[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/sanierung-roemisch-germanisches-museum-mit-neuer-kostenprognose-177-millionen-euro\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/sanierung-roemisch-germanisches-museum-mit-neuer-kostenprognose-177-millionen-euro\/","headline":"Sanierung R\u00f6misch-Germanisches Museum mit neuer Kostenprognose: 177 Millionen Euro","name":"Sanierung R\u00f6misch-Germanisches Museum mit neuer Kostenprognose: 177 Millionen Euro","description":"Report-K Das Foto zeigt die R\u00fcckseite des Verwaltungsgeb\u00e4udes des RGM Museum in K\u00f6ln vom Kurt Hackenberg Platz aus gesehen. | Foto: report-K K\u00f6ln | Wenn nicht gerade getuscht wird, dann wird in K\u00f6lner Karnevalss\u00e4len gerne auch einmal ein Karnevalslied von Jupp Schmitz aus dem Jahr 1949 gespielt, das in K\u00f6ln&#8230;","datePublished":"2024-10-21","dateModified":"2024-10-21","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Report K","url":"#","identifier":20,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36af2c4c1f6de1245282e2f6d3e4483d8c1fb911663df347a69e69f7ff897aac?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG_6460_stadt_koeln_saniert_21102024.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG_6460_stadt_koeln_saniert_21102024.jpg","height":0,"width":0},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/sanierung-roemisch-germanisches-museum-mit-neuer-kostenprognose-177-millionen-euro\/","about":["K\u00f6ln"],"wordCount":968,"keywords":["germanisches","kostenprognose","millionen","museum","neuer","romisch","sanierung"],"articleBody":"Report-KDas Foto zeigt die R\u00fcckseite des Verwaltungsgeb\u00e4udes des RGM Museum in K\u00f6ln vom Kurt Hackenberg Platz aus gesehen. | Foto: report-KK\u00f6ln | Wenn nicht gerade getuscht wird, dann wird in K\u00f6lner Karnevalss\u00e4len gerne auch einmal ein Karnevalslied von Jupp Schmitz aus dem Jahr 1949 gespielt, das in K\u00f6ln jedes Kleinkind kennt. Das passt auch auf die aktuelle Prognose f\u00fcr die Sanierung des R\u00f6misch-Germanischen Museums, dass \u00fcbrigens jetzt 2028 fertig werden soll.Die Generalsanierung zentral in der StadtDie Aufl\u00f6sung der kleinen Quizfrage, um welches Karnevalslied es sich handelt findet sich am Ende des Textes. Wenn die Sonne am Nachmittag auf den Kurt-Hackenberg-Platz scheint, kann man dort sitzen und einen Kaffee trinken. Die Kulisse, die sich bietet \u2013 nein, nicht die Gestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes, auch wenn diese einen zum Nachdenken bringt \u2013 ist grandios. M\u00e4chtig erhebt sich der K\u00f6lner Dom hinter dem Flachbau und der R\u00fcckseite des R\u00f6misch-Germanischen Museums und der Durchblick der alten r\u00f6mischen Stra\u00dfe ist erkennbar neben der Tiefgaragen-Einfahrt. Das ist auch typisch K\u00f6lsch. Neben ein Relikt aus 2000 Jahren K\u00f6lner Geschichte, die Einfahrt einer Tiefgarage zu setzen. Rechts der Bau des Museum Ludwig und die K\u00f6lner Philharmonie. Ein Abschweifen auf die Gestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes: Warum gibt es einen Springbrunnen auf dem hektischen Breslauer Platz, aber nicht hier auf dem Kurt-Hackenberg-Platz? Aber das nur am Rande. Beim Kaffetrinken und umherschweifen des Blickes f\u00e4llt unwillk\u00fcrlich der Blick auf ein Geb\u00e4ude links von der r\u00f6mischen Stra\u00dfe. Es z\u00e4hlt zum Inventar der Stadt K\u00f6ln und das sieht jeder K\u00f6lner sofort. Es ist heruntergekommen, die Jalousien h\u00e4ngen kreuz und quer oder \u201ekr\u00fczz un quer\u201c, wie der K\u00f6lsche das gerne nennt. Es zeigt aber nicht nur Verfall, sondern deutet auf die Misere der Historischen Mitte und des R\u00f6misch-Germanischen Museums hin. Die Stadt K\u00f6ln will und saniert das Museum, das ausgerechnet in diesem Jahr sein f\u00fcnfzigstes Jubil\u00e4um im Interim feierte, anstatt es geb\u00fchrend zu feiern.Das mit der Zeit ist so ein DingDer r\u00fcckseitige Anblick und auch der Ausblick auf den Museumsbau von vorne wird noch lange so bleiben. Denn erst 2028 soll die Sanierung \u2013 nach dem aktuellen Zeitplan \u2013 abgeschlossen sein. So steht es zumindest im Sachstandsbericht der Geb\u00e4udewirtschaft der Stadt K\u00f6ln f\u00fcr die Generalinstandsetzung des R\u00f6misch-Germanischen, der dem Bauausschuss am 4. November 2024 und dem Ausschuss f\u00fcr Kunst &amp; Kultur am 5. November 2024 vorgelegt wird. Aktuell befindet sich das Projekt in der Planungszeit und das seit 2021. Diese soll bis 2025 dauern. Von 2026 bis 2028 soll gebaut werden. Das Museum steht seit 2016 unter Denkmalschutz. Die reinen Baukosten inklusive der Risikokosten liegen bei 169 Millionen Euro, die die Stadt K\u00f6ln alleine tragen muss. Dazu kommen 8 Millionen Euro, die das Museum f\u00fcr Ausstattung und Einrichtung der Ausstellung ben\u00f6tigt.Was klein begann wird immer mehr2015 sch\u00e4tzte die Stadt K\u00f6ln die Sanierungskosten in der von ihr sp\u00e4ter so titulierten \u201eVorab-Kostenprognose\u201c auf 41,7 Millionen Euro, also rund ein Viertel der aktuell prognostizierten Baukosten. 2018 erlosch die Betriebserlaubnis. Im August 2022 gab die Stadt K\u00f6ln die erste Kostensch\u00e4tzung ab. Die lag bei 91,2 Millionen Euro. Und die Bauzeit der Generalsanierung ist zudem bemerkenswert von den ersten \u00dcberlegungen 2015 bis zur geplanten Fertigstellung 2028 w\u00e4ren es 13 Jahre, wenn das Projekt fertig wird. Die FDP im K\u00f6lner Rat kritisierte schon 2022 die lange Planungszeit und sprach von einer \u00dcberforderung der Stadtverwaltung.Die Berichterstattung von report-K aus dem Jahr 2022 finden Sie hier:Sanierung R\u00f6misch-Germanisches Museum: Kostenprognose verdoppelt \u2013 Fertigstellung verz\u00f6gertHier sieht die Stadtverwaltung RisikenDer Generalplaner brauche mehr Zeit als der Rahmenterminplan ihm vorgegeben habe, stellt die Stadtverwaltung fest. Der Grund seien Personalengp\u00e4sse. Zudem sei im Vorfeld nicht erkannt worden, welchen Umfang die Planungsaufgabe f\u00fcr das Gesamtprojekt habe. Als S\u00fcndenbock wird die Sanierung der Decke \u00fcber der Dombauh\u00fctte benannt. Die Stadtverwaltung will 2025 europaweit ausschreiben und einen Generalunternehmer mit der Generalsanierung beauftragen. Der Abschluss eines Vertrages mit einem Generalunternehmer sei f\u00fcr das Quartal 3-2025 geplant. Was aber, wenn sich niemand bewirbt oder die Generalunternehmer h\u00f6here Kosten kalkulieren?Die Decke der Dombauh\u00fctte ist zudem ein Problem. Sie muss statisch verst\u00e4rkt werden. Hier muss die Stadt darauf achten, dass die Werkst\u00e4tten der Dombauh\u00fctte \u2013 wenigstens teilweise \u2013 in Betrieb bleiben k\u00f6nnen. Durch den Weiterbetrieb der Dombauh\u00fctte, bei gleichzeitigen Bauma\u00dfnahmen habe es erhebliche Verz\u00f6gerungen bei der Bauzeit gegeben, schreibt die Geb\u00e4udewirtschaft. Die Stadt will, dass die Dombauh\u00fctte die H\u00e4lfte der Kosten \u00fcbernimmt. Hier stehe man in Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zu K\u00f6ln.Um einen Generalunternehmer zu finden hat die Stadt K\u00f6ln im Museum selbst die Betonsanierung auf die Interimszeit vorgezogen. Damit soll das Risiko f\u00fcr den noch zu findenden Generalunternehmer auf ein Minimum beschr\u00e4nkt werden. Der R\u00fcckbau im Museum sei abgeschlossen. Jetzt werde noch der Estrich im Obergeschoss zur\u00fcckgebaut.Lustwandeln im generalsanierten Haus ab 2029: Da muss ein Fragezeichen gesetzt werdenIst das jetzt alles safe von den Kosten und Terminen? Nein. Denn erst nach erfolgtem Vergabeverfahren kann der Baubeginn und die Bauzeit konkret terminiert werden. Daher sei von einer Baufertigstellung im dritten Quartal 2028 auszugehen. Erst danach kann das Museum als Museum wieder eingerichtet werden. Die Generalsanierung des R\u00f6misch-Germanischen Museums scheint ein weiteres dickeres Kapitel im Buch der Never Ending K\u00f6lschen Baugeschichten zu werden, dass noch geschrieben werden muss. Die Aufl\u00f6sung der QuizfrageAch ja, und um welches Karnevalslied ging es? Die K\u00f6lschen wissen es schon lange: \u201eWer soll das bezahlen?\u201c Das schrieben Jupp Schmitz, Musik und Kurt Feltz den Text. Und f\u00fcr alle die, die den Refrain noch lernen wollen, hier die Texthilfe: \u201eWer soll das bezahlen, Wer hat das bestellt, Wer hat so viel Pinke-pinke, Wer hat so viel Geld?\u201cZur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Sanierung R\u00f6misch-Germanisches Museum mit neuer Kostenprognose: 177 Millionen Euro","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/sanierung-roemisch-germanisches-museum-mit-neuer-kostenprognose-177-millionen-euro\/#breadcrumbitem"}]}]