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Mehr Licht für Lindweiler: Helga Wagner setzt sich für sichere Sportangebote im Park ein

Der Park am Erbacher Weg soll auch in den dunkleren Monaten besser nutzbar werden. In der Bezirksvertretung Chorweiler wurde jetzt ein Antrag beschlossen, der die Stadtverwaltung beauftragt, ein Beleuchtungskonzept für den Hauptweg und den Sportparcours in der Lindweiler Grünanlage zu prüfen.

Besonders stark gemacht hat sich dafür Helga Wagner. Sie machte in der Sitzung deutlich, dass der dortige Trimm-Dich-Pfad mit öffentlichen Mitteln errichtet wurde und als Sportangebot für die Menschen im Veedel auch tatsächlich nutzbar sein müsse. Gerade im Herbst und Winter sei das aber schon am frühen Abend kaum möglich, weil es im Park keine Beleuchtung gebe.

Dabei geht es nicht nur um Sport. Auch die Hundefreilauffläche im Park wird regelmäßig genutzt. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in der Dunkelheit jedoch unsicher. Helga Wagner wies deshalb darauf hin, dass die Grünanlage ohne ausreichendes Licht schnell als Angstraum wahrgenommen werde. Dieser Aspekt dürfe bei der Bewertung durch die Stadt nicht außer Acht gelassen werden.

Die Stadt Köln verweist bislang auf einen Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2004. Danach sollen Grünflächen in Köln in der Regel unbeleuchtet bleiben, um Natur und Tierwelt vor Lichtverschmutzung zu schützen. Der nun beschlossene Antrag setzt deshalb ausdrücklich auf eine bedarfsgerechte und naturschutzverträgliche Lösung. Denkbar sind etwa insektenfreundliche LED-Leuchten, gezielte Ausleuchtung ohne unnötiges Streulicht sowie Bewegungsmelder, damit Licht nur dann eingeschaltet wird, wenn der Bereich tatsächlich genutzt wird.

Auch für den Skaterpark in Blumenberg soll ein ähnliches Konzept geprüft werden. Die Anlage im Grünzug zwischen Langenbergstraße und Weichselring ist ein wichtiger Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene, kann aber in der dunklen Jahreszeit nur eingeschränkt genutzt werden. Auch hier soll eine schonende Beleuchtung helfen, Freizeit- und Sportangebote besser zugänglich zu machen.

Die Bezirksvertretung Chorweiler stimmte beiden Anträgen zu. Helga Wagner kündigte außerdem an, gemeinsam mit den Grünen an einer umfassenderen Lösung für Parkanlagen im Kölner Norden arbeiten zu wollen. Ziel ist es, Sicherheit, Nutzbarkeit und Naturschutz miteinander zu verbinden.

Für Lindweiler ist der Beschluss ein wichtiges Signal: Das Engagement von Helga Wagner zeigt, dass die Anliegen der Menschen vor Ort in der Bezirksvertretung gehört werden. Gerade öffentliche Sport- und Freizeitflächen müssen so gestaltet sein, dass sie im Alltag auch wirklich genutzt werden können — sicher, sinnvoll und mit Rücksicht auf die Natur.

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