Wie bleibt Köln wirtschaftlich stark und welche Weichen müssen jetzt gestellt werden? Darüber haben wir uns mit Dr. Frank Obermaier von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung ausgetauscht.
Am 8.10. durften wir Dr. Frank Obermaier, Geschäftsbereichsleiter bei der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, bei Volt Köln begrüßen. In einem spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion ging es um die Frage, wie sich Köln wirtschaftlich entwickelt und was wir tun müssen, um als Standort attraktiv zu bleiben.
Das Thema betrifft uns alle: Die Gewerbesteuer finanziert einen großen Teil dessen, was wir als Stadt trotz angespannter Haushaltslage im Sozialen und in vielen anderen Bereichen erreichen wollen. Eine starke und nachhaltige Wirtschaft ist deshalb die Grundlage für ein lebenswertes Köln.

Ein Erfolg mit Volt-Handschrift: Der Talent Hub Cologne
Besonders hervorgehoben hat Dr. Obermaier den Talent Hub Cologne, der auf einen Volt-Antrag im Rat zurückgeht. Seit Anfang des Jahres ist er in Betrieb, strukturell gut aufgestellt und hat bereits rund 60 Beratungen durchgeführt. Als Nächstes entsteht eine digitale Antragsstrecke.
Wo Köln heute steht
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Beschäftigungsentwicklung: Die Zahl der Erwerbstätigen wächst stetig, wenngleich sich ein Sockel an Nicht-Erwerbstätigen bislang schwer verringern lässt.
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Start-up-Hotspot: Köln behauptet sich deutschlandweit stark auf Platz 4.
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Fokusbranchen: Schwerpunkte der Standortentwicklung liegen in den Bereichen Logistik, Smart Mobility, Gesundheitswirtschaft & Life Sciences, Kreativwirtschaft (mit wachsender Games-Community) sowie der allgemeinen Innovation.
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Breit gefächerte Arbeitsplätze: Für einen gesunden Kölner Arbeitsmarkt ist es essenziell, neben hochqualifizierten Stellen auch Arbeitsplätze für einfachere Qualifikationsanforderungen zu schaffen und zu sichern.
Die größten Baustellen
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Kommunal: Gewerbeflächen. Mehr als die Hälfte der Nachfrage kann nicht bedient werden. Um sie zu decken, bräuchte Köln in den nächsten 20 Jahren rund 500 Hektar.
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Land: Gerade mit Blick auf die anstehende Landtagswahl wäre ein klares Bekenntnis zu Kompetenz-Hubs in NRW wichtig. Fokus statt Gießkanne gibt Unternehmen und Kommunen Orientierung.
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Bund: In der Energie- und Zollpolitik fehlt vielen Unternehmen Planungssicherheit, und damit die Bereitschaft, in Deutschland und in Köln zu investieren.
Vielen Dank an Dr. Frank Obermaier für den offenen Austausch und an alle, die dabei waren! Wir nehmen viele Impulse mit in unsere Arbeit im Rat.
