[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"NewsArticle","@id":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohnungsbauinitiative-koeln-mit-deutlicher-kritik-an-den-ratsfraktionen\/#NewsArticle","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohnungsbauinitiative-koeln-mit-deutlicher-kritik-an-den-ratsfraktionen\/","headline":"Wohnungsbauinitiative K\u00f6ln mit deutlicher Kritik an den Ratsfraktionen","name":"Wohnungsbauinitiative K\u00f6ln mit deutlicher Kritik an den Ratsfraktionen","description":"Report-K Eine Dachlandschaft in K\u00f6ln mit Blick auf den Fernsehturm von K\u00f6ln im Jahr 2024. K\u00f6ln | Deutliche Worte findet die Wohnungsbauinitiative K\u00f6ln (WIK) in K\u00f6ln zur Vergabe von st\u00e4dtischen Grundst\u00fccken f\u00fcr den Wohnungsbau. Sie spricht von einem \u201eAffront gegen die private Immobilienwirtschaft\u201c in K\u00f6ln. 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Sie spricht von einem \u201eAffront gegen die private Immobilienwirtschaft\u201c in K\u00f6ln.Es geht um den Ma\u00dfnahmenkatalog, den die K\u00f6lner Ratspolitik im Unterausschuss Wohnen beriet. Der Antrag \u201eSofortprogramm: Jetzt bezahlbaren Wohnraum schaffen \u2013 Sozialpolitische Katastrophe abwenden!\u201c (AN\/1589\/2024) wurde von den Fraktionen des Gestaltungsb\u00fcndnisses Gr\u00fcne, CDU, Volt und der SPD getragen und erhielt eine entsprechend gro\u00dfe Mehrheit.Das beschloss die K\u00f6lner KommunalpolitikSt\u00e4dtische Grundst\u00fccke sollen vor allem f\u00fcr den Wohnungsbau vergeben werden und hier f\u00fcr den sozial gef\u00f6rderten oder preisged\u00e4mpften Wohnraum. Auch soziale Infrastruktur soll ber\u00fccksichtigt werden. Die Verwaltung soll das Stadtentwicklungskonzept Wohnen fortschreiben. Sogar vor der Kommunalwahl soll dem Rat noch eine Liste mit Wohnungsbaufl\u00e4chen vorgelegt werden. Die so ausgesuchten Grundst\u00fccke sollen im Erbbaurecht angeboten werden und vor allem bevorzugt an das st\u00e4dtische Tochterunternehmen GAG, die Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke K\u00f6ln (WSK), also wieder einem st\u00e4dtischen Unternehmen und Genossenschaften. In der Liste finden sich private Investoren gar nicht mehr wieder.Die WSK h\u00e4lt in K\u00f6ln laut ihrer Website heute 1.878 Wohnungen f\u00fcr Mitarbeitende des Stadtwerkekonzerns. Das sind 0,33 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes von K\u00f6ln, der bei rund 572.100 Wohnungen liegt. Der Stadtwerkekonzern und seine Konzerngesellschaften haben rund 13.807 Mitarbeitende. F\u00fcr 13,60 Prozent dieser Gesamtzahl stehen rein rechnerisch Wohnungen zur Verf\u00fcgung. Dabei m\u00fcsste gepr\u00fcft werden, ob es Fehlbelegungen gibt. Zudem stellt sich die Frage, warum dies \u00fcberhaupt Thema eines Antrages im Rat sein muss. Der Aufsichtsrat der WSK wird dominiert von st\u00e4dtischen Ratsmitgliedern und der Stadtverwaltung. Wollte die WSK mehr Wohnungen bauen, k\u00f6nnte dies der Aufsichtsrat in seiner Strategie schon seit Jahren festlegen und dann operativ umsetzen lassen. Das letzte Bauprojekt, das auf der Website der WSK vorgestellt wird, ist ein Bauprojekt am Hermeskeiler Platz mit 41 Wohnungen, wo zwischen 2020 bis 2022 gebaut wurde.Das steht noch im Antrag: In der Verwaltung soll eine \u201eTaskforce Wohungsbau\u201c eingerichtet werden, die sich einmal monatlich trifft und auch Entscheidungen zu Projekten mit besonderen Herausforderungen treffen soll. Zudem sollen die Bauantr\u00e4ge f\u00fcr neuen gef\u00f6rderten Wohnraum in allen st\u00e4dtischen Dienststellen mit hoher Priorit\u00e4t im Sinne einer \u201eFast Lane\u201c behandelt und final bearbeitet werden. Diese Formulierung ist interessant vor dem Hintergrund des allgemeinen Gleichheitsgrundsatzes.Report-K berichtete ausf\u00fchrlichSofortprogramm f\u00fcr den Wohnungsbau in K\u00f6lnDas sagen die PrivatenIn der WIK engagieren sich 36 Bautr\u00e4ger und Projektentwickler. \u201eSollte es tats\u00e4chlich darauf hinauslaufen, dass st\u00e4dtische Fl\u00e4chen insbesondere der GAG, der Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke (WSK) sowie Genossenschaften im Erbbaurecht vorrangig angeboten werden, bedeutet dies einen Affront gegen\u00fcber der privaten Immobilienwirtschaft und einen herben R\u00fcckschlag f\u00fcr die Schaffung von Wohnraum in K\u00f6ln\u201c, fasst der Vorsitzende der K\u00f6lner Wohnungsbau-Initiative (WIK), Stefan Rappen zusammen.Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des K\u00f6lner Haus- und Grundbesitzerverbandes Thomas Tewes begr\u00fc\u00dft die Taskforce, fordert aber z\u00fcgige Ergebnisse. Der Wohnungsmangel und die Bauflaute seien gravierende Hemmnisse f\u00fcr den Wohnungsbau. Martin Dornieden, Landesvorsitzender des BFW-NRW bef\u00fcrchtet einen R\u00fcckgang von Umsatz und Besch\u00e4ftigtenzahlen in den Gewerken der Baubranche.\u201eWir hoffen, dass die Fraktionen noch die vielen Vorschl\u00e4ge der Wohnungswirtschaft zur Wiederbelebung des Wohnungsneubaus aufgreifen.\u201c Hierzu geh\u00f6re vor allem der Abbau von kostentreibenden st\u00e4dtischen Auflagen bei Bauplanungen. \u201eHier kann die Stadt einen wirklichen Beitrag f\u00fcr den Wohnungsneubau leisten, ohne auch nur einen Euro daf\u00fcr auszugeben\u201c, so Stefan Rappen.Die Privaten machen darauf aufmerksam, dass der Bedarf an Wohnungsneubau ohne das Engagement der Privaten Wohnungswirtschaft nicht ann\u00e4hernd zu decken sei und dass Genossenschaften unter den gleichen Bedingungen agierten.Kritisch gesehen wird zudem der aktuelle Zustand des Wohnungsbauforums. Die Gespr\u00e4chskultur zwischen Politik, Verwaltung und Wohnraumschaffenden bed\u00fcrfe einer dringenden Verbesserung, so die Verb\u00e4nde. Aus dem Wohnungsbauforum gebe es zu wenig konkrete Umsetzung. Das Thema Wohnungsbau d\u00fcrfte eines der Top-Themen im Kommunalwahlkampf 2025 werden.Zur Quelle wechseln"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Wohnungsbauinitiative K\u00f6ln mit deutlicher Kritik an den Ratsfraktionen","item":"https:\/\/www.bachhausen.de\/wohnungsbauinitiative-koeln-mit-deutlicher-kritik-an-den-ratsfraktionen\/#breadcrumbitem"}]}]