[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohneigentum-darf-kein-privileg-fuer-kapitalanleger-sein\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohneigentum-darf-kein-privileg-fuer-kapitalanleger-sein\/","headline":"Wohneigentum darf kein Privileg f\u00fcr Kapitalanleger sein","name":"Wohneigentum darf kein Privileg f\u00fcr Kapitalanleger sein","description":"4 min gesch\u00e4tzte LesedauerWer in Deutschland eine Wohnung vermietet, beklagt oft zu hohe Auflagen und mangelnde Rentabilit\u00e4t. 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Die Realit\u00e4t ist differenzierter: Kapitalanleger profitieren gegen\u00fcber Menschen, die Wohneigentum selbst nutzen wollen, von erheblichen steuerlichen Vorteilen. Kreditzinsen, Reparaturen und insbesondere Abschreibungen k\u00f6nnen bei Vermietung steuerlich geltend gemacht werden; Familien, die dieselben Belastungen f\u00fcr ihr eigenes Zuhause tragen, erhalten diese Entlastung nicht.Das ist nicht nur eine Frage des Steuerrechts. Es beeinflusst unmittelbar, wer auf dem Wohnungsmarkt zum Zug kommt. Wer dank steuerlicher Vorteile h\u00f6here Renditen erwarten kann, kann auch h\u00f6here Preise zahlen. Familien, Alleinerziehende und Menschen mit durchschnittlichem Einkommen konkurrieren dann mit Investoren um dieselben Wohnungen \u2013 jedoch ohne vergleichbare Unterst\u00fctzung.K\u00f6ln braucht SozialwohnungenIn K\u00f6ln ist diese Entwicklung besonders dramatisch. Ende 2025 gab es nur noch 37.580 Wohnungen mit Mietpreisbindung; das sind lediglich 6,5 Prozent des gesamten Wohnungsbestands. Zugleich w\u00e4re fast die H\u00e4lfte der K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner grunds\u00e4tzlich berechtigt, eine gef\u00f6rderte Wohnung zu beziehen.Die Lage versch\u00e4rft sich weiter: Allein 2025 fielen rund 4.500 Wohnungen aus der Bindung. Bis 2032 drohen mehr als 20.000 weitere preisgebundene Wohnungen verloren zu gehen. Zwar wurden 2024 rund 1.454 Wohneinheiten gef\u00f6rdert, \u00fcberwiegend Mietwohnungen \u2013 doch der Neubau muss deutlich schneller werden, wenn K\u00f6ln seinen Bestand an bezahlbaren Wohnungen nicht weiter verlieren will.Deshalb muss die Stadt den sozialen Wohnungsbau zur zentralen Aufgabe machen. St\u00e4dtische Grundst\u00fccke geh\u00f6ren vorrangig in die H\u00e4nde von Genossenschaften, gemeinwohlorientierten Tr\u00e4gern und kommunalen Wohnungsunternehmen \u2013 verbunden mit dauerhaften Mietpreis- und Belegungsbindungen. Es reicht nicht, auf den Markt zu hoffen, wenn der Markt f\u00fcr viele K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner l\u00e4ngst keine passende Wohnung mehr bereith\u00e4lt. .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .postImageUrl , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:hover , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:visited , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:active { border:0!important; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:active , .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628 .u392f13f957294497cf327d78fdf92628-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .u392f13f957294497cf327d78fdf92628:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Eigentum verpflichtet \u2013 auch in ChorweilerKreuzfeld darf kein Spielball seinKreuzfeld im K\u00f6lner Norden ist keine Kulisse f\u00fcr ein Olympia-Spektakel. Es ist ein Standort, \u00fcber dessen Zukunft sorgf\u00e4ltig, sozial und langfristig entschieden werden muss. Die bisherige Planung ging von rund 3.500 Wohnungen f\u00fcr etwa 5.500 bis 8.000 Menschen aus; im Zusammenhang mit Olympia wird dagegen ein Quartier f\u00fcr 10.000 Menschen in Aussicht gestellt. Zugleich steht im Raum, dass Unterk\u00fcnfte zun\u00e4chst modular und nur tempor\u00e4r errichtet und sp\u00e4ter wieder entfernt werden k\u00f6nnten.Das ist kein \u00fcberzeugendes Konzept f\u00fcr eine wachsende Stadt. K\u00f6ln braucht keine Behelfsbauten f\u00fcr wenige Wochen, keine verschobenen Wohnungsbauversprechen und keine Planung, die sich dem Rhythmus eines internationalen Sportereignisses unterordnet. K\u00f6ln braucht dauerhaft bezahlbare, barrierefreie und sozial gemischte Wohnungen \u2013 mit Kitas, Schulen, Nahversorgung, Verkehrsanbindung und \u00f6ffentlicher Infrastruktur von Anfang an.Wer behauptet, Olympia beschleunige den Wohnungsbau, muss erkl\u00e4ren, warum ein regul\u00e4rer Quartiersbau offenbar erst dann m\u00f6glich sein soll, wenn er als Olympisches Dorf vermarktet werden kann. Die Wohnungsnot ist heute da. Familien warten heute. Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen suchen heute. Ein Olympiaprojekt darf nicht zur Ausrede werden, den dringend ben\u00f6tigten Wohnungsbau zu verz\u00f6gern oder seine soziale Zielsetzung aufzuweichen.Falsche Priorit\u00e4tenDie Stadt K\u00f6ln rechnet f\u00fcr 2026 inzwischen mit einem Defizit von 594,8 Millionen Euro \u2013 rund 106 Millionen Euro mehr als im Haushaltsplan zun\u00e4chst kalkuliert. In einer solchen Lage muss jede zus\u00e4tzliche Gro\u00dfinvestition daran gemessen werden, ob sie dauerhaft dem Alltag der Menschen dient.K\u00f6ln darf seine ohnehin angespannte Haushaltslage nicht durch ein Prestigeprojekt versch\u00e4rfen, w\u00e4hrend bei Schulen, Sportst\u00e4tten, sozialer Infrastruktur und bezahlbarem Wohnen jeder Euro mehrfach umgedreht werden muss. .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .postImageUrl , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .centered-text-area { min-height: 80px; position: relative; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:hover , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:visited , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:active { border:0!important; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .clearfix:after { content: \"\"; display: table; clear: both; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 { display: block; transition: background-color 250ms; webkit-transition: background-color 250ms; width: 100%; opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -moz-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -o-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); -webkit-box-shadow: 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 0.17); } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:active , .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:hover { opacity: 1; transition: opacity 250ms; webkit-transition: opacity 250ms; background-color: #8E44AD; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .centered-text-area { width: 100%; position: relative; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .ctaText { border-bottom: 0 solid #fff; color: #000000; font-size: 16px; font-weight: bold; margin: 0; padding: 0; text-decoration: underline; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .postTitle { color: #FFFFFF; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0; padding: 0; width: 100%; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; color: #000000; border: none; border-radius: 3px; box-shadow: none; font-size: 14px; font-weight: bold; line-height: 26px; moz-border-radius: 3px; text-align: center; text-decoration: none; text-shadow: none; width: 80px; min-height: 80px; background: url(https:\/\/www.bachhausen.de\/wp-content\/plugins\/intelly-related-posts\/assets\/images\/simple-arrow.png)no-repeat; position: absolute; right: 0; top: 0; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:hover .ctaButton { background-color: #9B59B6!important; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .centered-text { display: table; height: 80px; padding-left: 18px; top: 0; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37 .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37-content { display: table-cell; margin: 0; padding: 0; padding-right: 108px; position: relative; vertical-align: middle; width: 100%; } .u39ebb85a6d28bf31a2fa0a882b3a6f37:after { content: \"\"; display: block; clear: both; } Auch interessant:&nbsp; Hitzewelle in K\u00f6ln: Chorweilerbad \u2013 Unmut \u00fcber Schlie\u00dfungen an hei\u00dfen TagenDas gilt auch f\u00fcr den Sport selbst: Eine Stadt, die bestehende Sportanlagen vernachl\u00e4ssigt, Vereine unter Druck setzt und Sanierungen aufschiebt, sollte nicht so tun, als sei Olympia der gro\u00dfe Rettungsplan f\u00fcr den Breitensport. Erst m\u00fcssen die Sportst\u00e4tten in den Veedeln zuverl\u00e4ssig funktionieren. Erst dann darf \u00fcber internationale Gro\u00dfereignisse gesprochen werden.Wohnen vor OlympiaK\u00f6ln sollte Kreuzfeld nicht f\u00fcr ein fragw\u00fcrdiges Gro\u00dfereignis verplanen. Die Fl\u00e4che darf weder zum Spekulationsobjekt noch zum zeitlich begrenzten Olympiadorf werden.Die richtige Priorit\u00e4t lautet: dauerhaft bezahlbare Wohnungen, ein hoher Anteil \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Wohnraums, soziale Infrastruktur und eine Stadtentwicklung, die den Menschen in K\u00f6ln langfristig nutzt.Kreuzfeld muss K\u00f6lns Antwort auf die Wohnungsnot werden \u2013 nicht der Preis, den K\u00f6ln f\u00fcr Olympia zahlt.teilen&nbsp;&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;E-Mail&nbsp;\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge:Tankrabatt ad\u00e9 \u2013 aber wann investieren wir endlich in die Zukunft?Wem geh\u00f6rt K\u00f6ln? Warum die Stadt ihren Boden nicht dem Markt \u00fcberlassen darfK\u00f6ln w\u00e4chst \u2014 Kreuzfeld muss Wohnquartier werden, nicht Olympia-Kulisse"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Wohneigentum darf kein Privileg f\u00fcr Kapitalanleger sein","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohneigentum-darf-kein-privileg-fuer-kapitalanleger-sein\/#breadcrumbitem"}]}]