Köln-Ehrenfeld. Bei einem Meet & Greet von Volt Köln am Donnerstag, 13. August 2026, stand die Situation queerer Menschen im Mittelpunkt. In der Stammstraße in Ehrenfeld sprach Christian Huyeng, amtierender „Mr. Fetish Europe 2026“, über die Folgen des Anschlags im Zusammenhang mit dem Berliner Christopher Street Day sowie über die Sorgen und Erwartungen der queeren Community.
Christian Huyeng war auf Einladung von Dirk Bachhausen nach Köln gekommen. Bachhausen kandidiert für Volt bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2027 als Direktkandidat im Wahlkreis Köln IV. Mit der Einladung wollte er den direkten Austausch zwischen Politik, queerer Community und interessierten Bürgerinnen und Bürgern fördern.
Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die Auswirkungen queerfeindlicher Gewalt auf das Sicherheitsgefühl der Betroffenen. Erörtert wurde außerdem, mit welchen Sorgen und Herausforderungen queere Menschen konfrontiert sind und was sie von Politik und Gesellschaft erwarten. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie die Sicherheit, Sichtbarkeit und Freiheit queeren Lebens wirksam geschützt werden können.
Huyeng gab darüber hinaus Einblicke in seine Tätigkeit als „Mr. Fetish Europe“ und berichtete über die Aufgaben und die Verantwortung, die mit diesem Titel verbunden sind. Dazu gehört sein Engagement für die queere und fetischaffine Community in Deutschland und Europa.
Vor und nach dem Gespräch bot die Veranstaltung Gelegenheit, mit Mitgliedern und Landtagskandidierenden von Volt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen sowie politische Erwartungen einzubringen. Der offene Rahmen des Meet & Greets sollte dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und den persönlichen Dialog zwischen Politik und Community zu stärken.