[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wird-das-wohnen-noch-teurer-unsere-crowd-recherche-zur-grundsteuerreform\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wird-das-wohnen-noch-teurer-unsere-crowd-recherche-zur-grundsteuerreform\/","headline":"Wird das Wohnen noch teurer? Unsere Crowd-Recherche zur Grundsteuerreform","name":"Wird das Wohnen noch teurer? Unsere Crowd-Recherche zur Grundsteuerreform","description":"Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck \/ Zur Quelle wechseln Wirtschaft Wird das Wohnen noch teurer? Unsere Crowd-Recherche zur Grundsteuerreform In ganz Deutschland gelten ab 2025 neue Steuers\u00e4tze f\u00fcr Grundst\u00fccke. F\u00fcr einige wird es nun deutlich teurer. 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Unsere Crowd-Recherche zur Grundsteuerreform        In ganz Deutschland gelten ab 2025 neue Steuers\u00e4tze f\u00fcr  Grundst\u00fccke. F\u00fcr einige wird es nun deutlich teurer. Gemeinsam mit Ihnen recherchieren wir zu den Folgen der Reform.                    von                                Sebastian Haupt17. Januar 2025                                Foto: Simone Hutsch \/ unsplash.com                            Dieses Thema sorgt in ganz Deutschland f\u00fcr Aufregung: Ein Gro\u00dfteil der Kommunen verschickt derzeit die Bescheide, wie viel Steuern die Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer von nun an f\u00fcr ihre Grundst\u00fccke zahlen m\u00fcssen. Und die Medien sind voll von Schreckensnachrichten: Achtmal so hohe Steuerbetr\u00e4ge in der M\u00fcnchner Innenstadt, der Berliner Kurier schreibt vom Grundsteuer-Hammer und in Hagen mobilisieren Betroffene mit einer Petition gegen die Reform.Aber: Stimmt es \u00fcberhaupt, dass jetzt \u00fcberall im Land die Steuern auf Immobilienbesitz so viel h\u00f6her sind? Darum geht es in unserer CORRECTIV-Recherche \u2013 gemeinsam mit Ihnen, den Lesern, mit Lokalredaktionen im ganzen Land und mit dem Portal finanztip.de. Wie Sie uns dabei unterst\u00fctzen k\u00f6nnen \u2013 und was Sie als Grundst\u00fccksbesitzer jetzt unbedingt tun sollten:\u00a0Unsere Recherche zur Grundsteuerreform Wir wollen einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber alle St\u00e4dte und Gemeinden im Land erhalten: Wo steigen die Steuern, wo sinken sie? Auf dieser Datenbasis wollen wir im n\u00e4chsten Schritt gemeinsam mit Redaktionen aus dem ganzen Land berichten: Was bedeutet es zum Beispiel f\u00fcr eine Kleinstadt, wenn dort pl\u00f6tzlich die Mieten drastisch steigen? Und was, wenn deshalb noch mehr Ladenlokale in der Innenstadt leer stehen? Was tut die Politik, um gegenzusteuern?Wir haben daf\u00fcr unseren CrowdNewsroom angeworfen. Und dort konnten Sie \u2013 und k\u00f6nnen Sie auch weiter \u2013 Ihre neuen Grundsteuer-Bescheide hochladen. Wichtig ist: Wir ben\u00f6tigen nicht nur diejenigen Meldungen, bei denen der Steuersatz steigt, sondern genauso diejenigen, die jetzt weniger zahlen m\u00fcssen oder bei denen sich kaum etwas ver\u00e4ndert.\u00a0 Wenn Sie mitmachen m\u00f6gen, hier entlang:\u00a0Was wir bereits herausgefunden haben:Bislang haben bereits mehr als 600 Menschen bundesweit mitgemacht und ihre Steuerbescheide hochgeladen. Ein erstes Zwischenergebnis hatten wir schon im Dezember ver\u00f6ffentlicht (siehe hier: Grafik des Tages). Darin zeigte sich: Tats\u00e4chlich steigen die Grundsteuern vielerorts. Aber eben nicht \u00fcberall. Um ein differenziertes Bild zeichnen zu k\u00f6nnen, sammeln wir weiter.Tipps: Wie geht man als Hausbesitzer mit den neuen Bescheiden um?F\u00fcr einige ist der Grundsteuerbescheid eine positive \u00dcberraschung, sie m\u00fcssen weniger zahlen. F\u00fcr andere wird es teils deutlich teurer. Wie Sie jetzt vorgehen k\u00f6nnen, dazu haben wir hier ein paar erste Hinweise.\u00a0Kann ich Widerspruch gegen den Grundsteuerbescheid einlegen? Ja, die Frist dazu betr\u00e4gt grunds\u00e4tzlich einen Monat. Allerdings sind die Aussichten auf Erfolg relativ gering. Dennoch kann es sich lohnen, die formale Richtigkeit des Grundsteuerbescheides zu pr\u00fcfen und gegebenenfalls anzufechten. Worauf Sie achten sollten, erkl\u00e4rt die Redaktion von Finanztip hier.\u00a0Ich habe schon gegen den Grundsteuerwertbescheid Einspruch eingelegt. Muss ich trotzdem zahlen?\u00a0Vor dem eigentlichen Grundsteuerbescheid haben Sie \u2013 je nach Bundesland \u2013 bereits ein oder zwei Bescheide vom Finanzamt erhalten, die den Grundsteuerwert und den Grundsteuermessbetrag festlegen. Viele haben dagegen Widerspruch eingelegt. Zahlen sollten Sie trotzdem erstmal den Betrag, der nun im Steuerbescheid steht. Das r\u00e4t der Bund der Steuerzahler \u2013 sonst riskiere man unn\u00f6tigen \u00c4rger. Bei erfolgreichem Widerspruch gibt es das Geld sp\u00e4ter zur\u00fcck.\u00a0Ich habe noch keinen Bescheid erhalten, soll ich einfach den bisherigen Betrag zahlen? Bzw. bucht das Finanzamt weiter ab?\u00a0Hier r\u00e4t der Bund der Steuerzahler, die Zahlung erst einmal auszusetzen, bis der Bescheid da ist. Gegebenenfalls sollte man das mit den Beh\u00f6rden absprechen. Einige St\u00e4dte (wie etwa Hamburg), die besonders sp\u00e4t verschicken, haben den Zahlungstermin entsprechend nach hinten gelegt. Im Falle einer Einzugserm\u00e4chtigung sollten die Finanz\u00e4mter bis zum Bescheid nicht abbuchen.Gibt es H\u00e4rtefallregelungen?Falls der neue Steuersatz ein riesiges Loch in Ihre Kasse rei\u00dft, k\u00f6nnen Sie pr\u00fcfen, ob eine Befreiung durch H\u00e4rtefallregelungen f\u00fcr Sie infrage kommt. In Berlin beispielsweise k\u00f6nnen Besitzer von Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern einen Antrag auf Erlass der Grundsteuer stellen, wenn sie das Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig selbst nutzen und der neue Steuersatz ihre finanzielle Existenz gef\u00e4hrdet.\u00a0\u00dcbrigens: Unser Recherchepartner finanztip.de veranstaltet n\u00e4chste Woche eine digitale Sprechstunde dazu, allerdings kostenpflichtig.Das ist noch wissenswert:Der Hintergrund der Reform ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die bisherige Berechnung der Grundsteuer 2018 f\u00fcr verfassungswidrig erkl\u00e4rt hatte. In der Folge mussten erst der Bund, dann die L\u00e4nder neue Regelungen f\u00fcr eine vergleichbare Berechnung der Steuers\u00e4tze schaffen \u2013 und als Letztes die Kommunen die Hebes\u00e4tze festlegen, die dar\u00fcber entscheiden, wie viel Sie am Ende tats\u00e4chlich zahlen m\u00fcssen. Allerdings haben noch immer nicht alle St\u00e4dte und Gemeinden ihre Hebes\u00e4tze bestimmt. In einigen St\u00e4dten k\u00f6nnte es zudem auch im Anschluss nochmal zu einer Revision kommen. Wichtig: Auch wenn einzelne jetzt mehr zahlen m\u00fcssen, soll das Steueraufkommen insgesamt nicht ver\u00e4ndert werden. Es soll also keine verdeckte Steuererh\u00f6hung stattfinden (das Stichwort hei\u00dft Aufkommensneutralit\u00e4t). Ob das der Fall ist \u2013 auch das wollen wir mit der Recherche pr\u00fcfen. Sie haben noch Hinweise f\u00fcr uns? Schreiben Sie uns gern an spotlight@correctiv.org.\u00a0Zur Quelle wechselnAuthor: Sebastian Haupt"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Wird das Wohnen noch teurer? Unsere Crowd-Recherche zur Grundsteuerreform","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wird-das-wohnen-noch-teurer-unsere-crowd-recherche-zur-grundsteuerreform\/#breadcrumbitem"}]}]