---
title: "Mehr Wohnungsbau für Chorweiler und klare Priorität für Kreuzfeld"
url: https://www.bachhausen.de/mehr-wohnungsbau-fuer-chorweiler-und-klare-prioritaet-fuer-kreuzfeld/
date: 2026-11-03
modified: 2026-11-03
lang: de
author: "Dirk Bachhausen"
description: "Bauen muss in Köln schneller gehen und günstiger werden. Deshalb begrüße ich die Fortschritte, die die Stadt nach der zweiten Sitzung des Wohnungsbauforums am 2. November vorgestellt hat. Einfachere Verfahren..."
categories:
  - "Meinung"
  - "Stadtbezirk Chorweiler"
tags:
  - "Chorweiler"
  - "Kreuzfeld"
  - "Vorhaben"
  - "Wohnungsbau"
image: https://www.bachhausen.de/wp-content/uploads/2026/10/dd35612b-184b-446a-8364-ce4d661283b5.jpg
word_count: 406
---

# Mehr Wohnungsbau für Chorweiler und klare Priorität für Kreuzfeld

Bauen muss in Köln schneller gehen und günstiger werden. Deshalb begrüße ich die Fortschritte, die die Stadt nach der zweiten Sitzung des Wohnungsbauforums am 2. November vorgestellt hat. Einfachere Verfahren und die Überprüfung kommunaler Bauvorgaben sind ein guter Schritt. Gerade für den Stadtbezirk Chorweiler kommt es jetzt darauf an, dass daraus zusätzlicher, bezahlbarer Wohnraum entsteht.

Ein konkretes Beispiel aus unserem Bezirk ist die Further Straße: Für ein Vorhaben mit 52 Wohnungen wurde im verkürzten Abstimmungsprozess eine Zustimmung erteilt. Die Stadt nennt außerdem rund 30 Vorhaben mit etwa 600 Wohnungen, die diesen Prozess stadtweit bereits durchlaufen haben. Das ist ein Fortschritt auf dem Weg zur Umsetzung. Die erforderlichen Baugenehmigungsverfahren schließen sich an oder sind bei einzelnen Vorhaben bereits abgeschlossen.

Auch bei den Kosten setzt Köln an: 22 beschlossene Maßnahmen zur Anpassung kommunaler Vorgaben können nach Angaben der Stadt Einsparungen von bis zu 900 Euro pro Quadratmeter ermöglichen. Wie viel tatsächlich eingespart wird, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Entscheidend ist für mich, dass die Erleichterungen den Bau zusätzlicher Wohnungen ermöglichen und die Bezahlbarkeit für die späteren Bewohnerinnen und Bewohner verbessern.

Ich unterstütze diesen Weg. Unnötige Abstimmungsschleifen und vermeidbare Zusatzkosten müssen abgebaut werden. Gleichzeitig brauchen wir dauerhaft bezahlbare Mieten, geförderten Wohnungsbau und gute Bedingungen für Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen. Daran muss sich der Erfolg der Maßnahmen messen lassen.

Für den Kölner Norden muss daraus eine klare Konsequenz folgen: Kreuzfeld gehört bei Planung und Umsetzung ganz nach oben auf die Prioritätenliste. Wer den Wohnungsbau beschleunigen will, muss auch dieses Vorhaben entschlossen voranbringen. Ich fordere deshalb, die notwendigen Planungsschritte zu priorisieren, ausreichend Personal bereitzustellen und die anstehenden Entscheidungen zügig vorzubereiten.

Dazu gehört ein öffentlich nachvollziehbarer Zeitplan mit konkreten Meilensteinen und klaren Zuständigkeiten. Die Menschen sollen erkennen können, welcher Schritt als Nächstes ansteht, wo es Schwierigkeiten gibt und wie diese gelöst werden sollen. Ein solcher Zeitplan schafft Verbindlichkeit und macht Fortschritte überprüfbar.

Schulen, Kitas, öffentlicher Nahverkehr, sichere Rad- und Fußwege sowie die Nahversorgung müssen von Anfang an mitgeplant und rechtzeitig bereitgestellt werden. Für mich gehört das unmittelbar zum Wohnungsbau: Wer in Kreuzfeld einzieht, braucht ein funktionierendes Wohnumfeld. Auch die benachbarten Veedel müssen frühzeitig einbezogen werden.

Als Volt-Landtagskandidat für den Kölner Norden begrüße ich, dass Köln schnelleres und günstigeres Bauen konkret angeht. Jetzt erwarte ich, dass sich dieser Anspruch auch in der Prioritätensetzung für Chorweiler zeigt. Das Vorhaben an der Further Straße ist ein ermutigender Schritt. Kreuzfeld muss mit derselben Entschlossenheit vorangebracht werden.

Quelle: [Stadt Köln, Zweite Sitzung des Wohnungsbauforums, 3. November 2026](https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/zweite-sitzung-des-wohnungsbauforums)