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Nahkauf in Alt-Niehl erhalten: Für Nahversorgung und gelebte Inklusion

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Der Nahkauf in Alt-Niehl ist mehr als ein Supermarkt. Er ist ein wichtiger Teil des Veedels und ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenarbeiten. Die Initiative, diesen Standort und seine inklusiven Arbeitsplätze zu erhalten, verdient deshalb breite Unterstützung.

Nach den öffentlich geschilderten Informationen stehen größere Investitionen an, die der soziale Träger Zug um Zug allein nicht stemmen kann. Welche Maßnahmen konkret notwendig sind und wie eine Unterstützung aussehen könnte, muss im Austausch mit dem Träger geklärt werden. Für mich ist klar: Wir sollten frühzeitig gemeinsam nach Lösungen suchen.

Ein wichtiger Anlaufpunkt für Niehl

Ein Lebensmittelmarkt im Veedel bedeutet kurze Wege und ein Stück Selbstständigkeit. Gerade ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Haushalte ohne Auto sind darauf angewiesen, ihre täglichen Einkäufe wohnortnah erledigen zu können. Ein solcher Markt ist außerdem ein Ort der Begegnung: Man kennt sich, kommt ins Gespräch und bleibt miteinander verbunden.

Wenn ein Nahversorger verschwindet, verliert ein Viertel deshalb weit mehr als eine Einkaufsmöglichkeit. Für Alt-Niehl geht es um Lebensqualität und eine verlässliche Versorgung im Alltag.

Inklusive Arbeitsplätze brauchen eine Zukunft

Hinzu kommt die besondere soziale Bedeutung dieses Marktes. Seit Jahren arbeiten hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Der Nahkauf zeigt damit ganz praktisch, wie Teilhabe am Arbeitsleben funktionieren kann.

Wer Inklusion stärken will, muss sich auch für den Erhalt solcher Arbeitsplätze einsetzen. Hinter ihnen stehen Menschen, für die Arbeit Einkommen, Anerkennung, soziale Kontakte und Selbstbestimmung bedeutet. Diese gewachsenen Strukturen verdienen eine langfristige Perspektive.

Gemeinsam Möglichkeiten ausloten

Als Landtagskandidat für Volt im Wahlkreis Köln IV möchte ich meinen Beitrag leisten. Ich treffe mich in Kürze mit der Geschäftsführung von Zug um Zug, um die Situation aus erster Hand kennenzulernen und gemeinsam zu besprechen, welche Unterstützung dem Träger und dem Standort helfen könnte.

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Dabei geht es zunächst um konkrete Fragen: Welche Investitionen sind erforderlich? Welche Möglichkeiten wurden bereits geprüft? Und wo können Politik, mögliche Fördergeber oder Partner vor Ort unterstützen?

Mir ist wichtig, an bestehende Bemühungen anzuknüpfen und gemeinsam mit den Beteiligten nach einer tragfähigen Lösung zu suchen. Denn der Nahkauf in Alt-Niehl verbindet zwei Dinge, die ein starkes Veedel braucht: wohnortnahe Versorgung und gelebte Inklusion. Dafür lohnt es sich, gemeinsam einzutreten.

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