[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/operndrama-von-koeln-ziel-800-millionen-euro-baukosten-nicht-ueberschreiten\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/operndrama-von-koeln-ziel-800-millionen-euro-baukosten-nicht-ueberschreiten\/","headline":"Operndrama von K\u00f6ln: Ziel 800 Millionen Euro Baukosten nicht \u00fcberschreiten","name":"Operndrama von K\u00f6ln: Ziel 800 Millionen Euro Baukosten nicht \u00fcberschreiten","description":"Report-K Die Opernbaustelle im Jahr 2016 mit Blick von der B\u00fchne in den Zuschauerraum des K\u00f6lner Opernhauses mit Baustromkasten K\u00f6ln | Irgendwann wird alles fertig. Das zeigt der Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie. Und ja, irgendwann wird auch die K\u00f6lner Oper fertig. Offen bleibt: wann? Die Stadt hat ein neues&#8230;","datePublished":"2024-08-30","dateModified":"2024-08-30","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Report K","url":"#","identifier":20,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/41baustelle_oper_koeln_08082016-neu.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/41baustelle_oper_koeln_08082016-neu.jpg","height":0,"width":0},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/operndrama-von-koeln-ziel-800-millionen-euro-baukosten-nicht-ueberschreiten\/","about":["K\u00f6ln"],"wordCount":704,"keywords":["baukosten","millionen","nicht","operndrama","uberschreiten"],"articleBody":"Report-KDie Opernbaustelle im Jahr 2016 mit Blick von der B\u00fchne in den Zuschauerraum des K\u00f6lner Opernhauses mit BaustromkastenK\u00f6ln | Irgendwann wird alles fertig. Das zeigt der Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie. Und ja, irgendwann wird auch die K\u00f6lner Oper fertig. Offen bleibt: wann? Die Stadt hat ein neues Ziel verk\u00fcndet: Sie will unter der Marke von 800 Millionen Euro bei den reinen Baukosten bleiben.Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker hatte erst vor kurzem erkl\u00e4rt, dass sie schon ein Kleid im Schrank habe f\u00fcr die Er\u00f6ffnung der Oper. Da ist sie noch davon ausgegangen, dass sie bei der Er\u00f6ffnung noch First Lady der Stadt K\u00f6ln sein werde. Gut, noch hat keine der gro\u00dfen Parteien eine Kandidatin oder Kandidaten f\u00fcr die OB Wahl 2025 pr\u00e4sentiert. Damals war noch Bernd Streitberger f\u00fcr die Opernbaustelle verantwortlich und machte Hoffnung auf eine Er\u00f6ffnung. Der ist heute im Ruhestand.Heute gab die Stadt K\u00f6ln bekannt, dass sie mit einer Fertigstellung bis Ende 2025 rechne. H\u00e4tte die Stadt K\u00f6ln die Baustelle wie geplant im M\u00e4rz, dann verl\u00e4ngert am 30. Juni 2024 abgeschlossen kalkulierten die Verantwortlichen mit Baukosten von 730 Millionen Euro. Baut die Stadt wirklich bis Ende 2025 fertig, dann rechnet sie mit Baukosten von 798 Millionen Euro und gibt zu verstehen, dass das Ziel sei unter 800 Millionen Euro zu bleiben. Eine l\u00e4ngere Bauzeit f\u00fchrt zu h\u00f6heren Baukosten.F\u00fcr Streitberger gibt es einen Nachfolger, der jetzt neue Abl\u00e4ufe einf\u00fchrte. Professor J\u00fcrgen Marc Volm\u00a0wird von der Stadt zitiert: \u201eWir haben deshalb die Detaill\u00f6sungssuche und den Bauprozess wieder getrennt, das hei\u00dft, alle noch offenen Fragen werden in den kommenden Wochen zun\u00e4chst in Sitzungen gekl\u00e4rt und danach schnellstm\u00f6glich auf der Baustelle abgearbeitet. Auch soll diese Strukturver\u00e4nderung dazu f\u00fchren, dass die Arbeiten Ziel \u2013 und Kostenorientiert gef\u00fchrt werden.\u201c Also neuer Chef, neue Strategie. Volm l\u00e4sst mitteilen:\u00a0\u201eSo w\u00fcnschenswert es ist, dass Detailfragen mit den Objekt\u00fcberwachungen und den ausf\u00fchrenden Firmen direkt an Ort und Stelle pragmatisch gekl\u00e4rt werden: Die vergangenen Monate auf der B\u00fchnenbaustelle haben gezeigt, dass dieser Weg in dieser Konstellation nicht zielf\u00fchrend ist.\u201cUnd es gibt noch mehr Neuerungen auf der Opernbaustelle. So sei die Baustelle in Bereiche unterteilt worden. F\u00fcr jeden der Bereiche gibt es einen Bereichsverantwortlichen, der seinen Bereich gewerke\u00fcbergreifend leite. Die Struktur sei so organisiert worden, dass die vier B\u00fchnengeb\u00e4ude nacheinander priorisiert abgearbeitet werden k\u00f6nnten. Durch seine neue Strategie hofft Volm auf eine Reduzierung der Komplexit\u00e4t und eine bessere \u00dcbersichtlichkeit.Ach ja, die eigentliche Aufgabe der B\u00fchnen der Stadt K\u00f6ln ist es ja die B\u00fcrger:innen der Stadt zu unterhalten und zu erbauen. Das erfolgt weiter im Interim. Dazu jubelt Stefan Charles, Beigeordneter f\u00fcr Kunst und Kultur, schriftlich: \u201eJetzt zahlt es sich aus, dass die Teams der B\u00fchnen in jeder Hinsicht vorausschauend geplant haben. Die Spielzeit 2024\/25 kann deshalb reibungslos im Interim fortgesetzt werden. Das Ziel, ein exzellentes Programm ohne Unterbr\u00fcche zu zeigen, werden die B\u00fchnen auch in der darauffolgenden Spielzeit verfolgen. Der weitere Bauverlauf wird zeigen, ob dies an den Standorten Depot und Staatenhaus oder am Offenbachplatz sein wird.\u201cBei den Berichten und Botschaften \u2013 oder soll man lieber Hiobsbotschaften schreiben \u2013 bleibt sich die Stadt K\u00f6ln treu. Monatlich werde weiterhin ein Bericht zum B\u00fchnendesaster ver\u00f6ffentlicht und den Ratsmitgliedern vorgelegt. Na, denn oder soll K\u00f6ln besser singen: Oh, wie so tr\u00fcgerisch sind Opernbaustellen\u2026Reaktion von der SPDMaria Helmis-Arend, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion in einem schriftlichen Statement: \u201eDas ist der endg\u00fcltige Offenbarungseid von Oberb\u00fcrgermeisterin Reker. Ihre Salamitaktik beweist: den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung fehlt der Mut, endlich reinen Tisch zu machen. Unsere Vorschl\u00e4ge, noch rechtzeitig aus dem Katastrophenprojekt Oper auszusteigen, wurden leichtfertig in den Wind geschlagen. Jetzt muss gelten: Wahrheit statt leerer Worte. Es braucht jetzt den Mut f\u00fcr eine realistische Perspektive. Denn gerade in der aktuellen Situation, in der die Funktionsf\u00e4higkeit der Stadt nicht mehr gew\u00e4hrleistet ist und zus\u00e4tzlich massive K\u00fcrzungen in vielen zentralen Bereichen anstehen, kann sich diese Stadt eine Kostensteigerung von mehr als 90 Millionen Euro schlicht nicht leisten!\u201cZur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Operndrama von K\u00f6ln: Ziel 800 Millionen Euro Baukosten nicht \u00fcberschreiten","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/operndrama-von-koeln-ziel-800-millionen-euro-baukosten-nicht-ueberschreiten\/#breadcrumbitem"}]}]