[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/was-ueber-die-rolle-von-solarstrom-beim-blackout-in-spanien-und-portugal-bekannt-ist\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/was-ueber-die-rolle-von-solarstrom-beim-blackout-in-spanien-und-portugal-bekannt-ist\/","headline":"Was \u00fcber die Rolle von Solarstrom beim Blackout in Spanien und Portugal bekannt ist","name":"Was \u00fcber die Rolle von Solarstrom beim Blackout in Spanien und Portugal bekannt ist","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Am 28. April 2025 brach das Stromnetz in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs zusammen. Obwohl die Ursache f\u00fcr die St\u00f6rungen unklar war, kursierten schnell Spekulationen und Falschbehauptungen in Sozialen Netzwerken. 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April 2025 brach das Stromnetz in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs zusammen. Obwohl die Ursache f\u00fcr die St\u00f6rungen unklar war, kursierten schnell Spekulationen und Falschbehauptungen in Sozialen Netzwerken. Eine angebliche Erkl\u00e4rung war dabei besonders beliebt: Die Erneuerbaren Energien, konkreter ein \u00dcberangebot an Solarstrom, soll zum Blackout gef\u00fchrt haben. In Portugal und Spanien ist der Anteil von Erneuerbaren Energien am Strommix im europ\u00e4ischen Vergleich hoch.\u00a0So oder so \u00e4hnlich \u00e4u\u00dferten sich mehrere Nutzerinnen und Nutzer auf X, Facebook, Telegram, Instagram und Youtube am 28. April \u00fcber den Blackout. Darunter war der ehemalige Hamburger Umweltsenator aus der SPD Fritz Vahrenholt, der seit Jahren als Leugner der Klimaforschung bekannt ist. Dessen Aussagen griff der Blog Tichys Einblick auf.\u00a0Vahrenholt vermutete auf X, zu viel Solarstrom, den man nicht mehr habe exportieren k\u00f6nnen, sei Ursache des Blackouts. Auf unsere Anfrage reagierte Vahrenholt nicht. Gegen\u00fcber der Deutschen Welle hielt er an dieser Behauptung fest. Und erkl\u00e4rte weiter: Als dann die Exportleitungen ausgefallen seien, seien \u201eschlagartig\u201c alle Solaranlagen vom Netz gegangen. Dass weniger Kohle- und Atomkraftwerke Strom erzeugt h\u00e4tten, habe ebenfalls zu Problemen gef\u00fchrt, weil das Netz dadurch schlechter auf Frequenzschwankungen reagieren k\u00f6nne.\u00a0Online wurde der Blackout in Spanien und Portugal genutzt, um Stimmung gegen Solarenergie zu machen (Quelle: X; Screenshot und Schw\u00e4rzung: CORRECTIV.Faktencheck)Anteil von Erneuerbaren Energien am Strommix war am Tag des Blackouts nicht ungew\u00f6hnlichBruno Burger vom Fraunhofer ISE reagierte am 28. April auf X auf die Behauptungen von Fritz Vahrenholt. Er ordnete ein: \u201eBitte ziehen Sie keine voreiligen Schl\u00fcsse! Es gab is [sic] Spanien dieses Jahr schon mehrere Tage mit mehr Solarstrom als heute. Au\u00dferdem ist der Solarpeak in Spanien erst um 14:00 Uhr.\u201c\u00a0Bruno Burger vom Fraunhofer ISE wies am Tag des Blackouts darauf hin, dass es voreilig w\u00e4re, den Grund f\u00fcr den Ausfall bei Erneuerbaren Energien, insbesondere Solarstrom, zu suchen (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Daten des spanischen \u00dcbertragungsnetzbetreibers Red El\u00e9ctrica best\u00e4tigen, dass der Strommix am Tag des Blackouts nicht ungew\u00f6hnlich war. Red El\u00e9ctrica ist f\u00fcr den Stromtransport und die \u00dcberwachung des spanischen Stromnetzes zust\u00e4ndig. Der Strommix war in Spanien \u00e4hnlich wie an den Tagen zuvor, am 17., 18. und 22. April. Das ist weder ein Beweis noch ein Gegenbeweis zu der These, dass die \u00dcberproduktion von Solarstrom f\u00fcr den Blackout verantwortlich war.Die genaue Ursache des Blackouts ist nach wie vor ungekl\u00e4rt \u2013 inzwischen gibt es aber erste Erkenntnisse und Erneuerbare Energien finden darin keine Erw\u00e4hnung (Stand: 22. Mai 2025). Doch dazu sp\u00e4ter mehr. Erstmal: Wie funktioniert das Stromnetz \u00fcberhaupt \u2013 und wie kommt es ins Stolpern?Europ\u00e4isches Stromnetz kann nur geringe Schwankungen verkraftenDas europ\u00e4ische Verbundnetz arbeitet mit Wechselstrom. Die H\u00e4ufigkeit, mit der der Strom seine Richtung pro Sekunde \u00e4ndert, ist die Netzfrequenz, die in Hertz gemessen wird. Das europ\u00e4ische Stromnetz l\u00e4uft mit einer Frequenz von 50 Hertz (Hz). Das hei\u00dft, dass sich in ganz Europa Generatoren in Kraftwerken im fast exakt gleichen Takt drehen. Um die Frequenz zu halten, m\u00fcssen sich Stromverbrauch und Stromerzeugung die Waage halten. Vereinfacht dargestellt ist es wie beim Fahrradfahren: Um gleichbleibend helles Licht mit einem Dynamo zu erzeugen, muss der Dynamo sich gleich schnell drehen. Kommt eine Steigung, muss man daher kr\u00e4ftiger in die Pedale treten, geht es bergab, hei\u00dft es bremsen.\u00dcbertragen auf Kraftwerke bedeutet das: Wird mehr Strom verbraucht als erzeugt, sinkt die Frequenz unter 50 Hz. Wird mehr erzeugt als verbraucht, steigt sie \u00fcber 50 Hz. Steigt die Netzfrequenz zu weit \u00fcber die \u00fcbliche Taktung von 50 Hz, reduzieren Kraftwerke ihre Einspeiseleistung. Sinkt die Frequenz zu sehr ab, werden zuerst Leistungsreserven aus den Kraftwerken zugeschaltet. Sinkt die Frequenz weiter, werden bestimmte Bereiche vom Netz getrennt, um den Stromverbrauch zu senken \u2013 dann kommt es zum Stromausfall. Auch wenn die Frequenz steigt, weil zu viel Strom produziert wird, ist ein Stromausfall m\u00f6glich.Inseleffekt: Iberisches Netz kann sich weniger auf Hilfe von Nachbarnetzen verlassenDas ist auch die Herausforderung durch Erneuerbare Energien: Sie lassen sich aktuell noch in zu geringem Ma\u00dfe speichern. Au\u00dferdem folgen sie in ihrer Funktionsweise der Netzfrequenz, wie Jos\u00e9 Luis Dom\u00ednguez-Garc\u00eda vom katalanischen Institut f\u00fcr Energieforschung gegen\u00fcber dem Science Media Center Spanien erkl\u00e4rte. Eine Frequenzschwankung, wie sie im europ\u00e4ischen Stromnetz vor dem Blackout beobachtet wurde (dazu im Folgenden mehr), k\u00f6nne daher dazu f\u00fchren, dass Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien nicht korrekt arbeiteten.In Portugal und Spanien k\u00f6nnen sich Schwankungen der Netzfrequenz gro\u00dffl\u00e4chiger auswirken, als es zum Beispiel in Deutschland der Fall w\u00e4re. Wie  und beim  erkl\u00e4rt, ist die Iberische Halbinsel als Netzgebiet vom restlichen Europa weitgehend isoliert. Das hei\u00dft: Es gibt nur vergleichsweise wenige Stromleitungen zu Nachbarl\u00e4ndern \u2013 bei St\u00f6rungen kann sich das iberische Netz also weniger auf Hilfe von Nachbarnetzen verlassen.\u00a0Was passierte beim Blackout in Spanien und Portugal?Vor dem Blackout speisten die spanischen Kraftwerke 32 Gigawatt Erzeugungsleistung in die Netze ein, das zeigen Daten der europ\u00e4ischen \u00dcbertragungsnetzbetreiber. Die spanischen Solarkraftwerke lieferten dabei rund 19 Gigawatt, wie sich auf der Seite Energy-Charts des Fraunhofer Instituts Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) nachvollziehen l\u00e4sst. Bekannt ist auch der Stromerzeugungsmix um 12.30 Uhr, also drei Minuten vor dem Stromausfall: Am relevantesten waren Solarstrom (knapp 55 Prozent), Windkraft (knapp 11 Prozent), Kernkraft (knapp 11 Prozent) und Wasserkraft (knapp 10 Prozent).\u00a0Um 12:33 Uhr verschwanden dann innerhalb von f\u00fcnf Sekunden 15 Gigawatt Solarstrom aus dem Netz, wie Julio J. Melero von der Universit\u00e4t Saragossa gegen\u00fcber dem spanischen Science Media Center am 30. April erkl\u00e4rte. Das iberische Stromnetz brach zusammen. Anders als Vahrenholt behauptet, gingen aber nicht alle Solaranlagen vom Netz.Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Red El\u00e9ctrica, Beatriz Corredor, dementierte unmittelbar nach dem Blackout in mehreren Interviews, dass Erneuerbare Energien \u201edas System anf\u00e4lliger\u201d gemacht h\u00e4tten. Am 14. Mai erkl\u00e4rte die spanische Energieministerin Sara Aagesen dann laut Medienberichten: Dem gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall in Spanien und Portugal seien St\u00f6rungen in mehreren Umspannwerken in S\u00fcdspanien vorausgegangen, deren Ursache noch nicht gekl\u00e4rt sei. Umspannwerke sind Knotenpunkte f\u00fcr die Energieverteilung im Stromnetz.\u00a0Ein \u200b\u200bUngleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage \u2013 wie etwa Vahrenholt es vermutet \u2013 schlossen die Ermittler laut Aagesen dagegen aus, auch von Erneuerbaren Energien war nicht die Rede.Laut europ\u00e4ischen \u00dcbertragungsnetzbetreibern Frequenzschwankung eine m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr den BlackoutNeben einem solchen Ungleichgewicht kann es auch andere Ursachen f\u00fcr einen Blackout geben. Vor dem Blackout in Portugal wurden laut Experten ungew\u00f6hnliche Schwankungen der Leistung und der Netzfrequenz im europ\u00e4ischen Stromnetz aufgezeichnet. In einer ersten Ver\u00f6ffentlichung vom 9. Mai schrieben die europ\u00e4ischen \u00dcbertragungsnetzbetreiber dazu: \u201eEine halbe Stunde vor dem Vorfall kam es zu zwei Schwankungen im kontinentaleurop\u00e4ischen Raum. Einmal zwischen 12:03 und 12:07 Uhr und einmal zwischen 12:19 und 12:21 Uhr.\u201c Zwischen 12:33:18 und 12:33:21 Uhr sei die Netzfrequenz pl\u00f6tzlich auf 48,0 Hz gesunken. Die \u00dcbertragungsleitungen von Spanien ins Nachbarland Frankreich wurden daraufhin abgeschaltet.\u00a0Wie zuvor erw\u00e4hnt, kann das europ\u00e4ische Stromnetz nur geringe Abweichungen von der \u00fcblichen 50-Hz-Taktung verkraften. Sinkt die Frequenz zu stark, werden bestimmte Bereiche vom Netz getrennt, um den Stromverbrauch zu senken. So kam es zum Ausfall des Stromnetzes auf der Iberischen Halbinsel.\u00a0Forscher beobachteten: Zeitweise liefen Generatoren an unterschiedlichen Orten in Europa wahrscheinlich im gegenl\u00e4ufigen Takt\u00a0An verschiedenen Messstationen in Europa wurden kurz vor dem Stromausfall zwei je wenige Minuten lange Phasen mit solchen niederfrequenten Oszillationen gemessen (Inter-Area-Oszilationen). Vereinfacht gesagt: Solche Schwingungen sind ein Hinweis darauf, dass Generatoren an unterschiedlichen Standorten in Europa aus dem Takt geraten und gegenl\u00e4ufig zueinander arbeiten.\u00a0Gegen\u00fcber dem Science Media Center Deutschland sagte Albert Moser, Leiter des Instituts f\u00fcr Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft an der Technischen Hochschule Aachen, am 5. Mai, dass in diesem Fall auf der Iberischen Halbinsel und im Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) Generatoren aus dem Takt geraten waren: \u201eW\u00e4hrend die einen Generatoren beschleunigen und dabei ihre Drehzahl und die lokale Netzfrequenz erh\u00f6hen, bremsen die anderen Generatoren und reduzieren dabei ihre Drehzahl und lokale Netzfrequenz.\u201c In der Konsequenz k\u00f6nne das zu Netzabschaltungen f\u00fchren.\u00a0Wie Leonhard Probst, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energy Systems and Energy Economics am Fraunhofer ISE, in einem Vortrag am 6. Mai erkl\u00e4rte, gab es ein \u00e4hnliches Ereignis bereits im Dezember 2016 auf der Iberischen Halbinsel. Durch Ma\u00dfnahmen der Netzbetreiber konnte ein Blackout damals verhindert werden, der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung war zu diesem Zeitpunkt deutlich niedriger als beim aktuellen Vorfall. Probst ordnet ein: \u201eDas hei\u00dft, man kann auf alle F\u00e4lle erkennen, dass es keinen direkten Zusammenhang gibt zwischen dem Anteil Erneuerbarer Energien und solcher Inter-Area-Oszillationen.\u201c\u00a0Nach den Schwingungen im Jahr 2016 dauerte es etwa sechs Monate, bis die \u00dcbertragungsnetzbetreiber ihren Untersuchungsbericht ver\u00f6ffentlichten. Laut Probst ist das auch beim aktuellen Blackout ein realistischer Zeitraum f\u00fcr die Untersuchung.Welche Herausforderung Erneuerbare Energien f\u00fcr das Stromnetz bedeutenVeit Hagenmeyer vom Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie gab gegen\u00fcber dem Science Media Center Deutschland zu bedenken, dass im Zuge der Energiewende immer mehr Kraftwerke mit herk\u00f6mmlichen Generatoren durch dezentrale Anlagen ersetzt w\u00fcrden. Herk\u00f6mmliche Generatoren stabilisieren das Stromnetz durch ihre rotierenden Massen und gleichen Frequenzschwankungen aus: Auch wenn der Generator keinen Strom mehr bekommt, h\u00f6rt er nicht sofort auf sich zu drehen \u2013 das nennt man Tr\u00e4gheit.\u00a0Bei Erneuerbaren Energien l\u00e4sst sich zwar ein \u00e4hnlicher Effekt erzielen, aktuell sind sie aber noch \u201emittels leistungselektronischer Wechselrichter ans Netz angebunden\u201c, erkl\u00e4rt Veit Hagenmeyer. \u201eDiese Wechselrichter besitzen keine klassische rotierende Masse und liefern damit oft weniger nat\u00fcrliche Tr\u00e4gheit und systemseitige D\u00e4mpfung, wodurch die vorhandenen Inter-Area-Oscillations im Fehlerfall schlechter ged\u00e4mpft werden k\u00f6nnten\u201c.\u00a0Es gebe jedoch auch \u201eprinzipiell die M\u00f6glichkeit mit Wechselrichtern sogenannte virtuelle Tr\u00e4gheit bereitzustellen und ein netzdienlicheres Verhalten zu gew\u00e4hrleisten\u201c, so Hagenmeyer weiter. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich Christian Rehtanz Leiter des Instituts f\u00fcr Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft an der Technischen Universit\u00e4t Dortmund: \u201eGeeignete Regler in Kraftwerken oder gro\u00dfen Umrichtern von Hochspannungsgleichstrom\u00fcbertragungen (HG\u00dc) oder Batteriespeichern\u201c k\u00f6nnten Frequenzschwankungen d\u00e4mpfen.Fazit: Es gibt keine Belege, dass eine \u00dcberproduktion an Solarstrom den Stromausfall in Spanien und Portugal ausl\u00f6ste (Stand: 22. Mai). Ihr Anteil am Strommix war laut Messdaten nicht ungew\u00f6hnlich. Eine m\u00f6gliche Ursache k\u00f6nnte eine europaweite Frequenzschwankung gewesen sein. Das iberische Netz ist anf\u00e4lliger f\u00fcr St\u00f6rungen, da es zum einen fast isoliert vom restlichen europ\u00e4ischen Netz ist und zum anderen durch den hohen Anteil an Erneuerbaren Energien weniger Netzstabilit\u00e4t hat. Eine Untersuchung des Vorfalls l\u00e4uft noch \u2013 ein Untersuchungsbericht k\u00f6nnte nach etwa sechs Monaten erscheinen.\u00a0Redigatur: Sarah Thust, Paulina ThomDie wichtigsten, \u00f6ffentlichen Quellen f\u00fcr diesen Faktencheck:Science Media Center Deutschland, \u201eStromausfall in Spanien: Was wei\u00df man \u00fcber die beobachteten weitr\u00e4umigen Oszillationen im Netz?\u201c, 5. Mai 2025: Link (archiviert)\u00a0Vortrag: Leonhard Probst vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE, \u201eEnergy Chart Talks 05.05. 2025 \u2013 Teil 2: Blackout in Spanien und Portugal 28.4.2025\u201c: Link (archiviert)Faktencheck: Maldita, \u201eLa desinformaci\u00f3n sobre el apag\u00f3n dio la vuelta al mundo: medios suplantados, fen\u00f3menos atmosf\u00e9ricos raros y redes rusas\u201c, 7. Mai 2025: Link (Spanisch)Pressemitteilung: Verband Europ\u00e4ischer \u00dcbertragungsnetzbetreiber, \u201eENTSO-E expert panel initiates the investigation into the causes of Iberian blackout\u201c, 9. Mai 2025: Link (archiviert, Englisch)Zur Quelle wechselnAuthor: Matthias Bau"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Was \u00fcber die Rolle von Solarstrom beim Blackout in Spanien und Portugal bekannt ist","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/was-ueber-die-rolle-von-solarstrom-beim-blackout-in-spanien-und-portugal-bekannt-ist\/#breadcrumbitem"}]}]