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Gegen rechte Hetze und Fundamentalismus: Dirk Bachhausen ruft zum Gegenprotest auf

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Der Kölner Volt-Landtagskandidat Dirk Bachhausen ruft zur Teilnahme am Gegenprotest gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“ auf. Die Demonstration von Abtreibungsgegnern beginnt am heutigen Samstag um 13 Uhr auf dem Kölner Neumarkt. Bereits ab 11 Uhr sind Gegenkundgebungen angekündigt.

„Es ist wichtig, heute gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen rechte Hetze, religiösen Fundamentalismus und Frauenfeindlichkeit zu setzen“, erklärt Bachhausen. „Allein der Anstand gebietet es, sich denjenigen entgegenzustellen, die Frauen bevormunden und ihnen das Recht auf selbstbestimmte Entscheidungen über den eigenen Körper absprechen wollen.“

Der sogenannte „Marsch für das Leben“ richtet sich unter anderem gegen Schwangerschaftsabbrüche, Sterbehilfe und Leihmutterschaft. Nach Recherchen und Einschätzungen verschiedener Initiativen dient die Veranstaltung zugleich als Treffpunkt für christlich-fundamentalistische, ultrakonservative und extrem rechte Akteure. Auch die Kölner AfD ruft in diesem Jahr zur Teilnahme auf.

Bachhausen warnt davor, die politische Bedeutung solcher Bündnisse zu unterschätzen: „Wenn fundamentalistische Organisationen gemeinsam mit Rechtsextremen auftreten, geht es nicht nur um einzelne gesellschaftspolitische Fragen. Dahinter steht ein rückwärtsgewandtes Bild von Frauen, Familien und queeren Menschen. Diesem Weltbild müssen Demokratinnen und Demokraten entschieden widersprechen.“

Auch die Kölner Ratsfraktionen von Volt, SPD, Grünen, Linken und FDP/KSG haben sich von der Veranstaltung distanziert. Teile der demokratischen Parteien rufen ausdrücklich zur Teilnahme am Gegenprotest auf. Die CDU-Fraktion verlangt von den Veranstaltern eine eindeutige Abgrenzung von rechtsextremen, frauenfeindlichen und demokratiefeindlichen Akteuren.

Für Bachhausen ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung nicht verhandelbar: „Frauen benötigen eine verlässliche medizinische Versorgung, unabhängige Beratung und gesellschaftliche Unterstützung – keine Einschüchterung, Stigmatisierung oder Bevormundung.“

Der von „Pro-Choice Köln“ und weiteren Organisationen getragene Gegenprotest findet zwischen 11 und 20 Uhr in der Kölner Innenstadt statt. Wegen möglicher kurzfristiger Sperrungen empfiehlt die Polizei, Autofahrten in die Innenstadt nach Möglichkeit zu vermeiden.

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„Köln steht für Vielfalt, Freiheit und ein respektvolles Zusammenleben“, betont Bachhausen. „Zeigen wir gemeinsam, dass Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit und rechte Hetze in unserer Stadt keinen unwidersprochenen Raum bekommen.“

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