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Pescher See: CDU-Initiative zum Schutz der Anwohnenden und der Natur

2 min geschätz­te Lese­dau­er

Der Pescher See ist ein wert­vol­ler Natur- und Erho­lungs­raum im Köl­ner Nor­den. Doch Erho­lung darf nicht bedeu­ten, dass Anwoh­nen­de unter lau­ter Musik, Hin­ter­las­sen­schaf­ten und offe­nen Feu­er­stel­len lei­den. Des­halb begrü­ße ich aus­drück­lich die Initia­ti­ve der CDU-Frak­ti­on in der Bezirks­ver­tre­tung Chor­wei­ler, die Situa­ti­on am See zu beru­hi­gen und die Men­schen an der angren­zen­den Pes­ta­loz­zi­stra­ße zu ent­las­ten.

Vor­ge­se­hen sind geziel­te Kon­trol­len, eine bes­se­re Beschil­de­rung sowie eine Bepflan­zung des Ufer­be­reichs. Dafür stellt die Bezirks­ver­tre­tung zunächst 3.000 Euro aus den Stadt­ver­schö­ne­rungs­mit­teln bereit.

Beson­ders sinn­voll fin­de ich den Ansatz, Kon­trol­len zu den Zei­ten durch­zu­füh­ren, in denen die Pro­ble­me tat­säch­lich auf­tre­ten. Wenn Anwoh­nen­de vor allem an Wochen­en­den und in den Abend­stun­den durch Par­tys und Grill­feu­er belas­tet wer­den, müs­sen die zustän­di­gen Stel­len gera­de dann prä­sent sein. Kon­trol­len zu ande­ren Tages­zei­ten kön­nen die­se Belas­tun­gen nur unzu­rei­chend erfas­sen.

Auch die vor­ge­schla­ge­ne Ufer­be­pflan­zung ver­dient Unter­stüt­zung. Ein fach­ge­recht geplan­ter Schilf­gür­tel kann dazu bei­tra­gen, sen­si­ble Ufer­be­rei­che zu schüt­zen und die inten­si­ve Nut­zung des Stran­des ein­zu­däm­men. Wel­che Bepflan­zung am kon­kre­ten Stand­ort geeig­net ist, soll­te die Ver­wal­tung unter öko­lo­gi­schen Gesichts­punk­ten prü­fen. Ent­schei­dend ist, dass die Maß­nah­me dem Land­schafts­schutz dient und dau­er­haft gepflegt wird.

Offe­ne Feu­er­stel­len sind gera­de bei Tro­cken­heit ein ernst zu neh­men­des Pro­blem. Die Sor­gen der Men­schen, deren Häu­ser unmit­tel­bar an das Gelän­de gren­zen, ver­die­nen Auf­merk­sam­keit. Sie müs­sen sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass ihre Hin­wei­se ernst genom­men wer­den und auf poli­ti­sche Beschlüs­se auch kon­kre­te Maß­nah­men fol­gen.

Als Land­tags­kan­di­dat von Volt unter­stüt­ze ich gute Vor­schlä­ge unab­hän­gig davon, wel­che demo­kra­ti­sche Par­tei sie ein­bringt. Die CDU hat hier ein wich­ti­ges Anlie­gen der Anwoh­nen­den auf­ge­grif­fen. Die brei­te Zustim­mung in der Bezirks­ver­tre­tung ist ein gutes Signal für eine sach­ori­en­tier­te Zusam­men­ar­beit im Köl­ner Nor­den.

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Jetzt kommt es auf die Umset­zung an. Die Ver­wal­tung soll­te recht­zei­tig vor der nächs­ten war­men Jah­res­zeit deut­lich machen, wel­che Maß­nah­men wann erfol­gen. Eben­so wich­tig ist es, die Anwoh­nen­den ein­zu­be­zie­hen und spä­ter zu über­prü­fen, ob sich die Situa­ti­on tat­säch­lich ver­bes­sert hat.

Der Pescher See soll ein Ort blei­ben, an dem Natur geschützt wird und Men­schen Ruhe fin­den. Rück­sicht­nah­me, wirk­sa­me Kon­trol­len und eine öko­lo­gisch sinn­vol­le Gestal­tung des Ufers kön­nen dazu einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten.

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