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title: "Roggendorf/Thenhoven: Endlich Bewegung beim Spielplatz – doch die Kita-Frage bleibt offen"
url: https://www.bachhausen.de/roggendorf-thenhoven-endlich-bewegung-beim-spielplatz-doch-die-kita-frage-bleibt-offen/
date: 2026-10-06
modified: 2026-10-06
lang: de
author: "Dirk Bachhausen"
description: "Nach langer Vorarbeit gibt es eine gute Nachricht für Roggendorf/Thenhoven: Die Verwaltung hat mir nun bestätigt, den Spielplatz instand zu setzen. Ich begrüße diese Zusage ausdrücklich. Für die Kinder und..."
categories:
  - "Meinung"
  - "Stadtbezirk Chorweiler"
tags:
  - "bewegung"
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  - "endlich"
  - "frage"
  - "roggendorf"
  - "spielplatz"
  - "thenhoven"
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# Roggendorf/Thenhoven: Endlich Bewegung beim Spielplatz – doch die Kita-Frage bleibt offen

Nach langer Vorarbeit gibt es eine gute Nachricht für Roggendorf/Thenhoven: Die Verwaltung hat mir nun bestätigt, den Spielplatz instand zu setzen. Ich begrüße diese Zusage ausdrücklich. Für die Kinder und Familien im Kölner Norden zählt jetzt, dass daraus schnell eine nutzbare Spielfläche wird. Dazu gehören ein konkreter Zeitplan und eine klare Auskunft darüber, welche Arbeiten vorgesehen sind.

Wie wichtig verlässliche Zusagen sind, zeigt die Geschichte der ehemaligen Schule an der Berrischstraße 132–136. Dort sollte nach Sanierung und Umbau eine Kindertagesstätte entstehen. Vorgesehen war, die bisherigen Einrichtungen an der Further Straße und der Gutnickstraße zu ersetzen. Doch die geplante Eröffnung 2019 scheiterte an Schadstoffen in der Raumluft. Auch das bereits hergerichtete Außengelände mit Spielplatz blieb ungenutzt.

Die Ursache lag in der Behandlung der historischen Ziegelfassade. Ein Mittel zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit gelangte tief ins Mauerwerk und belastete durch Ausdünstungen die Innenräume. Über Jahre wurde versucht, die Schadstoffkonzentration durch technische Belüftung ausreichend zu senken. Eine Freigabe für den Kitabetrieb ließ sich damit jedoch nicht erreichen.

Im Februar 2023 beschloss der Rat schließlich, den belasteten historischen Gebäudeteil abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Später errichtete Anbauten sollten erhalten bleiben. Damit schien zumindest eine Entscheidung über das weitere Vorgehen gefallen zu sein. Doch auch dieser Weg geriet ins Stocken. Im Juli 2024 berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger, dass die Planung wegen fehlender personeller Kapazitäten auf unbestimmte Zeit verschoben worden sei. Das verfügbare Personal werde vorrangig für den Schulbau eingesetzt. Für die Familien bedeutete das erneut: warten, ohne verlässliche Perspektive.

Die Baumaßnahme an der Kita Berrischstraße nicht mehr in der Liste der Bauprojekte der städtischen Gebäudewirtschaft zu finden. Daraus lässt sich allein noch keine endgültige Aufgabe des Projekts ableiten. Die Verwaltung sollte aber öffentlich erklären, welchen Status das Vorhaben inzwischen hat und wie es weitergehen soll.
> Für mich ist deshalb klar: Die angekündigte Instandsetzung des Spielplatzes ist ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig braucht Roggendorf/Thenhoven endlich belastbare Antworten zur Zukunft des ehemaligen Schulgebäudes. Gibt es aktuelle Raumluftmessungen? Wird an Teilabriss und Neubau festgehalten? Welche Mittel und Planungskapazitäten stehen bereit? Und wann können die vorgesehenen Betreuungsplätze tatsächlich genutzt werden?
Ich erwarte, dass die Bezirksvertretung Chorweiler diese Fragen aufgreift und einen aktuellen öffentlichen Sachstandsbericht einfordert. Beim Spielplatz sollte sie ebenso nachhalten, wann die Arbeiten beginnen und abgeschlossen werden.

**Kinder wachsen nicht im Tempo von Verwaltungsvorgängen auf. Wer jahrelang auf einen Spielplatz oder eine Kita wartet, kann diese Zeit später nicht nachholen. Deshalb freue ich mich über die Zusage zur Instandsetzung – und erwarte, dass die Familien in Roggendorf/Thenhoven nun bald ein sichtbares Ergebnis erleben.**