellt. Zur Paarungszeit tragen die Männchen einen gezackten Rückenkamm, sie werden mehr als zehn Zentimeter lang und sehen aus wie kleine Drachen.An einem Gewässer mit Fischen überlebt der Kammmolch nicht, da seine Larven schneller gefressen würden, als sie sich entwickeln könnten. In Gewässern, die nur temporär auftreten, breiten sich jedoch keine Fische aus. „Der Kammmolch kann sich bis zu zehn, 15 Jahre in der Laubstreu verstecken und warten, bis es wieder nass wird“, sagt Hundt: „Dann freut er sich über das Wasser und marschiert los, um sich zu paaren.“ An diesem Tag im März ist vom Senfweg aus allerdings weit und breit kein Kammmolch zu entdecken.Ein Kammmolch-PärchenCopyright: dpa picture alliance / Arco Images GDie beste Zeit, um die kleinen Schwanzlurche zu beobachten, sei im Sommer, wenn die Jungtiere das Wasser verlassen, sagt Hundt. Dafür muss sich die Wasserfläche allerdings lang genug halten, und das ist im Zuge des Klimawandels bei immer wärmeren und trockeneren Sommern ein Problem. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Kölner Kammmolche nur zweimal reproduziert. „Das ist nicht toll, aber das ist auch noch kein Drama“, sagt Hundt: „In den 70er Jahren war es hier auch mal für 15 Jahre trocken, und der Kammmolch hat es überstanden.“Michael Hundt hat 1993 als Förster in Köln seine Arbeit aufgenommen. Dass die aktuell laufenden Naturwaldumgestaltungen zu langsam vorankommen, um mit dem fortschreitenden Klimawandel mitzuhalten, bereitet ihm Sorgen. Aber zumindest kann er sich in Köln auf eine baumfreundliche Bevölkerung verlassen. „Die Bereitschaft, für Baumpflanzungen zu spenden, übersteigt die Verfügbarkeit an freien Flächen“, sagt Hundt. Dennoch habe die städtische Kölner Waldfläche in den vergangenen zehn Jahren durch Zukäufe und Anpflanzungen um insgesamt 100 Hektar zugenommen.   #### Kölns Investitionslimit zeigt: Olympia wäre für Chorweiler ein finanzielles Risiko – und die Bewerbung schadet dem Stadtbezirk schon jetzt Die Stadt Köln steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Während Brücken, Schulen, Sportstätten, Museen und andere wichtige Infrastruktur vielerorts dringend saniert werden müssten, plant die Stadtverwaltung nun ein jährliches Limit für Bauinvestitionen. Ab 2027 sollen regulär nur noch 350 Millionen Euro pro Jahr für städtische Bauprojekte zur Verfügung stehen, ergänzt um eine Notfallreserve von 50 Millionen Euro. Bei 400 Millionen Euro jährlich soll also Schluss sein. Was auf den ersten Blick nach geordneter Haushaltsplanung klingt, ist in Wahrheit ein Offenbarungseid. Köln kann sich seine notwendigen Investitionen kaum noch leisten. Die Finanzlage wird von Kämmerin Dörte Diemert selbst als dramatisch beschrieben. Gleichzeitig werden Bauprojekte in Köln regelmäßig teurer, dauern länger und binden enorme Summen. Die Sanierung der Mülheimer Brücke etwa liegt bereits bei rund einer halben Milliarde Euro. Auch andere Großprojekte zeigen seit Jahren, dass Köln beim Bauen weder besonders schnell noch besonders kostensicher ist. Vor diesem Hintergrund wirkt die Diskussion über eine mögliche Olympiabewerbung nicht nur unrealistisch, sondern verantwortungslos. Gerade der Stadtbezirk Chorweiler müsste im Fall von Olympia mit einer extremen Belastung rechnen. Schon heute gibt es im Kölner Norden erhebliche Herausforderungen: fehlende Investitionen, sanierungsbedürftige Infrastruktur, Defizite bei Verkehrsanbindung, Schulen, Sportanlagen, öffentlichem Raum und sozialer Infrastruktur. Statt diese Probleme endlich entschlossen anzugehen, wird politische Energie in eine Bewerbung für ein gigantisches Sportfestival gesteckt, das absehbar neue Baustellen, neue Kosten und neue Belastungen mit sich bringen würde. Olympia wäre für Chorweiler kein harmloses Prestigeprojekt. Ein solches Ereignis würde massive Anforderungen an Verkehr, Sicherheit, Unterbringung, Veranstaltungsflächen, Sportstätten, Straßen, ÖPNV und Verwaltung stellen. Der Stadtbezirk müsste mit zusätzlichen Baustellen, Umleitungen, Flächenkonflikten und jahrelangen Eingriffen rechnen. Gleichzeitig ist völlig offen, wie Köln unter den jetzt bekannt gewordenen finanziellen Voraussetzungen überhaupt in der Lage sein sollte, die notwendige Infrastruktur rechtzeitig fertigzustellen. Die Antwort liegt auf der Hand: Unter diesen Bedingungen ist die Durchführung von Olympia in Köln, geschweige denn eine rechtzeitige Fertigstellung der dafür benötigten Infrastruktur, bereits heute vollkommen ausgeschlossen. Besonders bitter ist: Die Bewerbung schadet dem Stadtbezirk Chorweiler schon jetzt. Sie verschiebt die politische Aufmerksamkeit weg von den tatsächlichen Problemen der Menschen vor Ort. Während in Lindweiler, Chorweiler, Seeberg, Heimersdorf, Pesch, Esch, Auweiler, Merkenich, Fühlingen, Roggendorf/Thenhoven, Blumenberg, Volkhoven/Weiler und Worringen ganz konkrete Verbesserungen nötig wären, wird über olympische Luftschlösser gesprochen. Der Stadtbezirk braucht keine neuen Großträume, sondern endlich verlässliche Investitionen in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Wenn Köln inzwischen Bauprojekte priorisieren muss, weil das Geld nicht reicht, dann muss die Priorität klar sein: funktionierende Brücken, sichere Schulen, sanierte Sportanlagen, gute Verkehrsverbindungen, bezahlbare Wohnungen, gepflegte öffentliche Räume und eine leistungsfähige Verwaltung. Olympia gehört nicht auf diese Liste. Es ist politischer Wahnsinn, einerseits einzugestehen, dass die Stadt kaum noch genug Geld für dringend benötigte Investitionen hat, andererseits aber weiter eine Olympiabewerbung voranzutreiben. Ein solches gigantomanisches Sportfestival würde Köln nicht retten, sondern die Stadt erst recht tiefer in die Schulden treiben. Und der Stadtbezirk Chorweiler müsste die Folgen in besonderem Maße tragen. Lindweiler und der gesamte Kölner Norden haben lange genug erlebt, was passiert, wenn große Versprechen gemacht und notwendige Investitionen verschoben werden. Wer es ernst meint mit Chorweiler, muss die Olympiapläne beenden und die vorhandenen Mittel endlich dorthin lenken, wo sie gebraucht werden: in die Stadtteile, in die Infrastruktur und in die Lebensqualität der Menschen vor Ort. #### Kommunalwahl 2025: Ergebnisse zur OB-Wahl in Köln – So hat der Bezirk Chorweiler gewählt Kommunalwahl 2025Ergebnisse zur OB-Wahl in Köln – So hat der Bezirk Chorweiler gewählt14.09.2025, 22:24 Uhr 2 minBei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen werden die Vertretungen aller Städte, Gemeinden, Kreise sowie die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister gewählt.Copyright: Friso Gentsch/dpa (Archivbild)ANZEIGEANZEIGEIm Kölner Stadtbezirk Chorweiler liegen die SPD bei allen Abstimmungen vorn. Hier können Sie die Wahlergebnisse nachlesen.Im Stadtbezirk Chorweiler hat Torsten Burmester bei der Kölner OB-Wahl die Mehrheit erzielt. Der Kandidat der SPD liegt mit 28,2 Prozent deutlich vor Markus Greitemann von der CDU (24,2 Prozent). Matthias Büschges von der AfD kam auf 17,2 Prozent.Dahinter folgen Berivan Aymaz (Grüne, 11,5 Prozent) und Heiner Kockerbeck (Die Linke, 5 Prozent)Sie finden die Ergebnisse für Köln und eine Übersicht zu Köln und der Region hier.OB-Wahl in Köln: So wählt der Bezirk ChorweilerAuch bei der Ratswahl liegen die SPD im Bezirk Chorweiler deutlich vorn. Sie kommen auf 31,6 Prozent. Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 25,1 Prozent, gefolgt von AfD (17,5) und die Grünen (10).Auf Platz fünf kam die Linke (6,1) noch vor der FDP (2,8).Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Wahl der Bezirksvertretung. Hier kamen die SPD auf ein Ergebnis von 27,1 Prozent. Die CDU folgt mit 26,7 Prozent, die AfD wurde mit 18,2 Prozent drittstärkste Kraft. Die weiteren Ergebnisse: Grünen 11,7 Prozent, Die Linke 6,9 Prozent, BSW 3,3 Prozent, Sonstige 5,7 Prozent.Die Grafik zur Oberbürgermeisterwahl in Köln aktualisiert sich automatisch und fortlaufend, sobald die Stadt Köln die ersten Ergebnisse gemeldet hat.(Stand der Ergebnisse: 21.15 Uhr)Wen wählen Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen 2025?Welche Ämter und Vertretungen zur Wahl stehen, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich geregelt:In kreisfreien Städten wie zum Beispiel Köln, Leverkusen oder Düsseldorf werden Stadträte, Bezirksvertretungen und Oberbürgermeister neu gewählt.Wer in einer kreisangehörigen Stadt wie Euskirchen, Brühl oder Bergisch Gladbach wohnt, wählt am Wahltag Kreistag, Stadtrat, Landrat und Bürgermeister.In kreisangehörigen Gemeinden (die kleiner als eine Stadt sind) wie Windeck, Morsbach oder Kürten wählen die Bürger Kreistag, Gemeinderat, Landrat und Bürgermeister.Nach welchen Regeln läuft die Wahl ab?Die (Ober-)Bürgermeister sowie die Landräte werden durch Mehrheitswahl gewählt. Dabei hat jeder Wähler eine Stimme. Erreicht kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, kommt es zu einer Stichwahl. #### Kommunalwahl 2025: Live-Ergebnisse zur OB-Wahl in Köln – So wählt der Bezirk Rodenkirchen Kommunalwahl 2025Live-Ergebnisse zur OB-Wahl in Köln – So wählt der Bezirk Rodenkirchen12.09.2025, 14:18 Uhr 4 minBei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen werden die Vertretungen aller Städte, Gemeinden, Kreise sowie die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister gewählt.Copyright: Friso Gentsch/dpa (Archivbild)ANZEIGEANZEIGEAm 14. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Vertretungen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Kommunalwahl 2025.Am Wahlsonntag entscheiden die Menschen in Nordrhein-Westfalen über Stadt- und Gemeinderäte, Kreistage, Bezirksvertretungen in den kreisfreien Städten, Bürgermeister und Landräte – auch im Bezirk Rodenkirchen. Am Wahlabend halten wir Sie an dieser Stelle mit den aktuellen Ergebnissen auf dem Laufenden.Sie finden die Ergebnisse für Köln und eine Übersicht zu Köln und der Region hier.OB-Wahl in Köln: So wählt der Bezirk ChorweilerHier können Sie die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl live mitverfolgen. Sobald die ersten belastbaren Ergebnisse ausgezählt sind, können Sie über die nachfolgende Grafik sehen, wie Ihr Stimmbezirk, Ihr Stadtteil und Köln insgesamt abgestimmt haben.Die Grafik zur Oberbürgermeisterwahl in Köln aktualisiert sich automatisch und fortlaufend, sobald die Stadt Köln die ersten Ergebnisse gemeldet hat.Stadtrat in Köln: Live-Ergebnisse – so wählt der Bezirk ChorweilerHier können Sie mitverfolgen, wie der Bezirk Chorweiler bei der Wahl zum Stadtrat abgestimmt hat. Wann kommt es zu einer Stichwahl?Erhält bei der Oberbürgermeisterwahl keine Bewerberin und kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen, findet eine Stichwahl statt. Diese wird zwei Wochen später, am 28. September 2025, durchgeführt. Dabei treten die beiden Kandidatinnen bzw. Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen erneut gegeneinander an.Kommunalwahl 2025: Wie kann ich in Chorweiler wählen?Wählen dürfen bei den Kommunalwahlen deutsche Staatsbürger und Staatsangehörige der anderen 26 EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt und mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl im jeweiligen Wahlgebiet in NRW wohnen oder sich gewöhnlich dort aufhalten.Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten Sie in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Wahl per Post. Dafür müssen Sie im Wählerverzeichnis Ihrer Gemeinde eingetragen sein. Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie dann über das Wahllokal, in dem Sie wählen können und ob es barrierefrei erreichbar ist.Als wahlberechtigte und im Wählerverzeichnis eingetragene Person können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihre Stimmen persönlich oder per Briefwahl abgeben.Wie finde ich mein Wahllokal?In Ihrer persönlichen Wahlbenachrichtigung finden Sie alle Infos zum zuständigen Wahllokal. Außerdem können Sie auf der Internetseite der Stadt Ihre Adresse eingeben. Dann wird Ihnen Ihr Wahlgebäude angezeigt.Wo kann ich mich informieren, welche Partei zu mir passt?Für EU, Bundes- und Landtagswahlen ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung längst etabliert. Seit dem 20. August steht eine vergleichbare digitale Anwendung auch für die anstehende Kommunalwahl am Sonntag, 14. September, zur Verfügung. Hier können sich Kölnerinnen und Kölner bei ihrer Entscheidungsfindung vom Lokal-O-Mat unterstützen lassen.Entwickelt wurde dieser vom Wahl-O-Mat-Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Insgesamt stehen zehn Städte aus Nordrhein-Westfalen zur Auswahl.Hier können Sie sich informieren:Wen wählen Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen 2025?Welche Ämter und Vertretungen zur Wahl stehen, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich geregelt:In kreisfreien Städten wie zum Beispiel Köln, Leverkusen oder Düsseldorf werden Stadträte, Bezirksvertretungen und Oberbürgermeister neu gewählt.Wer in einer kreisangehörigen Stadt wie Euskirchen, Brühl oder Bergisch Gladbach wohnt, wählt am Wahltag Kreistag, Stadtrat, Landrat und Bürgermeister.In kreisangehörigen Gemeinden (die kleiner als eine Stadt sind) wie Windeck, Morsbach oder Kürten wählen die Bürger Kreistag, Gemeinderat, Landrat und Bürgermeister.Nach welchen Regeln läuft die Wahl ab?Die (Ober-)Bürgermeister sowie die Landräte werden durch Mehrheitswahl gewählt. Dabei hat jeder Wähler eine Stimme. Erreicht kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, kommt es zu einer Stichwahl.Auch bei der Wahl der kommunalen Vertretung – also des Gemeinde- oder Stadtrats beziehungsweise des Kreistags – steht den Wählern nur eine Stimme zur Verfügung. Mit dieser wählen Sie gleichzeitig einen Direktkandidaten im Wahlbezirk sowie die zugehörige Reserveliste seiner Partei. Mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel macht diesen ungültig.Kommunalwahl 2025: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten – was kann ich tun?Erfüllen Sie die Voraussetzungen und sind wahlberechtigt, können Sie auch ohne Wahlunterlagen an der Kommunalwahl teilnehmen. Dafür legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass in Ihrem Briefwahlbüro beziehungsweise Wahllokal vor – sofern Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind, können Sie dort ihre Stimmen abgeben.Sie haben keine Wahlbenachrichtigung erhalten, haben jedoch eine erwartet? In diesem Fall wenden Sie sich an Ihr zuständiges Wahlbüro.Briefwahl in Chorweiler – Wie wähle ich per Post?Der Antrag auf Briefwahl kann oft online, aber auch schriftlich oder persönlich bei der Stadt oder Gemeinde gestellt werden. Am einfachsten geht das nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung. Darauf ist erklärt, wie die Briefwahlunterlagen beantragt werden können.Die Kommunalwahlleitung empfiehlt, Briefwahlunterlagen innerhalb Deutschlands spätestens drei Werktage vor der Wahl zu versenden, um eine rechtzeitige Zustellung zu gewährleisten.Kann es eine Stichwahl geben und wann findet diese statt?Erhält bei der Wahl zur Bürgermeisterin bzw. zum Bürgermeister oder zur Landrätin bzw. zum Landrat keine Bewerberin und kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen, findet eine Stichwahl statt. Diese wird zwei Wochen später, am 28. September 2025, durchgeführt. Dabei treten die beiden Kandidatinnen bzw. Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen erneut gegeneinander an. #### Kommunalwahl 2025: Wie kann ich im Bezirk Chorweiler wählen? Kommunalwahl 2025Wie kann ich im Bezirk Chorweiler wählen?02.09.2025, 10:50 Uhr 3 minBei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen werden die Vertretungen aller Städte, Gemeinden, Kreise sowie die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister gewählt.Copyright: Friso Gentsch/dpa (Archivbild)ANZEIGEANZEIGEAm 14. September 2025 wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Vertretungen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Kommunalwahl 2025.Am 14. September 2025 entscheiden die Menschen in Nordrhein-Westfalen über Stadt- und Gemeinderäte, Kreistage, Bezirksvertretungen in den kreisfreien Städten, Bürgermeister und Landräte – auch in Chorweiler. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Kommunalwahl 2025.Kommunalwahl 2025: Wie kann ich in Chorweiler wählen?Wählen dürfen bei den Kommunalwahlen deutsche Staatsbürger und Staatsangehörige der anderen 26 EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt und mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl im jeweiligen Wahlgebiet in NRW wohnen oder sich gewöhnlich dort aufhalten.Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten Sie in der Regel vier bis sechs Wochen vor der Wahl per Post. Dafür müssen Sie im Wählerverzeichnis Ihrer Gemeinde eingetragen sein. Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie dann über das Wahllokal, in dem Sie wählen können und ob es barrierefrei erreichbar ist.Als wahlberechtigte und im Wählerverzeichnis eingetragene Person können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihre Stimmen persönlich oder per Briefwahl abgeben.Wie finde ich mein Wahllokal?In Ihrer persönlichen Wahlbenachrichtigung finden Sie alle Infos zum zuständigen Wahllokal. Außerdem können Sie auf der Internetseite der Stadt Ihre Adresse eingeben. Dann wird Ihnen Ihr Wahlgebäude angezeigt.Wo kann ich mich informieren, welche Partei zu mir passt?Für EU, Bundes- und Landtagswahlen ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung längst etabliert. Seit dem 20. August steht eine vergleichbare digitale Anwendung auch für die anstehende Kommunalwahl am Sonntag, 14. September, zur Verfügung. Hier können sich Kölnerinnen und Kölner bei ihrer Entscheidungsfindung vom Lokal-O-Mat unterstützen lassen.Entwickelt wurde dieser vom Wahl-O-Mat-Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Insgesamt stehen zehn Städte aus Nordrhein-Westfalen zur Auswahl.Hier können Sie sich informieren:Wen wählen Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen 2025?Welche Ämter und Vertretungen zur Wahl stehen, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich geregelt:In kreisfreien Städten wie zum Beispiel Köln, Leverkusen oder Düsseldorf werden Stadträte, Bezirksvertretungen und Oberbürgermeister neu gewählt.Wer in einer kreisangehörigen Stadt wie Euskirchen, Brühl oder Bergisch Gladbach wohnt, wählt am Wahltag Kreistag, Stadtrat, Landrat und Bürgermeister.In kreisangehörigen Gemeinden (die kleiner als eine Stadt sind) wie Windeck, Morsbach oder Kürten wählen die Bürger Kreistag, Gemeinderat, Landrat und Bürgermeister.Nach welchen Regeln läuft die Wahl ab?Die (Ober-)Bürgermeister sowie die Landräte werden durch Mehrheitswahl gewählt. Dabei hat jeder Wähler eine Stimme. Erreicht kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, kommt es zu einer Stichwahl.Auch bei der Wahl der kommunalen Vertretung – also des Gemeinde- oder Stadtrats beziehungsweise des Kreistags – steht den Wählern nur eine Stimme zur Verfügung. Mit dieser wählen Sie gleichzeitig einen Direktkandidaten im Wahlbezirk sowie die zugehörige Reserveliste seiner Partei. Mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel macht diesen ungültig.Kommunalwahl 2025: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten – was kann ich tun?Erfüllen Sie die Voraussetzungen und sind wahlberechtigt, können Sie auch ohne Wahlunterlagen an der Kommunalwahl teilnehmen. Dafür legen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass in Ihrem Briefwahlbüro beziehungsweise Wahllokal vor – sofern Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind, können Sie dort ihre Stimmen abgeben.Sie haben keine Wahlbenachrichtigung erhalten, haben jedoch eine erwartet? In diesem Fall wenden Sie sich an Ihr zuständiges Wahlbüro.Briefwahl in Chorweiler – Wie wähle ich per Post?Der Antrag auf Briefwahl kann oft online, aber auch schriftlich oder persönlich bei der Stadt oder Gemeinde gestellt werden. Am einfachsten geht das nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung. Darauf ist erklärt, wie die Briefwahlunterlagen beantragt werden können.Die Kommunalwahlleitung empfiehlt, Briefwahlunterlagen innerhalb Deutschlands spätestens drei Werktage vor der Wahl zu versenden, um eine rechtzeitige Zustellung zu gewährleisten.Kann es eine Stichwahl geben und wann findet diese statt?Erhält bei der Wahl zur Bürgermeisterin bzw. zum Bürgermeister oder zur Landrätin bzw. zum Landrat keine Bewerberin und kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen, findet eine Stichwahl statt. Diese wird zwei Wochen später, am 28. September 2025, durchgeführt. Dabei treten die beiden Kandidatinnen bzw. Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen erneut gegeneinander an. #### Konfliktarm, aber langsam Statt ideologischen Grabenkämpfen prägt Pragmatismus die Wärmewende in den Kommunen. Doch trotz geringer Konflikte bleibt der Zeitdruck enorm. Hier weiter lesen... #### Kostenexplosion bei der Nord-Süd-Stadtbahn zeigt: Köln ist nicht olympiatauglich Die aktuelle Kosten- und Terminexplosion bei der dritten Baustufe der Kölner Nord-Süd-Stadtbahn ist ein deutliches Warnsignal für die Olympia-Pläne der Stadt. Die Stadt Köln rechnet inzwischen mit rund 160 Millionen Euro Gesamtkosten für den Ausbau auf der Bonner Straße; gegenüber der Baubeschlussfassung von 2015 steigt allein der städtische Anteil um rund 76 Millionen Euro. Die geplante Bauzeit reicht nach aktuellem Stand bis Ende 2028, die Inbetriebnahme ist erst für 2029 vorgesehen. Damit wird sichtbar, worüber bei Olympia viel zu wenig gesprochen wird: Köln ist schon heute mit einem seit vielen Jahren geplanten, überschaubaren Stadtbahnprojekt überfordert. Es geht hier nicht um ein olympisches Mega-Vorhaben, sondern um rund 2,1 Kilometer Strecke und vier neue Haltestellen auf der Bonner Straße. Wenn ein solches Projekt weder im Zeitplan noch im Kostenrahmen bleibt, ist es politisch fahrlässig, der Bevölkerung zu versprechen, Köln könne olympische Infrastruktur, Verkehrsachsen, Stadionumfeld, Sicherheitsanforderungen und Besucherströme verlässlich organisieren. Besonders problematisch ist dabei die Ost-West-Achse. Gerade dieses Projekt wäre für Olympia von zentraler Bedeutung, weil die Linie 1 den Westen Kölns, das Stadionumfeld und wichtige Besucherströme betrifft. Laut Projektseite müssen auf der Ost-West-Achse 34 von 37 Haltestellen neu gebaut oder umgestaltet werden; die Innenstadt soll nach Ratsbeschluss von April 2025 in der Tunnel-Variante ausgebaut werden, wobei technische Machbarkeit, Änderungen und Förderfragen weiterhin geprüft werden. Das heißt: Die nächste große Kölner Verkehrsbaustelle steht nicht vor dem Abschluss, sondern im Kern noch vor der eigentlichen Bewährungsprobe. Wenn Köln schon bei der Nord-Süd-Stadtbahn Jahre verliert und die Kosten fast verdoppelt, dann ist nicht erkennbar, warum es bei der noch größeren, komplizierteren und politisch umstrittenen Ost-West-Achse plötzlich schneller, günstiger und reibungsloser laufen sollte. Für Olympia wäre das ein massives Risiko. Ein neues oder erweitertes Stadionumfeld, olympische Besucherströme und internationale Aufmerksamkeit dürfen nicht auf einer Infrastrukturplanung beruhen, die schon im Alltag kaum belastbar wirkt. Die Gefahr ist offensichtlich: Köln präsentiert sich als „Leading City“, während zentrale Verkehrsprojekte selbst zur Baustelle und zum Kostenrisiko werden. Die Region KölnRheinRuhr tritt ausdrücklich mit Köln als „Leading City“ auf; die Stadt selbst betont, Köln sei Hauptaustragungsort der Bewerbung. Auch Oberbürgermeister Torsten Burmester muss sich hier Kritik gefallen lassen. Er war von 2022 bis 2024 Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes und ist seit dem 1. November 2025 Oberbürgermeister der Stadt Köln. Gerade vor diesem Hintergrund entsteht der Eindruck, dass hier ein sportpolitisches Prestigeprojekt mit besonderem persönlichen Nachdruck vorangetrieben wird, obwohl die Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung, der Bauplanung und der kommunalen Infrastruktur dagegen spricht. Die Schlussfolgerung ist klar: Köln sollte die Olympia-Bewerbung nicht weiter forcieren, sondern sie zurückziehen. Eine Stadt, die bereits an grundlegenden Verkehrsprojekten über Jahre hinweg scheitert, darf sich nicht in ein noch größeres finanzielles und organisatorisches Risiko treiben lassen. Olympia braucht Verlässlichkeit, Kostenkontrolle und funktionierende Infrastruktur. Köln liefert derzeit das Gegenteil. #### Kostenloser Qi Gong- & Achtsamkeitskurs für Senior*innen in Lindweiler Bürgerverein Lindweiler e.V. Bewegen, atmen, entspannen – und den Alltag gelassener meistern: Am 18. und 25. November 2025 findet im Libützje, Marienberger Weg 19 in Köln-Lindweiler, jeweils von 14:00 bis 15:30 Uhr, ein kostenloser Qi Gong- und Achtsamkeitskurs für Menschen ab 60 Jahren statt. Der Kurs wird vom Caritasverband für die Stadt Köln e.V. angeboten und richtet sich an alle Senior*innen, die etwas für ihr… Quelle #### Kreativer Ausgleich: Beliebtheit von Handarbeitskursen steigt – Anbieter in Köln Kreativer AusgleichBeliebtheit von Handarbeitskursen steigt – Anbieter in KölnVon Rika Kulschewski26.04.2025, 16:12 UhrLesezeit 3 MinutenEine Frau töpfert. (Symbolbild)Copyright: Rika KulschewskiANZEIGEANZEIGEAngebot und Nachfrage von Kreativkursen werden immer höher. Zwei Angebote in Köln sind laut dem Buchungsportal Konfetti besonders beliebt.„Die Menschen verschenken gerne Zeit und sie wollen selbst etwas kreieren, mit den Händen, offline“, sagt Tobias Fezer, „im Alltag sind wir alle immer mehr digital unterwegs, Handarbeit ist ein schöner Gegensatz und Ausgleich“. Fezer ist der Geschäftsführer der Konfetti GmbH. Auf der Webseite gokonfetti.com können Interessierte Kreativkurse in Deutschland und Österreich buchen.Er stellt klar fest: Angebot und Nachfrage werden immer mehr. Eine Studie von McKinsey & Company zeigte 2024 auf, dass die Menschen in den USA immer lieber Geld für Erfahrungen und weniger für Dinge ausgeben. Fezer sieht diesen Trend auch in Deutschland. Und auch in Köln scheint es immer mehr Angebote zum Töpfern, Malen, Knüpfen, Stricken und Co. zu geben.„Corona hat diesen Trend nochmal ordentlich bestärkt“, glaubt Fezer, „zwei bis drei Jahre war das persönliche zusammen sein offline wenig möglich, das scheinen die Menschen nun nachholen zu wollen“. Über 2000 Partnerinnen und Partner bieten auf Konfetti über 9000 Kurse an. Das System funktioniere wie booking.com: Die Partnerinnen und Partner nutzen die Webseite als Software zum Vermarkten und zahlen dann, wenn sie Kurse über die Webseite verkaufen.Kreativkurse werden immer beliebterUnd das passiere immer mehr, gebe eine Auswertung der Daten her. Diese Auswertung hat die Firma nun außerdem dazu genutzt, um die 30 beliebtesten Locations für Kreativkurse in Deutschland herauszufiltern. Zwei davon sind in Köln. Für die Liste hat das Unternehmen die Faktoren Buchungen, Bewertungen und allgemeine Zugriffszahlen einfließen lassen.Natürlich können entsprechend nur Anbieterinnen und Anbieter auf der Liste auftauchen, die auch mit Konfetti zusammen arbeiten. „Das sind ein paar große Unternehmen, aber hauptsächlich Einzelpersonen, kleine Künstlerinnen und Künstler“, erklärt Fezer.Aus Köln ist Kleines und Feines auf dem vierten Platz. Die Blumenwerkstatt in Köln-Porz gibt es seit 18 Jahren, seit rund zehn Jahren bieten sie unterschiedliche Kurse an – zunächst vor allem Blumenkränze binden, dann auch Makramee knüpfen und töpfern.Workshops in Köln-Porz und Köln-Pesch besonders beliebtInhaberin Christina Knölke nimmt ebenfalls die immer höher werdende Nachfrage wahr. Vor allem Töpfern werde immer beliebter. „Die Kurse waren früher schon nicht unbeliebt, aber seit Corona hat das extrem angezogen“, sagt Knölke, „die Leute wollen zusammen sein und gemeinsam kreativ sein“.Das denkt auch Susanne Riehl von You craft it. Das Atelier in Köln-Pesch ist auf Platz elf des Rankings von Konfetti gelandet. Riehl bietet in ihrem Atelier, in Cafés und in Krankenhäusern Aquarelle-Malstunden mit unterschiedlichen Themen an. „Immer wieder spiegeln mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sehr sie das kreative Arbeiten entspannt“, sagt Riehl.Viele Leute würden direkt nach der Arbeit zu den Kursen und vor Ort zur Ruhe kommen. Riehl denkt, dass die Menschen das immer mehr brauchen. „Beim kreativen Arbeiten kommen ganz andere Gehirnwellen als im Alltag in den Schwung, es gibt kein Richtig und kein Falsch, alles darf entstehen, es sind Unikate. Das freut die Leute total“. #### Kritik an Kulanzangebot: Kanalbau in Köln-Esch – Anwohner gehen auf Konfrontationskurs Anwohner des Kanalbaus hatten über Risse an ihren Häusern geklagt. Ein Angebot der Baufirma lehnen einige nun als „Erpressung“ ab. #### Kritik aus dem Podcast: Böhmermann stellt sich gegen Olympia in Köln Kritik aus dem Podcast: Böhmermann stellt sich gegen Olympia in Köln Die Debatte um eine mögliche Olympiabewerbung der Stadt Köln hat einen prominenten Kritiker: Jan Böhmermann. In seinem Podcast „Fest & Flauschig“ positionierte sich der Satiriker in ungewöhnlich scharfer Form gegen das Vorhaben – und griff dabei sowohl die Stadtpolitik als auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) an. Deutliche Absage an die Bewerbung Im Zentrum von Böhmermanns Wortmeldungen steht eine grundsätzliche Ablehnung der Olympiapläne. Mit Blick auf den laufenden Bürgerentscheid machte er unmissverständlich klar, wie er abstimmen will. „Aus irgendwelchen Gründen hat die Stadt Köln sich in den Kopf gesetzt, Olympiastadt zu werden“, sagte er und kündigte an, gegen die Bewerbung zu stimmen. Damit stellt sich der Moderator öffentlich gegen die Linie der Stadtspitze und mehrerer Parteien, die eine Teilnahme an der Rhein-Ruhr-Bewerbung befürworten. Köln gilt dabei als zentrale „Leading City“, weshalb das Votum der Bevölkerung besonderes Gewicht hat. Kritik an Prioritäten der Stadt Inhaltlich zielt Böhmermanns Kritik vor allem auf die kommunalpolitischen Prioritäten. Er stellt infrage, ob Köln die strukturellen Voraussetzungen für ein Großereignis wie die Olympischen Spiele überhaupt erfüllt. Stattdessen verweist er auf ungelöste Probleme im Alltag der Stadt – etwa Verkehrsfragen oder schleppende Bauprojekte. Auch Oberbürgermeister Torsten Burmester geriet dabei ins Visier. Böhmermann brachte dessen frühere Nähe zum organisierten Sport als möglichen Beweggrund für die Bewerbung ins Spiel und formulierte zugespitzt: „Olympia-Torsten, Köln hat andere Probleme.“ Fundamentale Ablehnung des IOC Über die lokale Kritik hinaus richtet sich Böhmermanns Argumentation gegen die Institution hinter den Spielen. Das Internationale Olympische Komitee steht bei ihm grundsätzlich in der Kritik. Besonders deutlich wird das in einer polemischen Zuspitzung, in der er das IOC als „korrupte, politisch sich nach jedem autoritären Wind drehende Kackorganisation“ bezeichnet. Diese Wortwahl ist typisch für den satirischen Stil des Moderators, verweist aber zugleich auf eine breitere Debatte über Transparenz, politische Einflussnahme und Regularien im internationalen Spitzensport. Polarisierende Stimme in aufgeheizter Debatte Mit seiner Intervention reiht sich Böhmermann in eine wachsende Zahl von Stimmen ein, die die Olympiabewerbung kritisch sehen – allerdings in deutlich schärferem Ton als viele andere. Während Teile der Stadtgesellschaft und prominente Unterstützer für die Spiele werben, formiert sich zugleich Widerstand, der vor allem finanzielle Risiken und städtebauliche Folgen betont. Böhmermanns Wortmeldungen dürften die ohnehin emotional geführte Debatte weiter zuspitzen. Als reichweitenstarker Medienakteur bringt er eine Perspektive ein, die über Köln hinaus wahrgenommen wird – und den Bürgerentscheid zusätzlich politisiert. Fazit Die Äußerungen von Jan Böhmermann sind mehr als nur satirische Zuspitzung. Sie bündeln zentrale Kritikpunkte an der Olympiabewerbung – von lokalen Infrastrukturproblemen bis hin zu grundsätzlichen Vorbehalten gegenüber dem IOC. Ob seine Intervention das Abstimmungsverhalten beeinflusst, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Diskussion um Olympia in Köln ist längst zu einer Grundsatzfrage über Stadtentwicklung, politische Prioritäten und internationale Sportpolitik geworden. Interessant ist noch, dass online eingestellte Artikel der Kölnischen Rundschau und des Kölner Express nicht mehr vorhanden sind … Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### KSV Heimersdorf braucht endlich Kunstrasen: SPD tatenlos beim Sport im Kölner Norden Markus Anfang unterstützt seinen früheren Heimatverein – CDU-Ratsherr Thomas Welter fordert mehr Einsatz der Stadt. Während die SPD im Kölner Norden vor allem Olympia bejubelt, bleibt beim KSV Heimersdorf konkrete Hilfe kaum sichtbar. Der KSV Heimersdorf wartet seit Jahren auf das, was für viele andere Vereine im Kölner Norden längst selbstverständlich ist: einen modernen Kunstrasenplatz. Während andernorts längst auf zeitgemäßen Anlagen trainiert und gespielt wird, kämpft der Verein am Altenhofer Weg weiterhin mit einem maroden Ascheplatz, der bei Regen zur Schlammlandschaft wird und bei Trockenheit Staubwolken über die Anlage treibt. Unterstützung bekommt der Verein nun von prominenter Seite. Markus Anfang, ehemaliger Trainer des 1. FC Köln und selbst einst Spieler beim KSV Heimersdorf, besuchte seine alte sportliche Heimat und zeigte sich enttäuscht über den Zustand der Anlage. Seine Fußballlaufbahn begann Ende der 1970er-Jahre beim KSV. Umso bitterer ist für ihn der Eindruck, dass sich an der Infrastruktur bis heute viel zu wenig getan hat. Für den Verein ist das längst nicht nur ein ästhetisches Problem. Ein unmoderner und witterungsanfälliger Platz erschwert Training, Spielbetrieb und Vereinsentwicklung. Gerade Kinder, Jugendliche und der stark aufgestellte Damenfußball des KSV brauchen verlässliche Bedingungen. Wenn Trainingseinheiten ausfallen, Eltern andere Vereine bevorzugen und junge Talente abwandern, dann geht nicht nur sportliche Qualität verloren, sondern auch ein Stück sozialer Zusammenhalt im Veedel. Genau hier setzt das Engagement der CDU an. Thomas Welter, CDU-Mitglied im Kölner Stadtrat, macht sich deutlich für den KSV Heimersdorf stark. Er weist zu Recht darauf hin, dass es nicht allein um einen einzelnen Verein geht. In direkter Umgebung befinden sich Schulen und Kitas, die von einer modernen Sportanlage ebenfalls profitieren könnten. Ein Kunstrasenplatz am Altenhofer Weg wäre also nicht nur eine Investition in Fußball, sondern in Bewegung, Jugendförderung, Integration und das soziale Leben im Kölner Norden. Besonders unverständlich ist, dass der Platz bei der Beantragung von Mitteln aus der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes Anfang des Jahres nicht berücksichtigt wurde. Dass die Anlage auf der städtischen Prioritätenliste lediglich auf Platz elf steht, reicht angesichts der Lage nicht aus. Die CDU fordert deshalb, dass Stadt, Land und Bund gemeinsam prüfen, wie eine Sanierung schneller möglich gemacht werden kann. Auffällig ist dabei auch die Rolle der SPD im Kölner Norden. Während von der CDU vor Ort konkrete Unterstützung für den KSV Heimersdorf sichtbar wird, ist von der SPD im Stadtbezirk derzeit keine vergleichbare öffentliche Initiative zu erkennen, die mit ähnlichem Nachdruck für diesen Verein und diese Sportanlage kämpft. Eine dauerhaft wahrnehmbare politische Kampagne für den KSV Heimersdorf, für den Kunstrasenplatz und für die betroffenen Kinder, Jugendlichen, Schulen und Kitas ist bislang nicht erkennbar. Das steht in einem bemerkenswerten Gegensatz zur Olympia-Begeisterung der SPD. Die KölnSPD warb ausdrücklich für ein Ja zur Olympiabewerbung und bezeichnete Olympia als Chance, Investitionen in Sportstätten, Infrastruktur, Verkehr, Wohnen und Barrierefreiheit voranzubringen. In einem weiteren Beitrag stellte die SPD den Kölner Norden sogar besonders in den Mittelpunkt und sprach davon, dass Olympia für den Norden eine „einmalige Chance“ sei, weil unter anderem Infrastrukturprojekte beschleunigt werden könnten. Genau daran muss sich die SPD messen lassen. Wer Olympia im Stadtbezirk Chorweiler als großen Zukunftshebel verkauft, darf nicht schweigen, wenn ein Traditionsverein wie der KSV Heimersdorf auf einem kaum nutzbaren Ascheplatz zurückbleibt. Wer große Versprechen für den Kölner Norden macht, muss bei den kleinen, konkreten, sichtbaren Problemen anfangen. Sonst bleibt von der angeblichen Sportstadt Köln nur eine Hochglanz-Erzählung übrig. Auch innerparteilich wirkt die offizielle SPD-Linie zur Olympiabewerbung bemerkenswert geschlossen. Kritische Stimmen aus der sozialdemokratischen Basis gibt es zwar durchaus: Eine Initiative von SPD-Mitgliedern hat sich ausdrücklich gegen eine Bewerbung in der derzeit diskutierten Form positioniert und mehr Transparenz, belastbare Grundlagen und eine breite öffentliche Debatte eingefordert. Doch in der offiziellen Kommunikation der Kölner SPD dominiert weiterhin der Werbeton für Olympia. Die SPD-Ratsfraktion zeigte sich nach dem Bürgerentscheid „hocherfreut“ über das Ergebnis und sah eine wichtige Hürde für die Bewerbung genommen. Der Fall Heimersdorf zeigt damit ein grundsätzliches Problem der Kölner Sportpolitik. Köln präsentiert sich gerne als Sportstadt, beteiligt sich an der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 und will international glänzen. Die Kölnerinnen und Kölner haben im Ratsbürgerentscheid mit 57,39 Prozent für die Teilnahme an der Bewerbung gestimmt. Oberbürgermeister Torsten Burmester warb bereits vor dem Entscheid für eine breite demokratische Legitimation und zeigte sich zuversichtlich, dass die Sportbegeisterung in Köln und der Region für ein positives Votum sorgen werde. Doch genau deshalb muss sich der Oberbürgermeister eine unbequeme Frage gefallen lassen: Wie seriös ist eine Olympiabewerbung, wenn gleichzeitig die Sportvereine an der Basis im Stich gelassen werden? Olympia darf nicht zur reinen Show werden. Wer große Bilder, internationale Aufmerksamkeit und glänzende Konzepte verspricht, muss zuerst dort liefern, wo Sport jeden Tag gelebt wird: auf den Plätzen der Vereine, bei Kindern und Jugendlichen, bei Ehrenamtlichen, Trainerinnen und Trainern, Eltern und Aktiven. Wenn die Stadt Millionenvisionen für ein internationales Großereignis entwirft, aber ein Verein wie der KSV Heimersdorf weiter auf einem kaum nutzbaren Ascheplatz stehen bleibt, dann bestätigt das genau jene Kritik, die Gegner großer Sportevents immer wieder vorbringen: dass am Ende Inszenierung, Prestige und politische Selbstdarstellung profitieren, während der Breitensport vor Ort die Rechnung zahlt. Markus Anfang hat es bei seinem Besuch deutlich gemacht: Ein lebendiges Vereinsleben braucht eine vernünftige Grundlage. Diese Grundlage fehlt dem KSV Heimersdorf derzeit. Die CDU im Kölner Norden setzt sich deshalb dafür ein, dass der Verein nicht weiter vertröstet wird. Die Stadt muss jetzt handeln, statt den Sanierungsbedarf auf die lange Bank zu schieben. Der KSV Heimersdorf braucht keinen olympischen Glanz auf dem Papier. Er braucht einen Kunstrasenplatz. Und zwar nicht irgendwann, sondern so schnell wie möglich. #### Kulturelles Zusammenkommen: Künstlergruppe „ChorweilerArt“ lädt zum 16. Kunstmarkt ein Kulturelles ZusammenkommenKünstlergruppe „ChorweilerArt“ lädt zum 16. Kunstmarkt einVon Christopher Dröge07.12.2024, 14:00 UhrLesezeit 2 MinutenAuf dem Kunstmarkt von ChorweilerArt gibt es viele interessante Künstler zu entdecken.Copyright: Claudia Wolf-DürrKulturangebote sind im Kölner Norden eher rar gesät. Mit ihren Ausstellungen bilden die Künstler von ChorweilerArt eine willkommene Ausnahme.Das Künstlernetzwerk ChorweilerArt, das am Sonntag, 8. Dezember, zum 16. Mal zu einem Kunstmarkt im Bürgerzentrum Chorweiler einlädt, ist ein Institution in Kölner Norden. 2007 hatten sich erstmals Kunstschaffende aus dem Bezirk Chorweiler unter diesem Namen zusammengeschlossen, im Rahmen eines EU-Projekts, für das die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes XXIII die Trägerschaft übernommen hatte.„Der Gedanke war, den Zugang zum Netzwerk niederschwellig zu halten, damit Kunstschaffende Kontakt zueinander finden konnten“, sagt Claudia Wolf-Dürr, eines der Gründungsmitglieder, „vor allem um denjenigen Kunstschaffenden einen Ansprechpartner zu bieten, die ihre Kunst nebenberuflich betreiben“.ChorweilerArt: Selbstständigkeit und vielfältige Kunst im Bezirk2010 liefen die EU-Mittel aus, seitdem ist die Gruppe selbstständig und kooperiert mit dem Bürgerzentrum Chorweiler. Immer wieder war die Gruppe auch im öffentlichen Raum des Bezirks aktiv: So steuerten sie etwa Kunstwerke zur Verschönerung der S-Bahn-Haltestelle Chorweiler-Nord bei und gestalteten Balkone im Chorweiler Zentrum.Zwischenzeitlich zählte die Gruppe über 20 Mitglieder, darunter viele mit türkischen, russischen und anderen migrantischen Wurzeln – inzwischen ist sie jedoch auf sechs feste Mitglieder zusammengeschrumpft. „Es verändert sich eben mit der Zeit, Mitglieder sind verstorben oder aus dem Bezirk weggezogen“, meint Wolf-Dürr. „Wir sind jetzt der harte Kern und teilen die ehrenamtliche Arbeit unter uns auf.“Beim Kunstmarkt im großen Saal des Bürgerzentrums werden jedoch nicht nur die Mitglieder ihre Werke anbieten: Insgesamt sind 28 Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Fotografie vertreten. „Viele der Gastkünstler sind schon lange regelmäßig dabei und fragen uns schon weit im Vorfeld an“, sagt Wolf-Dürr. Auch unter den nicht im Netzwerk organisierten Kunstschaffenden sind viele im Kölner Norden und der näheren Umgebung ansässig.Für die musikalische Begleitung werden der Kölner Chor Meinklang und das aus Bonn stammende Quintett Jazz-Lag sorgen, das zum dritten Mal beim Kunstmarkt auftritt. Daneben wird es auf der Bühne aber auch ein Novum geben: Eine Modenschau, organisiert vom Verein Pol-in, einem Zusammenschluss polnischer Frauen in Wirtschaft und Kultur. „Wir nutzen beim Kunstmarkt gerne die Gelegenheit, es anderen Initiativen zu ermöglichen, sichtbar zu sein“, sagt Wolf-Dürr, „und gerade Mode ist ja auch ein sehr kreatives Feld.“ Der Kunstmarkt am 8. Dezember wird von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein. #### Künstliche Intelligenz: KI übernimmt Jobs und bedroht die Zukunft der Menschheit – oder nicht? von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! 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In den Diskussionen um die Finanzierungsnöte der gesetzlichen Krankenkassen geht es häufig um groß angelegte Reformen, die für mehr Einnahmen sorgen sollen. Allerdings stellt sich die Frage, ob dies grundsätzlich sinnvoll ist – oder die Probleme nicht an anderer Stelle liegen. Ein Beitrag von Susanne Erbe. Hier weiter lesen... #### Laute Explosion: Zigarettenautomat in Lindweiler gesprengt – Täter flüchtig Im Kölner Stadtteil Lindweiler hat es in der Nacht einen lauten Knall gegeben. #### Leverkusener Brücke: Radler bekommen Rampe in Köln-Merkenich Leverkusener BrückeRadler bekommen Rampe in Köln-MerkenichVon Christopher Dröge25.04.2025, 17:02 UhrLesezeit 2 MinutenDer Trampelpfad an der Brückenböschung soll einer Radwegverlängerung weichen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEIm Zuge des Ausbaus der Fußgänger- und Radwegrampe auf die Leverkusener Brücke soll diese bis zum Spoerkelhof in Merkenich verlängert werden.Für Zweiradfahrer, die regelmäßig die Leverkusener Brücke nutzen, um den Rhein zu überqueren, ist es eine gute Nachricht: Sowohl der Verkehrsausschuss als auch die Bezirksvertretung Chorweiler haben den Beschluss für Planung und Bau einer neuen Radwegerampe am Spoerkelhof angenommen und den Weg für das Vorhaben damit freigemacht. Planung und Ausführung wird nun die Autobahn GmbH übernehmen, die Stadt Köln die Finanzierung.Trampelpfad in Köln-Merkenich soll zu einer Rampe für Radler werdenBislang nutzen sowohl Fußgänger als auch Zweiradfahrer den gleichen Aufgang zum Geh- und Radweg der Leverkusener Brücke, der in die Kolmarer Straße mündet. Zweiradfahrer durchqueren auf dem Weg dorthin den Ort, der von verkehrsberuhigten Straßen geprägt ist, die Route führt auch an der Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof vorbei – das Potenzial für Zusammenstöße ist hier groß.Im Zuge des barrierefreien Ausbaus des Aufganges zur Brücke in der Kolmarer Straße soll der Radweg nun über eine Verlängerung der Rampe an die Endstation der Stadtbahnlinie 12 am Spoerkelhof angeschlossen werden, um eine Verbindung zum Radweg entlang der Bahntrasse herzustellen. Rad- und Rollerfahrer, die aus dieser Richtung kommen, werden den Ortskern so umfahren können.  Die Rampenverlängerung soll entlang des Korridors zwischen der Spundwand des Brückenbauwerks und den angrenzenden Privatgrundstücken geführt werden, durch den sich heute bereits ein Trampelpfad zieht – Büsche und Bäume auf diesem Streifen werden weichen müssen.Alles zum Thema Rheinbrücke LeverkusenDurch die lange Strecke ist eine nur geringe Neigung der Rampe von 6 bis 10 Prozent möglich. Da die Hauptrampe für den Fußverkehr nach den Plänen der Autobahn GmbH weiterhin im Kolmarer Weg enden soll, wird die Rampenverlängerung dem Radverkehr vorbehalten sein. Die Planer der Maßnahme rechnen ohnehin damit, dass der Großteil des Fußverkehrs über die Brücke den Treppenabgang an der Merkenicher Hauptstraße nutzen wird.Die Übernahme der Planung durch die Autobahn GmbH ist für die Stadt Köln ein Glückstreffer, denn die Verwaltung selbst kann für die Planung keine personellen Ressourcen erübrigen.  Um die Maßnahme zu finanzieren, deren Kosten sich voraussichtlich auf gut eine Million Euro belaufen werden, plant die Stadt Fördermittel der Bezirksregierung zu beantragen. Auch wenn die Verwaltung bei dem Projekt nicht genügend Gestaltungsspielraum für eine Beteiligung der Öffentlichkeit sieht, baten Bezirksvertreter darum, ein entsprechendes Verfahren durchzuführen. #### Lindweiler feiert den Sommer – seid dabei am 13.06.! Bürgerverein Lindweiler e.V. #### Lindweiler feiert den Sommer – seid dabei am 13.06.! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Mitglieder des Bürgerverein Lindweiler e.V., der Sommer klopft an – und Lindweiler feiert mit! Am 13.06. ab 16 Uhr laden wir euch herzlich ins Libützje zu unserem großen Sommerfest des Bürgerverein Lindweiler e.V. ein. Freut euch auf einen geselligen Nachmittag und Abend mit allem, was dazugehört: Musik, frisch gebackene Reibekuchen, Würstchen vom Grill und kühle Getränke. Quelle #### Lindweiler feiert den Sommer – seid dabei am 13.06.! Bürgerverein Lindweiler e.V. Veedelsflohmarkt, Sommerfest, Reibekuchen, Würstchen, kaltes Bier und ganz viel Lindweiler-Gefühl! Liebe Lindweilerinnen und Lindweiler, liebe Freundinnen und Freunde unseres Veedels, jetzt wird’s sommerlich, lebendig und richtig schön: Lindweiler feiert den Sommer – und alle sind herzlich eingeladen! Am 13.06. wird unser Veedel zum Treffpunkt für Nachbarschaft, Begegnung… Quelle #### Lindweiler wird putzmunter – mach mit! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Lindweilerinnen & Lindweiler! Es ist mal wieder soweit – unser Veedel braucht uns! Und ganz ehrlich: An vielen Stellen bietet sich derzeit leider kein schönes Bild. Ob in den Parkanlagen, in Gebüschen, an Bushaltestellen, auf Gehwegen oder entlang der Straßen – überall liegt Müll, der achtlos weggeworfen wurde. Es ist wirklich erschreckend, wie viel sich angesammelt hat… Quelle #### Linoluckynelli: Zirkusprojekt stärkt Kölner Kinder LinoluckynelliZirkusprojekt stärkt Kölner KinderVon Caroline Kron27.03.2026, 18:30 Uhr 2 minJunge Artistinnen und Artisten vom„ Kinder- und Jugendcuircus Linoluckynelli“.Copyright: Max GrönertDer „Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli“ präsentiert neue Show „Lumiera“ in Lindeweiler. Der Kartenvorverkauf ist gestartet.Es ist Kölns ältester Kinderzirkus und einer der ersten in ganz Deutschland: Seit 1979 bietet der vom Sozialen Zentrum Linoclub ins Leben gerufene „Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli “ inzwischen tausenden Jungen und Mädchen in Lindweiler zirkuspädagogische Projekte an – und eröffnet gerade jungen Menschen aus schwierigen Lebensumständen neue Perspektiven.Zirkuspädagogik ist längst als wirkungsvolles Instrument der Sozialarbeit anerkannt, das künstlerische Herausforderungen nutzt, um Kinder und Jugendliche, egal welche persönlichen Voraussetzungen sie mitbringen, in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu stärken. Im Zirkus spielen (finanzielle) Herkunft, Religion, schulische Noten oder Beeinträchtigungen keine Rolle.Kinderzirkus fördert Teamgeist und andere soziale KompetenzenDisziplinen wie Jonglage, Akrobatik, Luftartistik oder Einradfahren fördern wichtige Fähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Selbstvertrauen und Disziplin. Gleichzeitig bietet der Zirkus einen idealen Rahmen, soziale Kompetenzen zu fördern. Viele Übungen und Nummern entstehen im Team und erfordern gegenseitiges Vertrauen, Kommunikation, Respekt und Verantwortungsbewusstsein. Die Jungen und Mädchen lernen, gemeinsam zu planen, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen.Von der Stadt Köln gefördertes ProjektInzwischen hat sich „Linoluckynelli“ zu einer anerkannten, von der Stadt Köln geförderten, Einrichtung der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt – deren jungen Artistinnen und Artisten immer wieder von renommierten Zirkussen wie Roncalli oder Cirque du Soleil eingeladen werden, um dort ihr Können zu zeigen oder gemeinsam zu trainieren. Auch „wir helfen“ hat das Projekt in der Vergangenheit mehrfach unterstützt.Vier von 103 Artistinnen und Artisten zwischen 5 und 22 Jahren gehören zum Ensemble des „Kinder- und Jugencircus' Linoluckynelli“Copyright: Max GrönertEin weiteres Highlight für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist auch die alljährliche Show, die die vier „Linoluckynelli“-Ensembles gemeinsam im großen 4-Mast-Zelt vor Publikum präsentieren. Denn dieser Auftritt sorgt immer wieder für öffentliche Anerkennung und das Gefühl: „Ich kann etwas erreichen“.Jetzt Karten für Show im Mai sichernDieses Jahr finden die drei Aufführungen auf dem Festplatz am Heckweg in Longerich unter dem Motto „Lumiera“ statt – was für Gemeinschaft, Kreativität, Ausdruckskraft und das gemeinsame Strahlen der 103 Artistinnen und Artisten zwischen fünf und 22 Jahren in der Manege steht.Die Karten für die „Lumiera“-Show am Freitag, 8.Mai 2026, um 19 Uhr, am Samstag, 9. Mai, um 16 Uhr und Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr (Heckweg 32, 50739 Köln), kosten zwischen acht und zehn Euro und sind ab sofort online hier >> erhältlich.So können Sie helfenAuszug aus dem neuen wir helfen-Folder 2025_2026Copyright: MALZKORN Kommunikations- und KreativagenturMit unserer Jahresaktion „wir helfen: Kinder frühzeitig auf einen guten Weg zu bringen“ bitten wir um Spenden für präventive Projekte in Köln und der Region, die gefährdete Kinder und Jugendliche schützen , fördern und ihnen zu einer guten Zukunftsperspektive verhelfen.Die Spendenkonten lauten: wir helfen e.V.Kreissparkasse Köln, IBAN: DE03 3705 0299 0000 1621 55Sparkasse Köln-Bonn, IBAN: DE21 3705 0198 0022 2522 25Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, geben Sie bitte +S+ im Verwendungszweck an. Sollten sie regelmäßig spenden, ist auch eine jährliche Bescheinigung möglich. Bitte melden Sie sich hierzu gerne per E-Mail bei uns. Soll Ihre Spende nicht veröffentlicht werden, notieren Sie +A+ im Verwendungszweck. Möchten Sie anonym bleiben und eine Spendenbescheinigung erhalten, kennzeichnen Sie dies bitte mit +AS+.Bitte geben Sie in jedem Fall auch immer ihre komplette Adresse an. Auch wenn Sie ein Zeitungsabonnement der „kstamedien“ beziehen, ist Ihre Adresse nicht automatisch hinterlegt.Sollten Sie per PayPal spenden, beachten Sie bitte, dass Ihre Spende immer anonym ist. Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung schicken Sie eine E-Mail an uns.Möchten Sie anlässlich einer Trauerfreier, einer Hochzeit oder eines Geburtstags zu einer Spendenaktion aufzurufen, informieren Sie uns bitte vorab per E-Mail über die Aktion. Sehr gerne lassen wir Ihnen dann, zwei Wochen nach dem letzten Spendeneingang, die gesammelte Spendensumme zukommen.Kontakt: „wir helfen e.V.“, Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln, Telefon: 0221-224-2789 (Allgemeines, Anträge, Regine Leuker/Meike Vojta), 0221-224-2130 (GD/Redaktion, Caroline Kron) wirhelfen@kstamedien.deMehr Infos und die Möglichkeit, online zu spenden, finden Sie auf unserer Vereinshomepage www.wirhelfen-koeln.de #### Mach mit! Es ist DEINE Wahl! Bürgerverein Lindweiler e.V. Quelle #### Maifest 2024: Gemeinsam packen wir es an! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Mitglieder des Bürgervereins Lindweiler, der Frühling ist da! Die Sonne kommt zurück, die Natur erwacht – und damit auch die Vorfreude auf unser traditionsreiches Maifest am 1. Mai! Ein Fest wie unseres lebt von den Begegnungen im Veedel, vom Lachen und dem gemeinsamen Feiern. Damit dieser Tag ein voller Erfolg wird, brauchen wir jedoch nicht nur gute Laune… Quelle #### Mangel an Schwimmflächen: Neues Schwimmbad soll geplanten Stadtteil Kreuzfeld bereichern Mangel an SchwimmflächenNeues Schwimmbad soll geplanten Stadtteil Kreuzfeld bereichernVon Christopher Dröge19.11.2024, 10:01 UhrLesezeit 3 MinutenDas Schwimmbecken eines Hallenbads. (Symbolbild)Copyright: picture alliance/dpaIm neuen Stadtteil Kreuzfeld in Köln ist ein Schwimmbad mit multifunktionalem Becken geplant, um den Mangel an Schwimmflächen zu beheben.In den meisten Fällen geht geraume Zeit ins Land, bevor die Mitglieder der Bezirksvertretung Chorweiler ihre Anträge umgesetzt sehen. In diesem Fall jedoch ging alles – scheinbar – ganz schnell: In der jüngsten Sitzung des Gremiums hatten die Bezirksvertreter einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, in dem diese vorgeschlagen hatten, bei den Planungen für Kreuzfeld auch ein Schwimmbad mitzuberücksichtigen.„In ganz Köln fehlen Schwimmflächen und wir alle bekommen mit, wie häufig das Chorweilerbad aus verschiedensten Gründen geschlossen bleibt, sei es aufgrund von Reparaturbedarf, Personalmangel oder sonstigen Gründen“, sagte Eike Danke (Grüne) in der Begründung des Antrags.Planung eines Schwimmbads im neuen Stadtteil KreuzfeldAufgrund der wachsenden Bevölkerung wachse auch die Zahl der Schüler, „gleichzeitig werden die Busfahrten zu Schwimmbädern gestrichen, das heißt, wir haben künftig kaum noch Chance, den Kindern Schwimmen beizubringen“, so Danke. Das böte vor allem aufgrund der großen Freiwasserflächen des Bezirks eine Gefahr, da diese im Sommer auch von Nichtschwimmern zur Abkühlung genutzt würden – weniger Schwimmunterricht könnte also schnell zu mehr Badeunfällen führen.Daher sollte zusätzlich zu einem neuen Schwimmbad auch ein eigenes Lehrschwimmbecken im neuen Stadtteil entstehen. Mit einer Mehrheit der Stimmen wurde der Antrag beschlossen. Nur gut eine Woche später folgte jedoch ein Sachstandsbericht der zeigte, dass die Planer den Bezirksvertretern hier eine Nase voraus waren – denn ein Schwimmbad ist für den neuen Stadtteil bereits vorgesehen.Dieses soll nach dem zurzeit geltenden städtebaulichen Rahmenplan in der Nähe eines Quartiersplatzes am Ortsausgang zur Mercatorstraße am östlichen Rand des Plangebietes entstehen. Dabei soll in Absprache mit der Kölnbäder GmbH mindestens ein Multifunktionsbecken mit zehn Metern Breite und 25 Metern Länger entstehen, dass somit für die Nutzung für den Schwimmunterricht geeignet ist.Schulschwimmen in Kreuzfeld: Trainingszeiten und ZukunftsaussichtenFür die in Kreuzfeld selbst geplanten Schulen wären laut dem Sachstandsbericht 26 Trainingszeiten pro Woche notwendig. In den Vormittagsstunden zwischen acht und 15 Uhr seien an Werktagen 40 Trainingszeiten möglich, was auch Schulen aus benachbarten Stadtteilen ermögliche, das Schwimmbad zu nutzen.Ein zusätzliches Lehrschwimmbecken sei nach aktuellem Stand nicht eingeplant und nicht als zielführend eingestuft. Genauere Angaben könnten erst im Zuge der Bauleitplanung Kreuzfelds gemacht werden, die auf die zurzeit laufende Technische Masterplanung folgen und wahrscheinlich 2026 beginnen soll.Der Antrag der Grünen war bei den übrigen Vertretern allgemein auf Zustimmung gestoßen, nur die SPD hatte sich skeptisch gezeigt: „Wir wissen im Moment noch nicht einmal, ob Kreuzfeld überhaupt kommen wird“, meinte etwa der Fraktionsvorsitzende Inan Gökpinar. Er spielte damit auf die Aussage des Dezernenten des Gebäudemanagements Markus Greitemann an, der der BV bei einem Besuch eröffnet hatte, dass sich die weiteren Planungen für Kreuzfeld verzögern würden. „Wir sollten unsere Aufmerksamkeit lieber auf den Blumenbergsweg richten“. (dro) #### Maßstäbe für eine gerechte Bodennutzung in der Stadt Das Konzept der urbanen Bodengerechtigkeit bietet einen normativen Rahmen, der bezahlbares Wohnen, demokratische Bodenpolitik und ökologische Grenzen zusammendenkt. Ein Beitrag von Julian Degan. Hier weiter lesen... #### Mehr Licht für Lindweiler: Helga Wagner setzt sich für sichere Sportangebote im Park ein Der Park am Erbacher Weg soll auch in den dunkleren Monaten besser nutzbar werden. In der Bezirksvertretung Chorweiler wurde jetzt ein Antrag beschlossen, der die Stadtverwaltung beauftragt, ein Beleuchtungskonzept für den Hauptweg und den Sportparcours in der Lindweiler Grünanlage zu prüfen. Besonders stark gemacht hat sich dafür Helga Wagner. Sie machte in der Sitzung deutlich, dass der dortige Trimm-Dich-Pfad mit öffentlichen Mitteln errichtet wurde und als Sportangebot für die Menschen im Veedel auch tatsächlich nutzbar sein müsse. Gerade im Herbst und Winter sei das aber schon am frühen Abend kaum möglich, weil es im Park keine Beleuchtung gebe. Dabei geht es nicht nur um Sport. Auch die Hundefreilauffläche im Park wird regelmäßig genutzt. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in der Dunkelheit jedoch unsicher. Helga Wagner wies deshalb darauf hin, dass die Grünanlage ohne ausreichendes Licht schnell als Angstraum wahrgenommen werde. Dieser Aspekt dürfe bei der Bewertung durch die Stadt nicht außer Acht gelassen werden. Die Stadt Köln verweist bislang auf einen Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2004. Danach sollen Grünflächen in Köln in der Regel unbeleuchtet bleiben, um Natur und Tierwelt vor Lichtverschmutzung zu schützen. Der nun beschlossene Antrag setzt deshalb ausdrücklich auf eine bedarfsgerechte und naturschutzverträgliche Lösung. Denkbar sind etwa insektenfreundliche LED-Leuchten, gezielte Ausleuchtung ohne unnötiges Streulicht sowie Bewegungsmelder, damit Licht nur dann eingeschaltet wird, wenn der Bereich tatsächlich genutzt wird. Auch für den Skaterpark in Blumenberg soll ein ähnliches Konzept geprüft werden. Die Anlage im Grünzug zwischen Langenbergstraße und Weichselring ist ein wichtiger Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene, kann aber in der dunklen Jahreszeit nur eingeschränkt genutzt werden. Auch hier soll eine schonende Beleuchtung helfen, Freizeit- und Sportangebote besser zugänglich zu machen. Die Bezirksvertretung Chorweiler stimmte beiden Anträgen zu. Helga Wagner kündigte außerdem an, gemeinsam mit den Grünen an einer umfassenderen Lösung für Parkanlagen im Kölner Norden arbeiten zu wollen. Ziel ist es, Sicherheit, Nutzbarkeit und Naturschutz miteinander zu verbinden. Für Lindweiler ist der Beschluss ein wichtiges Signal: Das Engagement von Helga Wagner zeigt, dass die Anliegen der Menschen vor Ort in der Bezirksvertretung gehört werden. Gerade öffentliche Sport- und Freizeitflächen müssen so gestaltet sein, dass sie im Alltag auch wirklich genutzt werden können — sicher, sinnvoll und mit Rücksicht auf die Natur. #### Mehr Ordnung auch am Wochenende: Stadtdirektorin Blome besucht Bezirksvertretung Chorweiler Mehr Ordnung auch am WochenendeStadtdirektorin Blome besucht Bezirksvertretung ChorweilerVon Christopher Dröge24.11.2024, 10:31 UhrLesezeit 3 MinutenStadtdirektorin Andrea Blome (Mitte)Copyright: Alexander SchwaigerAndrea Blome, die als Stadtdirektorin auch für das Ordnungsamt verantwortlich ist, hat sich den Fragen der Chorweiler Bezirksvertreter gestellt.Oft erscheint es der Bezirkspolitik und den Bürgern im Kölner Norden so, als würde es ihnen nur mit viel Mühe gelingen, die Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung auf ihre Probleme und Anliegen zu lenken – in diesem Herbst allerdings geben sich hochrangige Vertretende der Verwaltung in der Bezirksvertretung Chorweiler (BV) nahezu die Klinke in die Hand.Nachdem sich im August Markus Greitemann, Dezernent für Stadtentwicklung, den Fragen der Bezirksvertreter gestellt hatte, hat in der jüngsten Sitzung Andrea Blome der BV einen Besuch abgestattet. Als Stadtdirektorin ist sie auch Dezernentin für Allgemeine Verwaltung und Ordnung, 14 Ämter umfasst ihr Verantwortungsbereich, darunter das Amt für öffentliche Ordnung und die Bürgerämter der Bezirke. Dementsprechend breit war das Spektrum an Themen, zu denen die Bezirksvertreter um Auskunft baten.Parkprobleme und lange Wartezeiten beim OrdnungsdienstEin Problem, das Blome auch aus anderen Bezirken kennen dürfte, sprach Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner an: „90 Prozent der Beschwerden, die mich in der Bürgersprechstunde erreichen, betreffen Parkprobleme“, sagte er. Vor allem Falschparker von auswärts an verschiedenen „Hot Spots“, etwa um den Fühlinger See herum, sorgten bei den Anwohnern für Ärger. Würde dann der Ordnungsdienst gerufen, dauere es oft viel zu lange, bis die Einsatzkräfte vor Ort seien.Alles zum Thema Andrea BlomeInan Gökpinar, Vorsitzender der SPD-Fraktion, wusste von einem Vorkommnis zu berichten, bei dem es nach der Anforderung fünf Stunden gedauert habe, bis sich ein Team an der entsprechenden Örtlichkeit gezeigt habe. „Wir vermissen den Ordnungsdienst vor allem am Wochenende“, sagte Gökpinar. „Es ist den Leuten nur schwer zu vermitteln, dass der sich dann nur um die Innenstadt kümmert.“Blome gab ihm recht und sicherte zu, die Einsatzplanung darauf hinzuweisen und die äußeren Bezirke auch am Wochenende stärker zu berücksichtigen. Ordnungs- und Verkehrsdienst seien zwar personell besser aufgestellt als andere Bereiche, doch auch dort gebe es offene Planstellen.Personalprobleme und vernachlässigte Hochhäuser in Chorweiler„Wir würden sie gerne schneller besetzen, aber unsere Außendienstler tragen eine hohe Verantwortung und müssen sehr gut ausgebildet sein“, sagte sie. Durch Maßnahmen wie veränderte Einarbeitungszeiten habe man die Personal-Akquise hier jedoch bereits verbessern können.Wolfgang Kleinjans, Vorsitzender der Grünen-Fraktion und Klaus Hebert-Okon (Linke) machten auf das Problem der verwahrlosenden Hochhäuser im Chorweiler Zentrum aufmerksam, deren Eigentümer notwendige Investitionen in den Erhalt der Bausubstanz nicht tätige, sodass die Bewohner unter anderem mit großflächigem Schimmelbefall in ihren Wohnungen zu kämpfen hätten.Hebert-Okon machte auf die Möglichkeit der Ersatzvornahme aufmerksam, durch die die Stadt notwendige Maßnahmen selbst durchführen und dem Eigentümer in Rechnung stellen könnte, doch Blome zeigte sich hier sehr zurückhaltend. „Eigentum ist stark vom Grundgesetz geschützt, die Vorgaben sind hier sehr eng“, sagte sie.Eine derartige Maßnahme käme in Betracht, wenn etwa durch bröckelnde Fassaden auch der öffentliche Raum betroffen sei, doch Rechtsmittel müssten erst ausgeschöpft werden. Geeigneter als eine Erhaltungssatzung, wie sie Kleinjans vorschlug, sei eine Millieuschutzsatzung, doch ein solches Mittel bedürfe erst eines politischen Beschlusses, darauf machte Chorweilers Bürgeramtsleiter Rainer Straub aufmerksam.Mit dem Scheitern des Bauprojekts eines Mehrgenerationenhauses des Lino-Clubs in Lindweiler machte Eike Danke (Grüne) auf einen besonders wunden Punkt aufmerksam: „Bereits zugesagte Fördermittel konnten nicht mehr abgerufen werden, das war ein Desaster für den Stadtteil. Dieses Projekt wäre für Lindweiler sehr wichtig gewesen“. Blome bedauerte die „äußerst unglückliche Vorgeschichte“, und räumte ein, dass „die Verwaltung hier Verantwortung trägt, das ist klar.“ Sie gehe davon aus, dass der Stadtrat bald einen politischen Beschluss für eine alternative Lösung anstreben werde. #### Mehr Platz: FC Chorweiler fordert mehr Kapazitäten Erst vor vier Jahren wurde der FC Chorweiler gegründet. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage das Angebot an Trainingskapazitäten. #### Mehr Schutz vor Starkregen: Bauarbeiten für modernen Stauraumkanal starten in Esch und Pesch Mehr Schutz vor StarkregenBauarbeiten für modernen Stauraumkanal starten in Esch und PeschVon Christopher Dröge26.11.2024, 12:01 UhrLesezeit 3 MinutenChristian Gattke (links) und Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner setzten den Spatenstich für den Bau des Stauraumkanals. Die doppelt mannshohe, gut einen Kilometer lange Rohrleitung soll 3500 Kubikmeter Wasser zusätzlich aufnehmen können.Copyright: Christopher DrögeDer Bau des neuen Stauraumkanals hat begonnen, um die Gefahr eines Grabenbruchs zu verringern. Hundertprozentigen Schutz bietet er jedoch nicht.Die Erneuerung des Entwässerungssystems für die Stadtteile Pesch, Esch und Auweiler geht in die nächste Phase. Während die Arbeiten am neuen Pumpwerk voranschreiten, beginnt nun der Bau des neuen Stauraumkanals, der den Entwässerungsgraben zwischen Esch und Pesch ersetzen soll.Für den Spatenstich hatten die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) nun Chorweilers Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner eingeladen – gemeinsam mit dem zuständigen Bereichsleiter der StEB, Christian Gattke, demonstrierte er die beeindruckenden Dimensionen der Stahlbetonrohrelemente, die hier verbaut werden sollen: Mit einem Innendurchmesser von 3,4 Metern und einer Länge von gut einem Kilometer wird der geschlossene Stauraumkanal ein zusätzliches Rückhaltevolumen von 3500 Kubikmetern einbringen.Entwässerungssystem aus den 1970er JahrenDas alte Entwässerungssystem, das vor allem durch den offenliegenden Entwässerungsgraben zwischen Esch und Pesch geprägt ist, stammt aus den 1970er Jahren und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. „Durch die offene Bauweise ist das System bei Starkregen überlastet und nicht mehr in der Lage, das Wasser von den Ortslagen abzuleiten“, sagte Gattke.Bereits zweimal sei es in den vergangenen Jahren zu einem Bruch des Grabendamms gekommen, zuletzt bei der Starkregenkatastrophe im Juli 2021. „Zum Glück nur auf der Seite der Felder“, so Gattke, „wäre der Damm auf der an Esch angrenzenden Seite gebrochen, hätte es den Ort noch weitaus schlimmer getroffen“.Diese Gefahr soll durch die geschlossene Rohrleitung, die in fünf bis sechs Metern Tiefe verlaufen wird, zukünftig gebannt bleiben. Auch das bestehende Rückhaltebecken in Pesch bleibt als Reserve für den Fall von Starkregenereignissen erhalten, „in Zukunft wird es aber deutlich seltener gebraucht werden“, sagt Gattke.Neuer Stauraumkanal bietet keinen hundertprozentigen SchutzAuch wenn die drei Stadtteile künftig besser geschützt sein werden: Ein Ereignis wie die Flut vom Juli 2021 lässt sich technisch nicht beherrschen, warnt Gattke. „Das neue System wird Regenmengen von 40 bis 50 Liter auf den Quadratmeter auffangen können – damals waren es aber 100 bis 160 Liter“, sagt er. „Wir können also nicht seriös zusichern, dass die Leute definitiv vor Schaden geschützt sein werden“. Hausbesitzer würden auch künftig in der Verantwortung stehen, selbst für den Schutz ihres Eigentums zu sorgen.Für das gesamte Projekt rechnet die StEB mit Kosten von 118 Millionen Euro. Laut Plan soll die Ertüchtigung des Systems 2027 abgeschlossen sein. Der Verlauf des unterirdischen Kanals wird oberirdisch durch einen Wartungsweg kenntlich sein – doch in der örtlichen Politik entstehen bereits Ideen für die weitere Nutzung der Strecke: Daniel Kastenholz, Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler, denkt etwa an einen Radweg zwischen Esch und Pesch. „Eine kreuzungsfreie Strecke ohne motorisierten Verkehr wäre dafür ideal“, meint er. #### Mehr Verbindlichkeit für Kölns Wärmewende Mehr Verbindlichkeit für Kölns Wärmewende 12. Mai 2026 Köln, den 12.05.2026 – Mit Die Volt-Fraktion dankt der Verwaltung für die Erstellung des kommunalen Wärmeplans, betont jedoch, dass Köln angesichts des Klimanotstands mehr braucht als organisatorische Anpassungen. Der Plan benennt wichtige Analysen und Potenziale, bleibt aber bei zentralen Anforderungen wie dem gesetzlich vorgeschriebenen Dekarbonisierungs- und Ausbaupfad für das Wärmenetz zu vage. Andere Städte zeigen, dass konkrete Aktionspläne, digitale Transparenz und Monitoring bereits heute möglich sind. Als entscheidenden Hebel sieht Volt die RheinEnergie. Bislang fehlt ein überzeugender Dekarbonisierungsfahrplan bis 2035. Die Fraktion fordert Verwaltung und Aufsichtsratsmitglieder auf, auf einen verbindlichen, umfassenden Plan hinzuwirken – einschließlich einer klaren Strategie für die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes und aller 19 Blockheizkraftwerke.  „Köln verbraucht jährlich über 9.000 Gigawattstunden Energie, überwiegend aus Erdgas. Wer weiter auf fossile Abhängigkeiten setzt, riskiert steigende Kosten und gefährdet soziale Stabilität.  Der Wärmeplan ist ein Anfang, aber jetzt braucht es konkrete Schritte: klare Zuständigkeiten, baureife Konzepte und einen verbindlichen Fahrplan zur CO2-Minimierung der RheinEnergie. Für eine lebenswerte Zukunft läuft uns die Zeit davon.“ Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt-Fraktion #### Melden Sie jetzt Ihren Stand für „Ganz Lindweiler trödelt“ an! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Lindweilerinnen und Lindweiler,liebe Nachbarinnen und Nachbarn,liebe Freundinnen und Freunde unseres Veedels,am Samstag, 13. Juni 2026, wird Lindweiler wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für alle, die gerne stöbern, verkaufen, entdecken und miteinander ins Gespräch kommen. Unter dem Motto „Ganz Lindweiler trödelt – Mach mit!“ verwandelt sich unser Veedel in eine große Schatzkammer: Garagen öffnen sich, Höfe werden zu kleinen Marktplätzen, und aus Dingen, die bei Ihnen vielleicht nur noch Platz wegnehmen, werden für andere neue Lieblingsstücke. Der Bürgerverein Lindweiler und der Lino-Club laden gemeinsam zu diesem besonderen Aktionstag ein.Jetzt ist der richtige Moment, Ihren eigenen Stand anzumelden. Haben sich im Keller, auf dem Dachboden, in der Garage oder im Kinderzimmer gut erhaltene Schätze angesammelt? Kleidung, Bücher, Spielzeug, Haushaltswaren, Deko, Werkzeug oder kleine Kuriositäten? Dann machen Sie mit und werden Sie Teil eines Tages, der weit mehr ist als ein klassischer Flohmarkt. Denn beim Trödeln in Lindweiler geht es auch um Begegnung, Nachbarschaft und ein starkes Miteinander im Veedel.Die Standanmeldung ist ab sofort online möglich unter https://www.bv-lindweiler.de/garagenflohmarkt/Wer also dabei sein möchte, sollte nicht zu lange warten. Je mehr Menschen mitmachen, desto bunter, vielfältiger und attraktiver wird der Trödeltag für Besucherinnen und Besucher aus Lindweiler und Umgebung.Auch Familien kommen an diesem Tag auf ihre Kosten: In der KiTa Marienberger Weg findet von 10:00 bis 13:00 Uhr ein Kinderflohmarkt statt. Dort dreht sich alles rund um Spielzeug, Bücher, Babykleidung und Dinge für Kinder. Außerdem sind Kaffee, Eis, Waffeln und Kinderbespaßung angekündigt.Der Garagentrödel im Veedel findet von 11:00 bis 16:00 Uhr statt. Danach geht es direkt gesellig weiter: Ab 16:00 Uhr sind alle eingeladen, den Tag beim Grillen am Libützje gemeinsam ausklingen zu lassen. So wird aus dem Trödelmarkt ein ganzer Veedelstag voller Begegnungen, Gespräche und guter Stimmung.Melden Sie sich jetzt an und öffnen Sie Ihre Garage, Ihren Hof oder Ihren Standplatz für Lindweiler. Gemeinsam machen wir den 13. Juni zu einem Tag, der zeigt, wie lebendig, herzlich und engagiert unser Veedel ist.Es freut sich auf SieDer Vorstand Beitragsnavigation #### Melden Sie jetzt Ihren Stand für „Ganz Lindweiler trödelt“ an! Bürgerverein Lindweiler e.V. Quelle #### Mercatorstraße: Verwaltung gibt Bezirksvertretung Chorweiler Kontra zu Fußgängerüberweg Außerdem legte sie noch einmal ihre Sichtweise über die Zuständigkeit in diesem Fall dar: Die Bezirksvertretung käme in allen Angelegenheiten die Entscheidung zu, deren Bedeutung nicht wesentlich über die Bezirksgrenzen hinausreiche. Bei der Mercatorstraße aber handele es sich um eine Kreisstraße, die in das künftige Grundnetz für den motorisierten Individualverkehr einbezogen werden soll, außerdem sei sie Teil des Vorbehaltsnetzes für Feuerwehr- und Rettungseinsätze.Damit habe diese auch eine bezirksübergreifende Bedeutung, womit Maßnahmen bis 300.000 Euro Kosten als Angelegenheit der laufenden Verwaltung anzusehen seien. Die Verwaltung verwies weiterhin auf die Entscheidung des Verwaltungsgericht zur Sperrung der Kitschburger Straße in Lindenthal: Da auch diese Teil des Vorbehaltsnetz ist, hatte das Gericht die Zuständigkeit über die Entscheidung dem Rat zugesprochen, nicht der Bezirksvertretung Lindenthal. #### Merkenich CDU pocht auf Einbahnstraßenregelung im Mohlenweg in Langel Merkenich CDU pocht auf Einbahnstraßenregelung im Mohlenweg in LangelVon Christopher Dröge13.01.2025, 15:01 UhrLesezeit 2 MinutenIm Bereich der Kita Regenbogen führt die geringe Breite des Mohlenwegs oft zu gefährlichen Situationen – Bezirksvertreter wollen ihn zur Einbahnstraße machen.Copyright: Christopher DrögeBereits 2023 beantragte die Bezirksvertretung Chorweiler eine Einbahnstraße im Mohlenweg einzurichten, die Verwaltung hielt dies für unnötig.Die Kita Regenbogen im Einmündungsbereich des Mohlenwegs in die Cohnenhofstraße in Langel ist im weiteren Umkreis bis Merkenich die einzige Betreuungseinrichtung für Vorschulkinder, demzufolge hat sie ein deutlich größeres Einzugsgebiet als andere Kindergärten. Da die Buslinie 121 die einzige Anbindung an den ÖPNV darstellt, wird ein großer Teil der Kinder mit dem Pkw gebracht.Besonders zu den Stoßzeiten morgens und mittags kommt es hier daher zu heiklen Situationen, denn der Mohlenweg, der sich von der Cohnenhofstraße über Felder und durchs Feldkasseler Industriegebiet bis Fühlingen zieht, ist nicht breiter als ein Feldweg – ein Ausweichen von entgegenkommenden Fahrzeugen ist somit praktisch nicht möglich.Einbahnstraßen-Antrag im Mohlenweg: CDU-Fraktion fordert erneut UmsetzungBei Begegnungen muss also einer der beiden Verkehrsteilnehmenden einen guten Teil der Strecke rückwärts zurücklegen, wobei gerade Kleinkinder vom Fahrer leicht übersehen werden können, besonders in der Dämmerung.Eine Baumaßnahme im Mohlenweg vor gut drei Jahren hatte die Situation weiter verschärft. Dies hatte die Bezirksvertretung Chorweiler im Januar 2022 veranlasst, auf Initiative der CDU-Fraktion den interfraktionellen Antrag zu beschließen, die Einrichtung einer Einbahnstraße im Abschnitt des Mohlenwegs zwischen Cohnenhofstraße und Langeler Kreuzweg prüfen zu lassen.Ein gutes Jahr später hatte die CDU-Fraktion einen weiteren Antrag gestellt, um die Einbahnstraße konkret einrichten zu lassen – auch der war einstimmig angenommen worden. Doch passiert ist auch in den vergangenen eineinhalb Jahren nichts, weshalb die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung erneut eine Anfrage stellte in der sie sich erkundigte, warum der Antrag bislang noch nicht realisiert wurde und wann mit einer Umsetzung zu rechnen sei.Doch die Verwaltung hatte die Sache bereits 2022 als erledigt betrachtet: Aus einem Sachstandsbericht vom Juli 2022 geht hervor, dass diese den Antrag so aufgefasst hatte, dass allein die genannte Baumaßnahme Auslöser des Problems sei. Da diese im Juli 22 abgeschlossen war, bestand aus Sicht der Verwaltung kein Handlungsbedarf mehr.Die CDU-Fraktion jedoch ist anderer Ansicht. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse komme es weiterhin zu Rückstau sowie erhöhter Lärm- und Umweltbelastung. Eine Einbahnstraßenregelung auf dem genannten Abschnitt werde das Problem lösen, ohne Anwohner und Anlieger allzu sehr einzuschränken. #### Merkenich, Longerich, Bocklemünd: Polizei warnt vor falschen Handwerkern – drei Fälle in Köln Die Kölner Polizei warnt vor Trickbetrügern, die sich fälschlicherweise als Handwerker ausgeben, um Schmuck und Bargeld zu stehlen. Von der Betrugsmasche sollen vor allem ältere Menschen betroffen sein, so die Polizei. In drei aktuellen Fällen am Dienstag, 25. Februar, sei es den mutmaßlich männlichen Tatverdächtigen gelungen, sich Zugang zu den Wohnungen der Betroffenen zu verschaffen.Im Stadtteil Merkenich hat ein 45 bis 50 Jahre alter Mann gegen 10.20 Uhr an der Wohnungstür einer 87-Jährigen geklingelt. Während er sie im Badezimmer abgelenkt habe, soll sein Komplize die Wohnung nach Schmuck und Bargeld durchsucht haben, so die Polizei. Dies sei jedoch erfolglos geblieben, sodass die Männer ohne Beute geflohen seien. Der Tatverdächtige hat den Angaben zufolge einen Schnurrbart, eine blaue Arbeitshose und eine schwarze Winterjacke getragen. Seine Größe wird auf 1,85 Meter bis 1,90 Meter geschätzt.Polizei rät: Nur angekündigte Handwerker in die Wohnung lassenIn Longerich sollen sich gegen 12.30 Uhr zwei Männer Zugang zu der Wohnung eines 91-Jährigen verschafft haben, indem sie vorgegeben haben, die Heizkörper im Schlafzimmer des Mannes überprüfen zu wollen. Die Tatverdächtigen sollen Bargeld und Schmuck gestohlen haben.Alles zum Thema Polizei KölnIn Bocklemünd hat ein Mann laut Polizei die Wohnung einer 92 Jahre alten Frau betreten. Auch er soll sich als Handwerker ausgegeben und mit diesem Trick Bargeld sowie zwei Tablets erbeutet haben. Der Mann soll schwarze Haare haben, etwa 1,70 Meter groß sein und eine schwarze Jacke getragen haben. Köln-MerheimDie Polizei rät, nur Handwerker in die Wohnung zu lassen, die man selbst bestellt hat oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Wer Hinweise zu den Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red) #### Mit Bäuerin und Zelt: Das Dreigestirn in Köln-Esch hat eine ganz besondere Besetzung Die Freude über die drei neuen Escher Regenten ist diesmal besonders groß – weil sich alles so unverhofft ergeben hat. „Wir hatten uns schon auf ein Jahr ohne Dreigestirn eingestellt – doch dann kam Sankt Martin und unsere alljährliche Feier“, blickt Ursula Rändel, erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft „Greesberger“ Esch 1953, vor den rund 150 Jecken im Martinushaus zurück. „Damals meinte dort jemand zu mir, er könnte sich vorstellen, es zu machen. Ich hatte das zunächst gar nicht ernstgenommen.“Doch am Tag danach bekräftigte ihr der heutige Prinz Michael I. (Radszuweit) seinen Willen – und flugs wurde die jecke Maschinerie in Gang gesetzt, mitsamt Kostüm-Umschneidern, Adjutanten-Suche und Terminplanung. Aus Nippes fand sich mit seinem guten Freund Pasquale Boeti eine Jungfrau fürs Dreigestirn – und es fehlte nur noch der Bauer. Doch auch hier fand sich nach drei Wochen eine Lösung: Michaels Frau Irina macht’s. So gibt es diesmal nicht nur eine männliche Jungfrau, sondern auch einen weiblichen Bauer unter den Tollitäten. „Bei uns in Esch ist eben alles möglich“, scherzte Rändel.Immi Prinz Michael I. lernte einst im Supermarkt die Liebe zum FasteleerAuf ihrer Proklamation bereiteten die Jecken, darunter viele befreundete Vereine aus den umliegenden Veedeln, Prinz Michael I., Bauer Irinus und Jungfrau Pasqualina einen umjubelten Start in die Session. Die 24-köpfige Formation „Escher Mädche“, die ihr 50-jähriges Bestehen feiert, begeisterte zum Start mit Gardetanz, unter anderem ihrem Höhner-, Fastelovends-Medley und einem Kleingruppen-Tanz der neun jugendlichen Mitglieder. Dann der große Moment: Nach der Verabschiedung der Vorjahres-Regenten Prinz Adrian I. und Bauer Ingo – Jungfrau Michaela war leider verhindert – übernahmen die 2025er-Tollitäten die Insignien. Alles zum Thema Kölner DreigestirnEines kann man mit Sicherheit schon sagen: Die drei sind eine Super-Besetzung, mit Feuer und Flamme dabei und sehr gut aufgelegt. „Auch ich gehöre als gebürtiger Hesse zu den Zugezogenen. Deshalb bin ich besonders dankbar und glücklich, Euer Prinz zu sein“, richtete Michael I. seine Worte an den Saal. Er war auf besonders lustige Weise zum Karneval gekommen: An Wieverfastelovend 1990, kurz nach seinem Umzug nach Köln, bat ihn eine Kassiererin im Stüssgen-Supermarkt spontan zum Tanz.„An diesem Tag hab ich erstmals erkannt: Die Kölschen sind jeck – und dä Fastelovend määt Spaß.“ „Ich schmeiße als Bauer mein ganzes Körpergewicht für Euch in den Ring“, versprach lachend der eher zierliche Bauer Irinus. Und Jungfrau Pasqualina hat großen Gefallen an ihrem Kostüm gefunden: „Es ist ein geiles Gefühl, im Ornat zu stecken. Vor zwei Wochen, bei einem Tollitäten-Empfang noch ohne Kostüme, war ich mir richtig nackt vorgekommen.“ Und noch einen Grund zur Freude gibt es in Esch: Erstmals seit langem steht für die „tollen Tage“ ein Festzelt zum ausgelassenen Feiern bereit. Dementsprechend fand sich das diesjährige Dreigestirns-Motto recht schnell: „Mir stonn zesamme – un janz Esch fiert em Zelt.“ #### Mit Kubicki beerdigt die FDP ihr eigenes Versprechen Die Wahl Wolfgang Kubickis zum FDP-Vorsitzenden ist kein Aufbruch, sondern ein Nachruf. Die Partei, die einmal für Freiheit, Fortschritt und Verantwortung stehen wollte, entscheidet sich für Krawall, Kränkung und Talkshow-Liberalismus. Damit ist der klassische Liberalismus in Deutschland parteipolitisch heimatlos geworden. Es gibt Parteitage, die eine neue Zeit eröffnen. Und es gibt Parteitage, die nur noch bestätigen, dass etwas zu Ende gegangen ist. Die Wahl Wolfgang Kubickis zum Vorsitzenden der FDP gehört zur zweiten Kategorie. Sie ist nicht die Rettung einer Partei, die sich nach ihrem Absturz neu erfinden will. Sie ist das Eingeständnis, dass diese Partei dazu nicht mehr in der Lage ist. Die FDP hat mit Kubicki keinen liberalen Aufbruch gewählt, sondern die bequemste Form ihres eigenen Niedergangs: den Rückzug in Pose, Trotz und Selbstmitleid. Ausgerechnet eine Partei, die sich Liberalismus auf die Fahnen schreibt, hat sich für einen Vorsitzenden entschieden, der vor allem für eine politische Haltung steht, die mit klassischer Liberalität nur noch wenig zu tun hat. Kubicki verkörpert nicht die Freiheit des Bürgers, der Verantwortung übernimmt. Er verkörpert die Freiheit des Lauten, der sich von jeder Zumutung des Gemeinsinns belästigt fühlt. Das ist mehr als ein Personalwechsel. Es ist ein symbolischer Schlussstrich. Nach 1989 hatte der Liberalismus in Deutschland einmal einen großen Klang. Er stand für offene Gesellschaft, Bürgerrechte, Rechtsstaat, Bildung, wirtschaftliche Dynamik und die Hoffnung, dass Menschen ihr Leben selbst gestalten können. Liberalismus war damals nicht nur ein Programm gegen Bevormundung. Er war ein Versprechen: Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, aus seinem Leben etwas zu machen. Freiheit sollte nicht nur den Starken gehören, sondern allen. Dieses Versprechen ist heute beschädigt. Und die FDP, die es eigentlich erneuern müsste, trägt zu seiner Beschädigung bei. Denn die Krise des Liberalismus besteht nicht darin, dass zu wenige Menschen über Freiheit reden. Im Gegenteil: Das Wort ist überall. Die AfD redet von Freiheit. Impfgegner redeten von Freiheit. Rechte Kulturkämpfer reden von Meinungsfreiheit. Plattform-Milliardäre reden von Freiheit, während ihre Algorithmen Öffentlichkeit sortieren, Aufmerksamkeit belohnen und Radikalisierung profitabel machen. Freiheit ist zu einem Kampfbegriff geworden, oft benutzt von Menschen, die nicht Freiheit für alle meinen, sondern Enthemmung für sich selbst. Genau hier hätte eine liberale Partei ihre historische Aufgabe. Sie müsste erklären, worin der Unterschied liegt zwischen Freiheit und Rücksichtslosigkeit. Zwischen Widerspruch und Niedertracht. Zwischen Bürgerrechten und bloßer Rechthaberei. Zwischen Skepsis gegenüber dem Staat und Verachtung für das Gemeinwesen. Die FDP aber tut das Gegenteil. Sie hat den Liberalismus verengt auf eine Mischung aus Steuerreflex, Anti-Grün-Affekt, Kulturkampf und beleidigter Männlichkeit. Freiheit bedeutet bei ihr zu oft: Tempolimit verhindern, öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschimpfen, gegen Genderzeichen wettern, den Staat pauschal verhöhnen und sich anschließend wundern, dass immer weniger Menschen darin eine ernsthafte politische Idee erkennen. Mit Wolfgang Kubicki wird diese Verengung nun zur offiziellen Parteilinie. Kubicki ist kein Erneuerer. Er ist eine Erinnerung an die alte Bundesrepublik, allerdings nicht an ihre besten Seiten. Er steht für den Sound einer FDP, die noch glaubt, politische Relevanz entstehe dadurch, dass man in Talkshows sitzt und möglichst kantig klingt. Doch Kantigkeit ist kein Konzept. Schlagfertigkeit ist kein Programm. Und das permanente Kokettieren mit dem Tabubruch ist noch kein Liberalismus. Besonders entlarvend war der Umgang mit seiner innerparteilichen Konkurrentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Wer nach einer Kampfabstimmung eine Partei führen will, müsste integrieren. Er müsste zeigen, dass Liberalismus auch heißt, Gegner auszuhalten, Minderheiten zu respektieren und Widerspruch nicht als Majestätsbeleidigung zu behandeln. Kubickis Botschaft klang anders: Jetzt wisse man, „wo der Hammer hängt“. Das mag als Spruch gemeint gewesen sein. Politisch aber war es eine Bankrotterklärung. Wo der Hammer hängt, weiß man nun tatsächlich: nicht im Werkzeugkasten eines liberalen Neuanfangs, sondern über dem Sarg einer Partei, die den Unterschied zwischen Führung und Machtdemonstration nicht mehr kennt. Der klassische Liberalismus war nie nur die Lehre vom möglichst kleinen Staat. Er war auch eine moralische Idee. Er fragte nicht nur: Was darf der Staat nicht? Sondern auch: Was braucht der Mensch, um frei sein zu können? Bildung. Sicherheit. Infrastruktur. Rechtsstaat. Zugang zu Chancen. Schutz vor Willkür, nicht nur durch Behörden, sondern auch durch Machtkonzentrationen in Wirtschaft, Medien und digitalen Räumen. Eine liberale Partei müsste heute über die Macht von Techkonzernen sprechen, über digitale Abhängigkeit, über Meinungsfreiheit in einer Plattformöffentlichkeit, über soziale Einschüchterung, über die Angst vieler Menschen, in kleinen Orten überhaupt noch offen zu reden. Sie müsste fragen, wie Freiheit aussieht, wenn der Bus nicht mehr fährt, der Arzt geschlossen hat, die Schule verfällt, die Bahn ausfällt und die Brücke gesperrt ist. Denn dort, wo der Staat sich zurückgezogen hat, ist nicht automatisch Freiheit entstanden. Oft ist dort nur Verlassenheit gewachsen. Und aus Verlassenheit wird Wut. Diese Wut bewirtschaftet längst die AfD. Sie hat den Freiheitsbegriff gekapert und in sein Gegenteil verkehrt. Freiheit heißt dort nicht Selbstbestimmung in Verantwortung, sondern das Recht, sich nicht mehr zusammenzureißen. Freiheit heißt: gegen „die da oben“, gegen Minderheiten, gegen Zumutungen, gegen Komplexität. Eine liberale Partei müsste dieser falschen Freiheit eine bessere entgegensetzen. Doch die FDP wirkt nicht wie eine Kraft, die diesen Kampf aufnehmen will. Sie wirkt wie eine Partei, die selbst am Rand dieser Wut entlangschrammt, in der Hoffnung, noch ein paar Funken Aufmerksamkeit abzugreifen. Das ist ihr eigentliches Drama. Die FDP wird nicht untergehen, weil Deutschland keinen Liberalismus mehr braucht. Sie wird untergehen, weil Deutschland ihn dringender bräuchte denn je – und die FDP ihn nicht mehr glaubwürdig verkörpert. Deutschland steht vor Jahren tiefgreifender Veränderung: Alterung, Migration, Digitalisierung, geopolitische Unsicherheit, wirtschaftlicher Umbau, eine überforderte Infrastruktur, eine nervöse Öffentlichkeit. In einer solchen Lage müsste Liberalismus groß denken. Nicht kleinlich. Nicht beleidigt. Nicht als Dauerklage über die Zumutungen der Gegenwart, sondern als Angebot: Wie können Menschen frei bleiben in einer Zeit, in der sie sich ohnmächtig fühlen? Wie entsteht Aufstieg, wenn Herkunft wieder stärker zählt? Wie schützt man Individualität, ohne den sozialen Zusammenhalt zu zerstören? Wie begrenzt man staatliche Übergriffigkeit, ohne den Staat dort zu verhöhnen, wo er dringend funktionieren muss? Das wären liberale Fragen. Die FDP aber beantwortet sie nicht. Sie beschäftigt sich lieber mit der eigenen Kränkung. Darum bedeutet Kubickis Wahl mehr als nur die Rückkehr eines alten Haudegens an die Spitze einer geschwächten Partei. Sie bedeutet das Ende der FDP als ernstzunehmender Trägerin des Liberalismus in Deutschland. Die Partei mag organisatorisch weiterexistieren. Sie mag noch Landesverbände haben, Mandate, Talkshowplätze, Spender, Geschäftsstellen, Beschlüsse. Aber politisch ist etwas Entscheidendes erloschen. Mit Kubicki entscheidet sich die FDP gegen die Zukunft und für die Karikatur ihrer selbst. Gegen Liberalität und für Lautstärke. Gegen Verantwortung und für Pose. Gegen den Versuch, Freiheit neu zu begründen, und für das alte Ritual des Schimpfens. Vielleicht wird es irgendwann wieder eine liberale Kraft in Deutschland geben, die diesen Namen verdient. Eine Kraft, die Freiheit nicht mit Egoismus verwechselt, die Bürgerrechte verteidigt, ohne Gemeinsinn lächerlich zu machen, die Marktwirtschaft nicht als Ausrede für soziale Blindheit benutzt und die Meinungsfreiheit nicht nur dann entdeckt, wenn sie dem eigenen Milieu nützt. Die FDP ist diese Kraft nicht mehr. Mit der Wahl Wolfgang Kubickis hat sie nicht nur einen Vorsitzenden bestimmt. Sie hat den klassischen Liberalismus, den sie einst zu vertreten behauptete, parteipolitisch beerdigt. Und das Tragische ist: Sie scheint den Unterschied zwischen einem Aufbruch und einer Beerdigung nicht einmal mehr zu bemerken. #### Mitbestimmung: Kölner Kinderrat schaut Preview mit Fritz Fuchs MitbestimmungKölner Kinderrat schaut Preview mit Fritz FuchsVon Caroline Kron05.12.2025, 17:44 Uhr 3 minKinder des Linoclub-Kinderrats beurteilen als erste Zuschauerinnen und Zuschauer die neue Löwenzahn-Folge mit Hauptdarsteller Guido Hammesfahr.Copyright: Arton KrasniqiDer Linoclub-Kinderrat aus Chorweiler setzt sich für Kinderrechte und Mitbestimmung ein - und nimmt an einer „Löwenzahn“-Preview teil.Bevor an diesem Donnerstag, 4. Dezember, der neue „Stromberg“-Film in den deutschen Kinos startete, gab es einige Tage zuvor eine große Weltpremieren-Feier in Berlin mit Hauptdarstellern wie Christoph Maria Herbst, anderen an der Filmproduktion beteiligten Personen, zahlreichen prominenten Gästen – und auch Stromberg-Fans nahmen an der großen „Preview“-Show teil.Ungefähr zur gleichen Zeit trafen sich 15 junge Fans der TV-Serie „Löwenzahn“ zu einer Preview im Kleinformat mit Hauptdarsteller Guido Hammesfahr alias Fritz Fuchs in der Gemeinschaftsgrundschule Merianstraße in Chorweiler.Herzensthemen Demokratie, Teilhabe und MitbestimmungDie Jungen und Mädchen des Kinderrats vom Sozialen Zentrum Linoclub wurden gemeinsam von „wir helfen“ und der Kölner Kommunikationsagentur „Planpunkt“ auserwählt, als allererste Zuschauerinnen und Zuschauer der neuen Löwenzahn-Märchen-Folge, vor deren TV-Premiere am Sonntag, 7. Dezember, erste Feedbacks zu geben und Fragen zur Sendung zu stellen.Die Löwenzahn-Märchenfolge ist superspannend, man lernt dabei viel, ohne sich zu langweilen und die Effekte sind toll.Credo des Linoclub-Kinderrats aus ChorweilerMehr noch als das Thema „Märchen“ verbindet die Kinderrat-Kinder und Guido Hammesfahr ein Herzensanliegen: die Demokratie, in Form von Mitbestimmung, Teilhabe und anderen Kinderrechten. Die Jungen und Mädchen, die diese Rechte an ihrer Schule, ihrem Veedel und jedes Jahr beim Kölner Weltkindertag mit Leben füllen, hatten gemeinsam in ihrem Gremium die im Februar ausgestrahlte „Demokratie“-Folge von Löwenzahn geschaut, an deren Drehbuch Guido Hammesfahr mitgewirkt hat.Guido Hammesfahrs Lieblingskinderrecht ist das auf Bildung & FörderungSo brannten den Kindern, bevor sie sich der neuen Folge „Märchen – Es war einmal im Bärstadt“ widmeten, zunächst Fragen rund um die Themen Demokratie und Kinderrechte unter den Nägeln – zum Beispiel was Guido Hammesfahrs Lieblingskinderrecht sei? „Ganz klar, Bildung und Förderung“. Ob er auch schon mal mitbestimmt habe? „Bei jeder Wahl und bei dem Inhalt der Demokratie-Folge“. Danach gefragt, wie er anderen Kindern Demokratie mit einfachen Worten erklären würde, antwortete Hammesfahr mit dem Gegenteil: „Wenn Menschen über andere bestimmen, ohne deren Wünsche zu berücksichtigen.“Szene aus der Preview-Show der„ Löwenzahn“-Märchenfolge in der Gemeinschaftsgrundschule Merianstraße in Chorweiler.Copyright: Arton KrasniqiDas schönste, persönliche Beispiel für gelebte Mitbestimmung von jungen Menschen aber dürfte für Hammesfahr die Tatsache sein, dass er ihnen im Endeffekt zu verdanken hat, seit 2006 Fritz Fuchs zu spielen. Im Jahr zuvor wurde er aus mehr als 700 Bewerbern gemeinsam mit zwei weiteren Kandidaten in die Endrunde ausgewählt. Eine bundesweite Kinder-Jury stimmte schließlich mehrheitlich für Hammesfahr als Nachfolger von Peter Lustig.Kinderrat vergibt Bestnote für die „Löwenzahn“-MärchenfolgeGinge es nach der Chorweiler Kinderrat-Jury, würde die neue Löwenzahn-Folge – in der sich Fritz Fuchs und sein Hund Keks in einer Märchenwelt wiederfinden, in der Keks sprechen kann und sich Fritz peu à peu in einen Hund verwandelt – mit Bestnote ausgezeichnet. Nachdem die Jungen und Mädchen die 30-minütige Folge sichtlich fasziniert und konzentriert verfolgten, lautete ihr Credo: „Sie ist superspannend, man lernt dabei viel, ohne sich zu langweilen und die Effekte sind toll.“Wie alle Previews, diente auch diese Vor-Vorführung dazu, die Reaktionen des (jungen) Publikums zu testen und Feedback zu sammeln. Die anwesende Löwenzahn-Redakteurin Lea Lothwesen zeigte sich damit sehr zufrieden: „Es ist schön, mitzuerleben, dass die Dinge, die man sich am Schreibtisch ausgedacht hat, gut funktionieren.“ Die Lacher zum Beispiel, wenn Fritz Fuchs seine ferngesteuerten Hunde-Ohren spitzt, das Staunen der Kinder über die aufwendigen Kostüme oder ihre Konzentration während der Wissenssequenzen.Die Löwenzahn-Folge „Märchen – Es war einmal im Bärstadt“ ist am So., 7.12., um 11.05 Uhr (Premiere, KiKA) und am So., 14.12., um 8.10 Uhr im ZDF zu sehen. #### Mittelrheinliga: Ali Meybodi ist zurück beim FC Pesch Der alte und neue Coach des Kölner Mittelrheinligisten hat seine Rettungsmission begonnen. #### Mittelrheinliga: FC Pesch feiert fulminanten 5:1-Derbysieg gegen die SpVg Porz Peter Dicke, Vereinschef der Porzer, sah das zumindest an diesem Nachmittag anders: „Die Messe war gesungen. Wir haben uns zwar um Ergebniskorrektur bemüht, aber alle wussten, das Spiel ist verloren“, erklärte er. Seine Elf hatte nun mehr vom Spiel. Das lag aber weniger an einer Porzer Leistungssteigerung als vielmehr am defensiveren Auftreten der Gäste. Takumu Yamahara setzte kurz vor dem Abpfiff mit dem 5:1 den Schlusspunkt. Wermutstropfen war Akcas Ausscheiden. Er zog sich Mitte der zweiten Hälfte eine Schulterverletzung zu und wurde mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht.Für seine Elf geht es am Sonntag (15.45 Uhr) mit der Partie gegen Union Schafhausen weiter. Porz tritt 30 Minuten zuvor beim FC Hürth an. „Ich hoffe auf einen versöhnlichen Abschluss. Noch sind wir als Tabellenelfter über dem Strich“, gibt Dicke vor.Fortuna Kölns U23 gewinnt gegen Wegberg-BeeckMit 3:1 (0:0) gewannen die U-23-Fußballer von Fortuna Köln gegen den FC Wegberg-Beeck. „Das war ein überragender Auftritt der Mannschaft. Wir haben völlig verdient gewonnen“, lobte Fortuna-Teammanager Stefan Kleefisch. In der ersten Halbzeit blieb die gute Leistung der Fortuna noch unbelohnt. Das lag auch daran, dass Nicolas Brook-Lyn Merl aus guter Position über das Gästetor schoss und sein Mitspieler Nico Westerhoff am Wegberger-Keeper scheiterte. Auf der Gegenseite musste Fortuna-Torwart Lennart Winkler einmal seine ganze Klasse aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.„Nach dem Wechsel haben wir nochmal eine Schippe draufgelegt“, fand Kleefisch. Nun fielen auch Treffer: Zum 1:0 schoss Berat Gediktas den Ball ins lange Eck (51.), Gianluis Di Fine erhöhte mit einem präzisen Abschluss von der rechten Seite (59.) auf 2:0. Nachdem Pablo Ramm auf 1:2 verkürzt hatte (61.), verstärkten die Gäste ihre Angriffe. „Sie haben alles nach vorne geschmissen, aber wir haben bärenstark verteidigt“, so Kleefisch. Für Klarheit sorgte schließlich Bekir Gediktas mit dem 3:1 per Kopf in der Nachspielzeit. #### Motto „Met Humor op Tour“: Worringer Karneval – Neuer Prinz stellt sich mit großer Sause vor „Met Humor op Tour“ ist das Sessionsmotto des neuen Worringer Karnevalsprinzen Michael Ligocki, der jetzt mit viel Tamtam vorgestellt wurde. #### München hat doch eine bessere Beteiligung: Anmerkungen zu Olympia-Bürgerentscheid in NRW München hat doch eine bessere Beteiligung: Anmerkungen zu Olympia-Bürgerentscheid in NRW Anmerkungen zu Olympia-Bürgerentscheid in NRW Das NRW beim Bürgerentscheid mit München gleichgezogen, trifft nicht die Realität. Die Beteiligung liegt in NRW bei 32,74 % in München immerhin bei 42%. In München liegt die Zustimmung aller Wahlberechtigten bei 27,83 % in NRW nur bei 21,5 %. Trotzdem liegt die Zustimmung für die olympischen und paralympischen Spiele in den 17 Städten mit 65,8 % deutlich besser als die Umfrage mit 54 % von Anfang April.Die 17 Städte in NRW haben unterschiedliche Ergebnisse. Wir machen drei Gruppen aus: a.Die Gruppe Ruhrgebiet mit Beteiligungen unter 30 % und einem relativ hohem Zustimmungswert. Dazu gehören Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Krefeld und Oberhausen. Vermutlich werden Menschen mit geringen Einkommen an der Abstimmung nicht teilgenommen haben. b. Die Gruppe der Städte mit hoher Beteiligung über 35% und hoher Zustimmung bei 70 %. In diesen Städten haben die Menschen hohe Einkommen und eine hohe Eigenheim-Quote. Der Einfluss des Bürgertums ist groß. Dazu gehören Aachen, Düsseldorf, Monheim und Pulheim. c. Die rheinischen Städte Köln und Leverkusen haben eine hohe Beteiligung und einen hohen Anteil an Nein-Stimmen. Das Wahlergebnis von Köln mit einer Beteiligung von fast 40 % und eine Ablehnung von 42,6 % ist auch ein tiefes Misstrauen der Menschen gegen ihre Stadtverwaltung. Das Bau-Desaster bei der Oper, kaputte Straße und schlechte Sportanlagen wurden oft erwähnt. In der Sendung „Stadtgespräche“ von wdr5 war die Kritik am Baustopp des Wohnprojektes „Kreuzfeld“ zu Gunsten des Olympischen Dorfes und des Olympiastadions unüberhörbar. NOlympia-Colonia mit dem Bündnis NOlympia Köln hat Bewegung in die Diskussion gebracht. Wir haben einen Beitrag zum Kölner Wahlergebnis geleistet. Ob der Oberbürgermeister Burmester uns tatsächlich Gespräche anbieten wird, wie er es in einer Sendung des Deutschlandfunks ankündigte, werden wir sehen. Wir sind gesprächsbereit. Olympia Abstimmung NRW Endergebnis Jörg Detjen, Roland Schüler Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Mutmaßliche Brandstiftung: Sofa im Treppenhaus setzt Gebäude in Chorweiler in Brand Hinweise können an das Kriminalkommissariat 15 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de gerichtet werden. (red) #### Nach Asbest-Fund: Schüler des Heinrich-Mann-Gymnasiums übergeben Protestbrief an Kölner Verwaltung Schülersprecher Tarek Nebiognu beschrieb das Treffen im Anschluss als „nicht so erfreulich. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich persönlich angegriffen fühlten und sehr abwehrend waren“, sagte er. Die Verantwortung für die Verzögerung der Herausgabe des Verzeichnisses sei der beauftragten Firma zugewiesen worden, diese habe nicht sachgemäß gearbeitet, hieß es. Dennoch zieht Tarek ein positives Fazit: „Uns hat es nochmal darin bestärkt, dass wir im Recht sind, wenn die Stadt versucht, unverantwortlich zu handeln und sich herauszureden.“Das Verzeichnis der betroffenen Gebäudeteile wurde der Schulgemeinschaft nun für das Ende der Woche zugesichert. Melanie von Vegesack, Vorsitzende der Elternpflegschaft, sieht dem mit Spannung entgegen. „Mein Sohn sitzt auch in einem Klassenraum mit so einer Wand. Man fragt sich schon, warum die nicht wenigstens mit einer Schutztapete überzogen wurden.“ #### Nach Asbest-Funden: Heinrich-Mann-Gymnasium in Chorweiler wird saniert Nach Asbest-FundenHeinrich-Mann-Gymnasium in Chorweiler wird saniertVon Christopher Dröge19.02.2025, 11:28 UhrLesezeit 3 MinutenDer Baubeginn für den Erweiterungsbau für den naturwissenschaftlichen Fachbereich wurde für Oktober dieses Jahres angekündigt.Copyright: Christopher Dröge ANZEIGENach dem Asbestfund im vergangenen Sommer forderten Eltern, Schüler und Lehrer mit Nachdruck Verbesserungen. Die kündigen sich nun endlich an. Das Schuljahr 2024/24 ist erst zur Hälfte vorbei, für die Schulgemeinschaft des Heinrich-Mann-Gymnasiums ist es aber schon jetzt ein denkwürdiges Jahr. Es begann im vergangenen Sommer mit einem Paukenschlag, denn anstelle nach den Ferien ein Wiedersehen zelebrieren zu können, war für die Schüler ein paar Tage lang wieder Homeschooling wie in finstersten Corona-Zeiten angesagt: Im Zuge einer Verlegung neuer Datenkabel war in einer Wand Asbest nachgewiesen worden – um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen, blieb das Schulgebäude zunächst über Tage geschlossen.Zwar dauerte die Schließung letztlich nicht lang, der Asbestfund ist jedoch nur die Sahnehaube auf einem schon länger andauernden Sanierungsstau: Seit Jahren etwa wartet die Schulgemeinschaft auf einen Neubau für den naturwissenschaftlichen Trakt, da die alten Fachräume so marode sind, dass dort kein fachgerechter Unterricht stattfinden kann.Ein undichtes Dach und lecke Rohre lassen Feuchtigkeit ins Gebäudeinnere eindringen.Copyright: Christopher DrögeKaum weniger dringend geboten ist eine Sanierung der Toilettenräume. Obendrein wurden eklatante Schäden am Dach festgestellt, deren Folgen sich immer öfter innerhalb des Gebäudes zeigen: dank eindringender Feuchtigkeit breitet sich an verschiedenen Stellen Schimmel aus, auch kommt es schon mal vor, dass aufgeweichte Abdeckplatten von der Decke fallen.Derweil war der Schulgemeinschaft ein Verzeichnis der mit Asbest belasteten Gebäudeteile zugesagt worden, das ließ jedoch im Herbst immer noch auf sich warten. Zwischen den Herbstferien und dem Jahresende hatten Schüler und Eltern daher verschiedene Protestaktionen gestartet, um auf ihre Misere aufmerksam zu machen.Im Herbst hatten die Schüler des HMG mit einer Protestaktion auf die Missstände an ihrem Schulgebäude aufmerksam gemacht.Copyright: Christopher DrögeInzwischen jedoch scheint es einen Lichtblick in der Angelegenheit zu geben: Wie aus einer Vorlage an die Bezirksvertretung Chorweiler hervorgeht, sollen die Sanierungsmaßnahmen an die Kölner Schulbau mbH übertragen werden, die 2022 gegründet worden war, um die Gebäudewirtschaft von der drängenden Aufgabe des Baus neuer Schulen zu entlasten.Konkret geplant ist zunächst eine Dach- und Fassadensanierung, die auch die Fenster umfassen wird, ein Schadstoffsanierung soll folgen, um das Gebäude vom Asbest zu befreien. Die Gesamtkosten könnten bislang nicht beziffert werden, so die Vorlage, Schätzungen gehen von einer Summe im niedrigen siebenstelligen Bereich aus.Auch aus dem Stadtrat hört man gute Neuigkeiten: Laut der Antwort auf eine Anfrage der Grünen vom vergangenen Oktober gibt es nun erstmals einen konkreten Zeitplan für den naturwissenschaftlichen Neubau: Der Bauantrag ist eingereicht, im Oktober 2025 sollen die Bauarbeiten starten. Geht alles nach Plan, soll der Bau mit Beginn des Schuljahrs 2026/27 bezugsfertig sein.Derweil hatte Lena Teschlade, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, ein Treffen zwischen Vertretern der Elternpflegschaft und dem Dezernenten für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger und dem Dezernenten für Bauen und Planung, Markus Greitemann, vermittelt.Aus diesem gingen die Eltern sehr zuversichtlich gestimmt heraus, wie die Pflegschaftsvorsitzende Melanie von Vegesack berichtet. „Wir sehen, dass Bewegung in die Sache kommt, vor allem die Angelegenheit des Neubaus nimmt eine sehr positive Entwicklung“, sagt sie. Während des Treffens sei weiterhin die Sanierung der Toilettenräume für Ende des Jahres angekündigt worden.Allerdings: Ein Verzeichnis der mit Asbest belasteten Gebäudeteile, das der Schulgemeinschaft bereits im Herbst übergeben werden sollte, liegt immer noch nicht vollständig vor. „Es gibt immer noch Wände, die beprobt werden müssen, da hängen wir noch ein wenig in den Seilen“, so von Vegesack.Betroffene Wände wurden in dem Verzeichnis in Rot markiert, doch die Schrammborde und Schutztapeten, mit denen diese gesichert werden sollen, sind trotz einer Zusage aus dem vergangenen Dezember noch nicht installiert. „Nach wie vor braucht das Gebäude eigentlich eine Grundsanierung“, meint von Vegesack. #### Nach Asbestfund: Schuldach des Heinrich-Mann-Gymnasiums soll in Sommerferien saniert werden An den Wänden mit bereits festgestelltem Asbestbefund sollen nach Aussage der Stadt Schrammbords angebracht worden sein, um ein Freisetzen von Asbestfasern durch Kratzen oder Entlangstreifen zu verhindern – von Vegesack aber widerspricht in diesem Punkt. „Schrammbords habe ich noch keine gesehen“, sagt sie, „auch davon, dass irgendetwas beprobt worden sein soll, haben wir nichts mitbekommen, auch der Schulleiter nicht.“ Nach den Sommerferien plant sie daher, eine neue Protestaktion anzustoßen. #### Nach Chlorgasaustritt mit 28 Verletzten: Kölner Aqualand äußert sich zum Vorfall und Betrieb Der Betrieb des Aqualandes läuft trotz des Vorfalls weiter, jedoch mit Einschränkungen. „Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, alle betroffenen Bereiche wieder vollständig in Betrieb zu nehmen. Bis dahin bleiben einige Rutschen vorübergehend geschlossen“, teilte das Unternehmen mit.Die Kriminalpolizei Köln hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (red) #### Nach Eigentümerwechsel: Sanierung der Problemhäuser in Chorweiler erneut ins Stocken geraten Nach dem Verkauf der maroden Hochhäuser in Chorweiler an die I‑Wohnen‑Gruppe stockt die Sanierung. Die Bezirksvertretung fordert schnelleres Handeln. #### Nach Erpressung in Köln: Spezialeinheiten nehmen fünf Männer in Volkhoven/Weiler fest Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln-Volkhoven fünf Männer festgenommen, die eine Frau erpresst und festgehalten haben sollen. Bei der Durchsuchung wurden Waffen und Drogen gefunden. #### Nach Erpressung: Spezialeinheiten nehmen fünf Männer in Köln fest Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln-Volkhoven fünf Männer festgenommen, die eine Frau erpresst und festgehalten haben sollen. Bei der Durchsuchung wurden Waffen und Drogen gefunden. #### Nach Innenstadt-Initiative: Bezirksvertretung Chorweiler strebt ebenfalls eine Jugendvertretung an Nach Innenstadt-InitiativeBezirksvertretung Chorweiler strebt ebenfalls eine Jugendvertretung anVon Christopher Dröge17.05.2025, 10:01 UhrLesezeit 3 MinutenDie künftigen Jugendvertreter und -vertreterinnen in Lindenthal stehen bereits fest.Copyright: Susanne EschANZEIGE ANZEIGE Die Vertreter des Kölner Nordens unterstützen eine Initiative der Bezirksvertretung Innenstadt, die bereits in anderen Bezirken Anklang gefunden hat.Seit Beginn des Jahres erprobt die Bezirksvertretung (BV) Innenstadt in einem sechsmonatigen Pilotprojekt die Einrichtung einer Jugendvertretung – und das Beispiel macht Schule: Nachdem die BV Lindenthal bereits ihre Absicht bekundete, ab Juni ebenfalls zwei Schülerinnen oder Schüler als Vertreter der weiterführenden Schulen im Bezirk regelmäßig an ihren Sitzungen zu beteiligen, gibt es nun auch in der BV Chorweiler entsprechende Ambitionen.So beschloss das Gremium auf einen Antrag der CDU-Fraktion hin, dass nach der Auswertung des Pilotprojekts in der Innenstadt, die möglichst in den Sommerferien erfolgen sollte, die Einrichtung einer Jugendvertretung auch für den Bezirk Chorweiler geprüft werden solle. Die Ergebnisse sollten nach Möglichkeit bis Mitte August vorliegen, damit bis zur September-Sitzung ein Antrag erarbeitet werden könne, so dass eine Jugendvertretung in der kommenden Legislaturperiode starten könnte.Frühe Ansätze zur politischen Beteiligung von Jugendlichen in ChorweilerAuch die Chorweiler Vertreter orientieren sich dabei am Modell der Seniorenvertretung, die schon lange in den Bezirksvertretungen eingebunden sind: Ein bis zwei Jugendvertreter sollen jeweils an den Sitzungen teilnehmen, in denen sie zwar kein Stimm-, aber ein Rederecht haben. „Ob die Auswahl der Jugendvertreterinnen oder -vertreter über die Schulen erfolgen, oder wie in der Innenstadt oder über eine Jugendorganisation, müsste dann noch zu klären sein“, so Rainer Stuhlweißenburg, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion.Das Interesse, Jugendliche in politische Prozesse einzubinden, hat im Bezirk Chorweiler bereits eine weiter zurückreichende Tradition: Hier gab es lange Zeit die Einrichtung der Kinder- und Jugendsitzung, die auf Initiative der früheren Bezirksbürgermeisterin Cornelia Wittsack-Junge hin ins Leben gerufen war. Diese bot den Jugendlichen zwar keine Möglichkeit der Mitwirkung, war jedoch ganz auf ihre Interessen ausgerichtet.„Die Jugendsitzung fand einmal im Jahr statt und beschäftigte sich ausschließlich mit jugendpolitischen oder -relevanten Themen“, erinnert sich Stuhlweißenburg. Oft hatte Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner im Vorfeld in den weiterführenden Schulen des Bezirks „Werbung“ für das Format gemacht, so dass die Schulen den Besuch der Sitzung planen und im Unterricht vorbereiten lassen konnten.Der Ablauf der Sitzung und die Funktion der BV wurden zu Beginn erklärt, nach der Sitzung wurde den Schülern noch Gelegenheit gegeben, den Vertretern Fragen zu stellen. „Da hat man immer wieder gemerkt, dass wir wirklich ihr Interesse wecken konnten“, so Stuhlweißenburg. Diese Form der Jugendansprache war lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal der BV Chorweiler.Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie fand diese Tradition ein vorläufiges Ende. Zöllner aber würde es gerne sehen, wenn diese wieder aufgenommen werden würde – auch mit einer ständigen Jugendvertretung. „Das eine schließt das andere ja nicht aus“, sagt er. #### Nach Pilotprojekt in BV Innenstadt: Bezirksvertretung Chorweiler will Jugendliche stärker beteiligen Das Beispiel der BV Innenstadt macht Schule: Auch die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt die Einrichtung einer Jugendvertretung. #### Neubaugebiet in Köln: In Worringen sollen 200 Wohnungen entstehen Neubaugebiet in KölnIn Worringen sollen 200 Wohnungen entstehenVon Christopher Dröge21.08.2025, 13:04 Uhr 3 minAn der Brombeergasse soll ein neues Wohnquartier entstehen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEWeil zunächst ein neuer Regionalplan aufgestellt werden musste, hatte das Projekt die letzten Jahre im Dornröschenschlaf verbracht. Mit der Änderung des Bebauungsplan folgen nun die ersten konkreten Schritte.Noch wirkt das Areal um die Brombeergasse und den Senfweg am südöstlichen Ortsrand von Worringen wie eine ländliche Idylle, aber bereits seit 2020 ist bekannt, dass hier das neueste Wohnquartier von Worringen entstehen soll. Auch wenn das Bebauungsplanverfahren damals bereits offiziell mit einem Beschluss eingeleitet wurde, befand sich das Projekt faktisch seitdem in Warteschleife, da es dem damals noch geltenden alten Regionalplan der Bezirksregierung Köln widersprach – dieser sah für den Bereich eine Nutzung als „regionaler Grünzug“ vor, der dem „Schutz der Landschaft und Landschafts-orientierter Erholung“ diente.Erst nach dessen Neufassung konnten die Planverfahren in Gang gesetzt werden. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres liegt nun eine Entwurfsfassung des neuen Regionalplans vor, der das Areal zum „Allgemeinen Siedlungsbereich“ umdeklariert – den nächsten Schritten in der Entwicklung des neuen Quartiers steht nun nichts mehr im Weg.Bebauungsplanverfahren gestartetWie aus einer Beschlussvorlage hervorgeht, über die der Stadtentwicklungsausschuss und die Bezirksvertretung Chorweiler in ihren letzten Sitzungen vor der Sommerpause berieten, besteht für das Areal bislang kein rechtswirksamer Bebauungsplan – um einen solchen aufstellen zu können, bedarf es auch einer Änderung des Flächennutzungsplans.Eingegrenzt wird der Änderungsbereich durch die Brombeergasse in nordwestlicher Richtung, im Nordosten durch die Alte Neusser Landstraße und deren Wohnbebauung sowie durch die landwirtschaftlichen Flächen am Senfweg und der Straße Schmaler Wall in südwestlicher und südöstlicher Richtung. Das eigentliche Bebauungsplanverfahren, das zeitgleich angestoßen wird, umfasst eine Fläche von rund 4,5 Hektar.Neues Wohngebiet mit 194 EinheitenFür den Teilbereich zwischen Schmaler Wall und Auf der Füllenweide sieht das Planungskonzept eine Mischung aus Reihenhäusern und zwei- bis dreistöckigen Geschosswohnungsbauten vor, die sich um drei jeweils gemeinsame Höfe herum gruppieren sollen – insgesamt sollen hier 49 Reihenhäuser und 36 Wohneinheiten in drei Mehrfamilienhäusern entstehen. Weitere vier Mehrfamilienhäuser mit gut 56 Wohneinheiten kommen südlich der Straße „Schmaler Wall“ hinzu, die das Quartier von den angrenzenden Feldern abgrenzen sollen.Östlich des Senfwegs sollen ebenfalls sowohl 16 Reihenhäuser als auch Mehrfamilienhäuser mit etwa 14 Wohneinheiten entstehen, außerdem ein Kindergarten. An der Alte Neusser Landstraße, im Eingangsbereich der Siedlung, soll ein weiteres vierstöckiges Mehrfamilienhaus mit 23 Wohneinheiten entstehen, das die übrigen Gebäude als ein Entrée des Quartiers überragen soll. Inwieweit die bestehenden Straßen für den Kfz-Verkehr freigegeben oder als reine Fuß- und Radwegverbindungen geplant werden, soll während des Planungsverfahrens entschieden werden.Wie die Bezirksvertretung bereits 2020 beschlossen hatte, soll der Prozess durch ein Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung begleitet werden. Wolfgang Kleinjans, Vorsitzender der Fraktion der Grünen, betonte noch einmal deren Wichtigkeit für die Akzeptanz des Vorhabens. „Die Brombeergasse ist in Worringen ein großes Thema“, wusste er zu berichten. „Die Bürger brauchen eine Möglichkeit, sich Gehör verschaffen zu können.“Vor allem die Nähe zum geplanten Retentionsraum sorgt bei den Anwohnern für Kritik. Die hatte bereits im vergangenen Herbst für eine erste Enttäuschung gesorgt, denn ursprünglich sollte in dem Quartier auch eine Grundschule angesiedelt werden, die in der von Schulplatz-Mangel geprägten Situation im äußersten Kölner Norden hochwillkommen gewesen wäre – aufgrund des Landschaftsschutzes hatte sich dies jedoch als nicht möglich herausgestellt. Stattdessen will die Verwaltung am Standort der ehemaligen Hauptschule im Holzheimer Weg eine neue Grundschule aufbauen. Damit entspricht sie durchaus den Wünschen des Bürgervereins Worringen – nicht jedoch dem der BV, die an dieser Stelle lieber eine Gesamtschule sähe. #### Neue Fraktion für Köln-Ehrenfeld: Volt und FDP bündeln ihre Kräfte in der Bezirksvertretung Köln, 05.06.2026 – In der Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld gibt es ab sofort eine neue politische Kraft: Regina Bensch (Volt) und Marlis Pöttgen (FDP) haben am Montag offiziell die neue Fraktion Volt/FDP gegründet. Die beiden Bezirksvertreterinnen werden sich den Fraktionsvorsitz partnerschaftlich teilen. Ziel des Zusammenschlusses ist eine progressive, lösungsorientierte und bürgernahe Politik für den Stadtbezirk Ehrenfeld. 5. Jun 2026 Erfahrung trifft auf frischen Wind Die neue Fraktionsgemeinschaft setzt auf eine Kombination aus Kontinuität und neuen Impulsen. Während Marlis Pöttgen bereits seit 1999 Mitglied der Bezirksvertretung Ehrenfeld ist und eine immense kommunalpolitische Erfahrung sowie tiefe Verwurzelung im Veedel mitbringt, steht Regina Bensch für frisches Engagement und neue Perspektiven in der lokalen Politik. Beide Politikerinnen sind überzeugt, dass sich diese unterschiedlichen Hintergründe ideal ergänzen, um die anstehenden Herausforderungen im Bezirk anzupacken. In den letzten Monaten in der Bezirksvertretung konnten Marlis Pöttgen und Regina Bensch bereits feststellen, dass es menschlich gut zwischen ihnen passt. Für beide ist das eine Kernvoraussetzung einer konstruktiven Zusammenarbeit für die Menschen im Bezirk Ehrenfeld und generell. Regina Bensch, Co-Fraktionsvorsitzende (Volt): „Gerade in den aktuellen Zeiten ist es besonders wichtig, dass die Vertreter*innen der demokratischen Parteien zusammenhalten und dazu imstande sind, trotz manchmal unterschiedlicher Positionen einen Konsens im Sinne der Menschen zu finden. Von daher freue ich mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Marlis.“ Marlis Pöttgen, Co-Fraktionsvorsitzende (FDP): „Politik lebt von Veränderung. Nach den mehr als 25 Jahren, die ich mich schon in der Bezirksvertretung Ehrenfeld einbringen darf, freue ich mich über den frischen Wind, den Regina mitbringt. Gemeinsam werden wir beweisen, dass liberale und europäische Werte im Veedel Hand in Hand gehen können.“ Gemeinsamer Fokus auf die Zukunft Ehrenfelds Trotz unterschiedlicher Parteibücher sehen Bensch und Pöttgen genug Schnittmengen in ihrer Vision für Ehrenfeld. Die Fraktion Volt/FDP will sich in den kommenden Jahren für eine nachhaltige und lebenswerte Quartiersentwicklung einsetzen. Durch den neuen Fraktionsstatus können sie sich nun deutlich aktiver in der Bezirksvertretung einbringen, was ihrer Arbeit für die Bürger*innen im Bezirk zusätzlichen Schub verleihen wird. #### Neue Gesundheitsregion Köln-Nord: Gute Nachrichten für medizinische Versorgung in Chorweiler Neue Gesundheitsregion Köln-NordGute Nachrichten für medizinische Versorgung in ChorweilerVon Christopher Dröge19.12.2024, 11:00 UhrLesezeit 2 MinutenWegen eines Wasserschadens ist die Kümmerei in einem Interimsquartier zu finden: dem Ladenlokal von 'Outline', nur ein paar Meter entfernt.Copyright: Christopher DrögeDank NRW-Förderung kann die Kümmerei weiterarbeiten. In der Nachbarschaft soll außerdem ein Medizinisches Versorgungszentrum geplant werden.Regelmäßig werden Klagen über die mangelnde Ausstattung des Bezirks Chorweiler mit medizinischer Infrastruktur laut. Fachärzte etwa sind im Kölner Norden kaum zu finden. Seit der Schließung der Notdienstpraxis in Chorweiler 2019 ist die nächstgelegene Anlaufstelle für Notfälle das Heilig-Geist-Krankenhauses in Longerich im Nachbarbezirk Nippes.Ein Lichtblick ist seit 2021 die Kümmerei: Die von der AOK Rheinland/Hamburg unterstützte Einrichtung bietet ein fächerübergreifendes Netzwerk, das medizinische und soziale Beratungsangebote unter einem Dach vereint – ein Modellversuch, dessen Finanzierung zunächst bis Ende dieses Jahres gesichert war.Gesicherter Weiterbetrieb der Kümmerei und Aufbau der GesundheitsregionEin Weiterbetrieb stand in diesem Jahr jedoch lange Zeit infrage: eine Gesetzesänderung im vergangenen Frühjahr hätte die Finanzierung von Gesundheitskiosken, nach deren Prinzip auch die Kümmerei arbeitet, den Krankenkassen entzogen. Nun jedoch ist klar, dass der Erhalt der Kümmerei für mindestens drei weitere Jahre gesichert ist, denn in einer Zusammenarbeit des Landes NRW mit der Stadt Köln soll eine Gesundheitsregion Köln-Nord aufgebaut werden.Unter diesem Label soll für die Einwohner von Chorweiler und Nippes der Zugang zu medizinischer Versorgung erleichtert werden, indem bestehende medizinische und soziale Einrichtungen besser vernetzt werden.Eine Einbindung der Kümmerei bietet sich an, und tatsächlich soll diese als wesentlicher Baustein fungieren. Insgesamt wird das zunächst über drei Jahre laufende Projekt jedes Jahr mit 250.000 Euro aus Landesmitteln bezuschusst.Neues Bauprojekt in ChorweilerVor allem die Grünen feiern dies als politischen Erfolg. „Wir sind überglücklich, dass diese für Chorweiler so wichtige, niedrigschwellige und interkulturelle Anlaufstelle erhalten bleibt“, sagt Marc Kersten, Co-Sprecher der Grünen im Stadtbezirk. Derweil ist bereits ein weiterer Silberstreif am Horizont zu erkennen, nämlich in Gestalt des Bauprojekts, das in der Nachbarschaft der Kümmerei auf dem Grundstück der alten Postbank-Filiale geplant wird.Seit Jahren fordern Bürger und Politiker, dass dieses auch ein medizinisches Versorgungszentrum beinhalten sollte, nun findet sich diese Forderung in einem Einleitungsbeschluss für einen Bebauungsplan wieder, den der Stadtentwicklungsausschuss im vergangenen September beschlossen hatte.Das freut auch Dieter Höhnen. Der frühere Vorsitzende des Bürgervereins Heimersdorf / Seeberg-Süd hatte sich nicht nur während der Pandemie für mehr Impfmöglichkeiten im Bezirk eingesetzt, sondern sich auch 2019 an den Protesten gegen die Schließung der Notfallpraxis beteiligt.Er hoffe nun darauf, dass „nicht nur Erwartungen geweckt werden, sondern dass Verwaltung und Politik alles in die Waagschale werfen, dass der einzige Kölner Stadtbezirk ohne Krankenhaus zeitnah auf eine spürbare Verbesserung hoffen darf“, sagt Höhnen. #### Neue Kita und modernes Wohnen in Merkenich In Merkenich kommt ein wichtiges Zukunftsprojekt voran: Die in die Jahre gekommene Häuserzeile Am Höfenweg 46 bis 76 soll einem modernen, grünen Wohnquartier mit dringend benötigter Kindertagesstätte weichen. Für die CDU im Stadtbezirk Chorweiler ist das ein starkes Signal für Familien, Mieterinnen und Mieter sowie für die Weiterentwicklung des Veedels. Die bestehenden Mehrfamilienhäuser stammen aus den 1930er Jahren und erfüllen nach Einschätzung der Stadtverwaltung zentrale Anforderungen an heutiges Wohnen nicht mehr. Barrierefreiheit, Schallschutz, Wärmeschutz und zeitgemäße Wohnungsgrundrisse lassen sich demnach im Bestand wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll herstellen. Stattdessen soll nun ein neues Quartier entstehen, das mehr bezahlbaren Wohnraum, moderne Ausstattung und eine deutlich bessere soziale Infrastruktur miteinander verbindet. Geplant sind statt bisher 48 künftig rund 108 genossenschaftliche Mietwohnungen, darunter auch geförderte Wohnungen zu verträglichen Preisen. Die Wohnfläche soll deutlich ausgeweitet werden. Vorgesehen sind mehrere drei- beziehungsweise zweigeschossige Neubauten mit Staffelgeschossen, Aufzügen, begrünten Flachdächern und Photovoltaikanlagen. Damit entsteht nicht nur mehr Wohnraum, sondern auch ein zeitgemäßes Angebot für unterschiedliche Lebenssituationen – von Familien bis zu älteren Menschen. Ein zentrales Element des Konzepts ist die neue „grüne Mitte“. Der heute stark versiegelte Innenbereich mit Garagen soll zu einem Spiel-, Begegnungs- und Aufenthaltsbereich umgestaltet werden. Damit gewinnt Merkenich nicht nur neue Wohnungen, sondern auch mehr Aufenthaltsqualität im Quartier. Der wegfallende Parkraum soll durch Tiefgaragen ersetzt werden. Besonders wichtig ist aus Sicht der CDU Chorweiler die geplante Kindertagesstätte im nordöstlichen Teil des Plangebiets. Merkenich leidet seit Jahren unter einem Mangel an Betreuungsplätzen. Für viele Eltern ist die Situation belastend, weil vorhandene Einrichtungen den Bedarf nicht decken können. Die neue Kita mit Grün- und Spielflächen wäre deshalb ein spürbarer Fortschritt für Familien im Stadtteil. Die CDU in der Bezirksvertretung Chorweiler hat das Vorhaben deshalb ausdrücklich unterstützt. Rainer Stuhlweißenburg machte für die CDU deutlich, dass man froh sei, dass die Vorlage vorangehe – vor allem mit Blick auf die neue Kita. Die CDU setzt damit ein klares Zeichen: Mehr bezahlbarer Wohnraum, bessere Betreuung und eine moderne Quartiersentwicklung gehören zusammen. Während die CDU im Stadtbezirk Chorweiler die Interessen der Familien und der Menschen in Merkenich klar benennt und das Projekt konstruktiv vorantreibt, bleibt von der SPD im Stadtbezirk Chorweiler bislang eine deutlich wahrnehmbare öffentliche Positionierung aus. Gerade bei einem Projekt, das bezahlbares Wohnen und dringend benötigte Kinderbetreuung verbindet, wäre eine klare Haltung eigentlich zu erwarten. Für Merkenich ist das Vorhaben eine große Chance. Wenn Planung und Umsetzung ohne unnötige Verzögerungen vorankommen, kann am Höfenweg ein Quartier entstehen, das zeigt, wie moderne Stadtentwicklung im Kölner Norden aussehen kann: familienfreundlich, sozial, grün und zukunftsfähig. #### Neue Wohnsiedlung: Damiansweg in Volkhoven/Weiler bleibt verkehrsberuhigt Neue WohnsiedlungDamiansweg in Volkhoven/Weiler bleibt verkehrsberuhigtVon Christopher Dröge18.04.2025, 15:54 UhrLesezeit 2 MinutenAuch die Mehrfamilienhäuser im Merianshof sind inzwischen fertiggestellt.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGESeit das neue Quartier am Damiansweg fertiggestellt ist, rückt die Verkehrsführung in den Fokus. Autofahrer und Radfahrer teilen sich den Straßenraum.Dem Neubaugebiet am Damiansweg ist anzusehen, dass der Beton noch nicht lange trocken ist: Die Fassaden und Anstriche der Häuser sind noch frisch und unverbraucht, die Hecken und Sträucher in den Vorgärten der Einfamilienhäuser im nördlichen Teil des neuen Quartiers schlagen gerade erst Wurzeln. Mit dem Merianshof am südlichen Ende, wo das Gebiet über die Deliastraße an den Meriansweg angeschlossen ist, ist nun auch der letzte Bauabschnitt beendet – in den Mehrfamilienhäusern sind 94 öffentlich geförderte Wohneinheiten entstanden, die die Einfamilienhaussiedlung im Norden ergänzen.Verkehrsplanung im neuen QuartierMit dem zunehmenden Bezug der Häuser und Wohnungen füllt sich das neue Quartier allmählich mit Leben und damit auch der nun als Hauptverkehrsachse dienende Damiansweg: Die übliche Gemengelage aus Fußgängern, Radfahrern und Kfz-Verkehr entsteht. Für die CDU-Fraktion der CDU in der Bezirksvertretung Chorweiler war es damit an der Zeit, bei der Verwaltung nachzufragen, wie die weitere Verkehrsplanung im Quartier aussehen soll – vor allem in Bezug auf das Angebot an Kfz-Stellplätzen, die Führung des Radverkehrs und dem Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr.Wer es in Zukunft im Quartier schwerer haben wird, sind Besucher, die mit dem Auto anreisen, denn öffentliche Stellplätze sind am Damiansweg nur noch vereinzelt zu finden: Aufgrund der begrenzten räumlichen Gegebenheiten und der Nutzungsansprüche der Verkehrsteilnehmenden sei es nicht möglich, die Belange des ruhenden Verkehrs im öffentlichen Straßenraum zu berücksichtigen, heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung.Der bisherige Längsparkstreifen auf der westlichen Seite des Damiansweg fällt daher weg. Auch der bauliche Radweg, der bislang auf der westlichen Seite zu finden war, wurde im Zuge des Umbaus der Straße zurückgebaut – da dieser nicht ausgeschildert war, stand es den Radfahrern ohnehin frei, die Fahrbahn zu benutzen. Durch die Reduzierung der Fahrbahnbreite und die Einrichtung einer Tempo 30-Zone sei die Verkehrssicherheit hoch genug, um den Radverkehr permanent mit dem Kfz-Verkehr auf der Fahrbahn zusammenzuführen.Einen direkten Anschluss an den ÖPNV hat das Gebiet noch nicht – das soll sich jedoch ändern: am Knotenpunkt mit der Merianstraße ist in Absprache mit der KVB eine neue Bushaltestelle vorgesehen, die nach dem Kölner Standard barrierefrei ausgebaut werden soll. Wann diese aber tatsächlich kommen soll, geht aus der Stellungnahme nicht hervor. #### Neuer Standort: Tauben müssen ihr Haus auf dem Dach des City-Center Chorweiler räumen Neuer StandortTauben müssen ihr Haus auf dem Dach des City-Center Chorweiler räumenVon Christopher Dröge26.02.2025, 11:34 UhrLesezeit 3 MinutenDer Taubenschlag wird von der Population dankbar angenommen: 500 Tiere übernachten dort regelmäßig.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEDer Verein Stadttauben Chorweiler ist sehr erfolgreich: Hunderte Eier konnten bereits eingesammelt werden. Doch nun muss ein neuer Standort her. Seit eineinhalb Jahren unterhält der Verein Stadttauben Chorweiler auf dem Flachdach des City-Centers im Zentrum von Chorweiler einen Taubenschlag, um der Population im Stadtteil Herr zu werden. Der Verein arbeitet dabei nach dem gleichen Prinzip wie das bekanntere Taubenhaus am Hansaring: Angelockt durch regelmäßige Fütterung und sichere Nistplätze brüten die Tiere in den angebotenen Nischen – die Eier in den Nestern werden von den Vereinsmitgliedern durch Attrappen ausgetauscht. So lässt sich ein ungezügeltes Wachstum der Population begrenzen.Begonnen hatte das Projekt im Herbst 2023 mit 35 Tieren, die regelmäßig zum Schlag zurückkehrten – Giuliana Tadiotti und Anika Meisel von Stadttauben Chorweiler hatten damals die Hoffnung geäußert, bis zu 50 Brutpaare ansiedeln zu können. Doch die Entwicklung hat ihre Erwartungen weit übertroffen: Inzwischen leben bis zu 500 Tauben in der sechs Meter langen Voliere – ein großer Teil der 800 Tiere, auf die der Verein nach eigenen Zählungen die Gesamtpopulation des Stadtteils geschätzt hatte.„Das ist absolut sensationell, viel besser als wir uns erhofft hatten“, sagt Tadiotti heute. Im vergangenen Jahr konnten die Vereinsmitglieder insgesamt 400 Eier aus den Nestern entfernen – wären diese ausgebrütet worden, wäre nicht nur die gleiche Zahl an Tauben hinzugekommen, die jungen Tiere hätten innerhalb dieses Jahres auch selbst begonnen, Nachkommen heranzuziehen.Alles zum Thema Deutsche BahnSie erhoffen sich Hilfe und Spenden: Giulana Tadiotti, Martina Meisel und Anika Meisel vom Verein Stadttauben Chorweiler (v. r. n. l.).Copyright: Giuliana TadiottiDoch trotz dieser erfolgreichen Bilanz ist die Fortführung des Projekts zurzeit unsicher, denn das Dach des City-Centers soll saniert werden – die Taubenvoliere muss weichen. „Wir haben eine Frist bis Anfang März“, sagt Tadiotti, „bis dahin müssen wir einen alternativen Standort gefunden haben“. Zurzeit sind sie in Gesprächen mit Wohnungsgesellschaften und den Eigentümern der umliegenden Mietshäuser. „Da sind wir guter Hoffnung, aber es ist noch nichts spruchreif“, so Tadiotti.Unterstützung bekommt der Verein auch aus der Politik: Die Bezirksvertretung Chorweiler hat auf einen Prüfantrag der CDU-Fraktion hin beschlossen, die Verwaltung aufzufordern, den Verein bei der Suche nach einem Ausweichquartier, und einer dauerhaften, vertraglich geregelten Lösung zu unterstützen. „Sicherlich ist es ihnen auch aufgefallen“, hatte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rainer Stuhlweißenburg an die übrigen Bezirksvertreter gewandt, „dass Liverpooler Platz und Pariser Platz kaum von Tauben umlagert sind.“„Der Erfolg des Projekts ist offensichtlich und es sollte unbedingt fortgeführt werden.“ In ihrem Antrag hatte die CDU-Fraktion etwa die Dächer der Flachbauten über den beiden Zugängen zur S-Bahnstation Chorweiler als Ausweichquartier vorgeschlagen. Hier hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Inan Gökpinar eingewandt, dass diese in den Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn fielen „und mit der DB haben wir schlechte Erfahrungen gemacht“, so Gökpinar. Außerdem hielt er die Standorte nicht für sicher genug.Futterkosten von 650 Euro im MonatTadiotti und ihre Vereinskollegin Martina Meisel hingegen könnten sie sich durchaus als Standort vorstellen. „Der neue Standort sollte im Umkreis von 500 Metern liegen, ansonsten wird es schwierig“, sagt Tadiotti. „Er sollte vor Vandalismus geschützt sein und eine gewisse Höhe haben, darf aber auch nicht zu hoch sein“. Sollte es nicht gelingen, einen neuen Standort zu finden, wären die Auswirkungen im Stadtteil schnell spürbar.„Auf der Suche nach sicheren Schlaf- und Nistplätzen würden die Tiere jede sich bietende Gelegenheit nutzen – auf den Balkonen, im City-Center, sie wären überall“, ist sich Martina Meisel sicher. Im Zuge des Umzugs hoffen Tadiotti und Meisel, den Schlag auf zwölf Meter Länge vergrößern zu können. Doch auch so ist ihr Finanzbedarf bereits beträchtlich: allein die monatlichen Futterkosten belaufen sich auf 650 Euro. „Spenden und auch Mithilfe sind bei uns immer willkommen“, sagt Meisel. #### Neues Bekenntnis, alte Fehler? Die Kommission ist zu Recht besorgt über die Komplexität und die Kosten der EU-Regulierung. Mit ihrem jüngsten Plan baut sie jedoch kein Vertrauen in ihr Engagement für eine bessere Rechtsetzung auf. Ein Beitrag von Anne Bucher und Elizabeth Golberg. Hier weiter lesen... #### Neues Quartier geplant: Mehr Wohnraum und eine Kita für Köln-Merkenich Statt einer alten Häuserzeile sind moderne Mietshäuser und eine Kita geplant – sie soll den Betreuungsnotstand im Stadtteil entschärfen. #### New leadership of Volt Europa dares governments to initiate treaty changes. With its declaration, Volt Europa works towards providing a blueprint for decision making in a more integrated European Union.The Bratislava declaration (available in Volt’s website) calls on heads of government to initiate treaty reforms - long overdue since the 2007 Lisbon treaty ratifications - and indispensable considering the geopolitical context and enlargement ambitions from Moldavia to Ukraine.Inês Bravo Figueiredo, Co-President of Volt Europa "Volt is here to unlock Europe's full potential and change people's lives for the better. With treaty changes, we can ensure that qualified majority voting replaces the paralysis of unanimity. If we abolish the veto, Europe can finally act swiftly and decisively on the issues that matter most to citizens, from securing our shared energy supply and defense to tackling the cost of living and the climate crisis. Europe’s future is no longer held hostage to the least ambitious government in the room.”Sven Franck, Co-President of Volt Europa: "We will never have 27 pro-European governments at the same time. Treaty changes provide the timeframe and opportunity to engage and involve citizens in the process of deepening cooperation from defence and security to economic integration."Only European leaders will move Europe forward. This is why Volt Europa will act on two fronts: building the next generation of European political leaders while also offering a platform for progressive, forward thinking minds keen on building the future Europe Union. Volt is the only European political party in its purest sense and its new leadership will focus on building momentum towards the 2029 European elections.About Volt EuropaFounded in 2017 in response to rising nationalism and Brexit, Volt Europa operates in over 30 countries across Europe. With more than 40,000 members/supporters, over 360 elected representatives at municipal, national, and European level, Volt actively advocates for reforming the European Union into a united, democratic, and sovereign federal state, unlocking Europe's full potential.Fact SheetGroup in the European Parliament: Greens EFAYears in Existence: 9 years (Founded on 29 March 2017)Geographic Presence: Active in over 30 European countriesTotal Membership: Over 40,000 members+supporters continent-wideVotes in the European Elections: 1.4 million votes across EuropeMEPs elected: Damian Boeselager (Germany), Nela Riehl (Germany), Kai Tegethoff (Germany), Anna Strolenberg (Netherlands), Reinier van Lanschot (Netherlands)Volt in the press: All news about Volt Elected Officials: 360 Officials elected in 11 CountriesMedia ContactContact us via eurpress@volteuropa.org (Jacob Lippold) Zum Originalartikel #### New Volt Europa Board Elected On 14 June 2026, Volt Europa, Europe’s only pan-European political party active in more than 30 countries, elected its new European Board and executive leadership at our 2026 General Assembly in Bratislava. More than 900 members, supporters, and volunteers joined us in person, with hundreds more taking part remotely through our interactive digital platform. This is a defining moment for our party. The newly elected board takes the helm as we begin executing Volt's roadmap toward the 2029 European Parliament Elections. The primary strategic objective for the new team will be securing 25 parliamentary seats in at least 7 countries, the minimum needed to establish Europe's first independent, pan-European political faction within the European Parliament. The New Volt Europa Board: Co-Presidents: Inês Bravo Figueiredo & Sven Franck Treasurer: Alberto Spatola Non-Executive Board Members: Marieke Koekkoek, Chan Uk Jun, Mihaela Sirițanu, Slavomir Manasek, Marina Rrika Our new Co-Presidents shared their vision for the mandate ahead: Inês Bravo Figueiredo: This election means that there is change coming to Volt Europa. Both Sven and I came here with a very clear perspective - make Volt more political. We want Volt to be out there, we want to change people’s lives - starting NOW. Sven Franck: Volt needs to start to have political influence. We need visibility in different member states, and make our message heard across Europe. We have only three years till 2029 to get elected, and the campaign is a reminder to vote for us. We have to convince them that we are the right solution for Europe much before the campaign. ______________ You and us share the same dream of a united, thriving Europe. It really means a lot to us when you make a donation, and if you would like to help us plan ahead with confidence, we thank you for your monthly contribution 💜  #### Nicht die Deutschen sind zu faul – die Politik schaut nur zu oft zurück Es ist bequem, Deutschlands wirtschaftliche Schwäche als deutsches Sonderproblem zu erzählen. Es klingt einfach, es klingt markig, und es passt gut in politische Reden: Die Deutschen müssten nur wieder mehr arbeiten, mehr leisten, weniger klagen, dann werde schon alles gut. Doch diese Erzählung greift zu kurz. Sie verschiebt Verantwortung von der Politik auf die Menschen – und sie blendet aus, dass viele große Volkswirtschaften gerade mit sehr ähnlichen Problemen kämpfen. Der Blick in die USA zeigt das deutlich. Die amerikanische Wirtschaft wirkt auf den ersten Blick robuster als die deutsche. Doch ein erheblicher Teil dieser Stärke hängt mit massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Software, Forschung und digitale Infrastruktur zusammen. Die Federal Reserve Bank of St. Louis kommt zu dem Ergebnis, dass KI-nahe Investitionskategorien 2025 einen deutlich sichtbaren Beitrag zum realen US-Wachstum geleistet haben; in den ersten drei Quartalen 2025 machten diese Kategorien zusammen rund 39 Prozent des gesamten US-BIP-Wachstums aus. Das ist beeindruckend. Aber es bedeutet eben auch: Nimmt man diesen Investitionsboom gedanklich heraus, sieht die US-Wirtschaft weniger glänzend aus. Dann erkennt man auch dort eine Wirtschaft, die unter hohen Kosten, Unsicherheit, schwankender Nachfrage und großem Anpassungsdruck steht. Die USA sind nicht deshalb stärker, weil alle plötzlich fleißiger geworden wären. Sie profitieren derzeit davon, dass sehr viel Kapital in Zukunftstechnologien fließt. Deutschland hat dieses Problem nicht allein. Auch China kämpft mit einer schwachen Binnennachfrage. Der Internationale Währungsfonds beschreibt Chinas Wachstum zwar als widerstandsfähig, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die inländische Nachfrage gedämpft ist – unter anderem wegen der Immobilienkrise und eines schwachen sozialen Sicherheitsnetzes, das die Menschen vorsichtiger beim Konsum macht. Auch in Deutschland ist der schwache Konsum ein Kernproblem. Die EU-Kommission erwartet für Deutschland nur ein geringes Wachstum und verweist unter anderem auf Energiepreise, schwache Exporte, hohen Wettbewerbsdruck aus China und eine gedämpfte Konsumstimmung. Für 2026 prognostiziert sie lediglich 0,6 Prozent Wachstum, für 2027 0,9 Prozent. Das ist keine Geschichte von nationaler Faulheit. Es ist eine Geschichte von Unsicherheit. Menschen konsumieren nicht, weil ihnen ein Kanzler sagt, sie sollen optimistischer sein. Menschen konsumieren, wenn sie Vertrauen haben: in stabile Einkommen, bezahlbare Energie, planbare Mieten, funktionierende Infrastruktur und eine Politik, die Zukunft gestaltet statt Vergangenheit zu verklären. Wer den Bürgerinnen und Bürgern ständig einredet, sie seien zu bequem, zu teuer oder zu anspruchsvoll, darf sich nicht wundern, wenn sie vorsichtig werden und ihr Geld zusammenhalten. Natürlich braucht Deutschland Reformen. Natürlich müssen Bürokratie abgebaut, Genehmigungen beschleunigt, Energiepreise gesenkt und Investitionen erleichtert werden. Auch die Bundesregierung spricht von Wettbewerbsfähigkeit, Energiekostenentlastungen, besseren Abschreibungen und Bürokratieabbau. Das ist nicht falsch. Aber es ist nur ein Teil der Antwort. Der andere Teil lautet: Ohne Nachfrage, ohne Kaufkraft, ohne Vertrauen und ohne glaubwürdige Zukunftsinvestitionen bleibt jede Reformrhetorik hohl. Deutschland wird nicht stärker, wenn die Politik den Menschen schlechte Laune vorwirft. Deutschland wird stärker, wenn der Staat die Bedingungen schafft, unter denen Menschen und Unternehmen wieder investieren, konsumieren und Risiken eingehen können. Dazu gehören moderne Schulen, digitale Verwaltung, leistungsfähige Netze, bezahlbare Energie, eine echte KI-Strategie, bessere Weiterbildung und eine Industriepolitik, die nicht nur alte Geschäftsmodelle schützt, sondern neue ermöglicht. Auch bei den Entlassungen wird oft zu einfach argumentiert. KI ist nicht pauschal der Grund, warum Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abbauen. Ja, es gibt Fälle, in denen KI tatsächlich Arbeitsplätze ersetzt oder Umstrukturierungen beschleunigt. Aktuelle US-Daten von Challenger, Gray & Christmas zeigen sogar, dass KI in den USA 2026 inzwischen besonders häufig als Grund für Stellenabbau genannt wird. Im Mai 2026 entfielen demnach 38.579 angekündigte Jobkürzungen auf KI als Begründung, 40 Prozent aller gemeldeten Kürzungen in diesem Monat. Aber daraus folgt nicht, dass „die KI“ allein schuld ist. Häufig ist KI auch ein bequemes Etikett für Probleme, die schon vorher da waren: überzogene Einstellungen während der Corona-Digitalisierung, schlechtes Kostenmanagement, verfehlte Strategien, hoher Zinsdruck oder der Versuch, Investitionen in neue Geschäftsbereiche durch Personalabbau anderswo zu finanzieren. KI ist dann nicht die eigentliche Ursache, sondern der Vorwand oder der Beschleuniger. Das gilt besonders für die deutsche Automobilindustrie. Wenn Hersteller und Zulieferer Stellen abbauen, liegt das nicht daran, dass ein Chatbot plötzlich Autos zusammenschraubt. Es liegt an jahrelang verschleppten Entscheidungen, an der Elektromobilität, an hohen Kosten, an internationalem Wettbewerb, an schwacher Nachfrage und an politischer Unsicherheit. Bosch und ZF haben 2025 zusammen mehr als 20.000 Stellenstreichungen angekündigt; die Begründungen lagen in Marktdruck, Wettbewerb, Kostenlücken und Problemen im Transformationsprozess der Zulieferindustrie. Das Problem ist also nicht, dass die Zukunft kommt. Das Problem ist, dass Deutschland zu oft so tut, als könne man sie aufhalten. Genau hier liegt der Denkfehler vieler politischer Debatten. Es wird zu viel darüber gesprochen, wie man alte Stärke zurückholt, und zu wenig darüber, wie neue Stärke entsteht. Die alte Industriegesellschaft wird verklärt: Exportüberschüsse, Verbrennungsmotor, billige Energie, sichere Absatzmärkte, Weltmarktführung aus Tradition. Doch diese Welt kommt nicht zurück. Wer Politik für die Vergangenheit macht, produziert Stillstand. Die Aufgabe der Bundesregierung wäre nicht, den Menschen Moralpredigten über Arbeit und Leistung zu halten. Die Aufgabe wäre, Zukunftspolitik zu machen: Investitionen in Digitalisierung, KI, Bildung, Forschung, Energieinfrastruktur, bezahlbares Wohnen, öffentliche Verwaltung und Kaufkraft. Nicht Nostalgie schafft Wohlstand, sondern Vertrauen in morgen. Deutschland hat kein Faulheitsproblem. Deutschland hat ein Zukunftsproblem. Und das löst man nicht, indem man die Bürgerinnen und Bürger beschimpft. Man löst es, indem man ihnen Gründe gibt, wieder an dieses Land zu glauben. #### NOlympia an Rhein und Ruhr! Erfolgreiche Veranstaltungen im Ruhrgebiet NOlympia an Rhein und Ruhr! Erfolgreiche Veranstaltungen im Ruhrgebiet In den vergangenen Tagen fanden in Duisburg, Essen, Dortmund und Gelsenkirchen vier mit insgesamt rund 130 Menschen gut besuchte Veranstaltungen zur geplanten Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr statt. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und an den lebendigen Diskussionen zu beteiligen. Zum Auftakt wurde der Film des Pariser Bündnisses „Le revers de la médaille“ gezeigt, der eindrücklich die sozialen Folgen der Olympischen Spiele 2024 in Paris beleuchtet und deutlich macht, was das Bündnis aus 100 verschiedenen Organisationen mit seinen Aktionen bewirken konnte. Im Anschluss berichtete Paul Alauzy, Sprecher des Bündnisses, aus erster Hand über steigende Wohnungsnot, Verdrängung und die Situation marginalisierter Menschen im Zuge der Spiele. In einer offenen Fragerunde ging er ausführlich auf die Fragen des Publikums ein. Christoph Harting, Olympiasieger im Diskuswurf in Rio de Janeiro 2016 berichtete anschließend aus der Perspektive des Leistungssports über die Wirkung von Olympischen Spielen. Er sprach sich für ein anderes Verfahren für die Bewerbung des DOSB aus, das sich auf eine Stadt beschränkt, machte auf die Missstände im Breiten- wie im Leistungssport aufmerksam und ist gegen Olympia in Berlin oder NRW. Jörg Detjen von der Initiative NOlympia Colonia benannte konkrete Kritikpunkte an der Olympia-Bewerbung des Landes NRW. Dabei machte er deutlich, dass es sich bei der Olympia-Bewerbung keineswegs um eine „Olympiade der kurzen Wege“ handelt, sondern die Bewerbung bei den Entfernungen noch nicht einmal die Kriterien des DOSB erfüllt. Nach diesen Kriterien sollen die Entfernungen vom Olympischen Dorf zu den Spielstätten nicht mehr als eine Stunde betragen. Das ist zwischen Köln und Dortmund, Gelsenkirchen oder Recklinghausen nicht einzuhalten. Wolfgang Freye, Fraktionsvorsitzender Die Linke im RVR, hatte vorher schon vorgerechnet, dass die von Ministerpräsident Hendrik Wüst angegebenen Kosten von 4,8 Mrd. Euro ein schlechter Witz sind. In Frankreich betrugen die Kosten offiziell 6,6 Mrd. Euro, tatsächlich waren es nach Paul Alauzy über 13 Mrd. Euro. München rechnet mit mehr als 20 Mrd. Euro. Die Linke lehnt die Bewerbung von Rhein-Ruhr für Olympia ab. Eine breite öffentliche Debatte ist darüber notwendig, insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Ratsbürgerentscheide. Die Linke wirbt aus den genannten Gründen für ein „Nein“. Dafür würde eigentlich auch reichen, dass in der Frage ausdrücklich nach Zustimmung zu einer Olympiade Rhein-Ruhr „2036, 2040 oder 2044“ gefragt wird. Selbst der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, hat zu 2036 inzwischen Widerspruch geäußert. Denn das wäre genau 100 Jahre nach der Propaganda-Show der Nazis und kann nur schief gehen. Antworten Antwort abbrechen Soviel Freude macht die Kampagne Nolympia. Am Samstag waren Bürger und Bürgerinnen aus dem Kölner Westen,Roland Schüler von Nolympia und die Grüne Jugend mit guter Laune trotz des strömenden Regens am Wochenmarkt in Braunsfeld. Information und Gespräche mit den Menschen, die teilweise auch für Olympia waren. Im Hintergrund das Infozelt der Stadt Köln. Die Lokalzeit berichtet ab Minute 5:45 auch über den Stand auf dem Braunsfelder Wochenmarkt. Kirsty Coventry – Vom Golden Girl auf den olympischen Thron Der WDR hat in der ARD Mediathek einen aktuellen Hintergrundbericht über die IOC-Präsidentin und deren Wirken in Simbabwe veröffentlich. Hier anschauen. Lokalfoto – *Reportagen* – *Bildanforderungen* – *Videos* Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### NOlympia Colonia gratuliert Hamburg zu dieser weisen Entscheidung. NOlympia Colonia gratuliert Hamburg zu dieser weisen Entscheidung. Hamburg nach Stadtteilen Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung von 49,6 % (in München lag sie bei 42 %, in NRW bei 32,7 %) stimmten 357.911 Personen gegen eine Olympiabewerbung, während 293.819 Personen dafür stimmten. Die Olympiakritiker haben sehr gut mobilisiert, wenn man bedenkt, dass der Hamburger Senat und die Hamburger Wirtschaft 18 Millionen Euro für die Werbung ausgegeben haben, während die Gegner nur über einen kleinen Etat verfügten. Der Erste Bürgermeister der Stadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher, ist tieftraurig. Der Kölner Oberbürgermeister – ebenfalls SPD – hat dagegen jetzt einen Konkurrenten weniger. Dazu kommt, dass die Chancen von Berlin beim DOSB sehr gering sind. Ein Bürgerentscheid würde erst nach einer Entscheidung für Berlin stattfinden und könnte eine deutsche Bewerbung insgesamt zunichtemachen. Es läuft also auf München oder Köln-Rhein-Ruhr hinaus. Oberbürgermeister Burmester hatte nach dem NRW-Ergebnis am 20. April im Deutschlandfunk öffentlich Gespräche mit den Kölner Olympia-Kritikern angekündigt. Dies hat er jedoch mit Nolympia Colonia nicht gemacht. Wollte der Oberbürgermeister nicht im Team spielen, und alle Kölner und Kölnerinnen mitnehmen? Stattdessen macht er ein Solo. Ob er damit gewinnt? Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### NOlympia in Köln zeigt Wirkung Pressekonferenz in der alten Feuerwache. - Foto: Berthold Bronisz Mit 57,39 % Ja- und 42,16 % Nein-Stimmen ist das Kölner Endergebnis nicht sehr überragend. Köln hatte mit 39,68 % die höchste Wahlbeteiligung unter den 17 NRW-Städten. Doch knapp 40 % sind nach dieser massiven Kampagne für „Ja zu Olympia” kein Ruhmesblatt. Die Kölner Bevölkerung ließ sich nicht von der emotionalen Strahlkraft von Olympia überzeugen, sondern schaute kritisch auf die Zahlen und Fakten. In allen anderen Städten waren die Zustimmungsquoten höher: in Essen bei 64,3 %, in Düsseldorf bei 67,2 % und in Mönchengladbach bei 74,5 %. Nolympia-Colonia hat mit geringen Kosten gut 40 % der Menschen erreicht, während für die 57,39 % Ja-Stimmen viel Geld von Land und Stadt ausgegeben wurden. Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester hat heute Morgen im Deutschlandfunk gesagt, dass er mit Nolympia-Colonia sprechen möchte. Mit dem Rückenwind aus Köln sind wir bereit für das Gespräch. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Ohne gemeinsame Landkarte kein gemeinsamer Lösungsweg Ökonomen und Umweltwissenschaftler schauen auf dieselbe Umweltkrise, sehen aber unterschiedliche Probleme, wie eine neue Studie zeigt. Dies erklärt, warum manche Debatten festgefahren zu sein scheinen – und es so schwer ist, gemeinsam Lösungen zu finden. Hier weiter lesen... #### Olympia op Kölsch Olympia op Kölsch In ihrer neuesten Ausgabe setzt sich die Stadtrevue umfassend mit der Olympia-Bewerbung von Köln und NRW auseinander. Ein lesenswerter Artikel von Anne Meyer und Bernd Wilberg, in dem verschiedene Meinungen und Beweggründe dargestellt werden. Paris, Los Angeles, Brisbane — und dann Köln-Rhein-Ruhr? Gemeinsam mit 16 Städten in NRW will Köln sich auf die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben — sofern eine Mehrheit beim Ratsbürgerentscheid bis 19. April dafür stimmt. Weiter mit freundlicher Genehmigung der Stadt-Revue unten auf dem Weiterlesen-Link. Weiterlesen Antworten Antwort abbrechen Soviel Freude macht die Kampagne Nolympia. Am Samstag waren Bürger und Bürgerinnen aus dem Kölner Westen,Roland Schüler von Nolympia und die Grüne Jugend mit guter Laune trotz des strömenden Regens am Wochenmarkt in Braunsfeld. Information und Gespräche mit den Menschen, die teilweise auch für Olympia waren. Im Hintergrund das Infozelt der Stadt Köln. Die Lokalzeit berichtet ab Minute 5:45 auch über den Stand auf dem Braunsfelder Wochenmarkt. Pressekonferenz NOlympia Colonia „Die Kehrseite der Medaille“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Vereinigungen, zu dem auch ,Médecins du Monde´ gehört. Das Bündnis hat die unsoziale Verdrängungspolitik durch die Organisation der Olympischen Spiele 2024 in Paris dokumentiert und angeprangert und sich über ein Jahr lang dafür eingesetzt, dass die am stärksten sozial Ausgegrenzten nicht missachtet werden. Ihren Kampf zeigt diese kurze Dokumentation (26 min., frz. mit deutschen Untertiteln). Mit Ihrem Klick auf das Video stimmen Sie zu, dass Ihre Daten ohne ausreichenden Datenschutz in die USA übertragen werden. Kirsty Coventry – Vom Golden Girl auf den olympischen Thron Der WDR hat in der ARD Mediathek einen aktuellen Hintergrundbericht über die IOC-Präsidentin und deren Wirken in Simbabwe veröffentlich. Hier anschauen. Lokalfoto – *Reportagen* – *Bildanforderungen* – *Videos* Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### On antisemitism We at Volt believe that there is no place for anti-Semitism in our society and we stand firmly against it. The number of incidents and targeted attacks - as we have seen in Amsterdam, Rotterdam, and London - is increasing and this is deeply concerning. May 1, 2026 Growing antisemitism in society sparked discussions within Volt. Besides discussing how to combat antisemitism, there was also discussion about the definition and the difference between antisemitism and criticism of the Israeli government. Last week, an  article was published in the German news outlet Die Zeit about cases of antisemitism within Volt, and we would like to provide some clarity. Sadly we have had a few incidents of antisemitism within our party. In response, we consistently investigated these incidents and took action where necessary: individual sanctions were imposed, the moderation on our internal platform was strengthened, our code of conduct was updated, and external experts were consulted for advice on how to prevent such incidents. We also launched dialogue sessions on the meaning of anti-Semitism, its forms, and how we can combat it. A new definition of antisemitism was adopted at the Volt Europa Congress in Frankfurt in November 2025, following motions filed by the members in accordance with our democratic practices. For some, however, it felt uncomfortable to hold a discussion on what constitutes antisemitism. The concern is understandable. At the same time, we recognize that questions about the space to criticize the Israeli government are also a significant concern in society. We believe these are important conversations to have, even if they are difficult. For this reason, we supported our members to bring this topic forward as an agenda point at the congress. The discussion also featured David Feldman, a prominent scholar in this field, who serves as co-director of BISA, Professor of History at Birkbeck, University of London, and Professor of the History of Antisemitism at the University of Melbourne. After the Jerusalem Definition of Antiseitism (JDA) was approved to be adopted by Volt, a group of people left the party. After many efforts to involve them, it is unfortunate to conclude that we were unable to make them feel at home. Volt aims to create a society where there is no discrimination. We remain committed to combating antisemitism and all other forms of racism. Francesca Romana D'Antuono and Mels Klabbers, Co-Presidents of Volt Europa #### ÖPNV im Kölner Norden: Mehr S-Bahnen für „Chorweiler Schleife“ angekündigt Die Bezirksvertretung Chorweiler kritisiert seit Langem, dass die S11 Stationen im Bezirk auslässt. Nun gibt es erstmals konkrete Verbesserungspläne. #### Panorama-Projekt in Chorweiler: Mit Musik zu neuen Zukunftschancen Das Panorama-Projekt ist auf sechs Jahre angelegt und in altersgerechte Schwierigkeitsstufen gegliedert. Am Anfang wird gesungen, geklatscht und getanzt, anschließend basteln die Kinder eine Geige aus Pappe. Am Ende steht das gemeinsame Orchester-Spiel. Olischläger ist von dem Ansatz fest überzeugt und gibt nicht auf, das Projekt besser in Chorweiler zu etablieren. Neben dem runden Tisch plant sie ein gemeinsames Frühstück mit den Familien, „um sie in einem persönlichen Gespräch davon zu überzeugen, dass ihre Kinder keine Mozarts werden müssen, aber dass eine kostenlose musikalische Früherziehung ihren Jungen und Mädchen große Chancen eröffnet.“ Das Panorama-Projekt wird von „wir helfen“ und der evangelischen Hoffnungsgemeinde in Chorweiler unterstützt. #### Parteitaktik schlägt Erfahrung – und alle klatschen brav Was bei all dem demonstrativen Schulterklopfen auf der Bühne auffällt: Die eigentliche Geschichte dieses Tages liegt nicht im Applaus, sondern im leisen Verschwinden unbequemer Personalien. Allen voran Lisa Steinmann. Eine Frau, die ein Vierteljahrhundert politische Erfahrung in Rat, Landtag und Partei mitbringt, wird erst politisch ausgebremst und verschwindet nun ganz von der Bühne. Natürlich nicht offiziell „ausgebotet“ – in der SPD passiert so etwas ja nie. Dort ziehen sich Menschen bekanntlich immer völlig freiwillig zurück, vorzugsweise dann, wenn ihnen zuvor unmissverständlich signalisiert wurde, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Stattdessen setzt man auf neue Gesichter. Frisch, unverbraucht – und, wenn man den Kritikern glauben darf, politisch eher… formbar. Besonders charmant ist dabei die Erzählung, dass personelle Entscheidungen rein basisdemokratisch zustande kommen. Dass dabei ausgerechnet Kandidatinnen nach vorne rücken, denen intern eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit nachgesagt wird, ist natürlich reiner Zufall. Und dass diese Konstellationen zufällig auch den Machtachsen im Kölner Norden entgegenkommen – geschenkt. Man könnte fast meinen, hier werde weniger nach politischem Profil entschieden als nach innerparteilicher Statik: Wer passt ins Gefüge, wer stört es? Erfahrung, Ecken, Kanten – all das wirkt da schnell wie Ballast. Die Ironie: Während auf der Bühne „Zuversicht“ beschworen wird, sendet man nach innen ein anderes Signal. Wer zu eigenständig ist oder nicht mehr ins strategische Raster passt, wird aussortiert – möglichst geräuschlos. Und wenn es doch knirscht, nennt man es einfach „mangelnde Kommunikation“. Am Ende bleibt der Eindruck einer Partei, die ihre Konflikte lieber verwaltet als austrägt – und dabei riskiert, genau die Leute zu verlieren, die politisches Gewicht mitbringen. Aber immerhin: Die Quote stimmt. Und der Applaus auch. #### Petition gegen Vollsperrung: Neusser Landstraße in Worringen wird auf 800 Metern saniert Petition gegen VollsperrungNeusser Landstraße in Worringen wird auf 800 Metern saniertVon Roland Meurer29.04.2025, 15:56 UhrLesezeit 2 MinutenAufgrund des schlechten Fahrbahnzustands wird die Bundesstraße 9 in der Ortsdurchfahrt Köln-Worringen auf einer Länge von rund 800 Metern grundlegend saniert.Copyright: Roland MeurerANZEIGEANZEIGEDie voraussichtlich ab Mai startende Vollsperrung der Neusser Landstraße in Köln-Worringen sorgt für Kritik unter Anwohnern und Unternehmen.Voraussichtlich in der ersten Mai-Hälfte sollen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Neusser Landstraße (Bundesstraße 9) in der Ortsdurchfahrt Köln-Worringen beginnen. Das geht aus einem Informationsflyer der Stadt Köln hervor, den die Verwaltung an Worringer Haushalte verteilt hatte. Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes sei die Baumaßnahme zur Verbesserung der Sicherheit für den Kfz- und Radverkehr dringend notwendig, heißt es in der Mitteilung.In zwei Bauabschnitten, von der Straße Kurzer Damm bis Dornstraße (Abschnitt eins) und im zweiten Abschnitt von der Dornstraße bis in Höhe der Hausnummer 439 in Richtung Ortsausgang Worringen, soll die Neusser Landstraße einschließlich der Fuß- und Radwege auf einer Länge von rund 800 Metern grundsaniert und der Straßenquerschnitt neu geordnet werden.Kritik an Vollsperrung während SanierungDie Sanierungskosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Anders als ursprünglich geplant sollen beide Bauabschnitte nacheinander, ohne Unterbrechung ablaufen. Während der Bauphase (etwa 7,5 Monate pro Bauabschnitt) ist eine Vollsperrung der jeweiligen Teilabschnitte vorgesehen, teilte ein Sprecher der Stadt Köln auf Anfrage mit. Wegen der grundlegenden Sanierung sei eine Teilsperrung bei fließendem Verkehr nicht möglich.An- und Zufahrtslösungen für Gewerbetreibende konnten teilweise geschaffen werden, hieß es seitens der Stadt. „Wir stehen hierzu in Kontakt mit den Gewerbetreibenden und der Industrie, um die leider notwendigen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, teilte der Pressesprecher mit. Fußläufig blieben die anliegenden Grundstücke jederzeit erreichbar. Die Zufahrt für Not- und Rettungsfahrzeuge sowie für Müllentsorgungsfahrzeuge sei jederzeit möglich.Während der Bauphase können laut Anlieger-Info private Pkw nur außerhalb des jeweiligen Baubereichs geparkt werden. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, sollen verschiedene Umleitungsstrecken eingerichtet werden. Auch der Busverkehr der KVB wird umgeleitet. „Der Schwerlast- und Lieferverkehr (insbesondere zum Industriepark) soll über die Bundesautobahn BAB 57 ausweichen, um die Ortsdurchfahrten (beispielsweise Roggendorf/Thenhoven) zu entlasten“, heißt es im Info-Flyer der Stadt.Ihren Unmut über die geplanten Baumaßnahmen äußerten betroffene Unternehmen, Anwohner und Mitbürger in einer Online Petition. Darin fordern sie die Stadt Köln und die verantwortlichen Stellen auf, „eine faire und tragfähige Lösung für die geplante Sanierung der Bundesstraße 9 in Köln-Worringen zu erarbeiten, um durch die Vollsperrung keine Existenzen zu gefährden“. Daran, dass eine Erneuerung der Straße notwendig sei, bestehe kein Zweifel, heißt es in der Petition. #### Pilotprojekt: Chorweiler und Nippes werden zur „Gesundheitsregion“ Das Land NRW will die medizinische Versorgung langfristig sicherstellen. Eines von zwei landesweiten Pilotprojekten ist in Chorweiler und Nippes angesiedelt. #### Planung von 2008: Bushaltestelle „Heinering“ in Pesch wird barrierefrei ausgebaut Planung von 2008Bushaltestelle „Heinering“ in Pesch wird barrierefrei ausgebautVon Christopher Dröge13.03.2025, 12:27 UhrLesezeit 2 MinutenDie Umgestaltung der Haltestelle soll die Unfallgefahr entschärfen und Barrierefreiheit herstellen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEDie in einer Schulstraße gelegene Haltestelle wird umgestaltet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Baukosten sind jedoch stark gestiegen.Die Haltestelle „Heinering“, die von den Buslinien 122, 123, 126 und 127 angefahren wird, liegt ihrem Namen zum Trotz in der Schulstraße und wird rege frequentiert, besonders von Schülern der nahen Gemeinschaftsgrundschule Erich-Ohser-Schule und des benachbarten Gymnasium Pesch. Vor allem morgens und nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden herrscht hier deswegen sehr viel Betrieb – dementsprechend kann es im Umfeld der Haltestelle zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen kommen, vor allem beim Ein- und Ausstieg.Auch deswegen soll die Bushaltestelle umgestaltet und mit einem Buskap ausgestattet werden – einer Erweiterung des Bürgersteigbereichs, die in die Fahrbahn hineinragt. Da sie nicht einschwenken müssen, können die Busse so direkt an der Bordsteinkante halten, was barrierefreies Einsteigen ermöglicht.Engere Schulstraße für verbesserte VerkehrssicherheitDie Fahrbahn der Schulstraße soll durch diese Maßnahme so eingeengt werden, dass haltende Busse die Strecke blockieren und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gezwungen sind zu warten –  ein in diesem Fall gewollter Effekt, um die Unfallgefahr an dieser Stelle zu entschärfen. Zusätzlich soll die Fahrbahndeckschicht in diesem Teilbereich der Schulstraße erneuert werden, damit die notwendigen Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden können.Das Vorhaben hat bereits eine lange Vorgeschichte: Den ursprünglichen Beschluss, aufgrund dessen die Maßnahme geplant wurde, hatte die Bezirksvertretung Chorweiler bereits 2008 gefasst. Gut zwölf Jahre später, im August 2020, kündigte die Verwaltung dann in einer Mitteilung erstmals die Umsetzung an. Damals wurden die Kosten mit 24.500 Euro veranschlagt.Nach dieser Mitteilung passierte jedoch lange nichts – laut der Verwaltung aufgrund von offenen Stellen in den zuständigen Fachabteilungen des Amtes für Straßen und Radwegebau, außerdem waren andere Vorhaben mit höherer Priorität vorgezogen worden. Die Personallücken konnten inzwischen geschlossen werden, so die neue Mitteilung.Durch die allgemeine Preissteigerung erhöhen sich jedoch auch die veranschlagten Kosten: statt 24.500 Euro soll der Bau des Buskaps nun 50.000 Euro kosten. Die Erneuerung der Fahrbahndecke soll zusätzlich mit 45.000 Euro zu Buche schlagen, die Gesamtkosten entsprechen also voraussichtlich 95.000 Euro. Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahme geht aus der Mitteilung nicht hervor – es bestehe nun allerdings die Möglichkeit, sie „kurzfristig“ umzusetzen. #### Polizei mit Großaufgebot vor Ort: Rund 600 Menschen demonstrieren gegen AfD-Parteitag in Köln Der 23-jährige Marco war am Mittwoch zum ersten Mal bei einer Demonstration, wie er sagte: „Spätestens der Correctiv-Bericht im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die AfD eine demokratiefeindliche Partei ist. Es ist schlimm, dass es sie überhaupt noch geben darf und nicht endlich verboten ist.“Doch nicht alle Demonstranten sind sich da einig, ein AfD-Verbot ist unter den Demonstranten umstritten. „Ob ein AfD-Verbot die richtige Entscheidung ist, weiß ich nicht“, sagt eine andere Demonstrantin. „Aber was ich weiß ist: Es ist wichtig, hier zu sein und zu zeigen, dass Chorweiler und Köln bunt sind.“ #### Polizei sucht Zeugen: Mann stiehlt Goldschmuck aus Kölner Juweliergeschäft Das Kriminalkommissariat 54 hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit Zeugenaussagen sowie Videomaterial aus. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red) #### Polizeieinsatz in Chorweiler: 31-Jähriger bedroht Schwester mit Schreckschusspistole Polizeieinsatz in Chorweiler31-Jähriger bedroht Schwester mit Schreckschusspistole08.07.2025, 18:56 Uhr 1 minEin Blaulicht auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. (Symbolbild)Copyright: dpaANZEIGEANZEIGEZehn Streifenteams der Polizei waren am Dienstag in Köln-Chorweiler im Einsatz. Gemeinsam überwältigten sie den Mann.Die Polizei Köln hat am Dienstag (8. Juli) nach einem Fall häuslicher Gewalt einen 31 Jahre alten Mann in Köln-Chorweiler überwältigt und eine Schreckschusspistole beschlagnahmt. Er soll seine 35-jährige Schwester gegen 14.30 Uhr in der gemeinsamen Wohnung in der Regastraße mit der Waffe bedroht haben. Nach Angaben der Polizei habe ein Zeuge den Notruf gewählt.Zehn Streifenteams waren vor Ort, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine scharfe Schusswaffe handelte. Als der 31-Jährige das Haus verlassen wollte, sei der Zugriff erfolgte. Das war gegen 15.30 Uhr. Die Waffe steckte zu diesem Zeitpunkt in seinem Hosenbund. Einsatzkräfte nahmen ihm die Schreckschusspistole ab.Der Tatverdächtige sei fixiert und auf die Wache gebracht worden. Dort wurden seine Personalien aufgenommen. Danach konnte der 31-Jährige wieder gehen. Seine Schwester ist nach ersten Erkenntnissen unverletzt geblieben. (red) #### Populismus macht uns nicht stärker. Er macht uns ärmer. Populismus verspricht einfache Antworten auf komplizierte Fragen. Doch am Ende zahlen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen den Preis: mit weniger Vertrauen, weniger Investitionen, schwächeren Institutionen und sinkendem Wohlstand. Es klingt oft verführerisch einfach: Die da oben sind schuld. Die Eliten betrügen das Volk. Die Institutionen stehen im Weg. Die Presse lügt. Die Wissenschaft ist gekauft. Die Gerichte behindern den angeblichen Volkswillen. Und irgendwo wartet eine starke Führungsperson, die endlich „aufräumt“. Genau das ist der Kern des Populismus. Er lebt davon, eine Gesellschaft in zwei Lager zu spalten: hier das angeblich reine Volk, dort die angeblich korrupte Elite. Das klingt kämpferisch. Es klingt nach Klarheit. Es klingt für manche sogar nach Demokratie. In Wahrheit ist es das Gegenteil von verantwortlicher Politik. Denn Demokratie ist nicht die Herrschaft der lautesten Parole. Demokratie ist das mühsame, manchmal langsame, aber unverzichtbare Verfahren, Konflikte friedlich auszutragen, Macht zu begrenzen, Minderheiten zu schützen und Entscheidungen überprüfbar zu machen. Wer diese Regeln verachtet, beschädigt nicht nur den politischen Anstand. Er beschädigt auch die wirtschaftliche Grundlage unseres Wohlstands. Das wird in politischen Debatten viel zu selten klar ausgesprochen: Demokratie, Rechtsstaat und offene Gesellschaft sind keine Luxusgüter für gute Zeiten. Sie sind harte Standortfaktoren. Unternehmen investieren dort, wo Regeln gelten. Menschen gründen dort, wo Eigentum geschützt ist, Gerichte unabhängig sind, Verwaltung funktioniert und politische Entscheidungen nicht jeden Morgen per Bauchgefühl geändert werden. Beschäftigte brauchen Sicherheit. Familien brauchen Planbarkeit. Kommunen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Wer ständig Misstrauen gegen Institutionen sät, sägt deshalb nicht nur am demokratischen Ast. Er sägt am wirtschaftlichen Fundament. Die Forschung zeigt das inzwischen ziemlich deutlich. Daron Acemoglu, Suresh Naidu, Pascual Restrepo und James A. Robinson kommen in ihrer vielbeachteten Arbeit zu dem Ergebnis, dass Demokratie einen positiven und robusten Effekt auf das Bruttoinlandsprodukt hat; Demokratisierung erhöhe das Pro-Kopf-BIP langfristig deutlich, unter anderem durch mehr Investitionen, bessere öffentliche Güter, Reformfähigkeit und weniger soziale Unruhe. Auch die Bilanz populistischer Regierungen ist ernüchternd. Manuel Funke, Moritz Schularick und Christoph Trebesch haben populistische Regierungschefs seit 1900 untersucht. Ihr Ergebnis: Nach 15 Jahren liegt das Pro-Kopf-BIP in Ländern mit populistischer Führung im Durchschnitt rund zehn Prozent niedriger als in einem plausiblen Vergleichsszenario ohne populistische Regierung. Populismus geht demnach häufig mit schwächerer makroökonomischer Stabilität, institutioneller Erosion und wirtschaftlicher Desintegration einher. Das passt zu dem, was man im politischen Alltag beobachten kann. Populismus löst Probleme selten. Er bewirtschaftet sie. Er braucht die Wut, die Kränkung, das Gefühl des Kontrollverlustes. Deshalb hat er auch kein echtes Interesse daran, Vertrauen wiederherzustellen. Er braucht Misstrauen als Treibstoff. Das ist gefährlich, weil viele Sorgen, aus denen Populismus entsteht, real sind. Steigende Mieten sind real. Überforderte Verwaltungen sind real. Abstiegsängste sind real. Einsamkeit, schlechte Infrastruktur, kaputte Schulen, fehlende Arzttermine, hohe Energiepreise und das Gefühl, nicht mehr gehört zu werden, sind real. Wer das kleinredet, macht es Populisten leicht. Aber aus realen Problemen folgen keine falschen Lösungen. Eine Gesellschaft wird nicht gerechter, wenn sie Sündenböcke sucht. Eine Wirtschaft wird nicht stärker, wenn sie Institutionen verächtlich macht. Ein Land wird nicht souveräner, wenn es internationale Zusammenarbeit zerstört. Eine Stadt wird nicht lebenswerter, wenn Politik nur noch aus Empörung besteht. Gerade in Köln, im Kölner Norden und in unseren Veedeln wissen wir doch, worauf es ankommt: funktionierende Schulen, bezahlbares Wohnen, sichere Wege, gute Kitas, verlässlicher Nahverkehr, starke Vereine, soziale Orte, Respekt im Alltag und eine Verwaltung, die erreichbar ist. Nichts davon entsteht durch Geschrei. Nichts davon entsteht durch Feindbilder. Und nichts davon wird besser, wenn demokratische Institutionen geschwächt werden. Populismus ist auch für Unternehmen ein Problem. Investoren verlangen höhere Renditen, wenn politische Unsicherheit steigt. Das verteuert Kapital, drückt Bewertungen und erschwert Investitionen. Der Finanzmarktforscher Claudio Schütz kommt in seiner Arbeit zu dem Ergebnis, dass Populismus die Unsicherheit an den Märkten erhöht, die von Investoren verlangten Renditen steigen lässt und damit die Eigenkapitalkosten von Unternehmen erhöht. Das klingt technisch, hat aber eine sehr praktische Bedeutung: Wenn Kapital teurer wird, wird weniger investiert. Wenn weniger investiert wird, entstehen weniger Arbeitsplätze, weniger Innovationen und weniger Zukunftschancen. Populismus mag sich als Anwalt der kleinen Leute ausgeben. Am Ende zahlen gerade die Menschen den Preis, die auf stabile Löhne, gute öffentliche Leistungen und eine funktionierende Wirtschaft angewiesen sind. Die entscheidende politische Antwort kann deshalb nicht lauten: Wir verbieten Wut. Sie muss lauten: Wir nehmen Sorgen ernst, ohne den demokratischen Kompass zu verlieren. Das bedeutet: Politik muss wieder besser erklären, was sie tut. Sie muss Fehler eingestehen. Sie muss Entscheidungen nachvollziehbar machen. Sie muss schneller werden, ohne rechtsstaatliche Verfahren zu schleifen. Sie muss zuhören, ohne jedem Vorurteil hinterherzulaufen. Und sie muss liefern: bei Wohnen, Bildung, Infrastruktur, Integration, Digitalisierung, Klima, Sicherheit und sozialem Zusammenhalt. Demokratische Politik darf nicht arrogant auftreten. Aber sie darf auch nicht ängstlich werden. Sie muss klar sagen: Wer die Demokratie verächtlich macht, gefährdet nicht nur Minderheiten, Medien oder Parlamente. Er gefährdet den Wohlstand aller. Denn Wohlstand entsteht nicht nur in Fabriken, Büros, Werkstätten und Start-ups. Er entsteht auch in Institutionen. In Vertrauen. In verlässlichen Regeln. In freien Medien. In unabhängigen Gerichten. In Parlamenten, die streiten dürfen. In Verwaltungen, die dem Recht verpflichtet sind und nicht einer Partei. In einer Stadtgesellschaft, die unterschiedliche Menschen zusammenhält, statt sie gegeneinander auszuspielen. Populismus verspricht Kontrolle und produziert Unsicherheit. Er verspricht Stärke und schwächt Institutionen. Er verspricht Wohlstand und macht Gesellschaften ärmer. Deshalb ist der Kampf gegen Populismus keine Aufgabe für Sonntagsreden. Er gehört mitten in die Kommunalpolitik, in die Wirtschaftspolitik, in die Sozialpolitik und in die tägliche Arbeit vor Ort. Wer Demokratie stärkt, stärkt auch den Standort. Wer Vertrauen schafft, schafft Zukunft. Wer Probleme löst, nimmt Populisten den Raum. Die offene Gesellschaft ist kein Selbstläufer. Sie muss jeden Tag verteidigt, verbessert und erneuert werden. Nicht mit Überheblichkeit. Nicht mit Moral von oben. Sondern mit klarer Haltung, guter Politik und dem festen Willen, die realen Probleme der Menschen besser zu lösen als jene, die nur von ihnen leben. #### Populismus wächst dort, wo demokratische Politik sich selbst kleinmacht Warum die AfD nicht nur durch Wut stark wird – sondern auch durch die Fehler der demokratischen ParteienWarum die AfD nicht nur durch Wut stark wird – sondern auch durch die Fehler der demokratischen Parteien Die AfD lebt vom Misstrauen. Sie lebt davon, dass Menschen den Eindruck haben, Politik höre ihnen nicht mehr zu, Medien sagten ihnen nicht mehr die Wahrheit und demokratische Parteien seien vor allem mit sich selbst beschäftigt. Dieses Misstrauen ist längst mehr als bloße Unzufriedenheit. Es ist für viele zu einer politischen Identität geworden. Wer die AfD verstehen will, darf deshalb nicht nur auf Wahlprogramme, Talkshows oder einzelne Provokationen schauen. Es geht um ein tieferes Gefühl: gekränkt zu sein, übergangen zu werden, nicht mehr vorzukommen. Die AfD bietet dafür eine einfache Erzählung an. Du bist nicht schuld. Schuld sind die anderen. Die „Altparteien“. Die Medien. Geflüchtete. Migrantinnen und Migranten. Die EU. Die sogenannte woke Elite. Irgendjemand muss verantwortlich sein. Genau darin liegt ihre politische Kraft. Die AfD bietet keine echten Lösungen. Sie bietet Entlastung. Sie verwandelt Unsicherheit in Wut und Wut in Zugehörigkeit. Wer sich machtlos fühlt, bekommt dort das Gefühl, endlich auf der richtigen Seite zu stehen. Wer enttäuscht ist, bekommt Feindbilder. Wer Angst hat, bekommt einfache Antworten. Das Problem ist: Die demokratischen Parteien machen es ihr oft zu leicht. Wenn Regierungsparteien öffentlich übereinander herfallen, wenn Ministerinnen und Minister einander widersprechen, wenn Koalitionen den Eindruck vermitteln, sie seien mehr mit internen Machtkämpfen beschäftigt als mit den Problemen der Bürgerinnen und Bürger, dann beschädigt das Vertrauen. Und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret. Menschen fragen sich dann: Wenn die da oben sich nicht einmal untereinander einig sind, wie sollen sie dann mein Leben besser machen? Politischer Streit gehört zur Demokratie. Unterschiedliche Meinungen sind kein Makel, sondern ihr Kern. Aber es gibt einen Unterschied zwischen harter Debatte und öffentlicher Selbstzerlegung. Wer demokratische Politik nur noch als Dauerstreit erlebt, wird empfänglich für diejenigen, die versprechen: Wir räumen da endlich auf. Auch der Ton spielt eine Rolle. Wenn demokratische Parteien einander mit Verachtung begegnen, wenn jedes Thema sofort moralisch aufgeladen wird, wenn politische Gegner nicht mehr kritisiert, sondern herabgesetzt werden, dann sinkt die Hemmschwelle insgesamt. Dann wirkt der politische Stil der AfD nicht mehr wie ein Bruch, sondern wie eine besonders grobe Variante dessen, was ohnehin überall geschieht. Das ist gefährlich. Denn Demokratie lebt nicht davon, dass alle einer Meinung sind. Sie lebt davon, dass man Gegner nicht zu Feinden erklärt. Wer diese Grenze verwischt, spielt denen in die Hände, die die Demokratie nicht verbessern, sondern delegitimieren wollen. Hinzu kommt ein zweites Problem: Wir reden unser Land oft schlechter, als es ist. Natürlich gibt es große Herausforderungen. Bezahlbares Wohnen ist auch in Köln ein massives Problem. Schulen, Kitas, Verwaltung, Verkehr, Infrastruktur, Pflege, Integration, Klimaschutz – überall gibt es Baustellen. Viele Menschen erleben im Alltag, dass Dinge zu langsam gehen, zu kompliziert sind oder schlicht nicht funktionieren. Das darf man nicht kleinreden. Aber aus berechtigter Kritik wird etwas anderes, wenn Politik, Medien und Öffentlichkeit dauerhaft den Eindruck erzeugen, alles sei kaputt, nichts funktioniere mehr, der Staat sei am Ende und die Demokratie nur noch Fassade. Genau diese Erzählung ist das Geschäftsmodell des Rechtspopulismus. Wer immer nur Niedergang beschreibt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann diejenigen profitieren, die den radikalen Bruch versprechen. Dabei stimmt das Bild vom völlig gescheiterten Land nicht. Deutschland hat Probleme, ja. Aber Deutschland ist kein gescheiterter Staat. Unsere Demokratie wird von einer breiten Mehrheit getragen. Viele Menschen leben gern hier. Kommunen, Vereine, Initiativen, Ehrenamtliche, Unternehmen, Schulen, Verwaltungen und Nachbarschaften halten jeden Tag enorm viel zusammen. Gerade vor Ort sieht man: Dieses Land funktioniert nicht perfekt, aber es funktioniert oft besser, als die Dauerempörung glauben machen will. Das muss man wieder sagen dürfen, ohne naiv zu wirken. Demokratische Politik braucht mehr Ehrlichkeit. Nicht Schönrednerei. Nicht Zweckoptimismus. Aber auch nicht diese Lust am Untergang, die am Ende nur den Populisten nützt. Der dritte Punkt ist vielleicht der schwierigste: Politik muss aufhören, Erwartungen zu wecken, die sie nicht erfüllen kann. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass der Staat leistungsfähig ist. Sie wollen gute Schulen, sichere Straßen, bezahlbare Wohnungen, funktionierende Bahnen, digitale Verwaltung, Klimaschutz, soziale Sicherheit, wirtschaftliche Stärke und eine faire Migrationspolitik. All das sind legitime Erwartungen. Aber Politik tut oft so, als sei alles gleichzeitig möglich, sofort, kostenlos und ohne Zumutungen. Das ist unehrlich. Wer stabile Sozialleistungen will, muss über Finanzierung sprechen. Wer bessere Infrastruktur will, muss über Prioritäten sprechen. Wer Klimaschutz will, muss über Veränderung sprechen. Wer Migration ordnen will, muss über Humanität und Begrenzung zugleich sprechen. Wer Bürokratie abbauen will, muss auch akzeptieren, dass nicht jedes Einzelinteresse geschützt werden kann. Demokratische Politik darf den Menschen mehr zutrauen. Sie muss nicht jede Zumutung vermeiden. Sie muss erklären, warum manche Entscheidungen schwer sind. Sie muss sagen, was geht – und was nicht geht. Sie muss den Mut haben, Versprechen zu begrenzen. Denn jedes überzogene Versprechen, das später enttäuscht wird, zahlt auf das Konto der Populisten ein. Die AfD muss nicht beweisen, dass sie es besser kann. Ihr reicht es, wenn andere scheitern. Sie lebt davon, dass Vertrauen zerbricht. Deshalb ist der beste Schutz gegen sie nicht Empörung allein. Auch nicht die nächste Kampagne, der nächste Appell, die nächste Demonstration – so wichtig klare Haltung gegen Rechtsextremismus ist. Der beste Schutz gegen die AfD ist eine demokratische Politik, die verlässlich, verständlich und glaubwürdig ist. Das beginnt im Bund, aber es endet nicht dort. Es betrifft auch die Kommunen. Gerade hier, in Köln, im Kölner Norden, in den Veedeln, entscheidet sich, ob Menschen Demokratie als etwas erleben, das ihr Leben verbessert – oder als etwas, das nur redet. Wenn Bürgerinnen und Bürger monatelang auf Termine warten, wenn Schulen verfallen, wenn Busse ausfallen, wenn Wohnraum unbezahlbar wird, wenn öffentliche Räume verwahrlosen, dann ist das nicht nur Verwaltungspolitik. Dann ist das Demokratiefutter – im Guten wie im Schlechten. Wer Populismus bekämpfen will, muss deshalb liefern. Nicht laut, nicht selbstgerecht, sondern sichtbar. Eine reparierte Schule, eine funktionierende Verwaltung, eine saubere Haltestelle, ein bezahlbares Wohnprojekt, ein ernst genommenes Bürgeranliegen – das alles ist demokratische Vertrauensarbeit. Und ja: Demokratische Parteien müssen auch wieder lernen, mit Würde zu streiten. Hart in der Sache, respektvoll im Ton. Klar gegen Rechts, aber nicht bequem im eigenen Lager. Kritisch gegenüber Fehlern, aber ohne das ganze Land schlechtzureden. Ehrlich über Grenzen, aber entschlossen bei Lösungen. Die AfD wird nicht verschwinden, nur weil man sie empört ablehnt. Sie wird schwächer, wenn demokratische Politik besser wird. Dafür braucht es keine großen Parolen. Es braucht Verlässlichkeit. Es braucht Respekt. Es braucht Ehrlichkeit. Und es braucht den Mut, den Menschen nicht nach dem Mund zu reden, sondern ihnen die Wahrheit zuzumuten. Denn Demokratie gewinnt nicht dadurch, dass sie lauter wird als der Populismus. Sie gewinnt, wenn sie glaubwürdiger ist. #### Printen, Promis und Party: Diese Stars kommen zur „Lambertz Monday Night“ Was 1999 im Alten Wartesaal begann, ist heute Kölns schillerndste Party. Das 25-jährige Jubiläum der Lambertz Monday Night findet nun erstmals in den MMC-Studios statt. #### Programm Maifest in Lindweiler – Gemeinsam feiern am 1. Mai! Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Freundinnen und Freunde des Veedels, am 1. Mai ist es endlich soweit: Auf dem Kirchplatz in Köln-Lindweiler feiern wir gemeinsam unser großes Maifest – und ihr seid alle herzlich eingeladen! Freut euch auf einen Tag voller guter Laune, Begegnungen und echter Veedel-Atmosphäre. Genau das, was Lindweiler ausmacht: Zusammenhalt… Quelle #### Protest angekündigt: Kölner AfD plant Kreisparteitag am 8. Januar in Chorweiler Die Kölner AfD plant nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 8. Januar einen Kreisparteitag im Bürgerzentrum Chorweiler. Demnach befindet sich die Partei in finalen Abstimmungen mit der Stadt als Träger des Bürgerzentrums. Crister Cremer, Sprecher der Kölner AfD, sagte auf Anfrage: „Es ist klar, dass wir Anfang Januar einen Kreisparteitag abhalten werden, um unsere Kandidaten für die Bundestagswahl aufzustellen.“ Ort und Zeit wollte er aber nicht bestätigen. Bereits jetzt formiert sich Protest: Die Initiative „Köln gegen Rechts“ und eine Gruppe, die sich als „Antifa cgn“ bezeichnet, kündigen auf Instagram eine Gegendemonstration an: „Der Parteitag stelle einen zentralen Moment der Organisation der rassistischen Politik der AfD dar“, heißt es dort. Gemeinsam werde man den Parteitag „stören, angreifen und verhindern“. „Köln gegen Rechts“ hat bereits eine Kundgebung bei der Polizei mit 150 Teilnehmern angemeldet, bestätigte ein Sprecher der Behörde. Final genehmigt ist die Kundgebung aber noch nicht.Ursprünglich sollte der Parteitag in einer Schule stattfindenAuch die Stadt wollte den Parteitag auf Anfrage nicht bestätigen, verwies aber auf den Gleichbehandlungsgrundsatz aller Parteien, was Veranstaltungen in öffentlichen Räumen angeht. Er verbietet es, bestimmten Parteien den Zugang zu öffentlichen Einrichtung im Rahmen parteipolitischer Zwecke zu verwehren.Alles zum Thema Polizei KölnImmer wieder kam es in der Vergangenheit im Rahmen von AfD-Parteitagen zu Protesten. Schon im April 2023 hat die Partei sich zu einem Parteitag im Bürgerzentrum Chorweiler versammelt. Damals demonstrierten rund 200 Menschen gegen die Veranstaltung. 4000 Menschen demonstriertenIm Juni hatten sich bei einem AfD-Kreisparteitag im Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf fast 4000 Menschen vor dem Gebäude versammelt, um gegen die AfD zu protestieren. Zu einem Kreisparteitag in einer Schule in Godorf kamen im Oktober rund 150 Gegendemonstranten.Die Parteitage wurden mit massiver Polizeipräsenz begleitet. Eigentlich sollte der für Januar geplante AfD-Parteitag erneut in einer Schule stattfinden. Statt des Bürgerzentrums war das Heinrich-Mann-Gymnasium in Chorweiler vorgesehen. Es wäre schon die dritte Kölner Schule allein in diesem Jahr gewesen, in der eine AfD-Veranstaltung stattfinden würde.In der Schule hatte sich allerdings schon im Vorfeld massiver Widerstand geregt. Nachdem das Vorhaben bekannt wurde, hatte die Schulgemeinschaft – initiiert von der engagierten Elternschaft und fachlich unterstützt vom NS-Dokumentationszentrum – Workshops und eine Projektwoche „Pro Demokratie“ aus dem Boden gestampft. Es gab neben einer Ausstellung auch eine große Abendveranstaltung für die ganze Schulgemeinschaft.Initiative will Veranstaltungen verhindernDass die AfD augenscheinlich von ihrem Vorhaben abgerückt sei, in der Schule zu tagen, sei nur dem beherzten Handeln der Schule zu verdanken, kommentierte Silvia Rick, die Sprecherin der Initiative „Gynesa gegen Rechts“, die sich ursprünglich am Gymnasium Neue Sandkaul gegründet hatte. Parteitage in SchulenSie hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, AfD-Veranstaltungen an Schulen durch veränderte Nutzungskonzepte für städtische Räume zu verhindern. Das Heinrich-Mann-Gymnasium habe einmal mehr zu Recht beweisen, dass es das Siegel „Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“ trage. #### Raub in Worringen: Kölner Polizei sucht mit Bildern nach Einbrecher Raub in WorringenKölner Polizei sucht mit Bildern nach Einbrecher25.06.2025, 15:54 UhrLesezeit 1 MinuteDie Kölner Polizei sucht nach einem Einbrecher, der im Januar in Köln-Worringen in ein Einfamilienhaus gestiegen ist und Schmuck und Geld gestohlen haben soll.Copyright: Marijan Murat/dpaANZEIGEANZEIGEDer Mann wird verdächtigt, in ein Einfamilienhaus in Köln-Worringen eingestiegen zu sein und dort Schmuck und Bargeld gestohlen zu haben.Die Kölner Kriminalpolizei sucht mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach einem Mann, der am Samstagabend (25. Januar 2025) in ein Einfamilienhaus auf dem Pletschbachweg im Stadtteil Worringen eingebrochen ist.Der Mann ist auf den Bildern mit markant schmalem Gesicht und Dreitagebart zu erkennen. Zudem trug der Verdächtige zum Tatzeitpunkt eine Jacke mit Kapuze sowie eine helle Kappe, wie Videoaufzeichnungen zeigen.Der Mann ist auf den Bildern mit markant schmalem Gesicht und Dreitagebart zu erkennen.Copyright: Kriminalpolizei KölnNach derzeitigem Ermittlungsstand war der Mann gegen 19 Uhr in den Garten des Hauses gelangt und hatte dort die Terrassentür aufgehebelt. Aus dem Haus entwendete er Armbanduhren, weiteren Schmuck sowie Bargeld.Hinweise zur Identität des Mannes sowie zu seinem Aufenthaltsort nehmen die Ermittler des Kriminalkommissariats 72 unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red) #### Rechnungsprüfer mahnen: Was würde Olympia Köln kosten? Rechnungsprüfer mahnenWas würde Olympia Köln kosten?17.12.2025, 06:15 Uhr 5 minErst Olympia und dann ein neues Veedel? Das Kreuzfeld-Gelände im Kölner Norden.Copyright: Uwe WeiserANZEIGEDer Rat beschließt die geplante Bürgerbefragung am 19. Mai 2026, dafür muss die Stadt rund 370.000 Euro aufbringen. Erstmal geht es um knapp 2,5 Millionen Euro. So viel wird der Ratsbürgerentscheid nach Ansicht der Verwaltung kosten, bei dem die Bürgerinnen und Bürger der Stadt am 19. April 2026 darüber entscheiden, ob sich Köln weiterhin um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bemühen soll. Inzwischen als „Leading City“ und damit Namensgeberin der seit vielen Jahren schwelenden Rhein-Ruhr-Ambitionen.Der Durchführung dieser Öffentlichkeitsbeteiligung und damit den entsprechenden Kosten hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung des Jahres am Dienstag, 16. Dezember, zugestimmt. Demnach übernimmt das Land NRW 85 Prozent des Betrages. Aus dem ohnehin klammen Kölner Haushalt ist somit ein Eigenteil von 373.000 Euro zu bestreiten.   Und dann? Was wird Köln der Traum von Olympia im weiteren Bewerbungsverlauf kosten? Was, wenn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sich im kommenden Herbst für Köln und nicht für München, Berlin oder Hamburg entscheidet? Wie teuer wird es, sollte das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Spiele 2036, 2040 oder 2044 tatsächlich an den Rhein geben? Kann die Stadt sich das überhaupt leisten? Und wird der Nutzen so groß sein, wie ihn Olympiabefürworter sich erhoffen? Alles zum Thema Deutsche BahnKölnerinnen und Kölner sollen eine fundierte Entscheidung zur Olympiabewerbung treffen könnenFragen über Fragen, die schwer zu beantworten sind. Kölns Rechnungsprüfer weisen in ihrer Stellungnahme zum Ratsbürgerentscheid darauf hin, dass der Stadtrat in seinem ursprünglichen Olympia-Beschluss vom vergangenen April gefordert hat, dass transparent darzustellen sei, welche Chancen und Kosten durch Olympia auf die Stadt zukommen könnten.Dazu zählen „erwartete Mehrwerte für die Gesellschaft sowie der volkswirtschaftliche Nutzen, die Kosten für die Durchführung der Spiele einschließlich Sicherheitsmaßnahmen städtischerseits, eventuelle Anteile an Bewerbungskosten, die Kosten für den Neu- und Umbau von Sportstätten und weiterer Infrastruktur, abzüglich Fördermittel“. Die Rechnungsprüfer betonen, dass eine entsprechende Übersicht zeitnah erstellt werden sollte, „sodass hinsichtlich der Olympischen und Paralympischen Spiele eine fundierte Entscheidung getroffen werden kann“. Welche Freude und Vielfalt, welche Begeisterung und was für großartigen Sport Olympia einer Stadt bescheren kann, hat die Ausgabe 2024 in Frankreichs Hauptstadt Paris gezeigt. Beim Beachvolleyball unter Eifelturm hat sich der Kölner natürlich ein entsprechendes Szenario im Schatten des Doms vorgestellt. Und wenn schon die Pariser so wunderbar weltoffen und gastfreundlich sein konnten, was wäre dann erst in Köln möglich?Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben 6,6 Milliarden Euro gekostet – vorgesehen waren 2,44 Milliarden EuroAber: Olympia gibt es nicht ohne Beigeschmack. Schließlich ist es das Produkt eines durch und durch intransparenten und streng auf seine Vermarktungshoheit achtenden IOC, das am Ende immer der Gewinner ist. In so mancher Ausrichterstadt sind nach dem Abzug der Spiele große Finanzlöcher und im Nachgang überflüssige Bauten geblieben.Auch die Pariser Bilanz war finanziell betrachtet nicht rundum zufriedenstellend: Der französische Rechnungshof bezifferte die Kosten für Olympia mit 6,6 Milliarden Euro – 3,02 Milliarden für die Organisation (davon 1,44 Milliarden für Sicherheit) und 3,63 Milliarden für Infrastruktur. 2023 hatte man noch mit Kosten von 2,44 Milliarden Euro gerechnet.  Köln und die Region Rhein-Ruhr werben damit, auf besonders viele bestehende Sportstätten zurückgreifen und damit ein besonders nachhaltiger Olympia-Ausrichter sein zu können. Noch fehlen allerdings Herz und Lunge Olympischer Spiele – das Leichtathletik-Stadion und das Olympische Dorf.Beides würde bei einem positiven Bescheid durch das IOC, von dem im Moment niemand genau zu wissen scheint, wann er kommen könnte, in Köln gebaut werden. In Kreuzfeld im Kölner Norden. Kreuzfeld wirkt wie der perfekte Ort für so ein Olympia-Projekt. Erst großer Sport, dann dringend benötigter Wohnraum. Aber: Die Pläne für den neuen Stadtteil sind schon weit fortgeschritten. Es liegen ein städtebaulicher Entwurf und eine technische Masterplanung vor.Wenn nun zunächst ein Olympisches Dorf und ein Olympiastadion gebraucht würden, müssten die Pläne geändert werden. Und die Wohnungen würden möglicherweise später fertig als geplant. Die Linken-Fraktion im Kölner Stadtrat hat der Verwaltung zur Sitzung am Dienstag daher einige Fragen zu Kreuzfeld und Olympia vorgelegt.Der neue Kölner Stadtteil Kreuzfeld soll nach bisherigen Planungen zwischen 2032 und 2040 entstehenIn ihren Antworten beziffert die Stadt die bisherigen Planungskosten für den neuen Stadtteil im Norden mit rund zwei Millionen Euro. Der Entwurf eines temporären Olympiastadions des Darmstädter Büros Planquadrat sei von der Staatskanzlei NRW beauftragt worden und bisher schematisch und standortunabhängig.Erst „mit Verstetigung der Olympia-Planungen“ könnten „konkrete, qualifizierte und angepasste konzeptionelle Planungen“ angestoßen werden, heißt es in den Antworten der Verwaltung. Die Kreuzfeld-Planung sei „in sich konsistent und kann auch mit einer möglichen Ausarbeitung im Kontext von Olympia-Bedarfen fortgeführt werden“.   Nach bisherigen Planungen, die sich bereits nach hinten verschoben haben, soll der neue Stadtteil Kreuzfeld zwischen 2032 und 2040 entstehen. Somit käme es wohl nur bei einer Ausrichtung Olympischer Spiele 2036 zu keiner nennenswerten Verzögerung.Die Verwaltung gibt sich allerdings überzeugt, dass die Bewerbung für 2036/40/44 „einen Katalysator der Entwicklung“ darstellt, „allem voran zur Priorisierung, Finanzierung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit übergeordneter infrastruktureller Bedarfe im Kölner Norden“.Heißt: Die Stadt Köln glaubt, dass Olympia das Land NRW und die Deutschen Bahn zu mehr Tempo animieren würde. Sie sind verantwortlich für den Ausbau des Blumenbergswegs und der zu ertüchtigenden S-Bahn-Station Blumenberg.  Olympia als Infrastruktur-Booster? Das Ringe-Event, das neue (oder modernisierte) Sportstätten, Straßen und Schienen bringt? Das ist ein vielfach vorgetragenes Argument von Befürwortern des Sport-Spektakels. Oliver Holtemöller vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hatte zuletzt im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt: „Olympia ist kein Instrument der Wirtschaftsförderung. Da gibt es 1000 Instrumente, die besser sind.“ Man wisse aus der Analyse vorheriger Olympischer Spiele, „dass die Kosten im Vorfeld in der Regel dramatisch unterschätzt werden“. #### Repaircafé Bürgerverein Lindweiler e.V. Wir laden ein zu unserem beliebten Repaircafé am kommenden Mittwoch, 15.04.2026, im Libützje. Zwischen 17.00 und 19.00 Uhr stehen unsere ehrenamtlichen Fachkräfte bereit und werden versuchen, eure reparaturbedürftigen Gegenstände wieder zum neuen Leben zu erwecken. Auch wer nichts zu reparieren hat, ist herzlich eingeladen sich in geselliger Runde bei einer Tasse Kaffee und einem Stück… Quelle #### RepairCafe erst wieder im Januar Bürgerverein Lindweiler e.V. Wir sind noch alle sehr beseelt von der wunderschönen Atmosphäre unseres Weihnachtsmarktes. Jetzt stehen noch einige Aufräumarbeiten an, deshalb muss unser RepairCafe, das normalerweise am Mittwoch, 17.12.2025, vorgesehen wäre, leider ausfallen. Unser nächstes RepairCafe findet dann am 21.01.2026 wie gewohnt statt. Wir wünschen Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes… Quelle #### Repaircafé Lindweiler: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen Bürgerverein Lindweiler e.V. Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, lädt der Bürgerverein Lindweiler von 17:00 bis 19:00 Uhr wieder zum beliebten Repaircafé ins Bürgerzentrum ein. Dort dreht sich alles um Nachhaltigkeit, praktisches Wissen – und die Freude am gemeinsamen Anpacken. Ob Toaster, Lampe, Fahrrad oder Lieblingspulli: Viele Dinge landen im Müll, obwohl sie mit etwas Know-how und Geduld problemlos repariert werden… Quelle #### Sauberes Trinkwasser: St. Martin-Schule in Köln-Seeberg finanziert Brunnenbau in Nigeria Schüler, Eltern und Lehrer haben insgesamt 4100 Euro für das Hilfsprojekt gesammelt. Das Geld kam aus einem Zirkusprojekt zusammen. #### Schlechte Anbindung?: Anwohnern bereitet Verkehr rund um Planung von Kreuzfeld Sorgen Schlechte Anbindung?Anwohnern bereitet Verkehr rund um Planung von Kreuzfeld SorgenVon Bernd Schöneck21.11.2024, 09:01 UhrLesezeit 4 MinutenAuch über den Ausbau des Blumenbergsweg wurde bei der Veranstaltung diskutiert. Copyright: Uwe WeiserFür den geplanten neuen Stadtteil nördlich von Chorweiler lud die Stadt erneut zum Beteiligungs-Workshop. Viele Fragen blieben offen. „Einen neuen Stadtteil von Grund auf zu planen ist eine Aufgabe, die man wirklich nicht jeden Tag auf dem Tisch hat“, verdeutlichte Till Sitzmann vom Stadtplanungsamt. „Wir arbeiten mit einem großen Team aus verschiedenen Ämtern an dem Projekt – und freuen uns über die große Resonanz auch auf diesen Workshop.“Ab Beginn des kommenden Jahrzehnts soll auf 80 Hektar Fläche Kreuzfeld, der geplante 87. Kölner Stadtteil mit rund 3500 Wohneinheiten und geschätzt 8000 Einwohnern, westlich von Blumenberg auf freiem Feld entstehen.Nun geht es an die Feinheiten: Hierzu hat die Stadt im Rahmen der sogenannten Technischen Masterplanung erneut zur Bürgerbeteiligung eingeladen. Mit rund 100 Gästen, die im großen Saal des Bürgerzentrums Chorweiler in Anwesenheit von Baudezernent Markus Greitemann mitdiskutierten und an den drei Thementischen – Bildungslandschaft, Grün und öffentlicher Raum sowie Verkehr und Mobilität – mitarbeiteten, war das Echo beachtlich.Fünf Quartiere bilden den neuen Stadtteil Kreuzfeld2021 war der Entwurf „The Woodhood – Kreuzfeld Gartenstadt 2.0“ des dänischen Planungsbüros Adept, mit Partnern aus Hamburg, Rotterdam und Hilversum, als Sieger aus dem Wettbewerb für die Basisplanung des neuen Stadtteils hervorgegangen. Das Konzept sieht fünf durch Grün- und Freiflächen voneinander getrennte Siedlungen vor, die durch eine große Ringstraße – „Hood-Loop“ genannt – verbunden sind.Der bereits abgepollerte Dresenhofweg soll als ausgebauter Radschnellweg von Nord nach Süd durch Kreuzfeld hindurch führen. In den Siedlungen gibt es ebenfalls jeweils eine Ringstraße, die jene im Innern erschließen. Neun Kindergärten, drei Grund-, zwei weiterführende Schulen und eine Förderschule sind geplant, außerdem Einzelhandel, Gastronomie, ein Bürgerhaus sowie Gesundheitsversorgung. Rund 100 Gäste nahmen am Workshop für den neuen Stadtteil Kreuzfeld teil.Copyright: Bernd SchöneckAlle Quartiere haben einen zentralen Platz in ihrem Zentrum. Ebenfalls gibt es zwischen den Siedlungen einen großen Grünzug als „grüne Mitte“, von überall schnell erreichbar. Ein Leitgedanke ist die Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen: So sollen etwa Retentionsflächen, zum Schutz vor Überschwemmungen, zugleich als Wasser-Elemente das Gesicht des Veedels mitprägen.Die Lärmschutzwälle sind gleichzeitig zur Nutzung etwa als Sportfläche, Kletterwand oder Tribüne gedacht. Eine Besonderheit: Das Bewohnerparken soll ausschließlich in den Mobilitätsstationen, die auch Angebote wie Carsharing oder Rad-Verleih bieten, möglich sein; klassische Stellflächen sind nicht geplant. Das Verkehrsangebot ergänzen sieben Bushaltestellen im Verlauf des großen Rings.Einige Forderungen der Gäste waren unter anderem, dass die Schulgebäude über die schulische Nutzung hinaus Funktionen fürs Veedel erfüllen sollten, etwa Räume für Veranstaltungen zu bieten. Beim Thema Freiräume legten einige Gäste Wert darauf, dass diese barrierefrei sein müssten. Hans-Jürgen Brause von der Seniorenvertretung Chorweiler mahnte, dass auch Pflegeheime und seniorengerechtes Wohnen mitgedacht werden müsse. Dem sei so, versicherte Greitemann; dieses Thema sei Teil der Planungen – auch wenn es kein eigener Punkt im Workshop geworden sei.Schlechte Anbindung in Kreuzfeld befürchtetAls Hauptsorgen der Besucher stellten sich wiederum Verkehr und Erschließung heraus – vor allem, ob der nördlich an Blumenberg und Kreuzfeld vorbeiführende Blumenbergsweg ausgebaut werden sollte oder nicht. „Wir haben bereits in Blumenberg 5500 Einwohner, mit Kreuzfeld kommen noch mal 8000 hinzu“, so ein Gast. „Je mehr Straßen ich habe, desto mehr Verkehr, das ist mittlerweile eine gesicherte Erkenntnis.“Andere Gäste sahen gerade im Ausbau dieser Verbindung zur Industriestraße und dem Autobahn-1-Anschluss eine Voraussetzung, dass der Stadtteil überhaupt gebaut werden könne.Zudem bereitet die unzuverlässige S-Bahn-Verbindung, die häufig ausfällt, Sorgen. „Wenn die KVB keine zur S-Bahn parallelen Linien anbieten darf, frage ich mich, wie eine gesicherte ÖPNV-Verbindung entstehen kann“, so ein Besucher. Ein weiterer Gast bezweifelte, dass die Quartiersgaragen angenommen würden. „Wenn die Leute wegen der schlechten Anbindung aufs Auto umsteigen, man jedoch in Kreuzfeld schwer parken kann, könnte es in Blumenberg eng werden.“Ein weiterer Gast forderte, dass der geplante Radschnellweg in der Siedlung für Jung und Alt sicher überquerbar sein müsse. „Er darf keine Schneise werden“, hieß es. Verkehr sei erneut das brennende Thema, fasste es der Chorweiler Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner zusammen. „Was mir komplett gefehlt hat, ist der Blick auf das Umfeld: Wo fließt der Verkehr her, der von und nach Kreuzfeld will? Wie verhält sich Kreuzfeld zu den Orten in der Umgebung?“ Das wären Themen für den nächsten Workshop. #### Schneller durch Köln: Bürger kämpft für Erhalt der Linie 91 von Weiden nach Worringen Schneller durch KölnBürger kämpft für Erhalt der Linie 91 von Weiden nach WorringenVon Christopher Dröge10.02.2026, 10:38 Uhr 3 minAuch wenn die Haltestelle des SB91 nach dem benachbarten Bahnhof 'Worringen' benannt ist, liegt sie doch auf dem Gebiet von Roggendorf/Thenhoven.Copyright: Christopher Dröge ANZEIGEDie Teilstrecke des Schnellbus 91 zwischen Pulheim und Dormagen war Ende 2025 dem klammen Haushalt zum Opfer gefallen. Ein Bürger möchte dies ändern. Seit 2020 ist die Schnellbuslinie (SB) 91, ein Angebot der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG), im westlichen Umland Kölns unterwegs und verbindet benachbarte Gemeinden wie Sinnersdorf, Pulheim, Frechen, Hürth und Brühl miteinander - und mit Köln, denn mit Weiden findet sich auch ein Halt auf Kölner Stadtgebiet. Bis Ende 2025 führte die Route noch über eine zweite Kölner Haltestelle an der nördlichen Stadtgrenze in Worringen bis nach Dormagen, doch seit Beginn des Jahres endet sie bereits an der Sinnersdorfer Straße in Pulheim. Denn der Streckenteil Pulheim-Dormagen war durch die Stadt Köln mitfinanziert worden, 2023 hatte der Verkehrsausschuss jedoch beschlossen, die Finanzierung nach der Pilotphase bis zum Fahrplanwechsel 2025 zu befristen und diese vor einer Fortführung erneut zu prüfen. Aufgrund der angespannten Haushaltslage und sowie einer „nur mäßigen Auslastung“ des Linienabschnitts zwischen Worringen und Dormagen war im vergangenen Jahr beschlossen worden, die Finanzierung einzustellen.Direkte Busverbindung ist schneller als die S-BahnlinieNicht nur die REVG bedauert die Entscheidung, auch Hubert Brand, freier Journalist und Kölner Bürger, hält diese für falsch. Er hatte offiziell Beschwerde eingelegt und sich mit einer Bürgereingabe an die Bezirksvertretungen (BV) der Kölner Bezirke Chorweiler und Lindenthal gewandt: „Der Vorteil der Buslinie hier für den Stadtbezirk ist der, dass man mit ihm in 27 Minuten ohne umzusteigen von Weiden-West nach Worringen fahren kann, statt in 40 Minuten mit der S-Bahn inklusive Umstieg", argumentierte Brand etwa vor der BV Lindenthal. Die direkte Verbindung zwischen Dormagen, dem Kölner Norden und dem Rhein-Erft-Kreis führe auch über Gewerbegebiete und stelle daher gerade für Berufspendler eine Alternative zum eigenen Fahrzeug dar. Vor allem für Nutzer ohne Auto habe der Wegfall erhebliche Auswirkungen, denn Umstiege auf alternativen Routen führten oft zu stundenlangen Wartezeiten.Fahrgäste der SB 91 können von Weiden bis Worringen durchfahren.Copyright: Susanne EschDie „nur mäßige Auslastung“, die die Verwaltung sah, entstehe dadurch, dass sich die Evaluation auf Fahrgastzahlen der Corona-Zeit stütze. Einsparungen seien angesichts der Haushaltslage nachvollziehbar, doch Brand sah an anderer Stelle mehr Potential, etwa im Kölner Süden. „Zwischen Bayenthal und Chlodwigplatz verkehren zwei Stadtbahn- und drei Buslinien“, sagt er vor der BV Chorweiler. Allein für die Linie 17, die auf einer Rumpfstrecke zwischen Schönhauser Straße und Severinstraße nur eine Handvoll Stationen anfährt, entstünden jährliche Kosten von 8 Millionen Euro. „Stattdessen könnte auch die von Süden kommende Linie 16 diese Strecke bedienen“, schlug Brand vor. Weiterhin regte er an, den SB91 durch das Worringer Ortszentrum zu führen sowie einen weiteren Halt in Esch einzurichten, um das Potential der Linie auszuschöpfen.Die Vertreter beider Bezirke konnte Brand überzeugen – Anna Nesseler, Mitglied der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler, bedankte sich für die „super Recherche“. Die BV lehnte die Beschlussvorlage der Verwaltung, die Brands Vorschläge aufgrund der Finanzen und der Beschlusslage für nicht umsetzbar hielt, daher auch ab. Stattdessen brachte die CDU-Fraktion mit dem FDP-Vertreter Lucas Hahn einen Antrag ein, in dem sie die Verwaltung aufforderten, sich gegenüber dem Rat dafür einzusetzen, die kommunale Finanzierung wieder aus Haushaltsmitteln bereitzustellen. Aus Sicht des Kölner Nordens habe der SB91 erstmals eine leistungsfähige Süd-West-Achse geschaffen, die Worringen dank seiner Anbindung an das S-Bahn-Netz zu einem wichtigen Verkehrsknoten für die umliegenden Gemeinden und Stadtviertel mache und einen Beitrag leiste, das vom Rat beschlossene Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Die BV Chorweiler beschloss den Antrag ohne Änderungen – ein Beschluss, den die BV Lindenthal ausdrücklich unterstützte. Wichtige Radialverbindungen dürften in Zeiten der Mobilitätswende nicht verkürzt werden, so die Bezirksvertreter im Kölner Westen. #### Schon vor dem Nahostkrieg begann der Rückschlag Am deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich der nächste Konjunkturrückschlag ab. Die Milliardenprogramme für Rüstung und Infrastruktur reichen nicht, um den Abwärtstrend seit 2022 zu durchbrechen. Ein State of Swing-Blog von André Kühnlenz. Hier weiter lesen... #### Schulen zuerst: Köln mus in Kinder investieren Köln steht vor schwierigen Haushaltsentscheidungen. Das ist unbestritten. Aber gerade in solchen Momenten zeigt sich, welche Prioritäten Politik wirklich setzt. Für mich ist klar: Schulen, ausreichend Platz und die Lernqualität unserer Kinder müssen in jedem Fall oberste Priorität haben. Wenn nun ausgerechnet beim Schulbau gespart werden soll, ist höchste Wachsamkeit geboten. Denn marode Gebäude, fehlende Räume, provisorische Container, überlastete Standorte und jahrelange Verzögerungen sind keine abstrakten Verwaltungsthemen. Sie bestimmen jeden Tag, unter welchen Bedingungen Kinder lernen, Lehrkräfte arbeiten und Familien Vertrauen in diese Stadt haben können. Der Ausgangsbericht macht deutlich: Der Sanierungsstau bleibt enorm, während gleichzeitig über kostengünstigere Schulbauprojekte diskutiert wird. Natürlich muss Köln besser, effizienter und planbarer bauen. Niemand kann ernsthaft wollen, dass einzelne Schulprojekte immer neue Kostenrekorde brechen. Wenn Schulbauten Hunderte Millionen Euro kosten, dann muss die Stadt genauer hinschauen: Wer profitiert eigentlich von solchen Modellen? Welche Verträge machen Köln abhängig? Wo entstehen vermeidbare Mehrkosten? Und warum schaffen wir es nicht, gute Schulen schneller, standardisierter und günstiger zu bauen? Aber die Antwort darauf darf niemals lauten: weniger Qualität für Kinder. Es darf nicht das Ziel sein, bei Schülerinnen und Schülern zu sparen, während Bauunternehmen, Investoren oder externe Projektstrukturen am Ende die großen Gewinner sind. Kostenkontrolle ist richtig. Verschwendung zu stoppen ist richtig. Aber Sparen am Raum, an der Ausstattung, an der pädagogischen Qualität und an der Zukunft der Kinder ist falsch. Köln braucht keine Schulen als Prestigeobjekte. Aber Köln braucht Schulen, in denen Kinder gut lernen können: mit ausreichend Räumen, funktionierenden Mensen, brauchbaren Sanitäranlagen, zeitgemäßer Technik, guter Luft, Schutz vor Hitze, Barrierefreiheit, sicheren Schulwegen und Platz für Ganztag. Das ist kein Luxus. Das ist die Grundlage einer gerechten Stadt. Besonders absurd wird die Debatte, wenn gleichzeitig viel politische Energie und öffentliches Geld in die Olympia-Bewerbung fließen. Köln hat sich im Ratsbürgerentscheid mit 57,39 Prozent für die Teilnahme an der Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen; zuvor hatte die Stadt die Kosten der Durchführung des Ratsbürgerentscheids auf rund 2,492 Millionen Euro geschätzt, wovon 85 Prozent vom Land NRW übernommen werden sollten. Olympia mag für manche ein Traum sein. Für viele Eltern ist der dringendere Traum aber viel bodenständiger: ein Klassenraum, der nicht überfüllt ist. Eine Schule, die nicht seit Jahren auf Sanierung wartet. Ein Ganztagsplatz, der nicht nur auf dem Papier existiert. Eine Mensa, die groß genug ist. Ein Schulgebäude, in dem Lernen nicht trotz, sondern wegen der Bedingungen gelingt. Wer in dieser Lage sagt, bei Schulen müsse nun der Rotstift angesetzt werden, während für Großprojekte und politische Schaufenster weiterhin Aufmerksamkeit, Personal und Geld mobilisiert werden, darf sich über eines nicht wundern: dass immer mehr Menschen das Vertrauen in die etablierten Parteien verlieren. Denn Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen. Vertrauen entsteht, wenn Politik sichtbar das Richtige zuerst tut. Volt setzt sich deshalb dafür ein, dass in Köln mehr für Kinder getan wird – nicht weniger. Wir brauchen einen Schulbau, der schneller, transparenter und wirtschaftlicher wird. Wir brauchen klare Standards, bessere Projektsteuerung und weniger Abhängigkeit von teuren Sonderlösungen. Wir brauchen eine Verwaltung, die Sanierungen und Neubauten zuverlässig umsetzt. Und wir brauchen eine politische Kultur, die nicht erst dann reagiert, wenn Eltern, Schulen und Lehrkräfte längst am Limit sind. Köln kann sparen, ohne bei Kindern zu sparen. Köln kann effizienter bauen, ohne Lernqualität zu verschlechtern. Köln kann Verträge besser kontrollieren, ohne Schulprojekte auszubremsen. Aber Köln darf nicht den Fehler machen, die Kostenkrise auf dem Rücken derjenigen auszutragen, die am wenigsten dafür können. Die Priorität muss klar sein: Erst die Schulen. Erst die Kinder. Erst die Zukunft dieser Stadt. #### Schutz für Schüler: Mennweg in Fühlingen soll Tempo-30-Zone werden Lokale Politiker sorgen sich um die Unfallgefahr am nordöstlichen Ende des Mennwegs. Eine Tempo-30-Zone soll den Verkehr beruhigen. #### Schutz vor Hochwassergefahr: Dritte Bauphase der Kanalsanierung in Esch beginnt Schutz vor HochwassergefahrDritte Bauphase der Kanalsanierung in Esch beginntVon Christopher Dröge05.06.2025, 17:52 UhrLesezeit 2 MinutenVon links nach rechts: Uwe Widerek und Sebastian Winkler von den Steb, Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner, sowie Steb-Bereichsleiter Christian Gattke und Projektleiter Tobias Lübbert setzten zum symbolischen Spatenstich an.Copyright: Christopher DrögeANZEIGE ANZEIGE Eine neue Druckleitung soll Regenwasser vom Pumpwerk zum Kölner Randkanal leiten und den offenen Graben auf dem Damm ersetzen.Seit September 2023 wird das Entwässerungssystem der Stadtteile Pesch, Esch und Auweiler grundlegend erneuert: Am Standort des alten Pumpwerks aus den 1970er Jahren an der Martinusstraße laufen die Arbeiten für einen Neubau, gleichzeitig wird zwischen Pesch und Esch ein unterirdischer Stauraumkanal verlegt, der den Ableitungsgraben ersetzen soll, der vom Regenwasserrückhaltebecken in Pesch zum Pumpwerk führt.Nun haben auch die Arbeiten am dritten Bauabschnitt begonnen, einer Zwillings-Druckrohrleitung von jeweils 1,20 Metern Durchmesser, durch die das Wasser vom Pumpwerk zum Kölner Randkanal geleitet werden soll. Zum bereits dritten Mal traf sich darum Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner mit den Projektverantwortlichen der Stadtentwässerungsbetriebe (Steb), darunter der zuständige Bereichsleiter Christian Gattke, zu einem symbolischen Spatenstich.Hochwasserschutz für Esch – Druckleitung soll Damm entlastenDer Abschnitt des Entwässerungsgrabens, dessen Funktion die Druckleitung übernehmen soll, ist dessen gefährdetster Bereich: Hier ereignete sich bei der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 ein Dammbruch – glücklicherweise auf der westlichen Seite, so dass sich das Wasser auf die angrenzenden Äcker ergoss, nicht in den Ort. „Esch liegt hier tiefer als der Graben, weil es in einen alten Rheinarm gebaut wurde“, so Gattke, „Sollte es erneut zu Starkregen kommen, hätten wir hier deswegen ein hohes Risiko, dass der Damm zur Ortsseite hin bricht.“Durch die ebenfalls unterirdisch verlaufende Druckleitung soll diese Gefahr gebannt werden. Damit die Arbeiten nicht vom Wetter überrascht werden und die Grabungen dem Regen eine offene Flanke bieten, werden jeweils nur kurze Abschnitte angegangen.Dennoch kommen die Arbeiten schneller voran als geplant, dank eines innovativen Elektro-Schweißverfahrens. „Wie es heute Standard ist, verwenden wir keine Rohre aus Stahl, sondern aus einem dickwandigen Kunststoff“, erklärte Tobias Lübbert, Gesamt-Projektleiter. „Die Enden der jeweils sechs Meter langen Rohrabschnitte werden dabei nicht aneinander gelegt, sondern ineinander gesteckt“. Dabei greifen vorgefertigte Schweißstellen ineinander, durch die elektrischer Strom geleitet wird. „Die Rohre werden so zur Einheit verschmolzen, es sind keine Nähte erkennbar“, sagt Gattke.Gattke rechnet damit, dass die Arbeiten dank dieses Verfahrens Anfang August die Orrer Straße erreichen werden, deren Verlauf die Leitung bis zum Randkanal folgen wird. „Dann wird es auch zu Einschränkungen des Verkehrs kommen müssen“, warnt er vor. Über das genaue Ausmaß wollen die Steb dann noch einmal genauer informieren.Insgesamt sei das Projekt zurzeit auf einem guten Weg, sowohl den Zeit- als auch den Kostenrahmen von 118 Millionen Euro einzuhalten. „Da sind wir stolz drauf, das ist bei großen Infrastrukturmaßnahmen heute nicht mehr selbstverständlich“, sagt Gattke. 2027 soll die Sanierung abgeschlossen sein. #### Schwerer Unfall auf der A57: Pkw kollidiert mit Lkw – eine Person eingeklemmt Schwerer Unfall auf der A57 bei Köln: Ein Pkw ist mit einem Lkw kollidiert, eine Person musste befreit werden. Ursache unklar, Sperrung in Richtung Köln. #### Schwerer Unfall in Richtung Köln: Motorradfahrer fährt nahezu ungebremst in Mercedes – A57 gesperrt UpdateSchwerer Unfall in Richtung KölnMotorradfahrer fährt nahezu ungebremst in Mercedes – A57 gesperrt01.06.2025, 15:02 UhrLesezeit 1 MinuteAuf der A57 Höhe Köln-Worringen ist ein Motorradfahrer am Sonntag (1. Juni 2025) schwer verletzt worden. Hier ein Symbolfoto aus 2023. Copyright: picture alliance/dpa/Bludau FotoANZEIGE ANZEIGE Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 36-Jährigen in eine Klinik. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 57 hat der 36 Jahre alte Fahrer einer Harley Davidson am Sonntagmittag (1. Juni) schwere Verletzungen erlitten. Der Motorradfahrer war gegen 12.40 Uhr zusammen mit zwei weiteren Motorradfahrern in Richtung Köln unterwegs, als es zu dem Unfall kam.Motorradfahrer kollidiert mit langsam fahrendem AutoZwischen den Anschlussstellen Köln-Worringen und Köln-Chorweiler fuhr der Harley-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nahezu ungebremst in das Heck eines langsam vorausfahrenden Mercedes. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 36-Jährigen in eine Klinik.Die drei Insassen in dem Mercedes (Fahrer: 27) sowie die beiden anderen Motorradfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.Alles zum Thema Bundesautobahn 57A57 in Richtung Köln komplett gesperrtDie Polizei sperrte die A57 in Fahrtrichtung Köln komplett für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Worringen abgeleitet. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte die Spuren vor Ort.Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern und Ermittlerinnen des Verkehrskommissariats 2 zu melden. (red)Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier. #### Seeberg: Kleingärten erhalten nach langem Warten neue Wasserleitungen SeebergKleingärten erhalten nach langem Warten neue WasserleitungenVon Christopher Dröge25.06.2025, 12:41 UhrLesezeit 2 MinutenKleingärten BerberitzenwegCopyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEDie Kleingärtner am Berberitzenweg warten seit fast einem Jahrzehnt darauf, dass die altersschwachen Leitungsrohre ersetzt werden. Es ist ein Fall von „Was lange währt, wird endlich gut“: Das marode Wasserleitungsnetz der Kleingartenkolonie am Berberitzenweg in Seeberg soll durch eine Ringwasserleitung auf dem heutigen Stand der Technik ersetzt werden, das geht aus einer Verwaltungsvorlage in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor. Nötig ist dies nicht erst seit gestern. Bereits 2016, vor fast zehn Jahren, hatte der Verein der gut 40 Gartenpächter erstmals die Erneuerung der Wasserversorgung bei der Stadt Köln beantragt, die laut dem Generalpachtvertrag für Kleingärten dafür zuständig ist, diese sicherzustellen. Eigentlich war der Antrag bereits bewilligt und die Umsetzung hatte 2020 erfolgen sollen - dann kam die Pandemie dazwischen. Der ursprüngliche Förderantrag war durch die Bezirksregierung daher doch noch abgelehnt worden, ein erneut gestellter Antrag jedoch 2021 bewilligt. Auf dessen Umsetzung wartet die Kleingärtnergemeinschaft nun seit vier Jahren.Gelder werden von Klettenberg nach Seeberg umgeschichtetDer vorhandene Wasserleitungsanschluss wurde bei der Gründung der Kleingartenkolonie Anfang der 1970er Jahre installiert. Erst mit der Zeit wurden unterirdische Leitungsrohre verlegt und die einzelnen Gartenparzellen an das Leitungsnetz angeschlossen. Die verlegten Rohre sind inzwischen altersbedingt vielfach undicht und lassen bedeutende Mengen Wasser im Boden versickern – ein Schaden, der alle Pächter betrifft, denn separate Wasserzähler fehlen bislang. Der Wasserverbrauch und die entsprechenden Kosten werden daher auf alle Parteien umgelegt und gemeinschaftlich abgerechnet, eine transparente Abrechnung über den tatsächlichen Verbrauch der einzelnen Pächter ist so nicht möglich. Moderne Wasserzähler sollen hier Abhilfe schaffen.Insgesamt sind für die Maßnahme Kosten von 474.000 Euro veranschlagt, einschließlich eines Eigenanteils von 29.000 Euro, den die Vereinsmitglieder aufbringen müssen. Die Verwaltung hatte beim Land NRW eine Förderung in Höhe von 294.000 Euro beantragt, dies war jedoch abgelehnt worden, da das Land das Förderprogramm für Kleingärten begrenzt hatte. Die fehlenden Mittel können jedoch durch Einsparungen bei einem ähnlichen Bauprojekt in einer Kleingartenanlage in Klettenberg aufgebracht werden, wo ebenfalls das Wasserleitungsnetz ersetzt werden soll – dieses verzögert sich jedoch, so dass die Mittel umgeschichtet werden können. Ein Datum für den Baubeginn in Seeberg nennt die Verwaltungsvorlage allerdings auch nicht. #### Seit 50 Jahren: Ein Jahr lang feierte das Heinrich-Mann-Gymnasium Als Gymnasium am Fühlinger Weg wurde die Schule einst eröffnet. Sein 50-jähriges Bestehen feierte das Heinrich-Mann-Gymnasium mit vielen Veranstaltungen. #### Seit zwei Jahren zu: Politiker befürchten Verwahrlosung des Post-Grundstücks in Chorweiler Die frühere Postfiliale steht seit zwei Jahren leer – der Verfall ist sichtbar. Das Verfahren für eine neue Bebauung zieht sich hin. #### Session eröffnet: Ein Lehrer wird der neue Prinz in Worringen Session eröffnetEin Lehrer wird der neue Prinz in WorringenVon Roland Meurer12.11.2024, 15:03 UhrLesezeit 3 MinutenPeter Schmidt (Mitte) wird von Festkomitee-Präsident Holger Miebach (links) als Prinzenanwärter vorgestellt. Copyright: Roland MeurerDer Worringer Karnevalsprinz feierte samt seinem Hofstaat den Start in die neue Session. Novum: Zu seinem Hofstaat gehören auch zwei Hofherren.Rut un Wieß, wie lieb ich dich! Roter Hoodie, weiße Sneaker, in der Hand eine Schultüte, den Schirm der Baseballkappe leger nach hinten geklappt. Ein kleiner Ring baumelt am linken Ohr. Peter Schmidt strahlt. „Schule ist doof“, steht auf seiner umgehängten Tafel. Er wird es wissen. Denn Schmidt ist kein unbeschriebenes Blatt an seiner Schule. Deutsch, katholische Religion und Sport sind seine Fächer am Gymnasium Pesch. Grammatik, Papst Franziskus und der FC. Nicht ganz. Denn beim Fußball weicht der künftige Worringer Karnevalsprinz der Großen Karnevalsgesellschaft von Rut un Wieß ab.Der neue Prinz ist aktiver Kicker in der Worringer SportgemeinschaftSchwarz-Gelb sind hier seine Farben. Warum auch immer. Dafür kickt der jugendlich wirkende, 55-jährige Studiendirektor in seiner Freizeit aktiv bei den Alten Herren der Worringer Sportgemeinschaft, verriet Festkomitee-Präsident Holger Miebach bei der Vorstellung des künftigen Worringer Narrenoberhaupts vor rund 400 kostümierten Fastelovendsfans im Vereinshaus an der St.-Tönnis-Straße. Apropos Vorstellung: Anders als früher heiße die Veranstaltung jetzt nicht mehr „Elfter-im-Elften-Feier“, sondern schlicht „Sessionseröffnung“, erklärte Miebach. Das Komitee arbeite schon seit einiger Zeit an neuen Konzepten.Tanzendes Aushängeschild der Großen Karnevalsgesellschaft: das Funkenkorps beim Stippeföttche.Copyright: Roland MeurerDas Ziel: ein schlankes Bühnenprogramm, um schnell zur anschließenden Karnevalsparty mit Musik und Tanz zu kommen. „Mit diesem Ansatz haben wir der Moderne Platz und Raum gegeben“, erläuterte der Festkomitee-Präsident die Veränderung zu früheren Veranstaltungen. Begleitet vom Traditionstanzkorps der KG Immerfroh und dem Funkenkorps der Großen Karnevalsgesellschaft moderierte sich Miebach eineinhalb Stunden lang wortgewaltig durchs Programm, verabschiedete den Vorjahresprinz der KG Immerfroh, Markus Drescher, begrüßte die künftige Tollität, stellte ausführlich dessen umfangreichen Hofstaat vor: Standartenträger, Fotografen, Schatzmeister, Schlagersängerin, Hofnarr, Ehefrau und Töchter des Prinzen, zwei Hofdamen und aufgepasst: auch zwei Hofherren. Ein Novum im Worringer Karneval. Herren in der Damenmannschaft waren bisher tabu.Miebach würdigte die ehrenamtlichen Tätigkeiten des Prinzenanwärters Peter Schmidt. Er sei in der Großen Karnevalsgesellschaft groß geworden, habe sich erst als Mitglied im Tanzkorps, später als Archivar, Pressesprecher und Vizepräsident besondere Verdienste erarbeitet. Auch im Redaktionsteam der Worringer Nachrichten, dem Magazin des Worringer Bürgervereins, werde seine Expertise geschätzt. Dass der Rest der Schmidt-Family in der „konkurrierenden“ grün-weißen Worringer KG Immerfroh aktiv ist sei kein Problem, sagte Miebach. Denn auch in Worringen gilt: „Jeck, loss Jeck elans“.Kommentar 11.11.Ein Kommentar vonJan WördenweberPeter Schmidt, der am 4. Januar im Worringer Vereinshaus zu Prinz Peter V. proklamiert werden soll, verglich seinen Start in die kommende, lange Karnevalssession mit der Einschulung eines i-Dötzchen. Auch als i-Dötzchen sei man gespannt auf das, was einen erwartet, philosophierte er. Vor allem Hilfe und Unterstützung von außen sei wichtig, um die neuen Herausforderungen zu meistern. In seinem Prinzenmotto steckt die Botschaft, dass es Dinge gibt, die in der Schule nicht zu erlernen sind: „Dat kann mer en der Schull nit liere, wie mir he Fastelovend fiere“. Zur Musik von DJ Florian Meisenberg feierten die Partygäste ihren künftigen Prinzen „un dat janze Schmölzje“ bis weit nach Mitternacht. #### Sicherheitsrisiko: FC Pesch schlägt Alarm – Kunstrasenplatz muss saniert werden SicherheitsrisikoFC Pesch schlägt Alarm – Kunstrasenplatz muss saniert werdenVon Christopher Dröge26.05.2025, 11:58 UhrLesezeit 3 MinutenPascal Ervens zeigt den Unterschied zwischen neuem und altem Kunstrasen auf. Er ist um die Gesundheit der Spielenden besorgt.Copyright: Christopher DrögeANZEIGE ANZEIGE Durch den Zustand des Kunstrasenplatzes ist die Verletzungsgefahr für Spieler enorm gestiegen, so der Vorsitzende des FC Pesch. Vor rund 14 Jahren gehörte der FC Pesch zu den ersten Kölner Fußball- und Sportvereinen, deren mit einem konventionellen Aschebelag ausgestattete Platzanlage in einen Kunstrasenplatz umgewandelt wurde. Das heißt auch, dass er nun über einen der ältesten Kunstrasenplätze im Stadtgebiet verfügt – und das sieht man ihm mittlerweile auch an.„Normalerweise hat so ein Kunstrasenbelag eine Lebensdauer von zehn, zwölf Jahren, dann sollte er ausgetauscht werden. Wir sind also schon gut zwei Jahre über das Verfallsdatum hinaus“, sagt Pascals Ervens, der erste Vorsitzende des FC Pesch.Die Nähte zwischen den einzelnen Kunstrasen-Bahnen lösen sich allmählich auf.Copyright: Christopher DrögeKunstrasen mehrfach notdürftig geflicktDer Belag ist sichtlich abgenutzt, viel bedenklicher ist jedoch, dass sich die Nähte lösen, mit denen die einzelnen Bahnen des Kunstrasens miteinander verbunden sind. „Daran kann man hängen bleiben und stürzen, das Verletzungsrisiko für die Kinder, die Jugendlichen und die erwachsenen Spieler ist enorm gestiegen“, so Ervens.„Das beeinträchtigt nicht nur den Trainings-, sondern auch den Spielbetrieb“. Nach den drei großen Vereinen 1. FC, Fortuna und Victoria Köln, steht der FC Pesch bereits auf dem vierten Platz unter den Kölner Vereinen. „Unsere erste Mannschaft spielt in der Oberliga, entsprechend oft haben wir Mannschaften von außerhalb zu Gast, die dann auf diesem Platz spielen müssen“, sagt Ervens.Bereits mehrfach wurde der Kunstrasen notdürftig geflickt – im Torbereich und am Elfmeterpunkt etwa wurde jeweils ein quadratisches Teil ausgetauscht. „Nötig wäre aber eine umfassende Sanierung, der komplette Belag muss ausgetauscht werden“, sagt Ervens. Die Kosten schätzt er auf 200.000 bis 350.000 Euro. Doch die Stadt Köln hat Anfang des Jahres mit dem Doppelhaushalt sämtliche Mittel für Investitionen in Sportanlagen gestrichen. „Das heißt, es wird nichts gemacht – nirgendwo, bei keinem Platz“, so Ervens.Für ihn ist es ein Unding, dass nicht von vornherein Mittel für die notwendige Erneuerung der Kunstrasenplätze eingeplant und vorgehalten wurden: „Wenn man auf Kunstrasen umsteigt, ist klar, dass es Folgekosten geben wird. Die sollte man im Blick und vorgesorgt haben“.Der FC Pesch selbst kann Summen dieser Größenordnung nicht alleine stemmen. „Wir müssten die Beiträge erhöhen, um einen Kredit aufnehmen zu können, der dann mit den Mehreinnahmen abgetragen werden müsste“, sagt Ervens, „aber dann stellt sich die frage, inwieweit wir einen Kredit für einen Platz aufnehmen sollten, der letztlich der Stadt Köln gehört?“ Durch mehrere Schäden am Clubhaus und dessen hohe Energiekosten hat der Verein ohnehin schon hohe Ausgaben.Ervens möchte niemandem einen Vorwurf machen, auch nicht den Verantwortlichen der Stadt Köln. „Wenn die Mittel gestrichen sind, sind sie gestrichen“, sagt er, „aber wir sprechen eben nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen Vereine“. In den vergangenen 15 Jahren hat die Stadt viele Vereine mit Kunstrasenplätzen ausgestattet – auch für die tickt die Uhr. #### Sieger der Gegensätze: Warum hat die Linke in Köln-Kalk gewonnen – und die AfD in Chorweiler? Sieger der GegensätzeWarum hat die Linke in Köln-Kalk gewonnen – und die AfD in Chorweiler?25.02.2025, 06:03 UhrLesezeit 7 MinutenMit hochgestrecktem Daumen wirbt der "Mietrebell" Kalle Gerigk für die Linken auf der Kalker Hauptstraße.Copyright: Florian HollerANZEIGEBeide Viertel gelten als sozial benachteiligt, doch während in Kalk die Linken gewinnen, holt die AfD in Chorweiler ihr bestes Ergebnis. Was sagen Anwohner?Mit breitem Grinsen und ausgestrecktem Daumen grüßt Kalle Gerigk von einem Wahlplakat der Linken auf der Kalker Hauptstraße. Im Hintergrund ist eine Hochhaussiedlung zu sehen. „Alle für Kalle!“, steht auf dem Plakat. Und rechts davon, etwas kleiner: „Merz muss weg.“ Auch ohne Parteibuch hat Die Linke Gerigk zum Direktkandidaten im Wahlkreis Köln I gewählt. Das hat wohl auch damit zu tun, dass Gerigk in Köln als „Mietrebell“ bekannt ist, seitdem er vor elf Jahren im Agnesviertel selbst eine Zwangsräumung wegen Eigenbedarfs erlebte.In Kalk zumindest waren Gerigk und Die Linke überraschend erfolgreich: Zwar verpasste Gerigk hier den Sieg bei den Erststimmen knapp mit 22,6 Prozent der Stimmen gegen die SPD (26,25 Prozent) – bei den Zweitstimmen errang Die Linke in Kalk aber einen klaren Sieg: Holte die Partei im gesamten Stadtgebiet insgesamt 14,9 Prozent der Stimmen, waren es in Kalk mit 30,4 Prozent sogar doppelt so viel. 2021 holte Die Linke hier nur 13,1 Prozent. Damals gewannen die Grünen den Stadtteil mit 31,1 Prozent.Linke verdrängt Grüne in Köln-Kalk vom SpitzenplatzIn Chorweiler sehen die Verhältnisse anders aus: Dort ist die AfD mit 25,5 Prozent stärkste Kraft geworden und hat damit in diesem Stadtteil ihr bestes Ergebnis im Raum Köln geholt. Insgesamt kam die Partei in Köln auf 10,03 Prozent der Zweitstimmen. Die Linke konnte ihr Ergebnis in Chorweiler allerdings ebenfalls deutlich verbessern. Von 7,6 Prozent, die sie 2021 erhielt, steigerte sich die Partei nun auf 18,6 Prozent. Die SPD, die bei den vergangenen Bundestagswahlen die meisten Stimmen in Chorweiler erhielt, verlor im Vergleich zu 2021 rund zehn Prozentpunkte und ist mit 20,7 Prozent nur noch zweitstärkste Partei im Stadtteil.Auch in Köln haben bei den Bundestagswahl die Ränder links und rechts der Mitte dazugewonnen. Das sieht man am deutlichsten in Kalk und in Chorweiler. Auf den ersten Blick haben die beiden Stadtteile auch einiges gemeinsam. Beide Viertel haben mit Kriminalität zu kämpfen, in beiden Vierteln ist die Arbeitslosenquote hoch, genauso wie der Anteil der Menschen ohne deutschen Pass. Doch warum hat in Kalk die Linke so stark dazugewonnen – und in Chorweiler die AfD?Mieten, Migration, Social-Media als Grund für den Hype der Linken?Lea Reisner, die für die Kölner Linken erstmals in den Bundestag einzieht, nannte das Kölner Wahlergebnis ihrer Partei auch am Montag nach einer kurzen Nacht noch „völlig abgefahren“. Sie feierte den „historischen Erfolg“ der Linken, die erstmals stärkste Kraft in einzelnen Kölner Stadtteilen wurden und er klärte das so: „Wir haben konsequent an der Seite von Migrantinnen und Migranten gestanden.“ Dass die Linken ihr Ergebnis in Köln in einem Stadtteil wie Kalk im Vergleich zur letzten Bundestagswahl mehr als verdoppeln konnten, könnte mit dem Thema Nahost zu tun haben, sagte Reisner: „Wir haben Waffenlieferungen nach Israel strikt abgelehnt.“ Sicher ist sie sich, dass die Erfolge etwas damit zu tun haben, „dass wir als einzige Partei keine Sündenbockpolitik betreiben“. Die Social-Media-Arbeit der Linken bekam außerdem einen zusätzlichen Schub, nachdem Spitzenkandidatin Heidi Reichinnek wortgewaltig gegen den CDU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz und die Abstimmung der CDU/CSU mit der AfD in Sachen Migrationspolitik wetterte – und das Video hunderttausendfach weiterverbreitet wurde. Das habe für den Aufschwung der Linken eine wichtige Rolle gespielt. „Aber nicht nur“, sagte Reisner, „es war eine Kombination aus Social Media, Haustür- und Straßenwahlkampf und dem Mitmachen von vielen neuen Mitgliedern.“Fragt man die Menschen auf der Kalker Hauptstraße einen Tag nach der Bundestagswahl, wie sie sich den Wahlerfolg der Linken in ihrem Viertel erklären, blickt man in viele überraschte, teils in ratlose Gesichter. „Ich hätte gedacht, dass die SPD ganz vorne liegt“, sagt etwa Dilkhaz Ghaz. Auch er habe, wie schon bei der letzten Bundestagswahl, die Sozialdemokraten gewählt. Dass die Linke ganz vorne landet, wundert ihn aber nicht. Der Migrationsanteil in Kalk sei hoch. „Die AfD wird immer stärker, die CDU stimmt mit ihr ab. Da ist die Linke eine der wenigen Parteien, die sich dagegen wehrt und nicht die Migranten für alle Probleme verantwortlich macht.“ Jonas Zimmer, Vorsitzender des Bürgervereins Kalk, hat noch eine andere These: „Die Mietpreise in Kalk sind in den vergangenen Jahren komplett durch die Decke geschossen. Teilweise nähern sich die Preie dem Niveau in der Innenstadt an.“ Zimmer erzählt etwa von Bürgergeld-Empfängern, denen das Arbeitsamt die Miete in Kalk nicht mehr zahlen wolle, weil sie zu teuer sei. „Und das Thema Mieten hat die Linke auch hier auf lokaler Ebene immer wieder adressiert.“Jonas Zimmer, Vorsitzender des Bürgervereins KalkCopyright: Michael Bause/ TH DeutzZudem sei Kalk ein Viertel der Gegensätze: „Wir haben hier viele Menschen, die nicht gerade zu den Besserverdienern gehören. Gleichzeitig ist das Viertel durchkommerzialisiert worden, etwa mit den Kalk-Arcaden. Das heißt, man kriegt dort jeden Tag vor Augen geführt, was man sich alles nicht leisten kann.“ Und auch das Thema soziale Ungleichheit sei ein Kernthema der Linken.Sorgen um Sicherheit in ChorweilerWährend in Kalk also die Linke als Sieger aus der Bundestagswahl hervorgeht, hat in Chorweiler die AfD die meisten Stimmen geholt. Christer Cremer, Kölner Vorsitzender der AfD, sagt zum Erfolg der Partei in Chorweiler: „Wir sind stolz auf das Ergebnis“. Dass seine Partei ausgerechnet dort so gepunktet hat, sei eine „soziokulturelle Frage“, sagt Cremer. Was Cremer damit meint? Dort wohne die „klassisch arbeitende Bevölkerung“ Kölns, er sehe den Erfolg seiner Partei aber nicht an die Einkommensverhältnisse der Wähler gekoppelt. „Wir werden hier als bodenständige Partei wahrgenommen“, sagt Cremer. Die Wähler im Kölner Norden würden denken, die AfD sei eben die Partei, die ihre Probleme lösen könne.Und wie blicken die Menschen im Stadtteil auf die Ergebnisse der Bundestagswahl? Martina Hommes ist auf dem Liverpooler Platz in Chorweiler unterwegs und schockiert von den Zahlen, die die AfD erzielt hat. Sie geht davon aus, dass die Anschläge in Magdeburg und Aschaffenburg der Partei in die Hände gespielt haben. Aber die bisherigen Regierungsparteien hätten sicherlich auch Fehler gemacht. Sie könne zum Beispiel nicht nachvollziehen, warum so viele Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, trotzdem nicht abgeschoben werden. Die Eheleute Ibrahim und Kübra, die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen wollen, sagen hingegen, sie könnten sehr gut verstehen, warum jemand die AfD wählt. „Die Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, halten sich nicht an die Regeln hier. Jeder hat auf einmal eine Waffe.“ Die Sicherheit in ihrem Stadtteil sei für sie eines der wichtigsten Themen. Die beiden erwarten ein Kind und Ibrahim betont: „Ich habe Angst, wenn meine Frau hier abends allein unterwegs ist.“Roman Friedrich arbeitet seit rund 20 Jahren als Sozialarbeiter in Chorweiler und sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung, er sagt: „Die Menschen hier vermissen klare Aussagen zu den Themen ihres Alltages.“ Friedrich nennt die Migration, dazu die Wirtschaftspolitik. „Hier arbeiten viele Menschen bei Ford, die um ihre Arbeitsplätze fürchten.“ Der Kölner Autobauer streicht seit Jahren Stellen. Friedrich spricht von einer allgemeinen Frustration, die stärker als früher in radikale Aussagen mündet. Roman Friedrich arbeitet seit rund 20 Jahren als Sozialarbeiter in Chorweiler und sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung (Achivfoto).Copyright: Max GrönertChorweiler ist geprägt von Menschen, die aus dem postsowjetischen Raum hierhingezogen sind, auch viele Russlanddeutsche leben in Chorweiler. Diese Gruppe gilt als besonders AfD-nah. Friedrich ist selbst Russlanddeutscher, er sagt: „Viele Russlandeutsche haben eine emotionale Bindung zu ihren Heimatländern in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Sie stören sich am Konfrontationskurs der großen Parteien im Ukraine-Krieg.“ Die AfD spreche ganz bewusst diese Zielgruppe an und kümmere sich um deren Grundbedürfnisse, wie etwa die Sicherheit.Für die SPD ist der Absturz in Chorweiler derweil ein herber Schlag. In benachteiligten Stadtteilen seien die Verteilungskämpfe unter den Menschen viel schärfer als im Bevölkerungsdurchschnitt, sagte die Kölner SPD-Chefin Claudia Walther: „Das spielt dann auch das Thema Geflüchtete eine größere Rolle.“ Warum die SPD, die sich für eine Umverteilung des Reichtums im Land einsetzte, die Bevölkerung gerade in Chorweiler nicht besser erreichen konnte, sei „eine Frage, die wir uns stellen müssen“. #### So einfach geht abstimmen So einfach geht abstimmen Die Abstimmungsunterlagen werden versandt. Dann einfach NEIN ankreuten und den Stimmzettel in den blauen Briefumschlag. Zukleben. Auf der Wahlbenachrichtigung auf der Rückseite Datum und Unterschrift und diesen zettel mit dem blauen Umschlag in den Roten. Zukleben und dann auf zur Suche nach dem gelben Briefkasten. Hilfreich ist es für die spätere eigene Auswertung, sich die Nummer des Briefwahlbezirks abzuschreiben. Die tolle Broschüre gibt es nur auf Nachfrage wahlamt@stadt-koeln oder über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Doch die liegt doch schon im roten Briefumschlag. Keine gute Idee vom Wahlamt. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### So könnte Schwarz-Rot endlich die Nachfragekrise im Inland beenden Die Sozialbeiträge für die Beschäftigten in Deutschland steigen dieses Jahr in erster Linie krisenbedingt. Deswegen muss die Regierung hier entlasten, damit sie die Nachfrage im Inland nicht weiter abgewürgt. Auch die Produktivität und der Export würden davon profitieren. Ein Beitrag von André Kühnlenz. Hier weiter lesen... #### SPD Basis startet Plattform gegen Olympia-Bewerbung: Man setzt Zeichen für Transparenz und Verantwortung Der Widerstand gegen eine mögliche Olympiabewerbung Kölns und der Region Rhein/Ruhr bekommt eine neue, klare Stimme: Mit der Plattform 👉 https://www.lindweiler.de/nolympia/ haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus der Parteibasis eine eigene Initiative gestartet, die zur kritischen Auseinandersetzung mit den aktuellen Planungen aufruft. Die Initiative versteht sich als Zusammenschluss engagierter SPD-Mitglieder, die sich aus Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gegen eine Bewerbung in der derzeit diskutierten Form aussprechen. Ziel ist es, auf zentrale Risiken und offene Fragen aufmerksam zu machen – und gleichzeitig eine breite öffentliche Debatte anzustoßen.   Kritik an fehlender Transparenz und belastbaren Grundlagen Im Mittelpunkt der Kritik stehen vor allem unklare Kosten, fehlende Transparenz und erhebliche Zweifel an der Umsetzbarkeit der Olympiapläne. Die Initiatorinnen und Initiatoren verweisen darauf, dass Großprojekte dieser Dimension in der Vergangenheit häufig mit massiven Kostensteigerungen und Verzögerungen verbunden waren. Gleichzeitig sehen sie erhebliche Defizite bei Infrastruktur, Verkehrsplanung und Bürgerbeteiligung. Eine seriöse und nachvollziehbare Grundlage für eine Bewerbung sei unter den aktuellen Bedingungen nicht gegeben.   Mitzeichnen und Position beziehen Die Plattform bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zu informieren und einen offenen Brief an den Deutschen Olympischen Sportbund zu unterstützen. Damit soll ein deutliches Signal für eine verantwortungsvolle Haushaltsführung, mehr Transparenz und eine Politik im Sinne des Gemeinwohls gesetzt werden. „Wir stehen für eine Politik, die solide finanziert, transparent gestaltet und von den Menschen getragen wird. Eine Olympiabewerbung ohne belastbare Grundlagen wird diesem Anspruch nicht gerecht“, so die Initiative.   Ein Impuls aus der Parteibasis Mit der Plattform „NOlympia“ kommt der Impuls bewusst aus der Mitte der Partei – getragen von Mitgliedern, die sich aktiv in die Debatte einbringen und Verantwortung übernehmen wollen.   👉 Jetzt informieren und den offenen Brief unterstützen: https://www.lindweiler.de/nolympia/ #### SPD-Chorweiler: Gökpinar wieder Fraktionschef – das Personalchaos im Kölner Norden geht weiter Köln-Chorweiler. In der SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler ist der nächste Führungswechsel vollzogen: Seit dem 27. April 2026 ist Inan Gökpinar wieder Fraktionsvorsitzender. Damit wurde Julian Meyer nach nur rund sechs Monaten an der Spitze der SPD-Fraktion abgelöst. Bemerkenswert daran ist nicht nur die kurze Amtszeit Meyers, sondern auch die Rückkehr seines Vorgängers. Gökpinar war bereits von 2016 bis 2025 Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Chorweiler. Der Vorgang passt in ein Bild, das die SPD im Kölner Norden seit Monaten abgibt: viel Bewegung beim Personal, aber kaum Erklärung nach außen. Denn schon vor dem Wechsel an der Fraktionsspitze hatte es einen auffälligen Abgang gegeben. Tanja Sopora, die auf Listenplatz 2 der SPD stand, war nach nur wenigen Wochen wieder raus. Sie legte ihr Mandat in der Bezirksvertretung nieder. Die Stadt Köln machte den Mandatswechsel im Februar öffentlich: Sopora habe am 8. Dezember 2025 mitgeteilt, dass sie mit Ablauf desselben Tages auf ihr Mandat verzichte; als Nachfolger wurde Frank Josef Stockhausen berufen. Damit steht die SPD-Fraktion in Chorweiler bereits kurz nach Beginn der Wahlperiode unter erheblichem Rechtfertigungsdruck. Erst gibt eine auf vorderem Listenplatz gewählte Vertreterin nach wenigen Wochen ihr Mandat ab, dann wird der Fraktionsvorsitzende nach nur einem halben Jahr ersetzt. Das ist mehr als eine normale Personalrochade. Es wirkt wie ein Symptom tiefer liegender Unruhe. Besonders problematisch ist der Umgang mit der Öffentlichkeit. Von einer transparenten Erklärung der SPD im Kölner Norden ist kaum etwas zu sehen. Keine klare Mitteilung, keine nachvollziehbare Begründung, keine sichtbare Einordnung. Wer wissen will, wer die SPD-Fraktion in Chorweiler führt, muss sich die Informationen mühsam über städtische Seiten, Ratsinformationssysteme und verstreute Hinweise zusammensuchen. Die Stadt Köln listet zwar die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler mit Kontaktadresse und Telefonnummer, aber eine politische Erklärung des Führungswechsels ersetzt das nicht. Hinzu kommt ein desolater Eindruck bei der eigenen Außendarstellung. Die Homepage der SPD im Kölner Norden wirkt seit Monaten defekt und ungepflegt. Auf der Seite finden sich technische Fehlermeldungen wie „RSS Error“, im Bereich „Sitzungen von Rat & BV“ erscheint ebenfalls eine Fehlermeldung, und die sichtbaren Beiträge wirken vielfach nicht wie aktuelle, lokale Fraktionskommunikation. (SPD Köln-Nord) Für die Bürgerinnen und Bürger im Kölner Norden ist das unbefriedigend. Lokalpolitik lebt von Verlässlichkeit, Transparenz und erreichbaren Ansprechpartnern. Wer Verantwortung in der Bezirksvertretung beansprucht, muss erklären, wer führt, warum gewechselt wird und welche politischen Konsequenzen daraus folgen. Genau diese Erklärung bleibt die SPD bislang schuldig. Die Rückkehr Gökpinars an die Fraktionsspitze mag intern als Stabilisierung gedacht sein. Nach außen wirkt sie jedoch vor allem wie der Versuch, ein bereits aus dem Takt geratenes Gebilde wieder einzufangen. Nach dem schnellen Mandatsverzicht von Tanja Sopora, der Ablösung Julian Meyers und der fehlenden öffentlichen Kommunikation bleibt der Eindruck: Das Chaos in der SPD im Kölner Norden geht weiter. #### SPD-Fraktion empört sich über SPD – und Köln zahlt den Preis Die Lage am Neumarkt ist seit Jahren ein politischer Offenbarungseid. Jetzt wird sie noch absurder: Der Drogenkonsumraum wird am Wochenende geschlossen, weil Personal fehlt. Genau dort, wo die Stadt seit Jahren verspricht, öffentlichen Drogenkonsum zurückzudrängen, nimmt sie eines der wenigen funktionierenden Hilfsangebote ausgerechnet samstags und sonntags vom Netz. Wer ernsthaft glaubt, Sucht mache am Wochenende Pause, hat das Problem nicht verstanden. Besonders lächerlich ist dabei die Rolle der SPD. Oberbürgermeister Torsten Burmester ist selbst Sozialdemokrat. Er hat im Wahlkampf vollmundig angekündigt, am Neumarkt solle es unter seiner Führung keinen öffentlichen Drogenkonsum mehr geben. Nun passiert das Gegenteil: Der Konsumraum bleibt am Wochenende geschlossen, Konsum verlagert sich zwangsläufig wieder auf die Straße, Anwohnerinnen und Anwohner werden weiter belastet, und suchtkranke Menschen verlieren Zugang zu Beratung, Schutz und medizinischer Hilfe. Und was macht die SPD-Fraktion? Sie stellt zusammen mit anderen Fraktionen einen Dringlichkeitsantrag gegen Zustände, die unter einem SPD-Oberbürgermeister sofort zur Chefsache gemacht werden müssten. Das ist politische Symbolik in Reinform. Wenn der eigene Oberbürgermeister das Thema wirklich zur höchsten Priorität erklärt hat, dann braucht es kein öffentliches Empörungsritual der eigenen Fraktion. Dann braucht es ein Machtwort aus dem Rathaus: Personal her, Öffnungszeiten wiederherstellen, Verantwortung übernehmen. Gerade Mattis Dieterichs Aussage, man wolle nicht, dass sich die Drogenszene samstags wieder auf den Neumarkt verlagert, klingt erstmal richtig – ist aber auch von ihm erwartbar reichlich bequem. Denn genau das geschieht doch, wenn der Konsumraum geschlossen bleibt. Die SPD kann nicht gleichzeitig Teil der politischen Verantwortung sein und so tun, als beobachte sie das Ganze von außen. Das erinnert fatal an das Motto: „Haltet den Dieb!“ Erst verschlechtert man die Bedingungen, dann zeigt man empört auf die Folgen. Köln hat offenbar immer wieder Geld, Energie und politische Aufmerksamkeit für große Prestigeprojekte. Wenn es um Olympia-Träume, Imagekampagnen oder symbolische Zukunftsbilder geht, wird gern in großen Linien gesprochen. Aber an den wirklich entscheidenden Stellen – dort, wo es um Menschen geht, um Sicherheit, um Suchthilfe, um Ordnung im öffentlichen Raum – fehlt plötzlich Personal, Geld oder Tempo. Das ist schwer vermittelbar. Ein Drogenkonsumraum ist kein Luxusangebot. Er ist ein Instrument der Schadensbegrenzung. Er schützt suchtkranke Menschen vor Infektionen, Überdosierungen und dem völligen Abrutschen. Er schützt aber auch die Stadtgesellschaft, weil Konsum nicht in Hauseingängen, auf Spielplätzen, in Innenhöfen oder mitten auf dem Neumarkt stattfindet. Wer dort Öffnungszeiten streicht, verschiebt das Problem nicht ins Nichts, sondern direkt zurück auf die Straße. Natürlich gibt es Fachkräftemangel. Natürlich ist Suchthilfe anspruchsvoll. Aber genau deshalb braucht es politische Priorität nicht nur in Sonntagsreden, sondern im Haushalt, in der Personalgewinnung und in der Verwaltung. Wenn ein Angebot zentraler Baustein der Kölner Drogenpolitik ist, darf es nicht an Wochenenden wegbrechen. Und wenn die Stadt schon heute nicht genug Personal für den bestehenden Konsumraum findet, muss man erst recht fragen, wie glaubwürdig die Ankündigung eines 24/7-Suchthilfezentrums ab August 2027 ist. Die Kölnerinnen und Kölner brauchen keine parteipolitische Selbstinszenierung. Sie brauchen eine Stadtspitze, die handelt. Die SPD muss sich entscheiden: Will sie regieren oder kommentieren? Will sie Verantwortung übernehmen oder nur Dringlichkeitsanträge stellen, sobald die eigene Verwaltung in Erklärungsnot gerät? Am Neumarkt zeigt sich nicht nur ein Drogenproblem. Dort zeigt sich ein politisches Glaubwürdigkeitsproblem. Und das lässt sich nicht mit Anträgen lösen, sondern nur mit klarer Führung, ausreichend Personal und der ehrlichen Einsicht: Wer öffentliche Ordnung und soziale Hilfe gegeneinander ausspielt oder kaputtspart, bekommt am Ende weder das eine noch das andere. #### Spielraumplanung Chorweiler: Merkenicher warten seit 30 Jahren auf Spielplatz Spielraumplanung ChorweilerMerkenicher warten seit 30 Jahren auf SpielplatzVon Christopher Dröge07.03.2025, 16:00 UhrLesezeit 2 MinutenDer Spielplatz in Auf dem alten Weerth ist eher übersichtlich geraten.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEBei der Versorgung mit Spielflächen sieht die Verwaltung Chorweiler gut aufgestellt, aber in Merkenich fehlt seit 30 Jahren ein Spielplatz.Dass der Bezirk Chorweiler bei der Versorgung mit Einrichtungen der Kindertagespflege Schlusslicht in Köln ist, ist allgemein bekannt. Besser sieht es bei Orten aus, an denen Kinder ihre Freizeit verbringen: Gemessen am Richtwert von zwei Quadratmetern Spielfläche pro Einwohner, steht Chorweiler bei der Ausstattung mit Spielplätzen unter allen Stadtbezirken sogar am besten da – zumindest, was die Quantität angeht. Das geht aus der aktuellen Fassung der kommunalen Spielraumplanung für die Jahre 2025 bis 2030 hervor, die der Bezirksvertretung Chorweiler in ihrer jüngsten Sitzung vorgelegt worden war.Neugestaltung und Maßnahmen an den Spielplätzen im BezirkDiese für den Bezirk ungewohnte Spitzenposition kommt jedoch mit dem Wermutstropfen, dass die Qualität der einzelnen Spielflächen immer noch unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt liegt. Doch auch hier hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: 101 Maßnahmen listet die Verwaltung auf, die zwischen 2018 und 2022 an den Spielplätzen des Bezirks durchgeführt wurden – darunter fallen etwa Um- und Neugestaltungen, außerdem der Bau von sieben neuen Spielplätzen.Ein Beispiel für eine gelungene Neugestaltung ist etwa der Spielplatz zwischen Martinusstraße und Meisenweg in Esch: Dort war im Zuge der Neugestaltung eine umfangreiche Beteiligungsaktion mit über 80 Kindern und einigen Erwachsenen durchgeführt worden. Herzstück des Spielplatzes ist nun eine großzügige Kletterspielanlage mit vielfältigen Spielmöglichkeiten, der Spielplatz ist wieder ein beliebter Treffpunkt des Stadtteils.Das Grundstück in der Ringstraße, auf dem die Merkenicher gerne einen Spielplatz sähen, wurde für einige Jahre als Erweiterungsfläche des benachbarten Friedhofs vorgehalten.Copyright: Christopher DrögeBis 2030 sollen weitere fünf neue Spielplätze entstehen, etwa Roggendorf/Thenhoven, Volkhoven/Weiler und Worringen – nicht jedoch in Merkenich, wo man schon seit den 1990er Jahren auf den Bau eines Spielplatzes an der Ringstraße wartet, der dort laut des Bebauungsplanes vorgesehen ist. Die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung hatte daher einen Änderungsantrag zur Spielraumplanung eingebracht, der die Verwaltung aufforderte, den dort vorgesehenen Spielplatz in die Planung aufzunehmen, dieser wurde auch beschlossen.In einer Stellungnahme verwies die Verwaltung jedoch auf den Spielplatz an der Straße Auf dem alten Weerth, der 2002 angelegt und zuletzt 2020 neugestaltet worden sei. Dieser befinde sich nur 300 Meter von der betreffenden Fläche an der Ringstraße entfernt und sei ausdrücklich als Ersatz für diese angelegt worden. Sie sehe daher keine Notwendigkeit, in unmittelbarer Nähe einen weiteren Spielplatz zu bauen und „dafür die Aufhebung eines rechtskräftigen Bebauungsplans anzustrengen“, so die Stellungnahme der Verwaltung.In Merkenich stößt diese Begründung allerdings auf Unverständnis. „Es ist genau andersherum“, sagt Bruno Klais, Vorsitzender des Bürgervereins, „Der Spielplatz an der Ringstraße ist seit 30 Jahren planungsrechtlich gesichert, da muss nichts geändert werden!“ #### Sportliches Jubiläum: Verein lädt zum 10. Nachtlauf am Fühlinger See ein Auf 7,5 Kilometern einmal um den Fühlinger See – und das Ganze im Fackelschein und ohne Leistungsdruck: Der Nachtlauf feiert am 20. März seine Jubiläums-Auflage. #### Sportplatz Ivenhofsweg: Neue Flutlichtanlage in Merkenich in Betrieb genommen Sportplatz IvenhofswegNeue Flutlichtanlage in Merkenich in Betrieb genommenVon Christopher Dröge24.03.2025, 16:04 UhrLesezeit 2 MinutenVon links nach rechts: Alfred Hilmer, Vorsitzender der Spvg Rheindörfer, Dr. Yves Noel, Leiter des Heizkraftwerks, der sportliche Leiter der Spvg Kevin Nöthgen, Sascha Weiler, der Spvg-Jugendbeauftragte, Lena Teschlade und Mattis Dieterich, sowie Jörp Peine beim Einschalten des neuen Flutlichts.Copyright: Rhein-Energie AGANZEIGEDie Rhein-Energie finanzierte moderne LED-Beleuchtung für den gemeinsam genutzten Platz mit der Spvg. Rheindörfer Köln-Nord.Es werde Licht: Die Spielvereinigung Rheindörfer Köln-Nord kann sich über eine neue, moderne Beleuchtung ihres Trainingsgeländes in Merkenich freuen. Dank der Unterstützung durch die Rhein-Energie, die das benachbarte Heizkraftwerk betreibt, konnte der Kunstrasenplatz am Ivenhofsweg mit einer neuen LED-Flutlichtanlage ausgestattet werden.Erstmals zum Einsatz kam sie nun im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, in deren Rahmen sich zunächst die jüngsten Mitglieder des Vereins ein Turnier lieferten. Anschließend traten die „Alten Herren“ des Vereins in einem Freundschaftsspiel gegen die BSG Rhein-Energie an, die Betriebsmannschaft des Energieversorgers, die den Platz für ihr Training nutzt.Klimaschutz und Nachbarschaft: Rhein-Energie modernisiert FlutlichtanlageDie Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Verein war auf Vermittlung der Landtagsabgeordneten Lena Teschlade (SPD) und des Vorsitzenden des SPD-Ortsverbands im Kölner Norden Mattis Dieterich zustande gekommen. Denn die frühere Flutlichtanlage des Platzes war inzwischen deutlich veraltet und wies einen so hohen Energieverbrauch auf, dass die Kosten einen beträchtlichen Teil des Vereinsbudgets in Anspruch nahmen.Alles zum Thema RheinenergieNach einer Besichtigung des Platzes und der Anlage hatte die Rhein-Energie daher Mittel aus ihrem betriebseigenen Programm für Klimaschutz, dem „Energie und Klima 2030“, bereitgestellt, um die Anlage mit LED-Technik modernisieren zu lassen. „Wir sehen, dass sich gute Nachbarschaft lohnen und auszahlen kann“, sagte Rhein-Energie-Betriebsleiter Jörg Peine im Rahmen der Einweihungsfeier. „Darum engagieren wir uns gerne vor Ort, immerhin sind wir direkter Nachbar und haben hier etwa auch Werkswohnungen“, so Peine.Vertreter der Rhein-Energie brachten auch die Hoffnung zum Ausdruck, damit Gerüchten entgegenzutreten, die Rhein-Energie habe begehrliche Blicke auf den von der Stadt Köln verwalteten Sportplatz geworfen, um diesen im Zuge der bevorstehenden Umbauten auf dem Kraftwerksgeländes zu einer Abstellfläche für Lkw zu machen. Derlei Ambitionen gebe es nicht, stellte ein Rhein-Energie-Vertreter fest.Mit mehreren hundert Mitgliedern allein in der Jugendabteilung ist die Spvg. Rhein-Energie eine bedeutende Größe in der sportlichen Landschaft des Stadtbezirks. Sie war 2018 aus einer Fusion der Vereine Spvg. Rheinkassel-Langel und dem SV Köln-Merkenich hervorgegangen und nutzt neben dem Merkenicher Platz am Ivenhofsweg einen weiteren Rasenplatz in Langel als Trainingsgelände. #### Sportschau hinterfragt Bedeutung vom Spitzensport NOlympiaveranstaltung in Essen In einem sehenswerten Kurzbeitrag der sonntäglichen Sportschau am 12. April1 kritisieren die Autoren die Schönwetterargumente des DOSB und der Staatsministerin für Sport, Christiane Schenderlein und weist auf eine Studie von verschiedenen Hochschule hin, die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert wird. In den Studien wird die Bedeutung des Spitzensportes hinterfragt: „Nachgewiesene Effekte des Spitzen- und Leistungssportes auf nationale Identität und internationales Prestige sind gering“.2 Olympia ist vorwiegend Festival Diese nüchterne Feststellung sollte nachdenklich machen. Was ist wichtig und was ist nicht so wichtig. In einer ausführlichen Stellungnahme des Gutachterteams, das nur in Englisch vorliegt, schreiben die Forschenden sogar: „… das hohe Leistungsniveau von Spitzensportlern und -mannschaften (scheint) bei inaktiven Menschen die Kompetenzlücke gegenüber Spitzensportlern so drastisch hervorzuheben, dass dies möglicherweise eher abschreckend wirkt.“3 Die Anziehung von Olympischen Spiele scheint eher der „Festival-Effekt“ zu sein: „In diesen Fällen zielt das Engagement der Menschen möglicherweise in erster Linie darauf ab, Spaß zu haben und soziale Kontakte zu knüpfen, anstatt sich unbedingt körperlich zu betätigen“. 3 Finanzielle Unterstützung für den Breitensport Die Befürworter der Olympischen Spiele stellen in ihrer Begründung hauptsächlich darauf ab, dass Olympia wichtig ist für Breitensport und die kommunale Infrastruktur. Die vorliegende Bewerbung der NRW-Landesregierung und der 17 Kommunen beweist das aber nicht. Es gibt für NRW kein Konzept. Wenn die Landesregierung in ihrem Flyer schreibt: „Eine Milliarde Euro für den Breitensport in NRW, unabhängig von Olympia und Paralympics.“4 gibt sie das sogar zu. Wobei der Landessportbund NRW 3,6 Mrd. Euro, also das dreifache für die Infrastruktur für den Breitensport in NRW einfordert. Die Autoren der Studie mit der Kritik an der Bedeutung des Spitzensportes schreiben dazu: „Finanzielle Unterstützung ist besonders wichtig für die Ausbildung und Vergütung von Trainern und Lehrkräften und, noch grundlegender, für ehrenamtliche Sportvereine und -organisationen, da diese eine zentrale Rolle dabei spielen, den Menschen Möglichkeiten zu bieten, körperlich aktiv zu werden oder zu bleiben.“ 3 Der Beitrag der „Sportschau“ vom 12. April über Kritik am Spitzensport und die Forderung von Christoph Harting, Diskus-Weltmeister von Rio, nach mehr Förderung des Schul- und Breitensports, endet mit der Bemerkung: „Eine Debatte kommt gar nicht erst in Fahrt.“ Das können wir ändern! Quellen: 1 https://www.sportschau.de/investitionen-ins-leere-deutschland-und-die-olympia-bewerbung,video-hintergrund-gesellschaftliche-bedeutung-spitzensport-100.html?at_medium=sportschau&at_campaign=Mail&at_content=SiteSharing 2 https://www.bisp.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Nachrichten/2026/ Bedeutung_des_Spitzensports_in_Deutschland.html 3 https://fis.dshs-koeln.de/de/publications/a-systematic-umbrella-review-on-the-impact-of-elite-sport-on-part/ Eigene Übersetzung4 Flyer der Landesregierung NRW Schreibt Olympische und paralympische Geschichte. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### St. Martin 2025 in Köln: Hier ziehen Martinsumzüge durch Köln-Chorweiler Hier ziehen die Martinszüge 2025 in Köln-Chorweiler: Alle Termine, Uhrzeiten und Orte im Kölner Norden im Überblick. #### Stadt pausiert Rückbau: Abriss der Hauptschule in Köln-Worringen unterbrochen Im vergangenen Sommer hatte der Rückbau der verfallenden Schulgebäude im Holzheimer Weg begonnen, doch zurzeit ruhen die Arbeiten. #### Staffelübergabe bei Volt NRW: Neuer Landesvorstand in Bielefeld gewählt Bielefeld, 31.05.2026 - Volt Nordrhein-Westfalen hat auf seinem Landesparteitag einen neuen Landesvorstand gewählt. Neue Co-Vorsitzende sind Andrea Browers und Alexander Becker. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand übernehmen sie die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Landesverbands. 3. Jun 2026 Dem neuen Landesvorstand gehören an:Andrea Browers, Co-Vorsitzende, KölnAlexander Becker, Co-Vorsitzender, Bergisch GladbachAlexandra Okhrimenko, stellvertretende Vorsitzende, DürenSerge Lamberty, stellvertretender Vorsitzender, DüsseldorfWolf Roth, Schatzmeister, TroisdorfDer Landesparteitag markiert damit auch eine bewusste Staffelstabübergabe: Der neue Vorstand übernimmt einen Landesverband, der in den vergangenen Jahren organisatorisch, politisch und kommunal stark gewachsen ist. Der neue Landesvorstand würdigte ausdrücklich die Arbeit des bisherigen Vorstands um Nancy Meyer und Markus Blümke als Co-Vorsitzende, Frances Noltekuhlemann und David Kessing als stellvertretende Vorsitzende und Wolfgang Heckmann als Schatzmeister, der Volt NRW durch intensive Aufbauarbeit weiter professionalisiert und in Nordrhein-Westfalen sichtbarer verankert hat. Im Mittelpunkt der vergangenen Amtszeit standen der Aufbau nachhaltiger regionaler Strukturen, die Professionalisierung des Landesverbands, der Aufbau einer Geschäftsstelle sowie die langfristige Planung der Kampagnen zur Kommunalwahl 2025 und zur Landtagswahl 2027. Besonders sichtbar wurde diese Arbeit bei der Kommunalwahl 2025: Volt errang in Nordrhein-Westfalen 81 kommunale Mandate.„Unser Fokus lag auf dem Aufbau nachhaltiger Strukturen und einer professionellen Geschäftsstelle, um den Verband von Mikromanagement zu entlasten und strategisch stark für die Wahlen in 2025 und 2027 aufzustellen“ , bilanziert Nancy Meyer. „Wir wollten Volt in NRW und der Region verankern und handlungsfähig machen. "Dies ist uns bisher gelungen, auch wenn wir wissen, dass dieser Transformationsprozess noch lange nicht beendet ist. “Auch Markus Blümke verweist auf die langfristige Aufbauarbeit des bisherigen Landesvorstands: Regionale Strukturen, die Gründung von Kreisverbänden, die Professionalisierung des Landesverbands und die strategische Vorbereitung der Kampagnen hätten im Zentrum der Arbeit gestanden.Andrea Browers und Alex Becker wollen an diese Arbeit anknüpfen und Volt NRW weiter als moderne, europäische und lösungsorientierte politische Kraft stärken. Dabei sollen funktionierende Strukturen ausgebaut, ehrenamtliches Engagement gestärkt und die Partei organisatorisch weiter professionalisiert werden.„Ich möchte dazu beitragen, Volt weiter in NRW als politische Kraft der Mitte zu stärken. Wir brauchen Antworten auf die dringendsten Fragen der Menschen zu Strukturwandel, Angst vor Arbeitsplatz- und Wohlstandsverlust und eine echte Reform der Bildungspolitik, hin zu mehr Chancengerechtigkeit“ , erklärt Andrea Browers.Auch Alexander Becker betont den Anspruch, Volt NRW verlässlich und zukunftsfest aufzustellen: „Mein Ziel ist es, Volt NRW professioneller, effizienter und transparenter aufzustellen, das Ehrenamt zu stärken und Strukturen zu schaffen, die langfristig funktionieren. “Mit dem neu gewählten Landesvorstand richtet Volt NRW den Blick nun auf die kommenden Aufgaben. Im Zentrum stehen die weitere Vorbereitung auf die Landtagswahl 2027, die Stärkung der kommunalen Strukturen und der Anspruch, europäische, pragmatische und progressive Politik in Nordrhein-Westfalen weiter zu verankern.Pressekontakt:Samuel WittenburgPressesprecher Volt NRW[email protected]www.voltdeutschland.org #### Standortpolitik? Nein: Klassenpolitik mit Ansage Während im Sozialstaat jeder Euro dreimal umgedreht wird, findet die Bundesregierung für den Flugverkehr plötzlich Geld. Nicht für Pflege. Nicht für bezahlbares Wohnen. Nicht für Kinderarmut. Nicht für die Bahn. Sondern dafür, dass Fliegen billiger wird. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Luftverkehrsteuer wieder gesenkt. Der Bundestag hat zugestimmt, der Bundesrat hat am 12. Juni 2026 gebilligt. Die Bundesregierung verkauft das als Maßnahme zur Stärkung des „Luftverkehrsstandorts Deutschland“. Konkret sinkt die Steuer je nach Strecke um 2,50 Euro bis 11,40 Euro pro Fluggast. Ob diese Entlastung überhaupt bei den Reisenden ankommt, entscheidet nicht der Staat, sondern die Airlines. Die Bundesregierung schreibt selbst: Die Weitergabe an die Kundinnen und Kunden liegt bei den Unternehmen. Das ist der Kern des Problems. Der Staat verzichtet auf Einnahmen, aber er garantiert nicht einmal, dass Tickets tatsächlich günstiger werden. Er reicht Geld in Richtung Branche und hofft, dass der Markt schon irgendetwas Wohltätiges daraus macht. So sieht Politik aus, wenn sie nach oben großzügig und nach unten streng ist. Im Gesetzentwurf stehen die Zahlen nüchtern: 170 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen im Jahr 2026, 330 Millionen Euro weniger im Jahr 2027. Zusammen ist das eine halbe Milliarde Euro. Ab 2028 liegen die Mindereinnahmen jährlich bei rund 345 bis 355 Millionen Euro. Das ist kein Kleingeld. Das ist politischer Wille in Haushaltsform. Gleichzeitig bleibt das alte Grundprivileg des Flugverkehrs bestehen: Kerosin in der gewerblichen Luftfahrt ist von der Energiesteuer befreit. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages beschreibt genau das: Kerosin fällt grundsätzlich unter das Energiesteuergesetz, wird aber bei gewerblicher Luftfahrt nach § 27 Abs. 2 Nr. 1 EnergieStG steuerfrei gestellt. Der Zoll bestätigt die steuerfreie Verwendung von Energieerzeugnissen in der gewerblichen Luftfahrt ebenfalls. Und die Bahn? Die zahlt weiter. Für den Fahrstrom von Schienenbahnen gilt in Deutschland ein ermäßigter Stromsteuersatz von 11,42 Euro je Megawattstunde. Das heißt: Wer mit der Bahn elektrisch unterwegs ist, wird besteuert. Wer mit dem Flugzeug fossiles Kerosin verbrennt, profitiert von einem jahrzehntealten Steuerprivileg. Wer Klimaschutz ernst meint, kann diese Schieflage nicht länger als Zufall verkaufen. Man muss sich das politisch auf der Zunge zergehen lassen: Die umweltfreundlichere Mobilität wird belastet, die klimaschädlichere Mobilität wird entlastet. Und dann wundern sich dieselben politischen Akteure, dass die Verkehrswende nicht vorankommt. Für dieselbe Größenordnung ließe sich ein anderes Land bauen. 500 Millionen Euro sind nicht abstrakt. Die ÖBB und Siemens bezifferten 2020 ein Paket von rund 500 Millionen Euro für 20 neue Nightjets — also genau jene Züge, die Menschen über Nacht quer durch Europa bringen könnten, ohne Kurz- und Mittelstreckenflüge zu brauchen. Auch bei Radschnellwegen reden wir über relevante Dimensionen: Straßen.NRW nennt durchschnittlich rund drei Millionen Euro pro Kilometer Radschnellweg, je nach Brücken, Kreuzungen und örtlichen Bedingungen mehr. Mit einer halben Milliarde Euro ließen sich also nicht ein paar symbolische Radbügel finanzieren, sondern ein ernsthaftes Programm für moderne Alltagsmobilität anschieben. Doch genau das passiert nicht. Stattdessen wird der Flugverkehr entlastet — mit der Begründung, Deutschland müsse als Standort attraktiv bleiben. Dieses Wort „Standort“ ist längst zu einer politischen Nebelmaschine geworden. Es klingt sachlich, fast technisch. Aber dahinter steckt eine Verteilungsfrage: Für wen wird Politik gemacht? Für die Menschen, die auf Bus, Bahn, Fahrrad und bezahlbare Mobilität angewiesen sind? Oder für Branchen, die laut genug auftreten und deren Lobby „Wettbewerbsfähigkeit“ sagt, sobald öffentliche Kassen geöffnet werden sollen? Natürlich braucht ein Industrieland internationale Verbindungen. Natürlich hängen Arbeitsplätze an Luftfahrt, Flughäfen, Tourismus und Logistik. Das bestreitet niemand. Aber daraus folgt nicht, dass der Staat Fliegen künstlich verbilligen muss, während die klimafreundlichen Alternativen unterfinanziert bleiben. Daraus folgt schon gar nicht, dass der Sozialstaat permanent unter Rechtfertigungsdruck steht, während Entlastungen für die Luftfahrt als wirtschaftspolitische Vernunft verkauft werden. Das ist kein Naturgesetz. Das ist eine Entscheidung. Man könnte Nachtzüge ausbauen. Man könnte Bahnstrom konsequent entlasten. Man könnte Radschnellwege zwischen Städten, Vororten, Gewerbegebieten und Hochschulen bauen. Man könnte Mobilität so gestalten, dass sie den Alltag der Mehrheit verbessert. Stattdessen wird ein Verkehrsmittel bevorzugt, das besonders häufig von jenen genutzt wird, die sich Reisen überhaupt leisten können. Deshalb ist diese Entscheidung mehr als Steuerpolitik. Sie ist ein Signal. Sie sagt: Wenn es um die Flugbranche geht, ist Geld da. Wenn es um soziale Sicherheit geht, heißt es Sparzwang. Wenn es um klimafreundliche Infrastruktur geht, heißt es Planungsstau. Wenn es um Kerosin geht, heißt es Ausnahme. Die Bundesregierung nennt das Standortpolitik. Ich nenne es Klassenpolitik mit Ansage. #### Stärken Sie Ihre Sicherheit – für sich selbst und andere Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Lindweilerinnen und Lindweiler, manchmal kommt es im Alltag ganz plötzlich: Ein Mensch stürzt, jemand fühlt sich unwohl, Kreislaufprobleme treten auf oder eine akute gesundheitliche Situation verunsichert. Gerade dann ist es ein gutes Gefühl, zu wissen: Ich kann helfen. Ich weiß, was zu tun ist. Deshalb laden wir Sie herzlich zu einem kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs für Menschen ab 60+ ein. Quelle #### Stärkung für Familien: Stiftung fördert Kleinkindprojekte des Vereins Kindernöte in Chorweiler Die Rolf-Lappe-Stiftung unterstützt Angebote für Eltern von Kleinkindern in Chorweiler mit zunächst 11 000 Euro für das kommende Jahr. #### Startchancen-Programm: Fünf Chorweiler Schulen können NRW-Fördermittel beantragen Startchancen-ProgrammFünf Chorweiler Schulen können NRW-Fördermittel beantragenVon Christopher Dröge31.12.2024, 14:30 UhrLesezeit 2 MinutenDie Henry-Ford-Realschule in Chorweiler ist eine von fünf Schulen, die am Startchancen-Programm teilnimmt. (Archivbild)Copyright: Michael BauseDas Startchancen-Programm soll Schulen mit einem hohen Anteil sozial schwacher Schülern helfen. Kommunen müssen aber einen Eigenanteil leisten.Im laufenden Schuljahr 2024/25 können Schulen in Nordrhein-Westfalen, die einen hohen Anteil an Schülern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien aufweisen, erstmals vom Startchancen-Programm des Landes NRW profitieren.Auch fünf Schulen im Bezirk Chorweiler sind in dieser ersten Gruppe eingeladen, an dem Programm teilzunehmen: die Gemeinschaftsgrundschulen Ernstbergstraße in Blumenberg, Riphahnstraße in Seeberg und Merianstraße in Chorweiler, sowie die Henry-Ford-Realschule und die Gustav-Heinemann-Schule. Das geht aus einer Beantwortung einer Anfrage der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler durch die Verwaltung hervor.Startchancen-Programm: Lernförderliche Umgebung schaffenInsgesamt steht den Schulen der ersten Runde innerhalb des Förderungszeitraums 32 Millionen Euro an Investitionsmitteln zur Verfügung, mit denen Baumaßnahmen und Ausstattungsmittel finanziert werden sollen, um eine lernförderliche Umgebung zu schaffen.Konkrete Anträge werden die Schulen erstmals Anfang 2025 stellen können – diese waren angehalten, zunächst eine Analyse ihres Ist-Zustandes durchzuführen, um ihren jeweiligen Bedarf zu ermitteln. Diese soll als Grundlage dienen, um eine Zielvereinbarung mit der Verwaltung zu schließen, anschließend können entsprechende Fördermaßnahmen beantragt werden. Eine zweite Gruppe von Schulen soll im kommenden Schuljahr 2025/26 in das Programm aufgenommen werden, laut Verwaltung ist es „absehbar“, dass dann weitere Chorweiler Schulen dabei sein werden.Einen Haken hat das Programm aus Sicht der Kommunen allerdings: Bedingung für die Teilnahme ist ein Eigenanteil an den Fördermaßnahmen von 30 Prozent, was für die Stadt Köln „zweifelsohne eine Herausforderung sei“, wie die Verwaltung einräumte.Mit der noch frischen Erinnerung an die gescheiterte Förderung des Neubaus des Lino-Clubs im Hinterkopf mahnte die Bezirksvertreterin Eike Danke, Mitglied der Grünen-Fraktion, denn auch an, den Bedarf der Schulen des Bezirks nicht zu unterschätzen: „Unsere Schulen sind in der Regel so alt wie der Bezirk und größtenteils Betonbauten mit dem Charme der 1970er Jahre – keine alten Gemäuer, bei denen eine aufwändige Sanierung lohnt“. Es sei absehbar, dass vieles in den kommenden Jahren neu gebaut werden müssten.Bei seinem Besuch der Bezirksvertretung Chorweiler sagte auch Schuldezernent Robert Voigtsberger, dass „wir mit einem Budget von 32 Millionen Euro natürlich keine neuen Schulen bauen können“. Der Eigenanteil sei ein Risiko, die teilnehmenden Schulen sähen jedoch vor allem große Chancen. „Wir werden versuchen, das Beste dabei herauszuholen“, versicherte Voigtsberger. #### Statement zur 1. Lesung der Krankenhausreform Statement von Luca Loreen Kraft, Bundesvorsitzende von Volt Deutschland Eine Krankenhausreform, die Versorgung verschlechtert oder Menschen im ländlichen Raum abhängt, verfehlt ihr Ziel. Gesundheitspolitik muss Sicherheit schaffen – nicht Unsicherheit. 11. Jun 2026 Die geplanten Einschnitte bei der Krankenhausfinanzierung sorgen bundesweit für Verunsicherung, insbesondere in ländlichen Regionen. Diese Sorgen sind berechtigt. Wer auf dem Land lebt, hat denselben Anspruch auf eine verlässliche medizinische Versorgung wie Menschen in Großstädten. Deshalb müssen die Auswirkungen der geplanten Reform auf die Versorgung vor Ort jetzt kritisch geprüft werden. Als Psychologin weiß ich: Gesundheitsversorgung beginnt nicht erst dann, wenn wir medizinische Hilfe brauchen. Sie beginnt mit dem Gefühl von Sicherheit. Menschen müssen darauf vertrauen können, dass Hilfe erreichbar ist, wenn sie gebraucht wird, ob bei einem Herzinfarkt, nach einem Unfall oder bei einer schweren Erkrankung. Wenn die nächste Klinik plötzlich 30 oder 40 Kilometer entfernt liegt, verändert das mehr als nur Wegezeiten. Es erschüttert das Vertrauen, dass im Ernstfall rechtzeitig Hilfe da ist. Dieses Vertrauen ist ein wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig brauchen wir eine ehrliche Debatte über die strukturellen Probleme unseres Gesundheitssystems. Das aktuelle Vorhaben offenbart ein Systemversagen auf zwei Ebenen: Einerseits soll die gesetzliche Krankenversicherung sparen, andererseits kommen viele Bundesländer ihrer gesetzlichen Pflicht zur Finanzierung von Krankenhausinvestitionen seit Jahren nicht ausreichend nach, wie auch die aktuelle Diskussion in Niedersachsen zeigt. Das Ergebnis ist ein Investitionsstau, der zahlreiche Kliniken bereits heute belastet. Wer zusätzliche Einsparungen fordert, ohne diese Schieflage zu beheben, verschärft die Krise, statt sie zu lösen. Volt steht für eine Gesundheitspolitik, die Versorgung sichert, statt Risiken zu verlagern. Krankenhäuser, die für die regionale Versorgung unverzichtbar sind, brauchen besondere Berücksichtigung und dürfen nicht durch pauschale Sparvorgaben gefährdet werden. Bund und Länder müssen endlich Klarheit darüber schaffen, wie die Investitionsfinanzierung dauerhaft und verlässlich sichergestellt wird. Gleichzeitig müssen Effizienzgewinne durch Bürokratieabbau, Digitalisierung und moderne Versorgungsstrukturen erzielt werden, und nicht durch eine Verschlechterung der Versorgung für Patientinnen und Patienten. Europa zeigt längst, dass hochwertige Gesundheitsversorgung und effiziente Strukturen Hand in Hand gehen können. Von erfolgreichen Modellen unserer europäischen Nachbarn können und sollten wir lernen. Wer Vertrauen in den Staat stärken will, muss dafür sorgen, dass Menschen sich im Notfall auf Hilfe verlassen können. Ein Gesetz, das Krankenhäuser zusätzlich unter Druck setzt, ohne die strukturellen Ursachen der Krise zu lösen, wird diesem Anspruch nicht gerecht. Gesundheitspolitik darf nicht danach bewertet werden, wie viel sie kurzfristig einspart, sondern danach, ob sie langfristig Versorgung sichert. Gesundheit ist keine Frage der Postleitzahl. Versorgungssicherheit darf kein Luxus für Ballungsräume werden. Luca Loreen Kraft Bundesvorsitzende Volt Deutschland #### Stauraumkanal bietet Potenzial: „Durchgängige Verbindung“ – Neuer Radweg für Esch und Pesch? Stauraumkanal bietet Potenzial„Durchgängige Verbindung“ – Neuer Radweg für Esch und Pesch?Von Christopher Dröge16.12.2024, 19:00 UhrLesezeit 2 MinutenDirekt neben dem alten Entwässerungsgraben finden die Arbeiten für den Stauraumkanal statt – seinem Verlauf soll nach dem Wunsch der Bezirksvertreter der neue Radweg folgen.Copyright: Christopher DrögeDie Arbeiten am neuen Stauraumkanal eröffnen auch die Möglichkeit einer Verbesserung für den Radverkehr, so ein örtlicher Bezirksvertreter.Seit kurzem laufen die Bauarbeiten an dem neuen Stauraumkanal zwischen Pesch und Esch, der den zurzeit noch oberirdisch verlaufenden Entwässerungsgraben ersetzen soll – trotz des beeindruckenden Durchmessers der Rohrelemente von 3,5 Metern soll dieser zukünftig komplett unter der Erde verschwinden. Anstelle des Grabens soll ein Weg angelegt werden, der von Inspektionsfahrzeugen zu Wartungszwecken genutzt werden soll.Daniel Kastenholz, Mitglied der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler, hatte schon bei einer Besichtigung der Bauarbeiten eine Idee geäußert, wie die frei werdende Route künftig genützt werden könnte: Anstelle eines reinen Wartungsweges über dem Verlauf des Kanals könne dieser auch genutzt werden, um einen neuen Radweg zwischen den beiden Stadtteilen an der Kölner Stadtgrenze einzurichten.Vorschlag für Radverkehrsverbindung zwischen Pesch und PulheimIn der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung hatte seine Fraktion seine Überlegung nun offiziell in einem Antrag konkretisiert: Da die gut zwei Kilometer lange Strecke definitiv mit einem soliden Weg überbaut werde, ein reiner Wartungsweg aber nur selten genutzt werden würde, biete es sich an, den Weg als eine vom motorisierten Verkehr getrennte Radverkehrsverbindung von Pesch bis zum an der Kölner Stadtgrenze beginnenden Pulheimer Radweg auszubauen. Dies würde einen großen Fortschritt für den Radverkehr des Bezirks bedeuten, insbesondere für Schüler.Die sind durch die momentane Situation nämlich besonders gefährdet, führte Kastenholz aus. „Die Straße Am Baggerfeld, die die einzige Verbindung zwischen Esch und Pesch darstellt, auch für Radfahrer, hat keine Beleuchtung“, stellt er fest. „Und sie wird in näherer Zukunft auch keine Beleuchtung erhalten, weil die Stadt auf eine Straßensanierung durch den Landesbetrieb wartet – dort wird die Sanierung von Am Baggerfeld aber immer wieder nach hinten verschoben“.Ein eigener, vom Kfz-Verkehr getrennter Radweg wäre daher etwa für aus Esch stammende Schüler des Gymnasiums Pesch, die die Straße auch in den Morgenstunden nutzen müssen, deutlich angenehmer und sicherer.Daneben könne der Radweg auch der Vernetzung über die Stadtgrenzen hinaus dienen, meint Kastenholz, denn er sieht die Möglichkeit eines Lückenschlusses zum Radschnellweg in Pulheim. „Damit hätten wir dann eine durchgängige Verbindung, die von Pesch über Pulheim bis nach Bergheim reichen würde“, so Kastenholz. Der Antrag wurde letztlich mit dem Zusatz beschlossen, dass auch ein Fußweg angelegt werden solle. #### Streit um Beachclub am Escher See: Betreiber von „Monkey’s Island“ öffnet trotz fehlender Genehmigung Streit um Beachclub am Escher SeeBetreiber von „Monkey’s Island“ öffnet trotz fehlender Genehmigung21.07.2025, 02:36 Uhr 1 minBadegäste auf dem Weg ins Strandbad „Monkey’s Island“ am Escher See. Am Freitag hatte der Beachclub zum ersten Mal wieder geöffnet.Copyright: Arton KrasniqiANZEIGEANZEIGEDer Betreiber des „Monkey’s Island“ hat den Betrieb aufgenommen. Die Stadt Köln betrachtet die Nutzung als nicht genehmigt.Der Konflikt um den Beachclub „Monkey’s Island“ am Escher See geht in eine neue Runde. Am Freitag, dem 18. Juli, hat der Betreiber das Strandbad wieder für Badegäste geöffnet. Das Gelände war seit 2024 nach Auseinandersetzungen mit der Stadt Köln geschlossen.Die Wiedereröffnung wurde zuvor über den Instagram-Kanal des Beachclubs angekündigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung erfolgte die Öffnung jedoch ohne die erforderliche baurechtliche Genehmigung.Stadt Köln: Nutzung ist baurechtlich nicht genehmigtAuf Anfrage teilte die Stadt Köln bereits am Donnerstag mit: „Eine Nutzung des gesamten Geländes, wie es sich im derzeitigen Zustand befindet, ist baurechtlich nicht genehmigt.“Streitpunkt ist ein Ausbau auf dem Gelände, den der Betreiber ohne eine entsprechende Genehmigung durchführen ließ. Der Pächter ist der Auffassung, der Ausbau sei durch frühere Genehmigungen abgedeckt, was die Stadt jedoch bestreitet.„Monkey’s Island“ am Escher See: Betreiber droht erneutes ZwangsgeldBereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt ein Zwangsgeld in Höhe von 3000 Euro pro Tag der unerlaubten Öffnung verhängt, das sich auf insgesamt 30.000 Euro summierte. Der Betreiber reichte dagegen Klage beim Verwaltungsgericht Köln ein. Ein Termin für die Verhandlung steht noch aus.Wie die Stadt auf die erneute Öffnung reagieren wird, ist derzeit noch offen. Eine erneute Zwangsgeldfestsetzung in Höhe von 3000 Euro pro Tag wurde bereits angedroht. (red) #### Streit um Beachclub am Escher See: Betreiber von „Monkey’s Island“ öffnet trotz fehlender Genehmigung – Zwangsgeld droht Streit um Beachclub am Escher SeeBetreiber von „Monkey’s Island“ öffnet trotz fehlender Genehmigung – Zwangsgeld droht18.07.2025, 17:22 Uhr 1 minBadegäste auf dem Weg ins Strandbad „Monkey’s Island“ am Escher See. Am Freitag hatte der Beachclub zum ersten Mal wieder geöffnet.Copyright: Arton KrasniqiANZEIGEANZEIGEDer Betreiber des „Monkey’s Island“ hat den Betrieb aufgenommen. Die Stadt Köln betrachtet die Nutzung als nicht genehmigt.Der Konflikt um den Beachclub „Monkey’s Island“ am Escher See geht in eine neue Runde. Am Freitag, dem 18. Juli, hat der Betreiber das Strandbad wieder für Badegäste geöffnet. Das Gelände war seit 2024 nach Auseinandersetzungen mit der Stadt Köln geschlossen.Die Wiedereröffnung wurde zuvor über den Instagram-Kanal des Beachclubs angekündigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung erfolgte die Öffnung jedoch ohne die erforderliche baurechtliche Genehmigung.Stadt Köln: Nutzung ist baurechtlich nicht genehmigtAuf Anfrage teilte die Stadt Köln bereits am Donnerstag mit: „Eine Nutzung des gesamten Geländes, wie es sich im derzeitigen Zustand befindet, ist baurechtlich nicht genehmigt.“Streitpunkt ist ein Ausbau auf dem Gelände, den der Betreiber ohne eine entsprechende Genehmigung durchführen ließ. Der Pächter ist der Auffassung, der Ausbau sei durch frühere Genehmigungen abgedeckt, was die Stadt jedoch bestreitet.„Monkey’s Island“ am Escher See: Betreiber droht erneutes ZwangsgeldBereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt ein Zwangsgeld in Höhe von 3000 Euro pro Tag der unerlaubten Öffnung verhängt, das sich auf insgesamt 30.000 Euro summierte. Der Betreiber reichte dagegen Klage beim Verwaltungsgericht Köln ein. Ein Termin für die Verhandlung steht noch aus.Wie die Stadt auf die erneute Öffnung reagieren wird, ist derzeit noch offen. Eine erneute Zwangsgeldfestsetzung in Höhe von 3000 Euro pro Tag wurde bereits angedroht. (red) #### Streit ums Parken: Politiker stimmen Kurzzeitzone am Friedhof in Weiler zu Um das Dauerparken zu unterbinden, hatten Bezirksvertreter eine Kurzzeitparkzone vorgeschlagen. Nun stimmten sie der Alternative der Verwaltung zu. #### Streiten will gelernt sein: Schüler aus Chorweiler nehmen am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil Streiten will gelernt seinSchüler aus Chorweiler nehmen am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teilVon Christopher Dröge14.02.2025, 14:01 UhrLesezeit 2 MinutenVon rechts nach links: Vanessa, Viola, Nikita und Lia steht jeweils der gleiche Redeanteil zur Verfügung, also müssen sie ihre Argumentation gut vorbereiten.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEDie Gesamtschule Chorweiler beteiligt sich seit Jahren an „Jugend debattiert“ – statt Lautstärke zählt hier die überzeugende Argumentation.Beim Thema „Gruppenarbeiten in der Schule“ erinnern sich viele an rat- bis lustlos verplemperte Stunden und unfair verteilten Arbeitsaufwand, wenn kurz vor Ende ein bis zwei Motivierte den Großteil der Aufgaben übernehmen. Das ist möglicherweise auch der Grund, warum sich unter den Schülern im Freizeitzentrum der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) kaum eine Hand hebt, als Deutschlehrer Tobias Becker die Frage ans Publikum richtet, wer der These „Gruppenleistungen sollten bei der Notengebung gegenüber Einzelleistungen stärker gewichtet werden“, zustimmen würde.Schulfinale von ‚Jugend debattiert‘: Pro und Contra GruppenarbeitenDie ist nämlich das Thema des diesjährigen Schulfinales von „Jugend debattiert“, einem Wettbewerb, an dem die HBG bereits seit 2015 teilnimmt und der sowohl Argumentationsfähigkeit als auch Meinungs- und Persönlichkeitsbildung der Schüler fördern soll. Dabei debattieren zwei Teams aus je zwei Schülern über ein vorgegebenes Thema – ein Team nimmt die Pro-Seite ein, das andere die Contra-Position, wobei diese nicht ihren persönlichen Meinungen entsprechen müssen. Die Redezeiten sind jeweils genau festgelegt.Die Pro-Argumentation übernehmen in diesem Jahr Vanessa und Viola. Sie finden viele Argumente, die für eine stärkere Gewichtung von Gruppenarbeiten sprechen: So würden diese die Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeiten der Schüler fördern – „Stärken, die vor allem im Berufsleben wichtig sind, wo viele Aufgaben im Team bearbeitet werden“, wie Viola sagt. Auch das Klassenklima werde gestärkt, meint Vanessa, da sich die Schüler durch intensive Kommunikation besser kennenlernen würden.Lia und Nikita nehmen die Gegenposition ein. Nikita erinnert daran, wie Gruppenarbeiten in der Realität meist ablaufen: „Es ist frustrierend, wenn die Hälfte der Leute in einer Gruppe nicht mitmacht“, sagt er. Die Bewertung von Einzelleistungen sei gerechter, fügt Lia hinzu, weil nur so das tatsächliche Wissen und die Fähigkeiten von Schülern beurteilt werden könnten. Beide sorgen sich außerdem um die Introvertierten unter den Schülern, die ihrer Argumentation nach etliche Nachteile hätten, da ihnen soziale Interaktion deutlich schwerer falle. „Teamfähigkeiten lassen sich auch stärken, ohne dass man sie extra benotet“, zeigt sich Lia überzeugt.Die Fähigkeit zum Debattieren nutzt den Teilnehmern jedenfalls definitiv nicht nur im Unterricht, so die Erfahrung von Tobias Becker. „Auch in ihren Familien können sie beim Abendessen auf einmal ganz anders argumentieren, berichten mir die Schüler immer wieder“, sagt er. Becker hatte zuvor den dreitägigen Workshop angeleitet, aus dem die Teilnehmer hervorgingen.Letztlich überzeugen vor allem Vanessa und Lia die vierköpfige Jury: Als Erst- und Zweitplatzierte werden sie ihre Schule bei der Regionalrunde vertreten, die am Georg-Büchner-Gymnasium in Weiden stattfinden wird. #### Tanzkleid statt Zwangsjacke Die bestehende Welthandelsordnung scheitert an sozialen, ökologischen und geopolitischen Krisen. Es braucht ein neues pragmatisches Paradigma, dass die Handelspolitik in den Dienst von Frieden, Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung stellt. Ein Beitrag von Christian Felber, Brigitta Herrmann und Jürgen Knirsch. Hier weiter lesen... #### Teilhabe im Kölner Brennpunkt: „Ich habe den Strand zum ersten Mal mit 19 gesehen“ Teilhabe im Kölner Brennpunkt„Ich habe den Strand zum ersten Mal mit 19 gesehen“Von Kevin Goonewardena29.12.2025, 09:23 Uhr 5 minYakup Aras, rechts, mit Kindern bei einem Angebot der durch ihn gegründeten Firma „Learn Company“.Copyright: PrivatANZEIGEYakup Aras erfährt als Kind, dass Bildung, Einkommen und soziale Teilhabe zusammenhängen. Nun ermöglicht er Kindern, wofür die Eltern nicht sorgen können.Das Görlinger Zentrum am Rande Kölns ist das, was Behörden einen sozialen Brennpunkt nennen. Im 12. Stock eines der Wohntürme des Viertels ist der hippe Kern des Bezirks Ehrenfeld weit weg, an dessen Rand die von Plattenbauten geprägte Siedlung liegt. Colonius, Kölnturm, Dom – die Skyline der Millionenstadt am Horizont gehört nicht mehr zu dieser Welt aus grauem Beton.„Einmal ging es auf Klassenfahrt, da war ich in der 4. Klasse. Wir standen am Reisebus und ich habe meinem Vater gesagt, dass ich Geld brauche. Da hat er mir 5 Euro gegeben und gemeint, wenn ich am Freitag wiederkomme, dann solle ich von dem Rest Brot mitbringen“, wird Yakup Aras später erzählen. „Er hatte kein Verhältnis zum Geld und zu den Realitäten, die es an einer deutschen Schule gab.“ Sein Händedruck bei der Begrüßung ist kräftig, sein Blick entschlossen. Von der Verzweiflung der Armut keine Spur.Die Realität der anderenDie Großwohnsiedlung Görlinger Zentrum im Kölner Stadtteil Bocklemünd. Mehr als 10.000 Menschen leben hier, die meisten in Familien, die als sozial schwach bezeichnet werden.Copyright: Uwe WeiserDer 32-Jährige ist lange raus aus der Lebenswirklichkeit der Mehrheit dieser 10.000 Bewohner zählenden Großwohnsiedlung. Wer könnte diesen Menschen besser helfen, wenn nicht einer von Ihnen? Vor acht Jahren hat Aras die „Learn Company“, einen Anbieter für Nachhilfe, zusammen mit einem Kommilitonen gegründet. Im Erdgeschoss eines der niedrigen Querriegel liegen die Bocklemünder Räumlichkeiten des Unternehmens, gegenüber eine Sparkassenfiliale, ein Discounter, ein Barbershop in einer dunklen, heruntergekommenen Ladenpassage. Eine von vielen dunklen, heruntergekommenen Ladenpassagen, aus denen mal mehr, mal weniger hohe Blocks wachsen. Seit 2018 fährt die Linie 3 bis ins Görlinger Zentrum, abgehängt bleiben dessen Einwohner trotzdem.Alles zum Thema Deutscher BundestagThema:Kölner DomDie Mutter Analphabetin, der Vater spricht kaum DeutschWie wichtig Bildung nicht nur für die Schullaufbahn, sondern für soziale Teilhabe ist, hat Aras selbst erfahren. Aufgewachsen in Wuppertal mit acht Geschwistern, muss er sich selbst beibringen, was er für Schule und Studium braucht. Die Eltern flohen einst aus den kurdischen Gebieten der Türkei, die Mutter ist bis heute Analphabetin. Der Vater „wusste, was er für die Arbeit braucht, wie er mit seinem Vorgesetzten zu reden hat, hat aber ansonsten kaum Deutsch gesprochen“, erzählt Aras. Die Sprache zu Hause ist Kurdisch.Trotzdem legt der Vater Wert auf Bildung, nimmt jedes Buch mit, das er in Bücherregalen, auf dem Sperrmüll, auf Flohmärkten findet.„Er hat Bücher für uns gesammelt.“ Einmal teilt er Lexika unter den vier Jüngsten auf, ohne zu wissen, was das ist.Bildung ermöglicht soziale Teilhabe„Er bestand darauf, dass wir die lesen, also haben wir uns aufgeteilt, einer hat von A bis D gelesen und so weiter, und die Bände dann untereinander getauscht. Er hat sehr viel Wert auf Bildung gelegt, obwohl er selber keine hatte“, erzählt Aras.Mit der „Learn Company“ versuchen der Gründer und sein Team, Kindern aus einkommensschwachen Familien Bildung und soziale Teilhabe zu ermöglichen, denn auch Freizeitkurse finden sich im Angebot.„Aufgrund dieser Armut bei uns zu Hause konnte ich nie mit den Kindern über andere Sachen als die Schule sprechen. Hobbys, Urlaube – das gab es bei uns nicht“, so Aras. Er habe dann in den Sommerferien immer gehofft, dass er nicht gefragt werde, wo er im Urlaub gewesen ist. „Damit ich keine Lügengeschichten erfinden muss“, erinnert er sich. Der Vater ist Alleinverdiener, arbeitet wegen einer Gehbehinderung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Dazu gibt es Kindergeld, das war’s. Schon früh jobbt Aras und hilft mit, übersetzt auf dem Amt, übersetzt auf dem eigenen Elternsprechtag.Yakup Aras, 32, erfuhr als Kind selbst, wie Bildung, soziale Teilhabe und finanzielle Mittel zusammen hängen. Heute versucht er mit seinem Unternehmen „Learn Company“ die Situation für Kinder aus einkommensschwachen Familien zu verbessern.Copyright: PrivatHeute will er alle abholen: Die Kinder, die berechtigt sind, ihre Nachhilfe staatlich gefördert zu bekommen. Aber auch die, die gerade so aus dem Raster fallen, weil die Eltern zu viel verdienen – und trotzdem arm sind.Dafür hat er das sogenannte Plus 1-Programm entwickelt: Eltern, die finanziell besser aufgestellt sind, bezahlen für die Nachhilfe ihrer Kinder, wie bei anderen kommerziellen Anbietern auch. „Wir nehmen von diesem erwirtschafteten Geld eine gewisse Prozentzahl und verwenden sie für das Plus-1-Programm oder stecken sie in soziale Projekte im Sozialraum, Feste und Veranstaltungen, die wir unterstützen und alles, was dazu gehört“, erläutert Aras.Bundesweit einmaliges ProgrammDieses Programm sei bundesweit einmalig und habe der Firma den Sprung nach Berlin ermöglicht. Neben der Bundeshauptstadt ist die „Learn Company“ auch in Chorweiler und Porz zu finden, in Remscheid und Wuppertal, seiner Heimatstadt. Das Büro ist in Ehrenfeld. „In Köln ist alles entstanden, hier ist die Zentrale, das Herz“, des Unternehmens, das laut dessen Gründer „ungefähr 3000 Schüler“ im gesamten Bundesgebiet betreut.Ich konnte nie darüber reden, wie ein Stadion von innen aussieht, darüber reden, wie ein Strand aussieht.Yakup Aras, Gründer „Learn Company“Kooperationen mit zwei Dutzend Schulen in KölnDer Erfolg des Konzepts messe sich daran, dass „immer wieder neue, aber jedes Jahr überwiegend andere Schüler kommen“, erklärt Aras. 300 Kräfte geben den Kindern bundesweit Nachhilfe. Die Nachhilfestunden werden auch online angeboten, bei den Kindern zu Hause, in den Schulen – 32 sind es insgesamt, 24 davon in Köln –  Unterkünften für Geflüchtete oder CVJM-Einrichtungen.Aras versteht, wo die Problematik der Kinder herkommt, er versteht, dass Armut und Bildung und damit die Zukunftschancen zusammenhängen.„Ich konnte nie darüber reden, wie ein Stadion von innen aussieht, darüber reden, wie ein Strand aussieht. Ich habe den Strand zum ersten Mal mit 19 gesehen, als ich von meinem Ersparten in Urlaub geflogen bin.“Die Noten des zweitjüngsten Kindes der Familie waren ordentlich, trotzdem fliegt er zweimal von Schulen und bricht dann ab. Er habe früh keinen Bock mehr gehabt, erst im Erwachsenenalter holt er die Abschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg nach, macht eine duale Ausbildung.Angebot reicht über Nachhilfe hinausHeute unterstützt er Kinder bei ihrem Weg. „Oft kommen die Schulen auf uns zu, weil sie durch andere Kooperationspartner von uns gehört haben. Oder Schulsozialarbeiter, durch Kollegen, durch gemeinsame Arbeitskreise.“ Auch die Mitarbeitenden der „Learn Company“ gehen aktiv auf Partner zu, nehmen an Stadtteilkonferenzen teil und sind in Arbeitsgruppen vertreten.„Vieles läuft auch über Projekte, die wir im Sozialraum machen“, erzählt Aras. Die reichen von Sportangeboten über Rap-Workshops bis hin zu Demokratieförderung – denn Bildung, weiß Aras aus eigener Erfahrung, reicht weit über die Schulbildung hinaus. #### Termin: Das Spiel der „starken“ Männer – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt Foto: Bronisz Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada statt. Mittendrin, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Schon länger nutzt Donald Trump den Sport für seine America-First-Politik: im Kampfsport, American Football oder Golf. Seine Allianz mit Fifa-Präsident Gianni Infantino verstärkt eine bittere globale Entwicklung vom Kern und den Werten des Fußballs weg. Seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran. Der Autor und Journalist Ronny Blaschke gibt einen Impuls und wir reden drüber: Wie der Fußball Nationalismen verstärkt – und was man dieser Entwicklung entgegen setzen kann. Ronny Blaschke, geboren 1981, ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Sport spezialisiert. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt ist von ihm das Buch «Spielfeld der Herrenmenschen: Kolonialismus und Rassismus im Fußball» (Verlag Die Werkstatt 2024) erschienen. Anmeldung: veranstaltung@fan-ini.de VeranstaltungsortHier ist nicht da – HIND Bochumer Straße 138 45886 GelsenkirchenZeit05.06.2026, 19:04 – 20:30 Uhr Termine: Mai: Düsseldorf, BiBaBuze, 19.30 Uhr 3. Juni: Wuppertal, Die Börse, 18 Uhr 5. Juni: Gelsenkirchen, HIND im KreativQuartier, 19 Uhr Die Veranstaltung in Gelsenkirchen wird organisiert von der Rosa Luxemburg Stiftung NRW und der Schalker Fan-Initiative e.V.mit Fairness United Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Tiere in Unterkünften: Politiker in Chorweiler wollen Ukraine-Geflüchteten mit Ausnahmeregelung helfen Tiere in UnterkünftenPolitiker in Chorweiler wollen Ukraine-Geflüchteten mit Ausnahmeregelung helfenVon Christopher Dröge18.11.2024, 11:04 UhrLesezeit 2 MinutenOksana Huliaieva (Mitte) wird im Alltag von Roman Friedrich (links) und der ebenfalls aus der Ukraine geflüchteten Olena Badyka unterstützt.Copyright: Christopher DrögeBislang durften die ukrainischen Familien ihre Tiere trotz Verbots in den Unterkünften halten. Das will die Stadt ändern.Die Frist läuft: Im Juni dieses Jahres erhielten die Bewohner des Wohnheims für Geflüchtete im Erbacher Weg Post von der Kölner Stadtverwaltung, unter ihnen auch Oksana Kuliaieva. Seit dem Frühjahr 2022 lebt sie hier mit ihren beiden alten Yorkshire Terriern, nachdem sie aus ihrer Heimat, dem damals schwer umkämpften Mariupol im Osten der Ukraine, hatte flüchten müssen. Bislang hatte die Stadt ihr und weiteren im gleichen Heim wohnhaften ukrainischen Familien gestattet, ihre Tiere zu behalten, obwohl Tierhaltung in städtischen Unterkünften eigentlich nicht erlaubt ist.In dem Schreiben wurde ihnen dann allerdings ein Ultimatum gestellt: Innerhalb von sechs Monaten sollten sie ihre Tiere an Bekannte abgeben, in Heimen unterbringen oder gemeinsam mit ihnen in eine eigene Wohnung ziehen. Die Tierhaltung stelle eine „Ungleichbehandlung“ gegenüber nicht-ukrainischen Bewohnern dar, daher will die Stadt die Praxis nun beenden. (Wir berichteten)Bezirksvertretung Chorweiler will Geflüchteten aus der Ukraine helfenOksana ist darüber sehr verzweifelt – als Rollstuhlfahrerin mit zwei Hunden hat sie kaum Aussichten, eine geeignete und bezahlbare Wohnung zu finden. Die Bezirksvertretung Chorweiler positioniert sich nun auf der Seite der betroffenen Tierhalter: das Gremium beschloss einen Antrag der CDU-Fraktion, der die Verwaltung bittet zu prüfen, ob für die tierhaltenden Familien im Heim im Erbacher Weg eine weitere Ausnahmeregelung gefunden werden kann, bis diese dort ausziehen können. Es handele sich inzwischen um nur noch fünf Familien, die sich stark emotional betroffen fühlen, da ihre Haustiere „Familienmitglieder“ seien, „deren Nähe uns emotionale Wärme und Stütze in unserer schwierigen Lage geben“, wie ein Betroffener gegenüber den Bezirksvertretern geäußert hatte.Die übrigen Fraktionen und Vertreter stimmten dem Antrag weitgehend zu. „Unseres Wissens nach ist es die einzige Einrichtung in Köln, in der die Tierhaltung für Geflüchtete erlaubt ist. Ich würde es als einen humanitären Akt bezeichnen, die Praxis fortzuführen“, sagte Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der Grünen.Inan Gökpinar, der Vorsitzende der SPD-Fraktion, bezweifelte ebenfalls, dass angesichts des angespannten Wohnungsmarkts ein Auszug für die Betroffenen eine realistische Option sei. „Da ist es armselig von der Stadt, diese Menschen, die aus dem Krieg geflüchtet sind, wegen ihrer Tiere vor die Tür zu setzen.“Für Oksana steht in jedem Fall fest, dass sie sich von ihren Tieren nicht trennen wird. Sollte die Stadt von dem Termin Ende des Jahres nicht abrücken, wird sie lieber zurück in die Ukraine gehen. (dro) #### TikTok plus KI: Fake News war gestern, die Ära der Fake Reality beginnt - Sascha Lobo-Kolumne Soeben bewegen sich zwei unaufhaltsam erscheinende Technologiekomplexe aufeinander zu, die schon allein die Kraft hätten, unsere Welt zu verändern. Wir können erst grob erahnen, was passiert, wenn sie verschmelzen. Der eine ist das soziale Netzwerk TikTok, für das die EU gerade eine Untersuchung eröffnet hat  . Vor allem, um herauszufinden, wie sicher Kinder und Jugendliche dort sind, was etwa Suchtpotenzial, den »Rabbit-Hole-Effekt« oder Altersverifikation angeht. Der andere ist eine Technologie, natürlich aus dem Bereich der generativen künstlichen Intelligenz, der den sperrigen Genrebegriff »text to video« trägt. ChatGPT-Schöpfer OpenAI hat jüngst Sora vorgestellt , eine KI, die aus kurzen, hingeworfenen Befehlen in kürzester Zeit mehr oder weniger realistisch aussehende Filmsequenzen generieren kann. Zum Autor Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Autor und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und digitale Technologien. Gemeinsam mit Jule Lobo beschäftigt er sich im Podcast »Feel the News – Was Deutschland bewegt«  mit aktuellen Debattenthemen. Die Frage, warum man beides gemeinsam und auf die potenzielle Wirkmacht bezogen betrachten muss, beginnt mit TikTok. Die chinesische Video-App ist eine der wichtigsten Unterhaltungs-, Informations- und auch Nachrichtenplattformen der Generation bis dreißig Jahren in der westlichen Welt. TikTok hat es durch radikale Fokussierung auf eine Art algorithmischen Populismus geschafft, sehr vielen Menschen genau die Inhalte zu zeigen, die sie sehen wollen. Selbst, wenn sie das vorher noch gar nicht wussten. Ein in der Frühzeit der Netzkultur dafür geprägter Begriff lautet »serendipity«, was man mit »finden ohne zu suchen« übersetzen kann. TikTok hat für anderthalb Generationen ein Anreizsystem geschaffen, wie Unterhaltung hyperpersonalisiert und Kreativität in Macht übersetzt werden kann. Denn letztlich bietet TikTok dem Publikum unendliche und wirklich gute Unterhaltung. Den Inhalteproduzierenden aber bietet TikTok Reichweite, Monetarisierung und eine Relevanz, die von den meisten älteren Lebensteilnehmern noch immer drastisch unterschätzt wird. An der Reichweite ist vor allem attraktiv, dass TikTok in sozialen Netzwerken völlig neu definiert hat, wie die sogenannte Viralität entsteht, also die explosive Verbreitung einzelner Inhalte. Dadurch können auch Leute mit sehr wenig Followern ein Millionenpublikum erreichen – mit der richtigen Idee für ein Video. Feuerwerk der ManipulationTikTok hat gegenwärtig den wohl besten existierenden Empfehlungsalgorithmus. Leider kann er ausgenutzt werden, und zwar insbesondere von Leuten, die mit verkürzten oder ganz gefälschten Informationen arbeiten, um eine besondere Form der TikTok-Sensationalisierung zu erreichen. Die TikTok-Sensationalisierung hat viele unterschiedliche, kulturelle Facetten, und die meisten davon sind strukturell positiv. Im Kern geht es meist um die kreative Fähigkeit, mit Witz, Charme, manchmal Intelligenz und Musikschnipseln sowie ein paar technischen Spielereien eine interessante bis spektakuläre Sekundeninszenierung herzustellen. Mehr zum Thema Politisch, gesellschaftlich und nachrichtlich ist TikTok bei Weitem nicht nur, aber inzwischen eben auch ein Feuerwerk der Manipulation, das sich hervorragend zur Verbreitung von Ideologien eignet. Die Inszenierungsradikalität auf TikTok bedeutet zu oft, dass für wahr und richtig gehalten wird, was sich gut und interessant anhört. Das ist zugegeben nichts, was TikTok erfunden oder auch nur exklusiv hat – aber die Geschwindigkeit, das extreme Viralitätspotenzial, die Hyperpersonalisierung, das Publikum und der Zustand der Welt verstärken diesen Effekt.In den vergangenen Monaten kam häufiger die Frage auf, warum die AfD auf TikTok so erfolgreich ist. Das liegt einerseits an reaktionären Trends, die dort oft subtil, aber letztlich ganz offen transportiert werden, wie Antifeminismus, Rassismus, Antisemitismus und ganz besonders auch Sozialdarwinismus in verschiedenen Formen. Eine große Interessensphäre mit ganz eigenen Stars mit Millionenreichweite beschäftigt sich zum Beispiel fast ausschließlich damit, wie man so schnell wie möglich so reich wie möglich wird. Das greift nahtlos in die allgegenwärtige Selbstoptimierung auf TikTok hinein. Und weil sich soziale Medien wie Instagram und auch TikTok so perfekt für die Inszenierung von Reichtum und Luxus eignen, entsteht aus beiden Strömungen schnell die Haltung, arme Menschen seien prinzipiell selbst an ihrem wirtschaftlichen Misserfolg schuld. Nebst dem Plan, wie man vermeintlich aus eigener Kraft reich wird. Auch der Ruf nach autoritärer Führung findet überraschend großen Widerhall, und längst nicht nur in rechten Zirkeln. Ganz zentral für den Erfolg der AfD bei jungen Menschen auf TikTok ist aber aus meiner Sicht eine Ablösung der klassischen Nachrichten- und Welterklärungsmedien vom Alltagserleben vieler Jugendlicher. Wenn etwa absurde Überbürokratie, Politikversagen oder Probleme mit der Integration zwar persönlich erlebt oder medial präsent werden, aber dafür nur verkrampfte, abstrakte Erklärungen und schon gar keine Lösungen angeboten werden. Plötzlich erscheint rassistischer oder antidemokratischer Populismus gleichzeitig als Erklärung und als Lösung. Spektakel und Inszenierung vertragen sich eben nicht immer gut mit Komplexität, Grautönen und der Abwägung demokratischer Werte. TikTok als Fake-News-Schleuder zu bezeichnen, ist definitiv verkürzt und berücksichtigt nicht die vielen Kräfte, die sich genau dort dem Strom des Antifortschritts entgegenstellen, mit Aufklärung, Bildung, Gegenanalysen und wirklich guter Unterhaltung. Aber TikTok geht als das gegenwärtig wohl machtvollste, korrektivärmste und aufmerksamkeitsstärkste Einflussmedium hinein in Köpfe unter 30 Jahren.Eine gruselige SensationWas direkt zu Sora führt, das hier als Symbol für den ganzen Technologiekomplex von KI-Videos dienen soll. Die KI-Community in sozialen Medien ist seit der Vorstellung von Sora völlig aus dem Häuschen. Für eine Anzahl aus OpenAI-Sicht besonders vertrauenswürdiger Personen ist diese Technologie bereits verfügbar, und diese Leute veröffentlichen immer wieder neue Videos, oft inklusive der Anweisungen, der Prompts, mit der die KI die Videos generiert hat. So hat es OpenAI auch auf der Vorstellungsseite von Sora gehalten. Derzeit kann man mit Sora bis zu 60 Sekunden lange Videoclips erstellen, mit zwei, drei knappen Sätzen. Die Ergebnisse eröffnen eine Welt, die beinahe so groß und erstaunlich ist wie diejenige, die ChatGPT für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Das folgende Video gibt einen Einblick, und der lässt sich als gruselige Sensation beschreiben. Der Prompt »Ein Wurf Golden-Retriever-Welpen spielt im Schnee. Ihre Köpfe ploppen aus dem Schnee heraus« – führt zu einem Video , das selbst für Fachleute kaum von einem echten Video zu unterscheiden ist. Auf den ersten Blick schon gar nicht. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung Künstlicher Intelligenz sollte man sich nicht mit dem bisherigen Technologieverständnis nähern. Auch klassische, digitale Erkenntnisse reichen oft nicht aus, um das gegenwärtige Potenzial dieses Technologiekomplexes zu erfassen. Und noch weniger, um die künftige Entwicklung sinnvoll abschätzen zu können. KI muss inklusive der ständigen, manchmal exponentiellen Verbesserung gedacht werden. Das ist nicht trivial, weil unser menschliches Basisverständnis oft falsch einsortiert, was für KI einfach und was schwierig ist.Sora muss man deshalb als Ausgangspunkt einer neuen Welt betrachten. Alle kleinen Unzulänglichkeiten und großen Merkwürdigkeiten in den bisherigen Videos sind aus meiner Sicht vernachlässigbar. Wir befinden uns am Anfang einer neuen medialen und damit auch politischen Zeitrechnung, denn mit Sora und vergleichbaren Technologien reicht der Begriff »Fake News« nicht mehr aus. Auf dem Weg zur perfekten PropagandamaschinerieText-to-Video auf dem Niveau von Sora ist der Startschuss für die Epoche der »Fake Reality«, auch wenn der Begriff in sich widersprüchlich erscheint. KI kann Welten erschaffen, deren Abbild nicht mehr zu unterscheiden sein wird von den Abbildern, mit denen wir unsere Wirklichkeit bisher gelernt haben einzuschätzen. ChatGPT beherrscht die Erschaffung von Kommunikationsstrategien, diese Fähigkeiten dürften in der nächsten Iteration dramatisch besser werden, und sie werden irgendwann verbunden werden können mit Sora. Ein Prompt der Zukunft: »Erstelle eine Reihe von 10 Videos, die so viele Menschen wie möglich davon überzeugt, dass Wladimir Putin die einzige Hoffnung für Europa ist«. Die Skripts würden die neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnisse der persuasiven Kommunikation und der Propaganda berücksichtigen, sie würden clever, unterhaltsam und viralitätsorientiert daherkommen. 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Diese Daten fließen in den weiteren Kreationsprozess ein, lassen sich nach ihrer Wirksamkeit bei Zielgruppen unterteilen und immer präziser verbessern.Mit dem Prinzip TikTok plus des Technologiekomplexes rund um Sora sind wir auf dem Weg zur perfekten, voll automatisierten Propagandamaschinerie des 21. Jahrhunderts. Sie kann Fake-Realitäten erschaffen, zugeschnitten im Zweifel auf jede einzelne Person. Bisher schützt uns, dass für die Qualität von Sora gigantische Ressourcen und Fachkenntnisse notwendig sind, die nur sehr wenige, große Unternehmen beherrschen – mit denen man verhandeln kann. Aber das wird nicht immer so bleiben. Wir haben bisher kaum das Problem der Fake News in den Griff bekommen und müssen uns schon mit einer ungleich wirkmächtigeren Fake Reality auseinandersetzen. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Hier weiter lesen... #### Trödler auf dem Wochenmarkt : Chorweiler braucht mehr Vielfalt statt mehr Kontrollen Auf dem Wochenmarkt am Liverpooler Platz sollen künftig verstärkt Genehmigungen kontrolliert werden. Auslöser ist eine Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler. Doch gerade in einem Stadtteil wie Chorweiler ist Trödel nicht das Problem, sondern oft Teil der Lösung. Der Wochenmarkt in Chorweiler lebt von dem, was viele Märkte lebendig macht: Auswahl, Begegnung, günstige Angebote und einer gewissen Unordnung des Alltags. Neben Obst, Gemüse, Textilien und anderen Waren finden sich auf dem Liverpooler Platz offenbar auch immer wieder Trödelstände. Gebrauchte Kinderkleidung, Haushaltswaren, Porzellan, Schmuck, Kleinigkeiten vom Dachboden – Dinge also, die für manche Menschen Ballast sind, für andere aber eine bezahlbare Möglichkeit, den Alltag zu bestreiten. Nun soll damit offenbar Schluss sein oder zumindest deutlich härter durchgegriffen werden. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Chorweiler hat bei der Verwaltung nachgefragt, ob diese Trödelstände überhaupt genehmigt seien und ob Gebühren gezahlt würden. Die Antwort: Nach Kenntnis der Verwaltung handele es sich um einzelne Trödelstände ohne Genehmigung. Künftig soll der kommunale Ordnungsdienst häufiger kontrollieren. Man kann das formal nachvollziehen. Natürlich müssen Regeln gelten. Natürlich ist es gegenüber regulären Markthändlern erklärungsbedürftig, wenn einige Gebühren zahlen und andere nicht. Aber Politik besteht eben nicht nur darin, auf Regelverstöße zu zeigen und dann Kontrollen zu fordern. Politik bedeutet auch, zu fragen: Was braucht dieser Stadtteil eigentlich? Und gerade in Chorweiler ist die Antwort ziemlich offensichtlich: Chorweiler braucht mehr Leben auf dem Platz, mehr Angebote, mehr niedrigschwellige Möglichkeiten und nicht weniger. Ein Markt wird interessanter, je vielfältiger er ist. Mehr Stände bedeuten mehr Auswahl. Mehr Auswahl bedeutet mehr Besucher. Mehr Besucher bedeuten am Ende auch mehr Umsatz für die regulären Händler. Wer schon einmal über einen lebendigen Markt gelaufen ist, weiß: Gerade die Mischung macht den Reiz aus. Ein Markt, der nur noch aus streng sortierten, formal perfekten Verkaufsflächen besteht, ist vielleicht ordnungspolitisch sauberer – aber nicht automatisch besser für die Menschen vor Ort. Besonders bitter ist dabei, dass es ausgerechnet in Chorweiler Menschen gibt, die auf günstige gebrauchte Waren angewiesen sind. Für Familien mit wenig Geld kann gebrauchte Kinderkleidung eine echte Entlastung sein. Für Seniorinnen und Senioren mit kleiner Rente kann ein günstiges Haushaltsgerät hilfreich sein. Für Menschen, die jeden Euro umdrehen müssen, ist Trödel kein romantisches Hobby, sondern manchmal schlicht notwendig. Warum die SPD ausgerechnet hier den Schwerpunkt auf Kontrolle legt, muss sie den Menschen im Stadtteil erklären. Denn sozial wirkt das nicht. Sozial wäre es, eine Lösung zu schaffen, die beides ermöglicht: faire Regeln für Händler und bezahlbare Angebote für Bürgerinnen und Bürger. Denkbar wären einfache Tagesgenehmigungen, geringe Standgebühren, klar markierte Flächen oder ein regelmäßiger kleiner Trödelbereich am Rand des Wochenmarkts. Das wäre pragmatisch, bürgernah und würde den Markt stärken. Stattdessen entsteht der Eindruck: Wieder einmal wird nicht gestaltet, sondern verwaltet. Nicht ermöglicht, sondern eingeschränkt. Die SPD-Fraktion in Chorweiler fällt ohnehin viel zu selten durch mutige, sinnvolle Initiativen für den Stadtteil auf. Häufiger bleibt der Eindruck von Passivität, internen Problemen und politischer Ideenarmut. Wenn dann ausgerechnet der Trödel auf dem Wochenmarkt zum Thema gemacht wird, wirkt das wie eine falsche Priorität zur falschen Zeit. Chorweiler hat größere Probleme als ein paar Menschen, die gebrauchte Waren verkaufen. Der Stadtteil braucht Aufenthaltsqualität, funktionierende soziale Infrastruktur, Sauberkeit, Sicherheit, echte wirtschaftliche Impulse und eine Politik, die die Lebensrealität der Menschen ernst nimmt. Wer den Wochenmarkt stärken will, sollte ihn nicht kleiner, steriler und teurer machen. Er sollte ihn öffnen, ordnen und weiterentwickeln. Die Stadt könnte aus dem bestehenden Trödelangebot etwas Positives machen: einen legalen, bezahlbaren und regelmäßigen Bereich für Gebrauchtwaren. Das würde den Marktplatz beleben, den Menschen helfen und trotzdem für faire Bedingungen sorgen. Mehr Kontrollen allein sind keine Lösung. Sie sind höchstens ein Zeichen dafür, dass der Politik wieder einmal nichts Besseres einfällt. Chorweiler braucht keine Jagd auf Trödler. Chorweiler braucht einen Markt, der für alle da ist. #### Trotz Elterntaxis: Verwaltung lehnt Zebrastreifen vor Köln-Escher Grundschule ab Wegen der vielen Elterntaxis forderten Bezirkspolitiker bereits 2022 einen Zebrastreifen. Eine Reaktion auf den Antrag erhielten sie erst jetzt. #### Über 1000 SPD-Stimmen gegen Olympia: Die SPD Basis bremst den Größenwahn Was als offener Brief aus der sozialdemokratischen Basis begann, ist inzwischen ein deutliches politisches Signal geworden: Bereits über 1000 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, besonders viele aus Köln, unterstützen die Petition gegen eine Olympia-Bewerbung Köln/NRW in der derzeit diskutierten Form. Das ist mehr als eine Unterschriftensammlung. Es ist ein wachsender Widerspruch aus der eigenen Partei gegen eine SPD-Führung, die ausgerechnet in Zeiten knapper Kassen, kaputter Infrastruktur und sozialer Dauerbaustellen den olympischen Traum zur politischen Pflichtübung erklären will. Die Botschaft der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ist klar: Niemand stellt den Wert des Sports infrage. Niemand hat etwas gegen internationale Begegnung, Fairness, Wettkampf und Begeisterung. Aber Olympische Spiele sind kein Stadtteilfest mit Fernsehkameras. Sie sind ein milliardenschweres Großprojekt, das nur auf einer Grundlage verantwortbar wäre: ehrliche Zahlen, belastbare Planung, transparente Kosten und ein Verkehrskonzept, das mehr ist als ein Werbesatz auf Hochglanzpapier. Genau daran fehlt es aus Sicht der SPD-Basis. Der offene Brief an den Deutschen Olympischen Sportbund fordert ausdrücklich eine ehrliche Prüfung der Pläne und lehnt die Bewerbung in der vorliegenden Form ab. Kritisiert werden unter anderem fehlende belastbare Kostendarstellungen, geschönte Annahmen und die Gefahr, dass Erwartungen geweckt werden, die organisatorisch und finanziell nicht einzulösen sind. Besonders absurd wirkt das zentrale Versprechen der schnellen Erreichbarkeit. In der Bewerbung wird der Eindruck erweckt, von Köln aus seien die relevanten Sportstätten in kürzester Zeit erreichbar. Die Kritikerinnen und Kritiker halten die Behauptung, sämtliche Austragungsorte könnten innerhalb einer Stunde erreicht werden, für realitätsfern. Weder mit der Bahn noch mit dem Auto ist das unter normalen, geschweige denn unter olympischen Bedingungen glaubhaft darstellbar. Wer heute schon regelmäßig im Kölner Norden, auf den Bahnstrecken der Region oder auf den Autobahnen im Rhein-Ruhr-Gebiet unterwegs ist, weiß: Dieses Versprechen klingt weniger nach Verkehrsplanung als nach Märchenstunde mit Stadtmarketing-Logo. Der offene Brief verweist genau auf diese maroden und überlasteten Verkehrssysteme sowie auf eine nicht verlässlich gewährleistete ÖPNV-Nutzung im Kölner Norden. Damit wird aus Olympia kein Aufbruch, sondern ein Stresstest für eine Region, die ihre alltäglichen Aufgaben längst nicht zuverlässig bewältigt. Schulen, Wohnungen, Brücken, Bahnen, Schwimmbäder, Krankenhäuser, soziale Infrastruktur: Überall fehlt Geld, Personal, Tempo und Verlässlichkeit. Und ausgerechnet jetzt soll Köln zur olympischen Leitcity werden? Ausgerechnet jetzt soll die Stadt so tun, als könne sie in wenigen Jahren leisten, woran sie bei deutlich kleineren Projekten regelmäßig scheitert? Der offene Brief erinnert nicht zufällig an Kölner Großprojekte, bei denen Zeitpläne und Kosten aus dem Ruder liefen: Opernhaus, Römisch-Germanisches Museum, Ost-West-U-Bahn, Nord-Süd-Bahn, Via Culturalis, Jüdisches Museum und Zeughaus werden als Beispiele genannt. Das ist kein billiger Reflex gegen Veränderung. Das ist eine nüchterne Erinnerung an politische Erfahrung. Wer schon bei städtischen Dauerbaustellen die Kontrolle verliert, sollte nicht so auftreten, als könne er nebenbei die größte Sportveranstaltung der Welt stemmen. Auch demokratisch ist das Signal nicht kleinzureden. In Köln lag die Ablehnung bei der Bürgerbefragung nach Darstellung des offenen Briefes bei 42,6 Prozent – trotz massiver Pro-Olympia-Kommunikation. Das ist kein Randgeräusch. Das ist fast die Hälfte einer Stadt, die sagt: Vorsicht. Nicht so. Nicht mit diesen Versprechen. Nicht auf dieser Grundlage. Hamburg hat gerade gezeigt, wohin es führen kann, wenn politische Führung und Bevölkerung bei Olympia auseinanderlaufen. Am 31. Mai 2026 stimmte eine Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger gegen eine Bewerbung beim DOSB; Bürgermeister Peter Tschentscher erklärte das Votum für verbindlich und zog Hamburgs Bewerbung zurück. Berichte nennen rund 652.000 abgegebene Stimmen, eine Wahlbeteiligung von 49,5 Prozent und eine Ablehnung von fast 55 Prozent. Das ist die Lektion aus dem Norden: Eine breite Pro-Olympia-Allianz aus Politik, Wirtschaft und Sport garantiert noch lange keine Zustimmung der Menschen. Genau deshalb ist der Widerstand aus der SPD-Basis in Köln und Rhein-Ruhr politisch so brisant. Er kommt nicht von außen. Er kommt nicht aus einer Ecke, die man bequem als „immer dagegen“ abtun kann. Er kommt aus der Partei selbst – von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich an etwas erinnern, das in Sonntagsreden gern beschworen wird: Politik muss zuerst den Menschen vor Ort dienen. Über 1000 Unterschriften bedeuten: Der Widerspruch wächst. Und mit jeder weiteren Stimme wird deutlicher, dass diese Olympia-Bewerbung nicht einfach als Prestigeprojekt durchgewunken werden kann. Der DOSB muss sich die Widersprüche ansehen. Die Stadtspitze muss erklären, warum ausgerechnet Köln plötzlich halten soll, was der Alltag jeden Morgen widerlegt. Und die SPD-Führung muss sich fragen lassen, wann aus Zukunftsmut eigentlich Realitätsflucht geworden ist. Denn das eigentliche Gegenbild zu Olympia ist nicht Provinzialität. Es ist Verantwortung. Es ist eine Stadt, die ihre Schulen saniert, ihre Busse und Bahnen zuverlässig macht, bezahlbaren Wohnraum schafft, soziale Einrichtungen stärkt und Sportstätten für alle verbessert – nicht nur für ein paar Wochen olympischer Fernsehbilder. Die SPD-Basis sagt nicht Nein zum Sport. Sie sagt Nein zum politischen Größenwahn. Nein zu ungedeckten Versprechen. Nein zu Hochglanzfolien, die den Stau nicht auflösen, die Bahn nicht pünktlicher machen und die kommunalen Haushalte nicht entlasten. Köln braucht keine olympische Selbstinszenierung. Köln braucht Ehrlichkeit, Prioritäten und eine Politik, die ihre Kraft nicht an ein Event verkauft, sondern in die Menschen investiert, die hier leben. Und genau deshalb ist diese Petition schon jetzt ein Erfolg. Sie zeigt: Die Basis schläft nicht. Sie zählt mit. Sie widerspricht. Und sie ist entschlossen, diesen Wahnsinn von der Stadt abzuwenden. JEZT DIE PETITION ZEICHNEN  #### Überfall in Köln-Seeberg: Unbekannter attackiert 17-Jährige und stiehlt ihr Handy In Köln-Seeberg wurde eine 17-Jährige von einem Unbekannten angegriffen und beraubt. Die Polizei sucht Zeugen. #### Überfall in Seeberg: 64-Jähriger in Köln auf offener Straße mit Pistole bedroht und ausgeraubt Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red) #### Ulrike Meyfarth zum laufenden Olympia-Bewerbungs-Wettlauf Ulrike Meyfarth 2012. (CC BY-SA 3.0) Ulrike Meyfarth. 1972, München. Sie 16. Ich noch keine 12. Und da war noch der Fosbury-Flop. Aber sie sprang die unglaubliche Höhe von 190 cm. Goldmedaille. Und nochmal 1984 in Los Angeles. Und dazwischen viele deutsche Meisterschaften. Dieser Tage sagt sie im Kölner Stadtanzeiger zu den laufenden Wettbewerbungen für Olympische Spiele in Deutschland von München, Berlin, Hamburg und Köln-Rhein-Ruhr: „Ich priorisiere keine der deutschen Städte. Ich war 2024 in Paris und 2012 auch in London, ein Vergleich der jetzigen Bewerber mit diesen großflächigen Metropolen fällt mir schwer. Man wollte mich schon für die Bewerbung von München vor den üblichen Botschafter-Karren spannen, weil ich für die Menschen dort immer noch ein Gesicht der Spiele von 1972 bin. Weiterlesen auf fairspielen.de. Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Umfassende Hilfsangebote: 30 Jahre Kindernöte e. V. – Eine Säule für Chorweiler Umfassende Hilfsangebote30 Jahre Kindernöte e. V. – Eine Säule für ChorweilerVon Christopher Dröge15.06.2026, 12:03 Uhr 3 minUlrich Nolden, Helgard Weisse-Sunnus und Jürgen Zimmermann-Höreth (v.l.n.r.) waren die Geburtshelfer von Kindernöte e.V.Copyright: Christopher DrögeSeit 30 Jahren bietet der Jugendhilfe-Verein Kindern und Familien in Chorweiler Unterstützung in vielen Lebenslagen. Ein Rückblick. ANZEIGEWer im Kölner Norden wohnt und Kinder hat, dem ist der Verein „Kindernöte“ mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Begriff: Seit inzwischen 30 Jahren ist der freie Träger der Jugendhilfe eine feste Säule der sozialen Infrastruktur für Kinder und Familien im Bezirk Chorweiler. Mit zahlreichen Angeboten deckt „Kindernöte“ praktisch alle Phasen des Heranwachsens ab: Von Schwangerenberatung und Elterncafés über U3-Betreuung und Lernunterstützung bis hin zum Straßen-Kinder-Projekt für Kinder bis 14 Jahre. Anlässlich des runden Geburtstags in diesem Jahr hatten die Gründungsmitglieder Ulrich Nolden und Helgard Weisse-Sunnus einen Blick zurück auf die Anfänge geworfen.Familienberatung in Köln-ChorweilerHervorgegangen ist der 1996 gegründete Verein aus der städtischen Familienberatung. Weisse-Sunnus war als Psychologin, Nolden als Kindertherapeut in der Zweigstelle in Chorweiler tätig – einem Stadtteil, der neben Armut und Sprachbarrieren weitere „spezielle Herausforderungen“ bot, wie sich Nolden erinnert. „Hier kommen Familien nicht aus eigenem Antrieb zur Beratung, anders als in mittelständisch geprägten Gegenden“, sagt er. Dafür jedoch konnten sie, „frei und unbehindert arbeiten, und Ideen entwickeln“, sagt Weisse-Sunnus, denn im damaligen Leiter der städtischen Familienberatung Jürgen Zimmermann-Höreth hatten sie einen wohlwollenden Fürsprecher. „Das lief immer ein wenig am Rande der Landesrichtlinien ab“, schmunzelt Zimmermann-Höreth, „aber Chorweiler lag mir immer schon sehr am Herzen“.Der Vereins Kindernöte e.V. veranstaltet auch eine Kinderstadt in den Sommerferien.Copyright: Inge SwolekNolden und Weisse-Sunnus konzipierten schließlich in Zusammenarbeit mit jugendlichen Freiwilligen das Straßen-Kinder-Projekt, bis heute eines der zentralen Angebote des Vereins. „Die Freiwilligen sind an öffentliche Orte gegangen, an denen sich für gewöhnlich Kinder aufhielten, und haben ihnen gesagt: Wir sind ab jetzt einmal in der Woche hier und spielen mit euch.“ Ein Angebot, dass die „Straßen-Kinder“ dankbar annahmen. Nolden hält soziale Gruppenarbeit für eine der besten Möglichkeiten, Kinder bei der Bewältigung ihrer Nöte zu unterstützen – gleichzeitig diente das Projekt als Hebel, um das Interesse der Eltern zu wecken. „Gerade Eltern mit anderen Nationalitäten waren eigentlich nur so zu erreichen“, meint Nolden. „Die möchten auch wissen, was machen die eigentlich mit meinem Kind? Dann kommen sie, um es sich selbst anzuschauen, und man kommt ins Gespräch“.Detlev Geiß war der Kinderarzt in ChorweilerDetlev Geiß, der jahrzehntelang die einzige Kinderarztpraxis in Chorweiler-Mitte führte, lieferte schließlich die Anregung, einen Förderverein für die Familienberatung zu gründen. Nolden, Weisse-Sunnus und Geiß übernahmen den Vorstand, in dem Weisse-Sunnus bis heute aktiv ist.Schnell entwickelte sich „Kindernöte“ über einen Förderverein hinaus: Binnen eines Jahres verfügten die Straßen-Kinder-Gruppen der einzelnen Stadtteile über feste Räumlichkeiten, weitere Angebote kamen hinzu. 2001 stieß Ingrid Hack zum Verein, die bis heute die Geschicke des Vereins als Geschäftsführerin maßgeblich prägt. Aus einer Straßen-Kinder-Gruppe für Roma-Kinder in der Merkenicher Causemannstraße, die keine Schule besuchten, entwickelte sich 2003 die „Roma-Schule“, ein erstes Angebot der Lernförderung. „Innerhalb von zwei Jahren besuchten alle eine reguläre Schule“, so Nolden. 2005 war „Kindernöte“ weiterhin an der Gründung des ersten Kölner Familienzentrums in der Kita Lebensbaumweg beteiligt.27 Jahre lang war der Verein in den Räumen der Familienberatung im fünften Stock der Florenzer Straße 20 ansässig – inzwischen hat er mit dem Detlev-Geiß-Haus in der Florenzer Straße 82 ein eigenes Domizil, das viele der Angebote unter einem Dach vereint. Ingrid Hack weiß, dass der Verein die Lebensläufe vieler Menschen in Chorweiler positiv beeinflussen konnte. „Beim Stadtteilfest vor Kurzem kam ein Mann mit seiner Familie an unseren Stand, ein selbstständiger Dachdeckermeister mit acht Beschäftigten“, erzählt sie. „Und er sagte: Hätte ich es euch nicht gegeben, wäre ich auf die schiefe Bahn geraten. Das dürften wir auch so zitieren.“ #### Unfall in Köln-Chorweiler: Sechsjähriger von E-Scooter erfasst und verletzt Ein tragischer Vorfall in Köln-Chorweiler: Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer flüchtete vor der Polizei und erfasste dabei einen sechsjährigen Jungen. Das Kind wurde verletzt in eine Klinik gebracht. #### Unfall in Köln: Auto in Feld in Blumenberg entdeckt – Polizei sucht nach verletztem Fahrer UpdateUnfall in KölnAuto in Feld in Blumenberg entdeckt – Polizei sucht nach verletztem Fahrer25.08.2025, 15:04 Uhr 2 minNach einem Unfall am Montagmorgen in Köln-Blumenberg sucht die Polizei nach dem Fahrer (Symbolfoto).Copyright: Julian Stratenschulte/dpaANZEIGEANZEIGEIn Köln-Blumenberg ist ein Pkw in einem Feld entdeckt worden. Die Polizei sucht nun nach dem Fahrer, der vermutlich verletzt ist.Am frühen Montagmorgen ist in einem Feld in Blumenberg im Kölner Norden ein beschädigter Pkw gefunden worden. Der Unfallort befindet sich nach Angaben der Polizei an der Mercatorstraße.Benachrichtigt wurde die Polizei kurz vor 5 Uhr von einem Busfahrer der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Offenbar war der Pkw auf der Mercatorstraße unterwegs und fuhr, statt in den Blumenbergsweg abzubiegen, geradeaus weiter über die Leitplanke ins Feld.Der Busfahrer hatte gegen 4.45 Uhr eine Motorhaube im Einmündungsbereich aufgefunden und eine massiv verbogene Leitplanke festgestellt. Auf dem dahinterliegenden Feld stand der stark beschädigte und verlassene Wagen.Das Verkehrsunfallaufnahmeteam Köln war im Einsatz und sicherte vor Ort die Spuren. Der Blumenbergsweg wurde für die Verkehrsunfallaufnahme gesperrt.Vom Fahrer oder von der Fahrerin des Schwarzen Audis fehlt jede SpurVom Fahrer oder von der Fahrerin des Wagens, eines schwarzen Audis A3 mit Unnaer Kennzeichen, fehlt bislang jede Spur. Die Front des Fahrzeugs ist massiv beschädigt, es wurden auch Blutspuren gefunden. Daher gehen die Einsatzkräfte davon aus, dass die Person verletzt ist. Es wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet, auch mit Hilfe eines Hubschraubers und eines Spürhundes. Die Ermittlungen dauern an.Am Vormittag gab es zudem einen ersten Verdacht. „Zurzeit wird geprüft, ob das Fahrzeug vor dem Unfall im Stadtteil Longerich entwendet wurde“, so ein Polizeisprecher. Der Verdacht hat sich inzwischen bestätigt, der Polizei liegt eine Diebstahlsanzeige für den Audi A3 vor.Die Kölner Polizei hofft auf Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise zum flüchtigen Fahrer oder der Fahrerin sowie zum Unfallgeschehen unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de (red) #### Unfall in Richtung Köln: Motorradfahrer fährt in Mercedes – A57 wieder frei UpdateUnfall in Richtung KölnMotorradfahrer fährt in Mercedes – A57 wieder frei02.06.2025, 06:35 UhrLesezeit 1 MinuteAuf der A57 Höhe Köln-Worringen ist ein Motorradfahrer am Sonntag (1. Juni 2025) schwer verletzt worden. Hier ein Symbolfoto aus 2023. Copyright: picture alliance/dpa/Bludau FotoANZEIGE ANZEIGE Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 36-Jährigen in eine Klinik. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 57 hat der 36 Jahre alte Fahrer einer Harley Davidson am Sonntagmittag (1. Juni) schwere Verletzungen erlitten. Der Motorradfahrer war gegen 12.40 Uhr zusammen mit zwei weiteren Motorradfahrern in Richtung Köln unterwegs, als es zu dem Unfall kam.Motorradfahrer kollidiert mit langsam fahrendem AutoZwischen den Anschlussstellen Köln-Worringen und Köln-Chorweiler fuhr der Harley-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nahezu ungebremst in das Heck eines langsam vorausfahrenden Mercedes. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 36-Jährigen in eine Klinik.Die drei Insassen in dem Mercedes (Fahrer: 27) sowie die beiden anderen Motorradfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.Alles zum Thema Bundesautobahn 57A57 in Richtung Köln komplett gesperrtDie Polizei sperrte die A57 in Fahrtrichtung Köln komplett für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Worringen abgeleitet. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte die Spuren vor Ort. Gegen 17.30 wurde die Sperrung dann aufgehoben. Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern und Ermittlerinnen des Verkehrskommissariats 2 zu melden. (red)Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier. #### Unfall in Worringen: Autofahrer flüchtet nach Kollision mit Fußgängerin In Köln-Worringen kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin verletzt wurde. Der Fahrer flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen. #### Ungewöhnliche Werbeaktion: Förderkreis Worringer Karneval setzt auf Rezept im Briefkasten Ungewöhnliche WerbeaktionFörderkreis Worringer Karneval setzt auf Rezept im BriefkastenVon Roland Meurer22.02.2025, 15:39 UhrLesezeit 2 MinutenPrinz Markus II. im Rosenmontagszug Worringen 2024.Copyright: Roland MeurerANZEIGEDer Förderkreis Worringer Karneval wirbt mit einer kreativen Idee um neue Mitglieder und Spenden zur Finanzierung zukünftiger Veranstaltungen.Einfach, schnell, leicht und lecker. Üppig illustrierte Back- und Kochrezepte finden sich fast überall – in unzähligen Büchern, Magazinen, im Internet oder wie in Worringen: im Hausbriefkasten. Mit einer ungewöhnlichen Rezeptidee wirbt der Förderkreis Worringer Karneval aktuell um neue Mitglieder und Spenden.„Für einen schönen Worringer Karneval“ ist auf den rund 5000 weiß-gelben Flyern zu lesen, die der Förderkreis, der seit seiner Gründung 2003 dem Festkomitee Worringer Karneval angehört, an Worringer Haushalte verteilte, auf karnevalistischen Sitzungen auslegte oder in Sessionsschriften und Liederheften abdruckte.„Rezeptidee“ des Förderkreises Worringer KarnevalDabei ist die Zutatenliste für das karnevalistische Rezept recht kurz. Benötigt werden nur ein Handy (um einen QR-Code für den Antrag einzuscannen), ein paar persönliche Daten und 30 Euro Jahresbeitrag. Hintergrund der Werbeaktion sei es, den Förderkreis neben den bereits bestehenden Förderern und Sponsoren aus Industrie und Handel breiter aufzustellen, erklärt Komitee-Geschäftsführer Thomas Schönenberg. „Wir müssen uns weiterentwickeln, um auch künftig die Finanzierung von Veranstaltungen im Worringer Karneval zu sichern.“Der Bundestambourcorps Frisch Auf im Worringer ZugCopyright: Roland MeurerDazu zählen unter anderem die Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht sowie die drei Worringer Karnevalsumzüge (Fackelzug am Karnevalssamstag, Kinderzug am Karnevalssonntag und der Rosenmontagszug). Aktuell seien die Veranstaltungen nicht gefährdet. „Doch langfristig müssen wir die Mittel dafür zusammen bekommen.“Für den diesjährigen Rosenmontagszug konnte der Förderverein zwölf Musikkapellen mit etwa 240 Musikern verpflichten. „Die Kosten pro Musikzug liegen dabei zwischen 800 und 2500 Euro“, sagt Schönenberg. Dennoch: ein Veedelszoch ohne Livemusik? „Undenkbar“, findet auch Stephan Güsgen, Schatzmeister des Fördervereins.Aber auch die Tanzcorps der Worringer Karnevalsgesellschaften profitieren von der Unterstützung durch den Förderkreis. Einige Tanzgruppen proben nicht nur zur Karnevalszeit, sondern das ganze Jahr. „Wir organisieren dann für die Gruppen die entsprechenden Probenräume“, betont Schönenberg.Einen ersten Teilerfolg konnte der Förderkreis bereits im letzten Jahr verbuchen. An einem Stand auf der Worringer Kirmes warben die Karnevalisten in kurzer Zeit mehr als 30 neue Mitglieder an. „Mit dessen Beiträgen können wir wieder eine Musikkapelle im Rosenmontagszug finanzieren“, freut sich Thomas Schönenberg.www.festkomitee-worringer-karneval.de #### Unzureichende Infrastruktur: Nutzer der Haltestelle Worringen werden im Regen stehen gelassen Auch für Pulheimer stellt der Bahnhof Worringen die wichtigste Anbindung an den ÖPNV dar – doch die REVG-Haltestelle bietet keinerlei Komfort. #### Veedelsbeirat Lindweiler | 28.11.2024 - 14:00 (Sitzung VBL/0016/2024) Toggle navigation 16. öffentliche Sitzung des Veedelsbeirates Lindweiler - 28.11.2024 - 14:00 - Am – im Namen des Veedelsbeirates – gepflanzten Baum (Standort: Erbacher Weg, gegenüber Hausnr. 3). Danach im Saal des Lino Club, Unnauer Weg 96a, 50767 Köln. Sollte der Baum nicht gepflanzt werden können, beginnt die Sitzung um 14 Uhr im Lino Club. SitzungVBL/0016/2024 GremiumVeedelsbeirat Lindweiler RaumAm – im Namen des Veedelsbeirates – gepflanzten Baum (Standort: Erbacher Weg, gegenüber Hausnr. 3). Danach im Saal des Lino Club, Unnauer Weg 96a, 50767 Köln. Sollte der Baum nicht gepflanzt werden können, beginnt die Sitzung um 14 Uhr im Lino Club. Zeit14:00 EIEinladung TOTagesordnung Ö 1Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung Ö 2Verabschiedung der Niederschrift der letzten Sitzung Ö 3Fragen und Anregungen aus der Bürgerschaft Ö 4Beantwortung offener Fragen aus vorangegangenen Sitzungen Ö 5Beschlussvorlagen Ö 6Anfragen Ö 6.1Schriftliche Anfragen Ö 6.2Mündliche Anfragen Ö 7Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes Ö 7.1Aktuelle Projektsachstände Ö 7.2Vorstellung abgeschlossener Projekte aus dem Verfügungsfonds Ö 8Anträge aus dem Verfügungsfonds Ö 9Fragen und Anregungen aus der Bürgerschaft Ö 10Mitteilungen Ö 10.1Mitteilungen der Verwaltung Ö 10.2Mitteilungen aus Lindweiler Ö 10.3Mitteilungen des Vorsitzenden #### Veedelscafé im LiBützje wird zum ersten öffentlichen kostenlosen Cooling-Raum in Lindweiler Bürgerverein Lindweiler e.V. Bürgerverein Lindweiler lädt am 18. Juni zum Abkühlen, Verweilen und Begegnen ein – ohne Verzehrzwang Köln-Lindweiler. Angesichts der großen Hitzewelle öffnet der Bürgerverein Lindweiler e.V. sein Veedelscafé am Donnerstag, 18. Juni 2026, von 14:00 bis 18:00 Uhr nicht nur als beliebten Treffpunkt im Veedel, sondern gleichzeitig auch als ersten öffentlichen kostenlosen Cooling-Raum. Im LiBützje, Marienberger Weg 19, 50767 Köln, sind besonders Rentnerinnen und Rentner, Seniorinnen und Senioren sowie alle Menschen aus Lindweiler und der Stadt herzlich eingeladen, einfach vorbeizukommen, sich auszuruhen und abzukühlen. Der Aufenthalt ist kostenlos. Es gibt ausdrücklich keinen Verzehrzwang. „Gerade ältere Menschen leiden besonders unter großer Hitze. Deshalb möchten wir unkompliziert einen kühlen, sicheren und freundlichen Ort anbieten, an dem man sich für eine Weile aufhalten und durchatmen kann“, so der Bürgerverein Lindweiler. Wer möchte, kann das Angebot des Veedelscafés natürlich wie gewohnt genießen: Es gibt frische Waffeln, Eis, Kuchen und Getränke. Im Mittelpunkt steht aber vor allem eines: ein offener Ort für Begegnung, Erholung und Abkühlung – aus dem Veedel, für das Veedel. Der Bürgerverein Lindweiler freut sich über alle Gäste. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termin: Donnerstag, 18. Juni 2026Uhrzeit: 14:00 bis 18:00 UhrOrt: LiBützje, Marienberger Weg 19, 50767 KölnEintritt / Aufenthalt: kostenlos, kein Verzehrzwang   Beitragsnavigation Lindweiler feiert den Sommer – seid dabei am 13.06.! #### VEEDELSSCAFÉ findet dieses Mal erstmals an einem DONNERSTAG statt Bürgerverein Lindweiler e.V. Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn, liebe Freunde des Libützje, es ist wieder so weit – und diesmal mit einer Besonderheit! Wir laden euch herzlich ein zu einem Nachmittag voller Gemütlichkeit und Gemeinschaft. 👉 Wichtig: Unser VEEDELSSCAFÉ findet dieses Mal erstmals an einem DONNERSTAG statt! Wann? Donnerstag, 21.05.2026 | 15:00 – 18:00 Uhr Wo? Im Libützje Hereinspaziert zum VEEDELSSCAFÉ… Quelle #### Ver.di-Stadtverwaltung Köln über den Ablauf des Ratsbürgerentscheides Ver.di-Stadtverwaltung Köln über den Ablauf des Ratsbürgerentscheides Quelle: Screenshot Ver.di Die Berichte über den Ablauf des Ratsbürgerentscheids zur Bewerbung für die Olympischen Spiele haben bei ver.di in Köln für Irritationen gesorgt. Abstimmungen wie diese, aber auch grundsätzlich die tägliche Arbeit in der Kommunalverwaltung sind zentrale Orte gelebter Demokratie – hier erleben die Bürger*innen unmittelbar, ob staatliches Handeln funktioniert. Umso gravierender ist es, wenn organisatorische Mängel dieses Vertrauen beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, dass die Organisation und die Abläufe reibungslos funktionieren. Vor diesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass die Auszählung der Stimmen offenbar unter schwierigen Bedingungen stattfinden musste. Hier klicken, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen. Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Instagram. Inhalt von Instagram immer anzeigen Nach der Berichterstattung, welche sich auch mit der Einschätzung von ver.di deckt, waren zu wenige Wahlhelfer*innen in zu beengten Räumen im Einsatz – trotz einer absehbar hohen Beteiligung der Abstimmung. Mit Blick auf die geplanten Personaleinsparungen in der Stadtverwaltung erfüllt uns aus gewerkschaftlicher Sicht diese Entwicklung mit Sorge und wir betrachten diese als besonders kritisch. Sie unterstreicht, wie entscheidend eine realistische Ressourcenplanung für das Funktionieren demokratischer Prozesse ist. Das trifft nicht nur die Beschäftigten, die freiwilligen Wahlhelfer*innen, sondern letztlich auch die Bürger*innen.Wir erwarten, dass die gemachten Erfahrungen sorgfältig und konsequent ausgewertet werden und in konkrete Verbesserungen für zukünftige Wahlen einfließen. Gleichzeitig erwarten wir auch den Blick für die notwendige Aufgabenkritik im Zusammenhang mit den geplanten Einsparungen beim Personal zu schärfen. Ebenso braucht es eine ehrliche politische Debatte darüber, welche Aufgaben unter den Bedingungen geringer werdenden Personalressourcen noch verlässlich erfüllt werden können. Klar ist: Nur eine Verwaltung, die leistungsfähig und handlungsfähig bleibt, kann das Vertrauen in staatliches Handeln und in die (kommunale) Demokratie dauerhaft sichern Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Verbietet süchtig machende Feeds – nicht Social Media Es wird derzeit viel über Social-Media-Verbote diskutiert. Besonders Kinder und Jugendliche stehen dabei im Mittelpunkt. Die Sorge ist verständlich: Viele Plattformen sind nicht einfach digitale Treffpunkte, sondern hochoptimierte Aufmerksamkeitsmaschinen. Sie zeigen uns nicht neutral, was unsere Freunde, Vereine, Parteien, Medien oder Lieblingskünstler veröffentlichen. Sie zeigen uns vor allem das, was uns möglichst lange auf dem Bildschirm hält. Deshalb greift ein pauschales Social-Media-Verbot zu kurz. Sinnvoller wäre ein anderer Ansatz: Verbietet süchtig machende Feeds. Denn nicht der Zugang zu sozialen Netzwerken ist das eigentliche Problem. Das Problem sind algorithmische Systeme, die auf maximale Verweildauer, maximale Reaktion und maximale emotionale Erregung optimiert sind. Diese Systeme lernen, worauf wir anspringen. Sie merken, was uns wütend macht, was uns Angst macht, was uns triggert, was uns noch ein Video, noch einen Kommentar, noch eine Diskussion, noch eine Empörung weiterziehen lässt. Das ist kein Zufall. Das ist Geschäftsmodell. Ein sozialer Feed könnte auch ganz anders funktionieren. Er könnte einfach Beiträge von Menschen und Seiten anzeigen, denen man folgt – sortiert nach Uhrzeit. Was neu ist, steht oben. Was älter ist, rutscht nach unten. Keine künstliche Dramatisierung. Kein „Das musst du unbedingt noch sehen“. Kein endloses Hineinschieben in fremde Inhalte, die nur deshalb auftauchen, weil sie besonders gut provozieren. Natürlich wäre auch ein chronologischer Feed nicht perfekt. Auch dort gäbe es Streit, Unsinn, Übertreibung und schlechte Beiträge. Aber der entscheidende Unterschied wäre: Die Plattform würde diese Dinge nicht mehr systematisch belohnen und verstärken. Genau hier liegt ein Kernproblem unserer politischen Debatte. Viele Menschen spüren seit Jahren, dass der Ton rauer geworden ist. Diskussionen werden schneller aggressiv. Gegner werden nicht mehr als Menschen mit anderer Meinung gesehen, sondern als Feinde. Komplexe Fragen werden auf Schlagworte reduziert. Wer differenziert, geht unter. Wer empört, gewinnt Reichweite. Das liegt nicht nur an Social Media. Aber Social Media verstärkt es massiv. Wenn ein Algorithmus lernt, dass Wut besser funktioniert als Sachlichkeit, dann wird er Wut bevorzugen. Wenn Beleidigungen mehr Kommentare erzeugen als Argumente, dann werden Beleidigungen sichtbarer. Wenn extreme Positionen länger fesseln als abgewogene Einschätzungen, dann werden extreme Positionen nach vorne gespült. So entsteht eine digitale Öffentlichkeit, in der nicht das beste Argument gewinnt, sondern der stärkste Reiz. Das verändert auch die Politik. Politikerinnen und Politiker lernen, welche Art von Auftritt Aufmerksamkeit bringt. Medien lernen, welche Überschriften geklickt werden. Nutzerinnen und Nutzer lernen, dass Zuspitzung mehr Wirkung hat als Fairness. Am Ende stehen sich Lager gegenüber, die kaum noch miteinander sprechen, sondern übereinander herfallen. Wer die Verrohung der politischen Debatte ernsthaft reduzieren will, muss deshalb auch über die Architektur der Plattformen sprechen. Nicht nur über einzelne Inhalte. Nicht nur über einzelne Nutzer. Nicht nur über „Hass im Netz“. Sondern über die technischen Systeme, die Hass, Angst, Spott und Empörung ständig nach oben sortieren. Ein Verbot süchtig machender Feeds wäre kein Angriff auf Meinungsfreiheit. Im Gegenteil: Es könnte die Meinungsfreiheit wieder stärken. Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass private Plattformen mit psychologisch optimierten Systemen entscheiden sollten, welche Inhalte millionenfach verstärkt werden. Jeder dürfte weiterhin posten, kommentieren, diskutieren und sich informieren. Aber die Plattformen dürften nicht mehr automatisch das Lauteste, Wütendste und Aufreizendste bevorzugen. Das wäre ein wichtiger Unterschied. Niemand fordert, dass Menschen nur noch harmlose Katzenbilder sehen dürfen. Niemand muss politische Debatten weichspülen. Streit gehört zur Demokratie. Harte Kritik gehört zur Demokratie. Auch unbequeme Meinungen gehören zur Demokratie. Aber Demokratie braucht eine Öffentlichkeit, in der Argumente überhaupt noch eine Chance haben. Eine Öffentlichkeit, die nicht dauerhaft auf Erregung gestellt ist. Deshalb sollte der Standard auf Social Media einfach sein: chronologisch, transparent, nicht süchtig machend. Wer einem Account folgt, sieht dessen Beiträge. Wer sucht, findet Inhalte. Wer diskutieren will, kann diskutieren. Aber die Plattform darf nicht heimlich im Hintergrund berechnen, mit welcher Mischung aus Empörung, Angst, Neugier und Bestätigung sie den Nutzer am längsten festhält. Besonders bei Kindern und Jugendlichen sollte das konsequent gelten. Für Minderjährige sollten personalisierte Empfehlungsfeeds, endlose Kurzvideo-Schleifen, manipulative Benachrichtigungen und suchtfördernde Designelemente nicht erlaubt sein. Jugendliche brauchen Zugang zu Informationen, Austausch und digitaler Teilhabe. Aber sie brauchen keinen Algorithmus, der ihre Aufmerksamkeit wie eine Ressource ausbeutet. Für Erwachsene könnte man personalisierte Empfehlungen zulassen – aber nur freiwillig, klar gekennzeichnet und jederzeit abschaltbar. Der Normalzustand darf nicht Manipulation sein. Der Normalzustand muss Kontrolle durch den Nutzer sein. Dazu gehören auch Regeln, die überprüfbar sind. Plattformen dürfen nicht einfach behaupten, ihre Systeme seien harmlos. Es braucht unabhängige Prüfungen, echte Transparenz und klare Grenzen. Wenn ein Unternehmen Milliarden damit verdient, Menschen möglichst lange an den Bildschirm zu binden, dann reicht freiwillige Selbstverpflichtung nicht aus. Die Debatte über Social Media darf nicht bei der einfachen Forderung „verbieten oder erlauben“ stehen bleiben. Das ist zu grob. Wir müssen genauer hinschauen. Social Media kann verbinden, informieren, mobilisieren und demokratische Teilhabe erleichtern. Gleichzeitig können dieselben Plattformen süchtig machen, polarisieren und die politische Kultur vergiften. Die Lösung liegt deshalb nicht darin, den digitalen öffentlichen Raum einfach abzuschalten. Die Lösung liegt darin, ihn anders zu bauen. Wir verbieten ja auch nicht den Straßenverkehr, nur weil Raserei gefährlich ist. Wir setzen Regeln: Tempolimits, Sicherheitsgurte, Ampeln, Kontrollen. Genau so brauchen wir Regeln für digitale Plattformen. Nicht gegen Kommunikation. Sondern gegen manipulative Systeme, die aus menschlicher Schwäche Profit schlagen. Der richtige Satz lautet daher nicht: „Verbietet Social Media.“ Der richtige Satz lautet: Verbietet süchtig machende Feeds. Das wäre ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung im Netz. Und vielleicht auch ein Schritt zurück zu einer politischen Debatte, in der nicht die größte Empörung zählt, sondern wieder das bessere Argument. #### Vergesellschaftung als Transformationsstrategie Ob die sozial-ökologische Transformation gelingt, entscheidet sich auch an der Frage von Eigentum und Demokratie auf dem Wohnungsmarkt – der kein Markt wie jeder andere ist. Ein Beitrag von Rabea Berfelde. Hier weiter lesen... #### Verhärtete Fronten: Von Kanal-Überschwemmung betroffene Kölner fühlen sich „abgefertigt“ Verhärtete FrontenVon Kanal-Überschwemmung betroffene Kölner fühlen sich „abgefertigt“Von Christopher Dröge25.07.2025, 03:36 Uhr 3 minDrei benachbarte Grundstücke in der Ringstraße waren von der Überschwemmung betroffen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEEine Verstopfung des Vorflutkanals hatte drei Wohnhäuser in Esch unter Wasser gesetzt – bis heute bleiben die Bewohner auf ihren Kosten sitzen.Das Letzte, was man sich wünscht, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt, ist, die Feuerwehr in der eigenen Einfahrt stehen zu sehen. Genau das mussten jedoch Markus D. und Sarah W. (Namen von der Red. geändert) erleben, als sie am Abend des 21. Mai 2024 vor ihrem Haus in der Ringstraße vorfuhren: Der offene Vorflutkanal, der direkt hinter ihrem Grundstück verläuft, war übergelaufen und hatte ihres sowie zwei benachbarte Grundstücke überflutet.Die Wassermassen hatten das Kellerfenster ihres Hauses aufgedrückt und das Untergeschoss hüfthoch unter Wasser gesetzt: Möbel, Hausrat, technische Geräte und weiteres Inventar waren den Fluten zum Opfer gefallen, der Schaden beläuft sich auf gut 75.000 Euro. Warum aber war der Kanal in Köln-Esch überhaupt übergelaufen?Hinzu kamen Schäden an der Heizung und an den nun wieder durchfeuchteten Kellerwänden, dabei war die Sanierung der Räume nach den Schäden durch das Hochwasser vom Juli 2021 gerade erst überstanden. Warum aber war der Kanal überhaupt übergelaufen?Alles zum Thema Hochwasser, Überschwemmung und FlutD. sieht den Grund in „monatelanger Nichtwartung“ des Kanals, durch den dieser komplett zugewuchert gewesen sei – ein Mitarbeiter der zuständigen Stadtentwässerungsbetriebe (Steb), der die Situation am folgenden Tag begutachtete, habe ihm dies bestätigt und das Verschleppen der Wartung als „grob fahrlässig“ bezeichnet, so seine Aussage. Die Steb gaben darüber hinaus gegenüber den Geschädigten an, dass der Vorfluter nach der Überflutung neben weiteren Maßnahmen zwei Mal von Bewuchs befreit und dass dort abgelagerter „grober Sperrmüll“ entsorgt worden sei.Hier hatte sich das Wasser des Vorflutkanals im Mai 2024 gestaut - bis es überlief.Copyright: Christopher DrögeDie Stadt Köln, die als Eigenversicherer für die Steb fungiert, hatte sich zunächst entgegenkommend gezeigt und in Aussicht gestellt, für die Schäden aufzukommen. Dann jedoch zog sich die Korrespondenz zwischen den Geschädigten und dem Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen über sechs Monate hin und endete mit der für D. völlig unverständlichen Ablehnung der Schadensregulierung. Begehungen des Vorflutkanals hätten 2024 keine Besonderheiten gezeigt, so die Begründung des Amts, auch der genannte Sperrmüll sei bei einer Inspektion im Mai 2024 noch nicht vorgefunden worden.Das Ablagern des Sperrmülls wertete das Amt deswegen als Vandalismusschaden, der nicht den Steb angelastet werden könne. In einem telefonischen Gespräch zwischen B. und einer Mitarbeiterin des Amtes habe diese außerdem auf ein „Starkregenereignis“ verwiesen, vor dem an dem betreffenden Tag gewarnt worden sei.Betroffene Eigentümer aus Köln-Esch legten Einspruch einD. legte unverzüglich Einspruch ein und bezeichnet die Begründung des Amts als „grotesk“. Der verwahrloste Zustand des Vorfluters sei schließlich von einem Mitarbeiter der Steb bestätigt worden, auch könne keine Rede von einem „Starkregenereignis“ sein. „Wir haben eigens die Wetterdaten des 21. Mai 2024 eingesehen“, sagt er, „es hatte zwar geregnet, aber der Starkregen, vor dem gewarnt wurde, ist an diesem Tag nicht eingetreten.“ Tatsächlich ist für den genannten Tag und Esch eine Niederschlagsmenge von 2,4 Litern pro Quadratmeter verzeichnet, die damit weit unter den 17,1 Litern pro Quadratmeter bleibt, die als Untergrenze für Starkregen definiert wird.Trotz des Widerspruchs blieb das Amt bei seiner Entscheidung – bis heute, mehr als ein Jahr nach dem Unglück, bleiben D. und W. auf dem Schaden sitzen, die Kellerräume sind nach wie vor ungenutzt. „An die Situation haben wir uns mehr oder weniger gewöhnt, aber ich finde es immer noch wahnsinnig dreist, wie wir da abgefertigt wurden“, sagt D. Nun lassen sich D. und W. von einem Anwalt vertreten, eine Klage ist in Vorbereitung. Die beiden betroffenen Nachbarparteien erwägen, sich einer Sammelklage anzuschließen.Angesichts des sich abzeichnenden Rechtsstreits hatten sowohl Stadt Köln als auch Steb von inhaltlichen Stellungnahmen abgesehen. „Das Vorgehen der Stadt ist mir unverständlich“, meint D. „Riskiert man lieber eine Klage, als sich mit der Sache auseinanderzusetzen? Dieser Umgang mit den Bürgern ist sehr fragwürdig.“ #### Verhärtete Fronten: Von Kanal-Überschwemmung betroffene Kölner fühlen sich von Stadt „abgefertigt“ Verhärtete FrontenVon Kanal-Überschwemmung betroffene Kölner fühlen sich von Stadt „abgefertigt“Von Christopher Dröge23.07.2025, 10:36 Uhr 3 minDrei benachbarte Grundstücke in der Ringstraße waren von der Überschwemmung betroffen.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEANZEIGEEine Verstopfung des Vorflutkanals hatte drei Wohnhäuser in Esch unter Wasser gesetzt – bis heute bleiben die Bewohner auf ihren Kosten sitzen.Das Letzte, was man sich wünscht, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt, ist, die Feuerwehr in der eigenen Einfahrt stehen zu sehen. Genau das mussten jedoch Markus D. und Sarah W. (Namen von der Red. geändert) erleben, als sie am Abend des 21. Mai 2024 vor ihrem Haus in der Ringstraße vorfuhren: Der offene Vorflutkanal, der direkt hinter ihrem Grundstück verläuft, war übergelaufen und hatte ihres sowie zwei benachbarte Grundstücke überflutet.Die Wassermassen hatten das Kellerfenster ihres Hauses aufgedrückt und das Untergeschoss hüfthoch unter Wasser gesetzt: Möbel, Hausrat, technische Geräte und weiteres Inventar waren den Fluten zum Opfer gefallen, der Schaden beläuft sich auf gut 75.000 Euro. Warum aber war der Kanal in Köln-Esch überhaupt übergelaufen?Hinzu kamen Schäden an der Heizung und an den nun wieder durchfeuchteten Kellerwänden, dabei war die Sanierung der Räume nach den Schäden durch das Hochwasser vom Juli 2021 gerade erst überstanden. Warum aber war der Kanal überhaupt übergelaufen?Alles zum Thema Hochwasser, Überschwemmung und FlutD. sieht den Grund in „monatelanger Nichtwartung“ des Kanals, durch den dieser komplett zugewuchert gewesen sei – ein Mitarbeiter der zuständigen Stadtentwässerungsbetriebe (Steb), der die Situation am folgenden Tag begutachtete, habe ihm dies bestätigt und das Verschleppen der Wartung als „grob fahrlässig“ bezeichnet, so seine Aussage. Die Steb gaben darüber hinaus gegenüber den Geschädigten an, dass der Vorfluter nach der Überflutung neben weiteren Maßnahmen zwei Mal von Bewuchs befreit und dass dort abgelagerter „grober Sperrmüll“ entsorgt worden sei.Hier hatte sich das Wasser des Vorflutkanals im Mai 2024 gestaut - bis es überlief.Copyright: Christopher DrögeDie Stadt Köln, die als Eigenversicherer für die Steb fungiert, hatte sich zunächst entgegenkommend gezeigt und in Aussicht gestellt, für die Schäden aufzukommen. Dann jedoch zog sich die Korrespondenz zwischen den Geschädigten und dem Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen über sechs Monate hin und endete mit der für D. völlig unverständlichen Ablehnung der Schadensregulierung. Begehungen des Vorflutkanals hätten 2024 keine Besonderheiten gezeigt, so die Begründung des Amts, auch der genannte Sperrmüll sei bei einer Inspektion im Mai 2024 noch nicht vorgefunden worden.Das Ablagern des Sperrmülls wertete das Amt deswegen als Vandalismusschaden, der nicht den Steb angelastet werden könne. In einem telefonischen Gespräch zwischen B. und einer Mitarbeiterin des Amtes habe diese außerdem auf ein „Starkregenereignis“ verwiesen, vor dem an dem betreffenden Tag gewarnt worden sei.Betroffene Eigentümer aus Köln-Esch legten Einspruch einD. legte unverzüglich Einspruch ein und bezeichnet die Begründung des Amts als „grotesk“. Der verwahrloste Zustand des Vorfluters sei schließlich von einem Mitarbeiter der Steb bestätigt worden, auch könne keine Rede von einem „Starkregenereignis“ sein. „Wir haben eigens die Wetterdaten des 21. Mai 2024 eingesehen“, sagt er, „es hatte zwar geregnet, aber der Starkregen, vor dem gewarnt wurde, ist an diesem Tag nicht eingetreten.“ Tatsächlich ist für den genannten Tag und Esch eine Niederschlagsmenge von 2,4 Litern pro Quadratmeter verzeichnet, die damit weit unter den 17,1 Litern pro Quadratmeter bleibt, die als Untergrenze für Starkregen definiert wird.Trotz des Widerspruchs blieb das Amt bei seiner Entscheidung – bis heute, mehr als ein Jahr nach dem Unglück, bleiben D. und W. auf dem Schaden sitzen, die Kellerräume sind nach wie vor ungenutzt. „An die Situation haben wir uns mehr oder weniger gewöhnt, aber ich finde es immer noch wahnsinnig dreist, wie wir da abgefertigt wurden“, sagt D. Nun lassen sich D. und W. von einem Anwalt vertreten, eine Klage ist in Vorbereitung. Die beiden betroffenen Nachbarparteien erwägen, sich einer Sammelklage anzuschließen.Angesichts des sich abzeichnenden Rechtsstreits hatten sowohl Stadt Köln als auch Steb von inhaltlichen Stellungnahmen abgesehen. „Das Vorgehen der Stadt ist mir unverständlich“, meint D. „Riskiert man lieber eine Klage, als sich mit der Sache auseinanderzusetzen? Dieser Umgang mit den Bürgern ist sehr fragwürdig.“ #### Verkehr in Worringen: Bauarbeiten an der B9 führen zu Staus auf Seitenstraßen Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der Grünen, machte auf ein anderes Problem aufmerksam: „An der Bruchstraße wurden beim Anbringen der Umleitungsmarkierungen Seitenbegrenzungen entfernt“, machte er geltend, „wer dort mit dem Fahrrad entlangfährt, kann schwer stürzen“, sagt er. Gerhard Wolff (SPD), selbst Worringer, berichtete, dass es im Lievergesberg abends gar zu Stau komme. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Inan Gökpinar seinerseits hielt die Kompensation für wegfallende Parkplätze für nicht ausreichend. „Die Situation ist absolut dramatisch, die Leute kämpfen regelrecht um Parkplätze“, sagte er. Norbert Schott, Fraktionsvorsitzender der CDU, sah „die ganze Info-Politik kritisch. Es sind im laufenden Verfahren Änderungen gemacht worden, die nicht an alle Haushalte kommuniziert wurden“. Und Stuhlweißenburg wollte wissen: „Können Sie zusagen, dass es bei den jeweils sieben Monaten Bauzeit bleibt und sie nicht überziehen werden?“Eine Garantie mochte Kuyumcu nicht abgeben. „Es können immer unvorhergesehene Dinge geschehen, die zu Verzögerungen führen“, sagte er. „Aber wir werden versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, das kann ich fest zusagen.“ #### Versunkene Kosten bei Bauprojekten vermeiden Versunkene Kosten bei Bauprojekten vermeiden 12. Mai 2026 Köln, den 12.05.2026 – Die Volt-Fraktion setzt sich für eine bessere Steuerung und nachvollziehbare Priorisierung der Kölner Bauprojekte ein. Mit einem Änderungsantrag (AN/0801/2026) hatte die Volt-Fraktion im Finanzausschuss am 11.05. eine regelmäßige politische Einbindung, verbindliche Informationswege sowie klare Regeln für den Umgang mit extremen Kostensteigerungen gefordert. Kernforderungen: regelmäßige und strukturierte Beteiligung der Politik am Priorisierungsprozess verpflichtende Information über Beschlüsse des Lenkungskreises bei Kostensteigerungen klare Kriterien für Weiterführung, alternative Nutzung oder Abbruch von Projekten mit extremen Kostensteigerungen „Wir brauchen transparente Prozesse und klare Leitplanken, damit der Rat fundierte Entscheidungen treffen kann und die Stadt finanziell handlungsfähig bleibt. Nur so verhindern wir, dass Projekte aus falsch verstandener Pflicht weitergeführt werden und wir in die Falle versunkener Kosten tappen.“ Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt-Fraktion #### Volkhoven/Weiler: Bau der Ampel an der Mercatorstraße soll im Sommer beginnen Die Ampel soll das Neubaugebiet am Damiansweg mit Chorweiler-Nord verbinden und den Zugang zum Einzelhandel erleichtern. #### Volt begrüßt starkes überparteiliches Zeichen für Europa in Köln Köln, 30. März 2026 – Volt begrüßt die Kundgebung des Bündnisses We Are Europe am vergangenen Samstag in Köln als starkes und ermutigendes Signal für ein handlungsfähiges, demokratisches und geeintes Europa. Vor dem Kölner Dom kamen zahlreiche Menschen aus Zivilgesellschaft und demokratischen Parteien zusammen, um gemeinsam für die Zukunft der Europäischen Union einzustehen. Grundlage dieser Mitteilung ist die vorliegende Pressemitteilung zur Aktion. 3. Apr 2026 Besonders wertvoll war aus Sicht von Volt, dass in Köln ein seltenes überparteiliches Bild entstanden ist. Vertreter von CDU und JU, Grünen, SPD und Jusos, ONE sowie Volt standen gemeinsam auf der Bühne und machten deutlich, dass der Einsatz für Europa dort besonders stark ist, wo unterschiedliche politische Hintergründe nicht trennen, sondern in einer gemeinsamen demokratischen Verantwortung zusammenführen.Für Volt NRW sprach Co-Vorsitzende Nancy Meyer auf der Kundgebung. Sie betonte die konkrete Bedeutung europäischer Freiheit im Alltag und warb dafür, dem Wiederaufleben von Abschottung und nationalem Denken entschlossen entgegenzutreten. Gerade in einer Zeit, in der Europa von außen unter Druck gerät und von innen herausgefordert wird, braucht es aus Sicht von Volt mehr Zusammenarbeit, mehr demokratische Handlungsfähigkeit und mehr Mut zu gemeinsamen europäischen Antworten.Zugleich unterstreicht Volt ausdrücklich den überparteilichen Charakter des Bündnisses We Are Europe. Die Stärke der Kundgebung lag gerade darin, dass die Bewegung aus ihrer Vielfalt und Unabhängigkeit heraus gewirkt hat. Deshalb ist es für Volt wichtig, dass alle beteiligten Redner und Organisationen im Zusammenhang mit der Aktion gleichermaßen sichtbar bleiben und der Fokus auf dem gemeinsamen europäischen Anliegen liegt.Organisiert wurde die Kölner Kundgebung von Benjamin Cannau, der als Kölner Organisator der Veranstaltung maßgeblich zum Gelingen beigetragen hat. Dieses persönliche Engagement verdient besondere Anerkennung, weil in die Vorbereitung und Mobilisierung viel ehrenamtliche Arbeit geflossen ist.Die Kundgebung in Köln war Teil einer europaweiten Mobilisierung in 17 Städten. Für Volt zeigt diese Bewegung, dass die proeuropäische Mehrheit sichtbar, entschlossen und bereit ist, sich öffentlich einzubringen. Mit Blick auf den Europatag am 9. Mai unterstützt Volt daher auch die nächste gemeinsame Mobilisierung und setzt weiterhin auf ein starkes, souveränes und demokratisches Europa. #### Volt Europa to Elect New Leadership at General Assembly in Bratislava June 13/14 BRATISLAVA, SLOVAKIA — June 4, 2026 — Volt Europa, the first pan-European political party, will host its General Assembly (GA) in Bratislava, Slovakia, on June 13–14, 2026 to elect a new leadership. The event will bring together members, volunteers, and supporters from over 30 European countries to elect a new European Board and Co-Presidents. Jun 4, 2026 This new leadership will steer Volt into its next major political chapter: the European Election campaign in 2029 with the goal to achieve its own faction in the European Parliament. The GA will be open to civil society activists, journalists, citizens, and supporters, with options to attend in person at Peugeout Arena, NTC Bratislava or join via a global livestream. Why Bratislava? The biggest challenges of today require solutions that go beyond borders. Which is why Volt exists. Bratislava was chosen as the host city for its symbolic significance in this regard. As the only European capital bordering two nations - Austria and Hungary - it reflects Volt’s commitment to cross-border collaboration and interconnected solutions. With democracy under pressure and Slovakia’s local and regional elections approaching in October 2026, the GA underscores Volt’s role in addressing Europe’s modern political challenges. The event aims to energise Volt Slovakia and demonstrate how a united, borderless approach to politics can counter authoritarianism and foster shared prosperity. Event Details When: Saturday, June 13, 2026 (9:00 AM CEST) – Sunday, June 14, 2026 (6:00 PM CEST) Where: NTC Bratislava Príkopova 6, 831 03 Bratislava, Slovakia Agenda:Plan for the weekend How to Participate In person: Register for physical attendance and access to social and networking events (June 11–14) via the official event portal. Remotely: Join the livestream to watch keynote speeches, panel debates, and real-time election results. About Volt Europa Founded in 2017 in response to rising nationalism and Brexit, Volt Europa operates in over 30 European countries. With more than 34,000 members and over 300 elected representatives at municipal, national, and European levels, Volt advocates for reforming the European Union into a united, democratic, and sovereign federal state. Fact Sheet: Group in the European Parliament: Greens EFA Years in Existence: 9 years (Founded on 29 March 2017) Geographic Presence: Active in over 30 European countries Total Membership: Over 34,000 members continent-wide Votes in the European Elections Across Europe 2024: 1.4 million votes all over Europe Volt in the press: All news about Volt  Total Elected Officials: 303 Officials elected in 11 Countries! Media Contact Contact us via [email protected] (Jacob Lippold) #### Volt Europa wählt mit Sven Franck deutschen Politiker an die Spitze der paneuropäischen Partei Tausende Mitglieder aus ganz Europa wählen online und auf der europäischen Generalversammlung neue Führung von Volt Europa. Sven Franck bildet als Co-Präsident eine gemeinsame Führungsspitze mit Inês Bravo Figueiredo aus Portugal. Bratislava als Gastgeberstadt unterstreicht den paneuropäischen Anspruch von Volt. Bratislava/Berlin, 14.06.2026 - Die Mitgliederversammlung von Volt Europa hat Sven Franck zum neuen Co-Präsidenten der paneuropäischen Partei gewählt. Damit ist seit dem Parteigründer und heutigen Mitglied des Europäischen Parlaments Damian Boeselager erstmals wieder ein deutscher Politiker Teil der Doppelspitze der Bewegung. Gemeinsam mit Inês Bravo Figueiredo aus Portugal wird Sven Franck künftig die politische und organisatorische Entwicklung von Volt Europa verantworten. Das Führungsduo repräsentiert die europäische Bewegung nach außen und steuert die strategische Weiterentwicklung der Partei auf europäischer Ebene. Die Herausforderungen unserer Zeit machen nicht an nationalen Grenzen halt. Deshalb braucht Europa mehr Zusammenarbeit, mehr demokratische Handlungsfähigkeit und eine Politik, die europäisch denkt und handelt. Volt steht genau für diesen Ansatz, erklärt Franck. Sven Franck zählt zu den erfahrensten paneuropäischen Stimmen bei Volt. Der gebürtige Deutsche lebt in Slowenien und war zuvor viele Jahre in Frankreich aktiv. Er war Co-Präsident von Volt Frankreich und Spitzenkandidat bei der Europawahl 2024 und ist Mitgründer der slowenischen Volt-Organisation. Mit seinem neuen Amt verbindet er den Anspruch, Volt Europa zu einer sichtbaren politischen Kraft zu machen, die nicht nur über ein stärkeres Europa spricht, sondern konkrete Wege dorthin aufzeigt. Europa braucht politische Führung. Viele Parteien sagen inzwischen, dass Europa stärker werden muss. Volt kann zeigen, wie Europa besser funktioniert. Wir sind die einzige Partei, die in ganz Europa organisiert ist, und genau daraus müssen wir politische Kraft entwickeln. Die Wahl fand im Rahmen der jährlichen Generalversammlung von Volt Europa statt, die in diesem Jahr in Bratislava zu Gast war. Mit der slowakischen Hauptstadt setzte Volt bewusst auf einen Veranstaltungsort an der Schnittstelle zwischen West- und Osteuropa. Mit ihrer unmittelbaren Nähe zu Österreich und Ungarn steht sie sinnbildlich für den grenzüberschreitenden europäischen Ansatz, mit dem Volt Menschen, Ideen und politische Lösungen über nationale Grenzen hinweg zusammenbringen will. Volt ist die einzige politische Partei Europas, die grenzüberschreitend einheitlich organisiert ist und in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie weiteren europäischen Ländern aktiv ist. Zur europäischen Generalversammlung kommen jedes Jahr weit mehr als tausend Mitglieder aus allen nationalen Chaptern der Partei zusammen. Über Volt Volt ist als pan-europäische politische Partei in mehr als 30 Ländern aktiv und setzt sich für ein vereintes, demokratisches und zukunftsfähiges Europa ein. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden. Mit zahlreichen Mandaten auf kommunaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene zählt Volt zu den am schnellsten wachsenden politischen Bewegungen Europas. Für Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne bei: Jörn Erdmann, Presseteam Volt Deutschland [email protected]. #### Volt sucht mit Trainingsprogramm „Next Generation Politics“ politische Talente Die erfolgreiche Schulungsreihe geht im April in die dritte Runde. Gesucht werden politikinteressierte Menschen, die mit ihrer individuellen Expertise etwas bewegen wollen. Bewerbungsschluss für das kostenlose Programm ist der 1. Februar 2026. Zur Aufnahme ins Programm ist keine Parteimitgliedschaft erforderlich. 22. Jan 2026 Berlin, 22. Januar 2026 – Die paneuropäische Partei Volt hat sich zum Ziel gesetzt, engagierte Menschen mit vielfältigen Hintergründen zu befähigen, einen Quereinstieg in die Politik zu wagen. Dafür startet unter dem Dach der deutschen Volt-Academy im April zum dritten Mal das „Next Generation Politics“ Trainingsprogramm für politische Talente. Das erklärte Ziel ist, gerade in der sich immer mehr zuspitzenden weltpolitischen Lage, Engagement zu fördern und die Vielfalt unserer Gesellschaft in die Politik zu bringen – für eine lebendige Demokratie in Deutschland und Europa.Nela Riehl ist für Volt Deutschland Abgeordnete im Europaparlament und dort Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung. Im Juli 2025 erhielt sie die Auszeichnung MEP Award in der Kategorie “Best Newcomer”. Sie ist Absolventin des ersten Jahrgangs des Volt-Trainingsprogramms, das damals aufgrund der anstehenden Europawahl noch „Team Europa“ hieß, und fand auf diesem Weg zur Partei.Für mich war dieses Training ein perfekter Einstieg in die Welt der Politik, voller wertvoller Erkenntnisse, Skills und Kontakte, sagt Nela Riehl.Mit ‚Next Generation Politics‘ fördert Volt Menschen, die sich dafür interessieren, in einer rasant verändernden Welt politische Verantwortung in Stadt, Kommune, Land oder Europa zu übernehmen.Politisches Handwerkszeug, um Europa zu verändernDie Volt-Academy vermittelt den Teilnehmenden des exklusiven dreimonatigen Empowerment-Programms das notwendige Know-how, um in der Welt der Politik schnell Fuß zu fassen. Die Politiktalente erlangen Klarheit über ihre politischen Werte & Themen und erlernen souveräne Kommunikation und sicheres Auftreten. Das praxisnah vermittelte Verständnis politischer Prozesse & Strukturen befähigen sie, eigene Ideen in kleine politische Projekte zu übersetzen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie politisch wirksam werden können, erhalten wertvolle Einblicke in die Arbeit einer progressiven Partei und gewinnen nicht zuletzt neue Kontakte sowie ein Netzwerk engagierter Menschen.Unsere Workshopreihe macht die Teilnehmenden nicht nur politisch fit, sondern auch mental. Das Angebot richtet sich besonders an Neueinsteiger*innen, die in der Politik bislang unterrepräsentiert sind,erklärt Nicolas Pawisa, Head of Education bei Volt Deutschland, und präzisiert: Dazu gehören beispielsweise Frauen, nicht-weiße Personen, Menschen mit internationaler Geschichte und unterschiedlichen Religionen, Queere, Nicht-Akademiker*innen und Menschen mit Behinderung.Bewerbungsschluss für das Next Generation Politics Programm ist der 1. Februar 2026. Die Termine finden von April bis Juni 2026 statt.Detaillierte Informationen zum Programm und den Zulassungsvoraussetzungen, sowie den Link zum Bewerbungsformular finden Interessierte auf der Next Generation Politics Website unter https://voltdeutschland.org/next-generation-politicsFür Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne bei:Jörn Erdmann Presseteam Volt Deutschland[email protected] #### Volt’s Vision: the EU’s Role in the New World Order No matter your nationality, you are represented in the European Parliament by our 5 delegates! Volt is one party, with one programme, building a federal, green, progressive Europe. Get to know our MEPs #### Von Esch bis Arnheim: Neues Escher Dreigestirn verbindet über Grenzen hinweg Prinz Andreas I. und Bauer Schäng sind in Esch aufgewachsen, Jungfrau Antje hingegen stammt aus den Niederlanden. #### Von Raketen und Federn Trotz fehlender realer Knappheit hierzulande steigen Benzinpreise stark, getrieben durch globale Märkte und Konzernstrukturen. Die Maßnahmen der Bundesregierung bleiben begrenzt wirksam, während eine breitere Energieinflation droht und strukturelle Lösungen fehlen. Ein Beitrag von Jan Priewe. Hier weiter lesen... #### Vorbereitungen laufen: Alte Römerstraße zwischen Merkenich und Rheinkassel soll saniert werden Die Straße zwischen den Orten Merkenich und Rheinkassel ist eine wichtige und stark genutzte Verbindung. Sie wird 2027 nun umfassend saniert. #### W Social: Europas nächstes soziales Netzwerk wird floppen Europa will digital unabhängiger werden. Das ist richtig. Aber W Social ist vermutlich nicht die Antwort, sondern das nächste Projekt, das mit großen Worten startet und an der Realität sozialer Netzwerke scheitert. W Social soll also Europas Antwort auf X werden. Europäisch programmiert, europäisch gehostet, europäisch finanziert. Dazu Ausweiskontrolle, weniger Tracking, mehr Einfluss auf Algorithmen und ein großes Versprechen: weniger Bots, weniger Manipulation, mehr digitale Souveränität. Klingt erst einmal gut. Fast zu gut. Und genau da beginnt das Problem. Denn was hier als Aufbruch verkauft wird, riecht schon jetzt nach heißer Luft. Laut ZDFheute geht W Social gerade in die öffentliche Beta-Phase. Nutzerinnen und Nutzer sollen sich mit Personalausweis oder Reisepass verifizieren, anschließend soll nur ein verschlüsselter Token übrig bleiben. Die Plattform basiert auf dem AT Protocol, das auch Bluesky nutzt. Eine Vollversion ist für Januar 2027 angekündigt, aktuell gibt es eine Warteliste mit angeblich 50.000 Interessierten aus 180 Ländern. Das klingt nach Dynamik. In Wahrheit klingt es vor allem nach einem typischen Plattformversprechen: Wir bauen etwas Neues, lösen alles besser als die anderen, und irgendwann kommen dann schon die Menschen. Aber soziale Netzwerke funktionieren nicht, weil sie technisch hübsch gedacht sind. Sie funktionieren, weil die Menschen dort sind, mit denen man sprechen will. Politikerinnen, Journalisten, Vereine, Behörden, lokale Initiativen, Nachbarschaften, Feuerwehren, Schulen, Verwaltungen, Bürgerinnen und Bürger. Wer ein neues Netzwerk startet, startet nicht bei null – er startet gegen Gewohnheit, Bequemlichkeit und Netzwerkeffekte. Und genau deshalb wird W Social floppen. Nicht, weil Europa keine Alternative zu X bräuchte. Im Gegenteil. Europa braucht dringend digitale Souveränität. Aber digitale Souveränität entsteht nicht dadurch, dass man eine neue private Plattform mit europäischem Anstrich baut. Sie entsteht durch öffentliche, nachvollziehbare, föderierte und langfristig betriebene Infrastruktur. Warum also dieser Umweg? Warum nicht eine Mastodon-Instanz, gehostet von der EU, vom Bund, vom Land oder von Kommunen? Warum nicht eine öffentliche Instanz mit sauberer Ausweiskontrolle bei der Registrierung, aber ohne Klarnamenzwang im öffentlichen Profil? Einmal verifizieren, Mehrfachaccounts verhindern, Minderjährige schützen, Bots erschweren – und trotzdem unter Pseudonym diskutieren können. Technisch wäre das kein Mondflug. Politisch wäre es ein deutlich stärkeres Signal. Mastodon ist freie Open-Source-Software. Es basiert auf ActivityPub, einem W3C-Standard. Jede Instanz kann eigenständig betrieben werden und trotzdem mit anderen Instanzen kommunizieren. Genau das ist der Unterschied: Nicht eine neue Zentrale, sondern ein Netz aus vielen Knoten. Nicht der nächste Plattformbetreiber, sondern Infrastruktur. Der Bundestag ist bereits auf Mastodon vertreten und beschreibt seine Präsenz dort ausdrücklich als datenschutzfreundliches Angebot im Fediverse. Auch die EU hat mit EU Voice und EU Video bereits gezeigt, dass öffentliche Stellen eigene dezentrale Social-Media-Angebote betreiben können – auch wenn das Pilotprojekt später an der dauerhaften Trägerschaft scheiterte. Genau daraus müsste man lernen. Nicht: „Dann bauen wir eben noch eine neue Plattform.“ Sondern: „Dann schaffen wir endlich eine dauerhaft finanzierte öffentliche Infrastruktur.“ Der entscheidende Punkt ist nämlich nicht, ob das Logo europäisch aussieht. Der entscheidende Punkt ist: Wem gehört der digitale öffentliche Raum? Bei W Social bleibt diese Frage unbefriedigend. Die Plattform wird laut ZDF durch rund 80 private Investoren aus Europa finanziert, staatliche EU-Gelder gibt es nicht. Werbung soll frühestens 2028 kommen, zusätzlich ist ein Micropayment-Modell geplant. Das mag seriös gemeint sein. Aber es bleibt ein privatwirtschaftliches Plattformmodell. Und private Plattformmodelle haben ein eingebautes Problem: Irgendwann müssen sie wachsen, Geld verdienen, Investoren überzeugen und Aufmerksamkeit binden. Dann beginnt wieder genau das Spiel, aus dem Europa doch angeblich aussteigen will. Noch komplizierter wird es durch die Protokollfrage. Ja, das AT Protocol ist offen dokumentiert und die Referenzimplementierung ist Open Source. Aber aus europäischer Perspektive ist die naheliegende Frage trotzdem: Warum nicht konsequent auf ActivityPub und Mastodon setzen, also auf den bereits etablierten Fediverse-Standard? Warum ein weiteres Ökosystem erklären, bewerben, anschieben und gegen die Trägheit der Nutzerinnen und Nutzer durchsetzen? Die Menschen sind schon genervt genug von Plattformwechseln. X, Bluesky, Threads, Mastodon, LinkedIn, Instagram, TikTok – und jetzt also W Social. Noch ein Account. Noch eine App. Noch eine Timeline. Noch ein Versprechen, dass diesmal alles besser wird. Das ist zu kompliziert. Und soziale Netzwerke sterben nicht erst, wenn sie technisch scheitern. Sie scheitern, wenn niemand das Gefühl hat, dort sein zu müssen. Genau das droht W Social. Eine Warteliste mit 50.000 Interessierten klingt ordentlich, ist aber für ein soziales Netzwerk keine kritische Masse. Entscheidend ist nicht, wie viele Menschen neugierig klicken. Entscheidend ist, ob diejenigen dauerhaft dort sind, deren Beiträge Relevanz erzeugen. Für NRW, für Kommunen, für lokale Öffentlichkeit wäre eine andere Lösung viel interessanter: eine kommunal oder öffentlich getragene Mastodon-Instanz. Verifizierte Accounts für Verwaltung, Vereine, Schulen, Feuerwehren, Mandatsträger und Bürger. Klare Moderationsregeln. Keine Werbealgorithmen. Kein Datensog in die USA. Keine Abhängigkeit von einem Milliardär, einem Konzern oder einem Start-up, das erst noch beweisen muss, ob sein Geschäftsmodell trägt. So könnte digitale Souveränität praktisch aussehen: nicht als große europäische Show, sondern als verlässliche öffentliche Infrastruktur vor Ort. W Social dagegen wirkt wie ein Projekt, das die richtige Diagnose stellt, aber die falsche Therapie verschreibt. Ja, X ist ein Problem. Ja, Europa braucht Alternativen. Ja, Bots, Hass, Manipulation und algorithmische Abhängigkeit sind reale Gefahren. Aber die Antwort darauf ist nicht noch eine Plattform mit noch einem Markennamen und noch einem Versprechen. Die Antwort wäre ein öffentlicher digitaler Raum, der nicht jedes Mal neu erfunden werden muss. Europa sollte nicht versuchen, das nächste X zu bauen. Europa sollte dafür sorgen, dass wir X nicht mehr brauchen. W Social wird vermutlich floppen, weil es zu kompliziert ist, zu spät kommt und am Grundproblem vorbeigeht. Wer digitale Unabhängigkeit will, muss nicht die nächste Plattform gründen. Er muss offene, öffentliche und dauerhaft finanzierte Infrastruktur schaffen. Alles andere ist nur ein weiteres Stück heiße Luft im ohnehin überfüllten Social-Media-Himmel. #### Während Chorweiler spart, redet die SPD weiter von Olympia - Kommentar Die neue Steuerschätzung ist mehr als eine schlechte Nachricht für den Kölner Haushalt. Sie ist ein Warnsignal für den Kölner Norden. (siehe https://www.bachhausen.de/koeln-fehlen-bis-2029-fast-250-millionen-euro-fuer-lindweiler-und-chorweiler-ist-das-ein-alarmsignal/ ) Umso irritierender ist das Schweigen der SPD im Stadtbezirk Chorweiler. Gerade eine Partei, die im Kölner Norden traditionell den Anspruch erhebt, die Interessen der sozial benachteiligten Stadtteile zu vertreten, müsste jetzt laut werden. Denn wenn der Stadt Köln bis 2029 fast 250 Millionen Euro fehlen, dann geht es für Lindweiler, Chorweiler, Seeberg, Blumenberg, Volkhoven/Weiler und die anderen Stadtteile im Bezirk nicht um abstrakte Haushaltszahlen, sondern um ganz konkrete Fragen: Welche Projekte werden gestrichen? Welche Sanierungen werden verschoben? Welche sozialen Angebote geraten unter Druck? Welche Versprechen an den Kölner Norden bleiben wieder unerfüllt? Doch aus der Chorweiler SPD ist dazu bislang kaum eine klare, öffentlich wahrnehmbare Antwort zu hören. Statt eine Debatte darüber anzustoßen, wie der ohnehin benachteiligte Stadtbezirk Chorweiler vor den Folgen der Haushaltskrise geschützt werden kann, wird weiter auf Olympia gesetzt. Die SPD-Ratsfraktion hatte im Rahmen des Ratsbürgerentscheids ausdrücklich für ein Ja zur Olympia-Bewerbung geworben und die Spiele als „außergewöhnliche Chance“ für Köln und die Region bezeichnet. Für Kreuzfeld und den Kölner Norden versprach die SPD sogar eine „einmalige Infrastruktur- und Investitionsoffensive“. Das wirkt angesichts der neuen Haushaltszahlen zunehmend weltfremd. Wenn schon heute bei Schulen, Kitas, Verkehr, sozialen Einrichtungen und Stadtteilentwicklung Geld fehlt, reicht es nicht, den Menschen im Kölner Norden ferne Olympia-Versprechen zu präsentieren. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Olympia irgendwann vielleicht neue Impulse bringt. Die entscheidende Frage ist, wer jetzt verhindert, dass Lindweiler und Chorweiler bei der nächsten Sparrunde erneut hinten runterfallen. Auch im Rat wurde die SPD gemeinsam mit CDU und FDP/KSG als klare Befürworterin der Olympia-Bewerbung beschrieben. SPD-Ratsherr Mattis Dieterich wurde mit den Worten zitiert: „Mit Olympia lösen wir Kölner Probleme.“ Genau daran muss sich die SPD jetzt messen lassen. Denn die Probleme in Chorweiler sind nicht theoretisch und nicht irgendwann im Jahr 2036, 2040 oder 2044. Sie sind heute sichtbar: in überlasteten Schulen, fehlenden Angeboten, schlechter Infrastruktur, sozialer Benachteiligung und einem Stadtbezirk, der seit Jahren mehr Unterstützung braucht. Wer für den Kölner Norden sprechen will, darf bei der drohenden Haushaltskrise nicht tatenlos bleiben. Die Chorweiler SPD müsste jetzt öffentlich Druck machen: für eine Schutzgarantie für soziale Infrastruktur, für Investitionen in benachteiligte Stadtteile und gegen Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip. Statt Olympia weiter als Heilsversprechen zu propagieren, braucht Chorweiler eine klare Zusage: In diesem Bezirk darf nicht zuerst gespart werden. #### Warn-App löste aus: Feuerwehr gibt Entwarnung nach „Schadensereignis“ im Chempark Dormagen Warn-App löste ausFeuerwehr gibt Entwarnung nach „Schadensereignis“ im Chempark Dormagen12.07.2025, 14:16 Uhr 2 minDer Chempark Dormagen. Hier kam es am Samstagmorgen (12. Juli) zu einem Brand in einem Trafo.Copyright: IMAGO/Pond5 ImagesANZEIGEANZEIGEAm Samstagmorgen hat die NINA-Warnapp in Köln ausgelöst. Grund dafür war ein Feuer im Chempark Dormagen.Ein Feuer im Chempark Dormagen hat am frühen Samstagmorgen zur Auslösung der NINA-Warnapp im Kölner Norden geführt. In der Warnmeldung und in einer Mitteilung der Kölner Feuerwehr hieß es, dass es durch ein „Schadensereignis“ im Bereich Chempark Dormagen im Kölner Norden und angrenzenden Bereichen zu einer Geruchsbelästigung komme.Gesundheitsgefahr bestehe keine, hieß es weiter. Dennoch sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. Auch sollten Lüftungs- und Klimaanlagen abgeschaltet werden. Um 12.45 Uhr folgte dann die Entwarnung durch die App.Brand im Chempark Dormagen: Keine Schadstoffe außerhalb des Geländes festzustellenGegenüber EXPRESS.de erklärte eine Sprecherin des Chempark Dormagen am Vormittag, dass es in einem Trafo zu einem Brand gekommen sei. Die Feuerwehr war um kurz vor sieben Uhr noch dabei, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Sprecherin weiter: „Durch den Brand kam es zu einem Stromausfall in den angeschlossenen Betrieben, diese gehen in einen sicheren Zustand.“ Verletzt wurde niemand.Alles zum Thema CurrentaAuf dem Gelände des Chemparks war auch der Luftmesswagen im Einsatz, um Proben zu nehmen. Es habe dabei keine auffälligen Feststellungen gegeben, so die Sprecherin.„Wir sind mit Erkundungsfahrzeugen vor Ort und messen fortlaufend, ob es außerhalb des Geländes Schadstoffe in der Luft gibt“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bis auf einen „leichten Brandgeruch“ nahe dem Zaun sei aber nichts festzustellen.Auf dem Gelände des Chemparks Dormagen gibt es nach Angaben des Betreibers Currenta rund 70 Unternehmen mit 9.500 Beschäftigten. Schwerpunkt sei die Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln und Kunststoffen. (sku, red, dpa) #### Warum auch Reiche für Vermögenssteuern werben sollten Die Schicht der Super-Reichen hat keine guten Argumente gegen eine höhere Besteuerung – aber sie hat Macht, die sie aggressiv einsetzt. Dabei sollten auch Vermögende ein Interesse an einer gerechteren Verteilung haben. Ein Beitrag von Gerd Hofielen. Hier weiter lesen... #### Warum Boden als öffentliche Infrastruktur betrachtet werden kann – und sollte Wer Boden lediglich als Ware oder Kapitalanlage betrachtet, verkennt seine gesellschaftliche Funktion. Eine neue Serie widmet sich der Frage, warum Boden als öffentliche Infrastruktur verstanden werden sollte und was das für die wirtschaftspolitische Debatte bedeutet. Hier weiter lesen... #### Warum Deutschlands Wirtschaftsmodell von der Lösung der Wohnungskrise abhängt Steigende Mieten und Immobilienpreise sind nicht nur ein soziales Problem – sie greifen das Fundament des deutschen Kapitalismusmodells an. Kanzler Merz wäre gut beraten, sich ein Vorbild an seinen christdemokratischen Vorgängern und das Thema wieder als eine Frage von nationalem wirtschaftlichen Interesse zu behandeln. Ein Beitrag von Alexander Reisenbichler. Hier weiter lesen... #### Warum die Energiewende droht, neue Monopole zu schaffen Die Energiewende ist als gesellschaftliches und ökologisches Projekt gedacht. Doch Tech-Giganten wie Google, Amazon und Microsoft sind auf dem Weg, durch die Kontrolle von Energiedaten und KI die ökonomischen Gewinne einzufahren. Hier weiter lesen... #### Warum die olympischen Spiele nach Köln gehören Warum die olympischen Spiele nach Köln gehören Warum die olympischen Spiele nach Köln gehören - Foto: Berthold Bronisz „Im Jahr 2016 entstand der Satire-Kurzfilm ‚Warum die Olympischen Spiele nach Köln gehören‘ von Hanns-Marcus Müller und Jörg Rühenbeck (Zeitlos- Film). Die Satire ist wieder hochaktuell. Die beiden Autoren schrieben: „Stimmt es wirklich, dass Deutschland die geistige Frische nicht mehr hat, um eine erfolgreiche Olympiabewerbung auf die Beine zu stellen? Nein, sicher nicht, denn es gibt ja noch Köln, das skandalfreie rheinische Wunder der Organisation und der zupackenden Gründlichkeit. So dokumentiert der Film in opulenten Bildern, wie bei der Kölner Olympiabewerbung buchstäblich an alles gedacht worden ist: an den Verkehr und an die Kultur, an die Sportfreundschaft und die Gastfreundschaft, an Politik und Moral und Nachhaltigkeit. Und an Willy Millowitsch natürlich. Und besser als ohne diesen Film lässt sich verstehen, dass Köln auch deshalb ein Wunder ist, weil man sich darüber nur wundern kann.“ Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen. Inhalt von www.youtube-nocookie.com immer anzeigen „YouTube video player“ direkt öffnen Mit Ihrem Klick auf das Video stimmen Sie zu, dass Ihre Daten ohne ausreichenden Datenschutz in die USA übertragen werden. Antworten Antwort abbrechen Soviel Freude macht die Kampagne Nolympia. Am Samstag waren Bürger und Bürgerinnen aus dem Kölner Westen,Roland Schüler von Nolympia und die Grüne Jugend mit guter Laune trotz des strömenden Regens am Wochenmarkt in Braunsfeld. Information und Gespräche mit den Menschen, die teilweise auch für Olympia waren. Im Hintergrund das Infozelt der Stadt Köln. Die Lokalzeit berichtet ab Minute 5:45 auch über den Stand auf dem Braunsfelder Wochenmarkt. Kirsty Coventry – Vom Golden Girl auf den olympischen Thron Der WDR hat in der ARD Mediathek einen aktuellen Hintergrundbericht über die IOC-Präsidentin und deren Wirken in Simbabwe veröffentlich. Hier anschauen. Lokalfoto – *Reportagen* – *Bildanforderungen* – *Videos* Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Warum die Senkung der Spritsteuer nicht beim Verbraucher ankommen wird Die schwarz-rote Regierungskoalition hat die Senkung der Spritsteuer beschlossen, um die autofahrenden Verbraucher an der Zapfsäule zu entlasten. Dabei erscheint es mehr als fraglich, ob dies wirklich gelingt. Hier weiter lesen... #### Warum die USA nicht gleichzeitig mehr exportieren und investieren können Donald Trump will mit Zöllen Jobs und Investitionen in die USA zurückholen – doch an die Gesetze der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird auch er sich halten müssen. Ein Beitrag von Konstantin M. Wacker. Hier weiter lesen... #### Warum Klimaschutz politisch so schwer durchsetzbar ist Klimaschutzmaßnahmen verursachen Kosten, Vermögensverluste und Anpassungsdruck. Es gibt aber Möglichkeiten, wie an einer Wiederwahl interessierte Politiker sie trotzdem umsetzen können – ohne zwangsläufig an Popularität einzubüßen. Ein Beitrag von Thieß Petersen. Hier weiter lesen... #### Warum sich Märkte nicht „umpolen“ lassen Alternative Wirtschaftsweisen wollen die Wirtschaft stärker an Gemeinwohl, Bedürfnissen und demokratischer Teilhabe ausrichten. Märkte erzeugen jedoch systemische Wettbewerbszwänge, die solche normativen Ansprüche nur begrenzt zulassen. Hier weiter lesen... #### Was China wirklich über den Westen denkt Xi Jinpings Rhetorik beim Treffen mit Donald Trump zeigt, wie China seinen eigenen Aufstieg und den vermeintlichen Niedergang des Westens deutet. Gefährlich wird dieses Narrativ dort, wo es Selbstüberschätzung nährt – und damit genau jene Fehlkalkulationen begünstigt, vor denen es eigentlich warnt. Ein Beitrag von Sven Benentreu. Hier weiter lesen... #### Was der Mittelstand braucht, um seine Klimaziele zu erreichen Der Mittelstand steht grundsätzlich hinter dem Klimaschutz, scheitert aber zunehmend an hohen Energiepreisen, fehlender Planungssicherheit und überbordender Bürokratie. Statt kleinteiliger Ge- und Verbote braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der auch volkswirtschaftlich effizient ist. Hier weiter lesen... #### Was die EU im Jahr 2026 erwartet 2026 wird für die EU zum Stresstest. Kann Europas selbsterklärter „Moment der Unabhängigkeit“ mehr sein als ein politisches Schlagwort? Eine Vorschau von Manuel Müller. Hier weiter lesen... #### Was diese Woche wichtig war Die wichtigsten wirtschaftspolitischen Ereignisse der Woche kompakt zusammengefasst. Hier weiter lesen... #### Was diese Woche wichtig war Die wichtigsten wirtschaftspolitischen Ereignisse der Woche kompakt zusammengefasst. Hier weiter lesen... #### Was taugen die Erbschaftsteuerpläne der SPD? Mit ihrem Vorschlag für eine Reform der Erbschaftsteuer hat die SPD die Debatte rund um das Thema neu entfacht. Was spricht für und gegen das Konzept der Sozialdemokraten? Und macht es grundsätzlich Sinn, Erbschaften stärker zu besteuern? Hier weiter lesen... #### Was Trumps populistische Wirtschaftspolitik für den Rest der Welt bedeuten könnte Die US-Politik belastet zunehmend die Weltwirtschaft, auch wenn ein US-Absturz vorerst ausbleibt. Entscheidend wird sein, ob die Fed nach dem Ende der Amtszeit von Jerome Powell dem politischen Druck standhält. Ein Beitrag von Thieß Petersen. Hier weiter lesen... #### Was wäre, wenn wir nicht Einkommen besteuern – sondern Ausgaben? Eine neue Studie zeigt, dass eine progressive Konsumsteuer fairer und wachstumsfreundlicher sein könnte als die klassische Einkommensteuer. Dies ließe sich sogar ohne neue Bürokratie bewerkstelligen. Ein Beitrag von Marcelo R. Santos. Hier weiter lesen... #### Was wird aus der Sanierung?: ZBI-Gruppe verkauft 650 Wohnungen in Chorweiler „Der Abstieg hat schleichend schon in den 1990er Jahren begonnen“, sagt ihr Sohn Ersan. „Die Menschen sind hier weggezogen, haben, als sie es sich leisten konnten, irgendwo ein kleines Haus gekauft. Dann ist die Gegend hier immer weiter abgerutscht. Wer heute hier lebt, macht das nur, weil er sich anderswo in Köln keine Wohnung leisten kann.“ #### Weihnachtsmarkt in Lindweiler Bürgerverein Lindweiler e.V. Vom 12. – 14. Dezember ist wieder Weihnachtsmarkt in Lindweiler! … Quelle #### Weil AfD jedes Mal geheime Abstimmung wollte: Sitzung der Bezirksvertretung Köln-Chorweiler abgebrochen VonDavid SchmitzBüschges bestätigt, dass es bisher nicht zu einem persönlichen Gespräch gekommen sei. Es bestünde jedoch die Absicht, dieses nachzuholen. „Wir möchten aber darauf verzichten, dass Herr Gökpinar an diesem Gespräch teilnimmt“, sagte Büschges. #### Wem gehört Köln? Warum die Stadt ihren Boden nicht dem Markt überlassen darf Köln redet viel über Wohnungsbau. Über Genehmigungen, Baukosten, Investoren, Nachverdichtung, neue Quartiere und den Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Das ist verständlich, denn der Druck ist real. Die Stadt rechnet bis Ende 2029 mit rund 1,161 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern und etwa 609.900 Haushalten. Der ermittelte Gesamtbedarf liegt bei rund 66.000 Wohnungen bis Ende 2029. Doch die entscheidende Frage wird in Köln viel zu selten klar gestellt: Wem gehört eigentlich der Boden, auf dem diese Stadt wächst? Denn Wohnungsnot ist nicht nur eine Baufrage. Sie ist eine Bodenfrage. Sie entscheidet sich nicht allein daran, ob irgendwo ein Kran steht. Sie entscheidet sich daran, wer über Grundstücke verfügt, wer von Wertsteigerungen profitiert, wer mitreden darf und ob Stadtentwicklung dem Gemeinwohl dient — oder am Ende vor allem den Renditeerwartungen einzelner Eigentümer. Köln kennt dieses Problem aus eigener Erfahrung. Die Angebotsmieten steigen weiter: Für 2025 weist die Stadt eine mittlere Angebotsmiete von 14,70 Euro nettokalt pro Quadratmeter aus, ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig lag der Bauüberhang Ende 2024 bei 10.308 Wohnungen — also bei Wohnungen, für die Genehmigungen vorliegen, die aber noch nicht fertiggestellt sind. Die Zahl der Fertigstellungen sank 2024 auf 1.819 Wohnungen und hatte sich damit gegenüber dem Vorjahr fast halbiert. Das zeigt: Es reicht nicht, reflexhaft „mehr bauen“ zu rufen. Köln braucht eine Bodenpolitik, die steuert, sichert und dauerhaft bezahlbare Räume schafft. Besonders deutlich wird das bei den großen Stadtentwicklungsprojekten: Deutzer Hafen, Parkstadt Süd, Mülheimer Süden, Kreuzfeld, Max-Becker-Areal. Überall geht es um dieselbe Grundfrage: Entstehen hier wirklich gemischte, soziale, klimaresiliente Veedel — oder entstehen teure Stadtquartiere mit ein paar sozialpolitischen Korrekturen am Rand? Der Deutzer Hafen soll ein gemischtes Quartier für rund 6.900 Bewohnerinnen und Bewohner sowie rund 6.000 Arbeitsplätze werden. Kreuzfeld im Stadtbezirk Chorweiler ist mit rund 80 Hektar und mindestens 3.500 Wohneinheiten eines der großen Zukunftsprojekte der Stadt, wenn wir Olympia in Köln verhindern können. Die Parkstadt Süd soll den Inneren Grüngürtel vollenden und zugleich ein neues Stadtviertel mit mehreren tausend Wohnungen schaffen. Im Mülheimer Süden werden ehemalige Industrieflächen zu einem neuen Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten, Schulen, Kitas, Kultur, sozialen Einrichtungen und Grünflächen umgebaut. Das alles sind Chancen. Aber Chancen werden nur dann zu Gemeinwohl, wenn Köln die Bodenfrage offensiv stellt. Denn Boden ist keine gewöhnliche Ware. Er lässt sich nicht vermehren. Wer Boden besitzt, besitzt in einer wachsenden Stadt nicht nur ein Grundstück, sondern Macht: Macht über Mieten, Nachbarschaften, Gewerbe, Freiräume, soziale Infrastruktur und Zukunftschancen. Genau deshalb darf Köln städtische Flächen nicht einfach behandeln wie Vermögen, das man bei Bedarf versilbert. Städtischer Boden ist öffentliche Infrastruktur. Das Grundgesetz schützt Eigentum — aber es verpflichtet Eigentum auch auf das Wohl der Allgemeinheit. In einer Stadt wie Köln muss dieser Satz endlich wieder praktischen Sinn bekommen. Wer aus Bodenwertsteigerungen Gewinn zieht, profitiert auch von öffentlichen Leistungen: von Bahnanschlüssen, Schulen, Parks, Kultur, Sicherheit, Planung und städtischer Attraktivität. Dann darf die Stadt im Gegenzug erwarten, dass Boden nicht zur Spekulationsfläche wird. Köln hat dafür bereits erste Ansätze. Beim Max-Becker-Areal in Ehrenfeld soll das Kooperative Baulandmodell greifen: 30 Prozent der Wohnungen müssen öffentlich gefördert entstehen; zusätzlich sollen 20 Prozent des Wohnraums für Mietwohnungsbau, Genossenschaften, gemeinschaftliche Wohnformen oder Baugruppen zur Verfügung stehen. Außerdem sind öffentliche Freiflächen, Spielplätze und soziale Infrastruktur vorgesehen. Das ist richtig. Aber es muss zur Regel werden, nicht zur Ausnahme. Noch wichtiger ist der Umgang mit städtischem Eigentum. Die Stadt Köln hat 2024 vorgeschlagen, das Erbbaurecht über den Wohnungsbau hinaus auch für soziokulturelle Nutzungen zu öffnen. Städtische Objekte, die ihren ursprünglichen Zweck verloren haben und oft sanierungsbedürftig sind, sollen so dauerhaft im kommunalen Vermögen bleiben und für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung nutzbar gemacht werden. Der reguläre Erbbauzins kann für gemeinnützige Nutzungen deutlich reduziert werden. Genau hier liegt ein Schlüssel. Köln braucht solche Modelle nicht nur für einzelne Projekte, sondern als strategische Linie: Kein Verkauf städtischer Grundstücke ohne zwingenden Grund. Vorrang für Erbbaurecht, Konzeptvergabe, Genossenschaften, soziale Träger, Kultur, gemeinschaftliches Wohnen und Nachbarschaftsprojekte. Denn eine Stadt besteht nicht nur aus Wohnungen. Sie besteht auch aus Orten, an denen Menschen einander begegnen. Aus selbstverwalteten Kulturorten, Nachbarschaftsküchen, offenen Werkstätten, sozialen Zentren, Musikräumen, Gemeinschaftsgärten, Jugendorten, Initiativen gegen Einsamkeit und Projekten, die Menschen auffangen, bevor Behörden überhaupt zuständig werden. Solche Orte sind in Köln keine Nebensache. Sie sind das, was viele Veedel lebendig hält. In Ehrenfeld, Kalk, Mülheim, Nippes, der Südstadt oder Chorweiler zeigt sich immer wieder: Wo Räume bezahlbar und zugänglich sind, entsteht Stadtgesellschaft. Wo jeder Quadratmeter nur noch verwertet wird, verschwinden genau jene Orte, die Köln menschlich machen. Deshalb sollte Köln den Gedanken der Commons-Public-Partnerships ernst nehmen. Gemeint sind Partnerschaften zwischen Stadt und gemeinwohlorientierten Initiativen. Nicht als klassisches Investorenmodell, bei dem Private öffentliche Aufgaben übernehmen und Rendite erwarten. Sondern als demokratisches Gegenmodell: Die Stadt behält Boden und Gebäude. Initiativen erhalten langfristige Nutzungsrechte. Im Gegenzug verpflichten sie sich zu Gemeinwohl, Transparenz, öffentlicher Zugänglichkeit, sozialer Wirkung und ökologischer Verantwortung. Das wäre für Köln keine Utopie, sondern die konsequente Weiterentwicklung dessen, was bereits begonnen wurde. Das Büro für gemeinschaftliche Wohnbauprojekte der Stadt arbeitet seit 2022 und begleitet partizipative, flächensparende Wohnprojekte; am Poller Damm sollen städtische Grundstücke per Konzeptvergabe im Erbbaurecht an ein genossenschaftliches Projekt gehen, und am Petershof entsteht ein soziokulturelles Zentrum mit gemeinschaftlichem Wohnen. Genau solche Ansätze gehören ins Zentrum der Stadtentwicklung. Auch klimapolitisch führt kein Weg daran vorbei. Köln wird heißer, dichter und verletzlicher. Die städtische Planungshinweiskarte Klima-Hitze zeigt Hitzebelastungen und Kaltluftentstehungsgebiete; besonders belastete Räume sind stark versiegelt, haben wenig Grün und ein hohes Risiko für gesundheitliche Belastungen. Der Masterplan Stadtgrün soll Kölns Grünflächen sichern, weiterentwickeln und gerechter verteilen; zudem sollen Potenzialflächen und Entsiegelungsmöglichkeiten in den Stadtbezirken sichtbar werden. Das ist wichtig, weil Köln die Wohnungsfrage nicht gegen die Klimafrage ausspielen darf. Wer heute jede Freifläche zubaut, schafft morgen neue Hitzeinseln. Wer Nachverdichtung nur als Betonprogramm versteht, verschärft die Probleme, die er lösen will. Gute Innenentwicklung heißt nicht: jeden Hof zubauen. Gute Innenentwicklung heißt: bestehende Flächen klüger nutzen, Gebäude umbauen, Leerstand aktivieren, Parkplätze entsiegeln, Dächer aufstocken, Erdgeschosse beleben, Grün sichern und soziale Infrastruktur mitplanen. Köln braucht also nicht einfach mehr Stadt. Köln braucht eine bessere Stadt. Eine Stadt, in der Bodenpolitik nicht hinter verschlossenen Türen zwischen Verwaltung, Eigentümern und Investoren verhandelt wird. Eine Stadt, in der Bürgerinnen und Bürger nicht erst beteiligt werden, wenn die wesentlichen Entscheidungen längst gefallen sind. Eine Stadt, die gemeinwohlorientierte Träger nicht als Bittsteller behandelt, sondern als Partner. Der entscheidende Maßstab darf nicht der Höchstpreis sein. Der entscheidende Maßstab muss der höchste öffentliche Nutzen sein. Das bedeutet konkret: Städtische Grundstücke sollen grundsätzlich im Besitz der Stadt bleiben. Bei neuen Quartieren müssen dauerhaft bezahlbare Wohnungen, Genossenschaften, soziale Einrichtungen, Kultur, Grünflächen und gemeinschaftliche Nutzungen verbindlich gesichert werden. Leerstehende oder untergenutzte Gebäude sollten systematisch erfasst und für gemeinwohlorientierte Nutzungen geöffnet werden. Und überall dort, wo Köln ohnehin neue Planungsrechte schafft, muss die Stadt konsequent Bodenwertsteigerungen für die Allgemeinheit abschöpfen. Köln kann sich nicht aus der Wohnungsnot herausverkaufen. Und es kann sich auch nicht aus der Klimakrise herausbauen, wenn jedes Projekt am Ende mehr Versiegelung, mehr Verkehr und höhere Bodenpreise erzeugt. Die Alternative ist eine Stadtentwicklung, die Boden als Gemeingut begreift. Nicht im Sinne einer Abschaffung privaten Eigentums, sondern im Sinne einer klaren politischen Priorität: Boden ist zu wichtig, um ihn allein Marktlogiken zu überlassen. Köln ist stolz auf seine Veedel. Aber Veedel entstehen nicht durch Investorenbroschüren. Sie entstehen durch bezahlbare Mieten, kurze Wege, Grün, Schulen, Kultur, Kneipen, Werkstätten, soziale Orte, Nachbarschaft und die Möglichkeit, mitzugestalten. Wenn Köln diese Mischung erhalten will, muss die Stadt mutiger werden. Die Frage lautet also nicht nur: Wie viele Wohnungen entstehen? Die Frage lautet: Für wen entsteht Köln? Für die, die am meisten zahlen können — oder für die Menschen, die hier leben, arbeiten, alt werden, Kinder großziehen, Nachbarschaft organisieren und diese Stadt jeden Tag tragen? Köln sollte sich für Letzteres entscheiden. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. #### Wenn der Finanzinvestor am Pflegebett sitzt Das Gesundheitswesen gerät zunehmend unter den Einfluss von Private Equity – mit gravierenden Folgen für Pflege, ärztliche Versorgung und Qualität. Ein Beitrag von Jorim Gerrard und Uwe Zöllner. Hier weiter lesen... #### Wenn Sozialdemokratie Mobilität zum Luxus macht Die SPD wundert sich seit Jahren darüber, dass sie immer weniger vom sogenannten „kleinen Mann“ gewählt wird. Gleichzeitig trägt sie in Köln eine Politik mit, die genau diesem kleinen Mann das Leben wieder ein Stück teurer macht. Ab dem 1. Juni steigt der Taxikilometerpreis in Köln von 2,60 Euro auf 2,90 Euro; die Wartezeit verteuert sich von 50 auf 60 Cent pro Minute, und 2027 kommt die nächste Erhöhung gleich hinterher. Doch damit nicht genug: Auch günstigere Alternativen wie Uber, Bolt und andere Mietwagenanbieter werden politisch an die kurze Leine genommen. In Köln dürfen solche Fahrten künftig nur noch maximal 20 Prozent günstiger sein als Taxifahrten. Offiziell heißt das „faire Wettbewerbsbedingungen“. Für viele Bürgerinnen und Bürger heißt es schlicht: bezahlbare Mobilität wird eingeschränkt. Das ist der eigentliche politische Skandal. Es geht hier nicht um ein Luxusproblem. Es geht um Menschen, die spät abends nach Hause müssen, wenn die KVB mal wieder nicht zuverlässig fährt. Es geht um Schichtarbeiter, ältere Menschen, Familien, Menschen aus den Außenbezirken und all jene, die rechnen müssen. Für sie ist ein günstiger Fahrdienst keine Spielerei, sondern manchmal die einzige bezahlbare Möglichkeit, sicher und flexibel durch die Stadt zu kommen. Und ausgerechnet die Sozialdemokratie macht diese Möglichkeit teurer. Die Taxipreiserhöhung wurde nach Medienberichten mit einem Änderungsantrag von SPD und CDU beschlossen. Da darf man sich dann schon fragen: Wie kann eine Partei, die sich historisch als Schutzmacht der arbeitenden Bevölkerung versteht, ernsthaft überrascht sein, wenn diese Bevölkerung sich abwendet? Wer ständig über Entlastung redet, aber im Alltag immer neue Kosten produziert, verliert Glaubwürdigkeit. Natürlich müssen Fahrerinnen und Fahrer fair bezahlt werden. Natürlich darf es kein Lohndumping geben. Aber soziale Politik besteht nicht darin, die billigere Alternative für die Kundschaft künstlich zu verteuern. Schlechte Arbeitsbedingungen bekämpft man durch Kontrollen, klare Regeln und konsequente Durchsetzung des Arbeitsrechts — nicht dadurch, dass man Mobilität für alle teurer macht. Hinzu kommt: Juristisch ist diese Politik keineswegs so unangreifbar, wie sie in Köln offenbar dargestellt wird. In Essen hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen die dortige Mindestpreisregelung im Eilverfahren gebremst; die Stadt Essen setzte daraufhin die Durchsetzung gegenüber allen betroffenen Unternehmen vorübergehend aus. Auch in Leipzig wurde zwar die grundsätzliche Möglichkeit von Mindestbeförderungsentgelten gesehen, die konkrete Höhe der Leipziger Regelung aber als unverhältnismäßig beanstandet. Als Sozialdemokrat hoffe ich deshalb, dass auch die Kölner Regelung gerichtlich überprüft wird — und dass sie, wenn sie rechtlich oder sozialpolitisch nicht trägt, gestoppt wird. Denn Sozialdemokratie darf nicht bedeuten, dass man im Namen vermeintlich guter Absichten am Ende wieder diejenigen belastet, die am wenigsten Spielraum haben. Wer den kleinen Mann zurückgewinnen will, darf ihm nicht das Taxi, den Fahrdienst, den Einkauf, die Miete, die Energie und den Alltag immer weiter verteuern. Politik für normale Menschen beginnt nicht mit Sonntagsreden über soziale Gerechtigkeit. Sie beginnt mit der einfachen Frage: Kann sich der Durchschnittsbürger das Leben in dieser Stadt überhaupt noch leisten? #### Wer Innovation fordert, darf Zukunft nicht ausbremsen Deutschland soll moderner werden. Effizienter. Mutiger. Innovativer. So klingt es jedenfalls, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz über Reformen, Aufbruch und Veränderungsbereitschaft spricht. In seiner Regierungserklärung im Bundestag rief Merz zuletzt dazu auf, Deutschland neu auszurichten und das Land zukunftsfähig zu machen. Gleichzeitig plant die Bundesregierung umfassende Reformen in Bereichen wie Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Steuern und Bürokratieabbau. Das klingt zunächst nach dem richtigen Ton. Denn Deutschland braucht tatsächlich Tempo. Bei Digitalisierung, Energie, Infrastruktur, Verwaltung und Industriepolitik ist viel zu lange zu viel liegen geblieben. Wer heute durch Behördenformulare, Funklöcher, marode Bahnstrecken oder verschleppte Netzausbauten stolpert, weiß: Stillstand ist keine abstrakte Gefahr. Er ist längst Alltag. Doch genau hier beginnt das Problem. Wer Veränderung predigt, muss sie auch dort zulassen, wo sie unbequem wird. Und genau das wirkt bei der aktuellen Bundesregierung auf zentralen Zukunftsfeldern widersprüchlich. Denn die großen wirtschaftlichen Chancen der kommenden Jahre liegen nicht in der Bewahrung alter Systeme, sondern in ihrer klugen Erneuerung. Erneuerbare Energien, Speichertechnologien, Elektromobilität, digitale Netze, Künstliche Intelligenz und moderne Rechenzentren sind keine grünen Liebhaberthemen. Sie sind Standortpolitik. Sie entscheiden darüber, ob Deutschland in zehn Jahren noch industrielle Stärke besitzt oder nur noch darüber diskutiert, warum andere schneller waren. Gerade beim Strom zeigt sich dieser Widerspruch besonders deutlich. Erneuerbare Energien deckten 2025 bereits gut 56 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs. Das ist kein Randphänomen mehr, sondern der Kern des künftigen Energiesystems. Gleichzeitig zeigen Analysen wie jene des Fraunhofer ISE, dass neue Wind- und Solaranlagen bei den Stromgestehungskosten gegenüber vielen konventionellen Kraftwerkstypen sehr wettbewerbsfähig sind. Trotzdem wird politisch immer wieder so getan, als sei der Umbau des Energiesystems vor allem eine Zumutung. Natürlich muss eine Energiewende bezahlbar, planbar und technisch stabil sein. Niemandem ist geholfen, wenn gute Ziele schlecht umgesetzt werden. Aber daraus folgt nicht, dass man den Ausbau der günstigsten Zukunftstechnologien bremst. Daraus folgt, dass man Netze, Speicher, Digitalisierung und Planungsverfahren endlich ernsthaft beschleunigt. Besonders heikel ist die Debatte um den künftigen Strombedarf. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betont offiziell zwar, die Energiewende müsse mit Augenmaß und Kosteneffizienz gelingen, und nennt erneuerbare Energien weiterhin einen wichtigen Baustein. Gleichzeitig wird politisch darüber gestritten, ob Deutschland wirklich so viel zusätzlichen Strom brauchen wird wie bislang angenommen. Genau hier droht ein gefährlicher Denkfehler. Denn wer gleichzeitig auf Künstliche Intelligenz, neue Industrie, Wärmepumpen, Elektromobilität und Rechenzentren setzt, kann nicht so tun, als werde der Strombedarf gemütlich auf heutigem Niveau verharren. Selbst das Bundeswirtschaftsministerium verweist darauf, dass der Energiebedarf von Rechenzentren bis 2030 deutlich steigen könnte und vor allem KI-Anwendungen zusätzliche Last erzeugen. Das ist der Kern des Widerspruchs: Deutschland will digitaler werden, aber zögert beim Stromsystem. Deutschland will innovativer werden, aber hält an alten Technologien fest. Deutschland will unabhängiger werden, aber diskutiert weiter über neue fossile Pfade. Deutschland will schneller werden, aber organisiert sich bei Netzen, Genehmigungen und Standards oft so, als hätten wir alle Zeit der Welt. Genau deshalb ist Katherina Reiche als Wirtschafts- und Energieministerin politisch untragbar geworden. Nicht, weil jede einzelne ihrer Positionen automatisch falsch wäre, sondern weil ihre gesamte Linie in die falsche Richtung zeigt: weniger Tempo bei Erneuerbaren, mehr Misstrauen gegenüber der Energiewende, mehr Rücksicht auf fossile Übergangslösungen und zu wenig strategischer Blick auf das, was den Wirtschaftsstandort Deutschland künftig stark machen kann. Für ein Land, das bezahlbaren Strom, moderne Netze, leistungsfähige Rechenzentren und industrielle Planungssicherheit braucht, ist das mehr als ein politischer Schönheitsfehler. Es ist ein Standortproblem. Reiches Energiepolitik erzeugt Unsicherheit bei Investoren, Kommunen, Mittelstand und Industrie. Wer heute nicht weiß, ob sich Photovoltaik, Windkraft, Speicher, Netzausbau oder digitale Infrastruktur morgen noch verlässlich rechnen, investiert später, vorsichtiger — oder anderswo. Besonders fatal ist das im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz und Rechenzentren. Das Bundeswirtschaftsministerium selbst verweist darauf, dass der Energiebedarf von Rechenzentren bis 2030 deutlich steigen könnte, gerade wegen rechenintensiver KI-Anwendungen. Gleichzeitig steht Reiche wegen Plänen zur EEG-Reform, zu Netzregeln und zur Einschränkung von Förderungen für kleinere Solaranlagen in der Kritik; selbst innerhalb der Koalition gibt es Widerstand gegen Eingriffe, die den Ausbau erneuerbarer Energien gefährden könnten. Eine Ministerin, die ausgerechnet in dieser Lage Investitionssignale verwässert, Zukunftstechnologien ausbremst und den Eindruck erweckt, der alte fossile Normalzustand lasse sich noch einmal verlängern, wird selbst zum Risiko. Der Schaden entsteht nicht erst, wenn eine Fabrik schließt oder ein Rechenzentrum im Ausland gebaut wird. Er entsteht schon vorher: durch Unsicherheit, durch Verzögerung, durch politische Signale gegen den Wandel. Darum muss man es klar sagen: Katherina Reiche ist in diesem Amt nicht mehr die Lösung, sondern Teil des Problems. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist ihre Linie ein Schaden, weil sie genau jene Modernisierung bremst, die Merz in seinen Reden einfordert. Dabei geht es nicht um Ideologie. Es geht um Wettbewerbsfähigkeit. Wer heute den Verbrennungsmotor politisch künstlich verlängert, rettet nicht automatisch Arbeitsplätze. Er kann auch verhindern, dass Unternehmen sich rechtzeitig auf die Märkte vorbereiten, die weltweit wachsen. Wer neue Gaskraftwerke plant, muss erklären, wie daraus keine neue Abhängigkeit von fossilen Importen wird. Wer Erneuerbare bremst, muss erklären, warum Deutschland ausgerechnet jene Energiequelle ausbremsen sollte, die langfristig günstiger, heimischer und skalierbarer ist. Ein moderner Staat darf nicht jedes alte Geschäftsmodell konservieren. Er muss den Übergang organisieren. Das ist ein Unterschied. Strukturwandel braucht soziale Fairness, regionale Rücksicht und klare Regeln. Aber er braucht eben auch Richtung. Wer nur beruhigt, verzögert und verwässert, gewinnt vielleicht ein paar Monate politischen Frieden. Er verliert aber Jahre industrieller Zukunft. Gerade für Städte, Gemeinden und Unternehmen vor Ort ist diese Debatte mehr als Berliner Theater. Ob Handwerksbetriebe bezahlbaren Strom bekommen, ob neue Firmen Rechenleistung und Netzanbindung finden, ob kommunale Wärmeplanung funktioniert, ob Ladeinfrastruktur gebaut wird und ob Bürgerinnen und Bürger in moderne Energielösungen investieren können, entscheidet sich nicht in Sonntagsreden. Es entscheidet sich in konkreten Gesetzen, Genehmigungen, Investitionen und Prioritäten. Merz hat recht, wenn er mehr Reformbereitschaft fordert. Deutschland braucht diese Bereitschaft dringend. Aber Reformbereitschaft kann nicht bedeuten, dass Bürgerinnen und Bürger sich bewegen sollen, während die Politik bei den großen Zukunftsfragen auf der Bremse steht. Wer Aufbruch verlangt, muss Aufbruch ermöglichen. Wer Innovation fordert, muss den Rahmen dafür schaffen. Und wer Deutschland zukunftsfähig machen will, darf nicht ausgerechnet dort zögern, wo die Zukunft längst begonnen hat. Mein Fazit: Die Bundesregierung muss sich entscheiden. Entweder sie meint es ernst mit Modernisierung, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit. Dann muss sie Erneuerbare, Speicher, Netze, Digitalisierung, Rechenzentren und Elektromobilität konsequent beschleunigen. Oder sie bleibt beim politischen Spagat: große Worte vom Aufbruch, kleine Schritte zurück in alte Abhängigkeiten. In dieser Frage trägt Katherina Reiche eine Schlüsselverantwortung. Wer als Wirtschafts- und Energieministerin in einer industriellen Umbruchphase vor allem bremst, relativiert und alte Strukturen schützt, ist für dieses Amt politisch untragbar. Deutschland braucht keine Ministerin, die Zukunftstechnologien behandelt wie ein Kostenproblem. Deutschland braucht eine Ministerin, die begreift: Die Energiewende ist kein Gegner des Wirtschaftsstandorts. Sie ist eine seiner wichtigsten Voraussetzungen. Für ein Land, das wirtschaftlich wieder stärker werden will, ist Reiches Kurs zu wenig. Schlimmer noch: Er kostet Zeit, Vertrauen und Investitionen. Und genau das kann sich Deutschland nicht mehr leisten. #### Wer Olympia will, darf nicht an drei Fußballplätzen scheitern Köln will Olympia. Köln will „Leading City“ sein. Köln will internationale Strahlkraft, große Bilder, große Versprechen und am liebsten gleich das ganz große Sportmärchen erzählen. Die Stadt wirbt im Rahmen von KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele für 2036, 2040 oder 2044; der DOSB will den deutschen Bewerber am 26. September 2026 auswählen. Aber bevor Köln von olympischen Dörfern, temporären Stadien und Weltöffentlichkeit träumt, sollte es eine viel einfachere Frage beantworten: Wie will diese Stadt Olympia organisieren, wenn sie seit Jahren nicht einmal in der Lage ist, für den 1. FC Köln verlässlich ein paar zusätzliche Trainingsplätze zu ermöglichen? Der Fall Geißbockheim ist längst mehr als ein Streit um Rasen, Kunstrasen, Hybridrasen, Drainage und Flutlicht. Er ist ein Lehrstück über die Kölner Wirklichkeit. Über politische Ankündigungen, die auf Verwaltungsmühlen treffen. Über Kompromisse, die schon beim ersten Widerstand wieder wackeln. Über Ratsmehrheiten, die sich erst warmreden, dann vertagen und am Ende prüfen lassen, was man längst hätte klären müssen. Nun also der neue SPD-Vorschlag: drei sogenannte Satellitenplätze für den FC. Einer direkt am Geißbockheim, zwei weitere an der Eichenkreuzanlage beziehungsweise auf der sogenannten Kampfbahn. Der Verein soll zahlen, die Stadt soll genehmigen, der Breitensport soll teilweise mitnutzen dürfen. Das klingt zunächst vernünftig. Vielleicht sogar pragmatisch. Es ist jedenfalls deutlich näher an einer Lösung als viele der wohlklingenden Absichtserklärungen der vergangenen Jahre. Doch genau darin liegt das Problem: In Köln wirkt selbst Pragmatismus oft wie ein Kraftakt. Denn sofort stehen wieder die bekannten Fragen im Raum. Was ist im Landschaftsschutzgebiet erlaubt? Was sagt das Baurecht? Was sagt der Naturschutz? Was passiert mit früheren Beschlüssen, wonach es an bestimmten Stellen gerade keine baulichen Veränderungen geben sollte? Was ist mit dem alten Bebauungsplan? Was ist mit dem laufenden Verfahren um die Gleueler Wiese? Und wer trägt am Ende politisch die Verantwortung, wenn aus dem nächsten „Jetzt aber wirklich“ wieder nur ein weiteres „Wir prüfen das eingehend“ wird?  Man muss es so deutlich sagen: Eine Stadt, die den eigenen Heimatverein über Jahre in einer solchen Endlosschleife aus Verfahren, Bedenken, Anträgen und Zuständigkeiten hängen lässt, sollte mit olympischen Versprechen sehr vorsichtig sein. Oberbürgermeister Torsten Burmester ist dabei eine besondere Figur. Er ist SPD-Politiker, seit Ende 2025 Oberbürgermeister von Köln und war zuvor Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Kaum jemand in Köln kann also glaubwürdiger über Sportgroßereignisse sprechen. Kaum jemand müsste aber auch besser wissen, dass Sportpolitik nicht aus Sonntagsreden besteht, sondern aus Flächen, Genehmigungen, Bauzeiten, Prioritäten, Geld, Mehrheiten und Umsetzung. Genau daran entscheidet sich die Glaubwürdigkeit der Kölner Olympia-Rhetorik. Denn Olympia bedeutet nicht nur Fahnen, Kameras und ein paar emotionale Bilder vor dem Dom. Olympia bedeutet Organisation unter internationaler Beobachtung. Es bedeutet Verkehr, Sicherheit, Unterkünfte, Sportstätten, Trainingsflächen, Barrierefreiheit, Bürgerbeteiligung, Finanzierung und verlässliche Verwaltung. Es bedeutet jahrelange Planung ohne Kölner Schlendrian. Wer aber schon bei drei Fußballplätzen für den 1. FC Köln ins Schwimmen gerät, sollte nicht so tun, als sei ein olympisches Konzept nur eine Frage der richtigen Imagekampagne. Der FC ist nicht irgendein Verein. Er ist ein Stück Stadtidentität. Man muss nicht jeden Wunsch des Klubs erfüllen. Man darf und muss über Landschaftsschutz, Grüngürtel und öffentliche Flächen streiten. Aber dieser Streit muss irgendwann zu einer Entscheidung führen. Politik ist nicht die Kunst, alle Probleme möglichst lange in Prüfaufträge zu verwandeln. Politik ist die Kunst, Interessen abzuwägen und dann Verantwortung zu übernehmen. Und genau hier zeigt sich das Grundproblem des neuen Oberbürgermeisters: Burmester hat keine eigene Mehrheit im Rat. Seine SPD kann Vorschläge machen, moderieren, appellieren und „die Hand zur Mitarbeit“ reichen. Aber ohne tragfähige Mehrheiten bleibt auch der nächste Antrag nur ein weiterer Versuch im Kölner Ratstheater. Das ist für einen Oberbürgermeister nicht ungewöhnlich. Köln ist eine pluralistische Stadt, der Rat ist zersplittert, Kompromisse sind notwendig. Aber wer Olympia nach Köln holen will, braucht mehr als Appelle. Er braucht eine politische Führungsleistung. Er muss Grüne, CDU, SPD, Volt und andere Kräfte nicht nur zu Pressefotos zusammenbringen, sondern zu verbindlichen Entscheidungen. Bisher sieht man davon zu wenig. Stattdessen entsteht der Eindruck: Für Olympia reicht es in Köln immer zur großen Vision. Für die konkrete Sportinfrastruktur reicht es häufig nur zur nächsten Prüfung. Das ist fatal. Denn eine Olympiabewerbung kann nur dann einen Mehrwert für die Stadt haben, wenn sie den Alltag des Sports verbessert. Wenn Vereine bessere Bedingungen bekommen. Wenn Kinder und Jugendliche mehr Platz haben. Wenn marode Anlagen saniert werden. Wenn Schul- und Breitensport profitieren. Wenn nicht nur ein temporäres Spektakel geplant wird, sondern dauerhafte Infrastruktur entsteht. Genau daran muss sich Köln messen lassen. Der Streit um die FC-Trainingsplätze ist deshalb kein Nebenthema. Er ist ein Testfall. Wenn Köln diesen Test nicht besteht, ist die Olympia-Bewerbung vor allem eines: viel heiße Luft. Große Worte, aber wenig Sport. Internationale Träume, aber kein greifbarer Mehrwert für die Stadt. Wer Olympia stemmen will, muss erst einmal Köln in Ordnung bringen. Und dazu gehört, dass Sportflächen nicht über Jahre zum politischen Großdrama werden. Der 1. FC Köln braucht Planungssicherheit. Der Breitensport braucht funktionierende Anlagen. Die Stadt braucht Entscheidungen. Alles andere ist olympische Rhetorik auf Kölner Verwaltungsrasen. P.S: Dieser Text ging auch an den DOSB, als weitere Begründung die Spiele NICHT nach Köln zu geben. #### Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? In diesen Tagen findet viel Werbung zum „Ja“ zu Olympia statt. Entweder machen städtische oder stadtnahe Gesellschaften wie Messe, Sparkasse Anzeigen. Oder es steht bei allen Werbeplakaten der Spruch „Politische Werbung. Sponsor ist die Landesregierung“. Doch die Stadt Köln gibt selber 300.000 Euro für ihre eigen Öffentlichkeitsarbeit aus. Dazu zählen die – schwach besuchte – Eröffnungsveranstaltung am 10. März im Stollwerk, die städtische Internetseite und die Stände auf den Wochenmärkten. Doch als der Rat der Stadt Köln am 16.12. 2025 über die Vorlage zum Ratsbürger*innenentscheid entschieden hat, waren darin 25 000 Euro für Werbung, Öffentlichkeits- und Pressearbeit (Teilplan 542621) vorgesehen und vom Rat freigegeben. Damit sollen die Wahlhelfenden zur Auszählung am 19. April geworben werden. Doch die aktuelle Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln geht weit darüber hinaus. Wie die Stabsstelle Olympia beim Oberbürgermeister Burmester mitteilt: „Für diese kommunikativen Maßnahmen im Rahmen der Bewerbungskampagne einschließlich der Veranstaltungen stehen Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel werden im Rahmen der Bewirtschaftung des Haushalts 2026 aus ohnehin für Öffentlichkeitsarbeit vorgesehenen Mitteln bereitgestellt.“Das Team Olympia greift somit in die Taschen der Öffentlichkeitsarbeit für das Jahr 2026, die dann an anderer Stelle in 2026 fehlen. Das Pikante an der Sache ist, dass es keinen politischen Beschluss zur Umwidmung gibt, noch dass es bisher überhaupt laut und deutlich gesagt wird. Vor wenigen Tagen lüftete der Oberbürgermeister Burmester das Geheimnis in einem Instagram-Video. So geht Transparenz: so tun als ob die gesamte Öffentlichkeitsarbeit für die olympischen Spiele vom Land NRW oder Sponsoren bezahlt wird und später sagen, dass auch städtische Gelder verwendet werden. „Wer soll Olympia bezahlen, was kosten die Spiele ehrlich den Bürger, die Bürgerin der Stadt Köln?“, diese Frage können Sie, kannst Du an den Ständen der Offiziellen gerne stellen. hier die Termine: Quelle: https://www.lokalfoto.com/ Hier weiter lesen... #### Why We Need to Embrace a Multi-Speed Europe Opinion article by Reinier van Lanschot, Volt MEP. The EU is like a car with square wheels. It only starts moving when a lot of pressure builds, and when it does, it's sudden, bumpy, and hard to predict how long the wheels will turn. Apr 21, 2026 In this car, 27 national leaders are behind the steering wheel. If 26 of them press down the gas pedal to accelerate, but one pushes the brake, the car doesn't move. Every single country has a veto which blocks our progress. This is increasingly problematic, because there are areas where we urgently need progress: defence, enlargement, and competitiveness. Volt wants to create the United States of Europe (USE), a democratic federation, which will enable a society where people have dignified lives with the highest standards of living on the planet. Recently, due to geopolitical pressures from Russia, the US and China, big generational societal challenges like the climate crisis and decreasing economic performance, many Europeans have started to recognise the need for real change. The EU is currently not able to change due to vetoes from unambitious national politicians who are chained to national interests and prevent desperately needed change. As a result of this deadlock, calls for ''multi speed Europe'' or ''pragmatic federalism'' have become louder. In this vision, coalitions of the willing made up of countries wanting to move faster and integrate deeper go ahead before the others (who then catch up later). This practice is not new. The Euro and Schengen are examples of massively successful projects that were kickstarted by a few ambitious countries and became the norm for almost everyone only later. The European Public Prosecutor Office is an ongoing example. These forms of multi speed Europe can take place through different legal pathways such as enhanced cooperation under EU law or intergovernmental treaties outside the EU. Some of them allow non-EU countries to participate, such as Ukraine, the UK or Norway. This would also help address the other challenge: enlargement. If we want to make sure that well-performing countries join the EU faster, but also prevent a new Viktor Orbán from entering the Union, we have to embrace  a 'more for more, less for less' approach. In ideal circumstances, the EU would move as one to become the USE, a place where everyone joins the next steps in our cooperation right away. But in today's world, we don't have time to wait for the least ambitious national politician in the room. We can get to the United States of Europe at different speeds. What emerges is a kind of European 'onion': an inner core should be able to move towards the USE at greater speed, the current EU should apply its fundamental values much stricter, candidate countries should get a fairer 'more for more, less for less' approach and an outer layer of friends like the UK, Norway and Canada should be kept close. Volt supports forms of voluntary multi-speed Europe, as long as they are: Last resorts to move ahead with common and ambitious EU reform, which is blocked by lack of unanimity; Explicitly designed to be open to other EU (and non-EU) countries and over time can become an EU-wide reform; Binding once countries sign up, no easy 'opt-in, opt-out' mechanism; Utilising EU frameworks within EU law, not ad-hoc intergovernmental solution; Combined with strong rule of law and democracy safeguards and automatic reversals that prevent backsliding countries from abusing the system Never politically abused to create ‘first and second class’ member-states, or a perception thereof, only to accelerate deeper integration In other words: a clear 'step-by-step' system that is equally open to all countries, merit-based, and guided by the same legal framework, contributing to a faster, 'ever closer Union’. Countries can move up and down the ladder based on independent and objective criteria, not arbitrary political distinctions. For candidate countries, such stages help accelerate membership; they will never be an alternative to full membership.* Layer 1: The Federal Core: towards a ''United States of Europe'' Criteria: enhanced cooperation enacted within EU law (e.g. article 20 or 46) as long as they fulfil the four conditions outlined above Effect: more federal competences for the EU on critical policy areas (e.g. a capital markets, savings and investment, fiscal, foreign and defence Union) Layer 2: The European Union (status quo) Criteria: formal EU membership with full voting rights has been acquired Effect: current EU: full coverage of EU law, policies, budget, voting rights Layer 3: Advanced candidate countries Criteria: full alignment with the EU's common foreign and security policy (CSFP), positive Interim Benchmark Assessment Report (IBAR) received for the opened fundamentals cluster (meaning: a high level of rule of law and democracy) Effect: early access to select parts of the EU budget, application of the mutual defence clause article 42.7, and full participation (with voting rights but without a veto) in EU institutions for closed chapters (meaning: for policy areas where reforms are finished) Layer 4: Regular candidate countries (status quo) Criteria: Any European** State which respects the EU's fundamental values and is committed to promoting them (article 49), candidate status received Effect: gradual access to EU single market and policies based on reform and growth plans, as well as simple observer status in all EU institutions (w.o. voting rights) Layer 5: Value-based partners (EFTA +) Criteria: Any democratic country that has signed a partnership with the EU Effect: privileged but conditional participation in specific EU single market or policy areas, like defence, technology, energy. Economic ''anti-coercion'' pact. ''Super Brussels effect'' on global regulatory standard setting. Written by Reinier van Lanschot, Volt MEP *For our detailed position on EU enlargement/reform, the various stages of 'more for more, less for less' and its criteria and effects, please check out our vision paper. **Volt considers any country in which a majority of the population has democratically expressed an aspiration for EU membership to be a European state. ______________ You and us share the same dream of a united, thriving Europe. It really means a lot to us when you make a donation, and if you would like to help us plan ahead with confidence, we thank you for your monthly contribution 💜  #### Widerspruch gegen Politik: Anwohner im Kölner Norden wollen Straße nach diesem beliebten Bürger benennen Anstatt die neuen Straßen nach Pflanzen zu benennen, könnten verdiente Persönlichkeiten geehrt werden, finden Roggendorfer Bürger. #### Wie China sich die Disruption der internationalen Ordnung zunutze machen kann Es ist nachvollziehbar, dass europäische Regierungen China als systemischen Rivalen sehen. Doch angesichts der aktuellen weltpolitischen Verwerfungen sind auch andere Ansätze nötig. Ein Beitrag von Sebastian Haug. Hier weiter lesen... #### Wie Dark Factories die globale Ordnung verändern werden Vollständig automatisierte Produktionsstätten sind dabei, die Entwicklungspfade von ganzen Volkswirtschaften zu verändern – und stellen die klassische internationale Arbeitsteilung in Frage. Ein Beitrag von Thomas Bonschab. Hier weiter lesen... #### Wie der Strukturwandel in der Lausitz die Demokratie unter Druck setzt Wo Menschen sich nicht beteiligt fühlen und Perspektiven fehlen, wachsen Frust und Zustimmung. Demokratische Mitbestimmung – vor Ort und im Betrieb – wird damit zur zentralen Bedingung für eine sozial-ökologische Transformation. Hier weiter lesen... #### Wie die „Vorzüge“ der neoliberalen Globalisierung den Weg für ihren Niedergang ebneten Die Globalisierung versprach Wohlstand durch Kosmopolitismus und Wettbewerb – und lieferte tatsächlich enormes Wachstum. Doch letztlich scheiterte das System an seinen eigenen Prinzipien. Ein Essay von Branko Milanovic. Hier weiter lesen... #### Wie die diesjährigen Nobelpreisträger das Denken über Wirtschaftswachstum verändert haben Wohlstand entsteht dort, wo Ideen frei fließen, Wettbewerb schöpferische Zerstörung antreibt und Wissenschaft mit Unternehmen zusammenarbeitet – und nicht dort, wo Stillstand oder Abschottung herrschen. Ein Beitrag von Antonio Navas. Hier weiter lesen... #### Wie die Wissenschaft mit Rechtspopulisten umgehen sollte Rechtspopulistische Narrative verschieben Diskurse, greifen die Wissenschaft an und erschweren Kommunikation sowie Politikberatung. Es braucht neue Strategien, um diesen Veränderungen wirksam zu begegnen. Ein Beitrag von Matthias Tang. Hier weiter lesen... #### Wie Europa digitale Souveränität erreichen kann Die digitale physische Infrastruktur in Europa ist ein Milliardengeschäft, das zunehmend von US-Konzernen dominiert wird. Eine neue Studie zeigt, welche gefährlichen Abhängigkeiten daraus entstehen – und wie sie überwunden werden könnten. Hier weiter lesen... #### Wie in Zeiten multipler Krisen die Lebenszufriedenheit leidet Pandemie, Krieg, Energiepreisschock und Klimafolgen haben die Lebenszufriedenheit in Deutschland deutlich belastet, wie neue Daten zeigen. Besonders einkommensschwache Haushalte und Alleinerziehende wurden länger und stärker getroffen. Hier weiter lesen... #### Wie lässt sich verhindern, dass neue Technologien die Ungleichheit erhöhen? Neue Technologien ersetzen Arbeit, machen die Reichen noch reicher – und verschärfen so die Ungleichheit. Es gibt jedoch drei Möglichkeiten, diese Entwicklung zu bremsen. Ein Beitrag von Branko Milanovic. Hier weiter lesen... #### Wie mehr Geschlechterdiversität die Ökonomik verändern kann Eine neue Analyse zeigt, wie stark geschlechtsspezifische Muster die Ökonomik beeinflussen. Dies im Diskurs zu berücksichtigen, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern elementar für die wissenschaftliche Integrität. Ein Beitrag von Mohsen Javdani. Hier weiter lesen... #### Wie Populismus unseren Wohlstand gefährdet Neue Studien und Analysen zeigen eindeutig: Populismus führt zu niedrigeren Wachstumsraten bei höherer Inflation. Er ist damit ein klarer Standortnachteil für Unternehmen und ganze Volkswirtschaften. Ein Beitrag von Hans-Jörg Naumer und Moritz Wind. Hier weiter lesen... #### Wie sich Europa im Ukraine-Krieg alle Optionen offen hält Die EU kommt bei der Entscheidung über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte nicht voran. Der Grund dafür dürfte nicht nur reine Unentschlossenheit sein – sondern ein strategisches Kalkül. Hier weiter lesen... #### Wie Sparpolitik die Ungleichheit verschärft Die Austeritätspolitik ist zurück – und am Beispiel Österreichs zeigt sich, welche Folgen dies hat. Ökonomisch sinnvoller wäre eine Politik, die Beschäftigung und Wachstum fördert und stärker über vermögensbezogene Einnahmen konsolidiert. Hier weiter lesen... #### Wie staatliche Handlungsfähigkeit neu gedacht werden kann Zwischen steigenden Erwartungen, systemischen Krisen und wachsender staatlicher Gestaltungsmacht entsteht ein neues Verständnis öffentlicher Wertschöpfung. Der Public Sector Capabilities Index liefert ein Instrument, um die dafür notwendigen organisatorischen Fähigkeiten zu erfassen und zu stärken. Hier weiter lesen... #### Wie wird sich der Iran-Krieg auf die europäischen Energiemärkte auswirken? Die europäische Politik sollte sich auf eine langwierige Pattsituation im Nahen Osten einstellen und gleichzeitig die Energiewende vorantreiben, anstatt einen Rückzieher zu machen. Eine Analyse von Simone Tagliapietra. Hier weiter lesen... #### Windkraftausbau im Kölner Norden Folgenden Artikel von unserer Landtagsabgeordneten werden Sie NICHT auf der HP der SPD im Kölner Norden finden! Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger im Kölner Norden, als Mitglied des Landtages in Nordrhein-Westfalen und direktgewählte Abgeordnete für den Kölner Norden möchte ich mich heute zum Thema Bau von Windkraftanlagen bei Ihnen melden. In der vergangenen Woche gab es verschiedene Beiträge auf Social Media zum Ratsbeschluss vom 27.05.2025. Einige Informationen wurden falsch bzw. missverständlich dargestellt. Das gesamte Thema ist verständlicherweise hoch emotional und ich habe großes Verständnis dafür, dass Sie als Bürgerinnen und Bürger Antworten von der Politik erwarten. Insbesondere weil die Menschen im Kölner Norden in den vergangenen Jahren immer ihren Beitrag für wichtige Infrastruktur-Projekte ge- leistet haben. Ich möchte zunächst ein großes Missverständnis ausräumen. Wir befinden uns aktuell im Planungsverfahren und noch nicht im Genehmigungsverfahren. Das wurde in der vergangenen Woche immer wieder missverständlich kommuniziert. Der Bau von Windkraftanlagen ist grundsätzlich auf Bundesebene durch das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) geregelt und wird auf Landes- und regionaler Ebene durch den Landesentwicklungsplan (LEP) sowie die Regionalpläne, in diesem Fall den Regionalplan Köln, umgesetzt. Der Bund hatte derzeit beschlossen, dass 2 Prozent der Landesfläche für die Windkraft bereitgestellt werden soll. Am 30. Januar 2025 hat Frau Ministerin Neubaur mit der Regierungsmehrheit von CDU und Grünen sowie der Unterstützung der FDP zusätzlich das Landesplanungsgesetz Nordrhein-Westfalen (LPlG NRW) geändert.. Es wurde ein landesweites, sechsmonatiges Moratorium für Windenergievorhaben beschlossen, um zu verhindern, dass Windkraftanlagen jenseits der Flächen entstehen, die derzeit in der Regionalplanaufstellung diskutiert werden – selbst wenn sie kommunal erwünscht sind oder Planungen schon weit fortgeschritten waren. Die SPD-Fraktion hat sich gegen diese Windkraftbremse gestellt und geht auch davon aus, dass sie wie die beiden vorigen Regeln, die das OVG angegriffen hatte, rechtswidrig sein dürfte. Eine gerichtliche Überprüfung ist hier jedoch erschwert. Seit dem 15. Februar 2025 dürfen Genehmigungsbehörden nun keine Entscheidungen über Windenergieanlagen außerhalb geplanter Vorranggebiete treffen. Diese Maßnahme führt auf kommunaler Ebene zu Planungsverzögerungen und zu Vertrauensverlusten bei Projektträgern und Unternehmen. Rund 1.400 Projekte sind davon betroffen, viele davon von Bürgerinitiativen getragen. Es herrscht Chaos statt Planungssicherheit. Für Köln liegt die Verantwortung für die Regionalplanung bei dem zuständigen gewählten Regionalrat sowie der Bezirksregierung in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Landesministerium. Windpotenzialflächen im Norden der Stadt, wurden aufgrund ihrer besonderen Lage (wie der Worringer Bruch oder Gebiete in Nähe zur seismologischen Station Pulheim) nicht als Windvorranggebiete in der Regionalplanung berücksichtigt und gehören deshalb voraussichtlich nicht zum Regionalplan. Sie werden damit nicht als Windenergiegebiete geschützt. Diese Entscheidung der Bezirksregierung war keinesfalls gegen die Flächennutzung im Generellen: aufgrund der Besonderheiten wurde ein hohes Risiko der Verzögerung durch Einzelfallentscheidung angenommen und diese deshalb nicht in den Regionalplan aufgenommen. Stattdessen wurde alternativ durch den Rat der Stadt Köln nun eine sogenannte Positivplanung beschlossen - der Beschluss erfolgte gemeinsam unter Zusammenschluss aller Parteien, ausgenommen waren Stimmen von AfD und CDU. Was bedeutet das nun konkret? Eine Positivplanung bedeutet: die Stadt prüft aktiv und gezielt Flächen, auf denen Windenergieanlagen sinnvoll und möglich sind, statt sie pauschal auszuschließen. Diese Flächen können dann die Windenergiegebiete des Regionalplans später ergänzen. Auf Initiative der SPD-Ratsfraktion wurde sichergestellt, dass nicht nur der Kölner Norden, sondern alle Flächen, in das dieses Verfahren einbezogen werden. Wichtig dabei ist zu beachten, dass Genehmigungs- und Planungsverfahren klar voneinander zu unterscheiden sind. Aspekte wie Artenschutz, Seismologie oder Retentionsräume werden erst im Genehmigungsverfahren final geprüft. Die CDU begründete öffentlich die  Nichtaufnahme dieser Flächen in die Landesplanung mit Hochwassergefahr, was jedoch nicht der tatsächlichen Entscheidungsgrundlage der Bezirksregierung entspricht. Es ist zentral, zwischen planerischer Festlegung durch kommunale und regionale Gremien und konkreter Genehmigung durch Fachbehörden zu unterscheiden. Im letzten Schritt der konkreten Genehmigung werden dann auch alle Bereiche des Umwelt- und Naturschutzes gründlich in Betracht gezogen. Wenn der Umbau auf erneuerbare Energien gelingen soll, müssen wir zumindest in die Planung einsteigen und den Versuch unternehmen, unsere Energieversorgung langfristig klimafreundlich zu sichern. Die Fraktionen von SPD und CDU im Regionalrat haben also nicht gegen die Flächen im Kölner Norden gestimmt. Die Ablehnung im Regionalrat ist dem ambitionierten Zeitplan der Landeswirtschaftsministerin geschuldet. Die politischen Entscheidungsträger haben massive Bedenken bei der Umsetzung angeführt und sich deshalb dagegen entschieden. Die gesetzlichen Vorhaben müssen aber auch in Köln umgesetzt werden. Dies darf aber nicht nur zu Lasten eines Stadtteiles passieren, sondern es müssen alle Potenziale erschlossen werden. Aus diesem Grund werde ich den Prozess auch weiterhin im Blick behalten. Wir stehen als SPD-Fraktion zum Ausbau der Windenergie. Ich erlebe im Wirtschaftsausschuss auch die Diskussion um Castortransporte und die Suche nach Endlagern. Wir müssen uns hier in der Zukunft anders aufstellen. Eins ist für mich aber klar, wenn Windanlagen im Kölner Norden gebaut werden, dann müssen auch die Menschen im Kölner Norden einen Vorteil dadurch erfahren. Beispielsweise durch vergünstigten Strom und/oder Genossenschaftsanteile. Dies hat die Rheinenergie auch bereits zugesagt. Aus diesem Grund haben wir am 30.03.2023 bereits eine gemeinsame Bürgerveranstaltung mit der Rheinenergie organisiert. Wir befinden uns gerade in der Abstimmung für eine weitere Veranstaltung, damit Sie Ihre Fragen stellen können. Ich halte die Sozialen Medien für den falschen Ort für eine Diskussion. Ich biete Ihnen daher gerne das persönliche Gespräche an und treffe mich gerne mit Ihnen auf eine Tasse Kaffee, um das Thema ausführlich zu diskutieren. Schreiben Sie mir eine Mail. Lena.teschlade@landtag.nrw.de Herzliche Grüße Ihre Lena Teschlade #### Wir machen Herbstpause … ... und werden den Betrieb ab dem 3. November wieder aufnehmen. Hier weiter lesen... #### Wir machen Osterpause … ... und werden den Betrieb ab dem 15. April wieder aufnehmen. Hier weiter lesen... #### Wir machen Winterpause … ... und werden den Betrieb ab dem 7. Januar wieder aufnehmen. Hier weiter lesen... #### Wir müssen über Arbeit reden Mit ihrem Sammelband „Was wird aus der Arbeit“ haben Anke Hassel und Wolfgang Schroeder eine fundierte Diagnose der deutschen Arbeitsgesellschaft im Umbruch geliefert. Leider bleibt das Buch in seinen Antworten oft zu zurückhaltend. Eine Rezension von Bettina Munimus. Hier weiter lesen... #### Wir rechnen uns zu reich Es gibt nicht nur ein Bruttoinlandsprodukt, sondern auch ein Nettoinlandsprodukt. Und diese scheinbar technische Unterscheidung hat erhebliche Konsequenzen für die wirtschaftspolitische Debatte. Ein Beitrag von Alfons Weichenrieder. Hier weiter lesen... #### Wirtschaft in Deutschland: Warum unser Wohlstand wirklich gefährdet ist – Kolumne von 4 Artikeln verfügbar Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden! Premium-Abo Exklusiv für Sie! € 5,99 pro Woche Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar. Starter-Abonnent:innen sparen bis zur nächsten Abrechnung. Alle Artikel auf SPIEGEL.de und App lesen Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter Jetzt upgraden Hier weiter lesen... #### Wo Arbeit sich nicht lohnt – und warum das Bürgergeld nicht der Grund ist Die gerade beschlossene „Neue Grundsicherung“ setzt vor allem bei Sanktionen an – und lässt die eigentliche Aufstiegsfalle unangetastet. Denn das Steuer-, Abgaben- und Transfersystem bremst niedrige und mittlere Einkommen aus, während Kapitalerträge und hohe Einkommen strukturell geschont werden. Hier weiter lesen... #### Wohnungen oder Stadion: Wie passt Olympia in den geplanten Stadtteil Kreuzfeld? Was sagt ein Wirtschaftsexperte dazu?Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte Oliver Holtemöller, Professor am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): „Wenn man der Auffassung ist, dass man mehr Wohnungen braucht, dann muss man halt mehr bauen, dafür muss man nicht Olympische Spiele durchführen.“ Holtemöller untersucht unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Sport-Großveranstaltungen und ist überzeugt: „Olympia ist kein Instrument der Wirtschaftsförderung. Da gibt es 1000 Instrumente, die besser sind.“ Die Fragen seien eher: Bringt uns das in sportlicher Hinsicht weiter, hat das positive Effekte auf Jugendliche, die dann bestimmte Sportarten mehr ausüben, nützt das den Sportvereinen vor Ort, was tut es mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt?“Was meinen Sie: Olympische Spiele in Köln? #### Worringen: Grundschulen An den Kaulen werden energetisch saniert WorringenGrundschulen An den Kaulen werden energetisch saniertVon Christopher Dröge28.08.2025, 16:25 Uhr 3 minDie Katholische Grundschule und die Gemeinschaftsgrundschule An den Kaulen sind im gleichen Gebäudekomplex untergebracht – dieser soll nun auch energetisch saniert werden.Copyright: Christopher Dröge ANZEIGEANZEIGEAm Gebäudekomplex der beiden Worringer Grundschulen sind bereits Baumaßnahmen geplant, nun soll dieser auch energetisch saniert werden. Wegen der beengten Verhältnisse und der großen Schulplatznot in den Stadtteilen an Kölns nördlicher Stadtgrenze, sind an dem gemeinsamen Gebäudekomplex der Gemeinschaftsgrundschule und der Katholischen Grundschule An den Kaulen ohnehin schon verschiedene bauliche Maßnahmen vorgesehen, nun soll auch eine energetische Sanierung durchgeführt werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage auf der Tagesordnung der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler hervor, mit der die Kölner Schulbaugesellschaft mit dem Projekt beauftragt werden soll. So soll diese zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellen, die Grundlagen ermitteln und, sofern erforderlich, einen Stufenplan für die Sanierung erstellen.  Dies soll im Auftrag der Gebäudewirtschaft erfolgen und auch über diese finanziert werden.Welcher Art die Maßnahmen sein werden und welchen Umfang sie haben sollen, steht also bislang noch nicht fest, dennoch hielt die Verwaltung einen Beschluss in der Sache dringend geboten. Denn im Zuge einer laufenden Dach- und Fassadensanierung war festgestellt worden, dass Dach, Fassaden und Fenster altersbedingte Schäden aufweisen, die sich negativ auf den Energieverbrauch des Gebäudes auswirken, was in der Energiebilanz nachgewiesen wurde. Es könne nicht prognostiziert werden, ob und wann „Undichtigkeiten“ auftreten könnten, die die Nutzung des Gebäudes einschränken würden, weil in einzelnen Räumen etwa aufgrund von eindringender Feuchtigkeit kein Unterricht mehr stattfinden kann. Vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Raumsituation solle ein solches Szenario unbedingt vermieden werden, so die Verwaltung. Die Ferienzeiten 2025 sollten daher für erste Untersuchungen, die Ferienzeiten 2026 dann für die lärmintensiven Sanierungsarbeiten genutzt werden, daher musste die Entscheidung noch vor der Sommerpause gefällt werden. Im Zuge der Machbarkeitsstudie soll auch ausgelotet werden, ob das Schuldach mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden kann.Schultoiletten in Köln-Worringen sollen in Sanierungspläne einbezogen werdenBei den Fraktionen und weiteren Mitgliedern der Bezirksvertretung traf das Anliegen auf Zustimmung. Die SPD-Fraktion allerdings hätte gerne einen noch umfassenderen Maßnahmenkatalog beschlossen: In einem Ergänzungsantrag schlug sie vor, im Zuge der Machbarkeitsstudie auch den Zustand der sanitären Anlagen zu erfassen und auch deren Sanierung in den Stufenplan mit aufzunehmen. Denn die Schultoiletten seien Rückmeldungen von Eltern, Schülern und Lehrern zufolge in einem unzumutbaren Zustand. „Es gibt Kinder, die den Toilettengang während des Schulalltags vermeiden oder hinauszögern, weil sie sich vor den unhygienischen Zuständen fürchten“, so die Begründung der Fraktion. Dies stelle nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern beeinträchtige auch das Lernklima erheblichDie Fraktionen von CDU und Grüne unterstützten das Anliegen der SPD zwar inhaltlich, doch fürchten sie Verzögerungen, sollte die Vorlage entsprechend erweitert werden. Sie schlug daher vor, zur nächsten Sitzung einen separaten Antrag einzubringen. Daher wurde der ursprüngliche Antrag beschlossen – die SPD-Fraktion enthielt sich daraufhin. #### Worringen: Schuldezernat schlägt Grundschule am Holzheimer Weg vor WorringenSchuldezernat schlägt Grundschule am Holzheimer Weg vorVon Christopher Dröge17.01.2025, 14:30 UhrLesezeit 3 MinutenDer Erweiterungsbau der KGS Gutnickstraße soll zum Schuljahr 26/27 fertig sein, kündigte das Schuldezernat an.Copyright: Christopher DrögeBei ihrem Besuch in der Bezirksvertretung Chorweiler hatte die Delegation des Schuldezernats die Schulentwicklungsplanung für den Bezirk skizziert. Bei den Schulen und Betreuungseinrichtungen des Bezirks Chorweiler liegt einiges im Argen. Der Besuch von Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport, war in der Bezirksvertretung Chorweiler denn auch mit besonderer Spannung erwartet worden. Seinerseits hatte Voigtsberger wohl bereits erwartet, besonders gefordert zu werden, denn er hatte eine ganze Riege an Mitarbeitenden zur Unterstützung mitgebracht.Auch wenn Voigtsberger der Bildungs- und Betreuungslandschaft des Bezirks einige Stärken attestierte - etwa die gut entwickelte Struktur aus Förder- und Beratungsangeboten im Sozialraum Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord, in dem ab dem kommenden Schuljahr 24/25 fünf Schulen vom Startchancen-Programm des Landes NRW profitieren würden – räumte er auch ein, dass der Sanierungsbedarf der Schulen und Kitas im Bezirk eine „wahnsinnige Herausforderung“ sei, so etwa der notwendige Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG), die für ihre Generalsanierung ausgelagert werden müsse. „Die Software des Bezirks ist gut, aber an die Hardware müssen wir dringend heran“, fasste Voigtsberger seine Einschätzung zusammen.Mehr Grundschulplätze für Roggendorf/Thenhoven Die Schulentwicklungsplanung des Bezirks konzentriere sich zurzeit auf den Bereich von Roggendorf/Thenhoven und Worringen, da die Schulplatznot im Grundschulbereich hier auch in den nächsten Jahren absehbar am größten bleibe. Neben der kurzfristigen Zwischenlösung eines Containerstandorts an der Bolligstraße solle nun in Worringen eine weitere Grundschule mit mindestens zwei Zügen geschaffen werden, die Katholische Grundschule An den Kaulen solle zudem umziehen, so dass die Gemeinschaftsgrundschule in dem bislang gemeinsam genutzten Gebäudekomplex wachsen könne. Der Erweiterungsbau der KGS Gutnickstraße in Roggendorf solle zum Schuljahr 26/27 zur Verfügung stehen, hinzu komme die geplante Schulneugründung am Mottenkaul.Auch das leerstehende Schulgebäude im Holzheimer Weg in Worringen werde als Grundschulstandort in Betracht gezogen – eine Überlegung, die die Bezirksvertreter überraschte, hatten sie doch 2018 den Beschluss gefasst, dass in der ehemaligen Hauptschule eine Gesamtschule angesiedelt werden solle. Diesem Wunsch habe die Verwaltung trotz eigener Bedenken entsprechen wollen, so Voigtsberger, ursprünglich jedoch in der Annahme, im geplanten Neubaugebiet Brombeergasse eine Grundschule bauen zu können - dies habe sich aufgrund des Landschaftsschutzes jedoch als nicht umsetzbar herausgestellt. Der Bedarf an Grundschulplätzen sei daher dringlicher, auch weil die Container an der Bolligstraße keine Dauerlösung sein könnten. Auf dem Gelände am Holzheimer Weg könne neben einer Grundschule außerdem auch eine sechsgruppige Kita angesiedelt werden.Die Verwaltung würde am Holzheimer Weg lieber eine Grundschule ansiedeln.Copyright: Christopher DrögeDie Idee wurde von den Bezirkspolitikern recht reserviert aufgenommen. „Ich tue mich schwer damit, den Platz für eine Grundschule herzugeben“, sagte etwa Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der Grünen. „Für uns war damals schon absehbar, dass die HBG ein Sanierungsfall ist, deswegen hatten wir nach einem Ort gesucht, an den wir sie auslagern könnten.“ Die Perspektive zweier neuer Gesamtschulen für Kreuzfeld sei zu langfristig, denn diese kämen frühestens in zehn Jahren zum Tragen.Auch Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner (CDU) war wenig begeistert. „Dabei wäre die Anbindung des Geländes an den ÖPNV gut genug“, sagte er, „In den übrigen elf Orten des Bezirks finden sich geschlagene drei weiterführende Schulen“, sagte er. Die Aussichten auf neue Schulen in Kreuzfeld war auch ihm zu unkonkret. „Wann kommen die Planungen für Kreuzfeld, wann werden wir dort etwas erleben?“Voigtsberger argumentierte, dass die tatsächlichen Bedarfszahlen im weiterführenden Bereich nicht ganz den hohen Prognosen entsprächen, und man besorgt sei, Überkapazitäten zu schaffen. „Eine zusätzliche Gesamtschule könnte dann etwa der sehr renommierten Henry-Ford-Realschule die Schüler abziehen, das kann nicht in unserem Interesse sein“, sagte er. #### Wunderwaffe „Sell America“? Verkäufe von US-Staatsanleihen gelten oft als Hebel gegen die USA. Doch die makroökonomische Logik offener Kapitalmärkte relativiert diese Vorstellung deutlich. Ein Beitrag von Fabian Fritzsche. Hier weiter lesen... #### Wunschbaum-Aktion: Kölner Friseur ermöglicht Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder Auch in diesem Jahr bildeten die Wünsche die ganze erwartbare Bandbreite ab, vom Gaming-Headset bis zum Haustier. „Ein Kind hatte sich etwa eine Katze gewünscht – da haben wir sogar Kontakt mit den Eltern aufgenommen um zu sehen, ob wir das erfüllen können. Am Ende ist es dann doch ein Stofftier geworden“, sagt Axel Rütjes, Schatzmeister von Kindernöte.Auffällig viele Wünsche sind aber eher bescheidener Natur. „Zum Beispiel ein einfacher Pullover, der warm halten soll“, so Kasapoglu, „da blutet einem wirklich das Herz, wenn man das liest.“ Für Martina Zuber-Goljuie, Bezirksjugendpflegerin in Chorweiler nicht verwunderlich: „Das erlebt man oft bei Kindern aus benachteiligten Familien, dass sie sich sehr lebenspraktische Dinge wünschen.“Gerade die Wünsche der Kinder aus dem Straßenkinder-Projekt von Kindernöte zeigen noch eine weitere Besonderheit: „Sie wünschen sich Dinge, die der ganzen Gruppe zugutekommen sollen“, sagt Rütjes, „da merkt man, wie wichtig ihnen dieses soziale Gefüge ist“. #### Wunschbaum-Aktion: Kölner Friseur-Kunden sorgen für Rekordzahl von Geschenken Seit über zehn Jahren stellt Friseur Kerem Kasapoglu seinen „Wunschbaum“ für sozial benachteiligte Kinder auf. Dieses Jahr gibt es einen Rekord. #### Zeichen der Verbundenheit: Kölner Dreigestirn läutet in Chorweiler für den Frieden Zeichen der VerbundenheitKölner Dreigestirn läutet in Chorweiler für den FriedenVon Christopher Dröge05.02.2025, 16:00 UhrLesezeit 2 MinutenAngeleitet von Hans Heinrich Lierenfeld, läuteten die drei Tollitäten gemeinsam die Friedensglocke.Copyright: Christopher DrögeANZEIGEBeim Chorweiler Abendfrieden konnten mit dem Kölner Dreigestirn dieses Mal hohe Gäste begrüßt werden. Gemeinsam läuteten die Tollitäten die Friedensglocke. Wenn sich das Kölner Dreigestirn für einen Besuch ankündigt, wird selbst eine betont friedvolle Veranstaltung wie der Chorweiler Abendfrieden zur Karnevalsfeier: Viele der Teilnehmer im vollbesetzten Saal des Bürgerzentrums Chorweiler waren im Kostüm gekommen und Hans Heinrich Lierenfeld, Präsident und Geschäftsführer der 1. Grosse KG Köln-Nord, hatte es sich nicht nehmen lassen, als Moderator durch das Programm zu führen.So wurden Prinz René I., Bauer Michael und Jungfrau Marlis denn auch trotz einer kleinen Verspätung überschwänglich begrüßt. Ihnen zu Ehren trat die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Kölsche Ströppcher“ auf und beeindruckte die Tollitäten mit ihrem Können.Friedensglocke: Ein Symbol internationaler VerbundenheitSeit gut einem Jahrzehnt feierten die verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften des Stadtteils regelmäßig den Chorweiler Abendfrieden, klärte Lierenfeld seine Gäste auf. „Entstanden ist das daraus, dass in Chorweiler Menschen aus 100 Nationen zusammenleben und wir den Willen haben, uns friedlich zu begegnen“, sagte er.Alles zum Thema Kölner DreigestirnDas Dreigestirn war eingeladen worden, das Läuten der Chorweiler Friedensglocke zu übernehmen – deswegen sei es „eine ganz besondere Ehre, hier zu sein“, sagte Prinz René I. „Nicht nur, weil der Abendfrieden sich zum Ziel gesetzt hat, den Zusammenhalt der Menschen zu fördern, sondern auch, weil die Friedensglocke in diesem Jahr kölsches Jubiläum feiert.“ Die Friedensglocke war vor 2014, vor elf Jahren, gegossen worden.Regina Welter-Schott, Mitglied der Katholischen Pfarrgemeinde Heiliger Johannes XXIII., in der die Idee für die Chorweiler Friedensglocke entstanden war, wusste mehr über deren Entstehung zu berichten. „Aus Anlass der Heiligsprechung unseres Namenspatrons wollten wir nicht nur in unserer Gemeinde, sondern mit dem ganzen Stadtteil ein Friedensfest feiern – und genauso sollte auch die Friedensglocke, die wir gießen wollten, dem ganzen Stadtteil gehören“, sagte sie.Für die Gussform der Glocke hatten sie die Menschen des Stadtteils aufgerufen, eine Handvoll Erde aus ihren Heimatländern beizusteuern. „Das hat die Menschen so berührt, dass enorm viele dem Aufruf gefolgt sind“, sagte Welter-Schott, „die Erde, die am weitesten gereist ist, kam aus Australien.“ Auch heute noch wird die Friedensglocke bei der inzwischen monatlichen Veranstaltung geläutet, „sie kann aber auch für andere Gelegenheiten von jedem ausgeliehen werden“, so Welter-Schott.Bevor die Tollitäten zum Läuten der Glocke schritten, brachten sie noch ein Medley von Liedern von Marie-Luise Nikuta zu Gehör – anschließend sangen alle gemeinsam noch „Unser Stammbaum“ der Bläck Fööss, das dem Anlass besonders angemessen war. „Der Karneval hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen, auch verschiedener Religionen“, sagte Prinz René I. „Dafür und für den Frieden wollen wir ein Zeichen setzen.“ #### Zivilcourage in Köln-Esch: Enkel stellt falschen Polizisten und übergibt ihn der Polizei Ein 26-Jähriger in Köln-Esch hat couragiert einen vermeintlichen Trickbetrüger gestellt, der sich als Polizist ausgab. Der Enkel verhinderte den Betrug an seinen Großeltern und übergab den Täter der echten Polizei. Zwei weitere Verdächtige sind auf der Flucht. #### Zoch im Kölner Norden: Bunt kostümiert durch Heimersdorf und Volkhoven/Weiler Zoch im Kölner NordenBunt kostümiert durch Heimersdorf und Volkhoven/WeilerVon Roland Meurer02.03.2025, 17:04 UhrLesezeit 1 MinuteDie Siedlergemeinschaft Volkhoven feierte ihr Debüt beim Veedelszoch.Copyright: Roland MeurerANZEIGE850 Teilnehmer zählte der Drei-Veedel-Zug durch Weiler, Volkhoven und Heimersdorf. Dabei waren zahlreiche Gruppen in bunten, selbstgenähten Kostümen.Familije, Fründe, Vereine, Ströppcher, Schötze un Bloskapelle: seit Jahren prägen bunt kostümierte Fastelovendsjecke das Bild des Veedelszochs der KG Köln-Nord. Rund 850 Teilnehmer meldete Zugleiter Martin Lierenfeld diesmal, darunter zahlreiche Gruppen, die schon seit langer Zeit am Veedelszoch in Weiler/Volkhoven/Heimersdorf teilnehmen. Bereits zum 33. Mal zog es die Heimersdorfer „KG Löstije Familije“ in ihren selbstgenähten bunten Kostümen entlang der sechs Kilometer langen Strecke vom Aufstellungsort in Weiler, über Volkhoven bis zur Auflösung am Stallagsweg in Heimersdorf.Die Siedlergemeinschaft Volkhoven feierte ihr Debüt beim Veedelszoch.Copyright: Roland MeurerNeben dem „Familienclan“ um Wolfgang Knaup (49. Teilnahme) und der „Fründe vom Taborplatz“ (20. Teilnahme), marschierte erstmalig die „Siedlergemeinschaft Volkhoven“ im Zoch mit. In leuchtend gelb-grünen Kostümen verteilten sie unter anderem Sonnenblumen an die Strüßjer-rufenden Jecke am Zugweg. Mit von der Partie auch wieder Bewohner und Mitarbeitende der Lebenshilfe Köln, einem inklusiven Wohnprojekt aus der Chorweiler Netzestraße. Neben Musik aus zahlreichen Lautsprecherboxen versorgten drei Musikkapellen die 23 kleineren und größeren Gruppen im Zoch und die Fastelovendfans am Zoch mit lebendiger Livemusik. #### Zoch in Worringen: „Met Humor op Tour“ hieß es im nördlichsten Veedel Mit Humor op Tour hieß das Motto des Worringer Rosenmontagszugs, das die Teilnehmer auf 1,5 Kilometer Länge individuell umsetzten. #### Zug im Kölner Norden: In Merkenich wurde oben-unten getanzt Zug im Kölner NordenIn Merkenich wurde oben-unten getanztVon Christopher Dröge02.03.2025, 17:02 UhrLesezeit 1 MinuteIn Merkenich wurden auch großzügig Strüßjer verteilt. Copyright: Christopher DrögeANZEIGESchon seit 1972 ist die Black Pearl im Zug dabei. Das Piratenschiff gehört zum Inventar des kleinen, aber feinen Veedelszugs durch den Rheinort. Mit 13 Gruppen und gut 400 Teilnehmern gehört der Merkenicher Samstagszug zu den kleineren Veedelszügen, fehlende Masse machen die Jecken aus dem Rheindorf aber durch ihre blendende Stimmung mehr als wett. Das war schon bei der Aufstellung festzustellen, als sich gleich mehrere Gruppen bei kaltem, aber trockenem Wetter mit dem „Oben Unten“-Tanz zum gleichnamigen Song der Höhner warm machten.Die Merkenicher freuen sich über Kamelle. Copyright: Christopher DrögeAngeführt wurde der Zug bei seinem Weg durch den Ort wieder vom Musikzug der Merkenicher Musketiere, die den Jecken am Zugweg weithin hörbar ankündigten. Sie sind Teil der „Stammbesetzung“, wie es Zugleiter Marco Mancuso nannte, ebenso wie die Merkenicher „Imlacker“, die bereits seit 1972 mit dabei sind. Auch die Black Pearl Piraten, die in diesem Jahr wieder mit ihrem aufwändig als Piratenschiff hergerichteten Wagen durch die Straßen fuhren, sind bereits ein gewohnter Anblick. Aber es gibt auch Nachwuchs zu verzeichnen, so etwa die „Chaos Lumpen“, die sich 2023 gegründet hatten, außerdem die „Bömmelbande“, die in diesem Jahr zum ersten Mal teilnahm, deren Mitglieder es aber spielend schafften, ihre ausgeprochen gute Laune auf das Publikum zu übertragen. Natürlich durfte auch die Gruppe des Fröbel-Kindergarten Sternschnuppe nicht fehlen – mit ihrem eigenen Wagen bildeten die Pänz den krönenden Abschluss. #### Zug in Worringen: 800 Kinder zeigen, was sie über die Schule denken Zug in Worringen800 Kinder zeigen, was sie über die Schule denkenVon Roland Meurer02.03.2025, 16:59 UhrLesezeit 2 MinutenIn bunten Flitzern protestierten die Kinder gegen Elterntaxis.Copyright: Roland MeurerANZEIGEBeim Worringer Kinder- und Schullzoch standen vor allem Elterntaxis in der Kritik. Selbstgebastelte Karton-Kostüme waren das Highlight des Zuges. Das diesjährige Motto des 53. Worringer Kinder- und Schullzochs „XYZ – näh wat sin mer jeck“, passt wunderbar zu den beiden Worringer Grundschulen GGS und KGS. Mehr als 800 herrlich kostümierte Schulpänz, Kinder der Worringer Kindergärten sowie Kinder und Jugendliche aus den Reihen der Worringer Karnevalsgesellschaften Änze Kääls, Närrische Grielächer, Löstige Junge, Großer KG, Immerfroh und des Männergesangsvereins zogen in einem knallbunten Umzug durch Worringens Straßen. In fünf Gruppen widmeten sich die Kinder, mit ihren Lehrern, Erziehern und Eltern kreativ und kritisch dem Thema Schule.Die Kinder in den Ringelshirts verteilten fleißig Kamelle. Copyright: Roland MeurerDer katholische Kindergarten und die beiden Kitas Kiku Kinderland und Rheinpiraten wagten schon mal einen vorsichtigen Blick in Richtung Zukunft. „Kindergarten ade – Schule juche“, war das Motto der Jüngsten im Zoch. Mit der chaotischen Verkehrssituation vor den beiden Worringer Grundschulen morgens und mittags hatten sich Schüler der ersten bis dritten Klassen beschäftigt. In ihren selbst gebastelten Flitzern fragten sie: „Elterntaxis ist zwar fein – aber muss das sein?“. Natürlich gab es auch Kamelle und Strüßjer in rauen Mengen. Mit viel Engagement hatten die Wagenbauer des „Ausschuss der Worringer Grundschulen für den Kinder-Karnevalszug“ (KIKA) herrliche Bagagewagen gebaut, die traditionell von Mitgliedern der Gruppe „Ärm Söck“ gezogen wurden. Fünf Musikkapellen begleiteten den jecken Kinderzug mit Prinz Peter V., der mit Hofstaat und Mitgliedern des Worringer Festkomitees zu Fuß durch den Ort zog. #### Zugführer leitet Gefahrenbremsung ein: 12-Jähriger auf den Gleisen löst Polizeieinsatz in Kölner Norden aus Vor Ort stellten die Einsatzkräfte der Bundespolizei dann die Identität des Jungen fest und nahmen in vorläufig in Gewahrsam. Anschließend fuhren sie denn 12-Jährigen nach Hause, übergaben ihn seinen Eltern und klärten ihn nochmal über die Gefahren im Bahnbereich auf.Durch die zweitweise Streckensperrung kam es bei 18 Zügen zu Verspätungen mit insgesamt fast 300 Minuten. (red) #### Zum 17. Mal: Künstler zeigen bei Chorweiler Art ihre Kreationen Von erhabenen bis hin zu morbiden Momenten: Chorweiler Künstler veranstalteten zum 17. Mal ihren jährlichen Kunstmarkt. Die Vielfalt erfreute die Besucher. #### Zwischen Neuanfang und Haushaltszwängen Der Machtwechsel bietet Ungarn die Gelegenheit, schwierige wirtschaftliche und soziale Herausforderungen anzugehen und sich gleichzeitig wieder an Europa anzunähern. Die neue Regierung wird allerdings einige unpopuläre Entscheidungen treffen müssen. Hier weiter lesen... ### Veranstaltungen #### Christopher Street Day Parade URL: https://www.bachhausen.de/events/christopher-street-day-parade/ #### CSD Leverkusen URL: https://www.bachhausen.de/events/csd-leverkusen/ #### CSD Olpe URL: https://www.bachhausen.de/events/csd-olpe/ #### Fahrrad Rave https://fahrrad-entscheid.koeln/rave/ #### Fußballbildertauschbörse Tauschen statt doppelt kaufen! Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet im Libützje in Köln-Lindweiler von 13:00 bis 18:00 Uhr Chorweilers größte Fußball-Sammelbilder-Tauschbörse statt. Unter dem Motto „Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen!“ sind alle Kinder, Jugendlichen, Familien, Fußballfans und Sammelbegeisterten herzlich eingeladen. Wer doppelte Fußball-Sammelbilder hat, bringt sie einfach zusammen mit dem eigenen Album mit. Vor Ort kann fair getauscht werden: 1 Sticker gegen 1 Sticker. Der Eintritt ist frei, Kinder sind ausdrücklich willkommen. Ein Verkauf findet nicht statt. Damit alle leichter ihre fehlenden Bilder finden, gibt es beim Tauschtag eine Suchwand. Dort können gesuchte Sammelbilder-Nummern notiert werden. Außerdem wird eine Starter-Spendenbox eingerichtet. Wer doppelte Sticker übrig hat, kann diese dort abgeben, damit auch Kinder mit wenigen Sammelbildern mitmachen und ihre Sammlung starten oder ergänzen können. Veranstaltungsdaten Was: Chorweilers größte Fußball-Sammelbilder-TauschbörseWann: Sonntag, 12. Juli 2026, 13:00 bis 18:00 UhrWo: Libützje, Marienberger Weg 19, 50767 Köln-LindweilerMotto: „Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen!“Eintritt: freiRegel: Fair tauschen – 1 Sticker gegen 1 StickerHinweis: Kein Verkauf, Kinder willkommenÖPNV: Buslinie 121, Haltestelle Lindweiler Feld Flyer herunterladen, ausdrucken und weiterverteilen Damit möglichst viele Kinder, Familien und Sammelbegeisterte von der Tauschbörse erfahren, freuen wir uns sehr über Unterstützung aus der Nachbarschaft. Bürgerinnen und Bürger können den Flyer gerne herunterladen, ausdrucken und weiterverteilen. Wer helfen möchte, kann den Flyer zum Beispiel im Supermarkt, im Kindergarten, in der Schule, im Sportverein, im Jugendtreff, in der Kirchengemeinde, im Hausflur oder an anderen gut sichtbaren Orten aushängen — natürlich dort, wo ein Aushang erlaubt ist. Den Flyer gibt es hier als PDF zum Download: Flyer „Chorweiler klebt zusammen“ herunterladen Jede Weitergabe hilft, die Aktion im Stadtbezirk bekannt zu machen. Also: Flyer ausdrucken, weitersagen, doppelte Sticker einpacken und am 12. Juli ins Libützje kommen. Chorweiler klebt zusammen – Tauschen statt doppelt kaufen! #### Gründungsversammlung & Aufstellungsversammlung URL: https://www.bachhausen.de/events/gruendungsversammlung-aufstellungsversammlung/ #### Kulturschock Auftritt URL: https://www.bachhausen.de/events/kulturschock-auftritt/ #### Kundgebung Pulse of Europe URL: https://www.bachhausen.de/events/kundgebung-pulse-of-europe/ #### Landtagswahl URL: https://www.bachhausen.de/events/landtagswahl/ #### Meet & Greet Willst du mehr über Volt erfahren und uns kennenlernen? Bei unseren Meet & Greets kannst du dich in lockerer Atmosphäre informieren und austauschen. #### Meet & Greet Willst du mehr erfahren und uns kennenlernen? Bei unseren Meet & Greets kannst du dich in lockerer Atmosphäre informieren und austauschen. #### Sommerfest Lindweiler URL: https://www.bachhausen.de/events/sommerfest-lindweiler/ #### Veedelscafe Lindweiler URL: https://www.bachhausen.de/events/veedelscafe-lindweiler/