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Widersprüche in der deutschen Kryptopolitik: Verschlüsselung stärken, Verschlüsselung brechen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstützt das Projekt Mailvelope. Es soll Verschlüsselung einfacher machen, bei Mails ebenso wie bei Online-Formularen. Die Förderung vertraulicher Kommunikation ist wichtig, sie zeigt aber einen der Widersprüche in der deutschen Kryptopolitik auf.

Schon seit geraumer Zeit tritt das Open-Source-Projekt „Mailvelope“ an, Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation so einfach wie möglich zu machen. Einige E-Mailanbieter, darunter Posteo und GMX, unterstützen die freie Browsererweiterung und können mit wenigen Klicks OpenPGP-verschlüsselte Mails verschicken und zu empfangen.

Doch die Software kann weit mehr als das: Mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lassen sich nun vertrauenswürdige Formulare auf Webseiten aufsetzen. Damit gelingt die sichere Übertragung vertraulicher Daten, und zwar durchgängig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das zielt etwa auf Kommunikation mit Arztpraxen ab, denn oftmals gibt es für die sensiblen Gesundheitsinformationen keine vertrauliche, digitale Austauschmöglichkeit.

 

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