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Wirtschaftsstandort Köln: Meet & Greet mit Dr. Frank Obermaier von KölnBusiness

2 min geschätz­te Lese­dau­er

Wie bleibt Köln wirt­schaft­lich stark und wel­che Wei­chen müs­sen jetzt gestellt wer­den? Dar­über haben wir uns mit Dr. Frank Ober­mai­er von der Köln­Busi­ness Wirt­schafts­för­de­rung aus­ge­tauscht.

20. Okt 2026

Am 8.10. durf­ten wir Dr. Frank Ober­mai­er, Geschäfts­be­reichs­lei­ter bei der Köln­Busi­ness Wirt­schafts­för­de­rung, bei Volt Köln begrü­ßen. In einem span­nen­den Vor­trag mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on ging es um die Fra­ge, wie sich Köln wirt­schaft­lich ent­wi­ckelt und was wir tun müs­sen, um als Stand­ort attrak­tiv zu blei­ben.

Das The­ma betrifft uns alle: Die Gewer­be­steu­er finan­ziert einen gro­ßen Teil des­sen, was wir als Stadt trotz ange­spann­ter Haus­halts­la­ge im Sozia­len und in vie­len ande­ren Berei­chen errei­chen wol­len. Eine star­ke und nach­hal­ti­ge Wirt­schaft ist des­halb die Grund­la­ge für ein lebens­wer­tes Köln.

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Ein Erfolg mit Volt-Handschrift: Der Talent Hub Cologne

Beson­ders her­vor­ge­ho­ben hat Dr. Ober­mai­er den Talent Hub Colo­gne, der auf einen Volt-Antrag im Rat zurück­geht. Seit Anfang des Jah­res ist er in Betrieb, struk­tu­rell gut auf­ge­stellt und hat bereits rund 60 Bera­tun­gen durch­ge­führt. Als Nächs­tes ent­steht eine digi­ta­le Antrags­stre­cke.

Wo Köln heute steht

  • Beschäf­ti­gungs­ent­wick­lung: Die Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen wächst ste­tig, wenn­gleich sich ein Sockel an Nicht-Erwerbs­tä­ti­gen bis­lang schwer ver­rin­gern lässt.

  • Start-up-Hot­spot: Köln behaup­tet sich deutsch­land­weit stark auf Platz 4.

  • Fokus­bran­chen: Schwer­punk­te der Stand­ort­ent­wick­lung lie­gen in den Berei­chen Logis­tik, Smart Mobi­li­ty, Gesund­heits­wirt­schaft & Life Sci­en­ces, Krea­tiv­wirt­schaft (mit wach­sen­der Games-Com­mu­ni­ty) sowie der all­ge­mei­nen Inno­va­ti­on.

  • Breit gefä­cher­te Arbeits­plät­ze: Für einen gesun­den Köl­ner Arbeits­markt ist es essen­zi­ell, neben hoch­qua­li­fi­zier­ten Stel­len auch Arbeits­plät­ze für ein­fa­che­re Qua­li­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen zu schaf­fen und zu sichern.

Die größten Baustellen

  • Kom­mu­nal: Gewer­be­flä­chen. Mehr als die Hälf­te der Nach­fra­ge kann nicht bedient wer­den. Um sie zu decken, bräuch­te Köln in den nächs­ten 20 Jah­ren rund 500 Hekt­ar.

  • Land: Gera­de mit Blick auf die anste­hen­de Land­tags­wahl wäre ein kla­res Bekennt­nis zu Kom­pe­tenz-Hubs in NRW wich­tig. Fokus statt Gieß­kan­ne gibt Unter­neh­men und Kom­mu­nen Ori­en­tie­rung.

  • Bund: In der Ener­gie- und Zoll­po­li­tik fehlt vie­len Unter­neh­men Pla­nungs­si­cher­heit, und damit die Bereit­schaft, in Deutsch­land und in Köln zu inves­tie­ren.

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Vie­len Dank an Dr. Frank Ober­mai­er für den offe­nen Aus­tausch und an alle, die dabei waren! Wir neh­men vie­le Impul­se mit in unse­re Arbeit im Rat.

Zum Ori­gi­nal­ar­ti­kel

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