[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wie-ein-saechsischer-afd-politiker-ohne-belege-stimmung-gegen-queere-gefluechtete-macht\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wie-ein-saechsischer-afd-politiker-ohne-belege-stimmung-gegen-queere-gefluechtete-macht\/","headline":"Wie ein s\u00e4chsischer AfD-Politiker ohne Belege Stimmung gegen queere Gefl\u00fcchtete macht","name":"Wie ein s\u00e4chsischer AfD-Politiker ohne Belege Stimmung gegen queere Gefl\u00fcchtete macht","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Faktencheck Wie ein s\u00e4chsischer AfD-Politiker ohne Belege Stimmung gegen queere Gefl\u00fcchtete macht Ein s\u00e4chsischer AfD-Politiker behauptet, \u201eWhirlpool-Veranstaltungen\u201c queerer Afghanen seien mit 68.000 Euro aus Steuermitteln gef\u00f6rdert worden. Doch die Summe ist nirgends zu finden. von Steffen Kutzner 25. 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Doch die Summe ist nirgends zu finden.                    von                                Steffen Kutzner25. Juli 2025                                Der Verein, der den Christopher Street Day in Dresden veranstaltet, erh\u00e4lt zwar F\u00f6rdergelder, Saunabesuche wurden davon aber nicht bezahlt. (Foto: Robert Michael \/ DPA-Zentralbild \/ Picture Alliance)                                         Behauptung                    F\u00fcr Whirlpool-Veranstaltungen von queeren Afghanen seien 68.000 Euro Steuergeld im Jahr geflossen. Das Geld gehe an eine NGO, die diese Veranstaltungen betreibe.                        Aufgestellt von:     Joachim Keiler, AfD                            Datum:                20.06.2025            Quelle            Bewertung        Unbelegt\u00dcber diese Bewertung                            Unbelegt. Keiler spricht vom CSD Dresden, der erstmals 2019 eine \u201eRefugee Card\u201c herausgab. Mit dieser Karte bekamen laut CSD Gefl\u00fcchtete \u2013 nicht nur Afghanen \u2013 Zutritt in eine Sauna. Der Eintritt sei aber kostenlos und nicht mit F\u00f6rdergeldern finanziert gewesen. Der CSD Dresden bekam 2019 rund 161.000 Euro F\u00f6rdermittel, der Druck der Karte kostete laut CSD jedoch nur knapp 175 Euro. Woher Keiler die konkrete Zahl von 68.000 Euro nimmt, ist unklar. Die von ihm genannten Quellen best\u00e4tigen die Summe nicht.    \u201e68.000 Euro im Jahr f\u00fcr Whirlpool-Veranstaltungen von queeren Afghanen. [\u2026] Das kriegt eine NGO, also ein gemeinn\u00fctziger Verein, [\u2026] der solches Zeug betreibt. Und da gehen sie hin, die Steuergelder.\u201c Das behauptet der s\u00e4chsische AfD-Politiker Joachim Keiler in einem Interviewausschnitt, den der Landesverband auf Youtube, Instagram und Tiktok verbreitet.\u00a0Doch Belege f\u00fcr diese Behauptung sind nicht auffindbar. Wir haben rekonstruiert, worum es geht \u2013 und sind auf ein Angebot f\u00fcr Gefl\u00fcchtete gesto\u00dfen, in das nicht 68.000 Euro, sondern laut der gemeinten NGO rund 175 Euro F\u00f6rdergeld geflossen sind. In diesem Video spricht der AfD-Politiker Keiler von 68.000 Euro im Jahr, die f\u00fcr \u201eWhirlpool-Veranstaltungen\u201c queerer Afghanen ausgegeben worden seien. In den Quellen, die die AfD daf\u00fcr nennt, findet sich diese Zahl nicht. (Quelle: Youtube; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)Die Pressestelle der AfD Sachsen schrieb uns zun\u00e4chst auf Nachfrage, sie k\u00f6nne versichern, dass es solche F\u00e4lle tats\u00e4chlich gebe und sich auch h\u00f6here Ausgaben finden lie\u00dfen. Sie verwies auf einen  und einen Sonderbericht des s\u00e4chsischen Rechnungshofes. Sp\u00e4ter verwies die Partei auf eine l\u00e4ngere Vorabversion des Berichts, die nicht \u00f6ffentlich ist.\u00a0Von 68.000 Euro steht im Sonderbericht nichts. Zwei Quellen best\u00e4tigten uns, dass sich auch in der Vorabversion keinerlei Hinweise auf die Summe f\u00e4nden.\u00a0Verein CSD Dresden erhielt ab 2015 Gelder im Rahmen der F\u00f6rderrichtlinie \u201eIntegrative Ma\u00dfnahmen\u201c\u00a0\u00a0Auf Nachfrage, um welche NGO es geht, verweist auch Keiler auf den Sonderbericht des Landesrechnungshofes, genauer auf die Randzahlen 871 bis 873. In diesem Abschnitt des Sonderberichts und auch im Bild-Artikel geht es um Kritik des s\u00e4chsischen Rechnungshofes (SRH) an der Vergabepraxis von F\u00f6rdermitteln des s\u00e4chsischen Sozialministeriums (SMS) im Rahmen der \u201eF\u00f6rderrichtlinie integrative Ma\u00dfnahmen\u201c. Der SRH sprach von \u201eerheblichen Defiziten\u201c in deren Umsetzung. Der Sonderbericht ist umstritten.\u00a0Die Randzahlen 871 bis 873 des Berichts befassen sich mit einem bestimmten Projekt des CSD Dresden, es geht um das Jahr 2019. Der Verein veranstaltet den \u00f6rtlichen Christopher Street Day, betrieb aber auch eine Koordinationsstelle f\u00fcr homosexuelle Fl\u00fcchtlinge und geh\u00f6rte seit 2015 zu den Empf\u00e4ngern von F\u00f6rdergeldern der Richtlinie. Laut Angaben des SMS erhielt der Verein zwischen 2015 und 2024 j\u00e4hrlich im Durchschnitt 114.000 Euro (hier, hier, hier und hier). 2019 bekam er rund 161.000 Euro F\u00f6rderung. Gef\u00f6rdert wurde er unter anderem f\u00fcr die Beratung und Begleitung von Gefl\u00fcchteten.\u00a0\u00a0Sauna-Eintritt im Rahmen der \u201eRefugee Card\u201c wurde vom Betreiber kostenfrei angebotenDer Verein gab auch eine \u201eRefugee Card\u201c heraus, die Gefl\u00fcchteten unter anderem freien Eintritt in der Sauna \u201eParadise\u201c im Norden Dresdens erm\u00f6glichte. Allerdings habe die Sauna nie Geld vom CSD Dresden e.V. erhalten, wie der Vorsitzende Ronald Zenker damals der . Das best\u00e4tigte der Bild auch der Chef der Sauna, Ralf Koppetzki. Auf Fragen von uns dazu antwortete er nicht. Der Bild erkl\u00e4rte er den Zweck der Aktion so: \u201eDie Idee dahinter war eigentlich, schwulen Fl\u00fcchtlingen eine anonyme M\u00f6glichkeit einzur\u00e4umen, nach ihrer Ankunft in Deutschland Kontakt zur Szene zu bekommen. Auf der Karte steht deshalb nur eine Nummer, die pers\u00f6nlichen Daten sind beim CSD hinterlegt.\u201cDie \u201eRefugee Card\u201c war als \u00dcbersicht f\u00fcr wichtige Telefonnummern f\u00fcr Asylbewerber gedacht, erkl\u00e4rt uns CSD-Dresden-Vorstand Ronald Zenker: \u201eDie Refugee Card war eine Notfallkarte und keine Karte f\u00fcr irgendwelche Eintritte! Es gab zwei Unternehmer, welche Mitglied im CSD Dresden e.V. sind, die queeren Gefl\u00fcchteten mit dieser Karte Zugang zu ihren Veranstaltungen gew\u00e4hrt haben, und zwar solange, wie diese Personen in Bezug von Asylbewerberleistungen waren.\u201c Der Eintritt in die Sauna stand allen Gefl\u00fcchteten mit Asylbewerberleistungen frei, nicht nur Afghanen.\u00a0Genaue Kosten der \u201eRefugee Card\u201c unklarIn dem Bericht des SRH wird moniert, dass die Karte nicht Teil des F\u00f6rderantrags und deswegen nicht zuwendungsf\u00e4hig gewesen sei. Die Pressestelle des SRH erkl\u00e4rte auf Nachfrage dazu: \u201eDer Verein hat Ma\u00dfnahmen im Verwendungsnachweis abgerechnet, die nicht im Antrag enthalten und damit nicht Bestandteil der Bewilligung waren.\u201c\u00a0Laut CSD-Dresden-Chef Ronald Zenker war die Idee der Karte erst nach Antragstellung des Projekts aufgekommen und wurde dann einfach per m\u00fcndlicher Absprache nachgereicht, was wegen des geringen Betrags auch problemlos bewilligt worden sei. Der Druck der Karte habe 174,06 Euro gekostet, schrieb er uns.\u00a0Konfrontiert mit diesen Rechercheergebnissen schreibt Keiler: Die Druckkosten stellten nicht die Gesamtkosten der \u201eRefugee Card\u201c dar.\u00a0Auch im Bericht des SRH hei\u00dft es, es seien \u201ePersonal- und Sachausgaben\u201c angefallen. Wie viel neben den rund 175 Euro f\u00fcr die Druckkosten an F\u00f6rdergeld direkt oder indirekt in die \u201eRefugee Cards\u201c flossen, bleibt unklar: Weder das SMS, der SRH noch die s\u00e4chsische Aufbaubank gaben uns Auskunft \u00fcber die genauen Ausgaben f\u00fcr die \u201eRefugee Card\u201c.\u00a0Uns liegt der Verwendungsnachweis des CSD vor: Die Summe von 68.000 Euro l\u00e4sst sich daraus nicht nachvollziehen. Laut Zenker vom CSD Dresden habe die Karte abgesehen von den rund 175 Euro keine weiteren Kosten verursacht.Rechnungshof behauptete nie, dass der Sauna-Eintritt aus Steuermitteln finanziert wurdeUnabh\u00e4ngig von den etwaigen Kosten der \u201eRefugee Card\u201c hei\u00dft es im SRH-Bericht: \u201e\u00dcber die Finanzierung des Eintritts zu den Veranstaltungen enthielt der Verwendungsnachweis keine Angaben.\u201c Dieser Punkt ist deshalb relevant, weil der Landesrechnungshof nur die Sinnhaftigkeit von verwendeten Mitteln aus \u00f6ffentlicher Hand \u00fcberpr\u00fcft. Was der CSD Dresden dagegen mit Privatspenden oder Verg\u00fcnstigungen von Firmen, etwa dem Saunabetreiber, macht, f\u00e4llt nicht in seine Zust\u00e4ndigkeit. Wenn f\u00fcr den Gratis-Eintritt, wie das laut CSD und der Sauna hier der Fall war, gar keine Steuergelder verwendet wurden, ist es nicht die Aufgabe des Rechnungshofes, sich damit zu befassen.Der SRH schrieb uns auch, er habe \u201ezu keinem Zeitpunkt behauptet, dass der Sauna-Eintritt aus Steuermitteln finanziert wurde.\u201c Das SMS dazu: \u201eDie F\u00f6rderung von Saunabesuchen, Whirlpool-Veranstaltungen und Spa-Besuchen ist nicht Gegenstand der F\u00f6rderrichtlinie Integrative Ma\u00dfnahmen.\u201c Weder der SRH noch das SMS k\u00f6nnen nachvollziehen, wie Keiler auf die Summe kommt.F\u00fcr die 68.000 Euro fehlen jegliche Belege\u00a0Was also wissen wir nun? Der CSD Dresden gab erstmals 2019 eine \u201eRefugee-Card\u201c heraus, in deren Druckkosten F\u00f6rdergeld floss, laut CSD etwa 175 Euro. Mit dieser Karte konnten Gefl\u00fcchtete auch eine Sauna besuchen. Der SRH kritisierte unter anderem, dass die Karte nicht Teil des schriftlichen F\u00f6rderantrags gewesen war. Laut CSD und dem Saunabetreiber floss kein F\u00f6rdergeld in die Sauna-Eintritte. Unklar ist, ob weiteres F\u00f6rdergeld in die \u201eRefugee Card\u201c, etwa in Personalkosten, floss. Laut CSD war das nicht der Fall.\u00a0V\u00f6llig offen bleibt, wie Keiler auf die 68.000 Euro kommt. Nach mehrmaliger Nachfrage verweist Keiler dazu schlie\u00dflich auf \u201einterne Unterlagen\u201c des Untersuchungsausschusses, unter anderem der s\u00e4chsischen Aufbaubank \u2013 diese antwortete nicht auf unsere Anfrage zu derartigen Dokumenten. Die Unterlagen seien im Parlament mittlerweile auf Beschluss des Ausschusses gel\u00f6scht worden, schreibt er. Er selbst sei als Mitglied des Untersuchungsausschusses an den Geheimhaltungsbeschluss gebunden und wolle sich nicht weiter zu dem Thema \u00e4u\u00dfern. Wir haben neun damalige Mitglieder des U-Ausschusses gebeten, Keilers Darstellung einzuordnen, erhielten jedoch bis Redaktionsschluss keine inhaltlichen Antworten.Redigatur: Max Bernhard, Paulina Thom, Gabriele ScherndlDie wichtigsten, \u00f6ffentlichen Quellen f\u00fcr diesen Faktencheck:Sonderbericht des s\u00e4chsischen Rechnungshofs von 2023: LinkZur Quelle wechselnAuthor: Steffen Kutzner"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Wie ein s\u00e4chsischer AfD-Politiker ohne Belege Stimmung gegen queere Gefl\u00fcchtete macht","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wie-ein-saechsischer-afd-politiker-ohne-belege-stimmung-gegen-queere-gefluechtete-macht\/#breadcrumbitem"}]}]