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Wir für Köln – die 7 Kölner Landtags-Kandidierenden der SPD

Denn im Rahmen der Debatte um die Domspitzen, die die Stadt aus ihrem Logo tilgen möchte, bekennt sich die Kölner SPD klar zum Dom im Logo! Die Baustelle wiederum zielt darauf ab, dass wir in Köln viele Zukunftsaufgaben vor uns haben, die miteinander zusammenhängen und angegangen werden müssen. Dabei blicken wir gemeinsam, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit verschiedenen Akzenten, auf die großen Baustellen in unserer Stadt.

Lena Teschlade blickt auf den Arbeits- und Wohnmarkt: „Arbeit ist mehr als Geld für die Miete und den Lebensunterhalt zu verdienen. Arbeit bedeutet auch Teilhabe an der Gesellschaft und gibt Tagesstruktur und deshalb brauchen wir ein Recht auf Teilhabe am Arbeitsmarkt und eine Stärkung des Teilhabechancengesetz auch in NRW. Ich setze mich für Fördermöglichkeiten für Menschen ein, die im Arbeits- und Bildungssystem benachteiligt werden. Dazu gehört auch das Recht auf bezahlbaren Wohnraum.“

„Doch bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht von selbst, genauso wenig wie der Klimaschutz oder die Pflege ohne diejenigen auskommen, die sie im Handwerk oder im Gesundheitswesen umsetzen“, ergänzt Florian Schuster. „Dafür braucht es Fachkräfte. Ich will, dass in Köln künftig alle die Chance auf einen guten Job haben. Deswegen kämpfe ich für eine aktive Wirtschaftspolitik, die in Köpfe, Technologie und die öffentliche Daseinsvorsorge investiert.“

Zukunftsinvestitionen wünscht sich auch Lisa Steinmann: „Als starke Stimme für Köln will ich das Zukunftsthema Digitalisierung politisch vorrangig gewichten. Ich verstehe Digitalisierung als Chance für ein handlungsfähiges und innovatives Land, für ein sozial gerechtes NRW. Digitalisierung bedeutet eben auch, den Netzzugang für jede und jeden zu ermöglichen, damit alle die Chancen der Digitalisierung nutzen können.“

Digitalisierung wird in unseren Schulen ein großes Thema bleiben, doch müssen hierfür erst ausreichend Schulplätze für unsere Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stehen. „Über mehr als zehn Jahre jedes Jahr hohe 3-stellige bis 1.000 fehlende Gesamtschulplätze – Neubaugebiete wie die Parkstadt Süd und Rondorf Nord-West brauchen Gesamtschulen, integrativ und inklusiv mit allen Abschlüssen, jetzt!“, fordert Berit Blümel.

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Jochen Ott schaut auf die Schulen in besonders herausfordernden Lagen: „Der schulscharfe Sozialindex in NRW seit dem Schuljahr 2021/2022 bleibt hinter den Erwartungen zurück. Er muss stärker in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen verankert werden. Dafür brauchen wir dauerhaft deutlich mehr Stellen, eine bedarfsgerechte Verteilung von Personal und Ressourcen und mehr Unterstützungsangebote. Dort, wo die Lern- und Lebenssituation der Kinder instabil ist, müssen Kitas, Schulen und Co. umso mehr ein stabiler Lebens- und Lernraum sein. Ich werde mich für einen Sozialindex einsetzen, der den tatsächlichen Gegebenheiten und der Lebenswirklichkeit der Kinder entspricht.“

Nicht nur unsere Schulen müssen sozial gerecht aufgestellt sein – es müssen auch alle von einem guten Gesundheitswesen profitieren können. „Mein Schwerpunkt ist eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort. Wir kämpfen für das Krankenhaus Holweide, denn 150.000 Menschen im Stadtbezirk brauchen ein vollwertiges Krankenhaus. Aber der Patient „Kliniken“ ist krank und wird gerade von Schwarz-Grün in dieser Stadt und von Schwarz-Gelb im Land zu Tode therapiert. Auf Landesebene wollen wir eine Reform der Krankenhausfinanzierung umsetzen, damit kommunale Krankenhäuser zukünftig besser finanziert sind“, sagt Carolin Kirsch.

Christian Joisten hat die Veedel im Blick: „In meiner Doppelrolle als Ratsfraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter werde ich mich besonders um die Unterstützung der Kommunen bei Ihren vielfältigen Aufgaben kümmern. Ein wichtiger Schwerpunkt wird dabei die Städtebauförderung sein, die zwar aktuell von der Stadt Köln nicht vollumfänglich abgerufen wird, dennoch aber eine enorm wichtige Säule für die Gestaltung unserer Stadt darstellt. Dabei will ich mich dafür einsetzen, dass diese Mittel auch stadtweit in der Fläche ankommen, also in unseren Stadtbezirken und Veedeln. Denn dort sind die Menschen, die in einem gut gestalteten und sicheren Umfeld leben möchten.“

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