Keine Verkehrspolitik nach Bauchgefühl: Köln braucht belastbare Fakten
270.000 Euro für ein Verkehrsgutachten sind viel Geld. Doch eine weitreichende Umgestaltung der Luxemburger Straße ohne fundierte Datengrundlage wäre am Ende erheblich teurer – für die Stadt, für die Anwohnerinnen und Anwohner und für alle Menschen, die auf dieser wichtigen Verkehrsachse unterwegs sind.
Die Diskussion über einen möglichen Radweg auf der Luxemburger Straße wird derzeit vor allem entlang politischer Reflexe geführt. Die einen warnen vor dem Verkehrskollaps, die anderen erhoffen sich weniger Lärm und mehr Sicherheit. Doch weder Befürchtungen noch Hoffnungen reichen aus, um eine Entscheidung von dieser Tragweite zu treffen.
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