[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/spionage-kontroverse-an-tu-muenchen-forscherin-an-staatsnahem-chinesischen-firmennetzwerk-beteiligt\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/spionage-kontroverse-an-tu-muenchen-forscherin-an-staatsnahem-chinesischen-firmennetzwerk-beteiligt\/","headline":"Spionage-Kontroverse an TU M\u00fcnchen: Forscherin an staatsnahem chinesischen Firmennetzwerk beteiligt","name":"Spionage-Kontroverse an TU M\u00fcnchen: Forscherin an staatsnahem chinesischen Firmennetzwerk beteiligt","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln China Science Investigation Spionage-Kontroverse an TU M\u00fcnchen: Forscherin an staatsnahem chinesischen Firmennetzwerk beteiligt Die Spionage-Kontroverse um eine Professorin der TU M\u00fcnchen weitet sich aus: Nach CORRECTIV-Recherchen ist sie mit ihrem Ehemann in China an einem staatsnahen Firmennetzwerk im Medizinbereich beteiligt. An&#8230;","datePublished":"2025-05-19","dateModified":"2025-05-19","author":{"@type":"Person","@id":"##Person","name":"Correctiv.org","url":"#","identifier":15,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51a6c0962ec4a7a9fff8508f3b6a21069f40fbb9a1ee7294cca7a040ced87b6c?s=96&d=monsterid&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51a6c0962ec4a7a9fff8508f3b6a21069f40fbb9a1ee7294cca7a040ced87b6c?s=96&d=monsterid&r=g","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Person","name":"Dirk Bachhausen","image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/dirk_profil-300x300.jpg","width":600,"height":60}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Zeitungsleser.webp","url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Zeitungsleser.webp","height":534,"width":800},"url":"https:\/\/www.bachhausen.de\/spionage-kontroverse-an-tu-muenchen-forscherin-an-staatsnahem-chinesischen-firmennetzwerk-beteiligt\/","about":["Politik"],"wordCount":1779,"keywords":["chinesischen","firmennetzwerk","forscherin","kontroverse","munchen","spionage","staatsnahem"],"articleBody":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechselnChina Science InvestigationSpionage-Kontroverse an TU M\u00fcnchen: Forscherin an staatsnahem chinesischen Firmennetzwerk beteiligt        Die Spionage-Kontroverse um eine Professorin der TU M\u00fcnchen weitet sich aus: Nach CORRECTIV-Recherchen ist sie mit ihrem Ehemann in China an einem staatsnahen Firmennetzwerk im Medizinbereich beteiligt. An ihrem Lehrstuhl war das Ausma\u00df ihrer Nebent\u00e4tigkeiten nicht bekannt.                    von                                Till Eckert                                , Alexej Hock19. Mai 2025                                (Collage: Ivo Mayr \/ CORRECTIV)                            Ihre Forschung diene dem \u201esozialen Gut\u201c, sagte die Spitzenwissenschaftlerin Z. im Jahr 2019 bei einem Vortrag. Als Professorin der TU M\u00fcnchen (TUM) arbeitet sie im Bereich der Satellitenbildanalyse in Kombination mit KI- und Social-Media-Daten. Sie sagte bei dem Vortrag, sie wolle einen Beitrag leisten, wenn es um soziale Herausforderungen wie die globale Urbanisierung und Armut geht.\u00a0Rund 8.600 Kilometer von M\u00fcnchen entfernt, im ostchinesischen Wuxi, residiert eine Firma, die in ihrem Logo einen frappierend \u00e4hnlichen Spruch f\u00fchrt: \u201eKI f\u00fcr das soziale Gut\u201c. Doch hier geht es nicht um Satellitenaufnahmen, sondern um medizinische Ultraschallbilder. Man will L\u00f6sungen entwickeln, die Millionen kranken Menschen helfen k\u00f6nnten.\u00a0Es ist eine Verbindung, die normalerweise gar nicht auffallen w\u00fcrde. Doch der Fall der Professorin Z. ist alles andere als normal: Ihr zweiter Arbeitgeber, das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR), hat die Frau chinesischer Herkunft der Aussp\u00e4hung sensibler Daten verd\u00e4chtigt. CORRECTIV hatte k\u00fcrzlich \u00fcber den Verdacht berichtet. Der Vorgang besch\u00e4ftigt inzwischen die Politik: Die Gr\u00fcnen-Fraktion im bayerischen Landtag hat eine Stellungnahme der Landesregierung gefordert. F\u00fchrende Innen- und Sicherheitspolitiker zeigen sich alarmiert.Nun d\u00fcrfte sich die Spionage-Kontroverse ausweiten. Recherchen von CORRECTIV zufolge ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann an der millionenschweren Medizin-Firma in Wuxi beteiligt. Beide melden f\u00fcr diese Firma Patente an \u2013 auf einem Gebiet, das \u00dcberschneidungen mit ihrer Forschung in M\u00fcnchen aufweist.\u00a0Es handelt sich m\u00f6glicherweise um einen Fall von illegitimem Technologietransfer:\u00a0 Z. entwickelt in M\u00fcnchen Algorithmen f\u00fcr die Analyse von Satellitendaten. Diese k\u00f6nnten laut Experten auch f\u00fcr die Auswertung von Ultraschallbildern nutzbar sein. Ergebnisse aus ihrer T\u00e4tigkeit in M\u00fcnchen k\u00f6nnte so in medizinische Forschungen und Anwendungen in China flie\u00dfen \u2013 und Z. und ihr Ehemann damit Geld verdienen. Am Lehrstuhl ist das Ausma\u00df der Nebent\u00e4tigkeiten der Professorin nicht bekannt. Fachleute, die den Sachverhalt f\u00fcr CORRECTIV einsch\u00e4tzen, zeigen sich deshalb alarmiert: F\u00fcr sie wirft der Fall ethische, rechtliche und sicherheitspolitische Fragen auf.Denn das zweite Standbein in China k\u00f6nnte auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Eine freie kommerzielle Forschung gibt es in der Volksrepublik nicht: alle Bereiche werden dort auf die milit\u00e4rische Nutzbarkeit abgeklopft. Ihre Forschung bei der Satellitenbildanalyse ist f\u00fcr Milit\u00e4ranwendungen h\u00f6chst relevant. China k\u00f6nnte sie beispielsweise im Territorialkonflikt um Taiwan n\u00fctzen. Denn wenn sich die Algorithmen von einem Feld auf das andere \u00fcbertragen lassen \u2013 dann geht das auch wieder in die andere Richtung.Die Forscherin will sich nicht zum Sachverhalten \u00e4u\u00dfern, wie sie \u00fcber einen Anwalt mitteilen lie\u00df. Auch ein Sprecher der TUM teilte auf einen umfangreichen Fragenkatalog von CORRECTIV mit: \u201eWir \u00e4u\u00dfern uns nicht zu personalrechtlichen Themen von Mitarbeitenden.\u201c Die Dimension und Bedeutung von Z.\u2019s Besch\u00e4ftigung in China dr\u00e4ngt die Frage auf: Wurde diese brisante Verbindung in M\u00fcnchen \u00fcbersehen?\u00a0Millionensummen flie\u00dfen in staatsnahes FirmennetzwerkDass Z. offenbar ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr hat, wie sie als Forscherin ihr Know-How kommerzialisieren kann, h\u00e4tte man schon 2018 erkennen k\u00f6nnen. Wissenschaftler seien oft \u201egut bei ihrer Forschungsarbeit, aber schwach in der Durchf\u00fchrung und Vermarktung von Projekten\u201c, zitierte China Daily Z. damals. In dem Bericht \u00fcber den Besuch einer internationalen Gruppe durch einen Forschungscampus im chinesischen Qingdao wird Z. in eine Reihe mit einem Nobelpreistr\u00e4ger und weiteren Spitzenforschern gestellt.\u00a0Im gleichen Jahr, das zeigen Recherchen von CORRECTIV, startete das chinesische Start-Up Med Imaging AI durch \u2013 und damit vermutlich auch Z.\u2019s Karriere als Unternehmerin. Laut Handelsregisterdaten, die der Anbieter Sayari zusammengetragen hat, sind Z. und ihr Ehemann aktuell mit jeweils 15 Prozent an der gr\u00f6\u00dften Gesellschafterin der Firma mit Sitz in Wuxi beteiligt. Die Firma wendet Prozesse aus dem Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz in der medizinischen Diagnostik an. Es ist ein Zukunftsfeld: Die Staatsf\u00fchrung in China hat kurz zuvor einen nationalen KI-Plan verabschiedet. Bis 2030 soll die Volksrepublik auf dem Gebiet weltweit f\u00fchrend sein.\u00a0Innerhalb von acht Jahren hat die Firma einen rasanten Aufstieg in der Volksrepublik erlebt. Das High-Tech-Unternehmen gewinnt nach eigenen Angaben staatliche Preise, F\u00f6rderprogramme und Auftr\u00e4ge. F\u00fcr das Jahr 2021 wurden Umsatzerl\u00f6se von umgerechnet 3,7 Mio. Euro gesch\u00e4tzt. Die Beratungsfirma Deloitte listete Med Imaging AI zuletzt auf Platz 28 der wachstumsst\u00e4rksten High-Tech-Unternehmen Chinas.\u00a0Wer chinesische Handelsregisterdaten pr\u00fcft, st\u00f6\u00dft letztlich auf ein ganzes Firmennetzwerk rund um Med Imaging AI in China. Es geht um medizinische Forschung, Algorithmen f\u00fcr die Analyse von Ultraschallbildern. Daf\u00fcr flie\u00dfen offenbar Millionensummen.\u00a0Ein Labor, von dem in M\u00fcnchen niemand etwas wei\u00dfDer Grundstein f\u00fcr den Erfolg liegt auch in Deutschland \u2013 so zumindest die Eigenbeschreibung auf chinesischen Job-Portalen. Dort ist die Rede von einem \u201evielseitigen strategischen Kooperationsverh\u00e4ltnis mit Deutschland\u201c seit 2018. Das Unternehmen sei \u201evon einem Team aus Akademikern gegr\u00fcndet\u201c worden, die Forschungskapazit\u00e4ten des Labors im Ausland z\u00e4hlen im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz \u201ezu den drei gr\u00f6\u00dften in Deutschland\u201c.Solch ein Labor mit Verbindung zur Med Imaging AI gibt es aber nicht in Deutschland. Die TUM \u00e4u\u00dferte sich uns gegen\u00fcber nicht dazu. Ein Besch\u00e4ftigter an Z.\u2019s Lehrstuhl in M\u00fcnchen runzelt die Stirn: \u201eZ. spricht hier nie \u00fcber Medizinisches, wir haben hier gar nicht die Kompetenzen f\u00fcr sowas.\u201c\u00a0Was ist also die Quelle f\u00fcr das Wissen, das im chinesischen Wuxi versilbert wird?Eines f\u00e4llt auf: Z.s heutige Gesch\u00e4ftspartner tauchten zu verschiedenen Zeitpunkten an ihrer Seite in M\u00fcnchen auf. Als \u201eLabordirektor\u201c von Med Imaging AI wird ein Gastprofessor an Z.s TUM-Institut genannt. Der CTO der Firma arbeitete fr\u00fcher am M\u00fcnchner Leibniz-Rechenzentrum und forschte mit Z. zu maschinellem Lernen mit neuronalen Netzen. Z.\u2019s Ehemann wird als Leiter der Forschungsabteilung von Med Imaging AI genannt. Bis vor wenigen Jahren arbeitete er an der TUM am Lehrstuhl f\u00fcr Methodik der Fernerkundung.Millionenschwere Patente und Verbindungen zum StaatsapparatZ. und ihr Mann sind nicht nur Anteilseigner, sie forschen und melden Patente an. Bei zwei Erfindungen geht es um die Detektion von Schilddr\u00fcsenknoten mittels neuronaler Netze. Teils geht es um Modelle, mit denen Z. auch bei der Forschung zur Erdbeobachtung in M\u00fcnchen besch\u00e4ftigt ist. Mitunter vermischen sich auf Arbeiten ihre Zugeh\u00f6rigkeiten: In einer j\u00fcngeren Forschungsarbeit zur Erkennung von Prostatakrebs ist Z. als TUM-Professorin gelistet, ihr Ehemann als Forscher f\u00fcr Med Imaging AI.F\u00fcr Christopher Bohlens, der f\u00fcr den Verein Transparency International Deutschland die Arbeitsgruppe Wissenschaft leitet und als Sachverst\u00e4ndiger im Wissenschaftsrat t\u00e4tig ist, sind diese Vorg\u00e4nge bedenklich. \u201eDie Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen durch Universit\u00e4tsangeh\u00f6rige muss strikten Transparenzanforderungen unterliegen. Ohne diese Transparenz droht ein Vertrauensverlust gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit\u201c, sagt der Experte.Laut ihm k\u00f6nnte ein Interessenkonflikt vorliegen, \u201einsbesondere durch die parallele Beteiligung der Professorin an Unternehmen in China, die mit Technologien arbeiten, die sie auch im universit\u00e4ren Kontext erforscht\u201c. Gerade Patentanmeldungen bed\u00fcrfen laut Bohlens einer klaren Offenlegung und Pr\u00fcfung: um sicherzustellen, \u201edass keine missbr\u00e4uchliche Verwendung von Forschungsergebnissen oder Ressourcen der Universit\u00e4t stattfindet\u201c.Solche Patente sind viel wert. So hat das West China Universit\u00e4tskrankenhaus in Chengdu im Jahr 2024 f\u00fcr umgerechnet 500 Tausend Euro vier gemeinsam angemeldete Patente von der Med Imaging AI \u00fcbernommen \u2013 die alle von Z.\u2019s Ehemann mitverfasst wurden. Auch finden sich direkte Kooperationen mit staatlichen Institutionen. So nahm ein Tochterunternehmen einen staatlichen Auftrag an, das Krankenhaus in Chengdu mit Equipment zu beliefern.\u00a0Das Ehepaar tritt auch \u00f6ffentlich im Namen des Unternehmens auf \u2013 und zeigt dabei keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit dem chinesischen Staat. Im Jahr 2023 haben sie als Experten an einem Wei\u00dfbuch zu K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Medizinger\u00e4te-Industrie mitgeschrieben. Der Bericht wurde von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ver\u00f6ffentlicht, die staatlich kontrolliert wird.\u00a0Z.\u2019s Ehemann wird in M\u00fcnchen indes eine \u201edubiose Figur\u201c genannt. Ein Insider berichtet davon, dass er bei einem gemeinsamen Kooperationsprojekt der Lehrst\u00fchle von Z. und dem Lehrstuhl f\u00fcr Wasserbau als Leitung vorgestellt worden sein soll, jedoch keine E-Mail-Signaturen verwendete. Fraglich sei gewesen, ob der Mann zu dem Zeitpunkt \u00fcberhaupt formell an Z.\u2019s Lehrstuhl angestellt war.\u00a0In internen Dokumenten, die CORRECTIV vorliegen, findet sich f\u00fcr eine Anstellung als Lehrstuhl-Mitarbeiter bei Z. tats\u00e4chlich kein Hinweis. Allerdings wurde er offenbar als \u201eBetreuer\u201c f\u00fcr Doktorandinnen und Doktoranden eingesetzt. Die TUM \u00e4u\u00dferte sich nicht auf unsere Anfrage zu seinem Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis an der Uni.\u00a0Milit\u00e4rische Nutzung nicht ausgeschlossenInwiefern hat Z. ihre Nebent\u00e4tigkeiten und Patentanmeldungen gegen\u00fcber der TUM offengelegt? Sieht sie Interessenskonflikte zwischen ihrer KI-Forschung in M\u00fcnchen und den kommerziellen KI-Entwicklungen in China? Dies und vieles mehr h\u00e4tte CORRECTIV gerne von Z. erfahren. Einen ausf\u00fchrlichen Fragenkatalog lie\u00df sie aber unbeantwortet.Die Forscherin k\u00f6nnte ideelle Beweggr\u00fcnde f\u00fcr ihre Investition in und T\u00e4tigkeit f\u00fcr die Med Imaging AI haben, den Spruch \u201eKI f\u00fcr das soziale Gut\u201c ernst meinen. Falls mit dem Arbeitgeber TUM abgestimmt, w\u00e4re das vermutlich unter Umst\u00e4nden zul\u00e4ssig. Dann bliebe die Frage, ob sie einen geeigneten Investitionsstandort gefunden hat: In China gilt die Philosophie, dass Firmen neue Technologien dem Staat anbieten oder verf\u00fcgbar machen sollen \u2013 und somit unter anderem Hochtechnologien zur Nutzung in jedem vorstellbaren Bereich freigeben, bis hin zum Milit\u00e4r.\u00a0Laut Experte Bohlens ergibt sich daraus ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko: \u201eDie Professorin arbeitet an Algorithmen, die gleicherma\u00dfen f\u00fcr zivile und milit\u00e4rische Zwecke geeignet sind (Dual-Use-Technologie), wodurch erhebliche Gefahren f\u00fcr die nationale Sicherheit entstehen k\u00f6nnten.\u201c\u00a0Doch auch falls Z. rein kommerzielle Interessen verfolgt, w\u00e4re es laut Bohlens \u201eh\u00f6chst problematisch\u201c, sollte tats\u00e4chlich Wissen aus M\u00fcnchen abgeflossen sein. Denn schlie\u00dflich hat Med Imaging AI inzwischen auch Produkte zur Diagnostik auf den Markt gebracht \u2013 die Firma befindet sich im Wettbewerb. Dieser w\u00e4re so laut Bohlens m\u00f6glicherweise beeintr\u00e4chtigt.Erst im Februar ist in den USA ein fr\u00fcherer Mitarbeiter von Google angeklagt worden, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, Firmengeheimnisse aus dem Bereich KI gestohlen zu haben. Damit habe er zwei chinesischen Firmen, f\u00fcr die er heimlich arbeitete, einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen. Ihm drohen mehrere Jahre Haft.Text und Recherche: Till Eckert, Alexej HockRedaktion: Anette DowideitFaktencheck: Gesa SteegerDesign: Ivo MayrKommunikation: Esther Ecke, Katharina Roche, Nadine WinterZur Quelle wechselnAuthor: Till Eckert"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Spionage-Kontroverse an TU M\u00fcnchen: Forscherin an staatsnahem chinesischen Firmennetzwerk beteiligt","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/spionage-kontroverse-an-tu-muenchen-forscherin-an-staatsnahem-chinesischen-firmennetzwerk-beteiligt\/#breadcrumbitem"}]}]