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B 9 in Worringen: Fortschritte sichtbar – Baustellenmanagement muss dringend besser werden

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Der erste Bauabschnitt der Generalinstandsetzung ist abgeschlossen. Dirk Bachhausen, Volt-Direktkandidat für die Landtagswahl 2027 im Wahlkreis Köln IV, zu dem auch Chorweiler gehört, begrüßt die sichtbaren Verbesserungen. Zugleich fordert er ein verlässlicheres Baustellenmanagement und schnelle Nachbesserungen bei der Verkehrssicherheit.

Worringen. Nach langen Bauarbeiten ist auf der Bundesstraße 9 in Worringen endlich ein deutlicher Fortschritt zu erkennen. Seit Anfang Juli ist der erste Abschnitt zwischen der Abzweigung zur Alten Neusser Landstraße und der Dornstraße fertiggestellt. Die Fahrbahn erhielt einen neuen, lärmmindernden Belag. Gleichzeitig wurde auf der westlichen Straßenseite deutlich mehr Platz für den Fuß- und Radverkehr geschaffen.

Dirk Bachhausen, Volt-Direktkandidat für den Kölner Norden, begrüßt den Abschluss des ersten Bauabschnitts: „Es ist gut, dass die Menschen in Worringen nun endlich sehen können, dass sich etwas bewegt. Die neue Fahrbahn, der leisere Asphalt und der breitere Bereich für den Fuß- und Radverkehr sind wichtige Verbesserungen für den Stadtteil.“

Die Bauarbeiten hatten sich erheblich verzögert. Erst während der Sanierung war festgestellt worden, dass der Baugrund instabiler war als erwartet. Zwischen der Tankstelle und der Dornstraße war der Untergrund außerdem mit Schadstoffen belastet. Rund 1.000 Tonnen Erdreich mussten deshalb entsorgt und der Baugrund zusätzlich stabilisiert werden. Auch die Erneuerung der Trinkwasserleitungen dauerte länger als ursprünglich vorgesehen.

Für Bachhausen zeigen diese Schwierigkeiten, dass bei großen Infrastrukturprojekten nicht nur die eigentlichen Bauarbeiten, sondern auch Planung, Abstimmung und Kommunikation verbessert werden müssen.

„Unvorhersehbare Probleme im Boden lassen sich nicht vollständig ausschließen. Umso wichtiger ist es, dass Zuständigkeiten klar geregelt sind, die beteiligten Unternehmen eng zusammenarbeiten und die Bevölkerung frühzeitig und verständlich informiert wird“, erklärt Bachhausen. „Eine Baustelle darf nicht über Monate den Eindruck vermitteln, dass niemand genau weiß, wann welcher Schritt abgeschlossen wird.“

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Beim inzwischen begonnenen Bauabschnitt 2 C zwischen der Dornstraße und dem Parkplatz der Penny-Filiale wurden die Straßenbauarbeiten von den Arbeiten der Rhein-Energie getrennt. Dadurch soll der weitere Ablauf beschleunigt werden. Während der Abschnitt 2 C vollständig gesperrt ist, bleibt der anschließende Bereich befahrbar. Der Supermarkt kann weiterhin von Norden erreicht werden. Für den aktuellen Abschnitt sind rund drei Monate vorgesehen. Die Fertigstellung der gesamten Sanierung wird inzwischen für das erste Quartal 2027 erwartet.

Neben dem Zeitplan sieht Bachhausen vor allem bei der neuen Verkehrsführung dringenden Handlungsbedarf. Bislang fehlen an mehreren Stellen eindeutige Hinweisschilder. Auch die Trennung zwischen Geh- und Radweg ist teilweise nicht klar erkennbar. Dadurch fahren Radfahrerinnen und Radfahrer sowohl auf dem vorgesehenen Radweg als auch auf dem Gehweg oder der Fahrbahn.

Besonders problematisch ist die Situation im Bereich von Gabriel’s Pinte. Dort verlaufen Geh- und Radweg auf unterschiedlichen Höhen und werden teilweise durch ein Geländer voneinander getrennt. Wer die Verkehrsführung nicht sofort erkennt, kann versehentlich auf dem Gehweg weiterfahren. Für Menschen, die unmittelbar aus einem Hauseingang treten, können dadurch gefährliche Situationen entstehen.

An anderen Stellen wird der neue Radweg regelmäßig durch parkende Fahrzeuge blockiert. Gleichzeitig berichten Anwohnerinnen und Anwohner von zu hohen Geschwindigkeiten auf der geraden, frisch asphaltierten Strecke. Auch die Frage, wie sich künftig zwei entgegenkommende Lastwagen auf der schmaleren Fahrbahn begegnen sollen, sorgt vor Ort für Bedenken.

„Ein neuer Straßenbelag allein schafft noch keinen sicheren Verkehrsraum“, betont Bachhausen. „Die Beschilderung und Markierung müssen eindeutig sein. Radwege dürfen nicht zugeparkt werden, Geschwindigkeiten müssen kontrolliert und mögliche Konfliktstellen frühzeitig untersucht werden. Die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern, Anwohnern und Autofahrern muss dabei gleichermaßen berücksichtigt werden.“

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Bachhausen fordert deshalb, die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt unmittelbar in die weiteren Arbeiten einfließen zu lassen. Dazu gehörten eine bessere Koordination zwischen Straßenbau, Versorgungsunternehmen und zuständigen Behörden, regelmäßige Informationen über Baufortschritt und Verzögerungen sowie eine Sicherheitsprüfung der bereits fertiggestellten Verkehrsflächen.

„Dass jetzt endlich Fortschritte sichtbar sind, ist ausdrücklich zu begrüßen“, so Bachhausen. „Nun muss aber sichergestellt werden, dass die weiteren Bauabschnitte verlässlicher organisiert werden und die bereits erkennbaren Sicherheitsprobleme nicht einfach bis zum Ende der Gesamtmaßnahme bestehen bleiben. Gute Infrastruktur braucht nicht nur Geld und Zeit, sondern vor allem ein professionelles Baustellenmanagement.“

 

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