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Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, kämpft gegen die

Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, kämpft gegen die AfD. Die CDU kämpft gegen Manuela Schwesig. Verkehrter kann man seine politischen Prioritäten kaum setzen.
Gerade hat die AfD in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent geholt. Ein politischer Erdrutsch. Und in Mecklenburg-Vorpommern liegt sie in allen aktuellen Umfragen mit bis zu 38 Prozent ebenfalls auf Platz eins. Die CDU? Teilweise bei erbärmlichen 6 Prozent.
Und was plakatiert sie? „Keine linke Regierung.“
Ernsthaft?
Die AfD marschiert von Wahlerfolg zu Wahlerfolg, redet von „Remigration“ und zieht den Osten weiter nach rechts außen. Doch die CDU tut so, als wäre ausgerechnet die demokratisch gewählte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die große Gefahr. Als würden nicht Rechtsextreme an der Demokratie sägen, sondern Sozialdemokraten nachts heimlich das Abendland abschaffen.
Die AfD kann sich zurücklehnen. Die CDU erleichtert ihr die Arbeit. Wieder wird „links“ zum Schreckgespenst aufgeblasen. Wieder schielt man nach rechts. Wieder glaubt man, der AfD Stimmen abnehmen zu können, indem man ihre Feindbilder bedient. Sachsen-Anhalt hat gerade gezeigt, wohin diese Strategie führt. Aber offenbar gehört Lernfähigkeit nicht mehr zum Grundprogramm der Union.
Wer nach diesem Wahlergebnis und bei eigenen 6 Prozent ausgerechnet die demokratische Konkurrenz zum Hauptfeind erklärt, hat die Brandmauer auf der falschen Seite gebaut.
Gegen links steht sie massiv. Nach rechts hängt nur noch Flatterband.
Und die AfD läuft grinsend darunter durch.

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