Der Stadtbezirksverband Chorweiler der CDU ist künftig mit sieben Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohnern in Ausschüssen der Stadt Köln vertreten. Die entsprechenden Besetzungen wurden vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 12. Mai beschlossen. Die neuen Vertreterinnen und Vertreter werden unter anderem in den Bereichen Gleichstellung, Klima und Umwelt, Stadtentwicklung, Schule, Mobilität, Rechnungsprüfung und Sport mitarbeiten. Grundlage ist eine Pressemitteilung der CDU Stadtbezirk Chorweiler.
Damit erhält der Kölner Norden zusätzliche Stimmen in wichtigen Fachausschüssen der Stadt. Gerade für Stadtteile wie Lindweiler, Chorweiler, Heimersdorf, Seeberg, Pesch, Esch, Auweiler, Merkenich, Fühlingen, Blumenberg, Volkhoven/Weiler, Roggendorf/Thenhoven und Worringen ist es wichtig, dass Themen aus dem Bezirk nicht nur in der Bezirksvertretung, sondern auch in den städtischen Ausschüssen eingebracht werden.
Der Vorsitzende des CDU-Stadtbezirks Chorweiler, Rainer Stuhlweißenburg, sieht in der Besetzung eine gute Möglichkeit, kommunalpolitische Anliegen aus dem Stadtbezirk Chorweiler stärker in die Ausschussarbeit der Stadt Köln einzubringen.
Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf die politische Kommunikation im Kölner Norden. Während die CDU öffentlich über ihre personelle Vertretung in den Kölner Ausschüssen informiert, hört man von der SPD im Kölner Norden zu vergleichbaren Fragen derzeit auffallend wenig. Wer sich auf der öffentlich erreichbaren Internetseite der SPD im Kölner Norden darüber informieren möchte, wer aktuell in Rat, Bezirksvertretung oder Ausschüssen Verantwortung trägt, findet dort nur schwer klare und aktuelle Angaben. Die Unterseite „Rat / Land / Bund“ nennt beispielsweise noch „Ratsmitglied Jürgen Kircher“ und ist mit dem Datum 8. Mai 2020 versehen.
Auch die Rubrik „Bezirksfraktion“ wirkt nicht auf dem aktuellen Stand: Als jüngster dort aufgeführter Beitrag erscheint „Chorweiler Abendfrieden“ vom 4. Februar 2025; weitere sichtbare Beiträge stammen aus Januar 2025 und dem Jahr 2024. Gerade nach der Kommunalwahl 2025 wäre mehr Transparenz darüber wünschenswert, wer den Kölner Norden heute konkret in welchen Gremien vertritt.
Auch das Tanja Sapora mit Listenplatz zwei schon nach wenigen Wochen ihr Mandat in der BV wieder niederlegte und sich aus der Parteiarbeit zurückzog oder die Fraktion den Fraktionsvorsitzenden Juso Julian Mayer nach nicht einmal 6 Monaten wieder abgesetzt hat, sucht man dort vergebenes.
Die CDU Chorweiler setzt mit der Benennung ihrer Sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner ein klares Signal: Kommunalpolitik lebt davon, dass Menschen aus dem Stadtbezirk ihre Erfahrung, ihre Ortskenntnis und ihre Anliegen in die politischen Beratungen einbringen. Für Lindweiler und den gesamten Kölner Norden ist das eine Chance, wichtige Themen wie Mobilität, Schule, Stadtentwicklung, Sport, Umwelt und Finanzen noch deutlicher in die Kölner Ausschüsse zu tragen.
Quelle: Pressemitteilung der CDU Stadtbezirk Chorweiler; ergänzende Recherche auf den öffentlich zugänglichen Internetseiten der Stadt Köln und der SPD im Kölner Norden.
